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Die
Erfindung betrifft eine Maschine zum Behandeln von Schüttgut aus
industriellen Massenteilen, mit einer Behandlungstrommel, die mit
liegender Achse angeordnet ist. Das hiermit angesprochen Behandeln
von Schüttgut
aus industriellen Massenteilen in Flüssigkeiten bezieht sich vorrangig
auf Reinigungsvorgänge,
die auf Herstellungs- und Bearbeitungsschritte folgen, bei denen
die Massenteile verölt oder
in anderer Weise verschmutzt worden sind. Das Behandeln kann sich
jedoch auch auf ein Beschichten der Massenteile nach erfolgter Reinigung
erstrecken, beispielsweise ein Beschichten mit Lack. Schließlich kann
das Behandeln chemisch-mechanischer Art zum Zweck des Entgratens
oder Polierens sein.
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Maschinen
der genannten Art mit liegender Trommelachse sind in Form von Schneckenwäschern bekannt,
bei denen die Massenteile eine rohrartige Trommel mit Schneckengang
bei langsamer Umlaufgeschwindigkeit der Trommel in eine Richtung durchlaufen.
Eine Behandlung in verschiedenen Wasch- oder Reinigungsflüssigkeiten
mit zunehmender Sauberkeit ist in solchen Maschinen nicht möglich. Ebensowenig
können
ein vorangehender Abschleudervorgang zum Entfernen von Schneidöl oder -emulsion
und/oder ein nachgeschalteter abschließender Trockenvorgang hiermit
in ein und derselben Maschine durchgeführt werden. Dies ist bisher
ausschließlich
bei Anlagen zum Behandeln von Schüttgut aus industriellen Massenteilen
mit mehreren Maschinen mit vertikaler Trommelachse gegeben, bei denen
die Massenteile in Einsatzkörben
von Maschine zu Maschine transportiert werden. Der Aufwand für die Transportmittel
ist hierbei erheblich. Die mit verschließbaren Deckeln versehenen Maschinen
selber sind ebenfalls relativ aufwendig aufgebaut.
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Hiervon
ausgehend sind bereits verschiedene Maschinen der eingangs genannten
Art in einfacher Bauweise vorgeschlagen werden, die auf günstige Weise
befüllt
und entleert werden können
(
DE 101 49 651 A1 ,
DE 101 64 098 B4 ,
DE 103 11 635 B4 ).
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Diese
Maschinen zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
- – eine
Behandlungstrommel ist mit liegender Achse angeordnet und ist in
beiden Drehrichtungen um diese Achse antreibbar,
- – die
Behandlungstrommel hat eine ständig
offene koaxiale Einfüllöffnung und
eine ständig
offene koaxiale Austragsöffnung,
- – die
Behandlungstrommel hat eine innere schneckengangartige Beschaufelung,
die zumindest bis an die Austragsöffnung heranreicht und die
in der ersten Drehrichtung der Behandlungstrommel das Schüttgut in
der Behandlungstrommel umschichtet und in der zweiten Drehrichtung
der Behandlungstrommel das Schüttgut
durch die Austragsöffnung
fördert.
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Bei
Massenbauteilen, die nicht oder nicht mit höchster Drehzahl zentrifugiert
werden können
oder bei Massenteilen mit Hohlräumen
kann bei dieser Art der Förderung
aus der Behandlungstrommel heraus eine unerwünschte Verschleppung von Behandlungsflüssigkeit
aus der Behandlungstrommel auftreten.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine
dieser Art so weiterzubilden, daß eine besonders geringe Verschleppung
von Behandlungsflüssigkeit
beim Weitertransport der Massenteile sichergestellt wird.
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Die
erfindungsgemäße Lösung besteht
darin, daß sich
der Austragsstutzen innen in Förderrichtung
konisch verjüngt
und daß im
Austragsstutzen ein Siebmantel mit Abstand zur Innenwand des Austragsstutzens
eingesetzt ist. Ergänzend
hierzu kann vorgesehen werden, daß sich der Siebmantel in Förderrichtung
konisch erweitert. Hierdurch wird bei schonendem Transport der Massenteile
zugleich das Verschleppen von Behandlungsflüssigkeit mit den Massenteilen
weiter reduziert. Während
der mit Abstand von der Innenwand des Austragsstutzens angeordnete
Siebmantel ein verlängertes
Abtropfen von Behandlungsflüssigkeit
im Bereich des Austragsstutzens ermöglicht, wird durch die innenkonische Form
des Austragsstutzens ein Rücklaufen
der Behandlungsflüssigkeit
in die Behandlungstrommel erzwungen. Wenn auch der Siebmantel konisch
ist, und zwar in Gegenrichtung zum Austragsstutzen, wird der Transport
der Massenteile in Förderrichtung erleichtert.
Bevorzugt reicht hierbei die Innenbeschaufelung der Behandlungstrommel
bis in den Austragsstutzen, vorzugsweise über seine gesamte Länge.
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Weitere
konstruktive Maßnahmen,
die eine besonders schonende Behandlung bzw. einen besonders schonenden
Transport fördern,
bestehen darin, daß ein
Einfüllstutzen
an der Eintrittsöffnung vorgesehen
ist, der sich innen in Förderrichtung
konisch erweitert. Die vorgenannten konstruktiven Merkmale sind
insbesondere für
eine Behandlungsmaschine zum Lackieren vorteilhaft, bei der auf
ein Zentrifugieren nach dem Auftrag der Behandlungsflüssigkeit,
d.h. des Lackes, auf die Massenteile verzichtet wird oder nur mit
mäßiger Drehzahl
ein solches Zentrifugieren erfolgt.
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Um
während
der Behandlungsphasen eine gleichmäßigere Verteilung des Schüttgutes
und eine gleichmäßige Überspülung durch
Behandlungsflüssigkeit
zu erzielen, ist vorgesehen, daß die
Achse der Behandlungstrommel horizontal liegt.
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In
bevorzugte Ausgestaltung ist vorgesehen, daß sich die Behandlungstrommel
von der Einfüllseite
bis zu einer Zwischenebene konisch erweitert und von der Zwischenebene
bis zur Austragsseite zylindrisch ist.
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Dadurch,
daß sie
Behandlungstrommel von der Eintrittsöffnung bis zu einer Zwischenebene
E unbeschaufelt ist und sich von der Eintrittsöffnung bis zu dieser Zwischenebene
E leicht konisch erweitert, wird sowohl beim drehenden Antreiben
entgegen der Förderrichtung
die Behandlung der Massenteile intensiviert als auch beim drehenden
Antreiben in Förderrichtung
zum Entleeren verhindert, daß einzelne Teile
in Nähe
der Eintrittsöffnung
ankleben oder hängenbleiben.
Von der Zwischenebene E bis zur Austragsöffnung ist die Behandlungstrommel
mit einer ersten schneckengangartigen Beschaufelung versehen und
rein zylindrisch. Auch hiermit wird vermieden, daß sich der
vollständigen
Entleerung in Förderrichtung
irgendwelche Hindernisse entgegenstellen. Hiermit wird die Behandlung
und der Transport aus der Be handlungstrommel heraus wesentlich schonender
für das
Schüttgut.
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Eine
bevorzugte konstruktive Ausgestaltung geht dahin, daß die Behandlungstrommel
aus zumindest zwei jeweils rotationssymmetrischen Blechteilen zusammengesetzt
ist. Hierbei ist es insbesondere günstig, wenn die Blechteile über Radialflansche
miteinander verbunden werden können,
z.B. verschweißt
oder verschraubt werden können.
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Nach
einer weiteren Ausgestaltung, ist vorgesehen, daß die Blechtrommel einen durchbrochenen
Mantel aufweist und in einer mit einer Flüssigkeit flutbaren Kammer angeordnet
ist.
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In
der Regel ist die Kammer mit Behandlungsflüssigkeit – sei es Waschflüssigkeit
oder Beschichtungsmittel – teilweise
flutbar, die zum Behandeln in die Kammer eingebracht wird und die
vor dem Weitertransport der Massenteile aus dieser entfernt wird.
Die Kammer kann aber auch eine Sammelkammer für flüssiges Kühl- oder Schneidmittel sein,
aus der dieses nur abgepumpt und gegebenenfalls zu einer Werkzeugmaschine
zurückgeführt werden
muß. Schließlich kann
die Kammer eine mit einem Warmluftstrom beaufschlagbare Trockenkammer
sein.
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In
weiterer Ausführung
kann vorgesehen sein, daß die
Kammer über
eine Pumpe und einen Rücklauf
mit einem tieferliegenden Flüssigkeitstank verbunden
ist. Dieser kann unabhängig
von der Maschine installiert sein oder integraler Bestandteil der Maschine
sein, wobei der Tank insbesondere unterhalb der Kammer angeordnet
ist.
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Eine
bevorzugte Möglichkeit
besteht darin, innerhalb der Kammer eine anhebbare und absenkbare
Flüssigkeitswanne
anzuordnen, in die der untere Teil der Behandlungstrommel mittels
der Bewegungen der Flüssigkeitswanne
eintauchbar ist. Diese Flüssigkeitswanne
kann dabei auf einer Seite der Behandlungstrommel in einer parallel
zur Trommelachse liegenden Schwenkachse gelagert sein und auf der
anderen Seite der Trommel mit einem Hubzylinder betätigt werden.
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Die
letztgenannte Ausführung
ist besonders für
Verfahren zum Beschichten der Massenteile geeignet, wobei dies ein
Lackieren einschließt,
da hiermit ein ständiges
Umpumpen der höherviskosen Flüssigkeit
nicht notwendig wird.
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Weiterhin
wird vorzugsweise vorgesehen, daß die Behandlungstrommel in
umfangsverteilten Laufrollen, insbesondere auf dem Einfüllstutzen
und dem Austragsstutzen gelagert ist. Bei innenkonischer Form müssen Einfüllstutzen
und Austragsstutzen hierbei doppelwandig ausgeführt werden. Die Behandlungstrommel
kann über
einen Kettentrieb angetrieben werden, der beispielsweise auf als
Reibrollen wirkende Laufrollen einwirken kann.
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Es
wird hiermit eine einfach aufgebaute Maschine vorgeschlagen, die
sich durch eine einfache Verfahrensführung auszeichnet. Die Massenteile können als
Schüttgut über eine
festinstallierte Schütte,
die in einen Einfüllstutzen
an der Behandlungstrommel mündet, über die
Einfüllöffnung in
die Behandlungstrommel eingebracht werden. Die Behandlungstrommel
wird zur Behandlung der Massenteile so in einer ersten Drehrichtung
angetrieben, daß die Beschaufelung
die Massenteile jeweils zur Einfüllseite
verdrängt,
so daß ein
ständiges
Umwälzen
der Teile in der Behandlungstrommel erfolgt.
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Der
vorwiegende Anwendungsfall der erfindungsgemäßen Maschine ist die Behandlung
von Massenteilen in der mit Behandlungsflüssigkeit teilweise gefluteten
Kammer, in die die Behandlungstrommel eintaucht. Nach der Behandlung
in einer Behandlungsflüssigkeit
kann die stehende Flüssigkeit aus
der Kammer abgepumpt werden bzw. abgelassen werden und die noch
an den Massenteilen anhaftende Behandlungsflüssigkeit bei erhöhter Drehzahl der
Behandlungstrommel abgeschleudert werden. Daran anschließend wird
die Drehrichtung umgekehrt und die schneckengangartig vom Trommelmantel
bis in die Austragsöffnung
geführte
Beschaufelung fördert
die Massenteile aus der Behandlungstrommel in einen anschließenden Austragsstutzen, aus
dem die Teile in eine anschließende
Schütte
oder ein entsprechendes Transportbehältnis fallen. Die erfindungsgemäße Maschine
hat also keine beweglichen Mittel zum regelmäßigen Öffnen, Beschicken, Schließen, Verriegeln,
sondern läßt sich
auf äußerst einfache
Art durch Drehrichtungsumkehr befüllen und entleeren. Hiermit
ist es wirtschaftlich vertretbar, auch besonders kleine Einheiten
herzustellen, die unmittelbar dort zum Einsatz kommen können, wo die
genannte Verölung
oder Verschmutzung der Massenteile stattfindet, so daß die Logistik
im Fertigungsablauf der Teile wesentlich vereinfacht werden kann.
Dies schließt
solche Anwendungen ein, bei denen im Fertigungsablauf einer in-line-Verkettung
von Bearbeitungsmaschinen jeweils abwechselnd eine Maschine zur
spanlosen Umformung oder mechanischen Bearbeitung und eine erfindungsgemäße Maschine
zum Behandeln aufeinanderfolgen. Günstig ist hierbei die Trennung
vom Einfüllseite
und Austragsseite an den erfindungsgemäßen Maschinen, die einen verbesserten
Materialfluß ermöglicht.
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Ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Maschine
ist in den Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
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1 zeigt
eine erfindungsgemäße Maschine
im vertikalen Längsschnitt
durch die Mittelachse der Behandlungstrommel;
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2 zeigt
die erfindungsgemäße Maschine nach 1 im
horizontalen Längsschnitt
durch die Mittelachse der Behandlungstrommel;
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3 zeigt
die Maschine nach den 1 und 2 in einem
vertikalen Querschnitt durch die Zwischenebene der Behandlungstrommel.
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In 1 ist
eine erfindungsgemäße Maschine 11 gezeigt,
die ein Maschinengestell 12 aufweist, in dem zentral mit
noch näher
zu beschreibenden Mitteln eine Behandlungstrommel 13 mit
horizontaler Achse A drehbar gelagert ist. Die Behandlungstrommel 13 weist
eine Eintrittsöffnung 14 auf,
an der ein Einfüllstutzen 15 ansetzt,
und eine Austragsöffnung 16,
an der ein Austragsstutzen 17 ansetzt. Zum Beschicken der
Behandlungstrommel 13 ist eine erste Schütte 18 vorgesehen,
die in den Einfüllstutzen 15 hineinreicht;
eine zweite Schütte 19 zum
Entleeren schließt
sich an den Austragsstutzen 17 an. Der Einfüllstutzen 15 ist
außen
zylindrisch und dient der Lagerung der Behandlungstrommel 13,
während
er sich auf seiner Innenseite in Förderrichtung konisch erweitert,
so das der Materialfluß innerhalb
des Einfüllstutzens 15 gefördert wird
und keine Rückstaue
möglich
sind. Die Behandlungstrommel 13 ist von der Eintrittsöffnung 14 bis
zu einer Zwischenebene E unbeschaufelt und erweitert sich von der
Eintrittsöffnung 14 bis
zu dieser Zwischenebene E leicht konisch. Hiermit wird sowohl beim
drehenden Antreiben entgegen der Förderrichtung die Behandlung
der Massenteile intensiviert als auch beim drehenden Antreiben in
Förderrichtung
zum Entleeren verhindert, daß einzelne
Teile in Nähe
der Eintrittsöffnung 14 ankleben
oder hängenbleiben.
Von der Zwischenebene E bis zur Austragsöffnung 16 ist die
Behandlungstrommel 13 rein zylindrisch und mit einer Außenbeschaufelung 22 und
einer Innenbeschaufelung 23 bestückt. Auch hiermit wird vermieden,
daß sich
der vollständigen
Entleerung in Förderrichtung
irgendwelche Hindernisse entgegenstellen. Der Austragsstutzen 17 ist außen ebenfalls
zylindrisch und dient in gleicher Weise wie der Einfüllstutzen 15 der
Lagerung der Behandlungstrommel 13. Auf der Innenseite
ist der Austragsstutzen 17 dagegen konisch in Förderrichtung verjüngt, was
einem ungehinderten Materialabfluß an sich entgegensteht, hier
jedoch dem Rücklauf
von Behandlungsflüssigkeit
in die Behandlungstrommel 13 dient. Um gleichzeitig einen
ungehinderten Austrag der Massenteile in Förderrichtung zu ermöglichen,
ist der Austragsstutzen 17 mit einem innenliegenden Siebmantel 20 versehen,
der mit radialem Abstand im Austragsstutzen 17 mittels
Abstandshaltern 21 angeordnet ist und der sich in Förderrichtung konisch
erweitert. In dieser Weise befördert
der Siebmantel 20 den Materialabfluß in Förderrichtung ähnlich dem
Einfüllstutzen 15,
wobei jedoch noch anhaftende Behandlungsflüssigkeit von den Massenteilen innerhalb
des Austragsstutzens 17 abtropfen kann und in die Behandlungstrommel 13 zurückgeführt wird.
Während
im zylindrischen Teil der Behandlungstrommel 13 die Außenbeschaufelung 22 erkennbar
ist, die notwendig bis zum Zylindermantel reicht, ist erkennbar
daß sich
die Innenbeschaufelung 23 schneckengangförmig bis
in den Austragsstutzen 17, das heißt innerhalb des Siebmantels 20 fortsetzt,
die dem Innendurchmesser des Siebmantels 20 angepaßt ist.
Die Behandlungstrommel 13 setzt sich aus einem ersten konischen
Blechteil 24 mit Boden und einem zweiten zylindrischen
Blechteil 25 mit Boden zusammen, die über eine Flanschverbindung 26 miteinander
verschraubt sind. Zumindest die Mantelteile der Behandlungstrommel 13 sind
aus durchbrochenem Material, ohne daß dies näher dargestellt ist. Die Behandlungstrommel 13 ist
jeweils auf den Einfüll-
und Austragsstutzen 15, 17 mittels dreier Anordnungen
von umfangsverteilten Laufrollen 27, 28 radial
gelagert, wodurch eine verschmutzungs unempfindliche und geräuscharme
Lagerung gewährleistet
ist. Die axiale Fixierung der Behandlungstrommel 13 erfolgt
durch ein Laufrollenpaar 29, das einen Radialflansch 30 außen auf
dem Einfüllstutzen 15 beidseitig
führt.
Hiermit können
Wärmedehnungen
der Behandlungstrommel unter Einfluß von erhöhten Behandlungstemperaturen
problemlos durch die Rollenanordnungen 27, 28 ausgeglichen werden.
Der drehende Antrieb der Behandlungstrommel 13 erfolgt
durch einen Antriebsmotor 31, der über einen Riementrieb 32 eine
Antriebswelle 33 antreibt, deren Antriebsrollen 34, 35 mittelbar
oder unmittelbar auf jeweils eine der Laufrollen 27, 28 zum
Antrieb der Behandlungstrommel 13 einwirken. Die Behandlungstrommel 13 ist
in einer Behandlungskammer 36 weitgehend gekapselt, an
der ein Ablauf 37 mit einem Absperrhahn 38 erkennbar
ist. Ebenso ist ein Zulauf 39 in der Behandlungskammer 36 erkennbar.
Die Behandlungskammer 36 setzt sich im einzelnen aus einer
Flüssigkeitswanne 40 und
einer Haube 41 zusammen, die nach oben zu Wartungszwecken
wegschwenkbar ist. Die Behandlungstrommel 13 ist gegenüber der
Behandlungskammer 36 an den Durchtritten von Einfüllstutzen 15 und
Austragsstutzen 17 durch Labyrinthdichtungen 42, 43 abgedichtet.
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In 2 sind
gleiche Einzelheiten wie in 1 mit gleichen
Bezugsziffern bezeichnet, auf die vorangehende Beschreibung wird
in soweit Bezug genommen. Auch hier ist die Maschine 11 mit
dem Maschinengestell 12 mit den bereits genannten Einzelheiten
erkennbar. Es wird deutlich, wie die erste Schütte 18 in den Einfüllstutzen 15 hineinreicht
und insoweit an deren Innendurchmesser angepaßt sein muß, gleichzeitig wird erkennbar,
daß die
zweite Schütte 19 den
Austragsstutzen 17 mit größerer Breite unterfaßt. Gleichfalls
wird deutlich, das die Haube 41 in die Flüssigkeitswanne 40 eintaucht,
womit bei einem Eintauchen des unteren Randes der Haube 41 unter
ein Flüssigkeitsniveau
eine vollständige
Abdichtung über
die Labyrinthdichtungen 42, 43, die mit der Haube 41 verbunden
sind, sichergestellt ist. Es wird schließlich erkennbar, daß die im
Siebmantel 20 liegende innere Beschaufelung 23 bereits
im Blechteil 25 der Behandlungstrommel 13 beginnt
und eine ergänzende
Außenbeschaufelung 22 daran
außen tangential
angesetzt ist, die noch näher
zu erläutern sein
wird. In dieser Darstellung ist erkennbar, daß die Flüssigkeitswanne 40 mit
einer horizontalen Schwenkachse 44 seitlich in Höhe der Trommelachse
versehen ist und daß ein
vertikaler Hubzylinder 45 zum schnellen Eintauchen der
Be handlungstrommel in Behandlungsflüssigkeit und zum schnellen
relativen Ausheben der Behandlungstrommel 13 aus der Behandlungsflüssigkeit
auf der Gegenseite angebracht ist. Hierzu wird im einzelnen auf
die 3 verwiesen.
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In 3 sind
gleiche Einzelheiten mit gleichen Bezugsziffern wie in den 1 und 2 versehen;
auf die vorangehende Beschreibung wird insoweit Bezug genommen.
Auch hier ist grundsätzlich die
Maschine 11 mit ihrem Maschinengestell 12 und der
Behandlungstrommel 13 erkennbar. Im Maschinengestell 12 ist
der Antriebsmotor 31 mit dem Riementrieb 32 erkennbar.
In dieser Ansicht ist deutlicher die Innenbeschaufelung 22 sichtbar,
deren Außendurchmesser
etwa den Durchmesser der Austrittsöffnung 16 hat und
die sich in den Austragsstutzen 17 fortsetzt, sowie die
Außenbeschaufelung 23,
die aus tangentialen Ergänzungen
zu der Innenbeschaufelung 22 besteht und bis zum Innendurchmesser des
Blechteils 25 der Behandlungstrommel 13 reicht. An
der Außenbeschaufelung 23 sind
Stützbleche 46 erkennbar.
Bei linksdrehender Drehung der Behandlungstrommel 13 werden
die Massenteile von der Beschaufelung 23 zurück in den
Konusabschnitt 24 der Behandlungstrommel 13 vor
der Zwischenebene E geführt;
bei rechtsdrehender Drehung der Behandlungstrommel 13 werden
die Massenteile von der Außenbeschaufelung 22 auf
den Durchmesser der Innenbeschaufelung 22 gehoben und von
dieser schneckenartig durch den Austragsstutzen 17 aus der
Behandlungstrommel 13 entleert. Auch hier ist erkennbar,
daß die
Behandlungskammer 36 sich aus der Flüssigkeitswanne 40 und
der Haube 41 zusammensetzt, wobei die Haube 41 bis
tief in die Flüssigkeitskammer 40 und
damit insbesondere unter das Flüssigkeitsniveau
während
einer Behandlungsphase reicht. Die Flüssigkeitswanne 40 ist
in ihrer höchsten
Position zur Flüssigkeitsbehandlung
dargestellt. An der Flüssigkeitswanne 40 ist über eine
Blechlasche 47 der Hubkolben 48 des Hubzylinders 45 befestigt.
Wird der Hubkolben 48 zurückgezogen, senkt sich die Flüssigkeitswanne 40,
so daß das
Flüssigkeitsniveau
unter die Unterkante der Behandlungstrommel 13 fällt. Durch
höhere
Drehgeschwindigkeit kann dann ein Abschleudervorgang für die Behandlungsflüssigkeit
aus der Behandlungstrommel 13 erfolgen bevor schließlich die
Drehrichtung umgekehrt wird und die Massenteile durch den Austragsstutzen 17 entleert
werden. Hierbei tropft weitere Behandlungsflüssigkeit oder restliche Behandlungsflüssigkeit
in den Siebmantel 20 ab und wird durch den erfindungsgemäßen Austragsstutzen 17 zu rückgeführt. An
der Haube 41 befindet sich ein Handgriff 49, um die
ebenfalls schwenkbare Haube 41 zu Wartungszwecken nach
oben wegzuschwenken.
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- 11
- Maschine
- 12
- Maschinengestell
- 13
- Behandlungstrommel
- 14
- Eintrittsöffnung
- 15
- Einfüllstutzen
- 16
- Austragsöffnung
- 17
- Austragstutzen
- 18
- Schütte
- 19
- Schütte
- 20
- Siebmantel
- 21
- Abstandshalter
- 22
- Außenbeschaufelung
- 23
- Innenbeschaufelung
- 24
- Blechteil
(konisch)
- 25
- Blechteil
(zylindrisch)
- 26
- Flanschverbindung
- 27
- Laufrolle
- 28
- Laufrolle
- 29
- Laufrollenpaar
- 30
- Radialflansch
- 31
- Antriebsmotor
- 32
- Riementrieb
- 33
- Antriebswelle
- 34
- Antriebsrolle
- 35
- Antriebsrolle
- 36
- Behandlungskammer
- 37
- Ablauf
- 38
- Absperrhahn
- 39
- Zulauf
- 40
- Flüssigkeitswanne
- 41
- Haube
- 42
- Labyrinthdichtung
- 43
- Labyrinthdichtung
- 44
- Schwenkachse
- 45
- Hubzylinder
- 46
- Stützblech
- 47
- Blechlasche
- 48
- Hubkolben
- 49
- Handgriff
- A
- Achse
- E
- Zwischenebene