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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Druck-Detektorvorrichtung nach
dem Anspruch 1.
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Aus
der
DE 103 33 964
A1 und der
DE
199 23 985 A1 ist eine Druck-Detektorvorrichtung bekannt,
die ein Gehäuse
aufweist, in welchem ein Aufnahmeraum und in Druckeinleitkanal festgelegt
sind, wobei der Druckeinleitkanal eine erste Öffnung, die zu dem Aufnahmeraum
hin geöffnet
ist, und eine zweite Öffnung,
die zum Äußeren des
Gehäuses
hin geöffnet
ist, aufweist. Ferner ist bei dieser bekannten Druck-Detektorvorrichtung
in dem Aufnahmeraum eine Druck-Detektoreinheit angeordnet, wobei
die Druck-Detektoreinheit eine Detektionsoberfläche zum Detektieren eines äußeren Drucks
aufweist, der durch den Druckeinleitkanal auf die Detektionsoberfläche aufgebracht
wird.
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Aus
der
DE 195 04 353
A1 ist ein Verformungssensor bekannt, der einen verformbaren
Kasten und einen Drucksensor umfasst. Der verformbare Kasten ist
zwischen einem Fahrzeugtür-Außenwandteil
und einem Türinnenelement
der Fahrzeugtür
derart angeordnet, dass eine Druckaufnahmefläche des verformbaren Kastens
mit einer vorgegebenen Flächengröße dem Fahrzeugür-Außenwandteil
gegenüberliegt.
Der verformbare Kasten ist in einem halbdichten Zustand. Der Drucksensor
erfasst den Innendruck des verformbaren Kastens und gibt ein elektrisches
Signal proportional zu dem erfassten Wert ab. Ferner ist in dem
Kasten eine kleine Öffnung
zur Entlüftung
der Luft bzw. des Gases in einer Seitenwand des Kastens ausgebildet.
In dieser kleinen Öffnung ist
ein Kunststoffbauteil eingesetzt, das als Entlüftungselement dient und als
eine Art Mündung
wirkt, da in diesem Bauteil ein kleines Loch ausgebildet ist.
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Aus
der
JP 09195813 A ist
eine Druck-Detektoreinheit mit einem Filter im Lufteinlass des Drucksensors
bekannt.
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Im
Allgemeinen ist ein Fahrzeug mit einem Passagier-Schutzsystem zum
Schützen
der Passagiere bei einer Kollision des Fahrzeugs ausgestattet. Das
Passagierschutzsystem umfasst beispielsweise eine Airbagvorrichtung,
die aufgeblasen werden kann, um den Kopfabschnitt oder ähnliches
eines Passagiers zu schützen
und/oder eine Vorspanner-Vorrichtung, um ein Losesein des Sitzgurtes
des Fahrzeugs zu beseitigen.
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Die
Airbagvorrichtung und die Vorspanner-Vorrichtung werden durch eine
Steuereinheit wie beispielsweise eine ECU gesteuert. Die ECU führt eine
Bestimmung der Fahrzeugkollision durch und zwar basierend auf Signalen
von Sensoren, die an dem Fahrzeug montiert sind, und betätigt die
Airbagvorrichtung und auch die Vorspanner-Vorrichtung, wenn eine Fahrzeugkollision
bestimmt wird.
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Es
ist für
das Passagierschutzsystem wünschenswert
den Passagier nicht nur bei einer Fahrzeugkollision in der Fahrzeugfahrrichtung
zu schützen
(das heißt
in der Fahrzeug-Front-Heck-Richtung), sondern auch gegen eine seitliche
Kollision des Fahrzeugs, bei der ein Fahrzeug-Breite-Richtung-Aufschlag
oder Stoß an
dem Fahrzeug verursacht wird. Beispielsweise ist gemäß der Offenbarung
in der
JP-2-249740A eine
Airbagvorrichtung zum Schützen
eines Passagiers bei einer seitlichen Kollision des Fahrzeugs mit
einem Seitenairbag ausgestattet, der gemäß den Detektionssignalen eines Drucksensors
aufgeblasen werden kann. Der Drucksensor detektiert einen Druck
in einem Innenraum der Fahrzeugtür.
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Allgemein
ist ein Drucksensor mit einem Gehäuseteil vorgesehen, in welchem
eine Fühleinheit einer
Schaltungsanordnung zum Detektieren des Druckes aufgenom men ist,
und es ist ein Durchgangsteil vorgesehen, in welchem ein Druckeinleitdurchgang
festgelegt ist, über
welchen Druck zu der Detektoroberfläche der Fühleinheit übertragen wird. Der Druckeinleitkanal
oder Durchgang kommuniziert mit dem Inneren des Gehäuseteiles
und umfasst einen unteren Öffnungsabschnitt,
der nach unten hin offen ist, so dass er mit dem Inneren des Gehäuseteiles
kommuniziert.
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Da
eine Schaltungsplatine oder ähnliches der
Schaltungsanordnung, die in dem Gehäuseteil aufgenommen ist, aufgrund
eines Feuchtwerdens oder Feuchtigkeit eine Fehlfunktion aufweisen
kann, muss das Gehäuseteil
eine hohe Wasserdichtigkeitsqualität aufweisen. Das heißt es muss
Feuchtigkeit daran gehindert werden in das Gehäuseteil einzudringen, ausgenommen
zu der Detektionsoberfläche, die
dem Druckeinleitkanal oder Durchgang gegenüberliegt, der mit dem Inneren
kommuniziert.
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In
diesem Fall ist der untere Öffnungsabschnitt
des Druckeinleitkanals oder Durchgangs nach unten hin geöffnet, um
zu verhindern, dass Flüssigkeit
oder Fremdstoffe die Fühleinheit
erreichen können.
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Wenn
jedoch Flüssigkeit
wie beispielsweise Regen in den Druckeinleitkanal über den
unteren Öffnungsabschnitt
eingeleitet wird, so dass der Druckeinleitkanal oder Durchgang blockiert
wird, wird der obere Raum des Druckeinleitkanals zu einem abgeschlossenen
Raum. Da die Schwere oder Schwerkraft der Flüssigkeit ausgeglichen wird
und zwar durch einen Druckabfall des verschlossenen oberen Raumes,
wird die Flüssigkeit
daran gehindert nach unten abzufließen (das heißt es entsteht
eine Behinderung, dass die Flüssigkeit
aus dem Druckeinleitkanal ausgetragen wird). Speziell in einem Fall,
bei dem sich die Flüssigkeit
verfestigt und zwar aufgrund einer Temperaturabnahme oder ähnlichem,
wird die Übertragung
des Druckes des Inneren zu der Detektoroberfläche beeinträchtigt. Daher wird die Zuverlässigkeit
des Drucksensors abgesenkt.
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Im
Hinblick auf die oben beschriebenen Nachteile ist es Aufgabe der
vorliegenden Erfindung eine Druckdetektorvorrichtung zu schaffen,
die eine zufriedenstellende Zuverlässigkeit besitzt und zwar selbst
bei einer feuchten Umgebung.
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Die
genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
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Besonders
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Druck-Detektorvorrichtung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält eine
Druckdetektorvorrichtung eine Gehäuseeinheit, die in ihrem Inneren
einen Aufnahmeraum und einen Druckeinleitkanal aufweist, und umfasst
eine Druck-Detektoreinheit, die in dem Aufnahmeraum aufgenommen
ist. Die Druck-Detektoreinheit besitzt eine Detektoroberfläche zum
Detektieren eines Druckes des Inneren, welches der Detektoroberfläche über den
Druckeinleitkanal ausgesetzt ist. Zwei Enden des Druckeinleitkanals
besitzen jeweils einen ersten Öffnungsabschnitt,
der zu dem Aufnahmeraum hin offen ist, und einen zweiten Öffnungsabschnitt,
der zu dem Inneren der Gehäuseeinheit
hin offen ist. Der Druckeinleitkanal oder Einleitdurchgang umfasst
ferner einen dritten Öffnungsabschnitt,
der zu einem der Räume
gemäß dem Aufnahmeraum und
dem äußeren Raum
bzw. dem Äußeren hin
offen ist. Die Druck-Detektoreinheit ist so angeordnet, um den Druck
zu detektieren, wobei der erste Öffnungsabschnitt
und der dritte Öffnungsabschnitt
an einer oberen Seite des zweiten Öffnungsabschnitts positioniert
sind.
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Es
kann somit Luft in den Druckeinleitkanal über den dritten Öffnungsabschnitt
eingeleitet werden, der an der oberen Seite des zweiten Öffnungsabschnitts
positioniert ist, um dadurch einen Druckabfall in dem oberen Abschnitt
des Druckeinleitkanals einzuschränken,
wenn der Druckeinleitkanal durch Flüssigkeit oder ähnliches
blockiert wird, die darin eingedrungen ist. Es kann daher die Flüssigkeit oder ähnliches
unmittelbar aus dem Druckeinleitkanal über den zweiten Öffnungsabschnitt
ausgetragen werden. Demzufolge kann der Druck im Wesentlichen über die
Druckdetektoreinheit detektiert werden.
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Die
oben erläuterten
und weitere Ziele, der Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich klarer aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Hinweis
auf die beigefügten Zeichnungen,
in welchen zeigen:
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1 eine
schematische Schnittansicht, die eine Konstruktion einer Druck-Detektorvorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt;
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2A eine
schematische Ansicht, die ein Kollisions-Detektorsystem mit einer
Druck-Detektorvorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
aufweist, und 2B eine vergrößerte Teilschnittansicht,
die einen Teil IIB in 2A veranschaulicht;
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3 eine
schematische Schnittdarstellung, die eine Konstruktion einer Druck-Detektorvorrichtung
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wiedergibt; und
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4 eine
schematische Schnittdarstellung, die eine Konstruktion einer Druck-Detektorvorrichtung
gemäß einem
Vergleichsbeispiel veranschaulicht.
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Es
werden nun beispielhafte Ausführungsformen
unter Hinweis auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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[ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM]
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Eine
Druck-Detektorvorrichtung 1 gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird unter Hinweis auf die 1 bis 2B beschrieben.
Die Druck-Detektorvorrichtung 1 kann
in geeigneter Weise in einem Passagierschutzsystem eines Fahrzeugs
verwendet werden und zwar zum Zwecke einer Kollisionsdetektierung
des Fahrzeugs, um ein Beispiel zu nennen.
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Wie
in 1 gezeigt ist, ist die Druck-Detektorvorrichtung 1 mit
einer Gehäuseeinheit 2,
einer Schaltungsanordnung 3 und einem Filter 4 ausgestattet.
Die Schaltungsanordnung 3 umfasst eine Schaltungsplatine 30 und
eine Druck-Detektoreinheit 31, die an der Schaltungsplatine 30 montiert
ist. Die Druck-Detektoreinheit 31 besitzt eine Detektionsoberfläche 311 zum
Detektieren eines Druckes, der auf diese aufgebracht wird.
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Die
Gehäuseeinheit 2 ist
aus einem Harz oder ähnlichem
Material hergestellt. Die Gehäuseeinheit 2 umfasst
ein Gehäuseteil 20,
in welchem ein Aufnahmeraum festgelegt ist, in dem die Schaltungsanordnung 3 aufgenommen
wird, und umfasst ein Durchgangsteil 21, in welchem ein
Druckeinleitkanal 211 festgelegt ist. Das Durchgangsteil 21 besitzt
beispielsweise eine rohrförmige
Gestalt.
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Das
Gehäuseteil 20 besitzt
einen Gehäuseöffnungsabschnitt 202 (erster Öffnungsabschnitt), der
an einer Seitenwand 201 des Gehäuseteiles 20 angeordnet
ist und zu dem Druckeinleitkanal oder Durchgang 211 hin
offen ist. Das heißt
in diesem Fall kann das Durchgangs- oder Durchlassteil 21 an
der Außenseite
des Gehäuseteiles 20 angeordnet
sein und ist mit dem Gehäuseteil 20 an
dem Gehäuseöffnungsabschnitt 202 verbunden.
Somit kommuniziert der Druckeinleitkanal 211 mit dem Aufnahmeraum des
Gehäuseteiles 20 über den
Gehäuseöffnungsabschnitt 202.
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Der
Gehäuseöffnungsabschnitt 202 kann
so angeordnet sein, dass er der Detektionsoberfläche 311 der Druck-Detektoreinheit 31 gegenüberliegt,
so dass der Druck im Inneren der Gehäuseeinheit 2 zu der
Detektionsoberfläche 311 über dem
Druckeinleitkanal 211 übertragen
werden kann und detektiert wird.
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Das
Durchlassteil 21 besitzt einen unteren Öffnungsabschnitt 212 (zweiter Öffnungsabschnitt) und
einen oberen Öffnungsabschnitt 213 (dritter Öffnungsabschnitt),
die jeweils an dem unteren Ende und einem oberen Ende des Druckeinleitkanals 211 (Durchlassteil 21)
angeordnet sind.
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Bei
dieser Ausführungsform
sind die obere Seite und die untere Seite in Bezug auf die Schwerkraftrichtung
definiert (vertikale Richtung) und zwar in einem Verwendungszustand
des Drucksensors 1. Das heißt die obere Seite und die
untere Seite sind in Bezug auf die Schwerkraftrichtung definiert
und zwar für
den Drucksensor 1, wenn dieser an dem Fahrzeug oder ähnlichem
angebracht ist, um den darin vorhandenen Druck zu detektieren.
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In
diesem Fall ist der untere Öffnungsabschnitt 212 an
der unteren Seite des Gehäuseabschnitts 202 positioniert.
Der untere Öffnungsabschnitt 212 und
der obere Öffnungsabschnitt 213 sind zum
Inneren der Gehäuseeinheit 2 hin
offen, das heißt
sie kommunizieren direkt mit dem Äußeren der Gehäuseeinheit 2.
Der Druckeinleitkanal oder Durchgang 211 kommuniziert mit
dem Äußeren über den unteren Öffnungsabschnitt 212 und
den oberen Öffnungsabschnitt 213.
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Die
Druck-Detektorvorrichtung 1 kann an dem Fahrzeug oder ähnlichem
in einer solchen Weise angebracht werden, dass die Erstreckungsrichtung
des Druckeinleitkanals 211 die horizontale Richtung schneidet.
Beispielsweise kann der Druckeinleitkanal oder Durchgang 211 so
angeordnet werden, dass er sich in der vertikalen Richtung erstreckt.
Der Gehäuseöffnungsabschnitt 202 und
der obere Öffnungsabschnitt 213,
die an dem oberen Ende der Erstreckungsrichtung des Druckeinleitkanals 211 positioniert
sind, können
der vertikalen Richtung gegenüberliegen
bzw. zu dieser hinweisen. Der untere Öffnungsabschnitt 212,
der an dem unteren Ende der Erstreckungsrichtung des Druckeinleitkanals 211 positioniert
ist, kann zu der horizontalen Richtung hinweisen.
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Das
Durchlassteil 21 zum Festlegen des Druckeinleitkanals 211 ist
mit einer vorbestimmten Länge
ausgeführt,
um eine Luft-Kommunikation zwischen dem Gehäuseöffnungsabschnitt 202 und
dem unteren Öffnungsabschnitt 212 aufrecht
zu erhalten.
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Die
Schaltungsplatine 30 ist ferner mit einer Berechnungseinheit
(nicht gezeigt) ausgestattet, um den Druck entsprechend den Detektionssignalen
von der Druckdetektoreinheit 31 zu berechnen, und mit einer
Kupplungsschaltung (Interface) (nicht gezeigt), um die Drucksignale
nach außen
hin oder ähnlichem zu
senden.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist die Art der Schaltungsanordnung 3 nicht eingeschränkt und zwar
unter der Bedingung, dass die Schaltungsanordnung 3 den
Druck detektieren kann. Beispielsweise kann die Schaltungsanordnung 3 aus
einem Drucksensor vom Membrantyp bestehen.
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Die
Schaltungsanordnung 3 kann in dem Gehäuseteil 20 in einer
solchen Weise aufgenommen sein, dass die Detektoroberfläche 311 der
Druck-Detektoreinheit 31 zu dem Gehäuseöffnungsabschnitt 202 hin
zeigt bzw. diesem gegenüberliegt.
Die Schaltungsanordnung 2 ist an der Seitenwand 201 des
Gehäuseteils 20 über ein
Verbindungsteil 32 fixiert.
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Die
Druck-Detektoreinheit 31 ist mit einem vorspringenden Abschnitt 312 ausgestattet,
der mit der Detektionsoberfläche 311 integriert
ausgeführt
ist und ist an einem Umfang (das heißt Rand) der Detektionsoberfläche 311 positioniert.
Das heißt
der vorspringende Abschnitt 312 ragt von dem Umfang der Detektionsoberfläche 311 vor.
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Die
Seitenwand 201 des Gehäuseteiles 20 ist
mit einem Ausnehmungsabschnitt 203 versehen, der an einer
inneren Fläche
angeordnet ist (auf der Seite des Aufnahmeraumes des Gehäuseteiles 20) und
zwar von der Seitenwand 201. Das heißt die Innenfläche der
Seitenwand 201 ist konkav gestaltet, um dadurch den Ausnehmungsabschnitt 203 zu
bilden. Der Ausnehmungsabschnitt 203 ist am Umfang des
Gehäuseöffnungsabschnitts 202 der
Seitenwand 201 positioniert. Der vorspringende Abschnitt 312 ist in
den Ausnehmungsabschnitt 203 eingeführt, so dass das Innere (der
Aufnahmeraum) des Gehäuseteiles 20 geschlossen
ist.
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Das
heißt
der Aufnahmeraum des Gehäuseteiles 20 kann
im Wesentlichen hermetisch verschlossen werden. Somit kann das Eindringen
einer Flüssigkeit
zu der Schaltungsanordnung 3 oder auch das Eindringen einer ähnlichen
Substanz verhindert werden, ausgenommen zu der Detektionsoberfläche 311.
In diesem Fall kann ein Dichtungsteil zwischen dem Ausnehmungsabschnitt 203 und
dem vorspringenden Abschnitt 312 angeordnet sein.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
ist der obere Öffnungsabschnitt 213,
der an dem oberen Ende des Durchlassteiles 21 angeordnet
ist, durch ein Filter 4 abgedeckt, welches atmungsaktiv
ist (das heißt das
Filter 4 ermöglicht
eine Kommunikation von Luft dort hindurch). Es können daher das Eindringen von Flüssigkeit
und Fremdstoffen in den Druckeinleitkanal 211 über den
oberen Öffnungsabschnitt 213 eingeschränkt werden,
während
jedoch eine Kommunikation von Luft aufrechterhalten wird und zwar
zwischen dem Druckeinleitkanal 211 und dem Äußeren bzw.
der Umgebung.
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Das
Filter 4 kann an dem Durchlassteil 21 beispielsweise
durch Schweißen
des Umfangs des Filters 4 am Umfang des oberen Öffnungsabschnitts 213 fixiert
werden, oder durch Ineingriffbringen des Filters 4 und
einer Nageleinheit, die an dem Passagierteil 21 angeordnet
ist, oder kann über
einen Klebemittelstreifen oder ein Klebemittel oder ähnliches daran
befestigt bzw. gebondet sein.
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Als
nächstes
wird eine Druckdetektorvorrichtung 7 eines Vergleichsbeispiels
unter Hinweis auf 4 beschrieben.
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Gemäß dem Vergleichsbeispiel
enthält
die Gehäuseeinheit 2 der
Druck-Detektorvorrichtung 7 das Gehäuseteil 20, welches
die Schaltungsanordnung 3 aufnimmt, und das Durchlassteil 21,
in welchem der Druckeinleitkanal 211 festgelegt ist, um
den Druck der Umgebung zu der Detektionsoberfläche 311 der Fühleinheit 31 der
Schaltungsanordnung 3 zu übertragen. Der Druckeinleitkanal 211 ist
mit lediglich einem Gehäuseöffnungsabschnitt 202 und
dem unteren Öffnungsabschnitt 212 ausgestattet,
die jeweils an dem oberen Ende bzw. dem unteren Ende des Druckeinleitkanals 211 angeordnet
sind. Der Gehäuseöffnungsabschnitt 202 liegt
der Detektionsoberfläche 311 gegenüber. Der
untere Öffnungsabschnitt 212 ist
nach unten hin offen, so dass er mit dem Äußeren oder Umgebung der Gehäuseeinheit 2 kommuniziert.
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In
einem Fall, bei dem Flüssigkeit
wie beispielsweise Regenwasser in den Druckeinleitkanal 211 eindringt
und den Druckeinleitkanal 211 blockiert, wird der obere
Raum (das heißt
die obere Seite der Flüssigkeit)
des Druckeinleitkanals 211 zu einem abgeschlossenen Raum.
Da die Schwerkraft, die auf die Flüssigkeit wirkt, ausgeglichen
wird und zwar aufgrund einer Druckabnahme des geschlossenen oberen
Raumes, wird die Flüssigkeit
daran gehindert nach unten zu fließen (das heißt es wird
verhindert, dass sie aus dem Druckeinleitkanal 211 ausgetragen
wird). Somit wird die Druckübertragung
von dem Äußeren zu
der Detektionsoberfläche 311 behindert.
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Gemäß der Druck-Detektorvorrichtung 1 dieser
Ausführungsform
ist der obere Öffnungsabschnitt 213 zusätzlich an
der oberen Seite des unteren Öffnungsabschnitts 212 des
Druckeinleitkanals 211 vorgesehen, um Luft in den Druckeinleitkanal 211 von der
Umgebung der Gehäuseeinheit 2 her
einzuleiten. Wenn somit der Druckeinleitkanal 211 durch
die Flüssigkeit
blockiert wird, die in diesen eingedrungen ist, kann der Druckabfall
in dem oberen Raum des Druckeinleitkanals 211 eingeschränkt werden.
Daher kann auch die Flüssigkeit
unmittelbar nach unten fließen,
um aus dem Druckeinleitkanal 211 ausgetragen zu werden.
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Der
Bereich bzw. Fläche
des oberen Öffnungsabschnitts 213 ist
nicht eingeschränkt.
Beispielsweise kann der Bereich oder Öffnungsbereich des oberen Öffnungsabschnitts 213 kleiner
sein als derjenige des unteren Öffnungsabschnitts 212 (der für die Druckdetektion
der Umgebung bzw. des Äußeren über die
Detektionsoberfläche 311 vorgesehen ist)
mit der Voraussetzung, dass die in den Druckeinleitkanal 211 eingedrungene
Flüssigkeit über den
unteren Öffnungsabschnitt 212 im
Wesentlichen ausgetragen werden kann.
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In
diesem Fall kann der obere Öffnungsabschnitt 213 näher zu der
Detektionsoberfläche 311 angeordnet
werden (Gehäuseöffnungsabschnitt 202) und
zwar näher
als der untere Öffnungsabschnitt 212.
Somit kann die Flüssigkeit,
die in der Nähe
oder Nachbarschaft der Detektionsoberfläche 311 eindringt,
im Wesentlichen ausgetragen werden, da die Lufteinführung über den
oberen Öffnungsabschnitt 213 vorhanden
ist. Beispielsweise können
sowohl der obere Öffnungsabschnitt 213 als
auch der Gehäuseöffnungsabschnitt 202 an
dem oberen Ende des Durchlassteiles 21 angeordnet werden
(Druckeinleitkanal 211) und liegen einander gegenüber, wie in 1 gezeigt
ist.
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Als
nächstes
wird die Wirkung und die Betriebsweise der Druck-Detektorvorrichtung 1 beschrieben.
In diesem Fall wird die Druck-Detektorvorrichtung 1 in
geeig neter Weise in einem Kollisions-Detektorgerät verwendet, welches für das Passagierschutzsystem
in einem Fahrzeug vorgesehen sein kann. Das Passagierschutzsystem
besitzt einen Seitenairbag oder ähnliches,
um einen Passagier bei einer seitlichen Kollision des Fahrzeugs
zu schützen, um
ein Beispiel zu nennen.
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Wie
in 2A und auch 2B gezeigt
ist, ist das Kollsions-Detektorgerät mit der Druck-Detektorvorrichtung 1 ausgestattet,
die in einem Raum 53 montiert ist, der in einer Tür 5 des
Fahrzeugs ausgebildet ist, um eine Druckschwankung (aufgrund der Deformation
der Tür 5,
die durch die seitliche Kollision oder ähnliches verursacht wird) in
dem Inneren der Tür 5 zu
detektieren. Der Seitenairbag oder ähnliche Einrichtung kann dann
betätigt
werden, wenn das Kollisions-Detektorgerät die seitliche Kollision des
Fahrzeugs detektiert hat.
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In
diesem Fall ist die Druck-Detektorvorrichtung 1 an der
Tür 5 in
einer solchen Weise angebracht, dass die Erstreckungsrichtung des
Druckeinleitkanals 211 die horizontale Richtung schneidet (beispielsweise
in einer solchen Weise, dass der Druckeinleitkanal 211 sich
im Wesentlichen in vertikaler Richtung erstreckt).
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Die
Tür 5 besitzt
eine äußere Konsole 50, eine
innere Konsole 51 und ein Fensterglas 52. Die äußere Konsole 50 bildet
einen Teil eines äußeren Teiles
des Fahrzeugs. Die innere Konsole 51 bildet einen Teil
eines inneren Teiles des Fahrzeugs. Das heißt die innere Konsole 51 ist
an der Seite eines Passagierraumes des Fahrzeugs positioniert.
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Die
Tür 5 enthält einen
darin ausgebildeten im Wesentlichen abgeschlossenen Raum 53 zwischen
der äußeren Konsole 50 und
der inneren Konsole 51. Der Raum 53 ist mit einer
kleinen Kommunikationseinrichtung (Strömungsmittelkommunikation ausgestattet
und zwar zum Äußeren der
Tür 5 hin. Wenn
der Druck (Luftdruck) des Äußeren der
Tür 5 variiert,
variiert auch der Druck (Luftdruck) in dem Raum 53 im Inneren
der Tür 5.
Der Raum 53 ist in solcher Weise ausgebildet, dass der
Druck in dem Raum 53 (das heißt der innere Druck der Tür 5)
ansteigt, wenn die Kapazität
(das heißt
das Volumen) des Raumes 53 schlagartig variiert.
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Wenn
beispielsweise eine Kollision zwischen einem Hindernis und der Tür 5 des
Fahrzeugs auftritt, kontaktiert das Hindernis die äußere Konsole 50 der Tür 5 und
drückt
die äußere Konsole 50 zur
Innenseite hin (der Seite des Passagierraumes) von dem betreffenden
Fahrzeug. Somit wird die äußere Konsole 50 verformt,
um zur Seite der inneren Konsole 51 hin vorzuragen. Da
der Aufschlag aufgrund der Kollision nicht direkt auf die innere
Konsole 51 erfolgt, kann die Gestalt der inneren Konsole 51 zeitweilig
beibehalten werden.
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In
einem Fall, bei dem die äußere Konsole 50 daher
aufgrund der Kollision verformt wird, wird die Kapazität des Raumes 53 des
Inneren der Tür 5 plötzlich reduziert.
Der Betrag oder das Ausmaß der Strömungsmittelkommunikation
zwischen dem Raum 53 und dem Äußeren der Tür 5 ist relativ klein und
somit steigt der Druck in dem Raum 53 in signifikanter
Weise. Der Druck in dem Raum 53 wird mit Hilfe der Druck-Detektorvorrichtung 1 detektiert.
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Wenn
der Druck in dem Raum 53 der Tür 5 ansteigt, steigt
auch der Druck um die Druck-Detektorvorrichtung 1 herum
ebenfalls an. Der Raum 53 kommuniziert mit dem Gehäuseöffnungsabschnitt 202 über den
Druckeinleitkanal 211 mit dem unteren Öffnungsabschnitt 212 und
dem oberen Öffnungsabschnitt 213.
Somit kann der Druck, der auf die Detektionsoberfläche 311 der
Schaltungsanordnung 3 aufgebracht wird, die in dem Gehäuseteil 20 angeordnet ist,
detektiert werden.
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Die
von der Schaltungsanordnung 3 detektierten Drucksignale
können
zu einer Airbag-ECU (nicht gezeigt) gesendet werden, die eine Bestimmung
der Kollision basierend auf den Drucksignalen durchführt. Der
Seitenairbag oder ähnliche
Einrichtung wird dann aufgeblasen, wenn eine Kollision ermittelt
wurde.
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Gemäß der ersten
Ausführungsform
kann die Druck-Detektorvorrichtung 1 an der Tür 5 des Fahrzeugs
in einer solchen Weise angebracht sein, dass der Druckeinleitkanal 211 sich
im Wesentlichen in der vertikalen Richtung erstreckt. In diesem
Fall detektiert die Schaltungsanordnung 3 den Druck, wobei
der untere Öffnungsabschnitt 212 an
der unteren Seite des Gehäuseöffnungsabschnitts 202 positioniert
ist und wobei der obere Öffnungsabschnitt 213 an
der oberen Seite des unteren Öffnungsabschnitts 212 positioniert
ist.
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Der
obere Öffnungsabschnitt 213 ist
durch das atmungsfähige
Filter 4 abgedeckt, welches das Eindringen von Wasser oder
Fremdstoffen in den Druckeinleitkanal 211 einschränkt. Selbst
wenn daher eine Flüssigkeit
wie beispielsweise Wasser in die Tür 5 eintritt, kann
die Flüssigkeit
darin eingeschränkt werden
in den Druckeinleitkanal 211 durch den oberen Öffnungsabschnitt 213 einzudringen.
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Da
darüber
hinaus der obere Öffnungsabschnitt 213 durch
das atmungsfähige
Filter 4 abgedeckt ist und an der oberen Seite des unteren Öffnungsabschnitts 212 des
Druckeinleitkanals 211 angeordnet ist, kann ein Druckabfall
des oberen Abschnitts des Druckeinleitkanals 211 eingeschränkt werden
und zwar selbst dann, wenn eine Flüssigkeit in den Druckeinleitkanal 211 über den
unteren Öffnungsabschnitt 212 eintritt.
Daher kann die Flüssigkeit
unmittelbar aus dem Druckeinleitkanal oder Durchgang 211 über den
unteren Öffnungsabschnitt 212 ausgetragen
werden.
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Es
kann somit die Druck-Detektorvorrichtung 1 den Druck im
Wesentlichen detektieren, so dass das Kollisions-Detektionsgerät, welches
die Fahrzeugkollision basierend auf dem Druck bestimmt, der durch
die Druck-Detektorvorrichtung 1 detektiert wird, mit einer
verbesserten Zuverlässigkeit
realisiert werden kann.
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[ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM]
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Es
wird nun im Folgenden eine zweite Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung unter Hinweis auf 3 beschrieben.
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Gemäß der zweiten
Ausführungsform
erstreckt sich das Durchlassteil 21 der Druck-Detektorvorrichtung 1 weiter
zu der entgegengesetzten Seite des unteren Öff nungsabschnitts 212 hin,
so dass der obere Öffnungsabschnitt 213 und
der untere Öffnungsabschnitt 212 jeweils
an zwei sich gegenüberliegenden
Seiten (in der Erstreckungsrichtung des Durchlassteiles 21)
des Gehäuseöffnungsabschnitts 202 angeordnet
sind.
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In
diesem Fall ist die Druck-Detektorvorrichtung 1 an dem
Fahrzeug oder ähnlichem
in einer solchen Weise angebracht, dass der obere Öffnungsabschnitt 213 an
der oberen Seite des Gehäuseöffnungsabschnitts 202 positioniert
ist (Detektionsoberfläche 311).
Das heißt
die Detektionsoberfläche 311 ist
so angeordnet, um den Druck zu detektieren, wobei der obere Öffnungsabschnitt 213 an
der oberen Seite des Gehäuseöffnungsabschnitts 202 positioniert
ist (der Detektionsoberfläche 311)
und bei dem unteren Öffnungsabschnitt 212.
Der obere Öffnungsabschnitt 213 ist
mit dem atmungsfähigen
Filter 4 abgedeckt.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
ist der obere Öffnungsabschnitt 213 des
Druckeinleitkanals 211 an der oberen Seite der Detektionsoberfläche 311 positioniert.
Selbst wenn somit eine Flüssigkeit
in den Druckeinleitkanal 211 eindringt, kann die Flüssigkeit darin
eingeschränkt
werden bis zu der Detektionsoberfläche 311 vorzudringen
und wird unmittelbar über den
unteren Öffnungsabschnitt 212 ausgetragen.
Es kann daher die Flüssigkeit
der ähnliches
im Wesentlichen darin eingeschränkt
werden sich auf der Detektionsoberfläche 311 auszubilden.
Demzufolge kann der Druck durch die Druck-Detektorvorrichtung 1 in
richtiger Weise detektiert werden.
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In
Verbindung mit der Druck-Detektorvorrichtung 1 und dem
Kollision-Detektorgerät,
bei welchem die Druck-Detektorvorrichtung 1 vorgesehen
ist, sind diejenigen Einrichtungen, die nicht in Verbindung mit der
zweiten Ausführungsform
beschrieben wurden, die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform.
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[ANDERE AUSFÜHRUNGSFORM]
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Beispielsweise
kann das Gehäuseteil 20 auch
mit einer Kommunikationsöffnung
ausgestattet sein, die aus einem Durchgangsloch besteht, um eine
Strömungsverbindung
des Inneren (des Aufnahmeraumes) des Gehäuseteiles 20 mit der
Umgebung oder dem Äußeren herzustellen.
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Darüber hinaus
ist bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der dritte Öffnungsabschnitt 213 (der
obere Öffnungsabschnitt)
des Druckeinleitkanals 211 zum Äußeren der Gehäuseeinheit 2 hin geöffnet. Jedoch
kann der dritte Öffnungsabschnitt 213 auch
an der Seitenwand 201 des Gehäuseteiles 20 angeordnet
sein, so dass er zu dem Aufnahmeraum hin offen ist, der in dem Gehäuseteil 20 festgelegt
ist. In diesem Fall ist der dritte Öffnungsabschnitt 213 mit
dem Filter 4 abgedeckt und an der oberen Seite des zweiten Öffnungsabschnitts 212 (unterer Öffnungsabschnitt)
positioniert. Somit kann Luft in den Druckeinleitkanal 211 von
dem Aufnahmeraum des Gehäuseteiles 20 eingeleitet
werden, um einen Druckabfall des Druckeinleitkanals 211 einzuschränken, wenn
der Druckeinleitkanal 211 durch eine Flüssigkeit blockiert wird, die
in diesen über
den unteren Öffnungsabschnitt 212 eingedrungen
ist.