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DE102006050147A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren Download PDF

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DE102006050147A1
DE102006050147A1 DE200610050147 DE102006050147A DE102006050147A1 DE 102006050147 A1 DE102006050147 A1 DE 102006050147A1 DE 200610050147 DE200610050147 DE 200610050147 DE 102006050147 A DE102006050147 A DE 102006050147A DE 102006050147 A1 DE102006050147 A1 DE 102006050147A1
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motor
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DE200610050147
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English (en)
Inventor
Thomas Dipl.-Ing. Dorner
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Aumovio Microelectronic GmbH
Original Assignee
Conti Temic Microelectronic GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/68Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more DC dynamo-electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (µC, T1, T2) zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren (M1, M2), die derart ausgebildet ist, dass sie Ansteuersignale (PWM1, PWM2) für die Gleichstrommotoren (M1, M2) erzeugt, die zeitlich zueinander versetzte Takte aufweisen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren gemäß Anspruch 1 sowie ein Verfahren zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren gemäß Anspruch 9.
  • Elektronisch gesteuerte Gleichstrommotoren (DC-Motoren) werden zum Beispiel als Antrieb von Kühlerlüftern im Kfz eingesetzt. Bei einigen Fahrzeugen werden auch zwei Motoren parallel geschaltet. Man spricht hierbei von Doppellüftern. 4 zeigt das prinzipielle Blockschaltbild eines Doppellüfters. In 4 sind zwei Elektromotoren M1 und M2 dargestellt, welche mit ihrem ersten Anschluss mit einem Plus-Pol 10 einer Batterie verbunden sind. Der erste Elektromotor M1 ist mit seinem zweiten Anschluss über einen ersten und zweiten Anschluss 12 bzw. 14 eines ersten Schalters, in diesem Fall eines MOS-Feldeffekt-Transistors T1, mit einem Minus-Pol einer Batterie 16 verbunden. Der Steueranschluss 18 des ersten MOS-Feldeffekt-Transistors T1 ist mit einem Mikroprozessor bzw. Mikrocontroller µC verbunden. Der zweite Elektromotors M2 ist mit seinem zweiten Anschluss über einen ersten und zweiten Anschluss 20 bzw. 22 eines zweiten Schalters, in diesem Fall eines MOS-Feldeffekt-Transistors T2, mit einem Minus-Pol der Batterie 16 verbunden. Der Steueranschluss 24 des zweiten MOS-Feldeffekt-Transistors T2 ist mit dem Mikroprozessor bzw. Mikrocontroller µC verbunden. Beide Motoren sind weiterhin mit ihren zweiten Anschlüssen über die Dioden D1 und D2 mit dem Plus-Pol 10 einer Batterie verbunden. Weiterhin ist ein Zwischenkreiskondensator 26 zwischen den Plus-Pol 10 und den Minus-Pol 16 der Batterie geschaltet. Die Aufgabe des Zwischenkreiskondensators 26 besteht darin, eine Pufferung der Leistungsversorgung bzw. Stromversorgung des ersten und zweiten Elektromotors M1 und M2 durchzuführen, so dass keine großen Schwankungen auf den Versorgungsspannungsleitungen auftreten. Beide Motoren werden PWM-getaktet, d.h. durch ein Taktsignal angesteuert, dessen Pulsweite moduliert (PWM: Pulsweiten-Modulation) ist, um die Drehzahl des Motors einstellen zu können. Der Transistor T1 wird mit dem Signal PWM1 und der Transistor T2 mit dem Signal PWM2 angesteuert
  • In 5 ist die prinzipielle Funktionsweise der in 4 dargestellten Schaltungsanordnung bei deren herkömmlichem Betrieb wiedergegeben. In jedem der oberen beiden Teildiagrammen aus 5 ist der Schaltzustand des ersten bzw. zweiten MOS-Feldeffekt-Transistors T1 und T2 dargestellt. Das untere Teildiagramm aus 5 zeigt die daraus resultierende Belastung – speziell die Ripplestrombelastung – des in 4 dargestellten Zwischenkreiskondensators 26. Der in 5 dargestellte Betrieb des ersten und zweiten Elektromotors M1 und M2 weist jedoch den Nachteil auf, dass hierdurch der Zwischenkreiskondensator 26 stark belastet wird, da die Stromabgabe und -aufnahme des Zwischenkreiskondensator hoch sind und die Frequenz der Stromabgabe und -aufnahme klein ist. Eine solche starke Belastung reduziert jedoch die Lebensdauer des Zwischenkreiskondensators 26. Deshalb erfordert ein solcher Betrieb die Verwendung eines qualitativ hochwertigen Kondensators. Die Verwendung eines solchen qualitativ hochwertigen Kondensators ist jedoch kostenintensiv.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren sowie ein Verfahren zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren zu schaffen, bei denen die Belastung des Zwischenkreiskondensators verringert ist.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren mit den Merkmalen nach Anspruch 1 sowie ein Verfahren zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren mit den Merkmalen nach Anspruch 9 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Ein wesentlicher Gedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin, mehrere Elektromotoren derart ansteuern, dass die beiden Elektromotoren zeitversetzt ein- bzw. ausgeschaltet werden. Durch ein solches zeitversetztes Ein- bzw. Ausschalten der Elektromotoren kann die Belastung des Zwischenkreiskondensators gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Ansteuerungen verringert werden.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, dass sich die Lebensdauer des als Zwischen kreiskondensator eingesetzten Kondensators erhöhen lässt, da dieser Kondensator im Gegensatz zum Stand der Technik nicht mehr einer hohen Belastung ausgesetzt ist. Vielmehr wird durch das zeitversetzte Ein- und Ausschalten der Elektromotoren die Belastungsfrequenz des Zwischenkreiskondensators erhöht und gleichzeitig hohe Belastungsspitzen (Ripplestromamplituden) vermieden, da nicht alle Motoren gleichzeitig ein- und ausgeschaltet werden, die gleichzeitig mit Strom versorgen werden müssten. Dadurch kann die Lebensdauer des Zwischenkreiskondensators erhöht werden. Alternativ (oder zusätzlich) kann bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Ansatzes auch ein Kondensator mit niedrigerer Qualität als Zwischenkreiskondensator eingesetzt werden. Die Verwendung von solchen Kondensatoren wirkt sich kostenreduzierend aus.
  • Die Erfindung betrifft nun gemäß einer Ausführungsform eine Vorrichtung zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren, die derart ausgebildet ist, dass sie Ansteuersignale für die Gleichstrommotoren erzeugt, die zeitlich zueinander versetzte Takte aufweisen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Vorrichtung ferner zum Erzeugen der Ansteuersignale derart ausgebildet, dass sich zumindest zwei der zeitlich zueinander versetzten Signale nicht überlappen. Dies bietet den Vorteil, dass zumindest zwei der PWM-getakteten Gleichstrommotoren nicht zeitgleich eingeschaltet sind.
  • Hierdurch lässt sich eine kurzzeitige hohe Belastung des Zwischenkreiskondensators vermeiden. Vielmehr lässt sich durch eine solche Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Erhöhung der Belastungsfrequenz des Zwischenkreiskondensators bei einer insgesamt niedrigeren Amplitude der Maximalbelastung erreichen.
  • Die Vorrichtung kann auch zum Ansteuern von drei Gleichstrommotoren vorgesehen und ferner ausgebildet sein, dass sich drei der zeitlich zueinander versetzten Signale nicht überlappen. Gegenüber einem Schaltzustand stellt diese Ausführungsform sicher, dass eine möglichst hohe Belastungsfrequenz des Zwischenkreiskondensators erreicht wird, da nun alle der drei Gleichstrommotoren zu unterschiedlichen Zeiten eingeschaltet sind.
  • Auch kann gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Vorrichtung ferner zum Erzeugen der Ansteuersignale derart ausgebildet sein, dass nach einem Takt für das Ansteuersignal eines ersten Gleichstrommotors ein Takt für ein Ansteuersignal eines weiteren Gleichstrommotors erst nach einer Pause erzeugt wird. Dies ermöglicht, dass sich der Zwischenkreiskondensator nach einer Entladung durch das Einschalten des ersten Gleichstrommotors wieder aufladen kann und somit für das Einschalten des weiteren Gleichstrommotors wieder ein möglichst großer Strom von dem Zwischenkreiskondensator abgegeben werden kann.
  • Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung ferner zum Erzeugen der Ansteuersignale derart ausgebildet sein, dass direkt im Anschluß an einen Takt für das Ansteuersignal eines ersten Gleichstrommotors ein Takt für ein Ansteuersignal eines weiteren Gleichstrommotors derart erzeugt wird, dass sich die Takte nicht überlappen. Dadurch kann die Belastung des Zwischenkreiskondensators minimiert werden.
  • In einer anderen Ausführungsform kann die Vorrichtung auch zum Erzeugen der Ansteuersignale derart ausgebildet sein, dass sich zumindest zwei der zeitlich zueinander versetzten Signale überlappen. Dies ermöglicht auch einen eingeschalteten Zustand von zwei Gleichstrommotoren, so dass bei einem parallelen gleichzeitigen Betrieb der beiden Motoren im eingeschalteten Zustand eine hohe Leistung an die Verbraucher abgegeben werden kann. Zugleich kann dabei jedoch sichergestellt werden, dass durch das zeitverzögerte Ein- und Ausschalten der Motoren der Zwischenkreiskondensator keine so hohe Belastung wie im Stand der Technik erleidet.
  • In einer weiteren Ausführungsform kann die Vorrichtung ferner zum Erzeugen der Ansteuersignale derart ausgebildet sein, dass während einem Takt des Ansteuersignals eines ersten Gleichstrommotors ein bestehender Takt zur Ansteuerung eines zweiten Gleichstrommotors beendet und nach einer Pause ein neuer Takt zur Ansteuerung dieses zweiten Gleichstrommotors erzeugt wird. Hierdurch kann wiederum durch das Vorsehen einer Pause zwischen dem Taktende und einem darauf folgenden Taktanfang für das Ansteuersignal des weiteren Gleichstrommotors sichergestellt werden, dass der Zwischenkreiskondensator in der Zeit zwischen dem Taktende und dem Taktanfang wieder geladen wird. Somit steht für das erneute Einschalten des zweiten Gleichstrommotors in dem Zwischenkreiskondensator wieder eine hohe Energie zur Verfügung.
  • Auch kann gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Ansteuervorrichtung zum Ansteuern von durch Gleichstrommotoren angetriebenen Kühlerlüftern in einem Kraftfahrzeug vorgesehen sein, die eine Vorrichtung gemäß einer der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung umfasst. Hierdurch lassen sich insbesondere die bei einem Doppellüfter auftretenden Probleme einer hohen Belastung des Zwischenkreiskondensators reduzieren.
  • Zusätzlich zu einer der vorstehend genannten Ausführungsformen kann auch ein Verfahren zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren vorgesehen sein, bei dem Ansteuersignale für die Gleichstrommotoren erzeugt werden, die zeitlich zueinander versetzte Takte aufweisen.
  • Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.
  • In der Beschreibung, in den Ansprüchen, in der Zusammenfassung und in den Zeichnungen werden die in der hinten angeführten Liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugszeichen verwendet.
  • Die Zeichnungen zeigen in:
  • 1 ein Schaltdiagramm zum Ein- und Ausschalten der Elektromotoren gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ein Schaltdiagramm zum Ein- und Ausschalten der Elektromotoren gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 3 ein Schaltdiagramm zum Ein- und Ausschalten der Elektromotoren gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 4 ein Diagramm einer Schaltungsanordnung zum Steuern von zwei Elektromotoren, die durch einen Zwischenkreiskondensator gepuffert sind; und
  • 5 ein Schaltdiagramm zum Ein- und Ausschalten der Elektromotoren gemäß dem herkömmlichen Betrieb der in 4 dargestellten Schaltungsanordnung.
  • Im Folgenden können gleiche und/oder funktional gleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen sein. Die im Folgenden angegebenen absoluten Werte und Maßangaben sind nur beispielhafte Werte und stellen keine Einschränkung der Erfindung auf derartige Dimensionen dar.
  • In 1 ist ein Schaltdiagramm zum Ein- und Ausschalten der Elektromotoren gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wiedergeben. Hierbei wird wieder die in 4 abgebildete Schaltungsanordnung zu Grunde gelegt, wobei jedoch die Ansteuerung des ersten und zweiten Transistors T1 und T2 nunmehr gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erfolgt. Die Transistoren T1 und T2 stellen dabei lediglich Ausführungsbeispiele von Schaltern dar; alternativ können auch andere Arten von Schaltern eingesetzt werden. Die vorliegende Erfindung wird gemäß diesem Ausführungsbeispiel durch eine Programmsteuerung in dem Mikrocontroller µC erreicht. Analog zu der in 5 wiedergegebenen Darstellung kennzeichnen die oberen beiden Teildiagramme aus 1 einen durchgeschalteten Zustand bzw. einen gesperrten Zustand des ersten und zweiten Transistors T1 und T2. Wie aus diesen beiden oberen Teildiagrammen aus 1 ersichtlich ist, wird der erste Transistor T1 zum ersten Zeitpunkt t1 durchgeschaltet und zum zweiten Zeitpunkt t2 wieder gesperrt. Der zweite Transistor T2 wird zum dritten Zeitpunkt t3 durchgeschaltet und zum vierten Zeitpunkt t4 wieder gesperrt. Da der zweite Zeitpunkt t2 vor dem dritten Zeitpunkt t3 liegt, resultiert eine Steuerung der beiden Elektromotoren M1 und M2 derart, dass zuerst der erste Elektromotor M1 eingeschaltet und wieder ausgeschaltet wird, woran anschließend nach einer Pause der zweite Elektromotor M2 eingeschaltet und wieder ausgeschaltet wird. Dieser Schaltzyklus wird anschließend wiederholt Aus dem unteren Teildiagramm der 1 ist die Auswirkung eines solchen Schaltverhaltens auf die Belastung des Zwischenkreiskondensators 26 ersichtlich. Entgegen der im unteren Teildiagramm in 5 dargestellten hohen, kurzzeitigen Ladung des Zwischenkreiskondensator 26, was einer hohen Belastung des Zwischenkreiskondensators 26 entspricht, kann durch das erfindungsgemäße Ansteuern des ersten und zweiten Elektromotors M1 und M2 eine Erhöhung der Belastungsfrequenz des Zwischenkreiskondensator 26 bei gleichzeitiger Reduktion der Maximalbelastung erreicht werden. Hierbei ist anzumerken, dass die Höhe der Belastungskennlinie des unteren Teildiagrammes der 1 und 5 lediglich aus Gründen der graphischen Darstellung gewählt wurde und keinen Hinweis auf eine tatsächliche Belastung des Zwischenkreiskondensators 26 gibt. Die Zeitspanne zwischen mit dem Ausschalten des ersten Elektromotors M1 zum Zeitpunkt t2 und dem Einschalten des zweiten Elektromotors M2 zum Zeitpunkt t3 wird dabei zur Wiederaufladung des Zwischenkreiskondensators 26 verwendet.
  • In 2 ist ein Schaltdiagramm zum Ein- und Ausschalten der Elektromotoren gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Dieses Ausführungsbeispiel basiert auf der Verwendung eines dritten Elektromotors, der in 4 nicht dargestellt ist. Analog wäre der dritte Elektromotor ebenfalls parallel zu dem ersten und zweiten Elektromotor M1 und M2 zu schalten, wobei dieser dritte Elektromotor auch durch einen dritten Transistor, der von dem Mikrocontroller gesteuert wird, ein- bzw. ausgeschaltet werden kann. In 2 ist das Schaltverhalten des (in 4 nicht dargestellten) dritten Transistors durch das Teildiagramm mit der Bezeichnung T3 dargestellt. Entsprechend dem in 1 dargestellten Schaltverhalten kann auch gemäß dem weiteren Ausführungsbeispiel ein zeitversetztes Durchschalten oder Sperren des ersten und zweiten Transistors T1 und T2 erfolgen. Zusätzlich kann der dritte Transistor T3 zu einem fünften Zeitpunkt t5 durchgeschaltet und zu einem sechsten Zeitpunkt t6 wieder gesperrt werden. Hierbei ist wieder ein zeitlicher Versatz zwischen dem Sperren des zweiten Transistors T2 zum vierten Zeitpunkt t4 und dem Durchschalten des dritten Transistors zum fünften Zeitpunkt t5 zu erkennen. Ein derartiges Schaltverhalten von drei Elektromotoren bewirkt dann eine nochmalige Erhöhung der Belastungsfrequenz des eingesetzten Zwischenkreiskondensators 26, was aus dem unteren Teildiagramm aus 2 zu erkennen ist. Eine Erhöhung der maximalen Belastung des Zwischenkreiskondensators 26 wird dabei wieder vermieden.
  • 3 zeigt ein Schaltdiagramm zum Ein- und Ausschalten der Elektromotoren gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Zur Steuerung von zwei Elektromotoren wird wieder auf die in 4 dargestellte Schaltungsanordnung zurückgegriffen. Im Unterschied zu der in 1 dargestellten Ansteuerung der beiden Elektromotoren M1 und M2 wird gemäß der in 3 dargestellten Ansteuerung der erste Elektromotor M1 und der zweite Elektromotor M2 mit einem höheren Aussteuergrad betrieben. Hierbei bleibt der erste Elektromotor M1 eingeschaltet, während der zweite Elektromotor M2 ausgeschaltet und wieder eingeschaltet wird. Auch bleibt der zweite Elektromotor M2 eingeschaltet, während der erste Elektromotor M1 ausgeschaltet und wieder eingeschaltet wird, was aus den Schaltzustandsdiagrammen für den ersten und zweiten Transistor T1 und T2 erkennbar ist. Hierbei bleibt die Belastung des Zwischenkreiskondensators 26 gegenüber dem Stand der Technik gering, da wieder ein zeitgleiches Einschalten oder Ausschalten des ersten und zweiten Elektromotors M1 und M2 vermieden wird.
  • Zusammenfassend ist zu nennen, dass es von Vorteil ist, dass, wenn zwei oder mehrere Motoren parallel im Teillastbereich angesteuert werden (d.h. PWM-getaktet werden), die Ansteuerung zeitversetzt durchgeführt wird. Auf diese Weise vervielfacht (je nach Anzahl der Motoren) sich die Belastungsfrequenz der Zwischenkreis-Elkos. Da Elkos bei höherer Frequenz belastungsfähiger sind, lässt sich erstens ein Kostenvorteil durch Einsatz niederwertigerer Elkos oder eine Erhöhung der Lebensdauer bei Einsatz gleichwertiger Elkos erreichen.
  • Im Teillastbereich werden elektronisch angesteuerte Motoren für gewöhnlich PWM-getaktet. Konventionell bei zeitgleichem Takten zweier Motoren würde die Frequenz der Elkobelastung der Frequenz des PMW-Taktes entsprechen, wie dies in 5 dargestellt ist. Wird jedoch eine zeitversetzte Ansteuerung der einzelnen Motoren durchgeführt, lässt sich durch Erhöhung der Belastungsfrequenz eine Reduzierung der Rippelstrombelastung der Zwischenkreiskondensatoren erreichen.
  • 10
    Plus-Pol einer Batterie
    12
    erster Anschluss des ersten MOS-Feldeffekt-Transistors T1
    14
    zweiter Anschluss des ersten MOS-Feldeffekt-Transistors T1
    16
    Minus-Pol der Batterie
    18
    Steueranschluss des ersten MOS-Feldeffekt-Transistors T1
    20
    erster Anschluss des zweiten MOS-Feldeffekt-Transistors T2
    22
    zweiter Anschluss des zweiten MOS-Feldeffekt-Transistors T2
    24
    Steueranschluss des zweiten MOS-Feldeffekt-Transistors T2
    26
    Zwischenkreiskondensator
    M1
    erster Elektromotor
    M2
    zweiter Elektromotor
    PWM1
    Ansteuersignal des ersten MOS-Feldeffekt-Transistors T1
    PWM2
    Ansteuersignal des zweiten MOS-Feldeffekt-Transistors T2
    T1
    erster MOS-Feldeffekt-Transistor
    T2
    zweiter MOS-Feldeffekt-Transistor
    D1
    Freilaufdiode zwischen dem zweiten Anschluss des ersten Elektromotors und dem Plus-Pol der Batterie
    D2
    Freilaufdiode zwischen dem zweiten Anschluss des zweiten Elektromotors und dem Plus-Pol der Batterie
    µC
    Mikrocontroller

Claims (9)

  1. Vorrichtung (µC, T1, T2) zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren (M1, M2), die derart ausgebildet ist, dass sie Ansteuersignale (PWM1, PWM2) für die Gleichstrommotoren (M1, M2) erzeugt, die zeitlich zueinander versetzte Takte aufweisen.
  2. Vorrichtung (µC, T1, T2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner zum Erzeugen der Ansteuersignale (PWM1, PWM2) derart ausgebildet ist, dass sich zumindest zwei der zeitlich zueinander versetzten Signale (PWM1, PWM2) nicht überlappen.
  3. Vorrichtung (µC, T1, T2) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Ansteuern von drei Gleichstrommotoren vorgesehen ist und ferner ausgebildet ist, dass sich drei der zeitlich zueinander versetzten Signale (PWM1, PWM2) nicht überlappen.
  4. Vorrichtung (µC, T1, T2) gemäß einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner zum Erzeugen der Ansteuersignale (PWM1, PWM2) derart ausgebildet ist, dass nach einem Takt für das Ansteuersignal (PWM1) eines ersten Gleichstrommotors (M1) ein Takt für ein Ansteuersignal (PWM2) eines weiteren Gleichstrommotors (M2) erst nach einer Pause erzeugt wird.
  5. Vorrichtung (µC, T1, T2) gemäß einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner zum Erzeugen der Ansteuersignale (PWM1, PWM2) derart ausgebildet ist, dass direkt im Anschluß an einen Takt für das Ansteuersignal (PWM1) eines ersten Gleichstrommotors (M1) ein Takt für ein Ansteuersignal (PWM2) eines weiteren Gleichstrommotors (M2) derart erzeugt wird, dass sich die Takte nicht überlappen.
  6. Vorrichtung (µC, T1, T2) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner zum Erzeugen der Ansteuersignale (PWM1, PWM2) derart ausgebildet ist, dass sich zumindest zwei der zeitlich zueinander versetzten Signale (PWM1, PWM2) überlappen.
  7. Vorrichtung (µC, T1, T2) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner zum Erzeugen der Ansteuersignale (PWM1, PWM2) derart ausgebildet ist, dass während einem Takt des Ansteuersignals (PWM1) eines ersten Gleichstrommotors (M1) ein bestehender Takt zur Ansteuerung eines zweiten Gleichstrommotors (M2) beendet und nach einer Pause ein neuer Takt zur Ansteuerung dieses zweiten Gleichstrommotors (M2) erzeugt wird.
  8. Ansteuervorrichtung zum Ansteuern von durch Gleichstrommotoren (M1, M2) angetriebenen Kühlerlüftern in einem Kraftfahrzeug, die eine Vorrichtung (µC, T1, T2) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 aufweist.
  9. Verfahren zum Ansteuern von mehreren parallel geschalteten PWM-getakteten Gleichstrommotoren (M1, M2), bei dem Ansteuersignale (PWM1, PWM2) für die Gleichstrommotoren (M1, M2) erzeugt werden, die zeitlich zueinander versetzte Takte aufweisen.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008041236A1 (de) 2008-08-13 2010-02-18 Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Würzburg Verfahren zum Betreiben einer Antriebsvorrichtung, Antriebsvorrichtung und Mehrfachlüfteranordnung

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