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DE102006037372A1 - Handgerät zum Übertragen eines Klebstoff- oder Korrekturfilmes - Google Patents

Handgerät zum Übertragen eines Klebstoff- oder Korrekturfilmes Download PDF

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DE102006037372A1
DE102006037372A1 DE200610037372 DE102006037372A DE102006037372A1 DE 102006037372 A1 DE102006037372 A1 DE 102006037372A1 DE 200610037372 DE200610037372 DE 200610037372 DE 102006037372 A DE102006037372 A DE 102006037372A DE 102006037372 A1 DE102006037372 A1 DE 102006037372A1
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DE
Germany
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spring
contact pressure
substrate
hand
film
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200610037372
Other languages
English (en)
Inventor
Sven Pfeffer
Torsten Hellmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tesa SE
Original Assignee
Tesa SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H37/00Article or web delivery apparatus incorporating devices for performing specified auxiliary operations
    • B65H37/002Web delivery apparatus, the web serving as support for articles, material or another web
    • B65H37/005Hand-held apparatus
    • B65H37/007Applicators for applying coatings, e.g. correction, colour or adhesive coatings

Landscapes

  • Telephone Set Structure (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Handgerät zum Übertragen eines Klebstoff- oder Korrekturfilmes auf ein Substrat mit einer Abgabestelle (12) für den Film.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es möglich wird, einen Klebstoff- oder Korrekturfilm auf ein Substrat mit optimalem Anpressdruck aufzubringen.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, dass ein Mittel (10) zum Anzeigen des optimalen Anpressdrucks der Abgabestelle (12) auf das Substrat vorgesehen ist.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Handgerät zum Übertragen eines Klebstoff- oder Korrekturfilmes auf ein Substrat mit einer Abgabestelle für den Film.
  • Stand der Technik
  • Handgeräte zum Übertragen eines Klebstoff- oder Korrekturfilmes auf ein Substrat sind bekannt. Dabei wird ein beschichteter Film von einem Trägerband auf ein Substrat, insbesondere Papier, übertragen. Der Film befindet sich als Trägerband auf einer drehbar gelagerten Vorratsspule. Von hier führt es zu einem Auftragselement, an dem die Übertragung auf das Substrat stattfindet und von diesem zurück auf eine drehbar gelagerte größere Aufwickelspule.
  • Verbesserungswürdig bei derartigen Handgeräten ist, dass es für den Anwender schwierig sein kann, den richtigen Druck auf das Substrat aufzubringen. Ist der Anpressdruck zu gering, wird der Film nicht richtig oder nicht vollständig auf das Substrat übertragen. Ist der Druck zu groß, kann das Substrat zerstört werden. Dieses ist insbesondere bei Fotografien ein Problem.
  • Darstellung der Erfindung
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es möglich wird, einen Klebstoff- oder Korrekturfilm auf ein Substrat mit optimalem Anpressdruck aufzubringen.
  • Diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
  • Vorteilhaft bei der Ausführung gemäß Anspruch 1 ist, dass es durch das Mittel möglich wird, den optimalen Anpressdruck des Films auf das Substrat reproduzierbar zu bestimmen bzw. dem Anwender zu vermitteln, damit er nicht übermäßig bzw. zu gering auf das Substrat aufdrückt.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Durch die in Anspruch 2 bis Anspruch 5 genannten Ausführungen wird auf einfache Weise eine reversibel arbeitendes Mittel gezeigt, mit dem auf kostengünstige Weise eine Vorgabe des optimalen Anpressdruck für den Anwender erreicht wird. Durch das Federmittel wird dem Anwender direkt vermittelt, wie stark er aufdrückt.
  • Die in Anspruch 6 stellt eine einfache und sichere Ausführung dar, durch die das Mittel beweglich am Handgerät anordbar ist. Gleiches gilt für die Ausführung gemäß Anspruch 7 und 8.
  • Vorteilhaft bei der Ausführung gemäß Anspruch 9 bis 11 ist, dass durch das Begrenzen des Federwegs dem Anwender auf einfache Weise direkt vermittelt wird, wie viel Anpresskraft er aufbringt, bzw. wann die Anpresskraft ausreichend ist. Durch das Merkmal gemäß Anspruch 12 erhält der Anwender eine einfache optische Kontrollmöglichkeit.
  • Durch das in Anspruch 13 genannte Merkmal wird auf einfache Weise eine bessere und das Substrat weniger belastende bzw. verschließende Ausführung dargestellt. Teflon stellt dabei eine einfach und kostengünstig zu erhaltende Beschichtung dar.
  • An der Ausführung gemäß Anspruch 14 ist vorteilhaft, dass durch Anordnen am Nachfüllelement gewährleistet ist, dass das Mittel insbesondere die Feder über die Lebensdauer des Nachfüllelements innerhalb Tolleranzmargen ohne nennenswerten Verschleiß die richtige Anpresskraft wiedergibt. Das Federelement kann dadurch kostengünstig auf die Lebensdauer ausgelegt werden gegenüber einer Anordnung innerhalb eines oder an einem Teil des Handgeräts, dass wieder verwendet wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit begleitender Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
  • 1 eine räumliche Darstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäße Vorrichtung,
  • 2 eine räumliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Nachfüllelements zu 1,
  • 3 eine vergrößerte Bereichsansicht zu 2,
  • 4a, 4b jeweils eine räumliche Seitenansicht des erfindungsgemäßen Mittels gemäß 2,
  • 5 eine räumliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Mittels in zweiter Ausführungsform,
  • 6a, 6b jeweils eine räumliche Seitenansicht des erfindungsgemäßen Mittels gemäß 5, und
  • 7 eine vergrößerte Ausschnittansicht zu 6a.
  • Ausführung der Erfindung
  • Nachfolgend werden die erfindungsgemäße Vorrichtung sowie das erfindungsgemäße Verfahren beispielhaft und detailliert Anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben. In den unterschiedlichen Figuren ist Gleiches stets mit denselben Bezugszeichen versehen, weswegen diese in der Regel auch nur einmal beschrieben werden.
  • Ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist dargestellt in den 1 bis 4b. Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist dargestellt in den 5 bis 7.
  • Ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Handgeräts 100 ist in 1 dargestellt. Dieses weist ein Gehäuse 11 auf, an dem eine Anpresshilfe/ein Mittel 10 rückseitig gegenüberliegend von einer Abgabestelle 12 für einen Film (nicht dargestellt), über die das Trägermedium (nicht dargestellt) des Films zur Filmabgabe transportiert und abgegeben wird, auf.
  • 2 zeigt eine Nachfüllkassette 20 für das Handgerät 100. Die Nachfüllkassette 20 ist in das Gehäuse 11 einsetzbar. Die Nachfüllkassette 20 weist einen Träger 28 auf, an dem eine Vorratsspule 21 und eine Aufwickelspule 22 für das Trägermedium drehbar angeordnet sind. An der Rückseite 23 der Nachfüllkassette 20 ist das Mittel 10 um einen Drehpunkt 13 in Pfeilrichtung B drehbar beweglich gelagert. Der Drehpunkt ist an einer Rückseitenwand 25, 26 angeordnet. Auf einer Unterseite 17 des Mittels 10 ist ein Federmittel 14 angeordnet. Bei dem Federmittel 14 in 2 handelt es sich um eine Blattfeder, die federmittig mit der Unterseite 17 des Mittels 10 an dem Mittel 10 befestigt ist. Federenden 19 des Federmittels 14 berühren einen Boden 24 der Rückseite 23. Jeweils nach außen vom Berührungspunkt der Federenden 19 mit dem Boden 24 gesehen sind zwei Widerlager 27 zur Begrenzung des Federwegs in Pfeilriechung A angeordnet.
  • Wird jetzt das Handgerät 100 von einem Anwender benutzt, so wird die Abgabestelle 12 auf das Substrat (nicht dargestellt), beispielsweise ein Foto oder ein Blatt Papier, aufgesetzt. Über eine Oberseite 18 des Mittels 10 wird dabei Druck auf das Handgerät 100 und auf die Abgabestelle 12 ausgeübt. Das Mittel 10 verschiebt sich in Pfeilrichtung C gegen das Federmittel 14. Die Federenden bewegen sich durch den Druck auf dem Boden 24 nach außen in Richtung der Widerlager 27, bis sie diese erreicht haben. Zu diesem Zeitpunkt merkt der Anwender den Widerstand und erhält somit die Information, dass der Druck auf das Substrat ausreichend ist.
  • 3 zeigt eine vergrößerte Ausschnittzeichnung der Anordnung des Mittels 10 gemäß 2. 4a zeigt eine Seitenansicht zu 2.
  • 4b ebenfalls eine Seitenansicht einer alternative Ausführungsform zu 2. Hierbei sind weitere Widerlager 27' an der Außenseite der Rückseitenwände 24, 26 vorgesehen. Korrespondierend dazu sind an dem Mittel 10 Sperrelemente 15 vorgesehen, die als Ausbuchtungen am äußeren Ende des Mittels 10 dargestellt sind. Wenn die Federelementenden 19 das Widerlager 27 erreicht haben, kann das Federmittel 14 weiter belastet werden, wenn der Anwender weiter den Druck auf das Mittel 10 erhöht. Dieses kann gewollt oder auch ungewollt geschehen. Damit das Federmittel 14 oder das Handgerät 100 nicht beschädigt werden, sind die Sperrelement 15 und die korrespondierenden zweiten Widerlager 27' vorgesehen, die ein weiteres Eindrücken des Mittels 10 in das Handgerät 100 verhindern. Alternativ kann es aber auch gewollt sein, dass die weiterbelasteten Federenden 19 mit einem akustischen Signal für den Anwender über die Widerlager 27 überspringen, damit der Anwender ein weiteres Signal erhält, dass der optimale Druck auf das Substrat erreicht ist. In diesem Fall begrenzen dann die Sperrelemente 15 ein weiteres Zusammendrücken des Federmittels 14.
  • 5 zeigt eine alternative Ausführungsform zu 2. Dabei ist eine Blattfeder als Federmittel 14' vorgesehen, die mit einem ihrer Federenden 19 an der Unterseite 17 des Mittel 10 festigt ist. Dabei sind auf dem Boden 24 keine Widerlager 27 vorgesehen. Bei Verschieben des Mittels 10 in Richtung des Pfeils C erfolgt die Federauslenkung bis das freie Federende 19' die Unterseite 17 des Mittels 10 berührt. Darüber hinaus kann ein Mittelwiderlager 16 an der Seite der Mittels 10 vorgesehen sein. Korrespondierend dazu ist ein Widerlager 27'' an der Innenseite der Rückseitenwände 25, 26 vorgesehen, wie in 6a und 7 dargestellt ist. Dieses wirkt entweder sperrend oder kann mit einem akustischen Signal überwunden werden. Bei Überwinden dient wiederum das freie Federende 19' als Federwegsbegrenzung.
  • 6b zeigt eine weitere alternative Ausführungsform zu 4b, bei der keine Widerlager 27, 27'' vorgesehen sind. Als Federmittel kann sowohl eine Feder 14 oder Feder 14' oder ein alternative Federmittel verwendet werden. Der optimale Anpressdruck für das Handgerät 100 ist erreicht, wenn sich das Mittel 10 nicht weiter in das Handgerät 100 eindrücken lässt.
  • Die in den Figuren gezeigten Ausführungsformen können auch bei einem einmal zu verwendenden Handgerät ausgeführt sein.
  • In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform ist das Mittel 10 nicht drehbar sondern vertikal verschiebbar an der Rückseite angeordnet. Die beschriebenen Federmittel und Widerlager lassen sich dabei analog anwenden. Die Führung des Mittels erfolgt dabei u.A. über schienenartige Führungen.
  • 100
    Handgerät/Klebe-/Korrekturroller
    10
    Mittel/Anpressdruckhilfe
    11
    Gehäuse
    12
    Abgabestelle
    13
    Drehpunkt
    14,14'
    Federmittel
    15
    Sperrelement
    16
    Mittelwiderlager
    17
    Unterseite des Mittels
    18
    Oberseite des Mittels/Beschichtete Fläche
    19,19'
    Federende/freies Federende
    20
    Nachfüllkassette
    21
    Vorratsspule
    22
    Aufwickelspule
    23
    Rückseite
    24
    Boden
    25
    Rückseitenwand
    26
    Rückseitenwand
    27,27',27''
    Anschlag/Widerlager
    28
    Träger
    A,B,C
    Pfeilrichtung

Claims (14)

  1. Handgerät zum Übertragen eines Klebstoff- oder Korrekturfilmes auf ein Substrat mit einer Abgabestelle (12) für den Film, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mittel (10) zum Anzeigen des optimalen Anpressdrucks der Abgabestelle (12) auf das Substrat vorgesehen ist.
  2. Handgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel ein Federelement (14, 14') umfasst.
  3. Handgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Federmittel (14, 14') um eine Blattfeder, Spiralfeder und/oder ein Elastomer handelt.
  4. Handgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federmittel (14, 14') einstückig mit dem Mittel (10) ausgeführt ist.
  5. Handgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (14, 14') an der dem Inneren des Handgeräts (100) zugewandten Seite (17) des Mittels (10) angeordnet ist.
  6. Handgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (10) drehbar (B) am Handgerät (100) angeordnet ist.
  7. Handgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (10) verschiebbar am Handgerät (100) angeordnet ist.
  8. Handgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschieben schienengeführt ist.
  9. Handgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Anschlag (27, 27, 27'') vorgesehen ist, der den Weg des Mittels (10) begrenzt.
  10. Handgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Anschlag (27, 27', 27'') der Federweg sperrbar ist.
  11. Handgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (27, 27', 27'') akustisch überwindbar ist.
  12. Handgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine optische Anzeige für das Erreichen des optimalen Anpressdrucks vorgesehen ist.
  13. Handgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Anwender im Betrieb des Handgeräts (100) berührbaren Flächen (18) des Mittels (10) und/oder die im Betrieb durch das Substrat berührten Flächen des Mittels (10) beschichtet sind, bevorzugt mit Teflon.
  14. Handgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (10) an einer Nachfüllvorrichtung (20) des Handgeräts (100) angeordnet ist.
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