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DE102006046167A1 - Lichteinheit, insbesondere Heckleuchte, für ein Fahrzeug und Verfahren zum Darstellen einer Signalfunktion eines Fahrzeugs mittels einer Lichteinheit - Google Patents

Lichteinheit, insbesondere Heckleuchte, für ein Fahrzeug und Verfahren zum Darstellen einer Signalfunktion eines Fahrzeugs mittels einer Lichteinheit Download PDF

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DE102006046167A1
DE102006046167A1 DE102006046167A DE102006046167A DE102006046167A1 DE 102006046167 A1 DE102006046167 A1 DE 102006046167A1 DE 102006046167 A DE102006046167 A DE 102006046167A DE 102006046167 A DE102006046167 A DE 102006046167A DE 102006046167 A1 DE102006046167 A1 DE 102006046167A1
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Germany
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light
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Withdrawn
Application number
DE102006046167A
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English (en)
Inventor
Reiner Dipl.-Ing. Jocher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
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Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
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    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
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    • B60Q1/2607Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic comprising at least two indicating lamps
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    • F21S43/13Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights characterised by the light source characterised by the type of light source
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F21Y2115/10Light-emitting diodes [LED]
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lichteinheit, insbesondere Heckleuchte, für ein Fahrzeug, mit einer Mehrzahl von Lichtquellen (311; 411), welche matrixartig angeordnet sind und mit unterschiedlichen Leuchtpegeln betreibbar sind, wobei zur Darstellung einer Signalfunktion der Lichteinheit (1) eine erste Anzahl von Lichtquellen (311; 411) mit einem ersten Leuchtpegel und zumindest zeitweise gleichzeitig eine zweite Anzahl von Lichtquellen (311; 411) mit einem zweiten Leuchtpegel betreibbar sind. Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zur Darstellung einer Signalfunktion des Fahrzeugs mittels einer Lichteinheit (1).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Lichteinheit, insbesondere eine Heckleuchte, für ein Fahrzeug, mit einer Mehrzahl von Lichtquellen, die matrixartig angeordnet sind und mit unterschiedlichen Leuchtpegeln betreibbar sind. Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Darstellen einer Signalfunktion eines Fahrzeugs mittels einer Lichteinheit.
  • Aus der DE 100 11 843 A1 ist eine Kraftfahrzeugleuchte mit einer Vielzahl von Leuchtdioden bekannt, welche matrixartig angeordnet sind.
  • Bei der bekannten Kraftfahrzeugleuchte ist es möglich, die verschiedenen Lichtquellen mit unterschiedlichen Leuchtpegeln zu betreiben. Dies ist jedoch nur in einem eingeschränkten Rahmen dahingehend möglich, dass die Lichtquellen mit einem ersten Leuchtpegel zur Signalisierung einer ersten Signalfunktion und mit einem zweiten Leuchtpegel zur Signalisierung einer zweiten Signalfunktion betreibbar sind.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lichteinheit für ein Fahrzeug und ein Verfahren zum Darstellen einer Signalfunktion eines Fahrzeugs zu schaffen, mit welcher bzw. welchem die Darstellung von Signalfunktionen flexibler ermöglicht werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Lichteinheit, welche die Merkmale nach Patentanspruch 1 aufweist, und ein Verfahren, welches die Merkmale nach Patentanspruch 10 aufweist, gelöst.
  • Eine erfindungsgemäße Lichteinheit für ein Fahrzeug ist insbesondere als Heckleuchte ausgebildet und umfasst eine Mehrzahl von Lichtquellen, welche matrixartig angeordnet sind und mit unterschiedlichen Leuchtpegeln betreibbar sind. Zur Darstellung einer Signalfunktion mittels der Lichteinheit ist eine erste Anzahl von Lichtquellen mit einem ersten Leuchtpegel kontinuierlich und eine zweite Anzahl von Lichtquellen mit einem zweiten Leuchtpegel zumindest zeitweise gleichzeitig kontinuierlich betreibbar. Dies bedeutet, eine Signalfunktion ist dadurch signalisierbar, dass zumindest für eine vorgebbare Zeitdauer eine erste Anzahl von Lichtquellen mit einem ersten Leuchtpegel und gleichzeitig eine zweite Anzahl von Lichtquellen mit einem zweiten Leuchtpegel betreibbar sind. Durch diese Ausgestaltung einer Lichteinheit kann eine einzige Signalfunktion individueller und charakteristischer dargestellt werden, indem gleichzeitig mehrere Lichteinheiten Licht mit unterschiedlichen Leuchtpegeln emittieren. Unter einer matrixartigen Anordnung wird sowohl eine streng in vertikale und horizontale Reihen untergliederte Anordnung verstanden. Des Weiteren werden jedoch auch Anordnungen von Lichtquellen darunter verstanden, welche in horizontaler und/oder in vertikaler Richtung leicht versetzt zueinander angeordnet sind.
  • Die Lichtquellen sind insbesondere als Leuchtdioden ausgebildet und können auch als Multimedia-Leuchtdioden ausgebildet sein, welche jeweils zur Erzeugung von Lichtstrahlen verschiedener Lichtfarben ausgebildet sind.
  • Bevorzugt ist die Differenz zwischen dem ersten Leuchtpegel und dem zweiten Leuchtpegel größer oder gleich einem vorgebbaren Lichtstärkewert. Insbesondere ist diese Differenz so ausgebildet, dass sie den gesetzlichen Anforderungen genügt. Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass zur Darstellung einer einzigen Signalfunktion die Lichtquellen zur Erzeugung von Lichtstrahlen in gleicher Lichtfarbe betreibbar sind. Beispielsweise kann dann vorgesehen sein, dass zur Darstellung einer Signalfunktion Bremslicht alle Lichtquellen zur Erzeugung von Lichtstrahlen mit roter Lichtfarbe betreibbar sind und eine erste Anzahl von Lichtquellen Lichtstrahlen mit roter Farbe mit einem ersten Leuchtpegel und eine zweite Anzahl von Lichtquellen zur Erzeugung von Lichtstrahlen mit roter Farbe mit einem zweiten Leuchtpegel betreibbar sind.
  • Die erste Anzahl und die zweite Anzahl von Lichtquellen sind bevorzugt jeweils in Reihen angeordnet. Die erste und die zweite Reihe von Lichtquellen sind jeweils im Wesentlichen horizontal angeordnet. Diese horizontalen Reihen sind in vertikaler Richtung betrachtet aufeinander folgend angeordnet. So kann vorgesehen sein, dass beispielsweise eine erste horizontale Reihe, mit einer ersten Anzahl von Lichtquellen, zur Darstellung einer Signalfunktion mit einem ersten Leuchtpegel betreibbar ist und eine darunter angeordnete zweite horizontale Reihe, mit einer zweiten Anzahl von Lichtquellen, mit einem zweiten Leuchtpegel betreibbar ist.
  • Dadurch kann auch ein Signalmuster erzeugt werden, welches horizontale Streifen aufweist, die unterschiedliche Leuchtpegel aufweisen.
  • In entsprechender Weise können die Reihen jedoch auch insbesondere vertikal orientiert sein. Darüber hinaus kann jede andere Raumrichtung im Hinblick auf die Orientierung einer Reihe von Lichtquellen vorgesehen sein. Beispielsweise kann auch eine diagonale Anordnung einer derartigen Reihe vorgesehen sein. Ebenso ist es möglich, dass die erste Anzahl von Lichtquellen ringartig angeordnet ist und die zweite Anzahl von Lichtquellen, weiche zur Erzeugung von Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel betreibbar ist, diesen ringartig umgibt und/oder von diesem umgeben ist.
  • Bevorzugt sind zumindest zwei erste Reihen und zumindest zwei zweite Reihen ausgebildet, welche in alternierender Reihenfolge zueinander angeordnet sind. Durch diese Ausgestaltung kann eine Signalfunktion dargestellt werden, welche eine mäanderförmige Farbdarstellung ermöglicht. Dies wird dadurch erreicht, dass eine erste Reihe einer ersten Anzahl von Lichtquellen Lichtsignale mit einem ersten Leuchtpegel emittiert und eine darauf folgende zweite Reihe einer zweiten Anzahl von Lichtquellen zur Erzeugung von Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel betreibbar ist. Daran anschließend ist wiederum eine erste Reihe einer ersten Anzahl von Lichtquellen angeordnet, welche wiederum Lichtstrahlen mit einem ersten Leuchtpegel emittiert, wobei daran anschließend wiederum eine zweite Reihe einer zweiten Anzahl von Lichtquellen angeordnet ist, welche wiederum Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel emittiert.
  • Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass zumindest eine Lichtquelle der ersten Anzahl von Lichtquellen und/oder zumindest eine Lichtquelle der zweiten Anzahl von Lichtquellen zur Darstellung einer einzigen Signalfunktion mit veränderbarem Leuchtpegel während der Darstellung der Signalfunktion betreibbar sind. Beispielsweise kann hierbei ein Pulsbetrieb dahingehend vorgesehen sein, dass eine Lichtquelle aktiviert und deaktiviert werden kann. Darüber hinaus kann auch vorgesehen sein, dass ein pulsierendes Verändern des Leuchtpegels von einem hohen zu einem niedrigen Leuchtpegel und so weiter oder von einem niedrigen zu einem hohen Leuchtpegel und so weiter ermöglicht ist. Die Vielfältigkeit und Variabilität der Darstellung einer Signalfunktion kann dadurch nochmals erhöht werden und die Charakterisierung von Signalfunktionen nochmals individualisiert werden.
  • Das Design bzw. die visuelle Erscheinung der Leuchtfläche der Lichteinheit kann dadurch in vielfältiger Weise verändert und individualisiert werden, wobei insbesondere zur Modellpflege in aufwandsarmer Weise neue charakterisierende Darstellungsmöglichkeiten gegeben sind.
  • Darüber hinaus kann auch vorgesehen sein, dass die Werte eines Leuchtpegels während der Darstellung einer Signalfunktion veränderbar sind. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass bei einer Lichtquelle, welche zur Darstellung einer Signalfunktion mit veränderbarem Leuchtpegel betreibbar ist, als erster Leuchtpegel ein niedriger Leuchtpegel und als zweiter Leuchtpegel ein hoher Leuchtpegel vorgesehen ist, welche Grenzwerte im Fortgang des pulsierenden Betriebs veränderbar sind. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der hohe zweite Leuchtpegel mit Fortdauer der Signalfunktion erhöht wird. Entsprechendes kann für den ersten niedrigen Wert des Leuchtpegels vorgesehen sein.
  • Bevorzugt sind in jeder Reihe zumindest zwei Lichtmodule angeordnet, welche Lichtmodule jeweils einen Reflektor umfassen, welcher sich von einer horizontalen Hauptrichtung eines Lichtmoduls und somit auch einer horizontalen Hauptrichtung der gesamten Lichteinheit nach oben oder nach unten erstreckt, und zumindest eine Lichtquelle aufweist, welche mit ihrer Hauptachse in einem Winkel, insbesondere vertikal, zur Hauptrichtung und dem Reflektor zugewandt angeordnet ist. Bevorzugt ist ein Lichtmodul der ersten Reihe im Bezug zur Hauptrichtung analog zu einem Lichtmodul der zweiten Reihe ausgebildet, und insbesondere symmetrisch zur Hauptrichtung, angeordnet. Dadurch kann eine kompakte Lichteinheit geschaffen werden, welche unterschiedlichste Signalfunktionen in hoher Variabilität darstellen kann.
  • Bevorzugt ist die Signalfunktion ein Bremslicht oder ein Schlusslicht oder ein Richtungsblinker.
  • Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass abhängig von der Aktivierung einzelner Lichtquellen und/oder deren individueller Leuchtpegel auch Symbole und Figuren darstellbar sind. So können beispielsweise auch Buchstaben und/oder Zahlen und/oder grafische Symbole dargestellt werden. Beispielsweise können auch Pfeilsymbole für ein Richtungsblinken als kontinuierliche Figuren oder als pulsierende Figuren wiedergegeben werden.
  • Wesentlich ist, dass eine einzige Signalfunktion durch die Lichtquellen einer Lichteinheit darstellbar ist und die Lichteinheiten Licht mit unterschiedlichen Leuchtpegeln emittieren. Die Darstellung einer Signalfunktion kann auch so erfolgen, dass zusätzlich zu der ersten Anzahl von Lichtquellen, welche Lichtstrahlen mit einem ersten Leuchtpegel emittieren, und zur zweiten Anzahl von Lichtquellen, welche Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel emittieren, zumindest eine dritte Anzahl von Lichtquellen vorgesehen ist, welche Lichtstrahlen mit einem dritten Leuchtpegel emittieren.
  • Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass zur Darstellung einer Signalfunktion die dafür vorgesehenen Lichtquellen der Lichteinheit nicht alle gleichzeitig aktiviert werden, sondern sukzessive aufgeschaltet werden. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass zur Darstellung der Signalfunktion Schlusslicht zunächst ein erster Teilbereich von Lichtquellen aktivierbar ist, so dass grundsätzlich mit dem Einschalten des Schlusslichts ein Licht-Flächenbereich erzeugt wird, welcher sofort den gesetzlichen Mindestanforderungen im Hinblick auf die Flächengröße entspricht. Darüber hinaus kann dann nachfolgend zumindest ein zweiter Teilbereich von Lichtquellen aktiviert werden, welcher dann zur Darstellung der gesamten Signalfunktion Schlusslicht beiträgt. Diese beiden Teilbereiche emittieren dann gleichzeitig Licht bevorzugt mit unterschiedlichen Leuchtpegeln.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine Signalfunktion eines Fahrzeugs mittels einer Lichteinheit, insbesondere Heckleuchte, mit einer Mehrzahl von matrixartig angeordneten Lichtquellen, welche mit unterschiedlichen Leuchtpegeln betreibbar sind, optisch dargestellt bzw. angezeigt. Zur Darstellung der Signalfunktion werden eine erste Anzahl von Lichtquellen mit einem ersten Leuchtpegel kontinuierlich und zumindest zeitweise gleichzeitig eine zweite Anzahl von Lichtquellen mit einem zweiten Leuchtpegel kontinuierlich betrieben.
  • Vorteilhafte Ausführungen der erfindungsgemäßen Lichteinheit sind als vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen Verfahrens anzusehen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine skizzenhafte Frontansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Lichteinheit;
  • 2 eine Draufsicht auf die Lichteinheit gemäß 1;
  • 3 eine Schnittdarstellung der Lichteinheit entlang der Schnittlinie AA gemäß 2;
  • 4 eine schematische Schnittansicht eines Lichtmoduls einer Lichteinheit gemäß den 1 bis 3;
  • 5 eine weitere Ausführung eines Lichtmoduls einer Lichteinheit in einer Schnittdarstellung;
  • 6 einen Teilausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Lichtmoduls einer Lichteinheit in einer perspektivischen Schnittdarstellung;
  • 7 einen Teilausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Lichtmoduls einer Lichteinheit in perspektivischer Schnittdarstellung;
  • 8 eine schematische perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Lichteinheit; und
  • 9 eine schematische Darstellung einer Frontansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Lichteinheit.
  • In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In 1 ist in schematischer Weise eine Lichteinheit 1 eines Kraftfahrzeugs gezeigt, welche im Ausführungsbeispiel als Heckleuchte ausgebildet ist. Die Lichteinheit 1 umfasst eine Abdeckscheibe 2, welche die Lichteinheit 1 nach außen hin vollflächig bedeckt. Die Abdeckscheibe 2 kann eine Klarglasscheibe sein, welche beispielsweise getönt sein kann.
  • Die Lichteinheit 1 umfasst im Ausführungsbeispiel eine Mehrzahl von Lichtmodulen, welche matrixartig angeordnet sind. Dazu sind mehrere horizontale Reihen 3, 4, 5, 6, 7 und 8 gebildet, in denen jeweils eine Mehrzahl von Lichtmodulen angeordnet sind. In der ersten Reihe 3 sind fünf Lichtmodule 31, 32, 33, 34 und 35 angeordnet. Zu einer horizontalen Achse sind zu diesen Lichtmodulen 31 bis 35 symmetrisch dazu ebenfalls fünf Lichtmodule 41, 42, 43, 44 und 45 angeordnet. Darüber hinaus sind in der dritten Reihe 5 ebenfalls fünf nicht näher gekennzeichnete Lichtmodule angeordnet, welche in ihrer Orientierung gemäß den Lichtmodulen 31 bis 35 der ersten Reihe 3 angeordnet sind. Fünf Lichtmodule der dritten Reihe 5 sind so positioniert, dass ihre Reihe quasi um ein Lichtmodul nach innen versetzt angeordnet ist. Wiederum symmetrisch dazu sind die nicht näher gekennzeichneten fünf Lichtmodule der vierten Reihe 6 angeordnet. Darüber hinaus sind in der fünften Reihe 7 vier nicht näher gekennzeichnete Lichtmodule angeordnet, welche gemäß den Lichtmodulen 31 bis 35 der ersten Reihe 3 nach oben orientiert sind. Wiederum symmetrisch dazu sind vier nicht näher gekennzeichnete Lichtmodule der sechsten Reihe 8 angeordnet.
  • In der skizzenhaften Darstellung der Lichteinheit 1 ist des Weiteren zu erkennen, dass sich drei im Wesentlichen horizontal erstreckende Stege zwischen den jeweiligen Reihen befinden. Diese symbolisieren Rückstrahlelemente bzw. Reflektorelemente für von außen auf die Lichteinheit 1 auftreffende Lichtstrahlen. So ist zwischen den Reihen 3 und 4 ein erstes Rückstrahlelement 9, zwischen den Reihen 5 und 6 ein zweites Rückstrahlelement 10 und zwischen den Reihen 7 und 8 ein drittes Rückstrahlelement 11 ausgebildet.
  • In 2 ist eine schematische Draufsicht auf die Lichteinheit 1 gemäß 1 gezeigt. In dieser Draufsicht ist zu erkennen, dass die Lichteinheit 1 bogenförmig ausgebildet ist und im Ausführungsbeispiel eine in Fahrtrichtung eines Fahrzeugs betrachtet linke Heckleuchte darstellt. In dieser Draufsicht gemäß 2 sind die beabstandet zueinander angeordneten Lichtmodule 31 bis 35 der ersten Reihe 3 zu erkennen.
  • Zur weiteren Erläuterung der Ausgestaltung der Lichteinheit 1 und insbesondere der Lichtmodule ist in 3 eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie AA gemäß 2 gezeigt. In dieser 3 ist zu erkennen, dass die vertikal untereinander positionierten horizontalen Reihen jeweils in Richtung einer horizontalen Modulhauptachse HA versetzt zueinander angeordnet sind. In der gezeigten Ausführung der Lichteinheit 1 umfasst das Lichtmodul 31 eine Lichtquelle 311, welche als Mehrfarben-Leuchtdiode ausgebildet ist. Die Lichtquelle 311 ist mit ihrer Hauptabstrahlrichtung und somit mit der Hauptachse LQA der Lichtquelle 311 im Wesentlichen vertikal zu dieser horizontalen Modulhauptachse HA orientiert. Darüber hinaus umfasst das Lichtmodul 31 einen Reflektor 312, welcher haubenartig ausgebildet ist und sich im Wesentlichen gemäß eines Kugelschalensegments über die Lichtquelle 311 erstreckt und bevorzugt mit seinen Randbereichen bis zur Modulhauptachse HA reicht.
  • Darüber hinaus umfasst das Lichtmodul 31 ein Lichtleitelement 313, welches plattenartig ausgebildet ist und an seiner der Lichtquelle 311 abgewandten Seite gewinkelt ausgebildet ist. Die gewinkelte Ausgestaltung ist der Art, dass der gewinkelte Teilbereich nach unten und somit in Richtung des Lichtmoduls 41 der zweiten Reihe 4 orientiert ist. In der gezeigten Schnittdarstellung ist zu erkennen, dass sich die Lichtquelle 311 in horizontaler Richtung und somit in Richtung der Modulhauptachse HA zwischen dem Reflektor 312 und dem Lichtleitelement 313 befindet. Das Lichtleitelement 313 erstreckt sich im Ausführungsbeispiel mit einem plattenartigen Teilbereich im Wesentlichen in Längsrichtung der Modulhauptachse HA.
  • In analoger Weise zur Ausgestaltung des Lichtmoduls 31 ist das Lichtmodul 41 in der zweiten Reihe 4 auf der gegenüberliegenden Seite der Modulhauptachse HA ausgebildet. Im Wesentlichen wird dadurch eine symmetrische Ausgestaltung zur horizontalen Modulhauptachse HA erreicht. Auch dieses Lichtmodul 41 umfasst eine Lichtquelle 411, welche sich mit ihrer Lichtquellenachse LQA in entgegengesetzter Richtung zur Lichtquelle 311 nach unten erstreckt. Ein Reflektor 412 ist im Wesentlichen analog zum Reflektor 312 ausgebildet und ein Lichtleitelement 413 ist im Wesentlichen analog zum Lichtleitelement 313 ausgebildet. Die in horizontaler Richtung leicht versetzte Anordnung des Lichtmoduls 41 zum Lichtmodul 31 wird im vorliegenden Beispiel noch als symmetrische Anordnung verstanden. Besonders bevorzugt ist es, dass bei der gezeigten Ausgestaltung die Lichtmodule 31 und 41 ein zusammenhängendes gemeinsames gesamtes Lichtmodul ausbilden, welches somit beidseits zur Modulhauptachse HA analog, insbesondere symmetrisch, ausgebildet ist. Besonders vorteilhaft kann dabei vorgesehen sein, dass die Lichtleitelemente 313 und 413 mit ihren jeweils gewinkelt angeordneten vorderen Teilbereichen miteinander verbunden sind, insbesondere dass diese beiden Lichtleitelemente 313 und 413 einstückig ausgebildet sind. Das gesamte Lichtleitelement ist dann in der gezeigten Schnittdarstellung C-förmig ausgebildet. In analoger Weise dazu sind die Lichtmodule 51 und 61 sowie die Lichtmodule 71 und 81 der weiteren Reihen 5 bis 8 ausgebildet. Auch hier ist die Konzeptionisierung so festgelegt, dass die Lichtmodule 51 und 61 ein einziges gemeinsames Lichtmodul bilden. Entsprechendes gilt für die Lichtmodule 71 und 81.
  • Es kann vorgesehen sein, dass jeweils zwischen den als symmetrische Gesamtmodulen ausgebildeten Lichtmodulen 31, 41 und 51, 61 und 71, 81 jeweils ein in 3 nur beispielhaft gezeigtes Rückstrahlelement 60 angeordnet ist. Wie in der Darstellung gemäß 3 gezeigt ist, ist dieses Rückstrahlelement 60 in etwa auf Höhe der jeweiligen Lichtquellen der Lichtmodule angeordnet.
  • In 4 ist eine weitere Schnittdarstellung des gesamten Lichtmoduls 31, 41 gezeigt. In dieser detaillierteren Darstellung ist zu erkennen, dass die Lichtquelle 311 in einem Gehäusemodul 314 angeordnet ist, welches auf einem Trägerteil 12 befestigt ist. Das Trägerteil 12 ist in der gezeigten Schnittdarstellung im Wesentlichen ebenfalls symmetrisch zur horizontalen Modulhauptachse HA (3) ausgebildet und weist in der Schnittdarstellung eine liegende U-Form bzw. eine C-Form auf.
  • Auch die Lichtquelle 411 ist in einem derartigen Gehäusemodul 414 angeordnet, welches an der gegenüberliegenden Seite des Trägerteils 12 angeordnet ist. Zur positionsstabilen Anordnung dieses Gehäusemoduls 314 und des Gehäusemoduls 414 weist das Trägerteil 12 endseitige Stege 121 und 122 auf, welche als Anschlagsstege für diese Gehäusemodule 314 und 414 dienen. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass der Reflektor 312 auf diesem Gehäuse 314 befestigt ist. In analoger Weise ist der Reflektor 412 auf dem Gehäuse 414 befestigt. Darüber hinaus ist das gesamte im Querschnitt C-förmige Lichtleitelement 313, 413 an diesen Gehäusemodulen 314 und 414 befestigt. Das dem separaten Lichtmodul 31 zugeordnete Lichtleitelement 313 umfasst einen ersten Teilbereich 313a, welcher sich plattenartig im Wesentlichen horizontal zwischen der Lichtquelle 311 und der Abdeckscheibe 2 erstreckt. Entsprechendes gilt für einen ersten Teilbereich 413a des dem Lichtmodul 41 zugeordneten Lichtleitelements 413. Ein zweiter Teilbereich 313b ist gewinkelt nach unten ausgebildet und stellt ebenfalls einen plattenartigen Teilbereich dar. In analoger Weise ist ein gewinkelt angeordneter zweiter Teilbereich 413b des Lichtleitelements 413 des Lichtmoduls 41 nach oben gewinkelt angeordnet und in der gezeigten Ausführung einstückig mit dem zweiten Teilbereich 313b verbunden. In dieses gesamte Lichtleitelement 313, 314 ist ein Rückstrahlelement 13 integral angeordnet. Im Ausführungsbeispiel ist dieses Rückstrahlelement 13 integral in den zweiten Teilbereichen 313b und 413b an der dem Trägerteil 12 zugewandten Seite integriert.
  • Darüber hinaus ist aus der Darstellung gemäß 4 zu erkennen, dass eine der Lichtquelle 311 zugewandte Endfläche 313c des ersten Teilbereichs 313a abgeschrägt ausgebildet ist. Die Schrägung ist dabei so ausgebildet, dass mit einer horizontal- verlaufenden Achse ein Winkel kleiner 90 Grad ausgebildet ist. Die Schrägung und somit die Neigung dieser Fläche 313c ist somit der Lichtquelle 311 zugewandt. Dadurch kann die Fläche, in der unmittelbar von der Lichtquelle 311 emittiertes Licht einkoppelbar ist, vergrößert werden. In entsprechender Weise ist eine der Lichtquelle 411 zugewandte Endfläche 413c des ersten Teilbereichs 413a des Lichtleitelements 413 ausgebildet.
  • Der Reflektor 312 ist in seiner Formgebung und Ausgestaltung so konzipiert, dass von der Lichtquelle 311 emittiertes Licht, welches an der der Endfläche 313c gegenüberliegenden Seite auf den Reflektor 312 trifft, im Allgemeinen und somit mit hohem Anteil so reflektiert wird, dass es in das Lichtleitelement 313 insbesondere über die Endfläche 313c einkoppelbar ist. Entsprechend ist die Ausgestaltung des Lichtmoduls 41 im Hinblick auf eine vergleichbare reflektierende Einkopplung über die Endfläche 413c in das Lichtleitelement.
  • Darüber hinaus kann auch vorgesehen sein, dass Teile der Flächen der Teilbereiche 313a und 413a beschichtet sind. Insbesondere können die ebenen Oberflächen der Teilbereich 313a und 413a mit einer metallischen Schicht bedampft sein, welche dem Trägerteil 12 zugewandt sind.
  • In 5 ist eine Schnittdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Lichtmoduls 31 gezeigt. In dieser Ausführung ist das Lichtleitelement 313 als gewinkeltes Element gezeigt, welches im Wesentlichen eine liegende L-Form aufweist. Wie auch bereits in den vorhergehenden Figuren gezeigt und erläutert, kann durch eine derartige gewinkelte Ausgestaltung die lichttechnische Fläche der Lichteinheit 1 im Hinblick auf gesetzliche Anforderungen erreicht werden und ein besonders bauraumoptimiertes Konzept ermöglicht werden. In der gezeigten Ausführung gemäß 5 sind der Reflektor 312, die Lichtquelle 311 und das Lichtleitelement 313 so zueinander angeordnet und ausgebildet, dass von der Lichtquelle 311 emittiertes Licht vor dem Austritt aus der Lichteinheit 1 entweder zumindest am Reflektor 312 reflektiert wird oder in das Lichtleitelement 313 eingekoppelt wird. Darüber hinaus kann von der Lichtquelle 311 emittiertes Licht auch an dem Reflektor 312 reflektiert werden und dann in das Lichtleitelement 313 eingekoppelt werden. Die Anordnung ist somit so konzipiert, dass kein emittiertes Licht quasi verloren geht und undefiniert abgestrahlt wird. Durch die Linie L ist gekennzeichnet, dass von der Lichtquelle 311 emittiertes Licht, welches gerade nicht mehr über die Endfläche 313c in das Lichtleitelement 313 einkoppelbar ist, zumindest auf den Reflektor 312 trifft. Licht der Lichtquelle 311 wird somit stets am Reflektor 312 reflektiert und/oder in das Lichtleitelement 313 eingekoppelt.
  • Darüber hinaus ist die Unterseite 313d beschichtet. Ferner ist an einer Oberfläche 313e des zweiten Teilbereichs 313b zumindest eine Einkerbung 315 ausgebildet. Dies kann im Querschnitt eine bogenförmige Einkerbung und bevorzugt eine spitze Einkerbung 315 sein. Die Einkerbung 315 ist somit an der Oberfläche 313e ausgebildet, welche der Abdeckscheibe 2 und somit auch der Außenseite der Lichteinheit 1 zugewandt ist. In das Lichtleitelement 313 eingekoppeltes Licht kann über diese Einkerbung 315 nach außen treten und somit die Helligkeit des beleuchteten Flächenbereichs erhöhen. Darüber hinaus kann ein Lichtaustritt auch aus der endseitigen Fläche 313f des zweiten Teilbereichs 313b erfolgen.
  • In 6 ist ein Teilausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Lichtmoduls 31 in perspektivischer Schnittdarstellung gezeigt. In dieser Ausführung ist der Reflektor 312 lediglich als flächiges, streifenartiges und gekrümmtes Plattenelement ausgebildet, welches bevorzugt nach oben hin orientiert ist. Durch die gestrichelte Ausgestaltung kann auch eine Orientierung liegend vorgesehen sein. Darüber hinaus ist bei diesem Lichtmodul 31 der ersten Reihe 3 vorgesehen, dass das Lichtleitelement 313 klammerartig ausgebildet ist und somit im Querschnitt C-förmig konzipiert ist. Eine symmetrische Ausgestaltung eines gesamten Lichtmoduls zur horizontalen Modulhauptachse HA gemäß den Ausgestaltungen in 3 und 4 ist hier nicht vorgesehen.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Lichtmoduls 31 ist als perspektivischer Teilausschnitt in Schnittdarstellung in 7 gezeigt. Bei dieser Ausgestaltung ist wiederum eine zur Modulhauptachse HA beidseits zumindest analog, insbesondere symmetrisch, ausgebildete Konstruktion vorgesehen. Hier bilden die Lichtmodule 31 und 41 wiederum ein gesamtes Lichtmodul. Bei dieser Ausführung ist eine Lichtquelle 311 sowie eine Lichtquelle 411 rückwärtig an dem Trägerteil 12 angeordnet. In Emissionsrichtung des Lichts ist vor diesen Lichtquellen 311 und 411 jeweils ein optisches Element 316 bzw. 416 angeordnet. Das optische Element kann eine Linse, ein Beugungsgitter, ein Prisma oder dergleichen sein. Darüber hinaus kann das optische Element auch lediglich eine einfache lichtdurchlässige Scheibe sein. Die optischen Elemente 316 und 416 sind bevorzugt im Wesentlichen vertikal zur Modulhauptachse HA orientiert. Das optische Element 316 ist an dem Trägerteil 12 befestigt und zwischen der Lichtquelle 311 und dem Lichtleitelement 313 angeordnet. Darüber hinaus erstreckt sich dieses optische Element 316 bis zum Reflektor 312. In analoger Weise ist das optische Element 416 angeordnet.
  • In 8 ist in skizzenhafter Darstellung eine weitere Ausführungsform einer Lichteinheit 1 perspektivisch gezeigt. In dieser Ausführung ist zu erkennen, dass die Reflektoren einer Reihe jeweils zwischen zwei Reflektoren einer darunter angeordneten Reihe überlappend angeordnet sind. Eine alternierende Folge der Reflektoren und somit auch der Lichtmodule zweier benachbarter Reihen kann dadurch in horizontaler Betrachtungsrichtung erreicht werden. Darüber hinaus sind die Reflektoren in ihrer Formgebung so konzipiert, dass sie haubenartig ausgebildet sind und einen stetig gekrümmten Hauptbereich aufweisen, welcher an gegenüberliegenden Seiten durch vertikale Flächenelemente geschlossen ist. Diese können einen vertikalen vorderen Randbereich, wie der Reflektor 312, aufweisen. Ebenso können diese Randbereiche auch bogenförmig ausgebildet sein, wie dies beim linken, in der zweiten Reihe von oben, angeordneten Reflektor durch die gestrichelten Linien angedeutet ist. Darüber hinaus kann auch eine nach vorne schräg verlaufende Ausgestaltung des Randbereichs vorgesehen sein, wie dies im linken Reflektor der untersten Reihe in gestrichelter Darstellung angedeutet ist.
  • In 9 ist eine skizzenhafte Darstellung einer weiteren Ausführungsform einer Lichteinheit 1 gezeigt, welche eine Frontalansicht darstellt.
  • In dieser Ausführungsform sind die Lichtmodule 31 bis 36 der ersten horizontalen Reihe 3, die Lichtmodule 41 bis 46 der zweiten horizontalen Reihe 4, die Lichtmodule 51 bis 56 der dritten horizontalen Reihe 5, die Lichtmodule 61 bis 66 der vierten horizontalen Reihe 6 und die Lichtmodule 71 bis 76 der horizontalen Reihe 7 streng symmetrisch und matrixartig angeordnet. Im Hinblick auf die oben erläuterte Ausgestaltung dieser Lichtmodule sind somit auch die zugeordneten Lichtquellen streng symmetrisch in horizontalen und vertikalen Reihen positioniert.
  • Die als Heckleuchte ausgebildete Lichteinheit 1 ist zur Darstellung mehrerer Signalfunktionen ausgebildet. Die Lichteinheit 1 kann sowohl zur Darstellung eines Schlusslichts als auch zur Darstellung eines Bremslichts und auch zur Darstellung eines Richtungsblinkens eingesetzt werden.
  • Anhand der Signalfunktion Schlusslicht wird die Lichteinheit 1 näher erläutert. Wird durch einen Fahrzeuginsassen diese Lichtfunktion aktiviert, so folgt ein sukzessives Aufschalten der dafür vorgesehenen Lichteinheiten in zeitlicher Abfolge. So ist im Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass zunächst die Lichtquellen der Lichtmodule 71 bis 76 und somit der untersten horizontalen Reihe 7 aktiviert werden und Lichtstrahlen mit einem ersten Leuchtpegel abstrahlen. Im Nachfolgenden werden dann die Lichtquellen der Lichtmodule 61 bis 66 der horizontalen Reihe 6 aktiviert und zur Emission von Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel angesteuert.
  • Wieder zeitlich nachfolgend werden dann die Lichtquellen der Lichtmodule 51 bis 56 aktiviert und zur Emission von Lichtstrahlen wieder mit einem ersten Leuchtpegel angesteuert. Zeitlich darauf folgend werden dann die Lichtquellen der Lichtmodule 41 bis 46 aktiviert und zur Emission von Lichtstrahlen wiederum mit einem zweiten Leuchtpegel angesteuert. Schließlich werden dann die Lichtquellen der Lichtmodule 31 bis 36 aktiviert und zur Emission von Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel angesteuert. Im Ausführungsbeispiel werden somit alle Lichtquellen der Lichteinheit 1 zur Darstellung der Signalfunktion Schlusslicht aktiviert, wobei dazu eine erste Anzahl von Lichtquellen, nämlich die Lichtquellen der Lichtmodule 31 bis 36, 51 bis 56 und 71 bis 76 mit einem ersten Leuchtpegel und die Lichtquellen der Lichtmodule 41 bis 46 und 61 bis 66 mit einem zweiten Leuchtpegel gleichzeitig betreibbar sind. Lediglich beim grundlegenden Einschalten dieser Signalfunktion Schlusslicht werden die jeweiligen Lichtquellen zeitlich nacheinander aufgeschaltet. Sind alle für die Darstellung dieser Signalfunktion Schlusslicht vorgesehenen Lichtquellen aktiviert, leuchten diese im Weiteren, wie erwähnt, mit zwei unterschiedlichen Leuchtpegeln. Eine einzige Signalfunktion wird somit gleichzeitig durch zwei verschiedene Leuchtpegel dargestellt. Im Ausführungsbeispiel wird dadurch eine Streifenstruktur erzeugt, wobei benachbart zueinander angeordnete Streifen unterschiedliche Leuchtpegel aufweisen. Dadurch kann der optische Eindruck einer mäanderförmigen Lichtfläche, welche zwischen hellen und dunklen Bereichen wechselt, erzeugt werden.
  • Es kann auch vorgesehen sein, dass zumindest einige dieser gezeigten Lichtmodule in 9 zumindest zwei Lichtquellen aufweisen, welche zur Erzeugung von Lichtstrahlen unterschiedlicher Lichtfarbe ausgebildet sind. Dadurch kann ein Lichtmodul gleichzeitig zur Darstellung von zwei Signalfunktionen einsetzbar sein. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass ein Lichtmodul einerseits zur Darstellung der Signalfunktion Schlusslicht ausgebildet ist und eine erste Lichtquelle aufweist, welche zur Emission von Lichtstrahlen roter Lichtfarbe ausgebildet ist. Darüber hinaus kann dieses Lichtmodul gleichzeitig zur Darstellung einer zweiten Signalfunktion, beispielsweise zur Darstellung eines Richtungsblinkens, betreibbar sein, indem eine zweite Lichtquelle dieses Lichtmoduls zur Emission von Lichtstrahlen gelber Lichtfarbe ansteuerbar ist.
  • Die in 9 nicht dargestellten Rückstrahlelemente 13 (beispielsweise 4 und 5) können dann auch zur Trennung im Hinblick auf die Darstellung von zumindest zwei Signalfunktionen gleichzeitig herangezogen werden. Durch diese Rückstrahlelemente 13 kann dann auch den gesetzlichen Anforderungen Genüge getan werden und der erforderliche Abstand zur Darstellung von zwei Signalfunktionen gleichzeitig und somit zur eindeutigen Erkennbarkeit dieser dienen.
  • Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass zwischen den beiden Leuchtpegeln eine Differenz eines Lichtstärkewerts vorgegeben ist, welcher mindestens vier Candela beträgt.
  • Darüber hinaus kann auch vorgesehen sein, dass beispielsweise die Lichtquellen der Lichtmodule 31 bis 36 und 41 bis 46 zur Emission von Lichtstrahlen mit einem ersten Leuchtpegel und die Lichtquellen der Lichtmodule 51 bis 56 sowie die Lichtquellen der Lichtmodule 61 bis 66 zur Emission von Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel ansteuerbar sind. Bei diesen Ausgestaltungen weisen jeweils zwei aufeinander folgende horizontale Reihen Lichtemissionen mit gleichen Leuchtpegeln auf. Auch dies ist lediglich eine weitere beispielhafte Ausgestaltung und im Hinblick auf die vielfältigen Möglichkeiten einer Signalfunktionsdarstellung mit gleichzeitig zwei verschiedenen Leuchtpegelbereichen nicht abschließend zu verstehen. Neben einer derartigen gestreiften Ausgestaltung mit jeweils unterschiedlichen Leuchtpegeln kann darüber hinaus auch eine ringartige Ausgestaltung eines derartigen Lichtflächenbereichs mit unterschiedlichen Leuchtpegeln vorgesehen sein. Auch sonstige Symbole oder Figuren, welche unterschiedliche Leuchtpegelbereiche aufweisen, können ausgebildet sein.

Claims (10)

  1. Lichteinheit, insbesondere Heckleuchte, für ein Fahrzeug, mit einer Mehrzahl von Lichtquellen (311; 411), welche matrixartig angeordnet sind und mit unterschiedlichen Leuchtpegeln betreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Darstellung einer Signalfunktion der Lichteinheit (1) eine erste Anzahl von Lichtquellen (311; 411) mit einem ersten Leuchtpegel kontinuierlich und zumindest zeitweise gleichzeitig eine zweite Anzahl von Lichtquellen (311; 411) mit einem zweiten Leuchtpegel kontinuierlich betreibbar sind.
  2. Lichteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anzahl und die zweite Anzahl von Lichtquellen (311; 411) jeweils in Reihen (3 bis 8) angeordnet sind.
  3. Lichteinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (3 bis 8) und die zweite Reihe (3 bis 8) jeweils im Wesentlichen horizontal angeordnet sind und diese Reihen (3 bis 8) in vertikaler Richtung aufeinander folgend angeordnet sind.
  4. Lichteinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei erste Reihen (3 bis 8) und zumindest zwei zweite Reihen (3 bis 8) ausgebildet sind, welche in alternierender Reihenfolge angeordnet sind.
  5. Lichteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige der Lichtquellen (311; 411) zur Erzeugung von Lichtsignalen unterschiedlicher Lichtfarbe ausgebildet sind.
  6. Lichteinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Lichtquelle (311; 411) der ersten Anzahl von Lichtquellen (311; 411) und/oder zumindest eine Lichtquelle (311; 411) der zweiten Anzahl von Lichtquellen (311; 411) zur Darstellung einer Signalfunktion mit veränderbarem Leuchtpegel betreibbar sind.
  7. Lichteinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert des unteren Leuchtpegels und/oder der Wert des oberen Leuchtpegels während eines Pulsbetriebs einer Lichtquelle (311; 411) veränderbar sind.
  8. Lichteinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Reihe (3 bis 8) zumindest zwei Lichtmodule (31 bis 36; 41 bis 46; 51 bis 56; 61 bis 66; 71 bis 76) angeordnet sind, welche Lichtmodule (31 bis 36; 41 bis 46; 51 bis 56; 61 bis 66; 71 bis 76) jeweils einen Reflektor (312; 412) umfassen, welcher sich von einer horizontalen Modulhauptachse (HA) eines Lichtmoduls (31 bis 36; 41 bis 46; 51 bis 56; 61 bis 66; 71 bis 76) nach oben oder nach unten erstreckt, und zumindest eine Lichtquelle (311; 411) aufweist, welche mit ihrer Hauptachse (LQA) in einem Winkel insbesondere vertikal, zur Modulhauptachse (HA) und dem Reflektor (312; 412) zugewandt angeordnet ist.
  9. Lichteinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lichtmodul (31 bis 36; 41 bis 46; 51 bis 56; 61 bis 66; 71 bis 76) der ersten Reihe (3 bis 8) in Bezug zur Modulhauptachse (HA) analog, insbesondere symmetrisch, zu einem Lichttmodul (31 bis 36; 41 bis 46; 51 bis 56; 61 bis 66; 71 bis 76) der zweiten Reihe (3 bis 8) angeordnet ist.
  10. Verfahren zur Darstellung einer Signalfunktion eines Fahrzeugs mittels einer Lichteinheit, insbesondere Heckleuchte, mit einer Mehrzahl von matrixartig angeordneten Lichtquellen (311; 411), welche mit unterschiedlichen Leuchtpegeln betreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Darstellung der Signalfunktion eine erste Anzahl von Lichtquellen (311; 411) mit einem ersten Leuchtpegel kontinuierlich und zumindest zeitweise gleichzeitig eine zweite Anzahl von Lichtquellen (311; 411) mit einem zweiten Leuchtpegel kontinuierlich betrieben werden.
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