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DE102006046817B4 - Strukturfrontend für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Strukturfrontend für ein Kraftfahrzeug Download PDF

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DE102006046817B4 DE200610046817 DE102006046817A DE102006046817B4 DE 102006046817 B4 DE102006046817 B4 DE 102006046817B4 DE 200610046817 DE200610046817 DE 200610046817 DE 102006046817 A DE102006046817 A DE 102006046817A DE 102006046817 B4 DE102006046817 B4 DE 102006046817B4
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Abstract

Strukturfrontend (10) für ein Kraftfahrzeug, umfassend einen oberen und einen unteren, jeweils in Fahrzeugquerrichtung (FQ) ausgerichteten Montageträger (12, 14), einen ersten und einen zweiten, jeweils mit den beiden Montageträgern (12, 14) fest verbundenen, in vertikale Richtung (V) ausgerichteten Seitenträger (16, 18), sowie einen mit dem oberen Montageträger (12) fest verbundenen Schloss-/Fanghakenträger (24), dadurch gekennzeichnet, dass der obere Montageträger (12) mehrteilig, einen ersten und einen zweiten Montageträgerabschnitt (20, 22) aufweisend, ausgebildet ist und der Schloss-/Fanghakenträger (24) in Fahrzeugquerrichtung (FQ) betrachtet zwischen dem ersten und dem zweiten Montageträgerabschnitt (20, 22) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Strukturfrontend für ein Kraftfahrzeug gemäß der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art.
  • Derartige Frontends sind aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt und dienen zur Sicherstellung der Stabilität und Verwindungssteifigkeit der vorderen Kraftfahrzeugkarosserie, zur Aufnahme eines Schloss-/Fanghakenträgers für die Verriegelung einer Motorraumabdeckung sowie als Befestigungsvorrichtung für diverse Fahrzeugkomponenten, insbesondere Scheinwerfer und Kühlmodule.
  • Insbesondere um im Kollisionsfall eines Fußgängers mit einem Kraftfahrzeug einen ausreichenden Fußgängerschutz sicherzustellen, ist in der aktuellen Kraftzeugentwicklung die Entwicklungstendenz zu erkennen, die Vorderpartie der Kraftfahrzeuge flacher und runder zu gestalten. Die Konsequenz dieser Gestaltung ist, dass für die Frontends weniger Bauraum zur Verfügung steht. Neben dieser bauraumbedingten Beschränkung der Frontends und dem damit verbundenen ebenfalls begrenzten Bauraum für die weiteren Fahrzeug komponenten, und hier insbesondere der Kühlmodule, ist zur Erzielung einer verbesserten Crashstabilität im Falle eines Pfahlaufpralls eine massive Gestaltung des oberen Querträgers bzw. eine Verstärkung des oberen Querträgers des Frontends erforderlich.
  • Ein gattungsgemäßes, sämtliche Merkmale des Oberbegriffs des Patentanspruches 1 umfassendes Frontend ist beispielsweise in dem Golf V der Fa. Volkswagen AG verbaut. Dieses Frontend weist eine rahmenförmige Struktur auf und zeichnet sich dadurch aus, dass der Schlossträger als ein separates Bauteil aus Metall ausgebildet ist und in Fahrzeuglängsrichtung betrachtet in der Mitte des oberen Querträgers angeordnet ist. Als nachteilig erweist sich dabei der Umstand, dass der Schlossträger je nach Anordnung des Schlosses und dessen Ver- und Entriegelungsvorrichtungen strukturell geschwächt wird. Kompensationsmaßnahmen führen zu erhöhtem Bauraumbedarf und Mehrgewicht. Die massive Ausgestaltung des Schlossträgers erweist sich insbesondere auch im Hinblick auf die Luftdurchlässigkeit, d. h. die Möglichkeit einer ausreichenden Durchströmung des Frontends mit Fahrtluft, um eine ausreichende ”Befüllung” der dahinter angeordneten Bauteile (z. B. Motorenrohluftansaugen) mit Luft zu ermöglichen, als nachteilig.
  • Aus der EP 1 251 038 B1 ist ein Frontmodul zur Anbringung an den Längsträgern der Karosserie mit einem als Aufprallträger ausgebildeten Querträger bekannt. Der Querträger ist jeweils unter Zwischenfügung einer Crashbox an jedem der Karosserie-Längsträger befestigbar, wobei die Crashboxen einerseits mit dem Querträger fest verbunden und andererseits mittels rückwärtiger Flanschplatten mit den Stirnenden der Fahrzeug-Längsträger verschraubbar sind, und ferner mit einem an den Crashboxen befestigten Montageträger, an dem diejenigen Bauteile des Frontmoduls, die unter Einhaltung eines bestimmten Fugenmaßes zu den Karosserieteilen auszurichten sind, angeordnet sind. Das Frontmodul zeichnet sich dadurch aus, dass der Montageträger an der rückwärtigen Flanschplatte jeder Crashbox lösbar angeschraubt ist und dazu am Montageträger sowie an der Flanschplatte jeder Crashbox in Fahrzeuglängsrichtung liegende, gegeneinander verspannbare Flanschflächen mit Schraubendurchgangslöchern vorhanden sind, wobei die Schraubendurchgangslöcher der zumindest einen der gegeneinander verspannbaren Flanschflächen zumindest in Fahrzeuglängsrichtung relativ zum Schraubendurchmesser erweiterte Löcher sind. Ein Hinweis auf eine zweiteilige Ausbildung des Montageträgers sowie eine Anordnung eines Schloss-/Fanghakenträgers im Fahrzeugquerrichtung gesehen zwischen den beiden Montageabschnitten ist EP 1 251 038 B1 nicht zu entnehmen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Strukturfrontend für ein Kraftfahrzeug gemäß der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art unter Vermeidung der genannten Nachteile derart weiter zu bilden, dass eine leichte Konstruktion, eine geringe Bauform beanspruchende Gestaltung sowie eine ausreichende Tragfähigkeit des Frontends gewährleistet ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichneten Merkmale des Anspruches 1 in Verbindung mit seinen Oberbegriffsmerkmalen gelöst.
  • Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass die Ausgestaltung des oberen Montageträgers sowie die Ausgestaltung und die Anordnung des für die Verriegelung der Motorraumabdeckung vorgesehenen Schloss-/Fanghakenträgers einen erheblichen Einfluss auf das Gewicht, den Bauraum und die Tragfähigkeit des Frontends hat.
  • Nach der Erfindung umfasst das Strukturfrontend für ein Kraftfahrzeug einen oberen und einen unteren, jeweils in Fahrzeugquerrichtung ausgerichteten Montageträger, einen ersten und einen zweiten, jeweils zwischen den beiden Montageträger angeordneten, in vertikale Richtung ausgerichteten und mit den beiden Montageträgern jeweils fest verbundenen Seitenträger sowie einen mit dem oberen Montageträger fest verbundenen Schloss-/Fanghakenträger. Erfindungsgemäß ist der obere Montageträger mehrteilig, einen ersten und einen zweiten Montageträgerabschnitt aufweisend ausgebildet und der Schloss-/Fanghakenträger ist in Fahrzeugquerrichtung betrachtet zwischen dem ersten und dem zweiten Montageträgerabschnitt angeordnet. Auf eine einfache Art und Weise ist nunmehr durch die erfindungsgemäße mehrteilige Ausgestaltung des oberen Montageträgers und die erfindungsgemäße mittige Anordnung des Schloss-/Fanghakenträgers zwischen dem ersten und dem zweiten Montageträgerabschnitts des oberen Montageträgers eine leichte Konstruktion gewähreistet, die zudem wenig Bauraum beansprucht. Weiterhin ist durch die erfindungsgemäße Anordnung des Schloss-/Fanghakenträgers eine ausreichende Durchströmung des Frontends mit Fahrtluft sichergestellt.
  • In vorteilhafter Weise ist der obere Montageträger, d. h. der erste und zweite Montageträgerabschnitt als ein Strangpressprofil und der Schloss-/Fanghakenträger als ein Gussteil mit einer crashaktiven Ausgestaltung ausgebildet. Durch die unterschiedliche Materialwahl zwischen den Bauteilen Schloss-/Fanghakenträger einerseits und erster und zweiter Montageträgerabschnitt anderseits sowie der crashaktiven Ausgestaltung des Schloss-/Fangkaktenträgers, d. h. eine Ausgestaltung des Schloss-/Fangkaktenträgers mit einer im Falle einer Kollision energieabsorbierenden Struktur, ist nunmehr eine, eine ausreichende Tragfähigkeit aufweisende Konstruktion und eine gewichtsoptimierte Gestaltung des oberen Montageträgers gewährleistet. Die Ausbildung des ersten und zweiten Montageträgerabschnitts als ein Strangpressprofil hat den weiteren großen Vorteil, dass hierdurch eine äußerst einfache und kostengünstige Herstellung des oberen Montageträgers ermöglicht ist.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der obere Montageträger, d. h. der erste und zweite Montageträgerabschnitt des oberen Montageträgers, Luftdurchlässe auf, die derart angeordnet und ausgebildet sind, dass die während der Fahrt durchströmende Luft in Fahrzeugquerrichtung betrachtet seitlich nach außen geführt wird. Das Vorsehen und die spezielle Anordnung der Luftdurchlässe in dem oberen Montageträger erweist sich als vorteilhaft, da hierdurch eine gezielte ”Befüllung” bzw. Anströmung der Luftfilter oder dergleichen gewährleistet ist.
  • Vorzugsweise ist die feste Verbindung zwischen dem Schloss-/Fanghakenträger und dem jeweiligen ersten oder zweiten Montageträgerabschnitt als eine stoffschlüssige Verbindung, insbesondere durch Schweißen oder Kleben, ausgebildet. Eine stoffschlüssige Verbindung erweist sich als vorteilhaft, da hierdurch eine kostengünstige und eine eine ausreichende Festigkeit aufweisende Verbindung zwischen den jeweiligen Montageträgerabschnitten und dem Schloss-/Fanghakenträger sichergestellt ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist der obere Montageträger aus einem Leichtmetall, insbesondere Aluminium oder Aluminiumlegierung hergestellt. Denkbar ist aber auch, dass der obere Montageträger aus einem Hybridwerkstoff hergestellt ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der erste und zweite Montageträgerabschnitt jeweils an seinen dem Schloss-/Fanghakenträger abgewandten Endbereich einen Strukturknoten auf, über den der erste und zweite Montageträgerabschnitt mit dem jeweils zugeordneten ersten und zweiten Seitenträger fest verbunden ist. Das Vorsehen dieser Strukturknoten erweist sich als vorteilhaft, da hierdurch eine einfache Montage des Frontends gewährleistet ist. Die Verbindung zwischen Strukturknoten und Montageträgerabschnitten einerseits und den Seitenträgern andererseits kann hierbei beispielsweise durch eine Schweiß- oder Klebeverbindung realisiert sein.
  • Der Einfachheit halber sind die Strukturknoten vorzugsweise als Gussknoten ausgebildet.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist an der in Fahrtrichtung betrachtet hinteren Stirnfläche des Schloss-/Fanghakenträgers ein Schließblech angeordnet, das mit dem Schloss-/Fanghakenträger lösbar verbunden ist. Das Schließblech hat den Effekt, dass das Widerstandsmoment des Schloss-/Fanghakenträgers um die Vertikalachse erhöht wird, was eine entsprechend höhere Tragfähigkeit des oberen Montageträgers in der Belastungsrichtung des Pfahlaufpralls bedingt.
  • Vorzugsweise weist das Schließblech einen ersten und einen zweiten, jeweils in Fahrzeugquerrichtung betrachtet, diagonal abknickenden Endbereich auf, über den das Schließblech mit einem Karosseriebauteil bzw. Chassis des Kraftfahrzeugs lösbar verbunden ist. Durch die spezielle Ausgestaltung und Abstützung des Schließblechs an einem weiterführenden Karosseriebauteil, wie beispielsweise an den Pralltöpfen oder Längsträgern des Kraftfahrzeugs, ist eine zusätzliche Aussteifung des oberen Montageträgers sichergestellt.
  • Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben. In der Beschreibung, in den Ansprüchen und in der Zeichnung werden die in der unten angeführten Liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe und zugeordnete Bezugszeichen verwendet.
  • In der Zeichnung bedeuten:
  • 1 Eine Ansicht des Vorderaufbaus eines Kraftfahrzeugs mit einem erfindungsgemäßen Strukturfrontend;
  • 2 eine prinzipielle Darstellung des oberen Querträgers des Strukturfrontends aus 1 in der Draufsicht;
  • 3 eine Detailansicht des oberen Montageträgers des Strukturfrontends aus 1 mit einem Schloss-/Fanghakenträger und einem Schließblech im nicht-montierten Zustand in einer Ansicht schräg von hinten;
  • 4 der obere Montageträger aus 3 mit dem Schloss-/Fanghakenträger sowie dem Schließblech in einer Ansicht von unten;
  • 5 der obere Montageträger aus 3 und 4 mit dem Schloss-/Fanghakenträger sowie dem Schließblech im montierten Zustand;
  • 6 eine Detailansicht des mit dem Schloss-/Fanghakenträger lösbar verbundenen Schließblechs aus 4, und
  • 7 eine weitere Ausführungsform des Strukturfrontends mit einem Schließblech mit Diagonalverstrebung in einer Ansicht schräg von hinten.
  • 1 zeigt in einer Ansicht schräg von vorne den Vorderaufbau eines Kraftfahrzeugs mit einem insgesamt mit der Bezugsziffer 10 bezeichneten Strukturfrontend.
  • Das Strukturfrontend 10 umfasst im wesentlichen einen in Fahrzeugquerrichtung FQ ausgerichteten oberen Montageträger 12, einen parallel dazu angeordneten ebenfalls in Fahrzeugquerrichtung ausgerichteten unteren Montageträger 14 sowie einen ersten Seitenträger 16 und einen zweiten Seitenträger 18. Die beiden Seitenträger 16, 18 sind dabei jeweils rechtwinklig zu dem oberen Montageträger 12 und dem unteren Montageträger 14 ausgerichtet, so das eine rahmenförmige Grundstruktur des Strukturfrontends 10 gegeben ist.
  • Der obere Montageträger 12 ist als ein mehrteiliges Bauteil ausgebildet und weist einen ersten Montageträgerabschnitt 20, einen zweiten Montageträgerabschnitt 22 sowie einen Schloss-/Fanghakenträger 24 für die Ver riegelung einer, hier aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellten, Motorraumabdeckung auf. Der Schloss-/Fanghakenträger 24 ist in Fahrzeugquerrichtung FQ betrachtet mittig zwischen dem ersten Montageträgerabschnitt 20 und dem zweiten Montageträgerabschnitt 22 angeordnet und über eine stoffschlüssige Verbindung, hier in Form einer Schweißverbindung, mit den beiden Montageträgerabschnitten 20, 22 fest verbunden.
  • An den dem Schloss-/Fanghakenträger 24 abgewandten Endbereich des ersten Montageträgerabschnitts 20 und des zweiten Montageträgerabschnitts 22 ist jeweils ein Strukturknoten 26 angeordnet. Die vorliegend als Gussteile ausgebildete Strukturknoten 26 sind mit dem jeweilig zugeordneten Montageträgerabschnitt 20, 22 fest verbunden. Die Strukturknoten 26 stellen dabei das Verbindungsglied zwischen oberen Montageträger und den jeweiligen Seitenträgern 16, 18 dar.
  • Der Schloss-/Fanghakenträger 24 ist als ein Gussteil aus Grauguss mit einer crashaktiven Ausgestaltung ausgebildet, während der obere Montageträger 12, d. h., der erste und zweite Montageträgerabschnitt 20, 22 als Strangpressprofile ausgebildet sind. Die Strangpressprofile, d. h. der erste und zweite Montageträgerabschnitt 20, 22 sind vorliegend aus einer Aluminumlegierung hergestellt und weisen integrierte Luftdurchlässe 28 auf. Crahsaktive Gestaltung des Schloss-/Fanghakenträgers 24 bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Schloss-/Fanghakenträger 24 eine energieabsorbierende Struktur aufweist.
  • Wie insbesondere aus 2 zu entnehmen ist, sind die Luftdurchlässe 28 derart ausgebildet und ausgerichtet, dass die den ersten und zweiten Montageträgerabschnitt 20, 22 während der Fahrt durchströmende Luft ausgehend von der Fahrzeugmitte jeweils nach außen also in Fahrzeugquerrichtung FQ abgelenkt wird. Die Ablenkung nach außen ist dabei so gewählt, dass eine gezielte Belüftung der Luftfilter des Kraftfahrzeugs sichergestellt ist.
  • Wie 2 weiter zu entnehmen ist, weist der Schloss-/Fanghakenträger 24 eine entsprechend ausgebildete Verbindungsstelle 30 auf, über die die stoffschlüssige Verbindung zwischen Schloss-/Fanghakenträger 24 und dem entsprechenden ersten bzw. zweiten Montageträgerabschnitt 20, 22 hergestellt ist. Zudem zeigt 2, das in Fahrtrichtung FR betrachtet auf einer hinteren Stirnfläche 32 des Schloss-/Fanghakenträgers 24 ein Schließblech 34 angeordnet ist.
  • Eine Detailansicht des oberen Montageträgers 12 mit dem Schloss-/Fanghakenträger 24 ist in 3 und 4 dargestellt. Während in 3 die in den Schloss-/Fanghakenträger 24 zu montierenden Bauteile Fanghaken mit Betätigung 36 und Schloss 38 sowie das auf der hinteren Stirnfläche 34 zu befestigende Schließblech 34 in einer Explosionsdarstellung in einer Ansicht schräg von hinten zeigen, ist in 4 eine entsprechende Darstellung der oben genannten Bauteile in einer Ansicht von unten dargestellt. Insbesondere aus 4 ist dabei die crashaktive Gestaltung des Schloss-/Fanghakenträgers 24, d. h. die energieabsorbierende Struktur des Schloss-/Fanghakenträgers 24 ersichtlich.
  • 5 zeigt die Bauteile Fanghaken mit Betätigung 36 und Schloss 38 im montierten Zustand.
  • Wie insbesondere aus 6 ersichtlich ist, ist dabei das Schließblech 34 über mehrere Schrauben 40 lösbar mit dem Schloss-/Fanghakenträger 24 verbunden.
  • Eine weitere Ausführungsform des Schließblechs 34 ist in 7 dargestellt. Wie aus der Ansicht schräg von hinten deutlich zu entnehmen ist, weist dabei das auf der hinteren Stirnfläche 32 des Schloss-/Fanghakenträgers befestigte Schließblech 34 einen ersten und einen zweiten, jeweils in Fahrzeugquerrichtung FQ betrachtet diagonal nach unten abknickenden Endbereich 42, 44 auf. Die beiden Endbereiche 42, 44 sind jeweils wiederum an weiterführenden Karosserieteilen, wie z. B. Pralltöpfen/Längsträgern, befestigt, so dass eine weiterführende Abstützung des oberen Montageträgers 12 gewährleistet ist. Zudem ist aus 6 die Anordnung eines linken Lüfterrads 46 und eines rechten Lüfterrads 48 im Frontend 10 sowie ein Kühlerlager 50 ersichtlich.
  • 10
    Struktur-Frontend
    12
    Oberer Montageträger
    14
    Unterer Montageträger
    16
    Erster Seitenträger
    18
    Zweiter Seitenträger
    20
    Erster Montageträgerabschnitt des oberen Montageträgers
    22
    Zweiter Montageträgerabschnitt des oberen Montageträgers
    24
    Schloss-/Fanghakenträger
    26
    Strukturknoten
    28
    Luftdurchlässe
    30
    Verbindungsstelle Schloss-/Fanghakenträger
    32
    Stirnfläche
    34
    Schließblech
    36
    Fanghaken mit Betätigung
    38
    Schloss
    40
    Schrauben
    42
    erster abcknickender Endbereich des Schließblechs
    44
    zweiter abcknickender Endbereich des Schließblechs
    46
    linkes Lüfterrad
    48
    rechtes Lüfterrad
    50
    Kühlerlager
    V
    vertikale Richtung
    FQ
    Fahrzeugquerrichtung
    FR
    Fahrtrichtung

Claims (10)

  1. Strukturfrontend (10) für ein Kraftfahrzeug, umfassend einen oberen und einen unteren, jeweils in Fahrzeugquerrichtung (FQ) ausgerichteten Montageträger (12, 14), einen ersten und einen zweiten, jeweils mit den beiden Montageträgern (12, 14) fest verbundenen, in vertikale Richtung (V) ausgerichteten Seitenträger (16, 18), sowie einen mit dem oberen Montageträger (12) fest verbundenen Schloss-/Fanghakenträger (24), dadurch gekennzeichnet, dass der obere Montageträger (12) mehrteilig, einen ersten und einen zweiten Montageträgerabschnitt (20, 22) aufweisend, ausgebildet ist und der Schloss-/Fanghakenträger (24) in Fahrzeugquerrichtung (FQ) betrachtet zwischen dem ersten und dem zweiten Montageträgerabschnitt (20, 22) angeordnet ist.
  2. Strukturfrontend (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Montageträgerabschnitt (20, 22) des oberen Montageträgers (12) als Strangpressprofile ausgebildet sind und dass der Schloss- /Fanghakenträger (24) als ein Gussteil mit einer crashaktiven Struktur ausgebildet ist.
  3. Strukturfrontend (10) nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Montageträgerabschnitt (20, 22) des oberen Montageträgers (12) jeweils Luftdurchlässe (28) aufweisen, die derart angeordnet und ausgebildet sind, dass durchströmende Luft in Fahrzeugquerrichtung (FQ) betrachtet seitlich nach außen geführt wird.
  4. Strukturfrontend (10) nach der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Verbindung zwischen Schloss-/Fanghakenträger (24) und dem jeweiligen ersten oder zweiten Montageträgerabschnitt (20, 22) als eine stoffschlüssige Verbindung, insbesondere durch Schweißen oder Kleben, ausgebildet ist.
  5. Strukturfrontend (10) nach der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Montageträgerabschnitt (20, 22) des oberen Montageträgers (12) aus einem Leichtmetall, insbesondere Aluminium oder Aluminiumlegierung, hergestellt ist.
  6. Strukturfrontend (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Montageträgerabschnitt (20, 22) des oberen Montageträgers (12) aus einem Hybridwerkstoff hergestellt ist.
  7. Strukturfrontend (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Montageträgerabschnitt (20, 22) des oberen Montageträgers (12) jeweils an seinem dem Schloss-/Fanghakenträger (24) abgewandten Endbereich einen Strukturknoten (26) aufweist, über den der erste und zweite Montageträgerabschnitt (20, 22) mit dem jeweils zugeordneten ersten und zweiten Seitenträger (16, 18) fest verbunden ist.
  8. Strukturfrontend (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturknoten (26) als Gussteile ausgebildet sind.
  9. Strukturfrontend (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schließblech (34) lösbar mit einer in Fahrrichtung (FR) betrachteten hinteren Stirnfläche (32) des Schloss-/Fanghakenträgers (24) verbunden ist.
  10. Strukturfrontend (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schließblech (34) einen ersten und einen zweiten jeweils in Fahrzeugquerrichtung (FQ) betrachtet diagonal abknickenden Endbereich (42, 44) aufweist und dass diese Endbereiche (42, 44) mit einem Karosseriebauteil bzw. Chassis lösbar verbunden sind.
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