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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen kapazitiven Sensor für eine physikalische
Größe zur Erkennung
einer physikalischen Größe und ein
Verfahren zur Diagnose oder Überprüfung hiervon.
Beispielsweise kann der Sensor als ein Beschleunigungssensor verwendet
werden, wobei sich eine zwischen einer beweglichen Elektrode und
einer festen Elektrode gebildete Kapazität ändert, wenn eine physikalische
Größe (Beschleunigung)
angelegt wird.
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Die
Druckschrift
US
2003/0070484 A1 beschreibt einen kapazitiven Sensor zum
Erfassen einer physikalischen Größe entlang
mehrerer Achsen, wobei ein Steuersignalgenerator ein erstes Signal
an eine bewegliche Elektrode und eine feste Elektrode überträgt, um eine Änderung
einer Kapazität,
die zwischen der beweglichen Elektrode und der festen Elektrode
während
eines normalen Erfassungszeitintervalls für eine physikalische Größe ausgebildet wird,
zu erfassen. Außerdem überträgt der Steuersignalgenerator
ein zweites Signal an die bewegliche Elektrode und die feste Elektrode
anstelle des ersten Signals, um die bewegliche Elektrode zu bewegen, um
eine Fehlfunktion jeweiliger Erfassungsabschnitte während eines
Selbstdiagnosezeitintervalls zu diagnostizieren. Der Steuersignalgenerator überträgt das zweite
Signal an die bewegliche Elektrode und die feste Elektrode eines
jeweiligen Erfassungsabschnittes während unterschiedlicher Zeitintervalle.
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Die
Druckschrift
US 6,257,061
B1 beschreibt eine kapazitive Vorrichtung zum Erfassen
einer physikalischen Größe, die
eine bewegliche Elektrode enthält,
die als Reaktion auf eine physikalische Größe verschoben wird. Eine feste
Elektrode, die der beweglichen Elektrode gegenüberliegt, bildet einen Kondensator
zusammen mit der beweglichen Elektrode. Eine Signalanwendungsvorrichtung
wird zum Anlegen eines ersten Signals zwischen der beweglichen Elektrode
und der festen Elektrode betrieben. Das erste Signal ist periodisch
und weist mindestens eine erste Zeitdauer zum Erfassen einer Kapazitätsänderung
und eine zweite Zeitdauer zum Verschieben der beweglichen Elektrode,
um eine Selbstdiagnose durchzuführen,
auf. Eine Ladungs-Spannungs-Wandlungsschaltung
erzeugt eine Spannung, die von einer Änderung der Kapazität des Kondensators
während
der ersten Zeitdauer abhängt.
Eine Signalverarbeitungsschaltung verarbeitet die Spannung, die
von der Ladungs-Spannungs-Wandlungsschaltung erzeugt wird, in ein
zweites Signal in Abhängigkeit
von der physikalischen Größe. Eine Änderungsvorrichtung ändert das
erste Signal in der zweiten Zeitdauer zwischen einem Zustand zum
Ausführen
einer Selbstdiagnose und einem Zustand zur Nichtausführung der
Selbstdiagnose. Das erste Signal legt in dem Zustand der Ausführung der
Selbstdiagnose eine physikalische Pseudo-Größe an die bewegliche Elektrode
an.
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Die
Druckschrift
US 5,977,803 beschreibt eine
Schnittstellenschaltung für
einen kapazitiven Sensor, die mit einem kapazitiven Sensor verbunden ist,
der zwei Sätze
von Kondensatoren C1 und C2 aufweist, deren Kapazitäten geändert werden,
und wobei die Schnittstellenschaltung mit einem Operationsverstärker versehen
ist, bei dem ein Rückführungs-/Abtastkondensator
zwischen dessen Ausgangsanschluss und dessen invertierenden Eingangsanschluss
geschaltet ist. Weiterhin enthält
die Schnittstellenschaltung einen Haltekondensator, der zwischen
einem nicht invertierenden Eingangsanschluss des Operationsverstärkers und
eine Bezugsspannungsquelle geschaltet ist; wobei ein Ende der jeweiligen
Kondensatoren mit dem invertierenden Eingangsanschluss des Operationsverstärkers verbunden
ist; zu einem vorbestimmten Zeitpunkt eines Schaltzyklus die anderen
Enden der jeweiligen Kondensatoren des kapazitiven Sensors mit einer
Energiequelle verbunden sind und der Kondensator der Schnittstellenschaltung
kurzgeschlossen ist; zu einem anderen Zeitpunkt die anderen Enden
der Kondensatoren des kapazitiven Sensors und ein Ausgangsanschluss
des Operationsverstärkers
mit dem nicht invertierenden Eingangsanschluss des Operationsverstärkers verbunden
sind; und wobei die Schnittstellenschaltung weiterhin enthält: einen
Multiplexer zum aufeinanderfolgenden Verbinden mehrerer kapazitiver
Sensoren mit der Schnittstellenschaltung in einem zweiten Schaltzyklus,
dessen Zeitdauer länger
als die Zeitdauern der obigen Schaltzyklen ist; und mehrere Abtast-/Halteschaltungen,
die aufeinanderfolgend mit der Schnittstellenschaltung als Antwort
auf die Verbindung der kapazitiven Sensoren in dem zweiten Schaltzyklus
verbunden werden.
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Die
Druckschrift
US 5,751,154 beschreibt eine
Schnittstellenschaltung für
einen kapazitiven Sensor, die mit einem kapazitiven Sensor verbunden ist,
der zwei Kondensatoren aufweist, deren Wert änderbar ist. Die Schnittstellenschaltung
enthält
einen Operationsverstärker
mit einem Ausgangsanschluss und einem invertierenden Eingangsanschluss,
zwischen denen ein Rückführungs-/Abtastkondensator geschaltet
ist, und einen Haltekondensator, der zwischen den Operationsverstärker und
einer Bezugsspannungsquelle geschaltet ist. Die einen Enden der Kondensatoren
sind mit dem invertierenden Eingangsanschluss des Operationsverstärkers verbunden.
Die anderen Enden der Kondensatoren des kapazitiven Sensors sind
mit einer Energiequelle verbunden, und der Kondensator der Schnittstellenschaltung
wird gleichzeitig in Abhängigkeit
von einem vorbestimmten Zeitpunkt kurzgeschlossen, und die anderen
Enden der Kondensatoren des kapazitiven Sensors und der Ausgangsanschluss
des Operationsverstärkers
werden jeweils mit einem nichtinvertierenden Eingangsanschluss des
Operationsverstärkers
nach dem Verstreichen einer vorbestimmten Zeitdauer nach dem vorbestimmten
Zeitpunkt verbunden.
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Die
Druckschrift
US 5,612,494 beschreibt
einen kapazitiven Beschleunigungssensor. Der Sensor verwendet eine
Impulsamplitudenmodulationsschaltung zum Durchfüh ren einer Pulsamplitudenmodulation
proportional zur Beschleunigung. Der Sensor weist einen Kapazitätserfassungsabschnitt
auf, der eine bewegliche Elektrode und zwei feste Elektroden, die
an gegenüberliegenden
Seiten der beweglichen Elektrode angeordnet sind, aufweist. Die
bewegliche Elektrode wird als Reaktion auf die Beschleunigung verschoben.
Ein Komparator ist aus einem Operationsverstärker ausgebildet, und es wird ein
Servomechanismus ausgebildet. Die elektrisch erhaltene offene Verstärkung dieses
Operationsverstärkers
wird auf ausreichend größer als
die mechanisch erhaltene Verstärkung
des Kapazitätserfassungsabschnitts
eingestellt. Eine Messungsmodusperiode und eine Zwangsgleichgewichtsmodusperiode
werden abwechselnd wiederholt. Während
der Messungsmodusperiode wird die bewegliche Elektrode durch den
Servomechanismus nicht eingeschränkt,
und eine Spannung, die der Beschleunigung entspricht, wird an einen
Abtast-Halte-Verstärker
angelegt. Während
der Zwangsausgleichsmodusperiode wird die bewegliche Elektrode durch
den Servomechanismus entsprechend dem Ausgang von dem Abtast-Halte-Verstärker, der
der Beschleunigung entspricht, beschränkt, und die bewegliche Elektrode
wird mit der Masse kurzgeschlossen.
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Die
Druckschrift
US 5,583,290 beschreibt eine
mikromechanische Erfassungsvorrichtung, die einen mikromechanischen
Sensor, der ein stationäres
Element und ein bewegliches Element aufweist, die elektrisch leitend
sind, und eine Erfassungsschaltung, die auf der Grundlage des Ausgangs
des mikromechanischen Sensors einen Ausgang erzeugt, der eine erfasste
Größe angibt,
aufweist. Die Erfassungsvorrichtung enthält außerdem eine Betätigungsschaltung
zum Anlegen eines Betätigungssignals
an den mikromechanischen Sensor wie zum Beispiel ein Testsignal
zum elektrostatischen Ablenken des beweglichen Elementes in Bezug
auf das stationäre
Element. Die Betätigungsschaltung
enthält eine
Schaltung zum Begrenzen der Bandbreite des Betätigungssignals, so dass die
Ablenkung des beweglichen Elementes die Grenze einer maximalen Ablenkung
nicht überschreitet.
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Die
Druckschrift
US 5,465,604 beschreibt
einen Beschleunigungsmesser, der einen Mikrobeschleunigungssensor
und eine monolithisch hergestellte Signalkonditionierungsschaltung
aufweist. Der Sensor weist eine Differenzkondensatoranordnung, die
durch zwei Kondensatoren ausgebildet wird, auf. Jeder Kondensator
weist zwei Elektroden auf, von denen eine den beiden Kondensatoren
gemeinsam ist. Eine der Elektroden (beispielsweise die gemeinsame
Elektrode) ist beweglich, und eine der Elektroden ist stationär. Die Elektroden
sind sämtlich
aus Polysiliziumelementen, die oberhalb eines Lithiumsubstrats aufgehängt sind,
ausgebildet. Jeder der Kondensatoren ist aus mehreren Paaren von
Elektrodensegmenten ausgebildet, die parallel geschaltet und in
dem Fall der beweglichen Elektroden mechanisch verbunden sind, um
sich gemeinsam zu bewegen. Wenn das Substrat beschleunigt wird,
bewegen sich die beweglichen Elektroden derart, dass die Kapazität eines
der Kondensatoren sich erhöht,
während
diejenige des anderen Kondensators sich verringert.
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Die
Druckschrift
US 6,601,431
B2 beschreibt einen Beschleunigungssensor mit einer Selbstdiagnosefunktion.
Der Beschleunigungssensor enthält eine
Verstärkerschaltung,
die ein Erfassungssignal verstärkt,
das durch Umwandeln von Änderungen der
Kapazität
zwischen einer beweglichen Elektrode und einer Selbstdiagnoseelektrode
in ein elektrisches Signal erhalten wird, um das verstärkte Signal als
ein Selbstdiagnosesignal auszugeben. Der Verstärkungsfaktor der Verstärkerschaltung
während des
Selbstdiagnosebetriebes wird auf größer als der Faktor während eines
Nicht-Selbstdiagnosebetriebs gesteuert.
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Die
US-PS 6,483,322 (entsprechend
der
JP-A-2002-40047 )
beschreibt einen Beschleunigungssensor mit einer Selbstdiagnosefunktion
als Beispiel eines kapazitiven Sensors zur Erkennung einer physikalischen
Größe (dynamischen
Größe). Wenn
der Sensor im Selbstdiagnosemodus ist, wird im Sensor eine Spannung
zwischen einer beweglichen Elektrode und einer festen Elektrode
angelegt. Hierbei wird die bewegliche Elektrode zwangsmäßig verschoben
und veranlasst, zu oszillieren. Der Sensor führt eine Selbstdiagnose hinsichtlich
einer Anormalität
durch, in dem ein Ausgang eines Beschleunigungssignals entsprechend
dieser Oszillation erkannt wird.
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Insbesondere
enthält
der Sensor einen Steuerschaltkreis, der eine Spannung zum Betreiben
der beweglichen Elektrode liefert, um eine Beschleunigung zu erkennen
und um die Selbstdiagnose durchzuführen. Der Steuerschaltkreis
enthält
einen Eingangsanschluss und einen Statusanschluss (STAT) entsprechend
einem Ausgangsanschluss. Ein Signal für eine persönliche Identifikationsnummer
(PIN) zur Anweisung der Selbstdiagnose wird im Eingangsanschluss
eingegeben und der STAT-Anschluss gibt ein Identifikationssignal
(ID) aus, um anzuzeigen, welcher Beschleunigungssensor die Selbstdiagnose durchführt.
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Wenn
das PIN-Signal dem Eingangsanschluss eingegeben wird, wird die Selbstdiagnose durchgeführt, in
dem die Spannung zwischen die bewegliche Elektrode und die feste
Elektrode angelegt wird. 11 ist
ein Zeitdiagramm, welches einen Selbstdiagnosevorgang bei einem
bekannten Beschleunigungssensor zeigt. Wenn, wie in 11 gezeigt,
das PIN-Signal auf einen logisch hohen Pegel (Hi) gesetzt wird,
beginnt ein Selbstdiagnosemodus und ein Ausgangssignal Go des Beschleunigungssensor
wird auf Hi gesetzt. Gleichzeitig wird der STAT-Anschluss auf Hi
gesetzt und die Selbstdiagnose beginnt. Danach wird, nachdem das
PIN-Signal auf einen niedrigen Pegel (Lo) gesetzt worden ist, das
ID-Signal vom STAT-Anschluss ausgegeben, um anzuzeigen, welcher
Beschleunigungssensor die Selbstdiagnose durchführt.
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Wenn
jedoch das PIN-Signal durch externes Störrauschen, beispielsweise elektromagnetisches Rauschen,
auf Hi gesetzt wird, wird das Ausgangssignal Go des Beschleunigungssensors
auf Hi gesetzt, wobei der Beschleunigungssensor nicht im Selbstdiagnosemodus
ist. Dieses Signal kann eine angelegte Beschleunigung anzeigen und
eine Vorrichtung, die basierend auf dem Beschleunigungssensor arbeitet, kann
eine Fehlfunktion durchführen.
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Angesichts
dieses Problems und auch weiterer Probleme ist es Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen kapazitiven Sensor für eine physikalische Größe mit einer
Selbstdiagnosefunktion zu schaffen, wo eine Fehlfunktion aufgrund
von externen Störungen
(Störrauschen
oder dergleichen) beseitigt oder zumindest verringert ist.
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Die
Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche 1 bzw.
10 gelöst.
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Die
jeweiligen Unteransprüche
haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
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Weitere
Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich besser aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnung.
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Es
zeigt:
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1 ein
Blockdiagramm eines kapazitiven Beschleunigungssensors gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ein
Zustandsänderungsdiagramm
für den
Beschleunigungssensor von 1;
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3A ein
Zeitdiagramm des Betriebs des Beschleunigungssensors im Selbstdiagnosemodus und 3B ein
Zeitdiagramm des Betriebs des Beschleunigungssensors, wenn ein PIN-Signal
aufgrund von externem Rauschen in einem Nicht-Selbstdiagnosemodus
kurzfristig auf Hi gesetzt wird;
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4 ein
Zustandsänderungsdiagramm
für einen
kapazitiven Beschleunigungssensor gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5A ein
Zeitdiagramm des Betriebs des Beschleunigungssensors im Selbstdiagnosemodus und 5B ein
Zeitdiagramm des Betriebs des Beschleunigungssensors, wenn ein PIN-Signal
aufgrund von externem Rauschen in einem Nicht-Selbstdiagnosemodus
kurzfristig auf Hi gesetzt wird;
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6 ein
Blockdiagramm eines gepackten IC für einen Beschleunigungssensor
gemäß einer dritten
Ausführungsform;
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7A eine
Seitenansicht auf eine Anordnungsstruktur des Beschleunigungssensors
und 7B eine Draufsicht auf den gepackten IC entlang Linie
VIIB-VIIB in 7A;
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8 eine
schematische Darstellung von Eingangs/Ausgangssignalen des gepackten
IC und einer ECU,
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9 ein
Flussdiagramm für
einen Selbstdiagnoseprozess;
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10 ein
Zeitdiagramm für
den Selbstdiagnoseprozess; und
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11 ein
Zeitdiagramm des Betriebs einer Selbstdiagnose bei einem herkömmlichen
Beschleunigungssensor.
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Wie
in 1 gezeigt, weist ein Beschleunigungssensor ein
Sensorelement 10 und einen Erkennungsschaltkreis 20 auf.
Das Sensorelement 10 enthält bewegliche Elektroden 1a und 1b und
feste Elektroden 2a und 2b. Der Erkennungsschaltkreis 20 erkennt
eine Beschleunigung basierend auf einer Änderung einer Differenz einer
Kapazität,
gebildet zwischen den beweglichen Elektroden 1a, 1b und
den festen Elektroden 2a, 2b.
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Das
Sensorelement 10 enthält
eine Auslegerstruktur und die beweglichen Elektroden 1a, 1b und
die festen Elektroden 2a, 2b sind in der Auslegerstruktur
aufgebaut. Die Kapazitätsdifferenz
wird von den beweglichen Elektroden 1a und 1b und
den festen Elektroden 2a und 2b gebildet, welche
einander gegenüberliegend
angeordnet sind. An jede der festen Elektroden 2a und 2b wird
periodisch eine Spannung angelegt und die an die festen Elektroden 2a und 2b angelegten
Spannungen sind zueinander umgekehrt. Somit wird eine Beschleunigung
basierend auf einer Änderung
der Kapazitätsdifferenz
erkannt und diese Änderung
entspricht einer Verschiebung der beweglichen Elektroden 1a und 1b.
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Der
Erkennungsschaltkreis 20 enthält einen Kapazitäts/Spannungs-Wandlerschaltkreis 21 (C/V), einen
Schaltschaltkreis 22, einen Signalverarbeitungsschaltkreis 23 und
einen Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24.
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Der
C/V-Wandlerschaltkreis 21 wandelt eine Änderung der Kapazitätsdifferenz
in eine Spannung und gibt diese an einen Operationsverstärker 21a,
einen Kondensator 21b und einen Schalter 21c.
Ein invertierender Eingangsanschluss des Verstärkers 21a ist mit
den beweglichen Elektroden 1a, 1b verbunden und
der Kondensator 21b und der Schalter 21c sind parallel
zum Verstärker 21a zwischen
den invertierenden Eingangsanschluss und einen Ausgangsanschluss
geschaltet. Der Schalter 21c wird durch ein Signal S1 vom
Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24 betrieben. Ein nicht
invertierender Eingangsanschluss des Verstärkers 21a wird entweder
mit der halben Spannung Vcc/2 einer an den festen Elektroden 2a und 2b anliegenden
Spannung Vcc als Mittenspannung Vcc/2 oder einer Spannung unterschiedlich
von der Mittenspannung als Offset-Spannung über den Schalter 22 versorgt.
Bei der vorliegenden Ausführungsform
liegt die Mittenspannung bei 2,5 V und die Offsetspannung bei 4
V.
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Der
Schaltschaltkreis 22 gibt eine Spannung an den nicht invertierenden
Eingangsanschluss des Verstärkers 21a von
einer (nicht gezeigten) Spannungsquelle und enthält einen ersten Schalter 22a und
einen zweiten Schalter 22b. Die ersten und zweiten Schalter 22a und 22b werden
von einem Signal St vom Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24 betrieben.
Wenn einer der Schalter 22a oder 22b geschlossen
ist, ist der andere Schalter offen.
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Der
Signalverarbeitungsschaltkreis 23 enthält einen Abtast- und Halteschaltkreis 23a (S/H)
und einen Filterschaltkreis 23b mit geschalteten Kondensatoren
(SCF). Der S/H-Schaltkreis 23a wird durch ein Signal S2
vom Schaltkreis 24 betrieben. Der S/H-Schaltkreis 23a greift einen
Ausgang vom C/V-Wandlerschaltkreis 21 ab und speichert
diesen Ausgang über
eine bestimmte Zeitdauer hinweg zwischen. Der SCF-Schaltkreis 23b wird
von einem Taktsignal F1 vom Schaltkreis 24 betrieben. Der SCF-Schaltkreis 23b wählt ein
Signal in einer vorbestimmten Frequenzbandkomponente aus den Ausgängen vom
S/H-Schaltkreis 23a und gibt das Signal als Beschleunigungssignal
aus.
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Der
Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24 gibt Signale PW1 und
PW2 aus, welche ein Zeitverhalten oder Zeitpunkte zum Anlegen einer
Spannung an die festen Elektroden 2a, 2b anweisen,
sowie das Signal St, welches ein Zeitverhalten oder einen Zeitpunkt
zum Schalten des Schaltschaltkreises 22 anweist, das Signal
S1, welches ein Zeitverhalten oder Zeitpunkte zum Schalten des Schalters 21c anweist, das
Signal S2 für
den S/H-Schaltkreis 23a und das Signal F1 für den SCF-Schaltkreis 23b.
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Nachfolgend
wird die Arbeitsweise des so aufgebauten Beschleunigungssensors
beschrieben.
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Zunächst wird
ein normaler Beschleunigungsmessvorgang beschrieben. Im normalen
Betrieb ist der Schalter 22a geschlossen und der Schalter 22b ist
durch das Signal Sb vom Schaltkreis 24 offen. Jedes der
Ausgangssignale PW1 und PW2 vom Schaltkreis 24 hat eine
bestimmte Amplitude einer Spannung Vcc (5V) und die Pegel
der Spannungen Vcc der Ausgangssignale PW1 und PW2 sind zueinander
umgekehrt. Die Signale PW1 und PW2 sind Rechteckformen mit der bestimmten
Amplitude und ändern
sich zwischen einem hohen Pegel (Hi) und einem niedrigen Pegel (Lo)
in vier Perioden T1 bis T4 in jedem Erkennungszyklus.
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In
der ersten Periode T1 setzen die Signale PW1 und PW2 ein elektrisches
Potential der festen Elektrode 2a auf Vcc und ein elektrisches
Potential der festen Elektrode 2b auf 0 V. Weiterhin wird
der Schalter 21c durch das Signal S1 vom Schalkreis 24 geschlossen.
Somit haben die beweglichen Elektroden 1a und 1b eine
Vorspannung Vcc/2 durch einen Betrieb des Verstärkers 21a und eine
elektrische Ladung im Kondensator 21b wird entladen, der
eine Rückkopplungskapazität darstellt.
Wenn eine Kapazität
C1 zwischen der beweglichen Elektrode 1a und der festen
Elektrode 2a größer als
eine Kapazität
C2 zwischen der beweglichen Elektrode 1b und der festen
Elektrode 2b ist (C1 > C2),
halten die beweglichen Elektroden 1a und 1b einen
großen
Betrag an negativen Ladungen aufgrund dieser Beziehung und der Spannungen
an den festen Elektroden 2a und 2b.
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In
der zweiten Periode T2 setzen die Signale PW1 und PW2 das elektrische
Potential an der festen Elektrode 2a auf Vcc und das elektrische
Potential der festen Elektrode 2b auf 0 V. Weiterhin wird
der Schalter 21c durch das Signal S1 geöffnet. Damit wird der Kondensator 21b mit
Elektrizität
entsprechend einem Zustand der beweglichen Elektroden 1a und 1b geladen.
Sodann gibt der C/V-Wandlerschaltkreis 21 ein Spannungssignal
entsprechend der Ladung im Kondensator 21b aus und der
S/H-Schaltkreis 23a tastet und hält das Spannungssignal in Antwort
auf das Signal S2.
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In
der dritten Periode T3 setzen die Signale PW1 und PW2 das elektrische
Potential der festen Elektrode 2a auf 0 V und das elektrische
Potential der festen Elektrode 2b auf Vcc. Das heißt, die
elektrischen Potentiale werden ausgetauscht. Weiterhin wird der
Schalter 21c durch das Signal S1 offengehalten. Zu diesem
Zeitpunkt ist ein Zustand der elektrischen Ladung in den beweglichen
Elektroden 1a und 1b umgekehrt zu demjenigen in
der zweiten Periode T2, da die Signale PW1 und PW2 umgekehrt sind.
Das heißt,
wenn die Kapazität
C1 größer als
die Kapazität
C2 ist (C1 > C2),
halten die beweglichen Elektroden 1a und 1b jede
Menge an positiven Ladungen aufgrund einer Umkehrung der an den
festen Elektroden 2a und 2b anliegenden Spannungen.
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Jedoch
werden zu dieser Zeit, da ein Schaltkreis zwischen der beweglichen
Elektrode 1a, 1b und dem Kondensator 21b geschlossen
ist, die in der ersten Periode T1 entladenen elektrischen Ladungen
im Schaltkreis gespeichert. Damit wird ein Teil der elektrischen
Ladungen aus Balancegründen übertragen und
im Kondensator 21b gespeichert. Sodann gibt der C/V-Wandler 21 ein
Spannungssignal aus, welches proportional zu der übertragenen
Ladung und umgekehrt proportional zu einer Kapazität C des Kondensators 21b ist
basierend auf der Beziehung Q = CV.
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In
der vierten Periode T4 setzen die Signale PW1 und PW2 das elektrische
Potential der festen Elektrode 2a auf 0 V und das elektrische
Potential der festen Elektrode 2b auf Vcc. Nachdem das
Spannungssignal vom V/C-Wandlerschaltkreis 21 ausreichend
stabil geworden ist, tastet der S/H-Schaltkreis 23a das
Spannungssignal vom C/V-Wandlerschaltkreis 20 in Antwort
auf das Signal S2 ab und speichert es zwischen.
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Der
S/H-Schaltkreis 23a führt
eine Differenzialberechnung zwischen dem Spannungssignal, das in
der zweiten Periode T2 abgetastet wurde und dem Spannungssignal
durch, das in der vierten Periode T4 abgetastet wurde und gibt das
Rechenergebnis aus. Basierend auf dem Ergebnis kann eine Beschleunigung
entsprechend einer Verschiebung der beweglichen Elektroden 1a und 2b erkannt
werden.
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Nachfolgend
werden die Abläufe
in einem Selbstdiagnosemodus und für den Fall beschrieben, bei
dem ein Personenidentifikationsnummersignal (PIN) durch externes
Rauschen in einem Nicht-Selbstdiagnosemodus auf Hi gesetzt wurde.
Im Selbstdiagnosemodus wird ein PIN-Signal, welches eine Selbstdiagnose
anweist, im Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24 auf Hi
gesetzt. Jedoch kann dieses PIN-Signal auch durch externes Störrauschen auf
Hi gesetzt werden. Wenn das PIN-Signal auf Hi gesetzt wird, bestimmt
der Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24, ob dies durch
die Anweisung für
eine Selbstdiagnose oder durch externes Rauschen erfolgt ist, was
basierend auf Taktsignalen CLK einer festen Frequenz erfolgt, die
durch einen Takt im Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24 erzeugt
werden.
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Zunächst wird
eine Zeit, während
der das PIN-Signal auf Hi gehalten ist, durch Zählen der Taktsignale CLK gemessen.
Wenn das PIN-Signal eine bestimmte Taktanzahl (Zeit) lang auf Hi
gehalten ist, wird das Signal St von einem normalen Beschleunigungsmessmodus
in den Selbstdiagnosemodus synchron mit einer steigenden oder fallenden
Flanke des Taktsignals geändert.
Wenn sich innerhalb der be stimmten Taktzahl das PIN-Signal auf Lo ändert, wird das
Signal St nicht geändert,
so dass der normale Beschleunigungsmessmodus beibehalten wird.
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Die
bestimmte Taktanzahl gibt eine Taktanzahl entsprechend einer Zeit
wieder, die länger
als eine angenommene Zeit ist, während
der ein externes Störrauschen
anhalten kann. Das heißt,
wenn die Zeit, während
der das PIN-Signal auf Hi gehalten ist, die bestimmte Taktanzahl übersteigt,
wird angenommen, dass das PIN-Signal aufgrund einer Selbstdiagnose
und nicht durch externes Rauschen auf Hi gesetzt worden ist. Im
Gegensatz hierzu, wenn die Zeit, während der das PIN-Signal auf
Hi gehalten ist, kürzer
als die bestimmte Taktanzahl ist, wird angenommen, dass das PIN-Signal
durch externes Rauschen auf Hi gesetzt worden ist.
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Wenn
daher das PIN-Signal für
die bestimmte Taktanzahl lang auf Hi gehalten wird, wird nicht angenommen,
dass das PIN-Signal durch externes Rauschen auf Hi gesetzt worden
ist und das Signal St ändert
sich vom normalen Beschleunigungsmessmodus in den Selbstdiagnosemodus.
Wenn das PIN-Signal nicht für
die bestimmte Taktanzahl lang auf Hi gehalten wird, wird angenommen,
dass das Pin-Signal
durch externes Störrauschen
auf Hi gesetzt worden ist und der normale Beschleunigungsmessmodus
wird fortgeführt.
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Wenn
dann der Selbstdiagnosemodus beginnt, wird der Schalter 22a geöffnet und
der Schalter 22b wird in Antwort auf das Signal St geschlossen. Sodann
wird die Offset-Spannung (4 V) an den Operationsverstärker 21a angelegt.
Gleichzeitig wird eine Potentialdifferenz zwischen den festen Elektroden 2a und 2b in
Antwort auf die Signale PW1 und PW2 gebildet. Beispielsweise ist
eine Potentialdifferenz (4 V) zwischen der beweglichen Elektrode 1b und
der festen Elektrode 2b größer als eine Potentialdifferenz
(1 V) zwischen der beweglichen Elektrode 1a und der festen
Elektrode 2a und eine elektrostatische Kraft wird erhöht. Somit
werden die beweglichen Elektroden 1a und 1b zwangsweise
durch die angewachsene elektrostatische Kraft aus einem Mittelpunkt
heraus verschoben.
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Nachfolgend
schließt
der Steuerschaltkreis 22 den Schalter 22a und öffnet den
Schalter 22b in Antwort auf das Signal St. Sodann wird
die Mittelspannung der festen Elektroden 2a und 2b an
den nicht invertierenden Eingangsanschluss des Operationsverstärkers 21a ähnlich wie
im normalen Beschleunigungsmessmodus angelegt. Sodann werden Abläufe ähnlich zu
den obigen Abläufen
beim normalen Beschleunigungsmessmodus durchgeführt und ein Ausgang entsprechend
einer Verschiebung der beweglichen Elektroden 1a und 1b wird
erhalten. Die Verschiebung der bewegli chen Elektroden 1a und 1b durch
eine elektrostatische Kraft hat einen bestimmten Wert entsprechend
einer Spannung, die an den nicht invertierenden Eingangsanschluss
des Operationsverstärkers 21a angelegt
wird. Somit hat ein Ausgang entsprechend der Verschiebung der beweglichen
Elektroden 1a und 1b ebenfalls einen bestimmten
Wert. Die Selbstdiagnose kann durchgeführt werden, in dem der erhaltene
Ausgang mit dem bestimmten Ausgang verglichen wird.
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Wenn
die Selbstdiagnose abgeschlossen wird, wird ein Identifikationssignal
(ID), das anzeigt, welcher Beschleunigungssensor die Selbstdiagnose abschließt, vom
STAT-Anschluss ausgegeben, und zwar synchron mit dem Taktsignal
CLK, da eine Steuervorrichtung, die basierend auf einem Ergebnis,
erkannt durch den Beschleunigungssensor arbeitet, eine Mehrzahl
von Beschleunigungssensoren enthalten kann. Somit kann die Steuervorrichtung
erkennen, welcher Beschleunigungssensor ein Ergebnis hat.
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Wenn
gemäß 2 das
PIN-Signal auf Lo gesetzt wird, ist der Beschleunigungssensor in
dem normalen Beschleunigungsmessmodus (M-Modus). Zu dieser Zeit
gibt das Ausgangssignal Go vom Beschleunigungssensor im Wesentlichen
0G an. Wenn ein Beschleunigungssignal an den Sensor angelegt wird,
gibt das Ausgangssignal Go einen entsprechenden Wert an. Ein elektrisches
Potential am STAT-Anschluss
wird auf Lo gesetzt. Der Takt erzeugt kontinuierlich Taktsignale
CLK.
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Wenn
das PIN-Signal auf Hi gesetzt wird, wird der Beschleunigungssensor
in einem Bestimmungsmodus (D-Modus) versetzt. In diesem Modus wird
eine Notwendigkeit einer Selbstdiagnose bestimmt, in dem eine Zeit,
während
der das PIN-Signal auf Hi gehalten wird, mit einer Zeit entsprechend
der bestimmten Taktzahl verglichen wird. Hierbei zeigt das Ausgangssignal
Go den Wert 0G und das elektrische Potential am STAT-Anschluss ist
auf Lo gesetzt. So lange das PIN-Signal auf Hi gesetzt ist, wird
der Bestimmungsmodus fortgeführt.
Wenn das PIN-Signal auf Lo geändert
wird, kehrt der Beschleunigungssensor in den M-Modus zurück.
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Wenn
die bestimmte Taktanzahl, beispielsweise vier Takte dieser Ausführungsform
der Taktsignale CLK im Bestimmungsmodus gezählt worden sind, wird der Beschleunigungssensor
in den Selbstdiagnosemodus (SD-Modus) versetzt. Sodann wird die
Selbstdiagnose durchgeführt
und das Ausgangssignal Go des Beschleunigungssensors wird auf den entsprechenden
Wert (einen Primärwert)
gesetzt. So lange das PIN-Signal auf Hi gesetzt ist, fährt der SD-Modus
fort. Im Gegensatz hierzu, wenn das PIN-Signal auf Lo gesetzt wird,
wird der Beschleunigungssensor in den ID-Ausgangsmodus (ID-Modus) versetzt.
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Im
ID-Modus wird das Ausgangssignal Go des Beschleunigungssensors im
Wesentlichen 0G anzeigen und ein ID-Signal wird vom STAT-Anschluss
ausgegeben und zwar synchron mit dem Taktsignal CLK. So lange das
PIN-Signal auf Lo gesetzt ist, fährt
der ID-Modus fort. Im Gegensatz hierzu, wenn das PIN-Signal auf
Hi gesetzt wird, kehrt der Beschleunigungssensor wieder in den SD-Modus zurück. Wenn
der Ausgang vom ID-Signal abgeschlossen ist, wird die Selbstdiagnose
als beendet erklärt
oder bestimmt und der Beschleunigungssensor kehrt wieder in den
M-Modus zurück.
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Wenn
gemäß 3A das
PIN-Signal die bestimmte Taktanzahl lang weiterhin Hi bleibt, wird
die Selbstdiagnose durchgeführt
und der Beschleunigungssensor gibt das Ausgangssignal Go entsprechend
dem Selbstdiagnoseergebnis aus. Im Gegensatz hierzu, wenn das PIN-Signal
gemäß 3B vorübergehend
durch externes Rauschen auf Hi gesetzt wird, wird die Selbstdiagnose
nicht durchgeführt,
da das PIN-Signal nicht die bestimmte Taktzahl lang auf Hi verblieben
ist. Dann wird das Ausgangsignal Go des Beschleunigungssensors auf
0G gesetzt.
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Bei
der ersten Ausführungsform
kann der Beschleunigungssensor nur dann in den Selbstdiagnosemodus überführt werden,
wenn das PIN-Signal damit fortfährt,
länger
als die angenommene Zeit, während
der externes Rauschen auftreten kann, im Zustand Hi zu verbleiben.
Selbst wenn daher das PIN-Signal durch externes Rauschen auf Hi
gesetzt wird, wird nicht fehlerhaft erkannt, dass auf den Sensor
eine Beschleunigung einwirkt. Somit kann eine Fehlfunktion einer
externen Vorrichtung, welche in Abhängigkeit von dem Beschleunigungssensor
arbeitet, ausgeschlossen oder zumindest wesentlich verringert werden.
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(Zweite Ausführungsform)
-
In
einer zweiten Ausführungsform
wird unter Verwendung einer Mehrzahl von PIN-Signalen bestimmt, ob ein PIN-Signal
durch ein eine Selbstdiagnose anweisendes Signal oder durch externes
Rauschen auf Hi gesetzt worden ist. Die verbleibenden Teile können ähnlich oder
gleich zur ersten Ausführungsform
verbleiben und eine nochmalige Beschreibung dieser Teile erfolgt
nicht.
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In
einem Selbstdiagnosemodus wird das die Selbstdiagnose anweisende
Signal, d. h. das PIN-Signal im Steuersignal erzeugen Schaltkreis 24 auf
Hi gesetzt. Im Gegensatz hierzu kann das PIN-Signal auch durch externes
Rauschen oder andere Störungen
auf Hi gesetzt werden. Wenn das PIN-Signal auf Hi gesetzt wird,
wird unter Verwendung der Taktsignale CLK, die durch den Takt des
Schaltkreises 24 erzeugt werden, bestimmt, ob das PIN-Signal
durch das die Selbstdiagnose anweisendes Signal oder durch externes
Rauschen auf Hi gesetzt worden ist.
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Zuerst
werden, wenn das PIN-Signal auf Hi gesetzt wird, Signale vom Schaltkreis 24 ausgegeben
und das Ausgangspotential des STAT-Anschlusses wird synchron mit
dem Anstieg des PIN-Signals auf Hi gesetzt. Insbesondere werden
in Antwort auf Signalausgänge
vom Schaltkreis 24 Abläufe ähnlich demjenigen
des Selbstdiagnosemodus gemäß der ersten
Ausführungsform
durchgeführt.
-
Somit
laufen die Vorgänge
im normalen Selbstdiagnosemodus ab. Jedoch kann hierbei nicht bestimmt
werden, ob diese Abläufe
auf Grund des Signals, welches die Selbstdiagnose anweist oder auf Grund
von externem Rauschen durchgeführt
werden. Die Bestimmung erfolgt auf der Grundlage eines Ausgangs
(Hi) des STAT-Anschlusses
und Ausgang vom Beschleunigungssensor wird bei der Selbstdiagnose
nicht verwendet. Das heißt,
obgleich Vorgänge oder
Abläufe
im Selbstdiagnosemodus durchgeführt werden,
erfolgt zu diesem Zeitpunkt kein Eintritt in den Selbstdiagnosemodus.
-
Im
Fall einer Selbstdiagnose wird nach einem bestimmten Zeitintervall
das PIN-Signal wieder auf
Hi gesetzt. Im Gegensatz hierzu versetzt externes Rauschen das PIN-Signal
zu Zufallszeiten (diskontinuierlich) auf Hi. Für eine Selbstdiagnose werden
daher die PIN-Signale regulär
oder gleichmäßig vielfach
auf Hi gesetzt. Somit kann der Fall unterschieden werden, bei dem
das PIN-Signal durch externes Rauschen auf Hi gesetzt wird.
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Dann
wird der Beschleunigungssensorbetriebsmodus wieder in den Selbstdiagnosemodus versetzt
und eine tatsächliche
(zweite) Selbstdiagnose wird durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt ist
der STAT-Anschluss nicht auf Hi gesetzt. Somit ändert sich der Ausgang vom
STAT-Anschluss relativ zu demjenigen bei der ersten Selbstdiagnose und
es kann bestimmt werden, ob der Beschleunigungssensor sich im Selbstdiagnosemodus
befindet oder nicht, in dem der Ausgang des STAT-Anschlusses gelesen
wird. Nachdem die zweite Selbstdiagnose abgeschlossen ist, wird
das ID-Signal vom STAT-Anschluss ausgegeben.
-
Gemäß 4 ist,
wenn das PIN-Signal auf Lo gesetzt wird, der Beschleunigungssensor
in dem normalen Beschleunigungsmessmodus (M-Modus). Zu diesem Zeitpunkt
zeigt das Ausgangssignal Go des Beschleunigungssensors im wesentlichen
0G. Wenn eine Beschleunigung auf den Sensor wirkt, zeigt das Ausgangssignal
Go den entsprechenden Wert an. Weiterhin ist ein elektrisches Potential
des STAT-Anschlusses
auf Lo gesetzt. Der Takt erzeugt fortlaufend die Taktsignale CLK.
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Wenn
das PIN-Signal auf Hi gesetzt wird, ändert sich der Betriebsmodus
zu einem ersten Bestimmungsmodus (ersten D-Modus). Dann wird die Selbstdiagnose
durchgeführt
und das Ausgangssignal Go des Beschleunigungssensors wird auf den entsprechenden
Wert (einen primären
Wert) gesetzt. Weiterhin wird der Ausgang des STAT-Anschlusses auf
Hi gesetzt. Solange das PIN-Signal auf Hi verbleibt, dauert der
erste Bestimmungsmodus an. Wenn das PIN-Signal auf Lo geändert wird, ändert sich
der Betriebsmodus in einen zweiten Bestimmungsmodus (zweiten D-Modus).
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Im
zweiten Bestimmungsmodus zeigt das Ausgangssignal Go des Beschleunigungssensors
im Wesentlichen 0G an und das elektrische Potential des STAT-Anschlusses
wird auf Lo gesetzt. Solange das PIN-Signal auf Lo verbleibt, fährt der
zweite Bestimmungsmodus fort. Wenn das PIN-Signal auf Hi geändert wird,
wird der Betriebsmodus in den Selbstdiagnosemodus (SD-Modus) geändert. Zusätzlich, wenn
der zweite Bestimmungsmodus die bestimmte Zeitdauer an fortfährt, wird
der Sensor in den M-Modus zurückgeführt. Die
bestimmte Zeit gibt eine Zeit wieder, in der von dem PIN-Signalen
angenommen wird, dass sie mehrfach auf Hi gesetzt worden sind. Selbst
wenn daher das PIN-Signal wieder auf Hi gesetzt wird, ändert sich
der Betriebsmodus zu dem ersten Bestimmungsmodus und nicht zum zweiten Bestimmungsmodus.
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Im
SD-Modus wird die Selbstdiagnose durchgeführt und das Ausgangssignal
Go des Beschleunigungssensors wird auf einen entsprechenden Wert
(einen primären
Wert) gesetzt. Zu diesem Zeitpunkt ist das elektrische Potential
des STAT-Anschlusses auf Lo gesetzt. Solange das PIN-Signal fortfährt, Hi
zu bleiben, fährt
der SD-Modus fort. Wenn das PIN-Signal aus Lo geändert wird, wird der Betriebsmodus
auf einen ID-Ausgangsmodus (ID-Modus)
geändert.
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Im
ID-Modus zeigt das Ausgangssignal Go vom Sensor im Wesentlichen
0G an und das ID-Signal wird vom STAT-Anschluss synchron mit dem Taktsignal
CLK ausgegeben. Solange das PIN-Signal Lo bleibt, fährt der
ID-Modus fort. Wenn das PIN-Signal auf Hi geändert wird, ist die Selbstdiagnose
abgeschlossen und der Sensor kehrt wieder in den M-Modus zurück.
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Wie
in 5A gezeigt, werden im Selbstdiagnosemodus die
PIN-Signale zweimal auf Hi gesetzt und die Selbstdiagnose wird durchgeführt, wenn
das PIN-Signal wieder auf Hi gesetzt wird. Somit wird das Ausgangssignal
Go entsprechend dem Ergebnis der Selbstdiagnose vom Sensor ausgegeben.
Im Gegensatz hier zu wird gemäß 5B das
PIN-Signal durch externes Rauschen einmal auf Hi versetzt. Das heißt, das
PIN-Signal wird nicht zweimal auf Hi gesetzt und die Selbstdiagnose
wird nicht durchgeführt. Dann
wird das Ausgangssignal Go des Sensors auf 0G gesetzt.
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Wenn
folglich PIN-Signale wiederholt auf Hi gesetzt werden, wird die
Selbstdiagnose durchgeführt.
Im Gegensatz hierzu, wenn PIN-Signale nicht wiederholt auf Hi gesetzt
werden, wird bestimmt, dass das PIN-Signal durch externes Rauschen
auf Hi gesetzt worden ist. Die durch die erste Ausführungsform
geschaffenen Vorteile können
auch von der zweiten Ausführungsform
erhalten werden.
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(Dritte Ausführungsform)
-
Bei
einer dritten Ausführungsform
hat ein Beschleunigungssensor zwei Empfindlichkeiten für eine gemeinsame
Achsenrichtung. Die verbleibenden Teile können ähnlich oder gleich zur ersten
Ausführungsform
sein und eine nochmalige Beschreibung erfolgt nicht.
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Gemäß 6 enthält ein gepackter
integrierter Schaltkreis (IC) 30 (z. B. ein Drucksensor)
ein Sensorelement 10, einen C/V-Wandlerschaltkreis 21, einen
Schaltschalt kreis 22, einen Signalvorarbeitungsschaltkreis 23 und
einen Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24. Der IC 30 enthält weiterhin
einen Energiequellenanschluss 30a, einen ersten Ausgangsanschluss 30b,
einen zweiten Ausgangsanschluss 30c, einen Masseanschluss
(GND) 30d, einen STAT-Anschluss 30e und einen
Eingangsanschluss 30f. Diese sechs Anschlüsse 30a bis 30f entsprechen
Anschlüssen
eines noch zu beschreibenden Leiterrahmens 35. Der Energiequellenanschluss 30a versorgt
den IC 30 mit einer Treiberspannung VCC. Der erste Ausgangsanschluss 30b gibt
ein Ausgangssignal Go1 aus. Der zweite Ausgangsanschluss 30c gibt
ein Ausgangssignal Go2 aus. Der GND-Anschluss 30d ist mit
einem Referenzpotential GND des IC 30 verbunden. Der STAT-Anschluss 30e gibt
ein Signal aus, das einen Zustand des Beschleunigungssensors anzeigt.
Ein PIN-Signal zur Anweisung einer Selbstdiagnose wird dem Eingangsanschluss 30f eingegeben.
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Gemäß 7A sind
ein Substrat 31 und eine Packung 32 in dem Beschleunigungssensor
miteinander verbunden. Das Substrat 31 wird gebildet durch
Schichten eines Substrats für
einen Sensorschaltkreis mit dem Sensorelement 10 auf ein
Substrat für
den Erkennungsschaltkreis 20. Das Substrat für den Erkennungsschaltkreis 20 enthält den C/V-Wanderschaltkreis 21,
den Schaltschaltkreis 22, den Signalverarbeitungsschaltkreis 23 und
den Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24.
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Gemäß den 7A und 7B sind
sechs Hauptelektroden 33 an einer Fläche des Substrats 31 zu
der Packung 32 weisend angeordnet. Auf ähnliche Weise sind sechs Leiterrahmen 35 an
der Packung 32 entsprechend den sechs Elektroden 33 angeordnet.
Jeder der Leiterrahmen 35 entspricht jeweils einem der
Anschlüsse 30a bis 30f.
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Die
Hauptelektroden 33 und die Leiterrahmen 35 werden über Kontaktpunkte
(„bumps") miteinander verbunden.
Eine Verbindung durch einen Kontaktpunkt wird nicht beschädigt, selbst
wenn eine Belastung, beispielsweise eine thermische Belastung von
der Packung 32 zum Substrat 31 hin erzeugt wird.
Dies deshalb, als ein Lot an dem Verbindungsteil vorhanden ist und
das Verbindungsteil hat eine Form mit hoher Benetzungsleistung.
Insbesondere ist eine Fläche
des Lots an der Packung 32 größer als am Substrat 31.
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Vier
Nebenelektroden 34 sind an den Vierecken des Substrats 31 unterschiedlich
zu den Hauptelektroden 33 angeordnet. Vier Dummy-Kissen 36 liegen
an den vier Ecken der Packung 32 entsprechend den Hilfselektroden 34.
Die Hilfselektroden 34 und die Dummy-Kissen 36 werden über Kontaktpunkte
miteinander verbunden. Jede der Hilfselektroden 34 hat
eine Lotfläche
an der Packung 32 die gleich derjenigen am Substrat 31 ist.
Dies ist unterschiedlich zu den Hauptelektroden 33. Wenn
die Packung 32 thermisch verformt wird, wird kaum thermische
Belastung auf das Substrat 31 auf Grund der Hilfselektroden 34 überfragen.
Wenn daher eine Belastung in der Packung 32 erzeugt wird,
werden die Hauptelektroden 33 davor geschützt, sich
von den Leiterrahmen 35 zu trennen und die Belastung wird auf
Grund der Hilfselektroden 34 verringert.
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Wie
in 6 gezeigt, enthält der Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24 einen
internen Takterzeugungsschaltkreis 24a und gibt Signale
PW1, PW2, St, S1, S2 und F1 synchron mit Taktsignalen vom internen
Takterzeugungsschaltkreis 24a aus. Das heißt, der
Beschleunigungssensor benötigt
keine Taktsignale von außen
des ICs 30 her. Der Beschleunigungssensor hat für eine einzelne
Achsenrichtung zwei Empfindlichkeiten. Jedoch enthält der Sensor
nur das einzelne Sensorelement 10 als Sensierungsteil,
wie in 6 gezeigt. Der Beschleunigungssensor der dritten
Ausführungsform
unterscheidet sich von den obigen Ausführungsformen dahingehend, dass
ein Verzweigungsschaltkreis 25 an der Ausgangsseite des
SCF-Schaltkreises 23b liegt.
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Der
Verzweigungsschaltkreis 25 verstärkt ein Ausgangssignal vom
SCF-Schaltkreis 23e und bildet das Ausgangssignal Go2.
Der Verzweigungsschaltkreis 25 enthält einen Verstärkerschaltkreis
mit einem Operationsverstärker 25a und
Widerständen 25b und 25c.
Der Widerstand 25b liegt zwischen einem Ausgangsanschluss
des SCF-Schaltkreises 23b und
einem invertierenden Eingangsanschluss des Operationsverstärkers 25a.
Der Widerstand 25c liegt zwischen dem invertierenden Eingangsanschluss
und einem Ausgangsanschluss des Operationsverstärkers 25a.
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Ein
Signalausgang vom SCF-Schaltkreis 23b wird an einem Punkt
B verzweigt. Ein abgezweigtes Signal wird als Ausgangssignal Go1
ausgegeben und das andere abgezweigte Signal wird nach einer Verstärkung durch
den Verzweigungsschaltkreis 25 als Ausgangssignal Go2 ausgegeben.
Damit hat der Beschleunigungssensor zwei Empfindlichkeiten für eine einzelne
Achsenrichtung, da ein Verstärkungsbetrag
des Ausgangssignals Go1 unterschiedlich zu demjenigen des Ausgangssignals
Go2 ist. Zusätzlich
wird das Ausgangssignal Go2 in einer Richtung umgekehrt zum Ausgangssignal
Go1 verstärkt, da
der Verzweigungsschaltkreis 25 ein invers verstärkender
Schaltkreis ist. Somit können
die Ausgangssignale Go1 und Go2 voneinander unterschieden werden.
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Wie
in 8 gezeigt, werden die Treiberspannung VCC, das
Referenzpotential GND und das PIN-Signal dem IC 30 des
Beschleunigungssensors eingegeben und die Ausgangssignale Go1, Go2
und STAT werden vom IC 30 des Beschleunigungssensors ausgegeben,
wie oben beschrieben. Die Ausgangssignale Go1, Go2 und STAT werden
einer elektronischen Steuereinheit (ECU) 40, beispielsweise einer
Airbag-ECU über einen
Leitungsbus im Fahrzeug übertragen.
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Die
ECU 40 enthält
einen Takterzeugungsschaltkreis. Der Takterzeugungsschaltkreis ist
nicht synchron mit dem internen Takterzeugungsschaltkreis 24a im
Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24 und wird so betrieben,
dass er eine Steuerperiode von beispielsweise 1 ms hat. Beispielsweise
in einem Fall, in dem die ECU 40 eine Airbag-ECU ist, gibt, wenn
die ECU 40 ein Zündsignal
(IG) von einem Zylinderschloss oder dergleichen (nicht gezeigt)
erhält, die
ECU 40 das PIN-Signal an den Beschleunigungssensor. Wenn
danach die ECU 40 die Ausgangssignale Go1, Go2 und STAT
vom Beschleunigungssensor erhält,
gibt die ECU 40 ein Diagnoseergebnis (DR) oder ein Zusammenstoßbestimmungsergebnis (CDR)
in Antwort auf diese Ausgangssignale aus.
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Das
Zusammenstossbestimmungsergebnis wird basierend auf Ausgängen von
Beschleunigungssensoren bestimmt, die in einem Fahrzeug angeordnet
sind. Insbesondere zeigt das Zusammenstoßbestimmungsergebnis an, ob
bei einem Zusammenstoß mit
einem Gegenstand Airbags zu entfalten sind oder nicht. Dies wird
basierend auf einem Ausgang eines Beschleunigungssensors in einem
normalen Beschleunigungsmessmodus bestimmt. Im Gegensatz hierzu
ist das Diagnoseergebnis das Ergebnis eines Selbstdiagnosevorgangs,
der durchgeführt
wird, wenn die ECU 40 das IG-Signal erhält. Insbesondere stellt das
Diagnoseergebnis das Ergebnis ei ner Bestimmung dar, die basierend
auf einem Ausgang eines Beschleunigungssensors durchgeführt wird,
wenn bewegliche Elektroden 1a und 1b durch Anlegen
einer Spannung an das Sensorelement 10 verschoben werden.
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Wenn
ein IG-Signal, welches von einem Zylinderschloss (Zündschloss)
ausgegeben wird, der ECU 40 eingegeben wird, beginnt ein
Selbstdiagnoseprozess, nachdem eine bestimmte Initialisierung abgelaufen
ist. Der Selbstdiagnoseprozess ist synchron mit einer bestimmten
Steuerperiode.
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Wie
in 9 gezeigt wird bei S100 ein PIN-Signal Hi für eine bestimmte
Zeit Δt1
ausgegeben. Die bestimmte Zeit Δt1
ist länger
als die angenommene Zeit, während
der Störrauschen,
welches ein Kommunikationssystem eines Fahrzeugs beeinflusst, fortdauert.
Da Störrauschen
eine Frequenz im Gigahertzbereich (GHz) hat, wird angenommen, dass
derartiges Rauschen ungefähr
1 bis 500 nsec andauert. Daher wird die bestimmte Zeit Δt1 auf 0,25 msec
gesetzt, sodass das Störrauschen
nicht fehlerhafterweise als PIN-Signal erkannt und interpretiert wird.
Die bestimmte Zeit Δt1
kann im Bereich zwischen 0,1 msec und 0,5 msec liegen. Das heißt, die bestimmte
Zeit Δt1
hat einen Sicherheitsfaktor, der das ungefähr 5- bis 500fache gegenüber der
angenommenen Zeit beträgt.
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In
der Zeitperiode t0–t2
in 10 gibt der STAT-Anschluss 30e ein Signal
an die ECU 40 aus, welches den Zustand des IC 30 anzeigt
und der zweite Ausgangsanschluss 30c gibt das Ausgangssignal Go2
an die Ecu 40 aus. Da hierbei das PIN-Signal die bestimmte Zeit Δt1 lang andauert,
verbleiben der STAT-Anschluss 30e und der zweite Ausgangsanschluss 30c die
bestimmte Zeit Δt1
lang auf Hi.
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Bei
S101 in 9 werden das Ausgangspotential
des STAT-Anschlusses 30e und das Ausgangssignal Go2 des
zweiten Ausgangsanschlusses 30c in der Zeitperiode t0–t2 erkannt
und die entsprechenden Zeiten von Hi werden berechnet. In einem normalen
Fall ist die Fortdauerzeit gleich der bestimmten Zeit Δt1.
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Bei
S102 wird basierend auf der Fortdauerzeit eine Bestimmung durchgeführt, während der STAT-Anschluss 30e auf
Hi bleibt. Wenn die Fortdauerzeit gleich der be stimmten Zeit Δt1 ist, wird
das PIN-Signal als normal dem Beschleunigungssensor eingegeben bestimmt
und die ECU 40 führt
S103 durch. Wenn die Fortdauerzeit kleiner als die bestimmte Zeit Δt1 ist, wird
bestimmt, dass das PIN-Signal dem Beschleunigungssensor nicht normal
eingegeben worden ist und die ECU 40 führt wieder S100 durch.
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Bei
S103 wird das PIN-Signal von Hi wieder die bestimmte Zeit Δt1 lang ausgegeben.
Daher gibt in einer Zeitdauer t2–t4 in 10 ähnlich zu
der Zeitdauer oder Zeitperiode t0–t2 der STAT-Anschluss 30e ein
Signal an die ECU 40 aus, das einen Zustand des Beschleunigungssensors
angibt und der zweite Ausgangsanschluss 30c gibt das Ausgangssignal Go2
an die ECU 40 aus.
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Bei
S104 werden das Ausgangspotential des STAT-Anschlusses 30e an
das Ausgangssignal Go2 des zweiten Ausgangsanschlusses 30c in
der Zeitperiode t2–t4
erkannt und die Zeiten des Hi-Signals werden berechnet.
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Bei
S105 erfolgt eine Bestimmung basierend auf der Fortdauerzeit während der
der STAT-Anschluss 30e auf Hi verblieben ist. Wenn die
Fortdauerzeit gleich der bestimmten Zeit Δt1 ist, wird bestimmt, dass
das PIN-Signal dem Beschleunigungssensor normal eingegeben worden
ist und die ECU 40 führt
S106 durch. Wenn im Gegensatz hierzu die Fortdauerzeit kleiner als
die bestimmte Zeit Δt1
ist, wird bestimmt, dass das PIN-Signal dem Beschleunigungssensor
nicht normal eingegeben worden ist und die ECU 40 führt wieder
S100 durch.
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Die
Schritte S100–102
sind ein erster Vorbereitungsprozess und die Schritte S103–105 sind
ein zweiter Vorbereitungsprozess. Nachdem die ersten und zweiten
Vorbereitungsprozesse normal abgeschlossen worden sind, führt die
ECU 40 einen Go2-Erkennungsprozess
S106–108
und einen Bestimmungsprozess S109–111 durch, um eine Diagnosebestimmung
durchzuführen.
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Bei
S106 wird das PIN-Signal von Hi für eine bestimmte Zeit Δt2 lang ausgegeben.
Dann werden bei S107 das Ausgangspotential des STAT-Anschlusses 30e und
das Ausgangssignal Go2 des zweiten Ausgangsanschlusses 30c in
einer Zeitperiode t4 bis t5 erkannt. Die Zeitperiode t4 bis t5 ist
gleich der bestimmten Zeit Δt2.
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Bei
S108 wird eine Bestimmung basierend auf dem Ausgangspotential des
STAT-Anschiusses 30e durchgeführt. Wenn
das Ausgangspotential die bestimmte Zeit Δt2 lang Hi bleibt, wird bestimmt,
dass das PIN-Signal dem Beschleunigungssensor normal eingegeben
wurde und die ECU 40 führt
dann S109 durch. Wenn jedoch das Ausgangspotential weniger lang
als die bestimmte Zeit Δt2
Hi bleibt, wird bestimmt, dass das PIN-Signal dem Beschleunigungssensor
nicht normal eingegeben wurde und die ECU 40 führt wieder
S100 durch.
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Bei
S109 erfolgt eine Bestimmung basierend auf dem Ausgangssignal Go2,
das bei S107 erkannt wurde. Wenn bestimmt wird, dass das Ausgangssignal
G02 gleich einem bestimmten Wert ist, führt die ECU 40 S110
durch. Wenn im Gegensatz dazu bestimmt wird, dass das Ausgangssignal
Go2 nicht gleich dem bestimmten Wert ist, führt die ECU 40 S111
durch. Der bestimmte Wert gibt einen Wert wieder, der vom Beschleunigungssensor
als Ausgangssignal Go2 ausgegeben wird, wenn das PIN-Signal die bestimmte
Zeit Δt2
lang Hi verbleibt und der Beschleunigungssensor das PIN-Signal erkennt.
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Bei
S110 gibt die ECU 40 ein Diagnoseergebnis aus, dass der
Beschleunigungssensor normal ist, da das Ausgangssignal Go2 als
gleich dem bestimmten Wert bestimmt wurde. Im Gegensatz hierzu gibt
bei S111 die ECU 40 ein Diagnoseergebnis aus, dass der
Beschleunigungssensor nicht normal (anormal) ist, da das Ausgangssignal
(Go2) als nicht gleich dem bestimmten Wert bestimmt wurde.
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Zusätzlich sind
gemäß dem Zeitdiagramm von 10 die
steigende Flanke und die fallende Flanke des Ausgangspotentials
des STAT-Anschlusses 30e und das Ausgangssignal Go2 synchron
mit dem PIN-Signal. In der Praxis können jedoch die Ansprechverhalten
im Ausgangspotential des STAT-Anschlusses 30e und des Ausgangssignals
Go2 gegenüber
dem PIN-Signal geringfügig
verzögert
werden.
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Bei
der dritten Ausführungsform
wird der Beschleunigungssensor nicht in einen Selbstdiagnosemodus
versetzt, wenn das PIN-Signal ähnlich
wie bei den ersten und zweiten Ausführungsformen durch externes
Rauschen auf Hi gesetzt wird. Weiterhin kann der folgende Vorteil
geschaffen werden, da die Taktsignale CLK durch den internen Takterzeugungsschaltkreis 24a in
dem Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24 erzeugt werden.
Dieser Vorteil wird beschrieben unter Verwendung eines gepackten
IC eines Beschleunigungssensors mit herkömmlichem Aufbau.
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Ein
herkömmlicher
gepackter Beschleunigungssensor mit nur einer Empfindlichkeit für eine Achsenrichtung
enthält
sechs Hauptelektroden und Leiterrahmen, ähnlich dieser Ausführungsform.
Sie werden verwendet zur Übertragung
der Spannung Vcc des Ausgangssignals Go des Referenzpotientals GND,
des Ausgangspotentials vom STAT-Anschluss, des PIN-Signals und des
Taktsignals CLK. Der S/H-Schaltkreis und der SCF-Schaltkreis im
Signalverarbeitungsschaltkreis werden in Antwort auf das Taktsignal
CLK betrieben, welches von den Hauptelektroden eingegeben wird.
Um damit einen herkömmlichen
Beschleunigungssensor mit zwei Empfindlichkeiten für eine einzelne
Achsenrichtung gemäß dieser
Ausführungsform
zu ändern,
sind nicht nur der Verzweigungsschaltkreis 25 sondern auch eine
weitere Hauptelektrode und ein weiterer Leiterrahmen für einen
anderen Ausgangsanschluss notwendig. Wenn jedoch die Hauptelektroden 33 anzahlmäßig von
sechs auf sieben geändert
werden, muss sich die Form des gepackten IC30 ebenfalls ändern. Eine
Kompatibilität
mit einem herkömmlichen
Aufbau kann daher nicht beibehalten werden. Weiterhin kann die Gehäusegröße des gepackten IC30
ansteigen.
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Im
Gegensatz hierzu werden bei der dritten Ausführungsform die Taktsignale
CLK vom internen Takterzeugungsschaltkreis 24a im Schaltkreis 24 erzeugt
und eine der Hauptelektroden 33, die zur Eingabe der Taktsignale
CLK verwendet wird, kann als zweiter Ausgangsanschluss 30c verwendet
werden. Das Ausgangssignal Go2 kann von dem zweiten Ausgangsanschluss 30c ausgegeben
werden. Somit kann ein Beschleunigungssensor mit zwei Empfindlichkeiten
für eine
einzelne Achsenrichtung unter Verwendung einer herkömmlichen
Packung gebildet werden.
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Weiterhin
kann bei S109 in 9 die Selbstdiagnose des Beschleunigungssensors
durchgeführt werden,
wo der zusätzliche
Verzweigungsschaltkreis 25 enthalten ist, da der Beschleunigungssensor
als normal oder nicht normal basierend auf dem Ausgangssignal Go2
beurteilt wird. Damit kann der gleiche Vorteil beim Beschleunigungssensor
mit zwei Empfindlichkeiten in einer einzelnen Achsenrichtung bei
dieser Ausführungsform
wie bei den ersten und zweiten Ausführungsformen erhalten werden.
Die beiden Ausgangssignale Go1 und Go2 können als normal oder nicht
normal im Verlauf einer Bestimmung bestimmt werden, da die Selbstdiagnose
auf der Grundlage des Ausgangssignals Go2 erfolgt, welches durch
Verstärkung
des Ausgangssignals Go1 gebildet wird. Weiterhin ist es nicht notwendig, dass
die Bestimmung an den Ausgangssignalen Go1 und Go2 separat erfolgt.
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Bei
dem obigen Selbstdiagnoseprozess verbleibt das PIN-Signal die bestimmte
Zeit Δt1
lang auf Hi und die Zeit, während
der das Ausgangspotential des STAT-Anschlusses 30e auf
Hi verbleibt, wird als gleich der bestimmten Zeit Δt1 bestimmt.
Alternativ kann ein Verhältnis
einer Zeit, während
der das PIN-Signal insgesamt auf Hi verbleibt zu einer Steuerperiode,
d. h. ein Taktverhältnis
mittels eines Pulsbreitenmodulationsstils (PWM) anstelle der bestimmten
Zeit Δt1
verwendet werden. Dies deshalb, als die ECU 40 einen Impulstakt
für ihr
Zeitmanagement verwendet. Beispielsweise kann bei S100 ein Taktverhältnis oder
Schaltverhältnis
des PIN-Signals auf 50% gesetzt werden und ein Taktverhältnis oder Schaltverhältnis, bei
dem das Ausgangspotential des STAT-Anschlusses 30e auf
Hi gesetzt ist, kann bei S102 als bei 50% liegend bestimmt werden.
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(Andere Ausführungsformen)
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Bei
den obigen Ausführungsformen
sind die Beschleunigungssensoren als kapazitive Sensoren zur Erkennung
einer physikalischen Größe (dynamischer
Betrag) beschrieben. Es können
jedoch auch andere Sensoren, beispielsweise ein Drucksensor oder
ein Gierratensensor als kapazitiver Sensor verwendet werden. Weiterhin
können
der Schaltschaltkreis 22 und der Steuersignalerzeugungsschaltkreis 24 zu
einer Steuereinheit zusammengefasst werden. Derartige und weitere Änderungen
und Abwandlungen liegen im Rahmen der vorliegenden Erfindung, wie
er durch die beigefügten
Ansprüche
und deren Äquivalente
definiert ist.