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DE102006060174A1 - Schmiervorrichtung für Eisenbahnpuffer - Google Patents

Schmiervorrichtung für Eisenbahnpuffer Download PDF

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DE102006060174A1
DE102006060174A1 DE200610060174 DE102006060174A DE102006060174A1 DE 102006060174 A1 DE102006060174 A1 DE 102006060174A1 DE 200610060174 DE200610060174 DE 200610060174 DE 102006060174 A DE102006060174 A DE 102006060174A DE 102006060174 A1 DE102006060174 A1 DE 102006060174A1
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DE
Germany
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buffers
spreading
lubricating device
positioning
lubricating
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DE200610060174
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English (en)
Inventor
Bernd LÜBBEN
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LMT INGENIEUR und PLANUNGS GMB
LMT INGENIEUR- und PLANUNGS GmbH
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LMT INGENIEUR und PLANUNGS GMB
LMT INGENIEUR- und PLANUNGS GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G11/00Buffers
    • B61G11/18Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Abstract

Schmiervorrichtung (1) zum Schmieren von Puffern von Eisenbahnwaggons, mit einem Spreizmittel (10) zum Auseinanderdrücken zweier sich stirnseitig gegenüber-, insbesondere aneinanderliegender Puffer, gekennzeichnet durch ein Positioniermittel zum Positionieren des Spreizmittels an den beiden Puffern.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung zum Schmieren von Puffern von Eisenbahnwaggons gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zum Aufbringen von Schmiermittel auf Kontaktflächen zweier sich stirnseitig gegenüberliegender Puffer von Eisenbahnwaggons.
  • Schmiervorrichtungen zum Schmieren von Puffern von Eisenbahnwaggons sind allgemein bekannt. Sie werden regelmäßig verwendet, um Schmiermittel, insbesondere Schmierfett, an Kontaktflächen von Puffern von Eisenbahnwaggons aufzubringen. Eine solche Schmierung ist regelmäßig zu erneuern, um den Verschleiß der sich berührenden und während der Fahrt ständig aneinander reibenden Kontaktflächen von Puffern möglichst gering zu halten.
  • Solche Wartungsarbeiten werden regelmäßig nicht für einzelne Waggons, sondern vielmehr für ganze Züge durchgeführt. Die Waggons sind hierbei miteinander gekoppelt und die Puffer zweier benachbarter Waggons berühren sich hierbei. Um Schmiermittel auch im Kontaktbereich zweier Puffer zwischen diesen aufzubringen, ist eine Vorrichtung erforderlich, die beide Puffer um einen schmalen Spalt auseinander drückt, so dass das Schmiermittel zwischen ihnen aufgebracht werden kann.
  • Zum Auseinanderschieben zweier Puffer wird üblicherweise eine Vorrichtung verwendet, die einen Grundkörper mit zwei Armen und am Ende daran befestigten Haken aufweist. Die Vorrichtung wird mit diesen Haken im Wesentlichen unter die beiden zu trennenden Puffer gehängt, wobei hier ein Haken an einem Puffer angreift. Der Grundkörper befindet sich dann im Wesentlichen unterhalb des Kontaktbereiches der beiden Puffer. Hier weist der Grundkörper einen Spreizkolben auf, der hydraulisch zwischen die beiden Puffer geschoben wird und diese dadurch auseinander schiebt. Die erforderliche Kraft zum Trennen dieser Puffer liegt dabei im Bereich der Gewichtskraft einer Tonne oder mehr. Nachdem die Puffer getrennt wurden, kann schließlich das Schmiermittel aufgebracht werden.
  • Nachteilig bei diesen bekannten Schmiervorrichtungen ist, dass die zu trennenden Puffer oftmals einen Höhenversatz aufweisen. Dieser Höhenversatz führt dazu, dass die Vorrichtung zum Spreizen der Puffer darunter schräg hängt. Damit ist auch die Position des Spreizkolbens nicht mehr optimal. Die enorme Kraft, die zum Spreizen aufzuwenden ist, kann dann nicht mehr mit optimaler Richtung aufgebracht werden. Dies führt letztlich neben einer großen Belastung für die Spreizvorrichtung auch zu einer Gefahrenquelle für das Betriebspersonal. Eine weitere Gefahrenquelle besteht auch darin, dass das Betriebspersonal zum Anbringen der Schmiervorrichtung sich im Bereich der Schiene und dabei unterhalb der Puffer aufhalten muss.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es somit, eine Schmiervorrichtung sowie ein Verfahren zu schaffen, bei der weniger Gefahren für das Bedienpersonal bestehen und die Handhabung möglichst vereinfacht wird.
  • Erfindungsgemäß wird daher eine Schmiervorrichtung vorgeschlagen, die durch ein Positioniermittel zum Positionieren des Spreizmittels an den beiden Puffern vorgesehen ist.
  • Durch das Positioniermittel ist das Spreizmittel gezielt positionierbar, und die Position des Spreizmittels wird somit nicht allein durch die beiden Puffer vorgegeben. Der Bediener muss sich hierfür nicht unter die Puffer im Gleisbereich begeben. Er kann das Spreizmittel über das Positioniermittel führen und anordnen, ohne selbst unmittelbar in dem Bereich zu sein, in dem das Spreizmittel bei den Puffern anzuordnen ist.
  • Bevorzugt ist das Positioniermittel und/oder die Schmiervorrichtung verfahrbar ausgebildet und weist insbesondere Räder zum Verfahren auf. Durch die Verfahrbarkeit wird eine Mobilität für das Spreizmittel bzw. die Schmiervorrichtung insgesamt erreicht. Durch die Verfahrbarkeit ist eine erste Grobpositionierung der Schmiervorrichtung, insbesondere des Spreizmittels, bei den jeweiligen beiden Puffern auf einfache Weise erreichbar. Eine solche Grobpositionierung ermöglicht einerseits den Wechsel der Schmiervorrichtung von einem Pufferpaar zum nächsten desselben Zuges als auch den Wechsel von einem zum nächsten Zug. Der Einsatz der Schmierung kann beispielsweise zwischen einem ersten und einem zweiten Waggon begonnen und zwischen dem zweiten und einem dritten Waggon fortgesetzt werden, und ein Wechsel zwischen verschiedenen Gleisen ist ebenso auf einfache Weise durchführbar.
  • Günstig ist hierbei, wenn die gesamte Schmiervorrichtung als Rollwagen oder dergleichen ausgestaltet ist und neben dem Spreizmittel auch eine etwaige Hydraulik zum Betätigen des Spreizmittels als auch Schmiermittelvorräte und falls erforderlich auch Energievorräte wie beispielsweise eine Batterie oder einen Akkumulator mit umfasst. Hierdurch ist die vollständige Schmiervorrichtung an den jeweiligen Einsatzort transportierbar.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist ein Hubmittel zum bestimmungsgemäßen Positionieren des Spreizmittels in der Höhe vorgesehen. Hierdurch kann das Spreizmittel vor der eigentlichen Benutzung des Spreizens der beiden Puffer auf diese von oben abgesenkt werden. Nach durchgeführter Spreizung und entsprechend nach durchgeführter Schmierung kann das Spreizmittel wieder von den beiden Puffern nach oben entfernt werden. Der Aufenthalt eines Bedieners im Bereich unterhalb der Puffer ist hierbei nicht erforderlich.
  • Bevorzugt ist eine Schmiervorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass das Hubmittel Führungsmittel zum Verfahren des Spreizmittels in der Höhe und/oder wenigstens ein Gegengewicht zum Erleichtern der Positionierung des Spreizmittels in der Höhe aufweist. Die Führungsmittel können beispielsweise als ein oder mehrere Führungsstangen oder auch als Führungsschienen mit entsprechenden daran gleitenden oder rollenden Körpern ausgebildet sein. Beispielsweise kann das Spreizmittel mittels einer Befestigung an einer Manschette befestigt sein, die ihrerseits an einer senkrechten Säule verfahrbar befestigt ist. Die Säule und entsprechend die Manschette können z. B. rund oder rechteckig, insbesondere quadratisch im Querschnitt ausgebildet sein.
  • Um die Handhabung zu vereinfachen, ist es günstig, ein oder mehrere Gegengewichte vorzusehen, die beispielsweise neben oder sogar an denselben Schienen laufen und mittels eines Seils oder dergleichen und mittels einer Umlenkrolle die Gewichtslast des Spreizmittels einschließlich Halterung im Wesentlichen kompensieren. Hierdurch ist auch bei schweren Spreizmitteln eine manuelle Positionierung des Spreizmittels in der Höhe erreichbar. Vorteilhaft ist zudem, wenn ein Arretiermittel, wie beispielsweise ein Feststellhebel zum Feststellen des Spreizmittels in der jeweils erreichten Höhe vorgesehen ist. Das Spreizmittels ist hierdurch gegen ungewollte Veränderungen in der Höhe sicherbar. Dies kann sowohl in einer Arbeitsposition an den Puffern als auch in einer von den Puffern gelösten Position günstig sein.
  • Im Übrigen kommen zur Veränderung des Spreizmittels in der Höhe auch beispielsweise Schwenkmittel mit einer im Wesentlichen horizontalen Schwenkachse in Betracht, bei denen das Spreizmittel von oben beispielsweise ähnlich einer Schranke auf die Puffer geschwenkt wird.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform weist ein Drehmittel zum Drehen des Spreizmittels um eine Ausgleichsachse, insbesondere um eine bestimmungsgemäß etwa horizontale Ausgleichsachse auf. Hierdurch kann beispielsweise ein Höhenversatz zwischen den beiden Puffern ausgeglichen werden.
  • Günstig ist es, wenn das Spreizmittel zwei Arme mit je einem Greifabschnitt zum Greifen je eines der beiden Puffer und einen relativ zu den Greifabschnitten beweglichen Spreizkolben zum Schieben zwischen die beiden Puffer aufweist, um die Puffer hierdurch zu trennen. Ein solches Spreizmittel kann somit beispielsweise von oben mit den beiden Armen mit je einem Greifabschnitt auf die beiden Puffer abgelassen werden. Dabei umgreift je ein Greifabschnitt einen Puffer. Ein solcher Greifabschnitt kann beispielsweise als Haken ausgebildet sein. Es ist nicht erforderlich, dass die Greifabschnitte selbst beweglich sind. Bevorzugt sind sie als Teilkreise, insbesondere Halbkreise ausgebildet, die an die Größe der Puffer angepasst sind. Zum Spreizen wird der bewegliche Spreiz- kolben quer zur Längsachse der Eisenbahnwaggons zwischen die beiden Puffer beispielsweise hydraulisch geschoben. Zum Aufbauen einer entsprechenden Gegenkraft wird das Spreizmittel mittels der beiden Greifabschnitte an den beiden Puffern gehalten.
  • Günstig ist es, wenn die Arme und/oder der Spreizkolben etwa parallel zur Ausgleichsachse angeordnet sind. Wird eine solche Spreizvorrichtung auf zwei Puffer mit Höhenversatz abgesenkt, so erreicht zunächst nur ein Arm den höher stehenden Puffer. Das Spreizmittel kann dann jedoch weiter abgesenkt werden bei gleichzeitiger Drehung um die Ausgleichsachse, bis der andere Arm den tieferliegenden Puffer erreicht. Hierdurch ist ein Ausgleichen des Höhenversatzes durch das Spreizmittel erreichbar, ohne dass sich die Ausrichtung der Arme und/oder des Spreizkolbens ändert. Insbesondere kann eine Vorschubrichtung für den Spreizkolben quer zur Längsachse der Eisenbahnwaggons und damit quer zur Längsachse der Puffer beibehalten werden. Damit kann wiederum eine Vorschubrichtung des Spreizkolbens in einer Kontaktebene der beiden Puffer beibehalten werden.
  • In vorteilhafter Weise ist ein Hydraulikmittel zum hydraulischen Betätigen des Spreizmittels und/oder des Positioniermittels vorgesehen. Insbesondere zum Betätigen des Spreizmittels sind erhebliche Kräfte erforderlich, die hydraulisch aufgebracht werden können. Insbesondere die Höhenverstellung des Spreizmittels kann wie oben beschrieben manuell erfolgen. Gleichzeitig ist aber je nach Anforderung auch der Einsatz eines Hydraulikmittels insbesondere zum Erleichtern der Bedienung vorzusehen.
  • Ein erhebliches Problem zum Schmieren der Puffer besteht im Auseinanderdrücken oder Aufspreizen der Puffer, um Schmiermittel wie Schmierfett in den Kontaktbereich der beiden Puffer bringen zu können. Grundsätzlich ist bei aufgespreizten Puffern das Schmiermittel manuell auf die Kontaktflächen der Puffer aufbringbar. Günstig ist es jedoch, wenn das Schmiermittel mittels einer Schmierzuführung, insbesondere einer automatisierten Schmierzuführung zum Aufbringen von Schmiermittel auf die Kontaktflächen der Puffer vorgenommen wird. Eine solche Zuführung kann eine Abgabeöffnung im Bereich des Spreizkolbens, insbesondere in der Nähe seiner Spitze, aufweisen. Der Spreizkolben wird zum Aufspreizen zweier Puffer zwischen diese in ihren Kontaktbereich geschoben, und seine Spitze ist dann in dem Bereich, in dem auch die Schmierung erfolgen soll. Somit kann das Schmiermittel genau in diesem Bereich aufgebracht werden, ohne dass ein Bediener in diesem gefährlichen Bereich hantieren muss.
  • Eine Automatisierung besteht beispielsweise darin, dass das Schmiermittel von einem Reservoir oder anderen Zuführung durch eine Leitung zur Auslassöffnung gepumpt wird und dort austritt. Dabei kann bei jedem Spreizvorgang eine vorbestimmbare Menge gepumpt werden. Günstig ist dabei die Automatisierung des Zusammenspiels zwischen Spreizvorgang und eigentlichem Schmiervorgang.
  • Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Aufbringen von Schmiermittel auf Kontaktflächen zweier sich stirnseitig gegenüber, insbesondere aneinander liegender Puffer von Eisenbahnwaggons umfasst die Schritte: Positionieren eines Spreizmittels an den beiden Puffern mittels einer Positioniervorrichtung, Auseinanderdrücken der beiden Puffer mittels des Spreizmittels und Aufbringen des Schmiermittels auf Kontaktflächen der Puffer. Vorzugsweise erfolgt das Positionieren des Spreizmittels derart, dass dieses zunächst oberhalb der Puffer angeordnet und anschließend abgesenkt wird. Günstig ist es, wenn zum Schmieren eine erfindungsgemäße Schmiervorrichtung verwendet wird.
  • Bevorzugt wird hierbei eine Schmiervorrichtung auf Rädern oder anderweitig beweglich zu den beiden zu schmierenden Puffern geschoben oder gefahren. Das Spreizmittel möglichst inklusive Schmiermittelzuführung ragt dabei wesentlich über eine Standfläche der Schmiervorrichtung hinaus oder ist sogar vollständig außerhalb dieser Standfläche angeordnet. Eine solche Schmiervorrichtung wird dann seitlich an zwei miteinander verbundenen Eisenbahnwaggons so geschoben, dass zumindest ein Teil der Spreizvorrichtung zwischen die beiden Waggons ragt und dabei über einem Pufferpaar positioniert wird.
  • Im nächsten Schritt wird das Spreizmittel so abgesenkt, dass je ein Greifabschnitt um je einen Puffer greift. Dies kann durch eine Höhenverschiebung des Spreizmittels unter Zuhilfenahme eines Hubmittels erfolgen. Während das Spreizmittel zu den beiden Puffern abgesenkt wird, kann ein Höhenversatz der beiden Puffer durch eine geringe Drehbewegung um die Ausgleichsachse ausgeglichen werden. Wenn die Spreizvorrichtung in ihrer Position ist, kann diese Position in vertikaler Richtung durch eine Arretierung festgesetzt werden.
  • Anschließend wird der Spreizkolben hydraulisch zwischen die beiden Puffer geschoben. Die beiden Puffer werden hierdurch auseinander gedrückt. Das Schmiermittel wird nun auf die Kontaktflächen der beiden Puffer aufgebracht. Nachdem eine ausreichende Menge Schmiermittel aufgebracht wurde, kann der Spreizkolben zurückgezogen und dann die gesamte Spreizvorrichtung, nachdem die Arretierung gelöst wurde, von den Puffern nach oben weg gehoben werden.
  • Die Schmierung ist damit für dieses Pufferpaar beendet, und die Schmiervorrichtung kann zum nächsten Einsatzort bewegt werden. Auch hierbei ist das Arretieren des Spreizmittels in der angehobenen Position vorteilhaft, um unerwünschte Bewegungen zu vermeiden.
  • Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die begleitenden Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine erfindungsgemäße Schmiervorrichtung in einer perspektivischen Ansicht,
  • 2 die Schmiervorrichtung gemäß 1 in einer Seitenansicht,
  • 3 die Schmiervorrichtung gemäß 1 in einer Draufsicht, und
  • 4 die Schmiervorrichtung der 1 in einer Frontansicht.
  • Die Schmiervorrichtung 1 der 1 ist auf einer Arbeitsplattform 2 angeordnet, die parallel zu einem Gleis verläuft. Zu Wartungsarbeiten wird parallel zu dieser Arbeitsplattform ein Zug bereitgestellt. Eine Pufferreihe wird dabei etwa entlang der als Hilfslinie 4 dargestellten Spur angeordnet sein.
  • Die Schmiervorrichtung 1 weist eine Grundplatte 6 mit einer im Querschnitt viereckigen, etwa quadratischen Säule 8 mit einem beweglich daran angeordneten Spreizmittel 10 auf. Das Spreizmittel 10 ist an einer Manschette 12 befestigt, die an der Säule 8 verschiebbar gelagert ist. Zum Verschieben ist ein Betätigungshebel 14 zum manuellen Verschieben des Spreizmittels 10 vorgesehen. Zum Erleichtern des Verschiebens ist in der Säule ein Gegengewicht 16 in der Säule beweglich angeordnet. Das Gegengewicht 16 ist über einen Seilzug 18 und eine Umlenkrolle 20 mit der Manschette 12 verbunden. In der 1 sind das Gegengewicht 16, der Seilzug 18 und die Umlenkrolle 20 gestrichelt dargestellt, da sie von außen nicht sichtbar sind. Somit bewegt sich das Gewicht 16 abwärts, wenn sich die Manschette 12 aufwärts bewegt und umgekehrt. Zum Arretieren der Manschette 12 an einer im Grunde beliebigen Position an der Säule 8 ist ein Arretierhebel 22 vorgesehen.
  • An der Manschette 12 ist ein Hydraulikzylinder 24 mit einem Hydraulikkolben oder Stempel 26 angeordnet. Der Hydraulikzylinder 24 wird über ein Paar Hydraulikschläuche 28 betätigt. Je nach Beaufschlagung mit Hydraulikdruck fährt der Hydraulikkolben 26 als Spreizkolben aus dem Hydraulikzylinder 24 zum Spreizen zweier Puffer heraus. Bei Anlegen eines hydraulischen Gegendrucks fährt der Hydraulikkolben 26 wieder zurück in den Hydraulikzylinder 24.
  • Zum Halten des Spreizmittels 10 an Puffern ist ein erster und ein zweiter Arm 30, 32 vorgesehen, die an ihrem jeweiligen Ende jeweils einen ersten bzw. zweiten Greifabschnitt 34 bzw. 36 aufweisen. Die Greifabschnitte 34, 36 sind etwa halbkreisförmig mit nach unten weisender Öffnung ausgebildet.
  • Die beiden Greifabschnitte 34, 36 sind gemäß 1 mit der Mitte ihrer Öffnung etwa oberhalb der Spur 4 angeordnet. Durch Herunterlassen des Spreizmittels 10 mit Hilfe der Manschette 12 und des Betätigungshebels 14 würden die Griffabschnitte 34, 36 von oben auf ein darunter angeordnetes Pufferpaar herabsinken und jeder der beiden Greifabschnitte 34, 36 einen Puffer umgreifen. Um einen etwaigen Höhenversatz der beiden Puffer auszugleichen, ist das Spreizmittel 10, nämlich insbesondere die beiden Arme 30, 32 mit ihren Greifabschnitten 34, 36 um eine Ausgleichsachse drehbar. Die Ausgleichsachse verläuft hierbei etwa entlang einer Längsachse des Hydraulikzylinders 24 und Hydraulikkolbens 26. Zur Befestigung der Arme 30, 32 ist ein Grundkörper 38 vorgesehen.
  • Zur Betätigung des Hydraulikzylinders 24 mit seinen Hydraulikkolben 26 ist ein Hydraulikaggregat 40 vorgesehen, das über Netzspannung betrieben werden kann. Das Hydraulikaggregat 40 ist dabei auf der Grundplatte 6 angeordnet. Ebenfalls auf der Grundplatte 6 angeordnet ist ein Reservoir für Schmierfett 42. Um das Hydraulikaggregat 40 als auch das Fettreservoir 42 bei gleichzeitig einfacher Austauschbarkeit vor einem Herunterfallen zu sichern, ist ein Halterahmen 44 vorgesehen.
  • Die Grundplatte 6 ist zum Erreichen einer Verfahrbarkeit mit Rädern 46 ausgestattet. Die Räder 46 ermöglichen somit, die gesamte Schmiervorrichtung 1 verfahren zu können.
  • Das Reservoir 42 für Schmierfett weist im Übrigen einen Anschluss 48 zum Verbinden mit einer Schmierfettzufuhr auf. Somit ist zum Aufbringen von Schmierfett dieses mittels einer Schmierfettzufuhr im Bereich des Hydraulikkolbens 26 auf Puffer aufbringbar. Die Versorgung mit Schmierfett soll dabei aus dem Reservoir 42 über den Anschluss 48 erfolgen. Die Zufuhr von Schmierfett ist gemäß der Schmiervorrichtung 1 der 1 noch nicht angeordnet.
  • Die 2 bis 4 zeigen die Schmiervorrichtung 1 der 1 in verschiedenen Ansichten. Die 2 weist zusätzlich eine Schiene 50 im Querschnitt auf, um die Position der Schmiervorrichtung 1 relativ zu der Schiene 50 und damit auch relativ zu einem nicht dargestellten, zu wartenden Zug zu verdeutlichen.
  • Zudem ist in 2 zur Veranschaulichung ein Puffer 52 im Querschnitt gestrichelt dargestellt. Der Greifabschnitt 34 umgreift diesen Puffer 52 zumindest zur Hälfte.

Claims (13)

  1. Schmiervorrichtung (1) zum Schmieren von Puffern von Eisenbahnwagons, mit einem Spreizmittel (10) zum Auseinanderdrücken zweier sich stirnseitig gegenüber, insbesondere aneinander liegender Puffer, gekennzeichnet durch ein Positioniermittel zum Positionieren des Spreizmittels an den beiden Puffern.
  2. Schmiervorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmiervorrichtung (1) und/oder das Positioniermittel verfahrbar ausgebildet ist, insbesondere Räder (46) zum Verfahren aufweist.
  3. Schmiervorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Hubmittel zum bestimmungsgemäßen Positionieren des Spreizmittels (10) in der Höhe.
  4. Schmiervorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubmittel Führungsmittel (8, 12) zum Verfahren des Spreizmittels (10) in der Höhe und/oder wenigstens ein Gegengewicht (16) zum Erleichtern der Positionierung des Spreizmittels (10) in der Höhe aufweist.
  5. Schmiervorrichtung (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubmittel ein Arretiermittel (22) zum Festlegen des Spreizmittels (10) in der Höhe aufweist.
  6. Schmiervorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Drehmittel zum Drehen des Spreizmittels (10) um eine Ausgleichsachse, insbesondere um eine bestimmungsgemäß etwa horizontale Ausgleichsachse.
  7. Schmiervorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Spreizmittel (10) umfasst: – zwei Arme (30, 32) mit je einem Greifabschnitt (34, 36) zum Umgreifen je eines der beiden Puffer und – einen relativ zu den Greifabschnitten (34, 36) beweglichen Spreizkolben (26) zum trennenden Schieben zwischen die beiden Puffer.
  8. Schmiervorrichtung (1) nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme und/oder der Spreizkolben etwa parallel zur Ausgleichsachse angeordnet sind.
  9. Schmiervorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Hydraulikmittel zum hydraulischen Betätigen des Spreizmittels (10) und/oder des Positioniermittels.
  10. Schmiervorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Schmiermittelzuführung, insbesondere eine automatisierte Schmiermittelzuführung zum Aufbringen von Schmiermittel auf Kontaktflächen der Puffer.
  11. Verfahren zum Aufbringen von Schmiermittel auf Kontaktflächen zweier sich stirnseitig gegenüber, insbesondere aneinander liegender Puffer von Eisenbahnwaggons umfassend die Schritte: – Positionieren eines Spreizmittels (10) an den beiden Puffern mittels einer Positioniervorrichtung, – Auseinanderdrücken der beiden Puffer mittels des Spreizmittels (10), und – Aufbringen des Schmiermittels auf Kontaktflächen der Puffer.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zum Positionieren des Spreizmittels (10) dieses zunächst oberhalb der Puffer angeordnet und anschließend abgesenkt wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schmiervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 verwendet wird.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3311483A1 (de) * 1983-03-29 1984-10-04 Knorr-Bremse GmbH, 8000 München Puffereinrichtung fuer schienenfahrzeuge
DE4332096A1 (de) * 1993-09-22 1995-03-23 Balcke Duerr Ag Puffer für Eisenbahnwagen, Verfahren zum Beschichten von mit hoher Belastung auf Schub beanspruchten Oberflächen von Gegenständen, sowie Verwendung des thermischen Spritzens

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