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Die
Erfindung betrifft einen Stator für einen Elektromotor und insbesondere
einen Segment- oder Teilstator für
einen Elektromotor, dessen Stator durch Kombination von Teilstatoren
gebildet ist.
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Ein
Beispiel von Teilstatoren für
einen Elektromotor der in Frage stehenden Art ist ein Satz aus Teilstatoren,
die eine Form haben, welche durch Teilen eines zylindrischen Stators
in Umfangsrichtung erhalten wird, wobei jeder Teilstator einen Jochabschnitt
aufweist, der in Umfangsrichtung unterteilt ist, einen Zahnabschnitt
aufweist, der sich in einer Radialrichtung vom Jochabschnitt aus
erstreckt und eine Spule aufweist, die auf den Zahnabschnitt gewickelt ist.
Eine Beschreibung hiervon findet sich beispielsweise in der japanischen
offengelegten Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2003-284269.
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Bei
dem Teilstator, wie er in der japanischen offengelegten Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 2003-284269 beschrieben ist, ist die Spule oder Wicklung nicht
von einer Abdeckung abgedeckt. Wenn daher die Teilstatoren kombiniert
bzw. zu einem Gesamtstator zusammengefügt werden, besteht das Risiko,
dass die Wicklungen hiervon aneinander geraten, was zu Beschädigungen
der Beschichtungen der Wicklungen führen kann. Insbesondere steigt
das Risiko von Berührungen
und Schäden immer
dann erheblich an, wenn die Wicklung auf die Außenseite des Wicklungsgehäuseabschnittes
gewickelt wird, um die Wicklungsdichte zu verbessern (zu erhöhen).
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Weiterhin
macht es in diesem Fall die störende
Wechselwirkung zwischen den Wicklungen schwierig, die Endoberflächen in
Umfangsrichtung der Jochabschnitte in Kontakt miteinander zu bringen,
was zu dem Risiko führt,
dass eine gute Rundheit des Stators nicht sichergestellt werden
kann. Wenn weiterhin die Rundheit des Stators nicht sichergestellt
ist, wachsen Schwankungen im magnetischen Widerstand der Jochabschnitte
an, was das Rast- bzw. Verzahnungsmoment (cogging torque) (pulsierendes
Moment) erheblich beeinflusst. Um daher Beschädigungen an der Wicklungsbeschichtung zu
vermeiden und um eine gute Rundheit des Stators sicher zustellen,
ist es notwendig, die Wicklung in dem Wicklungsgehäuseabschnitt
mit einem vergrößerten Rand
aufzunehmen, indem der Drahtdurchmesser der Wicklung verringert
wird oder indem die Anzahl von Schleifen bzw. Schlägen der
Wicklung verringert wird etc., was zu dem Problem führt, dass die
Wicklungsdichte nicht verbesserbar ist.
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Die
Erfindung liefert Teilstatoren für
einen Elektromotor, bei denen eine Beschädigung der Wicklungsbeschichtung
nicht auftritt, wenn die Teilstatoren kombiniert werden. Bei den
Teilstatoren gemäß der Erfindung
ist es auch möglich,
die Wicklungsdichte zu verbessern, wobei eine gute Rundheit des
Stators sichergestellt ist.
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Insbesondere
liefert die vorliegende Erfindung gemäß einem Aspekt hiervon einen
Teilstator, wobei ein zylindrischer Stator durch eine Mehrzahl von
Teilstatoren gebildet wird, welche durch Teilen des zylindrischen
Stators in Umfangsrichtung erhalten werden, wobei jeder Stator einen
Jochabschnitt aufweist, der in Umfangsrichtung unterteilt ist, sowie einen
Zahnabschnitt, der sich von dem Jochabschnitt in einer radialen
Richtung erstreckt und eine Wicklung, die auf den Zahnabschnitt
gewickelt ist. Der Teilstator für
einen Elektromotor ist dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung
in einem Wicklungsaufnahmeabschnitt aufgenommen ist, welcher durch den
Jochabschnitt und den Zahnabschnitt definiert wird und mittels einer
Abdeckung abgedeckt ist, die diesen Wicklungsaufnahmeabschnitt abdeckt.
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Bei
dem Teilstator für
einen Elektromotor ist somit die Wicklung in dem Wicklungsaufnahmeabschnitt
aufgenommen und unter Verwendung der Abdeckung abgedeckt, welche
ihrerseits den Wicklungsaufnahmeabschnitt abdeckt. Wenn daher die Teilstatoren
gemäß der Erfindung
kombiniert oder zusammengefügt
werden, lässt
sich eine Beschädigung
der Wicklungsbeschichtung verhindern, da die Abdeckung eine jede
Wicklung schützt.
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Die
in dem Wicklungsaufnahmeabschnitt aufgenommene Wicklung kann mit
einem Harz integriert werden, welches als die Abdeckung dient. In diesem
Fall kann der Teilstator beispielsweise durch ein Verfahren hergestellt
werden, welches im Wesentlichen aufweist: Wickeln einer bestimmten
Menge der Wicklung auf den Zahnab schnitt bis zu einer Außenseite
des Wicklungsaufnahmeabschnittes hin; Pressen der auf den Zahnabschnitt
bis zur Außenseite
des Wicklungsaufnahmeabschnittes gewickelten Wicklung in den Wicklungsaufnahmeabschnitt
mittels einer Pressform oder eines Presswerkzeugs und Integrieren
der Wicklung mit einem Harz durch Einspritzen des Harzes in den
Wicklungsaufnahmeabschnitt, während
die Wicklung durch das Presswerkzeug in den Wicklungsaufnahmeabschnitt
gepresst wird.
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Selbst
wenn hierbei eine bestimmte Menge oder ein bestimmter Betrag der
Wicklung bis zur Außenseite
des Wicklungsaufnahmeabschnittes gewickelt wird, um die Wicklungsdichte
zu verbessern oder zu erhöhen,
wird die Wicklung, die bis zur Außenseite des Wicklungsaufnahmeabschnittes
hin bzw. darüber
hinaus gewickelt worden ist, durch das Presswerkzeug in den Wicklungsaufnahmeabschnitt gepresst
oder gedrückt,
woraufhin die Spule mit dem Harz integriert oder eingebunden wird,
wobei der Presszustand beibehalten wird. Wenn daher die Teilstatoren
kombiniert werden, wird eine störenden Wechselwirkung
zwischen den einzelnen Wicklungen vermieden, sodass die Teilstatoren
in vorteilhafter Weise kombinierbar sind, wobei die umfangsseitigen
Endoberflächen
der Jochabschnitte der Teilstatoren einander kontaktieren. Somit
kann die Wicklungsdichte verbessert werden, wobei eine gute Rundheit
des Stators sichergestellt ist.
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Weiterhin
kann ein vertiefter oder rückspringender
Abschnitt an einer Endoberfläche
der Abdeckung in Umfangsrichtung ausgebildet werden, und wenn die
Teilstatoren kombiniert werden, können die Wicklungen einander
benachbarter Teilstatoren aufeinander in Umfangsrichtung zuweisen,
wobei durch die rückspringenden
Abschnitte ein Leerraum dazwischen gebildet wird. In diesem Fall
kann beispielsweise ein Presswerkzeug mit einem vorspringenden Abschnitt
versehen werden, um den Vertiefungsabschnitt in der umfangsseitigen
Endoberfläche
des Harzes auszubilden.
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Selbst
wenn hierbei dann die Beschichtung der Wicklung beschädigt wird,
wird ein Isolationsausfall zwischen einander benachbarten Wicklungen dann,
wenn die Teilstatoren kombiniert werden, wirksam verhindert, da
die einander benachbarten Wicklungen einander mit dem Freiraum dazwischen
gegenüber
liegen. Damit ist es möglich,
die Isolationseigenschaften zu verbessern.
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Weiterhin
kann der Freiraum mit einem Isolationsmaterial versehen sein. Selbst
wenn dann die Beschichtung der Wicklung in dem Wicklungsaufnahmeabschnitt
beschädigt
wird, wird ein Isolationsausfall zwischen einander benachbarten
Wicklungen in einem Zustand, in dem die Teilstatoren miteinander kombiniert
werden, noch sicherer verhindert, da die einander benachbarten Wicklungen
mit dem dazwischenliegenden Isolationsmaterial einander gegenüber liegen
oder aufeinander zu weisen. Damit ist es möglich, die Isolationseigenschaften
noch weiter zu verbessern. Da weiterhin das Isolationsmaterial zwischen
den Wicklungen vorhanden ist, wird ein guter Isolationseffekt auch
dann sichergestellt, wenn das Volumen des Freiraums verringert wird.
Da somit eine Verringerung des Volumens des Freiraums eine entsprechende
Zunahme des Volumens des Wicklungsaufnahmeabschnittes bedeutet,
ist es möglich, die
Wicklungsdichte zu erhöhen,
wobei gleichzeitig ein guter Isolationseffekt sichergestellt ist.
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Weitere
Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich besser aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen
anhand der Zeichnung, wobei gleiche Bezugszeichen verwendet werden,
um gleiche oder einander entsprechende Teile oder Abschnitte zu
bezeichnen.
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Es
zeigt:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Teilstators
der vorliegenden Erfindung;
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2 einen
Schnitt entlang Linie II-II in 1;
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3A eine
Ansicht von vorne auf eine Wicklung, welche auf einen Zahnabschnitt
in einem Wicklungs-Wickelschritt gewickelt wurde;
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3B eine
Schnittdarstellung entlang Linie IIIB-IIIB in 3A; 3C eine
Schnitt-Draufsicht auf einen Zustand, in welchem die Wicklung durch
einen Einpressschritt in einen Wicklungsaufnahmeabschnitt gepresst
wurde und 3D eine
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3C entsprechende
Darstellung, wie die Wicklung in dem Wicklungsaufnahmeabschnitt
durch einen Harzvergussschritt gehalten wird;
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4 eine
perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Teilstators
der vorliegenden Erfindung;
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5 eine
Schnitt-Draufsicht auf einen Zustand, wenn die Wicklung in dem Wicklungsaufnahmeabschnitt
durch den Harzvergussschritt gehalten wird; und
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6 eine
Schnitt-Draufsicht auf einen Abschnitt eines Stators, gebildet durch
Kombination der Teilstatoren von 4 in Ringform.
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Ausführungsformen
der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
Die 1 und 2 zeigen eine erste Ausführungsform
eines Teilstators gemäß der Erfindung.
Eine Mehrzahl von Teilstatoren 10 (beispielsweise zwölf Stück) gemäß der ersten
Ausführungsform
werden miteinander kombiniert oder zusammengefügt, um einen zylindrischen
Stator (dreiphasigen Motorstator) zu bilden (siehe 6).
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Jeder
Teilstator 10 wird gebildet durch Stapeln elektromagnetischer
Stahlplatten in Längsrichtung
(Richtung einer Achse des Stators) in Blockform. Der Teilstator 10 hat
einen Jochabschnitt 10a, der im Schnitt flügelförmig ist,
einen Zahnabschnitt 10b, der sich einstückig von dem Jochabschnitt 10a in
einer Richtung radial nach innen erstreckt und eine Wicklung 11,
die auf den Zahnabschnitt 10b gewickelt ist.
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Der
Zahnabschnitt 10b ist so gestaltet, dass er, wenn die Teilstatoren 10 miteinander
kombiniert werden, in Richtung eines Permanentmagneten (nicht gezeigt)
mit einem bestimmten Luftspalt dazwischen weist, wobei der Permanentmagnet
an einer äußeren Umfangsfläche eines
Rotors angeordnet ist. Die Wicklung 11 ist aus einem Kupferdraht
gebildet, dessen Außenumfang
mit einem isolierenden Überzug
oder einer Beschichtung versehen ist. Die Spule 11 wird
in einem vertiefungsförmigen
Wicklungsaufnahmeabschnitt 10c gehalten, der durch den
Jochabschnitt 10a und den Zahnabschnitt 10b definiert ist,
wofür ein
Harz oder Kunststoff 12 vorgesehen ist, der als Abdeckung
dient.
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Das
Harz 12 hat eine flügelförmige Querschnittsform
mit einem Außenumfang
in der Nähe
der Lage des Innenumfangs des Jochabschnitts 10a. Zwei
einander gegenüberliegende
Endflächen 12a des
Harzes 12 in Umfangsrichtung sind im Wesentlichen fluchtend
mit den entsprechenden beiden gegenüberliegenden Endoberflächen des
Jochabschnittes 10a in Umfangsrichtung. Das Harz 12 ist auch
so ausgebildet, dass zwei gegenüberliegende Endoberflächen 12b hiervon
in Axialrichtung (Endoberflächen
in Längsrichtung)
jeweils nach außen
in Axialrichtung um einen bestimmten Betrag von den gegenüberliegenden
Endoberflächen 10a2, 10b1 des
Jochabschnitts 10a und des Zahnabschnitts 10b in
Achsenrichtung vorstehen. Zusätzlich
erstreckt sich ein Endabschnitt 11a und ein weiterer Endabschnitt 11b der
Wicklung 11 von einer der beiden in Axialrichtung liegenden
Endoberflächen 12b des Harzes 12.
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Der
bisher beschriebene Teilstator 10 wird durch die in den 3A bis 3D schematisch
dargestellten Schritte hergestellt. In einem Wicklungs-Wickelschritt
gemäß 3A wird
der die Wicklung 11 bildende Draht von einer Abgabeöffnung eines
nicht näher
gezeigten Wicklungswicklers in der gewünschten Art und Weise auf den
Zahnabschnitt 10b gewickelt. Wie in 3B übertrieben
dargestellt, ist in der Nähe
des Zwischenabschnitts des Teilstators 10, wo die Wicklungshäufung am
größten wird, ein
bestimmter Betrag des Wicklungsdrahtes hoch bis zur Außenseite
des Wicklungsaufnahmeabschnitts 10c bzw. darüber hinaus
(außerhalb
der in Umfangsseitenrichtung liegenden Endflächen 10a1 des Jochabschnitts 10a in
Umfangsrichtung) gewickelt.
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Bei
dem Einpressschritt gemäß 3C wird die
Wicklung 11, die auf dem Zahnabschnitt 10b bis zur
Außenseite
des Wicklungsaufnahmeabschnittes 10c gewickelt wurde, durch
ein Presswerkzeug 20 in den Wicklungsaufnahmeabschnitt 10c gepresst.
Das Presswerkzeug 20 (die Presswerkzeuge 20) wird (werden)
soweit bewegt, bis Kontakt mit den in Umfangsrichtung liegenden
Endflächen 10a1 des
Jochabschnitts 10a vorliegt. Wenn sich die Presswerkzeuge 20 bewegen,
wird die Spule 11 in Umfangsrichtung nach innen verschoben,
sodass die Freiräume zwischen
den einzelnen Drahtlagen verringert werden, wobei jedoch der gewünschte Wicklungszustand
im Wesentlichen beibehalten wird. Auf diese Weise wird die Wicklungsdichte erhöht. Zusätzlich wird
ein Aufbau geschaffen derart, dass die Wicklung 11 durch
die Presswerkzeuge 20 geradlinig in Durchmesserrichtung
des Wicklungsdrahtes gepresst wird. Wenn somit die Zusammendrückung durch
die Presswerkzeuge 20 durchgeführt wird, wird eine Abscherung
des Drahtes der Wicklung 11 zwischen einander benachbarten
Lagen vermieden und der Überzug
oder die Beschichtung des Drahtes der Wicklung 11 wird
weniger wahrscheinlich beschädigt.
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In
einem Harzvergussschritt gemäß 3D wird,
während
die Wicklung 11 in dem Wicklungsaufnahmeabschnitt 10c durch
die Presswerkzeuge 20 gepresst verbleibt, das Harz 12 in
den Wicklungsaufnahmeabschnitt 10c eingespritzt, sodass
die Spule 11 mittels des Harzes 12 verklebt und
quasi zu einer Einheit zusammengefasst wird. Das heißt, die
Presswerkzeuge 20 sind so gestaltet, dass sie auch als Harzgussformen
dienen. Zusätzlich
ist das hier verwendete Harz 12 bevorzugt ein Harz mit
hoher Wärmeleitfähigkeit
und hoher Isolationseigenschaft, beispielsweise ein Epoxyharz.
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Nach
dem Harzvergussschritt gemäß 3D werden
die Presswerkzeuge 20 abgehoben. Auf diese Weise wird der
Teilstator 10 gemäß 2 erhalten,
bei dem die Wicklung 11 innerhalb des Wicklungsaufnahmeabschnittes 10c gehalten
ist.
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Bei
dem Teilstator 10 gemäß der ersten
Ausführungsform
mit dem oben beschriebenen Aufbau ist die in dem Wicklungsaufnahmeabschnitt 10c aufgenommene
Wicklung mit dem Harz 12 bedeckt, welches den Wicklungsaufnahmeabschnitt 10c bedeckt. Wenn
daher die Teilstatoren 10 zusammengefügt werden, werden Schäden an der
Beschichtung der Wicklung 11 verhindert, da die Wicklung 11 von
dem Harz 12 geschützt
ist.
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Wenn
weiterhin bei dem Teilstator 10 gemäß der ersten Ausführungsform
ein bestimmter Betrag der Wicklung 11 bis zur Außenseite
des Wicklungsaufnahmeabschnittes 10c bzw. darüber hinaus
gewickelt wird, um die Wicklungsdichte zu erhöhen, wird nachfolgend die Wicklung 11,
die derart weit zur Außenseite
des Wicklungsaufnahmeabschnittes 10c gewickelt worden ist,
durch die Presswerkzeuge 20 in den Wicklungsaufnahmeabschnitt 10c (zurück)gepresst.
Während
dieser Einpresszustand beibehalten wird, wird die Spule 11 durch
das Harz 12 zu einer Einheit zu sammengefasst. Wenn daher
die Teilstatoren 10 kombiniert werden, wird eine störende Wechselwirkung
zwischen den einzelnen Wicklungen vermieden, sodass die Teilstatoren 10 in
vorteilhafter Weise kombiniert werden können, wobei die in Umfangsrichtung
liegenden Endflächen 10a1 der
Jochabschnitte 10a der Teilstatoren 10 einander
kontaktieren. Damit kann die Wicklungsdichte verbessert werden,
wobei weiterhin eine gute Rundheit des fertigen Stators sichergestellt
ist.
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Weiterhin
ist das Harz 12, das für
den Teilstator 10 der ersten Ausführungsform verwendet wird, bevorzugt
ein Harz mit hoher Wärmeleitfähigkeit. Nachdem
die Teilstatoren 10 kombiniert worden sind, wird somit
während
der Erregung der Wicklungen 10 erzeugte Hitze wirksam über die
Jochabschnitte 10a und Zahnabschnitte 10b zur
Außenseite
bzw. Atmosphäre
hin abgeführt.
Weiterhin hat das hier verwendete Harz 12 bevorzugt hohe
Isolationseigenschaften. Selbst wenn daher die Beschichtung der
Wicklung 11 während
des Wicklungs-Wickelschritts, des Einpressschritts etc. beschädigt werden
sollte, kann ein sich in der Phase ereignender Kurzschluss (in der Phase
befindlicher Isolationsfehler) zwischen benachbarten Wicklungen 11 wirksam
verhindert werden.
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Der
Teilstator 10 der ersten Ausführungsform ist so gestaltet,
dass, wenn die Teilstatoren 10 kombiniert werden, die in
Umfangsrichtung liegenden Endflächen 12a der
Harze 12 einander benachbarter Teilstatoren 10 einander
kontaktieren (siehe 2). Dies ist jedoch nicht einschränkend. Beispielsweise ist
ein Aufbau gemäß den 4 bis 6 gleichermaßen möglich. Das
heißt,
jede in Umfangsrichtung liegende Endoberfläche 12a eines Harzes 12 springt etwas
in Umfangsrichtung zurück,
um einen vertieften Abschnitt 12a1 derart zu bilden, dass,
wenn die Teilstatoren 10 kombiniert werden, die zurückspringenden
Abschnitte 12a1 einander benachbarter Teilstatoren 10 einen
Freiraum 13 bilden. Der verbleibende Aufbau der zweiten
Ausführungsform
gemäß den 4 bis 6 ist
im Wesentlichen gleich der ersten Ausführungsform. Gleiche Teile und
Elemente wie in der ersten Ausführungsform
sind daher mit gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht
nochmals erläutert.
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Bei
der zweiten Ausführungsform
werden anstelle der oben unter Bezug auf die erste Ausführungsform
beschriebenen Presswerkzeuge 20 Presswerkzeuge 30 gemäß 5 verwendet,
um den Einpressschritt durchzuführen.
Danach wird der Harz vergussschritt entsprechend durchgeführt. Jedes
Presswerkzeug 30 ist mit einem vorspringenden Abschnitt 30a versehen,
um den vertieften oder rückspringenden
Abschnitt 12a1 in einer der in Umfangsrichtung liegenden
Endflächen 12a des
Harzes 12 zu bilden.
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Nachdem
die Teilstatoren 10 und die Presswerkzeuge 30 voneinander
getrennt worden sind und die Teilstatoren 10 miteinander
kombiniert werden, liegen einander benachbarte Wicklungen 11 mit
dem Freiraum 13 dazwischen nebeneinander, wie in 6 gezeigt.
Selbst wenn daher die Beschichtung der Wicklung 11 in dem
Wicklungsaufnahmeabschnitt 10c beschädigt sein sollte, lässt sich
ein Phasenkurzschluss (zwischenphasiger Isolationsfehler) zwischen
benachbarten Spulen 11 wirksam verhindern und die Isolationseigenschaften
sind verbessert.
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Obgleich
in der zweiten Ausführungsform
die Teilstatoren so gestaltet sind, dass einander benachbarte Spulen 11 mit
dem Freiraum 13 dazwischen aufeinander zu weisen, kann
dieser Freiraum 13 weiter modifiziert werden. Beispielsweise
kann ein Isolationsmaterial in Pastenform oder dergleichen in den Freiraum 13 eingebracht
werden. Bei dieser Abwandlung der zweiten Ausführungsform ist, selbst wenn
die Beschichtung der Wicklung 11 in dem Wicklungsaufnahmeabschnitt 10c des
Teilstators 10 beschädigt
ist, ein zwischenphasiger Kurzschluss (zwischenphasiger Isolationsfehler)
zwischen benachbarten Wicklungen 11 in der Anordnung von
Teilstatoren 10, welche kombiniert sind, noch wirksamer verhindert,
da einander benachbarte Wicklungen 11 mit dem Isolationsmaterial
dazwischen vorliegen. Somit sind die Isolationseigenschaften noch
weiter verbessert.
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Da
weiterhin bei der voranstehenden modifizierten Ausführungsform
das Isolationsmaterial zwischen den Wicklungen vorhanden ist, lässt sich
ein guter Isolationseffekt auch dann aufrechterhalten, wenn das
Volumen des Freiraums 13 verringert wird. Da hierbei eine
Volumenverringerung des Freiraums 13 einen entsprechenden
Anwuchs des Volumens des Wicklungsaufnahmeabschnittes 10c bedeutet, ist
es möglich,
die Wicklungsdichte noch weiter zu erhöhen, ohne dass Abstriche am
Isolationseffekt gemacht werden müssen.
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Obgleich
in der ersten Ausführungsform
und der zweiten Ausführungsform
ein Harz 12 als Abdeckung zum Abdecken des Wicklungsaufnahmeabschnittes 10c verwendet
worden ist, ist das Material, welches als Abdeckung verwendbar ist,
nicht auf ein Harz 12 beschränkt. Mit anderen Worten, jedes
Material, das in der Lage ist, den eingepressten oder gepackten
Zustand der Wicklung 11 in dem Wicklungsaufnahmeabschnitt 10c aufrechtzuerhalten,
kann bei Bedarf verwendet werden, um die Erfindung in die Praxis
umzusetzen.
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Insoweit
zusamenfassend wurde somit ein Stator für einen Elektromotor bzw. einer
aus einer Mehrzahl von Teilstatoren, welche in Umfangsrichtung des
zylindrischen Stators jeweils dessen Teile bilden. Jeder Teilstator
weist einen Jochabschnitt, der einen Teil der Umfangsrichtung bildet,
einen Zahnabschnitt, der sich in radialer Richtung von dem Jochabschnitt
aus erstreckt und eine Wicklung oder Spule auf, welche auf den Zahnabschnitt
gewickelt ist. Die Wicklung ist in einem Wicklungsaufnahmeabschnitt
aufgenommen, welcher von dem Jochabschnitt und dem Zahnabschnitt
definiert ist und kann beispielsweise dadurch bedeckt werden, dass
die Spule mittels eines Vergussmaterials, insbesondere eines Harzes
zu einer Einheit zusammengefasst und bedeckt wird, während sie
mittels eines Presswerkzeugs in den Wicklungsaufnahmeabschnitt gepresst wird.
Das Risiko von Schäden
an einem Überzug
der Wicklung wird wesentlich verringert, die Raumausnutzung durch
die einzelnen Windungen der Wicklung wird verbessert und eine gute
Rundheit des fertigen Stators ist sichergestellt.