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Die
Erfindung betrifft ein Türschloß, insbesondere
ein elektrisches Türschloß.
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In
der US-Patentanmeldung 2004/0245785 ist ein herkömmliches elektrisches Türschloß offenbart,
das ein Schloßgehäuse, ein
Verriegelungsteil, ein Handbedienungsteil, ein erstes und zweites
drehbares Teil und eine elektrische Antriebseinheit aufweist. Das
Verriegelungsteil ist zwischen einer Verriegelungs- und einer Entriegelungsstellung
beweglich. Das Handbedienungsteil erstreckt sich drehbar in das
Schloßgehäuse, ist
mit dem Verriegelungsteil gekoppelt und ist funktionsfähig, das
Verriegelungsteil zwischen der Verriegelungs- und der Entriegelungsstellung
zu bewegen. Das erste drehbare Teil hat die Form eines Zahnsegments
und ist im Schloßgehäuse drehbar
angeordnet. Das zweite drehbare Teil hat die Form eines Getrieberads,
ist im Schloßgehäuse drehbar
angeordnet und ist mit dem Verriegelungsteil gekoppelt. Das zweite
drehbare Teil ist aus einer ersten Winkelstellung, in der das Verriegelungsteil
in die Verriegelungsstellung versetzt ist, in eine zweite Winkelstellung,
in der das Verriegelungsteil in die Entriegelungsstellung versetzt
ist, relativ zum Schloßgehäuse drehbar.
Die elektrische Antriebseinheit weist einen Motor auf, der funktionsfähig ist,
die Drehbewegung des ersten drehbaren Teils zu betreiben.
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Im
Betriebszustand in einer Ausgangsstellung, in der das Verriegelungsteil
in der Verriegelungsstellung ist, führt eine Aktivierung des Motors der
elektrischen Antriebseinheit zu einer Drehbewegung des ersten drehbaren
Teils im Uhrzeigersinn, schließlich
zum Eingriff zwischen dem ersten und zweiten drehbaren Teil, zur
Drehbewegung des zweiten drehbaren Teils entgegen dem Uhrzeigersinn
in die zweite Winkelstellung, wodurch das Verriegelungsteil in die
Entriegelungsstellung be wegt wird, und schließlich zur Trennung zwischen
dem ersten und zweiten drehbaren Teil. Zu dieser Zeit führt die Reaktivierung
des Motors der elektrischen Antriebseinheit zu einer Drehbewegung
des ersten drehbaren Teils entgegen dem Uhrzeigersinn, schließlich zum Eingriff
zwischen dem ersten und zweiten drehbaren Teil, zur Drehbewegung
des zweiten drehbaren Teils im Uhrzeigersinn in die erste Winkelstellung,
wobei das Verriegelungsteil in die Verriegelungsstellung zurückbewegt
wird, und schließlich
zur Trennung zwischen dem ersten und zweiten drehbaren Teil.
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Das
herkömmliche
elektrische Türschloß weist
ferner einen ersten und zweiten Schalter auf, von denen jeder den
Motor der elektrischen Antriebseinheit deaktiviert, wenn er betätigt wird.
Der erste Schalter wird betätigt,
wenn das zweite drehbare Teil in die erste Winkelstellung gedreht
ist. Der zweite Schalter wird betätigt, wenn das zweite drehbare
Teil in die zweite Winkelstellung gedreht ist.
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Das
vorstehend erwähnte
herkömmliche elektrische
Türschloß hat folgenden
Nachteil: Da jeder der Getrieberadzähne von jedem der ersten und zweiten
drehbaren Teile einen gewissen Dickegrad hat, kann der richtige
Eingriff zwischen dem ersten und zweiten drehbaren Teil bei der
Betätigung
des herkömmlichen
elektrischen Türschlosses
nicht gewährleistet
werden. Außerdem
enthält
das vorstehend erwähnte
herkömmliche
elektrische Türschloß zahlreiche
Schalter.
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Deshalb
besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein elektrisches
Türschloß bereitzustellen,
das die vorstehenden Nachteile der bekannten Technik vermeiden kann.
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Erfindungsgemäß weist
ein elektrisches Türschloß ein inneres
Schloßgehäuse, eine
Verriegelungseinheit, ein Handbedienungsteil, ein erstes und zweites
drehbares Teil und eine elektrische Antriebseinheit auf. Das innere
Schloßgehäuse ist
mit einem Griffmontageloch ausgebildet und definiert einen Aufnahmeraum.
Die Verriegelungseinheit ist zwischen einer Verriegelungs- und einer
Entriegelungsstellung beweglich. Das Handbedienungsteil ist am inneren
Schloßgehäuse drehbar
angeordnet, erstreckt sich durch das Griffmontageloch in den Aufnahmeraum
und ist mit der Verriegelungseinheit gekoppelt. Das Handbedienungsteil
ist zwischen einer ersten Winkelstellung zum Versetzen der Verriegelungseinheit
in die Verriegelungsstellung und einer zweiten Winkelstellung zum
Versetzen der Verriegelungseinheit in die Entriegelungsstellung
relativ zum inneren Schloßgehäuse drehbar.
Das erste drehbare Teil befindet sich im Aufnahmeraum im inneren Schloßgehäuse, ist
mit dem Handbedienungsteil gekoppelt, um mit diesem zwischen der
ersten und der zweiten Winkelstellung gemeinsam drehbar zu sein, und
ist mit einem ersten Vorsprung versehen. Das zweite drehbare Teil
befindet sich im Aufnahmeraum im inneren Schloßgehäuse, ist drehbar am inneren Schloßgehäuse angeordnet
und ist mit einem zweiten Vorsprung versehen. Das zweite drehbare
Teil ist relativ zum inneren Schloßgehäuse in einer ersten Drehrichtung
drehbar, so daß der
zweite Vorsprung den ersten Vorsprung schiebt, um das erste drehbare Teil
aus der ersten Winkelstellung in die zweite Winkelstellung zu bewegen,
und in einer zweiten Drehrichtung entgegen der ersten Drehrichtung
drehbar, so daß der
zweite Vorsprung den ersten Vorsprung schiebt, um daß erste
drehbare Teil aus der zweiten Winkelstellung zurück in die erste Winkelstellung
zu bewegen. Die elektrische Antriebseinheit ist im Aufnahmeraum
im inneren Schloßgehäuse angeordnet und
ist funktionsfähig,
die Drehbewegung des zweiten drehbaren Teils zu betreiben.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der nachstehenden
ausführlichen
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform mit Bezug auf die
beigefügten
Zeichnungen deutlich, die folgendes zeigen:
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1 eine
auseinandergezogene perspektivische Ansicht der bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform
eines elektrischen Türschlosses;
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2 eine
fragmentarische auseinandergezogene perspektivische Ansicht zur
Veranschaulichung eines ersten und zweiten drehbaren Teils der bevorzugten
Ausführungsform;
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3 bis 5 schematische
Ansichten zur Veranschaulichung des Betriebs der bevorzugten Ausführungsform
in einem automatisierten Modus zum Bewegen einer Verriegelungseinheit
der bevorzugten Ausführungsform
aus einer Entriegelungsstellung in eine Verriegelungsstellung; und
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6 eine
schematische Ansicht zur Veranschaulichung des Eingriffs zwischen
einem ersten und zweiten Vorsprung der bevorzugten Ausführungsform
während
des Betriebs der bevorzugten Ausführungsform im automatisierten
Modus zum Bewegen der Verriegelungseinheit aus der Verriegelungsstellung
zurück
in die Entriegelungsstellung.
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In 1 ist
die bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsform
eines elektrischen Türschlosses dargestellt,
das ein inneres Schloßgehäuse 21,
eine Verriegelungseinheit 6, ein Handbedienungsteil 41, ein
erstes und zweites drehbares Teil 56, 55 und eine elektrische
Antriebseinheit aufweist.
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Das
elektrische Türschloß in dieser
Ausführungsform
ist an einem Türblatt
(nicht dargestellt), das eine erste und zweite Oberfläche (nicht
dargestellt) hat, die einander gegenüberliegen, montiert und ist
sowohl im manuellen als auch im automatisierten Modus funktionsfähig, wie
nachstehend beschrieben wird.
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Das
innere Schloßgehäuse 21 ist
an der ersten Oberfläche
des Türblattes
montiert und hat eine Basiswand 211 und eine umlaufende
Wand 212, die sich von einem Umfang der Basiswand 211 des
inneren Schloßgehäuses 21 erstreckt
und die mit der Basiswand 211 des inneren Schloßgehäuses 21 zusammenwirkt,
um einen Aufnahmeraum 213 zu definieren. Die Basiswand 211 des
inneren Schloßgehäuses 21 ist
mit einem ersten Griffmontageloch 214 ausgebildet, das
in räumlicher
Verbindung mit dem Aufnahmeraum 213 im inneren Schloßgehäuse 21 ist und
das eine Lochachse (A) hat.
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Das
elektrische Türschloß weist
ferner ein äußeres Schloßgehäuse 22 auf,
das an der zweiten Oberfläche
der Türfüllung angeordnet
ist. In dieser Ausführungsform
ist das äußere Schloßgehäuse 22 mit
einem zweiten Griffmontageloch 220 ausgebildet, das koaxial
mit dem ersten Griffmontageloch 214 ist.
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Das
elektrische Türschloß weist
ferner eine Innen- und eine Außengriffeinheit 31, 32 auf.
Die Innengriffeinheit 31 ist drehbar am inneren Schloßgehäuse 21 angebracht
und ist funktionsfähig,
sich relativ zum inneren Schloßgehäuse 21 zu
drehen. In dieser Ausführungsform
weist die Innengriffeinheit 31 ein hohles zylindrisches
Teil 311, das sich drehbar durch das erste Handgriffmontageloch 214 in
der Basiswand 211 des inneren Schloßgehäuses 21 in den Aufnahmeraum 213 im
inneren Schloßgehäuse 21 erstreckt,
und einen Griff 312 auf, der mit dem zylindrischen Teil 311 der
Innengriffeinheit 31 verbunden ist. Die Außengriffeinheit 32 ist
am äußeren Schloßgehäuse 22 drehbar
angeordnet und ist funktionsfähig,
sich relativ zum äußeren Schloßgehäuse 22 zu drehen.
In dieser Ausführungsform
weist die Außengriffeinheit 32 ein
hohles zylindrisches Teil 321, das sich durch das zweite
Griffmontageloch 220 im äußeren Schloßgehäuse 22 in das äußere Schloßgehäuse 22 erstreckt,
und einen Griff 322 auf, der mit dem zylindrischen Teil 321 der
Außengriffeinheit 32 verbunden
ist.
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Die
Verriegelungseinheit 6 ist im zweiten Griffmontageloch 220 im äußeren Schloßgehäuse 22 beweglich
angeordnet und ist zwischen einer Verriegelungs- und einer Entriegelungsstellung
relativ zum äußeren Schloßgehäuse 22 beweglich.
Insbesondere weist die Verriegelungseinheit 6 ein Paar
Verriegelungsteile 61 auf. Das zweite Griffmontageloch 220 im äußeren Schloßgehäuse 22 ist
durch eine Lochbegrenzungswand 221 definiert, die mit diametral
angeordneten Eingriffnuten 222 ausgebildet ist. Das zylindrische
Teil 321 der Außengriffeinheit 32 ist
mit diametral gegenüberliegenden
Eingrifflöchern 320 ausgebildet.
Wenn die Verriegelungseinheit 6 in der Verriegelungsstellung
ist, steht jedes der Verriegelungsteile 61 der Verriegelungseinheit 6 bezüglich der
Lochachse (A) radial und nach außen vor, um dadurch mit einem
der entsprechenden Eingrifflöcher 320 im
zylindrischen Teil 321 der Außengriffeinheit 32 und
einer der entsprechenden Eingriffsnuten 222 in der Lochbegrenzungswand 221 des äußeren Schloßgehäuses 22 in
Eingriff zu treten. Zu dieser Zeit ist die Außengriffeinheit 32 nicht
funktionsfähig. Wenn
dagegen die Verriegelungseinheit 6 in der Entriegelungsstellung
ist, zieht sich jedes der Verriegelungsteile 61 der Verriegelungseinheit 6 bezüglich der
Lochachse (A) radial und nach innen zurück, um dadurch die entsprechenden
Eingrifflöcher 320 im
zylindrischen Teil 321 der Außengriffeinheit 32 und
die entsprechenden Eingriffnuten 222 in der Lochbegrenzungswand 221 des äußeren Schloßgehäuses 22 zu
trennen. Zu dieser Zeit ist die Außengriffeinheit 32 funktionsfähig.
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Man
beachte, daß die
Innengriffeinheit 31 unabhängig von der Stellung der Verriegelungsteile 61 der
Verriegelungseinheit 6 funktionsfähig ist.
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Das
elektrische Türschloß weist
ferner ein Betätigungsstabteil 7 auf,
das sich durch die Verriegelungsteile 61 der Verriegelungseinheit 6 erstreckt und
das ein erstes und zweites Ende 71 und 72 hat, einander
gegenüberliegen.
In dieser Ausführungsform
ist das Betätigungsstabteil 7 zwischen
einer ersten Winkelstellung zum Versetzen der Verriegelungseinheit 6 in
die Verriegelungsstellung (siehe 5) und einer
zweiten Winkelstellung zum Versetzen der Verriegelungseinheit 6 in
die Entriegelungsstellung (siehe 3) relativ
zum inneren und äußeren Schloßgehäuse 21, 22 drehbar.
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Man
beachte, daß in
dieser Ausführungsform
die erste und zweite Winkelstellung um einen Winkel von 90° winkelversetzt
ist.
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Das
Handbedienungsteil 41 ist am inneren Schloßgehäuse 21 drehbar
angeordnet und hat einen ersten Endabschnitt 412, der sich
außerhalb
des inneren Schloßgehäuses 21 befindet,
und einen zweiten Endabschnitt 411, der sich durch das
zylindrische Teil 311 der inneren Griffeinheit 31 in
den Aufnahmeraum 213 im inneren Schloßgehäuse 21 erstreckt und
der mit dem ersten Ende 71 des Betätigungsstabteils 7 verbunden
ist, um mit diesem zwischen der ersten und zweiten Winkelstellung
gemeinsam drehbar zu sein.
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Das
elektrische Türschloß weist
ferner ein Schloßteil 42 auf,
das sich im zylindrischen Teil 321 der Außengriffeinheit 32 befindet,
das sich in das äußere Schloßgehäuse 22 erstreckt
und das mit dem zweiten Ende 72 des Betätigungsstabteils 7 gekoppelt
ist. In dieser Ausführungsform
ist das Schloßteil 42 funktionsfähig, das
Betätigungsstabteil 7 zwischen
der ersten und zweiten Winkelstellung zu drehen.
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Man
beachte, daß das
Schloßteil 42 unter Verwendung
eines Schlüssels
(nicht dargestellt), der in ein Schlüsselloch 420 des Schloßteils eingeführt wird,
funktionsfähig
ist.
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Mit
weiterem Bezug auf 2 weist das erste drehbare Teil 56 einen
Ringabschnitt 561 auf, der auf dem zweiten Endabschnitt 411 des
Handbedienungsteils 41 manschettenartig fest sitzt, um
mit diesem zwischen der ersten und zweiten Winkelstellung gemeinsam
drehbar zu sein. Insbesondere ist der Ringabschnitt 561 des
ersten drehbaren Teils 56 mit einem Paar diametral angeordneter
Eingriffaussparungen 560 ausgebildet. Der zweite Endabschnitt 411 des
Handbedienungsteils 41 ist mit einem Paar sich axial erstreckender
Arme 415 versehen, von denen jeder mit einer entsprechenden
der Eingriffaussparungen 560 im Ringabschnitt 561 des
ersten drehbaren Teils 56 in Eingriff tritt. In dieser
Ausführungsform
ist das erste drehbare Teil 56 mit einem ersten Vorsprung 562 versehen,
der sich vom Ringabschnitt 561 des ersten drehbaren Teils 56 radial und
nach außen
erstreckt, der einen halbkreisförmigen
Querschnitt hat, der aus einem elastischen Material besteht und
der flache und abgerundete Abschnitte 565, 569 hat.
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Das
zweite drehbare Teil 55 befindet sich im Aufnahmeraum 213 im
inneren Schloßgehäuse 21, ist
um den zweiten Endabschnitt 411 des Handbedienungsteils 41 koaxial
angeordnet und ist drehbar an der Basiswand 211 des inneren
Schloßgehäuses 21 angeordnet.
In dieser Ausführungsform
hat das zweite drehbare Teil 55 die Form eines Getrieberads,
das mit einem zweiten Vorsprung 555 versehen ist, der axial
in Richtung des ersten drehbaren Teils 56 vorsteht. In
dieser Ausführungsform
hat der zweite Vorsprung 555 eine Trapezform. Das zweite
drehbare Teil 55 ist in einer ersten Drehrichtung relativ
zum inneren Schloßgehäuse 21 drehbar,
so daß der
zweite Vorsprung 555 den ersten Vorsprung 562 schiebt,
um das erste drehbare Teil 56 aus der ersten Winkelstellung
in die zweite Winkelstellung zu bewegen, und in einer zweiten Drehrichtung
entgegen der ersten Drehrichtung drehbar, so daß der zweite Vorsprung 555 den
ersten Vorsprung 562 schiebt, um das erste drehbare Teil 561 aus
der zweiten Winkelstellung zurück
in die erste Winkelstellung zu bewegen.
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Die
elektrische Antriebseinheit 8 ist im Aufnahmeraum 213 im
inneren Schloßgehäuse 21 angeordnet
und ist funktionsfähig,
die Drehbewegung des zweiten drehbaren Teils 55 in der ersten
und zweiten Drehrichtung zu betreiben. Insbesondere weist die elektrische
Antriebseinheit 8 auf: einen Motor 81 mit einer
Getriebewelle 811, ein Schneckenrad 82, das manschettenartig
auf der Getriebewelle 811 des Motors 81 befestigt
ist, ein erstes Getrieberad 83, das drehbar an der Basiswand 211 des
inneren Schloßgehäuses 21 angeordnet
ist und das mit dem Schneckenrad 82 in Eingriff ist, und
ein zweites Getrieberad 84, das mit dem ersten Getrieberad 83 verbunden
ist und das sich gemeinsam mit diesem dreht und das mit dem zweiten
drehbaren Teil 55 in Eingriff ist. In dieser Ausführungsform
kann die elektrische Antriebseinheit 8 unter Verwendung
einer Fernsteuereinrichtung (nicht dargestellt) oder eines Tastenfelds 851 einer
Benutzereingabeeinheit 85 (siehe 1), die
auf dem äußeren Schloßgehäuse 22 angeordnet
ist, betrieben werden.
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Das
elektrische Türschloß weist
ferner eine Schalteinheit zur Deaktivierung des Motors 81 der elektrischen
Antriebseinheit 8 auf, wenn das erste drehbare Teil 56 aus
einer der ersten und zweiten Winkelstellungen in die andere der
ersten und zweiten Winkelstellungen bewegt worden ist. Insbesondere
weist die Schalteinheit ein Fühlelement 571,
wie etwa einen Mikroschalter, und ein Paar, nämlich ein erstes und zweites
Stellglied 563, 564 auf. Das Fühlelement 571 der
Schalteinheit befindet sich im äußeren Schloßgehäuse 22,
ist auf einer gedruckten Leiterplatte 57 angeordnet, ist
mit dem Motor 81 durch die gedruckte Leiterplatte 57 elektrisch
gekoppelt und ist funktionsfähig,
den Motor 81 der elektrischen Antriebseinheit 8 bei
Betätigung
zu deaktivieren. Das erste Stellglied 563 der Schalteinheit
ist auf dem ersten drehbaren Teil 56 vorgesehen und ist
vom ersten Vorsprung 562 um einen Winkel von 90° winkelversetzt.
Das zweite Stellglied 564 der Schalteinheit ist auf dem
ersten drehbaren Teil 56 vorgesehen und ist vom ersten
Stellglied 563 um einen Winkel von 90° und vom ersten Vorsprung 562 um
einen Winkel von 180° winkelversetzt.
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Im
Betriebszustand ist in einer Ausgangsstellung, in der die Verriegelungseinheit 6 in
der Entriegelungsstellung ist, ist die Betätigung der Außengriffeinheit 32 freigegeben.
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Wenn
zu dieser Zeit gewünscht
wird, das erfindungsgemäße elektrische
Türschloß unter
Verwendung des Handbedienungsteils 41 im manuellen Modus
zu betreiben, um die Betätigung
der Außengriffeinheit 32 zu
sperren, wird das Handbedienungsteil 41 aus der zweiten
Winkelstellung in die erste Winkelstellung gedreht. Dies führt zu einer
Drehbewegung des Betätigungsstabteils 7 aus
der zweiten Winkelstellung (siehe 3) in die
erste Winkelstellung (siehe 5) und zur
Bewegung der Verriegelungseinheit 6 aus der Entriegelungsstellung
in die Verriegelungsstellung, so daß die Betätigung der Außengriffeinheit 32 gesperrt
wird. Wenn zu dieser Zeit gewünscht
wird, das erfindungsgemäße elektrische Türschloß unter
Verwendung des Handbedienungsteils 41 im manuellen Modus
zu betreiben, um die Betätigung
der Außengriffeinheit 32 freizugeben,
wird das Handbedienungsteil 41 aus der ersten Winkelstellung
zurück
in die zweite Winkelstellung gedreht. Dies führt zu einer Drehbewegung des
Betätigungsstabteils 7 aus
der ersten Winkelstellung zurück
in die zweite Winkelstellung und zur Bewegung der Verriegelungseinheit 6 aus
der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung, so daß die Betätigung der
Außengriffeinheit 32 freigegeben
wird.
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Außerdem wird
in der Ausgangsstellung, wenn gewünscht wird, das erfindungsgemäße elektrische
Türschloß unter
Verwendung des Schloßteils 42 im
manuellen Modus zu betreiben, um die Betätigung der Außengriffeinheit 32 zu
sperren, das Schloßteil 42 unter
Verwendung des Schlüssels
betätigt,
um das Betätigungsstabteil 7 aus
der zweiten Winkelstellung in die erste Winkelstellung zu drehen. Dies
führt zu
einer Bewegung der Verriegelungseinheit 6 aus der Entriegelungsstellung
in die Verriegelungsstellung, so daß die Betätigung der Außengriffeinheit 32 gesperrt
wird. Wenn zu dieser Zeit gewünscht
wird, das erfindungsgemäße elektrische Türschloß unter
Verwendung des Schloßteils 42 im manuellen
Modus zu betreiben, um die Betätigung der
Außengriffeinheit 32 freizugeben,
wird das Schloßteil 42 unter
Verwendung des Schlüssels
betätigt,
um das Betätigungsstabteil 7 aus
der ersten Winkelstellung in die zweite Winkelstellung zu versetzen.
Dies führt
zu einer Bewegung der Verriegelungseinheit 6 aus der Verriegelungsstellung in
die Entriegelungsstellung, so daß die Betätigung der Außengriffeinheit 32 freigegeben
wird.
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Wenn
darüber
hinaus in der Ausgangsstellung gewünscht wird, das erfindungsgemäße elektrische
Türschloß im automatisierten
Modus zu betreiben, um die Betätigung
der Außengriffeinheit 32 zu sperren,
wird mit Bezug auf 3 der Motor 81 der elektrischen
Antriebseinheit 8 unter Verwendung der Fernsteuereinrichtung
(nicht dargestellt) oder des Tastenfelds 851 der Benutzereingabeeinheit 85 (siehe 1)
aktiviert. Dies führt
zu einer Drehbewegung des zweiten drehbaren Teils 55 in
der zweiten Drehrichtung, wie durch den Pfeil (X) angezeigt, schließlich zu
einem Eingriff zwischen dem ersten und zweiten Vorsprung 562, 555,
wie am besten in 4 zu sehen ist, einer gemeinsamen
Drehbewegung des ersten drehbaren Teils 56 des Handbedienungsteils 41 (siehe 1)
und des Betätigungsstabteils 7 aus
der zweiten Winkelstellung in die erste Winkelstellung und einer
Bewegung der Verriegelungseinheit 6 aus der Entriegelungsstellung
in die Verriegelungsstellung, wobei die Betätigung der Außengriffeinheit 32 gesperrt
wird.
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Man
beachte, daß,
wenn das erste drehbare Teil 56 in die erste Winkelstellung
gedreht wird, das zweite Stellglied 564 das Fühlelement 571 betätigt, wie
am besten in 5 zu sehen ist, um dadurch den Motor 81 der
elektrischen Antriebseinheit 8 zu deaktivieren. Aufgrund
des Vorhandenseins von Trägheitskräften setzt
die Getriebewelle 811 (siehe 2) des Motors 81 ihre
Drehbewegung eine kurze Zeit lang fort, was bewirkt, daß das zweite
drehbare Teil 55 sich weiter dreht und der zweite Vorsprung 555 über den
abgerundeten Abschnitt 569 (siehe 2) des ersten
Vorsprungs 562 gleitet. Daher wird verhindert, daß der zweite
Vorsprung 555 den Weg des ersten Vorsprungs 562 während der
Betätigung des
erfindungsgemäßen elektrischen
Türschlosses im
manuellen Modus versperrt.
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Wenn
danach gewünscht
wird, das erfindungsgemäße elektrische
Türschloß im automatisierten
Modus zu betreiben, um die Außengriffeinheit 32 betätigen zu
können,
wird gemäß 5 der
Motor 81 der elektrischen Antriebseinheit 8 unter
Verwendung der Fernsteuereinrichtung (nicht dargestellt) oder des
Tastenfelds 851 der Benutzereingabeeinheit (siehe 1)
ak tiviert. Dies führt
zu einer Drehbewegung des zweiten drehbaren Teils 55 in
der ersten Drehrichtung, wie durch den Pfeil (Y) angezeigt, schließlich zum
Eingriff zwischen dem ersten und zweiten Vorsprung 562, 555,
wie am besten in 6 zu sehen ist, zur gemeinsamen
Drehbewegung des ersten drehbaren Teils 56, des Handbedienungsteils 41 (siehe 1)
und des Betätigungsstabteils 7 aus der
zweiten Winkelstellung zurück
in die erste Winkelstellung und einer Bewegung der Verriegelungseinheit 6 aus
der Verriegelungsstellung zurück
in die Entriegelungsstellung, so daß die Betätigung der Außengriffeinheit 32 freigegeben
wird.
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Man
beachte, daß,
wenn das erste drehbare Teil 56 in die zweite Winkelstellung
zurückgedreht wird,
das erste Stellglied 563 das Fühlelement 571 betätigt, wie
am besten in 3 zu sehen ist, um dadurch den
Motor 81 der elektrischen Antriebseinheit 8 zu
deaktivieren. Aufgrund des Vorhandenseins der vorstehend erwähnten Trägheitskräfte setzt
die Getriebewelle 811 (siehe 2) des Motors 81 ihre Drehbewegung
eine kurze Zeit lang fort, was bewirkt, daß das zweite drehbare Teil 55 sich
weiter dreht und der zweite Vorsprung 555 über den
abgerundeten Abschnitt 569 (siehe 2) des ersten
Vorsprungs 562 gleitet. Daher wird verhindert, daß der zweite Vorsprung 555 den
Weg des ersten Vorsprungs 562 während der Betätigung des
erfindungsgemäßen elektrischen
Türschlosses
im manuellen Modus versperrt.