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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
Doppelrohrs, bei dem ein Innenrohr in ein Außenrohr eingesetzt ist.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Ein
in einer Klimaanlage benutztes Doppelrohr ist im Allgemeinen so
gebogen, dass es Krümmungsabschnitte
aufweist. Das Doppelrohr wird unter Verwendung einer Biegevorrichtung
gebogen, nachdem ein gerades Innenrohr in ein gerades Außenrohr
eingesetzt ist (z.B. JP-A-2004245389, JP-A-2004-270916 entsprechend
US 2004/0178627 A1).
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Ein
Herstellungsverfahren eines Doppelrohrs mit einem Krümmungsabschnitt
ist in der JP 2003-1 19844 A beschrieben. Bei diesem Verfahren ist
ein gerades Innenrohr länger
als ein gerades Außenrohr
gemacht und wird in das gerade Außenrohr eingesetzt. Dann werden
das eingesetzte Innenrohr und das Außenrohr gleichzeitig ohne Fixieren
ihrer Endteile gebogen, und das Innenrohr wird in einem Abstandsbereich
zwischen sowohl dem Innenrohr als auch dem Außenrohr im Krümmungsabschnitt
bewegt, um so die Position ihrer Endteile einzustellen. In diesem
Fall wird jedoch, weil das Biegen ohne Fixieren der Endabschnitte
des Außen-
und des Innenrohrs durchgeführt
wird, ein Positionsfehler der Endabschnitte größer als ein vorbestimmter Positionsbereich.
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Um
dieses Problem zu überwinden,
können die
Endabschnitte des Außenrohrs
und des Innenrohrs während
des Biegens fixiert werden. In diesem Fall wird jedoch eine große elastische
Energie als Restspannung nach dem Biegen im Innenrohr gespeichert.
Demgemäß kann das
Doppelrohr, wenn dieses Doppelrohr für eine Fahrzeug-Klimaanlage benutzt
wird, aufgrund einer Schwingung eines Kompressors der Klimaanlage
oder einer Schwingung des Fahrzeugs, usw. leicht beschädigt werden.
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Die
im Innenrohr gespeicherte Restspannung kann nach dem Biegen durch
Durchführen
eines Glühvorgangs
entfernt werden. In diesem Fall kann jedoch der Biegewinkel des
Doppelrohrs während
des Glühens
verändert
werden, und die Herstellungskosten steigen durch den Glühvorgang.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung
eines Doppelrohrs vorzusehen, welches das obige Problem vermeiden
kann.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren
zur Herstellung eines Doppelrohrs vorzusehen, durch welches jeder
Endabschnitt eines Innenrohrs und eines Außenrohrs des Doppelrohrs in
einem vorbestimmten Positionsbereich geeignet positioniert werden
kann, während die
Speicherung einer übermäßigen Restspannung in
einem Biegeprozess des Doppelrohrs verhindert wird.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält ein Verfahren zur Herstellung
eines Doppelrohrs einen Schritt des Bildens eines geraden Innenrohrs
mit einer vorbestimmten Länge,
einen Schritt des Bildens eines geraden Außenrohrs mit einem Durchmesser
größer als
ein Durchmesser des Innenrohrs, einen Schritt des Einsetzens des
Innenrohrs in das Außenrohr
derart, dass das Innenrohr und das Außenrohr in einer vorbestimmten
Relativposition positioniert sind, einen Schritt des Fixierens eines
ersten Endabschnitts des Außenrohrs
am Innenrohr, um so einen ersten Fixierungsabschnitt zu bilden,
einen Schritt des gleichzeitigen Biegens des Außenrohrs und des Innenrohrs
an einem vorbestimmten Abschnitt nach dem Fixieren des ersten Endabschnitts,
um so wenigstens einen Krümmungsabschnitt
zu bilden, und einen Schritt des Fixierens eines zweiten Endabschnitts
des Außenrohrs
entgegengesetzt zum ersten Endabschnitt am Innenrohr nach dem Biegen,
um so einen zweiten Endabschnitt zu bilden. Demgemäß kann jeder
Endabschnitt des Innenrohrs und des Außenrohrs des Doppelrohrs in einem
vorbestimmten Positionsbereich geeignet positioniert werden, wobei
das Speichern einer übermäßigen Restspannung
im Biegevorgang verhindert wird.
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Zum
Beispiel kann der Schritt des Biegens mehrere Biegeschritte zum
Bilden mehrerer Krümmungsabschnitte
im Doppelrohr enthalten. In diesem Fall werden die Biegeschritte
so durchgeführt,
dass die Krümmungsabschnitte
der Reihe nach von einem Krümmungsabschnitt
nahe dem ersten Fixierungsabschnitt zum zweiten Fixierungsabschnitt
ausgebildet sind.
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Ferner
kann im Fixierungsschritt des ersten Endabschnitts des Außenrohrs
der erste Endabschnitt des Außenrohrs
radial verengt und an dem Innenrohr befestigt werden, um so den
ersten Fixierungsabschnitt zu bilden. Analog kann der zweite Endabschnitt
des Außenrohrs
im Fixierungsschritt des zweiten Endabschnitts des Außenrohrs
radial verengt und am Innenrohr befestigt werden, um so den zweiten
Fixierungsabschnitt zu bilden.
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Alternativ
kann im Fixierungsschritt des ersten Endabschnitts des Außenrohrs
ein erstes Teil des Innenrohrs, das am ersten Endabschnitt des Außenrohrs
fixiert werden soll, radial erweitert und am ersten Endabschnitt
des Außenrohrs
befestigt werden, um so den ersten Fixierungsabschnitt zu bilden.
Analog kann im Fixierungsschritt des zweiten Endabschnitts des Außenrohrs
ein zweites Teil des Innenrohrs, das am zweiten Endabschnitt des
Außenrohrs
fixiert werden soll, radial erweitert und am zweiten Endabschnitt
des Außenrohrs
befestigt werden, um so den zweiten Fixierungsabschnitt zu bilden.
Außerdem
kann der erste Endabschnitt des Außenrohrs am ersten Fixierungsabschnitt
mit dem Innenrohr unter Verwendung eines Lötmaterials verbunden werden,
nachdem der erste Fixierungsabschnitt nach seiner Befestigung gebildet
ist. Analog kann der zweite Endabschnitt des Außenrohrs am zweiten Fixierungsabschnitt
mit dem Innenrohr unter Verwendung eines Lötmaterials verbunden werden,
nachdem der zweite Fixierungsabschnitt nach seiner Befestigung gebildet
ist.
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Ferner
kann im Bildungsschritt des Außenrohrs
ein konischer Abschnitt an einer Innenumfangsfläche wenigstens eines des ersten
Endabschnitts und des zweiten Endabschnitts des Außenrohrs
so ausgebildet sein, dass er zu seiner Spitze hin dünner wird.
In diesem Fall wird im Verbindungsschritt des einen des ersten Endabschnitts
und des zweiten Endabschnitts des Außenrohrs das Lötmaterial
in einen Freiraum zwischen dem Innenrohr und dem einen des ersten
Endabschnitts und des zweiten Endabschnitts des Außenrohrs
durch einen vergrößerten Raum
aufgrund des konischen Abschnitts eingeleitet.
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Alternativ
kann der Bildungsschritt des ersten Fixierungsabschnitts einen Schritt
des Verbindens des Außenrohrs
mit dem Innenrohr am ersten Fixierungsabschnitt enthalten und der
Bildungsschritt des zweiten Fixierungsabschnitts kann einen Schritt des
Verbindens des Außenrohrs
mit dem Innenrohr am zweiten Fixierungsabschnitt enthalten. Alternativ kann
der Bildungsschritt des ersten Fixierungsabschnitts einen Schritt
des Fixierens eines ersten Verbindungselements an dem Innenrohr
und dem Außenrohr
am ersten Fixierungsabschnitt und einen Schritt des Verbindens des
Außenrohrs
mit dem Innenrohr durch das erste Verbindungselement enthalten.
Analog kann der Bildungsschritt des zweiten Fixierungsabschnitts
einen Schritt des Fixierens eines zweiten Verbindungselements am
Innenrohr und am Außenrohr
am zweiten Fixierungsabschnitt und einen Schritt des Verbindens
des Außenrohrs
mit dem Innenrohr durch den zweiten Verbindungsabschnitt enthalten.
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Alternativ
können
im Bildungsschritt des Innenrohrs der erste und der zweite Teil
des Innenrohrs, die mit dem ersten bzw. dem zweiten Endabschnitt
des Außenrohrs
verbunden werden sollen, radial nach außen erweitert werden, um einen Außendurchmesser
zu haben, der etwas kleiner als ein Innendurchmesser des ersten
und des zweiten Endabschnitts des Außenrohrs vor dem Fixieren ist. In
diesem Fall kann im Schritt des Verbindens des Außenrohrs
mit dem Innenrohr am ersten Fixierungsabschnitt der erste Teil des
Innenrohrs direkt mit dem ersten Endabschnitt des Außenrohrs
mittels des Lötmaterials
verbunden werden. Außerdem
kann im Schritt des Verbindens des Außenrohrs mit dem Innenrohr
am zweiten Fixierungsabschnitt der zweite Teil des Innenrohrs mittels
des Lötmaterials
direkt mit dem zweiten Endabschnitt des Außenrohrs verbunden werden,
nachdem das Verbinden durchgeführt ist.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Obige
sowie weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezug auf die
beiliegenden Zeichnungen besser verständlich. Darin zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung einer Klimaanlage für ein Fahrzeug;
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2 eine
Vorderansicht eines für
die Klimaanlage verwendeten Doppelrohrs gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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3 eine
Querschnittsansicht des bei III in 2 angegebenen
Teils des Doppelrohrs;
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4 eine
Vorderansicht eines Innenrohrs vor einem Einsetzen in einem Herstellungsverfahren eines
Doppelrohrs gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
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5 eine
Vorderansicht eines Außenrohrs vor
dem Einsetzen des Innenrohrs im Herstellungsverfahren des Doppelrohrs
gemäß dem Ausführungsbeispiel;
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6 eine
schematische Vorderansicht eines Schritts des Positionierens des
Außenrohrs
und des Innenrohrs im Herstellungsverfahren des Doppelrohrs gemäß dem Ausführungsbeispiel;
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7 eine
schematische Vorderansicht eines Schritts des Bildens eines ersten
Fixierungsabschnitts des Doppelrohrs gemäß dem Ausführungsbeispiel;
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8 eine
Querschnittsansicht einer Konstruktion des ersten Fixierungsabschnitts
des Doppelrohrs;
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9 eine
schematische Darstellung eines ersten Biegevorgangs des Doppelrohrs
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
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10 eine
schematische Darstellung eines zweiten Biegevorgangs des Doppelrohrs
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel;
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11 eine
schematische Seitenansicht eines Schritts des Bildens eines zweiten
Fixierungsabschnitts des Doppelrohrs gemäß dem Ausführungsbeispiel;
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12 eine
vergrößerte Querschnittsansicht eines
Verbindungsvorgangs mit einem Lötmaterial
im ersten Fixierungsabschnitt des Doppelrohrs gemäß dem Ausführungsbeispiel;
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13 eine
vergrößerte Querschnittsansicht eines
ersten Fixierungsabschnitts eines Doppelrohrs mit einem konischen
Abschnitt an einer Innenumfangsfläche seines Endabschnitts gemäß einer
Modifikation des Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung;
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14 eine
Querschnittsansicht eines ersten Fixierungsabschnitts eines Doppelrohrs,
in dem ein Außenrohr
und ein Innenrohr unter Verwendung eines Lötmaterials über ein Verbindungselement
verbunden sind, gemäß einer
weiteren Modifikation des Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung;
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15 eine
Vorderansicht eines Innenrohrs vor dem Einsetzen in ein Außenrohr
zum Bilden eines Doppelrohrs gemäß einer
weiteren Modifikation des Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung; und
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16 eine
Querschnittsansicht eines ersten Fixierungsabschnitts des Doppelrohrs
gemäß der Modifikation
von 15.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Ein
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird nun Bezug nehmend auf 1 bis 12 beschrieben.
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Ein
Doppelrohr 160 in diesem Ausführungsbeispiel kann in einer
Kühlkreisvorrichtung 100B einer
Klimaanlage 100 für
ein Fahrzeug verwendet werden.
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Wie
in 1 dargestellt, ist ein Fahrzeug in einen Motorraum 1 für einen
Motor 10 und einen Fahrgastraum 2 für Insassen
durch ein Armaturenbrett getrennt. Eine Inneneinheit 100A ist
in einer Instrumententafel im Fahrgastraum 2 angeordnet,
und die Kühlkreisvorrichtung 100B (außer einem
Expansionsventil 130 und einem Ver dampfapparat 140)
ist im Motorraum 1 angeordnet. Die Klimaanlage 100 ist aus
der Inneneinheit 100A und der Kühlkreisvorrichtung 100B aufgebaut.
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Die
Inneneinheit 100A enthält
ein Gebläse 102,
den Verdampfapparat 140 und einen Heizkern 103,
die in einem Klimagehäuse 101 angeordnet sind.
Das Gebläse 102 saugt
wahlweise Außenluft oder
Innenluft des Fahrzeugs an und schickt die angesaugte Luft zum Verdampfapparat 140 und
zum Heizkern 103. Der Verdampfapparat 140 verdampft ein
Kältemittel,
wenn die Kühlkreisvorrichtung 100B in
Betrieb ist, um so hindurchströmende
Luft zu kühlen.
Der Verdampfapparat 140 ist ein Wärmetauscher zum Kühlen der
Luft durch eine Verdampfungswärme des
Kältemittels.
Der Heizkern 103 ist ein Wärmetauscher zum Heizen der
Luft aus dem Verdampfapparat 140 mittels aus dem Motor 10 strömenden heißen Wassers
als Heizquelle.
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Außerdem ist
eine Luftmischklappe angrenzend an den Heizkern 103 im
Klimagehäuse 101 angeordnet,
um so ein Mischungsverhältnis
der durch den Verdampfapparat 140 gekühlten Luft und der durch den
Heizkern 103 geheizten Luft einzustellen. So hat die gemischte
Klimaluft eine vorbestimmte Temperatur, die durch den Insassen eingestellt
wird.
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Rohre 150 verbinden
einen Kompressor 110, einen Kondensator 120, das
Expansionsventil 130 und den Verdampfapparat 140 in
dieser Reihenfolge in der Kühlkreisvorrichtung 100B,
um einen geschlossenen Kreis zu bilden. Das Doppelrohr 160 ist als
ein Beispiel in einem Teil der Rohre 150 angeordnet.
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Der
Kompressor 110 komprimiert ein Kältemittel auf eine hohe Temperatur
und einen hohen Druck in der Kühlkreisvorrichtung 100B und
wird durch den Motor 10 angetrieben. D.h. eine Riemenscheibe
ist an einer Antriebsachse des Kompressors 110 befestigt,
und eine Antriebskraft vom Motor 10 kann durch einen Antriebsriemen
oder dergleichen auf die Riemenscheibe übertragen werden.
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Der
Kondensator 120 ist mit einer Kältemittelausgabeseite des Kompressors 110 verbunden. Der
Kondensator 120 ist ein Wärmetauscher zum Kühlen oder
Konden sieren des Kältemittels
durch Wärmeaustausch
mit Außenluft,
und er funktioniert als ein Kältemittelkühler oder
ein Gaskühler.
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Das
Expansionsventil 130 ist ein Dekompressor zum Dekomprimieren
des vom Kondensator 120 ausgegebenen Kältemittels, um es auszudehnen.
Eine Drossel, ein Ventil oder eine Ejektorpumpe können als
das Expansionsventil 130 verwendet werden. Das Expansionsventil 130 ist
angrenzend an den Verdampfapparat 140 in der Inneneinheit 100A angeordnet.
Das Expansionsventil 130 steuert seinen Öffnungsgrad
thermisch so, dass das aus dem Verdampfapparat 140 strömende Kältemittel,
d.h. das durch den Kompressor 110 angesaugte Kältemittel,
einen vorbestimmten Überhitzungsgrad
besitzt. Zum Beispiel ist der vorbestimmte Überhitzungsgrad gleich oder
geringer als 5°C.
Weiter kann der vorbestimmte Überhitzungsgrad
in einem Bereich zwischen 0°C
und 3°C
eingestellt sein, sodass das aus dem Verdampfapparat 140 strömende Kältemittel kaum überhitzt
ist.
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Der
Verdampfapparat 140 ist ein niederdruckseitiger Wärmetauscher
zum Kühlen
der Luft, wie oben beschrieben. Der Verdampfapparat 140 funktioniert
als eine Kühleinheit
oder ein Wärmeabsorber.
Eine Kältemittelauslassseite
des Verdampfapparats 140 ist mit einer Kältemittelansaugseite
des Kompressors 110 verbunden.
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Die
Rohre 150 enthalten ein Hochdruckrohr 151 zum
Leiten eines Hochtemperatur- und
Hochdruckkältemittels
vor seiner Dekompression durch das Expansionsventil 130 und
ein Niederdruckrohr 152 zum Leiten eines Niedertemperatur-
und Niederdruckkältemittels
nach seiner Kühlung
und Dekompression. Das Hochdruckrohr 151 verläuft vom
Kompressor 110 durch den Kondensator 120 zum Expansionsventil 130,
und das Niederdruckrohr 152 verläuft vom Verdampfapparat 140 zum
Kompressor 110. Das Doppelrohr 160 weist eine
Doppelwandrohrkonstruktion auf. Das Doppelrohr 160 ist
zur Fluidverbindung für
wenigstens einen Teil der Rohre 150 vorgesehen und wird
als ein Kältemittelrohr
für die Klimaanlage 100 verwendet.
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Ein
Konstruktionsbeispiel des Doppelrohrs 160 wird nun Bezug
nehmend auf 2 und 3 beschrieben.
In diesem Beispiel hat das Doppelrohr 160 eine Gesamtlänge in einem
Bereich von 700 mm bis 900 mm. Das Doppelrohr 160 enthält einen
geraden Abschnitt und mehrere Krümmungsabschnitte 160b1, 160b2,
um zwischen andere Vorrichtungen, z.B. den Motor 10 oder
eine Karosserie, zu passen. Das Doppelrohr 160 ist in diesem
Ausführungsbeispiel
im Motorraum 1 angeordnet.
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Das
Doppelrohr 160 enthält
ein Außenrohr 161 und
ein Innenrohr 162, die jeweils geformt werden. Das Innenrohr 162 verläuft durch
ein Inneres des Außenrohrs 161.
In einem Beispiel ist das Außenrohr 161 ein ϕ22mm-Rohr
(Außendurchmesser: 22
mm, Innendurchmesser: 19,6 mm) und zum Beispiel aus Aluminium gemacht.
Ein Gesamtumfang eines in einer Längsrichtung ersten Endabschnitts 161a1 des
Außenrohrs 161 ist
radial nach innen verengt und am Innenrohr 162 befestigt,
um einen ersten Fixierungsabschnitt 160a1 im Doppelrohr
zu bilden, nachdem das Innenrohr 162 in das Außenrohr 161 eingesetzt
ist. Analog ist ein Gesamtumfang eines in der Längsrichtung zweiten Endabschnitts 161a2 des
Außenrohrs 161 radial
nach innen verengt und am Innenrohr 162 befestigt, um einen
zweiten Fixierungsabschnitt 160a2 zu bilden, nachdem das
Innenrohr 162 in das Außenrohr 161 eingesetzt
und ein Biegevorgang des Doppelrohrs 160 durchgeführt ist. Dann
werden der erste und der zweite Endabschnitt 161a1, 161a2 des
Außenrohrs 161 mit
dem Außenumfang
des Innenrohrs 162 (z.B. Außendurchmesser: 19,1 mm) luftdicht
und flüssigdicht
verlötet,
um so Lötverbindungen
im ersten und zweiten Fixierungsabschnitt 160a1, 160a2 zu
bilden. So wird ein Kanal, d.h. Raum, 160c zwischen der
inneren Oberfläche
des Außenrohrs 161 und
der äußeren Oberfläche des
Innenrohrs 162 gebildet, wie in 3 dargestellt.
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Das
Außenrohr 161 ist
mit einer ersten und einer zweiten Öffnung 161d1, 161d2 (Gratöffnungen) angrenzend
an den ersten bzw. den zweiten Endabschnitt 161a1, 161a2 zum
Verbinden des Kanals 160c mit außen versehen. Die erste und
die zweite Öffnung 161d sind
um vorbestimmte Abstände
von den jeweiligen Kanten des ersten und zweiten Endabschnitts 161a1, 161a2 des
Außenrohrs 161 beabstandet.
Jede Öffnung 161d1, 161d2 ist
mit einem Flansch ausgebildet, der vom Außenrohr 161 nach außen ragt.
Flüssigkeitsrohre 171, 172 aus
Aluminium sind mit den Flanschen der ersten bzw. zweiten Öffnung 161d1, 161d2 verbunden.
Zum Beispiel sind in diesem Ausführungsbeispiel
die Flüssigkeitsrohre 171, 172 des
Hochdruckrohrs 151 mit den Öffnungen 161d1, 161d2 jeweils
verlötet.
Eine Spitze des Flüssigkeitsrohrs 171 kann
mit dem Kondensator 120 über eine Verbindung 171a verbunden
sein. Ferner kann eine Spitze des Flüssigkeitsrohrs 172 mit
dem Ex pansionsventil 130 durch eine Verbindung 172a verbunden
sein. Deshalb strömt
ein Hochdruckkältemittel
durch das Flüssigkeitsrohr 171,
den Kanal 160c zwischen dem Außenrohr 161 und dem
Innenrohr 162 und das Flüssigkeitsrohr 172.
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Im
Gegensatz dazu ist in diesem Ausführungsbeispiel das Innenrohr 162 zum
Beispiel ein 3/4-Inch-Rohr (Außendurchmesser:
19,1 mm, Innendurchmesser: 16,7 mm) aus Aluminium. Zwei Endabschnitte
des Innenrohrs 162 in der Längsrichtung sind jeweils mit
Ansaugrohren 173, 174 verbunden, die aus Aluminium
gemacht sind und das Niederdruckrohr 152 bilden, wie in 2 dargestellt.
Das Ansaugrohr 173 des Innenrohrs 162 ist durch
die Verbindung 173a mit dem Verdampfapparat 140 verbunden,
und das Ansaugrohr 174 des Innenrohrs 162 ist durch
die Verbindung 174a mit dem Kompressor 110 verbunden,
sodass der Verdampfapparat 140 durch das Innenrohr 162 des
Doppelrohrs 160 mit dem Kompressor 110 gekoppelt
ist. D.h. Niederdruckkältemittel
aus dem Verdampfapparat 140 strömt durch das Ansaugrohr 173,
das Innenrohr 162 und das Ansaugrohr 174.
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Wie
in 3 und 4 dargestellt, ist eine erste
Ringnut 162c1 mit einer Breite WG und in einer Umfangsrichtung
des Innenrohrs 162 verlaufend an der äußeren Oberfläche des
Innenrohrs 162 an einer Position entsprechend der Öffnung 161d1 ausgebildet.
Analog ist eine zweite Ringnut 162c2 mit einer Breite WG
und in einer Umfangsrichtung des Innenrohrs 162 verlaufend
an der äußeren Oberfläche des Innenrohrs 162 an
einer Position entsprechend der Öffnung 161d2 ausgebildet,
wie in 4 dargestellt. Ferner ist eine schraubenförmige Nut 162a an
der äußeren Oberfläche des
Innenrohrs 162 zwischen der ersten und der zweiten Ringnut 162c1, 162c2 ausgebildet,
um das Volumen des Kanals 160c zwischen dem Innenrohr 161 und
dem Außenrohr 162 zu
vergrößern. Die
spiralförmige
Nut 162a hat eine Breit WS, die enger als die Breite WG
der ersten und der zweiten Ringnut 162c1, 162c2 ist.
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Die
erste Ringnut 162c1 ist an einer Position entsprechend
der mit dem Flüssigkeitsrohr 171 verbundenen Öffnung 161d1 des
Außenrohrs 161 vorgesehen,
und die zweite Ringnut 162c2 ist an einer Position entsprechend
der mit dem Flüssigkeitsrohr 172 verbundenen Öffnung 161d2 des
Außenrohrs 161 vorgesehen.
Die Breite WG der ersten und der zweiten Ringnut 162c1, 162c2 ist
größer als
der Innendurchmesser di der Öffnungen 161d1, 161d2 eingestellt,
sodass die Öffnung 161d1, 161d2 innerhalb der
Breite der Ringnut 162c1, 162c2 positioniert ist, nachdem
der Biegevorgang des Doppelrohrs durchgeführt ist. In diesem Ausführungsbeispiel
ist die WG der Ringnut 162c1, 162c2 etwa auf das
Doppelte des Innendurchmessers di der Öffnung 161d1, 161d2 eingestellt.
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Die
spiralförmige
Nut 162a ist mit der ersten und der zweiten Ringnut 162c1, 162c2 verbunden und
besitzt mehrere (drei in diesem Ausführungsbeispiel) Gewindegänge, die
in einer Längsrichtung
des Innenrohrs 162 spiralförmig zwischen der ersten und der
zweiten Ringnut 162c1, 162c2 verlaufen. Eine Erhebung 162b ist
zwischen den Spiralnuten 162a ausgebildet, und ein Außenmaß der Erhebung 162b ist
etwa gleich einem Außendurchmesser
des Innenrohrs 162. Allgemein ist das Außenmaß (Außendurchmessermaß) der Erhebung 162b etwas
kleiner als der Außendurchmesser
des Innenrohrs 162 ohne irgendeine Nut. Der Kanal 160c zwischen
dem Innenrohr 162 und dem Außenrohr 161 ist durch
die Nuten 162c, 162a vergrößert.
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Als
nächstes
wird nun ein Verfahren zur Herstellung des Doppelrohrs 160 unter
Bezug auf 4 bis 12 beschrieben.
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Zuerst
wird ein auf eine vorbestimmte Länge geschnittenes
gerades Innenrohr 162 gebildet und vorbereitet, wie in 4 dargestellt.
Die erste und die zweite Ringnut 162c1, 162c2,
die jeweils die Nutbreite WG haben, und die spiralförmige Nut 162a mit
der Nutbreite WS werden in dem vorbereiteten geraden Innenrohr 162 gebildet,
wie in 4 dargestellt. Hierbei beträgt der Abstand zwischen der
ersten Ringnut 162c1 und der zweiten Ringnut 162c2 LG.
Die Nuten 162a, 162c1, 162c2 können an
dem Innenrohr 162 mittels eines allgemein bekannten Verfahrens
gebildet werden. Zum Beispiel wird die Nut 162a, 162c1, 162c2 auf
eine vorbestimmte Tiefe und Form gebildet, indem mit einer runden
Stahlwalze auf die Oberfläche
des Innenrohrs gepresst wird, während
das Innenrohr in einer axialen Richtung in Drehung gesetzt ist.
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Als
nächstes
wird, wie in 5 dargestellt, ein auf eine
vorbestimmte Länge
LO, die kürzer
als die Länge
des Innenrohrs 162 ist, geschnittenes gerades Außenrohr 161 gebildet
und vorbereitet. Das Außenrohr 161 wird
mit der an einer Position nahe dem ersten Endabschnitt 161a1 nach
außen
ragenden ersten Öffnung 161d1 und
der an einer Position nahe dem zweiten Endabschnitt 161a2 nach
außen ragenden
zweiten Öffnung 161d2 gebildet.
Hierbei ist der Abstand LH zwischen der ersten und der zweiten Öffnung 161d1 und 161d2 länger als
der Abstand LG zwischen der ersten Ringnut 162c1 und der
zweiten Ringnut 162c2 eingestellt. Beide Abstände LH und LG
werden basierend auf einem Verengungsmaß des Innenrohrs 162 und
des Außenrohrs 161 so
eingestellt, dass die Positionen der ersten und der zweiten Öffnung 161d1, 161d2 der
ersten bzw. der zweiten Ringnut 162c1, 162c2 entsprechen.
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Als
nächstes
wird, wie in 6 dargestellt, das gerade Innenrohr 162 in
das gerade Außenrohr 161 so
eingesetzt, dass es an einer vorbestimmten Position positioniert
ist.
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Als
nächstes
wird, wie in 7 dargestellt, der erste Endabschnitt 161a1 des
Außenrohrs 161 radial
nach innen verengt, um an dem Innenrohr 162 befestigt zu
werden, um so den ersten Fixierungsabschnitt 160a1 des
Doppelrohrs 160 zu bilden. Deshalb hat der erste Fixierungsabschnitt 160a1 einen Befestigungsabschnitt 161b,
der an einer um einen Abstand von 3 mm bis 7 mm von der Spitze des
Außenrohrs 161 beabstandeten
Position ausgebildet ist, wie in 8 dargestellt.
Weil der Befestigungsabschnitt 161b radial nach innen verengt
ist, ist der Innendurchmesser des Außenrohrs 161 am Befestigungsabschnitt 161b des
ersten Fixierungsabschnitts 160a1 etwas kleiner als der
Außendurchmesser
des Innenrohrs 162. D.h. das Außenrohr 161 ist am
Befestigungsabschnitt 161b in die Oberfläche des
Innenrohrs 162 eingepasst, wie in 8 dargestellt.
Als Ergebnis ist nicht nur das Außenrohr 161, sondern
auch das Innenrohr 162 im Befestigungsabschnitt 161b radial
nach innen verengt. Das Verengungsmaß des Innenrohrs 162 in
der radialen Richtung am Befestigungsabschnitt 161b ist
kleiner als die Plattendicke des Innenrohrs 162. Der Befestigungsabschnitt 161b des
Außenrohrs 161 ist
im Querschnitt in der radialen Richtung etwa entlang des gesamten
Umfangs des Außenrohrs 161 in
eine Sockelform geformt. Ferner ist, wie in 8 dargestellt,
ein kleiner Freiraum 160e zwischen der inneren Oberfläche des
Außenrohrs 161 und
der äußeren Oberfläche des
Innenrohrs 162 an einer Außenseite vom Befestigungsabschnitt 161b aus
ausgebildet. D.h. der Endabschnitt 161a des Außenrohrs 161 zwischen
einem Mittelbereich des Befestigungsabschnitts 161b bis
zur Spitze des Außenrohrs 161 ist nicht
vollständig
dicht an die äußere Oberfläche des Innenrohrs 162 abgedichtet,
sondern ist um den Freiraum 160e etwas von der äußeren Oberfläche des
Innenrohrs 162 beabstandet.
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Das
radiale Verengen des Außenrohrs 161 kann
mittels einer kreisförmigen
Befestigungslehre mit mehreren geteilten fächerförmigen flachen Abschnitten
durchgeführt
werden. Wenn ein Einsetzloch zum Einsetzen des Außenrohrs
im Mittelabschnitt der kreisförmigen
Befestigungslehre ausgebildet ist, kann der Außenumfang des Einsetzlochs
in der Befestigungslehre als Druckkanten zum Pressen des Außenrohrs 161 benutzt
werden.
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Wenn
das Bilden des ersten Fixierungsabschnitts 160a1 des Doppelrohrs 160 beendet
ist, ist die Mitte der ersten Öffnung 161d1 an
einer Position etwa entsprechend der Mitte der ersten Ringnut 162c1 platziert.
In diesem Zustand entspricht jedoch die Mitte der zweiten Öffnung 161d2 nicht
der Mitte der zweiten Ringnut 162c2.
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Im
nächsten
Schritt werden, wie in 9 dargestellt, das Außenrohr 161 und
das Innenrohr 162 an einer ersten vorbestimmten Position
mittels einer Biegevorrichtung gleichzeitig gebogen, um so einen
ersten Krümmungsabschnitt 160b1 zu
bilden. D.h. ein erster Biegeschritt zum Bilden des ersten Krümmungsabschnitts 160b1 auf
einer Seite des ersten Fixierungsabschnitts 160a1 wird
durchgeführt, nachdem
der erste Fixierungsabschnitt 160a1 gebildet ist.
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Dann
werden, wie in 10 dargestellt, das Außenrohr 161 und
das Innenrohr 162 an einer zweiten vorbestimmten Position
mittels einer Biegevorrichtung gleichzeitig gebogen, um so einen
zweiten Biegeabschnitt 160b2 zu bilden. D.h. ein zweiter
Biegeschritt zum Bilden des zweiten Krümmungsabschnitts 160b2 an
der zweiten vorbestimmten Position, die im Vergleich zur ersten
vorbestimmten Position weiter vom ersten Fixierungsabschnitt 160a1 entfernt
ist, wird durchgeführt.
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Als
nächstes
wird, wie in 11 dargestellt, der zweite Endabschnitt 161a2 des
Außenrohrs 161 radial
verengt und am Innenrohr 162 befestigt, um so analog zum ersten
Fixierungsabschnitt 160a1 den zweiten Fixierungsabschnitt 160a2 zu
bilden. Während
der zweite Fixierungsabschnitt 160a2 gebildet wird, entspricht
die Position der zweiten Öffnung 161d2 der
Position der zweiten Ringnut 162c2. Deshalb kann in diesem
Ausführungsbeispiel
durch geeignetes Einstellen der Bedingung des Biegevorgangs, der
Maße der
Rohrelemente und der Maße LD
und LH ein Positionsfehler des zweiten Fixierungsabschnitts 160a2 und
der zweiten Öffnung 161d2 in
einem vorbestimmten Bereich gesteuert werden. Demgemäß kann in
diesem Ausführungsbeispiel,
wenn das Doppelrohr 160 gebildet wird, der Innendurchmesser
di der Öffnung 161d1, 161d2 im Breitenbereich
WG der Ringnut 162c1, 162c2 positioniert werden.
D.h. selbst wenn die Mittelposition der Öffnung 161d1, 161d2 nicht
vollständig
der Mittelposition des Breitenbereichs WG der Ringnut 162c1 entspricht,
kann das Doppelrohr 160, allein wenn die Öffnung 161d1, 161d2 im
Breitenbereich WG der Ringnut 162c1 positioniert wird,
in geeigneter Weise als Kältemittelrohr
verwendet werden.
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Als
nächstes
wird, wie in 12 dargestellt, der erste Endabschnitt 161a1 des
Außenrohrs 161 am
ersten Fixierungsabschnitt 160a1 mit dem Innenrohr 162 so
verbunden, dass der Freiraum 160e zwischen der inneren
Oberfläche
des Außenrohrs 161 und
der äußeren Oberfläche des
Innenrohrs 162 mit einem Lötmaterial 163 gefüllt wird,
um so luftdicht und wasserdicht abgedichtet zu sein. Bei dem Lötprozess
verhindert der Befestigungsabschnitt 161b ein Eindringen
des Lötmaterials 163 weiter
nach innen als den Befestigungsabschnitt 161b. Der zweite Endabschnitt 161a2 des
Außenrohrs 161 am
zweiten Fixierungsabschnitt 160a2 wird mit einem ähnlichen Verfahren
ebenfalls verlötet.
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Mit
den obigen Schritten können
die Bildungsschritte des Doppelrohrs 160 mit den zwei Krümmungsabschnitten 160b1, 160b2 abgeschlossen
werden. Danach wird das Doppelrohr 160 an vorbestimmten
Positionen mit Rohren, wie beispielsweise den Flüssigkeitsrohren 171, 172 und
den Ansaugrohren 173, 174 verbunden, sodass die
in 2 dargestellte Rohrleitungskonstruktion gebildet
wird.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
werden die Krümmungsabschnitte 160b1, 160b2 gebildet, nachdem
der erste Fixierungsabschnitt 160a1 gebildet ist, und der
zweite Fixierungsabschnitt 160a2 wird gebildet, nachdem
die Krümmungsabschnitte 160b1, 160b2 gebildet
sind. Weil das Biegen zum Bilden der Krümmungsabschnitte 160b1, 160b2 in
einem freien Zustand des nicht fixierten zweiten Fixierungsabschnitts 160a2 durchgeführt wird,
kann er ein Speichern einer übermäßigen Restspannung
im Doppelrohr während
des Biegens verhindern. Ferner können,
weil der erste Fixierungsabschnitt 160a1 vor dem Biegen
gebildet wird, das Innenrohr 162 und das Außenrohr 161 einfach
in einem vorbestimmten Positionsbereich positioniert sein, nachdem
das Biegen durchgeführt
ist.
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Im
oben beschriebenen Ausführungsbeispiel werden
der erste Fixierungsabschnitt 160a1 und der zweite Fixierungsabschnitt 160a2 durch
Verengen des ersten Endabschnitts 161a1 und des zweiten
Endabschnitts 161a2 des Außenrohrs 161 radial
nach innen gebildet. Jedoch können
der erste und der zweite Fixierungsabschnitt 160a1 und 160a2 auch durch
radiales Erweitern eines ersten und eines zweiten Teils des Innenrohrs 162 gebildet
werden. In diesem Fall wird der erste Teil des Innenrohrs 162,
der mit dem ersten Endabschnitt 161a1 des Außenrohrs 161 befestigt
werden soll, radial erweitert und am ersten Endabschnitt 161a1 des
Außenrohrs 161 befestigt,
um so den ersten Fixierungsabschnitt 161a1 zu bilden. Analog
wird der zweite Teil des Innenrohrs 162, der am zweiten
Endabschnitts 162a2 des Außenrohrs 161 fixiert
werden soll, radial erweitert und am zweiten Endabschnitt 161a2 des
Außenrohrs 161 befestigt,
um so den zweiten Fixierungsabschnitt 161a2 zu bilden.
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Im
oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist
das Doppelrohr 160 mit den zwei Krümmungsabschnitten 160b1, 160b2 versehen.
Jedoch kann mittels des oben beschriebenen Verfahrens auch ein Doppelrohr
mit mehr als zwei Krümmungsabschnitten
gebildet werden. D.h. wenn mehrere Krümmungsabschnitte 160b1, 160b2, 160b3,
... 160bn in einem Doppelrohr in dieser Reihenfolge vom
ersten Fixierungsabschnitt 160a1 aus gebildet werden, wird ein
Biegevorgang in dieser Reihenfolge der Krümmungsabschnitte 160b1, 160b2, 160b3,
... 160bn vom ersten Fixierungsabschnitt 160a1 aus
durchgeführt.
Dann wird, nachdem der letzte Krümmungsabschnitt 160bn durch
Biegen gebildet ist, der zweite Fixierungsabschnitt 160a2 gebildet.
Das Verfahren dieses Ausführungsbeispiels
kann auch zum Bilden eines Doppelrohrs mit nur einem Krümmungsabschnitt
verwendet werden. In diesem Fall wird, nachdem der erste Fixierungsabschnitt 160a1 gebildet ist, der
einzelne Krümmungsabschnitt
durch eine Biegevorrichtung gebildet. Danach wird der zweite Fixierungsabschnitt 160a2 gebildet.
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Im
oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird
das Verlöten
des ersten Fixierungsabschnitts 160a1 durchgeführt, nachdem
der Biegevorgang zum Bilden der Krümmungsabschnitte 160b1, 160b2 durchgeführt ist.
Das Verlöten
des ersten Fixierungsabschnitts 160a1 kann jedoch auch
durchgeführt werden,
bevor der Biegevorgang zum Bilden der Krümmungsabschnitte 160b1, 160b2 durchgeführt wird.
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13 ist
eine Darstellung entsprechend der Querschnittsansicht von 12 und
zeigt den ersten Fixierungsabschnitt 160a1 des Doppelrohrs 160,
nachdem der Lötvorgang
nach dem Befestigen des ersten Fixierungsabschnitts 160a durchgeführt ist.
In 13 ist ein konischer Abschnitt 161c1 an
einer Innenumfangsfläche
eines Endteils des Außenrohrs 161 vorgesehen.
D.h. im ersten Endabschnitt 161a1 des Außenrohrs 161 ist
die Innenumfangsfläche
des Endteils nahe zur Spitze des Außenrohrs 161 radial
nach außen
konisch, sodass der Freiraum 160e zwischen dem Außenrohr 161 und
dem Innenrohr 162 größer gemacht
werden kann. Der zweite Endabschnitt 161a2 des Außenrohrs 161 kann
analog zum ersten Endabschnitt 161a1 mit dem konischen
Abschnitt 161c ausgebildet sein. Der konische Abschnitt 161c kann
gebildet werden, während
das Außenrohr 161 gebildet
und vorbereitet wird. Durch Bilden des konischen Abschnitts 161c im
Außenrohr 161 kann
das Lötmaterial 163 durch
einen Raum aufgrund des konischen Abschnitts 161c im ersten
Endabschnitt 160a1 einfach in den Freiraum 160e eingeleitet
werden, selbst wenn der durch das radiale Verengen des Außenrohrs 161 verursachte
Freiraum 160e klein ist.
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14 zeigt
ein Modifikationsbeispiel des Doppelrohrs 160. In diesem
Beispiel von 14 erstreckt sich der erste
Endabschnitt 161a1 des Außenrohrs 161 zu einem
Abschnitt nahe der Ringnut des Innenrohrs 162, wo die spiralförmige Nut 162a im Innenrohr 162 ausgebildet
ist. Ferner ist ein zylindrisches Verbindungselement 169 aus
Aluminium mit dem Innenrohr 162 und dem ersten Endabschnitt 161a1 des
Außenrohrs 161 verbunden.
D.h. das Außenrohr 161 und
das Innenrohr 162 werden durch Löten über das Verbindungselement 169 miteinander verbunden.
Das Ver bindungselement 169 hat ein Innenrohreinsetzloch 169a in
seinem zylindrischen unteren Teil, in welchen das Innenrohr 162 eingesetzt wird,
und ein Loch 169b an seinem zylindrischen Seitenteil.
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In
diesem Beispiel von 14 werden, um den ersten Fixierungsabschnitt 160a1 zu
bilden, die Innenumfangsfläche
des Innenrohreinsetzlochs 169a und die Außenumfangsfläche des
Innenrohrs 162 vor dem Biegen zusammengepasst. Außerdem wird
der Endabschnitt 161a1 des Außenrohrs 161 in einen Öffnungsabschnitt
des Verbindungselements 169 gegenüber dem Innenrohreinsetzloch 169a eingepasst und
mit dem Öffnungsabschnitt
des Verbindungselements 169 verlötet. Dann wird der Biegevorgang durchgeführt. Nachdem
alle Krümmungsabschnitte in
der Reihenfolge ausgebildet sind, kann der zweite Fixierungsabschnitt 160a2 analog
dem Bildungsverfahren des ersten Fixierungsabschnitts 160a1 in 14 gebildet
werden.
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In
diesem Beispiel von 14 ist die oben beschriebene Öffnung 161d1 nicht
vorgesehen, sondern das im zylindrischen Seitenteil des Verbindungselements 169 vorgesehene
Loch 169b wird als die Öffnung 161d1 verwendet.
Daher wird, nachdem das Bilden des Doppelrohrs 160 abgeschlossen
ist, das Flüssigkeitsrohr 171 oder 172 mit
dem Umfang des Lochs 169b des Verbindungselements 169 verbunden.
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15 und 16 zeigen
ein Doppelrohr 260 gemäß einem
weiteren Modifikationsbeispiel. Das Doppelrohr 260 enthält ein Außenrohr 261 und ein
Innenrohr 262, das in das Außenrohr 261 eingesetzt
ist und an dem Außenrohr 261 fixiert
ist. In diesem Beispiel von 15 und 16 ist
die Außenwandfläche des
Innenrohrs 262 eine zylindrische Oberfläche ohne spiralförmige Nut.
Außerdem
ist das Innenrohr 262 mit einem ersten und einem zweiten erweiterten
Endabschnitt 262a1, 262a2 mit erweitertem Durchmesser
versehen. D.h. im Bildungs- und Vorbereitungsschritt des Innenrohrs 262 wird
das Innenrohr 262 mit dem ersten und dem zweiten erweiterten
Abschnitt 262a1, 262a2 und einem zylindrischen
Abschnitt zwischen dem ersten und dem zweiten erweiterten Abschnitt 262a1, 262a2 gebildet.
Der erste und der zweite erweiterte Abschnitt 262a1, 262a2 des
Innenrohrs 262 haben einen Außendurchmesser etwa gleich
dem Innendurchmesser des Außenrohrs 161.
Allgemein ist der Durchmesser des ersten und des zweiten erweiterten
Abschnitts 262a1, 262a2 des Innenrohrs 262 etwas
kleiner als der Innendurchmesser des Außenrohrs 261. Deshalb kann
das Innenrohr 262 einfach an einer vorbestimmten Position
positioniert werden, wenn das Innenrohr 262 in das Außenrohr 261 eingesetzt
wird.
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Wie
in 16 dargestellt, wird, nachdem das Innenrohr 262 in
das Außenrohr 261 eingesetzt
ist, ein Endabschnitt des Außenrohrs 261 mit
der äußeren Oberfläche des
ersten erweiterten Abschnitts 262a1 des Innenrohrs 262 unter
Verwendung eines Lötmaterials 263 verbunden,
um so einen ersten Fixierungsabschnitt 260a1 zu bilden.
Nachdem alle Krümmungsabschnitte
im Doppelrohr 260 ausgebildet sind, wird der andere Endabschnitt
des Außenrohrs 261 mit
der äußeren Oberfläche des
zweiten erweiterten Abschnitts 262a2 des Innenrohrs 262 durch
Löten verbunden,
um so einen zweiten Fixierungsabschnitt 260a2 des Doppelrohrs 260 analog zum
ersten Fixierungsabschnitt 260a1 zu bilden.
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Anstelle
der erweiterten Endabschnitte 162a1, 162a2 des
Innenrohrs 162 kann auch ein Innenrohr ohne erweiterten
Endabschnitt verwendet werden. In diesem Fall werden die Endabschnitte
des Außenrohrs
in einer radialen Richtung verengt, sodass das Innenrohr mit den
inneren Oberflächen
der verengten Endabschnitte des Außenrohrs durch Löten verbunden
wird. Auch in diesem Fall wird ein erster Fixierungsabschnitt zwischen
dem Innenrohr und dem Außenrohr
an einem Endabschnitt des Doppelrohrs gebildet, und ein zweiter
Fixierungsabschnitt zwischen dem Innenrohr und dem Außenrohr
wird am anderen Endabschnitt des Doppelrohrs gebildet, nachdem ein
Biegevorgang durchgeführt
ist.
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In
dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
und den Modifikationsbeispielen wird das Fixieren zwischen dem Innenrohr 162, 262 und
dem Außenrohr 161, 261 durch
Kombinieren des Befestigungsvorgangs und des Lötvorgangs durchgeführt. Als
Fixierungseinrichtung können
auch jedoch auch Nieten verwendet werden. Ferner können das
Innenrohr 162, 262 und das Außenrohr 161, 261 auch durch
Schweißen,
wie beispielsweise Punktschweißen,
Schmelzschweißen
und Laserschweißen
fixiert werden.
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Im
oben beschriebenen Ausführungsbeispiel und
den Modifikationsbeispielen können
der erste und der zweite Fixierungsabschnitt 160a1, 160a2, 260a1, 260a2,
des Doppelrohrs 160, 260 durch unterschiedliche
Fixierungsverfahren gebildet werden.
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Das
Innenrohr 162, 262 und das Außenrohr 161, 261 des
Doppelrohrs 160, 260 können auch aus einem anderen
Metall oder einer Metalllegierung gemacht sein. Zum Beispiel können das
Innenrohr 162, 262 und das Außenrohr 161, 261 aus
Stahl, rostfreiem Stahl, Kupfer oder Kupferlegierung gemacht sein.
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Das
Verfahren der vorliegenden Erfindung kann in geeigneter Weise zum
Bilden eines Doppelrohrs verwendet werden, bei dem die Länge des
Innenrohrs etwa gleich der Länge
des Außenrohrs
ist.
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Ferner
kann die Kühlkreisvorrichtung 100 für eine Haus-Klimaanlage
verwendet werden. In diesem Fall kann die Außenluft des Außenrohrs 161 im Vergleich
zur Luft im Motorraum 1 von niedrigerer Temperatur sein.
Deshalb kann ein Niederdruckkältemittel
im Kanal 160c strömen
und ein Hochdruckkältemittel
kann im Innenrohr 162 strömen, basierend auf einer Wärmetauschleistung
zwischen dem Hochdruckkältemittel
und dem Niederdruckkältemittel.
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Weiter
kann das Doppelrohr 160, 260 für irgendeine geeignete Vorrichtung
außer
einer Klimaanlage verwendet werden, beispielsweise einen Innenwärmetauscher
für einen
Kühlkreis.
Zum Beispiel kann das Doppelrohr 160, 260 für einen
Innenwärmetauscher
für einen
Kühlkreis
mit Kohlendioxid als Kältemittel
verwendet werden.
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Weiter
muss das im Doppelrohr 160, 260 strömende Fluid
nicht auf das Kältemittel
für die
Kühlkreisvorrichtung 100B beschränkt sein.
Das Fluid kann von irgendeiner geeigneten Art sein. Ebenso kann
ein Kältemittel
mit anderen physikalischen Eigenschaften ausgewählt werden. Zum Beispiel kann eine
Kombination von Kältemitteln
verwendet werden, bei denen Strömungsrichtungen,
Temperaturen und Drücke
der Kältemittel
verschieden sind.
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Solche Änderungen
und Modifikationen liegen selbstverständlich im Schutzumfang der
vorliegenden Erfindung, wie er durch die anhängenden Ansprüche definiert
ist.