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DE102006048123A1 - SMA - shape memory alloy zur Lehnenverstellung - Google Patents

SMA - shape memory alloy zur Lehnenverstellung Download PDF

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DE102006048123A1
DE102006048123A1 DE200610048123 DE102006048123A DE102006048123A1 DE 102006048123 A1 DE102006048123 A1 DE 102006048123A1 DE 200610048123 DE200610048123 DE 200610048123 DE 102006048123 A DE102006048123 A DE 102006048123A DE 102006048123 A1 DE102006048123 A1 DE 102006048123A1
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DE
Germany
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shape
pivot axis
ring
backrest
geometric
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Withdrawn
Application number
DE200610048123
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English (en)
Inventor
Roland Brajer
Heinz Etzmuss
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Sitech Sitztechnik GmbH
Original Assignee
Sitech Sitztechnik GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/22Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Lehnenverstelleinrichtung, insbesondere für einen Kraftfahrzeugsitz (10), die eine Winkelverstellung zwischen einem Sitzteil (12) und einer Rückenlehne (14) ermöglicht, wobei das Sitzteil (12) und die Rückenlehne (14) auf einer gemeinsamen Schwenkachse (A) über eine Ver- und Entriegelungsvorrichtung drehbeweglich angeordnet sind und durch Betätigung einer Entriegelung das Sitzteil (12) und/oder die Rückenlehne (14) freigebbar, relativ zueinander verstellbar und durch Betätigung einer Verriegelung wieder festlegbar ist. Es ist vorgesehen, dass als Aktor der Ver- und Entriegelungsvorrichtung der Lehnenverstelleinrichtung die Schwenkachse (A) und/oder ein an der Schwenkachse (A) angreifendes Element (R) vorgesehen sind, wobei mindestens ein Aktor (A, R) zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung besteht, so dass der mindestens eine Aktor (A, R) durch eine temperaturinduzierte Beeinflussung eine geometrische Formänderung erfährt, um eine Ver- oder Entriegelung der Rückenlehne (14) gegenüber dem Sitzteil (12) oder umgekehrt zu bewirken.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verstelleinrichtung zur Winkelverstellung einer Rückenlehne relativ zu einem Sitzteil eines Kraftfahrzeugsitzes, mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Merkmalen.
  • Es ist bekannt, die Rückenlehne eines Fahrzeuges mit Hilfe von Verstellmechanismen in ihrer Neigung relativ zum Sitzteil zu verstellen und in der gewünschten Position zu arretieren. Als Verstellmechanismen kommen dabei unterschiedliche Ausführungen zur Anwendung, die sowohl von Hand als auch mittels motorischer Kraft betätigbar sind.
  • Bei den bekannten Einrichtungen der eingangs genannten Art erfolgt die Verstellung des Neigungswinkels der Rückenlehne durch ein als Handrad oder als Hebel oder als Stellantrieb ausgebildetes Betätigungselement, das über ein Getriebe auf die Rückenlehne einwirkt.
  • Eine Verstelleinrichtung mit einem Getriebe zur Winkelverstellung einer drehbeweglichen Rückenlehne zu einem feststehenden Sitzteil eines Fahrzeugsitzes über ein am Getriebe angeordnetes Handrad ist aus der DE 101 26 824 A1 bekannt.
  • In der DE 101 12 017 A1 wird ein Stellantrieb für eine Lehnenverstelleinrichtung beschrieben, der zur Winkelverstellung einer drehbeweglichen Rückenlehne zu einem feststehenden Sitzteil eines Fahrzeugsitzes angeordnet wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine einfachere Verstelleinrichtung, für die beiden wesentlichen, relativ zueinander beweglichen Teile eines Kraftfahrzeugsitzes, der Rückenlehne und dem Sitzteil, zu schaffen.
  • Die Erfindung geht von bekannten Formgedächtnis-Legierungen (FGL, engl.: sma – shape memory alloy) aus, die oft auch als Memorymetalle bezeichnet werden. Dies rührt von dem Phänomen her, dass sie sich an eine frühere Formgebung trotz nachfolgender starker Verformung scheinbar „erinnern" können. FGL könne sehr große Kräfte ohne Ermüdung in mehreren 100.000 Bewegungszyklen übertragen. Die Formumwandlung basiert auf der temperaturabhängigen Gitterumwandlung zweier verschiedener Kristallstrukturen. Es gibt die austenitische Hochtemperaturphase und die martensitische Niedertemperaturphase.
  • Beide können durch Temperaturänderungen ineinander übergehen (Zweiwegeffekt). Die Strukturwandlung ist unabhängig von der Geschwindigkeit der Temperaturänderung. Zur Einleitung der Phasenumwandlung sind die Parameter Temperatur und mechanische Spannung gleichwertig, das heißt die Umwandlung kann nicht nur thermisch induziert, sondern auch mechanisch spannungsinduziert herbeigeführt werden.
  • Einweg-(Memory)-Effekt
  • Der Einwegeffekt ist durch eine einmalige Formänderung beim Aufheizen einer zuvor im martenistischen Zustand pseudoplastisch verformten Probe gekennzeichnet. Wie oben beschrieben, gestattet der Einwegeffekt nur eine einmalige Formänderung. Das erneute Abkühlen bewirkt keine Formänderung.
  • Zweiweg-(Memory)-Effekt
  • Will man nun Formgedächtnis-Legierungen auch für die Aktorik, zum Beispiel als Stellelement, nutzen, muss das Bauelement wieder in seine „Kaltform" zurückkehren können. Es gibt zwei Arten die Formrückkehr zu realisieren: Äußere Zweiwegeffekte (extrinsisch) und innere Zweiwegeffekte. Als äußeren Zweiwegeffekt bezeichnet man die Formrückkehr beim Abkühlen eines Bauteils, die durch eine von außen wirkende (mechanische) Kraft erzwungen.
  • Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass Formgedächtnis-Legierungen von sich aus die Formrückkehr vollziehen. Dies bezeichnet man als intrinsischen Zweiwegeffekt. Diese Legierungen können sich an zwei Formen – eine bei hoher und eine bei niedriger Temperatur – „erinnern". Damit das Bauelement beim Abkühlen seine definierte Form wieder annimmt, muss es durch thermomechanische Behandlungszyklen „trainiert" werden. Dies bewirkt die Ausbildung von Spannungsfeldern im Material, welche die Bildung von bestimmten Martensit-Varianten beim Abkühlen fördern. Somit stellt die trainierte Form für den kalten Zustand lediglich eine Vorzugsform des Martensit-Gefüges dar. Die Umwandlung der Form kann beim intrinsischen Zweiwegeffekt nur stattfinden, wenn keine äußeren Kräfte entgegenwirken.
  • Insbesondere für den Einsatz in der Automobilindustrie sind bereits Materialien näher beschrieben, die in „Legierungen mit Formgedächtnis" auch als „Formgedächtnislegierungen" bezeichnet werden. Der Einsatz solcher Materialien ist dort in Kapitel 3.8.2, Seite 92 bis 94, dargestellt und zwar für Nebelscheinwerfer mit Steinschlag-Schutzlamellen mit einer Nickel-Titan-Zugfeder als Memory-Element sowie für temperaturabhängige Stellfunktionen, wie zum Beispiel für Lüfterkupplungen von Motoren, Drosselvorrichtungen von Einspritzpumpen sowie für Kraftfahrzeuggetriebe mit verbessertem Schaltverhalten. Aus der CA 2346260 A1 ist ferner auch der Einsatz von Formgedächtnislegierungen zur Einstellung eines Rückspiegels bekannt.
  • Beispiele für verwendbare Legierungen mit Formgedächtnis sind die Legierungen NiPi und NiTiPb. Weitere Formgedächtnislegierungen sind aus oben genannten Buch „Legierungen mit Formgedächtnis", Dieter Stöckel, Erhard Hombogen, Expert-Verlag, 1988, bekannt.
  • Als Formgedächtnislegierungs-Aktoren sind im Wesentlichen Zug-/Druckfedern, Biegebalken. Rotationsfedern und Torsionsstäbe bereits beschrieben worden.
  • Die vorliegende Erfindung lehrt die Verwendung von Materialien mit einem Formgedächtnis-Effekt als Aktor innerhalb einer ver- und entriegelbaren Lehnenverstelleinrichtung.
  • Die Erfindung ist in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass als Aktor der Ver- und Entriegelungsvorrichtung einer Lehnenverstelleinrichtung die Schwenkachse und/oder ein an der Schwenkachse angreifendes Element vorgesehen sind, wobei mindestens ein Aktor zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung besteht, so dass der mindestens eine Aktor durch eine temperaturinduzierte Beeinflussung eine geometrische Formänderung erfährt, um eine Ver- oder Entriegelung des Sitzteiles und/oder der Rückenlehne zu bewirken.
  • Die Erfindung basiert auf den Formgedächtnis-Legierungen die von sich aus die Formrückkehr vollziehen. Diese bezeichnet man wie zuvor beschrieben als Formgedächtnislegierungen mit intrinsischem Zweiwegeffekt. Diese Legierungen können sich an zwei Formen – eine bei hoher und eine bei niedriger Temperatur – „erinnern". Damit das Bauelement beim Abkühlen seine definierte Form wieder annimmt, muss es zuvor durch thermomechanische Behandlungszyklen „trainiert" werden.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung werden als Aktoren die Schwenkachse oder ein an der Schwenkachse angreifendes Element vorgesehen, wobei dieses Element in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ein Ring ist, der die Schwenkachse zumindest teilweise umgreift. Anhand des Ringes wird die Erfindung nachfolgend erläutert, wobei jedes andere an der Schwenkachse angreifende oder in die Schwenkachse eingreifende Element einsetzbar ist.
  • Ferner wird die Lehnenverstelleinrichtung so ausgebildet, dass der Ring sitzteilfest [Figur A, B] oder rückenlehnenfest [Figur C, D] und die Schwenkachse korrespondierend dazu rückenlehnenfest [Figur A, B] beziehungsweise sitzteilfest [Figur C, D] angeordnet ist.
  • Der sitzteilfeste Ring oder die sitzteilfeste Schwenkachse sind in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung mit einem Sitzteil-Gestell beziehungsweise der rückenlehnenfeste Ring oder die rückenlehnenfeste Schwenkachse mit einem Rückenlehnen-Gestell in Verbindung stehend ausgeführt.
  • Unabhängig davon, ob nun der Ring sitzteilfest [Figur A, B] oder rückenlehnenfest [Figur C, D] und die Schwenkachse korrespondierend dazu rückenlehnenfest [Figur A, B] beziehungsweise sitzteilfest [Figur C, D] angeordnet ist, kann jeweils durch die Ausbildung des Ringes und/oder der Schwenkachse als Formgedächtnislegierung eine Lehnenverstelleinrichtung realisiert werden.
  • Die bewegliche Sitzkomponente, also entweder das Sitzteil und/oder die Rückenlehne, kann jeweils verstellt werden, wenn eine der beiden Komponenten oder beide Komponenten entriegelt worden sind.
  • Ausgehend von dieser Grundanordnung ergeben sich nun verschiedene Ausführungsformen wie die Lehnenverstelleinrichtung ausgeführt werden kann.
  • Entscheidend ist dabei auszuwählen, ob nur die Schwenkachse oder der Ring oder beide Bauteile zumindest teilweise als Formgedächtnislegierung ausgeführt werden sollen und ob der verriegelte oder entriegelte Zustand in der [Niedrigtemperatur]-Form oder der [Hochtemperatur]-Form der Schwenkachse und/oder des Ringes erreicht werden soll.
  • Nachfolgend werden die Ausführungsformen beschrieben, wobei in der Praxis der Automobiltechnik selbstverständlich die Ausführungsformen besonders bevorzugt sind, bei denen die [Hochtemperatur]-Form der Schwenkachse und/oder des Ringes einen entriegelten Zustand der Lehnenverstelleinrichtung bewirkt. Die Entriegelungszeiten eines Schwenklagers eines Fahrzeugsitzes sind gegenüber den Verriegelungszeiten sehr gering, so dass auch nur in diesen Zeiten eine temperaturinduzierte Wirkung auf die als Formgedächtnislegierung ausgebildeten Bauteile, die Schwenkachse und/oder den Ring, erreicht werden muss. Eine Beheizung der Schwenkachse und/oder des Ringes mit einhergehendem Stromverbrauch wird in den entsprechenden Ausführungsformen also nur zur Erreichung des entriegelten Zustandes benötigt.
  • Die Schwenkachse und/oder der Ring ist/sind in ihrer [Niedrigtemperatur]-Form beziehungsweise ihrer [Hochtemperatur]-Form thermomechanisch behandelt – man spricht auch von trainieren oder einprägen-, so dass sie selbstständig beim Abkühlen aus der [Hochtemperatur]-Form ihre definierte, eingeprägte [Niedrigtemperatur]-Form einnehmen und umgekehrt.
  • In einer ersten Ausführungsform ist die Schwenkachse zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung ausgebildet, wobei der Schwenkachse in ihrer verriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form und in ihrer entriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich die Schwenkachse beim Übergang in die entriegelte [Hochtemperatur]-Form zusammen zieht.
  • Dabei kann die Schwenkachse, sitzteilfest oder lehnenfest sein und je nachdem, ob das Sitzteil und/oder die Rückenlehne verstellbar sind kann in der entriegelten Stellung, der geometrischen [Hochtemperatur]-Form, eine Verstellung der Lehnenverstelleinrichtung erfolgen. Dazu muss die Schwenkachse zur Entriegelung entsprechend bestromt und damit beheizt werden und zur Verriegelung wieder stromlos geschaltet und abgekühlt werden.
  • In einer zweiten Ausführungsform ist die Schwenkachse zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung ausgebildet, wobei der Schwenkachse in ihrer verriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form und in ihrer entriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich die Schwenkachse beim Übergang in die verriegelte [Hochtemperatur]-Form ausdehnt.
  • Dabei kann die Schwenkachse wiederum sitzteilfest oder lehnenfest sein und je nach dem, ob das Sitzteil und/oder die Rückenlehne verstellbar sind, kann in der verriegelten Stellung, der geometrischen [Hochtemperatur]-Form, eine Verstellung der Lehnenverstelleinrichtung nicht erfolgen. Die Schwenkachse muss also während der Verriegelung entsprechend bestromt und damit beheizt werden und erst zur Entriegelung wird die Schwenkachse stromlos geschaltet und abgekühlt, so dass sich eine [Niedrigtemperatur]-Form einstellt, bei der sich die Schwenkachse entsprechend zusammen zieht, wobei sich die Schwenkachse selbstverständliche bei der Erwärmung von der [Niedrigtemperatur]-Form in die [Hochtemperatur]-Form entsprechend ausdehnt.
  • Eine dritte und vierte Ausführungsform betrifft den Ring, der nun in beiden Ausführungsformen zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung ausgebildet ist, wobei die Schwenkachse hier nicht, auch nicht zumindest teilweise, aus einer Formgedächtnislegierung besteht.
  • In der dritten Ausführungsform wird dem Ring in seiner verriegelten Stellung eine geometrischen [Niedrigtemperatur]-Form und in seiner entriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form eingeprägt, so dass sich der Ring beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form ausdehnt.
  • Dabei kann der Ring wiederum genauso wie die bereits beschriebene Schwenkachse sitzteilfest oder Zehnenfest sein und je nach dem, ob das Sitzteil und/oder die Rückenlehne verstellbar sind, kann in entriegelter Stellung, der geometrischen [Hochtemperatur]-Form, eine Verstellung der Lehnenverstelleinrichtung erfolgen. Dazu muss der Ring zur Entriegelung entsprechend bestromt und damit beheizt werden und zur Verriegelung und Erreichung der geometrischen [Niedrigtemperatur]-Form stromlos geschaltet und abgekühlt werden.
  • Umgekehrt, in der vierten Ausführungsform, wird dem Ring in seiner verriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form und in seiner entriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form eingeprägt, so dass sich der Ring beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form zusammen zieht. Der Ring verriegelt somit das Sitzteil gegenüber der Schwenkachse, je nachdem ob der Ring sitzteilfest oder lehnenfest angeordnet ist. Die Verstellung erfolgt wiederum in entriegelter Stellung, hier in der vierten Ausführungsform in der [Niedrigtemperatur]-Form, durch Verstellung des Sitzteiles und/oder der Rückenlehne. In dieser vierten Ausführungsform muss der Ring in gegenüber der Schwenkachse verriegeltem Zustand entsprechend bestromt und damit beheizt werden und zur Entriegelung gegenüber der Schwenkachse wieder stromlos geschaltet und abgekühlt werden.
  • Eine fünfte Ausführungsform kombiniert die erste und dritte Ausführungsform.
  • Bei dieser Ausführungsform bestehen sowohl die Schwenkachse als auch der Ring zumindestens teilweise aus einer Formgedächtnislegierung.
  • Der Schwenkachse ist in ihrer verriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form und in ihrer entriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form eingeprägt, so dass sich die Schwenkachse beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form zusammen zieht.
  • Andererseits ist dem Ring in seiner verriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form und in seiner entriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form eingeprägt, so dass sich der Ring beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form ausdehnt.
  • Dabei kann die Schwenkachse lehnenfest und der Ring sitzteilfest oder die Schwenkachse sitzteilfest oder der Ring lehnenfest angeordnet werden.
  • Um eine entriegelte Stellung zu erreichen, müssen also die Schwenkachse und der Ring aus der jeweiligen [Niedrigtemperatur]-Form und dem verriegeltem Zustand in die [Hochtemperatur]-Form in den entriegelten Zustand überführt werden, wozu die Schwenkachse und der Ring bestromt und damit beheizt werden und zur Verriegelung wieder stromlos geschaltet und abgekühlt werden.
  • Durch diese Vorgehensweise ergibt sich, dass sich die Schwenkachse in ihrer [Hochtemperatur]-Form zusammen zieht und sich gegenüber dem Ring löst, während sich der Ring zusätzlich bei der Überführung von seiner [Niedrigtemperatur]-Form in die [Hochtemperatur]-Form ausdehnt und gegenüber der Schwenkachse zusätzlich die Entriegelung der Lehnenverstelleinrichtung bewirkt.
  • In einer sechsten Ausführungsform sind die zweite und vierte Ausführungsform miteinander kombiniert. In dieser sechsten Ausführungsform besteht wiederum sowohl die Schwenkachse als auch der Ring zumindestens teilweise aus einer Formgedächtnislegierung, wobei die Schwenkachse in ihrer verriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form und in ihrer entriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich die Schwenkachse beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form ausdehnt, wobei dem Ring in seiner verriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form und in seiner entriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich der Ring beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form zusammen zieht.
  • Dabei besteht wiederum die Möglichkeit, dass die Schwenkachse sitzteilfest oder Zehnenfest ist oder entsprechend korrespondierend der Ring sitzteil- oder lehnenfest ausgeführt werden kann. Je nach dem, ob das Sitzteil oder die Rückenlehne verstellbar ausgeführt ist kann die Lehnenverstelleinrichtung nun in der [Hochtemperatur]-Form der Schwenkachse und der [Hochtemperatur]-Form des Ringes in verriegeltem Zustand gehalten werden. Dazu wird die Schwenkachse in verriegeltem Zustand bestromt und damit beheizt beziehungsweise kann nach einem stromlos schalten abgekühlt werden um den verriegelten Zustand der Lehnenverstelleinrichtung zu erreichen, da eine Abkühlung in dieser sechsten Ausführungsform dazu führt, dass sich der Ring beim Abkühlen entsprechend ausdehnt beziehungsweise sich die Schwenkachse entsprechend zusammen zieht, so dass der Übergang von der verriegelten Stellung der jeweiligen [Hochtemperatur]-Form in die [Niedrigtemperatur]-Form eine Freigabe der Lehnenverstelleinrichtung bewirkt.
  • Zur Verstellung des Sitzteiles und/oder der Rückenlehne sind im Bereich des Sitzteiles und/oder der Rückenlehne Federn, Torsionsstäbe oder mechanische Vorrichtungen mit oder ohne Antriebe angeordnet um eine Verstellung des Sitzteiles und/oder der Rückenlehne zu bewerkstelligen.
  • Selbstverständlich ist im Bereich der Lehnenverstelleinrichtung mindestens eine Vorrichtung angeordnet, die zur Erzeugung und Abgabe von elektrischem Strom in Richtung der Aktoren, der Schwenkachse und/oder dem Ring notwendig sind. Vorzugsweise kann diese Vorrichtung über ein Steuergerät zu- beziehungsweise abgeschaltet werden.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung weisen die Aktoren somit auch Anschlussmöglichkeiten auf, um entsprechend der bestromten und damit beheizbaren [Hochtemperatur]-Form elektrischen Strom in die Schwenkachse und/oder den Ring einleiten zu können.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht eines Fahrzeugsitzes mit Zehnenfester Schwenkachse und sitzteilfestem Ring,
  • 2 einen Schnitt durch einen Fahrzeugsitz mit lehnenfester Schwenkachse und sitzteilfestem Ring,
  • 3 eine Seitenansicht eines Fahrzeugsitzes mit sitzteilfester Schwenkachse und Zehnenfestem Ring,
  • 4 einen Schnitt durch einen Fahrzeugsitz mit sitzteilfester Schwenkachse und Zehnenfestem Ring,
  • 5A, 5B eine erste Ausführungsform – Schwenkachse zieht sich von verriegelter [Niedrigtemperatur]-Form in die entriegelte [Hochtemperatur]-Form zusammen,
  • 6A, 6B eine zweite Ausführungsform – Schwenkachse zieht sich von verriegelter [Hochtemperatur]-Form in die entriegelte [Niedrigtemperatur]-Form zusammen,
  • 7A, 7B eine dritte Ausführungsform – Ring dehnt sich von verriegelter [Niedrigtemperatur]-Form in die entriegelte [Hochtemperatur]-Form aus,
  • 8A, 8B eine vierte Ausführungsform – Ring dehnt sich von verriegelter [Hochtemperatur]-Form in die entriegelte [Niedrigtemperatur]-Form aus,
  • 9A, 9B eine fünfte Ausführungsform – Überlagerung der ersten und dritten Ausführungsform und
  • 10A, 10B eine sechste Ausführungsform – Überlagerung der zweiten und vierten Ausführungsform.
  • 1 zeigt einen Fahrzeugsitz 10, der ein Sitzteil 12 und eine Rückenlehne 14 umfasst.
  • Das Sitzteil 12 umfasst ein Sitzteilgestell 12C und die Rückenlehne 14 umfasst ein Rückenlehnengestell 14A. Der durch den Fahrzeugsitz 10 in Fahrtrichtung verlaufende Schnitt zeigt ferner eine Schwenkachse A und einen die Schwenkachse A umgreifenden Ring R. Wie die nebenstehende 2 in einem quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Schnitt zeigt, ist der Ring R die Schwenkachse A nahezu vollständig umgreifend angeordnet.
  • Der Ring R ist jedoch auch nur teilweise auf der Schwenkachse A anordbar, so dass eine erfindungsgemäße Lehnenverstelleinrichtung gleichwirkend hergestellt werden kann.
  • 1 deutet nun anhand der Bewegungspfeile an Sitzteil 12 und Rückenlehne 14 an, dass sowohl das Sitzteil 12 als auch die Rückenlehne 14 durch entsprechende elektrische oder manuell bedienbare Antriebe oder dergleichen verstellt werden können, wenn die Lehnenverstelleinrichtung auf Achse A beziehungsweise Ring R in entriegeltem Zustand ist.
  • Als Antriebe kommen allgemein bekannte Antriebsvorrichtungen, manuell oder elektrisch bedienbarer Art, zum Einsatz, wie zum Beispiel Federn, mechanische Gelenke oder Torsionsstäbe, die am Sitzteil 12 oder der Rückenlehne 14 angeordnet sind.
  • Die 1 und 2 zeigen, dass die Lehenverstelleinrichtung den Ring R und die Schwenkachse A umfasst, wobei gemäß den 1 und 2 die Schwenkachse A lehnenfest und der Ring R sitzteilfest und gemäß den 3 und 4 die Schwenkachse A sitzteilfest und der Ring R lehnenfest angeordnet ist.
  • Die 3 und 4 verdeutlichen lediglich, dass die Ausführung erfindungsgemäß auch in genau umgekehrter Weise möglich ist.
  • Die im Polsterteil des Sitzteiles 12 beziehungsweise der Rückenlehne 14 angeordneten Gestelle 12A, 14A sind also gemäß 1 und 2 sitzteilseitig auf den Ring R beziehungsweise Zehnenseitig auf die Schwenkachse A geführt.
  • Wie die 3 und 4 zeigen, ist die Schwenkachse A sitzteilfest mit dem Sitzteil-Gestell 12A und der Ring R lehnenfest mit dem Rückenlehnen-Gestell 14A verbunden.
  • Die 5A bis 10B zeigen nun mehrere mögliche Ausführungsformen der Lehnenverstelleinrichtung, wobei der Aktor der Lehnenverstelleinrichtung zur Ver- und Entriegelung der Rückenlehne 14 gegenüber dem Sitzteil 12 entweder die Schwenkachse A oder der Ring R oder sowohl Schwenkachse A als auch der Ring R ist.
  • Die 5A, 6A, 7A, 8A, 9A und 10A zeigen jeweils den verriegelten Zustand und die 5B, 6B, 7B, 8B, 9B und 10B den entriegelten Zustand der Lehnenverstelleinrichtung.
  • Die in den 5A bis 10B gezeigten Ausführungsformen können jeweils entsprechend den in den 1, 2 und 3, 4 dargestellten Anbindungsmöglichkeiten des Sitzteiles 12 beziehungsweise der Rückenlehne 14 an die Schwenkachse A beziehungsweise dem Ring R ausgeführt werden.
  • 5A und 5B zeigen die erste Ausführungsform, bei der die Schwenkachse A teilweise aus einer Formgedächtnislegierung ausgebildet ist, wobei der Schwenkachse A in ihrer verriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form und in ihrer entriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form eingeprägt ist. Gemäß 5B zieht sich die Schwenkachse A beim Übergang in die entriegelte [Hochtemperatur]-Form zusammen.
  • Eine Bestromung der Schwenkachse A ist also hier in bevorzugter Ausgestaltung nur in der entriegelten Stellung notwendig.
  • Die 6A und 6B zeigen den umgekehrten Fall, nämlich dass der Schwenkachse A im verriegelten Zustand eine [Hochtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass beim Abkühlen und Übergang der Schwenkachse in die [Niedrigtemperatur]-Form ein Zusammenziehen der Schwenkachse A erfolgt, wodurch die Schwenkachse A, gemäß 6B in den entriegelten Zustand überführbar ist.
  • Hierbei ist die verriegelte Stellung nur durch ständige Beibehaltung der [Hochtemperatur]-Form der Schwenkachse A möglich.
  • Die 7A und 7B zeigen analog zu den 5A und 5B den Ring R, der zumindestens teilweise aus einer Formgedächtnislegierung ausgebildet ist, in einer dritten Ausführungsform, wobei sich der Ring R beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form, gemäß 7B, ausdehnt und somit die Schwenkachse A freigibt, was zu einer entriegelten Stellung der Lehnenverstelleinrichtung führt.
  • Hier ist wieder die Ausführungsform dargestellt, bei der nur in entriegelter Stellung ein bestromen, beheizen des Ringes R zur Erreichung des entriegelten Zustandes notwendig ist.
  • 8A und 8B zeigen analog zu den 6A und 6B den Fall, dass der Ring R in verriegeltem Zustand in einer [Hochtemperatur]-Form vorgehalten wird, so dass der entriegelte Zustand, gemäß 8B, nur durch Abkühlen des Ringes R unter Ausdehnung des Ringes R gegenüber der Schwenkachse A in einen entriegelten Zustand der Lehnenverstelleinrichtung bringbar ist.
  • Die 9A und 9B zeigen eine Kombination aus der ersten Ausführungsform, 5A und 5B, und der dritten Ausführungsform, 7A und 7B. Hierbei erschließt sich anhand der Zeichnungen von selbst, dass gemäß 9A sowohl der Ring R als auch die Schwenkachse A zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung ausgebildet sind und im verriegelten Zustand in einer eingeprägten [Niedrigtemperatur]-Form vorgehalten werden. Durch entsprechendes Beheizen sowohl des Ringes R als auch der Schwenkachse A zieht sich zum Einen die Schwenkachse A in ihrer [Hochtemperatur]-Form zusammen und der Ring R dehnt sich in seiner [Hochtemperatur]-Form entsprechend aus, so dass eine Lehnenverstelleinrichtung bewirkbar ist, bei der beide, die Lehnenverstelleinrichtung bildenden, Bauteile im entriegelten Zustand zu beheizen, bestromen sind. Diese Ausführung ist bevorzugt, da die Entriegelungszustände bei Fahrzeugsitzen zeitliche einen wesentlich geringeren Zeitraum einnehmen als die Verriegelungszustände.
  • Der Vollständigkeit halber zeigen jedoch die 10A und 10B, dass auch der verriegelte Zustand als [Hochtemperatur]-Form der Schwenkachse A beziehungsweise des Ringes R vorgehalten werden kann, so dass eine Abkühlung der Schwenkachse A beziehungsweise des Ringes R zu einer entriegelten Stellung der Lehnenverstelleinrichtung führt, indem sich hier der Ring R bei Abkühlung ausdehnt beziehungsweise die Schwenkachse A bei Abkühlung zusammen zieht, so dass wiederum eine entsprechende Überlagerung der Zustände gemäß den 6A und 6B beziehungsweise den 8A und 8B erreicht wird.
  • Hier ist der entriegelte Zustand nur durch die [Hochtemperatur]-Form des Ringes R beziehungsweise der Schwenkachse A erreichbar, was in der Praxis wohl weniger bevorzugt sein dürfte.
  • In den Figuren nicht dargestellt sind die notwendigen Vorrichtungen zur Erzeugung und Abgabe elektrischen Stromes, damit eine temperaturindizierte Wirkung auf die jeweils als Formgedächtnislegierung ausgebildeten Bauteile ermöglicht wird.
  • Selbstverständlich müssen die Aktoren, die Schwenkachse A beziehungsweise der Ring R, auch entsprechende Vorrichtung zum Anschluss der elektrischen Leitungen aufweisen.
  • 10
    Fahrzeugsitz
    12
    Sitzteil
    12A
    Sitzteil-Gestell
    14
    Rückenlehne
    14A
    Rückenlehnen-Gestell
    A
    Schwenkachse
    R
    Ring

Claims (12)

  1. Lehnenverstelleinrichtung, insbesondere für einen Kraftfahrzeugsitz (10), die eine Winkelverstellung zwischen einem Sitzteil (12) und einer Rückenlehne (14) ermöglicht, wobei das Sitzteil (12) und die Rückenlehne (14) auf einer gemeinsamen Schwenkachse (A) über eine Ver- und Entriegelungsvorrichtung drehbeweglich angeordnet sind und durch Betätigung einer Entriegelung das Sitzteil (12) und/oder die Rückenlehne (14) freigebbar, relativ zueinander verstellbar und durch Betätigung einer Verriegelung wieder festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass als Aktor der Ver- und Entriegelungsvorrichtung der Lehnenverstelleinrichtung die Schwenkachse (A) und/oder ein an der Schwenkachse (A) angreifendes Element (R) vorgesehen sind, wobei mindestens ein Aktor (A, R) zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung besteht, so dass der mindestens eine Aktor (A, R) durch eine temperaturinduzierte Beeinflussung eine geometrische Formänderung erfährt, um eine Ver- oder Entriegelung des Sitzteiles (12) und/oder der Rückenlehne (14) zu bewirken.
  2. Lehnenverstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das an Schwenkachse (A) angreifende Element ein Ring (R) ist, der die Schwenkachse (A) zumindest teilweise umgreift, wobei der Ring (R) sitzteilfest [1] oder rückenlehnenfest [2] und die Schwenkachse (A) korrespondierend dazu rückenlehnenfest [1] beziehungsweise sitzteilfest [2] angeordnet ist.
  3. Lehnenverstelleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der sitzteilfeste Ring (R) oder die sitzteilfeste Schwenkachse (A) mit einem Sitzteil-Gestell (1C) beziehungsweise der rückenlehnenfeste Ring (R) oder die rückenlehnenfeste Schwenkachse (A) mit einem Rückenlehnen-Gestell (14A) in Verbindung steht.
  4. Lehnenverstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (A) zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung besteht, wobei der Schwenkachse (A) in ihrer verriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form und in ihrer entriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich die Schwenkachse (A) beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form zusammen zieht.
  5. Lehnenverstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (A) zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung besteht, wobei der Schwenkachse (A) in ihrer verriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form und in ihrer entriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich die Schwenkachse (A) beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form ausdehnt.
  6. Lehnenverstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (R) zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung besteht, wobei dem Ring (R) in seiner verriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form und in seiner entriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich der Ring (R) beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form ausdehnt.
  7. Lehnenverstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (R) zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung besteht, wobei dem Ring (R) in seiner verriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form und in seiner entriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich der Ring (R) beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form zusammen zieht.
  8. Lehnenverstelleinrichtung nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Schwenkachse (A) als auch der Ring (R) zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung bestehen, wobei • der Schwenkachse (A) in ihrer verriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form und in ihrer entriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich die Schwenkachse (A) beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form zusammen zieht. • dem Ring (R) in seiner verriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form und in seiner entriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich der Ring (R) beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form ausdehnt.
  9. Lehnenverstelleinrichtung nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Schwenkachse (A) als auch der Ring (R) zumindest teilweise aus einer Formgedächtnislegierung bestehen, wobei • der Schwenkachse (A) in ihrer verriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form und in ihrer entriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich die Schwenkachse (A) beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form ausdehnt, und • dem Ring (R) in seiner verriegelten Stellung eine geometrische [Hochtemperatur]-Form und in seiner entriegelten Stellung eine geometrische [Niedrigtemperatur]-Form eingeprägt ist, so dass sich der Ring (R) beim Übergang in die [Hochtemperatur]-Form zusammen zieht.
  10. Lehnenverstelleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verstellung des Sitzteiles (12) und/oder der Rückenlehne (14) durch am Sitzteil (12) und/oder der Rückenlehne (14) angeordnete Antriebe bewerkstelligbar ist.
  11. Lehnenverstelleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den Aktoren (A, R) Vorrichtungen zur Erzeugung und Abgabe elektrischen Stromes zugeordnet sind.
  12. Lehnenverstelleinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Aktoren (A, R) Vorrichtungen zum Anschluss einer Durchleitung elektrischen Stromes angeordnet sind.
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