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DE102006048397B4 - Druck-Detektorvorrichtung - Google Patents

Druck-Detektorvorrichtung Download PDF

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DE102006048397B4
DE102006048397B4 DE102006048397A DE102006048397A DE102006048397B4 DE 102006048397 B4 DE102006048397 B4 DE 102006048397B4 DE 102006048397 A DE102006048397 A DE 102006048397A DE 102006048397 A DE102006048397 A DE 102006048397A DE 102006048397 B4 DE102006048397 B4 DE 102006048397B4
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pressure
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pressure detector
housing
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Shingo Kariya Wanami
Toshiyuki Kariya Murai
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Denso Corp
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Abstract

Druck-Detektorvorrichtung (1) mit:
einer Gehäuseeinheit (2), in welcher ein Aufnahmeraum und ein Druckeinleitkanal (211) festgelegt ist, wobei ein Ende des Druckeinleitkanals (211)
einen ersten Öffnungsabschnitt (202) aufweist, der zu dem Aufnahmeraum hin geöffnet ist und das andere Ende des Druckeinleitkanals (211) einen zweiten Öffnungsabschnitt (212) aufweist, der zum Äußeren der Gehäuseeinheit (2) hin an einer Stelle vertikal unterhalb des ersten Öffnungsabschnitts (202) offen ist, um das Äußere des Druckeinleitkanals (211) mit dem ersten Öffnungsabschnitt (202) zu verbinden; und
einer Druck-Detektoreinheit (31), die in dem Aufnahmeraum aufgenommen ist, wobei die Druck-Detektoreinheit (31) eine Detektionsoberfläche (311) zum Detektieren eines Druckes des Äußeren aufweist, der auf die Detektionsoberfläche (311) über den Druckeinleitkanal (211) aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass:
der Druckeinleitkanal (211) ferner einen dritten Öffnungsabschnitt (213) aufweist, der zu dem Äußeren der Gehäuseeinheit (2) an einer Stelle vertikal über dem zweiten Öffnungsabschnitt (212) geöffnet ist, um das Äußere der...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druck-Detektorvorrichtung nach dem Anspruch 1.
  • Aus der DE 103 33 964 A1 und der DE 199 23 985 A1 ist eine Druck-Detektorvorrichtung bekannt, die ein Gehäuse aufweist, in welchem ein Aufnahmeraum und in Druckeinleitkanal festgelegt sind, wobei der Druckeinleitkanal eine erste Öffnung, die zu dem Aufnahmeraum hin geöffnet ist, und eine zweite Öffnung, die zum Äußeren des Gehäuses hin geöffnet ist, aufweist. Ferner ist bei dieser bekannten Druck-Detektorvorrichtung in dem Aufnahmeraum eine Druck-Detektoreinheit angeordnet, wobei die Druck-Detektoreinheit eine Detektionsoberfläche zum Detektieren eines äußeren Drucks aufweist, der durch den Druckeinleitkanal auf die Detektionsoberfläche aufgebracht wird.
  • Aus der DE 195 04 353 A1 ist ein Verformungssensor bekannt, der einen verformbaren Kasten und einen Drucksensor umfasst. Der verformbare Kasten ist zwischen einem Fahrzeugtür-Außenwandteil und einem Türinnenelement der Fahrzeugtür derart angeordnet, dass eine Druckaufnahmefläche des verformbaren Kastens mit einer vorgegebenen Flächengröße dem Fahrzeugür-Außenwandteil gegenüberliegt. Der verformbare Kasten ist in einem halbdichten Zustand. Der Drucksensor erfasst den Innendruck des verformbaren Kastens und gibt ein elektrisches Signal proportional zu dem erfassten Wert ab. Ferner ist in dem Kasten eine kleine Öffnung zur Entlüftung der Luft bzw. des Gases in einer Seitenwand des Kastens ausgebildet. In dieser kleinen Öffnung ist ein Kunststoffbauteil eingesetzt, das als Entlüftungselement dient und als eine Art Mündung wirkt, da in diesem Bauteil ein kleines Loch ausgebildet ist.
  • Aus der JP 09195813 A ist eine Druck-Detektoreinheit mit einem Filter im Lufteinlass des Drucksensors bekannt.
  • Im Allgemeinen ist ein Fahrzeug mit einem Passagier-Schutzsystem zum Schützen der Passagiere bei einer Kollision des Fahrzeugs ausgestattet. Das Passagierschutzsystem umfasst beispielsweise eine Airbagvorrichtung, die aufgeblasen werden kann, um den Kopfabschnitt oder ähnliches eines Passagiers zu schützen und/oder eine Vorspanner-Vorrichtung, um ein Losesein des Sitzgurtes des Fahrzeugs zu beseitigen.
  • Die Airbagvorrichtung und die Vorspanner-Vorrichtung werden durch eine Steuereinheit wie beispielsweise eine ECU gesteuert. Die ECU führt eine Bestimmung der Fahrzeugkollision durch und zwar basierend auf Signalen von Sensoren, die an dem Fahrzeug montiert sind, und betätigt die Airbagvorrichtung und auch die Vorspanner-Vorrichtung, wenn eine Fahrzeugkollision bestimmt wird.
  • Es ist für das Passagierschutzsystem wünschenswert den Passagier nicht nur bei einer Fahrzeugkollision in der Fahrzeugfahrrichtung zu schützen (das heißt in der Fahrzeug-Front-Heck-Richtung), sondern auch gegen eine seitliche Kollision des Fahrzeugs, bei der ein Fahrzeug-Breite-Richtung-Aufschlag oder Stoß an dem Fahrzeug verursacht wird. Beispielsweise ist gemäß der Offenbarung in der JP-2-249740A eine Airbagvorrichtung zum Schützen eines Passagiers bei einer seitlichen Kollision des Fahrzeugs mit einem Seitenairbag ausgestattet, der gemäß den Detektionssignalen eines Drucksensors aufgeblasen werden kann. Der Drucksensor detektiert einen Druck in einem Innenraum der Fahrzeugtür.
  • Allgemein ist ein Drucksensor mit einem Gehäuseteil vorgesehen, in welchem eine Fühleinheit einer Schaltungsanordnung zum Detektieren des Druckes aufgenom men ist, und es ist ein Durchgangsteil vorgesehen, in welchem ein Druckeinleitdurchgang festgelegt ist, über welchen Druck zu der Detektoroberfläche der Fühleinheit übertragen wird. Der Druckeinleitkanal oder Durchgang kommuniziert mit dem Inneren des Gehäuseteiles und umfasst einen unteren Öffnungsabschnitt, der nach unten hin offen ist, so dass er mit dem Inneren des Gehäuseteiles kommuniziert.
  • Da eine Schaltungsplatine oder ähnliches der Schaltungsanordnung, die in dem Gehäuseteil aufgenommen ist, aufgrund eines Feuchtwerdens oder Feuchtigkeit eine Fehlfunktion aufweisen kann, muss das Gehäuseteil eine hohe Wasserdichtigkeitsqualität aufweisen. Das heißt es muss Feuchtigkeit daran gehindert werden in das Gehäuseteil einzudringen, ausgenommen zu der Detektionsoberfläche, die dem Druckeinleitkanal oder Durchgang gegenüberliegt, der mit dem Inneren kommuniziert.
  • In diesem Fall ist der untere Öffnungsabschnitt des Druckeinleitkanals oder Durchgangs nach unten hin geöffnet, um zu verhindern, dass Flüssigkeit oder Fremdstoffe die Fühleinheit erreichen können.
  • Wenn jedoch Flüssigkeit wie beispielsweise Regen in den Druckeinleitkanal über den unteren Öffnungsabschnitt eingeleitet wird, so dass der Druckeinleitkanal oder Durchgang blockiert wird, wird der obere Raum des Druckeinleitkanals zu einem abgeschlossenen Raum. Da die Schwere oder Schwerkraft der Flüssigkeit ausgeglichen wird und zwar durch einen Druckabfall des verschlossenen oberen Raumes, wird die Flüssigkeit daran gehindert nach unten abzufließen (das heißt es entsteht eine Behinderung, dass die Flüssigkeit aus dem Druckeinleitkanal ausgetragen wird). Speziell in einem Fall, bei dem sich die Flüssigkeit verfestigt und zwar aufgrund einer Temperaturabnahme oder ähnlichem, wird die Übertragung des Druckes des Inneren zu der Detektoroberfläche beeinträchtigt. Daher wird die Zuverlässigkeit des Drucksensors abgesenkt.
  • Im Hinblick auf die oben beschriebenen Nachteile ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Druckdetektorvorrichtung zu schaffen, die eine zufriedenstellende Zuverlässigkeit besitzt und zwar selbst bei einer feuchten Umgebung.
  • Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
  • Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Druck-Detektorvorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine Druckdetektorvorrichtung eine Gehäuseeinheit, die in ihrem Inneren einen Aufnahmeraum und einen Druckeinleitkanal aufweist, und umfasst eine Druck-Detektoreinheit, die in dem Aufnahmeraum aufgenommen ist. Die Druck-Detektoreinheit besitzt eine Detektoroberfläche zum Detektieren eines Druckes des Inneren, welches der Detektoroberfläche über den Druckeinleitkanal ausgesetzt ist. Zwei Enden des Druckeinleitkanals besitzen jeweils einen ersten Öffnungsabschnitt, der zu dem Aufnahmeraum hin offen ist, und einen zweiten Öffnungsabschnitt, der zu dem Inneren der Gehäuseeinheit hin offen ist. Der Druckeinleitkanal oder Einleitdurchgang umfasst ferner einen dritten Öffnungsabschnitt, der zu einem der Räume gemäß dem Aufnahmeraum und dem äußeren Raum bzw. dem Äußeren hin offen ist. Die Druck-Detektoreinheit ist so angeordnet, um den Druck zu detektieren, wobei der erste Öffnungsabschnitt und der dritte Öffnungsabschnitt an einer oberen Seite des zweiten Öffnungsabschnitts positioniert sind.
  • Es kann somit Luft in den Druckeinleitkanal über den dritten Öffnungsabschnitt eingeleitet werden, der an der oberen Seite des zweiten Öffnungsabschnitts positioniert ist, um dadurch einen Druckabfall in dem oberen Abschnitt des Druckeinleitkanals einzuschränken, wenn der Druckeinleitkanal durch Flüssigkeit oder ähnliches blockiert wird, die darin eingedrungen ist. Es kann daher die Flüssigkeit oder ähnliches unmittelbar aus dem Druckeinleitkanal über den zweiten Öffnungsabschnitt ausgetragen werden. Demzufolge kann der Druck im Wesentlichen über die Druckdetektoreinheit detektiert werden.
  • Die oben erläuterten und weitere Ziele, der Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich klarer aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen, in welchen zeigen:
  • 1 eine schematische Schnittansicht, die eine Konstruktion einer Druck-Detektorvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 2A eine schematische Ansicht, die ein Kollisions-Detektorsystem mit einer Druck-Detektorvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform aufweist, und 2B eine vergrößerte Teilschnittansicht, die einen Teil IIB in 2A veranschaulicht;
  • 3 eine schematische Schnittdarstellung, die eine Konstruktion einer Druck-Detektorvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wiedergibt; und
  • 4 eine schematische Schnittdarstellung, die eine Konstruktion einer Druck-Detektorvorrichtung gemäß einem Vergleichsbeispiel veranschaulicht.
  • Es werden nun beispielhafte Ausführungsformen unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • [ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM]
  • Eine Druck-Detektorvorrichtung 1 gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Hinweis auf die 1 bis 2B beschrieben. Die Druck-Detektorvorrichtung 1 kann in geeigneter Weise in einem Passagierschutzsystem eines Fahrzeugs verwendet werden und zwar zum Zwecke einer Kollisionsdetektierung des Fahrzeugs, um ein Beispiel zu nennen.
  • Wie in 1 gezeigt ist, ist die Druck-Detektorvorrichtung 1 mit einer Gehäuseeinheit 2, einer Schaltungsanordnung 3 und einem Filter 4 ausgestattet. Die Schaltungsanordnung 3 umfasst eine Schaltungsplatine 30 und eine Druck-Detektoreinheit 31, die an der Schaltungsplatine 30 montiert ist. Die Druck-Detektoreinheit 31 besitzt eine Detektionsoberfläche 311 zum Detektieren eines Druckes, der auf diese aufgebracht wird.
  • Die Gehäuseeinheit 2 ist aus einem Harz oder ähnlichem Material hergestellt. Die Gehäuseeinheit 2 umfasst ein Gehäuseteil 20, in welchem ein Aufnahmeraum festgelegt ist, in dem die Schaltungsanordnung 3 aufgenommen wird, und umfasst ein Durchgangsteil 21, in welchem ein Druckeinleitkanal 211 festgelegt ist. Das Durchgangsteil 21 besitzt beispielsweise eine rohrförmige Gestalt.
  • Das Gehäuseteil 20 besitzt einen Gehäuseöffnungsabschnitt 202 (erster Öffnungsabschnitt), der an einer Seitenwand 201 des Gehäuseteiles 20 angeordnet ist und zu dem Druckeinleitkanal oder Durchgang 211 hin offen ist. Das heißt in diesem Fall kann das Durchgangs- oder Durchlassteil 21 an der Außenseite des Gehäuseteiles 20 angeordnet sein und ist mit dem Gehäuseteil 20 an dem Gehäuseöffnungsabschnitt 202 verbunden. Somit kommuniziert der Druckeinleitkanal 211 mit dem Aufnahmeraum des Gehäuseteiles 20 über den Gehäuseöffnungsabschnitt 202.
  • Der Gehäuseöffnungsabschnitt 202 kann so angeordnet sein, dass er der Detektionsoberfläche 311 der Druck-Detektoreinheit 31 gegenüberliegt, so dass der Druck im Inneren der Gehäuseeinheit 2 zu der Detektionsoberfläche 311 über dem Druckeinleitkanal 211 übertragen werden kann und detektiert wird.
  • Das Durchlassteil 21 besitzt einen unteren Öffnungsabschnitt 212 (zweiter Öffnungsabschnitt) und einen oberen Öffnungsabschnitt 213 (dritter Öffnungsabschnitt), die jeweils an dem unteren Ende und einem oberen Ende des Druckeinleitkanals 211 (Durchlassteil 21) angeordnet sind.
  • Bei dieser Ausführungsform sind die obere Seite und die untere Seite in Bezug auf die Schwerkraftrichtung definiert (vertikale Richtung) und zwar in einem Verwendungszustand des Drucksensors 1. Das heißt die obere Seite und die untere Seite sind in Bezug auf die Schwerkraftrichtung definiert und zwar für den Drucksensor 1, wenn dieser an dem Fahrzeug oder ähnlichem angebracht ist, um den darin vorhandenen Druck zu detektieren.
  • In diesem Fall ist der untere Öffnungsabschnitt 212 an der unteren Seite des Gehäuseabschnitts 202 positioniert. Der untere Öffnungsabschnitt 212 und der obere Öffnungsabschnitt 213 sind zum Inneren der Gehäuseeinheit 2 hin offen, das heißt sie kommunizieren direkt mit dem Äußeren der Gehäuseeinheit 2. Der Druckeinleitkanal oder Durchgang 211 kommuniziert mit dem Äußeren über den unteren Öffnungsabschnitt 212 und den oberen Öffnungsabschnitt 213.
  • Die Druck-Detektorvorrichtung 1 kann an dem Fahrzeug oder ähnlichem in einer solchen Weise angebracht werden, dass die Erstreckungsrichtung des Druckeinleitkanals 211 die horizontale Richtung schneidet. Beispielsweise kann der Druckeinleitkanal oder Durchgang 211 so angeordnet werden, dass er sich in der vertikalen Richtung erstreckt. Der Gehäuseöffnungsabschnitt 202 und der obere Öffnungsabschnitt 213, die an dem oberen Ende der Erstreckungsrichtung des Druckeinleitkanals 211 positioniert sind, können der vertikalen Richtung gegenüberliegen bzw. zu dieser hinweisen. Der untere Öffnungsabschnitt 212, der an dem unteren Ende der Erstreckungsrichtung des Druckeinleitkanals 211 positioniert ist, kann zu der horizontalen Richtung hinweisen.
  • Das Durchlassteil 21 zum Festlegen des Druckeinleitkanals 211 ist mit einer vorbestimmten Länge ausgeführt, um eine Luft-Kommunikation zwischen dem Gehäuseöffnungsabschnitt 202 und dem unteren Öffnungsabschnitt 212 aufrecht zu erhalten.
  • Die Schaltungsplatine 30 ist ferner mit einer Berechnungseinheit (nicht gezeigt) ausgestattet, um den Druck entsprechend den Detektionssignalen von der Druckdetektoreinheit 31 zu berechnen, und mit einer Kupplungsschaltung (Interface) (nicht gezeigt), um die Drucksignale nach außen hin oder ähnlichem zu senden.
  • Bei dieser Ausführungsform ist die Art der Schaltungsanordnung 3 nicht eingeschränkt und zwar unter der Bedingung, dass die Schaltungsanordnung 3 den Druck detektieren kann. Beispielsweise kann die Schaltungsanordnung 3 aus einem Drucksensor vom Membrantyp bestehen.
  • Die Schaltungsanordnung 3 kann in dem Gehäuseteil 20 in einer solchen Weise aufgenommen sein, dass die Detektoroberfläche 311 der Druck-Detektoreinheit 31 zu dem Gehäuseöffnungsabschnitt 202 hin zeigt bzw. diesem gegenüberliegt. Die Schaltungsanordnung 2 ist an der Seitenwand 201 des Gehäuseteils 20 über ein Verbindungsteil 32 fixiert.
  • Die Druck-Detektoreinheit 31 ist mit einem vorspringenden Abschnitt 312 ausgestattet, der mit der Detektionsoberfläche 311 integriert ausgeführt ist und ist an einem Umfang (das heißt Rand) der Detektionsoberfläche 311 positioniert. Das heißt der vorspringende Abschnitt 312 ragt von dem Umfang der Detektionsoberfläche 311 vor.
  • Die Seitenwand 201 des Gehäuseteiles 20 ist mit einem Ausnehmungsabschnitt 203 versehen, der an einer inneren Fläche angeordnet ist (auf der Seite des Aufnahmeraumes des Gehäuseteiles 20) und zwar von der Seitenwand 201. Das heißt die Innenfläche der Seitenwand 201 ist konkav gestaltet, um dadurch den Ausnehmungsabschnitt 203 zu bilden. Der Ausnehmungsabschnitt 203 ist am Umfang des Gehäuseöffnungsabschnitts 202 der Seitenwand 201 positioniert. Der vorspringende Abschnitt 312 ist in den Ausnehmungsabschnitt 203 eingeführt, so dass das Innere (der Aufnahmeraum) des Gehäuseteiles 20 geschlossen ist.
  • Das heißt der Aufnahmeraum des Gehäuseteiles 20 kann im Wesentlichen hermetisch verschlossen werden. Somit kann das Eindringen einer Flüssigkeit zu der Schaltungsanordnung 3 oder auch das Eindringen einer ähnlichen Substanz verhindert werden, ausgenommen zu der Detektionsoberfläche 311. In diesem Fall kann ein Dichtungsteil zwischen dem Ausnehmungsabschnitt 203 und dem vorspringenden Abschnitt 312 angeordnet sein.
  • Gemäß dieser Ausführungsform ist der obere Öffnungsabschnitt 213, der an dem oberen Ende des Durchlassteiles 21 angeordnet ist, durch ein Filter 4 abgedeckt, welches atmungsaktiv ist (das heißt das Filter 4 ermöglicht eine Kommunikation von Luft dort hindurch). Es können daher das Eindringen von Flüssigkeit und Fremdstoffen in den Druckeinleitkanal 211 über den oberen Öffnungsabschnitt 213 eingeschränkt werden, während jedoch eine Kommunikation von Luft aufrechterhalten wird und zwar zwischen dem Druckeinleitkanal 211 und dem Äußeren bzw. der Umgebung.
  • Das Filter 4 kann an dem Durchlassteil 21 beispielsweise durch Schweißen des Umfangs des Filters 4 am Umfang des oberen Öffnungsabschnitts 213 fixiert werden, oder durch Ineingriffbringen des Filters 4 und einer Nageleinheit, die an dem Passagierteil 21 angeordnet ist, oder kann über einen Klebemittelstreifen oder ein Klebemittel oder ähnliches daran befestigt bzw. gebondet sein.
  • Als nächstes wird eine Druckdetektorvorrichtung 7 eines Vergleichsbeispiels unter Hinweis auf 4 beschrieben.
  • Gemäß dem Vergleichsbeispiel enthält die Gehäuseeinheit 2 der Druck-Detektorvorrichtung 7 das Gehäuseteil 20, welches die Schaltungsanordnung 3 aufnimmt, und das Durchlassteil 21, in welchem der Druckeinleitkanal 211 festgelegt ist, um den Druck der Umgebung zu der Detektionsoberfläche 311 der Fühleinheit 31 der Schaltungsanordnung 3 zu übertragen. Der Druckeinleitkanal 211 ist mit lediglich einem Gehäuseöffnungsabschnitt 202 und dem unteren Öffnungsabschnitt 212 ausgestattet, die jeweils an dem oberen Ende bzw. dem unteren Ende des Druckeinleitkanals 211 angeordnet sind. Der Gehäuseöffnungsabschnitt 202 liegt der Detektionsoberfläche 311 gegenüber. Der untere Öffnungsabschnitt 212 ist nach unten hin offen, so dass er mit dem Äußeren oder Umgebung der Gehäuseeinheit 2 kommuniziert.
  • In einem Fall, bei dem Flüssigkeit wie beispielsweise Regenwasser in den Druckeinleitkanal 211 eindringt und den Druckeinleitkanal 211 blockiert, wird der obere Raum (das heißt die obere Seite der Flüssigkeit) des Druckeinleitkanals 211 zu einem abgeschlossenen Raum. Da die Schwerkraft, die auf die Flüssigkeit wirkt, ausgeglichen wird und zwar aufgrund einer Druckabnahme des geschlossenen oberen Raumes, wird die Flüssigkeit daran gehindert nach unten zu fließen (das heißt es wird verhindert, dass sie aus dem Druckeinleitkanal 211 ausgetragen wird). Somit wird die Druckübertragung von dem Äußeren zu der Detektionsoberfläche 311 behindert.
  • Gemäß der Druck-Detektorvorrichtung 1 dieser Ausführungsform ist der obere Öffnungsabschnitt 213 zusätzlich an der oberen Seite des unteren Öffnungsabschnitts 212 des Druckeinleitkanals 211 vorgesehen, um Luft in den Druckeinleitkanal 211 von der Umgebung der Gehäuseeinheit 2 her einzuleiten. Wenn somit der Druckeinleitkanal 211 durch die Flüssigkeit blockiert wird, die in diesen eingedrungen ist, kann der Druckabfall in dem oberen Raum des Druckeinleitkanals 211 eingeschränkt werden. Daher kann auch die Flüssigkeit unmittelbar nach unten fließen, um aus dem Druckeinleitkanal 211 ausgetragen zu werden.
  • Der Bereich bzw. Fläche des oberen Öffnungsabschnitts 213 ist nicht eingeschränkt. Beispielsweise kann der Bereich oder Öffnungsbereich des oberen Öffnungsabschnitts 213 kleiner sein als derjenige des unteren Öffnungsabschnitts 212 (der für die Druckdetektion der Umgebung bzw. des Äußeren über die Detektionsoberfläche 311 vorgesehen ist) mit der Voraussetzung, dass die in den Druckeinleitkanal 211 eingedrungene Flüssigkeit über den unteren Öffnungsabschnitt 212 im Wesentlichen ausgetragen werden kann.
  • In diesem Fall kann der obere Öffnungsabschnitt 213 näher zu der Detektionsoberfläche 311 angeordnet werden (Gehäuseöffnungsabschnitt 202) und zwar näher als der untere Öffnungsabschnitt 212. Somit kann die Flüssigkeit, die in der Nähe oder Nachbarschaft der Detektionsoberfläche 311 eindringt, im Wesentlichen ausgetragen werden, da die Lufteinführung über den oberen Öffnungsabschnitt 213 vorhanden ist. Beispielsweise können sowohl der obere Öffnungsabschnitt 213 als auch der Gehäuseöffnungsabschnitt 202 an dem oberen Ende des Durchlassteiles 21 angeordnet werden (Druckeinleitkanal 211) und liegen einander gegenüber, wie in 1 gezeigt ist.
  • Als nächstes wird die Wirkung und die Betriebsweise der Druck-Detektorvorrichtung 1 beschrieben. In diesem Fall wird die Druck-Detektorvorrichtung 1 in geeig neter Weise in einem Kollisions-Detektorgerät verwendet, welches für das Passagierschutzsystem in einem Fahrzeug vorgesehen sein kann. Das Passagierschutzsystem besitzt einen Seitenairbag oder ähnliches, um einen Passagier bei einer seitlichen Kollision des Fahrzeugs zu schützen, um ein Beispiel zu nennen.
  • Wie in 2A und auch 2B gezeigt ist, ist das Kollsions-Detektorgerät mit der Druck-Detektorvorrichtung 1 ausgestattet, die in einem Raum 53 montiert ist, der in einer Tür 5 des Fahrzeugs ausgebildet ist, um eine Druckschwankung (aufgrund der Deformation der Tür 5, die durch die seitliche Kollision oder ähnliches verursacht wird) in dem Inneren der Tür 5 zu detektieren. Der Seitenairbag oder ähnliche Einrichtung kann dann betätigt werden, wenn das Kollisions-Detektorgerät die seitliche Kollision des Fahrzeugs detektiert hat.
  • In diesem Fall ist die Druck-Detektorvorrichtung 1 an der Tür 5 in einer solchen Weise angebracht, dass die Erstreckungsrichtung des Druckeinleitkanals 211 die horizontale Richtung schneidet (beispielsweise in einer solchen Weise, dass der Druckeinleitkanal 211 sich im Wesentlichen in vertikaler Richtung erstreckt).
  • Die Tür 5 besitzt eine äußere Konsole 50, eine innere Konsole 51 und ein Fensterglas 52. Die äußere Konsole 50 bildet einen Teil eines äußeren Teiles des Fahrzeugs. Die innere Konsole 51 bildet einen Teil eines inneren Teiles des Fahrzeugs. Das heißt die innere Konsole 51 ist an der Seite eines Passagierraumes des Fahrzeugs positioniert.
  • Die Tür 5 enthält einen darin ausgebildeten im Wesentlichen abgeschlossenen Raum 53 zwischen der äußeren Konsole 50 und der inneren Konsole 51. Der Raum 53 ist mit einer kleinen Kommunikationseinrichtung (Strömungsmittelkommunikation ausgestattet und zwar zum Äußeren der Tür 5 hin. Wenn der Druck (Luftdruck) des Äußeren der Tür 5 variiert, variiert auch der Druck (Luftdruck) in dem Raum 53 im Inneren der Tür 5. Der Raum 53 ist in solcher Weise ausgebildet, dass der Druck in dem Raum 53 (das heißt der innere Druck der Tür 5) ansteigt, wenn die Kapazität (das heißt das Volumen) des Raumes 53 schlagartig variiert.
  • Wenn beispielsweise eine Kollision zwischen einem Hindernis und der Tür 5 des Fahrzeugs auftritt, kontaktiert das Hindernis die äußere Konsole 50 der Tür 5 und drückt die äußere Konsole 50 zur Innenseite hin (der Seite des Passagierraumes) von dem betreffenden Fahrzeug. Somit wird die äußere Konsole 50 verformt, um zur Seite der inneren Konsole 51 hin vorzuragen. Da der Aufschlag aufgrund der Kollision nicht direkt auf die innere Konsole 51 erfolgt, kann die Gestalt der inneren Konsole 51 zeitweilig beibehalten werden.
  • In einem Fall, bei dem die äußere Konsole 50 daher aufgrund der Kollision verformt wird, wird die Kapazität des Raumes 53 des Inneren der Tür 5 plötzlich reduziert. Der Betrag oder das Ausmaß der Strömungsmittelkommunikation zwischen dem Raum 53 und dem Äußeren der Tür 5 ist relativ klein und somit steigt der Druck in dem Raum 53 in signifikanter Weise. Der Druck in dem Raum 53 wird mit Hilfe der Druck-Detektorvorrichtung 1 detektiert.
  • Wenn der Druck in dem Raum 53 der Tür 5 ansteigt, steigt auch der Druck um die Druck-Detektorvorrichtung 1 herum ebenfalls an. Der Raum 53 kommuniziert mit dem Gehäuseöffnungsabschnitt 202 über den Druckeinleitkanal 211 mit dem unteren Öffnungsabschnitt 212 und dem oberen Öffnungsabschnitt 213. Somit kann der Druck, der auf die Detektionsoberfläche 311 der Schaltungsanordnung 3 aufgebracht wird, die in dem Gehäuseteil 20 angeordnet ist, detektiert werden.
  • Die von der Schaltungsanordnung 3 detektierten Drucksignale können zu einer Airbag-ECU (nicht gezeigt) gesendet werden, die eine Bestimmung der Kollision basierend auf den Drucksignalen durchführt. Der Seitenairbag oder ähnliche Einrichtung wird dann aufgeblasen, wenn eine Kollision ermittelt wurde.
  • Gemäß der ersten Ausführungsform kann die Druck-Detektorvorrichtung 1 an der Tür 5 des Fahrzeugs in einer solchen Weise angebracht sein, dass der Druckeinleitkanal 211 sich im Wesentlichen in der vertikalen Richtung erstreckt. In diesem Fall detektiert die Schaltungsanordnung 3 den Druck, wobei der untere Öffnungsabschnitt 212 an der unteren Seite des Gehäuseöffnungsabschnitts 202 positioniert ist und wobei der obere Öffnungsabschnitt 213 an der oberen Seite des unteren Öffnungsabschnitts 212 positioniert ist.
  • Der obere Öffnungsabschnitt 213 ist durch das atmungsfähige Filter 4 abgedeckt, welches das Eindringen von Wasser oder Fremdstoffen in den Druckeinleitkanal 211 einschränkt. Selbst wenn daher eine Flüssigkeit wie beispielsweise Wasser in die Tür 5 eintritt, kann die Flüssigkeit darin eingeschränkt werden in den Druckeinleitkanal 211 durch den oberen Öffnungsabschnitt 213 einzudringen.
  • Da darüber hinaus der obere Öffnungsabschnitt 213 durch das atmungsfähige Filter 4 abgedeckt ist und an der oberen Seite des unteren Öffnungsabschnitts 212 des Druckeinleitkanals 211 angeordnet ist, kann ein Druckabfall des oberen Abschnitts des Druckeinleitkanals 211 eingeschränkt werden und zwar selbst dann, wenn eine Flüssigkeit in den Druckeinleitkanal 211 über den unteren Öffnungsabschnitt 212 eintritt. Daher kann die Flüssigkeit unmittelbar aus dem Druckeinleitkanal oder Durchgang 211 über den unteren Öffnungsabschnitt 212 ausgetragen werden.
  • Es kann somit die Druck-Detektorvorrichtung 1 den Druck im Wesentlichen detektieren, so dass das Kollisions-Detektionsgerät, welches die Fahrzeugkollision basierend auf dem Druck bestimmt, der durch die Druck-Detektorvorrichtung 1 detektiert wird, mit einer verbesserten Zuverlässigkeit realisiert werden kann.
  • [ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM]
  • Es wird nun im Folgenden eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Hinweis auf 3 beschrieben.
  • Gemäß der zweiten Ausführungsform erstreckt sich das Durchlassteil 21 der Druck-Detektorvorrichtung 1 weiter zu der entgegengesetzten Seite des unteren Öff nungsabschnitts 212 hin, so dass der obere Öffnungsabschnitt 213 und der untere Öffnungsabschnitt 212 jeweils an zwei sich gegenüberliegenden Seiten (in der Erstreckungsrichtung des Durchlassteiles 21) des Gehäuseöffnungsabschnitts 202 angeordnet sind.
  • In diesem Fall ist die Druck-Detektorvorrichtung 1 an dem Fahrzeug oder ähnlichem in einer solchen Weise angebracht, dass der obere Öffnungsabschnitt 213 an der oberen Seite des Gehäuseöffnungsabschnitts 202 positioniert ist (Detektionsoberfläche 311). Das heißt die Detektionsoberfläche 311 ist so angeordnet, um den Druck zu detektieren, wobei der obere Öffnungsabschnitt 213 an der oberen Seite des Gehäuseöffnungsabschnitts 202 positioniert ist (der Detektionsoberfläche 311) und bei dem unteren Öffnungsabschnitt 212. Der obere Öffnungsabschnitt 213 ist mit dem atmungsfähigen Filter 4 abgedeckt.
  • Gemäß dieser Ausführungsform ist der obere Öffnungsabschnitt 213 des Druckeinleitkanals 211 an der oberen Seite der Detektionsoberfläche 311 positioniert. Selbst wenn somit eine Flüssigkeit in den Druckeinleitkanal 211 eindringt, kann die Flüssigkeit darin eingeschränkt werden bis zu der Detektionsoberfläche 311 vorzudringen und wird unmittelbar über den unteren Öffnungsabschnitt 212 ausgetragen. Es kann daher die Flüssigkeit der ähnliches im Wesentlichen darin eingeschränkt werden sich auf der Detektionsoberfläche 311 auszubilden. Demzufolge kann der Druck durch die Druck-Detektorvorrichtung 1 in richtiger Weise detektiert werden.
  • In Verbindung mit der Druck-Detektorvorrichtung 1 und dem Kollision-Detektorgerät, bei welchem die Druck-Detektorvorrichtung 1 vorgesehen ist, sind diejenigen Einrichtungen, die nicht in Verbindung mit der zweiten Ausführungsform beschrieben wurden, die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform.
  • [ANDERE AUSFÜHRUNGSFORM]
  • Beispielsweise kann das Gehäuseteil 20 auch mit einer Kommunikationsöffnung ausgestattet sein, die aus einem Durchgangsloch besteht, um eine Strömungsverbindung des Inneren (des Aufnahmeraumes) des Gehäuseteiles 20 mit der Umgebung oder dem Äußeren herzustellen.
  • Darüber hinaus ist bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der dritte Öffnungsabschnitt 213 (der obere Öffnungsabschnitt) des Druckeinleitkanals 211 zum Äußeren der Gehäuseeinheit 2 hin geöffnet. Jedoch kann der dritte Öffnungsabschnitt 213 auch an der Seitenwand 201 des Gehäuseteiles 20 angeordnet sein, so dass er zu dem Aufnahmeraum hin offen ist, der in dem Gehäuseteil 20 festgelegt ist. In diesem Fall ist der dritte Öffnungsabschnitt 213 mit dem Filter 4 abgedeckt und an der oberen Seite des zweiten Öffnungsabschnitts 212 (unterer Öffnungsabschnitt) positioniert. Somit kann Luft in den Druckeinleitkanal 211 von dem Aufnahmeraum des Gehäuseteiles 20 eingeleitet werden, um einen Druckabfall des Druckeinleitkanals 211 einzuschränken, wenn der Druckeinleitkanal 211 durch eine Flüssigkeit blockiert wird, die in diesen über den unteren Öffnungsabschnitt 212 eingedrungen ist.

Claims (7)

  1. Druck-Detektorvorrichtung (1) mit: einer Gehäuseeinheit (2), in welcher ein Aufnahmeraum und ein Druckeinleitkanal (211) festgelegt ist, wobei ein Ende des Druckeinleitkanals (211) einen ersten Öffnungsabschnitt (202) aufweist, der zu dem Aufnahmeraum hin geöffnet ist und das andere Ende des Druckeinleitkanals (211) einen zweiten Öffnungsabschnitt (212) aufweist, der zum Äußeren der Gehäuseeinheit (2) hin an einer Stelle vertikal unterhalb des ersten Öffnungsabschnitts (202) offen ist, um das Äußere des Druckeinleitkanals (211) mit dem ersten Öffnungsabschnitt (202) zu verbinden; und einer Druck-Detektoreinheit (31), die in dem Aufnahmeraum aufgenommen ist, wobei die Druck-Detektoreinheit (31) eine Detektionsoberfläche (311) zum Detektieren eines Druckes des Äußeren aufweist, der auf die Detektionsoberfläche (311) über den Druckeinleitkanal (211) aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass: der Druckeinleitkanal (211) ferner einen dritten Öffnungsabschnitt (213) aufweist, der zu dem Äußeren der Gehäuseeinheit (2) an einer Stelle vertikal über dem zweiten Öffnungsabschnitt (212) geöffnet ist, um das Äußere der Gehäuseeinheit (2) mit dem Inneren des Druckeinleitkanals (211) zu verbinden.
  2. Druck-Detektorvorrichtung (1) nach Anspruch 1, bei der die Gehäuseeinheit (2) ein Gehäuseteil (20) und ein Durchlassteil (21) enthält, die jeweils in sich den Aufnahmeraum bzw. den Druckeinleitkanal (211) festlegen.
  3. Druck-Detektorvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, bei der der dritte Öff nungsabschnitt (213) näher zu der Detektionsoberfläche (311) der Druck-Detektoreinheit (31) gelegen ist als der zweite Öffnungsabschnitt (212).
  4. Druck-Detektorvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ferner mit einem Filter (4), welches atmungsaktiv ist, wobei der dritte Öffnungsabschnitt (213) mit dem Filter (4) abgedeckt ist.
  5. Druck-Detektorvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Druck-Detektoreinheit (31) so angeordnet ist, um den Druck zu detektieren, wobei der erste Öffnungsabschnitt (202) und der dritte Öffnungsabschnitt (213) an der oberen Seite des zweiten Öffnungsabschnitts (212) positioniert sind und wobei der dritte Öffnungsabschnitt (213) an einer oberen Seite der Detektionsoberfläche (311) der Druck-Detektoreinheit (31) positioniert ist.
  6. Druck-Detektorvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der der erste Öffnungsabschnitt (202) der Detektionsoberfläche (311) der Druck-Detektoreinheit (31) gegenüberliegt.
  7. Druck-Detektorvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der ein Umkreis der Detektionsoberfläche (311) der Druck-Detektoreinheit (31) und/oder der Umfang des ersten Öffnungsabschnitts (202) einen Vorsprung (312) aufweist, der zu dem anderen der Umfänge oder äußeren Begrenzungen hin vorragt; und der andere der Umfänge oder äußeren Begrenzungen eine Ausnehmung (203) aufweist, in welche der Vorsprung (312) eingeführt ist.
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