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DE102006052485A1 - Kraftstoffpumpe für ein Kraftstoffsystem einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Kraftstoffpumpe für ein Kraftstoffsystem einer Brennkraftmaschine Download PDF

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DE102006052485A1
DE102006052485A1 DE200610052485 DE102006052485A DE102006052485A1 DE 102006052485 A1 DE102006052485 A1 DE 102006052485A1 DE 200610052485 DE200610052485 DE 200610052485 DE 102006052485 A DE102006052485 A DE 102006052485A DE 102006052485 A1 DE102006052485 A1 DE 102006052485A1
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DE
Germany
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fuel
pump
pump housing
fluid path
drive shaft
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200610052485
Other languages
English (en)
Inventor
Sascha Ambrock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Publication of DE102006052485A1 publication Critical patent/DE102006052485A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/02Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type
    • F02M59/04Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type characterised by special arrangement of cylinders with respect to piston-driving shaft, e.g. arranged parallel to that shaft or swash-plate type pumps
    • F02M59/06Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type characterised by special arrangement of cylinders with respect to piston-driving shaft, e.g. arranged parallel to that shaft or swash-plate type pumps with cylinders arranged radially to driving shaft, e.g. in V or star arrangement

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Abstract

Kraftstoffpumpe (22) für ein Kraftstoffsystem (10) einer Brennkraftmaschine (12) umfasst ein Pumpengehäuse (24) sowie eine Antriebswelle (32). Mindestens ein Wellenlager dient zur Lagerung der Antriebswelle (32) im Pumpengehäuse (24). Durch einen Innenraum (30) des Pumpengehäuses (24) verläuft ein erster Fluidweg (74) für den zuströmenden Kraftstoff. Von diesem zweigt ein zweiter Fluidweg (64, 66) für den Kraftstoff ab, der über das Wellenlager hinweg verläuft. Dieser Kraftstoff geht von einer Nutzmenge, die für die Förderung durch die Hochdruck-Kraftstoffpumpe (22) zur Verfügung steht, ab. Es wird vorgeschlagen, dass in dem zweiten Fluidweg (64, 66) eine Ventileinrichtung (78, 80) angeordnet ist, welche den zweiten Fluidweg (64, 66) zeitweise sperren kann.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffpumpe für ein Kraftstoffsystem einer Brennkraftmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Vom Markt her sind Hochdruck-Kraftstoffpumpen für Common-Rail-Kraftstoffsysteme von Kolben-Brennkraftmaschinen bekannt. Diesen Hochdruck-Kraftstoffpumpen wird der Kraftstoff von einer Vorförderpumpe mit einem gewissen Druck zugeführt. Der Kraftstoff wird dabei zunächst durch das Pumpengehäuse der Hochdruck-Kraftstoffpumpe hindurchgeleitet, um dort vorhandene Komponenten zu kühlen. Nach dem Durchtritt des Kraftstoffs durch den Innenraum des Pumpengehäuses wird er über eine Zumesseinrichtung den Förderräumen der Hochdruck-Kraftstoffpumpe zugemessen. Dieser Weg des Kraftstoffes wird als erster Fluidweg bezeichnet. Bin Teil des in den Innenraum des Pumpengehäuses gelangenden Kraftstoffs wird den Wellenlagern der Antriebswelle zugeführt, um diese zu schmieren. Der Kraftstoff tritt durch die Wellenlager hindurch und wird dann üblicherweise in Richtung Kraftstofftank zurückgeführt. Dies wird als zweiter Fluidweg bezeichnet. Der durch die Wellenlager abgeführte Kraftstoff steht für die eigentliche Förderung ("Nutzmenge") nicht zur Verfügung.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Ein wichtiges Auslegungskriterium einer Kraftstoffpumpe ist die Startmengenforderung. Dem liegt der Wunsch zugrunde, dass beim Starten der Brennkraftmaschine die Kraftstoffpumpe möglichst schnell einen für das Starten erforderlichen Kraftstoffdruck bereitstellen soll.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die bekannte Kraftstoffpumpe in dieser Hinsicht zu optimieren.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Kraftstoffpumpe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben. Darüber hinaus finden sich für die Erfindung wichtige Merkmale in der nachfolgenden Beschreibung sowie in den Zeichnungen. Die besagten Merkmale können dabei in ganz unterschiedlichen Kombinationen für die Erfindung wesentlich sein, ohne dass hierauf im Einzelnen explizit hingewiesen wird.
  • Erfindungsgemäß kann der zweite Fluidweg, durch den Kraftstoff von der eigentlichen Nutzmenge abgezweigt wird, gesperrt werden. Als Nutzmenge gilt dabei jene Kraftstoffmenge, die letztlich für die Förderung durch die Kraftstoffpumpe zur Verfügung steht. Diese Nutzmenge kann also in bestimmten Betriebssituationen erhöht werden, was in diesen Betriebssituationen den Wirkungsgrad der Kraftstoffpumpe verbessert.
  • Besonders bevorzugt ist es dabei, dass die Ventileinrichtung den zweiten Fluidweg während eines Betriebsbeginns des Kraftstoffsystems sperrt. Hierdurch kann der Druckaufbau im Kraftstoffsystem, insbesondere in einem der Kraftstoffpumpe nachgeschalteten Common-Rail, beschleunigt werden.
  • Eine besonders einfache und preiswerte Ausgestaltung der erfindungsgemäß vorgesehenen Ventileinrichtung umfasst ein federbelastetes Rückschlagventil. Dieses ist im Normalfall, beispielsweise bei ausgeschaltetem Kraftstoffsystem und beim Start, geschlossen und öffnet erst, wenn ein bestimmter Mindestdruck stromaufwärts von der Ventileinrichtung anliegt.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn dabei der Öffnungsdruck des federbelasteten Rückschlagventils höher ist als ein Öffnungsdruck eines Einlassventils der Kraftstoffpumpe. Letzterer beträgt üblicherweise 1–2 bar, günstig wäre also ein Öffnungsdruck des federbelasteten Rückschlagventils knapp darüber. Hierdurch wird auf einfache Weise sichergestellt, dass die Kraftstoffpumpe möglichst früh und mit gutem Wirkungsgrad mit einer Kraftstoffförderung beginnen kann.
  • Vorteilhaft ist es ferner, wenn die Ventileinrichtung stromabwärts von dem Wellenlager angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, dass auch bei geschlossener Ventileinrichtung im Wellenlager Kraftstoff vorhanden ist und für eine gewisse Schmierung sorgen kann.
  • Die Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dann besonders deutlich, wenn die Ventileinrichtung in dem zweiten Fluidweg eines Flanschlagers angeordnet ist, wobei der zweite Fluidweg von einem Wellendichtring begrenzt wird. Gegenüber einer dauernden Sperrung des zweiten Fluidwegs oder der Anordnung einer starken Drossel im zweiten Fluidweg anstelle der Ventileinrichtung hat die erfindungsgemäße Lösung nämlich den Vorteil, dass der Wellendichtring bei geöffneter und dann nur gering drosselnder Ventileinrichtung druckentlastet wird, was dessen Lebensdauer verbessert.
  • Wird die Kraftstoffpumpe von einer mechanischen Vorförderpumpe gespeist, sollte der zweite Fluidweg in eine Saugleitung der mechanischen Vorförderpumpe münden, da dort der Druck vergleichsweise gering ist und damit auch die Druckbelastung am Wellendichtring niedrig gehalten werden kann.
  • Die Ventileinrichtung kann aber auch stromabwärts von einem Gehäuselager angeordnet sein. In diesem Fall ist eine Abdichtung durch einen Wellendichtring üblicherweise nicht erforderlich. Damit spielt die Druckbelastung eine geringere Rolle, so dass die zweite Fluidverbindung auch in eine dort ohnehin vorhandene Rücklaufleitung münden kann, in der im Allgemeinen ein etwas höherer Druck herrscht als in der Saugleitung stromaufwärts von der mechanischen Vorförderpumpe.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Nachfolgend werden besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Kraftstoffsystems mit einer ersten Ausführungsform einer Hochdruck-Kraftstoffpumpe; und
  • 2 eine zweite Ausführungsform eines Kraftstoffsystems mit einer zweiten Ausführungsform einer Hochdruck-Kraftstoffpumpe.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • Ein Kraftstoffsystem trägt in 1 insgesamt das Bezugszeichen 10. Es dient zur Versorgung einer Brennkraftmaschine, die in 1 nicht im Detail dargestellt ist und insgesamt mit 12 bezeichnet ist.
  • Das Kraftstoffsystem 10 umfasst einen Kraftstoffbehälter 14, aus dem eine mechanisch von der Brennkraftmaschine 12 angetriebene Vorförderpumpe 16 Kraftstoff über eine Saugleitung 18 und einen Kraftstofffilter 20 ansaugt. Die Vorförderpumpe 16 fördert den Kraftstoff mittels eines Vorförderkanals 21 zu einer Hochdruck-Kraftstoffpumpe 22, die insgesamt schematisch durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist. Ein entsprechendes Pumpengehäuse ist mit 24 bezeichnet. Von einem Einlass 26 führt ein Kanal 28 zu einem Innenraum 30 des Pumpengehäuses 24, in dem eine Antriebswelle 32 angeordnet ist, die wiederum mit Antriebsnocken 34 versehen ist. Die Antriebswelle 32 wird ebenfalls mechanisch von der Brennkraftmaschine 12 angetrieben.
  • Die Antriebsnocken 34 arbeiten mit mehreren Kolben zusammen, von denen in 1 aus Gründen der Übersichtlichkeit jedoch nur einer vollständig dargestellt und mit dem Bezugszeichen 36 versehen ist. Der Kolben 36 begrenzt einen Förderraum 38. Dieser ist über ein Einlassventil 40 mit einer ansteuerbaren Zumesseinrichtung 42 im Stile einer Saugdrossel verbunden, von der ein Kanal 44 über einen Filter 46 zum Innenraum 30 des Pumpengehäuses 24 führt. Ferner ist der Förderraum 38 über ein Auslassventil 48 mit einem Common-Rail 50 verbindbar, an welches wiederum mehrere Kraftstoffinjektoren 52 angeschlossen sind, die den Kraftstoff direkt in einen ihnen jeweils zugeordneten Brennraum 54 einspritzen. Vom Common-Rail 50 führt eine Rücklaufleitung 56, in der ein ansteuerbares Druckregelventil 58 angeordnet ist, zum Kraftstoffbehälter 14 zurück. In die Rücklaufleitung 56 mündet auch ein Kanal 60, der vom Vorförderkanal 21 stromabwärts von der Vorförderpumpe 16 abzweigt und in dem ein Überströmventil 62 angeordnet ist.
  • Die Antriebswelle 32 ist mittels zweier Wellenlager, die in 1 nicht dargestellt sind, im Pumpengehäuse 24 gelagert. Das eine Lager ist dabei in einem geschlossenen Bereich des Pumpengehäuses 24 angeordnet, es wird als Gehäuselager bezeichnet. Das andere Wellenlager ist in einem offnen Bereich des Pumpengehäuses 24 angeordnet, in dem die Antriebswelle 32 an ein entsprechendes Gegenstück der Brennkraftmaschine 12 angeflanscht ist. Dieses Wellenlager wird daher auch als Flanschlager bezeichnet. Beide Wellenlager sind spaltbehaftet.
  • Das Gehäuselager ist über einen Gehäuselager-Entlastungskanal 64 mit der Rücklaufleitung 56 verbunden, wohingegen das Flanschlager über einen Flanschlager-Entlastungskanal 66 mit der Saugleitung 18 stromaufwärts von der Vorförderpumpe 16 verbunden ist. Der Lagerspalt des Gehäuselagers ist in 1 durch eine Drosselstelle symbolisiert, die das Bezugszeichen 68 trägt. Der Lagerspalt des Flanschlagers ist ebenfalls durch eine Drosselstelle symbolisiert, die mit 70 bezeichnet ist. Damit im Bereich des Flanschlagers 70 kein Kraftstoff aus dem Pumpengehäuse 24 austritt, ist die Antriebswelle 32 in diesem Bereich durch einen Wellendichtring 72 nach außen abgedichtet.
  • Der Fluidweg des Kraftstoffes von der Vorförderpumpe 16 über den Innenraum 30 des Pumpengehäuses 24 bis zum Einlassventil 40 wird als erster Fluidweg 74 bezeichnet. Die Kanäle 64 und 66 werden als zweiter Fluidweg bezeichnet.
  • Die Hochdruck-Kraftstoffpumpe 22 weist folgende Besonderheit auf: Im Gehäuselager-Entlastungskanal 64 ist zwischen dem Lagerspalt 68 des Gehäuselagers und der Rücklaufleitung 56 ein federbelastetes Rückschlagventil 78 angeordnet, welches zum Innenraum 30 hin sperrt und zur Rücklaufleitung 56 hin öffnet. Analog hierzu ist auch im Flanschlager-Entlastungskanal 66 stromabwärts vom Lagerspalt 70 des Flanschlagers ein zweites federbelastetes Rückschlagventil 80 angeordnet, welches zum Innenraum 30 hin sperrt und zur Saugleitung 18 hin öffnet. Die Öffnungsdrücke der beiden federbelasteten Rückschlagventile 78 und 80 sind im Wesentlichen identisch und höher als der Öffnungsdruck des Einlassventils 40.
  • Im Normalbetrieb des Kraftstoffsystems 10 saugt die Vorförderpumpe 16 den Kraftstoff aus dem Kraftstoffbehälter 14 an. In der Saugleitung 18 herrscht dann ein Druck im Bereich von knapp über 0 bis 1 bar. Die mechanische Vorförderpumpe 16 verdichtet den Kraftstoff und fördert ihn mit einem Druck von ungefähr 5 bar zum Innenraum 30 des Pumpengehäuses 24 der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 22. Der Druck von ungefähr 5 bar wird durch das Überströmventil 62 eingestellt. Von dort wird der Kraftstoff dem Förderraum 38 zugeführt, dort auf einen sehr hohen Druck verdichtet und schließlich in das Common-Rail 50 gefördert, wo der Kraftstoff unter hohem Druck, üblicherweise einige 100 oder gar einige 1.000 bar gespeichert ist. Durch die Spülung des Innenraums 30 des Pumpengehäuses 24 werden die dort vorhandenen Komponenten sowie das Pumpengehäuse 24 insgesamt gekühlt.
  • In diesem Normalbetrieb beträgt der Druckabfall an den Lagerspalten 68 und 70 ungefähr 3–4 bar, so dass stromaufwärts von den Rückschlagventilen 78 und 80 ein Druck von ungefähr 1 bis 2 bar anliegt. Da der Öffnungsdruck der federbelasteten Rückschlagventile 78 und 80 ungefähr bei 1 bar liegt, sind in diesem Normalbetrieb die beiden Rückschlagventile 78 und 80 geöffnet. Es strömt also Kraftstoff vom Innenraum 30 über die Lagerspalte 68 und 70 und sorgt so für eine Schmierung des Gehäuselagers sowie des Flanschlagers.
  • Bei stehendem Kraftstoffsystem, wenn also kein Kraftstoff von der Vorförderpumpe 16 gefördert wird, ist der Innenraum 30 der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 22 weitgehend drucklos, so dass die beiden Rückschlagventile 78 und 80 geschlossen sind. Wird nun das Kraftstoffsystem 10 in Betrieb genommen, indem beispielsweise ein Anlasser der Brennkraftmaschine 12 betätigt wird, beginnt die Vorförderpumpe 16 zu fördern, allerdings zunächst nur mit geringer Leistung. Bei den ersten Umdrehungen der Antriebswelle 32 der Hochdruck-Kraftstoffpumpe 22 herrscht im Innenraum 30 ein Druck, der deutlich unterhalb des normalen Betriebsdrucks von 5 bar liegt. Daher bleiben während dieser allerersten Umdrehungen der Antriebswelle 32 die beiden federbelasteten Rückschlagventil 78 und 80 geschlossen. Gleichzeitig kann das Einlassventil 40 jedoch öffnen, da dessen Öffnungsdruck niedriger ist als der der beiden Rückschlagventile 78 und 80.
  • Somit kann kein Kraftstoff durch die Lagerspalte 68 und 70 hindurch aus dem Innenraum 30 abströmen. Stattdessen wird die gesamte von der Vorförderpumpe 16 in den Innenraum 30 geförderte Kraftstoffmenge über den Kanal 44 zum Einlassventil 40 gefördert, wo sie als Nutzmenge zur Verfügung steht. Die Hochdruck-Kraftstoffpumpe 22 arbeitet daher während dieser allerersten Betriebsphase mit einem erhöhten Wirkungsgrad, der den Druckaufbau im Common-Rail 50 beschleunigt. Erst mit steigender Leistung der Vorförderpumpe 16 steigt der Druck stromaufwärts von den Rückschlagventilen 78 und 80, so dass diese schließlich öffnen.
  • In 2 ist eine alternative Ausführungsform eines Kraftstoffsystems 10 mit einer alternativen Ausführungsform einer Hochdruck-Kraftstoffpumpe 22 gezeigt. Dabei gilt, dass solche Elemente und Bereiche, welche äquivalente Funktionen zu Elementen und Bereichen von 1 aufweisen, die gleichen Bezugszeichen tragen und nicht nochmals im Detail erläutert sind.
  • Im Unterschied zu dem Kraftstoffsystem von 1 verfügt das in 2 dargestellte Kraftstoffsystem 10 nicht über eine mechanisch, sondern eine elektrisch angetriebene Vorförderpumpe 16, die in der Nähe des Kraftstoffbehälters 14 angeordnet ist. Der Flanschlager-Entlastungskanal 66 ist daher nicht mit der Saugleitung 18, sondern mit der Rücklaufleitung 56 verbunden, ebenso wie der Gehäuselager-Entlastungskanal 64. Darüber hinaus verfügt die Hochdruck-Kraftstoffpumpe 22 von 2 noch über ein Druckregelventil 82, welches in einem Kanal 84 angeordnet ist, der vom Kanal 44 abzweigt und zur Rücklaufleitung 56 führt.

Claims (8)

  1. Kraftstoffpumpe (22) für ein Kraftstoffsystem (10) einer Brennkraftmaschine (12), mit einem Pumpengehäuse (24), einer Antriebswelle (32), mindestens einem Wellenlager zur Lagerung der Antriebswelle (32) im Pumpengehäuse (24), einem durch einen Innenraum (30) des Pumpengehäuses (24) verlaufenden ersten Fluidweg (74) für den zuströmenden Kraftstoff, und einem von diesem abzweigenden über das Wellenlager hinweg verlaufenden zweiten Fluidweg (64, 66) für den Kraftstoff, der von einer Nutzmenge abgeht, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zweiten Fluidweg (64, 66) eine Ventileinrichtung (78, 80) angeordnet ist, welche den zweiten Fluidweg (64, 66) zeitweise sperren kann.
  2. Kraftstoffpumpe (22) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (78, 80) während eines Betriebsbeginns des Kraftstoffsystems (10) sperrt.
  3. Kraftstoffpumpe (22) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung ein federbelastetes Rückschlagventil (78, 80) umfasst.
  4. Kraftstoffpumpe (22) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsdruck des federbelasteten Rückschlagventils (78, 80) höher ist als ein Öffnungsdruck eines Einlassventils (40) der Kraftstoffpumpe (22).
  5. Kraftstoffpumpe (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (78, 80) stromabwärts von dem Wellenlager angeordnet ist.
  6. Kraftstoffpumpe (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (80) in dem zweiten Fluidweg (66) eines Flanschlagers angeordnet ist und der zweite Fluidweg (66) von einem Wellendichtring (72) begrenzt wird.
  7. Kraftstoffpumpe (22) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Fluidweg (66) in eine Saugleitung (18) einer mechanischen Vorförderpumpe (16) mündet.
  8. Kraftstoffpumpe (22) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventileinrichtung (78) stromabwärts von einem Gehäuselager angeordnet ist und die zweite Fluidverbindung (64) in eine Rücklaufleitung (56) mündet.
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DE102010042587A1 (de) 2010-10-18 2012-04-19 Robert Bosch Gmbh Kraftstoffpumpe für ein Kraftstoffeinspritzsystem einer Brennkraftmaschine
WO2014086521A1 (de) * 2012-12-04 2014-06-12 Robert Bosch Gmbh Pumpe, insbesondere kraftstoffhochdruckpumpe für eine brennkraftmaschine

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