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DE102006038741A1 - Elastischer Befestiger - Google Patents

Elastischer Befestiger Download PDF

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DE102006038741A1
DE102006038741A1 DE200610038741 DE102006038741A DE102006038741A1 DE 102006038741 A1 DE102006038741 A1 DE 102006038741A1 DE 200610038741 DE200610038741 DE 200610038741 DE 102006038741 A DE102006038741 A DE 102006038741A DE 102006038741 A1 DE102006038741 A1 DE 102006038741A1
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DE
Germany
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head
shanks
fastener
shafts
distance
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200610038741
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Kaupp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fischerwerke GmbH and Co KG
Original Assignee
Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG filed Critical Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B19/00Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
    • F16B19/04Rivets; Spigots or the like fastened by riveting
    • F16B19/08Hollow rivets; Multi-part rivets
    • F16B19/10Hollow rivets; Multi-part rivets fastened by expanding mechanically
    • F16B19/1027Multi-part rivets
    • F16B19/1036Blind rivets
    • F16B19/1081Blind rivets fastened by a drive-pin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen elastischen, einstückigen Befestiger (1) aus Kunststoff (sog. Clip). Die Erfindung schlägt vor, den Befestiger (1) mit zwei hakenartig abgewinkelten Schäften (3) auszubilden, deren abgewinkelte Abschnitte (5) in gesetztem Zustand einen Lochrand hintergreifen und die beim Durchstecken durch ein Loch durch Torsion eines vom Kopf (2) des Befestigers (1) abstehenden Abschnitts der Schäfte (3) elastisch nach innen federn.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen elastischen Befestiger, der auch als Clip bezeichnet werden kann und der zu einer hintergreifenden Befestigung in einem Loch in einer Platte vorgesehen ist. Sein Anwendungszweck ist beispielsweise die Befestigung einer Schalldämmmatte an der Unterseite einer Motorhaube eines Kraftwagens oder die Befestigung eines Autohimmels an einer Dachunterseite eines Kraftwagens. Dazu wird der Befestiger durch die Schalldämmmatte oder den Autohimmel in ein Loch einer aus Blech tiefgezogenen Versteifungsrippe an der Unterseite der Motorhaube oder der Unterseite des Autodachs gesteckt. Dort rastet der Befestiger ein, er hintergreift einen Lochrand. Grundsätzlich lässt sich mit dem Befestiger auch eine Befestigungsmöglichkeit an einer Platte schaffen. Dazu kann der Befestiger einen Haken, eine Öse oder eine Möglichkeit zum Anschrauben einer Schraube oder einer Mutter aufweisen.
  • Ein derartiger Befestiger ist bekannt aus der Offenlegungsschrift DE 100 06 593 A1 . Der bekannte Befestiger ist ein einstückiges, elastisches Kunststoffteil mit einem plattenförmigen Kopf, von dessen Unterseite ein plattenförmiger Schaft senkrecht absteht. In axialer Richtung auf den Kopf gesehen erstrecken sich von dem Schaft bogenförmige Flügel, deren dem Kopf zugewandte Ränder Abstand vom Kopf aufweisen. Beim Eindrücken in ein Loch in einer Platte werden die Flügel des Schafts elastisch nach innen gedrückt und federn auf einer dem Kopf abgewandten Lochrückseite wieder auf. Mit ihren dem Kopf zugewandten Rändern hintergreifen die Flügel den Lochrand, so dass der Befestiger durch Einschnappen oder Einrasten an der Platte befestigt ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen solchen Befestiger mit niedriger Eindruckkraft zum Befestigen an der Platte vorzuschlagen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der erfindungsgemäße Befestiger, der ebenfalls insbesondere aus Kunststoff besteht, weist mindestens zwei mit Abstand voneinander angeordnete Schäfte auf, die vom Kopf abstehen. Nach einer Abwinklung verlaufen die Schäfte in etwa parallel und mit Abstand vom Kopf. „Abwinklung" ist allgemein dahingehend zu verstehen, dass die Schäfte ihre zunächst vom Kopf weg gerichtete Richtung in eine zum Kopf in etwa parallele Richtung ändern, wobei „in etwa parallel zum Kopf" einen dem Kopf zugewandten Rand oder eine dem Kopf zugewandte Fläche der Schäfte nach der Abwinklung betrifft. Ein dem Kopf abgewandter Rand oder eine dem Kopf abgewandte Fläche der Schäfte braucht nicht parallel zum Kopf sein. Die Abwinklung muss nicht wirklich ein Winkel sein. Der Schaft kann beispielsweise auch gebogen verlaufen. In Seitenansicht bilden die Schäfte durch die Abwinklung Winkel, Haken oder dgl. zum Hintergriff des Lochrands. Der abgewinkelte, in etwa parallel und mit Abstand vom Kopf des Befestigers verlaufende Teil der Schäfte verläuft in etwa einer Sehnenrichtung zum Kopf des Befestigers, sein Abstand von einer gedachten Mittelachse des Befestigers vergrößert sich mit zunehmendem Abstand von der Abwinklung. Durch diesen Verlauf wird der Hintergriff am Lochrand erreicht.
  • Beim Drücken des erfindungsgemäßen Befestigers mit seinen Schäften in ein Loch drückt ein Lochrand die abgewinkelten Abschnitte der Schäfte elastisch nach innen. Dazu und dabei werden die vom Kopf abstehenden Bereiche der Schäfte bis zur Abwinklung verwunden, d.h. tordiert. Die elastische Bewegung der abgewinkelten Bereiche der Schäfte ist näherungsweise ein Schwenken durch die elastische Torsion der vom Kopf abstehenden Bereiche der Schäfte, wozu eine vergleichsweise niedrige Kraft ausreicht.
  • Wenn die abgewinkelten Bereiche der Schäfte durch die Platte durchgetreten sind, federn die Schäfte wieder zurück in ihre Ausgangslage, d.h. ihre abgewinkelten Bereiche schwenken oder jedenfalls bewegen sich wieder nach außen und hintergreifen dadurch den Lochrand, so dass der Befestiger an der Platte befestigt ist. Ein Herausziehen des Befestigers aus dem Loch ist nicht wie das Einstecken durch ein nach innen Schwenken der abgewinkelten Bereiche seiner Schenkel verbunden mit einer Torsion der vom Kopf abstehenden Bereiche seiner Schenkel möglich. Eine Halte- oder Ausreißkraft des Befestigers ist deswegen trotz vergleichsweise niedriger Eindruckkraft hoch.
  • In axialer Richtung zum Kopf gesehen sind die Schenkel nach der Abwinklung bei einer Ausgestaltung der Erfindung U-förmig. Ein radial äußerer Schenkel des U ist der bereits beschriebene, in Sehnenrichtung des Kopfs verlaufende Schenkel. Der andere Schenkel des U befindet sich radial weiter innen und verläuft parallel zum radial inneren Schenkel des U des anderen Schafts des Befestigers.
  • Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Schäfte dem Kopf abgewandte Gleifflächen aufweisen, deren Abstand vom Kopf sich mit zunehmendem Abstand von der Mittelachse des Befestigers verringert. Die Gleitflächen können dem Kopf abgewandte Flächen oder Ränder der Schäfte sein. Als Gleitflächen werden sie in Anlehnung an gleitende Schiebelagerungen bezeichnet, weil die Gleifflächen der Schäfte beim Drücken des Befestigers in ein Loch am Lochrand entlanggleiten. Aufgrund ihres von innen nach außen zum Kopf hin abfallenden Verlaufs bewirken die Gleitflächen, dass die abgewinkelten Bereiche der Schäfte vom Lochrand wie beschrieben nach innen gedrückt werden, wenn der Befestiger in ein Loch gedrückt wird.
  • In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist der Befestiger achssymmetrisch, seine beiden Schäfte sind symmetrisch zur gedachten Mittelachse des Befestigers.
  • Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Kopf und/oder der Schaft in axialer Richtung federn. Der Schaft federt aufgrund seiner elastischen Dehnbarkeit. Der Kopf kann beispielsweise als kuppelförmig gewölbte Platte ausgebildet sein, um die gewünschte Elastizität zu erzielen. Die Schäfte stehen von der konkaven Seite des Kopfs ab. Durch die Elastizität in axialer Richtung ist eine Vorspannung des gesetzten Befestigers möglich, er hält spielfrei an der Platte.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen erfindungsgemäßen Befestiger in perspektivischer Darstellung schräg von unten;
  • 2 den Befestiger aus 1 in Achsrichtung gesehen von unten;
  • 3 den Befestiger aus 1 in Seitenansicht in gesetztem Zustand; und
  • 4 den Befestiger aus 1 in einer 3 entsprechenden Darstellung mit um 90° gedrehter Blickrichtung.
  • Der in der Zeichnung dargestellte, erfindungsgemäße Befestiger 1, der auch als Clip bezeichnet werden kann, besteht aus Kunststoff, ist einstückig und elastisch. Er weist einen kreisscheibenförmigen, kalottenförmig gewölbten Kopf 2 auf. Von einer konkaven Seite des Kopfs 2 stehen zwei Schäfte 3 ab, die mit Abstand voneinander angeordnet sind. Die Schäfte 3 weisen eine Abwinklung 4 auf, nach der sie Abschnitte 5 aufweisen, die in etwa parallel zum und mit Abstand vom Kopf 2 verlaufen. Genau genommen verläuft ein dem Kopf 2 zugewandter Rand 6 in etwa parallel zum Kopf 2, tatsächlich verläuft der Rand 6 etwas schräg zum Rand 2 und vergrößert seinen Abstand vom Kopf 2. In der Seitenansicht gemäß 3 bilden die Schäfte 3 mit den abgewinkelten Bereichen 5 Haken.
  • In der axialen Blickrichtung gemäß 2 verlaufen die abgewinkelten Abschnitte 5 etwas gewölbt in etwa in einer Sehnenrichtung zum Kopf 2. Dabei vergrößert sich ein Abstand der abgewinkelten Bereiche 5 von einer gedachten Mittelachse des Kopfs 2 mit zunehmendem Abstand der abgewinkelten Bereiche 5 von der Abwinklung 4 der Schäfte 3. Wie in 2 zu sehen, stehen die abgewinkelten Bereiche 5 der Schäfte 3 dadurch über einen in 2 mit einer Strichpunktlinie angedeuteten Lochrand 7 über. An der der gedachten Mittelachse fernen Enden sind die abgewinkelten Bereiche 5 der Schäfte 3 in der Ansicht gemäß 2 U-förmig nach innen abgewinkelt. Die abgewinkelten Bereiche 5 der Schäfte 3 bilden radial äußere Schenkel des U, radial innere Schenkel 8 der beiden Schäfte 3 verlaufen parallel zueinander.
  • Dem Kopf 2 abgewandte Ränder insbesondere der inneren Schäfte 8 bilden Gleitflächen 9, deren Abstand vom Kopf 2 mit zunehmendem Abstand von der gedachten Mittelachse des Kopfs 2 kleiner wird. Mit anderen Worten fallen die Gleitflächen 9 von innen nach außen in Richtung zum Kopf 2 ab.
  • Die Verwendung des Befestigers 1 wird anhand des in 3 und 4 dargestellten Verbindens zweier Platten 10, 11 erläutert, wobei die unter dem Kopf 2 des Befestigers 1 liegende Platte 10 beispielsweise eine Dröhnschutzmatte und die dem Kopf 2 abgewandt angeordnete Platte 11 eine Motorhaube bzw. eine tiefgezogene Versteifungsrippe an der Unterseite einer Motorhaube eines Kraftwagens sein kann. Beide Platten 10, 11 sind mit Löchern 12, 13 versehen, durch die die Schäfte 3 des Befestigers 1 bis zur Auflage des Kopfs 2 an der ihm zugewandt angeordneten Platte 10 gesteckt werden. Beim Stecken der Schäfte 3 in die Löcher 12, 13 der Platten 10, 11 gelangen die Gleitflächen 9 in Anlage an den Lochrand 7 des Lochs 13 mit dem kleineren Durchmesser. Die Gleitflächen 9 sind, wie bereits ausgeführt, die dem Kopf 2 abgewandten Ränder der Schäfte 3. Die Gleitflächen 9 verlaufen von innen nach außen in Richtung des Kopfs 2 abfallend, d.h. ihr Abstand vom Kopf 2 verkleinert sich von innen nach außen. Mit „innen" ist ein kleiner Abstand von der gedachten Mittelachse des Kopfs 2 und des Befestigers 1 gemeint. Ein Berührpunkt der Gleitflächen 9 mit dem Lochrand 7 ist in 1 mit dem Strichpunktpfeil 14 dargestellt, er bewegt sich entlang der Gleitfläche 9 von innen nach außen. Aufgrund des in Richtung des Kopfs 2 fallenden Verlaufs der Gleitflächen 9 drückt der Lochrand 7 die abgewinkelten Abschnitte 5 der Schäfte 3 nach innen. Die Bewegung der Abschnitte 5 nach innen ist eine Schwenkbewegung um die vom Kopf 2 abstehenden Abschnitte der Schäfte 3 bis zur Abwinklung 4 durch elastische Torsion der vom Kopf 2 abstehenden Abschnitte. Die Schwenkbewegung der abgewinkelten Abschnitte 5 ist in 2 erkennbar, dort ist mit Strichpunktlinien die Endlage, also die am weitesten nach innen geschwenkte Lage der abgewinkelten Abschnitte 5 der Schäfte 3 dargestellt. Die abgewinkelten Abschnitte 5 der Schäfte 3 werden elastisch so weit nach innen geschwenkt, dass sie durch die Löcher 12, 13 durchtreten.
  • Nach dem Durchtritt durch die Löcher 12, 13 federn die Schäfte 3 wieder nach außen, d.h. ihre abgewinkelten Abschnitte 5 schwenken nach außen, so dass sie die dem Kopf 2 des Befestigers 1 abgewandt angeordnete Platte 11 hintergreifen, wie es in 2 und 3 zu sehen ist. Der Befestiger 1 ist gesetzt, er verbindet die beiden Platten 10, 11 miteinander.
  • Durch den zum Kopf 2 schrägen Verlauf der dem Kopf 2 zugewandten Ränder 6 der abgewinkelten Abschnitte 5 der Schäfte 3, deren Abstand vom Kopf 2 von innen nach außen größer wird, passt sich der Befestiger 1 an unterschiedlich dicke Platten 10, 11 an: nach Durchtritt durch die Löcher 12, 13 federn, d.h. schwenken die abgewinkelten Abschnitte 5 der Schäfte 3 so weit nach außen, bis ihre dem Kopf 2 zugewandten Ränder 6 an der den Kopf 2 abgewandt angeordneten Platte 11 anliegt.
  • Beim Eindrücken des Befestigers 1 in die Löcher 12, 13 der Platten 10, 11 wird der Kopf 2 elastisch abgeplattet, seine Wölbung verringert sich. Dadurch wird eine Vorspannung in axialer Richtung aufgebaut, die abgewinkelten Schäfte 3 beaufschlagen die Platten 10, 11 mit einer Vorspannung gegen den Kopf 2 des Befestigers 1. Da die Vorspannung auch zwischen den Platten 10, 11 wirksam ist, werden diese aneinander gedrückt, die Platten 10, 11 und der Befestiger 1 sind spiel- und klapperfrei miteinander verbunden.
  • Der Befestiger 1 und seine Schäfte 3 sind achssymmetrisch bezüglich seiner gedachten Mittelachse.
  • Die abgewinkelten Schäfte 3 sind plattenförmig und zur Bildung des U gefaltet geformt. Eine Plattenebene erstreckt sich senkrecht zum Kopf 2. Die Schäfte 3 haben dadurch eine hohe Steifigkeit in axialer Richtung zum Kopf 1, also in der Richtung, in der sie bei einer Befestigung, beispielsweise zum Verbinden der Platten 10, 11, beaufschlagt werden. Die elastische Verformung der Schäfte 3 beim Durchstecken durch die Löcher 12, 13 der Platten 10, 11 erfolgt wie beschrieben durch Torsion der vom Kopf 2 abstehenden Abschnitte der Schäfte 3 bis zur Abwinklung 4, also senkrecht zur Plattenebene. In dieser Richtung sind die Schäfte 3 aufgrund ihrer Plattenform weniger steif, insbesondere lassen sie sich mit vergleichsweise geringer Kraft tordieren um die zum Durchstecken durch die Löcher 12, 13 erforderliche Schwenkbewegung ihrer abgewinkelten Abschnitte 5 zu ermöglichen. Das Stecken des Befestigers 1 in und durch die Löcher 12, 13 der Platten 10, 11 ist dadurch mit vergleichsweise niedriger Kraft möglich, insbesondere ist die erforderliche Eindruckkraft weitgehend unabhängig von der Befestigungskraft, mit der der Befestiger 2 die Platten 10, 11 aneinander hält, die Befestigungskraft kann ein Mehrfaches höher als die Eindruckkraft des Befestigers 1 sein.

Claims (5)

  1. Elastischer Befestiger, mit einem Kopf (2), von dem zwei mit Abstand voneinander angeordnete Schäfte (3) abstehen, die nach einer Abwinklung (4) in etwa parallel zum Kopf (2) und mit Abstand vom Kopf (2) und in etwa in einer Sehnenrichtung verlaufen, wobei sich ein Abstand der Schäfte (3) vom Kopf (2) aus gesehen nach der Abwinklung (4) von einer gedachten Mittelachse des Befestigers (1) vergrößert.
  2. Befestiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäfte (3) in axialer Richtung zum Kopf (2) gesehen U-förmig sind, wobei ein radial äußerer Schenkel (5) des U in der beschriebenen Sehnenrichtung und der andere, radial innere Schenkel (8) in etwa parallel zum radial inneren Schenkel (8) des U des anderen Schafts (3) des Befestigers (1) verläuft.
  3. Befestiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäfte (3) vom Kopf (2) abgewandte Gleitflächen (9) aufweisen, deren Abstand vom Kopf (2) sich mit zunehmendem Abstand von der Mittelachse des Befestigers (1) verringert.
  4. Befestiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäfte (3) achssymmetrisch sind.
  5. Befestiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (2) und/oder die Schäfte (3) in axialer Richtung federn.
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8127 New person/name/address of the applicant

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