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DE102006042155B4 - Ladebordwand für ein Transportfahrzeug - Google Patents

Ladebordwand für ein Transportfahrzeug Download PDF

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DE102006042155B4 DE102006042155.8A DE102006042155A DE102006042155B4 DE 102006042155 B4 DE102006042155 B4 DE 102006042155B4 DE 102006042155 A DE102006042155 A DE 102006042155A DE 102006042155 B4 DE102006042155 B4 DE 102006042155B4
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Abstract

Ladebordwand für ein Transportfahrzeug (2), einen Anhänger o. dgl., mit einem eine im wesentlichen plattenförmige Ladebordwand (1) mittels zweier Tragarme (3, 4) untergreifenden Tragwerk (6), an dem zumindest ein Hydraulikzylinder (7, 9, 10) als Stellantrieb (S) vorgesehen ist, so dass die Ladebordwand (1) aus ihrer vertikal am Fahrzeugaufbau (13) anliegenden Schließstellung in zumindest eine bodenparallel in der Nutzebene (E) des Fahrzeugaufbaus (13) verlaufende Öffnungsstellung schwenkbar und aus dieser in die Schließstellung rückverlagerbar ist, wobei die jeweilige Öffnungs- bzw. Schließstellung durch eine einen Sensor (P) aufweisende Steuerung (11) vorgebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (11) des Stellantriebes (S) eine bei der Rückverlagerung (Pfeil A) der Ladebordwand (1) zusätzlich aktivierbare und deren verwindungsfreie Anlage am Fahrzeugaufbau (13) bewirkende Steuerfunktion (F) aufweist, wobei diese zusätzliche Steuerfunktion (F) von einem im Bereich des Tragwerkes (6) und/oder der Ladebordwand (1) vorgesehenen Sensor (P) auslösbar ist, wobei dieser bereits vor Erreichen der vertikalen Schließstellung bzw. der Anlagestellung am Fahrzeugaufbau (13) aktivierbar ist, derart, dass an der Ladebordwand (1) beginnend mit der zur Nutzfläche (E) parallelen Öffnungsstellung eine maximale Stellkraft des hydraulischen Stellantriebes (S) wirksam ist und dieser vor Erreichen der 90°-Schließstellung auf einen geringeren Förderdruck oder geringere Geschwindigkeit (H) im Bereich einer Hydraulikpumpe (14) umschaltbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ladebordwand für Transportfahrzeuge, Anhänger o. dgl., gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bekannte Ladebordwände sind in Form von verlagerbaren Ladebrücken ausgebildet (TEHA-Ladebrücke, Firma TOUSSAINT und HESS, Typ LM 1, 12/1985), die mittels eines einen Antrieb aufweisenden Tragwerkes im hinteren Bereich eines Fahrzeugchassis gehalten sind. Als Antrieb sind jeweilige hydraulische Schließzylinder für die Ladebordwand und zumindest ein hydraulischer Hubzylinder zum Bewegen des gesamten Tragwerkes vorgesehen. Die Hydraulik-Zylinder sind dabei mit einer elektrohydraulischen Steuerung verbunden, so dass die mittels des zentralen Hubzylinders in waagerechten Gebrauchsstellungen verlagerbare Ladebordwand mittels der beiden Schließzylinder in eine Anlagestellung am Fahrzeugaufbau hochschwenkbar ist und damit das Transportfahrzeug geschlossen werden kann, siehe US 3 602 381 A und US 2 696 923 A .
  • Gemäß DE 29 50 852 A1 ist für diese Verlagerung der Ladebordwand beim Schließvorgang eine hydraulische Ventilsteuerung vorgesehen, wobei bei Erreichen einer Anlageposition der Ladebordwand am Fahrzeugaufbau im Hydrauliksystem ein Rückschlagventil wirksam und damit die Bewegung der beiden Schließzylinder unterbrochen wird. Gemäß DE 23 52 991 C3 ist in die Haltekonstruktion der Ladebordwand ein zusätzlicher Arbeitszylinder integriert, so dass in Öffnungsstellung durch unebene Geländelage auftretende Schräglagen korrigierbar sind.
  • Bei einer Ladebordwand gemäß DE 693 06 887 T2 wird die Ladebordwand ebenfalls mittels eines am Tragwerk befindlichen Druckzylinders an die Rückseite des Transportfahrzeuges angedrückt und erst in dieser Anlagestellung die Pumpe des Hydrauliksystems abgeschaltet. Bei einer Konstruktion gemäß DE 297 22 334 U1 wird das Hydrauliksystem bzw. dessen Förderpumpe so beeinflußt, dass lediglich in der Öffnungsstellung der Ladebordwand ein Überlastschutz erreicht ist und auch eine erweiterte Ausführungsform in DE 201 03 868 U1 zeigt nur diesen Überlastschutz.
  • Aus der Schrift DE 697 06 384 T2 geht eine Hubsteuereinrichtung für die Ladebordwand hervor, mit welcher die Hubgeschwindigkeit der sich in der horizontalen Lage befindliche Ladebordwand vor Erreichen der Endstellungen reduziert wird, um Beschädigungen an der Ladebordwand zu verhindern.
  • Bei sämtlichen dieser Steuerungen von Antriebsorganen für Ladebordwände wird deren Schließbewegung ausgehend von einer horizontalen, insbesondere bodenparallel in der Nutzebene des Fahrzeugaufbaus verlaufenden Bedienstellung so ausgeführt, dass eine kontinuierliche Schließbewegung mit konstanter Druckleistung der Schließzylinder erfolgt und erst im Moment der Press-Anlage am Fahrzeugaufbau eine Abschaltung der Pumpe erfolgt. Es hat sich gezeigt, dass bei dieser Schließbewegung beim Erreichen der vertikalen Stellung in den Verbindungsschamieren der Ladebordwand nachteilig hohe Kräfte wirksam sind, damit Verwindungen des Plattenteils auftreten und damit nach häufigen Lastwechseln Beschädigungen der Ladebordwand festzustellen sind. Durch diese Bewegung der Ladebordwand gegen den Fahrzeugaufbau wird ein Schlag-Geräusch erzeugt, so dass insbesondere in Wohngebieten eine Lärmbelästigung auftritt. Der Voll-Last-Anschlag führt bei leichten Fahrzeugaufbauten auch zu Verschiebungen des Gestells, und Ladegut, z. B. Transportkästen, wird auf der Ladeebene verschoben.
  • Die Erfindung befasst sich mit dem Problem, eine Ladebordwand für ein Transportfahrzeug zu schaffen, deren Bauteile mit geringem technischen Aufwand vor allem beim Schließvorgang geringeren Belastungen ausgesetzt sind und eine schonende sowie geräuscharme Schließphase ermöglichen, derart, dass damit eine verlängerte Einsatzzeit der Ladebordwand mit geringeren Reparaturkosten erreichbar ist.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einer Ladebordwand mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 6 verwiesen.
  • Bei der Ladebordwand erfindungsgemäßer Ausführung wirkt der zumindest ein Antriebsorgan in Form eines Hydraulikzylinders aufweisende Stellantrieb mit einer Steuerung zusammen, mittels der die bisher mit konstantem Förderdruck und konstanter Beschleunigung erfolgende Schließbewegung der Ladebordwand veränderbar ist. Durch variierende Leistungsparameter an der Förderpumpe des Stellantriebes wird die Anlagephase der Ladebordwand am Fahrzeugaufbau optimiert, so dass durch geringen Anlagedruck Überbelastungen der tragenden Bauteile vermieden sind.
  • Erfindungsgemäß erfolgt nunmehr bereits vor Erreichen der bisher von der Bedienperson abzuschaltenden Anlagestellung eine automatische Einstellung der Antriebsparameter im Bereich des Stellantriebs mittels einer zusätzlichen Steuerfunktion der programmierbaren Steuerung. Diese Steuerfunktion ist insbesondere darauf gerichtet, in den Schließzylindern die durch einen hohen hydraulischen Druck (von z. B. 100 bar) gekennzeichnete Antriebsleistung zu reduzieren, wobei ab einem bestimmten Schwenkweg der Ladebordwand ein einstellbarer geringerer Druck wirksam wird. Dazu wird in einer vorbestimmten Winkelstellung der Ladebordwand ein entsprechendes Signal eines Positionssensors genutzt. Bereits bei Erreichen einer vorgegebenen spitzwinkligen Stellung der Ladebordwand wird die Rückverlagerung bzw. der Schließvorgang mit verminderter Leistung, beispielsweise nur noch mit 40 bar Förderdruck, so fortgesetzt, dass im Moment der Anlage nur geringe Druckkräfte in die Ladebordwand eingeleitet werden. Das System ist dabei so optimiert, dass der Schließvorgang mit hinreichender Dichtigkeit im Randbereich zwischen Ladebordwand und Fahrzeugaufbau beendet wird.
  • Damit erfolgt mit der erfindungsgemäßen Steuerfunktion eine materialschonende und weitgehend verwindungsfreie Anlage des einen langen Hebelarm definierenden oberen Randbereiches der Ladebordwand am Fahrzeugaufbau. Vorteilhaft werden dabei die entsprechenden Reaktionskräfte im Bereich der unteren Tragarme der Ladebordwand reduziert, so dass in diesem hochbelasteten Verbindungsbereich bei bisherigen Ladebordwänden zu beobachtendes Verwinden, Einreißen und/oder Verbiegen als jeweilige Beschädigungsursache sicher vermeidbar ist.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Konzept der Steuerung der Ladebordwand können die Einsatzzeiten dieser Baugruppen vorteilhaft verlängert werden und der Reparaturaufwand in diesem rauen Alltagsbelastungen ausgesetzten Bereich der Transportfahrzeuge ist vorteilhaft erhöht.
  • Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ladebordwand näher veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
    • 1 eine perspektivische Prinzipdarstellung einer Ladebordwand im heckseitigen Bereich eines Transportfahrzeuges in Öffnungsstellung,
    • 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Ladebordwand gemäß 2 in Schließstellung,
    • 3 eine Seitenansicht der Öffnungsstellung der Ladebordwand ähnlich 1,
    • 4 eine zweite Öffnungsstellung der Ladebordwand, wobei deren vorderer Plattenbereich bodenseitig aufliegt,
    • 5 eine Öffnungsstellung ähnlich 4 mit bodenparallel ausgerichteter Ladebordwand, und
    • 6 eine Seitenansicht ähnlich 2 mit der kurz vor die Schließstellung geschwenkten Ladebordwand.
  • In 1 ist eine insgesamt mit 1 bezeichnete Ladebordwand eines nicht näher dargestellten Transportfahrzeuges 2 dargestellt, wobei die im wesentlichen plattenförmige Ladebordwand 1 mittels zweier Tragarme 3, 4 an einem am Fahrzeugrahmen 5 befindlichen Tragwerk 6 gehalten ist. Ein allgemein mit S bezeichneter Stellantrieb weist dabei einen im Bereich der Längsmittelebene M befindlichen Hydraulikzylinder 7 zum Bewegen eines Tragrahmens 8 des Tragwerkes 6 auf und mittels zweier zu den Tragarmen 3, 4 paralleler Schließzylinder 9, 10 kann die Ladebordwand 1 separat verlagert werden. Dieses an sich bekannte Antriebskonzept ergibt sich aus den 2 bis 5, in denen ausgehend von einer Schließstellung (2) die Verlagerung der Ladebordwand 1 in unterschiedliche Stellungen deutlich wird (3 bis 6).
  • Bekannt ist auch aus einem Vorschlag in DE 29 50 852 A1 , zum Erreichen jeweiliger 90°-Öffnungs- bzw. Schließstellungen (3, 2) einen auf jeweilige Tasten wirkenden, mittels Quecksilber o. dgl. aktivierbaren Schalter nach Art eines Positionssensors P einzusetzen, wobei nur in einer horizontalen Gebrauchsstellung (3) oder der Schließstellung (2) eine allgemein mit 11 bezeichnete Steuerung ( 6) für den Stellantrieb S wirksam wird.
  • Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Ladebordwand 1 ist diese mit einem Neigungsmesser 12 versehen, so dass zumindest bei Rückverlagerung der Ladebordwand 1 (Pfeil A, 6) deren Stellantrieb S durch zumindest eine zusätzliche Steuerfunktion F beeinflußt werden kann. Die Steuerfunktion ist so optimierbar, dass die Ladebordwand 1 am Fahrzeugaufbau 13 mit so geringem Anpreßdruck (Pfeil T, T', 1) in die Schließstellung verlagert wird, dass eine verwindungsfreie Bauteilbewegung möglich ist. Damit wird erreicht, dass die im Bereich des Tragwerkes 6 bzw. der Tragarme 3, 4 zusammenwirkenden Baugruppen der Ladebordwand 1 geringeren Belastungen ausgesetzt werden und damit die beschädigungsfreie Einsatzdauer des Klapp-Systems insgesamt verlängert wird. Insbesondere sind die als Gelenke ausgebildeten Stützbereiche 15 und 15' (1) der Schließzylinder 9, 10 und der Bereich eines Tragrohres 17 (6) vor Überlastung geschützt.
  • Diese zusätzliche Steuerfunktion F ist mittels des als Neigungssensor 12 ausgebildeten Positionsgebers P auslösbar, wobei dieser nicht nur in den jeweiligen 90°-Stellungen wirksam ist, sondern bereits vor Erreichen der vertikalen Schließstellung bzw. der Anlagestellung der Ladebordwand 1 am Fahrzeugaufbau 13 ein entsprechendes Signal für den Stellantrieb S abgeleitet werden kann. Vorgesehen ist dabei auch, dass mittels eines in die Steuerung 11 integrierten Steuerprogramms auch weitgehend variable Winkelstellungen der Ladebordwand 1 (Winkel W, 6) zur Signalgebung des Sensors 12 nutzbar sind. Denkbar ist dabei auch eine Steuerung von an sich bekannten Fußschaltern 18 (1) im Bereich der Ladebordwand 1, derart, dass diese in der Stellung W (6) abschaltbar sind.
  • Für die Anlage der Ladebordwand 1 in der Schließphase hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, dass die Ladebordwand 1 mit der erfindungsgemäßen Steuerfunktion und der entsprechenden programmierten Steuerung mit entsprechender Schließgeschwindigkeit und/oder Schließkraft in die Anlagestellung gebracht wird. Die Darstellung gemäß 6 zeigt, dass ausgehend von der horizontalen Öffnungsstellung (Ebene E) die Schließbewegung gemäß Pfeil A über zwei Schwenkbereiche (W, A) bis zur Anlagestellung hin erfolgt, wobei jeweils unterschiedliche Schließkräfte im Bereich der beiden Schließzylinder 9, 10 wirksam werden. Im Schwenkbereich A ist der üblicherweise wirksame Förderdruck von 80 bar bis 200 bar, vorzugsweise 150 bar, im Bereich des Stellantriebes S wirksam und danach, beispielsweise bei Erreichen einer 85°-Schwenkstellung, wird der Förderdruck im Bereich der Förderpumpe 14 auf einen Wert von 10 bar bis 60 bar, vorzugsweise 40 bar, so weit abgesenkt, dass im Moment der Schließpressung (Pfeil T, T', 1) die Schubbewegung H der Schließzylinder 9, 10 nur ein minimales Drehmoment D' (6) im Bereich der Schwenklager 15 in die Tragarme 3, 4 einleitet und damit eine Verwindung der Ladebordwand 1 (Winkel K, 1) sicher vermieden ist. Mit dem Winkel K ist eine denkbare asymmetrische Anlagesituation beispielhaft gezeigt, wobei bei T bereits die mit geringem Druck beaufschlagte Anlage erreicht ist und bei T' eine Nachführung des Systems mit den beiden Schließzylindern 9, 10 so erfolgt, dass eine für sämtliche Bauteile des Fahrzeugs schonende Schließ-Anlage der Ladebordwand 1 am Aufbau 13 erreicht ist und eine 40-bar-Abschaltung in der Steuerung 11 realisiert wird.
  • In 2 ist mit einem Pfeil B die an sich bekannte Öffnungsbewegung für die Ladebordwand 1 angedeutet, wobei diese nach einer Schwenkbewegung um 90° in die in 3 dargestellte Öffnungsstellung verbracht ist und dabei die Nutzebene E' des Fahrzeuges 2 und die Ebene E der Ladebordwand 1 gleichebenig verlaufen. Die in 4 und 5 dargestellte Absenkbewegung der Ladebordwand 1 zum Boden 16 hin führt in der Phase gemäß 4 zu einer Auflage des vorderen Endbereiches 17 der Ladebordwand 1 auf dem Boden 16 (Winkel N') und danach wird das System S so gesteuert, dass die Ladebordwand 1 vollständig aufliegt (Winkel N). Auch dieser Bewegungsablauf gemäß 4 und 5 kann mittels der programmierbaren Steuerung 11 und der durch den Neigungssensor 12 abrufbaren Positionsdaten für die Winkel N, N' optimal gesteuert werden.
  • In 6 ist die Steuerung 11 in Verbindung mit dem Neigungssensor 12 in einer Prinzipdarstellung veranschaulicht, wobei deutlich wird, dass bei Erreichen der durch das Steuerprogramm vorgegebenen 85°-Stellung (Winkel W) die Steuerfunktion F wirksam wird und mittels der an sich bekannten Steuerung 11 die Antriebsleistung der Förderpumpe 14 so gedrosselt werden kann, dass die weitere Bewegung der Schließzylinder 9, 10 in Pfeilrichtung H bei gleicher Geschwindigkeit mit geringerem Druck erfolgt und bei der Überschreitung dieses geringen Druckes im Bereich der Förderleitung L die Abschaltung der Pumpe 14 erfolgt.

Claims (6)

  1. Ladebordwand für ein Transportfahrzeug (2), einen Anhänger o. dgl., mit einem eine im wesentlichen plattenförmige Ladebordwand (1) mittels zweier Tragarme (3, 4) untergreifenden Tragwerk (6), an dem zumindest ein Hydraulikzylinder (7, 9, 10) als Stellantrieb (S) vorgesehen ist, so dass die Ladebordwand (1) aus ihrer vertikal am Fahrzeugaufbau (13) anliegenden Schließstellung in zumindest eine bodenparallel in der Nutzebene (E) des Fahrzeugaufbaus (13) verlaufende Öffnungsstellung schwenkbar und aus dieser in die Schließstellung rückverlagerbar ist, wobei die jeweilige Öffnungs- bzw. Schließstellung durch eine einen Sensor (P) aufweisende Steuerung (11) vorgebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (11) des Stellantriebes (S) eine bei der Rückverlagerung (Pfeil A) der Ladebordwand (1) zusätzlich aktivierbare und deren verwindungsfreie Anlage am Fahrzeugaufbau (13) bewirkende Steuerfunktion (F) aufweist, wobei diese zusätzliche Steuerfunktion (F) von einem im Bereich des Tragwerkes (6) und/oder der Ladebordwand (1) vorgesehenen Sensor (P) auslösbar ist, wobei dieser bereits vor Erreichen der vertikalen Schließstellung bzw. der Anlagestellung am Fahrzeugaufbau (13) aktivierbar ist, derart, dass an der Ladebordwand (1) beginnend mit der zur Nutzfläche (E) parallelen Öffnungsstellung eine maximale Stellkraft des hydraulischen Stellantriebes (S) wirksam ist und dieser vor Erreichen der 90°-Schließstellung auf einen geringeren Förderdruck oder geringere Geschwindigkeit (H) im Bereich einer Hydraulikpumpe (14) umschaltbar ist.
  2. Ladebordwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von der horizontalen Öffnungsstellung (E) die Rückverlagerung (A) der Ladebordwand (1) über zwei vom Neigungsmesser (12) vorgebbare Schwenkbereiche (A, W) erfolgt, wobei diese jeweils unterschiedliche Schließkräfte im Bereich der Schließzylinder (9, 10) des Stellantriebes (S) aufweisen.
  3. Ladebordwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der auf einen Förderdruck von 80 bar bis 200 bar, vorzugsweise 150 bar, eingestellte Stellantrieb (S) bei einer 85°-Schwenkstellung der Ladebordwand (1) auf einen Förderdruck von 10 bar bis 60 bar, vorzugsweise 40 bar, umschaltbar ist.
  4. Ladebordwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Steuerfunktion (F) mittels eines als Neigungsmesser (12) wirksamen Sensors (P) in einer weitgehend beliebigen Winkelposition (W) zwischen der jeweiligen Öffnungs- und Schließstellung der Ladebordwand (1) aktivierbar ist.
  5. Ladebordwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (11) der Ladebordwand (1) mit einem das elektronische Signal des Neigungsmessers (12) verarbeitenden Steuerungs-Programm versehen ist.
  6. Ladebordwand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung (Pfeil A, B, N, N') der Ladebordwand (1) mittels des mit dem Neigungsmesser (12) zusammenwirkenden Steuerprogramms auf unterschiedliche Schließgeschwindigkeit und/oder Schließkräfte einstellbar ist.
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