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DE102006055502A1 - Rundfunkempfangssystem - Google Patents

Rundfunkempfangssystem Download PDF

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DE102006055502A1
DE102006055502A1 DE200610055502 DE102006055502A DE102006055502A1 DE 102006055502 A1 DE102006055502 A1 DE 102006055502A1 DE 200610055502 DE200610055502 DE 200610055502 DE 102006055502 A DE102006055502 A DE 102006055502A DE 102006055502 A1 DE102006055502 A1 DE 102006055502A1
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DE
Germany
Prior art keywords
radio receiver
voltage
diversity module
inner conductor
coaxial line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200610055502
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Wiesmeier
Heide Kuhrau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
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Publication of DE102006055502A1 publication Critical patent/DE102006055502A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B7/00Radio transmission systems, i.e. using radiation field
    • H04B7/02Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas
    • H04B7/04Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas using two or more spaced independent antennas
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Abstract

Bei einem Rundfunkempfangssystem für ein Kraftfahrzeug, umfassend einen Rundfunkempfänger, mehrere zum Rundfunkempfang nutzbare Antennen und ein separat von dem Rundfunkempfänger ausgeführtes Diversity-Modul, bei welchem die mehreren Antennen jeweils mit dem Diversity-Modul verbunden sind und geeignet sind, über die jeweilige Verwendung in Hochfrequenzsignal an das Diversity-Modul zu liefern, bei welchem das Diversity-Modul über eine Koaxialleitung mit dem Rundfunkempfänger verbunden ist und geeignet ist, über die Koaxialleitung ein Hochfrequenzsignal an den Rundfunkempfänger weiterzuleiten, bei welchem das Diversity-Modul eine Umschaltvorrichtung zum Umschalten zwischen den von den Antennen gelieferten Hochfrequenzsignalen aufweist, um ein einziges dieser Hochfrequenzsignale für die Weiterleitung über die Koaxialleitung an den Rundfunkempfänger auszuwählen, und bei welchem das Diversity-Modul einen Antennenverstärker aufweist, durch welchen das ausgewählte Hochfrequenzsignal vor der Weiterleitung über die Koaxialleitung an den Rundfunkempfänger verstärkt wird, ist der Antennenverstärker durch eine vom Rundfunkempfänger an den Innenleiter der Koaxialleitung angelegte Gleichspannung versorgbar.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Rundfunkempfangssystem für ein Kraftfahrzeug, umfassend einen Rundfunkempfänger, mehrere zum Rundfunkempfang nutzbare Antennen und ein separat von dem Rundfunkempfänger ausgeführtes Diversity-Modul, bei welchem die mehreren Antennen jeweils mit dem Diversity-Modul verbunden sind und geeignet sind, über die jeweilige Verbindung ein Hochfrequenzsignal an das Diversity-Modul zu liefern, bei welchem das Diversity-Modul über eine Koaxialleitung mit dem Rundfunkempfänger verbunden ist und geeignet ist, über die Koaxialleitung ein Hochfrequenzsignal an den Rundfunkempfänger weiterzuleiten, bei welchem das Diversity-Modul eine Umschaltvorrichtung zum Umschalten zwischen den von den Antennen gelieferten Hochfrequenzsignalen aufweist, um ein einziges dieser Hochfrequenzsignale für die Weiterleitung über die Koaxialleitung an den Rundfunkempfänger auszuwählen, und bei welchem das Diversity-Modul einen Antennenverstärker aufweist, durch welchen das ausgewählte Hochfrequenzsignal vor der Weiterleitung über die Koaxialleitung an den Rundfunkempfänger verstärkt wird.
  • In modernen Kraftfahrzeugen finden zum Rundfunkempfang häufig so genannte Antennen-Diversity-Verfahren Anwendung. Grund hierfür ist, dass bei der Ausbreitung von Funkwellen Reflexionen der Funkwelle beispielsweise an Gebäuden auftreten können, wodurch die direkte Funkwelle mit einer reflektierten Funkwelle an bestimmten Stellen in Interferenz tritt. Bei Diversity-Verfahren werden daher mehrere räumlich gegeneinander versetzte Empfangsantennen genutzt. So wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sich mindestens eine der Antennen an einer Stelle befindet, die nicht von der Interferenz betroffen ist. Entsprechend sind in den Rundfunk-Systemen moderner Kraftfahrzeuge Vorrichtungen und Verfahren vorgesehen, durch welche erkennbar ist, welche der Antennen aktuell das am besten auswertbare Signal empfängt. Es wird dann das Signal dieser Antenne weiterverarbeitet. Zur Auswahl und Weiterleitung des Signals dieser Antenne ist in der Regel eine Umschaltvorrichtung zum Umschalten zwischen den mehreren nutzbaren Antennen vorgesehen.
  • Häufig wird eine solche Umschaltvorrichtung zum Umschalten zwischen den mehreren bei einem Diversity-Verfahren nutzbaren Antennen separat von einem Rundfunkempfänger ausgeführt. Ein entsprechendes separat von dem Rundfunkempfänger ausgeführtes Gerät kann zudem weitere Komponenten (z.B. einen Antennenverstärker) des Rundfunkempfangssystems enthalten. Eine solches separat von dem Rundfunkempfänger ausgeführtes Gerät, welches zumindest eine Umschaltvorrichtung zum Umschalten der Antennen umfasst, wird im Folgenden als Diversity-Modul bezeichnet. Das Rundfunkempfangssystems umfasst dann zumindest den eigentlichen Rundfunkempfänger (z.B. ein Radiogerät) und das Diversity-Modul. Das Diversity-Modul kann insbesondere auch räumlich getrennt von dem Rundfunkempfänger an anderer Stelle im Kraftfahrzeug angeordnet werden, im Falle von in der Heckscheibe des Kraftfahrzeugs angeordneten Antennen beispielsweise nahe der Heckscheibe im Heckbereich des Kraftfahrzeugs. An das Diversity-Modul sind dann einerseits die mehreren nutzbaren Antennen angeschlossen. Andererseits liefert das Diversity-Modul das Signal der aktuell genutzten Antenne über eine für Hochfrequenz-Signale geeignete Leitung an den Rundfunkempfänger. Im Folgenden wird ohne Beschränkung der Allgemeinheit davon ausgegangen, dass diese für Hochfrequenz-Signale geeignete Leitung als Koaxialleitung ausgeführt ist.
  • Ein Diversity-Modul kann zumindest eine Bewertungseinrichtung zur Bewertung von Antennensignalen umfassen, um basierend auf dem Ergebnis dieser Bewertung auf eine bestimmte Antenne umzuschalten.
  • Ferner weist ein Diversity-Modul typischerweise einen Antennenverstärker zur Verstärkung des Signals der aktuell mittels der Umschaltvorrichtung ausgewählten Antenne auf. Zur Versorgung des Antennenverstärkers ist in der Regel zusätzlich zu der Koaxialleitung eine separate Leitung zwischen Rundfunkempfänger und Diversity-Modul vorgesehen. Das Vorsehen einer solchen separaten Leitung ist jedoch angesichts der hohen Stückzahlen derart ausgerüsteter Kraftfahrzeuge mit erheblichen Kosten verbunden. Dies gilt in besonderem Maße, da die Leitung selbst im Kraftfahrzeug je nach Ausführungsform eine Länge von mehreren Metern besitzen kann und da zudem am Diversity-Modul und am Rundfunkempfänger geeignete Anschlüsse sowie an der separaten Leitung entsprechende Anschlusskontakte vorgesehen werden müssen. Zudem fällt bedingt durch die Notwendigkeit der separaten Leitung ein erhöhter Entwicklungs- und Montageaufwand an.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein kostengünstiger realisierbares Rundfunkempfangssystem für ein Kraftfahrzeug zu schaffen.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Rundfunkempfangssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Erfindungsgemäß ist der bei dem Diversity-Modul vorgesehene Antennenverstärker durch eine vom Rundfunkempfänger an den Innenleiter der Koaxialleitung angelegte Gleichspannung versorgbar.
  • Durch die Erfindung kann die separate Leitung zur Versorgung des Antennenverstärkers entfallen. Dadurch fallen deutlich geringere Kosten im Hinblick auf Material, Entwicklung, Teilefertigung, Logistik und Montage an.
  • Das Rundfunkempfangssystem kann selbstverständlich auch so ausgeführt werden, dass zusätzlich zum Antennenverstärker noch weitere Komponenten des Diversity-Moduls, die eine Versorgungsspannung benötigen, durch die vom Rundfunkempfänger an den Innenleiter der Koaxialleitung angelegte Gleichspannung versorgbar sind. Es können sogar sämtliche Komponenten des Diversity-Moduls, die eine Versorgungsspannung benötigen, über diese Spannung versorgbar sein. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass die Koaxialleitung die einzige Leitungsverbindung zwischen Rundfunkempfänger und Diversity-Modul darstellt. Die Kosten und der Aufwand für ein gattungsgemäßes Rundfunkempfangssystem werden durch die Erfindung somit erheblich gesenkt.
  • Wenn die Versorgung sämtlicher Komponenten des Diversity-Moduls über den Innenleiter der Koaxialleitung realisiert wird und keine separate Leitung mehr als Versorgungsleitung benötigt wird, können auch alle beim Stand der Technik noch vorgesehenen Verbindungselemente (z.B. Kontaktstecker) einer solchen separaten Leitung und der mit dieser Leitung oder den Verbindungselementen in Zusammenhang stehende Material- und Arbeitsaufwand entfallen.
  • Der erfindungsgemäße Ansatz, den Antennenverstärker über den Innenleiter des Koaxialkabels zu versorgen, erscheint bei näherer Analyse der Funktionsweise bekannter Rundfunkempfangssysteme der eingangs genannten Gattung aus den nachfolgend angeführten Gründen zunächst als nicht umsetzbar. Gemäß dem Stand der Technik wird an den Innenleiter der Koaxialleitung bereits für verschiedene Übermittlungs- und/oder Prüfzwecke jeweils eine Gleichspannung angelegt, die dem vom Antennenverstärker über die Koaxialleitung an den Rundfunkempfänger übertragenen Hochfrequenz-Signal überlagert wird. Beispielsweise wird bei vielen bekannten Systemen nach jedem Einschalten des Rundfunkempfängers über eine an dem Innenleiter angelegte Gleichspannung der Verbau der richtigen Antenne bzw. der richtigen Antennen geprüft. Auch im Fahrzeug-Herstellungsprozess werden häufig über eine am Innenleiter angelegte Spannung die Antennen überprüft. Diese Überprüfung erfolgt fallweise auch automatisiert. Dabei werden beispielsweise über unterschiedliche Gleichspannungen, die nacheinander an den Innenleiter angelegt werden, die einzelnen Antennen durchgeschaltet und/oder es wird die korrekte Steckverbindung der Antennen am Diversity-Modul geprüft. In der Regel gibt bei solchen Überprüfungen der durch das Anlegen der Gleichspannung messbare Widerstand Aufschluss über den jeweils interessierenden Zustand. Zudem wird der Innenleiter bei bekannten gattungsgemäßen Rundfunkempfangssystemen häufig genutzt, um durch das Anlegen einer Gleichspannung (z.B. 2,5V) einen Betriebsmodus (insbesondere den Tuner-Modus) des Rundfunkempfängers zu übermitteln. Alternativ oder zusätzlich wird häufig ein Diagnosemodus eingeleitet und/oder eine Antennenumschaltung vorgenommen, indem durch den Rundfunkempfänger eine Gleichspannung an den Innenleiter angelegt wird.
  • Typische gemäß dem Stand der Technik verwendete Spannungswerte für die zu solchen Zwecken an den Innenleiter angelegten Gleichspannungen sind dabei:
    2,5 V für eine Übermittlung des Tuner-Modus „FM" vom Rundfunkempfänger an das Diversity-Modul sowie für eine Überprüfung des Verbaus der richtigen Antenne bzw. deren fehlerfreien Anschluss nach jedem Einschalten bzw. Aufstarten des Radioempfängers
    0,0 V für eine Übermittlung des Tuner-Modus AM
    8,0 V für eine Übermittlung der Anweisung „Antennendiagnose einleiten"
    5,0 V für eine Übermittlung der Anweisung „Antennen weiterschalten"
  • Die separate Leitung zur Spannungsversorgung des Antennenverstärkers wird bei bekannten Systemen in erster Linie deshalb vorgesehen, weil der Innenleiter der Koaxialleitung bereits für die oben genannten Zwecke genutzt wird, somit bereits „belegt" ist und nicht als Versorgungsleitung des Antennenverstärkers verfügbar ist. Als Ergebnis der obigen Analyse der Funktionsweise bekannter Rundfunkempfangssysteme der eingangs genannten Gattung scheint die zusätzlich zur Koaxialleitung vorgesehene separate Leitung demnach zwingend erforderlich zu sein.
  • Zudem wird die gemäß dem Stand der Technik vorgesehene separate Leitung bei bekannten Systemen häufig zur Übermittlung weiterer Informationen genutzt. So ist es etwa bekannt, einen Defekt im Diversity-Modul an den Rundfunkempfänger zu übermitteln, indem das Diversity-Modul den Spannungspegel auf der separaten Leitung kurzzeitig (z.B. für ca. 10 ms) auf 0,0 V (Masse) legt. Auch für solche Funktionen scheint die Bereitstellung der separaten Leitung unentbehrlich zu sein.
  • Die Erfindung wendet sich nun überraschend von dem bisher ansonsten bewährten Konzept ab, den Innenleiter abhängig vom jeweiligen Zweck mit unterschiedlichen Gleichspannungen – teilweise verhältnismäßig geringen Betrags – zu belegen.
  • Als Folge des Paradigmenwechsels, welcher der Erfindung zugrunde liegt, muss der Innenleiter der Koaxialleitung in veränderter Art und Weise genutzt werden, um die aus dem Stand der Technik bekannten Funktionen, die bisher durch das Anlegen einer Gleichspannung an den Innenleiter realisiert wurden, auch weiterhin zur Verfügung zu stellen.
  • Durch die nachfolgend genannten Maßnahmen kann erreicht werden, dass auch ohne eine solche separate Leitung die wesentlichen oder sogar alle Funktionen verfügbar sind, für welche bei Verfahren und Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik die Koaxialleitung und eine zusätzliche separate Leitung genutzt werden. Die genannten Funktionen werden hierzu gemäß der nachfolgend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung jedoch in bereits an sich erfinderischer Art und Weise verändert implementiert.
  • Vorzugsweise ist der Betrag der vom Rundfunkempfänger an den Innenleiter der Koaxialleitung angelegten Gleichspannung durch den Rundfunkempfänger variierbar. Dadurch können bestimmte Spannungswerte und/oder Spannungsmuster erzeugt werden, denen einzelne Funktionen oder Nachrichten zuordenbar sind.
  • Um eine ausreichende Versorgung des Antennenverstärkers zu gewährleisten, wird an den Innenleiter der Koaxialleitung vorzugsweise – gegebenenfalls abgesehen von wenigen Situationen, in welchen der Antennenverstärker nicht notwendigerweise ordnungsgemäß funktionieren muss – eine Gleichspannung auf situationsabhängig variierbarem Potenzialniveau angelegt, wobei das Potenzialniveau des Innenleiters stets zumindest auf dem für eine Versorgung des Antennenverstärkers erforderlichen Potenzialniveau liegt. Vorzugsweise wird die Gleichspannung derart an den Innenleiter angelegt, dass das Potenzialniveau des Innenleiters stets bei mindestens 8,0 V liegt.
  • Es sei angemerkt, dass es trotz des erfindungsgemäß im Zeitverlauf veränderten Spannungswerts der an den Innenleiter angelegten Spannung zu Gunsten einer prägnanten Ausdrucksweise dennoch als angemessen erscheint, von einer an den Innenleiter angelegten Gleichspannung zu sprechen. Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung wird daher jede an den Innenleiter angelegte Spannung mit zumindest kurzzeitig (z.B. für 50 ms) im Wesentlichen unverändertem Spannungswert als Gleichspannung bezeichnet. Ausdrücklich nicht als Gleichspannungssignal im obigen Sinne ist ein vom Diversity-Modul an den Rundfunkempfänger übertragenes Hochfrequenzsignal oder ein vom Rundfunkempfänger an das Diversity-Modul übertragenes Zwischenfrequenzsignal anzusehen.
  • Besonders vorteilhaft ist die Verwendung von kurzzeitigen Veränderungen des Potenzialniveaus auf dem Innenleiter. So können nahezu beliebige Signalmuster erzeugt werden. In einem sehr einfachen Fall besteht ein solches Signalmuster aus einer kurzzeitigen Anhebung des Spannungswerts von einem ersten auf einen zweiten Wert und einer anschließenden Rückkehr zum ersten Wert. Im Folgenden wird eine solche kurzzeitige Veränderungen des Potenzialniveaus als Spannungsimpuls bezeichnet.
  • Solche Spannungsimpulse, aber auch andere Spannungsmuster, sind senderseitig einfach erzeugbar und empfängerseitig einfach auswertbar und erlauben dennoch die zuverlässige Übermittlung einfacher Informationen. Im einfachsten Fall können zwei unterscheidbare Spannungspegel, die aus dem oben genannten Grund vorzugsweise beide oberhalb des für die Versorgung des Antennenverstärkers erforderlichen Spannungspegel liegen, ausreichen, um – codiert durch beispielsweise Impulslängen und/oder Impulsabfolgen – eine Vielzahl unterschiedlicher Informationen zu übermitteln.
  • Vorzugsweise weist das Diversity-Modul zumindest eine Erkennungseinrichtung zum Erkennen bestimmter Spannungswerte und/oder Spannungsmuster der durch den Rundfunkempfänger an den Innenleiter der Koaxialleitung angelegten Gleichspannung auf. Es können somit Informationen und/oder Anweisungen vom Rundfunkempfänger an das Diversity-Modul übermittelt werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Tuner-Modus vom Rundfunkempfänger an das Diversity-Modul übermittelbar, indem ein dem Tuner-Modus zugeordneter Spannungswert und/oder ein dem Tuner-Modus zugeordnetes Spannungsmuster durch den Rundfunkempfänger an den Innenleiter angelegt wird und durch die zumindest eine Erkennungseinrichtung erkannt wird, wobei der dem Tuner-Modus zugeordnete Spannungswert und/oder das dem Tuner-Modus zugeordnete Spannungsmuster derart gewählt ist, dass ein für die Versorgung des Antennenverstärkers erforderlicher Spannungswert nicht in Folge der Übermittlung unterschritten wird.
  • Auf diese Weise ist ein Tuner-Modus übermittelbar, ohne die Versorgung des Antennenverstärkers zu beeinträchtigen.
  • Gemäß einer anderen alternativ oder zusätzlich implementierbaren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Diagnose-Modus des Diversity-Moduls durch den Rundfunkempfänger einleitbar, indem ein dem Diagnose-Modus zugeordneter Spannungswert und/oder ein dem Diagnose-Modus zugeordnetes Spannungsmuster durch den Rundfunkempfänger an den Innenleiter angelegt wird und durch die zumindest eine Erkennungseinrichtung erkannt wird.
  • Somit ist auch ein Diagnose-Modus ohne Nutzung einer separaten Leitung einleitbar.
  • Die beiden genannten Erkennungsvorgänge können durch dieselbe Erkennungseinrichtung bewerkstelligt werden. Dies erlaubt gegebenenfalls eine besonders kompakte Realisierung Vorzugsweise sind die beiden Erkennungseinrichtungen aber getrennt ausgeführt, wodurch eine sehr einfache Realisierung ermöglicht wird.
  • In einem solchen Fall erfolgt die Erkennung des übermittelten Tuner-Modus durch eine erste Erkennungseinrichtung und die Erkennung der Anweisung zur Einleitung des Diagnose-Modus durch eine zweite, von der ersten Erkennungseinrichtung unterschiedliche, Erkennungseinrichtung.
  • Es können auch die beiden Erkennungseinrichtungen jeweils Bestandteile einer einzigen elektrischen Schaltung sein.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist alternativ oder zusätzlich ein durch die Umschaltvorrichtung auszuführendes Umschalten durch den Rundfunkempfänger auslösbar, indem der Rundfunkempfänger einen dem Umschalten zugeordneten Spannungswert und/oder ein dem Umschalten zugeordnetes Spannungsmuster an den Innenleiter anlegt und die zumindest eine Erkennungseinrichtung im Diversity-Modul dies erkennt.
  • Es kann auf diese Weise also auch das Umschalten der Antennen des Antennen-Diversity-Systems durch den Rundfunkempfänger ausgelöst werden. Diese Möglichkeit kann auch in einem zuvor ausgelösten Diagnose-Modus des Diversity-Moduls bestehen. Gegebenenfalls kann diese Möglichkeit auch ausschließlich im Diagnose-Modus des Diversity-Moduls bestehen.
  • Die Erkennungseinrichtung zum Erkennen des dem Umschalten zugeordneten Spannungswerts und/oder Spannungsmusters kann dabei gegebenenfalls auch als Erkennungseinrichtung zum Erkennen des dem oben genannten Tuner-Modus und/oder Diagnose-Modus zugeordneten Spannungswerts und/oder Spannungsmusters dienen.
  • Ein Defekt im Diversity-Modul kann bei der Erfindung an den Rundfunkempfänger übermittelt werden, indem das Diversity-Modul den Spannungspegel auf dem Innenleiter kurzzeitig (z.B. für ca. 10 ms) auf 0,0 V (Masse) legt. Somit kann auch diese Funktion trotz des Entfalls der separaten Leitung zur Verfügung gestellt werden.
  • Vorzugsweise wird zur Implementierung der vorliegenden Erfindung beim Diversity-Modul eine Eingangsschaltung vorgesehen, durch welche zumindest die drei folgenden wesentlichen Aufgaben erfüllt werden. Es wird erstens zumindest ein hochfrequenter Anteil der an dem Innenleiter anliegenden Spannung separiert, um einer weiteren Verarbeitung, etwa durch eine Bewertungseinheit zugänglich gemacht zu werden. Es wird zweitens der Gleichspannungsanteil der an dem Innenleiter anliegenden Spannung als Versorgungsspannung an den Antennenverstärker weitergeleitet. Zudem wird drittens der Gleichspannungspegel hinsichtlich seines Informationsgehalts ausgewertet. Vorzugsweise werden durch die Eingangsschaltung außerdem eventuelle Spannungsimpulse auf dem Innenleiter detektiert und/oder klassifiziert. Die Eingangsschaltung dient also als Erkennungseinrichtung im Sinne der obigen Beschreibungsteile bzw. umfasst eine solche Erkennungseinrichtung.
  • Bei bekannten Rundfunkempfangssystemen wird die bereits genannte separate Leitung oder eine mit dieser verbundene Leitung häufig verwendet, um einen HiFi-Verstärker ein- und auszuschalten.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird ein eventuell bei dem Rundfunkempfangssystem vorgesehener HiFi-Verstärkers ein- und ausgeschaltet über ein Signal, welches an einen Weckeingang des HiFi-Verstärkers angelegt wird und welches gewonnen wird durch eine Eingangsschaltung des HiFi-Verstärkers, die mit zwei Niederfrequenz-Ausgängen einer Endstufe des Rundfunkempfängers verbunden ist.
  • Es ist somit auch zum Ein- und Ausschalten des HiFi-Verstärkers keine vom Rundfunkempfänger wegführende separate Leitung erforderlich.
  • Im Folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Daraus ergeben sich weitere Details, bevorzugte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung. Im Einzelnen zeigen
  • 1 eine Eingangsschaltung für ein Diversity-Modul zur Verwendung bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung und
  • 2 eine Ansteuerschaltung für einen HiFi-Verstärker zur Verwendung bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel für die Erfindung sind ein Rundfunkempfänger (z.B. ein Radiogerät mit integriertem CD-Player) und ein Antennen-Diversity-Modul mit integriertem Antennenverstärker lediglich über eine Koaxialleitung miteinander verbunden.
  • Eine Unterscheidung der Tuner-Modi „FM" und „AM" erfolgt über Spannungspegel der Werte 8,0 V (AM) und größer als (kurz: „>") 9,0 V (FM), die durch den Rundfunkempfänger an den Innenleiter der Koaxialleitung angelegt werden. Eine belastbare und somit als Versorgungsspannung verwendbare Spannung von 8,0 V ist bei dem verwendeten Rundfunkempfänger ohnehin vorhanden, da diese im Zusammenhang mit Frequenzabstimmdioden bzw. für den Betrieb eines integrierten CD-Laufwerks erforderlich ist. Für den Spannungspegel >9,0 V ist beispielsweise unmittelbar die Versorgungsspannung des Rundfunkempfängers verwendbar, die üblicherweise im Bereich zwischen 9,0 und 16,0 V liegt.
  • Ein Test des korrekten Anschlusses des Diversity-Moduls bzw. der Antennen erfolgt wie beim Stand der Technik über das kurzzeitige Anlegen einer Spannung von 2,5 V nach dem Einschalten des Rundfunkempfängers. Um bei korrektem Anschluss den erwarteten Widerstandswert zu gewährleisten, ist der zwischen den Eingängen E1 und E2 liegende Widerstand R0 so zu dimensionieren, dass der Innenwiderstand des gesamten Diversity-Moduls (incl. R0) einen geeigneten Wert (z.B. 6,8K) aufweist.
  • Das Diversity-Modul ist mit einer Eingangsschaltung gemäß 1 ausgestattet. Diese Eingangsschaltung dient dazu, die hochfrequenten Anteile der an dem Innenleiter anliegenden Spannung zu separieren und diese einer Bewertungseinheit zur Verfügung zu stellen. Zudem wird durch die Eingangsschaltung der Gleichspannungsanteil der an dem Innenleiter anliegenden Spannung als Versorgungsspannung an den Antennenverstärker weitergeleitet. Außerdem wird durch die Eingangsschaltung der Gleichspannungspegel auf dem Innenleiter hinsichtlich seines Informationsgehalts ausgewertet. Schließlich können durch die Eingangsschaltung Spannungsimpulse auf dem Innenleiter detektiert und klassifiziert werden.
  • Die Eingangsschaltung besitzt die Eingänge E1 und E2. Am Eingang E1 wird der Innenleiter der vom Rundfunkempfänger ankommenden Koaxialleitung angeschlossen, am Eingang E2 der Außenleiter dieser Koaxialleitung.
  • Die Eingangsschaltung besitzt die Ausgänge A1, A2, A3 und A4. Deren Anbindung ergibt sich aus den nachfolgenden Ausführungen.
  • Der Eingang E2 und der Ausgang A4 sind als jeweiliger Bezugspunkt („Masse") durchverbunden.
  • Bei der Eingangsschaltung gemäß 1 wird, wie aus dem Stand der Technik bekannt, der hochfrequente Anteil der am Innenleiter (Eingang E1) anliegenden Spannung von der Versorgungsspannung, welche über die Induktivität L1 am Ausgang A2 („zur weiteren Antennendiversityschaltung") zur Verfügung gestellt wird, abgetrennt und über die Kapazität C3 an eine Bewertungseinheit weitergeleitet (Ausgang A1, „zum HF-Teil").
  • Eine Antennendiagnose kann über das – vom Rundfunkempfänger vorgenommene – vorübergehende Anlegen einer Gleichspannung des Spannungswerts 5,0 V an den Innenleiter und durch die darauf folgende Reaktion der Eingangsschaltung des Diversity-Moduls eingeleitet werden. Im Fall einer anstehenden Antennendiagnose ist durch den Rundfunkempfänger an den Innenleiter für ca. 1 Sekunde eine Gleichspannung von 5,0 V anzulegen. Die über L1 am Ausgang A2 zur Verfügung gestellte Spannung ist dann zwar kurzzeitig zu gering, um den Antennenverstärker ausreichend zu versorgen. Jedoch muss dieser während der Diagnose nicht zwingend ordnungsgemäß funktionieren. Die Kapazität C1 dient lediglich der Filterung der am Innenleiter anliegenden Spannung für die nachfolgende Auswertung.
  • Über den Spannungsteiler R1/R2 (beide z.B. dimensioniert mit 10K) liegt beim Anliegen von 5,0 V an E1 eine geringere Spannung am Plus-Eingang des Komparators K an als über die Schaltungskombination R3/(ZD/C2/R4) (z.B. dimensioniert als R3 = 1K; R4 = 20K; C2 = 10nF; ZD = Zenerdiode mit Durchbruchspannung 3,5 V). Dadurch schaltet der Komparator K seinen Ausgang, der gleichzeitig der Ausgang A3 der Eingangsschaltung ist, auf „Low" und zieht zusätzlich seinen Minus-Eingang über die Diode D1 auf 0,7 V. Die Kapazität C2 dient beim Einschalten des Radios zum Klemmen des Minus-Eingangs des Komparators K auf Spannungen, die kleiner sind als die jeweils am Plus-Eingang anliegende Spannung.
  • Der Widerstand R4 dient zum Entladen des Kondensators C2.
  • Durch den jeweils am Ausgang A3 des Komparators K anliegenden Signalpegel kann den übrigen Bestandteilen des Diversity-Moduls ein binäres Schaltsignal bereitgestellt werden. Der Signalpegel „high" am Ausgang A3 steht dabei für den Normalbetrieb der übrigen Bestandteile des Diversity-Moduls, der Signalpegel „low" steht für einen Diagnosebetrieb. Zudem kann im Diagnosebetrieb durch am Ausgang A3 erzeugte Spannungsimpulse ein Umschalten der Antennen durch die übrigen Bestandteile des Diversity-Moduls erzwungen werden.
  • Nach einer Sekunde des Anliegens von 5,0 V am Innenleiter (wodurch der Diagnose-Modus eingeleitet wurde, s.o.) wird durch den Rundfunkempfänger wieder die volle „FM"-Versorgungsspannung von >9,0 V an den Innenleiter angelegt. Der Komparator-Ausgang A3 steht dabei zunächst weiterhin auf „low". Dadurch ist zunächst die Hauptantenne eingestellt. Ein Umschalten der Antennen wird erzwungen durch einen Wechsel der an den Innenleiter und somit an der Eingang E1 angelegten Spannung von >9,0 V auf 8,0 V und zurück (Spannungsimpuls der Dauer 100 ms). Ein Fehler des Diversity-Moduls kann im Diagnosebetrieb über eine erhöhte Stromaufnahme des Diversity-Moduls signalisiert werden. Über einen Schalttransistor werden dann kurzfristig mehr als 300mA Strom gezogen, woraufhin der Rundfunkempfänger die Versorgungsspannung auf dem Innenleiter abschaltet und einen Fehlereintrag veranlasst („Diversity-Modul defekt"). Beendet wird der Diagnosebetrieb über das kurzfristige (ca. 200 ms) Abschalten der Versorgungsspannung auf dem Innenleiter. Der Komparator K wird durch diese Abschaltung wieder in die Normalstellung zurückgesetzt und am Ausgang A3 liegt wieder der Pegel „high" an.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird den der Eingangsschaltung nachgelagerten Bestandteilen des Diversity-Moduls stets (außer kurzzeitig beim Einleiten des Diagnosebetriebs) eine Versorgungsspannung von zumindest 8,0 V zur Verfügung gestellt. Dementsprechend wird das Diversity-Modul vorzugsweise für einen Eingangsspannungsbereich von 7,5 V bis 16,0 V ausgelegt. Im Gegensatz zu marktüblichen Elektronikkomponenten, die typischerweise für einen Eingangsspannungsbereich von 9,0 bis 16,0 V ausgelegt werden, wird der Eingangsspannungsbereich zur Ermöglichung der oben beschriebenen Funktionen also nach unten erweitert. Die zur Umsetzung dieser den Eingangsspannungsbereich betreffenden Vorgabe erforderlichen Auslegungsmaßnehmen sind dem Fachmann geläufig und werden daher nicht im Detail beschrieben. Die Eingangsschaltung ist in der beschriebenen Dimensionierung bis 4,5 V funktionsfähig.
  • Bei dem Rundfunkempfangssystem ist zudem ein HiFi-Verstärker H vorgesehen. Dieser kann ein- und ausgeschaltet werden über ein Wecksignal, welches an einen Weckeingang des HiFi-Verstärkers angelegt wird. Das Wecksignal wird gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung gewonnen durch eine Eingangsschaltung des HiFi-Verstärkers, die mit zwei Niederfrequenz-Ausgängen einer Endstufe des Rundfunkempfängers verbunden ist.
  • Die Eingangsschaltung des HiFi-Verstärkers ist in 2 abgebildet. Sie kann – wie in 2 dargestellt – Bestandteil des HiFi-Verstärkers H sein.
  • Die Eingänge E11 (+) und E12 (–) sind im vorliegenden Fall mit den Niederfrequenz-Ausgängen der Endstufe des Rundfunkempfängers verbunden. Der Weckeingang des HiFi-Verstärkers ist verbunden mit dem Ausgang A11 der in 2 abgebildeten Schaltung.
  • Nach dem Abschalten des Rundfunkempfängers wird dessen Endstufe „gemutet" (stumm geschaltet) und die Niederfrequenz-Ausgänge der Endstufe werden hochohmig. Über R6 und R7 (= HiFi-interne Abschlusswiderstände von 600 Ohm) werden beide Niederfrequenz-Ausgänge einer Endstufeneinheit, die mit E11 und E12 verbunden sind, auf Masse gezogen. Das Massesignal liegt über die Widerstände R4 und R5 dann auch am Ausgang A11 und somit am Weckpin des HiFi-Verstärkers an. Dadurch wird dessen Abschaltung eingeleitet.
  • Wird der Rundfunkempfänger wieder eingeschaltet und die Endstufe ist aktiv, liegen an der Endstufe an den mit E11 und E12 verbundenen Niederfrequenz-Ausgängen immer entgegengesetzte Polaritäten an, die symmetrisch zur halben Betriebsspannung liegen (bei Anliegen einer Betriebsspannung 12,0 V also z.B.: U_Endstufe_+ = 7 V, U_Endstufe_– = 5 V; U_Weckpin = 6 V). Damit beträgt bei Beschaltung gemäß 2 die Spannung am Mikroprozessor-Weckpin (Ausgang A11) des HiFi-Verstärkers im eingeschalteten Zustand des Rundfunkempfängers immer zumindest die halbe Betriebsspannung (und somit zumindest 4,5 V, selbst wenn die Betriebsspannung nur 9,0 V beträgt). Der HiFi-Verstärker wird somit im eingeschalteten Zustand des Rundfunkempfängers automatisch ebenfalls eingeschaltet.
  • Es kann zwischen dem Ausgang A11 (und somit dem Weckpin des HiFi-Verstärkers) und Masse gegebenenfalls auch eine (in 2 nicht eigens grafisch dargestellte) Kapazität C_Weckpin vorgesehen werden. Durch eine solche Kapazität können eventuell von der Endstufe durchkommende Wechselspannungsstörungen gesiebt werden und die Kapazität kann für ein weicheres Ein- und Ausschalten des HiFi-Verstärkers sorgen.

Claims (10)

  1. Rundfunkempfangssystem für ein Kraftfahrzeug, umfassend einen Rundfunkempfänger, mehrere zum Rundfunkempfang nutzbare Antennen und ein separat von dem Rundfunkempfänger ausgeführtes Diversity-Modul, bei welchem die mehreren Antennen jeweils mit dem Diversity-Modul verbunden sind und geeignet sind, über die jeweilige Verbindung ein Hochfrequenzsignal an das Diversity-Modul zu liefern, bei welchem das Diversity-Modul über eine Koaxialleitung mit dem Rundfunkempfänger verbunden ist und geeignet ist, über die Koaxialleitung ein Hochfrequenzsignal an den Rundfunkempfänger weiterzuleiten, bei welchem das Diversity-Modul eine Umschaltvorrichtung zum Umschalten zwischen den von den Antennen gelieferten Hochfrequenzsignalen aufweist, um ein einziges dieser Hochfrequenzsignale für die Weiterleitung über die Koaxialleitung an den Rundfunkempfänger auszuwählen, und bei welchem das Diversity-Modul einen Antennenverstärker aufweist, durch welchen das ausgewählte Hochfrequenzsignal vor der Weiterleitung über die Koaxialleitung an den Rundfunkempfänger verstärkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Antennenverstärker durch eine vom Rundfunkempfänger an den Innenleiter der Koaxialleitung angelegte Gleichspannung versorgbar ist.
  2. Rundfunkempfangssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass weitere Komponenten des Diversity-Moduls durch die vom Rundfunkempfänger an den Innenleiter der Koaxialleitung angelegte Gleichspannung versorgbar sind.
  3. Rundfunkempfangssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Koaxialleitung die einzige Leitungsverbindung zwischen Rundfunkempfänger und Diversity-Modul darstellt und dass sämtliche Komponenten des Diversity-Moduls durch die vom Rundfunkempfänger an den Innenleiter der Koaxialleitung angelegte Gleichspannung versorgbar sind.
  4. Rundfunkempfangssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Betrag der vom Rundfunkempfänger an den Innenleiter der Koaxialleitung angelegten Gleichspannung durch den Rundfunkempfänger variierbar ist.
  5. Rundfunkempfangssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Diversity-Modul zumindest eine Erkennungseinrichtung zum Erkennen bestimmter Spannungswerte und/oder Spannungsmuster der durch den Rundfunkempfänger an den Innenleiter der Koaxialleitung angelegten Gleichspannung aufweist.
  6. Rundfunkempfangssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tuner-Modus vom Rundfunkempfänger an das Diversity-Modul übermittelbar ist, indem ein dem Tuner-Modus zugeordneter Spannungswert und/oder ein dem Tuner-Modus zugeordnetes Spannungsmuster durch den Rundfunkempfänger an den Innenleiter angelegt wird und durch die zumindest eine Erkennungseinrichtung erkannt wird, wobei der dem Tuner-Modus zugeordnete Spannungswert und/oder das dem Tuner-Modus zugeordnete Spannungsmuster derart gewählt ist, dass ein für die Versorgung des Antennenverstärkers erforderlicher Spannungswert nicht in Folge der Übermittlung unterschritten wird.
  7. Rundfunkempfangssystem nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Diagnose-Modus des Diversity-Moduls durch den Rundfunkempfänger einleitbar ist, indem ein dem Diagnose-Modus zugeordneter Spannungswert und/oder ein dem Diagnose-Modus zugeordnetes Spannungsmuster durch den Rundfunkempfänger an den Innenleiter angelegt wird und durch die zumindest eine Erkennungseinrichtung erkannt wird.
  8. Rundfunkempfangssystem nach einem der Ansprüche 5 oder 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennung des übermittelten Tuner-Modus durch eine erste Erkennungseinrichtung erfolgt und dass ein Diagnose-Modus des Diversity-Moduls durch den Rundfunkempfänger einleitbar ist, indem ein dem Diagnose-Modus zugeordneter Spannungswert und/oder ein dem Diagnose-Modus zugeordnetes Spannungsmuster durch den Rundfunkempfänger an den Innenleiter angelegt wird und durch eine zweite, von der ersten Erkennungseinrichtung unterschiedliche, Erkennungseinrichtung erkannt wird.
  9. Rundfunkempfangssystem nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch die Umschaltvorrichtung ausgeführtes Umschalten durch den Rundfunkempfänger auslösbar ist, indem ein dem Umschalten zugeordneter Spannungswert und/oder ein dem Umschalten zugeordnetes Spannungsmuster durch den Rundfunkempfänger an den Innenleiter angelegt wird und durch die zumindest eine Erkennungseinrichtung erkannt wird.
  10. Rundfunkempfangssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Rundfunkempfangssystem zumindest einen HiFi-Verstärker aufweist, der durch das Anlegen einer Gleichspannung an einen Weckeingang einschaltbar oder aus einem Ruhezustand weckbar ist, dass das Rundfunkempfangssystem eine Endstufe mit zumindest einem niederfrequenten Ausgang aufweist und dass das Rundfunkempfangssystem eine Weckschaltung umfasst, die mit dem zumindest einen niederfrequenten Ausgang der Endstufe und mit dem Weckeingang des HiFi-Verstärkers verbunden ist, durch welche ein aktiver Zustand der Endstufe erkennbar ist und durch welche bei Erkennen eines aktiven Zustands der Endstufe eine Gleichspannung am Weckeingang des HiFi-Verstärkers erzeugbar ist.
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