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Die
Erfindung betrifft ein Speichersystem, insbesondere ein Speichersystem
mit einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen Speichern, und ein
Speichersystem, das Vordergrund- und Hintergrundoperationen gleichzeitig
durchführen
kann.
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1 beinhaltet ein schematisches
Blockschaltbild zur Darstellung eines Speichermoduls 10, und 2 beinhaltet ein schematisches
Blockdiagramm zur Darstellung eines Speichersystems 100, das
eine Mehrzahl der Speichermodule 10 gemäß 1 aufweist. Bezug nehmend auf 1 umfasst das Speichermodul 10 eine
Mehrzahl von Speicherelementen M1–M8. Die acht Speicherelemente M1-M8
gemäß der Darstellung
teilen sich eine gemeinsame Befehls-/Adress-(CA)-Signalleitung 12, die
mit einem Host (nicht gezeigt) verbunden ist. Diese gemeinsame Benutzung
der gemeinsamen CA-Leitung wird als eine Multi-Drop-Verbindung oder ein
Multi-Drop-Link bezeichnet. Typischerweise teilen sich acht oder
vier Speicherelemente eine gemeinsame CA-Leitung.
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Jedes
der Speicherelemente M1-M8 empfängt
weiterhin eine Mehrzahl von Paralleldaten über (DQ)-Signalleitungen 14.
Im Speichermodul gemäß 1 empfängt jedes der Speicherelemente
acht DQ(X8)-Leitungen 14. In dem her kömmlichen Speichermodul 10 ist
jede DQ-Signalleitung 14 von dem Host (nicht gezeigt) zu
einem Speicherelement mittels einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung verbunden.
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Wie
in 2 gezeigt, umfasst
das herkömmliche
Speichersystem 100 eine Mehrzahl von Speichermodulen 210, 220 usw.,
die von dem Typ des in 1 gezeigten
Speichermoduls 10 sind. Die Speichermodule 210, 220 sind
mit einem Host 200 verbunden und kommunizieren mit diesem.
Das Speichermodul 210 umfasst eine Mehrzahl von Speicherelementen
M11, M12, ..., M1N, und das Speichermodul 220 umfasst eine
Mehrzahl von Speicherelementen M21, M22, ..., M2N. Eine CA-Signalleitung 212 ist über eine
Multi-Drop-Verbindung mit den Speicherelementen M11, M12, ..., M1N
in dem Speichermodul 210 verbunden. Eine CA-Signalleitung 222 ist über eine
weitere Multi-Drop-Verbindung
mit den Speicherelementen M21, M22, ..., M2N in dem Speichermodul 220 verbunden.
Mehrfache parallele DQ-Signalleitungen 214-1 sind über Multi-Drop-Verbindungen
mit den Speicherelementen M11 und M21 verbunden. Mehrfache parallele
DQ-Signalleitungen 214-2 sind über Multi-Drop-Verbindungen mit
den Speicherelementen M12 und M22 verbunden. Mehrfache parallele
DQ-Signalleitungen 214-N sind über Multi-Drop-Verbindungen
mit den Speicherelementen M1N und M2N verbunden.
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Typische
Speichersysteme mit hoher Dichte weisen eine Mehrzahl von Speichermodulen
auf, wie in 2 gezeigt.
Die DQ-Signalleitungen weisen Multi-Drop-Verbindungen auf, sodass mehrere
Speicherelemente M sich gemeinsame DQ-Leitungen teilen. Das Laden
der DQ-Leitungen, das über
die Multi-Drop-Verbindungen
bewirkt wird, wirkt sich nachteilig auf die Betriebsgeschwindigkeit
des Speichersystems 100 aus. Beispielsweise können acht
SDRAMs oder vier Speicher mit doppelter Datenrate (double data rate – DDR) oder
zwei DDR2- oder DDR3-Speicher allesamt über einzelne DQ-Leitungen verbunden
sein. Es ist wichtig, die kapazitive Ladung, die durch die Multi-Drop-Verbindungen der
CA- und DQ-Leitungen bewirkt wird, zu reduzieren, um die Betriebsgeschwindigkeit
des Speichersystems 100 zu verbessern.
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Der
Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, ein Speichersystem
mit verbesserter Betriebsgeschwindigkeit anzugeben.
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Die
Erfindung löst
das Problem mittels eines Speichersystems mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1, 13 oder 23.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben,
deren Wortlaut hiermit durch Bezugnahme in die Beschreibung aufgenommen
wird, um unnötige
Textwiederholungen zu vermeiden.
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Erfindungsgemäß werden
in einem Hochgeschwindigkeits-Speichersystem, beispielsweise einem
Speichersystem, das bei oder oberhalb von 2 GHz bps arbeitet, Punkt-zu-Punkt-(point-to-point – PTP)-Verbindungen
für alle
Signalleitungen, das heißt
CA- und DQ-Signalleitungen zwischen einer Speicher-Steuereinheit (Host)
und einzelnen Speicherelementen verwendet. Die PTP-Verbindungen reduzieren
die kapazitive Aufladung und den Stub jeder der Signalleitungen.
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Für ein Speichersystem
mit hoher Dichte wird eine Mehrzahl von Speichermodulen verwendet. Jedes
Speichersystem, das eine PTP-Verbindung aufweist, hat Eingabe/Ausgabe-Modulregister
für jede
Signalleitung. Dies führt
zu einer Vergrößerung der
Anzahl von Modulregistern, um die PTP-Verbindungen aufzunehmen.
Erfindungsgemäß wird bei
einem Speichersystem hoher Dichte, welches die PTP-Verbindungen
unterstützt,
die Zunahme an Modulregistern vermieden, indem Schichtspeicherelemente
oder Flächenspeicherelemente
auf einem einzelnen Speichermodul eingesetzt werden. Dies kann dazu
führen,
dass das Speichersystem nur ein einziges Speichermodul aufweist.
Erfindungsgemäß weisen
die mehrfachen Speicherelemente auf einem einzelnen Speichermodul
untereinander PTP-Verbindungen auf, um einen Hochgeschwindigkeitsbetrieb zu
ermöglichen.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung, die nachfolgend detailliert beschrieben
sind, sowie die oben zur Erleichterung des Verständnisses der Erfindung erläuterten
Ausgestaltungen des Standes der Technik sind in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt/zeigen:
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1 ein
schematisches Blockschaltbild zur Darstellung eines herkömmlichen
Speichermoduls;
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2 ein
schematisches Blockdiagramm zur Darstellung eines herkömmlichen
Speichersystems, das eine Mehrzahl der Speichermodule gemäß 1 enthält;
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3A-3C schematische
Diagramme zur funktionalen Darstellung eines Speichersystems 200,
das eine PTP-Verbindungsarchitektur aufweist;
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4 ein
schematisches Blockschaltbild zur Darstellung einer Ausgestaltung
eines Speichersystems gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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5-7 schematische
Blockschaltbilder von drei Konfigurationen des Speichersystems in 4 gemäß Ausgestaltungen
der vorliegenden Erfindung;
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8A ein
schematisches Blockschaltbild eines primären (P) Speichers gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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8B ein
detailliertes schematisches Blockschaltbild interner Schaltkreise
des primären Speichers
gemäß 8A;
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9 ein
Zeitablaufdiagramm zur Darstellung der Verarbeitung eines Download-Pakets
und eines Upload-Pakets gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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10 eine
schematische Darstellung eines Download-C/A-Pakets gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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11 eine
Tabelle mit Definitionen des Werts des CS0-CS1-Felds gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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12 eine
Tabelle mit Definitionen des Werts des RS0-RS2-Felds gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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13 Tabellen
zum Identifizieren von Vordergrund- und Hintergrundoperationen gemäß Ausgestaltungen
der vorliegenden Erfindung;
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14 ein
schematisches Blockschaltbild eines Speichersystems gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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15 eine
Tabelle zur Darstellung eines Beispiels eines C/A-Paketbefehls gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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16 eine
Tabelle zur Darstellung eines weiteren Beispiels eines C/A-Paketbefehls
gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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17 ein
Zeitablaufdiagramm zur Darstellung der Operationen der beispielhaften
Befehlsausführung,
die in Verbindung mit 16 beschrieben ist;
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18 eine
Tabelle zur Darstellung eines Befehlspaket-Formats für einen
Speicher-Schreibbefehl gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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19 eine
Tabelle zur Darstellung des Formats eines Datenpakets, welches gemäß der vorliegenden
Erfindung auf das Schreibbefehl-Paket in 18 folgen
würde;
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20-22 schematische
Blockschaltbilder eines Speichersystems einer weiteren Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung;
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23 ein
schematisches Blockschaltbild eines in den 20-22 gezeigten
primären Speichers
gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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24A, 24B Tabellen
zur Darstellung des Formats eines beispielhaften WR/CA-Signals, das
gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung serialisiert wurde;
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25-28 schematische
Blockschaltbilder verschiedener Ausgestaltungen von Speichersystemen,
bei denen die Serialisierung sowie Hintergrund- und Vordergrund-Operationen
gemäß der vorliegenden
Erfindung angewendet werden;
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29 eine
Tabelle zur Darstellung des serialisierten Befehlspakets, welches
auf das Speichersystem gemäß 27 und 28 anwendbar
ist;
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30 ein
schematisches Blockdiagramm eines Speichersystems gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung;
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31 ein
schematisches Blockdiagramm eines primären Speichers in 30 gemäß einer Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung;
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32 ein
schematisches Blockschaltbild eines Speichersystems, bei dem sowohl
der primäre Speicher
als auch ein sekundärer
Speicher einen Cache-Puffer aufweisen, gemäß einer weiteren Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung; und
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33 ein
schematisches Blockschaltbild zur Darstellung eines Speichersystems
gemäß einer weiteren
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung.
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Die 3A bis 3C sind
schematische Blockschaltbilder zur funktionellen Darstellung eines Speichersystems 250 mit
einer PTP-Verbindungsarchitektur. Das Speichersystem gemäß 3A und 3B weist
ein primäres
Speicherelement 252 und ein sekundäres Speicherelement 254 auf.
Ein Host oder eine Steuereinheit 266 sendet und empfängt Befehle
und Daten an den bzw. von dem primären Speicher 252 und
den/dem sekundären
Speicher 254, während
er Programminstruktionen ausführt.
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Die
Steuereinheit 266 weist einen Schreib-/CA (WR/CA)-Port
auf, durch den Schreibdaten und CA-Signale an die Speicherelemente 252 und 254 übertragen
werden können.
Die Steuereinheit 266 weist außerdem einen Lese(RD)-Port auf, durch den
aus den Speicherelementen 252 und 254 gelesene
Daten durch die Steuereinheit 266 empfangen werden.
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Das
primäre
Speicherelement 252 beinhaltet vier Ports. Ein erster Empfangsport,
der mit „xN" bezeichnet ist,
kann N Pins oder Anschlüsse
aufweisen und empfängt
WR/CA-Signale von der Steuereinheit 266 auf Leitungen 256.
Ein erster Übertragungsport, der
mit „xN" bezeichnet ist,
kann N Pins aufweisen und überträgt WR/CA-Signale
an den zweiten Speicher 254 über Leitungen 260.
Ein zweiter Empfangsport des ersten Speichers 252 ist mit „xM" bezeichnet, kann
M Pins aufweisen und empfängt
Lesedaten von dem sekundären
Speicher 254 über
Leitungen 262. Ein zweiter Übertragungsport des primären Speichers 252,
der mit „xM" bezeichnet ist,
kann M Pins aufweisen und überträgt Lesedaten
an die Steuereinheit 266 über Leitungen 264.
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Das
sekundäre
Speicherelement 254 weist zwei Ports auf. Ein Empfangsport,
der mit „xN" bezeichnet ist,
kann N Pins aufweisen und empfängt WR/CA-Signale von dem primären Speicher 252 über Leitungen 260.
Ein Übertragungsport,
der mit „xM" bezeichnet ist,
kann M Pins aufweisen und überträgt Lesedaten
an den primären
Speicher 252 über Leitungen 262.
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3A zeigt
schematisch den Fall, bei dem durch die Steuereinheit 266 auf
das primäre
Speicherelement 252 zugegriffen wird. Die gestrichelte
Linie 258 illustriert den Signalfluss einschließlich Lesebefehlen
und Lesedaten von dem primären
Speicher durch das System 250. 3B illustriert
den Fall, in dem die Steuereinheit 266 auf das sekundäre Speicherelement 254 durch
zugegriffen wird. Die gestrichelte Linie 268 illustriert
den Signalfluss einschließlich
Lesebefehlen und Lesedaten von dem sekundären Speicher durch das System 250. 3C ist
eine Tabelle zur Darstellung des Betriebs des Speichersystems 250 gemäß den 3A und 3B in
den Fällen,
in denen auf das primäre
Speicherelement 252 und das sekundäre Speicherelement 254 durch die
Steuereinheit 266 zugegriffen wird. Wie in 3A und 3C gezeigt,
ist der Zustand des sekundären Speichers
ein „Stand-by"-Zustand, wenn eine Schreib-/Leseoperation in
dem primären
Speicher 252 durchgeführt
wird, das heißt
der sekundäre
Speicher führt
keinerlei Operationen durch, wenn die Steuereinheit 266 auf
den primären
Speicher 252 zugreift. Wenn eine Schreib-/Leseoperation
in dem primären
Speicher durchgeführt
wird, befindet sich der primäre
Speicher 252 in einem aktiven Zustand, das heißt der primäre Speicher
ist aktiv, um die angeforderte Operation durchzuführen. Wie
in den 3B und 3C gezeigt,
ist der Zustand des sekundären Speichers
ein aktiver Zustand, wenn eine Schreib-/Leseoperation in dem sekundären Speicher durchgeführt wird,
um die angeforderte Operation durchzuführen. Während einer Schreib-/Leseoperation
in dem sekundären
Speicher befindet sich der primäre
Speicher 252 in einem „Übertragungs"- oder „Transfer"-Zustand, was bedeutet, dass der primäre Speicher 252 lediglich
WR/CA-Informationen für
den oder an den sekundären
Speicher 254 über
Leitungen 260 wiederholt (transferiert oder überträgt) und dass
er aus dem sekundären
Speicher 254 gelesene Daten wiederholt oder über Leitungen 264 an
die Steuereinheit 266 weiterleitet. Die Effizienz und Busausnutzung
des Speichersystems 250 unter Verwendung dieses herkömmlichen
Ansatzes, der in den 3A bis 3C dargestellt
ist, sind gering, da nur ein Speicherelement, das eine PTP-Verbindung aufweist,
in Abhängigkeit
von einem einzelnen Befehl arbeiten kann, der entweder an das primäre oder
das sekundäre
Speicherelement ausgegeben wurde.
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Diese
Ineffizienz wird durch den erfindungsgemäßen Ansatz eliminiert. Erfindungsgemäß führt dann,
wenn die Speicher-Steuereinheit aus einem der Speicher, welche die
PTP-Verbindung bilden, liest oder in einen dieser Speicher schreibt,
der andere Speicher gleichzeitig bestimmte Operationen durch, die
den mit der Steuereinheit verbundenen Speicherbus nicht beeinträchtigen
werden. Zwei gleichzeitige Operationen sind möglich, wenn ein Paket-Protokoll
verwendet wird, das zwei Operationen identifiziert, die vorliegend
als eine erste Operation oder „Vordergrund"-Operation und als
eine zweite Operation oder „Hintergrund"-Operation bezeichnet werden.
Die Erfindung schafft somit ein Speichersystem und ein Verfahren,
die eine verbesserte Effizienz aufweisen, wobei eine PTP-Verbindungsarchitektur verwendet
wird.
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Gemäß bestimmten
Ausgestaltungen der Erfindung ist das Eingabe/Ausgabe-(IO)-Protokoll und die
Schnittstellenverbindung zwischen der Speicher-Steuereinheit und dem primären Speicher
von derjenigen zwischen Speicherelementen verschieden. Insbesondere
weisen bei diesen Ausgestaltungen alle Speicher, mit Ausnahme des
primären
Speichers, eine serielle Schnittstelle auf, sodass das Signal-Routing
zwischen Speichern einfacher durchgeführt werden kann, und die Paketgröße kann
kleiner sein als die Paketgröße bei Verwendung
einer herkömmlichen
PTP-Verbindung.
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Gemäß bestimmten
Ausgestaltungen der Erfindung kann der primäre Speicher einen internen Cache-Puffer
zum Speichern von gelesenen Daten aus dem sekundären Speicher aufweisen, auf
die voraussichtlich ein häufiger
Zugriff durch die Steuereinheit erfolgt. Gemäß diesen Ausgestaltungen ist
ein Cache-Puffer in dem primären
DRAM angeordnet, da auf den primären
Speicher häufiger
zugegriffen wird als auf den sekundären Speicher. Einige Inhalte
des sekundären
DRAMs, auf die häufig
zugegriffen wird, werden vorausgewählt und vorab in dem Cache-Puffer
angeordnet. Dies führt
zu einem verbesserten Systemdurchsatz.
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4 ist
ein schematisches Blockschaltbild zur Darstellung einer Ausgestaltung
eines Speichersystems 350 gemäß der vorliegenden Erfindung.
Das Speichersystem 350 in 4 umfasst
ein Speichermodul 320 und einen Host oder eine Speicher-Steuereinheit 366 zur Übertragung
von Signalen und Daten zu bzw. von dem Speichermodul 320.
Der Host 366 ist mit dem Speichermodul 320 über vier
Kanäle CH0-CH3
eines äußeren Busses
OBUS verbunden. Der äußere Bus
OBUS weist einen Download-Bus (DLB) auf, welcher Befehlsignale,
Adresssignale, ein Schreib-Taktsignal und/oder ein Schreib-Datensignal überträgt. Der äußere BUS
OBUS weist außerdem einen
Upload-Bus (ULB) auf, der Lesedaten und Lese-Taktsignale überträgt. Auf
dem äußeren Bus OBUS
werden alle Signale unidirektional über eine PTP-Verbindung übertragen.
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Das
Speichermodul 320 umfasst primäre (P) Speicher 322 und
sekundäre
(S) Speicher 324 für
jeden der Kanäle
CH0-CH3. Die primären
Speicher 322 sind direkt mit dem Host 366 über den äußeren Bus
OBUS verbunden. Die sekundären
Speicher 324 sind mit den jeweiligen primären Speichern 322 über einen
inneren Bus IBUS verbunden. Die primären Speicher 322 werden
als RANK0-Speicher
bezeichnet, und die sekundären
Speicher werden als RANK1- Speicher
bezeichnet. Ein Referenztakt CLK_Ref wird an jedes Speicherelement 322, 324 geliefert.
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Die 5 bis 7 zeigen
schematische Blockschaltbilder von drei Konfigurationen des Speichersystems 350 in 4 gemäß Ausgestaltungen der
vorliegenden Erfindung. Bezug nehmend auf 5 umfasst
das Speichersystem 350a einen primären (P) Speicher 322,
der auf einer Oberseite 325a einer gedruckten Schaltplatine
oder eines Motherboards 325 angeordnet ist, und einen sekundären (S)
Speicher 324, der auf einer Unterseite 325b der
gedruckten Schaltplatine oder des Motherboards 325 angeordnet
ist. Die Speicher 322 und 324 sind mit dem Motherboard 325 über eine
Mehrzahl von leitenden Pins oder Höckern 329 verbunden.
Der primäre
Speicher 322 ist mit dem sekundären Speicher 324 über die
leitenden Pins oder Höcker
verbunden, welche den IBUS tragen. Der primäre Speicher 322 ist
mit dem Host 366 durch den OBUS verbunden.
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Bezug
nehmend auf 6 umfasst das Speichersystem 350b einen
primären
(P) Speicher 322 und einen sekundären (S) Speicher 324,
die auf einer Oberseite 327a einer gedruckten Schaltplatine oder
eines Motherboards 327 angeordnet sind. Die Speicher 322 und 324 sind
mit dem Motherboard 327 über eine Mehrzahl von leitenden
Pins oder Höckern 329 verbunden.
Der primäre
Speicher 322 ist mit dem sekundären Speicher 324 über den
IBUS verbunden. Der primäre
Speicher 322 ist mit dem Host 366 über den
OBUS verbunden.
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Bezug
nehmend auf 7 umfasst das Speichersystem 350c einen
primären
(P) Speicher 322 und einen sekundären (S) Speicher 324,
die mit einer Seite 331a einer gedruckten Schaltplatine
oder eines Motherboards 331 verbunden sind. Der primäre Speicher 322 ist
direkt mit der gedruckten Schaltplatine oder dem Motherboard 331 über eine
Mehrzahl von leitenden Pins oder Höckern 329 verbunden.
Der sekundäre
Speicher 324 ist stapelartig auf dem primären Speicher 322 angeordnet
und ist mit der gedruckten Schaltplatine oder dem Motherboard 331 über den
primären
Speicher 322 mittels einer Mehrzahl von lei tenden Pins
oder Höckern 329 verbunden.
Alternativ kann es sich bei dem primären Speicher 322 und
dem sekundären
Speicher um zwei separate Chips handeln, die in ein einzelnes Package
integriert sind, welches mit der gedruckten Schaltplatine oder dem
Motherboard 331 verbunden sind. Der primäre Speicher 322 ist
mit dem sekundären
Speicher 324 über
die leitenden Pins oder Höcker 329 verbunden,
welche den IBUS tragen. Der primäre
Speicher 322 ist mit dem Host 366 über den
OBUS verbunden.
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8A ist
ein schematisches Blockschaltbild eines primären (P) Speicher 322 gemäß einer Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung. 8B ist
ein detailliertes Blockschaltbild von internen Schaltkreisen des
primären
Speichers 322 gemäß 8A.
Bezug nehmend auf 8A weist der primäre Speicher 322 vier
Eingabe-/Ausgabeports zum Übertragen
und Empfangen von Befehlen und Daten zu bzw. von der Speichereinheit
und dem sekundären
Speicher 324 auf. Der Port 354, der mit RFC bezeichnet
ist, ist ein Empfangsport bezogen auf die Steuereinheit, über den
Signale einschließlich
Befehlen und Schreibdaten von dem Host oder der Steuereinheit 366 empfangen
werden. Der Port 351, der mit RFD bezeichnet ist, ist ein
Empfangsport hinsichtlich des Speichers, über den Signale, wie Lesedaten-Signale,
von einem anderen Speicher, wie dem sekundären Speicher 324,
empfangen werden. Der Port 355, der mit TTD bezeichnet
ist, ist ein Übertragungsport
zu dem Speicher, über
den Signale an einen anderen Speicher, wie den sekundären Speicher 324, übertragen
werden. Der Port 356, der mit TTC bezeichnet ist, ist der Übertragungsport
an die Steuereinheit, über
den Signale einschließlich
Lesedaten an die Steuereinheit oder den Host 366 übertragen werden.
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Bezug
nehmend auf 8B umfasst der Speicher 322 Schaltungsanordnungen,
die zum Implementieren der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
und auch herkömmliche
Schaltungsanordnungen, die in Speicherelementen Verwendung finden.
Der Speicher 322 umfasst ein n × m-Speicherfeld 360,
das mit einem Leseverstärker 361 verbunden
ist. Der Leseverstärker 361 ist
mit einem Datenpuffer 362 verbunden, welcher wiederum mit
einem Ausgangspuffer 368 verbunden ist. Ein Zeilendecodierer 358 und
ein Spaltendecodierer 363 werden in herkömmlicher
Weise verwendet, um Speicheradressen in dem Speicherfeld 360 zu
decodieren. Daten aus dem Speicherfeld werden durch den Leseverstärker 361 gelesen
und über
den Datenpuffer 362 an den Ausgangspuffer 368 übertragen,
welcher Daten aus dem Speicher 322 über den TTC-Port 356 ausgibt.
Der Befehlsdecodierer und -Eingangspuffer 357 empfängt WR/CA-Signale
von dem Host 366 über den
RFC-Port 354. Befehle werden durch den Befehlsdecodierer
und -Eingangspuffer 357 decodiert. Der Speicher 322 wiederholt
außerdem
die Befehle und Schreibdaten von der Steuereinheit für den sekundären Speicher 324 durch
den TTD-Port über
den Repeater 369.
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Für Primärspeicher-Zugriffsbefehle übertragen
der Befehlsdecodierer und -Eingangspuffer 357 Adressinformationen
an den Zeilendecodierer 358 und den Spaltenpuffer 365.
Der Spaltenpuffer 365, der Spaltendecodierer 363 und
der Zeilendecodierer 358 decodieren die Adressinformationen
und greifen in herkömmlicher
Weise auf das Speicherfeld 360 zu. Im Falle eines Schreibvorgangs
werden Eingangsdaten durch das Dateneingangsregister 359 von
dem Befehlsdecodierer und -Eingangspuffer 357 empfangen
und an das Adress-Speicherfeld 360 weitergegeben.
Im Falle eines Lesevorgangs werden Daten aus dem Speicherfeld 360 gelesen,
von dem Leseverstärker 361 durch
den Datenpuffer 362 an den Ausgangspuffer 368 weitergeleitet
und durch den TTC-Port 356 aus
dem Speicher 322 ausgegeben.
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Für Vorgänge, bei
denen Befehle an oder für den
sekundären
Speicher zu wiederholen sind, werden WR/CA-Signale bei dem Befehlsdecodierer
und -Eingangspufter 357 über den RFC-Port 354 empfangen.
Die WR/CA-Signale werden von dem Befehlsdecodierer und -Eingangspuffer 357 über Leitungen 371 an
den Repeater-Schaltkreis 369 ausgegeben. Außerdem werden
zum Wiederholen von Lesedaten aus dem sekundären Speicher in dem primären Speicher
Lesedaten an dem RFD-Port empfangen, anschließend werden die Lesedaten durch
den Lesedaten-Eingangspuffer an den Ausgangspuffer über tragen.
Dies führt
dazu, dass die Lesedaten aus dem sekundären Speicher über den
TTC-Port an die Steuereinheit übertragen
werden. Ein Repeat- oder Wiederholungs-Steuersignal wird auf Leitung 377 von dem
Modusregister 367 zu dem Repeater 369 und weiterhin
zu dem Lesedaten-Eingangspuffer 353 übertragen.
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Als
Teil dieses Wiederholungsvorgangs kann ein Modusregister mittels
einer Mode-Register-Set(MRS)-Operation gesetzt werden, um zu entscheiden,
ob der Repeater und der Lesedaten-Eingangspuffer aktiviert werden.
Wenn ein Speicherelement als primärer Speicher verwendet wird,
werden der Repeater und der Lesedaten-Eingangspuffer durch das Repeat-Steuersignal
aktiviert, welches von dem Modusregister ausgegeben wird. Wenn ein Speicherelement
als sekundärer
Speicher verwendet wird, werden der Repeater und der Lesedaten-Eingangspuffer nicht
durch das Repeat-Steuersignal aktiviert, welches von dem Modusregister
ausgegeben wird. Alternativ können
der Repeater und der Lesedaten-Eingangspuffer für den Wiederholungsvorgang
durch Identifizierungsinformationen gesteuert werden, welche den
Ort des Speichers in der PTP-Verbindungsstruktur
angeben.
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In
dem Fall, dass Lesedaten aus einem Zugriff auf den sekundären Speicher
durch den primären
Speicher 322 geleitet oder von diesem weitergeleitet werden,
werden die Lesedaten von dem sekundären Speicher 324 an
dem RFD-Port 351 empfangen.
Ein Lesedaten-Eingangspuffer 353 überträgt die Lesedaten RD über Leitungen 373 zu
dem Ausgangspuffer 368.
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8A und 8B zeigen
ein Speicherelement, bei dem es sich entweder um einen primären Speicher
oder einen sekundären
Speicher nach Maßgabe
der MRS-Operation handeln kann, welche die Aktivierung des Repeaters
und des Lesedaten-Eingangspuffers zum Wiederholen von WR/CA- bzw.
Lesedaten veranlasst. Wenn darüber
hinaus der Speicher als ein primärer
Speicher verwendet wird, erfolgt unabhängig von der Decodierung des
WR/CA immer eine Wiederholung des WR/CA. Das bedeutet, dass der
primäre
Speicher das WR/CA empfängt und
es nach dem Decodieren des WR/CA für den sekundären Speicher
wiederholt.
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9 zeigt
ein Zeitablaufdiagramm zur Darstellung der Verarbeitung eines Download-Pakets und
eines Upload-Pakets gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Bei dem Download-Paket
kann es sich um ein Paket handeln, welches Befehle und Schreibdaten
enthält,
die von dem Host stammen und für
den primären
oder den sekundären
Speicher bestimmt sind. Bei dem Upload-Paket kann es sich um ein
Paket handeln, welches Lesedaten aus dem primären Speicher oder dem sekundären Speicher
enthält,
die für
den Host bestimmt sind. Das Download-Paket umfasst zwei Einheitspakete,
welche C/A-Signale oder C/A-Signale und Schreibdaten WR beinhalten,
wenn der ausgeführte Befehl
eine Schreiboperation anzeigt. Das Upload-Paket beinhaltet zwei
Lesedaten-RD-Einheitspakete. Die Größe des Einheitspakets ist dadurch
bestimmt, wie viele Bits in eine Periode des CLK_ref-Signals passen.
Der Schreibtakt WCLK wird dazu benutzt, den Zeitablauf der Verarbeitung
des Download-Pakets zu steuern, und der Lesetakt RCLK wird dazu
benutzt, den Zeitablauf der Verarbeitung des Upload-Pakets zu steuern.
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10 zeigt
eine schematische Abbildung eines Download-C/A-Pakets gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Erfindungsgemäß umfasst
das Download-C/A-Paket einen ersten Befehl zur Ausführung entweder
durch einen primären oder
einen sekundären
Speicher und einen zweiten Befehl zur zeitgleichen Ausführung durch
den jeweils anderen Speicher. Der erste Befehl wird vorliegend als
Vordergrund-Befehl bezeichnet, und der zweite Befehl wird vorliegend
als ein Hintergrund-Befehl bezeichnet. Diese Terminologie legt keinerlei
Hierarchie, Priorität
oder Kategorisierung der Befehle fest. Die gewählte Nomenklatur, das heißt Vordergrund und
Hintergrund, wird zur Erleichterung und Verdeutlichung der Beschreibung
verwendet.
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10 enthält eine
schematische Darstellung eines C/A-Download-Pakets, welches eine
Vordergrund-Operation und eine Hintergrund-Operation gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung beinhaltet. Gemäß dieser
besonderen Darstellung werden acht Zehn-Bit-Worte auf acht Pins
Pin0 bis Pin7 übertragen.
Die Bits B1 bis B5 sind für
die Vordergrund-Operation bestimmt, und die Bits B6 bis B10 sind
für die
Hintergrund-Operation bestimmt. Die Bits für die Vordergrund-Operation
werden während der
ersten Zyklushälfte
des Referenztakts CLK_ref übertragen,
die Bits für
die Hintergrund-Operation werden während der zweiten Zyklushälfte des
Referenztakts CLK_ref übertragen.
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Bezug
nehmend auf 10 definieren die Bits B1 der
Pins Pin0-Pin3 ein Vier-Bit-Feld FOP3-FOP0,
welches die auszuführende
Vordergrund-Operation identifiziert. Die Bits B6 der Pins Pin0-Pin3
definieren ein Vier-Bit-Feld BOP3-BOP0, welches die durchzuführende Hintergrundoperation identifiziert.
Die Vordergrund-Operationen, die durch das Feld FOP3-FOP0 definiert
sind, und die Hintergrund-Operationen, die durch das Feld BOP3-BOP0 definiert
sind, sind in 13 identifiziert, welche Tabellen
zum Identifizieren von Vordergrund- und Hintergrundoperationen gemäß Ausgestaltungen
der Erfindung enthält.
Es ergibt sich aus 13, dass ein Cache-Aktivierungsbefehl
als einer der Vordergrund-Befehle beinhaltet ist. Der Cache-Aktivierungsbefehl
bezieht sich auf die Verwendung eines Cache-Speichers, der in dem
primären
Speicher beinhaltet ist. Er wird weiter unten noch detaillierter
beschrieben.
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Bit
B1 von Pin4 identifiziert einen Vordergrund-FEXIT-Befehl, und Bit
B6 von Pin4 identifiziert einen Hintergrund-BEXIT-Befehl. Diese
Befehle sind von einem Typ, der keinen Lese- oder Schreibzugriff auf
den Speicher beinhaltet. Bei einem FEXIT- oder BEXIT-Befehl, verlässt der
Speicher seinen vorherigen Abschalt-(Power-down-) oder Self-Refresh-Zustand.
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Bit
B1 der Pins P6 und P7 definiert ein Zweibit-Feld CS0-CS1, das dazu
verwendet wird zu identifizieren, welcher Speicherrang (Memory rank),
beispielsweise ein primärer
oder einer aus einer Mehrzahl von sekundären Speichern, die Vordergrund-Operation
ausführen
soll. 11 enthält eine Tabelle von De finitionen
des Wertes des CS0-CS1-Felds gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung.
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Bit
B6 der Pins P5-P7 definiert ein Dreibit-Feld RS0-RS2, das dazu verwendet
wird, zu identifizieren, welcher Speicherrang die Hintergrundoperation
ausführen
soll. 12 enthält eine Tabelle von Definitionen
des Wertes des RS0-RS2-Felds
gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung.
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Bezug
nehmend auf 10 werden die verbleibenden
Bits dazu benutzt, Speicheradressen A0-A14 und B0-B4 für Speicherzugriffs-Befehle
zu definieren. Es sei darauf hingewiesen, dass der Term „RFU", der dabei verwendet
wird, anzeigt, dass die entsprechenden Bits für zukünftige Verwendungen reserviert
sind (reserved for future use).
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14 enthält ein schematisches
Blockschaltbild eines Speichersystems 350d gemäß einer Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung. Das allgemeine Speichersystem 350 umfasst
einen primären
Speicher 322, der als RANK 0 bezeichnet wird und der mit
der Steuereinheit oder dem Host 366 verbunden ist. Ein
erster sekundärer
Speicher 324a ist mit dem primären Speicher 322 verbunden,
und ein zweiter sekundärer
Speicher 324b ist mit dem ersten sekundären Speicher 324a verbunden.
Diese Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung verdeutlicht, dass
die Erfindung auf ein Speichersystem anwendbar ist, das einen primären Speicher 322 bei
RANK 0 und eine beliebige Anzahl von sekundären Speichern 324 bei
RANK 1, 2, 3, ... aufweist.
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15 enthält eine
Tabelle zur Darstellung eines Beispiels eines C/A-Paketbefehls gemäß einer Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung. Bezug nehmend auf die 10, 11, 12, 13, 14 und 15 stellt
der Befehl gemäß 15 den
beispielhaften Fall dar, dass ein Lesevorgang des Rang(Rank)-1-Speichers 324a durchgeführt wird,
während
ein Abschalten (power down) der anderen beiden Ränge, das heißt des Rang-0-Speichers 322 und
des Rang-2-Speichers 326a durchgeführt wird.
Das CS0/CS1-Feld, welches den Wert 10 aufweist, zeigt an,
dass der Rang-1-Speicher 324a eine Vordergrund-Operation
durchführen
soll. Das RS0/1/2-Feld, welches den Wert 101 aufweist,
zeigt an, dass der Rang-0-Speicher 322 und der Rang-2-Speicher 326 Hintergrund-Operationen durchführen sollen.
Das FOP0-FOP3-Feld, welches einen Wert 0100 aufweist, zeigt an,
dass die durch den Rang-1-Speicher 324a durchgeführte Vordergrund-Operation
eine READ- oder Lese-Operation ist. Das BOP1-BOP3-Feld, welches einen Wert 0001 aufweist,
zeigt an, dass die durch den Rang-0-Speicher 322 und den
Rang-2-Speicher 326a durchgeführte Hintergrund-Operation
eine Power-down-Operation ist
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Wenn
der Rang-0-Speicher 322 den C/A-Paketbefehl empfängt, decodiert
er CS0-CS1- und RS0/1/2-Felder, um zu bestimmen, ob er mit dem Ausführen der
Vordergrund-Operation oder der Hintergrund-Operation reagieren sollte.
Dieser Fall betrifft die Hintergrund-Operation des Rang-0-Speichers 322,
und der Rang-0-Speicher 322 wechselt in einen Power-down-Modus.
Des Weiteren wiederholt der Rang-0-Speicher den Paketbefehl für den Rang-1-Speicher 324a.
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Wenn
der Rang-1-Speicher 324a den C/A-Paketbefehl von dem Rang-0-Speicher 322 empfängt, decodiert
er die CS0/CS1- und RS0/1/2-Felder, um zu bestimmen, ob er mit dem Durchführen der
Vordergrund-Operation oder der Hintergrund-Operation reagieren sollte.
Der vorliegende Fall betrifft die Vordergrund-Operation des Rang-1-Speichers 324a,
und der Rang-1-Speicher 324a liest seine Speicherzellendaten
aus, wie durch die Adressinformationen in dem C/A-Paketbefehl angegeben.
Der Rang-1-Speicher 324a wiederholt außerdem den C/A-Paketbefehl
für den
Rang-2-Speicher 326a. Wenn der Rang-2-Speicher 326a das Befehlspaket
empfängt,
antwortet er in derselben Weise wie der Rang-0-Speicher 322 geantwortet
hat, mit der Ausnahme, dass er den C/A-Paketbefehl nicht wiederholt, da er
den obersten Rang der Speicher einnimmt.
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Nach
einer CAS-Latenzzeit von ungefähr
10 ns gibt der Rang-1-Speicher 324a Lesedaten an den Rang-0-Speicher
aus. Es sei darauf hingewiesen, dass selbst dann, wenn Rang 0 abgeschaltet
ist, sein Empfangsport RFD und sein Übertragungs- oder Treiberport
TTC für
den Repeater weiterhin eingeschaltet ist, um die Lesedaten zu der
Steuereinheit 366 zu übertragen.
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16 enthält eine
Tabelle zur Darstellung eines weiteren Beispiels eines C/A-Paketbefehls gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Der Befehl gemäß 16 illustriert
den beispielhaften Fall, in dem ein Lesen von Rang 0 und Rang 1
sukzessive mit einem einzigen Befehlspaket durchgeführt werden.
In diesem beispielhaften Fall empfängt Rang 0 den Paketbefehl
und decodiert die CS0/CS1- und RS0/1/2-Felder, um zu bestimmen,
ob er eine Hintergrund- oder eine Vordergrund-Operation durchführen soll.
Der dargestellte Fall zeigt eine Rang-0-Vordergrundoperation, und
Rang 0 liest die zugehörigen
Lesedaten R0 unter Verwendung der Vordergrundoperation-Adressinformationen
aus. Er wiederholt außerdem
den Paketbefehl für
Rang 1.
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Wenn
Rang 1 das Befehlspaket von Rang 0 empfängt, decodiert er die CS0/CS1-
und RS0/1/2-Felder und bestimmt, ob er eine Vordergrund-Operation
oder eine Hintergrund-Operation durchführen soll. In dem gezeigten
Fall soll Rang 1 eine Hintergrund-Operation durchführen und
liest die geeigneten Speicherzellen-Lesedaten R1 aus, wie durch
die Hintergrundoperation-Adressen angezeigt. Er wiederholt außerdem das
Befehlspaket für
Rang 2.
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Rang
2 antwortet nicht auf das Befehlspaket, da die CS0/CS1- und RS0/1/2-Felder Rang 2 nicht identifizieren.
Nach einer CAS-Latenzzeit von ungefähr 10 ns gibt Rang 1 die Lesedaten
R1 an Rang 0 aus. Nach der doppelten Repeater-Verzögerung werden
die Speicherdaten an die Steuereinheit 366 übertragen.
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17 enthält ein Zeitablaufdiagramm
zur Darstellung der Operationen der beispielhaften Befehlsausführung, die
unmittelbar vorstehend in Verbindung mit 16 beschrieben
wurde. Es sei darauf hingewiesen, dass die eingekreisten Zahlen
1 bis 5 in dem Zeitablaufsdiagramm der 17 denselben Zahlen
ent sprechen, die in dem Blockschaltbild des Speichersystems 350d in 14 angegeben
sind. Bezug nehmend auf die 14 und 17 ist
gezeigt, dass die Steuereinheiten 366 die R0- und R1-Daten
sukzessive von dem primären
Speicher empfängt.
Somit wird für
einen einzelnen Befehl sowohl auf den primären als auch auf den sekundären Speicher
zugegriffen.
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18 enthält eine
Tabelle zur Darstellung eines Befehlspaket-Formats für einen
Speicher-Schreibbefehl gemäß der vorliegenden
Erfindung. 19 enthält eine Tabelle zur Darstellung
des Formats eines Datenpakets, welches auf das Schreibbefehl-Paket
in 18 gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung folgen würde. Bezug
nehmend auf 18 sei bemerkt, dass der Schreibbefehl
bei dieser Ausgestaltung keine Hintergrund-Operation aufweist. Auf
den durch das FOP-Feld identifizierten Speicher wird zum Schreiben
der angegebenen Daten zugegriffen. Bezug nehmend auf 19 nimmt
das Datenpaket-Format an, dass 64 Bits an Daten bei einem einzelnen
Taktzyklus des Taktgebers geschrieben werden. Das Datenpaket gemäß 19 kann
unmittelbar nach dem Schreibbefehl-Paket gemäß 18 folgen.
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Die 20 bis 22 enthalten
schematische Blockschaltbilder eines Speichersystems 450 gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Das System 450 gemäß den 20 bis 22 umfasst
einen primären
(P) Speicher 422, der mit einem Host oder einer Steuereinheit 466 verbunden
ist, und einen oder mehrere sekundäre (S) Speicher 424,
die mit dem primären
Speicher 422 verbunden sind. Bei dieser Ausgestaltung ist
die Schnittstelle und das Protokoll zwischen der Steuereinheit 466 und
dem primären
Speicher 422 anders ausgebildet als die Schnittstelle und
das Protokoll zwischen den primären
und sekundären
Speichern. Speziell handelt es sich bei der Schnittstelle zwischen
dem Rang-0-Primärspeicher 422 und
dem Rang-1-Sekundärspeicher 424 um
eine serielle Verbindung SB. Im Gegensatz dazu ist die Verbindung zwischen
dem Host 466 und dem primären Speicher 422 eine
parallele Verbindung (PB). Wie in 20 gezeigt,
kann die Verbindung PB eine Anzahl X an Leitungen umfassen, und
die Verbindung SB zwischen den Speichern kann eine Anzahl Y an Leitungen
umfassen, wobei X und Y unterschiedlich sind. Das bedeutet, dass
X für N
oder M Leitungen stehen kann und dass Y für K oder L Leitungen stehen
kann. Diese Anzahl von Leitungen sind in den Abbildungen der 21 und 22 gezeigt.
Beispielsweise gilt, dass N = 8, M = 8, K = 4 und L = 4. In dieser
Ausgestaltung können
alle Speicher mit Ausnahme des primären Speichers eine geringere
Anzahl an Pins aufweisen als der primäre Speicher. Hierdurch kann
die Schwierigkeit beim Signal-Routing zwischen Speichern minimiert
und eine Vergrößerung der
Paketgröße der sekundären Speicher
verhindert werden. Darüber
hinaus bietet die serielle Verbindung zwischen den Speichern eine
erhöhte
Signal-Integrität durch
Minimieren von Rauschquellen zwischen benachbarten Signalen. Das
bedeutet, dass ein Übersprechen
zwischen den Signalleitungen reduziert ist.
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Die
vorstehende Beschreibung von Ausgestaltungen der Erfindung trifft
auch auf die in den 20 bis 22 gezeigte
Ausgestaltung zu. Das bedeutet, dass die Verwendung einer Durchführung von
Vordergrund- und Hintergrund-Operationen
in mehrfachen Speichern, die durch einen einzelnen Befehl ausgelöst wird,
auf die Ausgestaltung der 20 bis 22 anwendbar
ist. Beispielsweise kann, wie in 21 gezeigt,
eine Vordergrund-Operation durch den primären Speicher 422 ausgeführt werden
(gestrichelte Linie 427), während eine Hintergrund-Operation
durch den sekundären
Speicher 424 ausgeführt
wird (gestrichelte Linie 429). Wie in 22 exemplarisch
gezeigt, kann durch den sekundären
Speicher 424 eine Vordergrund- oder Hintergrund-Operation
ausgeführt
werden (gestrichelte Linie 431).
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23 ist
ein schematisches Blockschaltbild eines primären Speichers 422,
wie in den 20 bis 22 gezeigt,
gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Elemente des Blockschaltbilds gemäß 23,
die funktional vergleichbar mit denjenigen der 8B sind,
wurden mit denselben Bezugszeichen versehen. Eine detaillierte Beschreibung
dieser Elemente wird nicht wiederholt.
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Das
Blockschaltbild gemäß 23 beinhaltet
den Serialisierungs-Schaltkreis 413 zum Wiederholen von
WR/CA-Signalen für
den sekundären Speicher
und den Deserialisierungs-Schaltkreis 415 zum Wiederholen
von Lesedaten von dem sekundären
Speicher an den Host 466.
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Lesedaten
(xL) werden durch den Leseport RFD 451 empfangen und an
den Lesedaten-Eingangspuffer 435 weitergeleitet, der die
Lesedaten RD über
Leitungen 473 an den Entserialisierer 415 überträgt. Der
Entserialisierer 415 entserialisiert die Lesedaten und
gibt die entserialisierten Lesedaten unter Steuerung durch das Wiederholungs-Steuersignal von
dem Modusregister 467 an den Ausgangspuffer 468 weiter,
wobei das Wiederholungs-Steuersignal über Leitungen 477 zu
dem Entserialisierer 415 geleitet wird. Der Ausgangspuffer 468 selektiert
die entserialisierten Lesedaten von dem Entserialisierer 415 für die Übertragung
als xM-Daten durch den TTC-Port 456 aus dem Speicher 422 hinaus
bei der Steuerung durch das Steuersignal von dem Latenzzeit- und
BL-Schaltkreis 364 auf
Leitung 475.
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WR/CA-Signale
werden an dem RFC-Port 454 in xN-Format empfangen. Die
WR/CA-Signale werden durch den Befehls-Decodierer und Eingangspuffer 357 decodiert.
Wenn die WR/CA-Signale für den
zweiten Speicher wiederholt werden sollen, wird das Modusregister 467 entsprechend
eingestellt, um das Wiederholungs-Steuersignal auf Leitung 477 auf den
entsprechenden Wert zu setzen. Das WR/CA-Signal wird zu dem Serialisierer 413 geleitet,
wo es serialisiert wird. Der Serialisierer leitet anschließend die serialisierten
WR/CA-Signale zu dem Repeater 469 bei Steuerung durch das
Repeat-Steuersignal 477. Der Repeater leitet die serialisierten
WR/CA-Signale zu dem TTD-Port, welcher die serialisierten WR/CA-Signale
in xK-Format zu dem sekundären Speicher überträgt. Beispielsweise
beträgt
bei dieser illustrativen Ausgestaltung N = 8, K = 4, L = 4 und M =
8.
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Der
Serialisierer 413 und der Repeater 469 zum Wiederholen
der WR/CA-Signale
und der Entserialisierer 415 zum Wiederholen der Lesedaten
werden durch die MRS-Operation gemäß dem Ort der PTP-Verbindungsstruktur
aktiviert. Wenn der Speicher als ein Speicher verwendet wird, bei
dem es sich nicht um das oberste Element der PTP-Verbindungsstruktur
handelt, werden der Serialisierer 413 und der Repeater 469 sowie
der Entserialisierer 415 durch das Wiederholungs-Steuersignal
aktiviert, welches von dem Modusregister ausgegeben wird. Wenn der Speicher
als oberstes Element der PTP-Verbindungsstruktur
verwendet wird, werden der Serialisierer 413, der Repeater 469 und
der Entserialisierer 415 nicht durch das Wiederholungs-Steuersignal
aktiviert. Das Wiederholungs-Steuersignal wird auch an den Lesedaten-Eingangspuffer 453 angelegt.
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Die 24A und 24B enthalten
Tabellen, welche das Format eines beispielhaften WR/CA-Signals angeben,
das gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung serialisiert wurde. Bei
dieser beispielhaften Ausgestaltung wird ein 8-Bit-WR/CA-Signal
zu einem 4-Bit-Signal serialisiert. 24A zeigt
das Format des ursprünglichen WR/CA-Signals.
Wie gezeigt, werden alle acht Bits während einer einzelnen Periode
des Taktsignals CLK_ref übertragen. 24B zeigt das Format der serialisierten Version
des WR/CA-Signals. Wie gezeigt, ist das serialisierte Signal anstelle
der ursprünglichen
acht Bits vier Bits breit. Die serialisierte Version des Signals
wird in zwei Perioden des Taktsignals CLK-ref übertragen. Dieses serialisierte
Paket wird für
den sekundären
Speicher wiederholt, wie oben beschrieben.
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Die 25 bis 28 enthalten
schematische Blockschaltbilder verschiedener Ausgestaltungen von
Speichersystemen, in denen die Serialisierung und die Hintergrund-
und Vordergrund-Operationen der Erfindung Anwendung finden. In diesen Ausgestaltungen
wiederholt nur der primäre
Speicher WR/CA-Signale. Dies bedeutet, dass die sekundären Speicher
keine Repeat-Funktion besitzen, sodass die sekundären Speicher
weniger komplex ausgebildet sein können. Dies wird dadurch erreicht, dass
der primäre
Speicher mehrfache Serialisierungen des WR/CA-Befehls durchführt und
jede serialisierte Version direkt zu dem entsprechenden sekundären Speicher überträgt. Die
sekundären
Speicher wie derholen darüber
hinaus untereinander keine Lesedaten. Stattdessen leiten sie ihre
jeweiligen Lesedaten direkt an den primären Speicher weiter, welcher
anschließend
die Lesedaten für
den Host wiederholt.
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Bezug
nehmend auf 25 überträgt in dem Speichersystem 550 der
Host 566 das WR/CA-Paket an den primären Speicher 522 in
einem xN-Format. Der primäre
Speicher erzeugt in dem vorliegenden Beispiel drei serialisierte
WR/CA-Pakete und überträgt diese
direkt zu ihren zugeordneten sekundären Speichern 524a, 524b und 524c.
Der Übertragungs-Port,
durch den der primäre
Speicher 522 die Signale überträgt, kann ein 3xK-Format aufweisen.
K kann beispielsweise den Wert 2 aufweisen. In diesem Fall, mit
drei sekundären
Speichern, kann K hinsichtlich der sekundären Speicher, welche die serialisierten
Signale empfangen, den Wert 2 haben. Des Weiteren überträgt jeder
der sekundären
Speicher 524a, 524b und 524c seine jeweiligen
Lesedaten direkt zu dem primären
Speicher in einem xL-Format.
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Bezug
nehmend auf 26 beinhaltet das Speichersystem 650 einen
Host 666, einen primären Speicher 622 und
sekundäre
Speicher 624a, 624b und 624c. Beim Speichersystem 650 gemäß 26 werden
getrennte C/A- und WR-Busse anstelle des kombinierten WR/CA-Busses
verwendet, der bislang beschrieben wurde. Wie in der Ausgestaltung
gemäß 26 erzeugt
bei dieser Ausgestaltung der primäre Speicher 622 mehrfach
serialisierte C/A- und WR-Signale
aus dem WR/CA-Paket und überträgt diese
direkt zu dem entsprechenden sekundären Speicher 624a, 624b und 624c.
Die sekundären
Speicher übertragen
ihre Lesedaten direkt zu dem primären Speicher 622.
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Die 27 und 28 entsprechen
den 25 bzw. 26, mit
der Ausnahme, dass in den 27 und 28 die
durch den primären
Speicher durchgeführte
Serialisierung serialisierte Pakete mit einer Breite von einem Bit
erzeugt. Diese Konfiguration reduziert in beträchtlichem Maße das Übersprechen
zwischen den serialisierten Signalen, macht das Signalleitungs-Routing
einfacher, reduziert den durch das System und seine Komponenten
eingenommenen Raum und reduziert die Menge oder Anzahl an Eingaben/Ausgaben
(I/O), um Leistungsverluste zu reduzieren. 29 enthält eine
Tabelle zur Darstellung des serialisierten Befehlspakets, welches
auf die Speichersysteme 750 und 850 gemäß den 27 und 28 anwendbar
ist.
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30 enthält ein schematisches
Blockschaltbild eines Speichersystems 950 gemäß einer weiteren
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Bei dieser Ausgestaltung
umfasst der primäre
Speicher 922 einen on-board integriertem Cache-Speicher
oder Puffer 901. Alle vorliegend beschriebenen Ausgestaltungen
der Erfindung sind auf diese erfindungsgemäße Ausgestaltung anwendbar.
Bei dieser Ausgestaltung können
Informationen von den sekundären
Speichern 924a und 924b in dem Cache-Puffer 901 vorgespeichert
sein. Dies reduziert die Anzahl von Zugriffen, die durch den Host 966 auf
die sekundären
Speicher 924a und 924b erfolgen. Bei einer Ausgestaltung
können
Daten, die häufig
von einem oder mehreren sekundären
Speicher angefordert werden, durch eine Hintergrund-Leseoperation
in dem sekundären
Speicher, welcher die erforderlichen Daten enthält, in den Cache-Puffer 901 geladen werden.
Als ein Ergebnis der Datenspeicherung in den Cache-Puffer 901 kann
der Durchsatz des Speichersystems erhöht sein.
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31 ist
ein schematisches Blockschaltbild eines primären Speichers 922,
wie in 30 gezeigt, gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Elemente des Blockschaltbilds
gemäß 31, die
funktional mit denjenigen der 8B und 23 vergleichbar
sind, sind mit denselben Bezugszeichen versehen. Eine detaillierte
Beschreibung dieser Elemente wird nicht wiederholt.
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Das
Blockschaltbild der 31 beinhaltet den Cache-Puffer 901 zum
Speichern von Lesedaten aus den sekundären Speichern 924a und 924b sowie den
Serialisierer 913 und den Entserialisierer 915. Wenn
der Befehls-Decodierer und Eingangspuffer 957 eine Vordergrund-Operation
FOP-Feld (vgl. 13) als eine Cache-Aktivierung
(1110) decodiert, gibt der Decodierer 957 ein
Steuersignal an den DEMUX 923 aus. Als Antwort hierauf
sendet der DEMUX 923 Lesedaten aus den sekundären Speichern 924a, 924b an
den Cache-Puffer 901.
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32 enthält ein schematisches
Blockschaltbild eines Speichersystems, in dem sowohl der primäre Speicher
als auch der sekundäre
Speicher einen Cache-Puffer aufweisen, was weiteren Ausgestaltungen
der vorliegenden Erfindung entspricht. Wie gezeigt, beinhaltet bei
dieser Ausgestaltung der primäre
Puffer 1022 einen Cache-Puffer 1001, und der sekundäre Speicher 1024a beinhaltet
einen Cache-Puffer 1002. Entweder einer der Cache-Puffer oder
beide Cache-Puffer 1001, 1002 können dazu verwendet
werden, Daten aus anderen Speichern zu speichern. Dieser Ansatz
erhöht
nochmals deutlich den Durchsatz des Systems 1050. Es sei
darauf hingewiesen, dass ein beliebiger der sekundären Speicher
oder alle sekundären
Speicher 1024a, 1024b, ... im Zuge dieser Ausgestaltung
einen Cache-Puffer aufweisen können.
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33 ist
ein schematisches Blockschaltbild zur Darstellung eines Speichersystems
gemäß einer weiteren
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Die obige Beschreibung
hinsichtlich anderer Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung
ist auch auf diese Ausgestaltung in geeigneter Weise und ohne Widerspruch
anwendbar. Die Konfiguration der Speicher entspricht einer beliebigen
hierin (beschriebenen Konfiguration. Bei dieser Ausgestaltung weist das
Speichersystem 1150 ein Speichermodul auf, welches die
primären 1122 und
sekundären 1124 Speicher
sowie einen Cache-Speicher 1151 umfasst, der einen Cache-Puffer
aufweist. Alle Pakete werden von dem Host 1166 durch den
Cache 1151 an die Speicher übertragen. Daten, die häufig von
der Steuereinheit 1166 genötigt werden, können im
Zuge der Vordergrund- und Hintergrund-Leseoperation in den Cache geladen werden.
Auf diese Weise wird der Durchsatz in diesem Speichersystem 1151 stark
erhöht.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass es sich innerhalb dieser Beschreibung
bei den genannten Speicherelementen durchgängig um DRAM-Speicherelemente
han dem kann. Des Weiteren können alle
Verbindungen zwischen den Speichern differenzielle Verbindungen
oder „single-ended"-Verbindungen sein.