DE102006054250A1 - Handhabungsvorrichtung für einen medizinischen Katheter - Google Patents
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Abstract
Eine Handhabungsvorrichtung für einen medizinischen Katheter, der eine Außenhülle (6) und ein darin verschiebbar geführtes, am proximalen Katheterende aus der Außenhülle (6) herausstehendes und dort zur Verschiebung relativ dazu betätigbares Innenelement (7) aufweist, ist versehen mit einem vom Katheter lösbaren Aufsatzteil (2), das mit eingepassten Befestigungselementen (11, 15) an die Außenhülle (6) einerseits und das Innenelement (7) andererseits anbindbar ist, und mit einer auf mindestens eines der Befestigungselemente (11, 15) wirkenden Antriebseinrichtung (16) am Aufsatzteil (2), derart, dass durch eine Betätigung der Antriebseinrichtung (16) Außenhülle (6) und Innenelement (7) relativ zueinander verschiebbar sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Handhabungsvorrichtung für einen medizinischen Katheter, der eine Außenhülle und ein darin verschiebbar geführtes, am proximalen Katheterende aus der Außenhülle herausstehendes und dort zur Verschiebung relativ dazu betätigbares Innenelement aufweist.
- Derartige Katheter werden beispielsweise für das Platzieren eines Stents in einem Blutgefäß auf mikroinvasive Weise genutzt. Andere Anwendungen generell in nicht vaskulären Lumina des Körpers sind ebenfalls denkbar. Das Innenelement ist dabei ein Schlauch, Tubus oder Röhrchen, auf dessen distalem Ende der Stent in einer kontrahierten Konfiguration innerhalb der Außenhülle sitzt. Durch ein Zurückziehen der Außenhülle wird der Stent aus dem Katheter an seinem distalen Ende freigesetzt, wodurch er in seine Stützkonfiguration im Gefäß radial expandiert.
- Für die Verschiebebetätigung von Außenhülle relativ zum Innenelementdes Katheters ist es grundsätzlich bekannt, dass ein Anwender, wie beispielsweise ein Radiologe oder Kardiologe, manuell das proximale Ende der Außenhülle mit einer Hand und das daraus hervorstehende Innenelement mit der anderen Hand greift. Zum Handhaben benutzt der Anwender beispielsweise das am Ende der Außenhülle angeordnete T-Verbindungsstück, über das in das Lumen der Außenhülle beispielsweise ein Kontrastmittel eingespritzt werden kann. Am proximalen Ende des Innenelements ist herkömmlicher Weise ein Endstück in Form etwa eines Luer-Locks angebracht.
- Es sind ferner Kathetersysteme bekannt, bei denen die relativ zueinander verschiebbaren Komponenten dauerhaft mit einer Betätigungseinrichtung verbunden sind, wie dies beispielsweise in der
EP 0 747 021 A2 oder derUS 2005/0222603 A1 offenbart ist. Hierbei erfolgt die Verschiebung von Außenhülle zum Innenelement der Handhabungsvorrichtung durch Betätigung beispielsweise eines Drehknopfes, dessen Drehbewegung in einer Relativverschiebung zwischen den beiden genannten Komponenten umgesetzt wird. - In der Praxis haben die Operateure als Anwender solcher Katheter oftmals bestimmte Vorlieben. So kommt ein Anwender besser mit dem einfachen Zugsystem zurecht, bei dem er Innenelement und Außenhülle direkt ergreift und für die Stentapplikation entsprechend relativ zueinander verschiebt. Ein anderer Anwender bevorzugt mechanische Hilfsmittel, wie die erwähnten Betätigungsvorrichtungen mit Drehknauf oder einem Art Daumenrad, da hierbei beispielsweise durch vorgesehene Getriebe mit unterschiedlichen Übersetzungsverhältnissen in dem Antrieb zwischen einem Fein- und einem Grobantrieb hin- und hergeschaltet werden kann.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Handhabungsvorrichtung für einen medizinischen Katheter anzugeben, mit deren Hilfe auch einfache, zugbetätigte Katheter wahlweise mit einem gesonderten Betätigungsorgan ausgerüstet werden können, sodass Anwender ein und denselben Katheter auf beiderlei Betätigungsweisen handhaben können.
- Diese Aufgabe wird durch eine Handhabungsvorrichtung gelöst, die aufweist
- – ein vom Katheter lösbares Aufsatzteil, das mit angepassten Befestigungselementen an die Außenhülle einerseits und das Innenelement andererseits anbringbar ist, und
- – eine auf mindestens eines der Befestigungselemente wirkende Antriebseinrichtung am Aufsatzteil derart, dass durch eine Betätigung der Antriebseinrichtung die Außenhülle zum Innenelement relativ verschiebbar ist.
- Mit Hilfe dieser wahlweise anbringbaren Handhabungsvorrichtung bleibt der grundsätzliche Katheter völlig unverändert, es brauchen also keine unterschiedlichen Modelle für reine Zugbetätigung einerseits oder mit einer Betätigungseinrichtung andererseits bereitgestellt werden. Dies hält die Herstellungs-, Lager- und Verpackungskosten für derartige Katheter niedrig. Ferner kann mit ein und demselben Kathetermodell jeder Anwender unabhängig von seiner bevorzugten Arbeitsweise erreicht werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass mit einer aufsetzbaren Handhabungsvorrichtung unterschiedliche Größen und Modelle von Kathetern betätigt werden können. Auch ist eine Mehrfachverwendung der Handhabungsvorrichtung beispielsweise für den Fall möglich, wenn ein Patient einen zweiten Stent benötigt. Dieser wird mit einem zweiten Katheter gesetzt, für den die gleiche Handhabungsvorrichtung verwendbar ist.
- Bevorzugte Ausführungsformen der Handhabungsvorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen, deren Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen entnehmbar sind.
- Es zeigen:
-
1 eine schematische Ansicht einer Handhabungsvorrichtung in geschlossenem Zustand ohne Katheter, -
2 eine Ansicht analog1 bei geöffneter Handhabungsvorrichtung mit eingelegtem Katheter, sowie -
3 und4 vergrößerte schematische Teilansichten der Antriebseinrichtung. - In den
1 und2 ist die Handhabungsvorrichtung1 in ihrer Gesamtheit dargestellt. Diese weist zwei Hauptteile, nämlich ein Aufsatzteil2 und ein über eine Brücke3 damit verbundenes Griffteil4 . Durch das Aufsatzteil2 ist die Handhabungsvorrichtung1 mit dem in2 gezeigten Katheter5 an dessen proximalem Ende lösbar zu verbinden. Der Katheter5 selbst weist mindestens eine knickfeste, flexible Außenhülle6 auf, die über einem darin in Längsrichtung verlaufenden Innenelement7 beispielsweise in Form eines hohlen Röhrchens verschiebbar geführt ist. Am proximalen Ende der Außenhülle6 ist ein sogenannter T-Verbinder8 fest angebracht, über dessen seitlichen Anschluss9 beispielsweise eine Flüssigkeit zwischen Innenelement7 und Außenhülle6 zur Applikation am distalen Ende des Katheters eingebracht werden kann. - Am proximalen Ende des Innenelements
7 ist ein sogenannter Luer-Lock10 angebracht, der einerseits zum Greifen des Innenelements7 und andererseits zum Anschließen einer Kanüle oder dergleichen dient. In diesem Zusammenhang kann über diesen Luer-Lock10 beispielsweise auch eine Flüssigkeit am proximalen Ende des Katheters eingebracht und durch das Lumen im Innenelement7 zum distalen Ende des Katheters geleitet werden. Auch kann ein Führungsdraht darüber ein- und ausgeführt werden. - Das Aufsatzteil
2 ist in Längsrichtung in zwei Halbschalen13 ,14 geteilt, die über eine Scharniereinrichtung29 schwenkbar gekoppelt sind. - Die Anbindung des Katheters
5 an das Aufsatzteil2 erfolgt hinsichtlich der Außenhülle6 mit Hilfe eines Gehäuseschlittens11 , der auf einer Längsführung12 in der unteren Halbschale13 des Aufsatzteils2 längsverschiebbar geführt ist. Der Gehäuseschlitten11 weist eine Innenkontur auf, die der Außenkontur des T-Verbinders8 entspricht, sodass dieser Innengehäuseschlitten11 bei aufgeklappter Halbschale14 in den Gehäuseschlitten11 eingesetzt und darin gehalten werden kann. An dem dem Luer-Lock10 zugewandten Ende des Aufsatzteils2 ist in dessen unterer Halbschale13 eine der Außenkontur des Luer-Locks10 entsprechende Aufnahme15 ausgebildet, in die der Luer-Lock10 des Innenelements7 eingelegt werden kann. Ausgehend von dieser Position, wie sie2 zeigt, wird die Halbschale14 auf die Halbschale13 geklappt und so das Gehäuse des Aufsatzteils2 geschlossen, wie dies (ohne Katheter) in1 gezeigt ist. Die Handhabungsvorrichtung1 ist damit an den Katheter5 angekoppelt. - Die Verschiebung zwischen Außenhülle
6 und Innenelement7 des Katheters5 erfolgt durch die im Griffteil4 angeordnete Antriebseinrichtung, die als Ganzes mit dem Bezugszeichen16 versehen ist. Diese weist als Hauptteil eine Druckknopfanordnung17 mit aus dem Griffteil4 herausstehenden Druckknopf18 , daran befestigter Schubstange19 und Rückholfeder20 auf. Die Betätigungsrichtung des Druckknopfes18 und die Schubstange19 erstrecken sich in Längsrichtung des Griffteils4 und werden von einem Ratschenmechanismus21 mit einer parallel dazu verschiebbaren Zahnstange22 flankiert. Die in3 vergrößert dargestellte Schubstange19 steht mit der Zahnstange22 über eine Schiebefeder23 in Eingriff. Ferner ist der Ratschenmechanismus21 durch eine Sperrfeder24 im Griffteil4 zusätzlich arretierbar. Die Funktionsweise von Druckknopfanordnung17 und Ratschenmechanismus21 wird im Folgenden noch näher erläutert. - Die Zahnstange
22 beaufschlagt mit ihrem freien Ende einen Hebel25 , der an dem Gehäuseschlitten11 für den T-Verbinder8 sitzt und aus dem Aufsatzteil2 seitlich herausragt. Für die Bewegung des Hebels25 ist ein Längsschlitz zwischen den Halbschalen13 ,14 vorgesehen, der von einer Längenmessskala30 (1 ) flankiert wird. Damit wird der Verschiebeweg von Außenhülle6 zu Innenelement7 angezeigt. - Wie aus
2 und4 deutlich wird, ist ein weiterer Ratschenmechanismus26 im Aufsatzteil2 vorgesehen, der die Längsführung12 für den Gehäuseschlitten11 flankiert. Letzterer steht mit der fest im Aufsatzteil2 angeordneten Zahnstange27 über eine Sperrfeder28 in Eingriff. - Die Funktionsweise der Handhabungsvorrichtung
1 nach ihrem Aufsetzen auf den Katheter5 stellt sich wie folgt dar: Durch Betätigung des Druckknopfes18 wird die Schubstange19 und damit über die Schiebefeder23 die Zahnstange22 um den kleinen Weg des Druckknopfes18 nach rechts bezogen auf1 und2 ausgeschoben. Der Hebel25 und damit der Gehäuseschlitten11 verschieben sich um diesen Weg ebenfalls nach rechts, sodass sich Außenhülle6 und Innenelement7 , das über die Aufnahme15 für den Luer-Lock10 im Aufsatzteil2 festgehalten ist, relativ zueinander verlagern. Beim Loslassen des Druckknopfes18 wird dieser dann aufgrund der Rückholfeder20 in seine Ausgangsstellung zurückgebracht, wobei die Schiebefeder23 über die Zahnstange22 ratscht. Letztere wird durch die Sperrfeder24 in Position gehalten. Mit dem nächsten Hub des Druckknopfes18 erfolgt ein weiterer Ausschub der Zahnstange22 usw. Damit wird also der Gehäuseschlitten11 allmählich in Richtung zur Aufnahme15 des Luer-Locks10 verschoben, sodass am nicht gezeigten distalen Ende des Katheters beispielsweise ein Stent freigesetzt werden kann. - Während der Schiebebewegung des Gehäuseschlittens
11 greift dessen Sperrfeder28 in die Zahnstange27 ein, sodass ein Zurückfahren des Gehäuseschlittens11 in jedem Falle unterbunden wird. Dies ist beispielsweise für den Fall wichtig, dass ein Anwender den Hebel25 z. B. im Falle eines sogenannten „fast-release" bei einem langen Tubus als Innenelement direkt betätigt und damit den Gehäuseschlitten11 im Aufsatzteil2 ohne Mithilfe der Druckknopfanordnung17 verlagert.
Claims (10)
- Handhabungsvorrichtung für einen medizinischen Katheter, der eine Außenhülle (
6 ) und ein darin verschiebbar geführtes, am proximalen Katheterende aus der Außenhülle (6 ) herausstehendes und dort zur Verschiebung relativ dazu betätigbares Innenelement (7 ) aufweist, gekennzeichnet durch – ein vom Katheter lösbares Aufsatzteil (2 ), das mit angepassten Befestigungselementen (11 ,15 ) an die Außenhülle (6 ) einerseits und das Innenelement (7 ) andrerseits anbindbar ist, und – eine auf mindestens eines der Befestigungselemente (11 ,15 ) wirkende Antriebseinrichtung (16 ) am Aufsatzteil (2 ) derart, dass durch eine Betätigung der Antriebseinrichtung (16 ) Außenhülle (6 ) und Innenelement (7 ) relativ zueinander verschiebbar sind. - Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (
16 ) in einem Griffteil (4 ) untergebracht ist. - Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (
16 ) eine Druckknopfanordnung (17 ) aufweist, die eines der Befestigungselemente (11 ,15 ) zu dessen Vorschub zumindest mittelbar beaufschlagt. - Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckknopfanordnung (
17 ) über eine mit einem Ratschenmechanismus (21 ) versehene Schubstange (19 ) auf das entsprechende Befestigungselement (11 ) wirkt. - Handhabungsvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Befestigungselemente (
11 ,15 ) jeweils als Aufnahme zum Einsetzen von Endstücken (8 ) an Außenschlauch (6 ) und Innenelement (7 ) ausgebildet sind. - Handhabungsvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Antriebseinrichtung (
16 ) beaufschlagbare Befestigungselement (11 ) auf einer Längsführung (12 ) schlittenartig verschiebbar im Aufsatzteil (2 ) geführt ist. - Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das verschiebbare Befestigungselement (
11 ) mit einem Ratschenmechanismus (26 ) versehen ist. - Handhabungsvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das verschiebbare Befestigungselement (
11 ) und die Antriebseinrichtung (16 ) über einen Mitnehmerhebel (25 ) gekoppelt sind. - Handhabungsvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsatzteil (
2 ) zum Aufsetzen auf den Katheter (5 ) zwei aufklappbare Gehäusehalbschalen (13 ,14 ) aufweist, in mindestens einer von denen die Befestigungselemente (11 ,15 ) angeordnet sind. - Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschalen (
13 ,14 ) über eine Scharniereinrichtung (29 ) miteinander verbunden sind.
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|---|---|---|---|
| DE102006054250A DE102006054250A1 (de) | 2006-11-17 | 2006-11-17 | Handhabungsvorrichtung für einen medizinischen Katheter |
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Publications (1)
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| DE102006054250A1 true DE102006054250A1 (de) | 2008-05-21 |
Family
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| DE102006054250A Withdrawn DE102006054250A1 (de) | 2006-11-17 | 2006-11-17 | Handhabungsvorrichtung für einen medizinischen Katheter |
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