[go: up one dir, main page]

DE102006042300A1 - Selbstversorgender Waschraum für den mobilen Einsatz - Google Patents

Selbstversorgender Waschraum für den mobilen Einsatz Download PDF

Info

Publication number
DE102006042300A1
DE102006042300A1 DE102006042300A DE102006042300A DE102006042300A1 DE 102006042300 A1 DE102006042300 A1 DE 102006042300A1 DE 102006042300 A DE102006042300 A DE 102006042300A DE 102006042300 A DE102006042300 A DE 102006042300A DE 102006042300 A1 DE102006042300 A1 DE 102006042300A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sanitary
module
water tank
fuel cell
supply system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102006042300A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102006042300B4 (de
Inventor
Claus Hoffjann
Hansgeorg Schuldzig
Heinz-Detlef Naeve
Jürgen Friedrich Haastert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Operations GmbH
Original Assignee
Airbus Operations GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Airbus Operations GmbH filed Critical Airbus Operations GmbH
Priority to DE102006042300A priority Critical patent/DE102006042300B4/de
Priority to US11/899,627 priority patent/US8141185B2/en
Publication of DE102006042300A1 publication Critical patent/DE102006042300A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102006042300B4 publication Critical patent/DE102006042300B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D11/00Passenger or crew accommodation; Flight-deck installations not otherwise provided for
    • B64D11/02Toilet fittings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R15/00Arrangements or adaptations of sanitation devices
    • B60R15/02Washing facilities
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R15/00Arrangements or adaptations of sanitation devices
    • B60R15/04Toilet facilities
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T50/00Aeronautics or air transport
    • Y02T50/40Weight reduction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Fuel Cell (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)
  • Vehicle Waterproofing, Decoration, And Sanitation Devices (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sanitärvorrichtung zum autarken Betrieb für ein Verkehrsmittel. Die Sanitärvorrichtung weist ein Sanitärmodul (100) und ein Versorgungssystem (101) auf. Das Sanitärmodul (100) ist austauschbar in einem Kabinenbereich (102) des Verkehrsmittels eingerichtet. Das100) eingerichtet, um dieses zu versorgen. Das Sanitärmodul (100) ist autark betreibbar.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sanitärvorrichtung und ein Verfahren zum Betrieb einer Sanitärvorrichtung für ein Verkehrsmittel sowie die Verwendung einer Sanitärvorrichtung in einem Verkehrsmittel, sowie ein Verkehrsmittel mit einer Sanitärvorrichtung.
  • Hintergrund der Erfindung
  • In modernen Verkehrsmitteln sind in den Passagierkabinen Sanitärvorrichtungen bzw. Waschräume eingerichtet, welche aus abgeschlossenen Kabinen, bzw. Compartements, bestehen. Die Sanitärvorrichtungen sind beispielsweise mit Waschbecken, Toiletten oder sogar Duschkabinen ausgestattet.
  • Das für Waschbecken und Toilettenspülung benötigte Wasser wird in separaten Tanks mitgeführt, welche sich in der Regel außerhalb der Sanitärvorrichtung befinden.
  • Das Abwasser aus den Waschbecken oder den Toiletteneinrichtungen wird beispielsweise gesammelt und an bestimmten, dafür vorgesehenen Servicestellen, wie beispielsweise einem Bahnhof oder einem Flughafen, entsorgt. Beispielsweise ist es bei Luftfahrzeugen üblich, das Abwasser aus Waschbecken direkt über einen Auslaufstutzen, den sog. Drain Mast, nach außen in die Umgebung abzugeben. Das Abwasser wird dabei vorab gefiltert und von groben Partikeln und Verunreinigungen getrennt. Das Abwasser wird anschließend an die Umgebung abgegeben.
  • Die Abwässer aus den WCs werden in Luftfahrzeugen mittels eines Vakuumsystems in einen Fäkaliensammelbehälter transportiert. Hierbei wird eine Druckdifferenz zwischen dem Kabinendruck und dem Außendruck ausgenutzt, um das Abwasser zu befördern. Ferner kann ebenfalls ein Abwassertransport mittels einer Vakuumpumpe, welche einen Unterdruck erzeugt, erfolgen.
  • Ferner sind noch sogenannte Rezirkulationstoiletten im Einsatz, bei denen die Abwässer von den Feststoffen getrennt werden und die restliche Flüssigkeit mit Desinfektionsmittel versetzt wird. Anschließend kann das so aufbereitete Abwasser wieder zur Spülung von Toiletteneinrichtungen verwendet werden.
  • Bei den beiden letztgenannten Sanitärvorrichtungen werden die Abwässer an bestimmten, dafür vorgesehenen Servicestellen aus den Behältern entsorgt, wobei die Behälter in dem Verkehrsmittel, wie beispielsweise einem Luftfahrzeug, einem Schiff, einer Bahn oder einem Bus verbleiben.
  • In einen zentralen Abwasserbehälter werden beispielsweise alle Abwässer eingeleitet, was zur Folge hat, dass jede Sanitärvorrichtung mit Abwasserrohen an diesen zentralen Abwassertank angeschlossen werden muss. Ferner besteht die Möglichkeit, über Außenanschlüsse das Abwasser abzupumpen. Aufgrund der festgelegten Außenanschlüsse oder der komplexen Rohrsysteme der Sanitärvorrichtungen mit zentralen Frischwasser- und Abwasserbehältern wird die Mobilität bzw. die freie Positionierung der Sanitärvorrichtung in Kabinenräumen von Transportmitteln beschränkt. Die Positionierbarkeit der Sanitärvorrichtung innerhalb einer Kabine wird durch die vom Frischwasser- und Abwassersystem vorgegebenen Geometrien festgelegt.
  • Besonders bei Luftfahrzeugen, insbesondere bei Transportluftfahrzeugen mit wechselndem Einsatzbereich (MRT – Multi Role Transporter), wird eine hohe Flexibilität bei der Gestaltung von Inneneinrichtungen der Kabine benötigt.
  • Darstellung der Erfindung
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sanitärvorrichtung mit einer hohen Flexibilität für ein Verkehrsmittel zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird durch eine Sanitärvorrichtung für ein Verkehrsmittel sowie ein Verfahren zum Betreiben einer Sanitärvorrichtung für ein Verkehrsmittel und die Verwendung einer Sanitärvorrichtung zum Betreiben in einem Verkehrsmittel und ein Luftfahrzeug mit einer Sanitärvorrichtung mit den Merkmalen gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist eine Sanitärvorrichtung zum autarken Betrieb für ein Verkehrsmittel geschaffen. Die Sanitärvorrichtung weist ein Sanitärmodul und ein Versorgungssystem auf. Das Sanitärmodul ist austauschbar in einem Kabinenbereich des Verkehrsmittels eingerichtet. Das Versorgungssystem ist in dem Sanitärmodul eingerichtet, so dass das Sanitärmodul autark betreibbar ist.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung wird ein Verfahren zum autarken Betrieb einer Sanitärvorrichtung für ein Verkehrsmittel geschaffen. Ein Sanitärmodul wird in einem Kabinenbereich des Verkehrsmittels austauschbar eingerichtet.
  • Mittels eines in dem Sanitärmodul eingerichteten Versorgungssystems wird das Sanitärmodul autark betrieben.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform wird die oben beschriebene Sanitärvorrichtung in einem Verkehrsmittel verwendet.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform wird ein Luftfahrzeug mit der oben beschriebenen Sanitärvorrichtung bereitgestellt.
  • Unter dem Begriff „Versorgungssystem" werden im Folgenden alle Einrichtungen verstanden, die zum Betrieb einer Sanitärvorrichtung notwendig sind. Darunter können beispielsweise alle Versorgungs- und Entsorgungsanschlüsse, Behälter oder sonstige Leitungssysteme verstanden werden. Unter dem Begriff „Frischwasser" wird Wasser verstanden, welches einen hohen Reinheitsgrad bis hin zu Trinkwasserqualität aufweist. Unter dem Begriff „Abwasser" wird Wasser verstanden, welches beispielsweise bereits durch die Verwendung eines Waschbeckenelements und/oder eines Toilettenelements verunreinigt und mit Partikeln verschmutzt sein kann.
  • Unter dem Begriff „Kabinenbereich" des Verkehrsmittels kann der Innenraum eines Verkehrsmittels verstanden werden, in dem beispielsweise die Passagiere oder das Personal untergebracht ist. Ferner kann der Kabinenbereich ebenfalls einen Frachtraum bilden.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird eine autark betreibbare Sanitärvorrichtung geschaffen, welche in einem Kabinenbereich eines Verkehrsmittels, wie beispielsweise einem Luftfahrzeug, flexibel ein- und ausgebaut werden kann. Dabei kann die Sanitärvorrichtung durch bereits vorhandene Öffnungen des Kabinenbereichs, wie beispielsweise einer Tür einer Frachtraumluke, ein- und ausgebaut werden. Somit kann die Sanitärvorrichtung vor dem Einbau komplett zusammengebaut und getestet werden, bevor sie in einen Kabinenbereich eines Transportmittels eingebaut wird. Die Sanitärvorrichtung weist dabei ein Sanitärmodul auf, in dem ein Versorgungssystem mit allen Versorgungseinrichtungen zum Betreiben des Sanitärmoduls eingerichtet ist. Somit kann das Sanitärmodul ohne nach außen führende Versorgungsanschlüsse oder Entsorgungsanschlüsse betrieben werden. Komplexe externe Abwassersysteme oder Frischwassersysteme werden nicht benötigt. Zudem kann das autark betriebene Sanitärmodul an beliebigen Stellen eines Kabinenbereichs eingerichtet werden, da das Sanitärmodul ohne fest installierte Anschlüsse autark betreibbar ist. „Autark" bedeutet, dass die Sanitärvorrichtung eigenständig und unabhängig betrieben werden kann, ohne von Außen Anschlüsse bereitstellen zu müssen. Mit der Sanitärvorrichtung kann somit schnell und flexibel ein Kabinenlayout verändert werden, ohne dass weitere Anschlüsse verlegt oder angepasst werden müssen. Zudem werden Versorgungs- und Entsorgungsleitungen unnötig, so dass Gewicht und somit Kosten eingespart werden können.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Sanitärmodul eine Mehrzahl von Wandelementen, ein Deckenelement und ein Bodenelement auf. Die Mehrzahl von Wandelementen, das Deckenelement und das Bodenelement bilden einen geschlossenen Innenraum. Zumindest eines der Mehrzahl von Wandelementen weist dabei einen Türbereich auf, so dass der Innenraum für Passagiere zugänglich ist. Aufgrund der variablen Anzahl der Wandelemente kann jegliche Geometrie des Sanitärmoduls verwirklicht werden. Beispielsweise kann bei Verwendung von drei Wandelementen ein Innenraum mit einer dreiecksförmigen Grundfläche geschaffen werden. Denkbar sind ebenfalls ein mit einer Mehrzahl von Wandelementen gebildeter Innenraum mit einer mehreckigen Grundfläche. Somit kann die Form des Sanitärmoduls flexibel an die jeweiligen geometrischen Ausgestaltungen der Kabinenbereiche angepasst werden, in denen die Sanitärvorrichtung eingebaut werden soll. Die Installationsfähigkeit des Sanitärmoduls ist somit nicht auf bestimmte Kabinenformen beschränkt.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist zumindest eines der Mehrzahl von Wandelementen einen Kabinenbereich auf. Der Innenraum wird dabei durch verschiedene Wandelemente gebildet, von denen ein Wandelement aus einem Kabinenelement besteht. Das Kabinenelement kann beispielsweise aus einem Wandelement oder einer tragenden Struktur des Kabinenbereichs des Verkehrsmittels bzw. des beherbergenden Innenraums bestehen. Das zu installierende Sanitärmodul kann somit vor der Installation in einem Kabinenbereich eine offene Seite aufweisen, wobei der geschlossene Innenraum neben den Wandelementen durch das Kabinenelement geschlossen wird. Das Kabineelement kann dabei aus einem Teil der Wandung des Kabinenbereichs bestehen. Damit kann das Sanitärmodul an flexible Wölbungen oder Formen einer Wand bzw. des Kabinenelements des Kabinenbereichs angepasst werden. Da das Kabinenelement mit der Mehrzahl von Wandelementen den Innenraum bildet, kann auf zumindest ein Wandelement verzichtet werden, so dass Gewicht und Kosten eingespart werden können.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Sanitärmodul ein Waschbeckenelement und ein Toilettenelement auf. Das Versorgungssystem weist einen Frischwasserbehälter und einen Abwasserbehälter auf. Der Frischwasserbehälter ist dabei eingerichtet, zumindest eines der Waschbeckenelemente und der Toilettenelemente zu versorgen. Der Abwasserbehälter ist eingerichtet, von zumindest einem der Waschbeckenelemente und der Toilettenelemente Abwasser aufzunehmen. Aus dem Frischwasserbehälter kann somit Frischwasser bzw. Trinkwasser entnommen werden und dem Waschbeckenelement und dem Toilettenelement bereitgestellt werden. Gerade bei Wasser aus dem Waschbeckenelement hat das Frischwasser ebenfalls Trinkwasserqualität, da laut Trinkwasserverordnung Wasser, welches direkt oder indirekt mit der menschlichen Haut in Berührung kommen kann, einer Trinkwasserqualität entsprechen muss. Das verbrauchte Wasser des Waschbeckenelements und des Toilettenelements können zusammen in dem Abwasserbehälter gespeichert und von dort aus entsorgt werden. Damit ist es nicht länger notwendig, das Frischwasser und das Abwasser über zentrale Speicherbehälter und Rohrleitungssysteme zuzuführen und zu entsorgen, so dass Gewicht und Kosten eingespart werden können. Zudem kann das Sanitärmodul flexibel angeordnet werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Versorgungssystem ferner einen Klarwasserbehälter und einen Grauwasserbehälter mit einer Aufbereitungseinheit auf. Der Grauwasserbehälter ist dabei eingerichtet, das Abwasser des Waschbeckenelementes bzw. das Grauwasser aufzunehmen. Das Abwasser aus dem Waschbeckenelement, welches beispielsweise aus dem Waschbecken-Ablauf- und Überlauf stammt wird auch Grauwasser genannt. Die Aufbereitungseinheit ist eingerichtet, das Abwasser bzw. Grauwasser zu Klarwasser aufzubereiten, wobei der Klarwasserbehälter eingerichtet ist, das Klarwasser dem Toilettenelement zur Spülung bereitzustellen. Zur Spülung des Toilettenelements ist es nicht zwangsläufig erforderlich, Frischwasser zu verwenden, da das Wasser zur Toilettenspülung lediglich zum Transport von Abfallen oder Fäkalien verwendet wird und nicht mit dem Passagier in Berührung kommt. Daher reicht es aus, das Abwasser bzw. Grauwasser des Waschbeckenelements mittels der Aufbereitungseinheit von Partikeln und sonstigen beispielsweise übel riechenden Verunreinigungen zu befreien und anschließend dem Toilettenelement zur Spülung bereitzustellen. Die Aufbereitungseinheit kann dabei zur Filterung von groben Partikeln verschiedene Partikelfilter bzw. Siebe aufweisen und zusätzlich mittels chemischen Substanzen oder physikalischer Methoden die Farbe bzw. den Geruch des Abwassers des Waschbeckenelements verbessern. Aufgrund der mehrfachen Verwendung des mittransportierten Wassers, einerseits im Waschbeckenelement als Frischwasser, andererseits im Toilettenelement als Grauwasser bzw. Klarwasser, kann die mitgeführte Wassermenge reduziert werden. Somit lässt sich der Speicherbedarf des Wassers reduzieren, womit Einbauplatz und somit auch Kosten reduzierbar sind.
  • Unter dem Begriff „Grauwasser" wird beispielsweise das Abwasser des Waschbeckenelementes, eines Duschelementes oder eines Küchenelementes verstanden. Das Grauwasser weist im Unterschied zu Abwässern aus Toilettenelementen beispielsweise keine Fäkalien auf.
  • Unter dem Begriff „Klarwasser" wird im folgenden aufbereitetes Wasser verstanden, welches von groben Partikeln, unangenehmen Gerüchen und/oder von bestimmten Verfärbungen befreit ist. Klarwasser ist klares, Partikel- und Geruchs-freies Wasser, wobei das Klarwasser nicht zwangsläufig keimfrei oder Trinkwasser sein muss. Ein aufbereitetes und gereinigtes Grauwasser wird beispielsweise Klarwasser genannt.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform ist zumindest einer der Frischwasserbehälter, der Abwasserbehälter, der Klarwasserbehälter und der Grauwasserbehälter austauschbar in dem Sanitärmodul eingerichtet. Beispielsweise kann dadurch ein leerer Frischwasserbehälter durch einen befüllten Frischwasserbehälter ausgetauscht werden. Somit kann zügig die Betriebsfähigkeit des Sanitärmoduls wiederhergestellt werden. Andererseits ist ein zügiger Austausch des Klarwasserbehälters oder des Abwasserbehälters möglich, wenn diese vollständig gefüllt sind. Im Vergleich zu einem Befüllvorgang oder zu einem Abpumpvorgang der Behälter kann mittels der Austauschbarkeit die Funktionsfähigkeit und die Reinigung des Sanitärmoduls schnell wiederhergestellt werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist zumindest einer der Frischwasserbehälter, der Abwasserbehälter, der Grauwasserbehälter und der Klarwasserbehälter Beförderungselemente auf. Die Beförderungselemente können beispielsweise aus Rollen oder Schienen bestehen, womit die Behälter in einfacher Art und Weise aus dem Kabinenraum befördert werden können. Komplexe Hebemechanismen oder der Einsatz von sonstigen Kraftmaschinen sind damit unnötig, womit die Austauschbarkeit der Behälter vereinfacht werden kann.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Sanitärmodul ferner einen Lufteinlass auf, wobei der Lufteinlass in Verbindung mit einer Kabinenbelüftungseinrichtung eingerichtet ist. Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Sanitärmodul ferner einen Luftauslass auf, wobei der Luftauslass in Verbindung mit einer Kabinenbelüftung eingerichtet ist. Der Lufteinlass und/oder der Luftauslass stehen dabei beispielsweise mittels einer mechanischen Verbindung, z.B. Rohrleitungen, mit einer Kabinenbelüftungseinrichtung in Verbindung. Ferner kann der Lufteinlass und/oder der Luftauslass in einer Wirkverbindung mit der Kabinenbelüftungseinrichtung stehen, d.h. der Lufteinlass und/oder der Luftauslass kann in einer Absaugströmung oder einer Belüftungsströmung der Kabinenbelüftungseinrichtung oder Klimaanlageneinrichtung in einer Wirkverbindung stehen, so dass ohne zusätzliche Einrichtungen, wie beispielsweise Rohrverbindungen oder Ventilatoren, die Luft mittels der Luftströmung zugeführt oder abgesaugt werden kann. Mittels des Lufteinlasses und des Luftauslasses besteht die Möglichkeit, Frischluft in das Sanitärmodul einzubringen, womit unangenehme Gerüche reduziert werden können. Wird der Luftauslass zudem in einem Bereich der Kabinenbelüftungseinrichtung eingerichtet, kann die Luft des Sanitärmoduls zügig nach außen befördert werden kann. Ist der Luftauslass in diesem Bereich der Kabinenbelüftungseinrichtung eingerichtet, kann ohne Verbindungselemente, wie beispielsweise Rohrverbindungen, ein Luftaustausch aus der Kabine hinaus bereitgestellt werden, indem die Saugwirkung der Kabinenbelüftungseinrichtung ausgenutzt wird. Somit kann auf einfache Art und Weise eine Luftzirkulation in dem Sanitärmodul bereitgestellt werden, so dass unangenehme Gerüche reduziert werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Sanitärmodul elektrische Verbraucherelemente auf. Das Versorgungssystem weist ferner eine Energieversorgungseinheit auf. Die Energieversorgungseinheit ist dabei eingerichtet, die elektrischen Verbraucherelemente mit Strom zu versorgen. Aufgrund der Energieversorgungseinheit, welche in dem Versorgungssystem eingerichtet ist, können somit verschiedenste Verbraucherelemente mit Strom versorgt werden, so dass das Sanitärmodul unabhängig von einer externen Stromanbindung betrieben werden kann. Verbraucherelemente können aus der Gruppe bestehend aus Beleuchtungselementen, Handtrockenvorrichtungen, Haartrocknervorrichtungen, Komfortfunktionen, Informationseinrichtungen, Kommunikations- und Datenaustauschvorrichtungen und Steuerungen für Systemfunktionen ausgewählt sein.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist die Energieversorgungseinheit ein Brennstoffzellensystem mit einer Anodenseite und einer Kathodenseite auf. Der Kathodenseite ist Kabinenluft zuführbar und der Anodenseite ist Wasserstoff zuführbar. Somit kann mittels der Brennstoffzelle eine unabhängige Energieversorgungseinheit bereitgestellt werden. Damit kann effizient und autark elektrische Energie für die Verbraucherelemente bereitgestellt werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Brennstoffzellensystem eine Niedertemperatur-Brennstoffzelle auf. Die Niedertemperatur-Brennstoffzelle kann dabei beispielsweise eine PEMFC (Proton Exchange Membrane Fuel Cell) sein. Hierbei wird unter Verwendung von Wasserstoff und Sauerstoff chemische in elektrische Energie umgewandelt. Als Elektrolyt dient dabei normalerweise eine feste Polymermembran, beispielsweise aus Nafion. Die Membranen können beidseitig mit einer katalytisch aktiven Elektrode beschichtet sein, einer Mischung aus beispielsweise Kohlenstoff (Ruß) und einem Katalysator, häufig Platin oder ein Gemisch aus Platin und Ruthenium (PtRu-Elektroden). Wasserstoff-Moleküle dissoziieren auf der Anodenseite und werden unter Abgabe von zwei Elektronen zu Protonen oxidiert. Diese Protonen diffundieren durch die Membran. Auf der Kathodenseite wird Sauerstoff durch die Elektronen, die zuvor ihre elektrische Arbeit verrichten konnten, reduziert. Zusammen mit den durch den Elektrolyt transportierten Protonen entsteht Wasser. Um die elektrische Arbeit nutzen zu können, werden Anode und Kathode mit einem elektrischen Leiter verbunden und dazwischen der elektrische Verbraucher geschaltet. Das Abwärmeniveau liegt bei ca. 40-80° Celsius. Um eine technisch relevante elektrische Spannung zu erzielen, können mehrere Zellen (zehn bis mehrere hundert) zu einem so genannten Stack zusammengefasst werden und mehrere Stacks parallel betrieben werden. Bei Einsatz einer Niedertemperatur-Brennstoffzelle können hohe Betriebstemperaturen der Brennstoffzelle vermieden werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Versorgungssystem einen austauschbaren Wasserstofftank auf. Der austauschbare Wasserstofftank ist dabei eingerichtet, das Brennstoffzellensystem mit Wasserstoff zu versorgen. Mit dem austauschbaren Wasserstofftank, der in dem Versorgungssystem angeordnet ist, kann der Brennstoffzelle Wasserstoff bereitgestellt werden, ohne den Wasserstoff durch lange und komplexe Wasserstoffleitungen zu befördern. Damit wird das Risiko des Entweichens von Wasserstoff reduziert. Aufgrund der Austauschbarkeit des Wasserstofftanks können ebenfalls riskante und zeitintensive Beladungsvorgänge überflüssig werden, in dem der Wasserstofftank zügig ausgetauscht werden kann.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform besteht der Wasserstofftank aus einem Metallhydridspeicher, wobei der Metallhydridspeicher mit Wasserstoff aufladbar ist. Bei einem aufladbaren Metallhydridspeicher wird der zu speichernde Wasserstoff in einem Metall oder einer Metalllegierung gespeichert. Be- und Entladevorgänge im Metallhydridspeicher sind Druck und Temperatur (P, T) geführte Sorptionsprozesse. Es bildet sich aus dem Metall und dem Wasserstoff eine physikalische Verbindung, das Metallhydrid. Bei Entladung des Metallhydridspeichers wird durch Desorption und mit einer Druckerniedrigung bzw. Dekompression und einer Wärmezufuhr der Wasserstoff wieder ausgetrieben und einem Verbraucherelement bereitgestellt. Bei Beladung des Metallhydridspeichers mit Wasserstoff wird durch Adsorption mit einer Druckerhöhung bzw. Kompression und einer Wärmeabfuhr der Wasserstoff eingelagert. Somit kann Wasserstoff in Form von Metallhydrid gespeichert werden, ohne dass der Wasserstoff sich verflüchtigt oder zur Lagerung gekühlt werden muss.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Versorgungssystem ein Kühlerelement auf. Das Kühlerelement ist in wärmeleitendem Kontakt mit dem Metallhydridspeicher eingerichtet. In einem Betriebszustand des Brennstoffzellensystems gibt der Metallhydridspeicher Wasserstoff ab und kühlt sich dabei gleichzeitig ab. Der Metallhydridspeicher ist dabei eingerichtet, das Kühlerelement zu kühlen. Unter dem Begriff „wärmeleitenden Kontakt" wird ein Kontakt bzw. eine Verbindung verstanden, mit der thermische Energie transportiert werden kann. Wärmeleitender Kontakt kann beispielsweise mittels wärmeleitenden Materialien, wie beispielsweise Kupfer, oder mit Wärmetauschern bereitgestellt werden. Aufgrund der Abkühlung des Metallhydridspeichers infolge von Wasserstoffabgabe kann dieser thermische Energie aufnehmen und somit andere Elemente wie beispielsweise das Kühlerelement kühlen. Aufgrund der Verwendung dieser Abkühlung kann eine Energiebilanz verbessert werden und auf zusätzliche Kühlaggregate ganz oder teilweise verzichtet werden. Damit lassen sich Energie, Gewicht und Kosten einsparen.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform ist das Kühlerelement in einem wärmeleitenden Kontakt mit dem Brennstoffzellensystem eingerichtet. Das Kühlerelement ist somit eingerichtet, das Brennstoffzellensystem zu kühlen. Damit kann das Brennstoffzellensystem ohne Einsatz von zusätzlichen Kühlaggregaten oder sonstiger komplexer Kühlsysteme gekühlt werden. Gewicht und Kosten können somit eingespart werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Versorgungssystem ferner einen Kondensator auf. Der Kondensator ist dabei eingerichtet, aus einer Abluft des Brennstoffzellensystems ein Wasserkondensat zu bilden. Der Kondensator ist dabei in wärmeleitenden Kontakt mit dem Kühlerelement eingerichtet, wobei das Kühlerelement eingerichtet ist, den Kondensator zu kühlen. In der Abluft von Brennstoffzellensystemen befindet sich ein hoher Wasseranteil, welcher als Wasserdampf bzw. feuchtigkeitsgesättigte Abluft aus dem Brennstoffzellensystem abgeleitet wird. Aufgrund der Abkühlung des Wasserdampfs mittels des Kühlerelements kondensiert das in dem Wasserdampf enthaltene Wasser und kann in einem Behälter aufgefangen werden. Das kondensierte Wasser kann anschließend für weitere Verwendungen eingesetzt werden. Zur Kühlung der Abluft des Brennstoffzellensystems mittels des Kühlerelements kann auf zusätzliche Kühlaggregate verzichtet werden. Ferner kann das in der Abluft enthaltene Wasser auskondensiert werden und somit für weitere Verwendungen bereitgestellt werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform ist das Wasserkondensat dem Frischwasserbehälter zuführbar. Damit kann der Frischwasserbehälter mit dem Wasserkondensat zusätzlich befüllt werden, so dass dieser über einen längeren Zeitraum das Sanitärmodul mit Frischwasser versorgen kann.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist zwischen dem Frischwasserbehälter und dem Waschbeckenelement eine Warmwasserleitung eingerichtet. Die Warmwasserleitung ist dabei in wärmeleitenden Kontakt mit dem Brennstoffzellensystem eingerichtet, so dass das Frischwasser mittels des Brennstoffzellensystems erwärmbar ist. Dem Waschbeckenelement ist somit Warmwasser bereitstellbar, ohne dass zusätzlich ein Wärmeelement eingesetzt werden muss. Somit kann Energie und Gewicht für zusätzliche Wärmevorrichtungen eingespart werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist die Energieversorgungseinheit eine Speichervorrichtung zum Speichern von elektrischer Energie auf. Die Speichervorrichtung kann dabei beispielsweise aus einer Batterie oder einem Kondensator bestehen. Somit besteht die Möglichkeit die erzeugte elektrische Energie zwischenzuspeichern und im Fall von Bedarfsspitzen diese elektrische Energie zusätzlich bereitzustellen, so dass ausreichend Strom zur Verfügung gestellt werden kann.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform ist das Energieversorgungssystem eingerichtet, elektrische Energie in ein Bordnetz einzuspeisen. Somit besteht die Möglichkeit, überschüssige Energie in einem Bordnetz eines Verkehrsmittels einzuspeisen. Das Bordnetz des Verkehrsmittels wird dabei von der Sanitärvorrichtung mit Energie versorgt. Unter Bordnetz wird das Stromnetz eines Verkehrsmittels verstanden. Somit kann beispielsweise bei Bedarfsspitzen oder in einem Notfall das Bordnetz mit elektrischer Energie versorgt werden und somit aufrechterhalten werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform weist das Versorgungssystem eine Steuereinheit auf, wobei die Steuereinheit eine Energieverteilung für die elektrischen Verbraucherelemente steuert. Somit kann mittels der Steuereinheit der Energiebedarf der Verbraucherelemente gezielt verteilt und bereitgestellt werden. Beispielsweise können die verschiedenen Verbraucherelemente entsprechend einer vorgegebenen Priorität mit elektrischer Energie versorgt werden, so dass beispielsweise bei Energiemangel zunächst die Beleuchtungssysteme mit Energie versorgt werden und anschließend erst die Komfortsysteme, wie beispielsweise der elektrische Handtrockner. Ebenfalls kann manuell eine Energieverteilung mit der Steuereinheit angegeben werden.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform kann die Sanitärvorrichtung in einem Verkehrsmittel aus der Gruppe bestehend aus Luftfahrzeugen, Bussen, Schienenfahrzeugen und Wasserfahrzeugen ausgewählt sein. Die Sanitärvorrichtung kann dabei vormontiert in dem Kabinenbereich der Verkehrsmittel eingerichtet werden und flexibel und unabhängig an verschiedenen Positionen installiert werden. Externe Anschlüsse sind dabei überflüssig, so dass ein Kabinenlayout flexibel eingerichtet werden kann. Ferner besteht die Möglichkeit, die Sanitärvorrichtung aus dem Verkehrsmittel als Ganzes auszubauen. Die Sanitärvorrichtung kann aufgrund ihres autarken Systems ebenfalls außerhalb von Verkehrsmitteln eingesetzt werden. Gerade bei militärischen Anwendungen besteht die Möglichkeit, die Sanitärvorrichtungen auszubauen und somit auch als Feldsanitärvorrichtung zu verwenden.
  • Die Ausgestaltungen der Vorrichtung gelten auch für das Verfahren und für das Verkehrsmittel sowie für die Verwendung und umgekehrt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Im folgenden werden zur weiteren Erläuterung und zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Sanitärvorrichtung gemäß einer beispielhaften Ausführungsform; und
  • 2 eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform eines Sanitärmoduls mit verschiedenen Elementen des Versorgungssystems.
  • Detaillierte Beschreibung von exemplarischen Ausführungsformen
  • Gleiche oder ähnliche Komponenten in unterschiedlichen Figuren sind mit gleichen Bezugsziffern versehen. Die Darstellungen in den Figuren sind schematisch und nicht maßstäblich.
  • 1 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform der Sanitärvorrichtung zum autarken Betrieb für ein Luftfahrzeug. Die Sanitärvorrichtung weist dabei ein Sanitärmodul 100 und ein Versorgungssystem 101 auf. Das Sanitärmodul 100 ist austauschbar in einem Kabinenbereich 102 eingerichtet. Das Versorgungssystem 101 ist in dem Sanitärmodul 100 derart eingerichtet, dass das Sanitärmodul 100 autark betreibbar ist. Externe Versorgungs- und Entsorgungsanschlüsse sind dabei unnötig, so dass das Sanitärmodul 100 flexibel in dem Kabinenbereich 102 installiert werden kann. Beispielsweise können die Elemente des Versorgungssystem 101 im Bodenbereich des Sanitärmoduls 100 angeordnet sein. Das Sanitärmodul 100 weist zudem eine Mehrzahl von Wandelementen 103 auf. Die Mehrzahl von Wandelementen 103, ein Deckenelement 104 und ein Bodenelement 105 bilden dabei einen Innenraum, wobei zum Begehen des Innenraums zumindest eines der Mehrzahl von Wandelementen 103 einen Türbereich aufweist. Ferner kann das Sanitärmodul 100 beispielsweise einseitig geöffnet sein und durch einen Kabinenbereich 102 bzw. einem Kabinenelement 106 einen geschlossenen Innenraum bilden. Somit kann ein Verkleidungsteil bzw. Wandelement 103 eingespart und Gewicht reduziert werden. Ferner kann das Sanitärmodul 100 an verschiedenste Formen des Kabinenbereichs 102 angepasst werden.
  • Ferner zeigt 1, dass ein Waschbeckenelement 4 und ein Toilettenelement 6 in dem Sanitärmodul 100 eingerichtet sind. Ferner können zudem Duschelemente oder weitere Sanitäreinrichtungen in dem Sanitärmodul 100 eingerichtet werden. Das Versorgungssystem 101 weist einen Frischwasserbehälter 3 und einen Abwasserbehälter 7 auf. Der Frischwasserbehälter 3 kann das Waschbeckenelement 4 und/oder das Toilettenelement 6 mit Frischwasser versorgen. Das verbrauchte Wasser des Waschbeckenelements 4 und des Toilettenelements 6 kann von dem Abwasserbehälter 7 aufgenommen werden.
  • 2 zeigt eine beispielhafte schematische Anordnung verschiedener Funktionselemente in dem Sanitärmodul 100. Zwischen dem Waschbeckenelement 4 und dem Toilettenelement 6 kann das Versorgungssystem 101 ferner einen Grauwasserbehälter 5 mit einer Aufbereitungseinheit 8 aufweisen. Der Grauwasserbehälter 5 kann dabei Grauwasser bzw. benutztes Wasser des Waschbeckenelements 4 aufnehmen. Die Aufbereitungseinheit 8 kann dieses Grauwasser von groben Schmutzpartikeln, unangenehmen Gerüchen oder von Verfärbungen befreien und somit aus dem Grauwasser Klarwasser bereitstellen. Das Klarwasser kann in dem Klarwasserbehälter 18 gespeichert werden. Dieses Klarwasser kann beispielsweise dem Toilettenelement 6 zur Spülung bereitstellen. Klarwasser kommt beispielsweise nicht in Kontakt mit Personen, sodass dies keine Trinkwasserqualität aufweisen muss. Damit kann ein bereits verwendetes Wasser als Klarwasser für weitere Zwecke eingesetzt und somit der Gesamtbedarf an Wasser gesenkt werden.
  • Die einzelnen Funktionsmodule, wie beispielsweise der Frischwasserbehälter 3, der Abwasserbehälter 7, der Klarwasserbehälter 18 und/oder der Grauwasserbehälter 5 können dabei austauschbar in dem Sanitärmodul 101 eingerichtet sein. Zudem können die einzelnen Behälter 3; 5; 7 Rollen aufweisen, um somit schnell ausgetauscht zu werden und mittels der Rollen einfach aus dem Kabinenbereich 102 deinstalliert bzw. installiert werden. Das Sanitärmodul 100 kann ferner einen Lufteinlass 20 und einen Luftauslass 21 aufweisen, so dass ständig eine Luftzirkulation in der Sanitärvorrichtung bereitstellbar ist. Der Luftauslass 21 kann in der Nähe einer Kabinenentlüftung eingerichtet sein, um somit die Luft des Sanitärmoduls 100 auszutauschen. Die Sanitärvorrichtung 100 ist mit der Kabinenluft 17 derart verbunden, dass eine freie Luftzufuhr 20 und ein freier Luftaustritt 21 bereitgestellt wird. Ist der Luftaustritt 21 in der Nähe einer Klimaanlage mit einer Absaugeinrichtung positioniert, kann somit die Kabinenluft 17 nach außen, d.h. in die äußere Umgebung des Kabinenbereichs 102 befördert werden.
  • Das Versorgungssystem 101 kann ferner eine Energieversorgungseinrichtung 1 aufweisen. Die Energieversorgungseinrichtung 1 kann Energie an verschiedene elektrische Verbraucher des Sanitärmoduls 100 oder des Kabinenbereichs 102 bereitstellen. So kann Energie für elektrische Controller 16, Kommunikationselemente 15 oder ein Beleuchtungssystem 12 oder verschiedenen Systemfunktionen 13, wie beispielsweise einen Haarfön oder einen elektrischen Handtrockner, zur Verfügung gestellt werden.
  • Die elektrische Energie kann ferner mittels eines Brennstoffzellensystems 1 erzeugt werden. Das Brennstoffzellensystem 1 kann dabei insbesondere aus einer Niedertemperatur-Brennstoffzelle, insbesondere vom Typ PEMFC (Proton Exchange Membrane Fuel Cell) bestehen. Dem Brennstoffzellensystem 1 wird kathodenseitig Kabinenluft 17 aus der eigenen Umgebung des Systems zugeführt und anodenseitig Wasserstoff, beispielsweise aus einem Wasserstofftank 9. Der Wasserstofftank 9 kann austauschbar innerhalb des Versorgungssystems 101 angeordnet sein.
  • Der Wasserstofftank 9 kann ferner aus einem austauschbaren Metallhydridspeicher bestehen. Der Metallhydridspeicher 9 kann dabei außerhalb des Kabinenbereichs 102 mit Wasserstoff befüllt werden und innerhalb des Kabinenbereichs 102 Wasserstoff an das Brennstoffzellensystem 1 abgeben.
  • Beim Entladen des Metallhydridspeichers 9 kühlt sich dieser ab und kann somit thermische Energie eines Kühlerelementes 10, welche in dem Versorgungssystem 101 angeordnet ist, aufnehmen. Das Kühlerelement 10 ist dabei in wärmeleitendem Kontakt mit dem Brennstoffzellensystem 1 oder einem Kondensator 2 eingerichtet. Somit kann das Kühlerelement 10 das Brennstoffzellensystem 1 oder den Kondensator 2 kühlen. Der somit gekühlte Kondensator 2 kann aus der feuchten Abluft des Brennstoffzellensystems 1 das darin enthaltene Wasser auskondensieren. In der Abluft des Brennstoffzellensystems 1 sind hohe Anteile verdampften Wassers, welches mittels Kühlung auskondensiert und dem Frischwasserbehälter 3 zugeführt werden kann. Somit kann Frischwasser gewonnen werden, welches den Frischwassertank 3 befüllt, womit die Betriebsfähigkeit Sanitärvorrichtung verlängert werden kann.
  • Die von der Brennstoffzelle 1 bereitgestellte elektrische Energie wird direkt oder beispielsweise mittels eines Umwandlers 11 für andere elektrische Verbraucherelemente bereitgestellt. Eine Steuereinheit 16 kann die elektrische Energie an verschiedene Beleuchtungskörper 12, Kommunikations- und Datenaustauschvorrichtungen 15, Steuerungen für Systemfunktionen 13, Komfortfunktionen, wie beispielsweise elektrische Handtrockner oder Haartrockner, oder Informationseinrichtungen verteilen. Zusätzlich können Speichervorrichtungen 14, wie zum Beispiel Akkus oder Kondensatoren, aufgeladen werden. In einer besonderen Anordnung kann zusätzlich oder auch ausschließlich mittels Einspeisung in ein Bordnetz des Kabinenbereichs 102 elektrische Energie bereitgestellt werden.
  • Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass „umfassend" keine anderen Elemente oder Schritte ausschließt und „eine" oder „ein" keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden ist, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.
  • 1
    Brennstoffzellensystem
    2
    Kondensator
    3
    Frischwasserbehälter
    4
    Waschbeckenelement
    5
    Grauwasserbehälter
    6
    Toilettenelement
    7
    Abwasserbehälter
    8
    Aufbereitungseinheit
    9
    Wasserstofftank
    10
    Kühlerelement
    11
    Spannungsgleichrichter
    12
    Beleuchtungssystem
    13
    Systemfunktionen
    14
    Speicherelement
    15
    Kommunikationselement
    16
    Steuereinheit
    17
    Kabinenluft
    18
    Klarwasserbehälter
    20
    Lufteinlass
    21
    Luftauslass
    50
    Aufbereitungseinheit
    100
    Sanitärmodul
    101
    Versorgungssystem
    102
    Kabinenbereich
    103
    Wandelement
    104
    Deckenelement
    105
    Bodenelement
    106
    Kabinenelement

Claims (26)

  1. Sanitärvorrichtung für ein Verkehrsmittel, die Sanitärvorrichtung aufweisend: ein Sanitärmodul (100); ein Versorgungssystem (101); wobei das Sanitärmodul (101) austauschbar in einem Kabinenbereich (102) des Verkehrsmittels eingerichtet ist; und wobei das Versorgungssystem (101) in dem Sanitärmodul (100) eingerichtet ist, so dass das Sanitärmodul (100) autark betreibbar ist.
  2. Sanitärvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Sanitärmodul (100) eine Mehrzahl von Wandelementen (103), ein Deckenelement (104), und ein Bodenelement (105) aufweist; wobei die Mehrzahl von Wandelementen (103), das Deckenelement (104) und das Bodenelement (105) einen Innenraum bilden; wobei zumindest eines der Mehrzahl von Wandelementen (103) einen Türbereich aufweist.
  3. Sanitärvorrichtung nach Anspruch 2, wobei zumindest eines der Mehrzahl von Wandelementen (103) aus einem Kabinenelement (106) des Kabinenbereichs (102) besteht.
  4. Sanitärvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Sanitärmodul (100) ein Waschbeckenelement (4) und ein Toilettenelement (6) aufweist; und wobei das Versorgungssystem (101) einen Frischwasserbehälter (3) und einen Abwasserbehälter (7) aufweist; wobei der Frischwasserbehälter (3) eingerichtet ist, zumindest eines der Waschbeckenelemente (4) und der Toilettenelemente (6) zu versorgen; und wobei der Abwasserbehälter (7) eingerichtet ist, von zumindest einem der Waschbeckenelemente (4) und der Toilettenelemente (6) Abwasser aufzunehmen.
  5. Sanitärvorrichtung nach Anspruch 4, wobei das Versorgungssystem (101) ferner einen Klarwasserbehälter (18) und einen Grauwasserbehälter (5) mit einer Aufbereitungseinheit (8) aufweist; wobei der Grauwasserbehälter (5) eingerichtet ist, Abwasser des Wachbeckenelements (4) aufzunehmen; wobei die Aufbereitungseinheit (8) eingerichtet ist, das Abwasser zu Klarwasser aufzubereiten und dem Klarwasserbehälter (18) zuzuführen; und wobei der Klarwasserbehälter (18) eingerichtet ist, das Klarwasser dem Toilettenelement (4) zur Spülung bereitzustellen.
  6. Sanitärvorrichtung nach Anspruch 5, wobei zumindest eines der Frischwasserbehälter (3), der Abwasserbehälter (7), der Klarwasserbehälter (18) und der Grauwasserbehälter (5) austauschbar in dem Sanitärmodul (100) eingerichtet ist.
  7. Sanitärvorrichtung nach Anspruch 6, wobei zumindest eines der Frischwasserbehälter (3), der Abwasserbehälter (7), der Klarwasserbehälter (18) und der Grauwasserbehälter (5) Beförderungselemente aufweist.
  8. Sanitärvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Sanitärmodul (100) ferner einen Lufteinlass (20) aufweist; wobei der Lufteinlass (20) in Verbindung mit einer Kabinenbelüftungseinrichtung eingerichtet ist.
  9. Sanitärvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8; wobei das Sanitärmodul (100) ferner einen Luftauslass (21) aufweist; wobei der Luftauslass (21) in Verbindung mit einer Kabinenbelüftungseinrichtung eingerichtet ist.
  10. Sanitärvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Sanitärmodul (100) elektrische Verbraucherelemente aufweist; wobei das Versorgungssystem (101) ferner eine Energieversorgungseinheit (1) aufweist; wobei die Energieversorgungseinheit (1) eingerichtet ist, die elektrischen Verbraucherelemente mit Strom zu versorgen.
  11. Sanitärvorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Energieversorgungseinheit (1) ein Brennstoffzellensystem mit einer Anodenseite und einer Kathodenseite aufweist; wobei der Kathodenseite Kabinenluft (17) zuführbar ist und der Anodenseite Wasserstoff zuführbar ist.
  12. Sanitärvorrichtung nach Anspruch 11, wobei das Brennstoffzellensystem (1) eine Niedertemperatur-Brennstoffzelle aufweist.
  13. Sanitärvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 der 12, wobei das Versorgungssystem (101) einen austauschbaren Wasserstofftank (9) aufweist; wobei der Wasserstofftank (9) eingerichtet ist, das Brennstoffzellensystem (1) mit Wasserstoff zu versorgen.
  14. Sanitärvorrichtung nach Anspruch 13, wobei der Wasserstofftank (9) aus einem Metallhydridspeicher besteht; wobei der Metallhydridspeicher (9) mit Wasserstoff aufladbar ist.
  15. Sanitärvorrichtung nach Anspruch 14, wobei das Versorgungssystem (101) ein Kühlerelement (10) aufweist; wobei das Kühlerelement (10) in wärmeleitenden Kontakt mit dem Metallhydridspeicher (9) eingerichtet ist; wobei in einem Betriebszustand des Brennstoffzellensystems (1) der Metallhydridspeicher (9) Wasserstoff abgibt und abkühlt; wobei der Metallhydridspeicher (9) eingerichtet ist, das Kühlerelement (10) zu kühlen.
  16. Sanitärvorrichtung nach Anspruch 15, wobei das Kühlerelement (10) in wärmeleitenden Kontakt mit dem Brennstoffzellensystem (1) eingerichtet ist; wobei das Kühlerelement (10) eingerichtet ist, das Brennstoffzellensystem (1) zu kühlen.
  17. Sanitärvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 oder 16, wobei das Versorgungssystem (101) einen Kondensator (2) aufweist; wobei der Kondensator (2) eingerichtet ist, aus einer Abluft des Brennstoffzellensystems (1) ein Wasserkondensat zu bilden; wobei der Kondensator (2) in wärmeleitenden Kontakt mit dem Kühlerelement (10) eingerichtet ist; wobei das Kühlerelement (10) eingerichtet ist, den Kondensator (2) zu kühlen.
  18. Sanitärvorrichtung nach Anspruch 17, wobei das Wasserkondensat dem Frischwasserbehälter (3) zuführbar ist.
  19. Sanitärvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 18, wobei zwischen dem Frischwasserbehälter (3) und dem Waschbeckenelement (4) eine Warmwasserleitung eingerichtet ist; wobei die Warmwasserleitung in wärmeleitenden Kontakt mit dem Brennstoffzellensystem (1) eingerichtet ist, sodass das Frischwasser mittels des Brennstoffzellensystems (1) erwärmbar ist.
  20. Sanitärvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 19, wobei das Energieversorgungssystem (1) eine Speichervorrichtung (14) zum Speichern von elektrischer Energie aufweist.
  21. Sanitärvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 20, wobei das Energieversorgungssystem (1) eingerichtet ist, elektrische Energie in ein Bordnetz einzuspeisen.
  22. Sanitärvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 21, wobei das Versorgungssystem (101) ferner eine Steuereinheit (16) aufweist; wobei die Steuereinheit (16) eine Energieverteilung für die elektrischen Verbraucherelemente steuert.
  23. Verfahren zum autarken Betrieb einer Sanitärvorrichtung für ein Verkehrsmittel, aufweisend: Austauschbares Einrichten eines Sanitärmoduls (100) in einem Kabinenbereich (102) des Verkehrsmittels; und Autarkes Betreiben des Sanitärmoduls (100) mittels eines in dem Sanitärmodul (100) eingerichteten Versorgungssystems (101).
  24. Verwendung einer Sanitärvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 22 in einem Verkehrsmittel.
  25. Verwendung nach Anspruch 24; wobei das Verkehrsmittel aus der Gruppe bestehend aus Luftfahrzeugen, Bussen, Schienenfahrzeugen oder Wasserfahrzeugen ausgewählt ist.
  26. Luftfahrzeug mit einer Sanitärvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 22.
DE102006042300A 2006-09-08 2006-09-08 Selbstversorgender Waschraum für den mobilen Einsatz Expired - Fee Related DE102006042300B4 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006042300A DE102006042300B4 (de) 2006-09-08 2006-09-08 Selbstversorgender Waschraum für den mobilen Einsatz
US11/899,627 US8141185B2 (en) 2006-09-08 2007-09-05 Self-sustaining washroom for mobile use

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006042300A DE102006042300B4 (de) 2006-09-08 2006-09-08 Selbstversorgender Waschraum für den mobilen Einsatz

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102006042300A1 true DE102006042300A1 (de) 2008-03-27
DE102006042300B4 DE102006042300B4 (de) 2008-09-04

Family

ID=39104518

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006042300A Expired - Fee Related DE102006042300B4 (de) 2006-09-08 2006-09-08 Selbstversorgender Waschraum für den mobilen Einsatz

Country Status (2)

Country Link
US (1) US8141185B2 (de)
DE (1) DE102006042300B4 (de)

Cited By (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008053228A1 (de) * 2008-10-27 2010-04-29 Lufthansa Technik Ag Modulare Duschkabine für Flugzeuge
WO2010121862A1 (de) * 2009-04-23 2010-10-28 Airbus Operations Gmbh Monumentenkomplex für einen flugzeugheckbereich
WO2010133448A1 (de) * 2009-05-19 2010-11-25 Airbus Operations Gmbh Toilettenmonument mit einer aufnahme für eine mobile sanitäreinheit
WO2010133646A3 (de) * 2009-05-19 2011-06-23 Airbus Operations Gmbh Monument mit autonomem wassermodul
EP2431233A1 (de) * 2010-09-21 2012-03-21 satek gmbh Sanitärkabine
WO2013136279A3 (en) * 2012-03-13 2014-01-30 Driessen Aerospace Group N.V. Crew rest powered by a fuel cell system
EP2695812A1 (de) 2012-08-07 2014-02-12 Airbus Operations GmbH Hybride Wasser-/Abwassersystemarchitektur
US20150059085A1 (en) * 2013-08-30 2015-03-05 Airbus Operations Gmbh Hand treatment device
EP2487110A3 (de) * 2011-02-10 2016-06-22 Airbus Operations GmbH Handtrocknungsvorrichtung und Waschstand für ein Luftfahrzeug
EP2953850B1 (de) 2013-02-11 2017-09-27 BE Aerospace, Inc. Kompakte flugzeugbordküche und toilettenanordnung
US10710739B2 (en) 2014-12-09 2020-07-14 Zodiac Aerotechnics Autonomous aircraft fuel cell system
WO2023208504A1 (de) * 2022-04-29 2023-11-02 Siemens Mobility GmbH Fahrzeug mit brennstoffzellensystem und aufbereitungsvorrichtung zur aufbereitung des prozesswassers

Families Citing this family (27)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008016514U1 (de) * 2008-12-12 2010-04-22 Liebherr-Aerospace Lindenberg Gmbh Notenergiesystem für ein Flugzeug
US8232670B2 (en) * 2009-01-30 2012-07-31 The Boeing Company Localized utility power system for aircraft
US8657227B1 (en) 2009-09-11 2014-02-25 The Boeing Company Independent power generation in aircraft
DE202009012605U1 (de) * 2009-09-18 2011-02-03 Evac Gmbh Mobile Wasserverbrauchseinrichtung mit Kondenswassernutzung
DE102010005695A1 (de) * 2010-01-25 2011-07-28 Airbus Operations GmbH, 21129 Autarkes Monument in der Flugzeug-Druckkabine mit dezentraler Betriebsstoffversorgung und effizienter Energiewandlung
US20120174819A1 (en) * 2011-01-06 2012-07-12 Van Lieshout Sander Wet Cell Arrangement for Rail Vehicles
US8738268B2 (en) 2011-03-10 2014-05-27 The Boeing Company Vehicle electrical power management and distribution
US20130048113A1 (en) * 2011-08-25 2013-02-28 Man Lok Systems and methods for preventing users to dispose improper waste into sewage systems
DE102011119364A1 (de) * 2011-11-23 2013-05-23 Diehl Aerospace Gmbh Vorrichtung zum Beheizen eines Abschnitts eines Kabinenbodens in einer Flugzeugkabine
EP2825457B1 (de) 2012-03-13 2019-10-09 Safran Cabin Netherlands N.V. Leistungsverwaltung für bordküche mit brennstoffzelle
EP2825455B1 (de) 2012-03-13 2018-07-04 Driessen Aerospace Group N.V. Autonomes wagensystem
US10040555B2 (en) 2012-03-13 2018-08-07 Driessen Aerospace Group N.V. Cargo bay catering container with a distribution system
EP2828152B1 (de) 2012-03-19 2017-08-02 MAG Aerospace Industries, LLC Durch ein brennstoffzellensystem getriebene toilette
EP2874877A1 (de) 2012-07-18 2015-05-27 MAG Aerospace Industries, LLC Systeme und verfahren zur behandlung von grauwasser an bord von passagiertransportfahrzeugen
CA2898082C (en) 2013-01-15 2021-05-04 Zodiac Aerotechnics Aircraft energy management system for multi functional fuel cells
USD700684S1 (en) * 2013-06-24 2014-03-04 Erdogan Madenci Portable urinal
DE112015004376T5 (de) * 2014-09-26 2017-06-08 Mag Aerospace Industries, Llc Systeme und Verfahren zum Behandeln von Kabinenoberflächen und Luft
US10717542B2 (en) 2015-01-22 2020-07-21 Zodiac Aerotechnics Aircraft fuel cell heat usages
CN107690343A (zh) 2015-01-22 2018-02-13 祖迪雅克航空技术公司 航空器机载的用于防火的燃料电池设备
WO2017031473A1 (en) * 2015-08-19 2017-02-23 Satellite Industries, Inc. Intelligent, data gathering and communicating portable restrooms
CN112026490B (zh) * 2019-06-04 2022-03-01 上海博泰悦臻网络技术服务有限公司 车舱自动分隔方法及系统
WO2022032787A1 (zh) * 2020-08-13 2022-02-17 中国建筑设计研究院有限公司 公共建筑室内灰水净化回用装置、系统及方法
DE102020212224A1 (de) * 2020-09-29 2022-03-31 Siemens Mobility GmbH Fahrzeug mit Brennstoffzellensystem und Sanitärzelle
US12150601B2 (en) 2021-06-18 2024-11-26 B/E Aerospace, Inc. Lavatory hand dryer
US20230158907A1 (en) * 2021-06-29 2023-05-25 Beta Air, Llc Recharging station for electric aircrafts and a method of its use
US20220412023A1 (en) * 2021-06-29 2022-12-29 Beta Air, Llc Recharging station for electric aircrafts and a method of its use
US20230219507A1 (en) * 2022-01-13 2023-07-13 Whirlpool Corporation Grey water reclamation for recreational vehicles

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20004353U1 (de) * 2000-03-10 2000-08-10 Dokters, Karin, 49770 Dohren Transportable Sanitärkabine
DE10142125A1 (de) * 2001-08-30 2003-03-20 Eutech Scient Engineering Gmbh Verfahren zur Wasserversorgung und Klimatisierung von Cockpit und Kabine von Flugzeugen
DE20122159U1 (de) * 2001-08-30 2004-06-17 Eutech Scientific Engineering Gmbh Vorrichtung zur Wasserversorgung und Klimatisierung von Cockpit und Kabine von Flugzeugen

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19821952C2 (de) * 1998-05-15 2000-07-27 Dbb Fuel Cell Engines Gmbh Energieversorgungseinheit an Bord eines Luftfahrzeugs
US20020100682A1 (en) * 2001-01-29 2002-08-01 Kelley Ronald J. Hydrogen recharging system for fuel cell hydride storage reservoir
DE50301523D1 (de) * 2002-04-16 2005-12-08 Airbus Gmbh Verfahren zur Wasseraufbereitung und Verteilung von bordgeneriertem Wasser in Luft-, Land- und/oder Wasserfahrzeugen
DE10229309B4 (de) * 2002-06-29 2006-06-01 Airbus Deutschland Gmbh Verfahren zur Nutzung von Schwarz- und/oder Grauwasser bei der Aufbereitung von Brennstoffen für Hochtemperatur-Brennstoffzellen
DE10229799A1 (de) * 2002-07-03 2004-01-29 Airbus Deutschland Gmbh Verfahren zur Aufbereitung und Wiederverwendung von Grauwasser zur Spülung von Toiletten in Vakuumsystemen
US6721967B2 (en) * 2002-07-22 2004-04-20 Earl J. Braxton Modular portable comfort station
GB0323078D0 (en) * 2003-10-02 2003-11-05 Wylie Ian M Sewage treatment
DE102004028036A1 (de) * 2004-06-09 2006-01-05 Airbus Deutschland Gmbh Wasseraufbereitung für Luftfahrzeuge

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20004353U1 (de) * 2000-03-10 2000-08-10 Dokters, Karin, 49770 Dohren Transportable Sanitärkabine
DE10142125A1 (de) * 2001-08-30 2003-03-20 Eutech Scient Engineering Gmbh Verfahren zur Wasserversorgung und Klimatisierung von Cockpit und Kabine von Flugzeugen
DE20122159U1 (de) * 2001-08-30 2004-06-17 Eutech Scientific Engineering Gmbh Vorrichtung zur Wasserversorgung und Klimatisierung von Cockpit und Kabine von Flugzeugen

Cited By (24)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008053228A1 (de) * 2008-10-27 2010-04-29 Lufthansa Technik Ag Modulare Duschkabine für Flugzeuge
EP3564125A1 (de) * 2008-10-27 2019-11-06 Lufthansa Technik AG Modulare duschkabine für flugzeuge
EP2179923A3 (de) * 2008-10-27 2017-02-22 Lufthansa Technik AG Modulare Duschkabine für Flugzeuge
WO2010121862A1 (de) * 2009-04-23 2010-10-28 Airbus Operations Gmbh Monumentenkomplex für einen flugzeugheckbereich
US8925862B2 (en) 2009-04-23 2015-01-06 Airbus Operations Gmbh Monument complex for an aircraft rear area
CN102438902A (zh) * 2009-04-23 2012-05-02 空中客车营运有限公司 用于飞行器后部区域的建造物复合体
CN102428002A (zh) * 2009-05-19 2012-04-25 空中客车营运有限公司 包括用于可移动卫生单元的接收区域的洗手间建筑物
WO2010133646A3 (de) * 2009-05-19 2011-06-23 Airbus Operations Gmbh Monument mit autonomem wassermodul
US8424130B2 (en) 2009-05-19 2013-04-23 Airbus Operations Gmbh Toilet monument with receptacle for a mobile sanitary unit
US8602353B2 (en) 2009-05-19 2013-12-10 Airbus Operations Gmbh Monument with an autonomous water module
WO2010133448A1 (de) * 2009-05-19 2010-11-25 Airbus Operations Gmbh Toilettenmonument mit einer aufnahme für eine mobile sanitäreinheit
CN102428002B (zh) * 2009-05-19 2014-12-03 空中客车营运有限公司 包括用于可移动卫生单元的接收区域的洗手间建筑物
DE102010037687B4 (de) 2010-09-21 2013-09-19 Satek Gmbh Sanitärkabine
DE102010037687A1 (de) * 2010-09-21 2012-03-22 Satek Gmbh Sanitärkabine
EP2431233A1 (de) * 2010-09-21 2012-03-21 satek gmbh Sanitärkabine
DE102010037687C5 (de) 2010-09-21 2017-03-09 Satek Gmbh Sanitärkabine
EP2487110A3 (de) * 2011-02-10 2016-06-22 Airbus Operations GmbH Handtrocknungsvorrichtung und Waschstand für ein Luftfahrzeug
WO2013136279A3 (en) * 2012-03-13 2014-01-30 Driessen Aerospace Group N.V. Crew rest powered by a fuel cell system
EP2695812A1 (de) 2012-08-07 2014-02-12 Airbus Operations GmbH Hybride Wasser-/Abwassersystemarchitektur
EP2953850B1 (de) 2013-02-11 2017-09-27 BE Aerospace, Inc. Kompakte flugzeugbordküche und toilettenanordnung
US9506696B2 (en) * 2013-08-30 2016-11-29 Airbus Operations Gmbh Hand treatment device
US20150059085A1 (en) * 2013-08-30 2015-03-05 Airbus Operations Gmbh Hand treatment device
US10710739B2 (en) 2014-12-09 2020-07-14 Zodiac Aerotechnics Autonomous aircraft fuel cell system
WO2023208504A1 (de) * 2022-04-29 2023-11-02 Siemens Mobility GmbH Fahrzeug mit brennstoffzellensystem und aufbereitungsvorrichtung zur aufbereitung des prozesswassers

Also Published As

Publication number Publication date
US8141185B2 (en) 2012-03-27
DE102006042300B4 (de) 2008-09-04
US20080127411A1 (en) 2008-06-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102006042300B4 (de) Selbstversorgender Waschraum für den mobilen Einsatz
EP2195870B1 (de) Luftfahrzeug mit brennstoffzellensystem mit saugbetrieb
EP2528811B1 (de) Autarkes monument in der flugzeug-druckkabine mit dezentraler betriebsstoffversorgung und effizienter energiewandlung
EP1690789B1 (de) Flugzeug mit Grauwasser-Nutzungssystem
EP1535841B1 (de) Anordnung sowie Verfahren zur Erzeugung von Wasser an Bord eines Luftfahrzeuges
DE102009057777B4 (de) Verfahren zum Betrieb eines Brennstoffzellensystems in einer Bereitschaftsbetriebsart sowie entsprechend ausgebildetes Brennstoffzellensystem
EP1604898A1 (de) Wasseraufbereitung für Luftfahrzeuge
DE102006037054B4 (de) System zur Erzeugung von Energie, Vorrichtung und Verfahren zur Beladung eines aufladbaren Metallhydridspeicherelements
DE102008039782A1 (de) Zonentemperaturregelung an Bord eines Flugzeuges mittels Brennstoffzellenabwärme
DE102015222989A1 (de) Verfahren und eine Vorrichtung zur Abwasserwiederaufbereitung eines Schienenfahrzeugs
EP3572557A1 (de) Elektrolysevorrichtung und verfahren zum betreiben der elektrolysevorrichtung
DE102008024826A1 (de) Zusatzaggregat mit Entsalzungsvorrichtung
DE102014118826A1 (de) Einrichtung mit einer Brennstoffzelle und Verwendung von Produktwasser einer Brennstoffzelle
DE102012023828A1 (de) Brennstoffzellensystem für ein Brennstoffzellenfahrzeug
DE102016220106B4 (de) Verfahren zum Reinigen von Luft in einem Fahrzeug, Verwendung des Produktwassers einer Brennstoffzelle und Fahrzeug mit einer Brennstoffzelle und einem Luftwäscher
DE102018208611A1 (de) Verfahren zur Desinfektion eines Wassersystems eines Luftfahrzeugs
EP3994754A1 (de) Wassertanksystem zur bereitstellung von wasser für ein mit brennstoffzellen betriebenes fahrzeug
DE102004026226A1 (de) Luftfahrzeug mit integriertem elektrochemischen Versorgungssystem
DE102005054882B3 (de) Flugzeugdampfbadanlage
DE102022127908A1 (de) Fahrzeug mit Brennstoffzelle und Verfahren zu dessen Betrieb
DE102019212024A1 (de) System zum Betreiben eines Brennstoffzellen-Stacks
EP1621459B1 (de) Ablassvorrichtung für ein Flugzeug
EP1600377B1 (de) Luftfahrzeug mit integriertem elektrochemischen Versorgungssystem
DE102017221742A1 (de) Verfahren zum Abschalten eines Brennstoffzellensystems und Brennstoffzellensystem zur Durchführung des Verfahrens
WO2013174365A1 (de) Verfahren zur konditionierung von raumluft in fahrzeugen, insbesondere schiffen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: AIRBUS OPERATIONS GMBH, 21129 HAMBURG, DE

R082 Change of representative

Representative=s name: KOPF WESTENBERGER WACHENHAUSEN PATENTANWAELTE , DE

Representative=s name: LKGLOBAL ] LORENZ & KOPF PARTG MBB PATENTANWAE, DE

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee