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DE102006034963B3 - Rohrschneider - Google Patents

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DE102006034963B3
DE102006034963B3 DE200610034963 DE102006034963A DE102006034963B3 DE 102006034963 B3 DE102006034963 B3 DE 102006034963B3 DE 200610034963 DE200610034963 DE 200610034963 DE 102006034963 A DE102006034963 A DE 102006034963A DE 102006034963 B3 DE102006034963 B3 DE 102006034963B3
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Ulrich Frick
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Illinois Tool Works Inc
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D21/00Machines or devices for shearing or cutting tubes
    • B23D21/04Tube-severing machines with rotating tool-carrier

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)
  • Sawing (AREA)

Abstract

Rohrschneider, enthaltend einen Rotationskörper (4) in einem Gehäuse (2) zur Rotation eines Schneidelementes (48) um ein abzuschneidendes Rohr (30) herum. Ferner enthaltend ein Positionierzahnrad (36), welches am Rotationskörper (4) drehbar angeordnet ist, wobei seine Drehachse (40) rechtwinklig zur Rotationskörperdrehachse (6) und diese kreuzend angeordnet ist, wobei das Positionierzahnrad (36) bei jeder vollen Umdrehung des Rotationskörpers (4) automatisch um einen Schritt weitergedreht wird, und wobei durch diese Bewegungsschritte der Abstand zwischen dem Schneidelement (48) und der mindestens einen Gegenrolle (52) automatisch veränderbar ist. Außerdem kann eine Entkupplungsvorrichtung (54, 64, 68, 72, 74, 76) vorgesehen sein, durch welche eine Positionierantriebsverbindung (44) des Positionierzahnrades (36) auskuppelbar ist, sodass im ausgekuppelten Zustand das Schneidelement (48) relativ zu der mindestens einen Gegenrolle (52), manuell verstellbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Rohrschneider gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
  • Ein Rohrschneider dieser Art ist aus der US 3,807,047 bekannt.
  • Hierbei handelt es sich um eine Art von Rohrschneidern, bei welchen das Schneidelement von einem Rotationskörper getragen wird, der in einem Gehäuse angeordnet ist und von einem motorischen Antrieb relativ zum Gehäuse drehbar ist, um das Schneidelement um ein abzuschneidendes Rohr herumzubewegen.
  • Rohrschneider mit einem motorischen Antrieb, um einen Rotationskörper relativ zu einem Gehäuse um ein abzuschneidendes Rohr herumzubewegen, sind auch aus der US 6,065,212 und US 4,890,385 bekannt.
  • Eine andere Art von Rohrschneidern muss manuell um das abzuschneidende Rohr herumbewegt werden. Ein solcher Rohrschneider ist aus der DE 198 00 734 A1 bekannt. Er enthält einen Schlitten, welcher an einem Bügel geführt ist und manuell mittels einer Gewindespindel quer zur Rohrachse eines abzuschneidenden Rohres einstellbar ist. Die Gewindespindel ist mit einem Gewindemutterteil in Eingriff, welcher auf einem Spindelgewinde radial ausrastbar ist, um die Spindel zusammen mit dem mit ihr verbunden Schlitten in Spindellängsrichtung relativ zu dem Gewindemutterteil verschieben zu können, ohne dass die Spindel hierfür gedreht zu werden braucht. Das Schneidelement ist eine Schneidrolle und an dem Bügel frei drehbar angeordnet. An dem Schlitten sind zwei Gegenrollen frei drehbar angeordnet, sodass ein abzuschneidendes Rohr zwischen die Gegenrollen und das Schneidelement einspannbar ist.
  • Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, einen Rohrschneider, welcher einen motorisch antreibbaren Rotationskörper aufweist, der ein Schneidelement trägt, derart auszubilden, dass Relativbewegungen zwischen dem Schneidelement und der mindestens einen Gegenrolle präzise und reproduzierbar so wie auf einfache Weise durchführbar sind.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in Unteransprüchen enthalten.
  • Die Erfindung wird im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen anhand von bevorzugten Ausführungsformen als Beispiele beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein. In den Zeichnungen zeigen
  • 1 eine perspektivische Ansicht des Rohrschneiders nach der Erfindung,
  • 2 eine Seitenansicht des Rohrschneiders nach der Erfindung,
  • 3 eine abgebrochene Draufsicht auf 2,
  • 4 einen Längsschnitt in der Ebene IV-IV von 2,
  • 5 einen Querschnitt in der Ebene V-V von 3,
  • 6 einen Querschnitt in der Ebene VI-VI von 3,
  • 7 einen Querschnitt in der Ebene VII-VII von 3, wobei ein Spindelgewinde in einen Gewindemutterteil eingerastet ist,
  • 8 einen Querschnitt in der Ebene VII-VII von 3 ähnlich 7, jedoch in einer Situation, wo der Gewindemutterteil aus dem Spindelgewinde ausgerastet ist,
  • 9 eine Vorderansicht eines Rotationskörpers des Rohrschneiders,
  • 10 eine linke Seitenansicht des Rotationskörpers,
  • 11 eine Rückansicht des Rotationskörpers,
  • 12 eine Schnittansicht längs der Ebene XII-XII von 9,
  • 13 eine rechte Seitenansicht des Rotationskörpers
  • 14 eine Draufsicht auf den Rotationskörper von 13.
  • Der Rohrschneider nach der Erfindung enthält ein Gehäuse 2, in welchem ein Rotationskörper 4 um eine Rotationskörper-Drehachse 6 drehbar angeordnet ist. Durch das Gehäuse 2 und den Rotationskörper 4 erstreckt sich längs zur Rotationskörper-Drehachse 6 eine Rohraufnahmeöffnung 8. Im Gehäuse 2 ist ein Getriebe 10 (4) zum motorischen Antrieb des Rotationskörpers 4 mittels eines elektrischen Motors 12 angeordnet.
  • 4 zeigt eine Abtriebswelle 13 des Motors 12 mit einem verzahnten Kegelrad 14. Die Verzahnung des Kegelrades 14 ist mit der Verzahnung eines Tellerrades 16 des Getriebes 10 (oder mit der Verzahnung eines weiteren Kegelrades des Getriebes 10) in Eingriff. Eine im Gehäuse 2 drehbar gelagerte Welle 18 ist an ihrem einen Ende drehfest mit dem Tellerrad 16 und an ihrem anderen Ende drehfest mit einem verzahnten Stirnrad 20 (Zahnrad) verbunden. Das Stirnrad 20 ist mit zwei Zwischenzahnrädern 22 und 24 in Zahneingriff, welches beispielsweise stirnverzahnte Zahnräder sind. 4 zeigt nur das eine Zwischenzahnrad 22. 2 zeigt die im Gehäuse 2 angeordneten Lager der beiden Zwischenzahnräder 22 und 24.
  • Die Zwischenzahnräder 22 und 24 sind mit der Verzahnung eines Rotationskörperzahnrades 26 in Eingriff. Dieses Rotationskörperzahnrad 26 kann ein an dem Rotationskörper 4 befestigter Zahnradring oder eine am Rotationskörper 4 gebildete Verzahnung sein, deren Kreismittelpunkt in der Rotationskörper-Drehachse 6 liegt. Die Rohraufnahmeöffnung 8 erstreckt sich auch durch das Rotationskörperzahnrad 26.
  • Das Gehäuse 2 des Rohrschneiders kann an einem Maschinenständer oder Stativ oder gemäß den Zeichnungen an einer Griffeinheit 27 befestigt sein und zusammen mit der Griffeinheit 27 eine manuell tragbare und manuell benutzbare mobile Einheit bilden. Die Griffeinheit 27 kann vorteilhaft den elektrischen Motor 12 mit dem Kegelrad 14 (oder einer Motorabtriebswelle) sowie einen Stromanschluss oder vorzugsweise eine Akku-Aufnahmekammer 28 zur Aufnahme eines Akkumulators zur Stromversorgung des Motors über elektrische Kontakte aufweisen, die in der Akku-Aufnahmekammer 28 vorgesehen sind.
  • Das Gehäuse 2 kann aus zwei miteinander verbundenen Gehäuseseitenteilen 2-1 und 2-2 bestehen.
  • Damit ein zu schneidendes Rohr 30 nicht nur axial, sondern in vorteilhafter Weise auch radial in die Rohraufnahmeöffnung 8 eingesetzt werden kann, sind das Gehäuse 2 mit einem Einfuhrschlitz 32, der Rotationskörper 4 mit einem vorzugsweise gleichgroßen Einfuhrschlitz 33 und das Rotationszahnrad 26 mit einem Einfuhrschlitz 34 versehen. Die Einführschlitze 33 und 34 des Rotationskörpers 4 und des Rotationskörperzahnrades 26 fluchten miteinander in Längsrichtung der Rotationskörper-Drehachse 6, da die beiden Teile miteinander verbunden sind, sie fluchten jedoch nur dann mit dem Einfuhrschlitz 32 des Gehäuses 2, wenn sie in einer bestimmten Drehstellung relativ zu dem Gehäuse 2 sind, wie dies in den Zeichnungen dargestellt ist.
  • Die beiden Zwischenzahnräder 22 und 24 sind soweit voneinander entfernt angeordnet, dass immer mindestens eines von ihnen mit dem Rotationskörperzahnrad 26 in Eingriff ist, auch dann, wenn der Einfuhrschlitz 34 des Rotationskörperzahnrades 26 sich gegenüber einem dieser beiden Zwischenzahnräder 22 und 24 befindet. Der Abstand der beiden Zwischenzahnräder 22 und 24 ist aus diesem Grunde größer als die Breite des Einführschlitzes 34 des Rotationskörperzahnrades 26.
  • Ein Positionierzahnrad 36 ist an dem Rotationskörper 4 frei drehbar gelagert, vorzugsweise durch eine am Rotationskörper 4 befestigte Platte 38. Das Positionier zahnrad 36 ist derart angeordnet, dass seine Drehachse 40 die Rotationskörper-Drehachse 6 radial kreuzt. Das Positionierzahnrad 36 ist vorzugsweise ein Stirnrad, kann jedoch auch ein Kegelrad oder Tellerrad sein. Da das Positionierzahnrad 36 mit dem Rotationskörper 4 verbunden ist, wird es quer zu seiner Drehachse zusammen mit dem Rotationskörper 4 um die Rotationskörper-Drehachse 6 gedreht. Ein Zahneingriffselement 42 (4 und 6) ist an dem Gehäuse 2 direkt oder durch ein (nicht gezeigtes) Zwischenelement nicht-rotierend befestigt und derart ausgebildet, dass es bei jeder vollen 360° Umdrehung des Rotationskörpers 4 nur einmal während eines kleinen Drehwinkelbereiches dieser vollen Umdrehung mit der Verzahnung des Positionierzahnrades 36 in Eingriff ist, um das Positionierzahnrad 36 einen definierten Drehwinkelschritt weiterzudrehen.
  • Eine Positionierantriebsverbindung 44 verbindet antriebsmäßig das Positionierzahnrad 36 mit einem Schlitten 46, welcher ein Schneidelement 48 zum Abschneiden eines Rohres 30 trägt und auf Führungsflächen 50, 51, beispielsweise Führungsrippen, des Rotationskörpers 4, welche sich mit Abstand von der Rotationskörper-Drehachse 6 tangential zu dieser Rotationskörper-Drehachse 6 erstrecken, quer zur Rotationskörper-Drehachse 6 geführt ist. Drehbewegungen des Positionierzahnrades 36 um seine Drehachse 40 werden durch die Positionierantriebsverbindung 44 in Bewegungen des Schlittens 46 tangential zur Rotationskörper-Drehachse 6 umgewandelt.
  • Das am Schlitten 46 befestigte Schneidelement 48 ist vorzugsweise eine frei drehbar gelagerte Schneidrolle, kann jedoch auch ein nicht drehbares Schneidmesser oder ein Abstechstahl oder Abstechmeißel sein, welcher eine zum Trennen des Rohres 30 geeignete Schneidfläche oder Abstechspitze hat.
  • Das abzuschneidende Rohr 30 wird von mindestens einer, vorzugsweise zwei Gegenrollen 52, welche am Rotationskörper 4 frei drehbar gelagert sind, gegen das Schneidelement 48 gedrückt. Das Schneidelement 48 befindet sich auf der einen und die Gegenrollen 52 befinden sich auf der relativ zur Rotationskörper-Drehachse 6 diametral gegenüberliegenden anderen Seite der Rohraufnahmeöffnung 8.
  • Gemäß einer anderen, nicht gezeigten Ausführungsform besteht auch die Möglichkeit, das Schneidelement 48 und die Gegenrollen 52 gegeneinander zu vertauschen, sodass die Gegenrollen am Schlitten 46 drehbar angeordnet sind und das Schneidelement 48 am Rotationskörper 4 befestigt ist.
  • Das Schneidelement 48 und die Gegenrollen 52 sind vorzugsweise in einer in der Rotationskörper-Drehachse 6 liegenden Ebene oder benachbart zu dieser Ebene angeordnet, welche rechtwinklig zu einer Ebene ist, die ebenfalls in der Rotationskörper-Drehachse 6 liegt und längs welcher sich der Einführungsschlitz 32 des Gehäuses 2 erstreckt. Die Positionierantriebsverbindung 44 erstreckt sich auf der vom Einführungsschlitz 32 des Gehäuses 2 radial abgewandten Seite der Rotationskörper-Drehachse 6 von dem Positionierzahnrad 36 zu dem Schlitten 46. Auf dieser gleichen, vom Einführungsschlitz 32 des Gehäuses 2 abgewandten Seite befinden sich auch die Führungsflächen 50 und 51 des Rotationsköpers 4 für den Schlitten 46.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform befindet sich das Positionierzahnrad 36 auf der dem motorischen Antrieb 12 zugewandten Seite des Rotationskörpers 4, und der Schlitten 46 befindet sich auf der davon abgewandten Vorderseite des Rotationskörpers 4 entsprechend den Zeichnungen, wenn der Rotationskörper 4 eine Drehstellung relativ zum Gehäuse 2 hat, bei welcher die Einführschlitze 32, 33, und 34 in Längsrichtung der Rotationskörper-Drehachse 6 fluchtend hintereinander angeordnet sind, entsprechend den Zeichnungen.
  • Das Zahneingriffselement 42 kann ein Stift sein, welcher in die Zahnlücken der Verzahnung des Positionierzahnrades 36 eingreift. Ein spielfreieres Zusammenwirken zwischen Zahneingriffselement und Positionierzahnrad 36 wird jedoch dann erreicht, wenn das Zahneingriffselement entsprechend den Zeichnungen, insbesondere 6, ein Zahnradsegment mit mindestens zwei oder vorzugsweise mindestens drei Zähnen ist, von welchem mindestens zwei Zähne gleichzeitig mit Zahnlücken des Positionierzahnrades 36 in Eingriff gelangen können. Das Zahneingriffselement 42 und die Verzahnung des Positionierzahnrades 36 sind vorzugsweise derart aufeinander angepasst, dass wenig Zahnspiel und wenig Reibung zwischen ihren Zähnen entsteht. Das Positionierzahnrad 36 kann beispielsweise ein verzahntes Stirnrad, Kegelrad oder Tellerrad sein, wobei das Zahneingriffselement 42 dazu passend ein Zahnradsegment aus einem Stirnrad oder einem Kegelrad oder einem Tellerrad sein kann.
  • Die Positionierantriebsverbindung 44 zwischen dem Positionierzahnrad 36 und dem Schlitten 46 kann eine Getrieberadkette, eine Reibradkette oder eine Riementransmission sein, oder ein Kombination davon.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, welche in den Zeichnungen dargestellt ist, enthält die Positionierantriebsverbindung 44 eine Spindel 54, welche radial mit Abstand von der Rotationskörper-Drehachse 6 tangential zu dieser Rotationskörper-Drehachse 6 angeordnet, im Rotationskörper 4 drehbar gelagert, jedoch in Spindellängsrichtung unverschiebbar fixiert ist. Die Spindel 54 hat einen radial vorstehenden Ringbund 56 auf der Vorderseite eines Lagerabschnittes 4-2 des Rotationskörpers 4. An dem hinteren Ende der Spindel 54 ist auf der Rückseite des Lagerabschnittes 4-2 ein Rad 58 drehbar befestigt, welches zusammen mit dem Ringbund 56 die axiale Fixierung der Spindel 54 am Rotationskörper 4 bildet und durch einen Antriebsriemen 60 mit einem weiteren Rad 62 in Drehantriebsverbindung ist, welch letzteres koaxial zum Positionierzahnrad 36 angeordnet und mit diesem drehfest verbunden ist.
  • Der sich vom Ringbund 56 nach vorne wegerstreckende Spindelteil ist mindestens am vorderen Spindelabschnitt mit einem Spindelgewinde 64 versehen.
  • Gemäß der bevorzugen Ausführungsform der Erfindung ist, wie insbesondere die 7 und 8 zeigen, der Schlitten 46 auf dem Rotationskörper 4 im Bereich des Spindelgewindes 64 in Spindellängsrichtung verschiebbar angeordnet und mit einem Gewindemutterteil 68 versehen, welcher in einer Führungsbohrung 70 des Schlittens 46, die sich quer zur Längsrichtung der Spindel 54 erstreckt, in Spindelquerrichtung geführt ist und von einer Druckfeder 72 gegen die Spindel 54 gedrückt wird, sodass ein am Gewindemutterteil 68 gebildetes Muttergewinde 74, welches zum Spindelgewinde 64 passt, mit dem Spindelgewinde 64 in Eingriff gehalten wird, wie dies 7 zeigt. Das Muttergewinde 74 erstreckt sich nur um maximal 180° oder weniger um das Spindelgewinde 64, sodass es entgegen der Kraft der Druckfeder 72 aus dem Spindelgewinde 64 ausgerückt werden kann durch manuellen Druck auf eine radiale Verlängerung 76 des Gewindemutterteils 68. Die Verlängerung 76 erstreckt sich um die Gewindespindel 54 herum mit radialem Abstand und ragt auf der von der Druckfeder 72 abgewandten Spindelseite aus der Führungsbohrung 70 des Schlittens 46 heraus. Die Verlängerung 76 kann somit als Druckknopf verwendet werden, um den Gewindemutterteil 68 entgegen der Kraft der Druckfeder 72 aus dem Spindelgewinde 64 auszurücken.
  • 7 zeigt den Gewindemutterteil 68 mit seinem Muttergewinde 74 in das Spindelgewinde 64 eingerückt. Dadurch wird durch Drehung des Rotationskörpers 4 nach jeder vollen Umdrehung von 360° das Positionierzahnrad 36 um einen definierten Drehwinkel gedreht. Diese Drehwinkelbewegung des Positionierzahnrades 36 hat über die Spindel 54 und den Gewindemutterteil 68 eine Bewegung des Schlittens 46 zusammen mit dem Schneidelement 48 quer zur Rotationskörper-Drehachse 6 in Richtung zu den Gegenrollen 52 und damit in Richtung zu dem zu schneidenden Rohr 30 zur Folge. Dabei wird das Rohr 30 abgetrennt.
  • Wenn das Rohr 30 abgeschnitten ist, muss der Schlitten 46 relativ zu den 7 und 8 nach links in seine Ausgangslage zurückgedreht werden, damit ein neues Rohr 30 in die Rohraufnahmeöffnung 8 eingesetzt werden kann. Dieses Zurückbewegen des Schlittens 46 kann durch Drehen am Positionierzahnrad 36 erfolgen, entweder manuell oder durch den Motor 12. Schneller ist jedoch eine solche Rückführung durchführbar und auch umgekehrt eine Anstellbewegung des Schlittens 46 von einer vom Rohr 30 entfernten Stellung in eine an das Rohr angenäherte Stellung, wenn der Gewindemutterteil 68 radial aus dem Spindelgewinde 64 ausgerückt wird durch manuellen Druck auf die Verlängerung 76 und dann der Schlitten 46 manuell auf der Spindel 54 in Spindellängsrichtung in die gewünschte Position verschoben wird, ohne dass dafür die Spindel 54 gedreht zu werden braucht. Die Verlängerung 76 erstreckt sich mindestens um eine Seite, vorzugsweise um beide Seiten der Spindel 54 herum, mit radialem Abstand von der Spindel.
  • Vorteilhaft für die Bedienung des Schlittens 46 und auch zur Vermeidung von Spielräumen zwischen den einzelnen Elementen ist es, wenn der Schlitten 46 durch eine zwischen ihm und dem Ringbund 56 auf der Spindel 54 angeordnete weitere Druckfeder 78 axial verspannt wird.
  • Die Erfindung enthält zwei Grundgedanken, die zusammen oder auch unabhängig voneinander verwendbar sind: Zum einen das mit seiner Drehachse 40 rechtwinklig radial zur Rotationskörper-Drehachse 6 angeordnete Positionierzahnrad 36 in Kooperation mit dem Zahneingriffselement 42 und eine Antriebsverbindung beliebiger Art zwischen dem Positionierzahnrad 36 und dem Schlitten 46. Dies hat den Vorteil einer reproduzierbaren, exakten und verschleißarmen Erzeugung von Vorschubbewegungen. Der andere Grundgedanke besteht darin, den Schlitten 46 mit dem Spindelgewinde 64 durch einen Gewindemutterteil 68 einrückbar und ausrückbar zu verbinden, sodass im eingerückten Zustand (7) eine von Drehungen des Rotationskörpers 4 abhängige Vorschubbewegung des Schlittens 46 stattfinden kann und im ausgerückten Zustand (8) der Schlitten 46 manuell auf einfache Weise und schnell in Längsrichtung der Spindel 54 verschoben werden kann, ohne dass die Spindel 54 gedreht zu werden braucht.

Claims (6)

  1. Rohrschneider, enthaltend ein Gehäuse (2); einen Rotationskörper (4), welcher im Gehäuse (2) um eine Rotationskörper-Drehachse (6) drehbar angeordnet ist; eine sich durch das Gehäuse (2) und den Rohrkörper (4) längs zur Rotationskörper-Drehachse (6) erstreckende Rohraufnahmeöffnung (8) zur Aufnahme eines abzuschneidenden Rohres; ein im Gehäuse (2) angeordnetes Getriebe (10) zum motorischen Antrieb des Rotationskörpers (4); einen Schlitten (46), welcher am Rotationskörper (4) quer zur Rotationskörper-Drehachse (6) verschiebbar angeordnet ist; ein Schneidelement (48) zum Abschneiden eines Rohres und mindestens eine Gegenrolle (52) zum Halten des abzuschneidenden Rohres gegen das Schneidelement (48) auf einander gegenüberliegenden Seiten der Rohraufnahmeöffnung (8), wobei entweder das Schneidelement oder die mindestens eine Gegenrolle an dem Schlitten und der betreffende andere Teil am Rotationskörper angeordnet ist; ein Positionierzahnrad (36), welches am Rotationskörper (4) drehbar gelagert ist und durch Eingriff mit einem Zahneingriffselement (42) definierte Drehwinkelschritte ausführt; eine Positionierantriebsverbindung (44) zwischen dem Positionierzahnrad (36) und dem Schlitten (46) zur Positionierung des Schlittens (46) quer zur Rotationskörper-Drehachse (6) durch die definierten Drehwinkelschritte des Positionierzahnrades (36); dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierzahnrad (36) mit seiner Drehachse (40) radial zur Rotationskörper-Drehachse (6) angeordnet ist; und dass das Zahneingriffselement (42) am Gehäuse (2) befestigt und derart ausgebildet ist, dass es bei jeder vollen 360°-Umdrehung des Rotationskörpers jeweils nur einmal während eines kleinen Drehwinkelbereiches dieser vollen Umdrehung mit der Verzahnung des Positionierzahnrades (36) in Eingriff ist, um das Positionierzahnrad (36) einen den Drehwinkelschritt weiter zu drehen.
  2. Rohrschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahneingriffselement (42) mindestens zwei Zahnradzähne aufweist, die jeweils gleichzeitig mit der Verzahnung des Positionierzahnrades (36) in Eingriff sind.
  3. Rohrschneider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierantriebsverbindung (44) eine Spindel (54) aufweist, welche tangential zur Rotationskörper-Drehachse (6), mit radialem Abstand von der Rotationskörper-Drehachse (6), am Rotationskörper (4) drehbar angeordnet und am Rotationskörper (4) in beiden Spindellängsrichtungen fixiert ist, dass das Positionierzahnrad (36) über eine Drehantriebsverbindung (58, 60, 62) mit der Spindel (54) drehantriebsverbunden ist, und dass die Spindel (54) ein Spindelgewinde (64) aufweist, welches mit einem Schlittengewinde (74) des Schlittens (46) in Eingriff ist oder in Eingriff bringbar ist, sodass, wenn das Schlittengewinde (74) mit dem Spindelgewinde (64) in Eingriff ist, Drehbewegungen der Spindel (54) Längsbewegungen des Schlittens (46) längs der Spindel (54) erzeugen.
  4. Rohrschneider nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittengewinde (74) mit dem Spindelgewinde (64) radial zur Spindel (54) einrückbar und ausrückbar angeordnet ist.
  5. Rohrschneider nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittengewinde (74) an einem Gewindemutterteil (68) gebildet ist, der von einer Feder (72) in Eingriff mit dem Spindelgewinde (64) gedrückt wird und manuell entgegen der Federkraft außer Eingriff von dem Spindelgewinde (64) bewegbar ist, wobei der Schlitten (46) ohne Rotation der Spindel (54) manuell in Spindellängsrichtung verschiebbar ist, wenn der Gewindemutterteil (68) außer Eingriff von dem Spindelgewinde (64) ist.
  6. Rohrschneider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einen Einfuhrschlitz (32) und der Rotationskörper (4) einen Einfuhrschlitz (33) aufweisen, welche sich jeweils radial zur Rotationskörper-Drehachse (6) von der Rohraufnahmeöffnung (8) nach außen erstrecken, sodass ein abzuschneidendes Rohr radial in die Rohraufnahmeöffnung (8) einsetzbar ist, wenn der Rotationskörper (4) in einer Drehposition ist, bei welcher die beiden Einführschlitze in Längsrichtung der Rotationskörper-Drehachse (6) hintereinander liegen.
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