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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Beatmungseinrichtung zur
druckunterstützten
Spontanatmung auf der Basis einer Druckunterstützungsbeatmung, wobei die Beatmung
mittels eines Beatmungsanschlusses und einer daran angeschlossenen
computerintegrierten Beatmungseinrichtung erfolgt und wobei eine
druckunterstützende
Gasübertragung über den
Beatmungsanschluss auf zwei unterschiedlichen Atemwegsdruckniveaus
mit einem oberen Niveau – entsprechend
einem Atemwegsspitzendruck – und
einem unteren Niveau – entsprechend
einem endexspiratorischen Atemwegsdruck – durchgeführt wird.
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Die
Spontanatmung assistierende Beatmungsformen können mit unterschiedlichen
Verfahren durchgeführt
werden und unterscheiden sich von kontrollierten Beatmungsformen,
welche die Spontanatmung nicht unterstützen.
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Die
meisten der herkömmlichen
Verfahren unterstützen
die Spontanatmung des am Beatmungsgerät angeschlossenen Patienten
durch Erzeugung eines konstanten Atemwegsdruckes bzw. Atemgasflusses.
Daraus resultiert ein Atemmuster, das sich monoton verhält. Andere
Verfahren zur Unterstützung
der Spontanatmung bei beatmeten Patienten können sich an den Bedarf des
Patienten bzw. an definierten Zielvariablen anpassen. Dabei können Atemwegsdruck
bzw. Atemgasfluss kontinuierlich gemessen werden. Über einen
integrierten Controller mit entsprechenden programmtechnischen Mitteln kann
das Minutenvolumen konstant gehalten, Komponenten der Lungenmechanik
optimiert oder der Gasaustausch durch umfangreiche Rückkopplungssysteme
verbessert werden. Charakteristisch an den bekannten Formen der
druckunterstützten
Spontanatmung ist die Tatsache, dass nach einer Anpassungsphase
das Atemmuster konstant bleibt.
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Es
sind Beatmungsverfahren in der Druckschrift Putensen C., Hering
R., Muders T., Wrigge H.: Assisted breathing is better in acute
respiratory failure, Curr. Opin Crit Care Med. 2005; 11; 63–8 beschrieben,
in denen zwei unterschiedliche Beatmungsformen, nämlich einer
Atemwegsdrucknachlassbeatmung (engl. airway pressure release ventilation – APRV)
und eine Zweiphasen positive Atemwegsdruckbeatmung (engl. Biphasic
Intermittent Positive Airway Pressure – BIPAP), wobei Letztere in Form
einer Atemwegsdruck(p)-Zeit(t)-Kurve in 1a gezeigt ist, eingesetzt werden. Die
beiden Beatmungsverfahren zeichnen sich durch zwei unterschiedliche
konstant beabstandete Atemwegsdruckniveaus (engl. continuous positive
airway pressure level – CPAP):
einem oberen Niveau 1 des Atemwegsdrucks (engl. CPAP level
high) und einem unteren Niveau 2 des Atemwegsdrucks (engl.
CPAP level low) aus, zwischen denen die Spontanatmung uneingeschränkt stattfinden
kann. Das Maß der
Druckunterstützung
ergibt sich aus der Zeitdauer des Bestehens der beiden Atemwegsdruckniveaus 1, 2 und dem
Atemzugvolumen (engl. tidal volume) VT während der
beiden Beatmungsverfahren. Das Atemzugvolumen VT hängt wiederum
von respirationsphysiologischen Gegebenheiten und der konstanten
Differenz zwischen den beiden Atemwegsdruckniveaus ab.
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Bei
der Zweiphasen positiven Atemwegsdruckbeatmung BIPAP wird der Atemwegsdruck zwischen
zwei Niveaus – dem
oberen Druckniveau (engl. CPAP Level High) und dem unteren Druckniveau
(engl. CPAP Level Low) – variiert.
Durch die Änderungen
des Atemwegsdruckes wird auch das Atemzugvolumen variiert, wobei
die beiden Druckniveaus 1, 2 auf ihrem eingestellten
Niveau Schwankungen 3 aufweisen. Das Atemzugvolumen hängt per
se von der Druckvariation und den mechanischen Eigenschaften des
respiratorischen Systems ab. Die Spontanatmung kann in diesem Modus
uneingeschränkt
stattfinden, wird aber vom Beatmungsgerät nicht systematisch atemzugssynchron
unterstützt.
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In 1b ist eine Atemwegsdruck(p)-Zeit(t)-Kurve
für eine
konstante Druckunterstützungsbeatmung
PSV (engl. pressure support ventilation) mit zwei Atemwegsdruckniveaus
nach dem Stand der Technik dargestellt, wobei die beiden Druckniveaus 1, 2 als
niveaukonstante und voneinander gleichabständige Werte 5, 7 und
die Atemwegsspitzendruckwerte 5 in zeitlicher Reihenfolge gleichabständig ausgebildet
sind. Die Spontanatmung kann in diesem Modus uneingeschränkt stattfinden,
wird aber vom Beatmungsgerät
systematisch atemzugssynchron unterstützt, wenn eine Einatmungsbemühung des
Patienten, sogenannte Trigger 4, vom Beatmungsgerät detektiert
wird.
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Es
ist in der Druckschrift Putensen C., Mutz N., Putensen-Himmer G.,
Zinserling J.: Spontaneous breathing during ventilatory support
improves ventilation-perfusion distributes in patients with acute
respiratory distress syndrome, Am J. Respir. Crit. Care med 1999;
159; 1241–1248
ein Vergleich zwischen den Beatmungsverfahren: der Atemwegsdrucknachlassbeatmung
APRV beziehungsweise der Zweiphasen positive Atemwegsdruckbeatmung
BIPAP einerseits und andererseits der konstanten Druckunterstützungsbeatmung
PSV beschrieben, wobei bei Letzterer, wie in 1b gezeigt ist, nur ein unteres Atemwegsdruckniveau
verwendet wird und bei jeder spontanen Inspiration ein höheres Atemwegsdruckniveau
von begrenzter Dauer generiert wird und dabei bei jeder vom Beatmungsgerät gemessenen
Inspiration die Spontanatmung unterstützt wird, was eine Synchronie
zwischen Patient und Beatmungsgerät voraussetzt. Es wird beschrieben,
dass zum Einen die Atemwegsdrucknachlassbeatmung APRV beziehungsweise
Zweiphasen positive Atemwegsdruckbeatmung BIPAP gegenüber der
konstanten Druckunterstützungsbeatmung
PSV hinsichtlich des Gasaustausches zu besseren Ergebnissen führen und
zum Anderen die konstante Druckunterstützungsbeatmung PSV keinen wesentlichen
Vorteil im Vergleich zur vollständig
kontrollierten Beatmung bringen sollen. Dabei wird die Entkopplung
von Spontanatmung und maschinell generierten Atemzügen für ein besseres
Ventilation/Perfusion-Verhältnis in
der Lunge für
notwendig erachtet. Es wird in der Druckschrift eingeschätzt, dass
die Erzeugung eines negativen intrathorakalen Druckes erforderlich
sei, um den venösen
Rückfluss
und die Lungenperfusion zu verbessern, was bei der konstanten Druckunterstützungsbeatmung
PSV nicht möglich
wäre, da
bei der konstanten Druckunterstützungsbeatmung
PSV jeder Atemzug mit einem relativ hohen positiven Druck unterstützt wird.
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Trotz
dieser negativen Bewertung ist in der Druckschrift Patroniti N.
et al: Sigh improves gas exchange and lung volume in patients with
acute respiratory distress syndrome undergoing pressure support
ventilation, Anesthesiology 2002; 393; 788–794 beschrieben, dass, wie
in 2 gezeigt ist, die
konstante Druckunterstütztungsbeatmung
PSV in einer Kombination mit fest vorgegebenen Seufzern 6,
d.h. mit kurzfristigen Erhöhungen
des Atemwegsdruckes über
das obere Druckniveau 1 hinaus und mit längerer Zeitdauer,
wobei die Seufzer 6 in festen Abständen maschinell erzeugt werden,
durchaus zu einer Verbesserung des Gasaustausches in der Lunge bei spontan
atmenden Patienten mit akutem Lungenversagen führen kann. Der Mechanismus
dieser Verbesserung wird am ehesten durch die Rekrutierung kollabierter
Lungenareale erklärt,
da eine Steigerung des venösen
Rückflusses
nicht zu erwarten ist. Dabei wird auch unter Anwendung von Seufzern 6 in
Kombination mit der konstanten Druckunterstütztungsbeatmung PSV eine Redukti on
der respiratorischen Frequenz ermöglicht. Da bei niedrigem Atemantrieb die
Synchronie zwischen Beatmungsgerät
und Patient verbessert wird, könne
dieser Umstand den positiven Effekt der Kombination zumindest partiell
erklären.
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Dazu
ist in 2 eine Atemwegsdruck(p)-Zeit(t)-Kurve
für die
konstante Druckunterstützungsbeatmung
PSV mit einem involvierten Seufzer 6 und zwei druckkonstanten
Atemwegsdruckniveaus 1, 2 dargestellt, wobei bei
der konstanten Druckunterstützungsbeatmung
PSV das Niveau der Unterstützung
jedes einzelnen Atemzuges adjustiert wird, um das gewünschte Atemzugsvolumen
zu erreichen. Die Seufzer 6 können erzeugt werden, indem
ein oberhalb des oberen Druckniveaus 1, liegendes, als
Seufzer bezeichnetes Atemwegsspitzendruckniveau 6 in regelmäßigem Abstand
generiert wird.
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Ein
Problem der genannten Verfahren bestehen darin, dass sie ein Beatmungsmuster
generieren, welches monoton erzeugt wird, was bedeutet, dass eine
Konstanz des Strömungs-
bzw. Druckprofils von Atemzug zu Atemzug resultiert und so ein monotones
Atemmuster entstehen kann. Dieses monotone Atemmuster bewirkt jedoch
einen Verlust der intrinsischen Variabilität des respiratorischen Systems.
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Ein
Problem der Verfahren, die sich gleichzeitig durch ein umfangreiches, über eine
einfache Atmungserkennung hinausgehendes Rückkopplungssystem auszeichnen,
ist die Anpassung des Beatmungsgerätes im Ist-Zustand anhand vordefinierter Zeitvariablen,
was zu einer Konstanz im Soll-Zustand führt. Nach der Anpassung des
Beatmungsgerätes und
dem Erreichen des Soll-Zustandes findet deswegen eine starre Unterstützung der
Atmung statt, d.h. es resultiert eine monotone Beatmungsform. Außerdem sind
eingesetzte computergestützte
Rückkopplungsalgorithmen
komplex, schwierig zu implementieren und mit erhöhten Kosten verbunden.
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Eine
Vorrichtung zur Beurteilung des anliegenden Luftdrucks bei der automatisierten
Beatmung durch positiven Atemwegsdruck ist in der Druckschrift WO
00/24446 beschrieben, wobei mittels der Vorrichtung der anliegende
Atemwegsdruck variiert wird, so dass mindestens drei unterschiedliche Druckwerte
eingestellt werden. Für
diese Druckwerte wird der entsprechende Atemgasfluss gemessen. Aus
der Relation des gemessenen Atemgasflusswertes zueinander wird beurteilt,
ob der anliegende Atemwegsdruck unterhalb oder oberhalb eines optimalen
Druckniveaus liegt oder ob der anliegende Atemwegsdruck dem optimalen
Druckniveau entspricht. Die Vorrichtung kann bei der Einstellung
des optimalen Atemwegsdrucks in Beatmungsgeräten für die CPAP-Therapie verwendet
werden.
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Ein
Problem besteht darin, dass der Atemwegsdruck, der durch dieses
System generiert wird, bei gleich bleibenden Bedürfnissen des Patienten konstant
bleibt.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Beatmungseinrichtung
zur druckunterstützten
Spontanatmung anzugeben, die derart geeignet ausgebildet sind, dass
eine verbesserte Druckunterstützung
realisiert wird, ohne eine umfangreiche Rückkopplung zwischen Druck-
oder Strömungsänderungen
und der Beatmungseinrichtung zu berücksichtigen. So soll eine starre
Unterstützung
der Atmung vermieden werden.
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Die
Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 10 gelöst.
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In
dem Verfahren zur druckunterstützten Spontanatmung
auf der Basis einer Druckunterstützungsbeatmung,
wobei die Beatmung mittels eines Beatmungsanschlusses und einer
daran angeschlossenen computerintegrierten Beatmungseinrichtung erfolgt
und wobei eine druckunterstützende
Gasübertragung über den
Beatmungsanschluss auf zwei unterschiedlichen Atemwegsdruckniveaus
mit einem oberen Niveau – entsprechend
einem Atemwegsspitzendruck – und
einem unteren Niveau – entsprechend
einem endexspiratorischen Atemwegsdruck – durchgeführt wird,
wird gemäß dem Kennzeichenteil
des Patentanspruchs 1
während
der Spontanatmung eine variable Druckunterstützungsbeatmung mittels eines
Variationsmusters des Atemwegsdrucks pVn mit
n = 1, 2, 3, ..., m von Atemzug zu Atemzug in der Beatmungseinrichtung durchgeführt, wobei
das Variationsmuster des Atemwegsdruckes pVn,
nach einer vorgegebenen Verteilung festgelegt und mittels eines
Computers gesteuert wird und wobei die Werte des Atemwegsdrucks pVn, einen zeitabhängigen, vorgegebenen Mittelwert bilden.
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Der
endexspiratorische Atemwegsdruck p0 der
variablen Druckunterstützungsbeatmung
kann sowohl mit p0 konstant gehalten als
auch während der
Beatmung mit p0 ≠ const = p0V varriert
werden.
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Mittels
programmtechnischer Mittel im Computer kann als vorgegebenes Variationsmuster
eine Zufallsreihenfolge über
einen Zufallsdruckwertegenerator eingesetzt werden.
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Mittels
programmtechnischer Mittel im Computer kann das vorgegebene Variationsmuster
fraktal ausgebildet werden.
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Mittels
programmtechnischer Mittel im Computer kann das vorgegebene Variationsmuster
nach einer beliebigen Verteilung oder einer Reihenfolge von absoluten
Werten ausgebildet werden.
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Während der
Durchführung
einer erfindungsgemäßen variablen
Druckunterstützungsbeatmung kann
bei jedem Atemzug ein unterschiedlicher Atemwegsdruck pVn erzeugt
werden.
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Bei
einer ersten zugehörigen
Variante der variablen Druckunterstützungsbeatmung mit einem internen
Computer allein kann die zu erzeugenden Atemwegsdruckwerte pVn mit n = 1, 2, 3, ..., m aus einem internen
Speicher abgefragt bzw. durch den Computer selbst generiert werden.
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Bei
der variablen Druckunterstützungsbeatmung
mit einer in Bezug auf die Beatmungseinrichtung externen bzw. internen
Kontrolle des Variationsmusters können interne Sensoren der Beatmungseinrichtung
den Strömungs-
und Atemwegsdruck überwachen,
wobei anhand von Triggerkriterien innerhalb von programmtechnischen
Mitteln eine Erkennung durchgeführt
wird, wann eine Inspiration in Form einer Druckänderung und/oder einer Strömung vorhanden
ist, worauf die Beatmungseinrichtung mit der variablen Druckunterstützungbeatmung
reagiert.
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Die
variable Druckunterstützung
weist folgende Schritte auf:
- – Im ersten Überwachungsschritt
erfolgt eine Druck-/Strömungsüberwachung
durch die Beatmungseinrichtung,
- – im
Triggerungsschritt wird über
mindestens ein Druckänderungsignal
und/oder Strömungssignal – eine Inspiration – der Druck-
und/oder Strömungstrigger
aktiviert, dessen/deren Signale dem internen oder externen Computer
zugeführt
werden, wobei bei Auslösungsstop
die Überwachung von
Druck- und Strömungsänderungen
im Bereich des Beatmungsanschlusses latent weitergeführt wird,
- – im
Abfrageschritt, der die Triggerung auslöst, erfolgen Abfragen über die
nächste
Druckunterstützung,
aus deren Folge im Beatmungsmusterausgabeschritt das Beatmungsvariationsmuster
aus einem zutreffenden Speicher freigegeben wird,
- – im
Festlegungsschritt wird die Signalisierung der Druckunterstützung mit
dem übernommenen
Beatmungsvariationsmuster ausgegeben,
- – im
Erzeugungsschritt wird die variable Druckunterstützung erzeugt und über den
Beatmungsanschluss die variable Druckunterstützungsbeatmung durchgeführt,
wobei
die letzten drei Schritte in einem Modul zur Lieferung der Druckunterstützungsniveaus,
das entweder dem internen Computer oder dem externen Computer zugeordnet
sein kann, abgearbeitet werden.
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In
der Beatmungseinrichtung zur druckunterstützten Spontanatmung auf der
Basis einer Druckunterstützungsbeatmung
mit einem Beatmungsanschluss, wobei die Beatmung mittels des Beatmungsanschlusses
und der daran angeschlossenen computerintegrierten Beatmungseinrichtung
erfolgt und wobei eine druckunterstüt zende Gasübertragung über den Beatmungsanschluss
auf zwei unterschiedlichen Atemwegsdruckniveaus mit einem oberen
Niveau – entsprechend
einem Atemwegsspitzendruck – und
einem unteren Niveau – entsprechend
einem endexspiratorischen Atemwegsdruck – durchgeführt wird, nach dem Verfahren
nach Anspruch 1, enthält
gemäß dem Kennzeichenteil
des Patentanspruchs 10 die Beatmungseinrichtung einen Druck-/Strömungs-Generator,
mindestens einen Druck-/Strömungssensor
sowie einen Computer mit mindestens einem Speicher, wobei in dem
Speicher des Computers mindestens ein Variationsmuster des Unterstützungsdruckes
nach einer vorgegebenen Verteilung gespeichert ist, und/oder programmtechnische
Mittel im Computer vorhanden sind, die während des Betriebes der Beatmungseinrichtung
das Variationsmuster für
eine variable Druckunterstützungsbeatmung
generieren, wobei die zugehörigen Atemwegsdruckwerte
pVn mit n = 1, 2, 3, ..., m einen zeitabhängigen,
definierten Mittelwert bilden und wobei der endexspiratorischen
Atemwegsdruck p0 auf einem unteren Niveau
mit p0 ≠ const.
= p0V variabel oder mit p0 =
const. konstant einstellbar ist.
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Wahlweise
können
in einem in die Beatmungseinrichtung integrierbaren externen Computer auch
Variationsmuster des Unterstützungsdruckes
in einem seiner externen Speicher enthalten sein, mit dem eine zweite
extern vorbereitete Variante der variablen Druckunterstützungsbeatmung
durchführbar ist.
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Bei
der zweiten Variante mit dem externen Computer kann dieser als so
genannter Hauptcomputer eingesetzt werden, der den internen Computer der
Beatmungseinrichtung ständig
nach dem Beginn eines Atemzugs – einer
Strömung
oder eines Druckunterschiedes – abfragt
und die Höhen
der zu erzeugenden Atemwegsdruckniveaus pVn liefert.
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Der
Druck- bzw. Strömungs-Generator
ist für die
Erzeugung des vorgegebenen Atemwegsdrucks pVn verantwortlich,
und die Druck- bzw. Strömungssensoren überwachen
ständig
die variable Druckunterstützungsbeatmung.
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Des
Weiteren ist zumindest ein Modul zur Lieferung der Druckunterstützungsniveaus
für die
variable Druckunterstützungsbeatmung
vorhanden, das entweder dem internen oder dem externen Computer
zugeordnet ist.
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Die
Erfindung ermöglicht
es, ohne umfangreiches Rückkopplungssystem,
d.h. ohne eine Anpassung des Beatmungsmusters an die gemessene Atmung
eines Patienten bzw. zu einer bestimmten Messvariable oder zu einem
Messparameter, die Variation der Druckunterstützung in der Beatmungseinrichtung
zu steuern, wobei die Variation vor Beginn des Beatmungsprozesses
festgelegt wird und der Mittelwert der Druckunterstützungswerte
frei gewählt werden
kann.
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Dabei
wird die Spontanatmung mit unterschiedlichen Atemwegsdruckniveaus
unterstützt,
jedoch nicht mittels eines umfangreichen Rückkopplungsmechanismus, was
die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der Variabilität des Atemmusters
in jeder Situation ermöglicht.
Dabei kann die Spontanatmung wie beschrieben mit der Veränderung
des Unterstützungsdrucks
sowohl ohne Druckunterstützung
stattfinden als auch maximal unterstützt werden.
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Die
Erfindung eröffnet
die Möglichkeit,
dass durch die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der Variation
des Atemmusters bei der variablen Druckunterstützungsbeatmung nicht nur eine
Verbesserung der Lungenfunktion, sondern auch eine schnellere Entwöhnung des
Patienten von der maschinellen Beatmung erreicht werden kann, so
dass kürzere
Beatmungszeiten resultieren. Die ungleichmäßige Spontanatmung mittels
variabler Unterstützungsdruckwerte
kann zu einer Verbesserung des venösen Rückflusses und der Herzleistung
führen. Überproportional
druckunterstützte
Atemzüge
können
schließlich
zu der Eröffnung
kollabierter Lungenareale beitragen.
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Die
Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels
mittels mehrerer Zeichnungen näher erläutert.
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Es
zeigen:
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1a eine
Atemwegsdruck(p)-Zeit(t)-Kurve mit zwei fest eingestellten Atemwegsdruckniveaus für eine Zweiphasen
positive Atemwegsdruckbeatmung und Spontanatmung nach dem Stand
der Technik,
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1b eine
Atemwegsdruck(p)-Zeit(t)-Kurve für
eine konstante Druckunterstützungsbeatmung PSV
und mit zwei fest eingestellten Atemwegsdruckniveaus nach dem Stand
der Technik,
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2 eine
Atemwegsdruck(p)-Zeit(t)-Kurve für
eine konstante Druckunterstützungsbeatmung PSV
und involvierten Seufzern mit zwei fest eingestellten Atemwegsdruckniveaus
nach dem Stand der Technik,
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3 eine
Atemwegsdruck(p)-Zeit(t)-Kurve für
das erfindungsgemäße Verfahren
mit einer variablen Druckunterstützungsbeatmung
mit mehreren Atemwegsspitzendruckniveaus, einem fest eingestellten
endexspiratorischen Atemwegsdruckwert und zeitvariabel einstellbaren
Unterstützungsdruckwerten,
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4 eine
Atemwegsdruck(p)-Zeit(t)-Kurve während
der konstanten Druckunterstützungsbeatmung
PSV und Lungenfunktionsparameter bei respiratorischer Insuffizenz
nach 2,
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5 eine
Atemwegsdruck(p)-Zeit(t)-Kurve während
der Beatmung mit variabler Druckunterstützungsbeatmung und Lungenfunktionsparameter
bei respiratorischer Insuffizenz nach 3,
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6 eine
schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Beatmungseinrichtung und
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7 einen
Flussdiagramm über
das Verfahren in der Beatmungseinrichtung.
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Im
Folgenden werden die 3 und 6 gemeinsam
betrachtet.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren
zur druckunterstützten
Spontanatmung auf der Basis einer Druckunterstützungsbeatmung erfolgt die
Beatmung gemäß 6 mittels
eines Beatmungsanschlusses 21 und einer daran angeschlossenen
computerintegrierten Beatmungseinrichtung 20, wobei eine
druckunterstützende
Gasübertragung über den Beatmungsanschluss 21 auf
zwei unterschiedlichen Atemwegsdruckniveaus mit einem oberen Niveau 1 – entsprechend
einem Atemwegsspitzendruck – und einem
unteren Niveau 2 – entsprechend
einem endexspiratorischen Atemwegsdruck – durchgeführt wird.
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Erfindungsgemäß wird gemäß 3 während der
Spontanatmung eine variable Druckunterstützungsbeatmung mittels eines
Variationsmusters des Atemwegsdrucks pVn mit
n = 1, 2, 3, ..., m von Atemzug zu Atemzug in der Beatmungseinrichtung 20 durchgeführt, wobei
das Variationsmuster des Atemwegsdruckes pVn nach
einer vorgegebenen Verteilung festgelegt und mittels eines Computers 24, 26 gemäß 6 gesteuert
wird und wobei die Werte des Atemwegsdrucks pVn einen
zeitabhängigen,
vorgegebenen Mittelwert 8 bilden.
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Der
endexspiratorische Atemwegsdruck p0 2 kann
sowohl mit p0 = const. konstant gehalten
als auch während
der Beatmung mit p0 ≠ const. = p0V variiert
werden.
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Mittels
programmtechnischer Mittel in einem der Computer 24, 26 kann
als vorgegebenes Variationsmuster eine Zufallsreihenfolge über einen
Zufallsdruckwertegenerator eingesetzt werden.
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Auch
kann mittels programmtechnischer Mittel im Computer 24, 26 das
vorgegebene Variationsmuster fraktal ausgebildet werden.
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Es
kann des Weiteren mittels programmtechnischer Mittel im Computer 24, 26 das
vorgegebene Variationsmuster nach einer beliebigen Verteilung oder
einer Reihenfolge von absoluten Werten ausgebildet werden.
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Das
Muster der erfindungsgemäßen Atemwegsunterstützungsvariation
kann somit auch beliebig festgelegt werden, so dass drei oder mehrere
Unterstützungsdruckniveaus
erzeugt werden.
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In 3 werden
die Atemwegsdruckwerte pVn auf drei oder
mehreren Druckunterstützungsniveaus
pV1, pV2, pV3, pVm in der Druckhöhe variiert,
wobei deren jeweiliger Druckunterstützungsniveauaufbau in zeitlicher
Reihenfolge nicht gleichabständig, sondern
vom Trigger 4 abhängig,
ausgelöst
und ausgebildet wird. Dabei können
sowohl Seufzer pVm 6 mit einer
maximalen Unterstützung,
z.B. mit einem Druckanstieg von z.B. 35cm H2O-Säule als
auch eine freie Spontanatmung bei dem Atemwegsdruckwert pV3 bei weitgehend vermiedener Unterstützung in
unterschiedlichem Zeitabstand zum vorhergehenden Druckunterstützungsniveau
erzeugt werden, wobei der Atemwegsdruck 2 das endexspiratorische
Druckniveau p0 darstellt.
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Die 4 zeigt
die Atemwegsdruck(p)-Zeit(t)-Kurve während der konstanten Druckunterstützungsbeatmung
PSV nach dem Stand der Technik und die Lungenfunktionsparameter
bei respiratorischer Insuffizienz, wobei bei jedem Atemzug die Spontanatmung
mit gleichem Druck pK unterstützt wird,
zu einem Vergleich zur nachfolgenden 5.
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In 5 werden
eine Atemwegsdruck(p)-Zeit(t)-Kurve während der Beatmung mit der
erfindungsgemäßen variablen
Druckunterstützungsbeatmung
und Lungenfunktionsparameter bei respiratorischer Insuffizienz gezeigt.
Bei jedem Atemzug wird ein unterschiedlicher Atemwegsdruck pVn erzeugt, wobei der Mittelwert 8 der
Unterstützungsdruckwerte
pVn mit den Atemwegsspitzendruckwerten von
herkömmlichen
Beatmungsverfahren verglichen werden kann.
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Um
den Unterschied zwischen dem erfindungsgemäßen Verfahren zur variablen
Druckunterstützungsbeatmung
und den herkömmlichen
Beatmungsverfahren zu verdeutlichen, wird in der 4 der
Verlauf des nahezu konstanten Atemwegdrucks pK,
der über
ca. 35 Sekunden aufgezeichnet ist, gezeigt. Er unterscheidet sich
vom Verlauf des Atemwegsdrucks pVn während der
erfindungsgemäßen variablen
Druckunterstützungsbeatmung
am gleichen Modell nach 5.
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Der
Mittelwert 8 des Unterstützungsdrucks in 5 und
der mittlere Unterstützungsdruck 8' in 4 sind
bei den beiden Beatmungsverfahren nahezu identisch, jedoch führt die
variable Druckunterstützungsbeatmung
in 5 zu einem besseren Gasaustausch und zu einer
besseren Lungenmechanik, was ein Vergleich zwischen den Parametern Dehnbarkeit
(eng. elastance) in mbar/l und Widerstand (engl. resistance) in
mbar/l/s in der Lunge zeigt. Bei gleich hoch eingestellten mittlerem
Unterstützungsdrücken 8' in 4 und
Mittelwert 8 in 5 sind in 5 bei
erfindungsgemäßer variabler Druckunterstützungsbeatmung
wesentlich höhere Atemzugsvolumen
VT (250ml), wesentlich niedrigere Parameter
der Lungendehnbarkeit (Elastance = 75mbar/l) und Atemwegswiderstände (Resistance
= 9mbar/l/s) möglich.
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Die
in 6 dargestellte Beatmungseinrichtung 20 zur
druckunterstützten
Spontanatmung auf der Basis einer Druckunterstützungsbeatmung enthält einen
Beatmungsanschluss 21, wobei die Beatmung mittels des Beatmungsanschlusses 21 und
einer daran angeschlossenen computerintegrierten Beatmungseinrichtung 20 erfolgt
und wobei eine druckunterstützende
Gasübertragung über den
Beatmungsanschluss 21 auf zwei unterschiedlichen Atemwegsdruckniveaus
mit einem oberen Niveau 1 – entsprechend dem Atemwegsspitzendruck – und einem
unteren Niveau 2 – entsprechend
dem endexspiratorischen Atemwegsdruck – bei einem Unterstützungsdruck
durchgeführt
wird.
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Erfindungsgemäß enthält die Beatmungseinrichtung 20 einen
Druck-/Strömungs-Generator 22, einen
Druck-/Strömungssensor 23 sowie
einen Computer 24 mit mindestens einem Speicher 25,
wobei in dem Speicher 25 des Computers 24 mindestens
ein Variationsmuster des Unterstützungsdruckes
nach einer vorgegebenen Verteilung gespeichert ist, und/oder programmtechnische
Mittel im Computer 24 vorhanden sind, die während des
Betriebes der Beatmungseinrichtung 20 das Va riationsmuster
für eine
variable Druckunterstützungsbeatmung
generieren, wobei die zugehörigen
Atemwegsdruckwerte pVn mit n = 1, 2, 3,
..., m einen zeitabhängigen,
definierten Mittelwert bilden und wobei der endexspiratorischen
Atemwegsdruck p0 auf einem unteren Niveau mit
p0 = const. konstant gehalten als auch während der
Beatmung mit p0 ≠ const. = p0V variabel
einstellbar ist.
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Bei
einer zugehörigen
Variante – der
Variante 1 – mit
dem internen Computer 24 allein werden z.B. die erfindungsgemäßen, zu
erzeugenden Unterstützungsdruckwerte
aus dem internen Speicher 25 abgefragt bzw. durch den Computer 24 selbst
generiert.
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Ebenso
können
in einem zweiten in die Beatmungseinrichtung 20 integrierbaren
externen Computer 26 auch die Variationsmuster des Unterstützungsdruckes
in einem seiner externen Speicher 27 enthalten sein, mit
dem die zweite Variante der variablen Druckunterstützungsbeatmung
durchgeführt werden
kann.
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Bei
der Variante mit dem externen Computer 26 – Variante
2 – kann
dieser als so genannter Hauptcomputer, der den internen Computer 24 der
Beatmungseinrichtung 20 ständig nach dem Beginn eines Atemzuges
abfragt und die Höhe
des Unterstützungsdrucks
liefert, ausgebildet sein.
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Der
Druck- bzw. Strömungs-Generator 22 ist für die Erzeugung
des vorgegebenen Atemwegsdrucks pV verantwortlich,
und der/die Druck- bzw. Strömungssensor/en 23 überwacht/überwachen
das Atemmuster ständig.
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Das
in 7 dargestellte Flussdiagramm mit Schrittfolge
zeigt die Abfolge von Ereignissen im Rahmen der erfindungsgemäßen variablen
Druckunterstützungsbeatmung
mit einer in Bezug auf die Beatmungseinrichtung 20 externen
bzw. internen Kontrolle des Variationsmusters.
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Die
internen Sensoren 23 der Beatmungseinrichtung 20 überwachen
den Strömungs-
und Atemwegsdruck. Anhand von Triggerkriterien wird erkannt, wann
der Patient mit der Einatmung beginnt, d.h. wenn bereits oder noch
Druckänderungs- und/oder Strömungssignale
vorhanden sind, woraufhin die Beatmungseinrichtung 20 mit
einer computervorgegebenen variablen Druckunterstützung reagiert.
Das Niveau der variablen Druckunterstützung kann nach Variante 2
mit dem externen Computer 26 dem internen Computer 24 der
Beatmungseinrichtung 20 übertragen und nach Variante
1 durch den eigenen internen Computer 24 generiert bzw.
aus dem Speicher 25 abgerufen werden.
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Die
Schrittfolge besteht in Folgendem:
Im Überwachungsschritt 30 erfolgt
eine Druck-/Strömungsüberwachung
durch die Beatmungseinrichtung 20. Im Triggerungsschritt 31 wird über den Druck-
oder Strömungssensor
die Atembemühung
in Form von Druckänderungs-
und/oder Strömungssignalen
erkannt und nach Überschreiten
der Triggerschwelle ein Signal dem internen oder externen Computer 24, 26 zugeführt. Sollte
die Triggerschwelle nicht überschritten
werden, so wird die Überwachung
latent weitergeführt.
Im Abfrageschritt 32, der von der Triggerung ausgelöst wird,
erfolgen Abfragen über
die nächste
Druckunterstützung,
aus deren Folge im Beatmungsmusterausgabeschritt 33 das
Beatmungsmuster aus einem zutreffenden Speicher 25, 27 freigegeben
wird. Im Festlegungsschritt 34 wird die Signalisierung
der variablen Druckunterstützung mit
dem übernommenen
Beatmungsmuster ausgegeben, so dass im Erzeugungsschritt 35 die
variable Druckunterstützung
erzeugt wird und über
den Beatmungsanschluss 21 die variable Druckunterstützungsbeatmung
durchgeführt
wird. Die drei Schritte 33, 34, 35 werden
in einem Modul 36 zur Lieferung der Druckunterstützungsniveaus
abgearbeitet, das ein Teil entweder des internen Computers 24 oder des
externen Computers 26 ist.
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Mit
der Erfindung können
als deren Folge eine Senkung der Mortalität durch eine Verbesserung der
respiratorischen Funktion, eine schnellere Entwöhnung der Patienten von der
mechanischen Beatmung sowie kürzere
Aufenthaltszeiten von Patienten auf der Intensivstation erreicht
werden.
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Weitere
Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass die Lungenfunktion in
Bezug auf den Gasaustausch, d.h. der arteriellen Oxygenierung bzw. CO2-Elimination der mechanischen Eigenschaften der
Lungen, z.B. des Widerstandes und der Dehnbarkeit sowie der Reduktion
der Atemarbeit verbessert werden.
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- 1
- oberes
Druckniveau
- 2
- unteres
Druckniveau
- 3
- Druckschwankungen
durch Spontanatmung
- 4
- Trigger
- 5
- konstanter
oberer Druckwert
- 6
- Seufzer
- 7
- konstanter
unterer Druckwert
- 8
- Mittelwert
- 8'
- mittlerer
Unterstützungsdruckwert
- 20
- Beatmungseinrichtung
- 21
- Beatmungsanschluss
- 22
- Druck-
bzw. Strömungs-Generator
- 23
- Druck-
bzw. Strömungssensor/en
- 24
- Interner
Computer
- 25
- Interner
Speicher
- 26
- Externer
Computer
- 27
- Externer
Speicher
- 30
- Überwachungsschritt
- 31
- Triggerungsschritt
- 32
- Abfrageschritt
- 33
- Beatmungsmusterausgabeschritt
- 34
- Festlegungsschritt
- 35
- Erzeugungsschritt
- 36
- Modul
zur Lieferung der Druckunterstützungsniveaus
- pV
- Atemwegsdruck
- p0
- endexspiratorischer
Atemwegsdruck
- p0V
- variabler
endexspiratorischer Atemwegsdruck
- VT
- Atemzugvolumen