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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft elektrisch verstellbare Getriebe
mit einem einzigen Elektromotor/Generator und ein Steuerverfahren
dafür.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Brennkraftmaschinen,
insbesondere jene von der Art mit hin- und hergehendem Kolben, treiben
gegenwärtig
die meisten Fahrzeuge an. Derartige Maschinen sind relativ effiziente,
kompakte, leichte und kostengünstige
Mechanismen, durch die hochkonzentrierte Energie in der Form von
Kraftstoff in mechanische Nutzleistung umgewandelt wird. Ein neuartiges
Getriebesystem, das mit Brennkraftmaschinen verwendet werden kann
und das den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen vermindern kann, kann
für die
Allgemeinheit von großem
Nutzen sein.
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Die
breite Vielfalt in den Anforderungen, die Fahrzeuge typischerweise
an Brennkraftmaschinen stellen, erhöht den Kraftstoffverbrauch
und die Emissionen über
den Idealfall für
derartige Maschinen hinaus. Typischerweise wird ein Fahrzeug von
solch einer Maschine angetrieben, die durch einen kleinen Elektromotor
und relativ kleine elektrische Speicherbatterien aus einem kalten
Zustand gestartet wird und anschließend schnell durch Antriebs-
und Zusatzausrüstung
unter Lasten gesetzt wird. Eine derartige Maschine wird auch durch
einen breiten Bereich von Drehzahlen und einen breiten Bereich von Lasten
und typischerweise mit einem Durchschnitt von etwa einem Fünftel seiner
maximalen Ausgangsleistung betrieben.
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Ein
Fahrzeuggetriebe liefert typischerweise mechanische Leistung von
einer Maschine an den Rest eines Antriebssystems, wie ein festes
Achsantriebsgetriebe, Achsen und Räder. Ein typisches mechanisches
Getriebe erlaubt eine gewisse Freiheit im Maschinenbetrieb, und
zwar gewöhnlich
durch alternative Auswahl von fünf
oder sechs unterschiedlichen Antriebsübersetzungsverhältnissen,
eine Neutralauswahl, die zulässt,
dass die Maschine Nebenaggregate bei stehendem Fahrzeug betreiben
kann, und Kupplungen oder einen Drehmomentwandler für glatte Übergänge zwischen
Antriebsübersetzungsverhältnissen
und um das Fahrzeug aus der Ruhe bei drehender Maschine zu starten.
Die Getriebegangauswahl lässt
typischerweise zu, dass Leistung von der Maschine an den Rest des
Antriebssystems mit einem Verhältnis
von Drehmomentvervielfachung und Drehzahlreduktion, mit einem Verhältnis von Drehmomentreduktion
und Drehzahlvervielfachung, das als Overdrive bekannt ist, oder
mit einem Rückwärtsübersetzungsverhältnis abgegeben
werden kann.
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Ein
elektrischer Generator kann mechanische Leistung von der Maschine
in elektrische Leistung umwandeln, und ein Elektromotor kann diese elektrische
Leistung zurück
in mechanische Leistung mit unterschiedlichen Drehmomenten und Drehzahlen
für den
Rest des Fahrzeugantriebssystems umwandeln. Diese Anordnung erlaubt
eine kontinuierliche Veränderung
im Verhältnis
von Drehmoment und Drehzahl zwischen der Maschine und dem Rest des Antriebssystems
innerhalb der Grenzen der elektrischen Maschinerie. Eine elektrische
Speicherbatterie, die als Leistungsquelle für den Antrieb verwendet wird,
kann dieser Anordnung hinzugefügt
werden, wodurch ein Reihenhybrid-Elektroantriebssystem gebildet
wird.
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Das
Reihenhybridsystem lässt
zu, dass die Maschine mit einer gewissen Unabhängigkeit von dem Drehmoment,
der Drehzahl und der Leistung, die erforderlich sind, um ein Fahrzeug
anzutreiben, arbeiten kann, so dass die Maschine auf verbesserte Emissionen
und einen verbesserten Wirkungsgrad gesteuert werden kann. Dieses
System lässt
zu, dass der Elektromotor, der an der Brennkraftmaschine angebracht
ist, als Motor zum Anlassen der Brennkraftmaschine wirken kann.
Dieses System lässt
auch zu, dass der Elektromotor, der an dem Rest des Antriebsstrangs
angebracht ist, als Generator wirkt, wobei Energie aus dem Verlangsamen
des Fahrzeugs in der Batterie durch regeneratives Bremsen zurückgewonnen
wird. Ein Reihenelektroantrieb hat Probleme hinsichtlich des Gewichts
und der Kosten einer ausreichenden Elektromaschinerie, um die gesamte Leistung
der Brennkraftmaschine von mechanisch in elektrisch in dem Generator
und von elektrisch in mechanisch in dem Antriebsmotor umzuwandeln,
und an dem Nutzenergieverlust bei diesen Umwandlungen.
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Ein
Getriebe mit Leistungsverzweigung kann eine sogenannte "Differenzialzahnradanordnung" verwenden, um ein
stufenlos verstellbares Drehmoment- und Drehzahlverhältnis zwischen
Antrieb und Abtrieb zu erreichen. Ein elektrisch verstellbares Getriebe
kann eine Differenzialzahnradanordnung verwenden, um einen Teil
seiner übertragenen
Leistung durch ein Paar Elektromotoren/Generatoren zu übertragen.
Der Rest seiner Leistung fließt
durch einen anderen parallelen Weg, der vollständig mechanisch und direkt
mit einem festen Übersetzungsverhältnis oder
alternativ wählbar
ist.
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Ein
Planetenradsatz kann, wie Fachleuten bekannt ist, eine Form einer
Differenzialzahnradanordnung bilden. Eine Planetenradanordnung ist
gewöhnlich
die bevorzugte Ausführungsform,
die in mit differenziellen Zahnradanordnungen ausgestatteten Erfindungen
angewandt wird, mit den Vorteilen einer Kompaktheit und unterschiedlicher
Drehmoment- und Drehzahlverhältnisse
zwischen allen Elementen des Planetenradsatzes. Es ist jedoch möglich, diese Erfindung
ohne Planetenräder
aufzubauen, wie etwa durch die Verwendung von Kegelrädern oder
anderen Zahnrädern
in einer Anordnung, bei der die Drehgeschwindigkeit von mindestens
einem Element des Zahnradsatzes immer ein gewichteter Mittelwert
von Drehzahlen der beiden anderen Elemente ist.
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Ein
Getriebesystem für
ein Hybridelektrofahrzeug umfasst auch eine oder mehrere elektrische Energiespeichereinrichtungen.
Die typische Einrichtung ist eine chemisch-elektrische Speicherbatterie, es
können
aber auch kapazitive oder mechanische Einrichtungen, wie etwa ein
elektrisch angetriebenes Schwungrad, enthalten sein. Ein Speicher
für elektrische
Energie lässt
zu, dass die mechanische Ausgangsleistung von dem Getriebesystem
zu dem Fahrzeug von der mechanischen Eingangsleistung von der Maschine
zu dem Getriebesystem abweichen kann. Die Batterie oder andere Einrichtung
erlaubt auch das Starten der Maschine mit dem Getriebesystem und
ein regeneratives Bremsen des Fahrzeugs.
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Ein
elektrisch verstellbares Getriebe in einem Fahrzeug kann einfach
mechanische Leistung von einem Brennkraftmaschineneingang zu einem Achsantriebsausgang übertragen.
Dazu gleicht die elektrische Leistung, die von einem Motor/Generator erzeugt
wird, die elektrischen Verluste und die elektrische Leistung, die
von dem anderen Motor/Generator verbraucht wird, aus. Durch die
Verwendung der oben genannten elektrischen Speicherbatterie kann die
elektrische Leistung, die von einem Motor/Generator erzeugt wird,
größer oder
kleiner sein als die elektrische Leistung, die von dem anderen verbraucht
wird. Elektrische Leistung von der Batterie kann manchmal zulassen,
dass beide Motoren/Generatoren als Motoren wirken, insbesondere
um die Brennkraftmaschine bei der Fahrzeugbeschleunigung zu unterstützen. Beide
Motoren können
manchmal als Generatoren wirken, um die Batterie wieder aufzuladen,
insbesondere beim regenerativen Bremsen des Fahrzeugs.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist ein kompaktes, paralleles, elektromechanisches Hybridgetriebe
mit reduzierten Kosten, das nur einen einzigen Motor/Generator aufweist, vorgesehen.
Vorteile eines elektromechanischen Getriebes, wie etwa Emissionsverminderungen
und eine Kraftstoffwirtschaftlichkeitsverbesserung, können realisiert
werden, während
eine Kostenverringerung aufgrund der Beseitigung eines zweiten Motors/Generators
möglich
ist. Zusätzlich
bewerkstelligt das elektromechanische Hybridgetriebe hierin ein synchrones
Schalten zwischen stufenlos verstellbaren Betriebsarten (so wie
sie hierin verwendet wird, ist eine "Betriebsart" ein besonderer Betriebszustand, ob
er nun einen stufenlosen Bereich von Drehzahlverhältnissen
oder nur ein festes Drehzahlverhältnis
umfasst, welcher durch Einrückung
eines besonderen Drehmomentübertragungsmechanismus oder
von besonderen Drehmomentübertragungsmechanismen
erreicht wird). Mit anderen Worten bietet das Getriebe ein synchrones
Schalten zwischen verstellbaren Bereichen, wodurch das Schaltgefühl und der
Komfort für
den Fahrgast optimiert werden. Synchrones Schalten bedeutet, dass
Drehmomentübertragungsmechanismen,
die in einem weggehenden Drehzahlverhältnis verwendet werden, gelöst werden,
wenn Drehmomentübertragungsmechanismen, die
in einem herankommenden Drehzahlverhältnis verwendet werden, eingerückt werden,
wobei die Relativdrehzahlen der zwei arbeitenden Teile von jedem der
Drehmomentübertragungsmechanismen
sehr niedrig sind (im Wesentlichen Null). Da nur ein einziger Motor/Generator
angewandt wird, ist dessen Fähigkeit,
Leistung zu liefern (wenn er als Motor wirkt) und Leistung zu empfangen
(wenn er als Generator wirkt) durch die Energiespeicherfähigkeit
der Batterie begrenzt, von der der einzige Motor/Generator Leistung
zur Beaufschlagung des Getriebes empfängt, oder die dem Motor/Generator
Leistung liefert, die von dem Getriebe aufgenommen wird. Dementsprechend
lässt ein
nachstehend beschriebenes Verfahren eine Steuerung des Getriebes
mit einem optimalen Energiewirkungsgrad im Lichte der Begrenzungen
der Batterie zu.
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Genauer
umfasst ein elektromechanisches Getriebe innerhalb des Schutzumfangs
der Erfindung ein Antriebselement zur Aufnahme von Leistung von einer
Maschine und ein Abtriebselement zur Abgabe von Leistung von dem
Getriebe. Das Getriebe umfasst auch einen einzigen Motor/Generator.
Ein "einziger Motor/Generator" bedeutet, dass sich
das Getriebe durch das Fehlen von irgendwelchen anderen Motoren/Generatoren,
die den Leistungsfluss zwischen dem Antriebselement und dem Abtriebselement
beeinflussen, auszeichnet. Das Getriebe umfasst auch zumindest einen
Differenzialzahnradsatz, der mehrere Elemente aufweist, die ein
erstes, ein zweites und ein drittes Element umfassen. Der Differenzialzahnradsatz
kann ein einfacher Planetenradsatz oder ein zusammengesetzter Planetenradsatz sein,
oder es können
mehrere Planetenradsätze
angewandt werden. Das Antriebselement und der Motor/Generator sind
jeweils wirksam mit unterschiedlichen Elementen des Differenzialzahnradsatzes
entweder ständig
oder selektiv über
Drehmomentübertragungsmechanismen
verbindbar.
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Durch
das Getriebe werden mindestens zwei stufenlos verstellbare Betriebsarten
erreicht. Ein erster Drehmomentübertragungsmechanismus
ist selektiv einrückbar,
um eine erste stufenlos verstellbare Betriebsart herzustellen, die
einen ersten bevorzugten Bereich von Drehzahlverhältnissen
aufweist. Ein zweiter Drehmomentübertragungsmechanismus
ist selektiv einrückbar,
um eine stufenlos verstellbare Betriebsart herzustellen, die sich
durch einen zweiten bevorzugten Bereich von Drehzahlverhältnissen
auszeichnet. Der erste Drehmomentübertragungsmechanismus verbindet
vorzugsweise den einzigen Motor/Generator mit einem der Elemente
des Differenzialzahnradsatzes, und eine Einrückung des zweiten Drehmomentübertragungsmechanismus
verbindet den einzigen Motor/Generator mit einem anderen Element
des Differenzialzahnradsatzes. Die Drehzahl des Abtriebselements
ist eine Kombination aus der Drehzahl des Antriebselements und der
Drehzahl des Motors/Generators. Wie es Fachleute verstehen werden,
wird in einer stufenlos verstellbaren Betriebsart Leistung von der
Maschine geliefert und fließt
auch von oder zu dem Motor/Generator. Mehr als eine stufenlos verstellbare
Betriebsart zu besitzen, vermindert das Ausmaß an Motor/Generator-Leistung,
die notwendig ist, um das Drehzahlverhältnis durch das Getriebe von
dem Antriebselement zu dem Abtriebselement zu steuern.
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Es
ist ein synchrones Schalten zwischen den stufenlos verstellbaren
Betriebsarten vorgesehen, d.h. eine Einrückung von einem von dem ersten
und zweiten Drehmomentübertragungsmechanismus und
ein Ausrücken
von dem anderen von dem ersten und zweiten Drehmomentübertragungsmechanismus,
um zwischen jeweiligen stufenlos verstellbaren Betriebsarten umzuschalten,
tritt im Wesentlichen gleichzeitig und wenn die Relativdrehzahlen
der zwei Komponenten von jedem der ersten und zweiten Drehmomentübertragungsmechanismen
im Wesentlichen Null beträgt
auf. Dieser synchrone Schaltbetrieb steht mit den meisten Getrieben
aus dem Stand der Technik im Kontrast, bei denen das gesamte Schaltereignis
beträchtliche
Relativdrehzahlen über zumindest
einen Drehmomentübertragungsmechanismus
umfasst. Es ist auch vorzugsweise eine Anzahl von festen Drehzahlverhältnissen
erreichbar, indem andere Drehmomentübertragungsmechanismen eingerückt werden,
wie es nachstehend weiter beschrieben wird. Einige von diesen festen
Drehzahlverhältnissen
kehren die Richtung zwischen dem Abtriebselement relativ zu dem
Antriebselement um, und die stufenlos verstellbaren Betriebsarten
können verwendet
werden, um die Richtung des Abtriebselements umzukehren.
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Der
Differenzialzahnradsatz und die Verbindungen des Antriebselements,
des Abtriebselements, des einzigen Motors/Generators und der verschiedenen
Drehmomentübertragungsmechanismen werden
am besten durch eine Hebelanalogie beschrieben. Innerhalb des Schutzumfangs
der Erfindung ist der Differenzialzahnradsatz spezifisch durch einen
ersten Hebel eines Hebeldiagramms mit mindestens drei Knoten, d.h.
einem ersten, einem zweiten und einem dritten Knoten, dargestellt.
Wenn nur ein einfacher Planetenradsatz angewandt wird, weist der
Hebel nur diese drei Knoten auf. In diesem Fall ist der erste Drehmomentübertragungsmechanismus eine
Kupplung und ist selektiv einrückbar,
um das Antriebselement mit dem ersten Knoten zu verbinden. Der zweite
Drehmomentübertragungsmechanismus ist
ebenfalls eine Kupplung und ist selektiv einrückbar, um das Antriebselement
mit dem zweiten Knoten zu verbinden. Der Motor/Generator ist wirksam
mit dem dritten Knoten verbunden. Eine dritte Kupplung ist selektiv
einrückbar,
um das Abtriebselement wirksam mit dem zweiten Knoten zu verbinden.
Eine vierte Kupplung ist selektiv einrückbar, um das Abtriebselement
wirksam mit dem ersten Knoten zu verbinden. Eine erste Bremse ist
selektiv einrückbar,
um den dritten Knoten an einem feststehenden Element, wie etwa dem
Getriebegehäuse,
festzulegen. Die Einrückung
der ersten und dritten Kupplung stellt die erste stufenlos verstellbare
Betriebsart her, wohingegen die Einrückung der zweiten und vierten
Kupplung die zweite stufenlos verstellbare Betriebsart herstellt. Darüber hinaus
lassen die zusätzlichen
Kupplungen und die Bremse feste Betriebsarten zu. Beispielsweise
stellt das Einrücken
der ersten und dritten Kupplung sowie der Bremse ein erstes festes
Vorwärtsdrehzahlverhältnis her.
Die Einrückung
von entweder der ersten oder der zweiten Kupplung sowie sowohl der
dritten als auch der vierten Kupplung stellt ein zweites festes
Vorwärtsdrehzahlverhältnis her.
Alternativ kann das zweite feste Vorwärtsdrehzahlverhältnis durch
Einrückung
sowohl der ersten als auch der zweiten Kupplung und nur einer der
dritten und vierten Kupplung hergestellt werden. Die Einrückung von der
zweiten und vierten Kupplung sowie der Bremse stellt ein drittes
festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis her.
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Alternativ
kann das Getriebe statt eines einfachen Planetenradsatzes einen
zusammengesetzten Planetenradsatz, wie etwa einen Simpson-Zahnradsatz, anwenden,
der durch ein Hebeldiagramm mit einem Vier-Knoten-Hebel dargestellt ist, der einen
ersten, einen zweiten, einen dritten und einen vierten Knoten aufweist.
In diesem Fall ist das Antriebselement ständig mit dem ersten Knoten
verbunden, und das Abtriebselement ist ständig mit dem zweiten Knoten
verbunden. Die Einrückung
des ersten Drehmomentübertragungsmechanismus
verbindet den Motor/Generator mit dem dritten Knoten, wohingegen
die Einrückung
des zweiten Drehmomentübertragungsmechanismus
den Motor/Generator mit dem vierten Knoten verbindet.
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In
einer Ausführungsform
mit einem Vier-Knoten-Hebel, sind der erste und zweite Drehmomentübertragungsmechanismus
jeweils eine erste bzw. zweite Kupplung. Eine erste Bremse ist selektiv
einrückbar,
um den dritten Knoten an dem feststehenden Element festzulegen,
und eine zweite Bremse ist selektiv einrückbar, um den vierten Knoten
an dem feststehenden Element festzulegen. Die Einrückung der
ersten Bremse stellt ein erstes festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis her,
wohingegen die Einrückung
der ersten Kupplung und der zweiten Kupplung ein zweites festes
Vor wärtsdrehzahlverhältnis herstellt.
Die Einrückung
der zweiten Bremse stellt ein drittes festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis her.
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In
einer alternativen Ausführungsform
kann sich die Differenzialzahnradanordnung des Getriebes durch einen
Fünf-Knoten-Hebel
auszeichnen, der die vier oben beschriebenen Knoten und einen zusätzlichen
fünften
Knoten umfasst. In einer Ausführungsform
eines Getriebes innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung sind der
erste und der zweite Drehmomentübertragungsmechanismus
jeweils eine erste bzw. eine zweite Kupplung, die erste Bremse ist selektiv
einrückbar,
um den fünften
Knoten wirksam mit dem feststehenden Element zu verbinden, und die
zweite Bremse ist selektiv einrückbar,
um den dritten Knoten wirksam mit dem feststehenden Element zu verbinden.
Zusätzlich
ist eine dritte Bremse selektiv einrückbar, um den vierten Knoten
wirksam mit dem feststehenden Element zu verbinden. Es sind vier
feste Vorwärtsdrehzahlverhältnisse
erreichbar. Genauer wird die Einrückung der ersten Bremse ein
erstes festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis herstellen.
Die Einrückung
der zweiten Bremse stellt ein zweites festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis her.
Die Einrückung
sowohl der ersten als auch der zweiten Kupplung stellt ein drittes
festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis her.
Die Einrückung
der dritten Bremse stellt ein viertes festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis her.
Eine rein elektrische Betriebsart (in der das Getriebe nur von dem
Motor/Generator mit Energie beaufschlagt wird) kann erreicht werden,
indem eine vierte Bremse hinzugefügt wird, die selektiv einrückbar ist,
um das Antriebselement mit dem feststehenden Gehäuse zu verbinden.
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Ein
Verfahren zum Betreiben des oben beschriebenen elektromechanischen
Getriebes umfasst, dass Werte von vorgewählten Fahrzeugbetriebseigenschaften
zu einem ersten Zeitpunkt bestimmt werden, zu dem das Fahrzeug sich
durch einen ersten Betriebszustand auszeichnet. Die Fahr zeugbetriebsbedingungen
können
die Fahrzeuggeschwindigkeit, die Fahrzeuglast, Bedienerbefehle (wie
Gasgabe), Motordrehzahl und Motordrehmoment sein. Der erste Betriebszustand
ist eine der Betriebsarten, die von dem Getriebe erreicht werden können, wie
etwa eine stufenlos verstellbare Betriebsart, die sich durch einen
Bereich von Drehzahlverhältnissen
auszeichnet, oder eine Betriebsart mit festem Verhältnis. Nachdem
die Werte bestimmt worden sind, werden sie gemäß einem Algorithmus oder einer
Nachschlagetabelle, die in einer elektronischen Steuereinheit gespeichert
sind, analysiert, um dadurch einen Zielbetriebszustand zu identifizieren, was
umfasst, dass eine der stufenlos verstellbaren Betriebsarten und
ein spezifisches Drehzahlverhältnis
identifiziert werden, bei dem sich das Fahrzeug durch einen optimalen
energetischen Wirkungsgrad auszeichnen wird, wenn die bestimmten
Fahrzeugbetriebseigenschaften gegeben sind. Beispielsweise bestimmt
das Verfahren bei konstanten Fahrzeuggeschwindigkeit, Fahrzeuglast
und Bedienerbefehl die effizienteste Betriebsart und das effizienteste
Drehzahlverhältnis,
wenn die verfügbare
Motordrehzahl und das verfügbare
Motordrehmoment gegeben sind. Wenn sich die Betriebsart des ersten
Betriebszustandes (d.h. der gegenwärtige Betriebszustand) von
der Betriebsart des Zielbetriebszustandes unterscheidet, dann umfasst
das Verfahren als Nächstes, dass
alle Drehmomentübertragungsmechanismen, die
die identifizierte Betriebsart herstellen und in dem ersten Betriebszustand
nicht eingerückt
sind, eingerückt
werden und alle Drehmomentübertragungsmechanismen,
die den ersten Betriebszustand herstellen und in der identifizierten
Betriebsart nicht eingerückt
sind, ausgerückt
werden, um dadurch die Betriebsart des Zielbetriebszustandes herzustellen.
Sobald die Betriebsart des Zielbetriebszustands hergestellt worden
ist, umfasst das Verfahren, dass der Leistungsfluss zwischen der
Batterie und dem Motor/Generator gesteuert wird, um das Drehzahlverhältnis zu
erzielen, das in dem Zielbetriebszustand identifiziert wird, welcher
abhängig
von dem verfügbaren
Batteriela deniveau entweder gerade angenähert oder tatsächlich erreicht
wird. Der Steuerschritt bewirkt, dass die Batterie allmählich ihr
maximales oder minimales Leistungsniveau erreicht (abhängig davon,
ob Leistung der Batterie zugeführt
oder von dieser empfangen wird), bis der Nettoleistungsfluss von
oder zu der Batterie Null beträgt,
wobei sich das Getriebe an diesem Punkt durch ein festes Drehzahlverhältnis auszeichnen
wird, das durch die eingerückten
Drehmomentübertragungsmechanismen
der identifizierten Betriebsart hergestellt wird. Somit strebt das
Verfahren zunächst
den effizientesten Betriebszustand an und bewegt sich dann allmählich von
dem effizientesten Betriebszustand in Richtung des festen Drehzahlverhältnisses
weg, wenn sich die Batterie auflädt
oder entlädt.
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Die
obigen Merkmale und Vorteile und weitere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung der besten Ausführungsarten
der Erfindung in Verbindung genommen mit den begleitenden Zeichnungen
leicht deutlich werden.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines elektromechanischen Hybridgetriebes
innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung, das in Hebeldiagrammform
durch einen Drei-Knoten-Hebel dargestellt ist;
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2 ist
eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform eines elektromechanischen
Hybridgetriebes innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung, das in
Hebeldiagrammform durch einen Vier-Knoten-Hebel dargestellt ist;
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3 ist
eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform eines elektromechanischen
Hybridgetriebes mit drei Knoten innerhalb des Schutzumfangs der
Erfindung, das eine Bremse umfasst, um ein festes Rückwärtsdrehzahlverhältnis zu erreichen;
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4 ist
eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform eines elektromechanischen
Hybridgetriebes, das durch ein Vier-Knoten-Hebeldiagramm darstellbar
ist, innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung, das eine Bremse
umfasst, um ein festes Rückwärtsdrehzahlverhältnis zu erreichen;
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5 ist
eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform eines elektromechanischen
Hybridgetriebes innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung; das in
Hebeldiagrammform durch einen Fünf-Knoten-Hebel dargestellt
ist;
-
6 ist
eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform eines elektromechanischen
Hybridgetriebes innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung, das durch
ein Fünf-Knoten-Hebeldiagramm
dargestellt ist, welches zwei zusätzliche Kupplungen umfasst,
um ein festes Rückwärtsdrehzahlverhältnis zu
erreichen;
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7A ist
eine schematische Darstellung in Stickdiagrammform des Getriebes,
das durch den Vier-Knoten-Hebel in 2 dargestellt
ist und eine Anordnung mit Abtriebsvorgelegewelle aufweist;
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7B ist
eine Wahrheitstabelle, die eingerückte Drehmomentübertragungsmechanismen
darstellt, um verschiedene Betriebsarten in dem Getriebe von 7A zu
erreichen;
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8A ist
eine schematische Darstellung in Stickdiagrammform eines anderen
elektromechanischen Vier-Knoten-Hybridgetriebes,
wie es durch das Hebeldiagramm in 2 dargestellt
ist, welches eine koaxiale Auslegung aufweist;
-
8B ist
eine Wahrheitstabelle, die eingerückte Drehmomentübertragungsmechanismen
darstellt, um verschiedene Betriebsarten in dem Getriebe von 8A zu
erreichen;
-
9A ist
eine schematische Darstellung in Stickdiagrammform eines elektromechanischen
Hybridgetriebes, wie es durch das Fünf-Knoten-Hebeldiagramm von 5 dargestellt
ist, welches eine koaxiale Auslegung aufweist;
-
9B ist
eine Wahrheitstabelle, die eingerückte Drehmomentübertragungsmechanismen
darstellt, um verschiedene Betriebsarten in dem Getriebe von 9A zu
erreichen; und
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10 ist
ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zum Steuern eines elektromechanischen
Hybridgetriebes darstellt.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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In
den Zeichnungen, in denen sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche
Bauteile beziehen, zeigt 1 einen Antriebsstrang 10 mit
einer Maschine 12, die mit einer Ausführungsform eines elektromechanischen
Getriebes verbunden ist, das allgemein mit dem Bezugszeichen 14 bezeichnet
ist. Das Getriebe 14 ist konstruiert, um mindestens einen
Teil seiner Antriebsleistung von der Maschine 12 aufzunehmen.
Die Maschine 12 weist eine Abtriebswelle auf, die mit einem
Antriebselement 17 des Getriebes 14 verbindbar
ist. Das Antriebselement 17 ist selektiv mit einem Zahnradsatzelement
des Getriebes 14, das durch einen ersten Knoten A eines
Hebels 20 dargestellt ist, über eine erste Kupplung C1
verbindbar. Die Maschine 12 ist wirksam mit Knoten A des Hebels 20 verbunden,
wenn C1 eingerückt
ist. Der Hebel 20 stellt einen einfachen Planetenradsatz
dar und kann als solcher bezeichnet werden. Der Hebel 20 umfasst
einen ersten Knoten A sowie einen zweiten und einen dritten Knoten
B bzw. C. Die Knoten A, B und C stellen ein erstes, zweites und
drittes Element des Planetenradsatzes 20 dar, vorzugsweise ein
Hohlrad, einen Träger
und ein Sonnenrad. Alternativ ist das Antriebselement 17 selektiv
mit dem Knoten B über
einen zweiten Drehmomentübertragungsmechanismus
oder eine zweite Kupplung C2 verbindbar, um die Maschine 12 wirksam
mit dem Knoten B zu verbinden. Ein dritter Drehmomentübertragungsmechanismus
oder eine dritte Kupplung C3 verbindet selektiv ein Abtriebselement 19 mit
dem zweiten Knoten B. Das Abtriebselement 19 ist wirksam
mit einem Achsantriebsmechanismus verbunden, um Räder des
Fahrzeugs (nicht gezeigt) mit Energie zu beaufschlagen, wie es Fachleute
allgemein verstehen werden. Alternativ kann das Abtriebselement 19 selektiv
mit dem Knoten A durch einen vierten Drehmomentübertragungsmechanismus oder eine
vierte Kupplung C4 verbunden sein. Ein einziger Motor/Generator 18 ist
wirksam mit dem dritten Knoten C verbunden, um dem Hebel Leistung
zu liefern oder von diesem Leistung zu empfangen. Eine Bremse B1
ist selektiv einrückbar,
um den Knoten C mit dem Getriebegehäuse 60 zu verbinden.
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Von
dem Getriebe 14 können
zwei stufenlos verstellbare Betriebsarten und drei Betriebsarten
mit festem Verhältnis
erreicht werden. Genauer wird eine erste stufenlos verstellbare
Betriebsart erreicht, indem die Kupplungen C1 und C3 eingerückt werden. Eine
zweite stufenlos verstellbare Betriebsart wird erreicht, indem die
Kupplungen C2 und C4 eingerückt werden.
Ein Schalten zwischen der ersten stufenlos verstellbaren Betriebsart
und der zweiten stufenlos verstellbaren Betriebsart kann bewerkstelligt
werden, indem C1 und C3 gelöst
werden, während
C2 und C4 eingerückt
werden. Dieses Schalten ist durch die Pfeile in 1 dargestellt.
Das Schalten kann synchron sein, d.h. es kann bewerkstelligt werden,
wenn die Drehzahlen der Elemente, die durch die Knoten A und B dargestellt
sind, gleich sind, und daher, wenn unmittelbar vor, während und
unmittelbar nach dem Schalten die Relativdrehzahlen über alle
Kupplungen C1, C2, C3 und C4 im Wesentlichen Null betragen.
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Um
das erste feste Vorwärtsdrehzahlverhältnis herzustellen,
wird die Bremse B1 während
der ersten stufenlos verstellbaren Betriebsart (d.h. während C1
und C3 eingerückt
sind), eingerückt.
Um das zweite feste Vorwärtsdrehzahlverhältnis herzustellen,
werden entweder C1 oder C2 und sowohl C3 als auch C4 eingerückt, oder
sowohl C1 als auch C2 und nur eine von C3 und C4 eingerückt. Die
Einrückung aller
Kupplungen C1, C2, C3 und C4 führt
zu einem Betrieb mit dem zweiten festen Vorwärtsdrehzahlverhältnis. Um
das dritte feste Vorwärtsdrehzahlverhältnis herzu stellen,
wird die Bremse B1 während
der zweiten stufenlos verstellbaren Betriebsart (d.h. während die
Kupplungen C2 und C4 eingerückt
sind) eingerückt.
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Nach 2 weist
ein Antriebsstrang 100 ein Getriebe mit einem zusammengesetzten
Planetenradsatz 114 auf, das durch den Hebel 120 dargestellt ist,
der ein zusammengesetzter Planetenradsatz mit vier Knoten ist:
ein
erster Knoten A, ein zweiter Knoten B, ein dritter Knoten C und
ein vierter Knoten D. Die Maschine 12 ist ständig mit
dem zweiten Knoten B über
das Antriebselement 17 verbunden, und das Abtriebselement 19 ist
ständig
mit dem dritten Knoten C verbunden. Ein einziger Motor/Generator 118 ist
selektiv mit dem dritten Knoten C über den ersten Drehmomentübertragungsmechanismus
C1 oder alternativ mit dem vierten Knoten D über die Kupplung C2 verbindbar.
Eine Bremse B1 verbindet den dritten Knoten C selektiv mit dem Getriebegehäuse 160,
und eine Bremse B2 verbindet den vierten Knoten D selektiv mit dem
Getriebegehäuse 160.
Wie der Drei-Knoten-Hebel 20 in dem Getriebe 14 von 1 erreicht das
Getriebe 114 mit dem Vier-Knoten-Hebel 120 zwei
stufenlos verstellbare Betriebsarten und drei Betriebsarten mit
festem Verhältnis.
Das Getriebe 114 erfordert nur zwei Kupplungen und zwei
Bremsen, um diese fünf
Betriebsarten zu erreichen. Die erste stufenlos verstellbare Betriebsart
wird mit der Einrückung
der Kupplung C1 erreicht, um den Motor/Generator 118 mit
dem Knoten C zu verbinden. Die zweite stufenlos verstellbare Betriebsart
wird mit der Einrückung
der Kupplung C2 erreicht, um den Motor/Generator 118 mit
dem Knoten D zu verbinden. Ein Schalten zwischen der ersten stufenlos
verstellbaren Betriebsart und der zweiten stufenlos verstellbaren
Betriebsart kann synchron bewerkstelligt werden, indem die Kupplung
C1 gelöst
wird, während die
Kupplung C2 eingerückt
wird, wenn die Drehzahlen der Knoten C und D gleich sind. Ein erstes
festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis wird
mit der Einrückung der
Bremse B1 erreicht. Ein zweites festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis wird
mit der Einrückung
sowohl der Kupplung C1 als auch der Kupplung C2 erreicht. Ein drittes
festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis wird
mit der Einrückung
der Bremse B2 erreicht. Der Motor/Generator 118 kann in
irgendeiner der Betriebsarten verwendet werden, indem er wirksam
mit dem Hebel 120 mittels Einrückung der Kupplung C1 oder C2
verbunden wird, um die Maschine beim Antreiben des Fahrzeugs zu
unterstützen
oder Elektrizität
für die
Batterie und Nebenaggregatleistung zu erzeugen. Darüber hinaus
kann der Elektromotor alleine für
solch nützliche
Zwecke rotieren, wie das Antreiben mechanischer Fahrzeugnebenaggregate,
während
das Fahrzeug und die Maschine gestoppt sind, indem beide Kupplungen
C1 und C2 ausgerückt
werden.
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3 veranschaulicht,
dass ein Rückwärtsgang
an einem Getriebe 14' des
Antriebsstrangs 10' erreicht
werden kann. Das Getriebe 14' weist
einen einfachen Planetenradsatz, der durch einen Hebel 20' (mit Knoten
A', B' und C') dargestellt ist,
und einen einzigen Motor/Generator 18' auf. Die Maschine 12 ist
ständig
mit dem Knoten B' über das
Antriebselement 17 verbunden. Das Abtriebselement 19 ist
ständig
mit dem Knoten A' verbunden.
Eine stufenlos verstellbare Betriebsart wird erreicht, indem der
Motor/Generator 18' derart
angeordnet wird, dass er mit dem Knoten C' durch eine Kupplung C5 verbindbar ist.
Zusätzlich
wird ein festes Rückwärtsdrehzahlverhältnis erreicht,
indem eine Bremse B5 eingerückt wird,
die den Knoten C' an
einem Getriebegehäuse 60' festlegt.
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4 veranschaulicht,
dass ein Rückwärtsgang
durch ein Getriebe 114',
das durch einen Vier-Knoten-Hebel 120' (d.h. einen zusammengesetzten
Planetenradsatz) dargestellt ist, eines Antriebsstrangs 100' erreicht wird.
Die Maschine 12 ist mit dem ersten Knoten A' über das Antriebselement 17 verbunden,
und das Abtriebselement 19 ist mit einem zweiten Knoten B' verbunden. Eine
Bremse B1 verbindet den dritten Knoten C' selektiv mit einem Getriebegehäuse 160'. Der Motor/Generator 118' ist selektiv
mit dem vierten Knoten D' über Kupplung
C5 verbindbar, um eine stufenlos verstellbare Betriebsart zu erreichen.
Um ein festes Rückwärtsdrehzahlverhältnis zu
erreichen, verbindet eine Bremse B5 den Knoten D' selektiv mit dem Getriebegehäuse 160'. Durch Bremsen
des Hebels 120' zwischen
der Maschine 12 und dem Abtrieb 19 wird ein festes Rückwärtsdrehzahlverhältnis erreicht.
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In 5 ist
ein Antriebsstrang 200 gezeigt, der ein Getriebe 214 mit
einem Fünf-Knoten-Hebel 220 aufweist,
der zwei oder mehr miteinander verbundene Planetenradsätze darstellt.
Der Fünf-Knoten-Hebel
umfasst einen ersten Knoten A, einen zweiten Knoten B, einen dritten
Knoten C, einen vierten Knoten D und einen fünften Knoten E. Eine Maschine 12 ist
ständig
mit dem ersten Knoten A über Antriebselement 17 verbunden.
Ein Abtriebselement 19 ist ständig mit dem zweiten Knoten
B verbunden. Ein Motor/Generator 218 ist selektiv mit dem
dritten Knoten C über
einen ersten Drehmomentübertragungsmechanismus
C1 verbindbar. Alternativ kann der Motor/Generator 218 selektiv
mit dem vierten Knoten D über
einen zweiten Drehmomentübertragungsmechanismus
C2 verbindbar sein. In einer alternativen Ausführungsform verbindet der erste Drehmomentübertragungsmechanismus
C1 den Motor/Generator 218 mit dem fünften Knoten E statt mit dem
dritten Knoten C. Diese alternative Anordnung würde erfordern, dass der Motor/Generator 218 in der
Lage wäre,
mehr Drehmoment als mit den selektiven Verbindungen, die in 5 gezeigt
sind, zu erzeugen. Eine erste Bremse B1 verbindet den fünften Knoten
E selektiv mit dem Getriebegehäuse 260. Eine
zweite Bremse B2 verbindet den dritten Knoten C selektiv mit dem
Getriebegehäuse 260,
und eine dritte Bremse B3 verbindet den fünften Knoten D selektiv mit
dem Getriebegehäuse 260.
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Eine
erste stufenlos verstellbare Betriebsart wird mit der Einrückung von
C1 hergestellt, und eine zweite stufenlos verstellbare Betriebsart
wird mit der Einrückung
von C2 hergestellt. Ein Schalten zwischen den Betriebsarten kann
vorgenommen werden, indem C2 eingerückt wird, während C1 ausgerückt wird,
oder umgekehrt. Zusätzlich
zu den zwei stufenlos verstellbaren Betriebsarten kann das Getriebe 214 vier
feste Vorwärtsdrehzahlverhältnisse erreichen.
Das erste feste Vorwärtsdrehzahlverhältnis wird
mit der Einrückung
der Bremse B1 hergestellt, und es kann entweder die Kupplung C1
oder die Kupplung C2 verwendet werden, um den Motor/Generator derart
zu verbinden, dass er mit dem Antrieb oder dem Abtrieb rotiert.
Ein zweites festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis wird
mit der Einrückung der
Bremse B2 hergestellt, und die Kupplung C2 kann verwendet werden,
um den Motor/Generator zu verbinden. Ein drittes festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis wird
mit der Einrückung
sowohl der Kupplung C1 als auch der Kupplung C2 hergestellt. Ein
viertes festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis wird
mit der Einrückung
der Bremse B3 hergestellt, und die Kupplung C1 kann verwendet werden,
um den Motor/Generator zu verbinden.
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Nach 6 ist
der Antriebsstrang 200 von 5 geringfügig abgewandelt,
um einen Antriebsstrang 200' mit
einem Getriebe 214' zu
erreichen, das einen Fünf-Knoten-Hebel 220' umfasst, indem eine
dritte Kupplung C3 und eine vierte Kupplung C4 hinzugefügt sind,
die ein rückwärtiges festes
Vorwärtsdrehzahlverhältnis zulassen,
wie es nachstehend beschrieben ist. Die Kupplung C1 verbindet den Motor/Generator 218' selektiv mit
dem Knoten C. Die Kupplung C2 verbindet den Motor/Generator 218' selektiv mit
dem Knoten D. Die Bremse B1 verbindet den Knoten E selektiv mit
dem Getriebegehäuse 260'. Die Bremse
B2 verbindet den Motor/Generator 218' selektiv mit dem Knoten C. Die
Bremse B3 verbindet den Knoten D selektiv mit dem Getriebegehäuse 260'. Wenn C3 eingerückt ist,
ist die Maschine 12 wirksam mit dem Knoten A über Antriebselement 17 verbunden,
und die erste und die zweite stufenlos verstellbare Betriebsart
sowie die drei festen Vorwärtsdrehzahlverhältnisse,
die oben in Bezug auf 5 beschrieben wurden, können erreicht
werden, indem die anderen Drehmomentübertragungsmechanismen eingerückt werden,
die erforderlich sind, um derartige jeweilige Drehzahlverhältnisse
herzustellen, wie es oben beschrieben wurde. Wenn jedoch C3 ausgerückt wird
und C4 zusammen mit B1 eingerückt
wird, wird ein festes Rückwärtsdrehzahlverhältnis erreicht.
Eine stufenlos verstellbare Betriebsart ist erreichbar, indem C2
und C4 eingerückt werden.
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In 7A ist
ein Antriebsstrang 310 gezeigt, der ein elektromechanisches
Getriebe 314 aufweist, das einen ersten Planetenradsatz 320 umfasst,
der mit einem zweiten Planetenradsatz 330 verbunden ist,
um einen Vier-Knoten-Hebel
zu bilden (wie es nachstehend besprochen wird). Eine Maschine 12 ist mit
einem Antriebselement 17 verbunden. Ein Elektromotor/Generator 318 umfasst
einen Rotorabschnitt 381, der zur Rotation mit einer Welle 350 verbunden
ist, sowie einen Statorabschnitt 382, der an einem Getriebegehäuse 360 festgelegt
ist. Eine elektronische Steuereinheit (ECU) 380 ist wirksam
mit sowohl einem Umrichter 384 als auch einer elektrischen Speichereinrichtung
oder Batterie 386 verbunden. Die elektronische Steuereinheit 380 und
der Umrichter 384 kommunizieren über Übertragungsleiter 388A.
Die elektronische Steuereinheit 380 und die Batterie 386 kommunizieren über Übertragungsleiter 388B.
Die Batterie 386 ist wirksam mit dem Motor/Generator 318 über den
Umrichter 384 verbunden, der mit dem Motor/Generator 318 und
der Batterie 386 über Übertragungsleiter 388C bzw. 388D verbunden
ist. Die ECU 380 kann auch mit dem Motor/Generator 318 oder
anderen elektrischen Fahrzeugkomponenten (nicht gezeigt), wie etwa
elektrischen Hilfskraftlenk- und elektrischen Motorbremssystemen
etc., kommunizieren.
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Die
ECU 380 spricht auf eine Vielfalt von Eingangssignalen
an, die eine Fahrzeuggeschwindigkeit, einen Bedienerbefehl, das
Niveau, zu dem die Batterie 386 aufgeladen ist, die Leistung,
die durch die Maschine 12 aufgebracht wird, und die Drehzahl des
Fahrzeugs umfassen, um den Leistungsfluss zwischen dem Motor/Generator 318 und
der Batterie 386 zu regeln. Die ECU 380 kann den
Motor/Generator 318 mittels des Umrichters 384 beeinflussen,
so dass dieser entweder als Motor oder als Generator wirkt. Die
ECU 380 regelt auch den Leistungsfluss in und aus der Batterie 386 zu
dem Motor 318 über
den Umrichter 384.
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Der
erste Planetenradsatz 320 umfasst ein Sonnenrad 322,
ein Hohlrad 324 und einen Träger 329, der mehrere
Planetenräder 327 umfasst,
die kämmend
mit sowohl dem Sonnenrad 322 als auch dem Hohlrad 324 in
Eingriff stehen.
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Der
zweite Planetenradsatz 330 umfasst ein Sonnenrad 332,
ein Hohlrad 334 und einen Träger 339. Der Träger 339 umfasst
mehrere Planetenräder 337,
die kämmend
mit sowohl dem Sonnenrad 332 als auch dem Hohlrad 334 in
Eingriff stehen. Der Träger 339 ist
ständig
mit dem Hohlrad 324 über
ein Verbindungselement 370 verbunden, und das Hohlrad 334 ist
ständig
mit dem Träger 329 über ein
Verbindungselement 372 verbunden.
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Die
Zahnräder 352 und 356 rotieren
um die Welle 350. Ein erster Drehmomentübertragungsmechanismus, Kupplung
C1, ist selektiv einrückbar,
um das Zahnrad 352 wirksam mit der Welle 350 zu
verbinden. Das Zahnrad 352 kämmt mit Zahnrad 354, das
mit dem Sonnenrad 332 verbunden ist und mit diesem rotiert.
Ein zweiter Drehmomentübertragungsmecha nismus
C2 ist selektiv einrückbar,
um das Zahnrad 356 wirksam mit der Welle 350 zu
verbinden. Das Zahnrad 356 kämmt mit dem Zahnrad 358,
das zur Rotation mit der Zwischenwelle 361 verbunden ist.
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Ein Übertragungszahnrad 362 ist
zur Rotation mit dem Hohlrad 324 und dem Träger 339 verbunden
und kämmt
mit einem Übertragungszahnrad 364,
das zur Rotation mit der ersten Übertragungswelle 366 verbunden
ist. Ein zweites Übertragungszahnrad 368 ist
auch zur Rotation mit der ersten Übertragungswelle 366 verbunden
und kämmt
mit einem Differenzial- oder Achsantriebsmechanismus 390,
der wirksam mit dem Abtriebselement 19 oder einer Antriebsachse
verbunden ist, wie es Fachleute verstehen werden.
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Eine
erste Bremse B1 ist selektiv einrückbar, um das Zahnrad 354 mit
dem Getriebegehäuse 360 zu
verbinden, und eine zweite Bremse B2 ist selektiv einrückbar, um
das Zahnrad 358 mit dem Getriebegehäuse 360 zu verbinden.
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In
Bezug auf das Hebeldiagramm von 2 fungieren
die miteinander verbundenen Hohlrad 334 und Träger 329 als
erster Knoten A. Die miteinander verbundenen Hohlrad 324 und
Träger 339 fungieren als
zweiter Knoten B. Das Sonnenrad 332 fungiert als dritter
Knoten C. Das Sonnenrad 322 fungiert als vierter Knoten
D.
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Nach 7B gibt
eine Wahrheitstabelle die fünf
Betriebsarten an, die von dem Getriebe 314 von 7A erreichbar
sind. Eingerückte
Drehmomentübertragungsmechanismen
sind mit "EIN" beschriftet. Genauer
lässt eine
erste stufenlos verstellbare Betriebsart V1 einen ersten verstellbaren
Bereich von Drehzahlverhältnissen
zu und wird durch Einrückung der
ersten Kupplung C1 erreicht. Mit der Einrückung der ersten Kupplung C1 ist
der Motor durch die Welle 350 wirksam mit dem Sonnenrad 332 verbunden.
Die Maschine 12 ist durch das Antriebselement 17 wirksam
mit dem Träger 229 verbunden.
Die Drehzahl des Abtriebselements 19 ist eine Kombination
aus der Drehzahl des Antriebselements 17 und der Drehzahl
der Welle 350 des Motors/Generators. Der Leistungsfluss
von dem Motor/Generator trifft an den Träger 339 auf die Leistung,
die von der Maschine 12 hinzugefügt wird, und wird an das Abtriebselement 19 durch
die kämmenden
Zahnräder 362, 364, 368 und
an den Achsantriebsmechanismus 390 geliefert. Wenn der
Motor/Generator 318 gesteuert wird, um in der ersten stufenlos
verstellbaren Betriebsart V1 als Generator zu arbeiten, wird etwas
von der Leistung, die von der Maschine 12 fließt, von
dem Träger 339 durch
das Sonnenrad 332 zu dem Motor/Generator 318 durch
die eingerückte
Kupplung C1 und die Welle 350 und dann zu der Batterie 386 der
Steuerung der ECU 380 gelenkt.
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Wieder
nach 7B wird eine zweite stufenlos verstellbare Betriebsart
V2 durch Einrückung
der Kupplung C2 erreicht. Die Drehzahl des Abtriebselements 19 ist
eine Kombination aus der Drehzahl des Antriebselements 17 und
der Drehzahl der Welle 350 des Motors/Generators. Um von
der ersten verstellbaren Betriebsart V1 in die zweite verstellbare
Betriebsart V2 zu schalten, wird die Kupplung C1 ausgerückt, wenn
die Kupplung C2 eingerückt
wird. Um ähnlich
von der Betriebsart V2 in Betriebsart V1 zu schalten, wird die Kupplung
C2 ausgerückt,
während die
Kupplung C1 eingerückt
wird. In der zweiten stufenlos verstellbaren Betriebsart V2 fließt Leistung von
der Maschine 12 zu dem Träger 329. Leistung fließt von dem
Motor/Generator 318 durch die Welle 350 zu den
kämmenden
Zahnrädern 356 und 358 über die
eingerückte
Kupplung C2. Dann fließt
Leistung entlang der Zwischenwelle 361 zu dem Sonnenrad 322,
wo sie an dem Träger 329 zu
der Leistung, die von der Maschine 12 fließt, hinzugefügt wird.
Die Leistung fließt
anschließend
von dem Hohlrad 324 zu dem Träger 339 über das
Verbindungselement 370. Die Leistung wird durch Zahnräder 362, 364, 368 und den
Achsantriebsmechanismus 390 auf das Abtriebselement 19 übertragen.
Wenn der Motor/Generator 318 gesteuert wird, um in der
Betriebsart V2 als Generator zu arbeiten, wird dann Leistung, die
von der Maschine 12 hinzugefügt wird, von dem Träger 329 durch
das Sonnenrad 322, die Zahnräder 358 und 356 und
die Welle 350 zu dem Motor/Generator und unter der Steuerung
der ECU 380 zu der Batterie 386 gelenkt.
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Wie
es in 7B angegeben ist, wird das erste
feste Vorwärtsdrehzahlverhältnis F1
mit der Einrückung
der Bremse B1 und der Kupplung C2 hergestellt. Die Maschine 12 liefert
Leistung an das Antriebselement 17, das mit dem Träger 329 verbunden ist.
Der Träger 329 rotiert
mit der gleichen Drehzahl wie das Hohlrad 334. Der Motor/Generator 318 ist wirksam
mit dem Sonnenrad 322 verbunden und rotiert mit einem festen
Drehzahlverhältnis
relativ zu dem Antriebselement 17 oder dem Abtriebselement 19.
Sein Drehmoment und seine Leistung sind nicht notwendig, um das
Drehzahlverhältnis
durch das Getriebe 314 zu regeln, aber er kann als Motor,
um die Maschine 12 unter Verwendung von Leistung von der Batterie 386 zu
unterstützen,
oder als Generator verwendet werden, um Leistung von dem Abtriebselement 19 aufzunehmen
und diese in der Batterie 386 zu speichern. Das Sonnenrad 332 ist
an dem feststehenden Gehäuse 360 über die
Bremse B1 festgelegt. Der Träger 339 und
das Hohlrad 324 sind durch die Zahnräder 362, 364, 368 und 370 mit
dem Abtriebselement 19 verbunden. Die Hohlrad/Sonnenrad-Zähneverhältnisse
beider Planetenradsätze 320 und 330 beeinflussen
den Zahlenwert des festen Drehzahlverhältnisses.
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Ein
zweites festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis F2
wird mit der Einrückung
der Kupplungen C1 und C2 hergestellt. Die Kupplungen C1 und C2 ver binden
die Zahnräder 352 und 356 jeweils
mit der Welle 350. Indem dies vorgenommen wird, sind die Sonnenräder 322 und 332 miteinander
verbunden, um mit einem festen Drehzahlverhältnis miteinander zu rotieren,
obwohl nicht notwendigerweise mit der gleichen Drehzahl, wenn das
Verhältnis
von Zahnrad 356 zu Zahnrad 358 sich von dem Verhältnis von Zahnrad 352 zu
Zahnrad 354 unterscheidet. Da der Träger 327 mit dem Hohlrad 334 verbunden
ist, ist der Träger 339 ständig mit
dem Hohlrad 324 verbunden, und die Sonnenräder 322 und 332 sind
wirksam verbunden, wobei ein festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis erreicht
ist, wie es Fachleute verstehen werden.
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Ein
drittes festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis wird
mit der Einrückung
der Kupplung C1 und der Bremse B2 hergestellt. Die Bremse B2 legt
das Sonnenrad 322 an dem Getriebegehäuse 360 fest, indem das
Zahnrad 358 festgelegt wird. Die Maschine 12 ist mit
dem Träger 329 über das
Antriebselement 17 verbunden. Der Motor/Generator 318 ist
mit dem Sonnenrad 332 über
die Welle 350 und die Zahnräder 352 und 354 aufgrund
der Einrückung
der Kupplung C1 verbunden. Der Motor/Generator 318 rotiert
mit einem festen Drehzahlverhältnis
relativ zu dem Antriebselement 17 oder dem Abtriebselement 19.
Sein Drehmoment und seine Leistung sind nicht notwendig, um das
Drehzahlverhältnis
durch das Getriebe 314 zu regeln, aber er kann als Motor,
um die Maschine 12 unter Verwendung von Leistung von der
Batterie 386 zu unterstützen,
oder als Generator verwendet werden, um Leistung von dem Abtriebselement 19 aufzunehmen
und diese in der Batterie 386 zu speichern. Das Abtriebselement 19 ist
wirksam mit dem Hohlrad 324 verbunden, wie es oben beschrieben
ist. Das Hohlrad 324 rotiert mit der gleichen Drehzahl
wie der Träger 329.
Der Träger 339 rotiert mit
der gleichen Drehzahl wie das Hohlrad 324. Diese Anordnung
führt zu
einem festen Drehzahlverhältnis
zwischen dem Antriebselement 17 und dem Abtriebselement 19.
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Die
miteinander verbundenen Träger 329 und
Hohlrad 334 fungieren als der erste Knoten A des Vier-Knoten-Hebels 120 von 2.
Die miteinander verbundenen Hohlrad 324 und Träger 339 fungieren
als der zweite Knoten B von 2. Das Sonnenrad 332 fungiert
als der dritte Knoten C von 2, und das
Sonnenrad 322 fungiert als der vierte Knoten D von 2.
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Nach 8A weist
ein Antriebsstrang 410 ein elektromechanisches Getriebe 414 auf,
das einen ersten Planetenradsatz 420 umfasst, der mit einem zweiten
Planetenradsatz 430 verbunden ist, um einen Vier-Knoten-Hebel zu bilden (wie
es nachstehend besprochen wird). Eine Maschine 12 ist mit
einem Antriebselement 17 verbunden. Ein Elektromotor/Generator 418 umfasst
einen Rotorabschnitt 481, der zur Rotation mit einer Hohlwelle 450 verbunden ist,
sowie einen Statorabschnitt 482, der an einem Getriebegehäuse 460 festgelegt
ist. Eine ECU 480 ist wirksam mit sowohl einem Umrichter 484 als
auch einer elektrischen Speichereinrichtung oder einer Batterie 486 verbunden.
Die ECU 480 und der Umrichter 484 kommunizieren über Übertragungsleiter 488A. Die
ECU 480 und die Batterie 486 kommunizieren über Übertragungsleiter 488B.
Die Batterie 486 ist wirksam mit dem Motor/Generator 418 über einen Umrichter 484 verbunden,
der mit dem Motor/Generator 418 und der Batterie 486 über Übertragungsleiter 488C bzw. 488D verbunden
ist. Die ECU 480 kommuniziert auch mit dem Motor/Generator 418 oder
anderen elektrischen Fahrzeugkomponenten (nicht gezeigt), wie elektrischen
Hilfskraftlenk- und elektrischen Motorbremssystemen usw.
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Die
ECU 480 spricht auf eine Vielfalt von Eingangssignalen
an, die die Fahrzeuggeschwindigkeit, den Bedienerbefehl, das Niveau,
zu dem die Batterie 486 aufgeladen ist, und die Leistung,
die von der Maschine 12 aufgebracht wird, um den Leistungsfluss zwischen
dem Motor/Generator 418 und der Batterie 486 zu
regeln, umfassen. Die ECU 480 kann den Motor/Generator 418 mittels
des Umrichters 484 verstellen, so dass er entweder als
Motor oder als Generator wirkt. Die ECU 480 regelt auch
den Leistungsfluss in und aus der Batterie 486 zu dem Motor 418 über den
Umrichter 484.
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Der
erste Planetenradsatz 420 umfasst ein Sonnenrad 422,
ein Hohlrad 424 und einen Träger 429, der mehrere
Planetenräder 427 umfasst,
die kämmend
mit sowohl dem Sonnenrad 422 als auch dem Hohlrad 424 in
Eingriff stehen.
-
Der
Planetenradsatz 430 umfasst ein Sonnenrad 432,
ein Hohlrad 434 und einen Träger 439. Der Träger 439 umfasst
mehrere Planetenräder 437, die
kämmend
mit sowohl dem Sonnenrad 432 als auch dem Hohlrad 434 in
Eingriff stehen. Der Träger 439 ist
ständig
mit dem Hohlrad 424 über
ein Verbindungselement 470 verbunden, und das Hohlrad 434 ist
ständig
mit dem Träger 429 über ein
Verbindungselement 472 verbunden.
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Ein
erster Drehmomentübertragungsmechanismus,
Kupplung C1, ist selektiv einrückbar,
um den Motor/Generator 418 wirksam mit dem Sonnenrad 432 zu
verbinden, indem die Hohlwelle 450 mit dem Sonnenrad 432 verbunden
wird.
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Ein
zweiter Drehmomentübertragungsmechanismus,
Kupplung C2, ist selektiv einrückbar,
um den Motor/Generator 418 wirksam mit der inneren Welle 461 und
dadurch mit dem Sonnenrad 422 zu verbinden, das zur Rotation
mit der inneren Welle 461 verbunden ist. Die innere Welle 461 ist
koaxial mit der Hohlwelle 450 ausgerichtet. Im eingerückten Zustand verbindet
die Kupplung C2 die Hohlwelle 450 mit der inneren Welle 461 zur
gemeinsamen Rotation.
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Eine
erste Bremse B1 ist selektiv einrückbar, um das Sonnenrad 432 mit
dem Getriebegehäuse 460 zu
verbinden. Eine zweite Bremse B2 ist selektiv einrückbar, um
das Sonnenrad 422 mit dem Getriebegehäuse 460 zu verbinden,
indem die innere Welle 461 an dem Getriebegehäuse 460 festgelegt
wird.
-
In
Bezug auf das Vier-Knoten-Hebeldiagramm von 2 fungieren
die miteinander verbundenen Hohlrad 434 und Träger 429 als
der erste Knoten A. Die miteinander verbundenen Träger 439 und Hohlrad 424 fungieren
als der zweiten Knoten B. Das Sonnenrad 432 fungiert als
der dritte Knoten C. Das Sonnenrad 422 fungiert als ein
vierter Knoten D.
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Nach 8B gibt
eine Wahrheitstabelle fünf Betriebsarten
an, die von dem Getriebe 414 von 8A erreicht
werden. In der Wahrheitstabelle 8B sind eingerückte Drehmomentübertragungsmechanismen
mit "EIN" beschriftet. Genauer
lässt eine
erste stufenlos verstellbare Betriebsart V1 einen ersten verstellbaren
Bereich von Drehzahlverhältnissen
zu und wird durch Einrückung
der ersten Kupplung C1 erreicht. Eine zweite stufenlos verstellbare
Betriebsart V2 wird durch Einrückung
der Kupplung C2 erreicht. Um von der ersten verstellbaren Betriebsart V1
in die zweite verstellbare Betriebsart V2 zu schalten, wird die
Kupplung C1 ausgerückt,
wenn die Kupplung C2 eingerückt
wird. Um ähnlich
von Betriebsart V2 in Betriebsart V1 zu schalten, wird Kupplung
C2 ausgerückt,
wenn Kupplung C1 eingerückt wird.
Ein erstes festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis F1 wird
mit der Einrückung
der Bremse B1 und der Kupplung C2 hergestellt. Ein zweites festes
Vorwärtsdrehzahlverhältnis F2
wird mit der Einrückung sowohl
der Kupplung C1 als auch der Kupplung C2 hergestellt. Ein drittes festes
Vorwärtsdrehzahlverhältnis wird
mit der Einrückung
der Bremse B2 und der Kupplung C1 hergestellt. Wie bei dem ersten
und dritten festen Drehzahlverhältnis,
die in Bezug auf das Getriebe 314 von 7A beschrieben
wurden, können
die Kupplungen C1 bzw. C2 jeweils eingerückt werden, um zuzulassen,
dass der Motor/Generator 418 Leistung hinzufügt oder
wegnimmt, aber ohne das Drehzahlverhältnis zu beeinflussen. Fachleute
werden den Leistungsfluss von der Maschine 12 und dem Motor/Generator 418,
um jede der stufenlos verstellbaren Betriebsarten V1 und V2 herzustellen,
und den Leistungsfluss von der Maschine 12, um die Betriebsarten
mit festem Verhältnis
F1, F2 und F3 herzustellen, im Lichte der Beschreibung des Leistungsflusses
in den verschiedenen oben beschrieben Betriebsarten des Getriebes 314 von 7A verstehen.
Beispielsweise wird in der ersten stufenlos verstellbaren Betriebsart
V1 Leistung, die von der Maschine 12 durch den Träger 429 zu
dem Hohlrad 434 durch das Verbindungselement 472 fließt, an dem
Träger 439 zu
Leistung hinzugefügt, die
von dem Motor/Generator 418 zu dem Sonnenrad 432 über die
eingerückte
Kupplung C1 fließt.
Die Leistung fließt
dann von dem Träger 439 zu
dem Abtriebselement 19 über
das Verbindungselement 470, wie es aus der schematischen
Darstellung in 8A deutlich wird. Leistung kann
von dem Abtriebselement 19 über einen Riemen oder eine
Kette zu versetzten Übertragungswellen übertragen
werden, um Räder
eines Fahrzeugs, das das Getriebe 414 aufweist (das Fahrzeug
ist nicht gezeigt) mit Energie zu beaufschlagen. Wenn der Motor/Generator 418 gesteuert
wird, um als Generator in der ersten verstellbaren Betriebsart V1
zu arbeiten, wird dann etwas von der Leistung, die von der Maschine 12 dem
Träger 439 zugeführt wird,
zu dem Motor/Generator 418 durch die miteinander kämmenden
Planetenrad 437 und Sonnenrad 432 durch die Hohlwelle 450 weitergeleitet.
Fachleute werden leicht verstehen, wie die zusätzlichen Betriebsarten V2,
F1, F2 und F3 in dem Getriebe 414 von 8A erreicht
werden.
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Nach 9A weist
ein Antriebsstrang 510 ein elektromechanisches Getriebe 514 auf,
das einen ersten Planetenradsatz 520 umfasst, der mit einem zweiten
Planetenradsatz 530 verbunden ist, um einen Fünf-Knoten-Hebel zu bilden (wie
es nachstehend besprochen wird). Eine Maschine 12 ist mit
einem Antriebselement 17 verbunden. Ein ElektroMotor/Generator 518 umfasst
einen Rotorabschnitt 581, der zur Rotation mit einer Hohlwelle 540 verbunden ist,
sowie den Statorabschnitt 582, der an einem Getriebegehäuse 560 montiert
ist. Eine ECU 580 ist wirksam mit sowohl einem Umrichter 584 als
auch einer elektrischen Speichereinrichtung oder Batterie 586 verbunden.
Die ECU 580 und der Umrichter 584 kommunizieren über Übertragungsleiter 588A.
Die ECU 580 und die Batterie 586 kommunizieren über Übertragungsleiter 588B.
Die Batterie 586 ist wirksam mit einem Motor/Generator 518 durch
einen Umrichter 584 verbunden, der mit dem Motor/Generator 518 und
der Batterie 586 über Übertragungsleiter 588C bzw. 588D verbunden
ist. Die ECU 580 kann auch mit dem ElektroMotor/Generator 518 oder
anderen elektrischen Fahrzeugkomponenten (nicht gezeigt), wie etwa
elektrischen Hilfskraftlenk- und elektrischen Motorbremssystemen
usw., kommunizieren. Die ECU 580 spricht auf eine Vielfalt
von Eingangssignalen an, die die Fahrzeuggeschwindigkeit, den Bedienerbefehl,
das Niveau, zu dem die Batterie 586 aufgeladen ist, und
die Leistung, die von der Maschine 12 aufgebracht wird,
um den Leistungsfluss zwischen dem Motor/Generator 518 und
der Batterie 586 zu regeln, umfassen. Die ECU 580 kann
den Motor/Generator 518 mittels des Umrichters 584 verstellen,
um entweder als Motor oder als Generator zu wirken. Die ECU 580 regelt
auch den Leistungsfluss in und aus der Batterie 586 zu
dem Motor/Generator 518 über den Umrichter 584.
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Der
erste Planetenradsatz 520 umfasst ein Sonnenrad 522,
ein Hohlrad 524 und einen Träger 529, der sowohl
einen ersten Satz Planetenräder 527 als
auch einen zweiten Satz Planetenräder 528 (der durch
eine gestrichelte Linie angegeben ist) drehbar lagert. Der erste
Satz Planetenräder 527 steht
kämmend
mit dem Sonnenrad 522, dem Hohlrad 524 und einem
zweiten Satz Planetenräder 528 in
Eingriff. Ein zweiter Planetenradsatz 530 umfasst ein Sonnenrad 532 und
ein Hohlrad 534. Der zweite Satz Planetenräder 528 steht
kämmend
mit dem Sonnenrad 532, dem Hohlrad 534 und dem
ersten Satz Planetenräder 527 in
Eingriff. Der gemeinsame Träger 529 ist
ein Träger
vom Doppelplanetenradtyp, der sowohl den ersten als auch den zweiten
Satz Planetenräder 527 und 528 aufweist,
und da der erste und zweite Satz kämmend miteinander und mit anderen
Elementen des ersten Planetenradsatzes 520 und des zweiten Planetenradsatzes 530 in
Eingriff stehen, sind die Zahnradsätze 520 und 530 zusammengesetzt.
In Bezug auf das Fünf-Knoten-Hebeldiagramm
von 5 fungiert das Hohlrad 524 als der erste
Knoten A. Der Träger 529 fungiert
als der zweite Knoten B. Das Sonnenrad 522 fungiert als
der dritte Knoten C. Das Sonnenrad 532 fungiert als der
vierte Knoten D. Das Hohlrad 534 fungiert als der fünfte Knoten
E.
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Ein
erster Drehmomentübertragungsmechanismus,
Kupplung C1, ist selektiv einrückbar,
um den Motor/Generator 518 wirksam mit dem Sonnenrad 522 zu
verbinden, indem eine Hohlwelle 550, mit der der Motor/Generator 518 verbunden
ist, zur gemeinsamen Rotation mit einer inneren Welle 561 verbunden
wird, die koaxial mit der Hohlwelle 550 und zur gemeinsamen
Rotation mit dem Sonnenrad 522 verbunden ist.
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Ein
zweiter Drehmomentübertragungsmechanismus,
Kupplung C2, ist selektiv einrückbar,
um den Motor/Generator 518 wirksam mit dem Sonnenrad 532 zu
verbinden, indem die Hohlwelle 550 mit dem Sonnen rad 532 zur
gemeinsamen Rotation verbunden wird. Eine erste Bremse B1 ist selektiv
einrückbar,
um das Hohlrad 534 an dem Getriebegehäuse 560 festzulegen.
Eine zweite Bremse B2 ist selektiv einrückbar, um das Sonnenrad 522 an
dem Getriebegehäuse 560 festzulegen.
Eine dritte Bremse B3 ist selektiv einrückbar, um das Sonnenrad 532 an dem
Getriebegehäuse 560 festzulegen.
Eine vierte Bremse B4 ist selektiv einrückbar, um die Antriebswelle 17 an
dem Getriebegehäuse 560 festzulegen.
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Nach 9B gibt
eine Wahrheitstabelle sieben Betriebsarten an, die von dem Getriebe 514 von 9A erreichbar
sind. Eingerückte
Drehmomentübertragungsmechanismen
in jeder der Betriebsarten sind mit "EIN" oder "ODER", wenn alternative
Einrückungen
möglich
sind, beschriftet. Genauer wird eine allein elektrische Betriebsart,
E1, mit der Einrückung der
Bremse B4 und der Kupplung C1 hergestellt. Mit der Einrückung der
Bremse B4 wird das Antriebselement 17 an dem Getriebegehäuse 560 festgelegt. Somit
wird das Abtriebselement 19 von dem Motor/Generator 518
allein mit Energie beaufschlagt, wodurch eine allein elektrische
Betriebsart geschaffen wird.
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Eine
erste stufenlos verstellbare Betriebsart V1 wird mit der Einrückung der
Kupplung C1 hergestellt. Mit der Einrückung der Kupplung C1 wird,
wenn der Motor/Generator 518 gesteuert wird, um als Motor
zu fungieren, Leistung von dem Motor/Generator 518 an dem
Sonnenrad 532 zur Leistung von der Maschine 12 hinzugefügt, die
an dem Hohlrad 524 durch das Antriebselement 17 hinzugefügt wird.
Somit fließt die
Leistung von zwei Quellen, der Maschine 12 und dem Motor/Generator 518,
durch die Planetenräder 527 und 528 zu
dem Träger 529 und
dadurch zu Abtriebselement 19.
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Die
zweite stufenlos verstellbare Betriebsart V2 wird mit der Einrückung der
Kupplung C2 hergestellt. Mit der eingerückten Kupplung C2 wird Leistung
von dem Motor/Generator 518 der Getriebezahnradanordnung
an dem Sonnenrad 532 hinzugefügt. Leistung von der Maschine 12 wird
an dem Hohlrad 524 hinzugefügt. Leistung von den beiden
jeweiligen Quellen, der Maschine 12 und dem Motor/Generator 518,
wird somit durch die miteinander kämmenden Sätze Planetenräder 527 und 528 an dem
Hohlrad 529 und dadurch an dem Abtriebselement 19 hinzugefügt.
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Es
sind durch das Getriebe 514 auch vier Betriebsarten mit
fester Vorwärtsdrehzahl
erreichbar. Genauer wird ein erstes festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis mit
der Einrückung
der Bremse B1 und entweder der Einrückung der Kupplung C1 oder
der Kupplung C2 hergestellt. Ein zweites festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis F2
wird mit der Einrückung
der Bremse B2 und der Kupplung C2 hergestellt. Die Einrückung der
Kupplung C2 lässt
zu, dass der Motor/Generator 518 Leistung hinzufügt oder
wegnimmt, aber beeinflusst das Drehzahlverhältnis nicht. Ein drittes festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis wird
mit der Einrückung sowohl
der Kupplung C1 als auch der Kupplung C2 hergestellt. Ein viertes
festes Vorwärtsdrehzahlverhältnis wird
mit der Einrückung
der Bremse B3 und der Kupplung C1 hergestellt. Die Einrückung der Kupplung
C1 lässt
zu, dass der Motor/Generator 518 Leistung hinzufügt oder
wegnimmt, beeinflusst aber das Drehzahlverhältnis nicht. Fachleute werden leicht
den Leistungsfluss durch das Getriebe 514 in jeder der
in der Wahrheitstabelle von 9B angegebenen
Betriebsarten verstehen.
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10 veranschaulicht
ein Verfahren 600 zum Betreiben eines elektromechanischen
Getriebes, das einen einzigen Motor/Generator aufweist, wie es in
einer jeden der Ausführungsformen
der 1 bis 8B oben beschrieben ist. Eine
ECU, wie sie etwa in 7A, 8A und 9A gezeigt ist,
führt die Schritte
des Verfahrens 600 aus. Das Verfahren 600 beginnt
mit Schritt 601, bei dem eine ECU den Wert von vorgewählten Fahrzeugbetriebseigenschaften
zu einem gegenwärtigen
Zeitpunkt bestimmt, wenn sich das Fahrzeug durch einen gegenwärtigen Betriebszustand
auszeichnet. Der gegenwärtige
Betriebszustand umfasst die Betriebsart, in der das Getriebe gegenwärtig arbeitet,
ob nun eine stufenlos verstellbare Betriebsart oder eine Betriebsart
mit festem Verhältnis,
sowie das spezifische gegenwärtige
Drehzahlverhältnis
des Getriebes. Der gegenwärtige
Betriebszustand kann auch eine spezifische gegenwärtige Motordrehzahl
und ein spezifisches gegenwärtiges
Motordrehmoment umfassen. Die Fahrzeugbetriebseigenschaften können die Fahrzeuggeschwindigkeit,
die Fahrzeuglast und eine Fahrzeugbedienereingabe, wie etwa eine
Beschleunigungs-, Lenk- und Bremseingabe, umfassen. Die Fahrzeugbetriebseigenschaften
können
zu der ECU, damit die ECU den Bestimmungsschritt bewerkstelligen
kann, durch Sensoren weitergeleitet werden, die an relevanten Punkten
in dem Fahrzeug angeordnet sind, wie etwa an den Rädern, der
Maschine, dem Motor/Generator usw., wie es Fachleute verstehen werden.
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Als
Nächstes
umfasst das Verfahren 600 einen Analysierschritt 602,
bei dem die ECU die bestimmten Werte analysiert, um einen Zielbetriebszustand
zu identifizieren. Der identifizierte Zielbetriebszustand umfasst
eine der stufenlos verstellbaren Betriebsarten, die von dem Getriebe
erreicht werden kann, sowie ein festgelegtes Drehzahlverhältnis innerhalb
des Bereiches der identifizierten stufenlos verstellbaren Betriebsart.
Die Analyse kann gemäß einem
gespeicherten Algorithmus oder durch Vergleich der bestimmten Werten
mit gespeicherten Referenzwerten vorgenommen werden, um dadurch den
Zielbetriebszustand zu identifizieren. Der Zielbetriebszustand ist
die effizienteste Betriebsart und das effizienteste Drehzahlverhältnis, bei
denen das Getriebe arbeiten kann, wenn die verfügbare Motordrehzahl und die
verfügbare
Motordrehmoment gegeben sind, und unter anderen Fahrzeugbetriebseigenschaften,
wie etwa der Fahrzeuggeschwindigkeit, der Fahrzeuglast und der Fahrzeugbedienereingabe, wobei
angenommen wird, dass die letzten drei während des gesamten Verfahrens 600 konstant
bleiben. Die elektronische Steuereinheit bestimmt dann in Schritt 603,
ob sich der gegenwärtige
Betriebszustand von dem identifizierten Betriebszustand unterscheidet.
Wenn die Zustände
gleich sind, fährt
das Getriebe fort, in dem gegenwärtigen
Betriebszustand zu arbeiten, und das Verfahren 600 kehrt
zu Schritt 601 zurück.
Wenn sich jedoch die Zustände
unterscheiden, dann ändert
die ECU in Schritt 604 die eingerückten Drehmomentübertragungsmechanismen, um
die Betriebsart des Zielbetriebszustandes herzustellen. Dies umfasst,
dass alle Drehmomentübertragungsmechanismen
eingerückt
werden, die die Betriebsart des Zielbetriebszustandes herstellen,
und die in dem gegenwärtigen
Betriebszustand nicht eingerückt
sind, und alle Drehmomentübertragungsmechanismen
ausgerückt
werden, die den ersten Betriebszustand herstellen und die in der
Betriebsart des Zielbetriebszustandes nicht eingerückt sind,
um dadurch die Betriebsart des Zielbetriebszustandes herzustellen.
Sobald Drehmomentübertragungsmechanismen
gemäß Schritt 604 eingerückt worden sind,
steuert die ECU in Schritt 605 den Leistungsfluss zwischen
der Batterie, die mit dem Motor/Generator verbunden ist (wie etwa
Batterie 386 in 7A), um
das Drehzahlverhältnis
des Zielbetriebszustandes zu erreichen. Mit anderen Worten fließt Leistung entweder
von der Batterie zu dem Motor/Generator (wenn der Motor/Generator
als Motor in dem Zielbetriebszustand arbeiten muss) oder von dem
Motor/Generator zu der Batterie (wenn der Motor/Generator in dem
Zielbetriebszustand als Generator arbeiten muss). Unter diesem Steuerschema
wird sich die Motordrehzahl derart einstellen, dass sich das Getriebe
dem Zieldrehzahlverhältnis
des Zielbetriebszustandes annähert
und dieses vorzugsweise erreicht. Abhängig von der Ladung in der
Batterie kann es sein, dass das Zieldrehzahlverhältnis nicht erreicht wird,
wenn Schritt 605 durchgeführt wird. Das heißt die Batterie
kann ein maximales Ladeniveau erreichen, bevor das Zieldrehzahlverhältnis erreicht
ist, oder kann ein minimales Ladeniveau erreichen, bevor das Zieldrehzahlverhältnis erreicht
ist. Wenn entweder das maximale oder das minimale Ladeniveau in
der Batterie erreicht ist, ist ein Leistungsfluss von oder zu dem
Motor/Generator nicht länger
möglich, und
das Getriebe arbeitet in einer Betriebsart mit festem Verhältnis, die
durch die in Schritt 604 eingerückten Drehmomentübertragungsmechanismen
definiert ist.
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Obgleich
die besten Arten zur Ausführung der
Erfindung ausführlich
beschrieben worden sind, werden Fachleute auf dem Gebiet, das diese
Erfindung betrifft, verschiedene alternative Konstruktionen und
Ausführungsformen
zur praktischen Ausführung
der Erfindung innerhalb des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche erkennen.