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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren
zur optischen Untersuchung von Wertdokumenten.
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Unter
Wertdokumenten werden dabei karten- oder insbesondere blattförmige Gegenstände verstanden,
die beispielsweise einen monetären Wert
oder eine Berechtigung repräsentieren und/oder
nicht beliebig durch Unbefugte herstellbar sein sollen. Sie weisen
daher nicht einfach herzustellende, insbesondere zu kopierende Merkmale
auf, deren Vorhandsein ein Indiz für die Echtheit, d.h. die Herstellung
durch eine dazu befugten Stelle, ist. Wichtige Beispiele für solche
Wertdokumente sind Chipkarten, Coupons, Gutscheine, Schecks und
insbesondere Banknoten.
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Wertdokumente
werden vielfach zur Erkennung ihres Typs und/ihres Zustands und/oder
zur Prüfung
auf Echtheit optisch untersucht. Prinzipiell könnte zur Untersuchung zwar
das Umgebungslicht verwendet werden, jedoch sind solche Untersuchungen
bedingt durch die Schwankungen in den Eigenschaften des Umgebungslichtes
mit zu großen
Fehlern behaftet.
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Zur
Untersuchung werden daher Vorrichtungen verwendet, die eine Beleuchtungseinrichtung
zur Beleuchtung wenigstens eines Teils eines durch einen Erfassungsbereich
der Vorrichtung gegebenen Abschnitt eines Wertdokuments mit optischer
Strahlung vorgegebener Eigenschaften und eine Detektionseinrichtung
zur Detektion von optischer Strahlung, die aus dem Erfassungsbereich,
insbesondere einem von der Beleuchtungseinrichtung beleuchteten
Wertdokument, kommt, besitzt.
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Zur
Beleuchtung können
zwar Lichtquellen wie beispielsweise Halogenlampen eingesetzt werden,
doch verbrauchen diese verglichen mit der in einem gewünschten
Spektralbereich abgegebenen Strahlungsleistung viel Leistung und
erfordern daher eine hinreichende Kühlung. Weiter haben sie den Nachteil,
daß sie
keine sehr große
Lebensdauer besitzen. Darüber
hinaus haben diese Lichtquellen einen nicht unerheblichen Platzbedarf.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zur optischen Untersuchung von Wertdokumenten zu schaffen, die bei
kompaktem Aufbau eine gute Beleuchtung eines zu untersuchenden Wertdokuments
erlaubt, sowie ein entsprechendes Verfahren anzugeben.
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Die
Aufgabe wird gelöst
durch eine Vorrichtung zur optischen Untersuchung wenigstens eines Wertdokuments
in einem Erfassungsbereich der Vorrichtung, mit einer Beleuchtungseinrichtung
zur Beleuchtung des Wertdokuments in wenigstens einem Teil des Erfassungsbereichs,
die wenigstens eine oberflächenemittierende
Laserdiode besitzt, einer Steuereinrichtung zur Ansteuerung der
Laserdiode, und einer Detektionseinrichtung zur Erfassung von optischer
Strahlung aus wenigstens einem Teil des Erfassungsbereichs.
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Die
Aufgabe wird weiterhin gelöst
durch ein Verfahren zur optischen Untersuchung eines Wertdokuments
in einem Erfassungsbereich, bei dem das Wertdokument mit wenigstens
einer oberflächenemittierenden
Laserdiode beleuchtet wird.
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Bei
dem Verfahren kann vorzugsweise optische Strahlung aus wenigstens
einem Teil des Erfassungsbereichs erfaßt werden, die durch das Beleuchten
des Wertdokuments auftritt. Dabei kann es sich insbesondere um in
dem Wertdokument angeregte Lumineszenzstrahlung, von dem Wertdokument zurückgeworfene
oder durch dieses hindurchgegangene optische Strahlung handeln.
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Die
Detektionseinrichtung kann dementsprechend relativ zu der Beleuchtungseinrichtung
und dem Erfassungsbereich insbesondere so angeordnet sein, daß deren
Strahlungseintritt sich auf der gleichen Seite des Wertdokuments
befindet, von der es beleuchtet wird, oder auf der gegenüberliegenden Seite.
Das heißt,
daß die
Detektionseinrichtung so angeordnet sein kann, daß eine Untersuchung
mit Auf- oder Durchlicht bzw. in Reflexion oder Transmission möglich ist.
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Die
Untersuchung kann prinzipiell erfolgen, wenn das Wertdokument relativ
zu der Untersuchungsvorrichtung und insbesondere der Beleuchtungseinrichtung
ruht. Insbesondere bei Verwendung in einer Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung,
in der nacheinander Wertdokumente automatisch untersucht werden,
kann das Wertdokument jedoch auch während der Beleuchtung bewegt
sein. Gegenstand der Erfindung ist daher auch eine Vorrichtung zur
Bearbeitung von Wertdokumenten, im Folgenden auch als Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
bezeichnet, mit einer erfindungsgemäßen Untersuchungsvorrichtung
und einer Transporteinrichtung zur Bewegung eines Wertdokuments
durch den Erfassungsbereich mit einer vorgegebenen Transportgeschwindigkeit.
Die Transportgeschwindigkeit kann dabei insbesondere in Abhängigkeit
von Eigenschaften der Untersuchungsvorrichtung oder der Transporteinrichtung
vorgegeben sein. Bei einer sequentiellen Detektion kann so ein Bild
des durch den Erfassungsbereich bewegten Abschnitts des Wertdokuments
erhalten werden.
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Die
Erfindung wendet sich völlig
ab von den konventionellen Arten der Beleuchtung. So ist es zwar
denkbar, zur Beleuchtung statt Halogenlampen konventionelle kantenemittierende
Laserdioden (sog. "edge
emitting laser diodes")
einzusetzen, doch strahlen diese optische Strahlung mit einer sehr
inhomogenen und nicht einfach symmetrischen Intensitätsverteilung
ab. Dies kann die Untersuchung des Wertdokuments beeinträchtigen.
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Erfindungsgemäß wird zur
Beleuchtung eine oberflächenemittierende
Laserdiode verwendet. Unter einer oberflächenemittierenden Laserdiode
wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung genauer eine vertikal
oberflächenemitterende
Laserdiode bzw. insbesondere ein im Englischen auch als „vertical
cavity surface emitting laser" (VCSEL)
bezeichnetes Halbleiterbauelement verstanden, dessen Laserresonator mit
seiner Auskoppelrichtung, in der Strahlung aus dem Laserresonator
auskoppelbar ist, wenigstens näherungsweise
orthogonal zu der Oberfläche
des Bauelements bzw. Chips ausgerichtet ist. Insbesondere kann der
Laserresonator solcher oberflächenemittierender
Laserdioden über
wenigstens näherungsweise
parallel zu der Oberfläche
verlaufende Reflexionseinrichtungen, beispielsweise Reflexionsschichten
bzw. -schichtsysteme verfügen.
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Die
Verwendung solcher oberflächenemittierender
Laserdioden bietet überraschenderweise
für die
Verwendung in einer Vorrichtung zur Untersuchung von Wertdokumenten,
im Folgenden auch Untersuchungsvorrichtung genannt, gleich mehrere Vorteile.
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Weiter
können
diese mit, verglichen mit kantenemittierenden Laserdioden, großen Austrittsfenstern
hergestellt werden, so daß der
abgestrahlte Strahl durch Beugung an den Rändern nur wenig oder nicht
beeinflußt
wird.
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Darüber hinaus
verfügen
oberflächenemittierende
Laserdioden über
ein in guter Näherung
rotationssymmetrisches Strahlprofil, wodurch eine Strahl formung
mit einfachen optischen Elementen gegenüber kantenemittierenden Laserdioden
wesentlich erleichtert wird.
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Weiter
wird bei oberflächenemittierende
Laserdioden der Emissionswellenlängenbereich
stärker durch
den Laserresonator bestimmt, als bei kantenemittierenden Laserdioden.
Dies läßt schmalere
Emissionswellenlängenbereiche
zu und führt
zu einer höheren
thermischen Stabilität
des Emissionswellenlängenbereichs.
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Vorzugsweise
beträgt
die die Halbwertsbreite (FWHM) des Emissionsspektrums weniger als
1 nm.
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Auch
ist die räumliche
Kohärenz
der abgegebenen Strahlung geringer als bei kantenemittierenden Laserdioden,
so daß auf
einem mit der Laserdiode beleuchteten Wertdokument Speckle-Muster
weitgehend oder ganz vermieden werden können.
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Bedingt
durch die günstige
Strahlform der oberflächenemittierenden
Laserdioden können
diese in vorteilhafter Weise zu Beleuchtungszwecken miteinander
kombiniert werden, daß also
bei dem Verfahren neben der Laserdiode wenigstens eine weitere oberflächenemittierende
Laserdiode zur Beleuchtung eingesetzt wird. Es ist daher bei der
Untersuchungsvorrichtung bevorzugt, daß die Beleuchtungseinrichtung
zur Erzeugung eines vorgegebenen Beleuchtungsmusters im Erfassungsbereich
wenigstens eine weitere oberflächenemittierende
Laserdiode besitzt und die Steuereinrichtung zur Ansteuerung der
weiteren Laserdiode ausgebildet ist.
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In
diesem Fall ist es besonders bevorzugt, daß die Laserdioden in einem
Bauelement oder Chip ausgebildet sind. Eine solche Ausbildung ist
nur bei ober flächenemittierenden
Laserdioden einfach möglich
und hat den Vorteil, daß die
Herstellung auch einer großen
Anordnung von Laserdioden einfach erfolgen kann. Ein weiterer Vorteil
ist darin zu sehen, daß beim
Zusammenbau der Untersuchungsvorrichtung nur ein Bauteil als Strahlungsquelle
gehandhabt zu werden braucht, was die Herstellung wesentlich vereinfacht.
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Besonders
bevorzugt sind auf einem Bauelement mehr als 50 Laserdioden angeordnet.
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Die
Ansteuerung der Laserdioden mittels der Steuereinrichtung kann auf
unterschiedliche Art und Weise erfolgen. In der einfachsten Variante
werden alle Laserdioden der Beleuchtungseinrichtung gemeinsam angesteuert,
so daß das
im Erfassungsbereich erhältliche
Beleuchtungsmuster wesentlich durch die Anzahl und Anordnung der
Laserdioden bestimmt ist.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
verfügt
die Beleuchtungseinrichtung über
wenigstens zwei Gruppen von oberflächenemittierenden Laserdioden,
die die zuvor genannten oberflächenemittierenden
Laserdioden umfassen, und die Laserdioden jeweils einer Gruppe sind
unabhängig
von denen der anderen Gruppe ansteuerbar. Die Steuereinrichtung ist
zur Ansteuerung der einen Gruppe von Laserdioden getrennt von der
Ansteuerung der anderen Gruppen von Laserdioden ausgebildet. Bei
dem Verfahren kann dann das Wertdokument mit wenigstens zwei Gruppen
von oberflächenemittierenden
Laserdioden beleuchtet werden, die die Laserdiode enthalten, wobei
die Laserdioden der einen Gruppe getrennt von denen der anderen
Gruppe angesteuert werden. Damit ist durch Ansteuerung der Gruppen
insbesondere eine zeitliche und räumliche Variation des Beleuchtungsmusters
möglich,
was den Vorteil einer größeren Variabilität der Beleuchtung
bietet. Unter einer getrennten oder unabhängigen Ansteuerung oder Ansteuerbar keit
wird hierbei verstanden, daß die
Laserdioden eine solche Ansteuerung erlauben. Weiterhin muß die Steuereinrichtung
die Gruppen unabhängig
voneinander ansteuern können,
wobei natürlich, beispielsweise
durch eine Programmierung der Steuereinrichtung, eine Kopplung der
Ansteuerung der beiden Gruppen von Laserdioden erfolgen kann.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
sind bei der Untersuchungsvorrichtung die Laserdioden einzeln ansteuerbar
und die Steuereinrichtung ist dazu ausgebildet, die Laserdioden
einzeln anzusteuern. Werden bei dem Verfahren zur Beleuchtung des Wertdokuments
weitere oberflächenemittierende
Laserdioden verwendet, können
die Laserdioden dann einzeln angesteuert werden. Insbesondere kann
die Ansteuerung unabhängig
bzw. getrennt in dem oben genannten Sinne erfolgen. Die Möglichkeit
der Einzelansteuerung von Laserdioden auf einem Chip ist ein weiterer
Vorteil von oberflächenemittierenden
Laserdioden.
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Durch
die Anordnung der Laserdioden und deren Ansteuerung kann das Beleuchtungsmuster
in seiner Form weitgehend bestimmt sein, wenn nur eine einfache
Beleuchtungsoptik, d.h. insbesondere eine Beleuchtungsoptik mit
wenigstens näherungsweise
um eine, gegebenenfalls durch Umlenkelemente gefaltete, optische
Achse im Bereich des Strahlengangs rotationssymmetrischen optischen Bauelementen
wie zum Beispiel Linsen, verwendet wird. Die Verwendung nur einer
solchen Beleuchtungsoptik vereinfacht und verbilligt die Herstellung der
Beleuchtungseinrichtung.
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Eine
Beleuchtungseinrichtung mit mehreren, vorzugsweise in einem Chip
bzw. Bauelement ausgebildeten, oberflächenemittierenden Laserdioden kann
aufgrund der Form des Strahlprofils der Laserdioden vorteilhaft
zur Erzeugung eines flächigen
Beleuchtungsmusters verwendet werden. Hierzu ist die Untersuchungsvorrichtung
vorzugsweise dazu ausgebildet, eine vorgegebene Fläche mit
einem Beleuchtungsmuster zu beleuchten, dessen ortsabhängige Intensitätsvariation über die
von den Laserdioden beleuchtete Fläche kleiner als 20% der maximalen
Intensität
des Beleuchtungsmusters ist. Bei dem Verfahren können die Laserdioden so angesteuert werden,
daß mit
den Laserdioden eine vorgegebene Fläche des Wertdokuments mit einem
Beleuchtungsmuster beleuchtet wird, dessen ortsabhängige Intensitätsvariation über die
Fläche
kleiner als 20% der maximalen Intensität des Beleuchtungsmusters ist. Eine
solche Beleuchtung ist besonders homogen und erleichtert so eine
sichere Detektion von Merkmalen. Vorzugsweise besitzt dabei die
vorgegebene Fläche einen
Inhalt größer als
0,5 mm2.
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Prinzipiell
kann diese Homogenität
durch Verwendung geeigneter optischer Bauelemente oder Homogenisierungseinrichtungen
in der Untersuchungsvorrichtung erzielt werden. Vorzugsweise sind die
oberflächenemittierenden
Laserdioden jedoch relativ zueinander dazu angeordnet, eine vorgegebene Fläche mit
einem Beleuchtungsmuster zu beleuchten, daß das mit diesen erzeugte Beleuchtungsmuster
eine ortsabhängige
Intensitätsvariation über die Fläche kleiner
als 20% der maximalen Intensität
des Beleuchtungsmusters aufweist. Hierdurch kann die Verwendung
besonderer optischer Bauelemente und insbesondere die von Homogenisierungseinrichtungen
wie beispielsweise Streuscheiben, diffraktiv optischen Elementen
oder Lichtleiter, die die Intensität der abgegebenen optischen
Strahlung herabsetzen, vermieden werden. Besonders bevorzugt besitzt
die Untersuchungsvorrichtung daher keine Homogenisierungselemente
wie beispielsweise Streuscheiben, Lichtleiter oder Mikrolinsenanordnungen
zur Homogenisierung.
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Der
Mittenabstand nächstbenachbarter oberflächenemittierender
Laserdioden der Beleuchtungseinrichtung ist hierzu vorzugsweise
kleiner als 150 μm
Gemäß einer
ersten Variante können
bei der Untersuchungsvorrichtung die Laserdioden in Matrixform angeordnet
sein. Insbesondere können
sie auf den Gitterpunkten eines Rechteck- oder Quadratgitters angeordnet
sein. Dies erlaubt eine besonders einfache Herstellung eines Laserdiodenfeldes
auf einem Chip, insbesondere, da bei einer Einzelansteuerbarkeit
der Laserdioden die entsprechenden Signalverbindungen einfach ausgelegt
werden können. Darüber hinaus
kann bei dieser Anordnung eine besonders einfache Ansteuerung erfolgen.
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Bei
einer zweiten Variante der Untersuchungsvorrichtung sind die Laserdioden
auf den Punkten eines hexagonalen Punktgitters angeordnet. Diese
Anordnung hat den Vorteil, daß auf
einfache Weise eine besonders dichte Anordnung der Laserdioden erreicht
und damit ein besonders homogenes Beleuchtungsmuster ermöglicht wird.
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Wie
bereits ausgeführt,
kann das Beleuchtungsmuster im Erfassungsbereich bzw. auf dem Wertdokument
zumindest in seiner Form im Wesentlichen durch die Anordnung der
abstrahlenden Laserdioden bestimmt sein. Bei der Untersuchungsvorrichtung
ist daher die Steuereinrichtung vorzugsweise dazu ausgebildet, jeweils
nur einen Teil der Laserdioden zur Abgabe optischer Strahlung anzusteuern, um
ein vorgegebenes Beleuchtungsmuster zu erzeugen. Dementsprechend
werden bei dem Verfahren vorzugsweise die Laserdioden zur Abgabe
optischer Strahlung angesteuert, so daß ein vorgegebenes Beleuchtungsmuster
erzeugt wird. Diese Ausführungsform
hat den Vorteil, daß je
nach Ausbildung zu einer Änderung
des Beleuchtungsmu sters nur eine Änderung der Steuereinrichtung
notwendig ist. Ist diese programmierbar, was bevorzugt ist, braucht
sogar nur das Programm geändert
zu werden.
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Ein
höhere
Flexibilität
wird erreicht, wenn bei einer bevorzugten Ausführungsform der Untersuchungsvorrichtung
die Steuereinrichtung dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit
von einem Signal oder in der Steuereinrichtung gespeicherter Daten
die Laserdioden so anzusteuern, daß in Abhängigkeit von dem Signal oder
den Daten in dem Erfassungsbereich dasselbe Beleuchtungsmuster an
verschiedenen vorgegebenen Orten erzeugbar ist. Bei dem Verfahren
können
dann die Laserdioden so in Abhängigkeit von
einem Signal oder Daten angesteuert werden, daß in Abhängigkeit von dem Signal oder
den Daten dasselbe Beleuchtungsmuster an einem von wenigstens zwei
verschiedenen Orten erzeugbar ist. Das Signal kann beispielsweise über eine
Schnittstelle von einem externen Dateneingabegerät eingelesen oder von einer
Einrichtung der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung, die die Untersuchungsvorrichtung enthält, übermittelt
werden. Die Ansteuerung der Laserdioden kann insbesondere darin
bestehen, daß nur
ein Teil der Laserdioden ein- oder ausgeschaltet wird.
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So
kann bei einer bevorzugten Ausführungsform
der Untersuchungsvorrichtung insbesondere die Steuereinrichtung
die oberflächenemittierenden Laserdioden
so ansteuern, daß eine
Ausdehnung eines Detektionsbereichs der Detektionseinrichtung in Transportrichtung
kleiner als die Ausdehnung des Beleuchtungsmusters in Transportrichtung
ist und daß sich
das Beleuchtungsmuster in Transportrichtung gesehen in Bezug auf
den Detektionsbereich weiter erstreckt als gegen die Transportrichtung.
Unter dem Detektionsbereich wird dabei derjenige Abschnitt des Erfassungsbereichs
verstanden, aus dem, insbesondere bis auf Streustrahlung allein,
die Detektionsein richtung optische Strahlung zur Detektion empfangen
kann. Ein Signal oder Daten über
die Transportrichtung kann bzw. können der Steuereinrichtung
in den oben angegebenen Weisen zur Verfügung gestellt werden, die die
Ansteuerung der Laserdioden in Abhängigkeit von dem Signal oder
den Daten vornimmt. Damit kann gleichzeitig zweierlei erreicht werden.
Erstens kann durch die größere Erstreckung
des Beleuchtungsmusters in Transportrichtung bei einer Untersuchung,
insbesondere einer Lumineszenzuntersuchung, auf einen vorgegebenen Bereich
des Wertdokuments, beispielsweise eine Spur mit Merkmalsstoffen,
eine größere Menge
optischer Strahlung, d.h. mehr Energie, gestrahlt werden, so daß die Stärke der
Detektionsstrahlung erhöht
werden kann. Zweitens kann die Einstellung der Untersuchungsvorrichtung,
genauer der Lage des Beleuchtungsmusters relativ zu dem Detektionsbereich,
bei Einbau in die Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung in Abhängigkeit
von der Transporteinrichtung automatisch eingestellt werden, indem
entsprechende Signale beispielsweise von einem Antrieb der Transporteinrichtung
oder einer anderen Einrichtung der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
an die Steuereinrichtung übermittelt
oder über
eine Schnittstelle manuell eingegeben werden. Die Untersuchungsvorrichtung
kann daher als einfach konfigurierbares Modul ausgelegt und eingesetzt
werden.
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Bei
der soeben geschilderten Ausführungsform
kann die Ansteuerung insbesondere zwischen zwei oder mehr Beleuchtungsmusterlagen
umschaltbar sein.
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Alternativ
oder in Kombination kann bei der Untersuchungsvorrichtung die Steuereinrichtung dazu
ausgebildet sein, die Laserdioden so anzusteuern, daß in dem
Erfassungsbereich ein sich während der
Beleuchtung mit der Zeit änderndes
Beleuchtungsmuster erzeugt wird. Bei dem Verfahren ist es dann bevorzugt,
daß die
Laserdioden so angesteuert werden, daß ein sich während der
Beleuchtung mit der Zeit änderndes
Beleuchtungsmuster erzeugt wird. Die zeitliche Änderung kann dabei insbesondere
vorgegeben sein, beispielsweise durch eine entsprechende Ausbildung
und/oder Programmierung der Steuereinrichtung.
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Das
Beleuchtungsmuster kann dabei in beliebiger Art und Weise geändert werden,
insbesondere kann die Form des Beleuchtungsmusters verändert werden.
Es ist jedoch für
viele Anwendungen bevorzugt, daß die
Laserdioden so angesteuert werden, daß ein vorgegebenes Beleuchtungsmuster
in einer vorgegebenen Richtung mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit
bewegt wird. Bei der Untersuchungsvorrichtung ist dann die Steuereinrichtung dazu
ausgebildet, die Laserdioden so anzusteuern, daß ein vorgegebenes Beleuchtungsmuster
in einer vorgegebenen Richtung mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit
bewegt wird. Die Bewegung braucht dabei nur für eine vorgegebene Zeitspanne
zu erfolgen, beispielsweise solange, bis der Erfassungsbereich von
dem Beleuchtungsmuster einmal überstrichen
wurde. Weiter wird vorausgesetzt, daß die Laserdioden zur Erzeugung
des Beleuchtungsmusters geeignet angeordnet sind. Diese Ausführungsform hat
eine Reihe von Vorteilen, da sie zu unterschiedlichen Zwecken einsetzbar
ist.
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Diese
Ausführungsform
ermöglicht
es insbesondere, sequentiell ein ein- oder zweidimensionales Bild
zu erfassen. Insbesondere braucht in diesem Fall bei der Untersuchungsvorrichtung
die Detektionseinrichtung nur so ausgebildet zu sein, daß sie aus
dem Erfassungsbereich kommende optische Strahlung integral oder
nur eindimensional in einer Richtung quer zur Bewegungsrichtung
des Beleuchtungsmusters detektiert. Unter einer integralen Detektion
wird dabei eine zu einem vorgegebenen Zeitpunkt nicht ortsauflösende Detektion
verstanden. Durch aufeinanderfolgende Beleuchtung verschiedener Orte
bei der Bewegung des Beleuchtungsmusters und eine entsprechende
sequentielle Detektion kann so ein Bild erzeugt werden, indem die
bei jeder Einzeldetektion erfaßten
Daten oder Signale zu dem Bild zusammengesetzt werden.
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Um
eine möglichst
einfach zu erzeugende, vollständige
Beleuchtung zu ermöglichen,
kann die Untersuchungsvorrichtung insbesondere dazu ausgebildet
sein, ein rechteckiges, insbesondere linienförmiges Beleuchtungsmuster zu
erzeugen.
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Die
Untersuchungsvorrichtung kann insbesondere zur Erfassung von ein- oder zweidimensionalen
Barcodes durch Bewegung des Beleuchtungsmusters verwendet werden.
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Prinzipiell
kann das Wertdokument bei der Erfassung ruhen. Zur schnelleren Untersuchung
einer größeren Anzahl
von Wertdokumenten mit nur einer Untersuchungsvorrichtung ist es
jedoch bei dem Verfahren bevorzugt, daß das Wertdokument während der
Beleuchtung in einer vorgegebenen Transportrichtung und mit einer
vorgegebenen Transportgeschwindigkeit bewegt wird.
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Die
Bewegungsgeschwindigkeit des Beleuchtungsmusters kann sich dabei
prinzipiell von der Transportgeschwindigkeit unterscheiden.
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Bei
dem Verfahren wird jedoch vorzugsweise das Wertdokument in einer
Transportrichtung mit einer Transportgeschwindigkeit bewegt, wobei
die Richtung die Transportrichtung und die Geschwindigkeit die Transportgeschwindigkeit
ist. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Bearbeitungsvorrichtung
zur Bearbeitung von Wertdokumenten ist dann die Transporteinrichtung
zur Bewegung eines Wertdokuments durch den Erfassungsbereich mit
einer vorgegebenen Transportgeschwindigkeit ausgebildet, und die
Steuereinrichtung ist dazu ausgebildet, die Laserdioden so anzusteuern,
daß das Beleuchtungsmuster
mit der Transportgeschwindigkeit in Transportrichtung bewegt wird.
Diese Ausführungsform
erlaubt in besonders vorteilhafter Weise eine Verfolgung eines Bereichs
des untersuchten Wertdokuments, insbesondere eines optischen Sicherheitsmerkmals,
während
der Detektion, so daß eine
Untersuchung auch bei sehr hohen Transportgeschwindigkeiten möglich ist.
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Allgemein,
aber insbesondere auch in Verbindung mit der zuletzt beschriebenen
Ausführungsform,
ist es bei der Untersuchungsvorrichtung möglich, daß die Steuereinrichtung dazu
ausgebildet ist, in Abhängigkeit
von Lagesignalen einer Lagedetektionseinrichtung ein Beleuchtungsmuster
in einem vorgegebenen Teil des Erfassungsbereichs zu erzeugen. Bei
dem Verfahren ist es dementsprechend bevorzugt, daß die Laserdioden
so angesteuert werden, daß in
Abhängigkeit
von Lagesignalen einer Lagedetektionseinrichtung ein Beleuchtungsmuster
in einem vorgegebenen Teil des Erfassungsbereichs erzeugt wird.
Diese Ausführungsform
hat den Vorteil, daß mittels
einer Einrichtung zur Bestimmung der Lage eines Wertdokuments bzw.
der Lage eines optisch zu untersuchenden Merkmals das die Lage,
insbesondere relativ zu der Untersuchungsvorrichtung, wiedergebende
Lagesignal erzeugt werden kann und daß in Abhängigkeit von diesem Lagesignal
genau dieses Merkmal beleuchtet und untersucht werden kann. Dadurch
kann die bei einer Untersuchung des gesamten Wertdokuments anfallende
Menge an Daten stark reduziert werden, so daß eine Untersuchung schneller
erfolgen kann und eine Auswerteeinrichtung zur Auswertung der Detektionsergebnisse einfacher
aufgebaut sein kann. Insbesondere in dem Fall, daß die Detektionseinrichtung
zur ortsaufgelösten
Erfassung von optischer Strahlung in wenigstens einem vorgegebenen
Spektralbereich ausgebildet ist, kann bei der Verfolgung des Merkmals
eine erhebliche Datenreduktion und eine Erhöhung der Datenverarbeitungsgeschwindigkeit
erzielt werden.
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Alternativ
zu oder in Kombination mit den zuvor beschriebenen Ausführungsformen
können
bei der Untersuchungsvorrichtung die Detektionseinrichtung zur ortsaufgelösten Erfassung
von optischer Strahlung in wenigstens einem vorgegebenen Spektralbereich
ausgebildet und die Steuereinrichtung dazu ausgebildet sein, die
Laserdioden so anzusteuern, daß eine
Variation einer Empfindlichkeit der Detektionseinrichtung für die optische
Strahlung in dem Spektralbereich in Abhängigkeit vom Ort wenigstens teilweise
kompensiert wird. Bei dem Verfahren ist es entsprechend bevorzugt,
daß die
Laserdioden so angesteuert werden, daß eine Variation einer Empfindlichkeit
einer Detektionseinrichtung zur ortsaufgelösten Erfassung von optischer
Strahlung in wenigstens einem vorgegebenen Spektralbereich in Abhängigkeit
vom Ort wenigstens teilweise kompensiert wird. Auf diese Weise kann,
selbst nach längerer
Zeit, eine örtliche
Anpassung der Beleuchtungsstärke
an die Empfindlichkeit der Detektionseinrichtung erfolgen, so daß auch dauerhaft
eine genaue optische Untersuchung ermöglicht wird.
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Im
Rahmen der Erfindung können
die Laserdioden als kontinuierlich leuchtende oder gepulste Strahlungsquellen
betrieben werden, wozu dann die Steuereinrichtung entsprechend ausgebildet
ist.
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Die
Erfindung wird im folgenden noch näher beispielhaft anhand der
Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung einer Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
nach einer ersten bevorzugten Ausführungsform;
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2 eine
schematische Darstellung einer Untersuchungsvorrichtung der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
in 1,
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3 eine
schematische Draufsicht auf eine kantenemittierende Laserdiode,
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4 eine
schematische Darstellung eines Strahlprofils der kantenemittierenden
Laserdiode in 3 in Form eines Konturdiagramms
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5 eine
schematische seitlichen Schnittansicht einer oberflächenemittierenden
Laserdiode,
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6 eine
schematische Darstellung eines Strahlprofils der oberflächenemittierenden
Laserdiode in 5 in Form eines Konturdiagramms,
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7 eine
schematische Draufsicht auf einen Chip der Untersuchungsvorrichtung
in 2 mit einer matrixförmigen Anordnung von oberflächenemittierenden
Laserdioden,
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8 eine
seitliche Ansicht und eine Draufsicht für zwei mögliche Beleuchtungen durch
Ansteuerungen der Laserdioden in 7,
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9 eine
schematische Darstellung einer Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung
nach einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
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10 eine
schematische Darstellung einer zeitlichen Entwicklung einer Beleuchtung
eines in der Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung in 9 transportierten
Wertdokuments, bei der das Beleuchtungsmu ster dem Wertdokument nachgeführt wird,
in einer seitlichen Ansicht und einer Draufsicht,
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11 eine
schematische Darstellung einer zeitlichen Entwicklung einer Beleuchtung
eines ruhenden Wertdokuments, bei der das Beleuchtungsmuster über das
Wertdokument geführt
wird, in einer seitlichen Ansicht und einer Draufsicht,
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12 eine
schematische Darstellung eines Teils einer Detektionseinrichtung
einer Untersuchungsvorrichtung nach einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung, und
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13 eine
schematische Draufsicht auf einen Chip der Untersuchungsvorrichtung
in 2 mit einer Anordnung von oberflächenemittierenden
Laserdioden auf Gitterpunkten eines hexagonalen Punktgitters.
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Eine
Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung 10 in 1,
die eine Vorrichtung zur optischen Untersuchung von Wertdokumenten 12,
im Beispiel von Banknoten umfaßt,
verfügt über ein
Eingabefach 14 für
die Eingabe von zu bearbeitenden Wertdokumenten 12, einen
Vereinzler 16, der auf Wertdokumente 12 in dem
Eingabefach 14 zugreifen kann, eine Transporteinrichtung 18 mit
einer Weiche 20, und entlang eines durch die Transporteinrichtung 18 gegebenen
Transportpfades 22 eine vor der Weiche 20 angeordnete
Vorrichtung 24 zur Untersuchung von Wertdokumenten, sowie
nach der Weiche 20 ein erstes Ausgabefach 26 für als echt
erkannte Wertdokumente und ein zweites Ausgabefach 28 für als nicht echt
erkannte Wertdokumente. Eine zentrale Steuer- und Auswerteeinrichtung 30 ist
wenigstens mit der Untersuchungsvorrichtung 24 und der
Weiche 20 über
Signalverbindungen verbunden und dient zur Ansteuerung der Untersuchungsvorrichtung 24,
der Auswertung von Prüfsignalen
der Untersuchungsvorrichtung 24 sowie zur Ansteuerung wenigstens
der Weiche 20 in Abhängigkeit
von dem Ergebnis der Auswertung der Prüfsignale.
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Die
Untersuchungsvorrichtung 24 in Verbindung mit der Steuer-
und Auswerteeinrichtung 30 dient zur Erfassung von optischen
Eigenschaften der Wertdokumente 12 und Bildung von diese
Eigenschaften wiedergebenden Prüfsignalen.
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Während des
Vorbeitransports eines Wertdokuments 12 mit einer vorgegebenen
Transportgeschwindigkeit in einer durch den Transportpfad 22 vorgegebenen
Transportrichtung T erfaßt
die Untersuchungsvorrichtungen 24 optische Eigenschaftswerte
des Wertdokuments, wobei die entsprechenden Prüfsignale gebildet werden.
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Aus
den Prüfsignalen
der Untersuchungsvorrichtung 24 ermittelt die zentrale
Steuer- und Auswerteeinrichtung 30 bei einer Prüfsignalauswertung, ob
das Wertdokument nach einem vorgegebenen Echtheitskriterium für die Prüfsignale
als echt erkannt wird oder nicht.
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Die
zentrale Steuer- und Auswerteeinrichtung 30 verfügt dazu
insbesondere neben entsprechenden Schnittstellen für die Sensoren über einen Prozessor 32 und
einen mit dem Prozessor 32 verbundenen Speicher 34,
in dem wenigstens ein Computerprogramm mit Programmcode gespeichert
ist, bei dessen Ausführung
der Prozessor 32 die Vorrichtung steuert bzw. die Prüfsignale
auswertet und entsprechende der Auswertung die Transporteinrichtung 18 ansteuert.
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Insbesondere
kann die zentrale Steuer- und Auswerteeinrichtung 30, genauer
der Prozessor 32 darin, ein Echtheitskriterium prüfen, in
das beispielsweise Referenzdaten für ein als echt anzusehendes Wertdokument
eingehen, die vorgegeben und in dem Speicher 34 gespeichert
sind. In Abhängigkeit
von der ermittelten Echtheit oder Nichtechtheit steuert die zentrale
Steuer- und Auswerteeinrichtung 30, insbesondere der Prozessor 32 darin,
die Transporteinrichtung 18, genauer die Weiche 20,
so an, daß das Wertdokument 12 entsprechend
seiner ermittelten Echtheit zur Ablage in das erste Ausgabefach 26 für als echt
erkannte Wertdokumente oder in das zweite Ablagefach 28 für als nicht
echt erkannte Wertdokumente transportiert wird.
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Die
Untersuchungsvorrichtung 24 ist in 2 genauer
dargestellt. Sie umfaßt
eine Beleuchtungseinrichtung 36 zur Beleuchtung wenigstens
eines Teils eines ebenen Erfassungsbereichs 38 in dem Transportpfad 22,
in den über
den Transportpfad 22 zu untersuchende Wertdokumente 12 gelangen,
und eine Detektionseinrichtung 40. Eine Steuereinrichtung 42 zur
Ansteuerung der Beleuchtungseinrichtung 36 und eine Auswerteinrichtung 44 zur Auswertung
von Signalen der Detektionseinrichtung 40 sind in einer
programmierten Datenverarbeitungseinrichtung 46 zusammengefaßt, die
in diesem Beispiel einen nicht gezeigten Prozessor und einen nicht gezeigten
Speicher, in dem ein von dem Prozessor ausführbares Programm zur Steuerung
der Beleuchtungseinrichtung 36 und zur Auswertung der Signale der
Detektionseinrichtung 40 gespeichert ist, umfaßt. Die
Steuer- und die Auswerteeinrichtung 42 bzw. 44 sind über eine
Signalverbindung mit der zentralen Steuer- und Auswerteeinrichtung 30 verbunden.
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Die
Beleuchtungseinrichtung 36 verfügt über ein Halbleiterbauelement
bzw. einen Halbleiterchip 48, in dem eine matrixförmige Anordnung
von wenigstens 50 oberflächenemittierenden
Laserdioden 50 zur Abgabe optischer Strahlung in einem
vorgegebenen Spektralbereich ausgebildet sind (vgl. 7), und
eine Beleuchtungsoptik 52. Letztere besitzt entlang eines
Beleuchtungsstrahlengangs eine strahlbündelnde Optik 54,
ein Umlenkelement 56 zur Umlenkung der aus der strahlbündelnden
Optik austretenden optischen Strahlung in den Erfassungsbereich 38 und
eine Fokussieroptik 58 zu Fokussierung der umgelenkten
Beleuchtungsstrahlung als Beleuchtungsmuster 60 auf ein
Beleuchtungsfeld 62 in dem Erfassungsbereich 38.
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Der
Spektralbereich ist durch die Art der zu untersuchenden Wertdokumente,
genauer auf diesen gebildete Sicherheitsmerkmale, gegeben. In diesem
Beispiel sollen Lumineszenzeigenschaften der Wertdokumente untersucht
werden. Dazu ist der Spektralbereich so gewählt, daß die Anregungsstrahlung für Lumineszenz
eines echten Wertdokuments innerhalb des Spektralbereichs liegt.
Das Umlenkelement 56 ist für die Anregungsstrahlung umlenkend, jedoch
für die
Lumineszenzstrahlung in guter Näherung
transparent, so daß diese
durch das Umlenkelement 56 ohne Umlenkung hindurchtreten
kann.
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Aus
dem Erfassungsbereich 38 bzw. von einem Wertdokument 12 darin
ausgehende optische Strahlung, d.h. Detektionsstrahlung, wird durch
die Fokussieroptik 58 ins Unendliche abgebildet und gelangt
durch das Umlenkelement 56 ohne Umlenkung in die Detektionseinrichtung 40,
die im Beispiel eine Detektionsoptik 64, eine mittels der
Detektionsoptik 64 beleuchtete spektrographische Einrichtung 66, beispielsweise
ein abbildendes optisches Gitter, und Detektionselemente 68 zur
Erfassung der Intensität von
durch die spektrographische Einrichtung 66 erzeugten räumlich getrennten
Spektralkomponenten der Detektionsstrahlung umfaßt. Die Detektionselemente 68 sind
zur Übermittlung
von Detektionssignalen, die die Intensität der auf sie auftreffenden
Spektralkomponenten wiedergeben, an die Auswerteein richtung 44 mit
dieser über
Signalverbindungen verbunden. Die Detektionseinrichtung 40 erfaßt die Detektionsstrahlung
daher nicht ortsaufgelöst,
so daß eine
integrale Erfassung der Detektionsstrahlung gegeben ist.
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Wie
in 7 veranschaulicht sind in dem Halbleiterbauelement 48 der
Beleuchtungseinrichtung 36 die oberflächenemittierenden Laserdioden 50 in
parallelen Zeilen und zu den Zeilen orthogonal verlaufenden Spalten
angeordnet, wobei der Abstand nächstbenachbarter
Laserdioden 110 μm
unmittelbar vor der jeweiligen Laserdiode beträgt.
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Zur
klaren Unterscheidung von herkömmlichen
kantenemittierenden Laserdioden ist in 3 eine schematische
Draufsicht auf ein Halbleiterbauelement 70 mit einer kantenemittierenden
Laserdiode gezeigt. In dem Halbleiterbauelement 70 ist
einem parallel zu der Oberfläche
des Halbleiterbauelements 70 bzw. des Wafers zur Herstellung
des Halbleiterbauelements ein Resonator 72 ausgebildet,
der an seinen Kanten 74 und 74' entlang einer niedrig indizierten
Gitterebene für
die zu erzeugende Laserstrahlung teilweise reflektierend ist und
in dem die laseraktive Zone, d.h. ein pn-Übergang,
der Laserdiode liegt. Die ausgekoppelte Laserstrahlung wird, wie in 3 angedeutet,
orthogonal zu den Kanten 74 und 74' und parallel zur Oberfläche abgegeben.
Das Strahlprofil, d.h. die Intensitätsverteilung über eine Ebene
quer zur Strahlrichtung ist in 4 schematisch
als Konterdiagramm dargestellt, in dem x und y kartesische Koordinaten
in der Ebene sind und die Linien Linien gleicher Intensität darstellen.
Es ist deutlich eine Sattelform der Verteilung zu erkennen, die daher
nicht rotationssymmetrisch ist.
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In 5 ist
dagegen eine oberflächenemittierende
Laserdiode 76 schematisch gezeigt, bei der auf einem Substrat 78 ein
Resonator 80 angeordnet ist, der durch parallel zu dem
Substrat 78 und der Waferoberfläche 82 verlaufende
Reflexionsstrukturen bzw. Reflexionssschichtstrukturen 84, 84', beispielsweise
in Form von Interferenzschichten, gegeben ist. Die Laserstrahlung
wird nun orthogonal zu der Oberfläche 82 des Wafers
bzw. dem Substrat 78 abgegeben. Der Einfachheit halber
sind die Elektroden und die Verteilung der stromführenden
Schichten nicht explizit gezeigt.
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In 6 ist
in einer 4 entsprechenden Darstellung
das Strahlprofil des von der oberflächenemittierenden Laserdiode
abgegebenen Laserstrahls gezeigt. Es ist in guter Näherung rotationssymmetrisch
um die Strahlrichtung und eignet sich daher sehr gut zur weiteren
Strahlformung mit einer einfachen Beleuchtungsoptik mit sphärischen
und planaren optischen Elementen wie in diesem Ausführungsbeispiel.
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Die
oberflächenemittierenden
Laserdioden 50 sind so in dem Halbleiterbauelement 48 ausgebildet
und kontaktiert, daß sie
einzeln unabhängig
voneinander ansteuerbar sind.
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Anzahl,
Anordnung und Fläche
der oberflächenemittierenden
Halbleiterdioden 50 und die Beleuchtungsoptik 52 sind
so gewählt,
daß in
dem Erfassungsbereich 38 ein zusammenhängendes flächiges Beleuchtungsfeld mit
einem Flächeninhalt
von wenigstens 0,5 mm2 homogen, d.h. mit
einer Intensitätsschwankung
bezogen auf die maximale Intensität in der Beleuchtungsfläche kleiner
als 20 %, beleuchtet werden kann.
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Die
Steuereinrichtung 42 dient zur getrennten Ansteuerung der
Laserdioden 50. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Untersuchungsvorrichtung 24 als
Modul zum Einbau in eine Wertdokumentbearbeitungsvorrichtung ausge legt,
das so aufgebaut ist, daß ihm
prinzipiell die Wertdokumente 12 aus entgegengesetzten
Richtungen zuführbar
sind.
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Um
eine möglichst
lange Beleuchtung von lumineszierenden Stoffen in einem zu untersuchenden Wertdokument
zu erhalten, steuert die Steuereinrichtung 42 die Laserdioden 50 so
an, daß in
dem Erfassungsbereich 38 ein Beleuchtungsfeld 62 bzw.
ein Beleuchtungsmuster 60 erzeugt wird, das sich entgegen
der Transportrichtung T weiter über
ein Detektionsfeld 86 (vgl. 8) hinaus
erstreckt als in Transportrichtung T. Das Detektionsfeld 86 ist
dabei dadurch definiert, daß bis
auf Streustrahlung nur optische Strahlung aus dem Detektionsfeld 86 in
die Detektionseinrichtung 40 gelangen kann. Dadurch wird erreicht,
daß ein
Bereich auf dem Wertdokument für eine
Zeit der Beleuchtungs- bzw. Anregungsstrahlung ausgesetzt ist, die
länger
ist als die Zeit, in der er in dem Detektionsfeld 86 liegt.
Dadurch kann eine erhöhte
Lumineszenzstrahlung erreicht werden, die die Detektion der Lumineszenz
erleichtert.
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Die
Steuereinrichtung 42 ist, hier durch entsprechende Programmierung,
so eingerichtet, daß sie
auf ein Signal der zentralen Steuer- und Auswerteeinrichtung 30,
das die Transportrichtung T in Bezug auf die Lage der Untersuchungsvorrichtung 24 wiedergibt,
die Laserdioden 50 so ansteuert, daß in Abhängigkeit von der Transportrichtung
T bzw. dem diese wiedergebenden Signal eines der beiden in 8 dargestellten
Beleuchtungsmuster 60 bzw. 61 durch die Laserstrahlen 88 in
dem Erfassungsbereich 38 erzeugt wird. Diese sind relativ
zu dem Chip 48 verschoben, so daß der oben geschilderte Effekt eintritt.
Dazu wird nur ein Teil der Laserdioden 50 eingeschaltet,
nämlich
die in 8 linken (a)) bzw. rechten (b)) Laserdioden, die
anderen bleiben ausgeschaltet. In der Figur ist dabei der Übersichtlichkeit halber
die Beleuchtungsoptik 52 bzw. deren Einfluß auf den
Strahlengang nicht darge stellt. Unter "angeschaltet" wird dabei verstanden, daß diese
entweder kontinuierlich oder auch gepulst betrieben werden.
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Ein
zweites Ausführungsbeispiel
in 9 unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
dadurch, daß nun
entlang des Transportpfades 22 stromaufwärts einer
Untersuchungsvorrichtung 24' ein
Bildsensor 90 angeordnet ist, der zur Erfassung von Bildern
zugeführter
Wertdokumente dient und die Bilder über eine Bildsignalverbindung
an eine zentrale Steuer- und Auswerteeinrichtung 30' überträgt. Alle
anderen Bauteile sind unverändert,
so daß für diese
die gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel verwendet werden
und die Erläuterungen
zu dem ersten Ausführungsbeispiel
entsprechend auch hier gelten.
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Die
zentrale Steuer- und Auswerteeinrichtung 30 unterscheidet
sich von der zentralen Steuer- und Auswerteeinrichtung 30 dadurch,
daß sie
eine in 9 nicht gezeigte Schnittstelle
zum Erfassung der Bilddaten des Bildsensors 90 aufweist
und, im Beispiel durch ein entsprechendes Programmmodul, dazu ausgebildet
ist, aus den Bilddaten die Lage eines mit der optischen Untersuchungsvorrichtung 24' genauer zu
untersuchenden Bereichs des Wertdokuments, beispielsweise eines
bestimmten Merkmalsbereichs, zu ermitteln und an die Untersuchungsvorrichtung 24' auszugeben.
Der Bildsensor 90 stellt daher in Verbindung mit der zentralen
Steuer- und Auswerteeinrichtung 30' eine Lagedetektionseinrichtung dar.
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Die
Untersuchungsvorrichtung 24' unterscheidet
sich von der Untersuchungsvorrichtung 24 des ersten Ausführungsbeispiels
allein dadurch, daß die
Steuereinrichtung nun gegenüber
der Steuereinrichtung 42 geändert ist. Die Steuereinrichtung
ist genauer dazu ausgebildet, die Laserdioden 50 anders anzusteuern
als die Steuereinrichtung 42. Wie in 10 in
einer Zeitfol ge a), b), c) schematisch in einer 8 entsprechenden
Weise dargestellt, steuert die Steuereinrichtung die Laserdioden 50 so
an, daß in
zeitlicher Folge jeweils in Transportrichtung T fortschreitend in
Transportrichtung vordere Laserdioden 92 ein- und in Transportrichtung
hintere Laserdioden 94 abgeschaltet werden. Dies erfolgt
so, daß dasselbe
Beleuchtungsmuster 60' bzw.
-feld 62',
das aus Laserstrahlen 88 der vorderen Laserdioden erzeugt wird,
mit der Transportgeschwindigkeit T in Transportrichtung T auf den
ausgewählten
Bereich 98 gerichtet mitgeführt wird. Im Ergebnis wird
also der nur der ausgewählte
Bereich 98 beleuchtet, während er durch das Detektionsfeld 86 hindurchtransportiert wird.
Damit kann die Erzeugung von Streustrahlung oder störender Strahlung
aus anderen Bereichen des Wertdokuments 12 effektiv reduziert
werden.
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In
anderen Ausführungsformen
kann gegenüber
dem letzten Ausführungsbeispiel
der Bildsensor 90 auch durch andere Einrichtungen ersetzt
sein, mittels derer die Lage bestimmter zu untersuchender Merkmale
erkennbar ist. Beispielsweise kann, je nach Merkmal, auch ein Signal
eines Kantendetektors zur Erkennung einer in Transportrichtung vorderen
Kante des Wertdokuments, beispielsweise eine Lichtschranke oder
ein Ultraschallsensor, in Verbindung mit der bekannten Transportgeschwindigkeit und
der bekannten Lage des Merkmals auf dem Wertdokument dazu verwendet
werden, ein geeignetes Lagesignal zu erzeugen.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, daß nun zur
Untersuchung eines Wertdokuments das Wertdokument vollständig angehalten wird
und nach Anhalten in dem Erfassungsbereich ein Startsignal an eine
Untersuchungsvorrichtung 24'' abgegeben wird,
wozu die zentrale Steuer- und Auswerteeinrichtung 30 entsprechend
modifiziert ist. Die Untersuchungsvorrichtung 24'' unterscheidet sich von der Untersuchungsvorrichtung 24 des
ersten Ausführungsbeispiels
allein durch die Ausbildung bzw. Programmierung der Steuer- und
der Auswerteeinrichtung 42 bzw. 44. Für alle anderen
Bauteile werden daher die gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel
verwendet und es gelten die Erläuterungen
zu diesen entsprechend auch hier.
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Die
Steuereinrichtung ist dazu ausgebildet, die Laserdioden 50 so
anzusteuern, daß diese
ein sich während
der Beleuchtung zeitlich änderndes
Beleuchtungsmuster erzeugen. Genauer werden die Laserdioden so angesteuert,
daß das
gleiche Beleuchtungsmuster 60'' mit
im Beispiel konstanter Geschwindigkeit über das Wertdokument 12 bewegt wird,
wie dies in der 10 in der Darstellung entsprechenden 11 in
einer Zeitfolge a), b), c) veranschaulicht ist. Gleichzeitig wird
in konstanten Zeitabständen,
bei gepulster Ansteuerung der Laserdioden, synchron zu den Pulsen,
die zurückgeworfenen Detektionsstrahlung
von der Detektionseinrichtung 40 und der Auswerteeinrichtung 44 erfaßt und entsprechend
der zeitlichen Reihenfolge und damit dem Ort auf dem Wertdokument
in der Auswerteeinrichtung 44 abgespeichert oder direkt
an die zentrale Steuer- und Auswerteeinrichtung übertragen. Dadurch wird ein
Bild des Wertdokuments erhalten. Die entsprechenden Bilddaten werden,
ggf. nach der Zwischenspeicherung in der Auswerteeinrichtung, in der
zentralen Steuer- und Auswerteeinrichtung 30 übertragen
und dort weiter ausgewertet.
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Das
Beleuchtungsmuster 60'' ist dabei,
wie in 11 veranschaulicht, rechteckig
schlitzförmig. Vorzugsweise
ist das Beleuchtungsmuster 60'' so schmal,
daß es
als "virtueller" Eintrittsspalt für die Detektionseinrichtung
bzw. die spektrographische Einrichtung dienen kann, die dann keinen
Eintrittsspalt mehr aufzuweisen braucht.
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Eine
solche Untersuchungsvorrichtung kann auch vorteilhaft zur Erkennung
von Barcodes verwendet werden. Insbesondere in diesem Fall braucht die
Detektionseinrichtung dann nur ein Detektionselement, aber keine
spektrographische Einrichtung, aufzuweisen.
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Bei
einer anderen Variante kann statt des nur einen Detektionselements
eine Zeile von Detektionselementen in der Detektionseinrichtung
vorgesehen sein, mittels derer entlang einer Zeile quer zur Bewegungsrichtung
des Beleuchtungsmusters Bereiche in dem Erfassungs- bzw. Detektionsbereich
ortsaufgelöst
erfaßbar
sind. Eine solche Untersuchungsvorrichtung kann insbesondere auch
zur Erfassung von zweidimensionalen Barcodes dienen.
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Bei
einem weiteren Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich die Untersuchungsvorrichtung von der Untersuchungsvorrichtung
des ersten Ausführungsbeispiels
durch eine andere Detektionseinrichtung 40''' sowie eine
andere Steuer- und Auswerteeinrichtung.
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Die
Detektionseinrichtung 40''' (vgl. 12) verfügt nun über ein
Feld 100 mit einer zweidimensionalen Anordnung von Detektionselementen 102 zur ortsaufgelösten Detektion
von aus dem Erfassungsbereich 38 bzw. dem Detektionsfeld 86 kommender optischer
Strahlung sowie einer Abbildungsoptik 104 zur Fokussierung
des Unendlichstrahlengangs nach der Fokussieroptik 58 auf
die Anordnung von Detektionselementen 102. Die Detektionselemente 102 können, beispielsweise
durch Schwankungen bei der Herstellung oder durch unterschiedliche
Alterung unterschiedliche Empfindlichkeiten für optische Strahlung in demselben
Spektralbereich aufweisen.
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Die
Steuereinrichtung 42'' ist dahingehend gegenüber der
Steuereinrichtung 42 geändert,
d.h. ausgebildet, daß sie
die Laserdioden 50 entsprechend der Empfindlichkeit der
Detektionselemente 102 so ansteuert, daß die Unterschiede in der Empfindlichkeit
ausgeglichen werden. Genauer bedeutet dies, daß die Laserdioden 50 so
angesteuert werden, daß alle
Detektionselemente 102 die gleichen Detektionssignale ausgeben.
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Auf
diese Weise können
auch Fehler in der Abbildungsoptik ausgeglichen werden.
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Die
Auswerteeinrichtung 44'' ist zur Erfassung
der Detektionssignale der Detektionselemente 102 ausgebildet.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
ist die Steuereinrichtung dazu ausgebildet, für eine gegebene Ansteuerung
der Laserdioden mittels der Auswerteeinrichtung die Detektionssignale
der Detektionselemente zu erfassen, und automatische die Ansteuerung
der Laserdioden so zu verändern,
daß alle
Detektionselemente das gleiche Detektionssignal abgeben.
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Dies
entspricht in gewissem Sinne einer Kalibrierung der Untersuchungsvorrichtung.
Dieser Vorgang kann je nach Ausführungsform
in jeweils vorgegebenen Intervallen der Betriebsdauer der Untersuchungsvorrichtung
oder bei jedem An- oder Abschalten der Untersuchungsvorrichtung
automatisch ausgeführt
werden, wozu die Steuereinrichtung, beispielsweise durch entsprechende
Programmierung entsprechend ausgebildet sein kann.
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Noch
ein weiteres Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel nur darin, daß die oberflächenemittierenden
Laserdioden 50 so in dem Halbleiterbauelement ausgebildet und
kontaktiert sind, daß sie
in wenigstens zwei Gruppen, in diesem Ausführungsbeispiel zeilenweise,
getrennt bzw. unabhängig
voneinander ansteuerbar sind. Entspre chend ist die Steuereinrichtung 42 dahingehend
modifiziert, die Gruppen, d.h. hier die Zeilen, einzeln getrennt
voneinander anzusteuern, wobei das gleiche Beleuchtungsmuster wie
im ersten Ausführungsbeispiel
erhalten werden kann.
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Weitere
Ausführungsbeispiele
unterscheiden sich von den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen
nur durch die Anordnung der Laserdioden 50 in dem Halbleiterbauelement 48'. Alle anderen Teile
sind unverändert.
In dem Halbleiterbauelement 48' sind die oberflächenemittierenden
Laserdioden 50 nun (vgl. 13) auf
den Gitterpunkten eines hexagonalen Punktgitters mit einem Abstand
nächster Nachbarn
kleiner als 120 μm,
im Beispiel 100 μm,
angeordnet, wodurch sich eine nochmals erhöhte Homogenität des Beleuchtungsmusters
erzielen läßt.
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Bei
noch weiteren Ausführungsformen
verfügt
die Beleuchtungseinrichtung nicht über das Umlenkelement 56,
so daß ein
geradliniger Beleuchtungsstrahlengang erreicht wird. Die Detektionseinrichtung
ist zur Detektion von optischer Strahlung nach Transmission durch
das Wertdokument ausgebildet und angeordnet. Sie verfügt über eine
eigene, der Fokussieroptik in ihren Eigenschaften entsprechende
Optik zur Abbildung wenigstens eines Abschnitts des Wertdokuments
von der nicht durch die Beleuchtungseinrichtung beleuchteten Seite.
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In
anderen Ausführungsbeispielen
kann die Beleuchtung des Wertdokuments auch in von 90° abweichenden
Winkeln erfolgen, wobei dann gegebenenfalls die Detektionseinrichtung
entsprechend ausgebildet und angeordnet ist.