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VERWEIS AUF VERWANDTE
PATENTE
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Diese
Patentschrift beruht auf der früheren japanischen
Patentschrift Nr. 2005-366347,
eingereicht am 20. Dezember 2005, und beansprucht den Nutzen ihrer
Priorität.
Der gesamte Inhalt dieses Patents ist durch Bezugnahme eingeschlossen.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft eine Kommunikationsnachrichten-Umsetzvorrichtung
und ein Kommunikationsnachrichten-Umsetzverfahren zum Umsetzen von
Nachrichten zwischen Kommunikationsnetzen mit unterschiedlichen
Protokollen. Sie betrifft insbesondere eine Kommunikationsnachrichten-Umsetzvorrichtung
und ein Kommunikationsnachrichten-Umsetzverfahren, das sich für die Nachrichtenumsetzung
zwischen einem FlexRay-Netz (eingetragene Handelsmarke der Daimler
Chrysler AG) und einem CAN (Controller Area Network) eignet.
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2. Beschreibung
des Stands der Technik
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Mit
dem Ersetzen der Einrichtungen in Fahrzeugen durch elektronische
Einrichtungen werden Kommunikationsnetze auch innerhalb von Fahrzeugen
aufgebaut. CANs (Controller Area Networks) sind für derartige
Fahrzeug-LANs (Local Area Networks) weit verbreitet (siehe beispielsweise
die offenbarte japanische Patentschrift Nr. 2003-264576).
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Mit
zunehmender Datenmenge und zunehmender Komplexität werden jedoch Netze mit höherer Geschwindigkeit
und Zuverlässigkeit
gefordert. Hierzu konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf FlexRay
(eingetragene Handelsmarke) als Hochgeschwindigkeitsnetz. Die größtmögliche Übertragungsrate
von FlexRay ist 10 Mbps und beträgt
damit das 10fache der 1 Mbps, die die maximale Übertragungsrate von CAN ist.
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Mit
der Einführung
von FlexRay ist es also erforderlich geworden, die Kommunikation
mit dem vorher verwendeten CAN zu betrachten. Eine Nachrichtenumsetzvorrichtung,
die die Kommunikationsumsetzung zwischen FlexRay und CAN vornehmen
kann, wird daher vorgeschlagen (siehe beispielsweise die offenbarte
japanische Patentschrift Nr. 2005-328119 (2)).
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In
dieser vorgeschlagenen Nachrichtenumsetzvorrichtung wird eine CPU
(CPU = Central Processing Unit) zwischen dem FlexRay-Controller,
der mit dem FlexRay-Netz verbunden ist, und dem CAN-Controller,
der mit dem CAN-Netz verbunden ist, bereitgestellt. Diese CPU wandelt
durch Softwarebearbeitung Nachrichten vom CAN-Controller in FlexRay-Nachrichten
gemäß dem FlexRay-Protokoll um
und überträgt diese
an den Flex-Ray-Controller, und
sie wandelt Nachrichten vom FIexRay-Controller in CAN-Nachrichten
gemäß dem CAN-Protokoll
um und überträgt diese
an den CAN-Controller.
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In
der herkömmlichen
Nachrichtenumsetzvorrichtung wird diese Funktion jedoch durch Software
implementiert. Hat man der CPU Verarbeitungsfunktionen neben der
Umsetzverarbeitung und der Routingverarbeitung zugewiesen, so wurde
die Last der CPU groß und
bewirkte eine Umsetzverzögerung,
so dass es schwierig war, die Hochgeschwindigkeits-Übertragungsrate
wirksam zu nutzen. Da insbesondere die Kommunikationsprotokolle
von FlexRay und CAN unterschiedlich sind, ist es erforderlich, die
Synchron-Überwachung,
die Fehlerüberwachung
und die Fehlerverarbeitung mit hoher Priorität auszuführen, wodurch die CPU-Last
unvermeidbar zunimmt.
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Nimmt
hinsichtlich der Umsetzverarbeitung und der Routingverarbeitung
die Anzahl der FlexRay- oder CAN-Kanäle zu, so wird für die Kanalsuche
an dem Umsetzziel beträchtliche
Zeit benötigt,
wodurch die Routingverarbeitung viel Zeit verbraucht. Da zudem die
Anzahl der Frames zunimmt, für
die eine Umsetzverarbeitung erforderlich ist, nimmt die Verzögerungszeit
in der Umsetzvorrichtung zu. Dies wirkt sich leicht nachteilig auf
den Durchsatz aus, und man braucht einen Pufferspeicher mit großer Kapazität
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Nachrichtenumsetzvorrichtung
und ein Nachrichtenumsetzverfahren bereitzustellen, die Nachrichten zwischen
unterschiedlichen Kommunikationsprotokollen umsetzen und mit hoher
Geschwindigkeit weiterleiten.
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Zudem
ist es eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Nachrichtenumsetzvorrichtung
und ein Nachrichtenumsetzverfahren bereitzustellen, die wirksam
Nachrichten zwischen unterschiedlichen Kommunikationsprotokollen
umsetzen und mit hohem Durchsatz weiterleiten.
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Noch
eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Nachrichtenumsetzvorrichtung
und ein Nachrichtenumsetzverfahren bereitzustellen, die eine Minderung
des Durchsatzes auch dann verhindern, wenn die Anzahl der Kanäle zunimmt.
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Zum
Erfüllen
dieser Aufgaben wird gemäß der Erfindung
eine Kommunikationsnachrichtenvorrichtung bereitgestellt, die mit
Kommunikationswegen mit unterschiedlichen Protokollen verbunden
ist, und die eine Nachricht von einem Kommunikationsprotokoll in
eine Nachricht eines anderen Protokolls umsetzt, und die die umgesetzte
Nachricht an eine spezifizierte Adresse überträgt, umfassend:
eine Empfangsschaltung,
die eine Nachricht in einem Kommunikationsprotokoll von einem ersten
Kommunikationsweg empfängt;
eine Übertragungsschaltung,
die eine Nachricht in einem anderen Kommunikationsprotokoll an einen zweiten
Kommunikationsweg überträgt, und
zwar mit dem Schema eines anderen Kommunikationsprotokolls; und
eine
Routingschaltung, die eine Adresskennung des Kommunikationswegs
des anderen Protokolls aus der Kennung herausholt, die in der Nachricht
enthalten ist, die die Empfangsschaltung empfängt, und die die von der Empfangsschaltung
empfangene Nachricht in ein Format eines anderen Protokolls umsetzt.
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Gemäß der Erfindung
weist eine Kommunikationsnachrichten-Umsetzschaltung, die eine Nachricht
eines ereignisgetriggerten Kommunikationsprotokolls in eine Nachricht
eines zeitgetriggerten Kommunikationsprotokolls umsetzt und die
umgesetzte Nachricht an eine bezeichnete Adresse überträgt, zudem
auf:
eine Empfangseinheit, die eine Nachricht des ereignisgetriggerten
Kommunikationsprotokolls empfängt;
einen Übertragungspuffer,
der die zeitgetriggerte Nachricht speichert;
eine Übertragungseinheit,
die die Nachricht des Übertragungspuffers
an einen Kommunikationsweg mit einem zeitgetriggerten Schema überträgt; und
eine
Routingeinheit, die die ereignisgetriggerte Nachricht an einem Speicherplatz
an einer bezeichneten Adresse des Übertragungspuffers speichert,
und die die Aktualisierungsgeschichte der ereignisgetriggerten Nachricht
speichert,
wobei die Übertragung
so erfolgt, dass die Aktualisierungsgeschichte an die ereignisgetriggerte
Nachricht angehängt
wird.
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Zusätzlich weist
gemäß der Erfindung
eine Kommunikationsnachrichten-Umsetzvorrichtung, die eine Nachricht
eines ereignisgetriggerten Kommunikationsprotokolls in eine Nachricht
eines zeitgetriggerten Kommunikationsprotokolls umsetzt und die umgesetzte
Nachricht an eine bezeichnete Adresse überträgt, auf:
eine Empfangseinheit,
die eine Nachricht eines ereignisgetriggerten Kommunikationsprotokolls
empfängt;
einen Übertragungspuffer,
der die zeitgetriggerte Nachricht speichert;
eine Übertragungseinheit,
die gemäß der Netzruhezeit-Information
des zeitgetriggerten Kommunikationsnetzes die Nachricht des Übertragungspuffers
an einen Kommunikationsweg mit einem zeitgetriggerten Schema überträgt; und
eine
Routingeinheit, die die ereignisgetriggerte Nachricht an einem Speicherplatz
an einer bezeichneten Adresse des Übertragungspuffers speichert.
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Zusätzlich weist
gemäß der Erfindung
ein Nachrichtenumsetzverfahren, das ein FlexRay-Framemuster in ein
CAN-Framemuster umsetzt, die Schritte auf:
Empfangen des FlexRay-Framemusters,
das gebildet wird von einer Kennung, die die CAN-ID bezeichnet,
der Datenlänge
und den CAN-Daten; und
Umsetzen des FlexRay-Framemusters in
das CAN-Framemuster mit Hilfe einer Kennung, die die CAN-ID bezeichnet,
der Datenlänge
und der CAN-Daten des empfangenen FlexRay-Frames.
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Zusätzlich weist
gemäß der Erfindung
ein Nachrichtenumsetzverfahren, das ein FlexRay-Framemuster in ein
CAN-Framemuster umsetzt, die Schritte auf:
Empfangen des FlexRay-Framemusters,
das gebildet wird von einer Kennung, die die FlexRay-ID und die
CAN-Daten bezeichnet; und
Umsetzen der Kennung des empfangenen
FlexRay-Frames in eine CAN-ID und Umsetzen in das CAN-Framemuster
mit Hilfe der CAN-Daten, wobei die Datenlänge angefügt wird.
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Da
in der Erfindung eine Schemaschaltung, die einen Plan für die unterschiedlichen
Kommunikationsprotokolle ausarbeitet, und eine Routingschaltung,
getrennt bereitgestellt sind, kann man eine Nachrichtenumsetzung
mit hoher Geschwindigkeit und ohne Verzögerung erzielen. Da die Aktualisierungsgeschichte
an die zeitgetriggerte Nachricht angehängt wird, können Vorrichtungen, die Nachrichten vom
Kommunikationsweg empfangen, leicht feststellen, ob die fragliche
Nachricht eine aktualisierte Nachricht ist oder die vorhergehende
Nachricht, und zwar auch bei zeitgetriggerten Nachrichten. Da eine zeitgetriggerte
Planerstellung implementiert ist, die von der Netzruhezeit getriggert
wird, kann man die Umsetzverarbeitung anhand des zeitgetriggerten Schemas
leicht und exakt erhalten. Da ferner das FlexRay-Frameformat so
gebildet ist, dass die Umsetzwirksamkeit beachtet wird, kann man
die FlexRay- und CAN-Nachrichtenumsetzung leicht erzielen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Es
zeigt:
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1 ein
Blockdiagramm einer Kommunikationsnachrichten-Umsetzvorrichtung
gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung;
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2 ein
Diagramm des FlexRay-Datenempfangsvorgangs mit der Anordnung in 1;
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3 ein
Diagramm des CAN-Daten-Übertragungsvorgangs
mit der Anordnung in 1;
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4 ein
Aufbaudiagramm einer G/W-Hardware-Makroeinheit von 1;
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5 ein
Blockdiagramm einer G/W-Hardware-Makroeinheit von 4;
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6 ein
Framezusammenhangsdiagramm zwischen FlexRay und CAN in 4;
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7 ein
Aufbaudiagramm der Routingeinheit in 4;
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8 ein
Diagramm des FlexRay-Adressenabbildungsspeichers in 7;
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9 ein
Diagramm des CAN-Adressen-Abbildungsspeichers in 7;
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10 ein
Diagramm des CAN-Umsetzungs-Abbildungsspeichers in 7;
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11 ein
Diagramm des FlexRay-Übertragungspuffers
in 7;
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12 ein
Diagramm der FlexRay-Schemaschaltung in 5;
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13 ein
Diagramm der CAN-Schemaschaltung in 5;
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14 ein
erstes Diagramm eines FlexRay-Framemusters, das sich für die Nachrichtenumsetzung
in 1 eignet;
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15 ein
zweites Diagramm eines FlexRay-Framemusters, das sich für die Nachrichtenumsetzung
in 1 eignet; und
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16 ein
Diagramm des FlexRay-Abbildungsspeichers für die Framemusterumsetzung
in 15 und 16.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine
Ausführungsform
der Erfindung wird im Weiteren in der folgenden Reihenfolge beschrieben: Nachrichtenumsetzvorrichtung,
Routingschaltung, Schemaschaltung, Frameverarbeitung für die FlexRay-CAN-Umsetzung;
und weitere Ausführungsformen.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform eingeschränkt.
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– Nachrichtenumsetzvorrichtung –
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1 zeigt
ein Gesamtblockdiagramm einer Ausführungsform einer Nachrichtenumsetzvorrichtung
gemäß der Erfindung. 2 und 3 zeigen Routingvorgangsdiagramme
der Nachrichtenumsetzvorrichtung in 1. 4 zeigt
ein Blockdiagramm der G/W-Hardware-Makroeinheit
von 1. 5 zeigt ein Diagramm der Hardware-Makroschal tung
in 4, und 6 zeigt ein Diagramm des FlexRay-Kommunikationsformats
und des CAN-Kommunikationsformats.
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Die
Nachrichtenumsetzvorrichtung 1, siehe 1,
besteht aus: einem FlexRay-Controller 10,
einer Anzahl (in diesem Fall drei) CAN-Controller 12-1, 12-2 und 12-3;
einer Zeitgeberschaltung 14, einer CPU 16; einer
Interruptsteuerschaltung 18, einer DMA-Schaltung 11 (DMA = Direct
Memory Access), einer G/W-Hardware-Makroschaltung 2 (G/W
= Gateway), einem Flashspeicher 13 und einem internen Bus 15,
der diese Vorrichtungen verbindet.
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Der
FlexRay-Controller 10 ist ein Kommunikationscontroller
(CC), der die Kommunikation steuert und mit dem FlexRay-Bus über einen
Bustreiber (nicht dargestellt) verbunden ist.
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Für FlexRay
wird ein zeitgetriggertes Protokoll eingesetzt, in dem die Frameübertragung
bzw. der Frameempfang in Zeitschlitzen erfolgt. Insbesondere wird
ein periodisches Datenübertragungssystem
verwendet, in dem der Zeitschlitz, der von jedem Knoten verwendet
wird, vorherbestimmt ist.
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Für die CAN-Controller 12-1, 12-2 und 12-3 wird
ein CSMA/CA-Übertragungssystem
verwendet, und es wird ein CAN-Protokoll eingesetzt, in dem die Nachrichtenübertragung
erfolgen kann, wenn der Übertragungsweg
frei ist. Es handelt sich dabei um ein ereignisgetriggertes Protokoll,
in dem eine Übertragung
nur erfolgen kann, wenn das Recht zum Senden erlangt werden kann,
indem eine Kommunikationsanforderung im Zusammenhang mit dem Auftreten
eines Ereignisses erzeugt wird.
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Die
Interruptsteuerschaltung 18 gewährt ein exklusives Recht auf
den Bus 15, indem sie Interrupts des FlexRay-Controllers 10,
der CAN-Controller 12-1, 12-2 und 12-3 und
der G/W-Hardware-Makroschaltung 2 verwaltet. Die DMA-Steuerschaltung 11 nimmt
einen DMA-Transfer nach dem Empfang einer DMA-Anforderung vom FlexRay-Controller 10, den
CAN-Controllern 12-1, 12-2 und 12-3 oder
der G/W-Hardware-Makroschaltung 2 vor.
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Im
Weiteren wird anhand von 4 und den folgenden Abbildungen
beschrieben, dass die G/W-Hardware-Makroschaltung 2 eine
Umsetzung des FlexRay-Protokolls und des CAN-Protokolls vornimmt
und eine Übertragung
an die bezeichnete Adresse vornimmt. Die CPU 16 stellt
beispielsweise die Controller 10, 12-1, 12-2 und 12-3,
die Sta tusüberwachung,
die Fehlererkennung und die Fehlerverarbeitung ein. Das Flash-ROM 13 speichert
beispielsweise hauptsächlich
das Programm, das die CPU 16 ausführt sowie Parameter dafür.
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2 und 3 zeigen
Diagramme des Gatewaybetriebs der G/W-Hardware-Makroschaltung 2 in der Anordnung
nach 1. 2 zeigt ein Diagramm des Übertragungsvorgangs
vom FlexRay-Controller 10 an die G/W-Hardware-Makroschaltung 2. 3 zeigt
ein Diagramm des Übertragungsvorgangs
von der G/W-Hardware-Makroschaltung 2 in
der Anordnung nach 1 an den CAN-Controller 12-1.
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Empfängt der
FlexRay-Controller 10, siehe 2, FlexRay-Framedaten
(die unten anhand von 7 beschrieben werden) vom FlexRay-Bus,
so meldet der Controller 10 über die Signalleitung den Beginn
der DMA-Anforderungsverarbeitung an die DMA-Steuerschaltung 11. Die DMA-Steuerschaltung 11 erlaubt
dem FlexRay-Controller 10, eine DMA-Übertragung vorzunehmen. Dadurch überträgt der FlexRay-Controller 10 die
empfangenen FlexRay-Framedaten über
den Bus 15 an die G/W-Makroschaltung 2.
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Im
Weiteren wird beschrieben, dass die G/W-Hardware-Makroschaltung 2 die
FlexRay-Framedaten in die CAN-Framedaten umsetzt und diese Daten
an die bezeichnete Adresse überträgt (in diesem
Beispiel den CAN-Controller 12-1). Insbesondere, siehe 3,
meldet die G/W-Hardware-Makroschaltung 2 der DMA-Steuerschaltung 11 über die
Signalleitung den Beginn der Verarbeitung der DMA-Anforderung. Die
DMA-Steuerschaltung 11 erlaubt
die DMA-Übertragung
bezüglich
der G/W-Hardware-Makroschaltung 2. Die G/W-Hardware-Makroschaltung 2 überträgt die umgesetzten CAN-Framedaten über den
Bus 15 an den CAN-Controller 12-1.
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4 zeigt
ein Blockdiagramm der G/W-Hardware-Makroschaltung 2. 5 zeigt
ein Blockdiagramm, in dem die Anordnung von 4 auf den
Signalfluss umgeschrieben ist. 6 zeigt
ein Diagramm des FlexRay-Kommunikationsformats und des CAN-Kommunikationsformats.
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Die
G/W-Hardware-Makroschaltung 2 enthält, siehe 4:
eine Busschnittstellenschaltung 20, die mit dem internen
Bus 15 verbunden ist, eine FlexRay-Empfangsdaten-Verarbeitungsschaltung 21,
CAN-Empfangsdaten-Verarbeitungsschaltung 22, eine Flex-Ray-Planungsschaltung 23,
eine CAN-Planungsschaltung 24, einen Registereinstellabschnitt 25,
einen FlexRay-Übertragungspuffer 26, einen
CAN-Übertragungspuffer 27,
eine Statuserfassungsschaltung 28 und eine Routingschaltung 29.
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Die
Routingschaltung 29 enthält: einen Abbildungsspeicher 42,
der den korrespondierenden Zusammenhang zwischen FlexRay-ID und
CAN-ID speichert, eine Holdaten-Verarbeitungsschaltung 40, die
die CAN-ID findet, die der FlexRay-ID zugeordnet ist, und die FlexRay-Framepufferadresse,
die der CAN-ID zugeordnet ist, indem sie den Abbildungsspeicher 42 verwendet,
und eine Speicherschnittstellenschaltung 41.
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Die
Busschnittstellenschaltung 20 ist über einen Bus 30 mit
der FlexRay-Empfangsdaten-Verarbeitungsschaltung 21, der
CAN-Empfangsdaten-Verarbeitungsschaltung 22, der FlexRay-Planungsschaltung 23,
der CAN-Planungsschaltung 24 und dem Registereinstellabschnitt 25 verbunden.
Die Routingschaltung 29 ist über den Bus 31 mit
der FlexRay-Empfangsdaten-Verarbeitungsschaltung 21, über den
Bus 32 mit der CAN-Empfangsdaten-Verarbeitungsschaltung 22 und über den
Bus 33 mit dem FlexRay-Übertragungspuffer 26 und
dem CAN-Übertragungspuffer 27 verbunden.
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Die
FlexRay-Planungsschaltung 23 ist über den Bus 34 mit
dem FlexRay-Puffer 26 verbunden. Die CAN-Planungsschaltung 24 ist über den
Bus 35 mit dem CAN-Übertragungspuffer 27 verbunden.
Der Registereinstellabschnitt 25 ist über den Bus 36 mit dem
FlexRay-Übertragungspuffer 26,
dem CAN-Übertragungspuffer 27 und
der Speicherschnittstellenschaltung 42 der Routingschaltung 29 verbunden.
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Die
CPU 16 kann Werte des FlexRay-Übertragungspuffers 26,
des CAN-Übertragungspuffers 27 und
des Abbildungsspeichers 42 von der Registereinstellschaltung 25 über den
Bus 15 und die Busschnittstellenschaltung 20 schreiben.
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Die
verschiedenen Schaltungen werden nun mit Hilfe von 5 und 6 beschrieben.
Die Empfangsdaten(Speicher)-Verarbeitungsschaltung 21 empfängt und
speichert FlexRay-Framedaten. Die Spezifikation von FlexRay, siehe 6,
schreibt Kommunikationszyklen von Zyklus 0 bis Zyklus 63 vor. In
den entsprechenden Zyklen Zyklus 0 bis 63 werden jedem Knoten Zeitschlitze
vom Zeitschlitz Slot 1 bis Slot m zugewiesen, und schließlich wird eine
NIT (NIT = Network Idle Time, Netzruhezeit) bereitgestellt, um jeden
Zyklus zu trennen.
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Im
FlexRay-Frameformat für
jeden dieser Zeitschlitze folgt ein Datenabschnitt (Nutzdatensegment)
mit Data 1, Data 2, ... einem Headerabschnitt, der beispielsweise
die FlexRay-ID (ID, die dem Knoten des FlexRay-Busses zugewiesen
ist) und die Datenlänge
der Nutzdaten enthält.
Das Frameformat endet mit einem Endsegment, das einen CRC (CRC =
Cyclic Redundancy Code) enthält.
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Nun
empfängt
und speichert die CAN-Daten(Speicher)-Verarbeitungsschaltung 22 CAN-Framedaten.
Das CAN-Frameformat, siehe 6, wird
gebildet von der CAN-ID (ID, die dem Knoten des CAN-Busses zugewiesen
ist), der Datenlänge
(DLC) und einer oder mehrerer 8-Byte-Dateneinheiten.
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Die
Routingschaltung 29 holt die Übertragungsadresse von den
FlexRay-Empfangsdaten, falls es sich um eine FlexRay-Adresse handelt,
und speichert die Daten im FlexRay-Übertragungspuffer 26.
Handelt es sich um eine CAN-Adresse, so heftet die Routingschaltung 29 die
CAN-ID der Adresse an die Daten an und speichert die Daten im CAN-Übertragungspuffer
(FIFO) 27. Die Routingschaltung 29 holt auch die Übertragungsadresse
von den CAN-Empfangsdaten, falls es sich um eine FlexRay-Adresse
handelt, und sie heftet die FlexRay-ID an die Daten und speichert
die Daten im FlexRay-Übertragungspuffer 26.
Handelt es sich um eine CAN-Adresse, so speichert die Routingschaltung 29 die
Daten im CAN-Übertragungspufter
(FIFO) 27.
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Die
FlexRay-Planungsschaltung 23 entnimmt gemäß dem zeitgetriggerten
Flex-Ray-Schema
Daten aus dem FlexRay-Übertragungspuffer 26 und
stellt diese Daten in den FlexRay-Controller 10. Die CAN-Planungsschaltung 24 entnimmt
gemäß dem ereignisgetriggerten
CAN-Schema Daten aus dem CAN-Übertragungspuffer 27 und
stellt diese Daten in den CAN-Controller 12-1.
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Die
Statuserfassungsschaltung 28 erfasst den FlexRay- und CAN-Bus-Status
(beispielsweise Empfang noch nicht abgeschlossen, geht weiter, CAN-Bus überlastet)
und führt
eine fehlerunempfindliche Verarbeitung aus.
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Da
in diesem Fall das Routing zwischen unterschiedlichen Kommunikationsprotokollen,
die Protokollumsetzung und die Planerstellung in Hardware implementiert
sind, kann eine Umsetzverzögerung verhindert
werden, und man kann hohe Übertragungsraten
wirksam einsetzen. Die CPU 16 kann insbesondere die Synchron-Überwachung,
die Fehlerüberwachung
und die Fehlerverarbeitung, die von den Unterschieden der FlexRay-
und CAN-Kommunikationsprotokolle herrühren, mit Priorität ausführen.
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Damit
kann auch bei der Umsetzverarbeitung und der Routingverarbeitung
und bei gestiegener Anzahl von FlexRay- oder CAN-Kanälen die
Kanalsuche am Verbindungsziel mit hoher Geschwindigkeit erfolgen,
wodurch Zeitverzögerungen
bei der Routing verarbeitung vermieden werden. Auch bei einer gestiegenen
Anzahl an Frames, die der Umsetzverarbeitung unterzogen werden müssen, zieht
dies keine gewachsene Verzögerungszeit
in der Umsetzvorrichtung nach sich. Dadurch lassen sich sinkende Durchsätze vermeiden,
und man benötigt
keinen Pufferspeicher mit hoher Kapazität.
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– Routingschaltung –
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7 zeigt
einen Schaltplan der Routingschaltung in 4 und 5. 8 zeigt
ein Diagramm eines Adressenabbildungsspeichers für das FlexRay in 7. 9 zeigt
ein Diagramm eines Adressenabbildungsspeichers für das CAN in 7. 10 zeigt
ein Diagramm des Übertragungssteuerungs-Abbildungsspeichers
für CAN,
und 11 zeigt ein Diagramm des FlexRay-Übertragungspuffers.
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Die
Routingschaltung 29, siehe 7, umfasst:
eine Übertragungsadressen-Ermittlungseinheit 31 für FlexRay,
eine Datenverarbeitungsschaltung 32 für Daten, die für CAN bestimmt
sind, Übertragungsadressen-Ermittlungseinheit 33 für CAN, und
eine CAN-Adressen-Holeinheit 34.
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Die Übertragungsadressen-Ermittlungseinheit 31 für FlexRay
stellt durch Zugriff auf den FlexRay-Adressenabbildungsspeicher 31-1 fest,
ob die bei FlexRay empfangenen Daten "FlexRay-bestimmt", "zur
Verbreitung" oder "CAN-bestimmt" sind.
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Stellt
die Schaltung 31 durch Zugriff auf den FlexRay-Adressenabbildungsspeicher 31-1 fest, dass
die bei FlexRay empfangenen Daten "FlexRay-bestimmt" oder "zur Verbreitung" sind, so speichert die Schaltung 31 die
Daten im FlexRay-Übertragungspuffer 26.
Sind die bei FlexRay empfangenen Daten "CAN-bestimmt" oder "zur Verbreitung", so überträgt die Schaltung 31 diese
Daten an die Datenverarbeitungsschaltung 32 für Daten,
die für
CAN bestimmt sind.
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Der
FlexRay-Adressenabbildungsspeicher 31-1, siehe 8,
der für
diesen Zweck benutzt wird, speichert einen Datensatz, der angibt,
ob ein FlexRay-Übertragungsziel
und eine CAN-Übertragung bezüglich einer
jeden FlexRay-ID (siehe 6) verfügbar sind sowie die vorher
bezeichnete Übertragungsadressen-CAN-ID
(siehe 6). Die Übertragungsadressen-CAN-IDs
können
auf höchstens
256 Adressen ausgeweitet werden; wichtig ist, dass eine oder mehrere
als erforderlich bezeichnet werden können.
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Der
Datensatz, der angibt, ob ein FlexRay-Übertragungsziel und eine CAN-Übertragung verfügbar sind,
besteht aus 8 Bit. Das FlexRay-Übertragungsziel
(Adresse) wird von den ersten sechs Bit bezeichnet, und "FlexRay-bestimmt", "CAN-bestimmt" oder "zur Verbreitung" wird von den verbleibenden
zwei Bit bezeichnet. Bei diesem FlexRay-Übertragungsziel
bedeutet "00" "ID ungültig", "01" bedeutet "FlexRay CH1", "10" bedeutet "FlexRay CH2", und "100" bedeutet "FlexRay CH3". In den verbleibenden
zwei Bit bedeutet "00", dass diese FlexRay-ID-Spalte
ungültig
ist, "01" bedeutet "FlexRay-bestimmt", "10" bedeutet "CAN-bestimmt" und "11" bedeutet "zur Verbreitung".
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Folglich
greift die Übertragungsadressen-Ermittlungseinheit 31 für FlexRay
auf den FlexRay-Adressenabbildungsspeicher 31-1 mit Hilfe
des FlexRay-IDs der FlexRay-Framedaten
(siehe 6) der Empfangsdaten-Speicherverarbeitungsschaltung 21 zu.
Zeigen die verbleibenden zwei Bit des Datensatzes, der angibt, ob
ein FlexRay-Übertragungsziel
und eine CAN-Übertragung
verfügbar
sind, "FlexRay-bestimmt" an, so schreibt
die Schaltung 31 die empfangenen FlexRay-Framedaten in
den Bereich der FlexRay-Adresse des FlexRay-Übertragungspuffers 26 (wird
später
beschrieben).
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In ähnlicher
Weise greift die Übertragungsadressen-Ermittlungseinheit 31 für FlexRay
auf den FlexRay-Adressenabbildungsspeicher 31-1 mit Hilfe der
FlexRay-ID zu. Zeigen die verbleibenden zwei Bit des Datensatzes,
der angibt, ob ein FlexRay-Übertragungsziel
und eine CAN-Übertragung
verfügbar sind, "CAN-bestimmt", so überträgt die Schaltung 31 die
empfangenen FlexRay-Framedaten an die CAN-Datenverarbeitungsschaltung 32 und
fügt den CAN-ID
der CAN-ID-Spalte hinzu.
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In ähnlicher
Weise greift die Übertragungsadressen-Ermittlungseinheit 31 für FlexRay
auf den FlexRay-Adressenabbildungsspeicher 31-1 mit Hilfe der
FlexRay-ID zu. Zeigen die verbleibenden zwei Bit des Datensatzes,
der angibt, ob ein FlexRay-Übertragungsziel
und eine CAN-Übertragung
verfügbar sind, "zur Verbreitung" an, so schreibt
die Schaltung 31 die empfangenen FlexRay-Framedaten in
den Bereich der Flex-Ray-Adresse
des FlexRay-Übertragungspuffers 26 (der
noch beschrieben wird), und sie überträgt die empfangenen
FlexRay-Framedaten an die CAN-Datenverarbeitungsschaltung 32 und
fügt den
CAN-ID der CAN-ID-Spalte hinzu.
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Nun
entscheidet die Übertragungsadressen-Ermittlungseinheit 33 für CAN, ob
die CAN-Empfangsdaten "FlexRay-bestimmt", "zur Verbreitung" oder "CAN-bestimmt" sind, indem sie
auf den CAN-Adressenabbildungsspeicher 33-1 zugreift.
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Stellt
die Übertragungsadressen-Ermittlungsschaltung 33 für CAN durch
Zugriff auf den CAN-Adressenabbildungsspeicher 33-1 fest,
dass die bei CAN empfangenen Daten "FlexRay-bestimmt" oder "zur Verbreitung" sind, so speichert die Schaltung 33 diese
Daten im FlexRay-Übertragungspuffer 26.
Sind die CAN-Empfangsdaten "CAN-bestimmt" oder "zur Verbreitung", so speichert die Schaltung 33 diese
Daten in der CAN-Adressen-Holschaltung 34.
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Der
für diesen
Zweck verwendete CAN-Adressenabbildungsspeicher 33-1, siehe 9,
speichert bezüglich
jeder CAN-ID (siehe 6) einen Datensatz, der angibt,
ob eine FlexRay-Übertragung
oder eine CAN-Übertragung
verfügbar
ist, die FlexRay-Adressdatengruppe
und eine FlexRay-Übertragungspufferadresse,
die vorab bezeichnet wird.
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Wie
im FlexRay-Übertragungspuffer 26 in 11 dargestellt
ist, wird eine Adresse (Ort) zum Speichern der CAN-ID-Daten vorab
für jede
FlexRay-ID festgelegt. Natürlich
ist beispielsweise für Zwecke
der FlexRay-Verbreitung eine Adresse (Ort) bereitgestellt, die FlexRay-Empfangsdaten
unter der FlexRay-ID speichert. Ebenfalls bereitgestellt ist eine Aktualisierungsgeschichte,
die die Vorgeschichte der Daten bezüglich der Frage angibt, ob
die Daten an diesem Datenort aktualisiert sind oder nicht. Die Aktualisierungsgeschichte
ist als "on" aktualisiert, wenn die
Daten geschrieben werden, und sie ist als "off" aktualisiert,
nachdem der FlexRay-Controller 10 die Daten in den Übertragungspuffer 26 gestellt
hat. Die oben genannte FlexRay-Übertragungspufferadresse des
CAN-Adressenabbildungsspeichers 33-1 ist
der Datenspeicherort, den die CAN-ID in 11 bezeichnet.
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Der
Datensatz, der angibt, ob eine FlexRay-Übertragung und CAN-Übertragung
und eine FlexRay-Adresse verfügbar
sind, besteht aus acht Bit. Das FlexRay-Übertragungsziel
(Adresse) wird von den ersten sechs Bit bezeichnet, und "FlexRay-bestimmt", "CAN-bestimmt" oder "zur Verbreitung" wird von den verbleibenden
zwei Bit bezeichnet. Bei diesem FlexRay-Übertragungsziel bedeutet "00" "ID ungültig", "01" bedeutet "FlexRay CH1", "10" bedeutet "FlexRay CH2", und "100" bedeutet "FlexRay CH3". In den verbleibenden
zwei Bit bedeutet "00", dass diese FlexRay-ID-Spalte
ungültig
ist, "01" bedeutet "FlexRay-bestimmt", "10" bedeutet "CAN-bestimmt" und "11" bedeutet "zur Verbreitung".
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Folglich
greift die Übertragungsadressen-Ermittlungseinheit 33 für CAN mit
Hilfe der CAN-ID der CAN-Framedaten (siehe 6) auf den
CAN-Adressenabbildungsspeicher 33-1 der Empfangsdaten-Speicherverarbeitungsschaltung 22 zu.
Zeigen die verbleibenden zwei Bit des Datensatzes, der angibt, ob
ein Übertragungsziel
und eine Über tragung verfügbar sind, "FlexRay-bestimmt" an, so schreibt die
Schaltung 33 die empfangenen CAN-Framedaten in den Bereich
der FlexRay-Übertragungspufferadresse
des FlexRay-Übertragungspuffers 26 (11)
und aktualisiert die Aktualisierungsgeschichte.
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In ähnlicher
Weise greift die Übertragungsadressen-Ermittlungseinheit 33 für CAN mit
Hilfe der CAN-ID auf den CAN-Adressenabbildungsspeicher 33-1 zu.
Zeigen die verbleibenden zwei Bit des Datensatzes, der angibt, ob
ein Übertragungsziel
und eine Übertragung
verfügbar
sind, "CAN-bestimmt", so überträgt die Schaltung 33 die
empfangenen CAN-Framedaten an die CAN-Adressen-Holschaltung 34.
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In ähnlicher
Weise greift die Übertragungsziel-Ermittlungseinheit 33 für CAN mit
Hilfe der CAN-ID auf den CAN-Adressenabbildungsspeicher 33-1 zu.
Zeigen die verbleibenden zwei Bit des Datensatzes, der angibt, ob
ein Übertragungsziel
und eine Übertragung
verfügbar
sind, "zur Verbreitung" an, so schreibt
die Schaltung 33 die empfangenen CAN-Framedaten in den
Bereich der FlexRay-Übertragungspufferadresse
des FlexRay-Übertragungspuffers 26 (11),
und sie überträgt die empfangenen
CAN-Framedaten an die CAN-Adressen-Holeinheit 34.
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Die
CAN-Datenverarbeitungsschaltung 32 stellt anhand der empfangenen
Flex-Ray-Framedaten
und des CAN-IDs, die die FlexRay-Übertragungsadressen-Ermittlungseinheit 31 sendet,
fest, ob eine Teilung für
CAN-Zwecke nötig
ist. Ist eine Teilung für CAN-Zwecke
nötig,
so erzeugt die CAN-Datenverarbeitungsschaltung 32 CAN-Daten
(siehe 6), indem sie diese Teilung vornimmt und eine
CAN-ID anfügt.
Ist eine solche Teilung nicht nötig,
so erzeugt die CAN-Datenverarbeitungsschaltung 32 CAN-Daten (siehe 6)
mit angefügter
CAN-ID aus den empfangenen FlexRay-Framedaten und der CAN-ID.
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Nun
holt die CAN-Adressen-Holeinheit 34 durch Zugriff auf den
CAN-Adressen-Informationsabbildungsspeicher 34-1 unter
der CAN-ID der gelieferten CAN-Daten den CAN-Kanal des Übertragungsziels
und überträgt die CAN-Daten
an den CAN-Übertragungspuffer
(FIFO) 27, wobei das Übertragungsintervall
im Abbildungsspeicher 34-1 spezifiziert ist.
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Der
CAN-Adressen-Informationsabbildungsspeicher 34-1, siehe 10,
der für
diese Zwecke verwendet wird, speichert bezüglich jeder CAN-ID (siehe 6)
das Übertragungsintervall
mit festliegender Periode, ob eine Unterabtastungsübertragung
verfügbar
ist oder nicht, den Faktor für
die Unterabtastung, die Unterabtastungszeit, ob die Ver fügbarkeit
der Unterabtastungsübertragung
von der Buslast abhängt,
und die CAN-Kanalnummer
und Adresse im CAN-Übertragungspuffer.
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An
den CAN-Bus kann man unterschiedliche Arten von Vorrichtungen anschließen. Von
diesen Vorrichtungen verwenden einige, beispielsweise FlexRay-Vorrichtungen,
ein periodisches Datenübertragungssystem,
in dem, auch wenn zu sendende Daten vorliegen, dies unwirksam wäre. Es gibt
auch Vorrichtungen, an die Daten gesendet werden müssen, und
Vorrichtungen, die eine vorgeschriebenen Zeitspanne warten können. Folglich
wird für
jede mit einer CAN-ID bezeichnete Vorrichtung ermöglicht,
zu spezifizieren: das Übertragungsintervall
(Zeitintervall), die Verfügbarkeit
der Unterabtastungsübertragung,
das Unterabtastintervall (Faktor), und die Unterabtastungszeit,
und abhängig
von der Bedeutung der Vorrichtung ist vorgesehen, dass man die Verfügbarkeit
der Unterabtastungsübertragung
abhängig von
der Buslast einstellen kann.
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Zusätzlich sucht
die CAN-Adressen-Holeinheit 34 mit dieser CAN-ID nach einen
CAN-Kanal und schreibt die CAN-Daten (überträgt die Daten) an die zugehörige CAN-Übertragungspufferadresse, wobei sie Übertragungssteuerinformation
anfügt,
beispielsweise das Übertragungsintervall
oder die oben genannte Unterabtastungsinformation.
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Da
die Routingschaltung 29 aus Hardware besteht, werden Hochgeschwindigkeitsrouting
oder Datenteilung und Datenumwandlung möglich, und man kann eine ausführliche
Verarbeitung, beispielsweise die Unterabtastung, leicht implementieren.
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– Schemaschaltungen –
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Es
werden nun die Planungsschaltungen 23 und 24 in 4 und 5 anhand
von 12 und 13 beschrieben. 12 zeigt
einen Schaltplan der FlexRay-Planungsschaltung 23. Die
FlexRay-Planungsschaltung 23, siehe 12, liest
Daten vom FlexRay-Übertragungspuffer 26 und überträgt die Daten
gemäß dem FlexRay-Schema
an den FlexRay-Controller 10.
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Insbesondere
erfasst die FlexRay-Planungsschaltung 23 die NIT (siehe 6)
vom FlexRay-Controller 10, erstellt intern einen Plan und
liest nacheinander die Daten: DATA1, DATA2, DATA3 der FlexRay-ID
des FlexRay-Übertragungspuffers 26 entsprechend
zu jedem Schlitz und überträgt die Daten
an den FlexRay-Controller 10.
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13 zeigt
einen Schaltplan der CAN-Planungsschaltung 24. Die CAN-Planungsschaltung 24 weist
eine Datenübertragungszeit-Bestimmungsschaltung 24-1 auf, eine
Periodenübertragungs-Verarbeitungsschaltung 24-2,
eine Unterabtastungsübertragungs-Bestimmungsschaltung 24-3 und
eine Übertragungsvermittlungs-Verarbeitungsschaltung 24-4.
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Die
Datenübertragungszeit-Bestimmungsschaltung 24-1 prüft, ob Daten
im CAN-Übertragungspuffer
(FIFO) 27 gespeichert sind. Man beachte, dass der CAN-Übertragungspuffer 27 mit
einem Register versehen ist, das für jeden Kanal festlegt, ob eine
automatische Übertragung
und eine Ereignis/Perioden-Übertragung
verfügbar
ist.
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Die
Datenübertragungszeit-Bestimmungsschaltung 24-1 liest
die Daten, die im CAN-Übertragungspuffer 27 gespeichert
sind. Ist im CAN-Übertragungs-FIFO
(Kanal) 27 eine automatische Übertragung von Daten eingestellt,
so verteilt die Schaltung abhängig
davon, ob die Einstellung auf einem Ereignis oder einer festen Periode
beruht, die Daten an die Festperiodenübertragungs-Verarbeitungsschaltung 24-2 oder
an die Übertragungsvermittlungs-Verarbeitungsschaltung 24-4 und
speichert die Daten im Datenspeicherpuffer 24-A oder 24-B.
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Die
Festperiodenübertragungs-Verarbeitungsschaltung 24-2 überträgt die CAN-Daten des Datenspeicherpuffers 24-A an
die Unterabtastungsübertragungs-Verarbeitungsschaltung 24-3,
und zwar mit einem Übertragungsintervall
(siehe 10), das an die Speicherdaten
(CAN-Daten) des Datenspeicherpuffers 24-A angehängt ist.
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Die
Unterabtastungsübertragungs-Verarbeitungsschaltung 24-3 prüft die Unterabtastungsinformation
(siehe 10) der CAN-Daten. Ist die Unterabtastung
eingeschaltet, so führt
sie eine Unterabtastungsverarbeitung mit beispielsweise dem Unterabtastungsfaktor
und der Unterabtastungszeit aus und speichert das Ergebnis dieser
Unterabtastungsverarbeitung im Datenspeicherpuffer 24-B der Übertragungsvermittlungs-Verarbeitungsschaltung 24-4. Die
Unterabtastungsübertragungs-Verarbeitungsschaltung 24-3 prüft im Fall
der buslastabhängigen Unterabtastung
anhand der CAN-Daten-Unterabtastinformation (siehe 10),
ob die Buslast den Einstellwert erreicht hat. Wurde der Einstellwert
erreicht, so nimmt sie eine Unterabtastungsverarbeitung vor und
speichert die Daten im Datenspeicherpuffer 24-B der Übertragungsvermittlungs-Verarbeitungsschaltung 24-4.
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Die Übertragungsvermittlungs-Verarbeitungsschaltung 24-4 überträgt die CAN-Daten des Datenspeicherpuffers 24-B an
den CAN-Controller 12-1. Falls der Datenspeicherpuffer 24-B frei
ist, überträgt die Übertragungsvermittlungs-Verarbeitungsschaltung 24-4 die
Daten an den CAN-Controller 12-1, und zwar mit dem zeitlichen
Bezug, mit dem die CAN-Daten gespeichert wurden. Ist kein Platz
im Nachrichtenbriefkasten 120 des CAN-Controllers 12-1 (d.
h., ist der Nachrichtenbriefkasten voll), so liest die Schaltung 24-4 die
CAN-Daten vom Datenspeicherpuffer 24-B, wenn der CAN-Übertragung-Vollendet-Interrupt vom CAN-Controller 12-1 erhalten
wird, und überträgt diese
Daten an den CAN-Controller 12-1.
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Auf
diese Weise kann der Planungsvorgang individuell und in Übereinstimmung
mit dem Protokoll implementiert werden.
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– FlexRay/CAN-Umsetzung, CAN-Frameverarbeitung –
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14 und 15 zeigen
Diagramme von Datenframes, die sich für eine Flex-Ray/CAN-Umsetzung eignen. Wie anhand
von 6 beschrieben ist, ist in FlexRay das Format der
Schlitze oder Frames spezifiziert, ein geeignetes Frameformat für die Umsetzung
wird jedoch nicht vorgeschlagen.
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Daher
wird nun ein FlexRay-Datenframe beschrieben, der es erlaubt, herkömmliche
CAN-Strukturen zu verwenden, und der einen wirksamen Übergang
auf CAN bereitstellt.
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14 zeigt,
wie ein FlexRay-Muster in ein FlexRay-ID, CAN-ID, DLC (Datenlänge) und
CANDATA-Format konvertiert wird. Im Fall des FlexRay-Frameformats
(1), kann man einen Übertragungs-CAN-Frame
einfach durch Datenteilung erzeugen, da der CAN-ID vor den FlexRay-Framedaten angebracht
ist. Man kann insbesondere eine wirksame Umsetzung erzielen, da
der Verarbeitungsumfang geringer wird, den der FlexRay-Übertragungsadressen-Ermittlungsabschnitt 31 in 7 leisten muss.
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Im
Fall des FlexRay-Frameformats (3), wird der FlexRay-ID
an den CAN-ID angeglichen, und die FlexRay-DLC wird an die CAN-DLC
angeglichen, so dass die Übertragung
direkt wirksam sein kann. Man kann insbesondere eine wirksame Umsetzung
erzielen, da der Verarbeitungsumfang geringer wird, den der FlexRay-Übertragungsadressen-Ermittlungsabschnitt 31 in 7 und
die CAN-Datenverarbeitungsschaltung 32 leisten müssen.
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15 zeigt,
wie das FlexRay-Framemuster in ein Format aus FlexRay-ID und CAN-Daten
(8 Byte) konvertiert wird. Im Fall des FlexRay-Frameformats (2)
wird der Flex-Ray-ID
in einen CAN-ID umgesetzt, und eine DLC wird angehängt, und
die Daten werden geteilt, so dass man leicht den Überfragungs-CAN-Frame
erzeugen kann. Man kann insbesondere eine wirksame Umsetzung erzielen,
da der Datenteilungs-Verarbeitungsumfang geringer wird, den die
CAN-Datenverarbeitungsschaltung 32 in 7 erbringen
muss.
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Im
Fall des FlexRay-Frameformats (4) kann ein CAN-Übertragungsframe ebenfalls
einfach erzeugt werden, indem man die FlexRay-ID in eine CAN-ID
umsetzt und eine DLC anhängt.
Man kann insbesondere eine wirksame Umsetzung erzielen, da der Datenteilungs-Verarbeitungsumfang
geringer wird, den die CAN-Datenverarbeitungsschaltung 32 in 7 erbringen
muss.
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16 zeigt
eine Anordnung zum Behandeln dieser Frameformate. In der Erfindung
kann dies einfach dadurch realisiert werden, dass man den Inhalt
des Adressenabbildungsspeichers 31-1 der FlexRay-Übertragungsziel-Ermittlungsschaltung 31 verändert. Im
Einzelnen werden in der Anordnung des Abbildungsspeichers 31-1 in 7 eine DLC-Spalte und eine Framemusterspalte
angehängt, und
das Framemuster der FlexRay-ID wird durch eine Einheit eines 2-Bit-Framemusters
erkannt.
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Im
Fall des FlexRay-Frameformatmusters (1) kann die Datenverarbeitungsschaltung 32 ausschließlich eine
Datenteilung vornehmen. Im Fall des FlexRay-Frameformatmusters (2)
und (4) kann die Datenverarbeitungsschaltung 32 ausschließlich ein Anhängen von
CAN-ID und DLC vornehmen. Im Fall des FlexRay-Frameformatmusters
(3) braucht die Datenverarbeitungsschaltung 32 keine Verarbeitung vorzunehmen.
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Verwendet
man die FlexRay-Frameformatmuster (1) bis (4), so wird die Umsetzverarbeitung einfacher,
und man kann eine Gatewayverzögerung vermeiden.
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– Andere Ausführungsformen –
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In
den beschriebenen Ausführungsformen wurde
die Gatewayvorrichtung bezüglich
der FlexRay-CAN-Umsetzung erklärt.
Es wäre
auch möglich, diese
Gatewayvorrichtung für
andere Arten der Kommunikationsumsetzung mit anderen Kommunikationsprotokollen
einzusetzen, und zwar insbesondere ereignisgetriggerten und zeitgetriggerten
Protokollen. Man könnte
auch andere Anordnungen als Bausteine der G/W-Hardware-Makroeinheit einsetzen, beispielsweise
die Schemaschaltung. Zusätzlich könnte man
diese Gatewayvorrichtung in anderen Anwendungen einsetzen und nicht
nur in Anwendungen, die in ein Fahrzeug eingebaut sind.
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Da
die Schemaschaltung, die die Planung des Kommunikationsprotokolls
vornimmt, und eine Routingschaltung getrennt bereitgestellt sind,
kann man eine Nachrichtenumsetzung mit hoher Geschwindigkeit und
ohne Verzögerung
erhalten. Da die Aktualisierungsgeschichte an die zeitgetriggerten Nachrichten
angehängt
wird, kann eine Vorrichtung, die Nachrichten vom Kommunikationsweg
empfängt, leicht
herausfinden, ob eine Nachricht eine aktualisierte Nachricht oder
eine vorhergehende Nachricht ist, und zwar auch bei zeitgetriggerten
Nachrichten. Da zudem das zeitgetriggerte Schema getriggert durch
die Netzruhezeit ausgeführt
wird, kann die Umsetzverarbeitung exakt und einfach anhand eines zeitgetriggerten
Schemas erfolgen. Da ferner das FlexRay-Frameformat unter Beachtung einer wirkungsvollen
Umsetzung aufgebaut ist, kann man eine FlexRay- und CAN-Nachrichtenumsetzung
wirksam implementieren.