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DE102006037025A1 - Befestigungssystem aus Dübel und Kunststoffnagel sowie Verfahren zur Montage von Dämmstoffplatten - Google Patents

Befestigungssystem aus Dübel und Kunststoffnagel sowie Verfahren zur Montage von Dämmstoffplatten Download PDF

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DE102006037025A1
DE102006037025A1 DE102006037025A DE102006037025A DE102006037025A1 DE 102006037025 A1 DE102006037025 A1 DE 102006037025A1 DE 102006037025 A DE102006037025 A DE 102006037025A DE 102006037025 A DE102006037025 A DE 102006037025A DE 102006037025 A1 DE102006037025 A1 DE 102006037025A1
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dowel
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nail
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DE102006037025A
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English (en)
Inventor
Werner Wied
Erhard Hackler
Ulrich Knebel
Frank Dr. Dratschmidt
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Ejot Baubefestigungen GmbH
Original Assignee
Ejot Baubefestigungen GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Befestigungssystem zur Montage von Dämmstoffplatten. Das System besteht aus einem Spreiznagel mit einem Spreiznagelkopf und einem Spreiznagelschaft sowie einem Dübel mit einem Druckteller und einem daran anschließenden Dübelschaft. Der Spreiznagel ist dabei aus Kunststoff gebildet. An dem in Einführrichtung unteren Ende des Drucktellers sind radial abstehende Stege angeordnet, welche durch Unterbrechungen voneinander getrennt sind und eine Verbindung mit dem Dübelschaft herstellen. Die Stege sind derart ausgestaltet, dass sie beim Einbringen des Spreiznagels abreißen. Die Erfindung betrifft außerdem ein entsprechendes Verfahren zur Montage einer Dämmstoffplatte an einer Unterkonstruktion.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Befestigungssystem und ein Verfahren zur Montage von Dämmstoffplatten an einer Unterkonstruktion, wobei das Befestigungssystem aus einem Spreizelement mit einem Spreizelementkopf und einem Spreizelementschaft sowie einem Dübel mit einem Druckteller und einem daran anschließenden Dübelschaft besteht.
  • Um eine bevorzugte flächenbündige, d.h. leicht vertiefte Montage zu erreichen, werden herkömmliche Dübel, wenn sie mit dem Druckteller auf der Dämmstoffplatte aufliegen, mittels zusätzlicher Schläge auf den Spreizelementkopf etwas weiter in den Dämmstoff eingebracht. Dies ist bei der Verwendung von Nägeln aus Eisen oder Stahl unproblematisch. Sollen jedoch zur Erzielung einer besseren Isolationswirkung Nägel aus Kunststoff für die Montage der Dämmstoffplatten verwendet werden, besteht das Risiko, dass der Nagel bei überhöhter axialer Last oder schiefen Schlägen beschädigt wird. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass das Baupersonal nicht immer mit genau der gewünschten Kraft und in demselben Winkel auf den Nagel einschlagen kann. Mit anderen Worten, die Schlagkraft und -richtung sind nicht voreinstellbar.
  • Aus der EP 1 318 250 A3 ist ein Dübel zum Anbringen von Dämmstoffplatten bekannt, der komplett in der Dämmstoffplatte versenkt werden kann. Dies geschieht mittels spezieller Schneidvorrichtungen, die am äußeren Rand des Drucktellers angeordnet sind und beim Eintreiben des Dübels in den Dämmstoff einschneiden. Mittels der von der Eintreibvorrichtung auf das Spreizelement übertragenen Kraft, wird das Dämmstoffmaterial gleichzeitig mit dem Einschneiden von dem Druckteller komprimiert. In einem Ausführungsbeispiel wird ein Dübel beschrieben, dessen Druckteller über jeweils einen Vorsprung am unteren Ende des Drucktellers und am oberen Ende der Dübelhülse mit der Dübelhülse verbunden ist. Diese Verbindung zwischen Dübelhülse und Druckteller wird durch eine Schraube gelöst, die mittels eines Antriebsbits drehend eingetrieben wird. Die Verbindung zwischen Dübelhülse und Schaft ist dabei so ausgelegt, dass sie auf relativ gleichmäßig verlaufende Drehmomente reagiert. Eine Anwendung dieser Technik auf Schlagdübel schien nicht erstrebenswert, da zum einen die Kraftverläufe beim Einschlagen von Nägeln weniger gleichmäßig sind und zum anderen für die versenkte Montage eine Drehbewegung zum Einschneiden des Dämmstoffmaterials benötigt wird.
  • Die erfindungsgemäße Aufgabe besteht darin, einen Dübel zu schaffen, der speziell mit einem Spreiznagel aus Kunststoff montiert werden kann, ohne dass die Gefahr einer Beschädigung des Spreiznagels besteht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Befestigungssystem, zur Montage von Dämmstoffplatten bestehend aus einem Spreiznagel mit einem Spreiznagelkopf und einem Spreiznagelschaft sowie einem Dübel mit einem Druckteller und einem daran anschließenden Dübelschaft, wobei der Spreiznagel aus Kunststoff gebildet ist, und wobei an dem in Einführrichtung unteren Ende des Drucktellers radial abstehende Stege angeordnet sind, welche durch Unterbrechungen voneinander getrennt sind und eine Verbindung mit dem Dübelschaft herstellen, und die derart ausgestaltet sind, dass sie beim Einbringen des Spreiznagels abreißen. Die Aufgabe wird weiterhin gelöst durch ein Verfahren zur Montage einer Dämmstoffplatte an einer Unterkonstruktion mit Hilfe eines Spreiznagels aus Kunststoff mit einem Spreiznagelkopf und einem Spreiznagelschaft sowie eines Dübels mit einem Druckteller und einem daran anschließenden Dübelschaft, welches mindestens die folgenden Schritte umfasst: Bohren eines Bohrlochs durch die Dämmstoffplatte in die Unterkonstruktion, Einsetzen des Dübels mit eingesetztem Spreiznagel in das Bohrloch, Eintreiben des Spreiznagels in den Druckteller und den Dübelschaft bis der Spreiznagelkopf in einer Ausnehmung des Drucktellers aufgenommen ist und der Druckteller auf der Dämmstoffplatte aufliegt, weiteres Eintreiben den Spreiznagelkopfs vorzugsweise mit Hilfe eines Schlags auf den Spreiznagelkopf, wobei Stege welche zwischen dem Druckteller und dem Dübelschaft angeordnet sind abreißen und der Druckteller über den Dübelschaft gleiten kann, und wobei in der Endmontageposition der Druckteller und der Spreiznagelkopf bündig mit der Oberfläche der Dämmstoffplatte abschließen.
  • Durch die erfindungsgemäßen abreißbar gestalteten Stege können zu hohe Axiallasten während der Montage wirksam abgepuffert werden, so dass auch bei unterschiedlich hohen Kraftstößen Spreizelemente aus Kunststoff problemlos verwendet werden können.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung schließt sich an den Spreiznagelkopf ein konischer Abschnitt an. Der Spreiznagelkopf und der konische Abschnitt werden von einer korrespondierenden Ausnehmung im Druckteller aufgenommen. Dies ist erforderlich, damit auch der Spreizelementkopf im Endmontagezustand bündig mit der Oberfläche der Dämmstoffplatte abschließt. Zudem wird so eine effektive Kraftübertragung von dem Spreiznagel auf den Dübel erreicht.
  • Vorzugsweise kann der Druckteller nach dem Abreißen der Stege axial über den Dübelschaft gleiten. Dies ist beispielsweise für eine oberflächenbündige Montage notwendig.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die Stege und Unterbrechungen gleiche Umfangslänge auf. Auf diese Weise wird die Axiallast gleichmäßig verteilt und es kommt zu einem vorbestimmten gleichzeitigen Abreißen, wenn eine bestimmte Kraft überschritten wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Stege kleinere Umfangslängen aufweisen als die Unterbrechungen oder aber dass die Stege größere Umfangslängen aufweisen als die Unterbrechungen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Druckteller vorzugsweise mit Hilfe weiterer Schläge auf den Spreiznagelkopf so weit in der Dämmstoffplatte versenkt, dass in der Endmontageposition eine Abdeckung auf den versenkten Druckteller aufgesetzt werden kann.
  • Anhand der Zeichnungen soll nun die Montage eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens erläutert werden. Es zeigen:
  • 1 eine Querschnittsansicht eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
  • 2 eine Draufsicht auf einen Querschnitt entlang der Linie II-II aus 1,
  • 3 eine Querschnittsansicht eines in eine Dämmstoffplatte und eine Unterkonstruktion eingesteckten erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
  • 4 eine Querschnittsansicht eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems während der Montage,
  • 5 eine Querschnittsansicht eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems in der Endmontageposition,
  • 6 eine Detailansicht der gelösten Verbindung zwischen Druckteller und Dübelhülse in der Endmontageposition,
  • 7 eine Querschnittsansicht eines im Dämmstoff versenkten und abgedeckten erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
  • 8 eine Detailansicht der gelösten Verbindung zwischen Druckteller und Dübelhülse in der versenkten und abgedeckten Position.
  • In 1 wird ein erfindungsgemäßes Befestigungssystem gezeigt, welches aus einem Spreiznagel 1 aus Kunststoff und einem Dübel 2 besteht. Der Spreiznagel 1 weist einen Kopf 10 und einen daran anschließenden konischen Bereich 11 auf. Der konische Bereich mündet in den Spreiznagelschaft 12, welcher in dieser Darstellung nicht vollständig gezeigt wird. Der Spreiznagel 1 ist nur teilweise in den Dübel 1 eingesteckt, so dass die Ausnehmung 22 des Drucktellers 20 noch nicht durch den Spreiznagelkopf 10 und den konischen Abschnitt 11 besetzt ist. Die Ausnehmung 22 korrespondiert mit dem Spreiznagelkopf 10 und dem konischen Abschnitt 11, so dass eine vollständige Übertragung der Kraft von dem Spreiznagel 1 auf den Dübel 2 erfolgen kann. Im Endmontagezustand steht der Spreiznagelkopf 10 nicht über den Druckteller 20 hervor, d.h. eine oberflächenbündige Montage wird ermöglicht (vgl. auch 4). An den Druckteller 20 schließt sich der Dübelschaft 21 an. Zwischen dem Druckteller 20 und dem Dübelschaft 21 besteht eine lösbare Verbindung, die in der 2 veranschaulicht wird.
  • 2 zeigt den Druckteller 20, die Unterbrechungen bzw. Durchbrechungen 24 und die Stege 23, welche die Verbindung zur Dübelhülse 21 herstellen. Innerhalb der Dübelhülse 21 ist der Spreiznagelschaft 12 zu erkennen. Die Stege 23 und Unterbrechungen 24 weisen in der Regel jeweils gleiche Umfangslängen auf. Auf diese Weise wird die Axiallast gleichmäßig auf die einzelnen Stege 23 verteilt und es kommt zu einem kontrollierten Abreißen der Stege 23, wenn eine bestimmte Kraft überschritten wird. Die Umfangslängen können jedoch nach Bedarf variiert werden. Falls die Stege 23 schon bei einer relativ geringen Axiallast reißen sollen, werden sie eine kleinere Umfangslänge aufweisen als die Unterbrechungen 24. Im ungekehrten Fall, wenn es gewünscht ist, dass die Stege 23 erst bei einer relativ hohen Axiallast reißen sollen, werden sie eine größere Umfangslänge aufweisen, als die Unterbrechungen 24. Insgesamt steht etwa die Hälfte des äußeren Umfangs des Dübelschafts 21 in Verbindung mit den Stegen 23. Auf diese Weise wird speziell die für den Kunststoffspreiznagel geeignete Abreißlast eingestellt. Des Weiteren entspricht die gezeigte Abmessung bzw. Dicke D1 der Stärke der Stege 23 plus der Wandstärke des Dübelhülsenschafts 21, wobei diese regelmäßig jeweils etwa die Hälfte der Dicke D1 ausmachen. Auch hier können im Bedarfsfall geeignete Variationen vorgenommen werden.
  • 3 zeigt einen Dübel 2, der durch den Dämmstoff 3 hindurch in die Unterkonstruktion bzw. das Mauerwerk 4 eingesteckt worden ist und nun mit dem Druckteller 20 auf der Dämmstoffplatte 3 aufliegt. Der Spreiznagel 1 ist bereits in den Dübel eingesetzt worden, steckt aber erst bis ungefähr zum Beginn des Mauerwerks 4 im Dübel 2, d.h. bei einem Dübel mit Spreizzone wird diese noch nicht aktiviert. In 4 wird der Spreiznagel 1 so weit in den Druckteller 20 und den Dübelschaft 21 eingetrieben, bis der Spreizelementkopf 10 (und der konische Abschnitt 11) in der Ausnehmung 22 des Drucktellers 20 aufgenommen ist/sind. Jetzt wird der Spreiznagelkopf 10 weiter eingetrieben, was vorzugsweise mit einem Schlag auf denselben erreicht wird.
  • Das Resultat ist in 5 zu sehen, wo der Druckteller 20 und der Spreiznagelkopf 10 bündig mit der Oberfläche der Dämmstoffplatte 3 abschließen, wobei die Dämmstoffplatte 3 leicht komprimiert wurde. Man erkennt insbesondere in der Detailansicht gemäß 6, dass die als Verbindung zwischen dem Dübelschaft 21 und dem Druckteller 20 dienenden Stege 23 infolge der auf den Spreiznagelkopf aufgebrachten Axiallast gerissen sind. Sowohl an dem Dübelschaft 21 als auch an dem Druckteller 20 sind Überstände der ehemaligen Stege 23 verblieben, welche üblicher Weise etwa in der Mitte durchreißen. Die Oberfläche der Überstände ist in der Regel nicht eben. Der Druckteller kann dann über den Dübelschaft 21 gleiten, um seine Endmontageposition einzunehmen, wobei der Weg, den der Druckteller 20 dabei zurücklegt in etwa der Dicke D2 des Drucktellers 20 entspricht.
  • In 7 werden der Spreiznagel 1 und der Dübel 2 in einer versenkten Position in der Dämmstoffplatte 3 gezeigt. Eine derartige Versenkung des Dübels 2 ist erforderlich, wenn man eine vollständige Abdeckung des Drucktellers 20 mit Isoliermaterial erreichen will. Hierzu wird der Spreiznagelkopf 10 ggf. mit weiteren Schlägen beaufschlagt, so dass der Dämmstoff unter dem Druckteller 20 weiter komprimiert wird, bis beispielsweise der Dübelschaft 21 mit den Überständen der ehemaligen Stege 23 an dem konischen Abschnitt 11 des Spreiznagels 1 anschlägt (vgl. Detailansicht gemäß 8). Vorher wird regelmäßig mit einer geeigneten Vorrichtung ein Kreis mit ungefähr dem Durchmesser des Drucktellers in den Dämmstoff eingeschnitten, wobei eine glatte Stirnfläche in dem Dämmstoff geschaffen wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass nur der unter dem Druckteller 20 befindliche Dämmstoff komprimiert wird und keine ausgefransten Ränder in der Dämmstoffplatte 3 entstehen. Der Druckteller 20 hat nach dem Komprimiervorgang eine Tiefe innerhalb der Dämmstoffplatte 3 erreicht, die in etwa der Dicke D3 einer vorgefertigten Abdeckung bzw. Rondelle 5 entspricht. Die Rondelle 5 ist aus demselben Material wie die Dämmstoffplatte 3 oder ggf. einem anderen geeigneten Isoliermaterial gefertigt. Im montierten Zustand schließt die Rondelle 5 bündig mit der Oberfläche der Dämmstoffplatte 3 ab.

Claims (9)

  1. Befestigungssystem zur Montage von Dämmstoffplatten (3) bestehend aus einem Spreiznagel (1) mit einem Spreiznagelkopf (10) und einem Spreiznagelschaft (12) sowie einem Dübel (2) mit einem Druckteller (20) und einem daran anschließenden Dübelschaft (21), dadurch gekennzeichnet, dass der Spreiznagel (1) aus Kunststoff gebildet ist, und dass an dem in Einführrichtung unteren Ende des Drucktellers (20) radial abstehende Stege (23) angeordnet sind, welche durch Unterbrechungen (24) voneinander getrennt sind und eine Verbindung mit dem Dübelschaft (21) herstellen, und die derart ausgestaltet sind, dass sie beim Einbringen des Spreiznagels (1) abreißen.
  2. Befestigungssystem zur Montage von Dämmstoffplatten (3) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Spreiznagelkopf (10) ein konischer Abschnitt (11) anschließt.
  3. Befestigungssystem zur Montage von Dämmstoffplatten (3) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckteller (20) eine mit dem Spreiznagelkopf (10) und dem konischen Abschnitt (11) korrespondierende Ausnehmung (22) aufweist.
  4. Befestigungssystem zur Montage von Dämmstoffplatten (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckteller (20) nach dem Abreißen der Stege (23) axial über den Dübelschaft (21) gleiten kann.
  5. Befestigungssystem zur Montage von Dämmstoffplatten (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (23) und Unterbrechungen (22) jeweils gleiche Umfangslängen aufweisen.
  6. Befestigungssystem zur Montage von Dämmstoffplatten (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (23) kleinere Umfangslängen aufweisen als die Unterbrechungen (22).
  7. Befestigungssystem zur Montage von Dämmstoffplatten (3) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (23) größere Umfangslängen aufweisen als die Unterbrechungen (22).
  8. Verfahren zur Montage einer Dämmstoffplatte (3) an einer Unterkonstruktion (4) mit Hilfe eines Spreiznagels (1) aus Kunststoff mit einem Spreiznagelkopf (10) und einem Spreiznagelschaft (12) sowie eines Dübels (2) mit einem Druckteller (20) und einem daran anschließenden Dübelschaft (21), welches mindestens die folgenden Schritte umfasst: a) Bohren eines Bohrlochs durch die Dämmstoffplatte (3) in die Unterkonstruktion (4), b) Einsetzen des Dübels (2) mit eingesetztem Spreiznagel (1) in das Bohrloch, c) Eintreiben des Spreiznagels (1) in den Druckteller (20) und den Dübelschaft (21) bis der Spreiznagelkopf (10) in einer Ausnehmung (22) des Drucktellers (20) aufgenommen ist und der Druckteller (20) auf der Dämmstoffplatte (3) aufliegt, d) weiteres Eintreiben des Spreiznagelkopfs (10) vorzugsweise mit Hilfe eines Schlags auf den Spreiznagelkopf (10), wobei e) Stege (23) welche zwischen dem Druckteller (20) und dem Dübelschaft (21) angeordnet sind abreißen und der Druckteller (20) über den Dübelschaft (21) gleiten kann, und wobei f) in der Endmontageposition der Druckteller (20) und der Spreiznagelkopf (10) bündig mit der Oberfläche der Dämmstoffplatte (3) abschließen.
  9. Verfahren zur Montage einer Dämmstoffplatte (3) gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es anstelle des Schritts f) die folgenden Schritte umfasst: – der Druckteller (20) vorzugsweise mit Hilfe weiterer Schläge auf den Spreiznagelkopf (10) so weit in der Dämmstoffplatte (3) versenkt wird, dass – in der Endmontageposition eine Abdeckung (5) auf den versenkten Druckteller (20) aufgesetzt werden kann.
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