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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein Flüssigkeitspumpenanordnungen
und, genauer gesagt, Flüssigkeitspumpenanordnungen
mit positiver Verdrängung.
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Bei
herkömmlichen
integrierten mit Druck beaufschlagten Flüssigkeitssystemen wird der
Flüssigkeitsdruck
normalerweise durch Pumpen mit positiver Verdrängung, wie beispielsweise Rotorpumpen mit
innenverzahntem Rotor, Zahnradpumpen, etc. erzeugt. Die Hydraulik-Rotorpumpen
mit innenverzahntem Rotor werden immer mehr zu einer alltäglichen
Sache. Die Rotorpumpen mit innenverzahntem Rotor könnten bei
vielen industriellen Anwendungen gefunden werden, wie beispielsweise
bei Motorfahrzeugen, Robotern und einem mechanisierten Transportgerät. Die Hydraulik-Rotorpumpen
mit innenverzahntem Rotor sind allgemein bei Anwendungen bevorzugt,
die zu Fahrzeug-Drehmomentkupplungen gehören, einschließlich Differentialen
mit beschränktem
Schlupf. Rotorpumpen mit innenverzahntem Rotor werden manchmal in
den Differentialmechanismus eingebaut und innerhalb des Differentialgehäuses untergebracht.
Mit dieser größer werdenden
Anzahl von Anwendungen gibt es eine immer größer werdende Notwendigkeit
für anwenderspezifische Entwicklungen,
wobei die Entwicklungen ausrückbare
beziehungsweise auskuppelbare Antriebe enthalten. Da Rotorpumpen
mit innenverzahntem Rotor Vorrichtungen mit hohem Drehmoment sind,
bedeuten ausrückbare
Antriebe teure Kupplungen und/oder Beschränkungen für ein Einkuppeln. Gegenwärtige Versuche,
um diese Eigenschaften zu beheben, wie beispielsweise Mehrstapelkupplungen,
Außenumlaufventile
oder Einwegeantriebsmechanismen, sind bezüglich entweder der Kosten oder
der Ausführbarkeit
nicht effizient.
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Daher
existiert die Notwendigkeit, diese Nachteile des Standes der Technik
zu überwinden, indem
eine effizientere und kosteneffektive selektiv betriebene Flüssigkeitspumpenanordnung
mit positiver Verdrängung
zur Verfügung
gestellt wird.
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Flüssigkeitspumpenanordnung zur
Verwendung in einem mit Druck beaufschlagten Flüssigkeitssystem zur Verfügung. Die
Flüssigkeitspumpenanordnung
der vorliegenden Erfindung weist ein Pumpengehäuse und eine innerhalb des
Pumpengehäuses
angeordnete Flüssigkeitspumpe
auf. Die Flüssigkeitspumpe hat
axial gegenüberliegende
erste und zweite Seitenflächen
und enthält
ein Flügelradelement
und ein Rotorelement, das mit dem Flügelradelement zusammenarbeitet
und im Wesentlichen darin zur Drehung um eine zentrale Achse angeordnet
ist. Die Flüssigkeitspumpenanordnung
weist weiterhin Einlass- und Auslassanschlüsse auf, die benachbart zur
ersten Seitenfläche
der Flüssigkeitspumpe
angeordnet sind, eine Druckkammer, die innerhalb des Pumpengehäuses benachbart
zur zweiten Seitenfläche
der Flüssigkeitspumpe
ausgebildet ist, und eine Endplatte, die innerhalb der Druckkammer
angeordnet und relativ zur Pumpe zwischen einer ersten Position
und einer zweiten Position bewegbar ist. Die Endplatte hat axial
gegenüberliegende
innere und äußere Endoberflächen, die
so ausgerichtet sind, dass die innere Endoberfläche zur Flüssigkeitspumpe gerichtet ist,
während
die äußere Endoberfläche weg
von der Pumpe gerichtet ist. Ein Bereich der äußeren Endoberfläche der
Endplatte ist größer als
der Bereich ihrer inneren Endoberfläche.
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Die
Flüssigkeitspumpenanordnung
gemäß der vorliegenden
Erfindung stellt eine selektiv betreibbare Flüssigkeitspumpenanordnung zur
Verfügung,
die eine Flüssigkeit
variablen Drucks für
ein mit Druck beaufschlagtes Flüssigkeitssystem
zur Verfügung
stellt und die Pumpenanordnung selektiv deaktivieren kann und mit
stark erhöhter
Effizienz betrieben wird.
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Die
Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden aus einem Studieren der
folgenden Beschreibung offensichtlich werden, wenn sie im Hinblick
auf die beigefügten
Zeichnungen betrachtet wird, wobei:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer Drehmomentkupplungsanordnung gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist;
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2 eine
perspektivische Ansicht eines Antriebszugs einer Flüssigkeitspumpenanordnung gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist;
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3A eine
Schnittansicht der Flüssigkeitspumpenanordnung
gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist, welche Ansicht eine Endplatte in
einer ersten Position zeigt;
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3B eine
Schnittansicht der Flüssigkeitspumpenanordnung
gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist, welche Ansicht die Endplatte in
einer zweiten Position zeigt;
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3C eine
Schnittansicht der Flüssigkeitspumpenanordnung
gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ohne die Endplatte ist;
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4 eine
Schnittansicht entlang der in 3A gezeigten
Linie 4-4 ist;
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5 eine
Schnittansicht entlang der in 3A gezeigten
Linie 5-5 ist;
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6A eine
Vorderansicht der Endplatte der Flüssigkeitspumpenanordnung gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist;
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6B eine
Schnittansicht der Endplatte der Flüssigkeitspumpenanordnung gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist, welche Ansicht die Endplatte in
einer zweiten Position zeigt;
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6C eine
Rückansicht
der Endplatte der Flüssigkeitspumpenanordnung
gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist; und
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7 eine
schematische Ansicht einer Hydraulikschaltung beziehungsweise eines
Hydraulikkreises gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist.
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Das
bevorzugte Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben werden.
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Zu
Zwecken der folgenden Beschreibung wird in der folgenden Beschreibung
eine bestimmte Terminologie nur der Annehmlichkeit halber verwendet
und ist nicht beschränkend.
Die Ausdrücke,
wie beispielsweise "rechts" und "links" und "innere" und "äußere" bezeichnen Richtungen in den Zeichnungen,
auf welche Bezug genommen wird. Die Ausdrücke "kleiner" und "größer" beziehen sich auf
eine relative Größe von Elementen
der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung und bestimmte Teile davon.
Die Terminologie enthält
die Ausdrücke,
die oben spezifisch angegeben sind, Ableitungen davon und Ausdrücke ähnlicher
Bedeutung. Zusätzlich
bedeutet der Ausdruck "ein", wie er in den Ansprüchen verwendet ist, "wenigstens ein".
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Die 1 und 2 zeigen
eine Differentialtyp-Drehmomentkupplungsanordnung 10 mit
beschränktem
Schlupf, die eine hydraulisch betätigte Drehmomentverteilungsvorrichtung 11 in
der Form eines Differentials mit beschränktem Schlupf enthält, das
in einem Drehmomentkupplungsgehäuse 16 angeordnet
ist, und eine Kombination aus einer Fluid- bzw. Flüssigkeitspumpenanordnung 12 und
einem Hydraulikakkumulator 14, die detailliert in den 3A und 3C gezeigt
ist. Es wird erkannt werden, dass die vorliegende Erfindung auch
bei irgendeiner anderen mittels Fluid bzw. Flüssigkeit betätigten Drehmomentkupplung
verwendet werden kann, die im Stand der Technik bekannt ist. Vorzugsweise
ist die Flüssigkeitspumpenanordnung 12 in
der Form einer Rotorpumpenanordnung mit innenverzahntem Rotor. Alternative
Pumpentypen können verwendet
werden. Beispielsweise kann die Flüssigkeitspumpenanordnung 12 eine
Zahnradpumpe, eine Innenzahnradpumpe oder eine Drehkolbenpumpe sein.
Die Rotorpumpenanordnung mit innenverzahntem Rotor 12 und
der Hydraulikakkumulator 14 entwickeln einen Hydraulikdruck,
der zum Betätigen
der Drehmomentkupplungsanordnung 10 verwendet wird. Das
Differential 11 mit beschränktem Schlupf der vorliegenden
Erfindung ist im Stand der Technik wohlbekannt und enthält eine
Mehrscheiben-Reibkupplung 24, die durch eine in 7 gezeigte
Kolbenanordnung 25 variablen Drucks hydraulisch betätigt wird.
Spezifischer wird der durch die Rotorpumpenanordnung mit innenverzahntem
Rotor 12 erzeugte und/oder im Akkumulator 14 gespeicherte
Hydraulikdruck zum selektiven Betätigen der Reibkupplung 24 verwendet.
Die Reibkupplung 24 ist innerhalb eines Drehmomentkupplungsgehäuses 12 (das
in 2 gezeigt ist) angeordnet, das innerhalb des Drehmomentkupplungsgehäuses 16 drehbar
gelagert ist.
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Wie
es am besten in 1 gezeigt ist, sind die Rotorpumpenanordnung
mit innenverzahntem Rotor 12 und der Akkumulator 14 außerhalb
des Drehmomentkupplungsgehäuses 16 in
einem gemeinsamen Pumpengehäuse
vom modularen Typ 18 angebracht. Die Drehmomentkupplungsanordnung 10 empfängt ein
Eingangsdrehmoment durch eine Eingangsgetriebewelle 20.
Das Eingangsdrehmoment wird zur Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 12 über eine
Getriebeanordnung kommuniziert, die in einem mittleren Teil 22 des
Drehmomentkupplungsgehäuses 16 untergebracht
ist. Das Differential 11 mit beschränktem Schlupf der Drehmomentkupplungsanordnung 10 ordnet
das Eingangsdrehmoment selektiv zwischen einer ersten 21 und
einer zweiten 23 Ausgangswelle zu, die sich von entgegengesetzten
Seiten der Drehmomentkupplungsanordnung 10 erstrecken.
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Die 3A und 3B zeigen
eine Schnittansicht der Flüssigkeitspumpenanordnung 12 und des
Akkumulators 14, die beide in dem gemeinsamen Pumpengehäuse 18 vom
modularen Typ angeordnet sind. Wie es weiterhin in den 3A–3C dargestellt
ist, weist die Flüssigkeitspumpenanordnung 12 eine
Flüssigkeitspumpe 30,
eine stationäre Anschlussplatte 36,
die an ein Ende der Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 anstößt, und
eine Endplatte 60, die benachbart zum anderen Ende der Rotorpumpe
mit innenverzahntem Rotor 30 angeordnet ist, auf, welche
alle innerhalb des Pumpengehäuses 18 angeordnet
sind, das mit einem Abdeckelement 19 geschlossen ist.
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Die
Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 enthält ein innenverzahntes
Flügelradelement 32 und
ein außenverzahntes
Rotorelement 34, das mit dem Flügelradelement 32 zusammenarbeitet
und im Wesentlichen darin zur Drehung um eine zentrale Achse 33 angeordnet
ist. Das Flügelradelement 32 ist
innerhalb des Pumpengehäuses 18 über eine
Lagerbuchse 35 drehbar gelagert. Das Rotorelement 34 ist
innerhalb des Pumpengehäuses 18 durch
eine Lagerwelle 42 der Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor über eine
Lagerbuchse 43 drehbar gelagert.
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Wie
es in 3C dargestellt ist, hat die
Flüssigkeitspumpe 30 eine
erste Seitenfläche 31a und eine
zweite Seitenfläche 31b,
die im Wesentlichen parallel zueinander sind und in axialer Richtung
entgegengesetzt in der Richtung der zentralen Achse 33 ausgerichtet
sind. Wie es am besten in den 2 und 4 gezeigt
ist, treibt die Eingangswelle 20 einen zugehörigen Getriebekopf 26 vom
Ritzeltyp an, der wiederum ein Zwischengetriebe 28 antreibt.
Das Zwischengetriebe 28 kämmt mit Zähnen 32a, die an einer äußeren Umfangsfläche des
Flügelradelements 32 der
Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 vorgesehen sind.
Somit treibt die Eingangswelle 20 die Rotorpumpe mit innenverzahntem
Rotor 12 an. Wie es am besten in 4 gezeigt
ist, sind der Getriebekopf 26 und ein Teil des Zwischengetriebes 28 im
mittleren Teil 22 des Drehmomentkupplungsgehäuses 16 untergebracht
und ist die Rotorpumpenanordnung mit innenverzahntem Rotor 12 im
separaten Gehäuse 18 angeordnet.
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Die
Anschlussplatte 36 stößt an die
erste Seitenfläche 31a der
Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 an und enthält einen
Einlassanschluss 38, durch welchen Fluid bzw. Flüssigkeit
in die Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 gezogen
wird, und einen Auslassanschluss 40, durch welchen mit Druck
beaufschlagte Flüssigkeit
von der Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 ausgestoßen wird. Anders
ausgedrückt
sind der Einlass- und der Auslassanschluss 38 und 40 jeweils
benachbart zur ersten Seitenfläche
der Flüssigkeitspumpe 30 angeordnet.
Jeder des Einlass- und des Auslassanschlusses 38 und 40 enthält jeweils
eine oder mehrere Öffnungen,
wie es in 2 gezeigt ist. Vorzugsweise
wird die Anschlussplatte 36 als "reversibel" bzw. "umkehrbar" angesehen, weil sich dann, wenn die
Drehrichtung der Eingangs-Getriebewelle 20 umgekehrt wird, die
Anschlussplatte 36 um 180° dreht, um die richtige Ausrichtung
zwischen der Anschlussplatte 36 und den inneren Komponenten
der Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 beizubehalten.
Darüber
hinaus enthält
das Pumpengehäuse 18 einen
Flüssigkeitsbehälter 45,
der darin ausgebildet ist. Hydraulikfluid bzw. Hydraulikflüssigkeit
vom Fluid- bzw. Flüssigkeitsbehälter 45 wird
durch den Einlassanschluss 38 in der Anschlussplatte 36 in
die Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 gezogen. Die
mit Druck beaufschlagte Hydraulikflüssigkeit tritt durch den Auslassanschluss 40 in
der Anschlussplatte 36 aus der Pumpe 30 aus und
wird in einen Verbindungsdurchgang 50 geführt.
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Wie
es weiterhin in 3C gezeigt ist, ist eine Druckkammer 44 innerhalb
des Pumpengehäuses 18 benachbart
zur zweiten Seitenfläche 31b der Pumpe 30 ausgebildet.
Die Druckkammer 44 bringt die Endplatte 60 unter,
die relativ zur zweiten Seitenfläche 31b der
Pumpe 30 zwischen einer ersten Position (wie sie in 3A dargestellt
ist) und einer zweiten Position (wie sie in 3B dargestellt
ist) bewegbar ist. Spezifischer ist die Endplatte 60 bei
der ersten Position in abdichtendem Kontakt mit der zweiten Seitenfläche 31b der
Pumpe 30, während
die Endplatte 60 bei der zweiten Position von der zweiten Seitenfläche 31b der
Pumpe 30 axial beabstandet ist.
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Die
Endplatte 60 hat jeweils axial gegenüberliegende innere und äußere Endoberflächen 62 und 64,
die so ausgerichtet sind, dass die innere Endoberfläche 62 in
Richtung zur zweiten Seitenfläche 31b der
Flüssigkeitspumpe 30 gerichtet
ist, während die äußere Endoberfläche 64 in
Richtung weg von der Flüssigkeitspumpe 30 gerichtet
ist. Gemäß der vorliegenden
Erfindung hat die Endplatte 60 einen kleineren Endabschnitt 63,
der durch die innere Endoberfläche 62 begrenzt
ist, und einen größeren Endabschnitt 65,
der durch die äußere Endoberfläche 64 begrenzt
ist, so dass ein Bereich der äußeren Endoberfläche 64 der
Endplatte 60 größer als
der Bereich ihrer inneren Endoberfläche 62 ist. Vorzugsweise
ist die Endplatte 60 in Form eines gestuften Kolbens, der
detailliert in den 6A–6B dargestellt
ist, mit einem durch die innere Endoberfläche 62 begrenzten
im Wesentlichen zylindrischen Abschnitt mit kleinerem Durchmesser 63 und
einem durch die äußere Endoberfläche 64 begrenzten
im Wesentlichen zylindrischen Abschnitt mit größerem Durchmesser 65.
Folglich hat der kleinere Endabschnitt 62 einen Durchmesser
d, der kleiner als ein Durchmesser D des größeren Endabschnitts 64 ist.
Somit ist ein Bereich der äußeren Endoberfläche 64 der
Endplatte 60 größer als
der Bereich ihrer inneren Endoberfläche 62. Jeder des
Abschnitts mit kleinerem Durchmesser 63 und des Abschnitts
mit größerem Durchmesser 65 des
Kolbens 60 ist mit wenigstens einem elastischen Dichtring,
wie beispielsweise einem O-Ring 61, versehen.
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Nimmt
man wieder Bezug auf 3C, ist die Druckkammer 44 innerhalb
des Pumpengehäuses 18 durch
eine gestufte Bohrung 27 definiert, die eine kleinere Bohrung 27a enthält, die
den Abschnitt mit kleinerem Durchmesser 63 des Kolbens 60 gleitbar aufnimmt,
und eine größere Bohrung 27b,
die seinen Abschnitt mit größerem Durchmesser 65 gleitbar
aufnimmt. Weiterhin teilt der Kolben 60, wie es detailliert in 3B gezeigt
ist, die Druckkammer 44 abdichtend zu einem Umgehungshohlraum 44a benachbart zur
inneren Endoberfläche 62 des
Kolbens 60 und einem Betriebshohlraum benachbart zur äußeren Endoberfläche 64 des
Kolbens 60. Anders ausgedrückt ist der Umgehungshohlraum 44a benachbart zur
zweiten Seitenfläche 31b der
Pumpe 30 ausgebildet und zwischen der Pumpe 30 und
dem Kolben 60 definiert.
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Wie
es am besten in den 3A, 3B und 5 gezeigt
ist, wird das Fluid bzw. die Flüssigkeit
im Verbindungsdurchgang 46 durch ein in der Leitung liegendes
Rückschlagventil 52 geführt. Das Rückschlagventil 52 stellt
sicher, dass Hydraulikflüssigkeit
nur weg von der Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 fließt, da nicht
zugelassen ist, dass sie in umgekehrter Richtung fließt. Beim
bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird das Rückschlagventil 52 mittels
einer Feder angetrieben, so dass ein vorbestimmtes Ausmaß an Hydraulikdruck
durch die Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 erzeugt werden
muss, um zuzulassen, dass Flüssigkeit
durch den Verbindungsdurchgang 46 fließt.
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Der
Verbindungsdurchgang 46 verbindet den Auslassanschluss 40 der
Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 fluidmäßig mit
einem Akkumulatorbehälter 54 über eine
Akkumulator-Einlass/Auslass-Öffnung 48.
Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung hat der Akkumulator 14 eine
allgemein zylindrische Form und erstreckt sich im Wesentlichen parallel
zur zentralen Achse 33 der Lagerwelle 42 der Rotorpumpe
mit innenverzahntem Rotor. Jedoch kann der Akkumulator 14 bei alternativen
Ausführungsbeispielen
von irgendeiner Form sein, die im Stand der Technik bekannt ist,
und kann ausgerichtet und konfiguriert sein, wie es für eine spezifische
Anwendung erforderlich ist. Wie es am besten in 3A gezeigt
ist, enthält
der Akkumulator 14 einen Kolben 55, der durch
eine Krafterzeugungseinrichtung 56 angetrieben wird. Beim
bevorzugten Ausführungsbeispiel
besteht die Krafterzeugungseinrichtung 56 aus einer Gasladung,
jedoch kann die Krafterzeugungseinrichtung 56 aus irgend einer
Einrichtung bestehen, die im Stand der Technik bekannt ist, einschließlich einer
Feder oder eines anderen elastischen bzw. federnden Elements. Wenn die
Krafterzeugungseinrichtung 56 komprimiert wird (wie es
in 4 gezeigt ist), übt der Kolben 55 einen Druck
auf das Hydraulikfluid bzw. die Hydraulikflüssigkeit innerhalb des Akkumulatorbehälters 54 aus. Eine
entfernbare Akkumulatorkappe 15 ist gegenüberliegend
zur Einlass/Auslass-Öffnung 48 positioniert
und lässt
zu, dass die Krafterzeugungsein richtung 56 auf einfache
Weise eingestellt wird, um den auf die Flüssigkeit im Hydraulikbehälter 54 ausgeübten Druck
zu variieren.
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Darüber hinaus
verbindet der Verbindungsdurchgang 46 den Auslassanschluss 40 der
Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 fluidmäßig mit dem
Betriebshohlraum 44b der Druckkammer 44 der Flüssigkeitspumpenanordnung 12.
Spezifischer ist der Betriebshohlraum 44b der Druckkammer 44 mit einer
Einlassöffnung 57 und
einer Auslassöffnung 58 versehen.
Wie es am besten in 5 gezeigt ist, verbindet der
Verbindungsdurchgang 46 den Auslassanschluss 40 der
Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 fluidmäßig mit
der Einlassöffnung 57,
um dadurch den Betriebshohlraum 44b der Druckkammer 44 fluidmäßig mit
dem Auslassanschluss 40 der Pumpenanordnung 12 zu
verbinden.
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Ein
Teil der Flüssigkeit
bzw. des Fluids im Verbindungsdurchgang 46 wird dann hinter
die Akkumulator-Einlass/Auslass-Öffnung 48 zu
einem Kommunikationsdurchgang 50 (der am besten in 5 gezeigt
ist) geführt.
Der Kommunikationsdurchgang 50 verbindet die Rotorpumpe
mit innenverzahntem Rotor 30 und den Betriebshohlraum 44b der
Druckkammer 44 mit dem Übrigen
der Flüssigkeitspumpenanordnung 12,
die schematisch in 7 gezeigt ist, über eine
Auslassöffnung 49.
Der Betriebshohlraum 44b ist über die Auslassöffnung 58 fluidmäßig mit
dem Kommunikationsdurchgang 50 verbunden.
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7 zeigt
einen Hydraulikkreis der vorliegenden Erfindung. Wie es dargestellt
ist, ist die Pumpe 30 über
das Rückschlagventil 52 fluidmäßig mit dem
Akkumulator 14 verbunden. Wenigstens einen Teil der durch
die Pumpe 30 erzeugten Flüssigkeit wird durch das Rückschlagventil 52 und
in den Akkumulatorbehälter 54 geführt. Wenn
sich das Volumen der Flüssigkeit
im Behälter 54 ausdehnt,
wird die Gasladung 58 durch den Kolben 56 des
Akkumulatorbehälters 54 komprimiert.
Der Hydraulikakkumulator 14 ist auch in Fluidkommunikation
mit dem Übrigen
des Hydrauliksystems, einschließlich
der Druckkolbenanordnung 25, über den Kommunikationsdurchgang 50,
die Auslassöffnung 49 (die
in 5 gezeigt ist), ein selektiv betätigtes Magnetventil 64 und
ein Reduzierungsventil 65, wie es in 7 gezeigt
ist. Infolge davon betätigt
bzw. aktiviert die Druckkolbenanordnung 25 die Reibkupplung 24, wenn
es nötig
ist, um die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen der ersten 21 und
der zweiten 23 Ausgangswelle der Drehmomentkupplungsanordnung 10 zu
beschränken.
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Wenn
die Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 ausgeschaltet
wird, übt
die komprimierte Gasladung 58 eine Kraft auf die Flüssigkeit
im Akkumulatorbehälter 54 aus.
Wie es am besten in den 5 und 7 gezeigt
ist, wird ein Hydraulikdruck vom Akkumulatorbehälter 54 durch den
Akkumulator-Einlass/Auslass 48 zum Kommunikationsdurchgang 50 kommuniziert.
Der Hydraulikdruck im Akkumulator 14 wird dann vom Kommunikationsdurchgang 50 aus
der Öffnung 49 über das
Magnetventil 64 und das Reduzierungsventil 65 zur
Kolbenanordnung 25 kommuniziert. Anders ausgedrückt wird
der Hydraulikdruck des Akkumulators 14 zum selektiven Betätigen der
Reibkupplung 24 verwendet.
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Andererseits
kann die Reibkupplung 24 durch den Hydraulikdruck betätigt bzw.
aktiviert werden, den die Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 erzeugt,
wenn der Hydraulikdruck innerhalb des Akkumulators 14 unter
einem vorbestimmten minimalen Druck ist, der zum Aktivieren der
Reibkupplung 24 erforderlich ist. In diesem Fall wird der
durch die Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30 erzeugte
Hydraulikdruck mit der Kolbenanordnung 25 durch ein Magnetventil 70 und
ein Reduzierungsventil 72 zum selektiven Aktivieren der
Reibkupplung 24 kommuniziert.
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Daher
lässt der
Aufbau der vorliegenden Erfindung zu, dass das Fahrzeug-Hydrauliksystem durch
entweder die Rotorpumpenanordnung mit innenverzahntem Rotor 12 oder
den damit zusammen angeordneten Akkumulator 14 mit Druck
beaufschlagt wird.
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Weiterhin
wird die Rotorpumpenanordnung mit innenverzahntem Rotor 12 durch
den Kolben 60 selektiv betätigt und gesteuert, der als
die Endplatte wirkt, um eine selektiv einstellbare Abdichtung zwischen
der inneren Endoberfläche 62 des
Kolbens 60 und der zweiten Seitenfläche 31b der Pumpe 30 zu erzeugen.
Die Bewegung des Kolbens 60 wird durch ein selektiv betätigtes Magnetpumpensteuerventil 66 und
ein Reduzierungsventil 67 gesteuert, die am besten in 7 gezeigt
sind. Somit lässt
die vorliegende Erfindung zu, dass ein Bediener den durch die Flüssigkeitspumpenanordnung 12 entwickelten
Druck variiert bzw. verändert
und die Flüssigkeitspumpenanordnung 12 zwischen
aktivierten und deaktivierten Moden selektiv betreibt.
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Im
Betrieb wird, wie es in den 3A–3C und 5 am
besten gezeigt ist, Hydraulikflüssigkeit
vom Behälter 45 der
Hydraulikrotorpumpe mit innenverzahntem Rotor in die Rotorpumpe
mit innenverzahntem Rotor 30 von einer Behälteröffnung 67 über einen
Zufuhrdurchgang 47 in den Einlassanschluss 38 in
der Anschlussplatte 36 gezogen, wie es durch einen Pfeil
F1 dargestellt ist. Die Flüssigkeit
läuft durch
die Rotorpumpe mit innenverzahntem Rotor 30, die den mit
Druck beaufschlagten Hydraulikflüssigkeitsfluss
erzeugt. Die mit Druck beaufschlagte Hydraulikflüssigkeit tritt aus der ersten Seitenfläche 31a der
Pumpe 30 durch den Auslassanschluss 40 in der
Anschlussplatte 36 unter Druck in den Verbindungsdurchgang 46 aus,
wie es durch einen Pfeil F2 dargestellt
ist. Wenigstens ein Teil der mit Druck beaufschlagten Hydraulikflüssigkeit
tritt aus der zweiten Seitenfläche 31b der
Pumpe 30 in den Umgebungshohlraum 44a aus und
wirkt auf die innere Endoberfläche 62 des
Kolbens 60 zu dem durch die Pumpe 30 erzeugten
Druck.
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Um
die Pumpenanordnung 12 zu aktivieren (wenn Druck von der
Pumpenanordnung 12 erforderlich ist), schließt eine
elektronische Steuereinheit (ECU) 74 (die in 7 gezeigt
ist) das Magnetpumpenventil 66. Folglich baut sich, da
der Auslassanschluss 40 der Pumpenanordnung 12 fluidmäßig mit dem
Betriebshohlraum 44b der Druckkammer 44 verbunden
ist, der Hydraulikdruck im Betriebshohlraum 44b auf, um
dadurch die äußere Endoberfläche 64 des
Kolbens 60 demselben durch die Pumpe 30 erzeugten
Hydraulikdruck wie die innere Endoberfläche 62 des Kolbens 60 auszusetzen.
Es wird erkannt werden, dass, da der Bereich der äußeren Endoberfläche 64 des
Kolbens 60 größer als
der Bereich seiner inneren Endoberfläche 62 ist, die resultierende Kraft,
die auf beide Endoberflächen 62, 64 des
Kolbens 60 wirkt, in einer Richtung zur ersten Position des
Kolbens 60 wirkt. Bei dieser ersten Position ist die innere
Endoberfläche 62 des
Kolbens 60 in abdichtendem Kontakt mit der zweiten Seitenfläche 31b der
Pumpe 30 (oder stößt an diese
an). Anders ausgedrückt
bildet der Kolben 60 bei der ersten Position eine Dichtung
mit der Pumpe, was den Flüssigkeits- bzw.
Fluidauslass zum Erzeugen von Druck begrenzt. Der beschränkte Fluid-
bzw. Flüssigkeitsfluss erzeugt
eine schnelle Druckerhöhung
innerhalb der Pumpenanordnung 12, um dadurch die Pumpenanordnung 12 zu
aktivieren.
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Die
obige Steuerung des Magnetpumpenventils 66 wird durch Beurteilen
von Fahrzeugbetriebszuständen
gemäß wenigstens
einem Fahrzeugbetriebsparameter und/oder wenigstens einem Betriebsparameter
der Drehmomentkupplungsan ordnung 10 ausgeführt, der
von einem oder mehreren Fahrzeug- und/oder Drehmomentkupplungs-Betriebsparametersensoren
in die ECU 74 eingegeben wird, die allgemein durch das
Bezugszeichen 76 gezeigt sind (das in 7 gezeigt
ist). Der wenigstens eine Fahrzeugparameter enthält, ist aber nicht darauf beschränkt, eine
Fahrzeugbeschleunigung und ein Fahrzeug-Bremspedal, während der
wenigstens eine Betriebsparameter der Drehmomentkupplungsanordnung 10 einen
Hydraulikdruck innerhalb des Akkumulators 14 enthält, aber
nicht darauf beschränkt ist.
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Um
die Pumpenanordnung 12 zu deaktivieren (wenn kein Druck
von der Pumpenanordnung 12 erforderlich ist, wie beispielsweise
dann, wenn der Akkumulator 14 vollständig geladen ist), öffnet die ECU 74 das
Magnetpumpenventil 66 und das Proportionalventil 67.
Folglich wird der Druck vom Betriebshohlraum 44b freigegeben,
um dadurch nur die innere Endoberfläche 62 des Kolbens 60 dem
durch die Pumpe 30 erzeugten Hydraulikdruck auszusetzen.
Das Übermaß an durch
die Pumpe 12 erzeugter mit Druck beaufschlagter Hydraulikflüssigkeit
wird über
das Magnetpumpensteuerventil 66, das Reduzierungsventil 67 und
einen Flüssigkeitskühler 68 zu dem
Sammelbehälter
bzw. der Ölwanne 45 zurückgebracht,
wie es in 7 gezeigt ist. Als Ergebnis bewegt
sich der Kolben 60 zu seiner zweiten Position (oder wird
dorthin gestoßen),
wo der Kolben 60 weg (axial beabstandet) von der zweiten
Seitenfläche 31b der
Pumpe 30 positioniert ist, wie es in 3B gezeigt
ist. Diese Konfiguration lässt
zu, dass Flüssigkeit
in den Einlassanschluss 38 eintritt, durch die Pumpe 30 zirkuliert
und aus der zweiten Seitenfläche 31b der
Pumpe 30 austritt und sofort wieder in die Pumpe 30 eintritt,
wie es durch Pfeile F3 dargestellt ist,
um dadurch zu verhindern, dass die Pumpe 30 Druck aufbaut.
Bei dieser zweiten Position des Kolbens 30 wird kein Druck
innerhalb der Pumpe 30 erzeugt. Anders ausgedrückt wird
die Pumpenanordnung 12 deaktiviert und ist die Eingangsleistung,
die zum Antreiben der Pumpenanordnung 12 erforderlich ist,
sehr klein.
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Daher
kann das Magnetpumpenventil 66 die Flüssigkeitspumpenanordnung 12 zwischen
aktivierten und deaktivierten Moden selektiv betreiben. Die Bewegung
des Kolbens 60 zwischen der ersten und der zweiten Position
stellt die Art einer Hin- und Herbewegung beziehungsweise die reziproke
Art des Kolbens 60 dar.
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Es
wird erkannt werden, dass, während
die vorliegende Erfindung in Bezug auf eine Drehmomentkupplungsanordnung
für das
Motorfahrzeug beschrieben ist, die Erfindung nicht auf die dargestellten und
beschriebenen Merkmale beschränkt
ist und irgendeine Flüssigkeitspumpenanordnung,
die selektiv betreibbar ist, mit variablem Druck, der mittels eines
Kolbens gesteuert wird, innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden
Erfindung ist.
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Aus
der vorangehenden Beschreibung ist es klar, dass die vorliegende
Erfindung eine neue selektiv betreibbare Flüssigkeitspumpenanordnung beschreibt,
die eine Flüssigkeit
mit variablem Druck für ein
mit Druck beaufschlagtes Flüssigkeitssystem
zur Verfügung
stellt und die Pumpenanordnung selektiv deaktivieren kann und mit
stark erhöhter
Effizienz betrieben wird.
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Die
vorangehende Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung ist zum Zwecke einer Darstellung gemäß den Vorschriften des Patentgesetzes
präsentiert
worden. Es ist nicht beabsichtigt, dass sie erschöpfend ist oder
die Erfindung auf die genauen Formen beschränkt, die offenbart sind. Offensichtliche
Modifikationen oder Variationen sind angesichts der obigen Lehren
möglich.
Die hierin oben offenbarten Ausführungsbeispiele
wurden gewählt,
um die Prinzipien der vorliegenden Erfindung und ihre praktische
Anwendung am besten darzustellen, um dadurch Fachleuten auf dem
Gebiet zu ermöglichen,
die Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen und mit verschiedenen
Modifikationen am besten zu verwenden, wie sie für die ausgedachte bestimmte
Anwendung geeignet sind, solange den Prinzipien, die hierin beschrieben
sind, gefolgt wird. Somit können Änderungen
bei der oben beschriebenen Erfindung durchgeführt werden, ohne von der Absicht
und dem Schutzumfang davon abzuweichen. Es ist auch beabsichtigt,
dass der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung durch die hierzu
beigefügten
Ansprüche
definiert ist.