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Hintergrund der Erfindung
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Technisches Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine,
in welchem eine vorbestimmte Kraftstoffmenge in eine Verbrennungskammer
oder in eine Einlassöffnung
einspritzt wird.
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Eine
Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung, bei welcher der Kraftstoff
nicht in eine Einlassöffnung,
sondern direkt in eine Verbrennungskammer eingespritzt wird, ist
bekannt. In einer solchen Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung
wird, wenn ein Einlassventil offen ist, Luft von der Einlassöffnung in die
Verbrennungskammer eingebracht und durch einen Kolben komprimiert.
Anschließend
wird von einem Injektor direkt in die mit hohem Druck komprimierte
Luft Kraftstoff einspritzt und die komprimierte Luft in der Verbrennungskammer
mit dem zerstäubten
Kraftstoff vermischt. Das Luft-Kraftstoff-Gemisch wird durch eine
Zündkerze
gezündet
und dehnt sich anschließend
aus. Auf diese Weise wird eine Antriebskraft erreicht. Wenn ein
Auslassventil offen ist, wird das durch die Verbrennung erzeugte
Abgas über eine
Auslassöffnung
abgeführt.
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In
einer solchen Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung ist der
Injektor so aufgebaut, dass ein Nadelventil in einem Gehäuse mit
einer Einspritzöffnung
an dessen Ende bewegbar gestützt
wird, eine Kraft am Nadelventil so angebracht wird, dass das Nadelventil
einen Kraftstoffkanal sperrt, und das Nadelventil, wenn elektrische
Energie einem Magnet zugeführt
wird, durch die elektromagnetische Kraft bewegt wird und dabei der
Kraftstoffkanal geöffnet wird.
Das Öffnen
des Kraftstoffkanals durch Bewegen des Nadelventils zu einem vorbestimmten
Zeitpunkt ermöglicht
es, den im Kraftstoffkanal vorhandenen Kraftstoff von der Einspritzöffnung in
die Verbrennungskammer einzuspritzen.
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In
dem in der Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung verwendeten
Injektor wird eine vorbestimmte Kraftstoffmenge unter Druck gehalten
und der Kraftstoff mit einem vorbestimmten Druck von der Einspritzöffnung eingespritzt,
während
der Kraftstoffkanal durch das Nadelventil geöffnet wird. Entsprechend bleibt
etwas Kraftstoff ohne in die Verbrennungskammer eingespritzt zu
werden um der Einspritzöffnung
haften, auch wenn das Nadelventil den Kraftstoffkanal nach Verstreichen
des Kraftstoffeinspritzzeitraums sperrt. In diesem Fall wird der
verbleibende Kraftstoff durch das in der Verbrennungskammer erzeugte
Verbrennungsgas ausgetrocknet und sammelt sich als Ablagerung an
der Innenfläche
der Einspritzöffnung
und der Oberfläche
an der Spitze des Nadelventils an. Die angesammelte Ablagerung verringert
die Kanalfläche
des Kraftstoffkanals und erhöht
dabei den Strömungswiderstand
des Kraftstoffs. Die Kraftstoffmenge, die durch den Kraftstoffkanal
strömt,
wird reduziert und die Kraftstoffeinspritzmenge variiert. Infolge
dessen wird der Kraftstoff nicht angemessen verbrannt.
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Wenn
der Kraftstoff in der Nähe
der Einspritzöffnung
verbleibt, wird der eingespritzte Kraftstoff aufgrund des verbliebenen
Kraftstoffs nicht ausreichend zerstäubt, auch wenn der Kraftstoffkanal
durch das Nadelventil geöffnet
wird, wenn der nächste Kraftstoffeinspritzzeitraum
beginnt. Entsprechend kann der Zerstäubungsgrad des Kraftstoffs
zu Beginn der Kraftstoffeinspritzung niedrig sein. Während des Leerlaufs
können
Probleme entstehen, z.B. Drehmomentschwankungen oder Verschlechterung
der Abgaseigenschaften.
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Um
diese Probleme zu lösen,
wird der vordere Endabschnitt des Injektors gekühlt, um die Ansammlung von
Ablagerung zu unterdrücken.
Zum Beispiel beschreibt die veröffentlichte
japanische Patentanmeldung JP-A-07-301166 eine Kühlvorrichtung für eine Einspritzdüse. In der
Kühlvorrichtung wird
der Außenzylinder
eines Nadelventils auf der Ventilsitzseite geschlossen. Ferner wird
der obere Abschnitt der Innenwand des Außenzylinders mit der Außenwand
des Innenzylinders gekoppelt. Der so erhaltene Zwischenraum zwischen
dem Außenzylinder und
dem Innenzylinder wird als ein Kühlkraftstoffkanal
verwendet, durch welchen gekühlter
Kraftstoff zwischen der Zylinderausnehmung und dem Inneren des Nadelventils
strömt.
Das Innere des Nadelventils wird gekühlt, indem der Niederdruckkraftstoff
veranlasst wird, durch den Kanal, der sich vom Niederdruckkraftstoffeinlass
zur im oberen Abschnitt des Innenzylinders ausgebildeten Ausnehmung
erstreckt, durch die in der Außenwand
des Außenzylinders
am Gleitdichtabschnitt ausgebildeten Pore strömt.
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Die
veröffentlichte
japanische Patentanmeldung JP-A-08-200183 beschreibt ein Kraftstoffeinspritzventil
für eine
Brennkraftmaschine. Der Kraftstoff kann von einem Kraftstoffhochdruckzulaufkanal einer Ölspeicherkammer
zugeführt
werden. Das Kraftstoffeinspritzventil wird gekühlt, indem der Kraftstoff in
der Ölspeicherkammer
durch einen Kraftstoffzirkulationskanal und einen Kraftstoffölkanal abgeführt wird.
Wenn Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, ist eine Strömungsmittelverbindung
zwischen der Ölspeicherkammer
und einem Einspritzloch vorgesehen und der Kraftstoffölkanal wird
gesperrt, wodurch der Kraftstoff in der Ölspeicherkammer durch eine
Einspritzöffnung
eingespritzt wird.
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Jedoch
ist in der in der veröffentlichten,
japanischen Patentanmeldung JP-A-07-301166 beschriebenen Kühlvorrichtung
für eine
Einspritzdüse
der Hochdruckkraftstoffkanal, durch welchen der von der Einspritzöffnung einzuspritzende
Kraftstoff strömt, ausgebildet
und zusätzlich
zu dem Hochdruckkraftstoffkanal der gekühlte Kraftstoffkanal ausgebildet, durch
welchen der Niederdruckkraftstoff strömt. Entsprechend nimmt die
Anzahl der Kraftstoffkanäle
im Injektor zu, was den Aufbau verkompliziert und die Größe des Injektors
erhöht.
Im in der veröffentlichten, japanischen
Patentanmeldung JP-A-08-200183 beschriebenen Kraftstoffeinspritzventil
für eine
Brennkraftmaschine wird das Kraftstoffeinspritzventil normalerweise
gekühlt,
indem der Kraftstoff in der Ölspeicherkammer
durch den Kraftstoffölzirkulationskanal
und den Kraftstoffölkanal
abgeführt
wird. Wenn eine Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird der Kraftstofföldurchlass
gesperrt und der Kraftstoff in der Ölspeicherkammer durch die Einspritzöffnung eingespritzt.
Entsprechend ist es schwierig, wenn die Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird,
das Kraftstoffeinspritzventil zu kühlen, wodurch die Kühlleistung
verringert wird.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
Erfindung sieht ein kompaktes Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
vor, welche einen einfachen Aufbau und eine verbesserte Kühlleistung
hat.
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Ein
Aspekt der Erfindung bezieht sich auf ein Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine. Das Kraftstoffeinspritzsystem enthält eine
Kraftstoffeinspritzvorrichtung; eine Kraftstoffeinspritzöffnung,
welche im vorderen Endabschnitt der Kraftstoffeinspritzvorrichtung
ausgebildet ist; eine Kraftstoffkanalführung, durch welche der von
der Außenseite der
Kraftstoffeinspritzvorrichtung zugeführte Kraftstoff nahe an die
Kraftstoffeinspritzöffnung
strömt und
anschließend
zur Außenseite
der Kraftstoffeinspritzvorrichtung abgelassen wird; und ein Kraftstoffeinspritzventil,
welches eine Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Kraftstoffeinspritzvorrichtung erlaubt, um einen Teil des
durch die Kraftstoffkanalführung
strömenden Kraftstoffs
einzuspritzen.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann die Außenfläche des vorderen Endabschnitts
der Kraftstoffeinspritzvorrichtung über eine Passungsdichtung an
einem Körper
einer Brennkraftmaschine befestigt werden. Ferner kann sich die
Kraftstoffkanalführung über die
Passungsdichtung hinaus bis zu einer Stelle nahe dem vorderen Ende
der Kraftstoffeinspritzvorrichtung erstrecken.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann die Kraftstoffkanalführung einen Innenkanal, der
innerhalb des Kraftstoffeinspritzventils ausgebildet ist, indem
das Einspritzventil in einer Hohlform ausgeführt ist; einen Außenkanal,
der um das Kraftstoffeinspritzventil ausgebildet ist; und ein Verbindungsloch
enthalten, welches im vorderen Endabschnitt des Kraftstoffeinspritzventils
ausgebildet ist und eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Innenkanal und dem Außenkanal erlaubt.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann ferner eine Kraftstoffeinspritzventil-Bewegungseinrichtung
zum Bewegen des Kraftstoffeinspritzventils vorgesehen sein. Eine
Kraft kann von einem Kraftbeaufschlagungsteil am Kraftstoffeinspritzventil
so angebracht werden, dass die Strömungsmittelverbindung zwischen
der Kraftstoffkanalführung
und der Kraftstoffeinspritzöffnung
gesperrt wird. Die Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Kraftstoffeinspritzöffnung
kann erlaubt werden, indem das Kraftstoffeinspritzventil unter Verwendung
der Kraftstoffeinspritzventil-Bewegungseinrichtung bewegt wird.
Die Kraftstoffkanalführung
kann ausgebildet sein, um durch die Kraftstoffeinspritzventil-Bewegungseinrichtung
zu führen.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann die Kraftstoffeinspritzventil-Bewegungseinrichtung
ein magnetisches Rohr, einen Kern, der an der Innenfläche des
magnetischen Rohrs angebracht ist, einen Anker, der in Reihe mit
dem Kern angeordnet ist, welcher mit dem Basisendabschnitt des Kraftstoffeinspritzventils
verbunden ist und durch die Innenfläche des magnetischen Rohrs
gestützt
wird, um in Axialrichtung der Kraftstoffeinspritzvorrichtung bewegbar zu
sein, und eine Wicklung enthalten, welche um das magnetische Rohr
angeordnet ist und welcher elektrische Energie zugeführt wird.
Die Kraftstoffkanalführung
kann innerhalb des Kerns und des Ankers ausgebildet sein, um durch
den Kern und den Anker zu führen,
und kann entlang der Außenflächen des Kerns
und des Ankers ausgebildet sein.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann die Kraftstoffkanalführung einen Außenkanal,
der um das Kraftstoffeinspritzventil ausgebildet ist, einen Ablaufkanal,
durch welchen der Kraftstoff von der Kraftstoffeinspritzvorrichtung
abgelassen wird; und einen Kanal enthalten, der im vorderen Endabschnitt
der Kraftstoffeinspritzvorrichtung ausgebildet ist und eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Außenkanal
und dem Ablaufkanal erlaubt.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann ferner eine Trennwand vorgesehen sein,
welche den Innenraum innerhalb eines Versorgungsrohrs in eine erste
Kammer und eine zweite Kammer aufteilt. Der Kraftstoff kann der
ersten Kammer zugeführt
werden und von der zweiten Kammer abgeführt werden. Der kraftstoffzulaufseitige
Endabschnitt der Kraftstoffkanalführung kann mit der ersten Kammer
verbunden sein und der kraftstoffablaufseitige Endabschnitt der Kraftstoffkanalführung kann
mit der zweiten Kammer verbunden sein.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann der kraftstoffzulaufseitige Endabschnitt
der Kraftstoffkanalführung
mit dem Flanschabschnitt der ersten Kammer über eine Wellendichtung verbunden
sein und kann der kraftstoffablaufseitige Endabschnitt der Kraftstoffkanalführung mit
der zweiten Kammer über eine
Flächendichtung
verbunden sein.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann der Kraftstoff einem Versorgungsrohr durch
einen der Endabschnitte des Versorgungsrohrs zugeführt werden.
Der Kraftstoff kann durch den anderen Endabschnitt des Versorgungsrohrs
vom Versorgungsrohr abgeführt
werden. Sowohl der kraftstoffzulaufseitige Endabschnitt als auch
der kraftstoffablaufseitige Endabschnitt der Kraftstoffkanalführung kann
mit dem Versorgungsrohr verbunden sein. Der kraftstoffzulaufseitige
Endabschnitt kann sich im Versorgungsrohr öffnen, um zu einer Richtung
stromaufwärts
des Versorgungsrohrs, in welchem der Kraftstoff strömt, zu weisen.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann die Kraftstoffkanalführung ausgebildet sein, indem
Nuten in den Außenflächen des
Kerns und des Ankers ausgebildet sind, welche sich in Axialrichtung
der Kraftstoffeinspritzvorrichtung erstrecken.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann eine Verbindungsnut im Kern oder im Anker
ausgebildet sein, welche eine Strömungsmittelverbindung zwischen
der Nut, welche in der Außenfläche des Kerns
ausgebildet ist, und der Nut, welche in der Außenfläche des Ankers ausgebildet
ist, erlaubt.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann ferner eine Dreheinschränkungseinrichtung
zum Einschränken
der Drehung des Ankers vorgesehen sein.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann die Kraftstoffeinspritzventil-Bewegungseinrichtung
ein magnetisches Rohr, einen Kern, der an der Innenfläche des
magnetischen Rohrs befestigt ist, einen Anker, der in Reihe mit
dem Kern angeordnet ist, mit dem Basisendabschnitt des Kraftstoffeinspritzventils verbunden
ist und durch die Innenfläche
des magnetischen Rohrs gestützt
wird, um in Axialrichtung der Kraftstoffeinspritzvorrichtung bewegbar
zu sein, und eine Wicklung enthalten, welche um das magnetische
Rohr angeordnet ist und welcher elektrische Energie zugeführt wird.
Die Kraftstoffkanalführung
kann innerhalb des Kerns und des Ankers ausgebildet sein, um durch
den Kern und den Anker zu führen, und
kann entlang der Innenfläche
des magnetischen Rohrs ausgebildet sein.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann die Kraftstoffkanalführung an einer Stelle ausgebildet sein,
welche einem Anschlussabschnitt der Wicklung entspricht.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann eine Vielzahl von Außenkanälen in regelmäßigen Abständen in
Umfangsrichtung ausgebildet sein.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann der Außenkanal bezüglich der
Achse des Kerns und des Ankers geneigt sein.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann eine Kraftstoffdichtung zwischen dem Kern
und dem Anker angeordnet sein, die verhindert, dass Kraftstoff austritt.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann die Kraftstoffdichtung ein elastischer
Abschnitt sein, der durch den Kern gestützt wird.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann eine Vielzahl von Verbindungslöchern in
regelmäßigen Abständen in
Umfangsrichtung ausgebildet sein.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann der Basisendabschnitt der Kraftstoffeinspritzvorrichtung
mit dem Versorgungsrohr verbunden sein, von welchem der Kraftstoff
der Kraftstoffkanalführung
zugeführt
wird und zu welchem der Kraftstoff von der Kraftstoffkanalführung abgeführt wird.
Der Kraftstoff kann der Kraftstoffkanalführung entweder durch einen
Außenumfangsabschnitt
oder einen Endabschnitt der Kraftstoffeinspritzvorrichtung zugeführt werden
und von der Kraftstoffkanalführung durch
den anderen aus Außenumfangsabschnitt
und Endabschnitt der Kraftstoffeinspritzvorrichtung abgeführt werden.
Filter können
am Außenumfangsabschnitt
und dem Endabschnitt der Kraftstoffeinspritzvorrichtung angeordnet
sein.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung können die
Filter angeordnet sein, um den kraftstoffzulaufseitigen Endabschnitt
und den kraftstoffablaufseitigen Endabschnitt der Kraftstoffkanalführung zu
bedecken.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann die Kraftstoffmenge, welche während der
Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die Kraftstoffkanalführung strömt, auf
der Basis der durch eine Kraftstoffpumpe, welche den Kraftstoff
dem Versorgungsrohr zuführt,
abgegebenen Kraftstoffmenge oder auf der Basis des eingestellten
Drucks eingestellt werden, bei welchem ein Entlastungsventil, welches
den Kraftstoff vom Versorgungsrohr ablässt, öffnet.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann ferner eine Kraftstoffkühleinrichtung
vorgesehen sein, welche in einer Kraftstoffablaufleitung angeordnet
ist, durch welche der vom Versorgungsrohr abgelassene Kraftstoff
strömt,
und den Kraftstoff kühlt.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann eine Kraftstoffzuführpumpe in einer Kraftstoffzulaufleitung
angeordnet sein, durch welche der Kraftstoff dem Versorgungsrohr
zugeführt
wird; und kann eine Kraftstoffablaufleitung ausgebildet sein, durch
welche der vom Versorgungsrohr abgelassene Kraftstoff zu einer Einlassöffnung der
Kraftstoffzuführpumpe zurückgeführt wird.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann eine Kraftstoffzuführpumpe in der Kraftstoffzulaufleitung
angeordnet sein, durch welche der Kraftstoff dem Versorgungsrohr
zugeführt
wird. Es können
eine erste Kraftstoffablaufleitung, durch welche der vom Versorgungsrohr
abgelassene Kraftstoff zu einem Kraftstofftank zurückgeführt wird,
und eine zweite Kraftstoffablaufleitung ausgebildet sein, durch
welche der Kraftstoff zu einer Einlassöffnung der Kraftstoffzuführpumpe
zurückgeführt wird.
Die Kraftstoffablaufleitung, durch welche der vom Versorgungsrohr abgelassene
Kraftstoff zurückgeführt wird,
kann auf der Basis des Betriebszustandes einer Brennkraftmaschine
zwischen der ersten Kraftstoffablaufleitung und der zweiten Kraftstoffablaufleitung
geschalten werden.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann ein Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem
vorgesehen sein, welches verwendet wird, um den Kraftstoff in eine Verbrennungskammer
einzuspritzen. Das Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem kann eine
Niederdruckspeisepumpe und eine Hochdruckpumpe enthalten. Wenigstens
in der Startphase einer Brennkraftmaschine kann die Hochdruckpumpe
gestoppt werden und durch die Niederdruckspeisepumpe bewirkt werden,
dass der Kraftstoff durch die Kraftstoffkanalführung im Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem strömt.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung können ein
Niederdruckkraftstoffeinspritzsystem, welches verwendet wird, um
den Kraftstoff in eine Einlassöffnung
einzuspritzen, und ein Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem, welches
verwendet wird, um den Kraftstoff in eine Verbrennungskammer einzuspritzen, vorgesehen
sein. Eine Niederdruckspeisepumpe, welche Niederdruckkraftstoff
dem Niederdruckkraftstoffeinspritzsystem zuführt, kann im Niederdruckkraftstoffeinspritzsystem
vorgesehen sein. Eine Hochdruckpumpe kann vorgesehen sein, um den Hochdruckkraftstoff
dem Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem zuzuführen. Wenn das Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem
gestoppt wird, wird durch die Niederdruckspeisepumpe bewirkt, dass
der Kraftstoff durch die Kraftstoffkanalführung im Niederdruckkraftstoffeinspritzsystem
und durch die Kraftstoffkanalführung
im Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem strömt.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann eine Kraftstoffablaufleitung vorgesehen
sein, durch welche der vom Niederdruckkraftstoffeinspritzsystem und
dem Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem abgelassene Kraftstoff zu
einer Einlassöffnung
der Niederdruckspeisepumpe zurückgeführt wird.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann die Wärmemenge,
welche durch den vorderen Endabschnitt der Kraftstoffeinspritzvorrichtung
aufgenommen wird, auf der Basis des Betriebszustandes einer Brennkraftmaschine
abgeschätzt
werden und kann die Kraftstoffzirkulationsmenge auf der Basis der
abgeschätzten
Wärmemenge,
der durch den vorderen Endabschnitt der Kraftstoffeinspritzvorrichtung aufgenommen
wird, eingestellt werden.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung kann die Temperatur des vorderen Endabschnitts
der Kraftstoffeinspritzvorrichtung abgeschätzt werden und kann bewirkt
werden, dass der Kraftstoff durch die Kraftstoffkanalführung strömt, bis
die abgeschätzte Temperatur
gleich oder niedriger als eine vorbestimmte Temperatur ist.
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Wie
bislang beschrieben enthält
das Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der Erfindung
die Kraftstoffeinspritzöffnung,
welche im vorderen Endabschnitt der Kraftstoffeinspritzvorrichtung
ausgebildet ist, und die Kraftstoffkanalführung, durch welche der von
außerhalb
der Kraftstoffeinspritzvorrichtung zugeführte Kraftstoff nahe an die
Kraftstoffeinspritzöffnung
strömt
und dann zur Außenseite
der Kraftstoffeinspritzvorrichtung abgelassen wird. Ferner erlaubt
das Kraftstoffeinspritzventil eine Strömungsmittelverbindung zwischen
der Kraftstoffkanalführung
und der Kraftstoffeinspritzöffnung,
um einen Teil des durch die Kraftstoffkanalführung strömenden Kraftstoffs einzuspritzen.
Entsprechend kann die Kraftstoffkanalführung sowohl als Kanalführung, durch
welche der einzuspritzende Kraftstoff strömt, als auch als Kanalführung verwendet werden,
durch welche der Kraftstoff, der zum Kühlen des vorderen Endabschnitts
der Kraftstoffeinspritzvorrichtung verwendet wird, strömt. Es ist
deshalb möglich,
ein kompaktes Kraftstoffeinspritzsystem mit einem einfachen Aufbau
bereitzustellen. Ferner ist es möglich,
die Kühlleistung
zu verbessern, indem bewirkt wird, dass der Kraftstoff konstant
während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die Kraftstoffkanalführung strömt, um den
vorderen Endabschnitt der Kraftstoffeinspritzvorrichtung zu kühlen.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Die
vorangegangenen und weiteren Aufgaben, Merkmale und Vorteile der
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der beispielhaften Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen offensichtlich, wobei dieselben oder entsprechenden
Abschnitte mit denselben Bezugszeichen bezeichnet werden. Es zeigen:
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1 eine
Querschnittsansicht, welche einen Injektor in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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2 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie II-II in 1;
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3 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie III-III in 1;
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4 eine
Querschnittsansicht, welche den Endabschnitt des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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5 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie V-V in 4;
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6 eine
schematische Ansicht, welche den Aufbau des Kraftstoffeinspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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7 eine
Querschnittsansicht, welche einen Injektor eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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8 eine
schematische Ansicht, welche den Aufbau des Kraftstoffeinspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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9 eine
Querschnittsansicht, welche einen Injektor in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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10 eine
schematische Ansicht, welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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11 eine
schematische Ansicht, welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einem
modifizierten Beispiel der vierten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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12 eine
schematische Ansicht, welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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13 eine
schematische Ansicht, welche den Aufbau einer Hochdruckpumpe zeigt;
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14 eine
schematische Ansicht, welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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15 eine
schematische Ansicht, welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einem
modifizierten Beispiel der sechsten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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16 eine
schematische Ansicht, welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
siebten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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17 eine
schematische Ansicht, welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einem
modifizierten Beispiel der siebten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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18 eine schematische Ansicht, welche den Aufbau
eines Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine gemäß einer
achten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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19 eine schematische Ansicht, welche den Aufbau
eines Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine gemäß einem
modifizierten Beispiel der achten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
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20 eine schematische Ansicht, welche den Aufbau
eines Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine gemäß einer
neunten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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21 ein Flussdiagramm der Kraftstoffzirkulationssteuerung,
welche in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß einer
zehnten Ausführungsform
der Erfindung durchgeführt
wird;
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22 eine Querschnittsansicht, welche einen Injektor
in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß einer
elften Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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23 eine Querschnittsansicht entlang der Linie
XXIII-XXIII in 22;
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24 eine Querschnittsansicht entlang der Linie
XXIV-XXIV in 22;
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25 eine Querschnittsansicht, welche einen Kern
eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer zwölften Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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26 eine Querschnittsansicht, welche einen Anker
des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der zwölften Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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27 eine Querschnittsansicht, welche ein modifiziertes
Beispiel des Ankers des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß der zwölften Ausführungsform
zeigt;
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28 eine Querschnittsansicht, welche die obere
Fläche
eines Kerns eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
dreizehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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29 eine Querschnittsansicht, welche die untere
Fläche
des Kerns des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß der dreizehnten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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30 eine Querschnittsansicht, welche einen Anker
des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der dreizehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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31 eine Querschnittsansicht, welche den Kern und
den Anker des Injektors gemäß der dreizehnten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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32 eine Querschnittsansicht, welche einen Kern
eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer vierzehnten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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33 eine Querschnittsansicht, welche einen Anker
des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der vierzehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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34 eine Querschnittsansicht, welche einen Kern
eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer fünfzehnten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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35 eine schematische Ansicht, welche einen Kern
und einen Anker eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
sechzehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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36 eine vertikale Querschnittsansicht, welche
einen Kern und einen Anker eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraft maschine gemäß einer
siebzehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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37 eine vertikale Querschnittsansicht, welche
einen Kern und einen Anker eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
achtzehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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38 eine vertikale Querschnittsansicht, welche
einen Kern und einen Anker eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
neunzehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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39 eine Querschnittsansicht, welche einen Injektor
in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß einer
zwanzigsten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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40 eine Querschnittsansicht, welche einen Kraftstoffzulaufabschnitt
des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der zwanzigsten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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41 eine Querschnittsansicht, welche ein modifiziertes
Beispiel des Kraftstoffzulaufabschnitts des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem
für eine Brennkraftmaschine
gemäß der zwanzigsten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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42 eine Querschnittsansicht, welche ein weiteres
modifiziertes Beispiel des Kraftstoffzulaufabschnitts des Injektors
im Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der zwanzigsten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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43 ist eine Querschnittsansicht, welche ein weiteres
modifiziertes Beispiel des Kraftstoffzulaufabschnitts des Injektors
im Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der zwanzigsten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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44 ist eine Querschnittsansicht, welche ein weiteres
Beispiel des Kraftstoffzulaufabschnitts des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem
für eine Brennkraftmaschine
gemäß der zwanzigsten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt; und
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45 ist eine Querschnittsansicht, welche einen
Verbindungsabschnitt zeigt, an welchem ein Injektor mit einem Versorgungsrohr
in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß einer
einundzwanzigsten Ausführungsform
der Erfindung verbunden ist.
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Detaillierte
Beschreibung der beispielhaften Ausführungsformen
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Im
Folgenden werden Kraftstoffeinspritzsysteme für eine Brennkraftmaschine gemäß beispielhafter
Ausführungsformen
der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen im Detail
beschrieben. Es ist zu beachten, dass die Erfindung nicht auf die
nachfolgend beschriebenen, beispielhaften Ausführungsformen beschränkt ist.
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1 ist
eine Querschnittsansicht, welche einen Injektor in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 2 ist eine Querschnittsansicht
entlang der Linie II-II in 1. 3 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie III-III in 1. 4 ist
eine Querschnittsansicht, welche den vorderen Endabschnitt des Injektors
im Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 5 ist eine Querschnittsansicht
entlang der Linie V-V in 4. 6 ist eine
schematische Ansicht, welche den Aufbau des Kraftstoffeinspritzsystems
für eine
Brennkraftmaschine gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung ist ein Motor 10 ein Mehrfachzylinder-Ottomotor
mit Direkteinspritzung, wie in 6 gezeigt
ist. Der Motor 10 hat vier Zylinder und entsprechend vier
Verbrennungskammern. Injektoren 13, welche direkt in die
jeweiligen Verbrennungskammern 11 Kraftstoff einspritzen,
sind am Zylinderkopf 12 angebracht. Die Basisendabschnitte
der Injektoren sind mit einem Versorgungsrohr 14 verbunden. Die
Injektoren können
Kraftstoff mit hohem Druck (nachfolgend als "Hochdruckkraftstoff" bezeichnet), der im Versorgungsrohr 14 vorhanden
ist, in die Verbrennungskammern 11 einspritzen.
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Ein
Kraftstofftank 15 kann eine vorbestimmte Benzinmenge (nachfolgend
als "Kraftstoff" bezeichnet) speichern.
Eine Niederdruckspeisepumpe 16 ist im Kraftstofftank 15 angeordnet.
Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist über eine erste Kraftstoffzulaufleitung 17 mit
einer Hochdruckpumpe 18 verbunden. Die Hochdruckpumpe 18 ist über eine
zweite Kraftstoffzulaufleitung 19 mit dem ersten Endabschnitt des
Versorgungsrohrs 14 verbunden. Die Hochdruckpumpe 18 wird
durch eine Nockenwelle 20 angetrieben. Die zweite Kraftstoffzulaufleitung 19 ist
mit einem Rückschlagventil 21 versehen.
Die erste Kraftstoffzulaufleitung 17 ist mit einer Rückführleitung 22 versehen,
durch welche der Kraftstoff zum Kraftstofftank 15 zurückgeführt wird.
Die Rückführleitung 22 ist mit
einem Rückschlagventil 23 versehen.
Der Basisendabschnitt einer Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit dem zweiten Endabschnitt des Versorgungsrohrs 14 verbunden.
Der andere Endabschnitt der Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit dem Kraftstofftank 15 verbunden. Die Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit einem Entlastungsventil 25 versehen.
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Eine
elektronische Steuereinheit (ECU) 26 ist in einem Fahrzeug
vorgesehen. Die ECU 26 kann die Injektoren 13 steuern.
Die ECU 26 ist mit einem Luftstromsensor 27, einem
Drosselklappenstellungssensor 28, einem Gaspedalstellungssensor 29,
einem Motordrehzahlsensor 30, einem Kühltemperatursensor 31,
etc. verbunden. Die ECU 26 setzt die Kraftstoffeinspritzmenge
und den Kraftstoffeinspritzzeitpunkt auf der Basis der Motorbetriebszustände, wie
z.B. der Lufteinlassmenge, dem Drosselklappenöffnungsbetrag, des Gaspedalbetätigungsbetrags, der
Motordrehzahl, der Motorkühltemperatur,
etc., welche durch die oben genannten Sensoren 27 bis 31 jeweils
erfasst werden, fest. Das Versorgungsrohr 14 ist mit einem
Drucksensor 32 versehen, der den Kraftstoffdruck erfasst.
Der Drucksensor 32 übermittelt
ein Signal an die ECU 26, das den erfassten Druck anzeigt.
Die ECU 26 steuert die Niederdruckspeisepumpe 16 und
die Hochdruckpumpe 18 so, dass der Kraftstoffdruck (nachfolgend
als "Kraftstoffdruck" bezeichnet) im Versorgungsrohr 14 im
Wesentlichen einem vorbestimmten Druck entspricht. Wenn der Kraftstoffdruck
im Versorgungsrohr 14 den vorbestimmten Druck übersteigt, öffnet das
Entlastungsventil 25, um zu erlauben, dass der Kraftstoff
in die Kraftstoffablaufleitung 24 strömt, wodurch der Kraftstoffdruck
im Versorgungsrohr 14 bei dem vorbestimmten Druck gehalten
wird.
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Im
Folgenden werden die Injektoren 13 detaillierter beschrieben.
In jedem Injektor 13 ist ein Ventilkörper 42 am vorderen
Endabschnitt eines hohlen Halters 41 befestigt, wie in
den 1 bis 5 gezeigt ist. Ein Innenraum 43 ist
im Ventilkörper 42 ausgebildet.
Der Durchmesser des Ventilkörpers 42, welcher
den Innenraum 43 definiert, nimmt zum vorderen Ende des
Ventilkörpers 42 hin
ab. Ein kugelförmiger
Raum 44 ist am vorderen Ende des Ventilkörpers 42 ausgebildet.
Der kugelförmige
Raum 44 geht in den Innenraum 43 über. Eine
Einspritzöffnung 45, welche
eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem kugelförmigen
Raum 44 und dem Äußeren des Injektors 13 schafft,
ist im vorderen Endabschnitt des Ventilkörpers 42 ausgebildet.
Ein hohles, magnetisches Rohr 46 ist am hinteren Endabschnitt
des Halters 41 befestigt. Ein zylindrischer Kern 47 ist
im magnetischen Rohr 46 eingepasst. Ein zylindrischer Anker 48 ist
an der Vorderseite des Kerns 47 mit einem dazwischen gehaltenen
vorbestimmten Abstand so angeordnet, dass der Anker 48 in
Axialrichtung des Injektors 13 bewegbar ist. Das magnetische
Rohr 46 ist ausgebildet, indem ein nichtmagnetischer Abschnitt
zwischen einem oberen magnetischen Abschnitt und einem unteren magnetischen
Abschnitt angeordnet ist. Der nichtmagnetische Abschnitt verhindert
einen magnetischen Kurzschluss zwischen dem oberen magnetischen
Abschnitt und dem unteren magnetischen Abschnitt. In der ersten
Ausführungsform
der Erfindung bilden der Halter 41, der Ventilkörper 42,
das magnetische Rohr 46, etc. eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung.
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Ein
Nadelventil 49, welches als ein Kraftstoffeinspritzventil
dient, ist ein hohler Körper.
Das Nadelventil 49 ist ausgebildet, indem ein Ventilelement 50 und
ein Verbindungsabschnitt 51 miteinander einstückig verbunden
sind. Das Nadelventil 49 ist innerhalb des Halters 41 und
des Ventilskörpers 42 angeordnet,
um in Axialrichtung des Injektors 13 bewegbar zu sein.
Der hintere Endabschnitt des Verbindungsabschnitts 51 ist
mit dem vorderen Endabschnitt des Ankers 48 verbunden und
der vordere Endabschnitt des Ventilelements 50 ist in den
im Ventilkörper 42 ausgebildeten
Innenraum 43 mit einem vorbestimmten Abstand eingebracht,
welcher zwischen der Außenfläche des
Ventilelements 50 und der Innenfläche des Ventilkörpers 42 in
Radialrichtung des Halters 41 gehalten wird. Ein Dichtungsabschnitt 52 ist
am vorderen Ende des Nadelventils 49 angeordnet. Eine Druckspiralfeder 54 ist
zwischen einem im Kern 47 eingepassten Einstellrohr 53 und dem
Anker 48 angeordnet. Die Druckspiralfeder 54 bringt über den
Anker 48 eine Kraft so am Nadelventil 49 an, dass
sich das Nadelventil 49 zum vorderen Ende des Ventilkörpers 42 hin
bewegt. Die Kraft wird so am Nadelventil 49 angebracht,
dass der Dichtungsabschnitt 52 einen Ventilsitzabschnitt 55 des Ventilkörpers 42 berührt.
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Eine
Wicklung 57 ist um das magnetische Rohr 46 über eine
Spule 56 gewickelt. Ein aus Harzguss hergestellter Verbinder 58 ist
um die Wicklung 57 ausgebildet. Ein aus magnetischem Material
hergestelltes Joch 59 ist um den Verbinder 58 angeordnet.
In der ersten Ausführungsform
der Erfindung bilden die Druckspiralfeder 54, der Kern 47,
der Anker 48, die Spule 56, die Wicklung 57,
der Verbinder 58, das Joch 59, etc. eine Einspritzventil-Bewegungseinrichtung.
Wenn der Wicklung 57 elektrische Energie zugeführt wird,
wird im Kern 47 eine elektromagnetische Anziehungskraft
erzeugt, und der Anker 48 und das Nadelventil 49 werden
gegen die Kraft der Druckspiralfeder 54 zur hinteren Seite
des Injektors 13 (in den 1 und 4 nach
oben) bewegt, wodurch sich der Dichtungsabschnitt 52 vom Ventilsitzabschnitt 55 des
Ventilkörpers 42 weg
bewegt. In der ersten Ausführungsform
der Erfindung wird, wenn der Dichtungsabschnitt 52 des
Nadelventils 49 den Ventilsitzabschnitt 55 des
Ventilkörpers 42 fest
berührt,
zwischen dem Kern 47 und dem Anker 48 ein Abstand
S gehalten. Entsprechend kann sich das Nadelventil 49 zur
hinteren Seite des Injektors um den Abstand S bewegen. Der Abstand
S entspricht dem Hubbetrag des Nadelventils 49.
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Ein
Kraftstoffeinführrohr 60 ist
mit dem hinteren Endabschnitt des magnetischen Rohrs 46 verbunden,
und ein Entlastungsrohr 61 ist mit dem hinteren Endabschnitt
des Kerns 47 verbunden. Ein Kraftstofffilter 62 ist
zwischen dem Kraftstoffeinführrohr 60 und
dem Entlastungsrohr 61 angeordnet.
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Gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung ist eine Kraftstoffkanalführung im Injektor 13 ausgebildet.
Der von außerhalb
des Injektors 13 zugeführte
Kraftstoff strömt
nahe an der Einspritzöffnung 45 und
wird dann durch die Kraftstoffkanalführung zur Außenseite
des Injektors 13 abgelassen. Das Nadelventil 49 kann
die Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45 sperren.
Ebenso kann das Nadelventil 49 eine Strömungsmittelverbindung zwischen
der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45 erlauben,
so dass ein Teil des Kraftstoffs, der durch die Kraftstoffkanalführung strömt, von
der Einspritzöffnung 45 eingespritzt
wird.
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Der
im hohlen Nadelventil 49 ausgebildete Innenraum wird als
ein Innenkanal 63 verwendet. Ein Außenkanal 64 ist um
das Nadelventil 49 ausgebildet. Zwei Verbindungslöcher 65,
welche eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Innenkanal 63 und dem Außenkanal 64 erlauben,
sind im vorderen Endabschnitt des Nadelventils 49 ausgebildet.
In der ersten Ausführungsform
der Erfindung sind die zwei Verbindungslöcher 65 im vorderen
Endabschnitt des Nadelventils 49 in vorbestimmten Abständen in
Umfangsrichtung angeordnet. Der innerhalb des zylindrischen Kerns 47 ausgebildete
Raum und der innerhalb des zylindrischen Ankers 48 ausgebildete
Raum werden jeweils als Mittelkanäle 66, 67 verwendet. Aussparungen 68, 69,
welche sich in Axialrichtung des Injektors 13 entlang erstrecken,
sind in den Außenflächen des
Kerns 47 und des Ankers 48 ausgebildet, wodurch
Durchgänge 70, 71 ausgebildet
werden. Zusätzlich
ist ein Kraftstoffzulaufkanal 72 zwischen dem Kraftstoffeinführrohr 60 und
dem Entlastungsrohr 61 ausgebildet und ist ein Kraftstoffablaufkanal 73 innerhalb
des Entlastungsrohrs 61 ausgebildet.
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Wie
in der 6 gezeigt ist, wird der Innenraum innerhalb des
Versorgungsrohrs 14 durch eine Trennwand 74 in
eine erste Kammer 75 und eine zweite Kammer 76 ge teilt.
Die zweite Kraftstoffzulaufleitung 19 ist mit der ersten
Kammer 75 verbunden. Die Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit der zweiten Kammer 76 verbunden. In der ersten Ausführungsform
der Erfindung erfasst der Drucksensor 32 den Kraftstoffdruck
in der ersten Kammer 75. Wie in 1 gezeigt
ist, ist der Kraftstoffzulaufkanal 72 des Injektors 13 mit
der ersten Kammer 75 des Versorgungsrohrs 14 verbunden.
Der Kraftstoffablaufkanal 73 ist mit der zweiten Kammer 76 verbunden.
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Der
Kraftstoff wird von der ersten Kammer 75 des Versorgungsrohrs 14 dem
Kraftstoffzulaufkanal 72 des Injektors 13 zugeführt. Dann
strömt
der Kraftstoff durch die Kraftstoffkanalführung und wird zur zweiten
Kammer 76 des Versorgungsrohrs 14 abgelassen.
Die Kraftstoffkanalführung
wird durch die in den Außenflächen des
Kerns 47 und des Ankers 48 ausgebildeten Durchgänge 70 und 71,
den um das Nadelventil 49 ausgebildeten Außenkanal 64,
die im vorderen Endabschnitt des Nadelventils 49 ausgebildeten
Verbindungslöcher 65,
den innerhalb des Nadelventils 49 ausgebildeten Innenkanal 63,
die innerhalb des Kerns 47 und des Ankers 48 ausgebildeten Mittelkanäle 66, 67,
und den Kraftstoffablaufkanal 73 gebildet.
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Der
vordere Endabschnitt des Halters 41, welcher ein Teil der
Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist, ist in einem Passungsloch 12a befestigt,
welches im Zylinderkopf 12 ausgebildet ist. Eine Gasdichtung (Passungsdichtung) 77 ist
zwischen der Außenseite des
Halters 41 und der Innenwand, welche das Passungsloch 12a definiert,
angeordnet. Die Kraftstoffkanalführung
erstreckt sich über
die Gasdichtung 77 hinaus bis zu einer Stelle nahe dem
vorderen Ende des Halters 41. Der Endabschnitt des Kraftstoffeinführrohrs 60,
welcher der zulaufseitige Endabschnitt der Kraftstoffkanalführung ist,
ist mit einem Flanschabschnitt 33 des Versorgungsrohrs 44 über einen O-Ring
(Wellendichtung bzw. Radialdichtung) 78 verbunden. Der
Endabschnitt des Entlastungsrohrs 61, welcher der ablaufseitige
Endabschnitt der Kraftstoffkanalführung ist, ist mit der Trennwand 74 über einen O-Ring
(Flächendichtung
bzw. Axialdichtung) 79 verbunden.
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Der
Betrieb des Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine,
welche gemäß der ersten
Ausführungsform
aufgebaut ist, wird im Folgenden im Detail beschrieben. Wie in 6 gezeigt
ist, steuert die ECU 26 die Niederdruckspeisepum pe 16 und
die Hochdruckpumpe 18 auf der Basis des Kraftstoffdrucks
im Versorgungsrohr 14, welcher durch den Drucksensor 32 erfasst
wird, so, dass der Kraftstoffdruck im Versorgungsrohr 14 im
Wesentlichen dem vorbestimmten Druck entspricht. Die ECU 26 setzt
die Kraftstoffeinspritzmenge und den Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
für jeden
Injektor 13 auf der Basis der Motorbetriebszustände, wie
z.B. der Lufteinlassmenge, des Drosselklappenöffnungsbetrags, des Gaspedalbetätigungsbetrags,
der Motordrehzahl und der Motorkühltemperatur,
welche jeweils durch die Sensoren 27 bis 31 erfasst
werden, fest. Die ECU 26 steuert so die Injektoren 13.
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Wenn
die Kraftstoffeinspritzung nicht durchgeführt wird, wird der Wicklung 57 des
Injektors 13 keine elektrische Energie zugeführt. Entsprechend berührt der
Dichtungsabschnitt 52, welcher am vorderen Ende des Nadelventils 49 ausgebildet
ist, aufgrund einer Kraft der Druckspiralfeder 54 fest
den Ventilsitzabschnitt 55 des Ventilkörpers 42, wodurch das
Nadelventil 49 eine Strömungsmittelverbindung zwischen
dem Außenkanal 64 und
der Einspritzöffnung 45,
die einen Teil der Kraftstoffkanalführung bilden, sperrt. Deshalb
wird der Kraftstoff in der ersten Kammer 75 des Versorgungsrohrs 14,
wenn keine Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, vom Kraftstoffzulaufkanal 72 dem
Injektor 13 zugeführt,
strömt durch
die Durchgänge 70, 71,
den Außenkanal 64, die
Verbindungslöcher 65,
den Innenkanal 63, die Mittelkanäle 66, 67 und
den Kraftstoffablaufkanal 73 und wird zur zweiten Kammer 76 des
Versorgungsrohrs 14 abgelassen. Der Kraftstoff strömt, während er
im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert, nahe an die Einspritzöffnung 45 des
Injektors 13. Infolge dessen werden der vordere Endabschnitt
des Halters 41 und der Ventilkörper 42 zuverlässig gekühlt.
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Andererseits,
wenn eine Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird der Wicklung 57 des
Injektors 13 elektrische Energie zugeführt. Entsprechend bewegt sich
das Nadelventil 49 aufgrund der elektromagnetischen Anziehungskraft
um die vorbestimmte Strecke S und bewegt sich der am vorderen Ende
des Nadelventils 49 ausgebildete Dichtungsabschnitt 52 vom
Ventilsitzabschnitt 55 des Ventilkörpers 42 weg. Infolge
dessen wird eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Außenkanal 64 und
der Einspritzöffnung 45 erlaubt.
Entsprechend wird der Kraftstoff in der ersten Kammer 75 des
Versorgungsrohrs 14 vom Kraftstoffzulaufkanal 72 dem
In jektor 13 zugeführt,
strömt
durch die Durchgänge 70, 71,
den Außenkanal 64,
die Verbindungslöcher 65,
den Innenkanal 63, die Mittelkanäle 66, 67 und
den Kraftstoffablaufkanal 73 und wird zur zweiten Kammer 76 des
Versorgungsrohrs 14 abgelassen. Ebenso wird ein Teil des
durch den Außenkanal 64 strömenden Kraftstoffs
dem kugelförmigen
Raum 44 zugeführt und
wird der Kraftstoff im kugelförmigen
Raum 44 von der Einspritzöffnung 45 in die Verbrennungskammer 11 eingespritzt.
Der Kraftstoff strömt
nämlich nahe
an die Einspritzöffnung 45 des
Injektors 13 und nur eine vorbestimmte Kraftstoffmenge
mit einem vorbestimmten Druck wird von der Einspritzöffnung 45 in
die Verbrennungskammer 11 eingespritzt. Darüber hinaus
wird der restliche Kraftstoff zum Versorgungsrohr 14 abgeführt. Infolge
dessen wird der vordere Endabschnitt des Halters 41 und
des Ventilkörpers 42 zuverlässig gekühlt.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung ist der Basisendabschnitt jedes Injektors 13 mit
dem Versorgungsrohr 14 verbunden. Die Kraftstoffkanalführung ist
im Injektor 13 ausgebildet. Der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 strömt nahe
an die Einspritzöffnung 45,
welche im vorderen Endabschnitt des Ventilkörpers 42 ausgebildet
ist, und kehrt anschließend über die
Kraftstoffkanalführung
zum Versorgungsrohr 14 zurück. Auch wenn das Nadelventil 49 die
Strömungsmittelverbindung zwischen
der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45 sperrt,
strömt
der Kraftstoff konstant nahe an der Einspritzöffnung 45, während er
im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert. Ebenso kann ein Teil des
durch die Kraftstoffkanalführung
strömenden Kraftstoffs
von der Einspritzöffnung 45 in
die Verbrennungskammer 11 eingespritzt werden, indem eine Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45 erlaubt wird.
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Wenn
die Kraftstoffeinspritzung nicht durchgeführt wird, sperrt das Nadelventil 49 die
Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45.
Entsprechend strömt
der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14, während er im Kraftstoffeinspritzsystem
zirkuliert, nahe an die Einspritzöffnung 45 und kehrt
anschließend
durch die Kraftstoffkanalführung
zum Versorgungsrohr 14 zurück. Entsprechend wird der Abschnitt
nahe der Einspritzöffnung 45 durch
den Kraftstoff gekühlt,
der durch das Kraftstoffeinspritzsystem strömt. Andererseits, wenn die
Kraft stoffeinspritzung durchgeführt wird,
erlaubt das Nadelventil 49 eine Strömungsmittelverbindung zwischen
der Kraftstoffkanalführung und
der Einspritzöffnung 45,
wodurch der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 durch die
Kraftstoffkanalführung
nahe an die Einspritzöffnung 45 strömt, und
nur die vorbestimmte Kraftstoffmenge mit dem vorbestimmten Druck
wird von der Einspritzöffnung 45 in die
Verbrennungskammer 11 eingespritzt. Darüber hinaus kehrt der restliche
Kraftstoff zum Versorgungsrohr 14 zurück. Daher wird der Abschnitt
nahe der Einspritzöffnung 45 zuverlässig durch
den Kraftstoff gekühlt,
welcher im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert. Diese Kraftstoffkanalführung kann
sowohl als eine Kanalführung,
durch welche der einzuspritzende Kraftstoff strömt, als auch als eine Kanalführung, durch
welche der Kraftstoff zum Kühlen
des Abschnitts nahe der Einspritzöffnung 45 strömt, verwendet
werden. Es ist daher möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem mit einem einfacheren
Aufbau zu schaffen. Ebenso kann der Abschnitt nahe der Einspritzöffnung 45 gekühlt werden,
indem man den Kraftstoff konstant durch die Kraftstoffkanalführung strömen lässt. Infolge
dessen ist es möglich,
eine effizientere Kühlung
im Injektor 13 zur Verfügung
zu stellen.
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Der
Abschnitt nahe der Einspritzöffnung 45 wird
gekühlt,
indem man den Kraftstoff konstant durch die Kraftstoffkanalführung strömen lässt. Entsprechend
wird der Kraftstoff, auch wenn der Kraftstoff nahe an der Einspritzöffnung 45 verbleibt,
nicht ausgetrocknet, was zuverlässig
eine Ansammlung von Ablagerungen, z.B. an der Innenfläche der
Einspritzöffnung 45,
unterdrückt.
Dies verhindert auf zuverlässige
Weise Schwankungen in der Kraftstoffeinspritzmenge und eine ineffiziente
Verbrennung. Ebenso können
Luftbläschen,
welche sich in der Kraftstoffkanalführung im Kraftstoff ausbilden,
abgeführt
werden, indem man den Kraftstoff konstant durch die Kraftstoffkanalführung strömen lässt. Infolge
dessen kann eine Verschlechterung der Starteigenschaften des Motors
verhindert werden und der Leerlaufbetrieb stabiler durchgeführt werden.
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In
der ersten Ausführungsform
der Erfindung wird der Injektor 13 bei dem Motor 10 mit
Direkteinspritzung angewandt, bei welchem der Kraftstoff direkt
in die Verbrennungskammer 11 eingespritzt wird. Die Gasdichtung 77 ist
zwischen der Außenseite
des Halters 41 und der Innenwand, welche das im Zylinderkopf 12 ausgebildete Passungsloch 12a definiert, angeordnet.
Die Kraftstoffkanalführung
erstreckt sich über
die Gasdichtung 77 hinaus nahe an das vordere Ende des
Halters 41. Entsprechend wird der verbleibende Kraftstoff,
auch wenn der nahe an der Einspritzöffnung 45 verbleibende
Kraftstoff durch das in der Verbrennungskammer 11 erzeugte
Verbrennungsgas ausgetrocknet wird, durch den Kraftstoff gekühlt, welcher
während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die Kraftstoffkanalführung strömt. Infolge
dessen wird auf zuverlässige
Weise eine Ansammlung von Ablagerungen, z.B. an der Innenfläche der
Einspritzöffnung 45,
etc. unterdrückt.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung wird der im hohlen Nadelventil 49 ausgebildete
Raum als Innenkanal 63 verwendet. Ebenso ist der Außenkanal
64 um das Nadelventil 49 ausgebildet. Die Verbindungslöcher 65,
welche im vorderen Endabschnitt des Nadelventils 49 ausgebildet
sind, erlauben eine Strömungsmittelverbindung zwischen
dem Innenkanal 63 und dem Außenkanal 64. Der Innenkanal 63,
der Außenkanal 64 und
die Verbindungslöcher 65 werden
als Kraftstoffkanalführung
verwendet. Entsprechend kann die Kraftstoffkanalführung ausgebildet
werden, ohne dabei die Größe des Halters 41,
des Ventilkörpers 42,
etc. zu erhöhen.
Es ist daher möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem zur Verfügung zu
stellen. In der ersten Ausführungsform
der Erfindung sind die zwei Verbindungslöcher 65 im vorderen
Endabschnitt des Nadelventils 49 in vorbestimmten Abständen in
Umfangsrichtung ausgebildet. Entsprechend wird ein unausgeglichener
Kraftstoffstrom vom Außenkanal 64 zum
Innenkanal 63 verhindert. Infolge dessen kann der Abschnitt
nahe der Einspritzöffnung 45 gleichmäßig in Umfangsrichtung
durch den Kraftstoff gekühlt werden,
der während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die Kraftstoffkanalführung strömt.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung werden der im zylindrischen Kern 47 ausgebildete
Raum und der im zylindrischen Anker 48 ausgebildete Raum
als Mittelkanäle 66 bzw. 67 verwendet.
Ferner werden die Nuten 68, 69, welche in den
Außenflächen des
Kerns 47 und des Ankers 48 ausgebildet sind und
sich in Axialrichtung des Injektors 13 entlang erstrecken,
als Durchgänge 70 bzw. 71 verwendet.
Die Mittelkanäle 66, 67 und
die Durchgänge 70, 71 werden
als Kraftstoffkanalführung
verwendet. Entsprechend kann die Kraftstoffkanalführung ausgebildet
werden, ohne dabei die Größen des
Kerns 47, des Ankers 48, etc., welche die Einspritzventil-Bewegungseinrichtung
bilden, zu erhöhen.
Es ist deshalb möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem zu schaffen.
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In
der ersten Ausführungsform
der Erfindung wird der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 vom
Kraftstoffzulaufkanal 72 dem Injektor 13 zugeführt, strömt durch
die Durchgänge 70, 71,
welche in den Außenflächen des
Kerns 47 und des Ankers 48 ausgebildet sind, und
den Außenkanal 64,
welcher um das Nadelventil 49 ausgebildet ist, nahe an
die Einspritzöffnung 45,
strömt
durch die Verbindungslöcher 65,
den Innenkanal 63, der innerhalb des Nadelventils 49 ausgebildet
ist, die Mittelkanäle 66, 67,
welche innerhalb des Kerns 47 und des Ankers 48 ausgebildet
sind, und den Kraftstoffablaufkanal 73 und wird zum Versorgungsrohr 14 abgelassen.
Entsprechend nimmt der Kraftstoff die Wärme von dem Halter 41 und
dem Ventilkörper 42 auf,
wenn er sich der Einspritzöffnung 45 nähert, und
gibt die Wärme
ab, wenn er von der Einspritzöffnung 45 durch
das Nadelventil 49 strömt. Deshalb
wird der Temperaturunterschied zwischen dem Halter 41/dem
Ventilkörper 42 und
dem Nadelventil 49 verringert, was die Schwankung in der
Kraftstoffeinspritzmenge aufgrund der Ausdehnung der Einspritzöffnung 45 und
der Kontraktion des Nadelventils 49 unterdrückt.
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Der
Innenraum innerhalb des Versorgungsrohrs 14 wird durch
die Trennwand 74 in die erste Kammer 75 und die
zweite Kammer 76 geteilt. Die zweite Kraftstoffzulaufleitung 19,
mit welcher die Hochdruckpumpe 18 verbunden ist, ist mit
der ersten Kammer 75 verbunden. Die Kraftstoffablaufleitung 24,
welche mit dem Entlastungsventil 25 versehen ist, ist mit
der zweiten Kammer 76 verbunden. Mit diesem Aufbau wird
der Kraftstoff in der ersten Kammer 75 dem Kraftstoffzulaufkanal 72 zugeführt, welcher im
Injektor 13 ausgebildet ist, und wird vom Kraftstoffablaufkanal 73 zur
zweiten Kammer 76 zurückgeführt. Der
Kraftstoff wird durch die Hochdruckpumpe 18 der ersten
Kammer 75 des Versorgungsrohrs 14 zugeführt und über das
Entlastungsventil 25 von der zweiten Kammer 76 abgelassen,
wodurch eine vorbestimmte Differenz im Kraftstoffdruck zwischen
der ersten Kammer 75 und der zweiten Kam mer 76 aufrechterhalten
wird. Infolge dessen strömt
der Kraftstoff zuverlässig
durch die Kraftstoffkanalführung, während er
im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert. Es ist daher möglich, eine
effizientere Kühlung
im Injektor 13 bereitzustellen.
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In
dem Injektor 13 ist der Endabschnitt des Kraftstoffeinführrohrs 60 mit
dem Flanschabschnitt 33 des Versorgungsrohrs 14 über den
O-Ring 78 verbunden, der als Wellendichtung bzw. Radialdichtung dient,
und ist der Endabschnitt des Entlastungsrohrs 61 mit der
Trennwand 74 über
den O-Ring 79 verbunden, welcher als Flächendichtung bzw. Axialdichtung dient.
Entsprechend ist eine effektive Dichtung zwischen dem Inneren des
Versorgungsrohrs 14 und der Umgebung vorgesehen. Auch die
Verwendung des einen der O-Ringe als Radialdichtung und des anderen
als Axialdichtung schafft eine effektive Abdichtung, auch wenn der
Injektor 13 nicht passend am Versorgungsrohr 14 befestigt
ist.
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7 ist
eine Querschnittsansicht, welche einen Injektor in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 8 ist eine schematische Ansicht,
welche den Aufbau des Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Die Komponenten mit denselben Funktionen wie
die in der ersten Ausführungsform
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
detailliert beschrieben.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung sind Basisendabschnitte der Injektoren 13 mit
einem Versorgungsrohr 81 verbunden, wie in 8 gezeigt
ist. Die Hochdruckpumpe 18 ist über die zweite Kraftstoffzulaufleitung 19 mit dem
ersten Endabschnitt des Versorgungsrohrs 81 verbunden.
Der Basisendabschnitt der Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit dem zweiten Endabschnitt des Versorgungsrohrs 81 verbunden.
Das Versorgungsrohr 81 ist mit dem Kraftstoffsensor 32 versehen,
welcher den Kraftstoffdruck im Versorgungsrohr 81 erfasst.
Der Drucksensor 32 übermittelt
an die ECU 26 ein Signal, welches den erfassten Kraftstoffdruck
anzeigt.
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Im
Folgenden wird der Injektor 13 detailliert beschrieben.
Da der Grundaufbau des Injektors 13 der gleiche ist wie
der in der ersten Ausführungsform, werden
nachfolgend nur die Unterschiede zum Injektor 13 in der
ersten Ausführungsform
beschrieben. Wie in den 7 und 8 gezeigt
ist, ist im Injektor 13 eine Kraftstoffkanalführung ausgebildet,
durch welche der von der Außenseite
des Injektors 13 zugeführte
Kraftstoff nahe an die Einspritzöffnung 45 strömt und zur
Außenseite
des Injektors 13 abgelassen wird. Das Nadelventil 49 kann
die Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung und
der Einspritzöffnung 45 sperren.
Ebenso wird die Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45 erlaubt, wenn
sich das Nadelventil 49 von der Einspritzöffnung 45 weg
bewegt, so dass ein Teil des durch die Kraftstoffkanalführung strömenden Kraftstoffs
von der Einspritzöffnung 45 eingespritzt
wird.
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Der
Innenkanal 63 ist innerhalb des Nadelventils 49 ausgebildet.
Der Außenkanal 64 ist
um das Nadelventil 49 ausgebildet. Die zwei Verbindungslöcher 65,
welche eine Strömungsmittelverbindung zwischen
dem Innenkanal 63 und dem Außenkanal 64 erlauben,
sind im vorderen Endabschnitt des Nadelventils 49 ausgebildet.
Die Mittelkanäle 66, 67 sind
innerhalb des Kerns 47 und des Ankers 48 ausgebildet,
und die Durchgänge 70, 71 sind
in den Außenflächen des
Kerns 47 bzw. des Ankers 48 ausgebildet. Ferner
ist der Kraftstoffzulaufkanal 72 in einem Kraftstoffeinführrohr 82 ausgebildet.
Der Kraftstoffablaufkanal 73 ist zwischen der Außenfläche des
Kraftstoffeinführrohrs 82 und
der Innenfläche
eines Entlastungsrohrs 83 ausgebildet.
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Die
zweite Kraftstoffzulaufleitung 19 ist mit dem ersten Endabschnitt
des Versorgungsrohrs 81 verbunden und die Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit dem zweiten Endabschnitt des Versorgungsrohrs 81 verbunden.
Der Kraftstoffzulaufkanal 72 und der Kraftstoffablaufkanal 73,
welche im Injektor 13 ausgebildet sind, stehen mit dem
Versorgungsrohr 81 in Strömungsmittelverbindung. In der
zweiten Ausführungsform
der Erfindung ist der Endabschnitt des Kraftstoffeinführrohrs 82,
welcher der kraftstoffzulaufseitige Endabschnitt ist, so gebogen,
dass eine Kraftstoffeinführöffnung 84 am
Ende des Kraftstoffeinführrohrs 82 ausgebildet
ist, welche sich so im Versorgungsrohr 81 öffnet, dass
sie zu der stromaufwärts
gelegenen Seite des Versorgungsrohrs weist, in welchem der Kraftstoff
strömt.
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Die
Kraftstoffkanalführung
ist im Injektor 13 ausgebildet. Durch die Kraftstoffkanalführung wird der
Kraftstoff vom Versorgungsrohr 81 durch die Kraftstoffeinführöffnung 84 des
Injektors 13 dem Kraftstoffzulaufkanal 72 zugeführt, strömt durch
die Mittelkanäle 66, 67,
welche innerhalb des Kerns 47 und des Ankers 48 ausgebildet
sind, den Innenkanal 63, der innerhalb des Nadelventils 49 ausgebildet
ist, die Verbindungslöcher 65,
den Außenkanal 64,
die Durchgänge 70, 71,
welche in den Außenflächen des Kerns 47 und
des Ankers 48 ausgebildet sind, und den Kraftstoffablaufkanal 73 und
wird zum Versorgungsrohr 81 abgelassen.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine, welches gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung aufgebaut ist, wird, wenn die Kraftstoffeinspritzung
nicht durchgeführt wird,
der Wicklung 57 des Injektors 13 keine elektrische
Energie zugeführt.
Entsprechend berührt
der Dichtungsabschnitt 52, welcher am Ende des Nadelventils 49 ausgebildet
ist, aufgrund einer Kraft der Druckspiralfeder 54 fest
den Ventilsitzabschnitt 55 des Ventilkörpers 42, wodurch
das Nadelventil 49 eine Strömungsmittelverbindung zwischen
dem Außenkanal 64 und
der Einspritzöffnung 45,
die einen Teil der Kraftstoffkanalführung bilden, sperrt. Daher wird
der Kraftstoff im Versorgungsrohr 81 vom Kraftstoffzulaufkanal 72 dem
Injektor 13 zugeführt,
strömt durch
die Mittelkanäle 66, 67,
den Innenkanal 63, die Verbindungslöcher 65, den Außenkanal 64,
die Durchgänge 70, 71 und
den Kraftstoffablaufkanal 73 und wird zum Versorgungsrohr 81 abgelassen.
Der Kraftstoff strömt
nämlich
nahe an der Einspritzöffnung 45 des
Injektors 13. Infolge dessen kann der vordere Endabschnitt
des Halters 41 und der Ventilkörper 42 zuverlässig gekühlt werden.
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Andererseits,
wenn die Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird der Wicklung 57 des
Injektors 13 elektrische Energie zugeführt. Entsprechend wird das
Nadelventil 49 aufgrund einer elektromagnetischen Anziehungskraft
um die vorbestimmte Strecke S bewegt und der Dichtungsabschnitt 52,
welcher am Ende des Nadelventils 49 ausgebildet ist, bewegt sich
vom Ventilsitzabschnitt 55 des Ventilkörpers 42 weg, wodurch
eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Außenkanal 64 und
der Einspritzöffnung 45 erlaubt
wird. Daher wird der Kraftstoff im Versorgungsrohr 81 vom
Kraftstoffzulaufkanal 72 dem Injektor 13 zugeführt, strömt durch
die Mittelkanäle 66, 67,
den Innenkanal 63, die Verbindungslöcher 65, den Außenkanal 64,
die Durchgänge 70, 71 und
den Kraftstoffablaufkanal 73 und wird an das Versorgungsrohr 81 abgelassen.
Ebenso wird ein Teil des durch den Außenkanal 64 strömenden Kraftstoffs
von der Einspritzöffnung 45 in
die Verbrennungskammer 11 eingespritzt. Der Kraftstoff
strömt
nämlich
nahe an die Einspritzöffnung 45 des
Injektors 13 und nur eine vorbestimmte Kraftstoffmenge
mit einem vorbestimmten Druck wird von der Einspritzöffnung 45 in die
Verbrennungskammer 11 eingespritzt. Darüber hinaus wird der restliche
Kraftstoff zum Versorgungsrohr 81 abgelassen. Infolge dessen
werden der vordere Endabschnitt des Halters 41 und der
Ventilkörper 42 zuverlässig gekühlt.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung ist ein Basisendabschnitt jedes Injektors 13 mit
dem Versorgungsrohr 81 verbunden. Die Kraftstoffkanalführung, durch
welche der Kraftstoff im Versorgungsrohr 81 nahe an die
Einspritzöffnung 45 strömt, welche
im vorderen Endabschnitt des Ventilkörpers 42 ausgebildet
ist, und anschließend
zum Versorgungsrohr 81 zurückgeführt wird, ist im Injektor 13 ausgebildet.
Auch wenn das Nadelventil 49 eine Strömungsmittelverbindung zwischen
der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45 sperrt,
strömt
Kraftstoff, während
er im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert, konstant nahe an der
Einspritzöffnung 45.
Ebenso kann ein Teil des durch die Kraftstoffkanalführung strömenden Kraftstoffs
von der Einspritzöffnung 45 in
die Verbrennungskammer 11 eingespritzt werden, indem eine Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45 erlaubt wird.
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Entsprechend
strömt
der Kraftstoff im Versorgungsrohr 81 konstant durch die
Kraftstoffkanalführung
zu der Einspritzöffnung 45.
Wenn eine Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird ein Teil des durch
die Kraftstoffkanalführung
strömenden
Kraftstoffs von der Einspritzöffnung 45 in
die Verbrennungskammer 11 eingespritzt und der restliche
Kraftstoff zum Versorgungsrohr 81 zurückgeführt. Infolge dessen wird der
Abschnitt nahe der Einspritzöffnung 45 zuverlässig durch
den Kraftstoff gekühlt,
welcher während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die Kraftstoffkanalführung strömt. Dieser
Kraftstoffkanalführung
kann sowohl als eine Kanalführung,
durch welche der einzuspritzende Kraftstoff strömt, als auch eine Kanalführung, durch
welche der zur Kühlung
des Abschnitts nahe der Einspritzöffnung 45 strömt, verwendet
werden. Es ist daher möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem mit einem einfacheren
Aufbau bereitzustellen. Ebenso kann der Abschnitt nahe der Einspritzöffnung 45 gekühlt werden,
indem man den Kraftstoff konstant durch die Kraftstoffkanalführung strömen lässt. Infolge
dessen ist es möglich,
eine effizientere Kühlung im
Injektor 13 zu schaffen.
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Die
Kraftstoffeinführöffnung 84,
welche am Ende des Kraftstoffeinführrohrs 82 des Injektors 13 ausgebildet
ist, öffnet
sich im Versorgungsrohr 81 so, dass sie zur stromaufwärts gelegenen
Seite des Versorgungsrohrs 81, in welchem der Kraftstoff
strömt, weist.
Der dynamische Druck des durch das Versorgungsrohr 81 strömenden Kraftstoffs
wird in den Kraftstoffzulaufkanal 72 eingeführt und
der statische Druck wird in den Kraftstoffablaufkanal 73 eingeführt, wodurch
eine vorbestimmte Differenz im Druck im Versorgungsrohr 81 zwischen
der stromaufwärts
gelegenen Seite des Injektors 13 und der stromabwärts gelegenen
Seite des Injektors 13 aufrechterhalten wird. Daher ist
es nicht notwendig, das Versorgungsrohr 81 in einer komplizierten
Form auszubilden. Infolge dessen strömt der Kraftstoff zuverlässig durch die
Kraftstoffkanalführung
mit einem einfachen Aufbau.
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In
der zweiten Ausführungsform
der Erfindung wird der Kraftstoff im Versorgungsrohr 81 vom Kraftstoffzulaufkanal 72 dem
Injektor 13 zugeführt, strömt durch
die Mittelkanäle 66, 67,
welche im Kern 47 und dem Anker 48 ausgebildet
sind, und den Innenkanal 63, der im Nadelventil 49 ausgebildet
ist, nahe an die Einspritzöffnung 45,
strömt
durch die Verbindungslöcher 65,
den Außenkanal 64,
der um das Nadelventil 49 ausgebildet ist, die Durchgänge 70, 71,
welche in den Außenflächen des
Kerns 47 und des Ankers 48 ausgebildet sind, und
den Kraftstoffablaufkanal 73 und wird zum Versorgungsrohr abgelassen.
Entsprechend strömt
der Kraftstoff mit einer niedrigen Temperatur nahe an der Einspritzöffnung 45.
Infolge dessen ist es möglich,
eine effizientere Kühlung
im Injektor 13 bereitzustellen.
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9 ist
eine Querschnittsansicht, welche einen Injektor in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die
in den zuvor beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und im Weiteren nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der dritten
Ausführungsform
der Erfindung sind Basisendabschnitte von Injektoren 91,
wie in 9 gezeigt ist, mit einem Versorgungsrohr 92 verbunden.
Eine (nicht gezeigte) Kraftstoffzulaufleitung ist mit dem ersten
Endabschnitt des Versorgungsrohrs 92 verbunden und eine
(nicht gezeigte) Kraftstoffablaufleitung ist mit dem zweiten Endabschnitt
des Versorgungsrohrs 92 verbunden. Im Injektor 91 ist
ein Ventilkörper 94 am vorderen
Endabschnitt eines Halters 93 befestigt und sind ein kugelförmiger Raum 95 und
eine Einspritzöffnung 96 am
vorderen Ende des Ventilkörpers 94 ausgebildet.
Ein magnetisches Rohr 97 ist am hinteren Endabschnitt des
Halters 93 befestigt und ein Kern 98 ist im magnetischen
Rohr 97 befestigt. Ein Anker 99 ist an der Vorderseite
des Kerns 98 angeordnet, um in Axialrichtung des Injektors 91 bewegbar
zu sein. In der dritten Ausführungsform
der Erfindung bilden der Halter 93, der Ventilkörper 94,
das magnetische Rohr 97, etc. eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung.
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Ein
Nadelventil 100, welches als Einspritzventil dient, ist
im Halter 93 und dem Ventilkörper 94 ausgebildet,
um in Axialrichtung des Injektors 91 bewegbar zu sein.
Der hintere Endabschnitt des Nadelventils 100 ist mit dem
vorderen Endabschnitt des Ankers 99 verbunden und der vordere
Endabschnitt des Nadelventils 100 ist im Ventilkörper 94 mit
einem vorbestimmten Abstand eingepasst, der zwischen der Außenseite
des Nadelventils 100 und der Innenfläche des Ventilkörpers 94 in
Radialrichtung gehalten wird. Ein Dichtungsabschnitt 101 ist
am vorderen Endabschnitt des Nadelventils 100 ausgebildet.
Eine Druckspiralfeder 103 ist zwischen einem im Kern 98 eingepassten
Einstellrohr 102 und dem Anker 99 angeordnet.
Durch die Druckspiralfeder 103 wird eine Kraft so am Nadelventil 100 angebracht,
dass der Dichtungsabschnitt 101 einen Ventilsitzabschnitt 104 des
Ventilkörpers 94 berührt.
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Eine
Wicklung 106 ist über
eine Spule 105 um das magnetische Rohr 97 gewickelt. Ein
Verbinder 107 ist um die Wicklung 106 ausgebildet.
Ein aus magnetischem Material hergestelltes Joch 108 ist
um den Verbinder 107 angeordnet. In der dritten Ausführungsform
der Erfindung bilden die Druckspiralfeder 103, der Kern 98,
der Anker 99, die Spule 105, die Wicklung 106,
der Verbinder 107, das Joch 108, etc. die Einspritzventil-Bewegungseinrichtung.
Entsprechend wird im Kern 98 eine elektromagnetische Anziehungskraft
erzeugt, wenn der Wicklung 106 elektrische Energie zugeführt wird.
Aufgrund der im Kern 98 erzeugten elektromagnetischen Anziehungskraft werden
der Anker 99 und das Nadelventil 100 gegen die
Kraft der Druckspiralfeder 103 zur Hinterseite des Injektors 91 (nach
oben in 9) bewegt, wodurch sich der
Dichtungsabschnitt 101 vom Ventilsitzabschnitt 104 des
Ventils 94 weg bewegt.
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Ein
Kraftstoffeinführrohr 109 ist
mit dem hinteren Endabschnitt des magnetischen Rohrs 97 verbunden.
Der Endabschnitt des Kraftstoffeinführrohrs 109 ist über einen
O-Ring 110 mit einem Flanschabschnitt 92a des
Versorgungsrohrs 92 verbunden. Ein Kraftstofffilter 111 ist
im Kraftstoffeinführrohr 109 montiert.
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Gemäß der dritten
Ausführungsform
der Erfindung ist eine Kraftstoffkanalführung im Injektor 91 ausgebildet,
durch welchen der von außerhalb
des Injektors 91 zugeführte
Kraftstoff nahe an die Einspritzöffnung 96 strömt und zur
Außenseite
des Injektors 91 abgelassen wird. Das Nadelventil 100 kann die
Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 96 sperren.
Ebenso kann das Nadelventil 100 eine Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 96 erlauben,
so dass ein Teil des durch die Kraftstoffkanalführung strömenden Kraftstoffs von der
Einspritzöffnung 96 eingespritzt
wird.
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Ein
Außenkanal 112 ist
um das Nadelventil 100 ausgebildet. Ein Kraftstoffablaufkanal 113 ist
im Halter 93 ausgebildet. Ein Kanal 114, welcher
eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Außenkanal 112 und
dem Kraftstoffablaufkanal 113 schafft, ist im vorderen
Endabschnitt des Ventilkörpers 94 ausgebildet.
Mittelkanäle 115, 116 sind
innerhalb des Kerns 98 und des Ankers 99 ausgebildet,
welche die Einspritzventil-Bewegungseinrichtung bilden. Ein Verbindungsloch 117,
welches eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Mittelkanal 116 und dem Außenkanal 112 schafft,
ist ausgebildet. Ferner ist im Kraftstoffeinführrohr 109 ein Kraftstoffzulaufka nal 118 ausgebildet,
welcher als Durchgang dient. Der Endabschnitt des Kraftstoffablaufkanals 113 ist
mit dem Versorgungsrohr 92 oder der Kraftstoffablaufleitung
verbunden.
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Durch
die Kraftstoffkanalführung
wird der Kraftstoff vom Versorgungsrohr 92 dem im Injektor 91 ausgebildeten
Kraftstoffzulaufkanal 118 zugeführt, strömt durch die Mitteldurchgänge 115, 116,
welche im Kern 98 und dem Anker 99 ausgebildet
sind, das Verbindungsloch 117, den Außenkanal 112, der
um das Nadelventil 100 ausgebildet ist, den Kanal 114 und
den Kraftstoffablaufkanal 113 und wird zum Versorgungsrohr 92 abgelassen.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine, welches gemäß der dritten Ausführungsform
der Erfindung aufgebaut ist, wird, wenn keine Kraftstoffeinspritzung
durchgeführt
wird, der Wicklung 106 des Injektors 91 keine
elektrische Energie zugeführt.
Entsprechend berührt
der Dichtungsabschnitt 101, welcher am Ende des Nadelventils 100 ausgebildet
ist, aufgrund einer Kraft der Druckspiralfeder 103 fest
den Ventilsitzabschnitt 104 des Ventilkörpers 94, wobei das
Nadelventil 100 eine Strömungsmittelverbindung zwischen
dem Außenkanal 112 und
der Einspritzöffnung 96,
die einen Teil der Kraftstoffkanalführung bilden, sperrt. Daher
wird der Kraftstoff im Versorgungsrohr 92 vom Kraftstoffzulaufkanal 118 dem
Injektor 91 zugeführt,
strömt
durch die Mittelkanäle 115, 116,
das Verbindungsloch 117, den Außenkanal 112, welcher
um das Nadelventil 100 ausgebildet ist, den Kanal 114 und
den Kraftstoffablaufkanal 113 und wird zum Versorgungsrohr 92 abgelassen.
Der Kraftstoff strömt
nämlich
nahe an der Einspritzöffnung 96 des
Injektors 91, während
er im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert. Infolge dessen wird
der vordere Endabschnitt des Halters 93 und der Ventilkörper 94 auf
zuverlässige
Weise gekühlt.
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Andererseits,
wenn eine Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird der Wicklung 106 des Injektors 91 elektrische
Energie zugeführt.
Entsprechend wird das Nadelventil 100 aufgrund einer elektromagnetischen
Anziehungskraft bewegt und bewegt sich der Dichtungsabschnitt 101 weg
vom Ventilsitzabschnitt 104, wodurch eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Außenkanal 112 und
der Einspritzöffnung 96,
die einen Teil der Kraftstoffkanalführung bilden, erlaubt wird.
Daher wird der Kraftstoff im Versorgungsrohr 91 vom Kraftstoffzulaufkanal 118 dem
Injektor 91 zugeführt,
strömt
durch die Mittelkanäle 115, 116,
das Verbindungsloch 117, den Außenkanal 112, welcher
um das Nadelventil 100 ausgebildet ist, den Kanal 114 und
den Kraftstoffablaufkanal 113 und wird zum Versorgungsrohr 92 abgelassen. Ebenso
wird ein Teil des durch den Außenkanal 112 strömenden Kraftstoffs
von der Einspritzöffnung 96 in die
Verbrennungskammer 11 eingespritzt. Der Kraftstoff strömt nämlich nahe
an der Einspritzöffnung 96 des
Injektors 91 und nur eine vorbestimmte Kraftstoffmenge
mit einem vorbestimmten Druck wird von der Einspritzöffnung 96 in
die Verbrennungskammer 11 eingespritzt. Darüber hinaus
wird der restliche Kraftstoff zum Versorgungsrohr 92 abgelassen.
Infolge dessen kann der vordere Endabschnitt des Halters 93 und
der Ventilkörper 94 auf
zuverlässige
Weise gekühlt
werden.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der dritten
Ausführungsform
der Erfindung ist der Basisendabschnitt jedes Injektors 91 mit
dem Versorgungsrohr 92 verbunden. Die Kraftstoffkanalführung, durch
welche der Kraftstoff im Versorgungsrohr nahe an die Einspritzöffnung 96,
welche im vorderen Endabschnitt des Ventilkörpers 94 ausgebildet
ist, und zum Versorgungsrohr 92 zurückgeführt wird, ist im Injektor 91 ausgebildet.
Auch wenn das Nadelventil 100 die Strömungsmittelverbindung zwischen
der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 96 sperrt,
strömt Kraftstoff,
während
er im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert, konstant nahe an der
Einspritzöffnung 96. Ebenso
kann ein Teil des durch die Kraftstoffkanalführung strömenden Kraftstoffs von der
Einspritzöffnung 96 in
die Verbrennungskammer 11 eingespritzt werden, indem eine
Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 96 erlaubt
wird.
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Entsprechend
strömt
der Kraftstoff im Versorgungsrohr 92, während er im Kraftstoffeinspritzsystem
zirkuliert, durch die Kraftstoffkanalführung nahe an der Einspritzöffnung 96.
Wenn eine Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird ein Teil des durch
die Kraftstoffkanalführung
strömenden
Kraftstoffs von der Einspritzöffnung 96 in
die Verbrennungskammer 11 eingespritzt und der restliche
Kraftstoff zum Versorgungsrohr 92 zurückgeführt. Infolge dessen kann der
Abschnitt nahe der Einspritzöffnung 96 auf
zuverlässige
Weise durch den Kraftstoff gekühlt
werden, welcher während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die Kraftstoffkanalführung strömt. Dieser
Kraftstoffkanalführung
kann sowohl als Kanalführung,
durch welche der einzuspritzende Kraftstoff strömt, als auch als Kanalführung, durch
welche der Kraftstoff zum Kühlen
des Abschnitts nahe der Einspritzöffnung 96 strömt, verwendet
werden. Infolge dessen ist es möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem mit einem einfacheren
Aufbau zu schaffen. Ebenso kann der Abschnitt nahe der Einspritzöffnung 96 gekühlt werden, indem
man den Kraftstoff konstant durch die Kraftstoffkanalführung strömen lässt. Daher
ist es möglich,
eine effizientere Kühlung
im Injektor 91 bereitzustellen.
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Ebenso
wird der Kraftstoff im Versorgungsrohr 92 vom Kraftstoffzulaufkanal
118 dem Injektor 91 zugeführt, nähert sich durch die Mittelkanäle 115, 116,
welche im Kern 98 und dem Anker 99 ausgebildet
sind, und dem Außenkanal 112,
welcher um das Nadelventil 100 ausgebildet ist, der Einspritzöffnung 96,
strömt
durch den Kanal 114 und den Kraftstoffablaufkanal 113,
der im Halter 93 ausgebildet ist, und wird zum Versorgungsrohr 92 abgelassen.
Entsprechend wird der Kraftstoff, der nahe an die Einspritzöffnung 96 strömt, vom
Seitenabschnitt des Injektors 91 abgelassen. Infolge dessen
ist es möglich,
einen kompakteren Injektor mit einer einfacheren Kraftstoffkanalführung zu
schaffen.
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In
jedem der ersten, zweiten und dritten Ausführungsformen sind der Kanal,
durch welchen sich der Kraftstoff der Einspritzöffnung nähert und der Kanal, durch welchen
der Kraftstoff zum Versorgungsrohr zurückgeführt wird, ausgebildet, indem
der Innenkanal innerhalb des hohlen Nadelventils und der Außenkanal
um das Nadelventil und der Kraftstoffablaufkanal im Ventilkörper ausgebildet
werden. Jedoch ist der Aufbau nicht auf diese begrenzt. Der Innenkanal
oder der Außenkanal
des Nadelventils kann durch eine Trennplatte in zwei Durchlässe geteilt
werden. Alternativ können
die Kraftstoffzulaufseite und die Kraftstoffablaufseite umgekehrt
werden.
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10 ist
eine schematische Ansicht, welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 11 ist eine schematische Ansicht,
welche ein Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß einem modifizierten
Beispiel der vierten Ausführungsform der
Erfindung zeigt. Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und im Folgenden nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der vierten
Ausführungsform
der Erfindung sind Basisendabschnitte der Injektoren 13 mit
dem Versorgungsrohr 14 verbunden, wie in 10 gezeigt
ist. Der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 kann durch jeden
Injektor 13 eingespritzt werden. Der Injektor 13 und
das Versorgungsrohr 14 sind dieselben wie die in der ersten
Ausführungsform.
Der Kraftstofftank 15 kann eine vorbestimmte Kraftstoffmenge
speichern. Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist im Kraftstofftank 15 angeordnet. Die
Niederdruckspeisepumpe 16 ist über die Kraftstoffzulaufleitung 17 mit
der ersten Kammer 75 des Versorgungsrohrs 14 verbunden.
Der Basisendabschnitt der Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit der zweiten Kammer 76 des Versorgungsrohrs 14 verbunden.
Die Kraftstoffablaufleitung 24 ist mit einem Kraftstoffkühler (Kraftstoffkühleinrichtung) 121 versehen,
der den durch die Kraftstoffablaufleitung 24 strömenden Kraftstoff
luftkühlt.
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Der
Kraftstoff im Kraftstofftank 15 wird über die Kraftstoffzulaufleitung 17 dem
Versorgungsrohr 14 zugeführt, indem die Niederdruckspeisepumpe 16 angetrieben
wird. Der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 strömt die im
Injektor 13 ausgebildete Kraftstoffkanalführung nahe
an die Einspritzöffnung.
Wenn die Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird ein Teil des
durch die Kraftstoffkanalführung
strömenden Kraftstoffs
von der Einspritzöffnung
in die Verbrennungskammer eingespritzt und der restliche Kraftstoff
zum Versorgungsrohr 14 zurückgeführt, wodurch der Abschnitt
nahe der Einspritzöffnung
durch den Kraftstoff gekühlt
wird, der während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem konstant durch die Kraftstoffkanalführung strömt. In der
vierten Ausführungsform
der Erfindung wird die Kraftstoffmenge, welche durch den in jedem
Injektor 13 ausgebildete Kraftstoffkanalführung strömt, angepasst,
indem die durch die Niederdruckspeisepumpe 16 abgegebene Kraftstoffmenge
gesteuert wird. Der Kraftstoff, welcher vom Versorgungsrohr 14 über die
Kraftstoffablaufleitung 24 zum Kraftstofftank 15 zurückgeführt wird,
wird durch den Kraftstoffkühler 121 gekühlt.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß dem modifizierten
Beispiel der vierten Ausführungsform
der Erfindung sind die Basisendabschnitte jedes Injektors 13 mit
dem Versorgungsrohr 81 verbunden, wie in 11 gezeigt
ist. Der Kraftstoff im Versorgungsrohr 81 kann durch jeden
Injektor 13 eingespritzt werden. Der Injektor 13 und
das Versorgungsrohr 81 sind dieselben wie die in der zweiten
Ausführungsform.
Der Kraftstofftank 15 kann eine vorbestimmte Kraftstoffmenge speichern.
Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist im Kraftstofftank 15 angeordnet.
Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist mit dem ersten Endabschnitt
des Versorgungsrohrs 81 über die Kraftstoffzulaufleitung 17 verbunden.
Der Basisendabschnitt der Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit dem zweiten Endabschnitt des Versorgungsrohrs 81 verbunden.
Die Kraftstoffablaufleitung 24 ist mit einem Kraftstoffkühler 121 versehen,
welcher den durch die Kraftstoffablaufleitung 24 strömenden Kraftstoff
luftkühlt.
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Der
Kraftstoff im Kraftstofftank 15 kann über die Kraftstoffzulaufleitung 17 dem
Versorgungsrohr 81 zugeführt werden, indem die Niederdruckspeisepumpe 16 angetrieben
wird. Der Kraftstoff im Versorgungsrohr 81 wird durch einen
dynamischen Druck der Niederdruckspeisepumpe 16 von der
Kraftstoffeinführöffnung 84 in
jeden Injektor 13 eingeführt und strömt nahe an der Einspritzöffnung durch
die Kraftstoffkanalführung.
Wenn eine Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird ein Teil des
durch die Kraftstoffkanalführung
strömenden
Kraftstoffs von der Einspritzöffnung
in die Verbrennungskammer eingespritzt und der restliche Kraftstoff
zum Versorgungsrohr 81 zurückgeführt. Infolge dessen wird der
Abschnitt nahe der Einspritzöffnung
durch den Kraftstoff gekühlt,
der während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem konstant durch die
Kraftstoffkanalführung
strömt.
Die Kraftstoffmenge, welche durch die in jedem Injektor 13 ausgebildete
Kraftstoffkanalführung
strömt,
wird eingestellt, indem die durch die Niederdruckspeisepumpe 16 abgegebene
Kraftstoffmenge gesteuert wird. Ebenfalls wird der Kraftstoff, der
vom Versorgungsrohr 81 über
die Kraftstoffablaufleitung 24 zum Kraftstofftank 15 zurückgeführt wird,
durch den Kraftstoffkühler 121 gekühlt.
-
In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der vierten
Ausführungsform
der Erfindung ist der Basisendabschnitt jedes Injektors 13 mit
dem Versorgungsrohr 14, 81 verbunden und ist die
Niederdruckspeisepumpe 16 über die Kraftstoffzulaufleitung 17 mit
dem Versorgungsrohr 14, 81 verbunden. Ferner ist
die Kraftstoffablaufleitung 24 mit dem Versorgungsrohr 14, 81 verbunden und
ist die Kraftstoffablaufleitung 24 mit dem Kraftstoffkühler 121 versehen,
der den Kraftstoff kühlt,
der durch die Kraftstoffablaufleitung 24 strömt.
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Da
der Kraftstoff im Kraftstofftank 15 dem Versorgungsrohr 14, 81 zugeführt wird,
indem die Niederdruckspeisepumpe 16 angetrieben wird, strömt der Kraftstoff
im Versorgungsrohr 14, 81, während er im Kraftstoffeinspritzsystem
zirkuliert, durch die in jedem Injektor 13 ausgebildete
Kraftstoffkanalführung
konstant nahe an der Einspritzöffnung,
wodurch der Abschnitt nahe der Einspritzöffnung gekühlt wird. Infolge dessen ist
es möglich,
eine effizientere Kühlung
im Injektor 13 bereitzustellen. Ebenso kann die Kraftstoffmenge,
welche durch die in jedem Injektor 13 ausgebildete Kraftstoffkanalführung strömt, einfach
eingestellt werden, indem die durch die Niederdruckspeisepumpe 16 abgegebene
Kraftstoffmenge gesteuert wird. Da der Kraftstoff, der vom Versorgungsrohr 14, 81 über die
Kraftstoffablaufleitung 24 zum Kraftstofftank 15 zurückgeführt wird, durch
den Kraftstoffkühler 121 gekühlt wird,
wird die Temperatur des im Kraftstoffeinspritzsystem zirkulierenden
Kraftstoffs reduziert. Infolge dessen ist es möglich, eine effizientere Kühlung im
Injektor 13 bereitzustellen. Ferner ist es möglich, eine
Verdampfung des Kraftstoffs zu unterdrücken.
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12 ist
eine schematische Ansicht des Aufbaus eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der Erfindung. 13 ist eine schematische Ansicht,
welche die Hochdruckpumpe zeigt. Die Komponenten mit denselben Funktionen
wie die in den oben beschriebenen Ausführungsformen werden mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet und im Folgenden nicht im Detail beschrieben.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der fünften Ausführungsform
der Erfindung sind die Basisendabschnitte der Hochdruckinjektoren 13a mit
einem Versorgungsrohr 14a verbunden und die Basisendabschnitte
der Nie derdruckinjektoren 13b mit einem Versorgungsrohr 14b verbunden,
wie in 12 gezeigt ist. Jeder Hochdruckinjektor
spritzt Hochdruckkraftstoff im Versorgungsrohr 14a in die
Verbrennungskammer. Jeder Niederdruckinjektor 13b spritzt
Niederdruckkraftstoff im Versorgungsrohr 14b in die Einlassöffnung.
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Der
Kraftstofftank 15 kann eine vorbestimmte Kraftstoffmenge
speichern. Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist im Kraftstofftank 15 angeordnet.
Die Hochdruckpumpe 18 ist über eine erste Kraftstoffzulaufleitung 17a mit
der Niederdruckpumpe 16 verbunden. Die Hochdruckpumpe 18 ist über die
zweite Kraftstoffzulaufleitung 19 mit dem ersten Endabschnitt
des Versorgungsrohrs 14a verbunden. Die Hochdruckpumpe 18 kann
durch die Nockenwelle 20 angetrieben werden. Die zweite
Kraftstoffzulaufleitung ist mit dem Rückschlagventil 21 versehen. Die
Rückführleitung 22,
durch welche der Kraftstoff zum Kraftstofftank 15 zurückgeführt wird,
ist mit der ersten Krafstoffzulaufleitung 17a verbunden.
Die Rückführleitung 22 ist
mit dem Rückschlagventil 23 versehen.
Der Basisabschnitt einer ersten Kraftstoffablaufleitung 24a ist
mit dem zweiten Endabschnitt des Versorgungsrohrs 14a verbunden.
Der andere Endabschnitt der ersten Kraftstoffablaufleitung 24a ist
mit dem Kraftstofftank 15 verbunden. Die erste Kraftstoffablaufleitung 24a ist
mit einem Entlastungsventil 25a versehen. Eine dritte Kraftstoffzulaufleitung 17b,
welche von der ersten Kraftstoffzulaufleitung 17a abzweigt,
ist mit dem ersten Endabschnitt des Versorgungsrohrs 14b verbunden.
Der Basisendabschnitt einer zweiten Kraftstoffablaufleitung 24b ist
mit dem zweiten Endabschnitt des Versorgungsrohrs 14b verbunden.
Der andere Endabschnitt der zweiten Kraftstoffablaufleitung 24b ist
mit der ersten Kraftstoffablaufleitung 24a verbunden. Die
zweite Kraftstoffablaufleitung 24b ist mit einem Entlastungsventil 25b versehen.
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In
der Hochdruckpumpe 18 wird, wie in 13 gezeigt
ist, ein Tauchkolben 132 in einem Gehäuse 131 bewegbar gestützt. Im
Gehäuse 131 ist ferner
eine Druckkammer 133 ausgebildet, in welcher der Kraftstoff
unter Druck gesetzt wird. Am Tauchkolben 132 wird durch
eine (nicht gezeigte) Feder eine Kraft so angebracht, dass sich
das Volumen der Druckkammer 133 erhöht. Der Tauchkolben 132 kann
das Volumen der Druckkammer 133 verkleinern, indem er durch
eine auf der Nockenwelle 20 vorgesehene Nocke 134 gedrückt wird.
Eine Einlassöffnung 135,
welche mit der ersten Kraftstoffzulaufleitung 17a in Strömungsmittelverbindung
steht und durch welche Niederdruckkraftstoff in die Druckkammer 133 eingebracht
wird, ist im oberen Abschnitt des Gehäuses 131 ausgebildet.
In oberen Abschnitt des Gehäuses 131 ist
ferner eine Auslassöffnung 136 ausgebildet,
durch welche der unter Druck gesetzte Kraftstoff zu der zweiten
Kraftstoffzulaufleitung 19 abgelassen wird. Ferner ist
ein Dosierventil 137, welches die Einlassöffnung 135 öffnet/schließt, am oberen
Abschnitt des Gehäuses 131 ausgebildet. Das
Dosierventil 137 ist ein elektromagnetisches Überströmventil.
Das Dosierventil 137 sperrt die Einlassöffnung 135, wenn dem
Dosierventil 137 elektrische Energie zugeführt wird.
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Wenn
sich die Nockenwelle 20 dreht und der Tauchkolben 132 durch
die Nocke 134 nach unten bewegt wird, öffnet das Dosierventil 137 die
Einlassöffnung 135.
Wenn die Einlassöffnung 135 offen
ist, wird Niederdruckkraftstoff in die Druckkammer 133 eingebracht.
Wenn sich die Nockenwelle 20 weiter dreht und der Tauchkolben 132 durch
die Nocke 134 nach oben bewegt wird, sperrt das Dosierventil 137 die
Einlassöffnung 135.
Wenn die Einlassöffnung 135 gesperrt
wird, wird der Niederdruckkraftstoff in der Druckkammer 133 so
unter Druck gesetzt, dass dessen Druck im Wesentlichen einem vorbestimmten Druck
entspricht, und wird aus der Auslassöffnung 136 abgegeben.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine, welches gemäß der fünften Ausführungsform der Erfindung aufgebaut
ist, wird der Hochdruckkraftstoff dem Versorgungsrohr 14a zugeführt, indem
die Niederdruckspeisepumpe 16 und die Hochdruckpumpe 18 angetrieben
werden. Der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14a strömt, während er
im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert, nahe an der Einspritzöffnung durch
die Kraftstoffkanalführung,
die in jedem Hochdruckinjektor 13a ausgebildet ist. Wenn
eine Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird ein Teil des
durch die Kraftstoffkanalführung
strömenden
Hochdruckkraftstoffs von der Einspritzöffnung in die Verbrennungskammer
eingespritzt und der restliche Kraftstoff zum Versorgungsrohr 14a zurückgeführt. So
wird der Abschnitt nahe der Einspritzöffnung durch den Kraftstoff
gekühlt,
der während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem konstant durch die
Kraftstoffkanalführung
strömt.
Der Niederdruckkraftstoff wird dem Versorgungsrohr 14b zugeführt, indem
die Niederdruckspeisepumpe 16 angetrieben wird. Der Kraftstoff
im Versorgungsrohr 14b strömt, während er im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert,
nahe an der Einspritzöffnung
durch die Kraftstoffkanalführung,
welche in jedem Niederdruckinjektor 13b ausgebildet ist.
Wenn die Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird ein Teil des durch
die Kraftstoffkanalführung
strömenden
Niederdruckkraftstoffs von der Einspritzöffnung in die Einlassöffnung eingespritzt
und der restliche Kraftstoff zum Versorgungsrohr 14b zurückgeführt. So
wird der Abschnitt nahe der Einspritzöffnung durch den Kraftstoff
gekühlt,
der während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem konstant durch die
Kraftstoffkanalführung
strömt.
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In
der fünften
Ausführungsform
der Erfindung kann auf der Basis des Betriebszustandes des Fahrzeugs
ausgewählt
werden, ob der Kraftstoff vom Hochdruckinjektor 13a in
die Verbrennungskammer oder der Kraftstoff vom Niederdruckinjektor 13b in
die Einlassöffnung
eingespritzt wird. Zum Beispiel wenn der Motor gestartet wird, während seine
Temperatur hoch ist, wird der Niederdruckkraftstoff den Versorgungsrohren 14a, 14b zugeführt, indem
die Hochdruckpumpe 18 gestoppt wird und die Niederdruckspeisepumpe 16 angetrieben
wird. Der Kraftstoff in den Versorgungsrohren 14a, 14b strömt durch
die in den Injektoren 13a, 13b ausgebildeten Kraftstoffkanalführungen
nahe den Einspritzöffnungen,
wodurch die Endabschnitte der Injektoren 13a, 13b gekühlt werden.
Ein Teil des durch die in jedem Niederdruckinjektor 13b ausgebildete
Kraftstoffkanalführung
strömenden
Niederdruckkraftstoffs wird von der Einspritzöffnung in die Einlassöffnung eingespritzt.
In der fünften
Ausführungsform
der Erfindung kann der Niederdruckkraftstoff dem Hochdruckinjektor 13a zugeführt werden,
indem das Dosierventil 137 geöffnet wird, auch wenn die Hochdruckpumpe 18 gestoppt wird.
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Wenn
der Motor bei einer hohen Last und hoher Geschwindigkeit läuft, wird
die Kraftstoffeinspritzung in die Verbrennungskammer durch den Hochdruckinjektor 13a gestoppt
und die Kraftstoffeinspritzung in die Einlassöffnung durch den Niederdruckinjektor 13b durchgeführt. Auch
in diesem Fall wird wie oben beschrieben bewirkt, dass der Niederdruckkraftstoff
von den Versorgungsrohren 14a, 14b durch die in
den Injektoren 13a, 13b ausgebildeten Kraftstoffkanalführungen
nahe an den Einspritzöffnungen strömt, indem
die Hochdruckpumpe 18 gestoppt und die Niederdruckspei sepumpe 16 angetrieben
wird. So werden die Endabschnitte der Injektoren 13a, 13b gekühlt. In
der fünften
Ausführungsform
der Erfindung wird die Kraftstoffmenge, welche durch die in jedem
der Injektoren 13a, 13b ausgebildete Kraftstoffkanalführung strömt, eingestellt,
indem die von der Niederdruckspeisepumpe 16 abgegebene
Kraftstoffmenge gesteuert wird.
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Das
Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der fünften Ausführungsform der
Erfindung ist mit einem Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem und einem
Niederdruckkraftstoffeinspritzsystem versehen. Das Hochdruckeinspritzsystem
enthält
die Hochdruckpumpe 18, die Hochdruckinjektoren 13a und
das Versorgungsrohr 14a. Das Niederdruckkraftstoffeinspritzsystem
enthält
die Niederdruckspeisepumpe 16, die Niederdruckinjektoren 13b und
das Versorgungsrohr 14b. Wenn das Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem
gestoppt wird, wird die Hochdruckpumpe 18 gestoppt und
die Niederdruckspeisepumpe 16 angetrieben. Somit strömt Niederdruckkraftstoff,
während
er im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert, von den Versorgungsrohren 14a, 14b durch
die in den Injektoren 13a, 13b ausgebildeten Kraftstoffkanalführungen
nahe an den Einspritzöffnungen.
Infolge dessen werden die Endabschnitte der Injektoren 13a, 13b gekühlt.
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Da
der Kraftstoff, während
er im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert, konstant durch die in
den Injektoren 13a, 13b ausgebildeten Kraftstoffkanalführungen
nahe an den Einspritzöffnungen
strömt,
werden die Abschnitte nahe an den Einspritzöffnungen zuverlässig gekühlt. Infolge
dessen ist es möglich, eine
effizientere Kühlung
in den Injektoren 13a, 13b zu schaffen. Wenn das
Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem gestoppt wird, werden die Endabschnitte
der Hochdruckinjektoren 13a durch das Verbrennungsgas in
den Verbrennungskammern aufgeheizt. Auch in einem solchen Fall werden
die Endabschnitte der Hochdruckinjektoren 13a auf geeignete
Weise gekühlt.
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Ferner
wird die Kraftstoffmenge, welche während der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch
die in den Injektoren 13a, 13b ausgebildeten Kraftstoffkanalführungen
strömen,
einfach eingestellt, indem die durch die Niederdruckspeisepumpe 16 abgegebene
Kraftstoffmenge gesteuert wird.
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14 ist
eine schematische Ansicht, welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 15 ist eine schematische Ansicht,
welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine
gemäß einem
modifizierten Beispiel der sechsten Ausführungsform zeigt. Die Bauteile
mit denselben Funktionen wie die in den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der sechsten
Ausführungsform
der Erfindung sind die Basisendabschnitte der Injektoren 13 mit
dem Versorgungsrohr 14 verbunden, wie in 14 gezeigt
ist. Jeder Injektor 13 spritzt den im Versorgungsrohr 14 vorhandenen Kraftstoff
ein. Der Injektor 13 und das Versorgungsrohr 14 sind
die gleichen wie die in der oben beschriebenen ersten Ausführungsform.
Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist im Kraftstofftank 15 angeordnet.
Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist über die erste Kraftstoffzulaufleitung 17 mit
der Hochdruckpumpe 18 verbunden. Die Hochdruckpumpe 18 ist über die
zweite Kraftstoffzulaufleitung 19 mit der ersten Kammer 75 des
Versorgungsrohrs 14 verbunden. Der Basisendabschnitt der
Kraftstoffablaufleitung 24 ist mit der zweiten Kammer 76 des
Versorgungsrohrs 14 verbunden. Die Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit dem elektromagnetischen Entlastungsventil 141 versehen.
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Der
Kraftstoff im Kraftstofftank 15 wird über die Kraftstoffzulaufleitungen 17, 19 dem
Versorgungsrohr 14 zugeführt, indem die Niederdruckspeisepumpe 16 und
die Hochdruckpumpe 18 angetrieben werden. Dann wird bewirkt,
dass der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 durch die in
jedem Injektor 13 ausgebildete Kraftstoffkanalführung nahe
an der Einspritzöffnung
strömt.
Wenn die Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird ein Teil des
durch die Kraftstoffkanalführung
strömenden
Kraftstoffs von der Einspritzöffnung
in die Verbrennungskammer einspritzt und der restliche Kraftstoff
zum Versorgungsrohr 14 zurückgeführt, wodurch der Abschnitt
nahe der Einspritzöffnung
durch den Kraftstoff gekühlt wird,
der während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem konstant durch die
Kraftstoffkanalführung
strömt.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Kraftstoffmenge, welche durch die in
jedem Injektor 13 ausgebildete Kraftstoffkanalführung strömt, eingestellt,
indem der Überdruck
des elektromagnetischen Entlastungsventils 141 gesteuert
wird, um den Kraftstoffdruck im Versorgungsrohr 14 zu ändern.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß dem modifizierten
Beispiel der sechsten Ausführungsform
der Erfindung sind Basisendabschnitte der Injektoren 13 mit
dem Versorgungsrohr 81 verbunden, wie in 15 gezeigt
ist. Jeder Injektor 13 spritzt den im Versorgungsrohr 81 vorhandenen
Kraftstoff ein. Der Injektor 13 und das Versorgungsrohr 81 sind
dieselben wie die in der zweiten Ausführungsform. Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist
im Kraftstofftank 15 angeordnet. Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist über die erste
Kraftstoffzulaufleitung 17 mit der Hochdruckpumpe 18 verbunden.
Die Hochdruckpumpe 18 ist über die zweite Kraftstoffzulaufleitung 19 mit
dem ersten Endabschnitt des Versorgungsrohrs 81 verbunden.
Der Basisendabschnitt der Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit dem zweiten Endabschnitt des Versorgungsrohrs 81 verbunden.
Die Kraftstoffablaufleitung 24 ist mit dem elektromagnetischen
Entlastungsventil 141 versehen.
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Der
Kraftstoff im Kraftstofftank 15 wird über die Kraftstoffzulaufleitungen 17, 19 dem
Versorgungsrohr 81 zugeführt, indem die Niederdruckspeisepumpe 16 und
die Hochdruckpumpe 18 angetrieben werden. Dann wird bewirkt,
dass der Kraftstoff im Versorgungsrohr 81 durch die in
jedem Injektor 13 ausgebildete Kraftstoffkanalführung nahe
an der Einspritzöffnung
strömt.
Wenn Kraftstoff eingespritzt wird, wird ein Teil des durch die Kraftstoffkanalführung strömenden Kraftstoffs
von der Einspritzöffnung in
die Verbrennungskammer einspritzt und der restliche Kraftstoff zum
Versorgungsrohr 81 zurückgeführt. Somit
wird der Abschnitt nahe der Einspritzöffnung durch den Kraftstoff
gekühlt,
der während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem konstant durch die
Kraftstoffkanalführung
strömt.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Kraftstoffmenge, welche durch die in
jedem Injektor 13 ausgebildete Kraftstoffkanalführung strömt, eingestellt,
indem der Überdruck
des elektromagnetischen Entlastungsventils 141 gesteuert
wird, um den Kraftstoffdruck im Versorgungsrohr 81 zu ändern.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der sechsten
Ausführungsform
der Erfindung sind Basisendabschnitte der Injektoren 13 mit
dem Versorgungsrohr 14, 81 verbunden. Die Niederdruckspeisepumpe 16 und
die Hochdruckpumpe 18 sind über die Kraftstoffzulaufleitungen 17, 18 mit
dem Versorgungsrohr 14, 81 verbunden. Die Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit dem Versorgungsrohr 14, 81 verbunden. Die
Kraftstoffablaufleitung 24 ist mit dem elektromagnetischen
Entlastungsventil 141 versehen.
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Da
der Kraftstoff dem Versorgungsrohr 14, 81 zugeführt wird,
indem die Niederdruckspeisepumpe 16 und die Hochdruckpumpe 18 angetrieben
werden, wird bewirkt, dass der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14, 81 durch
die in jedem Injektor 13 ausgebildete Kraftstoffkanalführung konstant
nahe an der Einspritzöffnung
strömt.
Somit kann der Abschnitt nahe der Einspritzöffnung gekühlt werden. Infolge dessen ist
es möglich,
eine effizientere Kühlung
im Injektor 13 bereitzustellen. Ferner wird die Kraftstoffmenge, welche
während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die in jedem
Injektor 13 ausgebildete Kraftstoffkanalführung strömt, einfach
eingestellt, indem der Überdruck
des elektromagnetischen Entlastungsventils 141 gesteuert
wird, um den Kraftstoffdruck im Versorgungsrohr 14, 81 zu ändern.
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16 ist
eine schematische Ansicht, welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
siebten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 17 ist eine schematische Ansicht,
welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine
gemäß einem
modifizierten Beispiel der siebten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die in den oben beschriebenen
Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der siebten
Ausführungsform
der Erfindung sind die Basisendabschnitte der Injektoren 13 mit
dem Versorgungsrohr 14 verbunden, wie in 16 gezeigt
ist. Jeder Injektor 13 spritzt den im Versorgungsrohr 14 vorhandenen Kraftstoff
ein. Der Injektor 13 und das Versorgungsrohr 14 sind
dieselben wie die in der ersten Ausführungsform der Erfindung. Die
Niederdruckspeisepumpe 16 ist im Kraftstofftank 15 angeordnet.
Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist über die erste Kraftstoffzulaufleitung 17 mit
der Hochdruckpumpe 18 verbunden. Die Hochdruckpumpe 18 ist über die zweite
Kraftstoffzulaufleitung 19 mit der ersten Kammer 75 des
Versorgungsrohrs 14 verbunden. Der Basisendabschnitt der
Kraftstoffablaufleitung 24 ist mit der zweiten Kammer 76 des
Versorgungsrohrs 14 verbunden. Der andere Endabschnitt
der Kraftstoffablaufleitung 24 ist mit der Einlassöffnung der
Hochdruckpumpe 18 verbunden. Die Kraftstoffablaufleitung 24 ist
mit dem elektromagnetischen Entlastungsventil 141 versehen.
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Wenn
die Niederdruckspeisepumpe 16 und die Hochdruckpumpe 18 angetrieben
werden, wird der Kraftstoff im Kraftstofftank 15 über die
Kraftstoffzulaufleitungen 17, 19 dem Versorgungsrohr 14 zugeführt. Somit
wird bewirkt, dass der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 durch
die in jedem Injektor 13 ausgebildete Kraftstoffkanalführung nahe
an der Einspritzöffnung
strömt.
Wenn eine Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird ein Teil des
durch die Kraftstoffkanalführung
strömenden
Kraftstoffs von der Einspritzöffnung
in die Verbrennungskammer eingespritzt und der restliche Kraftstoff
zum Versorgungsrohr 14 zurückgeführt. Somit wird der Abschnitt nahe
der Einspritzöffnung
durch den Kraftstoff gekühlt,
der während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem konstant durch die
Kraftstoffkanalführung
strömt.
Anschließend
wird der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 zur Kraftstoffablaufleitung 24 abgelassen,
wenn das elektromagnetische Entlastungsventil 141 offen
ist, und über
die Kraftstoffablaufleitung 24 zur Einlassöffnung der
Hochdruckpumpe 18 zurückgeführt.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß dem modifizierten
Beispiel der siebten Ausführungsform
der Erfindung ist ein Basisendabschnitt der Kraftstoffablaufleitung 24 mit
der zweiten Kammer des Versorgungsrohrs 14 verbunden und
der andere Endabschnitt der Kraftstoffablaufleitung 24 mit
der Einlassöffnung
der Niederdruckspeisepumpe 16 verbunden. Entsprechend wird
der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 zur Kraftstoffablaufleitung 24 abgelassen,
wenn das elektromagnetische Entlastungsventil 141 offen
ist, und über
die Kraftstoffablaufleitung 24 zur Einlassöffnung der
Niederdruckspeisepumpe 16 zurückgeführt.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der siebten
Ausführungsform
der Erfindung ist die Kraftstoffablaufleitung 24 mit dem
Versorgungsrohr 14 und mit der Einlassöffnung der Hochdruckpumpe 18 oder
der Niederdruckspeisepumpe 16 verbunden. Entsprechend wird
der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 zur Kraftstoffablaufleitung 24 abgelassen
und über
die Kraftstoffablaufleitung 24 zu den Einlassöffnungen
der Pumpen 18, 16 zurückgeführt. Die Kraftstoffmenge, die
im Kraftstofftank 15 verflüchtigt, wird reduziert, indem
die Kraftstoffmenge, welche zum Kraftstofftank 15 zurückgeführt wird,
reduziert wird. Wenn die Kraftstoffablaufleitung 24 mit
der Einlassöffnung
der Hochdruckpumpe 18 verbunden ist, wird ebenfalls die
Länge der
Strecke, über
welche der Kraftstoff zum Kraftstofftank 15 zurückgeführt wird,
verringert. Entsprechend wird die Temperaturdifferenz des im Kraftstoffeinspritzsystem
zirkulierenden Kraftstoffs reduziert. Infolge dessen kann der Abschnitt
nahe der Einspritzöffnung
auf geeignete Weise gekühlt
werden.
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18 ist eine schematische Ansicht, welche den Aufbau
eines Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine gemäß einer
achten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 19 ist eine schematische Ansicht,
welche den Aufbau eines Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine
gemäß einem
modifizierten Beispiel der achten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die in den oben beschriebenen
Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der achten
Ausführungsform
der Erfindung sind die Basisendabschnitte der Injektoren 13 mit
dem Versorgungsrohr 14 verbunden, wie in 18 gezeigt ist. Jeder Injektor 13 spritzt
den im Versorgungsrohr 14 vorhandenen Kraftstoff ein. Der
Injektor 13 und das Versorgungsrohr 14 sind dieselben
wie die in der ersten Ausführungsform
der Erfindung. Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist im Kraftstofftank 15 angeordnet.
Die Niederdruckspeisepumpe 16 ist mit der Hochdruckpumpe 18 über die
erste Kraftstoffzulaufleitung 17 verbunden. Die Hochdruckpumpe 18 ist
mit der ersten Kammer 75 des Versorgungsrohrs 14 über die zweite
Kraftstoffzulaufleitung 19 verbunden. Der Basisendabschnitt
der Kraftstoffablaufleitung 24 ist mit der zweiten Kammer 76 des
Versorgungsrohrs 14 verbunden. Der andere Endabschnitt
der Kraftstoffablaufleitung 24 zweigt in zwei Zweigleitungen 152, 153 bei
einem Schaltventil 151 ab. Die erste Zweigleitung 152 ist
mit dem Kraftstofftank 15 verbunden. Die zweite Zeigleitung 153 ist
mit der Einlassöffnung der
Hochpumpe 18 verbunden.
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Wenn
die Niederdruckspeisepumpe 16 und die Hochdruckpumpe 18 angetrieben
werden, wird der Kraftstoff im Kraftstofftank 15 über die
Kraftstoffzulaufleitungen 17, 19 dem Versorgungsrohr 14 zugeführt. Dann
wird bewirkt, dass der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 während der
Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die in jedem Injektor 13 ausgebildete
Kraftstoffkanalführung
nahe an der Einspritzöffnung
strömt.
Wenn eine Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird, wird ein Teil des
durch die Kraftstoffkanalführung
strömenden
Kraftstoffs von der Einspritzöffnung
in die Verbrennungskammer eingespritzt und der restliche Kraftstoff
zum Versorgungsrohr 14 zurückgeführt. Somit wird der Abschnitt nahe
der Einspritzöffnung
durch den Kraftstoff gekühlt,
der während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem konstant durch die
Kraftstoffkanalführung
strömt.
Der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 wird zur Kraftstoffablaufleitung 24 abgelassen,
wenn das elektromagnetische Entlastungsventil 141 offen ist,
und über
die Kraftstoffablaufleitung 24 zur Einlassöffnung des
Kraftstofftanks 15 oder der Hochdruckpumpe 18 zurückgeführt.
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Wenn
die Temperatur des Motorkühlmittels niedrig
ist, z.B. wenn der Motor gestartet wird, wenn er kalt ist, erlaubt
das Schaltventil 151 eine Strömungsmittelverbindung zwischen
der Kraftstoffablaufleitung 24 und der ersten Zweigleitung 152,
wodurch der Kraftstoff zum Kraftstofftank 15 zurückgeführt wird,
um die Kraftstofftemperatur zu erhöhen. Somit verbessert sich
die Verbrennungseffizienz. Wenn andererseits die Temperatur des
Motorkühlmittels
hoch ist, z.B. wenn der Motor bei einer hohen Last läuft, erlaubt
das Schaltventil 151 eine Strömungsmittelverbindung zwischen
der Kraftstoffablaufleitung 24 und der zweiten Zweigleitung 153,
wodurch der Kraftstoff zur Einlassöffnung der Hochdruckpumpe 18 zurückgeführt wird,
um die Kraftstoffmenge zu reduzieren, welche zum Kraftstofftank 15 zurückgeführt wird.
Somit wird die Kraftstoffmenge, welche sich im Kraftstofftank 15 verflüchtigt,
reduziert.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß dem modifizierten
Beispiel der achten Ausführungsform
der Erfindung zweigt ein Endabschnitt der Kraftstoffablaufleitung 24 bei
einem Strömungsmengeneinstellventil 154 in zwei
Zweigleitungen 152, 153 ab, wie in 19 gezeigt ist. Die erste Zweigleitung 152 ist
mit dem Kraftstofftank 15 verbunden. Die zweite Zweigleitung 153 ist
mit der Einlassöffnung
der Hochdruckpumpe 18 verbunden. Entsprechend wird, wenn
die Temperatur des Motorkühlmittels
niedrig ist, der Öffnungsbetrag des
Strömungsmengeneinstellventils 154 eingestellt, um
eine größere Kraftstoffmenge
dem Kraftstofftank 15 zurückzuführen und so die Kraftstofftemperatur
zu erhöhen.
Somit verbessert sich die Verbrennungseffizienz. Wenn andererseits
die Temperatur des Motorkühlmittels
hoch ist, wird der Öffnungsbetrag
des Strömungsmengeneinstellventils 154 eingestellt,
um eine größere Kraftstoffmenge
zur Einlassöffnung
der Hochdruckpumpe 18 zurückzuführen und so die Kraftstoffmenge
zu reduzieren, welche zum Kraftstofftank 15 zurückgeführt wird.
Somit wird die Kraftstoffmenge, welche sich im Kraftstofftank 15 verflüchtigt,
reduziert. Verschiedene Steuerungen können auf einfache Weise durchgeführt werden,
indem der Öffnungsbetrag
des Strömungsmengeneinstellventils 154 so
eingestellt wird, dass die Temperatur des durch das Versorgungsrohr 14 strömenden Kraftstoffs
gleichmäßig ist.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der achten
Ausführungsform
der Erfindung ist die Kraftstoffablaufleitung 24 mit dem
Versorgungsrohr 14 verbunden. Die Kraftstoffablaufleitung 24 zweigt
am Schaltventil 151 oder Strömungsmengeneinstellventil 154 in
zwei Zweigleitungen 152, 153 ab. Die erste Zweigleitung 152 ist mit
dem Kraftstofftank 15 verbunden. Die zweite Zweigleitung 153 ist
mit der Einlassöffnung
der Hochdruckpumpe 18 verbunden. Entsprechend kann die Zweigleitung,
welche mit der Kraftstoffablaufleitung 24 in Strömungsmittelverbindung
steht, zwischen der ersten Zweigleitung 152 und der zweiten
Zweigleitung 153 geändert
werden, indem das Schaltventil 151 oder der Öffnungsbetrag
des Strömungsmengeneinstellventils 154 auf
der Basis des Betriebszustands des Fahrzeugs eingestellt wird, wodurch
zur Verbesserung der Verbrennungseffizienz die geeignete Verbrennungstemperatur
beibehalten wird und die Kraftstoffmenge, die sich im Kraftstofftank 15 verflüchtigt,
reduziert wird.
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20 ist eine schematische Ansicht, welche den Aufbau
eines Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine gemäß einer
neunten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die
in den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der neunten
Ausführungsform
der Erfindung sind die Basisendabschnitte der Hochdruckinjektoren 13a mit
dem Versorgungsrohr 14a und die Basisendabschnitte der
Niederdruckinjektoren 13b mit dem Versorgungsrohr 14b verbunden,
wie in 20 gezeigt ist. Jeder Hochdruckinjektor 13a spritzt
den Hochdruckkraftstoff im Versorgungsrohr 14a in die Verbrennungskammer ein.
Jeder Niederdruckinjektor 13b spritzt den Niedrigdruckkraftstoff
im Versorgungsrohr 14b in die Einlassöffnung ein.
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Die
Niederdruckspeisepumpe 16 ist im Kraftstofftank 15 angeordnet
und über
die erste Kraftstoffzulaufleitung 17a mit der Hochdruckpumpe 18 verbunden.
Die Hochdruckpumpe 18 ist über die zweite Kraftstoffzulaufleitung 19 mit
dem Versorgungsrohr 14a verbunden. Das Versorgungsrohr 14a ist über die
erste Kraftstoffablaufleitung 24a mit der Einlassöffnung der
Niederdruckspeisepumpe 16 verbunden. Die dritte Kraftstoffzulaufleitung 17b,
welche von der ersten Kraftstoffzulaufleitung 17a abzweigt,
ist mit dem Versorgungsrohr 14b verbunden. Das Versorgungsrohr 14b ist über die
zweite Kraftstoffablaufleitung 24b mit der ersten Kraftstoffablaufleitung 24a verbunden.
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Wenn
der Motor gestartet wird, während
seine Temperatur hoch ist, wird der Niederdruckkraftstoff den Versorgungsrohren 14a, 14b zugeführt, indem
die Hochdruckpumpe 18 gestoppt und die Niederdruckspeisepumpe 16 angetrieben
wird. Dann wird bewirkt, dass der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14a und
der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14b während der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch
die in den Injektoren 13a, 13b ausgebildeten Kraftstoffkanalführungen
nahe an den Einspritzöffnungen
strömen.
Somit werden die Endabschnitte der Injektoren 13a, 13b gekühlt. Ebenso
wird ein Teil des Niederdruckkraftstoffs, der durch die im Niederdruckinjektor 13b ausgebildete
Kraftstoffkanalführung
strömt,
von der Einspritz öffnung
in die Einlassöffnung
eingespritzt. In der neunten Ausführungsform der Erfindung wird
die Kraftstoffmenge, welche durch die in den Injektoren 13a, 13b ausgebildeten Kraftstoffkanalführungen
während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem strömt, eingestellt, indem die
von der Niederdruckspeisepumpe 16 abgegebene Kraftstoffmenge
gesteuert wird. Der Kraftstoff in den Versorgungsrohren 14a, 14b wird
also von den Entlastungsventilen 25a, 25b zu den
Kraftstoffablaufleitungen 24a bzw. 24b abgelassen
und über
die Kraftstoffablaufleitung 24a zur Einlassöffnung der Niederdruckspeisepumpe 16 zurückgeführt.
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Das
Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine, welche gemäß der neunten Ausführungsform
der Erfindung aufgebaut ist, ist mit dem Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem
und dem Niederdruckkrafteinspritzsystem versehen. Das Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem
enthält
die Hochdruckpumpe 18, die Hochdruckinjektoren 13a und
das Versorgungsrohr 14a. Das Niederdruckkraftstoffeinspritzsystem
enthält
die Niederdruckspeisepumpe 16, die Niederdruckinjektoren 13b und
das Versorgungsrohr 14b. Wenn das Hochdruckkrafteinspritzsystem
gestoppt wird, wird die Hochdruckpumpe 18 gestoppt und
die Niederdruckspeisepumpe angetrieben. So wird bewirkt, dass Niederdruckkraftstoff
nahe den Einspritzöffnungen
von den Versorgungsrohren 14a, 14b durch die in
den Injektoren 13a bzw. 13b ausgebildeten Kraftstoffkanalführungen
strömt.
Infolge dessen werden die Endabschnitte der Injektoren 13a, 13b gekühlt. Der
restliche Kraftstoff wird über
die Kraftstoffablaufleitungen 24a, 24b zur Einlassöffnung der
Niederdruckspeisepumpe 16 zurückgeführt.
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Da
der Kraftstoff während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die in den Injektoren 13a, 13b ausgebildeten
Kraftstoffkanalführungen konstant
nahe an den Einspritzöffnungen
strömt, können die
Abschnitte nahe der Einspritzöffnungen zuverlässig gekühlt werden.
Es ist daher möglich, eine
effizientere Kühlung
in den Injektoren 13a, 13b bereitzustellen. Die
Kraftstoffmenge, welche durch die in den Injektoren 13a, 13b ausgebildeten
Kraftstoffkanalführungen
strömt,
wird einfach eingestellt, indem die durch die Niederdruckspeisepumpe 16 abgegebene
Kraftstoffmenge gesteuert wird. Ferner wird der restliche Kraftstoff
zur Einlassöffnung
der Niederdruckspeisepumpe 16 zurückgeführt, wodurch die Kraftstoffmenge,
welche zum Kraftstofftank 15 zurückgeführt wird, verringert wird,
um die Kraftstoffmenge, welche sich im Kraftstofftank 15 verflüchtigt, zu
reduzieren.
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21 ist ein Flussdiagramm der Kraftstoffzirkulationssteuerung,
welche im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß einer zehnten
Ausführungsform
der Erfindung durchgeführt
wird. Der generelle Aufbau des Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine
gemäß der zehnten
Ausführungsform
ist im Wesentlichen derselbe wie der gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung. Deshalb wird die folgende Beschreibung unter Bezugnahme
auf die 1 bis 6 gegeben.
Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die in der ersten Ausführungsform
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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Die
Kraftstoffzirkulationssteuerung wird im Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß der zehnten
Ausführungsform
der Erfindung auf folgende Weise durchgeführt. Wie in 21 gezeigt, wird in Schritt S1 die durch die vorderen
Endabschnitte der Injektoren 13 aufgenommene Wärmemenge
abgeschätzt.
In Schritt S2 wird die Kraftstoffzirkulationsmenge auf der Basis
der abgeschätzten
Wärmemenge,
welche durch die vorderen Endabschnitte der Injektoren 13 aufgenommen
wurde, festgesetzt. In der zehnten Ausführungsform der Erfindung wird
die durch die vorderen Endabschnitte der Injektoren 13 aufgenommene
Wärmemenge
in Schritt S1 auf der Basis einer Differenz zwischen der vom Motor übertragenen
Wärmemenge
und der aufgrund der Kraftstoffeinspritzung abgestrahlten Wärmemenge
berechnet. Die vom Motor übertragene Wärmemenge
wird auf der Basis der Motordrehzahl und der Last berechnet. Wenn
das Kraftstoffeinspritzsystem das Hochdruckeinspritzsystem und das
Niederdruckeinspritzsystem wie in der oben beschriebenen fünften Ausführungsform
enthält,
kann die durch die Endabschnitte der Injektoren 13 aufgenommene Wärmemenge
auf der Basis des Kraftstoffeinspritzverhältnisses zwischen dem Hochdruckkraftstoffeinspritzsystem
und dem Niederdruckkraftstoffeinspritzsystem korrigiert werden.
In Schritt S2 wird die Kraftstoffzirkulationsmenge auf der Basis
der berechneten Wärmemenge,
welche durch die vorderen Endabschnitte der Injektoren 13 aufgenommen
wird, eingestellt. In der zehnten Ausführungsform der Erfindung wird
das Kennfeld, welches die Kraftstoffzir kulationsmenge bezüglich der
durch die vorderen Endabschnitte der Injektoren 13 aufgenommenen Wärmemenge
zeigt, vorab gespeichert. Daher kann die Kraftstoffzirkulationsmenge
unter Verwendung dieses Kennfelds eingestellt werden.
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In
Schritt S3 werden die Niederdruckspeisepumpe 16 und die
Hochdruckpumpe 18 auf der Basis der Kraftstoffzirkulationsmenge
gesteuert, um die von diesen Pumpen 16, 18 abgegebenen
Kraftstoffmengen einzustellen. So wird die Kraftstoffmenge, welche
dem Betriebszustand des Motors entspricht, der Kraftstoffkanalführung zugeführt, um
den Endabschnitt des Injektors 13 zu kühlen.
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In
Schritt S4 wird anschließend
bestimmt, ob der Motor gestoppt wurde. Wenn bestimmt wird, dass der
Motor noch immer im Betrieb ist, wird die Kraftstoffzirkulationsmengensteuerung
kontinuierlich durchgeführt.
Wenn andererseits bestimmt wird, dass der Motor gestoppt worden
ist, wird Schritt S5 durchgeführt.
In Schritt S5 wird bestimmt, ob die Temperatur des Motorkühlmittels
höher als
ein vorbestimmter Wert ist. Wenn bestimmt wird, dass die Temperatur
des Motorkühlmittels
gleich oder niedriger als der vorbestimmte Wert ist, wird der Motor
gerade gestoppt. Wenn andererseits bestimmt wird, dass die Temperatur
des Kühlmittels
höher als
der vorbestimmte Wert ist, werden die Schritte S6, S7 durchgeführt. In
Schritt S6 wird der Antrieb der Niederdruckspeisepumpe 16 gestartet.
Dann wird in Schritt S7 ein Zeitnehmer gestartet. In Schritt S8
wird bestimmt, ob eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist, seitdem
der Antrieb der Niederdruckspeisepumpe 16 gestartet wurde.
Wenn in Schritt S8 bestimmt wird, dass die vorbestimmte Zeit vergangen
ist, seitdem der Antrieb der Niederdruckspeisepumpe 16 gestartet
wurde, wird die Niederdruckspeisepumpe 16 in Schritt S9
gestoppt und der Zeitnehmer in Schritt S10 auf Null zurückgestellt.
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Wenn
die Temperatur des Motorkühlmittels höher als
der vorbestimmte Wert ist, wenn der Motor gestoppt wurde, wird bestimmt,
dass die Temperatur des vorderen Endabschnitts jedes Injektors 13 hoch ist
und Ablagerung leicht angesammelt wird. Daher wird bewirkt, dass
der Kraftstoff durch die in den Injektor 13 ausgebildete
Kraftstoffkanalführung
strömt, indem
die Niederdruckspeisepumpe 16 für die vorbestimmte Zeit angetrieben
wird. So wird der Endabschnitt des Injektors 13 gekühlt.
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In
der zehnten Ausführungsform
der Erfindung wird die Niederdruckspeisepumpe 16 gestoppt, wenn
die vorbestimmte Zeit verstrichen ist, seitdem der Antrieb der Niederdruckspeisepumpe 16 gestartet
wurde. Alternativ kann die Niederdruckspeisepumpe 16 gestoppt
werden, wenn die Temperatur des Motorkühlmittels gleich oder niedriger
als der vorbestimmte Wert wird.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der zehnten
Ausführungsform
der Erfindung wird der durch die vorderen Endabschnitte der Injektoren 13 aufgenommene Wärmemenge
abgeschätzt
und die während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die Kraftstoffkanalführung strömende Kraftstoffmenge
auf der Basis der abgeschätzten
Wärmemenge,
die durch die vorderen Endabschnitte der Injektoren 13 aufgenommen
wurde, eingestellt. Entsprechend kann der Abschnitt nahe der Einspritzöffnung auf
zuverlässige Weise
gekühlt
werden, indem bewirkt wird, dass die vorbestimmte Kraftstoffmenge
während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die in jedem
Injektor 13 ausgebildete Kraftstoffkanalführung nahe an
der Einspritzöffnung
strömt.
So wird verhindert, dass die Temperatur des vorderen Endabschnitts
jedes Injektors 13 in einen Temperaturbereich fällt, bei dem
Ablagerung erzeugt wird. Es ist also möglich, Schwankungen in der
Kraftstoffeinspritzmenge aufgrund der Ausdehnung und Kontraktion
des Nadelventils 49 und der Einspritzöffnung 45 zu unterdrücken.
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22 ist eine Querschnittsansicht eines Injektors
in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß einer
elften Ausführungsform
der Erfindung. 23 ist eine Querschnittsansicht
entlang der Linie XXIII-XXIII in 22. 24 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie
XXIV-XXIV in 22. Die Bauteile mit denselben
Funktionen wie die in den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Injektor 13 im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß der elften Ausführungsform
der Erfindung ist der Ventilkörper 42 am
vorderen Endabschnitt des Halters 41 befestigt und die
Einspritzöffnung 45 im
vorderen Endabschnitt des Ventilkörpers 42 ausgebildet,
wie in den 22 bis 24 gezeigt
ist. Ein magnetisches Rohr 161 ist am hinteren Endabschnitt
des Halters 41 befestigt. Ein zylindrischer Kern 162 ist
im magnetischen Rohr 161 befestigt. Ein zylindrischer Anker 163 ist
an der Vorderseite des Kerns 162 mit einem dazwischen gehaltenen
vorbestimmten Abstand so angeordnet, dass der Anker 163 in
Axialrichtung des Injektors 13 bewegbar ist. Das Nadelventil 49 ist
im Halter 41 und dem Ventilkörper 42 angeordnet,
um in Axialrichtung des Injektors 13 bewegbar zu sein.
Der Verbindungsabschnitt 51 ist mit dem Anker 163 verbunden
und das Ventilelement 50 ist im Ventilkörper 42 eingepasst.
Der Dichtungsabschnitt 52 ist am vorderen Ende des Nadelventils 49 ausgebildet.
Eine Kraft der Druckspiralfeder 54 wird auf das Nadelventil 49 so
angebracht, dass der Dichtungsabschnitt 52 den Ventilsitzabschnitt 55 des
Ventilkörpers 42 berührt.
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Die
Wicklung 57 ist über
die Spule 56 um das magnetische Rohr 161 gewickelt.
Der Verbinder 58 ist um die Wicklung 57 ausgebildet.
Das Joch 59 ist um den Verbinder 58 befestigt.
In der elften Ausführungsform
der Erfindung bilden die Druckspiralfeder 54, der Kern 162,
der Anker 163, die Spule 56, die Wicklung 57,
der Verbinder 58, das Joch 59, etc. die Einspritzventil-Bewegungseinrichtung.
Wenn der Wicklung 57 elektrische Energie zugeführt wird,
wird eine elektromagnetische Anziehungskraft im Kern 162 erzeugt
und der Anker 163 und das Nadelventil 49 werden
gegen die Kraft der Druckspiralfeder 54 zur hinteren Seite
des Injektors 13 bewegt, wodurch sich der Dichtungsabschnitt 52 vom
Ventilsitzabschnitt 55 des Ventilkörpers 42 weg bewegt.
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In
dem Injektor 13 gemäß der elften
Ausführungsform
der Erfindung ist die Kraftstoffkanalführung ausgebildet, durch welchen
der von außerhalb des
Injektors 13 zugeführte
Kraftstoff nahe an die Einspritzöffnung 45 strömt und anschließend zur
Außenseite
des Injektors 13 abgelassen wird. Das Nadelventil 49 kann
die Strömungsmittelverbindung zwischen
der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45 sperren.
Ebenso kann ein Teil des durch die Kraftstoffkanalführung strömenden Kraftstoffs von
der Einspritzöffnung 45 eingespritzt
werden, indem eine Strömungs mittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45 erlaubt
wird.
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Der
im hohlen Nadelventil 49 ausgebildete Raum wird als Innenkanal 63 verwendet.
Ferner ist um das Nadelventil 49 der Außenkanal 64 ausgebildet.
Zwei Verbindungslöcher,
welche eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Innenkanal 63 und dem Außenkanal 64 erlauben,
sind im Nadelventil 49 ausgebildet. Ferner werden der im
zylindrischen Kern 162 ausgebildete Raum und der im zylindrischen
Anker 163 ausgebildete Raum als Mittelkanäle 164 bzw. 165 verwendet.
Nuten 166, 167, welche in den Außenflächen des
Kerns 162 und des Ankers 163 ausgebildet sind
und sich in Axialrichtung des Injektors 13 erstrecken,
werden als Durchgänge 168 und 169 verwendet.
Darüber
hinaus ist der Kraftstoffzulaufkanal 72 zwischen dem Kraftstoffeinführrohr 60 und
dem Entlastungsrohr 61 ausgebildet und ist der Kraftstoffablaufkanal 73 im
Entlastungsrohr 61 ausgebildet.
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Vielfache
(in der elften Ausführungsform zwei)
Durchgänge 168 sind
im Kern 162 in vorbestimmten Intervallen in Umfangsrichtung
ausgebildet und vielfache (in der elften Ausführungsform zwei) Durchgänge 169 sind
im Anker 163 in vorbestimmten Abständen in Umfangsrichtung ausgebildet.
Ein Vorsprungsabschnitt 170, welcher sich in Axialrichtung des
Injektors 13 erstreckt, ist an der Innenfläche des magnetischen
Rohrs 161 ausgebildet. Ein Nutabschnitt 171, welcher
sich in Axialrichtung des Injektors 13 erstreckt, ist in
der Außenfläche des
Ankers 163 ausgebildet. Der Vorsprungsabschnitt 170 des magnetischen
Rohrs 161 ist in den Nutabschnitt 171 des Ankers 163 eingepasst.
Entsprechend ist der Anker 163 bezüglich des magnetischen Rohrs 161 in Axialrichtung
des Injektors 13 bewegbar, aber in Umfangsrichtung des
Injektors 13 nicht bewegbar. Der im Kern 162 ausgebildete
Durchgang 168 und der im Anker 163 ausgebildete
Durchgang 169 sind in Umfangsrichtung des Injektors 13 an
der gleichen Stelle positioniert. In der elften Ausführungsform
der Erfindung bilden der Vorsprungsabschnitt 170 des magnetischen
Rohrs 161 und der Nutabschnitt 171 des Ankers 163 eine
Dreheinschränkungseinrichtung.
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Die
Kraftstoffkanalführung
ist folgendermaßen
ausgebildet. Durch die Kraftstoffkanalführung wird der Kraftstoff von
der ersten Kammer 75 des Versorgungsrohrs 14 dem
im Injektor 13 ausgebildeten Kraftstoffzulaufkanal 72 zugeführt, strömt durch die
Durchgänge 168, 169,
welche in den Außenflächen des
Kerns 162 und des Ankers 163 ausgebildet sind,
den Außenkanal 64,
der um das Nadelventil 49 ausgebildet ist, die Verbindungslöcher 65,
den Innendurchgang 63, die Mitteldurchgänge 164, 165,
welche im Kern 162 und dem Anker 163 ausgebildet sind,
und den Kraftstoffablaufkanal 73 und wird zur zweiten Kammer 76 des
Versorgungsrohrs 14 abgelassen.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine, welches gemäß der elften Ausführungsform
der Erfindung aufgebaut ist, wird, wenn keine Kraftstoffeinspritzung
durchgeführt
wird, der Wicklung 57 des Injektors 13 keine elektrische
Energie zugeführt.
Entsprechend berührt
der Dichtungsabschnitt 52 aufgrund einer Kraft der Druckspiralfeder 54 fest
den Ventilsitzabschnitt 55, wodurch das Nadelventil 49 die
Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Außenkanal 64 und
der Einspritzöffnung 45,
die einen Teil der Kraftstoffkanalführung bilden, sperrt. Daher
wird der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 vom Kraftstoffzulaufkanal 72 dem
Injektor 13 zugeführt,
strömt
durch die Durchgänge 168, 169,
den Außenkanal 64,
die Verbindungslöcher 65,
den Innenkanal 63, die Mittelkanäle 164, 165 und
den Kraftstoffablaufkanal 73 und wird zum Versorgungsrohr 14 abgelassen.
Der Kraftstoff strömt
nämlich
während der
Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem nahe an der Einspritzöffnung 45 des
Injektors 13. Infolge dessen kann der vordere Endabschnitt
des Halters 41 und der Ventilkörper 42 auf zuverlässige Weise
gekühlt
werden.
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Wenn
andererseits eine Kraftstoffeinspritzung durchgeführt wird,
wird der Wicklung 57 des Injektors 13 elektrische
Energie zugeführt.
Entsprechend bewegt sich das Nadelventil 49 aufgrund der elektromagnetischen
Anziehungskraft und bewegt sich der Dichtungsabschnitt 52 vom
Ventilsitzabschnitt 55 weg. Somit wird eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Außenkanal 64 und
der Einspritzöffnung 45,
welche die Kraftstoffkanalführung bilden,
erlaubt. Entsprechend wird der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 vom
Kraftstoffzulaufkanal 72 dem Injektor 13 zugeführt, strömt durch
die Durchgänge 168, 169,
den Außenkanal 64,
die Verbindungslöcher 65,
den Innenkanal 63 und die Mittelkanäle 164, 165 und
wird vom Kraftstoffablaufkanal 73 zum Versorgungsrohr 14 abgelassen.
Ebenso wird ein Teil des durch den Außenkanal 64 strömenden Kraftstoffs
von der Einspritzöffnung 45 in
die Verbrennungskam mer 11 eingespritzt. Der Kraftstoff
strömt nämlich während der
Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem nahe an die Einspritzöffnung 45 und
nur eine vorbestimmte Kraftstoffmenge wird von der Einspritzöffnung 45 in
die Verbrennungskammer 11 eingespritzt. Darüber hinaus
wird der restliche Kraftstoff zum Versorgungsrohr 14 abgeführt. Infolge
dessen wird der Endabschnitt des Halters 41 und der Ventilkörper 42 auf
zuverlässige
Weise gekühlt.
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Die
Durchgänge 168,
die Durchgänge 169 und
die Verbindungslöcher 65 sind
in vorbestimmten Abständen
in Umfangsrichtung ausgebildet. So wird ein ungleichmäßiger Kraftstoffstrom,
welcher durch die Kraftstoffkanalführung strömt, vermieden. Der Vorsprungsabschnitt 170 des
magnetischen Rohrs 161 ist in den Nutabschnitt 171 eingepasst,
wodurch der Anker 163 in Umfangsrichtung nicht bewegbar ist.
Ferner sind der in der Außenfläche des
Kerns 162 ausgebildete Durchgang 168 und der in
der Außenfläche des
Ankers 163 ausgebildete Durchgang 169 in Umfangsrichtung
immer in der gleichen Stellung. Entsprechend strömt der Kraftstoff während der
Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem auf zuverlässige Weise
durch die Kraftstoffkanalführung.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der elften
Ausführungsform
der Erfindung sind die Basisendabschnitte des Injektors 13 mit
dem Versorgungsrohr 14 verbunden. Die Kraftstoffkanalführung, durch
welche der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14 nahe an die
Einspritzöffnung,
welche am vorderen Endabschnitt des Ventilkörpers 42 ausgebildet
ist, strömt
und dann zum Versorgungsrohr 14 zurückgeführt wird, ist im Injektor 13 ausgebildet.
Auch wenn das Nadelventil 49 die Strömungsmittelverbindung zwischen
der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45 sperrt,
strömt der
Kraftstoff während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem konstant nahe an der
Einspritzöffnung 45.
Ebenso kann ein Teil des durch die Kraftstoffkanalführung strömenden Kraftstoffs
von der Einspritzöffnung 45 in
die Brennkammer 11 eingespritzt werden, indem eine Strömungsmittelverbindung
zwischen der Kraftstoffkanalführung
und der Einspritzöffnung 45 erlaubt
wird.
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Entsprechend
strömt
der Kraftstoff im Versorgungsrohr 14, während er im Kraftstoffeinspritzsystem
zirkuliert, durch die Kraftstoffkanalführung nahe an die Einspritzöffnung 45 und
kehrt zum Versorgungsrohr 14 zurück. So kann der Abschnitt nahe der
Einspritzöffnung 45 auf
zuverlässige
Weise durch den Kraftstoff gekühlt
werden, der während
der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch die Kraftstoffkanalführung strömt. Infolge
dessen wird, auch wenn der Kraftstoff nahe der Einspritzöffnung 45 verbleibt,
eine Ansammlung von Kraftstoffablagerung unterdrückt und können eine Schwankung in der Kraftstoffeinspritzmenge
und eine Verschlechterung des Verbrennungszustandes unterdrückt werden.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der elften
Ausführungsform
der Erfindung werden der im zylindrischen Kern 162 ausgebildete
Raum und der im zylindrischen Anker 163 ausgebildete Raum
als Mittelkanäle 164 bzw. 165 verwendet.
Ferner werden die Nuten 166, 167, welche in den
Außenflächen des
Kerns 162 und des Ankers 163 ausgebildet sind
und sich in Axialrichtung des Injektors 13 erstrecken,
als Durchgänge 168 bzw. 169 verwendet.
Die Mittelkanäle 164, 165 und die
Durchgänge 168, 169 werden
als Kraftstoffkanalführung
verwendet. Entsprechend kann die Kraftstoffkanalführung ausgebildet
werden, ohne dabei die Größen des
Kerns 162 und des Ankers 163 zu erhöhen. Infolge
dessen ist es möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem zu schaffen. Ferner sind die
Durchgänge 168, 169 in
vorbestimmten Abständen
in Umfangsrichtung ausgebildet. Dadurch wird ein unausgeglichener
Kraftstoffstrom, der durch die Kraftstoffkanalführung strömt, vermieden, was ermöglicht,
dass der Abschnitt nahe der Einspritzöffnung 45 gleichmäßig in Umfangsrichtung
gekühlt wird,
indem der Kraftstoff verwendet wird, der während der Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem durch
die Kraftstoffkanalführung
strömt.
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Darüber hinaus
ist der Vorsprungsabschnitt 170 auf der Innenfläche des
magnetischen Rohrs 161 ausgebildet und der Nutabschnitt 171,
in welchem der Vorsprungsabschnitt 170 eingepasst wird, in
der Außenfläche des
Ankers 163 ausgebildet, wodurch der Anker 163 bezüglich des
magnetischen Rohrs 161 in Umfangsrichtung nicht bewegbar
ist. Entsprechend sind der im Kern 162 ausgebildete Durchgang 168 und
der im Anker 163 ausgebildete Durchgang 169 in Umfangsrichtung
immer an derselben Stelle. So kann der Kraftstoff während der
Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem zuverlässig durch die Kraftstoffkanalführung strömen.
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25 ist eine Querschnittsansicht, welche einen
Kern eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
zwölften
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 26 ist eine Querschnittsansicht,
welche einen Anker des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß der zwölften Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 27 ist eine Querschnittsansicht,
welche einen Anker eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einem
modifizierten Beispiel der zwölften
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Injektor im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der zwölften Ausführungsform
der Erfindung werden der in einem zylindrischen Kern 181 ausgebildete
Raum und der in einem zylindrischen Anker 182 ausgebildete
Raum als Mitteldurchgänge 183 bzw. 184 verwendet,
wie in 25 und 26 gezeigt
ist. Ferner hat sowohl der Kern 181 als auch der Anker 182 eine
Form, welche erhalten wird, wenn, wie in den 25 und 26 gezeigt
ist, beide Seiten eines Zylinders abgeschnitten werden, wodurch
die Durchgänge 185, 186 gebildet
werden. Darüber
hinaus ist der Vorsprungsabschnitt 170 an der Innenfläche des
magnetischen Rohrs 161 und ein Nutabschnitt 187,
in welchem der Vorsprungsabschnitt 170 eingepasst wird,
in der Außenfläche des
Ankers 182 ausgebildet. Entsprechend ist der Anker 182 bezüglich des
magnetischen Rohrs 161 in Axialrichtung bewegbar, aber
bezüglich des
magnetischen Rohrs 161 nicht in Umfangsrichtung bewegbar.
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Entsprechend
werden die Mittelkanäle 183, 184,
welche im Kern 181 und dem Anker 182 ausgebildet
sind und die Durchgänge 185, 186 des
Kerns 181 und des Ankers 182 als Kraftstoffkanalführung verwendet.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der zwölften Ausführungsform
werden der im zylindrischen Kern 181 ausgebildete Raum
und der im zylindrischen Anker 182 ausgebildete Raum als
Mittelkanäle 183, 184 verwendet.
Ferner hat sowohl der Kern 181 als auch der Anker 182 die
Form, welcher erhalten wird, wenn beide Seitenenden des Zylinders
abgeschnitten werden, wodurch die Durchgänge 185, 186 gebildet
werden. Die Mittelkanäle 183, 184 und
die Durchgänge 185, 186 werden
als Kraftstoffkanalführung
verwendet. Entsprechend kann die Kraftstoffkanalführung ausgebildet
werden, ohne dabei die Größen des
Kerns 181 und des Ankers 182 zu erhöhen. Infolge
dessen ist es möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem bereitzustellen.
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Der
Vorsprungsabschnitt 170 ist an der Innenfläche des
magnetischen Rohrs 161 ausgebildet und der Nutabschnitt 187,
in welchem der Vorsprungsabschnitt 170 eingepasst wird,
ist in der Außenfläche des
Ankers 182 ausgebildet. So ist der Anker 182 bezüglich des
magnetischen Rohrs 161 in Umfangsrichtung nicht bewegbar.
Entsprechend sind der Durchgang 185 des Kerns 181 und
der Durchgang 186 des Ankers 182 in Umfangsrichtung
immer an derselben Stelle. So strömt der Kraftstoff während der
Zirkulation im Kraftstoffeinspritzsystem zuverlässig durch Kraftstoffkanalführung.
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Der
Aufbau der Dreheinschränkungseinrichtung
zum Verhindern der Drehung des Ankers in Umfangsrichtung ist nicht
auf den oben beschriebenen Aufbau begrenzt. Beispielsweise wird
wie in der 27 gezeigt ein flacher Abschnitt 912 ausgebildet, indem
ein Teil des zylindrischen, magnetischen Rohrs 191 abgeflacht
wird, und wird der Anker 193 in einer Form ausgebildet,
welche im Wesentlichen dem im magnetischen Rohr 191 ausgebildeten
Raum entspricht. So ist der Anker 193 bezüglich des
magnetischen Rohrs 191 in Axialrichtung bewegbar, aber bezüglich des
magnetischen Rohrs 191 in Umfangsrichtung nicht bewegbar.
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28 ist eine Querschnittsansicht, welche die obere
Seite eines Kerns eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
dreizehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 29 ist eine Querschnittsansicht, welche
die untere Seite eines Kerns des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß der dreizehnten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 30 ist eine Querschnittsansicht, welche
einen Anker des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß der dreizehnten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 31 ist eine vertikale Querschnittsansicht,
welche den Kern und den Anker des Injektors gemäß der dreizehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die
in den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Injektor im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der dreizehnten Ausführungsform
der Erfindung werden der in einem Kern 201 ausgebildete
Raum und der in einem Anker 202 ausgebildete Raum als Mittelkanäle 203 bzw. 204 verwendet.
Darüber
hinaus hat sowohl der Kern 201 als auch der Anker 202 eine
Form, welche erhalten wird, wenn die beiden Endabschnitte des Zylinders
abgeschnitten werden, wodurch die Durchgänge 205 bzw. 206 ausgebildet
werden, wie in den 28 bis 31 gezeigt
ist. Ferner sind Verbindungsnuten 207, 208, die
mit beiden Durchgängen 205, 206 in
Strömungsmittelverbindung
stehen, an der Unterseite des Kerns 201, welche der Oberseite des
Ankers 202 gegenüberliegt,
ausgebildet. Die Verbindungsnuten 207, 208 sind
entlang des Umfangs der Unterseite des Kerns 201 ausgebildet.
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Entsprechend
ist der Anker 202 bezüglich des
Kerns 201 in Umfangsrichtung bewegbar. Jedoch wird eine
Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Durchgang 205 des Kerns 201 und dem
Durchgang 206 des Ankers 202 konstant durch die
Verbindungsnuten 207, 208 erlaubt. Entsprechend
bilden die Mittelkanäle 203, 204 und
die Durchgänge 205, 206 des
Kerns 201 und des Ankers 202 und die Verbindungsnuten 207, 208 die
Kraftstoffkanalführung.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der dreizehnten
Ausführungsform
der Erfindung werden der im zylindrischen Kern 201 ausgebildete
Raum und der im zylindrischen Anker 202 ausgebildete Raum
als Mittelkanäle 203 bzw. 204 verwendet.
Ferner sind die Durchgänge 205, 206 ausgebildet,
indem sowohl der Kern 201 als auch der Anker 202 als
Zylinder mit an beiden Seiten abgeschnittenen Abschnitten ausgebildet
sind. Ferner sind Verbindungsnuten 207, 208, welche
mit den Durchgängen 205, 206 in
Strömungsmittelverbindung
stehen, an der Unterseite des Kerns 201 ausgebildet. Die
Mittelkanäle 203, 204,
die Durchgänge 205, 206 und
die Verbindungsnuten 207 und 208 werden als Kraftstoffkanalführung verwendet.
Entsprechend kann die Kraftstoffkanalführung ausgebildet werden, ohne
dabei die Größen des
Kerns 201 und des Ankers 202 zu erhöhen. Infolge
dessen ist es möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem bereitzustellen.
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Der
Anker 202 ist in Umfangsrichtung bewegbar. Jedoch wird
eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Durchgang 205 des Kerns 201 und dem
Durchgang 206 des Ankers 202 durch die Verbindungsnuten 207, 208 konstant
erlaubt. Entsprechend werden die Durchgänge 205, 206,
welche als Kraftstoffkanäle
dienen, nicht sperrt. Infolge dessen strömt der Kraftstoff zuverlässig durch
die Kraftstoffkanalführung,
während
er im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert.
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32 ist eine Querschnittsansicht, welche einen
Kern eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
vierzehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 33 ist eine Querschnittsansicht
eines Ankers des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß der vierzehnten Ausführungsform
der Erfindung. Die Komponenten mit denselben Funktionen wie die
in den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Injektor im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der vierzehnten Ausführungsform
der Erfindung ist ein zylindrischer Kern 212 in einem magnetischen
Rohr 211 befestigt, welches die Einspritzventil-Bewegungseinrichtung bildet,
und ist ein zylindrischer Anker 213 an der vorderen Seite
des Kerns 212 mit einem dazwischen gehaltenen vorbestimmten
Abstand so angeordnet, dass er in Axialrichtung des Injektors bewegbar
ist. Der im zylindrischen Kern 212 ausgebildete Raum und
der im zylindrischen Anker 213 ausgebildete Raum werden
als Mittelkanäle 214, 215 verwendet. Zwei
Durchgangsnuten 216 sind in der Innenfläche des magnetischen Rohrs 211 in
vorbestimmten Abständen
in Umfangsrichtung ausgebildet. Die Durchgangsnuten 216 erstrecken
sich in Axialrichtung des Injektors.
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Die
Mittelkanäle 214, 215,
die im Kern 212 und dem Anker 213 ausgebildet
sind, und die Durchgangsnuten 216, welche an der Innenfläche des
magnetischen Rohrs 211 ausgebildet sind, bilden die Kraftstoffkanalführung.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine der vierzehnten Ausführungsform der Erfindung werden
der im zylindrischen Kern 212 ausgebildete Raum und der
im zylindrischen Anker 213 ausgebildete Raum als Mitteldurchgänge 214 bzw. 215 verwendet.
Ferner sind die Durchgangsnuten 216, welche sich in Axialrichtung
des Injektors erstrecken, an der Innenfläche des magnetischen Rohrs 211 ausgebildet.
Die Mittelkanäle 214, 215 und
die Durchgangsnuten 216 werden als Kraftstoffkanalführung verwendet.
Dementsprechend ist es nicht länger
notwendig, sowohl den Kern 212 und als auch den Anker 213 in
einer Form auszubilden, welche durch Abschneiden der beiden Seitenabschnitt
des Zylinders erhalten wird, um die Kraftstoffkanalführung zu
bilden. Infolge dessen ist es möglich, ein
kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem zu schaffen.
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34 ist eine Querschnittsansicht, welche einen
Kern eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
fünfzehnten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Injektor im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der fünfzehnten Ausführungsform
der Erfindung ist der Kern 212 im magnetischen Rohr 211 befestigt
und der Anker 213 neben dem Kern 212 angeordnet,
um in Axialrichtung des Injektors bewegbar zu sein. Ferner ist die
Wicklung 57 über
die Spule 56 um das magnetische Rohr 211 gewickelt.
Der Verbinder 58 ist um die Wicklung 57 ausgebildet.
Das Joch 59 ist um den Verbinder 58 befestigt.
Wenn der Wicklung 57 elektrische Energie zugeführt wird,
wird eine elektromagnetische Anziehungskraft im Kern 212 erzeugt,
wodurch das Nadelventil über
den Anker 213 bewegt wird. Die Wicklung 57 ist
mit einem Anschlussabschnitt 57a versehen. Das Joch 59 hat
Nuten 59a, 59b. Die Nut 59a ist an der
Stelle ausgebildet, welche dem Anschlussabschnitt 57a entspricht.
Die Nut 59b ist an der Stelle gegenüber der Nut 59a ausgebildet.
Magnetpfade werden an den Nuten 59a, 59b nicht
ausgebildet.
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Der
im zylindrischen Kern 212 ausgebildete Raum und der im
zylindrischen Anker 213 ausgebildete Raum werden als die
Mittelkanäle 214, 215 verwendet.
Zusätzlich
sind die zwei Durchgangsnuten 216, welche sich in Axialrichtung
des Injektors erstrecken, in der Innenfläche des magnetischen Rohrs 211 ausgebildet.
Die Durchgänge 216 sind
an Stellen ausgebildet, welche dem Anschlussabschnitt 57a entsprechen,
nämlich
an Stellen, welche den Nuten 59a, 59b entsprechen,
welche im Joch 59 ausgebildet sind.
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Die
Mittelkanäle 214, 215,
die im Kern 212 und dem Anker 213 ausgebildet
sind, und die Durchgänge 216,
die an der Innenfläche
des magnetischen Rohrs 211 ausgebildet sind, werden als
Kraftstoffkanalführung
verwendet.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der fünfzehnten
Ausführungsform
der Erfindung werden der im zylindrischen Kern 212 ausgebildete
Raum und der im zylindrischen Anker 213 ausgebildete Raum
als Mittelkanäle 214, 215 verwendet.
Ferner sind die Durchgangsnuten 216, welche sich in Axialrichtung
des Injektors erstrecken, an der Innenfläche des magnetischen Rohrs 211 ausgebildet.
Die Durchgangsnuten 216 sind an Stellen ausgebildet, welche
dem Anschlussabschnitt 57a der Wicklung 57 entsprechen,
nämlich an
Stellen, welche den Nuten 59a, 59b entsprechen, die
im Joch 59 ausgebildet sind. Die Mittelkanäle 214, 215 und
die Durchgangsnuten 216 werden als Kraftstoffkanalführung verwendet.
Entsprechend ist es nicht länger
notwendig, sowohl den Kern 212 als auch den Anker 213 in
einer Form auszubilden, welche durch Abschneiden der beiden Seitenabschnitte eines
Zylinders erhalten wird, um die Kraftstoffkanalführung zu bilden. Es ist deshalb
möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem zu schaffen. Da die als
Kraftstoffkanalführung
verwendeten Durchgangsnuten 216 an Stellen ausgebildet
sind, wo keine Magnetpfade ausgebildet werden, kann eine Reduzierung
in der Anziehungskraft verhindert werden.
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35 ist eine schematische Ansicht, welche einen
Kern und einen Anker eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine
Brennkraftmaschine gemäß einer
sechzehnten Ausführungsform der
Erfindung zeigt. Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Injektor im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der sechzehnten Ausführungsform
der Erfindung werden der in einem zylindrischen Kern 221 ausgebildete
Raum und der in einem zylindrischen Anker 222 ausgebildete
Raum als Mittelkanäle 223 bzw. 224 verwendet,
wie in 35 gezeigt ist. Ferner sind
die Durchgänge 225, 226 an
den Außenflächen des
Kerns 221 bzw. des Ankers 222 ausgebildet. Die
Durchgänge 225, 226 sind
ausgebildet, um bezüglich
der Achse des Kerns 221 und des Ankers 222 geneigt
zu sein. Alternativ sind Durchgänge 225, 226 in
einer Art Spirale bezüglich
der Achse des Kerns 221 und des Ankers 222 ausgebildet.
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Die
Mittelkanäle 223, 224 und
die geneigten Durchgänge 225, 226,
welche im Kern 221 bzw. Anker 222 ausgebildet
sind, werden als Kraftstoffkanäle verwendet
und der Kraftstoff strömt
durch die Durchgänge 225, 226 und
verwirbelt sich dabei.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der sechzehnten
Ausführungsform
der Erfindung sind die Mittelkanäle 223, 224 und
die Durchgänge 225, 226,
welche bezüglich
der Achse des Kerns 221 und des Ankers 222 geneigt
sind, im Kern 221 und im Anker 222 ausgebildet,
welche die Einspritzventil-Bewegungseinrichtung
bilden. Die Mittelkanäle 223, 224 und
die Durchgänge 225, 226 werden
als Kraftstoffkanäle
verwendet. Entsprechend kann die Kraftstoffkanalführung auf
einfache Weise ausgebildet werden, ohne dabei die Größen des
Kerns 221 und des Ankers 222 zu erhöhen. Ferner
ist die Kraftstofftemperatur im Injektor gleichmäßig, da der Kraftstoff durch
die Durchgänge 225, 226 strömt, während er
verwirbelt wird. Infolge dessen strömt der Kraftstoff geeignet
durch die Kraftstoffkanalführung,
während
er im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert und kann der Endabschnitt
des Injektors auf zuverlässige
Weise gekühlt
werden.
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36 ist eine vertikale Querschnittsansicht, welche
einen Kern und einen Anker eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
siebzehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Die Bauteile mit denselben Funktionen wie in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Injektor des Kraftstoffeinspritzsystems für eine Brennkraftmaschine gemäß der
siebzehnten Ausführungsform
der Erfindung ist, wie in 36 gezeigt,
der Kern 47 im magnetischen Rohr 46 befestigt
und der Anker 48 in Reihe mit dem Kern 47 mit
einem dazwischen gehaltenen vorbestimmten Abstand S angeordnet.
Der Anker 48 ist in Axialrichtung des Injektors bewegbar.
Der hintere Endabschnitt des Nadelventils 49 ist mit dem
Anker 48 verbunden. Die Druckfeder 54 ist zwischen
dem Einstellrohr 53 und dem Anker 48 angeordnet.
Die Mittelkanäle 66, 67 sind
innerhalb des Kerns 47 bzw. des Ankers 48 ausgebildet.
Zusätzlich
sind Durchgänge 70, 71 um
den Kern 47 bzw. den Anker 48 ausgebildet.
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Ein
aus nichtmagnetischem Material hergestelltes Dichtungsrohr (Kraftstoffdichtung) 231 ist
innerhalb des Kerns 47 und des Ankers 48 angeordnet. Das
Dichtungsrohr 231 ist an einem Ende am Anker 48 befestigt.
Das Dichtungsrohr 231 ist an seinem anderen Ende bezüglich des
Kerns 47 bewegbar. Das Dichtungsrohr 231 verhindert,
dass Kraftstoff zwischen den Mittelkanälen 66, 67 und
den Durchgängen 70, 71 durch
den Zwischenraum, der dem vorbestimmten Abstand S entspricht, austritt.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der siebzehnten
Ausführungsform
der Erfindung sind der Kern 47 und der Anker 48 im
magnetischen Rohr 46 angeordnet, wodurch die Mittelkanäle 66, 67 und
die Durchgänge 70, 71,
welche den Kraftstoffkanal bilden, ausgebildet werden. Zusätzlich ist
das Dichtungsrohr 231 innerhalb des Kerns 47 und
des Ankers 48 angeordnet, um fest die Innenflächen des
Kerns 47 und des Ankers 48 zu berühren, wodurch
verhindert wird, dass der Kraftstoff zwischen den Mittelkanälen 66, 67 und den
Durchgängen 70, 71 austritt.
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Entsprechend
kann die Kraftstoffkanalführung
auf einfache Weise ausgebildet werden, ohne dabei die Größen des
Kerns 47 und des Ankers 48 zu erhöhen. Es
ist deshalb möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem zu schaffen. Ferner verhindert
das Dichtungsrohr 231, dass der Kraftstoff zwischen den
Mittelkanälen 66, 67 und
den Durchgängen 70, 71 durch
den Zwischenraum, der dem Abstand S entspricht, austritt, was Temperaturschwankungen
des Kraftstoffs, der durch die Kraftstoffkanalführung strömt, unterdrückt. Infolge dessen wird der Endabschnitt
des Injektors zuverlässig
gekühlt.
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In
der siebzehnten Ausführungsform
der Erfindung ist das Dichtungsrohr 231 an einem Ende am Anker 48 befestigt
und ist das Dichtungsrohr 231 am anderen Ende bezüglich des
Kerns 47 bewegbar. Jedoch kann das Dichtungsrohr 231 an
einem Ende am Kern 47 befestigt werden und am anderen Ende
bezüglich
des Ankers 48 bewegbar sein. Alternativ kann das Dichtungsrohr
einstückig
mit entweder dem Kern 47 oder dem Anker 48 ausgebildet
sein und über
einen nichtmagnetischen Körper
bezüglich
des anderen aus Kern 47 und Anker 48 bewegbar
sein.
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37 ist eine vertikale Querschnittsansicht, welche
einen Kern und einen Anker eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
achtzehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die
in den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Injektor im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der achtzehnten Ausführungsform
der Erfindung ist wie in 37 gezeigt
eine aus elastischem Material hergestellte zylindrische Kraftstoffdichtung 232 innerhalb
des Kerns 47 und des Ankers 48 angeordnet, um
fest die Innenflächen
des Kerns 47 und des Ankers 48 zu berühren. Die
Kraftstoffdichtung 232 ist an einem Ende am Anker 48 befestigt.
Die Kraftstoffdichtung 232 kann am anderen Ende das einstückig mit
dem Kern 47 ausgebildete Einstellrohr 53 berühren. Die
Kraftstoffdichtung 232 verhindert, dass Kraftstoff zwischen den
Mittelkanälen 66, 67 und
den Durchgängen 70, 71 durch
den Spielraum, der dem vorbestimmten Abstand S entspricht, austritt.
Zu sätzlich
kann die Kraftstoffdichtung 232 ein Hochschnellen des Nadelventils 49 vermindern.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der achtzehnten
Ausführungsform
der Erfindung sind der Kern 47 und der Anker 48 im
magnetischen Rohr 46 angeordnet, wodurch die Mittelkanäle 66, 67 und
die Durchgänge 70, 71,
welche den Kraftstoffkanal bilden, ausgebildet werden. Ferner ist
die Kraftstoffdichtung 232 innerhalb des Kerns 47 und
des Ankers 48 angeordnet, um fest die Innenflächen des
Kerns 47 und des Ankers 48 zu berühren, wodurch
verhindert wird, dass der Kraftstoff zwischen den Mittelkanälen 66, 67 und den
Durchgängen 70, 71 austritt.
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Entsprechend
kann die Kraftstoffkanalführung
einfach ausgebildet werden, ohne dabei die Größen des Kerns 47 und
des Ankers 48 zu erhöhen. Es
ist somit möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem zu schaffen. Ferner verhindert
die Kraftstoffdichtung 232, dass der Kraftstoff zwischen
den Mittelkanälen 66, 67 und
den Durchgängen 70, 71 durch
den Spielraum, der dem Abstand S entspricht, austritt, was eine
Temperaturschwankung des Kraftstoffs, der durch die Kraftstoffkanalführung strömt, unterdrückt. Infolge
dessen wird der Endabschnitt des Injektors zuverlässig gekühlt. Wenn
sich das Nadelventil 49 bewegt, berührt der Endabschnitt der Kraftstoffdichtung 232 den
Kern 47 oder das Einstellrohr 53, wodurch ein
Zurückschnellen
des Nadelventils 49 vermindert wird. Infolge dessen wird
eine geeignete Kraftstoffmenge eingespritzt.
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38 ist eine vertikale Querschnittsansicht, welche
einen Kern und einen Anker eines Injektors in einem Kraftstoffeinspritzsystem
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einer
neunzehnten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die
in den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Injektor im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der neunzehnten
Ausführungsform
der Erfindung, wie sie in 38 gezeigt
ist, ist eine aus elastischem Material hergestellte zylindrische
Kraftstoffdichtung 233 innerhalb des Kerns 47 und
des Ankers 48 angeordnet, um die Innenflächen des
Kerns 47 und des Ankers 48 fest zu berühren. Die
Kraftstoffdichtung 233 ist an einem Ende mit dem Anker 48 verbunden.
Die Kraftstoffdichtung 233 ist am anderen Ende mit dem
Kern 47 verbunden. Ein Wölbungsabschnitt 234 ist
im Mittelabschnitt der Kraftstoffdichtung 233 ausgebildet.
Die Kraftstoffdichtung 233 verhindert, dass der Kraftstoff zwischen
den Mittelkanälen 66, 67 und
den Durchgängen 70, 71 durch
den Spielraum, der dem vorbestimmten Abstand S entspricht, austritt.
Die Kraftstoffdichtung 233 vermindert auch ein Zurückschnellen
des Nadelventils 49.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der neunzehnten
Ausführungsform
der Erfindung sind der Kern 47 und der Anker 48 im
magnetischen Rohr 46 angeordnet, wodurch die Mittelkanäle 66, 67 und
die Durchgänge 70, 71,
welche den Kraftstoffdurchgang bilden, ausgebildet werden. Ferner
ist die Kraftstoffdichtung 233 innerhalb des Kerns 47 und
des Ankers 48 angeordnet, um die Innenflächen des
Kerns 47 und des Ankers 48 fest zu berühren, wodurch
verhindert wird, dass der Kraftstoff zwischen den Mittelkanälen 66, 67 und
den Durchgängen 70, 71 austritt.
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Entsprechend
kann die Kraftstoffkanalführung
einfach ausgebildet werden, ohne dabei die Größen des Kerns 47 und
des Ankers 48 zu erhöhen. Es
ist somit möglich,
ein kompakteres Kraftstoffeinspritzsystem zu schaffen. Ferner verhindert
die Kraftstoffdichtung 233, dass der Kraftstoff zwischen
den Mittelkanälen 66, 67 und
den Durchgängen 70, 71 durch
den Spielraum, der dem Abstand S entspricht, austritt, was die Temperaturschwankung
des Kraftstoffs, der durch die Kraftstoffkanalführung strömt, unterdrückt. Infolge dessen wird der
Endabschnitt des Injektors zuverlässig gekühlt. Wenn sich das Nadelventil 49 bewegt,
biegt sicht die Kraftstoffdichtung 233 durch, wodurch ein
Zurückschnellen
des Nadelventils 49 vermindert wird. Infolge dessen kann
eine geeignete Kraftstoffmenge eingespritzt werden.
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39 ist eine Querschnittsansicht eines Injektors
in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß einer
zwanzigsten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. 40 ist eine Querschnittsansicht,
welche einen Kraftstoffzuführab schnitt
des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der zwanzigsten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Jede der 41 bis 44 ist
eine Querschnittsansicht eines modifizierten Beispiels des Kraftstoffzuführabschnitts
des Injektors im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der zwanzigsten Ausführungsform
der Erfindung. Die Bauteile mit denselben Funktionen wie die in
den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht
im Detail beschrieben.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der zwanzigsten
Ausführungsform
der Erfindung, wie sie in den 39 und 40 gezeigt
ist, ist das Kraftstoffeinführrohr 60 mit dem
hinteren Endabschnitt des magnetischen Rohrs 46 des Injektors 13 und
das Entlastungsrohr 61 mit dem hinteren Endabschnitt des
Kerns 47 verbunden, wodurch der Kraftstoffzulaufkanal 72 zwischen
dem Kraftstoffeinführrohr 60 und
dem Entlastungsrohr 61 und der Kraftstoffablaufkanal 73 innerhalb
des Entlastungsrohrs 61 ausgebildet wird. Der Kraftstoffzulaufkanal 72 hat
eine Kraftstoffeinführöffnung 241, welche
sich in der ersten Kammer 75 des Versorgungsrohrs 14 öffnet. Die
Kraftstoffeinführöffnung 241 öffnet sich
in der ersten Kammer 75 so, dass sie zur stromaufwärts gelegenen
Seite der ersten Kammer 75 weist. Ein erster Kraftstofffilter 242 ist
in der Kraftstoffeinführöffnung 241 angeordnet.
Der Kraftstoffablaufkanal 73 erstreckt sich in Axialrichtung
und steht in Strömungsmittelverbindung
mit der zweiten Kammer 76 des Versorgungsrohrs 14.
Ein zweiter Kraftstofffilter 243 ist an der Stelle angeordnet,
an welcher eine Strömungsmittelverbindung
zwischen dem Kraftstoffablaufkanal 73 und der zweiten Kammer 76 vorgesehen
ist.
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In
dem Injektor 13 gemäß der zwanzigsten Ausführungsform
der Erfindung wird eine Seitenzuführungskonfiguration auf der
Kraftstoffzulaufseite und eine Kopfendenzuführungskonfiguration auf der Kraftstoffablaufseite
angewandt. Die Kraftstoffkanalführung
ist im Injektor 13 ausgebildet. Durch den Injektor 13 wird
der Kraftstoff von der ersten Kammer 75 des Versorgungsrohrs 14 dem
in den Injektor 13 ausgebildeten Kraftstoffzulaufkanal 72 zugeführt, strömt durch
die Durchgänge 70, 71,
welche an den Außenflächen des
Kerns 47 und des Ankers 48 ausgebildet sind, den
Außenkanal 64,
der um das Nadelventil 49 ausgebildet ist, die Verbindungslöcher 65, den
Innenkanal 63, die Mittelkanäle 66, 67,
welche innerhalb des Kerns 47 und des Ankers 48 ausgebildet
sind, und den Kraftstoffablaufkanal 73 und wird dann zur
zweiten Kammer 76 des Versorgungsrohrs 14 abgelassen.
Die Kraftstofffilter 242, 243 sind im Kraftstoffzulaufkanal 72 bzw.
im Kraftstoffablaufkanal 73 angeordnet. In diesem Fall
ist der auf der Kraftstoffzulaufseite (Seitenzuführung) angeordnete erste Kraftstofffilter 242 ausgebildet,
indem ein Maschenfilterkörper 242b innerhalb
eines ringförmigen
Passungsrings 242a angebracht wird. Der erste Kraftstofffilter 242 ist
in einem Passungsabschnitt 241a der Kraftstoffeinführöffnung 241 befestigt.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der zwanzigsten
Ausführungsform
der Erfindung wird die Seitenzuführungskonfiguration
auf der Kraftstoffzulaufseite des Injektors 13 und die
Kopfendenzuführungskonfiguration auf
der Kraftstoffablaufseite des Injektors 13 angewandt. Die
Kraftstofffilter 242, 243 sind im Kraftstoffzulaufkanal 72 bzw.
dem Kraftstoffablaufkanal 73 angeordnet. Das Anordnen der
Kraftstofffilter 242, 243 auf der Kraftstoffzulaufseite
bzw. der Kraftstoffablaufseite des Injektors 13 ermöglicht es,
ausreichende Kraftstoffmengen zu- und abzuführen und auf zuverlässige Weise
zu verhindern, dass Fremdmaterial in den Injektor 13 eintritt.
Ferner ermöglicht
die Verwendung der verschiedenen Kraftstofffilter 242 und 243 auf
der Kraftstoffzulaufseite bzw. der Kraftstoffablaufseite, den Aufbau
jedes der Filter 242, 243 zu vereinfachen und
die Kosten zu reduzieren.
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In
der zwanzigsten Ausführungsform
der Erfindung wird der erste Kraftstofffilter 242 in die
Kraftstoffeinführöffnung 241 des
Kraftstoffzulaufkanals 72 eingepasst. Jedoch ist der Aufbau,
der zum Einpassen des ersten Kraftstofffilters 242 nicht
auf den Aufbau in der zwanzigsten Ausführungsform begrenzt. Beispielsweise
kann, wie in 41 gezeigt ist, ein Eingriffsabschnitt 241b im
Endabschnitt der Kraftstoffeinführöffnung 241 ausgebildet
sein und der erste Kraftstofffilter 242 am Eingriffsabschnitt 241b befestigt
werden. Alternativ kann, wie in 42 gezeigt
ist, der Kraftstofffilter 242 am Passungsabschnitt 241a und
dem Eingriffsabschnitt 241b durch ein Eingriffsteil 244 befestigt
werden. Alternativ kann, wie in 43 gezeigt
ist, ein Eingriffsabschnitt 241c an der Außenseite
der Kraftstoffeinführöffnung 241 ausgebildet
sein und der erste Kraftstofffilter 242 am Eingriffsabschnitt 241c durch
einen am ersten Kraftstofffilter 242 befestigten Haken 245 befestigt
werden. Alternativ kann, wie in 44 gezeigt
ist, ein konkaver Abschnitt 241d in der Kraftstoffeinführöff nung 241 ausgebildet
sein und der erste Kraftstofffilter 242 im konkaven Abschnitt 241d durch
ein Eingriffsteil 246 befestigt werden.
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45 ist eine Querschnittsansicht, welche einen
Verbindungsabschnitt zeigt, an welchem der Injektor mit dem Versorgungsrohr
in einem Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß einer
einundzwanzigsten Ausführungsform
der Erfindung verbunden ist. Die Bauteile mit denselben Funktionen
wie die in den oben beschriebenen Ausführungsformen werden mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht im Detail beschrieben.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der einundzwanzigsten Ausführungsform
der Erfindung ist, wie in 45 gezeigt
ist, das Kraftstoffeinführrohr 60 mit
dem hinteren Endabschnitt des magnetischen Rohrs 46 des
Injektors 13 und das Entlastungsrohr 61 mit dem
hinteren Endabschnitt des Kerns 47 verbunden, wodurch der
Kraftstoffzulaufkanal 72 zwischen dem Kraftstoffeinführrohr 60 und
dem Entlastungsrohr 61 und der Kraftstoffablaufkanal 73 innerhalb
des Entlastungsrohrs 61 ausgebildet wird. Dann ist der
hintere Endabschnitt des Injektors 13 mit dem Versorgungsrohr 14 verbunden
und ein Kraftstofffilter 251 am Verbindungsabschnitt montiert,
wodurch der Kraftstofffilter 251 zwischen der ersten Kammer 75 und
dem Kraftstoffzulaufkanal 72 und zwischen der zweiten Kammer 76 und
dem Kraftstoffablaufkanal 73 angeordnet ist.
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In
dem Kraftstofffilter 251 ist ein Halterohr 254 zwischen
ringförmigen
oberen und unteren Halteringen 252, 253 angeordnet,
sind das Halterohr 254 und die Halteringe 252, 253 durch
ein (nicht gezeigtes) Verbindungsteil verbunden und sind Filterkörper 255, 256 zwischen
den oberen und unteren Halteringen 252, 253 angeordnet.
Der Filterkörper 255 ist
außerhalb
und der Filterkörper 256 ist
innerhalb des Halterohrs 254 angeordnet. Dann ist der Kraftstofffilter 251 an
der Trennwand 74 und dem Flanschabschnitt 33 des
Versorgungsrohrs 14 befestigt, wodurch der Filterkörper 255 zwischen
der ersten Kammer 75 und dem Kraftstoffzulaufkanal 72 und
der Filterkörper 256 zwischen
der zweiten Kammer 76 und dem Kraftstoffablaufkanal 73 angeordnet
ist.
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In
dem Injektor 13 gemäß der einundzwanzigsten
Ausführungsform
der Erfindung ist eine Kraftstoffkanalführung ausgebildet. Durch die
Kraftstoffkanalführung
wird der Kraftstoff von der ersten Kammer 75 des Versorgungsrohrs 14 durch
den Filterkörper 255 des
Kraftstofffilters 251 dem im Injektor 13 ausgebildeten
Kraftstoffzulaufkanal 72 zugeführt, strömt nahe an die (nicht gezeigten)
Einspritzöffnung,
strömt durch
den Kraftstoffablaufkanal 73 und den Filterkörper 256 des
Kraftstofffilters 251 und wird zur zweiten Kammer 76 des
Versorgungsrohrs 14 abgelassen.
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In
dem Kraftstoffeinspritzsystem für
eine Brennkraftmaschine gemäß der einundzwanzigsten Ausführungsform
der Erfindung ist der Kraftstofffilter 251 am Verbindungsabschnitt
montiert, an welchem der hintere Endabschnitt des Injektors 13 und
das Versorgungsrohr 14 miteinander verbunden sind. Der Filterkörper 255 ist
zwischen der ersten Kammer 75 und dem Kraftstoffzulaufkanal 72 und
der Filterkörper 256 ist
zwischen der zweiten Kammer 76 und dem Kraftstoffablaufkanal 73 angeordnet.
Entsprechend ist ein Kraftstofffilter 251 mit zwei Filterkörpern 255, 256 so
angeordnet, dass der Filterkörper 255 auf
der Kraftstoffzulaufseite und der Filterkörper 256 auf der Kraftstoffablaufseite
angeordnet ist. Somit können bei
einfacher Montage ausreichende Kraftstoffmengen zu- und abgeführt werden.
Darüber
hinaus wird auf zuverlässige
Weise verhindert, dass Fremdmaterial in den Injektor 13 eintritt.
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In
den oben beschriebenen Ausführungsformen
wird das Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der Erfindung
bei verschiedenen Brennkraftmaschinen angewandt. Jedoch kann das
Kraftstoffeinspritzsystem gemäß der Erfindung
bei irgendeiner Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung, bei der
der Kraftstoff direkt in die Verbrennungskammern eingespritzt wird,
oder bei Brennkraftmaschinen mit Einlasseinspritzung, bei denen
der Kraftstoff in die Einlassöffnungen
eingespritzt wird, angewandt werden. Das Kraftstoffeinspritzsystem
gemäß der Erfindung
kann auch bei Brennkraftmaschinen angewandt werden, welche sowohl
Injektoren haben, die den Kraftstoff direkt in die Verbrennungskammern
einspritzen, als auch Injektoren, welche den Kraftstoff in die Einlassöffnungen einspritzen.
In jedem dieser Fälle
können
die gleichen Wirkungen wie die oben in den beschriebenen Ausführungsformen
erhaltenen Wirkungen erreicht werden.
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Wie
beschrieben strömt
der Kraftstoff im Kraftstoffeinspritzsystem für eine Brennkraftmaschine gemäß der Erfindung
konstant nahe an die Einspritzöffnung,
während
er im Kraftstoffeinspritzsystem zirkuliert, und kann ein Teil des
durch die Kraftstoffkanalführung
strömenden
Kraftstoffs von der Einspritzöffnung
eingespritzt werden. Das Kraftstoffeinspritzsystem gemäß der Erfindung
kann auf jeglichen Typ von Brennkraftmaschinen angewandt werden.