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DE102006061095A1 - Kältegerät mit Eisvorratsbehälter - Google Patents

Kältegerät mit Eisvorratsbehälter Download PDF

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DE102006061095A1
DE102006061095A1 DE102006061095A DE102006061095A DE102006061095A1 DE 102006061095 A1 DE102006061095 A1 DE 102006061095A1 DE 102006061095 A DE102006061095 A DE 102006061095A DE 102006061095 A DE102006061095 A DE 102006061095A DE 102006061095 A1 DE102006061095 A1 DE 102006061095A1
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ice
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Martin Buchstab
Irene Dr. Dumkow
Adolf Dr. Feinauer
Klaus Flinner
Bernd Dr. Heger
Helen Lewis
Peter Dr. Nalbach
Craig Duncan Webster
Nathan Wrench
Kasim Yazan
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BSH Hausgeraete GmbH
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BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
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Abstract

Ein Kältegerät umfasst ein einen Innenraum (3) umschließendes Gehäuse (1, 2) und einen in dem Innenraum (3) angeordneten, eine Ausgabeöffnung (12) aufweisenden Eisvorratsbehälter (7), in dem ein Rührwerkzeug (9) angeordnet ist. Der Eisvorratsbehälter (7) ist zwischen zwei Stellungen schwenkbar, die sich hinsichtlich der Höhe der Ausgabeöffnung (12) unterscheiden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltsgefriergerät oder Kühl-Gefrier-Kombinationsgerät mit einem eingebauten Eisspender.
  • Ein derartiges Kältegerät ist zum Beispiel aus US 4 176 627 A bekannt. Der in einem Innenraum des Kältegeräts angeordnete Eisspender umfasst einen Vorratsbehälter für Eisstücke und ein Rührwerkzeug, das um eine sich durch den Vorratsbehälter erstreckende Achse drehbar ist. Der Boden des langgestreckten Vorratsbehälters ist zu einem seiner Enden hin abschüssig, so dass, wenn das Rührwerkzeug gedreht wird, in dem Vorratsbehälter gelagerte Eisstücke diesem Ende zustreben. An diesem Ende schließt eine Ausgabekammer an die Vorratskammer an, über die die Eisstücke in einen sich durch das Gehäuse des Kältegeräts erstreckenden Durchgang und ins Freie gelangen. In der Ausgabekammer angeordnete Messer sind umschaltbar zwischen einem Betriebszustand, in welchem Eisstücke die Ausgabekammer intakt passieren können, und einem Betriebszustand, in dem sie die Eisstücke zerkleinern.
  • Durch jede Drehung des Rührwerkzeugs gelangen Eisstücke in die Ausgabekammer. Wenn das Rührwerkzeug gedreht wird, ohne dass die Eisstücke ins Freie gelangen können, besteht die Gefahr einer Verstopfung. Wenn das Rührwerkzeug nur gedreht wird, wenn tatsächlich Eis ausgegeben werden soll, können die Zeitspannen zwischen aufeinander folgenden Betätigungen des Rührwerkzeugs sehr lang werden, und es besteht die Gefahr, dass Eisstücke in dem Vorratsbehälter zusammenfrieren und das Rührwerkzeug blockiert wird.
  • Ein weiteres Beispiel eines Kältegeräts mit Eisspender ist aus US 6 880 355 B2 bekannt. Auch hier erstreckt sich ein Rührwerkzeug längs durch einen Vorratsbehälter, der an einem Längsende eine Ausgabeöffnung aufweist. Das Rührwerkzeug ist teils als Wendel, teils als Schnecke ausgeführt, um durch seine Drehung in dem Vorratsbehälter befindliche Eisstücke in Richtung der Ausgabeöffnung zu beaufschlagen. Auch hier ergibt sich das Problem, dass das Rührwerkzeug nur dann betätigt werden kann, wenn auch eine Ausgabe des geförderten Eises möglich ist, und dass deshalb Eisstücke in dem Vorratsbehälter zusammenfrieren können, wenn lange Zeit kein Eis ausgegeben wird.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Kältegerät mit einem Eisvorratsbehälter zu schaffen, in dem ein Rührwerkzeug auch dann betätigt werden kann, wenn eine gleichzeitige Ausgabe von Eis nicht gewünscht ist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei einem Kältegerät mit einem einen Innenraum umschließenden Gehäuse und einem in dem Innenraum angeordneten, eine Ausgabeöffnung aufweisenden Vorratsbehälter, in dem ein Rührwerkzeug angeordnet ist, der Eisvorratsbehälter zwischen zwei Stellungen schwenkbar ist, die sich hinsichtlich der Höhe der Ausgabeöffnung unterscheiden. Durch die Schwenkbeweglichkeit des Vorratsbehälters kann so sichergestellt werden, dass durch die Bewegung des Rührwerkzeugs in Bewegung versetzte Eisstücke von der Ausgabeöffnung fort oder zumindest nicht zu ihr hinstreben, beziehungsweise eine je nach Gestalt des Rührwerkzeugs eventuell vorhandene Förderwirkung kann durch die Kippung des Vorratsbehälters kompensiert werden.
  • Zweckmäßigerweise ist ein Stellglied zum Antreiben einer Schwenkbewegung des Eisvorratsbehälters zwischen den zwei Stellungen vorgesehen. Mit Hilfe des Stellglieds kann eine automatische Kippung des Eisvorratsbehälters in die Stellung mit niedrig gelegener Ausgabeöffnung, wenn ein Benutzer die Ausgabe von Eis wünscht, und zurück in die hoch gelegene Stellung, wenn die Eisausgabe gestoppt werden soll, angetrieben werden.
  • Das Rührwerkzeug ist vorzugsweise um eine sich in der Längsrichtung des Vorratsbehälters erstreckende Achse drehbar.
  • Einer ersten Ausgestaltung zufolge ist das Rührwerkzeug eine Stange mit in einer Ebene wellenförmigem Verlauf. Ein solches Rührwerkzeug entfaltet nicht von sich aus eine Förderwirkung in Richtung seiner Drehachse, doch ist eine Vorzugsrichtung für die Bewegung der Eisstücke durch die Bodenneigung des Eisvorratsbehälters festlegbar. Dementsprechend ist der Boden des Eisvorratsbehälters zweckmäßigerweise in einer der zwei Stellungen zu der Ausgabeöffnung hin abschüssig, während er in der anderen Stellung zur Ausgabeöffnung hin ansteigt.
  • Einer zweiten Ausgestaltung zufolge ist das Rührwerkzeug wendelförmig. Bedingt durch die Wendelform hat die Drehung eines solchen Rührwerkzeugs eine Förderwirkung parallel zur Drehachse auf Eisstücke in dem Eisvorratsbehälter. Um sicherzustellen, dass kein Eis zur Ausgabeöffnung gedrängt wird, wenn die Ausgabe nicht erwünscht ist, kann das Rührwerkzeug zweckmäßigerweise in entgegengesetzte Richtungen drehantreibbar sein.
  • Die Drehrichtung des Rührwerkzeugs ist zweckmäßigerweise an die Stellung des Eisvorratsbehälters gekoppelt. Um die Verwendung eines einfachen Antriebsmotors mit einem einzigen Drehsinn zum Antreiben des Rührwerkzeugs zu ermöglichen, kann insbesondere ein an die Stellung des Eisvorratsbehälters gekoppelt schaltendes Schaltgetriebe zwischen dem Motor und dem Rührwerkzeug vorgesehen sein.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
  • 1 einen schematischen Schnitt durch ein Haushaltskältegerät mit einem Eisspender gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 einen Querschnitt durch den Eisspender entlang der Linie A der 1 gemäß einer ersten Ausgestaltung;
  • 3 einen zur 2 analogen Schnitt gemäß einer zweiten Ausgestaltung; und
  • 4 einen Schnitt entlang der Linie B aus 1 gemäß der zweiten Ausgestaltung.
  • Das in 1 in einem schematischen Schnitt gezeigte Kältegerät hat einen wärmeisolierenden Korpus 1 und eine Tür 2, die einen Innenraum 3 begrenzen. Der Innenraum 3 ist durch einen Verdampfer, der in einer im oberen Bereich des Korpus 1 abgeteilten Verdampferkammer 4 untergebracht ist, auf einer Temperatur unterhalb 0°C gehalten. Ein automatischer Eisbereiter 5 ist in unmittelbarer Nachbarschaft der Verdampferkammer 4 im Innenraum 3 angeordnet, so dass er bevorzugt mit Kaltluft von der Verdampferkammer 4 beaufschlagt werden kann. Der Eisbereiter 5 umfasst in an sich bekannter, in der Figur nicht im Detail dargestellter Weise eine Mehrzahl von Formbehältern, Mittel zum automatischen Eindosieren von Wasser in die Formbehälter sowie Mittel zum automatischen Auswerfen der fertigen Eisstücke aus den Formbehältern. Unter dem Eisbereiter 5 ist eine nach oben offene Vorratskammer 6 einer Eisspenderbaugruppe 7 angeordnet, die die ausgeworfenen Eisstücke aufnimmt. Die Eisspenderbaugruppe 7 erstreckt sich über einen Großteil der Tiefe des Innenraumes 3 und kann zum Beispiel einteilig aus Kunststoff spritzgeformt sein oder aus einer Mehrzahl spritzgeformter Elemente zusammengefügt sein. In einer rückwärtigen Nische 8 der Eisspenderbaugruppe 7 ist ein Elektromotor 10 zum Antreiben einer Rührstange 9 untergebracht. Der Elektromotor 10 kann in dem Kältegerät dauerhaft montiert sein, oder er kann in die Eisspenderbaugruppe 7 integriert und mit dieser entnehmbar sein. Die Rührstange 9 erstreckt sich durch die gesamte Vorratskammer 6 in deren Längsrichtung bzw. in Tiefenrichtung des Innenraumes 3.
  • Die Eisspenderbaugruppe 7 ist in dem Innenraum 3 um eine horizontale Achse 11 schwenkbar aufgehängt, die bei der hier gezeigten Ausgestaltung einem rückwärtigen Ende der Eisspenderbaugruppe 7 benachbart ist. Je nach Platzierung des Eisbereiters 5 in dem Innenraum 3 kommen auch andere Positionen der Achse 11 in Betracht. Die Verdampferbaugruppe 7 ist mit Hilfe eines nicht dargestellten Stellgliedes, zum Beispiel eines Elektromotors mit einem Schneckengetriebe, zwischen einer in 1 mit durchgezogenen Linien dargestellten Ruhestellung und einer gestrichelt dargestellten Ausgabestellung schwenkbar. In der Ruhestellung liegt eine Ausgabeöffnung 12, die an einem türnahen Ende der Eisspenderbaugruppe 7 angeordnet ist, höher als ein Großteil der Vorratskammer 6. Der Boden der Vorratskammer ist in Tiefenrichtung des Korpus 1 nach hinten abschüssig, so dass Eisstücke in der Vorratskammer 6 dazu neigen, sich an deren hinterem Ende zu versammeln. Dies erlaubt es, in vorgegebenen Zeitabständen unabhängig von einem Wunsch eines Benutzers nach der Ausgabe von Eisstücken die Rührstange 9 in Drehung zu versetzen und so die Eisstücke in der Vorratskammer 6 beweglich zu halten und gegebenenfalls voneinander loszubrechen, ohne dass sie an der Ausgabeöffnung austreten. Als zusätzliche Sicherung gegen das Austreten von Eis kann eine (nicht dargestellte) Klappe an der Ausgabeöffnung 12 vorgesehen sein, die in der Ruhestellung geschlossen und in der Ausgabestellung offen ist.
  • Wenn ein Benutzer durch Drücken einer Taste 20 an der Außenseite der Tür 2 den Wunsch nach der Ausgabe von Eis anzeigt, reagiert eine nicht dargestellte Steuerschaltung darauf, indem sie zunächst das Stellglied anspricht, um die Eisspenderbaugruppe 7 in eine in 1 gestrichelt dargestellte Stellung zu kippen, in welcher der Boden der Vorratskammer 6 zur Tür 2 hin abschüssig ist und die Ausgabeöffnung 12 an einem Durchgang 13 zu liegen kommt, der sich durch die Tür 2 hindurch in eine zu deren Vorderseite hin offene Nische 14 erstreckt. Dann öffnet die Steuerschaltung eine Klappe 15, die in dem Durchgang 13 angeordnet ist und die normalerweise verschlossen ist, um das Eindringen von warmer Außenluft aus der Nische 14 in den Innenraum 3 zu verhindern. Außerdem setzt die Steuerschaltung den Elektromotor 10 in Gang, und die Drehung der Rührstange 9 führt dazu, dass sich die Eisstücke in der Vorratskammer 6 zur Ausgabeöffnung 12 in Bewegung setzen. Wenn genügend Eis ausgegeben ist, signalisiert der Benutzer dies durch Loslassen oder erneutes Drücken der Taste 20, woraufhin die Steuerschaltung den Elektromotor 10 stoppt und die Eisspenderbaugruppe 7 in die durchgezogen dargestellte Stellung zurückschwenkt.
  • Ein Wassertank 16 ist an der Rückwand der Nische 14 in das Isolationsmaterial der Tür 2 eingebettet. Der Wassertank 16 ist einerseits wie der Eisbereiter 5 über eine Versorgungsleitung 17 und ein Sperrventil 18 an das Trinkwassernetz und andererseits an eine Zapfstelle 19 in der Nische 14 angeschlossen.
  • 2 zeigt einen Schnitt durch die Eisspenderbaugruppe 7 entlang der in 1 mit A bezeichneten Ebene gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung. Die Rührstange 9 ist hier als eine Metallstange realisiert, die in einer zu ihrer Drehachse parallelen Ebene zickzackförmig gebogen ist. Diese Rührstange hat keine Chiralität, so dass eine bevorzugte Bewegungsrichtung der von ihr in Bewegung versetzten Eisstücke allein durch das Gefälle des Bodens der Vorratskammer 6 bestimmt ist.
  • 3 zeigt einen Schnitt entlang der in 1 mit A bezeichneten Ebene gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung. Hier hat die Rührstange 9 die Gestalt einer Wendel, deren Drehung im Gegenuhrzeigersinn Eisstücke in der Vorratskammer 6 in Richtung der Ausgabeöffnung 12 antreibt. Umgekehrt treibt eine Drehung der Rührstange 9 im Uhrzeigersinn die Eisstücke von der Ausgabeöffnung 12 fort in Richtung des rückwärtigen Endes der Vorratskammer 6. Die Wirkung der oben mit Bezug auf 1 beschriebenen Kippbeweglichkeit der Eisspenderbaugruppe 7 kann daher noch unterstützt werden, indem die Drehrichtung der Rührstange 9 entsprechend der jeweiligen Stellung der Eisspenderbaugruppe 7 gesteuert wird.
  • Eine solche Steuerung der Drehrichtung kann auf elektronischem Wege erfolgen, wenn der Elektromotor 10 unterschiedliche Drehrichtungen unterstützt. Es kann aber auch ein einfacher Elektromotor mit fester Drehrichtung zum Einsatz kommen, dessen Drehung durch ein Schaltgetriebe in Abhängigkeit von der Stellung der Eisspenderbaugruppe 7 auf die Rührstange 9 übertragen wird.
  • 4 zeigt ein Beispiel eines solchen Schaltgetriebes anhand eines Schnitts entlang der Ebene B von 1. Die Schnittebene erstreckt sich durch einen Spalt zwischen dem in Motor 10 und einer Rückwand der Vorratskammer 6. In diesem Spalt befindet sich ein an einem Ende der Rührstange 9 drehfest verankertes Zahnrad 21 sowie eine von dem Elektromotor 10 angetriebene Radscheibe 22. Die Radscheibe 22 hat an ihrer der Vorratskammer 6 zugewandten Stirnfläche eine breite umlaufende Nut 23, die an ihrem Innen- und Außenumfang gezahnt ist und deren Breite so gewählt ist, dass das Zahnrad 21 jeweils nur mit einer der zwei Verzahnungen 24, 25 der Nut 23 kämmen kann. Während der Motor 10 und die Radscheibe 22 in dem Innenraum 3 ortsfest montiert sind, ist die Höhe des Zahnrades 21 entsprechend der Stellung der Eisspenderbaugruppe 7 veränderlich. Die in 4 gezeigte Konfiguration, in der das Zahnrad 21 mit der inneren Verzahnung 24 der Radscheibe 22 kämmt, entspricht der zur Tür hin ansteigenden Stellung der Eisspenderbaugruppe 7. Die Zähnezahl des Zahnrades 21 und der inneren Verzahnung 24 ist gleich, so dass eine langsame Drehung der Rührstange 9 mit hohem Drehmoment angetrieben werden kann und eventuell festgefrorene Eisstücke problemlos losgebrochen werden können. Wird die Eisspenderbaugruppe 7 in die zur Tür zu hin abschüssige Stellung geschwenkt, so gelangt das Zahnrad 21 in Eingriff mit der äußeren Verzahnung 25 und wird so trotz gleichbleibender Drehrichtung der Radscheibe 22 mit entgegengesetztem Drehsinn angetrieben, so dass die Eisstücke in der Vorratskammer 6 zur Ausgabeöffnung 12 gefördert werden. Da außerdem die Zähnezahl der äußeren Verzahnung 25 ein Mehrfaches von derjenigen der inneren Verzahnung 24 ist, rotiert die Rührstange 9 in diesem Fall schnell bei vermindertem Drehmoment, so dass die Eisstücke mit kurzer Verzögerung nach Ingangsetzen des Motors 10 die Ausgabeöffnung 12 erreichen und schnell nacheinander ausgegeben werden können.
  • Bei den oben beschriebenen Ausgestaltungen gelangen die Eisstücke aus der Vorratskammer 6 direkt zur Ausgabeöffnung 12. Selbstverständlich kann zwischen der Vorratskammer 6 und der Ausgabeöffnung auch eine (in den Figuren nicht dargestellte) Zerkleinerungskammer vorgesehen werden, die die Eisstücke auf dem Weg zur Ausgabeöffnung 12 durchlaufen müssen und in der sie von einem Mahlwerk zerkleinert werden.

Claims (8)

  1. Kältegerät mit einem einen Innenraum (3) umschließenden Gehäuse (1, 2) und einem in dem Innenraum (3) angeordneten, eine Ausgabeöffnung (12) aufweisenden Eisvorratsbehälter (7), in dem ein Rührwerkzeug (9) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisvorratsbehälter (7) zwischen zwei Stellungen schwenkbar ist, die sich hinsichtlich der Höhe der Ausgabeöffnung (12) unterscheiden.
  2. Kältegerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Stellglied zum Antreiben einer Schwenkbewegung des Eisvorratsbehälters (7) zwischen den zwei Stellungen.
  3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rührwerkzeug (9) um eine sich in der Längsrichtung des Vorratsbehälters (7) erstreckende Achse drehbar ist.
  4. Kältegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rührwerkzeug (9) eine Stange mit in einer Ebene geschwungenem Verlauf ist.
  5. Kältegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Boden des Eisvorratsbehälters (7) in einer der zwei Stellungen zur Ausgabeöffnung (12) hin abschüssig ist und in der anderen Stellung zur Ausgabeöffnung (12) hin ansteigt.
  6. Kältegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rührwerkzeug (9) wendelförmig.
  7. Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rührwerkzeug (9) in entgegengesetzte Richtungen drehantreibbar ist.
  8. Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehrichtung des Rührwerkzeugs (9) an die Stellung des Eisvorratsbehälters (7) gekoppelt ist.
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