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Die
Erfindung betrifft eine Lichteinheit, insbesondere eine Heckleuchte,
für ein
Fahrzeug, mit einer Mehrzahl von Lichtquellen, die matrixartig angeordnet
sind und mit unterschiedlichen Leuchtpegeln betreibbar sind. Des
Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zum Darstellen
einer Signalfunktion eines Fahrzeugs mittels einer Lichteinheit.
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Aus
der
DE 100 11 843
A1 ist eine Kraftfahrzeugleuchte mit einer Vielzahl von
Leuchtdioden bekannt, welche matrixartig angeordnet sind.
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Bei
der bekannten Kraftfahrzeugleuchte ist es möglich, die verschiedenen Lichtquellen
mit unterschiedlichen Leuchtpegeln zu betreiben. Dies ist jedoch
nur in einem eingeschränkten
Rahmen dahingehend möglich,
dass die Lichtquellen mit einem ersten Leuchtpegel zur Signalisierung
einer ersten Signalfunktion und mit einem zweiten Leuchtpegel zur Signalisierung
einer zweiten Signalfunktion betreibbar sind.
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Daher
ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lichteinheit für ein Fahrzeug
und ein Verfahren zum Darstellen einer Signalfunktion eines Fahrzeugs
zu schaffen, mit welcher bzw. welchem die Darstellung von Signalfunktionen
flexibler ermöglicht
werden kann.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Lichteinheit, welche die Merkmale nach Patentanspruch
1 aufweist, und ein Verfahren, welches die Merkmale nach Patentanspruch
10 aufweist, gelöst.
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Eine
erfindungsgemäße Lichteinheit
für ein Fahrzeug
ist insbesondere als Heckleuchte ausgebildet und umfasst eine Mehrzahl
von Lichtquellen, welche matrixartig angeordnet sind und mit unterschiedlichen
Leuchtpegeln betreibbar sind. Zur Darstellung einer Signalfunktion
mittels der Lichteinheit ist eine erste Anzahl von Lichtquellen
mit einem ersten Leuchtpegel kontinuierlich und eine zweite Anzahl von
Lichtquellen mit einem zweiten Leuchtpegel zumindest zeitweise gleichzeitig
kontinuierlich betreibbar. Dies bedeutet, eine Signalfunktion ist
dadurch signalisierbar, dass zumindest für eine vorgebbare Zeitdauer
eine erste Anzahl von Lichtquellen mit einem ersten Leuchtpegel
und gleichzeitig eine zweite Anzahl von Lichtquellen mit einem zweiten
Leuchtpegel betreibbar sind. Durch diese Ausgestaltung einer Lichteinheit
kann eine einzige Signalfunktion individueller und charakteristischer
dargestellt werden, indem gleichzeitig mehrere Lichteinheiten Licht
mit unterschiedlichen Leuchtpegeln emittieren. Unter einer matrixartigen
Anordnung wird sowohl eine streng in vertikale und horizontale Reihen
untergliederte Anordnung verstanden. Des Weiteren werden jedoch auch
Anordnungen von Lichtquellen darunter verstanden, welche in horizontaler
und/oder in vertikaler Richtung leicht versetzt zueinander angeordnet
sind.
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Die
Lichtquellen sind insbesondere als Leuchtdioden ausgebildet und
können
auch als Multimedia-Leuchtdioden ausgebildet sein, welche jeweils
zur Erzeugung von Lichtstrahlen verschiedener Lichtfarben ausgebildet
sind.
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Bevorzugt
ist die Differenz zwischen dem ersten Leuchtpegel und dem zweiten
Leuchtpegel größer oder
gleich einem vorgebbaren Lichtstärkewert.
Insbesondere ist diese Differenz so ausgebildet, dass sie den gesetzlichen
Anforderungen genügt.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass zur Darstellung einer einzigen
Signalfunktion die Lichtquellen zur Erzeugung von Lichtstrahlen
in gleicher Lichtfarbe betreibbar sind. Beispielsweise kann dann
vorgesehen sein, dass zur Darstellung einer Signalfunktion Bremslicht
alle Lichtquellen zur Erzeugung von Lichtstrahlen mit roter Lichtfarbe
betreibbar sind und eine erste Anzahl von Lichtquellen Lichtstrahlen
mit roter Farbe mit einem ersten Leuchtpegel und eine zweite Anzahl
von Lichtquellen zur Erzeugung von Lichtstrahlen mit roter Farbe
mit einem zweiten Leuchtpegel betreibbar sind.
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Die
erste Anzahl und die zweite Anzahl von Lichtquellen sind bevorzugt
jeweils in Reihen angeordnet. Die erste und die zweite Reihe von
Lichtquellen sind jeweils im Wesentlichen horizontal angeordnet.
Diese horizontalen Reihen sind in vertikaler Richtung betrachtet
aufeinander folgend angeordnet. So kann vorgesehen sein, dass beispielsweise
eine erste horizontale Reihe, mit einer ersten Anzahl von Lichtquellen,
zur Darstellung einer Signalfunktion mit einem ersten Leuchtpegel
betreibbar ist und eine darunter angeordnete zweite horizontale
Reihe, mit einer zweiten Anzahl von Lichtquellen, mit einem zweiten
Leuchtpegel betreibbar ist.
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Dadurch
kann auch ein Signalmuster erzeugt werden, welches horizontale Streifen
aufweist, die unterschiedliche Leuchtpegel aufweisen.
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In
entsprechender Weise können
die Reihen jedoch auch insbesondere vertikal orientiert sein. Darüber hinaus
kann jede andere Raumrichtung im Hinblick auf die Orientierung einer
Reihe von Lichtquellen vorgesehen sein. Beispielsweise kann auch eine
diagonale Anordnung einer derartigen Reihe vorgesehen sein. Ebenso
ist es möglich,
dass die erste Anzahl von Lichtquellen ringartig angeordnet ist und
die zweite Anzahl von Lichtquellen, weiche zur Erzeugung von Lichtstrahlen
mit einem zweiten Leuchtpegel betreibbar ist, diesen ringartig umgibt und/oder
von diesem umgeben ist.
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Bevorzugt
sind zumindest zwei erste Reihen und zumindest zwei zweite Reihen
ausgebildet, welche in alternierender Reihenfolge zueinander angeordnet
sind. Durch diese Ausgestaltung kann eine Signalfunktion dargestellt
werden, welche eine mäanderförmige Farbdarstellung
ermöglicht.
Dies wird dadurch erreicht, dass eine erste Reihe einer ersten Anzahl
von Lichtquellen Lichtsignale mit einem ersten Leuchtpegel emittiert
und eine darauf folgende zweite Reihe einer zweiten Anzahl von Lichtquellen
zur Erzeugung von Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel betreibbar
ist. Daran anschließend
ist wiederum eine erste Reihe einer ersten Anzahl von Lichtquellen
angeordnet, welche wiederum Lichtstrahlen mit einem ersten Leuchtpegel
emittiert, wobei daran anschließend
wiederum eine zweite Reihe einer zweiten Anzahl von Lichtquellen
angeordnet ist, welche wiederum Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel
emittiert.
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Bevorzugt
kann vorgesehen sein, dass zumindest eine Lichtquelle der ersten
Anzahl von Lichtquellen und/oder zumindest eine Lichtquelle der zweiten
Anzahl von Lichtquellen zur Darstellung einer einzigen Signalfunktion
mit veränderbarem Leuchtpegel
während
der Darstellung der Signalfunktion betreibbar sind. Beispielsweise
kann hierbei ein Pulsbetrieb dahingehend vorgesehen sein, dass eine
Lichtquelle aktiviert und deaktiviert werden kann. Darüber hinaus
kann auch vorgesehen sein, dass ein pulsierendes Verändern des
Leuchtpegels von einem hohen zu einem niedrigen Leuchtpegel und
so weiter oder von einem niedrigen zu einem hohen Leuchtpegel und
so weiter ermöglicht
ist. Die Vielfältigkeit
und Variabilität
der Darstellung einer Signalfunktion kann dadurch nochmals erhöht werden und
die Charakterisierung von Signalfunktionen nochmals individualisiert
werden.
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Das
Design bzw. die visuelle Erscheinung der Leuchtfläche der
Lichteinheit kann dadurch in vielfältiger Weise verändert und
individualisiert werden, wobei insbesondere zur Modellpflege in
aufwandsarmer Weise neue charakterisierende Darstellungsmöglichkeiten
gegeben sind.
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Darüber hinaus
kann auch vorgesehen sein, dass die Werte eines Leuchtpegels während der
Darstellung einer Signalfunktion veränderbar sind. So kann beispielsweise
vorgesehen sein, dass bei einer Lichtquelle, welche zur Darstellung
einer Signalfunktion mit veränderbarem
Leuchtpegel betreibbar ist, als erster Leuchtpegel ein niedriger
Leuchtpegel und als zweiter Leuchtpegel ein hoher Leuchtpegel vorgesehen
ist, welche Grenzwerte im Fortgang des pulsierenden Betriebs veränderbar
sind. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der hohe zweite Leuchtpegel
mit Fortdauer der Signalfunktion erhöht wird. Entsprechendes kann
für den
ersten niedrigen Wert des Leuchtpegels vorgesehen sein.
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Bevorzugt
sind in jeder Reihe zumindest zwei Lichtmodule angeordnet, welche
Lichtmodule jeweils einen Reflektor umfassen, welcher sich von einer
horizontalen Hauptrichtung eines Lichtmoduls und somit auch einer
horizontalen Hauptrichtung der gesamten Lichteinheit nach oben oder
nach unten erstreckt, und zumindest eine Lichtquelle aufweist, welche
mit ihrer Hauptachse in einem Winkel, insbesondere vertikal, zur
Hauptrichtung und dem Reflektor zugewandt angeordnet ist. Bevorzugt
ist ein Lichtmodul der ersten Reihe im Bezug zur Hauptrichtung analog
zu einem Lichtmodul der zweiten Reihe ausgebildet, und insbesondere
symmetrisch zur Hauptrichtung, angeordnet. Dadurch kann eine kompakte Lichteinheit
geschaffen werden, welche unterschiedlichste Signalfunktionen in
hoher Variabilität
darstellen kann.
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Bevorzugt
ist die Signalfunktion ein Bremslicht oder ein Schlusslicht oder
ein Richtungsblinker.
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Darüber hinaus
kann vorgesehen sein, dass abhängig
von der Aktivierung einzelner Lichtquellen und/oder deren individueller
Leuchtpegel auch Symbole und Figuren darstellbar sind. So können beispielsweise
auch Buchstaben und/oder Zahlen und/oder grafische Symbole dargestellt
werden. Beispielsweise können
auch Pfeilsymbole für
ein Richtungsblinken als kontinuierliche Figuren oder als pulsierende
Figuren wiedergegeben werden.
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Wesentlich
ist, dass eine einzige Signalfunktion durch die Lichtquellen einer
Lichteinheit darstellbar ist und die Lichteinheiten Licht mit unterschiedlichen
Leuchtpegeln emittieren. Die Darstellung einer Signalfunktion kann
auch so erfolgen, dass zusätzlich
zu der ersten Anzahl von Lichtquellen, welche Lichtstrahlen mit
einem ersten Leuchtpegel emittieren, und zur zweiten Anzahl von
Lichtquellen, welche Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel
emittieren, zumindest eine dritte Anzahl von Lichtquellen vorgesehen
ist, welche Lichtstrahlen mit einem dritten Leuchtpegel emittieren.
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Darüber hinaus
kann vorgesehen sein, dass zur Darstellung einer Signalfunktion
die dafür
vorgesehenen Lichtquellen der Lichteinheit nicht alle gleichzeitig
aktiviert werden, sondern sukzessive aufgeschaltet werden. So kann
beispielsweise vorgesehen sein, dass zur Darstellung der Signalfunktion Schlusslicht
zunächst
ein erster Teilbereich von Lichtquellen aktivierbar ist, so dass
grundsätzlich
mit dem Einschalten des Schlusslichts ein Licht-Flächenbereich
erzeugt wird, welcher sofort den gesetzlichen Mindestanforderungen
im Hinblick auf die Flächengröße entspricht.
Darüber
hinaus kann dann nachfolgend zumindest ein zweiter Teilbereich von
Lichtquellen aktiviert werden, welcher dann zur Darstellung der
gesamten Signalfunktion Schlusslicht beiträgt. Diese beiden Teilbereiche
emittieren dann gleichzeitig Licht bevorzugt mit unterschiedlichen Leuchtpegeln.
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Bei
einem erfindungsgemäßen Verfahren wird
eine Signalfunktion eines Fahrzeugs mittels einer Lichteinheit,
insbesondere Heckleuchte, mit einer Mehrzahl von matrixartig angeordneten
Lichtquellen, welche mit unterschiedlichen Leuchtpegeln betreibbar
sind, optisch dargestellt bzw. angezeigt. Zur Darstellung der Signalfunktion
werden eine erste Anzahl von Lichtquellen mit einem ersten Leuchtpegel
kontinuierlich und zumindest zeitweise gleichzeitig eine zweite
Anzahl von Lichtquellen mit einem zweiten Leuchtpegel kontinuierlich
betrieben.
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Vorteilhafte
Ausführungen
der erfindungsgemäßen Lichteinheit
sind als vorteilhafte Ausführungen
des erfindungsgemäßen Verfahrens
anzusehen.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigen:
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1 eine
skizzenhafte Frontansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Lichteinheit;
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2 eine
Draufsicht auf die Lichteinheit gemäß 1;
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3 eine
Schnittdarstellung der Lichteinheit entlang der Schnittlinie AA
gemäß 2;
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4 eine
schematische Schnittansicht eines Lichtmoduls einer Lichteinheit
gemäß den 1 bis 3;
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5 eine
weitere Ausführung
eines Lichtmoduls einer Lichteinheit in einer Schnittdarstellung;
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6 einen
Teilausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Lichtmoduls
einer Lichteinheit in einer perspektivischen Schnittdarstellung;
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7 einen
Teilausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Lichtmoduls
einer Lichteinheit in perspektivischer Schnittdarstellung;
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8 eine
schematische perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels
einer Lichteinheit; und
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9 eine
schematische Darstellung einer Frontansicht einer weiteren Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Lichteinheit.
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In
den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den
gleichen Bezugszeichen versehen.
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In 1 ist
in schematischer Weise eine Lichteinheit 1 eines Kraftfahrzeugs
gezeigt, welche im Ausführungsbeispiel
als Heckleuchte ausgebildet ist. Die Lichteinheit 1 umfasst
eine Abdeckscheibe 2, welche die Lichteinheit 1 nach
außen
hin vollflächig bedeckt.
Die Abdeckscheibe 2 kann eine Klarglasscheibe sein, welche
beispielsweise getönt
sein kann.
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Die
Lichteinheit 1 umfasst im Ausführungsbeispiel eine Mehrzahl
von Lichtmodulen, welche matrixartig angeordnet sind. Dazu sind
mehrere horizontale Reihen 3, 4, 5, 6, 7 und 8 gebildet,
in denen jeweils eine Mehrzahl von Lichtmodulen angeordnet sind.
In der ersten Reihe 3 sind fünf Lichtmodule 31, 32, 33, 34 und 35 angeordnet.
Zu einer horizontalen Achse sind zu diesen Lichtmodulen 31 bis 35 symmetrisch
dazu ebenfalls fünf
Lichtmodule 41, 42, 43, 44 und 45 angeordnet.
Darüber
hinaus sind in der dritten Reihe 5 ebenfalls fünf nicht
näher gekennzeichnete
Lichtmodule angeordnet, welche in ihrer Orientierung gemäß den Lichtmodulen 31 bis 35 der ersten
Reihe 3 angeordnet sind. Fünf Lichtmodule der dritten
Reihe 5 sind so positioniert, dass ihre Reihe quasi um
ein Lichtmodul nach innen versetzt angeordnet ist. Wiederum symmetrisch
dazu sind die nicht näher
gekennzeichneten fünf
Lichtmodule der vierten Reihe 6 angeordnet. Darüber hinaus sind
in der fünften
Reihe 7 vier nicht näher
gekennzeichnete Lichtmodule angeordnet, welche gemäß den Lichtmodulen 31 bis 35 der
ersten Reihe 3 nach oben orientiert sind. Wiederum symmetrisch
dazu sind vier nicht näher
gekennzeichnete Lichtmodule der sechsten Reihe 8 angeordnet.
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In
der skizzenhaften Darstellung der Lichteinheit 1 ist des
Weiteren zu erkennen, dass sich drei im Wesentlichen horizontal
erstreckende Stege zwischen den jeweiligen Reihen befinden. Diese
symbolisieren Rückstrahlelemente
bzw. Reflektorelemente für
von außen
auf die Lichteinheit 1 auftreffende Lichtstrahlen. So ist
zwischen den Reihen 3 und 4 ein erstes Rückstrahlelement 9,
zwischen den Reihen 5 und 6 ein zweites Rückstrahlelement 10 und
zwischen den Reihen 7 und 8 ein drittes Rückstrahlelement 11 ausgebildet.
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In 2 ist
eine schematische Draufsicht auf die Lichteinheit 1 gemäß 1 gezeigt.
In dieser Draufsicht ist zu erkennen, dass die Lichteinheit 1 bogenförmig ausgebildet
ist und im Ausführungsbeispiel
eine in Fahrtrichtung eines Fahrzeugs betrachtet linke Heckleuchte
darstellt. In dieser Draufsicht gemäß 2 sind die
beabstandet zueinander angeordneten Lichtmodule 31 bis 35 der
ersten Reihe 3 zu erkennen.
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Zur
weiteren Erläuterung
der Ausgestaltung der Lichteinheit 1 und insbesondere der
Lichtmodule ist in 3 eine Schnittdarstellung entlang
der Schnittlinie AA gemäß 2 gezeigt.
In dieser 3 ist zu erkennen, dass die
vertikal untereinander positionierten horizontalen Reihen jeweils
in Richtung einer horizontalen Modulhauptachse HA versetzt zueinander
angeordnet sind. In der gezeigten Ausführung der Lichteinheit 1 umfasst
das Lichtmodul 31 eine Lichtquelle 311, welche
als Mehrfarben-Leuchtdiode ausgebildet ist. Die Lichtquelle 311 ist
mit ihrer Hauptabstrahlrichtung und somit mit der Hauptachse LQA
der Lichtquelle 311 im Wesentlichen vertikal zu dieser
horizontalen Modulhauptachse HA orientiert. Darüber hinaus umfasst das Lichtmodul 31 einen
Reflektor 312, welcher haubenartig ausgebildet ist und sich
im Wesentlichen gemäß eines
Kugelschalensegments über
die Lichtquelle 311 erstreckt und bevorzugt mit seinen
Randbereichen bis zur Modulhauptachse HA reicht.
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Darüber hinaus
umfasst das Lichtmodul 31 ein Lichtleitelement 313,
welches plattenartig ausgebildet ist und an seiner der Lichtquelle 311 abgewandten
Seite gewinkelt ausgebildet ist. Die gewinkelte Ausgestaltung ist
der Art, dass der gewinkelte Teilbereich nach unten und somit in
Richtung des Lichtmoduls 41 der zweiten Reihe 4 orientiert
ist. In der gezeigten Schnittdarstellung ist zu erkennen, dass sich
die Lichtquelle 311 in horizontaler Richtung und somit
in Richtung der Modulhauptachse HA zwischen dem Reflektor 312 und
dem Lichtleitelement 313 befindet. Das Lichtleitelement 313 erstreckt
sich im Ausführungsbeispiel
mit einem plattenartigen Teilbereich im Wesentlichen in Längsrichtung
der Modulhauptachse HA.
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In
analoger Weise zur Ausgestaltung des Lichtmoduls 31 ist
das Lichtmodul 41 in der zweiten Reihe 4 auf der
gegenüberliegenden
Seite der Modulhauptachse HA ausgebildet. Im Wesentlichen wird dadurch
eine symmetrische Ausgestaltung zur horizontalen Modulhauptachse
HA erreicht. Auch dieses Lichtmodul 41 umfasst eine Lichtquelle 411,
welche sich mit ihrer Lichtquellenachse LQA in entgegengesetzter
Richtung zur Lichtquelle 311 nach unten erstreckt. Ein
Reflektor 412 ist im Wesentlichen analog zum Reflektor 312 ausgebildet
und ein Lichtleitelement 413 ist im Wesentlichen analog
zum Lichtleitelement 313 ausgebildet. Die in horizontaler Richtung leicht
versetzte Anordnung des Lichtmoduls 41 zum Lichtmodul 31 wird
im vorliegenden Beispiel noch als symmetrische Anordnung verstanden.
Besonders bevorzugt ist es, dass bei der gezeigten Ausgestaltung
die Lichtmodule 31 und 41 ein zusammenhängendes
gemeinsames gesamtes Lichtmodul ausbilden, welches somit beidseits
zur Modulhauptachse HA analog, insbesondere symmetrisch, ausgebildet ist.
Besonders vorteilhaft kann dabei vorgesehen sein, dass die Lichtleitelemente 313 und 413 mit
ihren jeweils gewinkelt angeordneten vorderen Teilbereichen miteinander
verbunden sind, insbesondere dass diese beiden Lichtleitelemente 313 und 413 einstückig ausgebildet
sind. Das gesamte Lichtleitelement ist dann in der gezeigten Schnittdarstellung C-förmig ausgebildet.
In analoger Weise dazu sind die Lichtmodule 51 und 61 sowie
die Lichtmodule 71 und 81 der weiteren Reihen 5 bis 8 ausgebildet.
Auch hier ist die Konzeptionisierung so festgelegt, dass die Lichtmodule 51 und 61 ein
einziges gemeinsames Lichtmodul bilden. Entsprechendes gilt für die Lichtmodule 71 und 81.
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Es
kann vorgesehen sein, dass jeweils zwischen den als symmetrische
Gesamtmodulen ausgebildeten Lichtmodulen 31, 41 und 51, 61 und 71, 81 jeweils
ein in 3 nur beispielhaft gezeigtes Rückstrahlelement 60 angeordnet
ist. Wie in der Darstellung gemäß 3 gezeigt
ist, ist dieses Rückstrahlelement 60 in
etwa auf Höhe
der jeweiligen Lichtquellen der Lichtmodule angeordnet.
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In 4 ist
eine weitere Schnittdarstellung des gesamten Lichtmoduls 31, 41 gezeigt.
In dieser detaillierteren Darstellung ist zu erkennen, dass die Lichtquelle 311 in
einem Gehäusemodul 314 angeordnet
ist, welches auf einem Trägerteil 12 befestigt ist.
Das Trägerteil 12 ist
in der gezeigten Schnittdarstellung im Wesentlichen ebenfalls symmetrisch
zur horizontalen Modulhauptachse HA (3) ausgebildet
und weist in der Schnittdarstellung eine liegende U-Form bzw. eine
C-Form auf.
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Auch
die Lichtquelle 411 ist in einem derartigen Gehäusemodul 414 angeordnet,
welches an der gegenüberliegenden
Seite des Trägerteils 12 angeordnet
ist. Zur positionsstabilen Anordnung dieses Gehäusemoduls 314 und
des Gehäusemoduls 414 weist
das Trägerteil 12 endseitige
Stege 121 und 122 auf, welche als Anschlagsstege
für diese
Gehäusemodule 314 und 414 dienen.
Darüber
hinaus ist zu erkennen, dass der Reflektor 312 auf diesem
Gehäuse 314 befestigt
ist. In analoger Weise ist der Reflektor 412 auf dem Gehäuse 414 befestigt.
Darüber
hinaus ist das gesamte im Querschnitt C-förmige Lichtleitelement 313, 413 an
diesen Gehäusemodulen 314 und 414 befestigt.
Das dem separaten Lichtmodul 31 zugeordnete Lichtleitelement 313 umfasst
einen ersten Teilbereich 313a, welcher sich plattenartig im
Wesentlichen horizontal zwischen der Lichtquelle 311 und
der Abdeckscheibe 2 erstreckt. Entsprechendes gilt für einen
ersten Teilbereich 413a des dem Lichtmodul 41 zugeordneten
Lichtleitelements 413. Ein zweiter Teilbereich 313b ist
gewinkelt nach unten ausgebildet und stellt ebenfalls einen plattenartigen
Teilbereich dar. In analoger Weise ist ein gewinkelt angeordneter
zweiter Teilbereich 413b des Lichtleitelements 413 des
Lichtmoduls 41 nach oben gewinkelt angeordnet und in der
gezeigten Ausführung
einstückig
mit dem zweiten Teilbereich 313b verbunden. In dieses gesamte
Lichtleitelement 313, 314 ist ein Rückstrahlelement 13 integral
angeordnet. Im Ausführungsbeispiel
ist dieses Rückstrahlelement 13 integral
in den zweiten Teilbereichen 313b und 413b an
der dem Trägerteil 12 zugewandten
Seite integriert.
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Darüber hinaus
ist aus der Darstellung gemäß 4 zu
erkennen, dass eine der Lichtquelle 311 zugewandte Endfläche 313c des
ersten Teilbereichs 313a abgeschrägt ausgebildet ist. Die Schrägung ist
dabei so ausgebildet, dass mit einer horizontal- verlaufenden Achse
ein Winkel kleiner 90 Grad ausgebildet ist. Die Schrägung und
somit die Neigung dieser Fläche 313c ist
somit der Lichtquelle 311 zugewandt. Dadurch kann die Fläche, in
der unmittelbar von der Lichtquelle 311 emittiertes Licht
einkoppelbar ist, vergrößert werden.
In entsprechender Weise ist eine der Lichtquelle 411 zugewandte
Endfläche 413c des
ersten Teilbereichs 413a des Lichtleitelements 413 ausgebildet.
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Der
Reflektor 312 ist in seiner Formgebung und Ausgestaltung
so konzipiert, dass von der Lichtquelle 311 emittiertes
Licht, welches an der der Endfläche 313c gegenüberliegenden
Seite auf den Reflektor 312 trifft, im Allgemeinen und
somit mit hohem Anteil so reflektiert wird, dass es in das Lichtleitelement 313 insbesondere über die
Endfläche 313c einkoppelbar
ist. Entsprechend ist die Ausgestaltung des Lichtmoduls 41 im
Hinblick auf eine vergleichbare reflektierende Einkopplung über die
Endfläche 413c in
das Lichtleitelement.
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Darüber hinaus
kann auch vorgesehen sein, dass Teile der Flächen der Teilbereiche 313a und 413a beschichtet
sind. Insbesondere können
die ebenen Oberflächen
der Teilbereich 313a und 413a mit einer metallischen
Schicht bedampft sein, welche dem Trägerteil 12 zugewandt
sind.
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In 5 ist
eine Schnittdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Lichtmoduls 31 gezeigt.
In dieser Ausführung
ist das Lichtleitelement 313 als gewinkeltes Element gezeigt,
welches im Wesentlichen eine liegende L-Form aufweist. Wie auch
bereits in den vorhergehenden Figuren gezeigt und erläutert, kann
durch eine derartige gewinkelte Ausgestaltung die lichttechnische
Fläche
der Lichteinheit 1 im Hinblick auf gesetzliche Anforderungen erreicht
werden und ein besonders bauraumoptimiertes Konzept ermöglicht werden.
In der gezeigten Ausführung
gemäß 5 sind
der Reflektor 312, die Lichtquelle 311 und das
Lichtleitelement 313 so zueinander angeordnet und ausgebildet,
dass von der Lichtquelle 311 emittiertes Licht vor dem
Austritt aus der Lichteinheit 1 entweder zumindest am Reflektor 312 reflektiert
wird oder in das Lichtleitelement 313 eingekoppelt wird.
Darüber
hinaus kann von der Lichtquelle 311 emittiertes Licht auch
an dem Reflektor 312 reflektiert werden und dann in das
Lichtleitelement 313 eingekoppelt werden. Die Anordnung
ist somit so konzipiert, dass kein emittiertes Licht quasi verloren
geht und undefiniert abgestrahlt wird. Durch die Linie L ist gekennzeichnet,
dass von der Lichtquelle 311 emittiertes Licht, welches
gerade nicht mehr über
die Endfläche 313c in
das Lichtleitelement 313 einkoppelbar ist, zumindest auf
den Reflektor 312 trifft. Licht der Lichtquelle 311 wird
somit stets am Reflektor 312 reflektiert und/oder in das
Lichtleitelement 313 eingekoppelt.
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Darüber hinaus
ist die Unterseite 313d beschichtet. Ferner ist an einer
Oberfläche 313e des zweiten
Teilbereichs 313b zumindest eine Einkerbung 315 ausgebildet.
Dies kann im Querschnitt eine bogenförmige Einkerbung und bevorzugt
eine spitze Einkerbung 315 sein. Die Einkerbung 315 ist
somit an der Oberfläche 313e ausgebildet,
welche der Abdeckscheibe 2 und somit auch der Außenseite
der Lichteinheit 1 zugewandt ist. In das Lichtleitelement 313 eingekoppeltes
Licht kann über
diese Einkerbung 315 nach außen treten und somit die Helligkeit des
beleuchteten Flächenbereichs
erhöhen.
Darüber hinaus
kann ein Lichtaustritt auch aus der endseitigen Fläche 313f des
zweiten Teilbereichs 313b erfolgen.
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In 6 ist
ein Teilausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Lichtmoduls 31 in
perspektivischer Schnittdarstellung gezeigt. In dieser Ausführung ist
der Reflektor 312 lediglich als flächiges, streifenartiges und
gekrümmtes
Plattenelement ausgebildet, welches bevorzugt nach oben hin orientiert
ist. Durch die gestrichelte Ausgestaltung kann auch eine Orientierung
liegend vorgesehen sein. Darüber
hinaus ist bei diesem Lichtmodul 31 der ersten Reihe 3 vorgesehen,
dass das Lichtleitelement 313 klammerartig ausgebildet
ist und somit im Querschnitt C-förmig
konzipiert ist. Eine symmetrische Ausgestaltung eines gesamten Lichtmoduls
zur horizontalen Modulhauptachse HA gemäß den Ausgestaltungen in 3 und 4 ist
hier nicht vorgesehen.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
eines Lichtmoduls 31 ist als perspektivischer Teilausschnitt in
Schnittdarstellung in 7 gezeigt. Bei dieser Ausgestaltung
ist wiederum eine zur Modulhauptachse HA beidseits zumindest analog,
insbesondere symmetrisch, ausgebildete Konstruktion vorgesehen. Hier
bilden die Lichtmodule 31 und 41 wiederum ein gesamtes
Lichtmodul. Bei dieser Ausführung
ist eine Lichtquelle 311 sowie eine Lichtquelle 411 rückwärtig an
dem Trägerteil 12 angeordnet.
In Emissionsrichtung des Lichts ist vor diesen Lichtquellen 311 und 411 jeweils
ein optisches Element 316 bzw. 416 angeordnet.
Das optische Element kann eine Linse, ein Beugungsgitter, ein Prisma
oder dergleichen sein. Darüber
hinaus kann das optische Element auch lediglich eine einfache lichtdurchlässige Scheibe
sein. Die optischen Elemente 316 und 416 sind
bevorzugt im Wesentlichen vertikal zur Modulhauptachse HA orientiert.
Das optische Element 316 ist an dem Trägerteil 12 befestigt
und zwischen der Lichtquelle 311 und dem Lichtleitelement 313 angeordnet.
Darüber hinaus
erstreckt sich dieses optische Element 316 bis zum Reflektor 312.
In analoger Weise ist das optische Element 416 angeordnet.
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In 8 ist
in skizzenhafter Darstellung eine weitere Ausführungsform einer Lichteinheit 1 perspektivisch
gezeigt. In dieser Ausführung
ist zu erkennen, dass die Reflektoren einer Reihe jeweils zwischen
zwei Reflektoren einer darunter angeordneten Reihe überlappend
angeordnet sind. Eine alternierende Folge der Reflektoren und somit
auch der Lichtmodule zweier benachbarter Reihen kann dadurch in
horizontaler Betrachtungsrichtung erreicht werden. Darüber hinaus
sind die Reflektoren in ihrer Formgebung so konzipiert, dass sie
haubenartig ausgebildet sind und einen stetig gekrümmten Hauptbereich
aufweisen, welcher an gegenüberliegenden Seiten
durch vertikale Flächenelemente
geschlossen ist. Diese können
einen vertikalen vorderen Randbereich, wie der Reflektor 312,
aufweisen. Ebenso können
diese Randbereiche auch bogenförmig
ausgebildet sein, wie dies beim linken, in der zweiten Reihe von
oben, angeordneten Reflektor durch die gestrichelten Linien angedeutet
ist. Darüber
hinaus kann auch eine nach vorne schräg verlaufende Ausgestaltung
des Randbereichs vorgesehen sein, wie dies im linken Reflektor der
untersten Reihe in gestrichelter Darstellung angedeutet ist.
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In 9 ist
eine skizzenhafte Darstellung einer weiteren Ausführungsform
einer Lichteinheit 1 gezeigt, welche eine Frontalansicht
darstellt.
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In
dieser Ausführungsform
sind die Lichtmodule 31 bis 36 der ersten horizontalen
Reihe 3, die Lichtmodule 41 bis 46 der zweiten
horizontalen Reihe 4, die Lichtmodule 51 bis 56 der
dritten horizontalen Reihe 5, die Lichtmodule 61 bis 66 der
vierten horizontalen Reihe 6 und die Lichtmodule 71 bis 76 der horizontalen
Reihe 7 streng symmetrisch und matrixartig angeordnet.
Im Hinblick auf die oben erläuterte Ausgestaltung
dieser Lichtmodule sind somit auch die zugeordneten Lichtquellen
streng symmetrisch in horizontalen und vertikalen Reihen positioniert.
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Die
als Heckleuchte ausgebildete Lichteinheit 1 ist zur Darstellung
mehrerer Signalfunktionen ausgebildet. Die Lichteinheit 1 kann
sowohl zur Darstellung eines Schlusslichts als auch zur Darstellung eines
Bremslichts und auch zur Darstellung eines Richtungsblinkens eingesetzt
werden.
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Anhand
der Signalfunktion Schlusslicht wird die Lichteinheit 1 näher erläutert. Wird
durch einen Fahrzeuginsassen diese Lichtfunktion aktiviert, so folgt
ein sukzessives Aufschalten der dafür vorgesehenen Lichteinheiten
in zeitlicher Abfolge. So ist im Ausführungsbeispiel vorgesehen,
dass zunächst
die Lichtquellen der Lichtmodule 71 bis 76 und
somit der untersten horizontalen Reihe 7 aktiviert werden
und Lichtstrahlen mit einem ersten Leuchtpegel abstrahlen. Im Nachfolgenden
werden dann die Lichtquellen der Lichtmodule 61 bis 66 der
horizontalen Reihe 6 aktiviert und zur Emission von Lichtstrahlen
mit einem zweiten Leuchtpegel angesteuert.
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Wieder
zeitlich nachfolgend werden dann die Lichtquellen der Lichtmodule 51 bis 56 aktiviert
und zur Emission von Lichtstrahlen wieder mit einem ersten Leuchtpegel
angesteuert. Zeitlich darauf folgend werden dann die Lichtquellen
der Lichtmodule 41 bis 46 aktiviert und zur Emission
von Lichtstrahlen wiederum mit einem zweiten Leuchtpegel angesteuert. Schließlich werden
dann die Lichtquellen der Lichtmodule 31 bis 36 aktiviert
und zur Emission von Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel
angesteuert. Im Ausführungsbeispiel
werden somit alle Lichtquellen der Lichteinheit 1 zur Darstellung
der Signalfunktion Schlusslicht aktiviert, wobei dazu eine erste
Anzahl von Lichtquellen, nämlich
die Lichtquellen der Lichtmodule 31 bis 36, 51 bis 56 und 71 bis 76 mit
einem ersten Leuchtpegel und die Lichtquellen der Lichtmodule 41 bis 46 und 61 bis 66 mit
einem zweiten Leuchtpegel gleichzeitig betreibbar sind. Lediglich
beim grundlegenden Einschalten dieser Signalfunktion Schlusslicht
werden die jeweiligen Lichtquellen zeitlich nacheinander aufgeschaltet.
Sind alle für
die Darstellung dieser Signalfunktion Schlusslicht vorgesehenen
Lichtquellen aktiviert, leuchten diese im Weiteren, wie erwähnt, mit
zwei unterschiedlichen Leuchtpegeln. Eine einzige Signalfunktion
wird somit gleichzeitig durch zwei verschiedene Leuchtpegel dargestellt.
Im Ausführungsbeispiel
wird dadurch eine Streifenstruktur erzeugt, wobei benachbart zueinander
angeordnete Streifen unterschiedliche Leuchtpegel aufweisen. Dadurch
kann der optische Eindruck einer mäanderförmigen Lichtfläche, welche zwischen
hellen und dunklen Bereichen wechselt, erzeugt werden.
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Es
kann auch vorgesehen sein, dass zumindest einige dieser gezeigten
Lichtmodule in 9 zumindest zwei Lichtquellen
aufweisen, welche zur Erzeugung von Lichtstrahlen unterschiedlicher
Lichtfarbe ausgebildet sind. Dadurch kann ein Lichtmodul gleichzeitig
zur Darstellung von zwei Signalfunktionen einsetzbar sein. So kann
beispielsweise vorgesehen sein, dass ein Lichtmodul einerseits zur
Darstellung der Signalfunktion Schlusslicht ausgebildet ist und
eine erste Lichtquelle aufweist, welche zur Emission von Lichtstrahlen
roter Lichtfarbe ausgebildet ist. Darüber hinaus kann dieses Lichtmodul gleichzeitig
zur Darstellung einer zweiten Signalfunktion, beispielsweise zur
Darstellung eines Richtungsblinkens, betreibbar sein, indem eine
zweite Lichtquelle dieses Lichtmoduls zur Emission von Lichtstrahlen
gelber Lichtfarbe ansteuerbar ist.
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Die
in 9 nicht dargestellten Rückstrahlelemente 13 (beispielsweise 4 und 5)
können dann
auch zur Trennung im Hinblick auf die Darstellung von zumindest
zwei Signalfunktionen gleichzeitig herangezogen werden. Durch diese
Rückstrahlelemente 13 kann
dann auch den gesetzlichen Anforderungen Genüge getan werden und der erforderliche
Abstand zur Darstellung von zwei Signalfunktionen gleichzeitig und
somit zur eindeutigen Erkennbarkeit dieser dienen.
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Bevorzugt
kann vorgesehen sein, dass zwischen den beiden Leuchtpegeln eine
Differenz eines Lichtstärkewerts
vorgegeben ist, welcher mindestens vier Candela beträgt.
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Darüber hinaus
kann auch vorgesehen sein, dass beispielsweise die Lichtquellen
der Lichtmodule 31 bis 36 und 41 bis 46 zur
Emission von Lichtstrahlen mit einem ersten Leuchtpegel und die
Lichtquellen der Lichtmodule 51 bis 56 sowie die
Lichtquellen der Lichtmodule 61 bis 66 zur Emission
von Lichtstrahlen mit einem zweiten Leuchtpegel ansteuerbar sind.
Bei diesen Ausgestaltungen weisen jeweils zwei aufeinander folgende
horizontale Reihen Lichtemissionen mit gleichen Leuchtpegeln auf.
Auch dies ist lediglich eine weitere beispielhafte Ausgestaltung und
im Hinblick auf die vielfältigen
Möglichkeiten
einer Signalfunktionsdarstellung mit gleichzeitig zwei verschiedenen
Leuchtpegelbereichen nicht abschließend zu verstehen. Neben einer
derartigen gestreiften Ausgestaltung mit jeweils unterschiedlichen Leuchtpegeln
kann darüber
hinaus auch eine ringartige Ausgestaltung eines derartigen Lichtflächenbereichs
mit unterschiedlichen Leuchtpegeln vorgesehen sein. Auch sonstige
Symbole oder Figuren, welche unterschiedliche Leuchtpegelbereiche
aufweisen, können
ausgebildet sein.