DE102006052854B4 - Großraumkabine zur Behandlung von Werkstücken - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Großraumkabine zur Behandlung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Marktbekannte Großraumkabinen werden dort eingesetzt, wo Werkstücke mit relativ großen Flächen zu behandeln sind. Beispielsweise werden Schienenfahrzeuge, Omnibusse und Flugzeuge in solchen Großraumkabinen vorbehandelt, lackiert und getrocknet.
- Bisher sind derartige Großraumkabinen gemauert oder weisen geschweißte Stahlbauportale aus Hohlprofil oder I-Trägern auf. Teilweise sind die Stahlbauportale mit der Halle, in der sich die Großraumkabine befindet, verbunden.
- Eine Großraumkabine der eingangs genannten Art ist aus der
US 5 679 071 A bekannt geworden. Das dort gezeigte Plenum für eine Lackierkabine ist in der Art eines Gittertragwerks aufgebaut und lässt sich modulartig erweitern. Für sehr große Kabinen besteht dennoch der Bedarf, noch mehr an Gewicht einzusparen, ohne dass hinsichtlich der Stabilität Einbußen hingenommen werden müssten. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Großraumkabine der eingangs genannten Art so auszugestalten, dass sie einfach montierbar und selbsttragend ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Großraumkabine mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
- Wie im Stand der Technik an sich bekannt, sind also die Profilelemente derart gegenseitig stabilisierend miteinander verbunden, dass sie ein selbsttragendes Skelett für die Großraumkabine bilden. Massive Mauern oder Verbindungen mit der Halle sind daher nicht erforderlich.
- Erfindungsgemäß sind die Stützen aus offenen Profilelementen hergestellt; ebenso sind die Profilelemente der Gitterträger offen. Dadurch kann erheblich Material und somit Gewicht eingespart werden, ohne dass dadurch Festigkeit verloren ginge. Offene Profilelemente, vorzugsweise C- oder U-förmige Profilelemente, sind leichter als geschlossene Profilelemente, insbesondere Hohlprofile, und auch einfach aus Coilmaterial durch Beschneiden und Kanten herzustellen. Außerdem weisen sie im Unterschied zu I-Trägern einen Innenraum beispielsweise zur Durchführung von Leitungen auf, der von Außen zugänglich ist, und über den die Profilelemente auch einfach an ihren Wänden verschraubt oder vernietet werden können.
- Dadurch, dass mit den Stützen jeweils ein Schwert fest verbunden ist, an dem die Gitterträger befestigt sind, lässt sich eine besonders hohe Stabilität der Verbindung zwischen Stützen und Gitterträgern bei gleichzeitig relativ geringem Materialeinsatz erzielen.
- Bei einer vorteilhaften Ausführungsform können/kann die Kabinendecke und/oder die Kabinenwände aus Modulen zusammengesetzt sein. Auf diese Weise können sie werksseitig vormontiert, zum Aufstellort transportiert und dort schnell und einfach zu fertigen Großraumkabinen montiert werden.
- Um die Stabilität der Großraumkabine zu erhöhen, ohne dass zusätzliche Bauteile erforderlich sind, kann jedes Kabinendeckenmodul wenigstens auf der Seite, auf der es an ein benachbartes Kabinendeckenmodul angrenzt, einen der Gitterträger aufweisen, der mit dem entsprechenden Gitterträger des benachbarten Kabinendeckenmoduls eng verbunden ist.
- Es hat sich ferner in Hinblick auf die Stabilität der Großraumkabine als günstig erwiesen, wenn jedes Kabinenwandmodul wenigstens auf der Seite, auf der es an ein benachbartes Kabinenwandmodul angrenzt, eine der Stützen aufweist, die mit der entsprechenden Stütze des benachbarten Kabinenwandmoduls eng verbunden ist.
- Zweckmäßigerweise können insbesondere die Verbindungen der Stützen mit den Wandelementen und den Gitterträgern lösbar, insbesondere geschraubt, sein. Auf diese Weise kann die Großraumkabine einfach um- oder abgebaut werden.
- Ferner können die Wandelemente Spray-Booth-System-Wände und/oder C-Wände sein, die leicht, robust und einfach montierbar sind.
- Vorteilhafterweise können die Profilelemente der Gitterträger U-förmige Profile haben, so dass sie besonders leicht aber dennoch stabil sind.
- Die Profilelemente der Stützen können auch C-förmige Profile haben, so dass sie transversal in alle Richtungen biegestabil sind und Stege zum Befestigen der Wandelemente aufweisen.
- Die Profilelemente können einfach aus Flachmaterial gebogen, insbesondere geschnittene Blech-Kantteile, sein.
- Solche Großraumkabinen eignen sich vorteilhafterweise zum Spritzen und/oder Trocknen von Werkstücken, insbesondere von Kraft-, Schienen-, Luft- oder Wasserfahrzeugen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigen
-
1 schematisch eine isometrische Darstellung eines Decken-Wand-Moduls einer Großraumkabine; -
2 schematisch eine Explosionsdarstellung des Decken-Wand-Moduls gemäß1 mit einem Gitterträger eines benachbarten Decken-Wand-Moduls; -
3 schematisch eine Detailansicht eines vertikalen Schnitts der Deckenmodule zweier aneinandergrenzender Decken-Wand-Module nach1 im Bereich der Gitterträger; -
4 schematisch einen horizontalen Schnitt der Gittertrager gemäß3 ; -
5 schematisch das Deckenmodul gemäß den1 bis4 ohne Gitterträger in einer Vorderansicht; -
6 schematisch einen horizontalen Schnitt einer Doppelstütze für benachbarte Wandmodule der beiden Decken-Wand-Module gemäß den3 und4 im Bereich der Deckenmodule; -
7 schematisch einen horizontalen Schnitt der Doppelstütze gemäß6 im Bereich von oberen C-Platten; -
8 schematisch einen horizontalen Schnitt der Doppelstütze gemäß6 im Bereich eines Übergangs von den oberen C-Platten zu unteren SBS-Platten; -
9 schematisch einen horizontalen Schnitt der Doppelstütze gemäß6 im Bereich von unteren SBS-Platten; -
10 schematisch eine Detailansicht des Decken-Wand-Moduls aus1 im Bereich eines Schwertes zum Befestigen des Deckenmoduls. - In
1 ist ein insgesamt mit dem Bezugszeichen10 versehenes Decken-Wand-Modul einer ansonsten nicht gezeigten Großraumkabine zum Vorbehandeln, Lackieren und Trocknen von Kraft-, Schienen-, Luft- und Wasserfahrzeugen dargestellt. - Das Decken-Wand-Modul
10 umfasst zwei gegenüberliegende vertikale Kabinenwandmodule12 , welche über ein horizontales Kabinendeckenmodul14 miteinander verbunden sind. Die Kabinendecke der vollständigen Großraumkabine ist aus einer Vielzahl von solchen Kabinendeckenmodulen14 und die Kabinenwände der vollständigen Großraumkabine sind aus einer Vielzahl von Kabinenwandmodulen12 zusammensetzt. - Das Kabinendeckenmodul
14 hat die Form eines quaderförmigen Kastens. - Die vertikalen, senkrecht zu den Kabinenwänden verlaufenden Querseiten (Vorder- beziehungsweise Rückseiten) des Kabinendeckenmoduls
14 sind jeweils von einem Gitterträger16 gebildet, der sich flächig ausdehnt. In2 ist zusätzlich rechts des Kabinendeckenmoduls14 ein zweiter Gitterträger16 eines benachbarten, in2 ansonsten nicht gezeigten Kabinendeckenmoduls14 gezeigt. - Jeder Gitterträger
16 umfasst ein gerades Oberband18 und ein gerades Unterband20 , welche sich in horizontaler Richtung parallel zueinander sowie lotrecht untereinander und senkrecht zu den Kabinenwänden erstrecken. - Das Oberband
18 und das Unterband20 sind geschnittene Blechkantprofile mit doppeltrechtwinkligen, etwa U-förmigen, also offenen Querschnitten, wie dies in3 gezeigt ist. In3 sind die beiden Gitterträger16 aus2 der beiden benachbarten Kabinendeckenmodule14 gezeigt, welche mit Durchsteckschrauben22 , die ihrerseits in4 gezeigt sind, unter Verwendung von Abstandshaltern24 in einem Abstand zueinander lösbar verschraubt sind, so dass insgesamt ein Doppel-Gitterträger16 realisiert ist. - Die Schenkel des U des Oberbandes
18 beziehungsweise des Unterbandes20 sind unterschiedlich lang. Das Oberband18 und das Unterband20 sind jeweils zum anderen Band hin offen. Die kurzen Schenkel des Oberbandes18 und des Unterbandes20 verlaufen vertikal und befinden sich auf der dem Inneren des Kabinendeckenmoduls14 zugewandten Seite. Die geschlossenen Grundwände des Oberbandes18 und des Unterbandes20 sind horizontal angeordnet. - Das Oberband
18 und das Unterband20 sind uber zwölf zueinander parallele, senkrecht zum Oberband18 und zum Unterband20 verlaufende Zug- und Druckstäbe26 miteinander verbunden (1 und2 ). Die Zug- und Druckstäbe26 sind ebenfalls geschnittene Blechkantprofile mit einem doppeltrechtwinkligen, U-förmigen Querschnitt, was aus4 hervorgeht, wobei die Schenkel der Zug- und Druckstäbe26 gleich lang sind. - Die Schenkel der Zug- und Druckstäbe
26 verlaufen parallel zu den Schenkeln des Oberbandes18 beziehungsweise des Unterbandes20 . Ihre Grundwände erstrecken sich senkrecht zu den Schenkeln und zu den Grundwänden des Oberbandes18 beziehungsweise des Unterbandes20 . - Der Abstand der Außenflächen der beiden Schenkel der Zug- und Druckstäbe
26 ist kleiner als der Abstand der Innenflächen der beiden Schenkel des Oberbandes18 beziehungsweise des Unterbandes20 . Jeder Zug- und Druckstab26 taucht mit seinen Enden in den Bereich zwischen den Schenkeln des Oberbandes18 beziehungsweise des Unterbandes20 ein, wobei zwischen dem langen Schenkel des Oberbandes18 beziehungsweise des Unterbandes20 und dem entsprechenden Schenkel des Zug- und Druckstabs26 jeweils ein Ende eines weiter unten näher erläuterten Zugstabs28 angeordnet ist. Jeder Zug- und Druckstab26 ist an seinen beiden Schenkeln jeweils mit einer in den3 ,4 und6 gezeigten Durchsteckschraube30 mit dem entsprechenden Schenkel des Oberbandes18 beziehungsweise des Unterbandes20 verschraubt. Die Durchsteckschraube30 in den langen Schenkeln des Oberbandes18 beziehungsweise des Unterbandes20 führt auch durch das Ende des entsprechenden Zugstabs28 hindurch. - Die beiden äußeren Zug- und Druckstäbe
26a (2 ), welche in1 verdeckt sind, schließen mit den jeweiligen Enden des Oberbandes18 und des Unterbandes20 ab und begrenzen so die Querseiten des Gitterträgers16 . - Die Abstände zwischen den inneren zehn Zug- und Druckstäben
26 sind gleich groß und etwas größer als die Abstände zwischen den äußeren Zug- und Druckstäben26a und deren jeweils benachbarten inneren Zug- und Druckstäben26 . - Jeweils zwischen zwei benachbarten Zug- und Druckstaben
26 verläuft einer der Zugstäbe28 und ist an ersteren befestigt. Die Zugstäbe28 sind flache langgestreckte Blechplatten. Sie erstrecken sich jeweils schräg von dem dem Oberband18 zugewandten Ende des einen Zug- und Druckstabs26 zu dem dem Unterband20 zugewandten Ende des anderen Zug- und Druckstabs26 . Diejenigen Zugstäbe 28, die mit den äußeren Zug- und Druckstäben26a verbunden sind, führen jeweils zu deren dem Oberband18 zugewandten Ende. - Die Orientierung relativ zu den Zug- und Druckstäben
26 der von den äußeren Zug- und Druckstäben26a aus in Richtung auf den jeweils anderen äußeren Zug- und Druckstab26a zu betrachtet jeweils nächsten vier inneren Zugstäbe28 entspricht der Orientierung des dem jeweiligen äußeren Zug- und Druckstab26a nächstliegenden äußeren Zugstabs28a . Der in der Mitte des Gitterträgers16 zwischen dem fünften und dem sechsten Zug- und Druckstab26 befindliche Zugstab28b ist so orientiert, dass er sich senkrecht auf die Querseiten des Kabinendeckenmoduls14 zu betrachtet mit dem entsprechenden Zugstab28b des Gitterträgers16 des angrenzenden Kabinendeckenmoduls14 überkreuzt, was aus2 hervorgeht. - Die Grundwände des Oberbandes
18 und des Unterbandes20 weisen außerdem eine Vielzahl von in den4 und6 sichtbaren durchgängigen Langlöchern32 auf. Die Langlöcher32 sind in Querrichtung in der Mitte zwischen den Schenkeln des Oberbandes18 und des Unterbandes20 liegend angeordnet. In ihren Längsrichtungen verlaufen die Langlöcher32 senkrecht zur Mittelebene, also senkrecht zur Längsrichtung des Oberbandes18 beziehungsweise des Unterbandes20 . Im Bereich der Zug- und Druckstäbe26 sind zwei der Langlöcher32 eng beieinander in gleichem Abstand zu der Ebene angeordnet, welche zu der Grundwand des Oberbandes18 beziehungsweise des Unterbandes20 senkrecht steht und die Achsen der Durchsteckschrauben30 an den Enden der Zug- und Druckstäbe26 enthält. - Die in der
3 verdeckten Langlöcher in den Oberbändern18 dienen der Durchführung von Durchsteckschrauben34 zur Befestigung von elf flachen wannenförmigen, langgestreckten Deckenelementen36 . Die Deckenelemente36 tragen Dämmelemente und sind oben mit Deckeln verschlossen. - Die Langlöcher
32 in den Unterbändern20 dienen der Durchführung von entsprechenden Durchsteckschrauben34 zur Befestigung von insgesamt elf Filterdeckenelementen38 , Beleuchtungsdeckenelementen40 beziehungsweise Innendeckenelementen42 , welche in5 im Querschnitt gezeigt und weiter unten näher beschrieben sind. - Die Deckenelemente
36 sind in ihrer Längsrichtung betrachtet an ihren Endbereichen jeweils auf dem Oberband18 der beiden Gitterträger16 des Kabinendeckenmoduls14 befestigt. Sie liegen dort auf den Grundwänden der Oberbänder18 auf. In montiertem Zustand des Kabinendeckenmoduls14 (1 ) verlaufen die Deckenelemente36 horizontal. Die Breite der Deckenelemente36 entspricht dem Abstand zwischen den beiden benachbarten Zug- und Druckstäben26 , über denen es angeordnet ist. Die beiden äußeren Deckenelemente36 sind daher schmaler als die inneren. - Die Deckenelemente
36 sind eng nebeneinander angeordnet und verschließen das Kabinendeckenmodul14 dicht. Benachbarte Deckenelemente36 sind an ihren Längsseiten mit in den1 bis9 nicht gezeigten Durchsteckschrauben verschraubt. - Die Schmalseiten der Deckenelemente
36 überragen die Grundwände der Oberbänder18 derart, dass sie an die Schmalseiten der entsprechenden Deckenelemente36 des benachbarten Kabinendeckenmoduls14 anstoßen (3 ). Die aneinander anstoßenden Deckenelemente36 benachbarter Kabinendeckenmodule14 sind an ihren Stirnseiten mit Durchsteckschrauben44 verschraubt. - Analog zu den Deckenelementen
36 sind auf den den Oberbändern18 abgewandten Oberflächen der Grundwände der Unterbänder20 der beiden Gitterträger16 des Kabinendeckenmoduls14 die sechs Filterdeckenelemente38 , drei Beleuchtungsdeckenelemente40 und zwei Innendeckenelemente42 angeordnet, die alle die gleichen Außenabmessungen wie die entsprechenden Deckenelemente36 haben (1 ,2 ,3 und5 ). - Die Filterdeckenelemente
38 enthalten gekantete, Filterelemente tragende Coilplatten mit Aussparungen, so dass sie luftdurchlässig sind. Die Aussparungen sind etwa 150 mm × 150 mm groß. Sie sind mit Stegen begrenzt, die eine Stegbreite von 10 mm haben. - Die Beleuchtungsdeckenelemente
40 tragen bekannte Beleuchtungselemente zum Beleuchten des Kabineninneren. - Die Längsränder der Filterdeckenelemente
38 , der Beleuchtungsdeckenelemente40 und der Innendeckenelemente42 fluchten mit den entsprechenden Zug- und Druckstaben26 . Die Innendeckenelemente42 grenzen jeweils an die Kabinenwände. Neben jedem Innendeckenelement42 befindet sich eines der Beleuchtungsdeckenelemente40 , denen jeweils eine Gruppe aus drei Filterdeckenelementen38 benachbart ist. Zwischen beiden Gruppen aus Filterdeckenelementen38 liegt das dritte Beleuchtungsdeckenelement40 . - Auf beiden Seiten jeder Gruppe aus Filterdeckenelementen
38 ist jeweils eine in5 dargestellte Trennwand46 angeordnet, welche parallel zu den Kabinenwänden verläuft. Die Trennwände46 erstrecken sich in vertikaler Richtung von den entsprechenden Filterdeckenelementen38 zu den Deckenelementen36 und in horizontaler Richtung jeweils bis zu den Gitterträgern16 . - Die Trennwände
46 begrenzen so mit den Filterdeckenelementen38 und den entsprechenden Deckenelementen36 insgesamt zwei Beluftungskanäle48 , über die Luft zur Belüftung durch die Filterdeckenelemente38 hindurch dem Inneren der Großraumkabine zugeführt werden kann. - Das mittlere Beleuchtungsdeckenelement
40 begrenzt zusammen mit den angrenzenden Trennwänden46 und dem entsprechenden Deckenelement36 einen Mittelkanal50 . Durch den Mittelkanal50 hindurch wird bei der Verwendung der Großraumkabine zur Behandlung von Flugzeugrümpfen im Betrieb zwei unterhalb des Mittelkanals50 in den Innenraum der Großraumkabine hineinragenden, in den1 bis9 nicht gezeigten, Heckkanälen zur Innenbelüftung des Flugzeugrumpfs Luft zugeführt. Die Heckkanäle weisen Weitwurfdüsen auf, mit denen die Luft horizontal in den Kabineninnenraum geblasen wird. Die Heckkanäle sind jeweils zu der nächstliegenden Kabinenwand hin verschiebbar, um einen Durchgang zum Einfahren des Flugzeugrumpfs zu schaffen. - Die senkrecht zu den Gitterträgern
16 , in der Verlängerung der Kabinenwände verlaufenden Seiten des Kabinendeckenmoduls14 sind jeweils mit vier plattenförmigen Seitenwandelementen52 verschlossen (vgl.1 ). Die Seitenwandelemente52 erstrecken sich vertikal über die gesamte Hohe des Kabinendeckenmoduls14 von dem Innendeckenelement42 zu dem entsprechenden äußeren Deckenelement36 . - Die Seitenwandelemente
52 sind dicht aneinandergelegt und mit in den1 bis9 nicht gezeigten Durchsteckschrauben mit dem entsprechenden Innendeckenelement42 und dem entsprechenden Deckenelement36 verschraubt. - Die jeweils äußeren Längsränder der beiden äußeren Seitenwandelemente
52 enden kurz vor den Gitterträgern16 . Dort sind die jeweiligen äußeren Zug- und Druckstäbe26a von der Querseite des Kabinendeckenmoduls14 aus frei zugänglich und liegen jeweils an einem Stützenprofil56 der Kabinenwände an, von denen das Kabinendeckenmodul14 in der im Folgenden beschriebenen Weise getragen wird. - Eine aus den Stützenprofile
56 zweier benachbarter Kabinenwandmodule12 zusammengesetzte Doppelstütze54 ist in den6 bis9 in unterschiedlichen horizontalen Schnitten gezeigt. Die Doppelstütze54 trägt die benachbarten Kabinendeckenmodule14 . Die horizontale Schnittebene verläuft in6 parallel zu den Deckenelementen36 zwischen den Oberbändern18 und den Unterbändern20 der in der oben beschriebenen Weise miteinander verbundenen Gitterträger16 . - Die Stützenprofile
56 haben die Form von Blechkantprofilen mit doppelrechtwinkligen, etwa C-förmigen, also offenen Querschnitten. Doppelrechtwinklig C-förmig bedeutet hier, dass die Blechkantprofile einen rechteckigen Querschnitt haben und eine der Wände in ihrem Zentrum derart unterbrochen, also offen ist, dass beidseitig der Öffnung jeweils ein Steg58 verbleibt. - Die Stützenprofile
56 sind mit ihren geschlossenen Rückwänden einander zugewandt. Sie sind an ihren Stirnseiten jeweils mit einer Stirnplatte60 verschlossen; in den6 bis9 sind lediglich die Stirnplatten60 auf der den Kabinendeckenmodulen14 abgewandten unteren Stirnseite der Stützenprofile56 gezeigt. Die Stirnplatten60 weisen jeweils ein zentrale Bohrung62 für eine nicht gezeigte Schraube auf, mit der die Doppelstütze54 mit einem Hallenboden beziehungsweise einer Hallendecke verschraubt werden können. - Zwischen den Rückwänden der beiden Stützenprofile
56 befindet sich ein Schwert64 , an dem die Gitterträger16 der Kabinendeckenmodul14 befestigt sind. Das Schwert64 an einer der Doppelstützen54 ist in der10 im Detail gezeigt. - Das Schwert
64 ist plattenförmig und aus stabilem Material, beispielsweise Stahl. Senkrecht auf die Rückwände der Stützenprofile56 zu betrachtet ist das Schwert64 etwa rechteckig. Seine Länge in Längsrichtung der Doppelstütze54 entspricht dem Abstand zwischen den einander abgewandten geschlossenen Grundwänden der Oberbänder18 und der Unterbänder20 der Gitterträger16 , wie in den1 ,2 und10 gezeigt. Seine Breite parallel zu den Rückwänden der Stützenprofile56 ist etwa doppelt so groß wie die dortige Breite der Stützenprofile56 (6 ). Es ragt dabei etwa hälftig, also über die gesamte Breite der Stützenprofile56 , in den durch deren beide Rückwände begrenzten Bereich hinein. - Durch die Rückwände der Stützenprofile
56 und das Schwert64 führen eine Vielzahl von in6 abgebildeten Durchsteckschrauben66 , die in Zweierreihen angeordnet sind und die Stützenprofile56 und das Schwert64 fest miteinander verbinden. - Der freie, nicht zwischen die Stützenprofile
56 ragende Teil des Schwertes64 ragt in den Bereich zwischen den beiden Gitterträgern16 hinein (6 oben), welche mit den eingangs erwähnten Abstandshaltern24 (4 ) in einem Abstand gehalten werden. Der Abstand im Bereich der langen Schenkel der Oberbänder18 und der Unterbänder20 ist etwas größer als die Dicke des Schwertes64 . Zum Ausgleich der so entstehenden Lücke, deren Breite einer Toleranz unterliegt, sind dort beidseitig des Schwertes64 Ausgleichsplatten68 mit geeigneten Dicken angeordnet (6 ). - An seiner der Doppelstütze
54 abgewandten Längsseite weist das Schwert64 im Bereich der langen Schenkel der Oberbänder18 und der Unterbänder20 jeweils einen in10 im Detail gezeigten Vorsprung70 auf. Die Vorsprünge70 ragen über die ansonsten gerade Längsseite des Schwertes64 hinaus. Jeder Vorsprung70 überragt auf seiner dem jeweils anderen Vorsprung70 zugewandten Seite in Längsrichtung des Schwertes64 den langen Schenkel des Oberbandes18 beziehungsweise des Unterbandes20 . In den Vorsprüngen70 befindet sich jeweils eine durchgängige erste Bohrung72 . In Längsrichtung des Schwertes64 betrachtet auf gleicher Höhe wie die ersten Bohrungen72 ist jeweils eine zweite durchgängige Bohrung74 im Schwert64 angeordnet. - Das Oberband
18 und das Unterband20 sind, wie in6 dargestellt, jeweils durch die Durchsteckschrauben30 und weitere Durchsteckschrauben76 mit dem Schwert64 verbunden. - Die Durchsteckschrauben
30 führen durch die Ausgleichsplatten68 und die zweite durchgängige Bohrung74 im Schwert64 hindurch. - Die etwas kleiner als die Durchsteckschrauben
30 dimensionierte Durchsteckschrauben76 führen entfernt von der äußeren Zug- und Druckstange26 lediglich durch die Ausgleichsplatten68 und die erste durchgängige Bohrung im Schwert64 hindurch. - Insgesamt verbinden so die Gitterträger
16 einander gegenüberliegende Doppelstützen54 der Kabinenwandmodule12 derart, dass die Kabinenwandmodule12 und das Kabinendeckenmodul14 sich gegenseitig stabilisieren. - Die Doppelstütze
54 ist über ihre gesamte Länge mit einer Abdeckung umgeben. Die Abdeckung ist zusammengesetzt aus einem inneren Abdeckgehäuseteil78 und einem äußeren Abdeckgehäuseteil80 , wie dies in den6 bis9 gezeigt ist. - Das innere Abdeckgehäuseteil
78 umschließt den dem Innenraum (6 bis9 oben) der Großraumkabine zugewandten etwa hälftigen Bereich der Doppelstütze54 von etwa der Mitte der offenen Wand des einen Stützenprofils56 bis etwa zur Mitte der offenen Wand des anderen Stutzenprofils56 . - An den längsseitigen Kanten der Doppelstutze
54 ist das innere Abdeckgehäuseteil78 rechtwinklig gebogen. Im Bereich des Schwertes64 verfügt es über einen entsprechend dimensionierten, in der6 gezeigten Schlitz82 , durch den das Schwert64 hindurch führt. - Das innere Abdeckgehäuseteil
78 ist mit einer Vielzahl von Durchsteckschrauben84 mit den dem Innenraum der Großkabine zugewandten Stegen58 der offenen Wände der Stützenprofile56 verschraubt. Zwischen den Stegen58 und dem inneren Abdeckgehäuseteil78 ist jeweils ein Distanz-Ausgleichsblech85 mit geeigneter Dicke angeordnet. Die Köpfe der Durchsteckschrauben84 befinden sich im jeweiligen Innenraum der Stützenprofile56 . Die Länge der Durchsteckschrauben84 ist so bemessen, dass sie zusatzlich durch eine Seitenkantung eines Coilblechs86 einer C-Platte88 reicht. Die C-Platte88 ist eine Platte, die an gegenüberliegenden Rändern doppelt rechtwinklig abgekantet ist. - Zwischen zwei ein Kabinenwandmodul
12 begrenzenden Doppelstützen54 sind vier solcher C-Platten88 nebeneinander angeordnet. Die C-Platten88 sind in Richtung senkrecht zu den Doppelstützen54 gleich breit und jeweils in der Ebene der darüber befindlichen Seitenwandelemente52 des Kabinendeckenmoduls14 angeordnet (1 und2 ). - In den Bereichen seiner in Längsrichtung der Doppelstütze
54 verlaufenden Ränder ist das innere Abdeckgehauseteil78 rechtwinklig von der Doppelstütze54 weg gebogen, so dass dort jeweils ein Befestigungsbereich90 für das äußere Abdeckgehäuseteil80 realisiert wird. In den Befestigungsbereichen90 ist in Längsrichtung der Doppelstütze54 eine Vielzahl von durchgängigen, in den6 bis9 verdeckten Bohrungen angebracht, an deren den Kabinendeckenmodulen14 zugewandten Öffnungen je eine Mutter92 für eine Durchsteckschraube94 zur Befestigung des äußeren Abdeckgehäuseteils80 mit einer Haltefeder96 auch ohne die Durchsteckschraube94 gehalten wird. - Das äußere Abdeckgehäuseteil
80 ist bis auf seine Befestigungsbereiche98 entsprechend dem inneren Abdeckgehäuseteil78 aufgebaut. Das äußere Abdeckgehäuseteil80 ist nicht mit den dem Innenraum der Großraumkabine abgewandten Stegen58 auf den offenen Seiten der Stützenprofilen56 verschraubt. Es ist stattdessen von der dem Kabineninneren abgewandten Außenseite der Doppelstütze54 auf diese aufgesetzt und an seinen Befestigungsbereichen98 mit den oben beschriebenen Durchsteckschrauben94 an die Befestigungsbereiche90 des inneren Abdeckgehäuseteils78 geschraubt. - Im Anschluß an die Befestigungsbereiche
98 setzt sich das äußere Abdeckgehäuseteil80 jeweils nach einer 90° Biegung in Richtung auf den Innenraum der Großraumkabine fort und geht über in einen Überlappbereich100 , der sich bis zu einem Abdeckblech102 für eine Isolierschicht104 der C-Platte88 erstreckt. - Die Überlappbereiche
100 verdecken die entsprechenden Seitenkantungen der C-Platten88 und die oben erwähnten Schraubverbindungen mit den Stegen58 der offenen Wande der Stützenprofile56 . - Auf den den Stützprofilen
56 abgewandten Seiten der Seitenkantungen der Coilbleche86 der C-Platten88 sind außerdem im Profil U-förmige Stabilisatoren106 angeordnet. Jeder Stabilisator106 erstreckt sich in Längsrichtung der Doppelstützen54 über die gesamte Höhe der Coilbleche86 . Seine geschlossene Wand liegt an dem an dem Steg58 des Stützenprofils56 anliegenden Bereich der Seitenkantung des Coilblechs86 an. Ein Schenkel des Stabilisators106 liegt an dem kabinenabgewandten Schenkel des Coilblechs86 an und ist mit Durchsteckschrauben108 mit diesem verschraubt. Die Muttern für diese Durchsteckschrauben108 werden mit Haltefedern auch in nicht montiertem Zustand an den Schenkeln der Stabilisatoren106 gehalten, was die Montage erleichtert. Der andere Schenkel drückt gegen die dem Kabineninneren abgewandte Fläche des Abdeckblechs102 der C-Platte88 und hält so die Isolierschicht104 an der Innenwand des Coilblechs86 fest. - Die Durchsteckschrauben
84 , mit denen die inneren Abdeckgehäuseteile78 mit den dem Innenraum der Großkabine zugewandten Stegen58 der Stützenprofile56 verschraubt ist, führen jeweils durch die geschlossenen Wände der Stabilisatoren106 ; die entsprechenden Muttern befinden sich im Innenbereich der Stabilisatoren106 . - Das Schwert
64 erstreckt sich über die Höhe des Kabinendeckenmoduls14 . Unterhalb des Schwertes64 weist jede Doppelstütze54 anstelle des Schwertes64 ein der Dicke des Schwertes64 entsprechendes Distanzblech110 auf, welches in den7 bis9 gezeigt ist. - In
7 ist ein Querschnitt der Doppelstütze54 aus6 unterhalb des Schwertes64 im Bereich der C-Platten88 gezeigt. Hier ist im Unterschied zu dem in6 gezeigten Bereich auf den Innenflächen der geschlossenen Rückwände der Stützenprofile56 jeweils ein Verstärkungsblech112 angeordnet, durch die die dortigen Durchsteckschrauben66 führen. Zusätzlich ist dort zwischen den beiden Reihen der Durchsteckschrauben66 eine dritte Reihe mit etwas größer dimensionierten Durchsteckschrauben114 angeordnet. - In
8 ist ein Querschnitt der Doppelstütze54 aus den6 und7 unterhalb der C-Platten88 im Bereich von Riegelprofilen116 gezeigt, welche die beiden Doppelstützen54 des entsprechenden Kabinenwandmoduls12 horizontal verbinden. Jedes Riegelprofil116 ist an einer Seitenkantung mit einer Durchsteckschraube118 mit dem dem Kabineninneren zugewandten Schenkel des entsprechenden Stützenprofils56 verbunden. - Unterhalb des Riegelprofils
116 umfasst jedes Kabinenwandmodul12 eine Spray Booth System Platte (SBS-Platte120 ), welche sich flächig zwischen den beiden Doppelstützen54 erstreckt. SBS-Platten, die als Wände für Kabinen einer Lackieranlage eingesetzt werden, sind beispielsweise in derDE 197 39 642 C2 , Spalte4 , Zeile12 bis Spalte6 , Zeile4 , beschrieben. Jede SBS-Platte120 weist zwei sich in Längsrichtung der Doppelstützen54 des Kabinenwandmoduls12 erstreckende SBS-Stützen122 auf (9 ), an denen sie jeweils analog zu den C-Platten88 mit einer der Doppelstützen54 des Kabinenwandmoduls12 verschraubt ist. Die SBS-Stützen122 sind aus im Querschnitt entlang eines Rechtecks gebogenem Blech. Die Kante der SBS-Stützen122 , die der dem Kabineninneren und der Doppelstütze54 des Kabinenwandmoduls12 zugewandten Ecke des gedachten Rechtecks entspricht, fehlt. Die an den Überlappbereich100 des inneren Abdeckgehäuseteils78 angrenzende Wand ist etwa S-förmig gebogen, derart, dass sie mit dem Überlappbereich100 eine Art Labyrinth bildet. - Auf den dem Kabineninneren zugewandten Längswänden tragen die beiden SBS-Stützen
122 der SBS-Platte120 eine Glaswand124 . Im Bereich ihrer Enden sind die beiden SBS-Stützen122 jeweils durch einen horizontal verlaufenden Querriegel126 verbunden. - Der Überlappbereich
100 des äußeren Abdeckgehäuseteils80 ist im Bereich der Riegelprofile116 und von in den1 ,2 und9 gezeigten SBS-Platten120 kurzer als im Bereich der C-Platten88 . Dies ist erforderlich, da die SBS-Platten120 dicker sind als die C-Platten88 . Im Bereich der Riegelprofile116 wird so bereits ein Übergang zu den jeweiligen SBS-Stützen122 der SBS-Platten120 geschaffen. - Die Spalte zwischen dem inneren Abdeckgehauseteil
78 und den C-Platten88 , den SBS-Platten120 beziehungsweise den Riegelprofilen116 sind versiegelt. - Durch die Rückwände der beiden Stützenprofile
56 , das Distanzblech110 und gegebenenfalls die Verstärkungsbleche112 führen an erforderlichen Stellen in den1 bis9 nicht gezeigte Löcher zur Durchführung von Fluid-, Stromversorgungs- oder Steuer-/Signalleitungen. Die Leitungen können in den vorgefertigten Kabinenwandmodulen12 bereits verlegt und mit vorkonfektionierten Anschlüssen versehen sein, die bei der Endmontage der Großraumkabine einfach verbunden werden können. - Eine der in den
1 bis9 nicht dargestellten Stirnseiten der Großraumkabine kann zur Behandlung von Flugzeugrümpfen mit einer Andockwand verschlossen sein, an die der Flugzeugrumpf angedockt ist und welche einen Auslass für die Innenbelüftung des Flugzeugrumpfs aufweist. - Die andere Stirnseite ist mit einem ebenfalls in den den
1 bis9 nicht gezeigten Tor verschließbar, durch das das zu behandelnde Werkstück ein- und ausgefahren werden kann. - Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel einer Großraumkabine sind unter anderem folgende Modifikationen möglich:
Die Verwendung der Großraumkabine ist nicht beschränkt auf die Behandlung von Kraft-, Schienen-, Luft- oder Wasserfahrzeugen. Vielmehr können in ihr auch andere große Werkstücke, beispielsweise Turbinen, behandelt werden. Statt Spritzen und Trocknen konnen auch andere Behandlungen vorgenommen werden. - Die Großraumkabine kann an den Stirnseiten auch offen oder mit Vorhängen verschließbar sein.
- Die Großraumkabine kann auch nur aus einem einzigen Decken-Wand-Modul
10 bestehen. - Die Kabinenwände können zusätzlich zu den seitlichen Stützenprofilen
56 auch Zwischenstützen haben. Ebenso können die Kabinendecken zusätzlich zu den seitlichen Gitterträgern16 auch zwischen diesen angeordnete Zwischen-Gitterträger haben. - Es können auch nur die Kabinendecken als Module vorgefertigt sein.
- Die Kabinendeckenmodule
14 können auf der Seite, auf der sie nicht an ein benachbartes Kabinendeckenmodul14 angrenzen, auch Doppel-Gitterträger16 aufweisen. - Ebenso können die Kabinenwandmodule
12 auch auf der Seite, auf der sie nicht an ein benachbartes Kabinenwandmodul12 angrenzen, Doppelstützen54 aufweisen. - Es können auch nur die Verbindungen von Wand- und Deckenelementen
36 ,52 ,88 ,116 ,120 mit den Stützenprofilen56 beziehungsweise den Gitterträgern16 geschraubt sein. Alle anderen, vorzugsweise die werksseitig vorgenommenen Verbindungen können beispielsweise auch genietet oder geschweißt sein. - Anstelle von SBS-Platten
120 und C-Platten88 können auch andersartige Wandelemente verwendet werden. - Die Oberbänder
18 , die Unterbänder20 und/oder die Zug- und Druckstäbe26 können statt U-förmige beispielsweise auch C-förmige Profilelemente sein. - Ebenso konnen die Stützenprofile
56 der Doppelstützen54 beispielsweise auch U-förmig sein. - Die Oberbänder
18 , die Unterbänder20 , die Zug- und Druckstäbe26 , die Zugstäbe28 und die Stutzenprofile56 können statt geschnittene Blech-Kantteile beispielsweise in anderer Weise gefertigte Formteile sein. Es kann/können hier beispielsweise auch Aluminium oder Verbundwerkstoffe verwendet werden. - Zusätzlich zu den Schwertern
64 können auch an anderen Stellen zwischen den Stützenprofilen56 einer Doppelstütze54 auch andersartige Schwerter zur Befestigung einer Hebebühne und/oder von statischen Elementen, beispielsweise Querträgern, vorgesehen sein.
Claims (13)
- Großraumkabine zur Behandlung von Werkstücken mit wenigstens zwei gegenüberliegenden Kabinenwänden (
12 ) und einer Kabinendecke (14 ), wobei die Kabinenwände (12 ) jeweils wenigstens zwei vertikale Stützen (56 ) aufweisen, die über Wandelemente (88 ,116 ,120 ) miteinander verbunden sind, und die Kabinendecke (14 ) wenigstens zwei in vertikaler Richtung flächig ausgedehnte Gitterträger (16 ) aufweist, die Profilelemente (18 ,20 ,26 ) umfassen, und die Gitterträger (16 ) einander gegenüberliegende Stützen (56 ) der Kabinenwände (12 ) verbinden, derart, dass die Kabinenwände (12 ) und die Kabinendecke (14 ) sich gegenseitig stabilisieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (56 ) aus offenen Profilelementen sind, die Profilelemente (18 ,20 ,26 ) der Gitterträger (16 ) offen sind und mit den Stützen (56 ) jeweils ein Schwert (64 ) fest verbunden ist, an dem die Gitterträger (16 ) befestigt sind. - Großraumkabine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabinendecke (
14 ) und/oder die Kabinenwände (12 ) aus Modulen zusammengesetzt sind. - Großraumkabine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kabinendeckenmodul (
14 ) wenigstens auf der Seite, auf der es an ein benachbartes Kabinendeckenmodul (14 ) angrenzt, einen der Gitterträger (16 ) aufweist, der mit dem entsprechenden Gitterträger (16 ) des benachbarten Kabinendeckenmoduls (14 ) eng verbunden ist. - Großraumkabine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kabinenwandmodul (
12 ) wenigstens auf der Seite, auf der es an ein benachbartes Kabinenwandmodul (12 ) angrenzt, eine der Stützen (56 ) aufweist, die mit der entsprechenden Stütze (56 ) des benachbarten Kabinenwandmoduls (12 ) eng verbunden ist. - Großraumkabine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen der Stützen (
56 ) mit den Wandelementen (88 ,116 ,120 ) und den Gitterträgern (16 ) lösbar sind. - Großraumkabine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen geschraubt sind.
- Großraumkabine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente Spray-Booth-System-Wände (
120 ) und/oder C-Wände (88 ) sind. - Großraumkabine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilelemente (
18 ,20 ,26 ) der Gitterträger (16 ) U-förmige Profile haben. - Großraumkabine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilelemente der Stützen (
56 ) C-förmige Profile haben. - Großraumkabine nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilelemente (
18 ,20 ,26 ,56 ) aus Flachmaterial gebogen sind. - Großraumkabine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilelemente (
18 ,20 ,26 ,56 ) geschnittene Blechkantteile sind. - Großraumkabine nach einem der vorherigen Ansprüche zum Spritzen und/oder Trocknen von Werkstücken.
- Großraumkabine nach einem der vorherigen Ansprüche zur Behandlung von Kraft-, Schienen-, Luft- oder Wasserfahrzeugen.
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