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DE102006038209A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Betreib eines spannungsgesteuerten Elektromotors - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Betreib eines spannungsgesteuerten Elektromotors Download PDF

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DE102006038209A1
DE102006038209A1 DE200610038209 DE102006038209A DE102006038209A1 DE 102006038209 A1 DE102006038209 A1 DE 102006038209A1 DE 200610038209 DE200610038209 DE 200610038209 DE 102006038209 A DE102006038209 A DE 102006038209A DE 102006038209 A1 DE102006038209 A1 DE 102006038209A1
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amplifier
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Mathias Fernengel
Andre Giesin
Reiner Dr. Grossmann
Frank Sader
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P27/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of supply voltage
    • H02P27/04Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of supply voltage using variable-frequency supply voltage, e.g. inverter or converter supply voltage
    • H02P27/06Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of supply voltage using variable-frequency supply voltage, e.g. inverter or converter supply voltage using DC to AC converters or inverters
    • H02P27/08Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of supply voltage using variable-frequency supply voltage, e.g. inverter or converter supply voltage using DC to AC converters or inverters with pulse width modulation
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P29/00Arrangements for regulating or controlling electric motors, appropriate for both AC and DC motors
    • H02P29/02Providing protection against overload without automatic interruption of supply
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung (2) zum Betrieb eines spannungsgesteuerten Elektromotors (1), wobei der Elektromotor (1) mit zumindest einer Ausgangsspannung (Ua1, Ua2, Ua3) eines Verstärkers (23) beaufschlagt wird und der Verstärker (23) mit einer Versorgungsspannung (Uv) versorgt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsspannung (Uv) durch ein Messmittel (25) erfasst wird und zumindest eine Ausgangsspannung (Ua1, Ua2, Ua3) des Verstärkers (23) in Abhängigkeit von Betriebsgrößen des Elektromotors (1) und der erfassten Versorgungsspannung (Uv) ermittelt wird. Durch die Berücksichtigung der Versorgungsspannung (Uv) können Ungleichförmigkeiten des von dem Elektromotor abzugebenden Drehmoments vermieden werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betrieb eines spannungsgesteuerten Elektromotors, wobei der Elektromotor mit zumindest einer Ausgangsspannung eines Verstärkers beaufschlagt wird und der Verstärker mit einer Versorgungsspannung versorgt wird.
  • Für den Betrieb von Elektromotoren kommen prinzipiell zwei Verfahren in Betracht. Zum einen kann der Elektromotor stromgeregelt betrieben werden. Bei diesem Verfahren ist eine Strommessung in den Wicklungssträngen des Elektromotors notwendig. Durch die Berücksichtigung der Wicklungsströme und den Betrieb des Elektromotors in einer Regelschleife können die gewünschten Betriebsgrößen des Elektromotors, wie z. B. Drehmoment oder Drehzahl, sehr genau eingestellt werden. Nachteil sind dagegen die durch die Verwendung von Stromsensoren entstehenden Kosten.
  • Zum anderen kann der Elektromotor spannungsgesteuert betrieben werden, d. h. die Wicklungsströme des Elektromotors werden nicht durch Stromsensoren erfasst und nicht für die Steuerung des Elektromotors berücksichtigt. Durch den Verzicht auf Stromsensoren werden, im Vergleich zur Stromregelung, Kosten gespart. Nachteilig ist dagegen, dass es zu Abweichungen zwischen dem Ist-Drehmoment des Elektromotors und dem gewünschten Drehmoment aufgrund veränderter Randbedingungen, wie z. B. Versorgungsspannung und Temperatur, kommen kann.
  • Insbesondere für Elektromotoren, die in elektrischen Servolenkungen in Kraftfahrzeugen eingesetzt werden, sind diese Abweichungen unerwünscht. Servolenkungen sind Einrichtungen zur Verstärkung der Lenkkraft, die dafür ausgelegt sind, eine von dem Fahrer des Kraftfahrzeugs aufgebrachte Lenkkraft zu verstärken. Das Verstärken der Kraft erfolgt elektromechanisch mittels eines Elektromotors. Die Servolenkung umfasst vorzugsweise einen Drehmomentsensor, der das vom Fahrer auf das Lenkrad übertragene aktuelle Drehmoment erfasst. Das Drehmoment wird dann verstärkt, wobei der Verstärkungsfaktor abhängig sein kann von verschiedenen Betriebsgrößen des Kraftfahrzeugs. Anschließend wird der Elektromotor entsprechend angesteuert. Der Elektromotor ist vorzugsweise mittels eines Getriebes mit der Lenkeinrichtung des Kraftfahrzeugs gekoppelt. Ungleichförmigkeiten des von dem Elektromotor abgegebenen Drehmoments, die bei der Spannungssteuerung auftreten können, werden von dem Fahrer als Ruckeln am Lenkrad wahrgenommen. Eine Gleichförmigkeit des Drehmoments ist somit wesentlich für einen hohen Fahrkomfort. Derartige Ungleichförmigkeiten des Drehmoments werden auch als Drehmomentenrippel bezeichnet.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betrieb eines spannungsgesteuerten Elektromotors zu schaffen, derart, dass die Abweichung zwischen dem Ist-Drehmoment und dem gewünschten Drehmoment des Motors minimiert wird.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Versorgungsspannung durch ein Messmittel erfasst wird und zumindest eine Ausgangsspannung des Verstärkers in Abhängigkeit von Betriebsgrößen des Elektromotors und der erfassten Versorgungsspannung ermittelt wird. Durch die Berücksichtigung der Versorgungsspannung wird die Abweichung zwischen dem Ist-Drehmoment und dem gewünschten Drehmoment des Motors und damit auch der Drehmomentenrippel minimiert. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht somit eine hohe Stellgenauigkeit des vom Elektromotor abgegebenen Drehmomentes, ohne den Einsatz von Stromsensoren. Durch den Verzicht auf Stromsensoren kann das Verfahren kostengünstig realisiert werden. Als Beispiele für Verstärker zur Speisung (Ansteuerung) des Elektromotors können Linearverstärker, Schaltverstärker, PWM- Verstärker und Wechselrichter genannt werden. Üblicherweise beinhalten diese Verstärker zumindest eine Brückenschaltung zur Erzeugung zumindest einer Ausgangsspannung mit welcher zumindest ein Strang des Elektromotors beaufschlagt wird. Ferner sind als Verstärker auch Schaltmittel, wie z. B. Leistungstransistoren, zu verstehen die zwischen der Versorgungsspannung und zumindest einem Strang des Elektromotors geschaltet sind, mit denen zumindest eine Ausgangsspannung verändert werden kann.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden für eine Versorgungsspannung (Uv0) Kennlinien ermittelt und in einem Speicher hinterlegt, anhand derer Puls/Pausen-Verhältnisse (PPV0) der Ausgangsspannung des Verstärkers in Abhängigkeit von Betriebsgrößen des Elektromotors ermittelt werden. Durch die Ermittlung und Abspeicherung der Kennlinien stehen diese als Referenzwerte für spätere Ermittlungen der Puls/Pausen-Verhältnisse (PPV) zur Verfügung. Somit wird eine effektive Ermittlung der Puls/Pausen-Verhältnisse ermöglicht. Insbesondere Schaltverstärker erzeugen Ausgangsspannungen, die nur zwei Werte annehmen können. Entweder den Wert der Versorgungsspannung des Verstärkers (Puls) oder den Wert 0 V (Pause). Durch das Verhältnis zwischen Puls und Pause wird der Effektivwert der Ausgangsspannung eingestellt.
  • In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die Puls/Pausen-Verhältnisse der Ausgangsspannung des Verstärkers in Abhängigkeit von Betriebsgrößen des Elektromotors, der erfassten Versorgungsspannung und der in dem Speicher abgelegten Kennlinien ermittelt werden. Hierdurch wird eine effektive Ermittlung der Puls/Pausen-Verhältnisse ermöglicht.
  • In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn die Puls/Pausen-Verhältnisse PPV anhand des Verhältnisses
    Figure 00030001
    ermittelt werden. Hierdurch wird eine besonders einfache und effektive Ermittlung der Puls/Pausen-Verhältnisse ermöglicht.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden als Betriebsgröße des Elektromotors das von dem Elektromotor zu erzeugende Drehmoment und/oder die von dem Elektromotor zu erzeugende Drehzahl verwendet.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung wird der Elektromotor in einer elektrischen Servolenkung eines Kraftfahrzeugs eingesetzt. Durch die Erfindung besitzt das Drehmoment eine besonders große Gleichförmigkeit wodurch das Ruckeln am Lenkrad minimiert und der Fahrkomfort erhöht wird.
  • Des Weiteren beinhaltet die Erfindung eine Vorrichtung zum Betrieb eines spannungsgesteuerten Elektromotors, welche den Elektromotor mit zumindest einer Ausgangsspannung eines Verstärkers beaufschlagt und den Verstärker mit einer Versorgungsspannung versorgt, welche ein Messmittel aufweist, das die Versorgungsspannung erfasst, und welche zumindest eine Ausgangsspannung des Verstärkers in Abhängigkeit von Betriebsgrößen des Elektromotors und der erfassten Versorgungsspannung verändert.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Verstärker als Schaltverstärker ausgeführt. Schaltverstärker weisen einen besonders hohen Wirkungsgrad auf.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Elektromotor als bürstenloser Gleichstrommotor (BLDC-Motor) ausgeführt. BLDC-Motoren sind Maschinen mit Permanentmagneten im Rotor. Der Rotor erzeugt das Erregerfeld. Der Stator des BLDC-Motors besitzt eine Drehstromwicklung und wird von einem Wechselrichter (Verstärker) gespeist, der Drehstrom zur Verfügung stellt. BLDC-Motoren sind selbstgeführte Maschinen und benötigen einen Drehwinkellagegeber zum Betrieb. Der Ankerstrom bildet zusammen mit dem Feld des Permanentmagneten ein zeitlich möglichst konstantes Drehmoment. Die Weiterschaltung des Statorfeldes erfolgt mit Hilfe des Wechselrichters rotorstellungsabhängig beziehungsweise polradlageabhängig so, dass sich zwischen der Statordrehdurchflutung und dem Rotorfeld ein konstanter Winkel von π/2 elektrisch einstellt. Die Polradlage wird vorzugsweise über Sensoren erfasst oder aus Klemmenspannungen und/oder Klemmenströmen abgeleitet. Das Betriebsverhalten entspricht weitgehend dem des Gleichstrommotors. BLDC-Motoren haben eine sehr gute Dynamik und können einfach gesteuert werden. Die bürstenlose Technik ist verschleiß- und wartungsfrei.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Messmittel als Spannungsteiler ausgeführt. Durch einen Spannungsteiler kann die Versorgungsspannung kostengünstige erfasst werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der schematischen Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen BLDC-Motor und eine Vorrichtung zum Betrieb (Steuern) des BLDC-Motors für den Einsatz in einer elektrischen Servolenkung und
  • 2 ein Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Steuerung des BLDC-Motors gemäß 1.
  • Elemente gleicher Konstruktion und Funktion sind figurenübergreifend mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Der BLDC-Motor 1 umfasst einen permanent erregten Rotor 12 und einen Stator, der vorzugsweise drei Stränge 13, 14, 15 aufweist, wobei die an diesen Strängen anliegende Last jeweils durch eine Induktivität 17 und einen Widerstand 18 darstellbar ist. Die drei Stränge 1315 sind vorzugsweise in Sternschaltung geschaltet. Auf dem Rotor 12 ist ein oder sind mehrere Permanentmagnete 12a angeordnet.
  • Eine Vorrichtung 2 zum Steuern des BLDC-Motors 1 weist ein Steuergerät 21 mit einem Speicher 22 und einen Verstärker 23, der als PWM-Verstärker ausgeführt ist, auf. Des Weiteren umfasst die Vorrichtung 2 zum Steuern des BLDC-Motors 1 einen Kondensator 24 zur Pufferung einer Versorgungsspannung Uv des Verstärkers 23. Die Versorgungsspannung Uv wird von einem Bordnetz BN eines Fahrzeuges, in dem der BLDC-Motor 1 bevorzugt eingebaut ist, zur Verfügung gestellt. Üblicherweise wird die Versorgungsspannung Uv mittels eines Generators (Lichtmaschine) und einer Fahrzeugbatterie erzeugt. Durch unterschiedliche Betriebszustände des Fahrzeugs können Schwankungen der Versorgungsspannung Uv auftreten. Diese Schwankungen können Ungleichförmigkeiten eines von dem BLDC-Motor 1 abgegebenen Drehmoments hervorrufen. Weiterhin weist die Vorrichtung 2 zum Steuern des BLDC-Motors 1 ein Messmittel 25 zur Erfassung der Versorgungsspannung Uv auf. Das Messmittel 25 kann z. B. durch einen Spannungsteiler mittels Widerstände realisiert werden.
  • In dem Steuergerät 21 werden abhängig von den zugeführten Betriebsgrößen, wie beispielsweise einer Drehzahl N, mit der der BLDC-Motor 1 betrieben werden soll, oder auch eines Drehmoments M, das von dem BLDC-Motor abgegeben werden soll, und in Abhängigkeit der durch das Messmittel 25 erfassten Versorgungsspannung Uv des Verstärkers 23 Ausgangspannungen Ua1, Ua2, Ua3 des Verstärkers 23 ermittelt und diese als Spannungssignale an den Verstärker 23 übertragen. Der Steuereinheit 2 ist dafür ein Drehmomentsensor 7 zugeordnet, welcher das von einem Fahrer des Fahrzeugs erzeugte Drehmoment an einer mit einem Lenkrad gekoppelten Stange erfasst. Abhängig von diesem Drehmoment und ggf. weiteren Betriebsgrößen des Fahrzeugs wird dann das durch den BLDC-Motor aufzubringende Drehmoment M ermittelt.
  • Der Vorrichtung 2 zum Steuern des BLDC-Motors 1 ist ferner ein Lagesensor 3 zugeordnet, der die Winkelstellung des Rotors 12 erfasst. Abhängig von dem zeitlichen Verlauf der erfassten Winkelstellung wird die Drehzahl N ermittelt. Der Lagesensor 3 kann als Hallsensor, als magnetoresistiver Sensor, als optischer Sensor oder als ein so genannter Resolver ausgebildet sein.
  • Die Ermittlung der Ausgangsspannungen Ua1, Ua2, Ua3 des Verstärkers 23 erfolgt anhand von in dem Speicher 22 des Steuergerätes 21 hinterlegten Kennlinien und der erfassten Versorgungsspannung Uv. Die Kennlinien werden vorzugsweise vor dem Einsatz des BLDC-Motors 1 in dem Fahrzeug bei einer konstanten Versorgungsspannung Uv0 durch Versuche oder Simulationen ermittelt. Anhand der Kennlinien ergeben sich die Ausgangsspannungen Ua1, Ua2, Ua3 in Abhängigkeit des abzugebenden Drehmoments M und/oder der Drehzahl N des BLDC-Motors 1.
  • Die von dem Steuergerät 21 an den Verstärker 23 übertragenen Spannungssignale werden in dem Verstärker 23 in drei Ausgangsspannungen Ua1, Ua2, Ua3 umgeformt, mit denen jeweils die drei Stränge 1315 des BLDC-Motors beaufschlagt werden. Das von dem BLDC-Motor 1 abzugebende Drehmoment M und/oder die Drehzahl N des BLDC-Motors 1 werden über die drei Ausgangsspannungen Ua1, Ua2, Ua3 des Verstärkers 23 gesteuert.
  • Der Verstärker 23 ist als Schaltverstärker (PWM-Verstärker) ausgeführt und erzeugt pulsweitenmodulierte Ausgangsspannungen Ua1, Ua2, Ua3. Die Effektivwerte der Ausgangsspannungen Ua1, Ua2, Ua3 werden durch die jeweiligen Puls/Pausen-Verhältnisse der Ausgangsspannungen Ua1, Ua2, Ua3 eingestellt. Durch die Vorrichtung 2 werden die drei Ausgangsspannungen Ua1, Ua2, Ua3 des Verstärkers 23 in Abhängigkeit von Betriebsgrößen des Elektromotors 1 und der erfassten Versorgungsspannung Uv verändert. Hierdurch werden Abweichungen zwischen dem Ist-Drehmoment und dem gewünschten Drehmoment M des BLDC-Motors 1 und somit auch Ungleichförmigkeiten des Ist-Drehmoments minimiert.
  • In 2 wird ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Steuerung des BLDC-Motors 1 gemäß 1 gezeigt. In einem Schritt S1 wird in dem Steuergerät 21 anhand der Signale des Drehmomentsensors 7 und ggf. weiterer Betriebsgrößen des Fahrzeugs das von dem BLDC-Motor 1 aufzubringende Drehmoment M ermittelt. In einem Schritt S2 werden mittels der in dem Speicher 22 hinterlegten Kennlinien, die bei der Versorgungsspannung Uv0 ermittelt wurden, Puls/Pausen-Verhältnisse PPVO der Ausgangsspannungen Ua1, Ua2, Ua3 des Verstärkers 23 bestimmt. In einem Schritt S3 wird durch das Messmittel 25 der aktuelle Wert der Versorgungsspannung Uv des Verstärkers 23 erfasst. In einem Schritt S4 werden die Puls/Pausen-Verhältnisse PPV der Ausgangsspannungen Ua1, Ua2, Ua3 des Verstärkers 23 unter Berücksichtigung der aktuellen Versorgungsspannung Uv nach der Formel
    Figure 00080001
    bestimmt. Durch den Verstärker 23 werden schließlich die Stränge 1315 des BLDC-Motors 1 mit den anhand der vorherigen Formel ermittelten Ausgangsspannungen Ua1, Ua2, Ua3 beaufschlagt.
  • 1
    BLDC-Motor
    12
    Rotor
    12a
    Permanentmagnet
    13–15
    Strang
    17
    Induktivität
    18
    Widerstand
    2
    Vorrichtung zum Betrieb des BLDC-Motors
    21
    Steuergerät
    22
    Speicher
    23
    Verstärker
    24
    Kondensator
    25
    Messmittel
    3
    Lagegeber
    7
    Drehmomentsensor
    BN
    Bordnetz
    M
    Drehmoment
    N
    Drehzahl
    PPV
    Puls/Pausen-Verhältnisse der Ausgangsspannung
    PPV0
    Puls/Pausen-Verhältnisse der Ausgangsspannung bei Uv0
    Ua1–Ua3
    Ausgangsspannungen des Verstärkers
    Uv
    Versorgungsspannung
    Uv0
    Versorgungsspannung bei Aufnahme der Kennlinien.
    S1–S4
    Schritte

Claims (10)

  1. Verfahren zum Betrieb eines spannungsgesteuerten Elektromotors (1), wobei der Elektromotor (1) mit zumindest einer Ausgangsspannung (Ua1, Ua2, Ua3) eines Verstärkers (23) beaufschlagt wird und der Verstärker (23) mit einer Versorgungsspannung (Uv) versorgt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsspannung (Uv) durch ein Messmittel (25) erfasst wird und zumindest eine Ausgangsspannung (Ua1, Ua2, Ua3) des Verstärkers (23) in Abhängigkeit von Betriebsgrößen des Elektromotors (1) und der erfassten Versorgungsspannung (Uv) ermittelt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Versorgungsspannung (Uv0) Kennlinien ermittelt und in einem Speicher (22) hinterlegt werden, anhand derer Puls/Pausen-Verhältnisse (PPV0) der Ausgangsspannung (Ua1, Ua2, Ua3) des Verstärkers (23) in Abhängigkeit von Betriebsgrößen des Elektromotors (1) ermittelt werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Puls/Pausen-Verhältnisse (PPV) der Ausgangsspannung (Ua1, Ua2, Ua3) des Verstärkers (23) in Abhängigkeit von Betriebsgrößen des Elektromotors (1), der erfassten Versorgungsspannung (Uv) und der in dem Speicher (22) abgelegten Kennlinien ermittelt werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Puls/Pausen-Verhältnis (PPV) anhand des Verhältnisses
    Figure 00100001
    ermittelt werden.
  5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Betriebsgröße des Elektromotors (1) das von dem Elektromotor (1) zu erzeugende Drehmoment (M) und/oder die von dem Elektromotor (1) zu erzeugende Drehzahl (N) verwendet werden.
  6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (1) in einer elektrischen Servolenkung eines Kraftfahrzeugs eingesetzt wird.
  7. Vorrichtung (2) zum Betrieb eines spannungsgesteuerten Elektromotors (1), welche den Elektromotor (1) mit zumindest einer Ausgangsspannung (Ua1, Ua2, Ua3) eines Verstärkers (23) beaufschlagt und den Verstärker (23) mit einer Versorgungsspannung (Uv) versorgt, gekennzeichnet durch Mittel, welche die Versorgungsspannung Uv durch ein Messmittel (25) erfassen und zumindest eine Ausgangsspannung (Ua1, Ua2, Ua3) des Verstärkers (23) in Abhängigkeit von Betriebsgrößen des Elektromotors (1) und der erfassten Versorgungsspannung (Uv) verändern.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker (23) als Schaltverstärker (23), insbesondere als ein PWM-Verstärker, ausgeführt ist.
  9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (1) als BLDC-Motor (1) ausgeführt ist.
  10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Messmittel (25) als Spannungsteiler ausgeführt ist.
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