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DE102006052971A1 - Kettenumschlingungstrieb - Google Patents

Kettenumschlingungstrieb Download PDF

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DE102006052971A1
DE102006052971A1 DE200610052971 DE102006052971A DE102006052971A1 DE 102006052971 A1 DE102006052971 A1 DE 102006052971A1 DE 200610052971 DE200610052971 DE 200610052971 DE 102006052971 A DE102006052971 A DE 102006052971A DE 102006052971 A1 DE102006052971 A1 DE 102006052971A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
sliding
kettenumschlingungstrieb
links
gleitbandabschnitte
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200610052971
Other languages
English (en)
Inventor
Xaver Stemmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG filed Critical Audi AG
Priority to DE200610052971 priority Critical patent/DE102006052971A1/de
Publication of DE102006052971A1 publication Critical patent/DE102006052971A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/06Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members with chains
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/18Chains having special overall characteristics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kettenumschlingungstrieb (1) mit einer Kettenglieder (2) aufweisenden Endloskette (3), die über mindestens zwei Umlenkräder (4, 5) geführt und zum Spannen und/oder Führen von einem Gleitbauteil (8) beaufschlagt ist. Es ist vorgesehen, dass die Endloskette (3) auf ihrer dem Gleitbauteil (8) zugewandten Seite ein Gleitband (12) aufweist. Weiter betrifft die Erfindung eine Endloskette (3) für einen Kettenumschlingungstrieb (1), insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kettenumschlingungstrieb nach Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Kettenumschlingungstriebe sind bekannt. Sie werden als Kettenglieder aufweisende Endlosketten ausgeführt, die im Regelfall über mindestens zwei Umlenkräder geführt und zum Spannen und/oder Führen von einem Gleitbauteil oder Kettenspannen beaufschlagt werden. Soweit statt eines Kettenspanners ein Gleitbauteil verwendet wird, ist für eine gute Schmierung der Endloskette insbesondere in dem Bereich zu sorgen, in dem sie mit dem Gleitbauteil in Berührung kommt. Gerade bei schnelllaufenden Kettenumschlingungstrieben ist dies häufig problematisch, da vorhandenes Schmieröl durch die hohen Umfangsgeschwindigkeiten weggeschleudert wird und durch die ungleichmäßige Struktur der Kettenglieder erhebliche Kräfte zwischen den Kettengliedern und dem Gleitbauteil auftreten, die zu einem vorschnellen Verschleiß an Spann- und Führungsschienen führen. Zudem tritt zwischen den Kettengleidern und den Spann- und Führungsschienen eine hohe Reibleistung auf.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Kettenumschlingungstrieb bereitzustellen, der diese Nachteile vermeidet.
  • Hierzu wird ein Kettenumschlingungstrieb mit einer Kettenglieder aufweisenden Endloskette vorgeschlagen, die über mindestens zwei Umlenkräder geführt und zum Spannen und/oder Führen von einem Gleitbauteil beaufschlagt wird. Es ist vorgesehen, dass die Endloskette auf ihrer dem Gleitbauteil zugewandten Seiten ein Gleitband aufweist. Zwischen dem Gleitbauteil und den Kettengliedern des Endloskette wird demzufolge ein Gleitband bereitgestellt, dass das direkte Aufgleiten der einzelnen Kettenglieder auf dem Gleitbauteil verhindert. Hierdurch wird insbesondere auch gewährleistet, dass vorhandenes Schmieröl als geschlossener Ölfilm zwischen Gleitbauteil und Gleitband vorliegt, und nicht durch hohe Umfangsgeschwindigkeiten aus den einzelnen Kettengliedern herausgeschleudert wird. Dadurch ergibt sich eine erhebliche Reduzierung der Reibleistung zwischen dem Kettenumschlingungstrieb und dem Gleitbauteil.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist das Gleitband ein Stahlband. Insbesondere die Verwendung von Federstahl ist hier vorteilhaft, da er einerseits eine sehr gute, für die Ausführung des Kettenumschlingungstriebes erforderliche Verformbarkeit, andererseits aber eine ausreichende Härte und Verschleißfestigkeit aufweist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Gleitband aus mehreren, in Längsrichtung der Kette angeordneten Gleitbandabschnitten besteht. Das Gleitband ist hierbei nicht einstückig ausgebildet, sondern in Längsrichtung (und damit in Laufrichtung des Kettenumschlingungstriebs) in mehrere Gleitbandabschnitte unterteilt. Hierdurch wird eine noch höhere Verformbarkeit und Formanpassungsfähigkeit des Gleitbandes im Kettenumschlingungstrieb erreicht.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass sich die Gleitbandabschnitte endseitig schuppenförmig überlappen. Die Gleitbandabschnitte sind folglich nicht beabstandet zueinander beziehungsweise auf Stoß angeordnet, sondern überlappen sich jeweils an ihren Endseiten, bezogen auf die Laufrichtung des Kettenumschlingungstriebs. Hierdurch ist gewährleistet, dass die Gleitbandabschnitte auch bei engen Umschlingungsradien um Umlenkräder diese Umschlingung ohne Beeinträchtigung des Kraftschlusses zwischen Kettenumschlingungstrieb und den Umlenkrädern mitmachen.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass sich die Gleitbandabschnitte über ein Kettenglied oder über mehrere Kettenglieder erstrecken. Ein Gleitbandabschnitt kann folglich so ausgebildet sein, dass er jeweils nur über die Erstreckung eines Kettengliedes sich hinzieht, oder aber über die mehrerer Kettenglieder, wobei also ein Gleitbandabschnitt mehrere Kettenglieder überdeckt. Insbesondere bei sehr engen Umschlingungsradien der Umlenkräder wird eine möglichst geringe Anzahl von Kettengliedern bis hin zu einem Einzelkettenglied überdeckt werden, wohingegen bei großen Umschlingungsradien eine Ausbildung ausreichend ist, in der ein Gleitbandabschnitt eine größere Anzahl Kettenglieder überdeckt.
  • In einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Gleitband oder die Gleitbandabschnitte an mindestens einem zugeordneten Kettenglied befestigt sind. Damit das Gleitband die Bewegung der Endloskette mitmacht, wird es an mindestens einem Kettenglied befestigt. Bei der Ausführung des Gleitbands als Gleitbandabschnitte wird eine Befestigung so vorgesehen, dass jeweils einem dem Gleitbandabschnitt zugeordneten Kettenglied eine Befestigung zukommt. Überdeckt beispielsweise ein Gleitbandabschnitt drei Kettenglieder, so kann der Gleitbandabschnitt am ersten überdeckten Kettenglied befestigt sein, oder an dem ersten und zweiten oder aber auch an allen dreien (wobei letztere Ausführungsform im Regelfall nicht gewählt werden wird, es sei denn für sehr flexible Gleitbandabschnitte und sehr große Umschlingungsradien), oder an einem Kettenglied mehrfach.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Befestigung eine starre oder eine Scharnierbefestigung ist. Die Gleitbandabschnitte sind demzufolge an dem jeweils zugeordneten Kettenglied entweder starr befestigt, beispielsweise aufgeschweißt, vernietet oder verschraubt, oder über eine Scharnierbefestigung angelenkt, so dass sie eine nahezu freie Pendelbewegung ausführen können. Gerade bei letzterer Befestigungsweise ist die Verwirklichung auch sehr kleiner Umschlingungsradien bezogen auf die Länge des Gleitbandabschnittes möglich, da im Umlenkpunkt durch die relativ freie Scharnierbefestigung das Gleitband von dem Umfang abhebt. Insbesondere dann, wenn der Kettenumschlingungstrieb über im Wesentlichen glatte Umlenkräder läuft, die Kette also im Wesentlichen durch seitliche Wandungen der Rollen geführt wird, ist auch eine innenseitige Anordnung des Gleitbandes an der Endloskette möglich; gerade hier ist die Ausbildung mit relativ kleinen, im Wesentlichen schuppenförmig überlappenden und relativ frei beweglichen Gleitbandabschnitten vorteilhaft, da durch die Umfangsverringerung im Umlenkpunkt die Gleitbandabschnitte so untereinander eingleiten können.
  • In einer anderen Ausführungsform sind die Umlenkräder als Zahnräder ausgebildet, wobei zum Vermeiden eines Berührungskontaktes zwischen den Zähnen der Zahnräder und dem Gleitband oder den Gleitbandabschnitten die Zahnhöhe kleiner als die Kettengliedstärke ausgebildet ist. Der Kraftschluss zwischen Umlenkrädern und dem Kettenumschlingungstrieb erfolgt hierbei durch Zahnräder, wobei die Zähne der Zahnräder in die Kettenglieder eingreifen. Um zu vermeiden, dass es zu einem (nachteiligen) Berührungskontakt der Zähne der Zahnräder mit dem Gleitband oder den Gleitbandabschnitten kommt, ist hierbei die Zahnhöhe der Zahnräder kleiner als die Kettengliederstärke, so dass die Zähne der Zahnräder zwar in Eingriff kommen, die Kettenglieder aber nicht durchgreifen.
  • Ferner wird eine Endloskette für einen Kettenumschlingungstrieb vorgeschlagen, wobei der Kettenumschlingungstrieb insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispiele ausgebildet ist. Die Endloskette ist entsprechend der dort jeweils beschriebenen Darstellung ausgebildet.
  • Weitere vorteilhafte Kombinationen ergeben sich aus den Unteransprüchen oder aus Kombinationen derselben.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher beschrieben.
  • Dazu zeigen
  • 1 einen Kettenumschlingungstrieb mit einem aus Gleitbandabschnitten gebildeten Gleitband;
  • 2 ein Detail eines Kettentriebs mit Gleitbandabschnitten und
  • 3 ein ebensolches Detail mit mehrere Kettenglieder übergreifenden Gleitbandabschnitten.
  • Die 1 zeigt einen Kettenumschlingungstrieb 1 mit einem aus Kettengliedern 2 bestehenden Endloskette 3, die über ein erstes Umlenkrad 4 und ein zweites Umlenkrad 5 geführt ist. Das erste Umlenkrad 4 und das zweite Umlenkrad 5 sind hierbei als Zahnräder 6 ausgebildet, die Zähne 7 zum Eingriff in die Kettenglieder 2 der Endloskette aufweisen. Zur Spannung und Führung der Endloskette 3 wird diese von einem Gleitbauteil 8 einseitig beaufschlagt, das beispielsweise von einer Spiraldruckfeder 9 federbelastet (oder von einem üblichen Kettenspanner kraftbeaufschlagt) ist und die Federkraft der Spiraldruckfeder 9 an die Endloskette 3 im Bereich einer Berührfläche 10 weitergibt. Außenumfangsseitig des Kettenumschlingungstriebs 1 weist die Endloskette 3 ein aus Gleitbandabschnitten 11 ausgebildetes Gleitband 12 auf. Die Gleitbandabschnitte 11 sind hierbei an einzelne Kettenglieder 2 in jeweils einem Befestigungspunkt 13 befestigt, der als feste Befestigung, beispielsweise als Schweißpunkt, ausgebildet ist. Entgegen der hier der Deutlichkeit halber übertrieben gezeichneten Darstellung liegen die einzelnen Gleitbandabschnitte 11 in geraden Abschnitten 14 des Kettenumschlingungstriebs 1 mit ihren jeweiligen Endbereichen 15 schuppenförmig aufeinander, dergestalt, dass jeweils ein Endbereich 15 eines Gleitbandabschnittes 11 einen Anfangsbereich 16 des jeweiligen Gleitbandabschnittes 11 (in dem sich auch der Befestigungspunkt 13 befindet) überdeckt. In Aufsicht auf den Kettenumschlingungstrieb 1 und das Gleitband 12 betrachtet ergibt sich hierdurch eine praktisch schuppenförmige geschlossene Gleitbandoberfläche. Beim Passieren eines Umlenkpunktes 17 eines Umlenkrads 4, 5 klappen die einzelnen Gleitbandabschnitte 11, bedingt durch die Formänderung und Umlenkung, die über die Kettenglieder 2 in dem der Endloskette 3 bewirkt wird, nach außen auf, so dass sie nicht mehr schuppenförmig mit ihrem Endbereich 15 auf dem jeweiligen Anfangsbereich 16 des nachfolgenden Kettenglieds 2 aufliegen, sondern der Endbereich 15 gewissermaßen frei in der Luft steht (um ein zu weites Auffächern der Gleitbandabschnitte 11 in diesem Bereich zu vermeiden, kann in einem Auffächerungsbereich 27 ein hier der besseren Übersichtlichkeit halber nicht dargestelltes Führungselement außenseitig des Kettenumschlingungstriebes 1 angeordnet werden, das das Auffächern der einzelnen Gleitbandabschnitte 11 begrenzt, indem es den zum Auffächern zur Verfügung stehenden Raum reduziert und die Endbereiche 15 der einzelnen Gleitbandabschnitte entgegen der auf sie wirkenden Fliehkraft zwangsgeführt werden). Es ergibt sich insbesondere beim Passieren der Berührfläche 10 des Gleitbauteils 8 eine wesentlich flächigere Anlage, wobei mitgefördertes, hier nicht dargestelltes Schmieröl zwischen der Berührfläche 10 des Gleitbauteils 8 und Gleitbandabschnittoberseiten 18 die Ausbildung eines hydrodynamischen Schmierfilms ermöglicht und durch die über diesen Schmierfilm erfolgende Trennung der Reibpartner Gleitbauteil 8 und Gleitband 12 sehr stark reibungsvermindernd wirkt. Insgesamt bewirken die Gleitbandabschnitte 11 eine sehr viel bessere Olanhaftung und einen sehr viel besseren Öltransport im Betrieb der Endloskette 3 als Kettenumschlingungstrieb 1 und hiermit eine deutliche Verbesserung der Verschleißfestigkeit der Spann- und Führungsschienen, insbesondere also des Gleitbauteils 8. Gerade bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten des Kettenumschlingungstriebs macht sich dies sehr stark lebensdauerverlängernd und zuverlässigkeitsverbessernd bemerkbar.
  • Die 2 zeigt eine Detaildarstellung eines Abschnittes der Endloskette 3 im Bereich einer Berührfläche 10 eines Gleitbauteils 8, das im Wesentlichen als Gleitschiene 19 ausgebildet ist. Die Endloskette 3 weist Kettenglieder 2 auf, die untereinander mittels Gliedernieten 20 drehbeweglich verbunden sind. An den Gliedernieten 20 sind Gleitbandabschnitte 11 angelenkt, die im Bereich der Berührfläche 10 zwischen der Gleitschiene 19 und der Endloskette 3 aufliegen und sich in ihren Endbereichen 15 schuppenförmig überlappen. Die Befestigung/Anlenkung der Gleitbandabschnitte 11 an den Gliedernieten 20 oder im Bereich der Gliedernieten 20 erlaubt den Gleitbandabschnitten 11 eine relativ freie, klappende Bewegung. Die Gleitbandabschnitte können in anderen Ausführungsformen auch mit den einzelnen Kettengliedern 2 fest verbunden, beispielsweise verschweißt sein.
  • 3 zeigt eine ebensolche Darstellung einer Endloskette 3 im Bereich des als Gleitschiene 19 ausgebildeten Gleitbauteils 8, wobei die Gleitbandabschnitte 11 so ausgebildet sind, dass sie jeweils mehrere, hier nämlich drei, einzelne Kettenglieder 2 übergreifen und somit im Bereich der Berührfläche 10 eine im Wesentlichen geschlossene Oberfläche darstellen, also die Gleitbandabschnitte 11 mit ihrer Oberseite 21 eine Gleitbandaufgleitfläche 22 ausbilden, die im direkten, gleitenden Berührkontakt zur Berührfläche 10 des Gleitbauteils 8 tritt. Durch die Ausbildung der Gleitbandabschnitte 11 mit einer mehrere Kettenglieder 2 übergreifenden Baulänge wird eine deutlich größere Gleitbandaufgleitfläche 22 bewirkt, als dies bei kürzeren Gleitbandabschnitten 11, wie beispielsweise in 2 dargestellt, der Fall wäre, und insbesondere als es bei direktem Aufgleiten der einzelnen Kettenglieder 2 mit ihrem notwendig vorhandenen hohlen Innenraum erfolgen könnte (die Kettenglieder 2 gleiten ihrerseits nur mit ihren Außenseiten 23 beziehungsweise deren Stirnflächen 24 auf dem Gleitbauteil 8 auf, was zu erheblichem Verschleiß führt, der durch die relativ große Gleitbandaufgleitfläche 22 nicht gegeben ist). Ferner bildet sich zwischen den ihrerseits eine relativ geschlossene Ebene 25 ausbildenden Oberseiten 21 der Gleitbandabschnitte 11 und der Berührfläche 10 des Gleitbauteils 8 ein praktisch geschlossener Film aus Schmiermittel 26 aus, der gerade bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten der Endloskette 3 auf dem Gleitbauteil 8 zur Ausbildung eines hydrodynamischen Schmierfilms führt und durch die über diesen Schmierfilm erfolgende Trennung der Reibpartner Gleitbauteil 8 und Gleitband 12 dazu führt, dass die Endloskette 3 beziehungsweise auch die Gleitbandabschnitte 11 gar nicht in direkten Berührkontakt zur Berührfläche 10 kommen, sondern ein Film aus Schmiermittel 26 zwischen diesen Komponenten liegt und hierdurch eine Trennung der genannten Reibpartner bewirkt, Reibung zwischen diesen also praktisch vollständig ausschließt. Auf diese Weise ist ein für hohe Umfangsgeschwindigkeiten geeigneter Kettenumschlingungstrieb 1 mit reduzierter Reibleistung darstellbar.
  • 1
    Kettenumschlingungstrieb
    2
    Kettenglied
    3
    Endloskette
    4
    1. Umlenkrad
    5
    2. Umlenkrad
    6
    Zahnrad
    7
    Zahn
    8
    Gleitbauteil
    9
    Spiraldruckfeder
    10
    Berührfläche
    11
    Gleitbandabschnitt
    12
    Gleitband
    13
    Befestigungspunkt
    14
    gerader Abschnitt
    15
    Endbereich
    16
    Anfangsbereich
    17
    Umlenkpunkt
    18
    Gleitbandabschnittoberseite
    19
    Gleitschiene
    20
    Gliederniet
    21
    Oberseite
    22
    Gleitbandaufgleitfläche
    23
    Außenseite
    24
    Stirnfläche
    25
    Ebene
    26
    Schmiermittel
    27
    Auffächerungsbereich

Claims (9)

  1. Kettenumschlingungstrieb mit einer Kettenglieder aufweisenden Endloskette, die über mindestens zwei Umlenkräder geführt und zum Spannen und/oder Führen von einem Gleitbauteil beaufschlagt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Endloskette (3) auf ihrer dem Gleitbauteil (8) zugewandten Seite ein Gleitband (12) aufweist.
  2. Kettenumschlingungstrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitband (12) ein Stahlband ist.
  3. Kettenumschlingungstrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitband (12) aus mehreren, in Längsrichtung der Kette angeordneten Gleitbandabschnitten (11) besteht.
  4. Kettenumschlingungstrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gleitbandabschnitte (11) endseitig schuppenförmig überlappen.
  5. Kettenumschlingungstrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gleitbandabschnitte (11) über ein Kettenglied (2) oder über mehrere Kettenglieder (2) erstrecken.
  6. Kettenumschlingungstrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitband (12) oder die Gleitbandabschnitte (11) an mindestens einem zugeordneten Kettenglied (2) befestigt sind.
  7. Kettenumschlingungstrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung eine starre oder eine Scharnierbefestigung ist.
  8. Kettenumschlingungstrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkräder (4,5) als Zahnräder (6) ausgebildet sind, wobei zum Vermeiden eines Berührungskontaktes der Zähne (7) der Zahnräder (6) mit dem Gleitband (12) oder den Gleitbandabschnitten (11) die Zahnhöhe kleiner als die Kettengliedstärke ausgebildet ist.
  9. Endloskette (3) für einen Kettenumschlingungstrieb (1), insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1721491U (de) * 1955-03-02 1956-05-03 Eichtel & Sachs A G Kettentrieb.
DE2036925A1 (de) * 1969-07-29 1971-02-11 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha, Tokio Gerauschloses Kettentriebwerk
DE3418862A1 (de) * 1983-05-26 1984-11-29 Brown & Williamson Tobacco Corp., Louisville, Ky. Zigarettenfilter

Patent Citations (3)

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