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DE102006031617A1 - Fußgängerschutz, Schnellauslösesystem zum Anheben eines beweglichen Karosserieteiles im Kfz Bereich - Google Patents

Fußgängerschutz, Schnellauslösesystem zum Anheben eines beweglichen Karosserieteiles im Kfz Bereich Download PDF

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Publication number
DE102006031617A1
DE102006031617A1 DE200610031617 DE102006031617A DE102006031617A1 DE 102006031617 A1 DE102006031617 A1 DE 102006031617A1 DE 200610031617 DE200610031617 DE 200610031617 DE 102006031617 A DE102006031617 A DE 102006031617A DE 102006031617 A1 DE102006031617 A1 DE 102006031617A1
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DE
Germany
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quick release
release system
actuator
reversing
lifting
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200610031617
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Hamm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thomas Magnete GmbH
Original Assignee
Thomas Magnete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomas Magnete GmbH filed Critical Thomas Magnete GmbH
Priority to DE200610031617 priority Critical patent/DE102006031617A1/de
Priority to PCT/EP2007/005457 priority patent/WO2008003402A1/de
Publication of DE102006031617A1 publication Critical patent/DE102006031617A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B77/00Vehicle locks characterised by special functions or purposes
    • E05B77/02Vehicle locks characterised by special functions or purposes for accident situations
    • E05B77/08Arrangements for protection of pedestrians
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/34Protecting non-occupants of a vehicle, e.g. pedestrians
    • B60R21/38Protecting non-occupants of a vehicle, e.g. pedestrians using means for lifting bonnets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Superstructure Of Vehicle (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Schnellauslösesystem zum Anheben eines beweglichen Karosserieteiles im Kfz-Bereich, insbesondere zum Anheben eines Motorhaubenscharniers (2) oder -schlosses, das über ein schwenkbar miteinander verbundenes Lenkersystem (7), das jeweils an seinem einen Ende mit der Karosserie (18) und mit ihrem anderen Ende an dem beweglichen Teil der Karosserie (2) verbunden ist, und durch einen Aktor (13) in einem vorgegebenen Zeitfenster aus einer angewinkelten, nicht aktiven Stellung, bei Auslösung in eine angehobene, aktivierte Stellung überführbar und anschließend reversierend in seine Ausgangsstellung zurückführbar ist. Das System ist dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkersystem (7) eine Kniehebelanordnung (8) mit Kniegelenk (9) umfasst, wobei der Reversiervorgang bei Beibehaltung der Bewegung des Aufstellvorganges durch eine Überbrückung des Gelenkes (9) erfolgt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schnellauslösesystem zum Anheben eines beweglichen Karosserieteiles im Kfz Bereich entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Stand der Technik
  • Insbesondere zum Schutz von Fußgängern oder Radfahrern besteht die Anforderungen, kurz vor oder bei einem Zusammenprall die Motorhaube des Kraftfahrzeugs im Scharnierbereich und ggf. auch im Schloßbereich anzuheben, um die Energie einer aufprallenden Person definiert aufnehmen zu können um so die Verletzungsfolgen zu minimieren (aktive Motorhaube). Aus der Unfallforschung ist es bekannt, dass Aufprallverletzungen bei Geschwindigkeiten von 10–40 km/h auftreten. Die Schutzeinrichtung gegen die Folgen eines solchen Fußgänger oder Radfahreraufpralles auf eine Motorhaube muss dabei in einem Zeitfenster bis zu 150 ms aktivierbar und wirksam sein.
  • Zwischen dem Blech eines beweglichen Karosserieteiles (Motorhaube) und dessen Beschlag, üblicherweise einem Scharnier oder Schloss, wenn dieses in Fahrtrichtung hinten angeordnet ist, bzw. zwischen dem Beschlag und dem Fahrgestell des Fahrzeugs, wird hierzu eine Vorrichtung angeordnet, die beim Aufprall die Energie eines aufprallenden Fußgängers in dem oben genannte Zeitfenster definiert aufnehmen kann. Das aktive System wird verwendet, um durch die Haubenbewegung einen Deformationsraum zu geschaffen.
  • Die Beschlagsvorrichtung muss eine feste Verbindung zwischen dem Scharnier und einem Gegenstück im inaktiven Zustand, das heißt im normalen Betrieb, sicherstellen. Diese feste Verbindung muss in der Lage sein, die Motorhaube formschlüssig in der Ruhelage zu fixieren. Sie ist durch Schrauben und Mutter oder ähnlichem gesichert, die zur Erstmontage oder zum Austausch dienen. Zudem muss sie Radial- und Scherkräfte während der Fahrt aufnehmen und darf sich beim Öffnen der Motorhaube nicht lösen. Auf Grund der beengten Verhältnisse im Motorraum ist ein geringer Bauraum für das Sicherheitssystem erforderlich. Ferner dürfen die durch den Einbau der Sicherheitseinrichtung vorgegebenen Spaltmaße zwischen Motorhaube und Karosserie nicht verändert werden, die vor der Aufbringung der Lackierung festgelegt werden. Eine nachträgliche Änderung durch den zusätzlichen Einbau eines „zusätzlichen Sicherheitsbauteils" im engen Karosseriebereich ist konstruktiv nicht zu realisieren.
  • Bei einem Aufprall, d.h. bei Aktivierung der Vorrichtung, erfolgt eine Trennung des Beschlages, zum Beispiel des Scharniers oder des Schlosses, von seinem Gegenstück. Die Aktivierung erfolgt durch einen Aktor, der sowohl eine lineare als auch rotierende Bewegung auslösen kann, und auch einen Energiespeicher bildet, der elektrisch eine Ladungsmenge mit definierter Energie freigibt, mit der die Vorrichtung aus dem inaktiven Zustand in den aktiven Zustand katapultiert. Als Antriebsart sind sowohl ein Magnet mit Feder, ein pyrotechnischer Aktor sowie ein Magnet als Auslöser für Platzpatronen möglich. Die aktivierte Energie trennt die starre Verbindung und erzeugt eine geführte Stellbewegung (Hub). Die Motorhaube muss danach beweglich sein. Diese Bewegung kann eine lineare Öffnungsbewegung sein, aber auch eine Drehbewegung um ein (weit entferntes) Gelenk muss im Bedarf möglich sein. Das Auslöseele ment erfolgt meist mit einem Steuersignal des Airbag-Steuersignals oder einem anderen Signal, das durch Sensoren an der Karosserie ausgelöst wird.
  • Beim Aufstellen des beweglichen Karosserieteiles (Haube) wird ein Schutzraum (Knautschzone) zwischen Motorblock und Haube freigegeben. Dazu muss der Aktor die Masse der Haube relativ zum Fahrgestell innerhalb weniger Millisekunden (Zeitfenster 150 ms) aufstellen und in dieser Endposition mindestens bis zum Aufprall des Fußgängers halten. Der Hub dieser Bewegung beträgt ca. 50 bis 120 mm Es erfolgt dabei eine Trennung des Beschlagteils (Scharnier/Schloss) von seinem Gegenstück.
  • Nach einer erfolgter Betätigung – bei einem Unfall oder nach einer Fehlauslösung – muss es möglich sein, die Hubbewegung wieder rückgängig zu machen und die Haube in die Ausgangsstellung zurückzustellen (Reversieren der Haube). Hierzu ist eine niedrige Reversierkraft erforderlich, da die Reversierung per Hand durchgeführt wird. Die Verbindung dient jedoch nunmehr als lose Verbindung, um eine Fahrt zum Tausch des Aktors in einer Werkstatt zu ermöglichen. Bei diesem beschriebenen teilreversieble System lässt sich die Haube schließen. Eine erneute Auslösung ist nicht vorgesehen. Bei der Fehlauslösung ist jedoch eine vollständige Schließung der Motorhaube erwünscht, die auch eine erneute Auslösung ermöglicht.
  • Die Vorrichtung, insbesondere der Aktor, muss nach einer Betätigung lösbar sein und in einer Fachwerkstatt gewechselt werden können (Austausch des Aktors).
  • DE 103 36 584 A1 zeigt ein Motorhaubenscharnier mit zwei schwenkbaren Gliedern in Form eines Lenkersystems, wobei das Scharnier aus einer abgewinkelten Ausgangsposition in eine gestreckte Stellung überführbar ist, in der eine Arretierung vorgesehen ist, die ein Verschwenken der beiden Gliedern verhindert. Die Reversierung erfolgt entgegen der Aktivierungskraft für die Aufstellung, DE 103 31 081 A1 zeigt ein ähnliches Motorhaubenscharnier mit zwei federbetätigbaren Schwenkhebeln, die bei Aktivierung eine Hubbewegung der beiden Schwenkhebel bewirken. Für die Reversierung des Systems sind jedoch zusätzliche Hilfswerkzeuge am Gehäuseboden in Form einer Gewindebuche erforderlich.
  • DE 101 41 628 A1 zeigt eine Beschlagsanordnung für eine Motorhaube mit einer Doppelhebelanordnung mit einer speziellen Dämpfungsanordnung, wobei nach Überwindung einer auf die Motorhaube in Klappenrichtung wirkenden Grenzkraft die Motorhaube eine Verlagerung des Dämpfungselementes ausweicht. Das Öffnen und Schließen der Motorhaube erfolgt im Normalbetrieb mit den üblichen Beschlagteilen. Erst bei Erreichung der Grenzkraft wird durch das Dämpfungsglied die Motorhabe aus der festen Verbindung gelöst und führt eine Reversierbewegung durch.
  • De 10 2004 002 213 A1 zeigt ein gattungsbildendes Schnellauslösesystem zum Anheben einer Fronthabe eines Kfz mit einer Hebelanordnung in eine relativ zu der Normalposition angehobenen Schutzposition mit einer zusätzlichen Reversiereinrichtung, die eine zusätzliche Kniehebelanordnung aufweist, mit der die Reversierkräfte zur Rückführung der Haube in die Normalposition überwunden werden können. Für die zusätzliche Arretiervorrichtung fehlt jedoch meist der Platz im Bauraum der Karosserie oder der Motorhaube. Ein weiteres Problem für die Installation einer zusätzlichen Reversiervorrichtung besteht in dem kleinen Bauraum, des von der Konstruktion des Kraftfahrzeuges vorgegebenen Spaltmaßes zwischen der Karosserie und der Motorhabe.
  • Bezüglich des Reversiervorganges haben die bestehenden Schnellauslösesysteme den Nachteil, dass sie eine verhältnismäßig hohe Gegenkraft benötigen, um den Aktor, wieder in seine Ausgangsituation zu bringen. Bei einem Feder aktivierten System muss hierzu die Rückspannung der Feder überwunden werden, so dass die Systeme meist im aufgestellten Zustand verbleiben, wodurch eine Weiterfahrt nicht mehr möglich ist, auch wenn durch den Aufprall nur geringe Karosserieschäden aufgetreten sind oder eine Fehlauslösung erfolgte.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Schnellauslösesystem für den Fußgängerschutz bereit zustellen mit einem verbessertem Reversiervorgang. Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Patentanspruches 1.
  • Das Schnellauslösesystem benötigt für den Reversiervorgang nur eine geringe Kraft, da der Vorgang durch Fortsetzung der Bewegung des Öffnens erfolgt. Der Reversiervorgang ist einfach und für den Fahrer selbsterklärend und benötigt für ihn keinerlei Zusatzinformationen. Es ist sogar neben der Teilreversierung auch ein Vollreversierung zur Ausgangsposition möglich und realisierbar. Die Kraft, mit der die Entriegelung für den Aufstellvorgang erzeugt wird, unterstützt zusätzlich nach Überschreiten der max. Aufstellbewegung auch den anschließenden Reversiervorgang und ermöglich somit eine von zusätzlichen Bauteilen unabhängige Reversierung.
  • Als Lenkersystem wird eine Kniehebelanordnung verwendet, wobei der Reversiervorgang bei Beibehaltung der Bewegung des Aufstellvorganges durch eine Überdrückung des Gelenkes erfolgt. Damit erfolgt keine Rückspannung gegen die Betätigungskraft. Die Höhe der Kraft, die innerhalb des für den Aufprall erforderlichen Zeitfensters von bis zu 150ms aufzubringen ist, wird durch den Aktor und des vom System aufzubringenden Hubweges oder bei einer Schwenkbewegung durch die Schwenkkurve der Kniehebelanord nung bestimmt. Die Aufstellhöhe wird über die Lenkerkinematik bestimmt.
  • Mit der nach dem Aufstellvorgang noch vorhandenen Restkraft wird gleich anschließend der Reversiervorgang eingeleitet. Die Richtung des Reversiervorganges erfolgt in der gleichen Richtung wie der Aufstellvorgang. Die Hebel des Kniegelenkes werden über den Aufstellpunkt zum Reversieren in die gleiche Richtung weitergedreht. Für die Auslösung des Sicherheitssystems ist es unerheblich, ob das Kniegelenk zum Aufstellen von außen nach innen oder von innen nach außen für die Reversierung gedrückt wird. Entscheidend ist, dass beim Reversiervorgang keine Richtungsänderung erfolgt.
  • In einer vorteilhaften Weiterführung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Lenksystem mindesten zwei über ein Gelenk miteinander verbundene Hebel umfasst, mit denen eine Längenversatz sowohl im Winkel als auch in der Länge des beweglichen Karosserieteils mit seinem festen Teil realisiert werden kann. Damit wird auch eine Schwenkbewegung des beweglichen Karosserieteiles (Haube) bei einer einseitigen Anhebung ermöglicht, die sowohl einen Freiheitsgrad in Fahrtrichtung als auch einen vertikalen Freiheitsgrad benötigt. Diese kann aufgrund unterschiedlicher Haubenlängen und einer möglichen Anhebung im Schlossbereich verschiedene Kurvenbahnen beschreiben.
  • Das Sicherheitssystem ist auch bei Kraftfahrzeugen mit sog. „aktiven Schlössern" anwendbar, bei denen der Bereich des Schlosses bei der Motorhaube angehoben wird.
  • Die Kniehebelanordnung umfasst auch bevorzugt Mehrlenkersysteme, wobei die einzelnen Lenker Bestandteil des Scharniers oder Schlosses sein können. Dies betrifft auch Viergelenkscharniere.
  • In einer weiteren vorteilhaften Weiterführung der Erfindung weist die Kniegelenkanordnung in der Aufrechtstellung eine Verras tung oder Blockierung auf, die für den anschließenden Reversiervorgang aufgehoben wird. In diesem Zusammenhang bietet es sich an, dass hierfür die Werkstattstellung des Scharniers oder des Schlosses zu verwenden, die auch im Normalbetrieb genutzt werden kann. Bei der Reversierung erfolgt kein Überfahrweg. Dies wird durch die Art der Verriegelung sichergestellt. Bei der Werkstattstellung wird eine Verriegelung aufgehoben und eine zusätzliche Bewegung des Scharniers in der normalen Bewegung freigegeben. Die Bewegung ist zunächst nur bis zur aufgestellten Position freigegeben. Durch Entfernen der Verrastung kann der Reversiervorgang freigegeben werden.
  • Die Verriegelung eines Kniehebelteils erfolgt dabei durch Formschluss, so dass bei diesem Vorgang keine Querkräfte auftreten. Die Entriegelung erfolgt durch eine Querkraft auf eine Falle oder durch eine mechanische Trennung, indem ein Sperrstück heraus gezogen oder eingedrückt wird. Andere Verriegelungssysteme wie z. B. eine Drehbewegung sind ebenso verwendbar.
  • Als Aktor für das Schnellauslösesystem kann prinzipiell jedes Betätigungsprinzip verwendet werden, sowohl um eine Bewegung der Kniehebelanordnung in Form einer linearen Bewegung (auf und ab) oder auch ein rotierende Bewegung (rechts, links) oder als Energiespeicher für die Betätigungskraft zu erzeugen. Als Energiespeicher können pyrotechnische Speicher, Federanordnungen, pneumatische oder hydraulische Speicher verwendet werden, die durch exotherme Reaktion aktiviert werden können.
  • In einer ganz besonders bevorzugten Ausführung weist der der Aktor ein elektromagnetisch betätigtes Betätigungselement auf, das die Energie eines an einem Gelenk des Kniehebels angreifende Federanordnung freigibt, die im nicht aktivierten Zustand gespannt ist und im aufgestellten Zustand teilweise und im Reversiervorgang voll ständig entspannt ist. Die Federanordnung unterstützt die Reversierung, so dass eine reduzierte Kraft im Vergleich zur Aktivierungskraft erforderlich ist. Es erfolgt keine Rückspannung der Federanordnung. Als Federanordnung können Drehfeder, Druckfeder Zugfeder Gasfeder oder ähnlich wirkende Federanordnungen eingesetzt werden. Die Aufstellzeit wird über die Lenkerkinematik und die Federkraft bestimmt.
  • Bei der Gasfeder erfolgt die Unterstützung der Aufstellbewegung durch den Gasdruck. Für den Reversiervorgang kann der über den Kinematikverlauf entweichende Gasdruck verwendet werden. Durch den Druckabbau im Gas wird eine Wärmeabfuhr nach außen erreicht. In einem besonderen Fall wird der Volumenverlust des Gases durch Kondensation verstärkt.
  • Anstelle eines einzigen Aktors, der dem System für den gesamten Bewegungsablauf von der Aktivierung über die Aufstellung bis zur Reversierung die notwendige Energie zuführt, kann alternativ auch die für die Reversierung notwendige Kraft durch einen Zusatzaktor aufgebracht wird, der nach Überschreiten des maximalen Aufstellhubes durch ein Betätigungselement aktiviert wird. Durch den Aufstellvorgang wird eine weitere Federanordnung oder alternativ ein pyrotechnischer Aktor ausgelöst, der die erforderliche Reversierkraft bereit stellt und erst nach Überscheiten des maximalen Aufstellweges aktiviert wird. Der nach der Zündung entweichende Gasdruck kann entsprechend dem Kinematikverlauf für den Reversiervorgang genutzt werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Lenkersysteme und der Aktor unterschiedlichen Bauteile umfasst, wobei das Lenkersystem, in diesem Falle die Kniehebelanordnung, vor der Lackierung des Karosserie und der Aktor in einem späteren Montageschritt installiert wird. Der Beschlag inklusive des Klappensystems mit dem Lenkersystem kann im Rohbau der Lackierung erfolgen. Der Einbau des Aktors erfolgt nach der Lackierung, ohne dass das Fugenbild des beweglichen Karosserieteiles beeinträchtigt wird.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Zeichnung. Die Erfindung wird im Folgenden anhand mehrerer Beispiele näher erläutert.
  • 1 zeigt eine erste Variante der Erfindung im eingedrückten, nicht aktivierten Zustand.
  • 2 zeigt die Anordnung nach 1 in einer angehobenen Position.
  • 3 zeigt die Anordnung nach 1 in einer überdruckten Position, bei Einleitung des Reversiervorganges.
  • 4 bis 8 zeigen in Prinzipskizzen mehrere Varianten von 1 in unterschiedlichen Positionen.
  • 9 bis 22 zeigen in Prinzipskizzen weitere Varianten der Erfindung.
  • 1 bis 3 zeigen in einer Querschnittsdarstellung unterschiedliche Positionen eines Schnellauslösesystems 1 zum Anheben eines beweglichen Karosserieteiles im Kfz-Bereich, insbesondere zum Anheben eines Motorhaubenhaubenscharniers 2 (siehe 4 und folgende) oder -schlosses mit einem Schlossteil 3, das über eine Schrauben-Mutterverbindung 4 an einem beweglichen Scharnierblech 5 befestigt ist, an dem das bewegliche Karosserieteil befestigt ist, das durch die Schnellauslösung 1 angehoben werden soll.
  • Über zwei drehbare Befestigungsstellen 6 ist ein Lenkersystem 7 in Form einer Kniehebelanordnung 8 mit zwei mittig angeordnetem Kniegelenken 9 vorgesehen. Das Lenkersystem 7 ist an zwei drehbaren, aber festen Lagerstellen 12 mit der Karosserie 18 (4 bis 22), z. B. dem Motorraum, verbunden. An jedem Gelenk 9 erstre cken sich jeweils ein oberer (10) und unterer (11) Hebel. Der obere Hebel 10 ist an seinem dem Kniegelenk 9 abgewandten Seite drehbar über die Befestigungsstelle 6 mit dem Scharnierblech 5 verbunden, der untere Hebel 11 ist mit der festen Lagerstelle 12 der Karosserie 18 verbunden. Die beiden Kniegelenke 9 sind über einen Aktor 13 mit einander verbunden.
  • Der in 1 bis 3 dargestellte Aktor 13 ist ein sog. pyrotechnischer Aktor, bei dessen Aktivierung die beiden Kniegelenke 9 nach außen gedrückt werden. Da die Lagerstelle 12 des unteren Hebels 11 fest angeordnet ist, wird das Scharnierblech 5 mit dem Schlossteil 3 angehoben, wie dies in 2 dargestellt ist. Der Aktor 13 ist ein zylinderförmiges Bauteil, das an zwei Gelenkaugen 15 in dem Kniegelenk eingehängt werden kann. Das gesamte Schnellauslösesystem 1 wird ohne den Aktor 13 vorab montiert und zusammen mit der Karosserie 18 auch lackiert. Der Einbau des Aktors 13 erfolgt in einem späteren Montageschritt.
  • Der pyrotechnische Aktor 13 umfasst eine nicht dargestellte Zündanorndung in einem Druckrohr 16 mit einer Anschlagklappe 17 (siehe insbesondere 2). Bei Zündung eines Zündgemisches wird eine Teleskopstangenanordnung 23 ausgefahren, die das Kniegelenk 9 nach außen drückt und das Scharnierblech 5 anhebt. Der Aktor 13 wird beispielsweise durch ein Auslösesignal des Airbags oder an einer Aufprallstelle an der Karosserie 18 aktiviert.
  • 1 zeigt das Schnellauslösesystem im nicht aktivierten Zustand, die Kniehebelanordnung 8 ist angelenkt. Das Schlossteil 3 erfüllt mit dem Schloss seine normale Funktion des Öffnens und Schließen der Motorhaube oder der Heckklappe. In 2 ist der aktivierte, angehobene Zustand des Schnellauslösesystems dargestellt. Der Aktor 13 ist gezündet und drückt über die Kniehebelanordnung 8 das Scharnierblech 5 nach oben, wodurch die angeschlossene Mo torhaube die Möglichkeit erhält, die Aufprallenergie eines Fußgängers oder Radfahrers aufzunehmen.
  • Der nachfolgende Reversiervorgang ist in 3 dargestellt. Dieser Vorgang wird durch Überdrehen der beiden Kniegelenke 9 eingeleitet. Die freiwerdende Energie des Aktors 13 ist in Verbindung mit der Kinematik des Lenkersystems 7 so dimensioniert, dass sie das Kniegelenk 9 über die angehobene Position weiter nach außen drückt und das Scharnierblech 5 wieder nach unten drückt, wodurch seine Ausgangsposition nahezu wieder ereicht wird. In der abgeschlossenen Reversierstellung des Schnellauslösesystems 1 wird somit eine Position erzielt, die dann in einer Fachwerkstatt wieder in seine Ausgangstellung zurückgebracht werden kann.
  • In den folgenden Figurendarstellungen ist das Schnellauslösesystem 1 Teil des Motorhaubenscharniers 2. Dieses Bauteil entspricht somit dem Scharnierblech der 1 bis 3. Die weiteren Figurendarstellungen zeigen Prinzipskizzen von Varianten der bereits beschriebenen 1 bis 3, wobei Bauteile mit gleichen oder ähnlichen Funktionen mit denselben Bezugszeichen versehen werden. Das Schnellauslösesystem 1 ist Teil der Karosserie 18 und bevorzugt in einem Kasten, z. B. am oberen Rand der Motorhaube, untergebracht. Aus Übersichtgründen ist in den 4 bis 22 der Kasten als Balken mit der gleichen Bezugsziffer (18) benannt, wie die Karosserie. Das Gegenstück dazu, das Motorscharnier, ist in den 4 bis 22 mit dem Bezugszeichen 2 benannt.
  • 4 zeigt in einer Prinzipdarstellung den nicht aktivierten Zustand des Schnellauslösesystems 1. Die beiden unteren Hebel 11 sind parallel nach links und die beiden oberen Hebel 10 parallel nach rechts orientiert. Die beiden Lagerstellen 12 sind drehbar mit der Karosserie 18 verbunden.
  • Die öffnende Bewegung des Schnellauslösesystems ist in 5 dargestellt. Das rechte und linke Hebelpaar 10, 11 drückt das Scharnier 2 nach oben, bis es die in 6 dargestellte aufgestellte Position erreicht hat. In dieser Position kann ggf. eine Verrastung oder Blockierung vorgesehen sein.
  • Die Reversierstellung wird durch Überdrückung der beiden Kniegelenke 9 nach links, eingeleitet, wie dies in 7 dargestellt ist. Diese Bewegung bildet eine Fortsetzung der Bewegung des Aufstellvorganges der 4 bis 6. In 8 ist der der Reversiervorgang abgeschlossen. Diese Position ist bezüglich des Hubabstandes des Scharniers 2 und der beiden Lagerstellen 12 nahezu gleich der Ausgangsposition von 4.
  • 9 und 10 zeigen in einer Variante der oben beschriebenen Ausführungsformen ein Längenausgleich durch die Kniehebelanordnung 8. 8 zeigt den Ausgleich über einen Winkelversatz. Die beiden Kniehebelgelenke 9 liegen nicht in einer Ebene. 9 zeigt den Ausgleich der Haube bei einer Schwenkbewegung, die sowohl einen Freiheitsgrad in Fahrtrichtung als auch einen vertikalen Freiheitsgrad benötigt. Die Schwenkbewegung kann aufgrund von unterschiedlichen Haubenlängen und einer zusätzlichen Anhebung im Schloßbereich damit verschiedene Kurven beschreiben. Zwischen den beiden Lagerstellen 12 und dem Scharnier 2 ist ein Längenversatz vorgesehen.
  • 11 bis 18 zeigen das Schnellauslösesystem mit einer Federanordnung als Betätigungsenergie, die an unterschiedlichen Stellen im Lenkersystem 7 angreifen können. Federanordnungen sind üblicherweise Teil eines mechanischen Aktors, der über ein Klinkensystem die gespeicherte Energie der Feder freigibt.
  • 11 bis 13 ist eine gespannte Drehfeder 19 als Betätigungskraft vorgesehen. Dargestellt ist jeweils nur die Ausgangssitua tion in der nicht aktivierten Position. Die Drehfeder 19 kann an der unteren Lagerstelle 12 zur Karosserie (11), am Kniegelenk 9 (12) oder an der oberen Befestigungsstelle 6 (13) angeordnet sein.
  • In 14 bis 16 wird die Betätigungsenergie in Form einer Druckfeder 20 auf das System 1 gebracht, die an einem oder beiden Kniegelenke 9 angreift. Dargestellt ist in 14 die nicht aktivierte Position mit vollständig gespannter Feder 20. Die angehobene Position ist aus 15 ersichtlich, bei der die Feder 20 teilentspannt ist. In 16 ist die Reversierungsstellung mit vollständig entspannter Feder 20 dargestellt. 17 zeigt als Alternative zur Druckfeder 20 eine Zugfeder 21, die zwischen den beiden Kniegelenke 9 gespannt ist und diese bei der Aktivierung und Reversierung gegeneinander drückt.
  • In 18 ist zwischen den beiden Kniegelenken 9 wiederum eine Druckfeder 19 vorgesehen, die bei der Aktivierung die beiden Kniegelenke 9 nach außen drückt. Die Anordnung des Lenkersystems 7 entspricht dem der Darstellung der 1.
  • In 19 ist der Aktor 13 zwischen dem Scharnier 2 und den beiden Lagerstellen 12 angeordnet. Die Verriegelung im nicht aktivierten Zustand benötigt keinen Überfahrweg bei der Reversierung, die durch einen anderen Aktor ausgelöst werden kann und die ohne Auslösesystem verriegelt bleibt. Damit wird auch eine Lackierung ohne Auslösesystem im vorgespannten Zustand ermöglicht. Das Scharnier 2 weist eine in Richtung der Lagerstellen 12 angeordneten Haltevorrichtung 22 auf, die in dem Teleskoprohr 23 des Aktors 13 mit einer Schulter festgeklemmt ist. Der Aktor 13 ist an der Karosserie 18 befestigt. Bei Betätigung des Aktors 13 wird ein im Druckrohr 16 angeordneter Bolzen 24 in Richtung des Scharniers 2 be wegt, der durch seine Bewegung das Teleskoprohr 23 radial erweitert und damit die Haltevorrichtung 22 freigibt.
  • 20 und 21 zeigen die Anwendung der Erfindung bei Mehrgelenkanordnungen des Scharniers 2. 20 zeigt eine Zweigelenkanordnung 25, welches ein Eingelenkscharnier mit zwei Lenkern darstellt, während 21 eine Viergelenkanordnung 26 darstellt.
  • 22 zeigt eine weitere Lenkervariante, die linke eine Kniehebelanordnung 8 aufweist und auf der anderen Seite eine einfache, mitgeführte Gelenkverbindung 14 für die Lagerstellen 12 und dem Scharnier 2 darstellt. Das dargestellte System wird durch eine Druckfeder 20 aktiviert.
  • 1
    Schnellauslösesystem
    2
    Motorhaubenscharnier
    3
    Schlossteil
    4
    Schrauben-Mutterverbindung
    5
    Scharnierblech
    6
    Befestigungsstelle (Scharnier)
    7
    Lenkersystem
    8
    Kniehebelanordnung
    9
    Kniegelenk
    10
    Hebel (oben)
    11
    Hebel (unten)
    12
    Lagerstelle
    13
    Aktor
    14
    Gelenkverbindung
    15
    Gelenkaugen
    16
    Druckrohr
    17
    Anschlagklappe
    18
    Karosserie (Motorraum)
    19
    Drehfeder
    20
    Druckfeder
    21
    Zugfeder
    22
    Haltevorrichtung
    23
    Teleskopstangenanordnung
    24
    Bolzen
    25
    Zweigelenksystem
    26
    Viergelenkanordnung

Claims (12)

  1. Schnellauslösesystem zum Anheben eines beweglichen Karosserieteiles im Kfz Bereich, insbesondere zum Anheben eines Motorhabenscharniers (2) oder -schlosses, das über ein schwenkbar mit einander verbundenes Lenkersystem (7), das jeweils an seinem einem Ende mit der Karosserie (18) und mit ihrem anderen Ende an dem beweglichen Teil der Karosserie (2) verbunden ist, und durch einen Aktor (13) in einem vorgegebnen Zeitfenster aus einer angewinkelten, nicht aktiven Stellung, bei Auslösung in eine angehobene, aktivierte Stellung überführbar und anschließend reversierend in seine Ausgangsstellung zurückführbar ist, Dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkersystem (7) eine Kniehebelanordnung (8) mit Kniegelenk (9) umfasst, wobei der Reversiervorgang bei Beibehaltung der Bewegung des Aufstellvorganges durch eine Überdrückung des Gelenkes (9) erfolgt.
  2. Schnellauslösesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kniehebelanordnung (8) mindesten zwei über das Gelenk (9) miteinander verbundene Hebel (10, 11) umfasst, mit denen ein Längenversatz sowohl im Schwenkbereich der Haube als auch in der Länge des beweglichen Karosserieteiles (2) ausgleichbar ist.
  3. Schnellauslösesystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kniehebelanordnung Mehrlenkersysteme (25, 26) umfasst, wobei die einzelnen Lenker Bestandteil des Scharniers (2) oder Schlosses sein können.
  4. Schnellauslösesystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kniehebelanordnung (8) in der Aufrechtstellung eine Verrastung oder Blockierung aufweist, die durch den anschließenden Reversiervorgang aufhebbar ist.
  5. Schnellauslösesystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrastung oder Blockierung durch die Reversierung aufgehoben werden kann.
  6. Schnellauslösesystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (13) eine Betätigungskraft einer Federanordnung (19, 20, 21) freisetzt, die im nicht aktivierten Zustand gespannt ist und im aufgestellten Zustand teilweise und im Reversiervorgang vollständig entspannt ist.
  7. Schnellauslösesystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die angreifender Betätigungskraft am Kniegelenk (9) erfolgt.
  8. Schnellauslösesystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das der Aktor (13) zwischen zwei Kniehebelgelenken (9) angeordnet ist.
  9. Schnellauslösesystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungskraft an der Verbindungsstelle des Lenkers (7) mit dem beweglichen und/oder den nicht beweglichen Karosserieteilen (2, 18) erfolgt.
  10. Schnellauslösesystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (13) eine pyrotechnisch auslösendes Betätigungselement umfasst.
  11. Schnellauslösesystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Reversierung notwendige Kraft durch einen Zusatzaktor aufgebracht wird, der nach Überschreiten des maximalen Aufstellhubes durch ein weiteres Betätigungselement aktiviert wird.
  12. Schnellauslösesystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kniehebelanordnung (8) und der Aktor (13) unterschiedlichen Bauteile umfassen, wobei die Kniehebelanordnung vor der Lackierung des Karosserie (18) und der Aktor (13) in einem späteren Montageschritt installiert wird.
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