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DE102006038684A1 - Anlage zum Behandeln, insbesondere zum kataphoretischen Tauchlackieren, von Gegenständen - Google Patents

Anlage zum Behandeln, insbesondere zum kataphoretischen Tauchlackieren, von Gegenständen Download PDF

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DE102006038684A1
DE102006038684A1 DE200610038684 DE102006038684A DE102006038684A1 DE 102006038684 A1 DE102006038684 A1 DE 102006038684A1 DE 200610038684 DE200610038684 DE 200610038684 DE 102006038684 A DE102006038684 A DE 102006038684A DE 102006038684 A1 DE102006038684 A1 DE 102006038684A1
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Jozef Dr. Ezechias
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Eisenmann Anlagenbau GmbH and Co KG
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Abstract

Es wird eine Anlage (10) insbesondere zum kataphoretischen Tauchlackieren von Gegenständen beschrieben. Eine Transporteinrichtung (14) mit einem verfahrbaren Fahrwerk (16) führt die Gegenstände durch die Anlage (10) und bringt sie dabei in einen Behandlungsbehälter (12) ein und aus, in dem sie mit einer Behandlungsflüssigkeit beaufschlagbar sind. An das Fahrwerk (16) ist mindestens ein Schwenkarm (26) angelenkt, mit mindestens einer Halterung für die Gegenstände. Zur Übertragung einer Antriebskraft (F<SUB>A</SUB>) von einem Antrieb auf den Schwenkarm (26) zum Schwenken des Schwenkarms (26) ist mindestens eine Kraftübertragungseinrichtung (30) vorgesehen. Diese verfügt über wenigstens einen mit dem Antrieb translatorisch bewegbaren Körper (32), der wenigstens eine gegenüber seiner Bewegungsrichtung (18) geneigte Fläche (36) aufweist, die von außen betrachtet konkav gekrümmt ist. Wenigstens eine Rolle (38), deren Drehachse (42) parallel zur Schwenkachse (24) des Schwenkarms (26) beabstandet von dieser angeordnet ist, ist mit dem Schwenkarm (26) mittelbar oder unmittelbar fest verbunden. Sie rollt beim translatorischen Bewegen des Körpers (32) auf dessen geneigter Fläche (36) in Neigungsrichtung ab und schwenkt dabei den Schwenkarm (26) um seine Schwenkachse (24).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Behandeln, insbesondere zum kataphoretischen Tauchlackieren, von Gegenständen, insbesondere von Fahrzeugkarosserien, mit
    • a) wenigstens einem Behandlungsbehälter, in dem die Gegenstände mit einer Behandlungsflüssigkeit beaufschlagbar sind;
    • b) wenigstens einer Transporteinrichtung, welche die Gegenstände durch die Anlage führt, diese dabei in den Behandlungsbehälter ein- und ausbringt und ihrerseits umfasst: – ein entlang des Bewegungsweges der Gegenstände verfahrbares Fahrwerk; – mindestens einen an dem Fahrwerk angelenkten Schwenkarm; – mindestens eine an dem Schwenkarm angebrachte Halterung für mindestens einen Gegenstand; – mindestens eine Kraftübertragungseinrichtung zur Übertragung einer Antriebskraft vom einem Antrieb auf den Schwenkarm zum Schwenken des Schwenkarms.
  • In Lackieranlagen für Fahrzeugkarosserien, jedoch auch für andere Gegenstände, gibt es eine Vielzahl von Behandlungsbehältern, in denen die Gegenstände mit einer Be handlungsflüssigkeit beaufschlagt werden. Unter "Beaufschlagung" wird hier sowohl das Schwallen und das Bespritzen als auch das Eintauchen der Gegenstände mit der beziehungsweise in die Behandlungsflüssigkeit verstanden. "Schwallen" ist ein Vorgang, bei dem verhältnismäßig große Mengen Behandlungsflüssigkeit auf die Gegenstände pro Zeiteinheit aufgebracht werden. Ein solches Schwallen wird beispielsweise zur Grobreinigung von Fahrzeugkarosserien in der sogenannten Vorbehandlungszone eingesetzt. Unter Bespritzen wird die Erzeugung eines sehr feinen Sprühnebels verstanden, der in alle Winkel, Ritzen und sonstigen unzugänglichen Stellen der behandelnden Gegenstände eindringt. Derartige Spritzvorgänge finden beispielsweise sowohl zur Reinigung als auch zur Phosphatierung, Passivierung oder Aktivierung von Oberflächen sowie zum Abspülen einer Behandlungsflüssigkeit statt. Beim Eintauchen werden die Gegenstände, wie der Name besagt, unter den Flüssigkeitsspiegel eines Bades der Behandlungsflüssigkeit gebracht. Eintauchvorgänge finden sich beispielsweise ebenfalls beim Reinigen und den sonstigen in der Vorbehandlungszone stattfindenden Prozessen, aber auch im Lackiervorgang selbst.
  • Von besonderer Bedeutung bei derartigen Anlagen ist die Art und Weise, wie die Gegenstände durch die Anlage hindurchgeführt und in die einzelnen Behandlungsbehälter ein- beziehungsweise aus diesen ausgebracht werden. Die dabei eingesetzte Kinematik der Gegenstände sollte zum ersten sicherstellen, dass die Gegenstände in optimaler Weise von der Behandlungsflüssigkeit erreicht, aber auch wieder vollständig von der Behandlungsflüssigkeit befreit werden können. Zum zweiten sollte die Kinematik der Gegenstände so sein, dass die Länge der einzelnen Behandlungsbehälter und damit auch die Länge der Gesamtanlage möglichst kurz bleibt.
  • Aus der DE 102 10 941 A1 ist eine Anlage der eingangs genannten Art bekannt. Die Bewegungsfreiheitsgrade, welche der in der bekannten Anlage eingesetzte Transportwagen für die Gegenstände zur Verfügung stellt, erfüllt die oben genannten Anforderungen. Die Kraft, die zum Verschwenken von zwei parallelen Schwenkarmen erforderlich ist, wird hier mit zwei Getriebemotoren jeweils über eine Gewindespindel auf eine entsprechende Gewindemuffe übertragen, welche über ein Gestänge und eine Welle mit den beiden Schwenkarmen verbunden ist. Der Verlauf des Antriebsmomentes für die Schwenkarme ist hier von deren Schwenkwinkel gegenüber der Vertikalen beziehungsweise der Horizontalen abhängig und ist nicht linear. Die Getriebemotoren müssen daher für die maximal erforderliche Antriebskraft dimensioniert sein und sind ansonsten deutlich überdimensioniert. Um die Antriebskraft möglichst gering zu halten, sind hier luftgefüllte Balgen oder Federn als Energiespeicher vorgesehen, welche beim Absenken des jeweiligen Gegenstandes komprimiert werden und die freiwerdende Energie zwischenspeichern. Bei der Aufwärtsbewegung des Gegenstandes ist die zwischengespeicherte Energie wieder abrufbar.
  • Eine weitere aus der DE 101 03 837 B4 bekannte Anlage verwendet Gegengewichte, die an den dem jeweiligen Gegenstand gegenüberliegenden Enden der Schwenkarme befestigt sind, um die erforderliche Antriebskraft möglichst gering zu halten. Zum Halten der Gegengewichte ist ein Gestänge erforderlich. Auch hier ist der Verlauf des Antriebsmomentes für die Schwenkarme von dem Schwenkwinkel gegenüber der Vertikalen beziehungsweise der Horizontalen abhängig und nicht linear.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Anlage der eingangs genannten Art so zu gestalten, dass ein möglichst konstanter Verlauf der erforderlichen Antriebskraft über den gesamten Schwenkvorgang realisierbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Kraftübertragungseinrichtung aufweist:
    • c) wenigstens einen mit dem Antrieb translatorisch bewegbaren Körper, der wenigstens eine gegenüber seiner Bewegungsrichtung geneigte Fläche aufweist, die von außen betrachtet konkav gekrümmt ist;
    • d) wenigstens eine Rolle, deren Drehachse parallel zur Schwenkachse des Schwenkarms beabstandet von dieser angeordnet und mit dem Schwenkarm mittelbar oder unmittelbar fest verbunden ist und die beim translatorischen Bewegen des Körpers auf dessen geneigter Fläche abrollt und dabei den Schwenkarm um seine Schwenkachse schwenkt.
  • Erfindungsgemäß ist also eine Art Kulissenführung vorgesehen, die die Form einer speziell gekrümmten, geneigten Oberfläche eines Körpers aufweist, auf der die Rolle mit minimalen Reibungsverlusten abläuft, über die die Antriebskraft zum Schwenkarm übertragen wird. Durch das spezielle Krümmungsprofil der geneigten Fläche wird in erheblichem Maße kompensiert, dass das Drehmoment, welches von dem Gewicht der Gesamtlast auf den Schwenkarm ausgeübt wird, eine Funktion des Schwenkwinkels, insbesondere eine Sinusfunktion, ist. Die erforderlich Antriebskraft ist so über den gesamten Schwenkverlauf immer nahezu konstant. Dies hat den Vorteil, dass das Antriebsmittel optimal dimensioniert sein kann. Über den Neigungsgrad der geneigten Fläche kann die Übersetzung zwischen der Hubkraft und der Antriebskraft vorgegeben werden.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann das Krümmungsprofil der geneigten Fläche abhängig von der Last, der Antriebskraft und der Anfangsposition der Rolle auf der geneigten Fläche bezüglich der Schwenkachse vorgegeben sein. Dies hat den großen Vorteil, dass eine optimale Kompensation der Schwenkwinkelabhängigkeit des Lastdrehmoments erreicht wird.
  • Um bei einer Umkehr der Richtung der Hubkraft, beispielsweise wenn der Gegenstand von Außen vertikal angehoben wird, die Rolle entlang der geneigten Fläche zu führen, kann auf der Seite der Rolle, die der geneigten Fläche gegenüberliegt, parallel zur geneigten Fläche eine Führungsfläche zur Führung der Rolle angeordnet sein, deren Profil im Wesentlichen dem der geneigten Fläche entspricht.
  • Ferner kann die Rolle über einen Schwenkhebel mit dem Schwenkarm verbunden sein. Auf diese Weise können der Keil und die Rolle beabstandet vom Schwenkarm untergebracht sein. Beispielsweise können der Keil und die Rolle geschützt vor einer Behandlungsflüssigkeit seitlich des Behandlungsbehälters angeordnet sein. Die Behandlungsflüssigkeit innerhalb des Behandlungsbehälters, auch der Lack, kann so aggressiv sein, dass die Rolle und die Antriebseinrichtung dieser Behandlungsflüssigkeit nicht ausgesetzt sein sollten. Der Schwenkarm dagegen kann so unempfindlich ausgeführt werden, dass er durch die Behandlungsflüssigkeit keinen Schaden nimmt.
  • Um die Gegenstände einfach durch die Anlage zu führen, kann die Transporteinrichtung ein rollender oder gleitender Transportwagen sein. Bei einem rollenden Transportwagen sind die Reibungsverluste geringer, wohingegen ein gleitender Transportwagen weniger anfällig insbesondere gegenüber aggressiven Behandlungsflüssigkeiten ist.
  • Besonders vorteilhaft kann die Halterung an dem Schwenkarm angelenkt sein. Auf diese Weise kann der Gegenstand zusätzlich relativ zum Schwenkarm geschwenkt werden. Er kann so auch beim Schwenken des Schwenkarms in einer bestimmten Ausrichtung im Raum gehalten werden.
  • Bei Verwendung einer angelenkten Halterung empfiehlt es sich, unabhängig voneinander betätigbare Antriebe für die Schwenkung des Schwenkarmes und der Halterung vorzusehen, so dass die Lage des Gegenstands im Raum innerhalb der durch die Transporteinrichtung vorgegebenen Grenzen flexibel wählbar ist.
  • Bei schweren Gegenständen kann der Schwenkarm mit einer Gewichts-Ausgleichseinrichtung zusammenwirken, mit welcher die Kraft, die zum Verschwenken des Schwenkarms erforderlich ist, reduziert werden kann.
  • Besonders bevorzugt wird in dieser Hinsicht, dass die Gewichts-Ausgleichseinrichtung einen Energiespeicher umfasst, welcher in der Lage ist, die bei dem Absenken des Gegenstandes frei werdende Energie insbesondere durch elastische Verformung eines Mediums zwischenzuspeichern und aus dem die zwischengespeicherte Energie zur Unterstützung der Aufwärtsbewegung des Gegenstandes wieder abrufbar ist.
  • Alternativ oder zusätzlich kann der Schwenkarm ein Ausgleichsgewicht tragen, wodurch die Antriebskraft, welche zum Verschwenken des Schwenkarms erforderlich ist, weiter verringert wird.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigen
  • 1 schematisch in isometrischer Darstellung eine Anlage zum Tauchlackieren von Fahrzeugkarosserien mit einer Transporteinrichtung, deren Schwenkarme angehoben sind;
  • 2 schematisch die Anlage aus 1 mit abgesenkten Schwenkarmen;
  • 3 schematisch die Anlage aus 2 in der Seitenansicht;
  • 4 schematisch die Anlage aus 1 in der Seitenansicht;
  • 5 schematisch die Transporteinrichtung aus 1 in der Draufsicht;
  • 6 schematisch die Transporteinrichtung aus 1 in der Rückansicht;
  • 7 schematisch die Transporteinrichtung aus 1 in der Seitenansicht;
  • 8 schematisch im Detail die Transporteinrichtung aus 1 in isometrischer Darstellung;
  • 9 schematisch im Detail die Transporteinrichtung aus 2 in isometrischer Darstellung;
  • 10 schematisch ein kinematisches Modell einer Kraftübertragungseinrichtung einer zu der in 1 bis 9 ähnlichen Anlage.
  • In den 1 bis 9 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 versehenen Anlage zum kataphoretischen Tauchlackieren von nicht gezeigten Fahrzeugkarosserien dargestellt.
  • Die Anlage 10 umfasst einen Behandlungsbehälter 12, in den 1 bis 4 unten, der bis zu einem bestimmten Pegel mit einer nicht gezeigten Behandlungsflüssigkeit gefüllt ist.
  • Oberhalb des Behandlungsbehälters 12 befindet sich ein Transportwagen 14, welcher die Fahrzeugkarosserien durch die Anlage 10 führt.
  • Der Transportwagen 14 weist ein weiter unter näher beschriebenes Fahrwerk 16 auf, mit dem er in bekannter Weise in Richtung eines Pfeils 18 entlang des Bewegungsweges der Fahrzeugkarosserien, in den 1 und 2 von links oben nach rechts unten beziehungsweise in den 3 und 4 von links nach rechts, verfahrbar ist.
  • Der Transportwagen 14 besitzt zwei in Bewegungsrichtung 18 sich erstreckende Längstraversen 20, an deren Unterseiten jeweils zwei nicht gezeigte Doppelräder um eine horizontale Achse drehbar gelagert sind. Die Doppelräder befinden sich unter entsprechenden Aussparungen 22 in Bewegungsrichtung 18 vorne beziehungsweise hinten an den Längstraversen 20. Zusätzlich sind die Doppelräder mit Hilfe eines nicht gezeigten Drehschemels um eine vertikale Achse drehbar, so dass die Ausrichtung der Doppelräder gegenüber der jeweiligen Längstraverse 20 verändert werden kann.
  • Die Doppelräder rollen auf entsprechenden nicht gezeigten Laufflächen ab. Die Laufflächen sind auf zwei bekannten, parallelen I-Profilträgern angebracht, welche in Bewegungsrichtung 18 verlaufend montiert sind. Die I-Profilträger werden von einem nicht dargestellten Stahlbau getragen. Die Doppelräder sind in bekannter Weise so geführt, dass sie dem Verlauf der Laufflächen folgen.
  • Die Doppelräder des Transportwagens 14 sind selbst nicht angetrieben. Der Vorwärtstrieb des Transportwagens 14 erfolgt vielmehr über gesonderte bekannte, ebenfalls nicht gezeigte Pressrollenantriebe.
  • Die beiden Längstraversen 20 sind miteinander durch eine Welle 24 verbunden, die senkrecht zur Bewegungsrichtung 18 verläuft und oben an den beiden Längstraversen 20 gelagert ist. Auf der Welle 24 sind zwei parallele Schwenkarme 26 drehschlüssig angebracht, an deren von der Welle 24 entfernten Enden in dortigen Bohrungen 28 jeweils eine nicht gezeigte Lasche in bekannter Weise über einen nicht gezeigten Getriebemotor antreibbar verschwenkbar gelagert ist.
  • Die von den Schwenkarmen 26 entfernten Enden der Laschen sind in bekannter, nicht gezeigter Weise durch eine senkrecht zur Bewegungsrichtung 18 verlaufende Quertraverse miteinander verbunden, die ihrerseits starr mit dem mittleren Bereich einer ebenfalls nicht dargestellten Tragplattform für die Fahrzeugkarosserie in Verbindung steht.
  • Der in Bewegungsrichtung 18 rechte Endbereich der Welle 24 ist mit einer Kraftübertragungseinrichtung 30 verbunden, mit der zum Schwenken der Schwenkarme 26 in einer nachfolgend im einzelnen geschilderten Weise eine Antriebskraft, deren Richtung in den 2, 3 und 9 durch einen Pfeil FA angedeutet ist, von einem nicht gezeigten Schwenkarmantrieb auf die Schwenkarme 26 übertragbar ist. Die Länge des Pfeils FA steht nicht im Zusammenhang mit dem Betrag der Antriebskraft.
  • Die Kraftübertragungseinrichtung 30 ist folgendermaßen aufgebaut: Sie umfasst einen mit dem Schwenkarmantrieb translatorisch in Bewegungsrichtung 18 bewegbaren Keil 32. Der Keil 32 befindet sich auf der der in Bewegungsrichtung 18 linken Längstraverse 20 abgewandten Außenseite der rechten Längstraverse 20. Der Keil 32 hat etwa das Profil eines rechtwinkligen Dreiecks, welches sich senkrecht zur Welle 24 ausdehnt. Eine die untere Seite des Keils 32 definierende Kathete verläuft dabei in Bewegungsrichtung 18. Auf der unteren Seite wird der Keil 32 auf einer Keilführung geführt, welche durch zwei Führungskörper 34 angedeutet ist, die seitlich an der Außenseite der rechten Längstraverse 20 befestigt sind und eine gerade Führung des Keils 32 zulassen.
  • Die Hypotenuse des Dreiecks definiert die Oberseite des Keils 32. Dort hat der Keil 32 eine gegen die Bewegungsrichtung 18 geneigte Fläche 36. Die geneigte Fläche 36 ist von oben betrachtet konkav gekrümmt.
  • Der Keil 32 ist im Weiteren mit einer nicht gezeigten geschlossenen Antriebskette verbunden, welche sich entlang der rechten Längstraverse 20 zwischen den Aussparungen 22 erstreckt und im Bereich der Aussparungen 22 jeweils über ein nicht dargestelltes Kettenrad umgelenkt ist. Eines der Kettenräder wird über ein entsprechendes Getriebe durch einen Elektromotor angetrieben.
  • Oben auf der geneigten Fläche 36 liegt eine Rolle 38 auf, die am Ende eines Schwenkhebels 40 drehbar befestigt ist. Die Drehachse 42 der Rolle 38 verläuft parallel zur Achse der Welle 24. Der Schwenkhebel 40 ist seinerseits fest mit dem Endbereich der Welle 24 verbunden, welche so seine Schwenkachse bildet, und erstreckt sich parallel zu den Schwenkarmen 26.
  • Die Rolle 38 wird durch die Last, deren Richtung durch Pfeile FN angedeutet ist, gegen die geneigte Fläche 36 gepresst, welche sich im Wesentlichen aus der Gewichtskraft der Fahrzeugkarosserie, der diese tragenden Komponenten und der Schwenkarme 26 zusammensetzt und an den Schwenkarmen 26 angreifend über die Welle 24 und den Schwenkhebel 40 übertragen wird. Die Länge der Pfeile FN steht nicht im Zusammenhang mit dem Betrag der Last. Wenn das hohe Ende des Keils 32 sich unter der Rolle 38 befindet, wie dies in 1 und 4 bis 8 gezeigt ist, hält die Rolle 38 die Schwenkarme 26 und mit diesen die Fahrzeugkarosserie in der oberen Position. Wird nun der Keil 32 translatorisch horizontal in Bewegungsrichtung 18, in den 1 bis 9 nach rechts beziehungsweise nach rechts unten, unter der Rolle 38 weggezogen, so rollt diese der Last FN nachfolgenden auf der geneigten Fläche 36 des Keils 32 nach schräg unten ab. Dabei schwenken der Schwenkhebel 40 und über die Welle 24 die Schwenkarme 26 nach unten in die abgesenkte Position; diese abgesenkte Position ist in den 2, 3 und 9 gezeigt.
  • Um die Schwenkarme 26 wieder nach oben zu schwenken, also die Fahrzeugkarosserie anzuheben, wird der Keil 32 mit der vom Schwenkarmantrieb erzeugten, über die Antriebs kette übermittelten Antriebskraft FA (2, 3 und 9) in die entgegengesetzte Richtung, also entgegen der Bewegungsrichtung 18 translatorisch unter der Rolle 38 verschoben. Die Rolle 38 wird so an der geneigten Fläche 36 hangaufwärts abrollend relativ zum Keil 32 schräg nach oben gedrückt und der Schwenkhebel 40 und die Schwenkarme 26 werden mit ihr um die Achse der Welle 24 nach oben geschwenkt.
  • Das Krümmungsprofil der geneigten Fläche 36 ist abhängig von der Last FN, der Antriebskraft FA und der Anfangsposition der Rolle 38 auf der geneigten Fläche 36 bezüglich der Schwenkachse des Schwenkhebels 40, also der Achse der Welle 24, vorgegeben, derart, dass das Verhältnis der erforderlichen Antriebskraft FA zur Nutzlast FN insbesondere beim Hochschwenken der Schwenkarme 26 während des gesamten Schwenkvorgangs konstant ist. Der Schwenkvorgang ist dann mit einem während des gesamten Schwenkvorgangs konstanten Motordrehmoment des Schwenkarmantriebs realisierbar. Bei konstanter translatorischer Antriebsgeschwindigkeit des Keils 32 ist dann auch die vertikale Hubgeschwindigkeit für die Fahrzeugkarosserie konstant.
  • Die Übersetzung der Antriebskraft FA zur Nutzlast FN und die maximale Hubhöhe sind durch die Neigung der geneigten Fläche 36 und deren Ausdehnung in Bewegungsrichtung 18 des Keils 32 und damit seines maximalen Verschiebungsbereiches und die Längen des Schwenkhebels 40 und der Schwenkarme 36 vorgegeben und können durch Variation dieser Parameter verändert werden.
  • Das hierfür erforderliche Krümmungsprofil kann mit Hilfe eines geeigneten Algorithmus berechnet werden. Hierzu geeignete Gleichungen werden nachfolgend anhand eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Anlage näher erläutert.
  • In 10 ist ein nicht maßstabsgetreues kinematisches Modell einer zu der Kraftübertragungseinrichtung 30 des ersten, in 1 bis 9 beschriebenen Ausführungsbeispiels ähnlichen Kraftübertragungseinrichtung 130 des zweiten Ausführungsbeispiels dargestellt. Diejenigen Element, die zu denen des ersten Ausführungsbeispiels ähnlich sind, sind mit denselben Bezugszeichen zuzüglich 100 versehen. Der Schwenkhebel 140 ist hier in einer anderen Orientierung zur Welle 124 angeordnet, als dies bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Fall ist.
  • Der Keil 132' ist in 10 rechts gestrichelt in einer Anfangsposition gezeigt, in der der Schwenkarm 126' abgesenkt ist. In der Anfangsposition befindet sich die Rolle 138' am Fuß der geneigten Fläche 136'. Links ist derselbe Keil 132 in einer Position mit etwas angehobenem Schwenkarm 126 gezeigt; die Rolle 138 befindet sich hier in einem näheren Bereich auf der geneigten Fläche 136 des Keils 132.
  • Beim zweiten Ausführungsbeispiel eignen sich zur Berechnung des speziellen Krümmungsprofils der geneigten Fläche 136 folgende Gleichungen, um eine über den gesamten Hubbeziehungsweise Schwenkvorgang konstante Antriebskraft FA zu ermöglichen:
    Figure 00160001
    YK = l0·(sinΦ·sinα + cosΦ·cosα + cosα)
  • Dabei sind XK und YK die Koordinaten der zu berechnenden Punkte auf der Krümmungsprofillinie des Keils 132 in einem kartesischen Koordinatensystem. Der Nullpunkt des Koordinatensystems liegt in der Schwenkachse 124 des Schwenkhebels 140, welche mit der des Schwenkarms 126 identisch ist. FN ist die Nutzlast, FA die Antriebskraft, l0 der Abstand der Schwenkachse 124 zur Drehachse 142 der Rolle 138, α der Winkel zwischen der Längsachse des Schwenkhebels 140' beziehungsweise des Schwenkarms 126' in der Anfangsposition der Rolle 138' am Fuß der geneigten Fläche 136' und der vertikalen Y-Achse des Koordinatensystems und Φ der Schwenkwinkel des Schwenkhebels 140 beziehungsweise des Schwenkarms 126 gegenüber der Anfangsposition, wenn die Rolle 138 sich auf dem Punkt der geneigten Fläche 136 befindet, dessen Koordinaten XK und YK zu berechnen sind.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen umfasst jeder Transportwagen 14 seine eigene Wagensteuerung, unter deren Regime er sowohl seine Translationsbewegung entlang der Laufflächen als auch die Schwenkbewegungen der Schwenkarme 26; 126 und der Tragplattform ausführt.
  • Die Gesamtbewegung der Tragplattform und der darauf gehaltenen Fahrzeugkarosserie ergibt sich aus einer Überlagerung der linearen Translationsbewegung des Transportwagens 14, einer ersten Schwenkbewegung, welche die Schwenkarme 26; 126 gegenüber den Längstraversen 20; 120 ausführen und die mit einem Anheben beziehungsweise Absenken der Fahrzeugkarosserie verbunden ist, und einer zweiten Schwenkbewegung, welche die auf der Tragplattform befindliche Fahrzeugkarosserie gegenüber den Schwenkarmen 26; 126 ausführt. All diese Bewegungsarten können vollständig unabhängig voneinander durchgeführt werden, was zu praktisch beliebigen Bewegungskinematiken der Fahrzeugkarosserie führt.
  • Bei einem dritten, nicht gezeigten zu den ersten beiden Ausführungsbeispielen ähnlichen Ausführungsbeispiel ist auf der Seite der Rolle, die der geneigten Fläche gegenüberliegt, parallel zur geneigten Fläche eine Führungsfläche zur Führung der Rolle angeordnet, deren Profil im Wesentlichen dem der geneigten Fläche entspricht. Die Führungsfläche führt die Rolle, falls die Schwenkarme und damit die Rolle entlastet werden und ansonsten den Kontakt zu dem Keil verlieren würde. Dies kommt beispiels weise dann vor, wenn die Fahrzeugkarosserie von außen angehoben wird.
  • Bei einem vierten nicht gezeigten Ausführungsbeispiel wirken ergänzend zu den vorigen Ausführungsbeispielen die Schwenkarme mit einer Gewichts-Ausgleichseinrichtung zusammen, mit welcher die Antriebskraft, die zum Verschwenken der Schwenkarme erforderlich ist, reduziert werden kann. Beispielsweise kann die Gewichts-Ausgleichseinrichtung einen Energiespeicher, vorzugsweise einen luftgefüllten Balg und/oder eine Feder, umfassen, welcher in der Lage ist, die bei dem Absenken der Fahrzeugkarosserie frei werdende Energie insbesondere durch elastische Verformung eines Mediums zwischenzuspeichern und aus dem die zwischengespeicherte Energie zur Unterstützung der Aufwärtsbewegung der Fahrzeugkarosserie wieder abrufbar ist. Zusätzlich oder alternativ zu dem verformbaren Medium können die Schwenkarme ein Ausgleichsgewicht tragen, welche die Gewichtskraft der Fahrzeugkarosserie ausgleicht.
  • Bei allen oben beschriebenen Ausführungsbeispielen einer Anlage zum kataphoretischen Tauchlackieren von Fahrzeugkarosserien sind unter anderem folgende Modifikationen möglich:
    Die Erfindung ist nicht beschränkt auf Anlagen 10 zum kataphoretischen Tauchlackieren von Fahrzeugkarosserien. Vielmehr kann sie auch bei andersartigen Anlagen zum Behandeln von Gegenständen verwendet werden, bei denen die zu behandelnden Gegenstände mit einer vergleichbaren Kinematik durch die Anlage geführt werden.
  • Statt nur eines Behandlungsbehälters 12 kann eine Vielzahl von Behandlungsbehältern 12 in Bewegungsrichtung 18; 118 des Transportwagens 14 hintereinander angeordnet sein, in denen vorzugsweise unterschiedliche Behandlungen an der Fahrzeugkarosserie durchgeführt werden können.
  • Anstelle des rollenden Transportwagens 14 kann auch eine andersartig bewegbare Transporteinrichtung, beispielsweise ein gleitender Transportwagen, vorgesehen sein.
  • Es kann außerdem eine Vielzahl von Transportwagen 14 vorgesehen sein, welche kontinuierlich oder getaktet hintereinander eine Vielzahl von Fahrzeugkarosserien in Bewegungsrichtung 18; 118 transportieren.
  • Die die Kraftübertragungseinrichtung 30; 130 tragende Längstraverse 20; 120 kann als Kastenprofil ausgebildet sein, welches oben im Verschiebebereich des Keils 32; 132 einen Schlitz aufweist, durch den der Keil 32; 132 herausragt und der eine translatorische Verschiebung des Keils 32; 132 ermöglicht.
  • Es können auch an beiden Enden der Welle 24; 124 Kraftübertragungseinrichtungen 30; 130 vorgesehen sein.
  • Statt der paarweise angeordneten Schwenkarme 26; 126 kann auch nur ein Schwenkarm 26; 126 eingesetzt werden. Es können auch mehr als zwei Schwenkarme 26; 126 verwendet werden.
  • Die Rolle 38; 138 kann statt über den Schwenkhebel 40; 140 und die Welle 24; 124 mit den Schwenkarmen 26; 126 verbunden zu sein auch unmittelbar an dem Schwenkarm 26; 126 angebracht sein.
  • Es kann statt des beispielhaft beschriebenen Krümmungsprofils der geneigten Flächen 36; 136, auch ein andersartiges, von außen betrachtet konkaves Krümmungsprofil vorgesehen sein.
  • Die geneigten Flächen können sich auf einer anderen Seite des Keils, beispielsweise einer Unterseite, befinden und die Rolle kann von dieser Seite, im Beispiel von unten, auf der geneigten Fläche abrollen und über eine geeignete Umlenkeinrichtung mit dem Schwenkarm verbunden sein.
  • Die Halterungen für die Trageplattform können statt angelenkt und schwenkbar auch fest mit den Schwenkarmen 26; 126 verbunden sein, in diesem Fall entfällt der entsprechende Bewegungsfreiheitsgrad.
  • Die Schwenkarme 26; 126 und die Halterungen können statt unabhängig voneinander auch mit einem gemeinsamen Antrieb beispielsweise über ein kuppelbares Getriebe gemeinsam oder getrennt voneinander antreibbar sein.

Claims (10)

  1. Anlage zum Behandeln, insbesondere zum kataphoretischen Tauchlackieren, von Gegenständen, insbesondere von Fahrzeugkarosserien, mit a) wenigstens einem Behandlungsbehälter, in dem die Gegenstände mit einer Behandlungsflüssigkeit beaufschlagbar sind; b) wenigstens einer Transporteinrichtung, welche die Gegenstände durch die Anlage führt, diese dabei in den Behandlungsbehälter ein- und ausbringt und ihrerseits umfasst: – ein entlang des Bewegungsweges der Gegenstände verfahrbares Fahrwerk; – mindestens einen an dem Fahrwerk angelenkten Schwenkarm; – mindestens eine an dem Schwenkarm angebrachte Halterung für mindestens einen Gegenstand; – mindestens eine Kraftübertragungseinrichtung zur Übertragung einer Antriebskraft vom einem Antrieb auf den Schwenkarm zum Schwenken des Schwenkarms, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungseinrichtung (30; 130) aufweist: c) wenigstens einen mit dem Antrieb translatorisch bewegbaren Körper (32; 132), der wenigstens eine gegenüber seiner Bewegungsrichtung (18; 118) geneigte Fläche (36; 136) aufweist, die von außen betrachtet konkav gekrümmt ist; d) wenigstens eine Rolle (38; 138), deren Drehachse (42; 142) parallel zur Schwenkachse (24; 124) des Schwenkarms (26; 126) beabstandet von dieser angeordnet und mit dem Schwenkarm (26; 126) mittelbar oder unmittelbar fest verbunden ist und die beim translatorischen Bewegen des Körpers (32; 132) auf dessen geneigter Fläche (36; 136) abrollt und dabei den Schwenkarm (26; 126) um seine Schwenkachse (24; 124) schwenkt.
  2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Krümmungsprofil der geneigten Fläche (36; 136) abhängig von der Last (FN), der Antriebskraft (FA) und der Anfangsposition der Rolle (38; 138) auf der geneigten Fläche (36; 136) bezüglich der Schwenkachse (24; 124) vorgegeben ist.
  3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite der Rolle, die der geneigten Fläche gegenüberliegt, parallel zur geneigten Fläche eine Führungsfläche zur Führung der Rolle angeordnet ist, deren Profil im Wesentlichen dem der geneigten Fläche entspricht.
  4. Anlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (38) über einen Schwenkhebel (40) mit dem Schwenkarm (26) verbunden ist.
  5. Anlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transporteinrichtung ein rollender oder gleitender Transportwagen (14) ist.
  6. Anlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung an dem Schwenkarm (26) angelenkt ist.
  7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass unabhängig voneinander betätigbare Antriebe für die Schwenkung des Schwenkarms (26) und der Halterung vorgesehen sind.
  8. Anlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm mit einer Gewichts-Ausgleichseinrichtung zusammenwirkt, mit welcher die Kraft, die zum Verschwenken des Schwenkarms erforderlich ist, reduziert werden kann.
  9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichts-Ausgleichseinrichtung einen Ener giespeicher umfasst, welcher in der Lage ist, die bei dem Absenken des Gegenstandes frei werdende Energie insbesondere durch elastische Verformung eines Mediums zwischenzuspeichern und aus dem die zwischengespeicherte Energie zur Unterstützung der Aufwärtsbewegung des Gegenstandes wieder abrufbar ist.
  10. Anlage nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm ein Ausgleichsgewicht trägt.
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