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DE102006057865A1 - Kommunikationssystem und Verfahren zum Ermitteln von Informationen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung - Google Patents

Kommunikationssystem und Verfahren zum Ermitteln von Informationen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung Download PDF

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DE102006057865A1
DE102006057865A1 DE102006057865A DE102006057865A DE102006057865A1 DE 102006057865 A1 DE102006057865 A1 DE 102006057865A1 DE 102006057865 A DE102006057865 A DE 102006057865A DE 102006057865 A DE102006057865 A DE 102006057865A DE 102006057865 A1 DE102006057865 A1 DE 102006057865A1
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Germany
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Yongmei Dr. Wu
Thorsten Dr. Bohnenberger
Jörg Lilienthal
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Volkswagen AG
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Volkswagen AG
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kommunikationssystem mit einer Eingabeeinheit (2, 1.1) zur Eingabe von Informationen hinsichtlich eines gewünschten Kommunikationspartners und einem Speicher (1.6), in dem Informationen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung mit einer Vielzahl von Personen sowie Zusatzinformationen zu diesen Personen gespeichert sind. Das erfindungsgemäße Kommunikationssystem ist gekennzeichnet durch eine Auswerteeinheit (1.2), mit welcher aus mehrdeutigen Eingabeinformationen die im Speicher (1.6) gespeicherten Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung mit dem gewünschten Kommunikationspartner ermittelbar sind. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Ermitteln von Informationen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung, bei dem ein Nutzer mehrdeutige Informationen zu einem gewünschten Kommunikationspartner eingibt und eine Auswerteeinheit (1.2), die mehrdeutige Eingabeinformationen analysiert und mit Informationen vergleicht die in einem Speicher (1.6) gespeichert sind, in dem Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung mit einer Vielzahl von Personen sowie Zusatzinformationen zu diesen Personen gespeichert sind, und hieraus die Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung mit dem gewünschten Kommunikationspartner ermittelt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kommunikationssystem mit einer Eingabeeinheit zur Eingabe von Informationen hinsichtlich eines gewünschten Kommunikationspartners und einen Speicher, in dem Informationen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung mit einer Vielzahl von Personen sowie Zusatzinformationen zu diesen Personen gespeichert sind. Das Kommunikationssystem kann insbesondere in Verbindung mit einer Mobiltelefoneinrichtung in einem Kraftfahrzeug eingesetzt werden. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Ermitteln von Informationen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung.
  • Es sind Mobiltelefonsysteme für Kraftfahrzeuge bekannt, bei welchen der Nutzer eine Mobiltelefonverbindung dadurch herstellen kann, dass er den Namen oder die Telefonnummer des gewünschten Kommunikationspartners in ein Mikrofon des Mobiltelefonsystems spricht. Das Mobiltelefonsystem wertet die Sprachinformation aus und vergleicht sie mit einem gespeicherten Telefonbuch, das die Namen der möglichen Kommunikationspartner bestimmten Telefonnummern zuordnet und dann eine Mobiltelefonverbindung herstellt. Wird die Telefonnummer direkt eingegeben, initiiert das Mobiltelefonsystem sofort eine Mobiltelefonverbindung mit dieser Nummer. Nachteilhaft an herkömmlichen Mobiltelefonsystemen in Kraftfahrzeugen ist, dass der Nutzer die exakte Telefonnummer oder den Namen exakt in der gespeicherten Form kennen muss, um die Mobiltelefonverbindung herzustellen.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Kommunikationssystem bzw. ein Verfahren zum Ermitteln von Informationen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung der eingangs genannten Art bereitzustellen, durch welche die Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung auch dann ermittelt werden können, wenn die Eingabe des Nutzers nicht exakt der gespeicherten Information entspricht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Kommunikationssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Das erfindungsgemäße Kommunikationssystem ist gekennzeichnet durch eine Auswerteeinheit, mit welcher aus mehrdeutigen Eingabeinformationen die im Speicher gespeicherten Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung mit dem gewünschten Kommunikationspartner ermittelbar sind. Die Kommunikationsverbindung ist insbesondere eine Mobiltelefonverbindung. Bei dem erfindungsgemäßen Kommunikationssystem ist es somit nicht nötig, dass der Nutzer exakt die Informationen eingibt, die auch in dem Speicher des Kommunikationssystems gespeichert sind. Es reicht aus, dass er mehrdeutige Informationen eingibt, die z.B. zu dem gewünschten Kommunikationspartner gehörige Informationen enthalten. Aus den Zusatzinformationen kann die Auswerteeinheit dann den gewünschten Kommunikationspartner ermitteln, ohne dass es erforderlich ist, dass Teile der mehrdeutigen Eingabeinformationen den Zusatzinformationen entsprechen. Die mehrdeutigen Eingabeinformationen können z.B. die Firma, für die der gewünschte Kommunikationspartner arbeitet, enthalten, die Position dieser Person in der Firma, das geographische Gebiet, in dem die Person wohnt, oder andere zu dem gewünschten Kommunikationspartner gehörige Informationen. Diese Informationen können mehrdeutig sein, da die Angabe eines Firmennamens normalerweise nicht nur auf einen gespeicherten Kommunikationspartner verweist.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Kommunikationssystems sind die zu einer Person gehörigen Informationen in semantischer Weise gespeichert, wobei die Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung und die Zusatzinformationen zu jeweils einer Person miteinander verknüpft sind. Insbesondere sind die zu den Personen gehörigen Informationen mittels einer Ontologie miteinander verknüpft. Unter einer Ontologie wird im Sinne der Erfindung, wie im Bereich der Wissensrepräsentation, ein formal definiertes System von Konzepten und Relationen verstanden. Vorteilhaft an der Verwendung einer Ontologie ist, dass Schlussfolgerungsmechanismen von mehreren Systemen geteilt werden können. Eine besonders bevorzugte Ontologie ist die Web Ontology Language (OWL) entsprechend der Spezifikation des World-Wide-Web-Konsortiums (W3C). Durch die Web Ontology Language können Ontologien anhand einer formalen Beschreibungssprache erstellt, publiziert und verteilt werden.
  • Die Darstellung der Informationen in dieser Sprache erleichtert es der Auswerteeinheit aus den mehrdeutigen Eingabeinformationen die Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung mit dem gewünschten Kommunikationspartner zu ermitteln.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kommunikationssystems umfasst die Eingabeeinheit ein Mikrofon und eine Spracherkennungseinheit. Die Spracherkennungseinheit kann bevorzugt akustische Signale in digitale Signale umwandeln, den Sprachinhalt erkennen und in Text umwandeln und ausgeben. Die Ausgabe erfolgt insbesondere auf einer syntaktischen Ebene, d.h. die Ausgabe ist ein Satz und nicht nur ein Wort. Zusätzlich ist es möglich, die Spracherkennung so auszubilden, dass sie sowohl diskrete als auch kontinuierliche Sprache erkennt. Unter diskreter Sprache wird verstanden, dass der Nutzer die Eingabeinformation Wort für Wort eingibt. Unter kontinuierlicher Sprache wird verstanden, dass der Nutzer zur Eingabe der Informationen so sprechen kann, wie er oder sie dies bei normalen Unterhaltungen tut.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kommunikationssystems ist der Speicher mit einer Synchronisationseinrichtung zum Synchronisieren des Speichers mit externen Einrichtungen gekoppelt. beispielsweise kann der Speicher mit dem Speicher eines externen Mobiltelefons synchronisiert werden. Ferner kann der Speicher mit Daten synchronisiert werden, die auf Servern gespeichert sind, die beispielsweise über einen Internetserviceprovider (ISP) über das Internet abgefragt werden können. Die Kopplung mit diesen externen Geräten kann dabei mittels Drahtverbindungen und/oder drahtlos erfolgen. Die Synchronisationseinrichtung kann z.B. eine Dockingstation, eine Bluetooth-Schnittstelle, eine W-Lan-Schnittstelle oder eine GSM/GPRS-Schnittstelle sein. Bei Bedarf kann die Synchronisation automatisch durchgeführt werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kommunikationssystems ist die Auswerteeinheit mit einem Sprachgenerator und einer Ausgabeeinheit zur Ausgabe von Sprache gekoppelt. Mit der Auswerteeinheit ist ein Sprachdialog erzeugbar und über den Sprachgenerator ausgebbar, durch den vom Nutzer weitere Informationen zu dem gewünschten Kommunikationspartner erfragbar sind. Die Auswerteeinheit analysiert somit den Satz, der von der Spracherkennungseinheit übertragen worden ist. Dabei wird der Kontext des Sprachdialogs berücksichtigt. Ferner können weitere Kontextinformationen berücksichtigt werden, die über eine Schnittstelle zu externen Geräten verfügbar sind. Diese externen Geräte können z.B. ein Navigationsgerät eines Kraftfahrzeugs umfassen, welches dem Kommunikationssystem z.B. den Zielpunkt einer Route überträgt.
  • Die Auswerteeinheit sucht nach gespeicherten Informationen, die zu den Eingabeinformationen passen und aus denen der gewünschte Kommunikationspartner aus den semantisch gespeicherten Informationen ermittelt werden kann. Ferner erzeugt die Auswerteeinheit Fragen an den Nutzer, welche zu Antworten führen, die möglichst schnell zu den Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung führen. Diese Fragen werden über den Sprachgenerator und einen Lautsprecher ausgegeben. Hierfür kann ein Synthesizer oder dgl. Textinformationen in gesprochene Sprache umwandeln, wobei auf z.B. auch im Voraus gespeicherte Sprachteile zurückgegriffen werden kann.
  • Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Kraftfahrzeug mit dem vorstehend beschriebenen Kommunikationssystem. Das Kommunikationssystem kann in diesem Fall bevorzugt mit anderen Einrichtungen des Kraftfahrzeugs, z.B. über den Fahrzeugbus gekoppelt sein, um weitere Kontextinformationen zu erhalten, welche es der Auswerteeinheit ermöglichen, möglichst schnell die Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung zu ermitteln.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren gibt ein Nutzer mehrdeutige Informationen zu einem gewünschten Kommunikationspartner ein und eine Auswerteeinheit analysiert die mehrdeutigen Eingabeinformationen und vergleicht sie mit Informationen, die in einem Speicher gespeichert sind. Hieraus ermittelt die Auswerteeinheit die Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung mit dem gewünschten Kommunikationspartner. In dem Speicher sind Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung mit einer Vielzahl von Personen sowie Zusatzinformationen zu diesen Personen gespeichert.
  • Vorteilhafterweise erfragt die Auswerteeinheit über einen Sprachdialog mit dem Nutzer weitere Informationen zu dem gewünschten Kommunikationspartner.
  • Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug zu der beigefügten Zeichnung erläutert.
  • Die Figur zeigt schematisch den Aufbau eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Kommunikationssystems.
  • Das Ausführungsbeispiel betrifft ein Kommunikationssystem, das in das Mobiltelefonsystem eines Kraftfahrzeugs eingebunden ist. Das Kommunikationssystem dient insbesondere dazu, auch dann die Telefonnummer eines gewünschten Kommunikationspartners zu ermitteln, wenn von dem Nutzer nur mehrdeutige, d.h. keine exakten Informationen, eingegeben werden.
  • Das Kommunikationssystem umfasst eine semantische Telefonnummernermittelungseinheit 1, ein Mikrofon 2 und einen Lautsprecher 3. Über das Mikrofon 2 kann der Nutzer Informationen in Form von Sprache eingeben. Diese akustischen Informationen werden in digitale Signale umgewandelt und an eine Spracherkennungseinheit 1.1 übertragen. Die Spracherkennungseinheit 1.1 kann auf an sich bekannte Weise Sprachinformation in Textinformation umwandeln und ausgeben. Die Spracherkennungseinheit 1.1 des Kommunikationssystems gibt ganze Sätze oder Sprachmitteilungen, die sich aus mehreren Wörtern zusammensetzen, aus, wobei sowohl diskrete als auch kontinuierliche Sprache ausgewertet werden kann.
  • Die Sprachmitteilungen werden an die Auswerteeinheit 1.2 übertragen. Mit der Auswerteeinheit 1.2 werden aus den eingegebenen Sprachmitteilungen Informationen zum Herstellen der Mobiltelefonverbindung mit dem gewünschten Kommunikationspartner ermittelt. Hierzu ist die Auswerteeinheit mit einem Speicher 1.6 verbunden. Der Speicher 1.6 enthält Informationen zum Herstellen einer Mobiltelefonverbindung mit einer Vielzahl von Personen, sowie Zusatzinformationen zu diesen Personen. Die Informationen zu einer Person sind in semantischer Weise gespeichert, wobei alle Informationen einer Person, wie der Name, die Telefonnummer, die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, die Adresse usw. miteinander verknüpft sind. Ferner werden diese Daten durch ein Wissensrepräsentationsverfahren, wie z.B. die Web Ontology Language (OWL) gemäß den Spezifikationen des World-Wide-Web-Konsortiums beschrieben. Der Speicher 1.6 kann daher auch als semantisches Telefonbuch bezeichnet werden.
  • Die Auswerteeinheit 1.2 ermittelt anhand der in dem Speicher 1.6 gespeicherten Informationen mögliche Kommunikationspartner, die zu der mehrdeutigen Information, welche über das Mikrofon 2 eingegeben worden ist, gehören können. Falls mehrere mögliche Kommunikationspartner ermittelt werden, erzeugt die Auswerteeinheit 1.2 eine Frage für den Nutzer, anhand welcher möglichst schnell der gewünschte Kommunikationspartner ausgewählt werden kann.
  • Hierbei wird bevorzugt erneut die in dem Speicher 1.6 gespeicherte Information berücksichtigt. Ferner können weitere Informationen zum Kontext, in dem das Fahrzeug steht, oder zum Kontext eines bestehenden Sprachdialogs mit dem Nutzer berücksichtigt werden.
  • Die von der Auswerteeinheit 1.2 erzeugte Frage wird an einen Sprachgenerator 1.3 übertragen, welcher den von der Auswerteeinheit 1.2 übertragenen Text in gesprochene Sprache umsetzt. Dabei greift der Sprachgenerator 1.3 auf im Voraus gespeicherte Sprachteile zurück. Die Frage an den Nutzer wird dann akustisch über den Lautsprecher 3 ausgegeben. Die Antwort des Nutzers wird erneut von dem Mikrofon 2 aufgenommen, von der Spracherkennungseinheit 1.1 analysiert und an die Auswerteeinheit 1.2 übertragen. Daraufhin erzeugt die Auswerteeinheit 1.2 erneut Fragen, bis der gewünschte Kommunikationspartner eindeutig festgestellt wurde.
  • Ein solcher Dialog zwischen dem Kommunikationssystem und dem Nutzer könnte beispielsweise wie folgt aussehen:
    Nutzer: „Bitte rufe Thomas Müller von der Firma XY an!"
    Kommunikationssystem: „Welchen Thomas Müller meinst du? In deinem Telefonbuch sind vier Personen mit dem Namen Thomas Müller der Firma XY gespeichert."
    Nutzer: „Der Thomas Müller in der Forschung."
    Kommunikationssystem: „Soll ich Thomas Müller im Bereich elektronische Systeme oder im Bereich IT-Service anrufen?"
    Nutzer: „Den in elektronische Systeme."
  • Ein weiteres Beispiel für einen Sprachdialog ist wie folgt:
    Nutzer: „Rufe den Projektleiter für das Projekt AB der Firma XY an!"
    Kommunikationssystem: „Meinst du Herrn F oder Herrn M?"
    Nutzer: „Herrn M."
  • Das Kommunikationssystem ist bei einem Einsatz in einem Mobiltelefonsystem eines Fahrzeugs besonders vorteilhaft, da in diesem Fall die Eingabe und Steuerung des Systems bevorzugt über Sprachmitteilungen erfolgt. Ferner ist es bei einem Einsatz in einem Kraftfahrzeug nicht möglich, dass der Fahrer selbst aus den ihm bekannten mehrdeutigen Informationen eine eindeutige Telefonnummer seines Kommunikationspartners heraussucht, ohne seine Fahrt zu unterbrechen.
  • Das Kommunikationssystem umfasst ferner eine Synchronisationseinrichtung 1.4, durch welche der Speicher 1.6 mit externen Einrichtungen synchronisiert werden kann. Bei dem vorliegenden Kommunikationssystem kann an die Synchronisationseinheit ein Mobiltelefon des Nutzers angeschlossen werden, woraufhin der Speicher 1.6 automatisch mit dem Speicher des Mobiltelefons 4 des Nutzers synchronisiert wird. Die Daten des Speichers des Mobiltelefons 4 des Nutzers werden dabei über eine Adaptereinrichtung 1.5 an den Speicher 1.6 des Kommunikationssystems übertragen. Die Adaptereinrichtung 1.5 konvertiert die von der Synchronisationseinrichtung 1.4 übertragenen Daten in das von dem Speicher 1.6 verwendete Format. Des Weiteren kann über die Synchronisationseinrichtung 1.4 eine Verbindung mit dem Internet 5 hergestellt werden, so dass der Speicher 1.6 auch mit einem über das Internet 5 erreichbaren Server synchronisiert werden kann. Der Speicher 1.6 kann selbstverständlich auch mit einer Schnittstelle für externe Speichereinrichtungen, wie z.B. einer Speicherkarte, verbunden sein.
  • 1
    Telefonnummernermittelungseinheit
    1.1
    Spracherkennungseinheit
    1.2
    Auswerteeinheit
    1.3
    Sprachgenerator
    1.4
    Synchronisationseinrichtung
    1.5
    Adaptereinrichtung
    1.6
    Speicher
    2
    Mikrofon
    3
    Lautsprecher
    4
    Mobiltelefon
    5
    Internet

Claims (14)

  1. Kommunikationssystem mit – einer Eingabeeinheit (2, 1.1) zur Eingabe von Informationen hinsichtlich eines gewünschten Kommunikationspartners und – einem Speicher (1.6), in dem Informationen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung mit einer Vielzahl von Personen sowie Zusatzinformationen zu diesen Personen gespeichert sind, gekennzeichnet durch – eine Auswerteeinheit (1.2), mit welcher aus mehrdeutigen Eingabeinformationen die im Speicher (1.6) gespeicherten Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung mit dem gewünschten Kommunikationspartner ermittelbar sind.
  2. Kommunikationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einer Person gehörigen Informationen in semantischer Weise gespeichert sind, wobei die informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung und die Informationen zu jeweils einer Person miteinander verknüpft sind.
  3. Kommunikationssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den Personen gehörigen Informationen mittels einer Ontologie miteinander verknüpft sind.
  4. Kommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabeeinheit (2, 1.1) ein Mikrofon (2) und eine Spracherkennungseinheit (1.1) umfasst.
  5. Kommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher (1.6) mit einer Synchronisationseinrichtung (1.4) zum Synchronisieren des Speichers (1.6) mit externen Einrichtungen (4) gekoppelt ist.
  6. Kommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (1.2) mit einem Sprachgenerator (1.3) und einer Ausgabeeinheit (3) zur Ausgabe von Sprache gekoppelt ist und dass mit der Auswerteeinheit (1.2) ein Sprachdialog erzeugbar und über den Sprachgenerator (1.3) ausgebbar ist, durch den vom Nutzer weitere Informationen zu dem gewünschten Kommunikationspartner erfragbar sind.
  7. Kommunikationssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsverbindung eine Mobiltelefonverbindung ist.
  8. Kraftfahrzeug mit einem Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
  9. Verfahren zum Ermitteln von Informationen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung, bei dem – ein Nutzer mehrdeutige Informationen zu einem gewünschten Kommunikationspartner eingibt und – eine Auswerteeinheit (1.2), die mehrdeutige Eingabeinformationen analysiert und mit Informationen vergleicht, die in einem Speicher (1.6) gespeichert sind, in welchem Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung mit einer Vielzahl von Personen sowie Zusatzinformationen zu diesen Personen gespeichert sind, und hieraus die Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung mit dem gewünschten Kommunikationspartner ermittelt.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einer Person gehörigen Informationen in semantischer Weise gespeichert werden, wobei die Informationen zum Herstellen der Kommunikationsverbindung und die Zusatzinformationen zu jeweils einer Person miteinander verknüpft sind.
  11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zu den Personen gehörigen Informationen mittels einer Ontologie miteinander verknüpft sind.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Informationen zu dem gewünschten Kommunikationspartner durch Sprache eingegeben werden und durch eine Spracherkennungseinheit (1.1) analysiert werden.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (1.2) über einen Sprachdialog mit dem Nutzer weitere Informationen zu dem gewünschten Kommunikationspartner erfragt.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationsverbindung eine Mobiltelefonverbindung ist.
DE102006057865A 2006-12-08 2006-12-08 Kommunikationssystem und Verfahren zum Ermitteln von Informationen zum Herstellen einer Kommunikationsverbindung Withdrawn DE102006057865A1 (de)

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