-
Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Verbundschalter, der als Bedienschalter
etc., für
die Bedienung eines Autonavigationssystems oder anderer Fahrzeug-Bordgeräte verwendet
wird.
-
In
dem Maße,
wie Autonavigationssysteme große
Verbreitung fanden, hat die Anzahl von Fahrzeugen, bei denen ein
Autonavigationssystem zur Standardausrüstung gehört, zugenommen. In den Fällen, wo
das Autonavigationssystem zur Standardausrüstung gehört, ist für die Bedienung des Autonavigationssystems
ein zentraler Bedienschalter als integraler Bestandteil in die Vorderseite
eines Armaturenbretts eingebaut.
-
Der
zentrale Bedienschalter dieses Typs weist eine große Anzahl
von Schalterbetätigungsteilen,
zum Beispiel acht unabhängige
Acht-Richtungs-Tasten auf, die benutzt werden, wenn ein Cursor auf
einem Betriebsanzeigebildschirm eines Autonavigationssystems verschoben
wird und eine Auswahltaste betätigt
wird. Andererseits sind in die Vorderseite des Armaturenbretts die
Betätigungsteile verschiedener
Schalter, zum Beispiel ein Betätigungsschalter
der Klimaanlage, der schon vor der breiten Anwendung von Autonavigationssystemen existierte,
ebenfalls als integraler Bestandteil montiert. Deshalb nimmt in
den Fällen,
wo das Autonavigationssystem zur Standardausrüstung gehört, die Anzahl der Schalterbetätigungsteile,
die in planarer Form an der Vorderseite des Armaturenbretts angeordnet
sind, unvermeidlich zu, so daß die
Vorderseite des Armaturenbretts verkompliziert wird und auch die Funktionstüchtigkeit
der Schalter abnimmt.
-
Zur
Lösung
dieses Problems ist es naheliegend, einen multidirektionalen Schalter
zu verwenden, wie er in dem offengelegten Patent JP2003-59374 verwendet
wird.
-
Der
in dem offengelegten japanischen Patent JP2003-59374 beschriebene
multidirektionale Schalter ist so konfiguriert, daß lediglich
durch verschieben eines Gleitkontaktes, der in eine Vielzahl von
Richtungen, in ein und derselben Ebene in acht Richtungen, verschoben
werden kann, ein Schalterbetrieb ausgeführt werden kann, der dem Betrieb
von acht unabhängigen
Acht-Richtungs-Tasten äquivalent
ist. Aus diesem Grunde wird durch Verwendung des multidirektionalen
Schalters, wie er in dem offengelegten japanischen Patent JP2003-59374
beschrieben ist, die Anzahl der Schalterbetätigungsteile, die in einer planaren
Form an der Vorderseite des Armaturenbretts angeordnet sind, verringert.
-
Es
gibt jedoch eine Grenze für
die Verringerung der Anzahl der Schalterbetätigungsteile, die bei Verwendung
des in dem offengelegten japanischen Patents JP2003-59374 beschriebenen
multidirektionalen Schalters nicht überschritten werden kann, die in
der Konstruktion und der Funktionsweise des multidirektionalen Schalters
begründet
ist. Aus diesem Grunde besteht eine Möglichkeit, daß der multidirektionale
Schalter, wie er in dem offengelegten japanischen Patent JP2003-59374
beschrieben ist, unter Umständen
nicht in der Lage sein wird, die für die Zukunft vorhergesagte
Erhöhung
der Anzahl der Schalterbetätigungsteile
zweckgemäß aufzunehmen.
Es ist zu erwarten, daß um
den multidirektionalen Schalter herum weitere Schalterbetätigungsteile
neu hinzugefügt
werden. In diesem Fall nimmt die Anzahl der Schalterbetätigungsteile,
die in einer planaren Form an der Vorderseite des Armaturenbretts
angeordnet sind, erneut zu, was ein Problem in der Hinsicht darstellt,
daß die
Vorderseite des Armaturenbretts verkompliziert wird und auch die
Funktionstüchtigkeit
des Schalters abnimmt.
-
Weiterhin
gilt, weil der in dem offengelegten japanischen Patent JP2003-59374
beschriebene multidirektionale Schalter eine Konstruktion der Art aufweist,
daß ein
Gleitkontakt in der selben Ebene in eine Vielzahl von Richtungen
verschoben wird, für den
Fall, daß eine
unangemessen große
Kraft auf den Gleitkontakt einwirkt, zum Beispiel um den Gleitkontakt
zu drehen, der Gleitkontakt, eine Führungseinrichtung für den Gleitkontakt,
oder etwas ähnliches,
beschädigt
wird. Im Ergebnis kann der Gleitkontakt in keine Richtung mehr verschoben
werden, und damit tritt eine Funktionsstörung des multidirektionalen
Schalters ein.
-
Bei
dem multidirektionalen Schalter dieses Typs gilt, falls der äußere Rand
des Schalterbetätigungsteils
zum Verschieben des Gleitkontakts eine polygonale Form aufweist,
deren Seitenanzahl identisch mit der Anzahl der Verschieberichtungen
ist, damit die Bedienperson des Schalters in die Lage versetzt wird,
intuitiv die Richtungen wahrzunehmen, in die der Gleitkontakt verschoben
werden kann, daß die
Möglichkeit
des Auftretens der oben beschriebenen Störung weiter zunimmt. Die Ursache
dafür ist, daß die Person,
die den Schalter bedient, dies fälschlicherweise
so auffaßt,
als ob das Schalterbetätigungsteil,
das an sich nicht gedreht werden kann, möglicherweise doch gedreht werden
kann, weil die äußere Form
des Schalterbetätigungsteils Ähnlichkeiten
mit der äußeren Form
eines Schraubenkopfes oder einer Mutter aufweist, so daß angenommen werden
kann, daß sich
die Wahrscheinlichkeit eines absichtlichen, gewaltsamen Verdrehens
des Gleitkontaktes über
das Schalterbetätigungsteil
erhöht.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung wurde geschaffen, um die oben genannten Probleme
zu lösen,
und demgemäß besteht
ein Ziel der Erfindung darin, einen Verbundschalter bereitzustellen,
der geeignet ist, Fehlfunktionen eines multidirektionalen Schalters
zu verhindern, die durch eine Drehkraft verursacht werden, die ohne Überlegung
auf einen Gleitkontakt ausgeübt
wird, wodurch die Funktionstüchtigkeit
des Schalters verbessert und die Oberfläche einer Schaltermontagekonsole
vereinfacht wird.
-
Um
das oben genannte Ziel zu erreichen, stellt die vorliegende Erfindung
einen Verbundschalter bereit, der als multidirektionaler Schalter
funktioniert, der in der Lage ist, einen Kontaktzustand anzunehmen,
der mit der Gleitrichtung beim Gleiten in Einschieberichtung korrespondiert
und der außerdem
als ein Dreh-Shuttle-Schalter funktioniert, der in der Lage ist,
einen Kontaktzustand anzunehmen, der mit der Drehrichtung korrespondiert,
mit Hilfe einer Operation beim Einschieben eines Betätigungsteils in
Querrichtung oder einer Operation beim Drehen des Betätigungsteils
um dessen Achse.
-
Der
Verbundschalter gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält
einen Mehrfachsockel, in dem ein napfförmiger innerer Sockel und ein
napfförmiger äußerer Sockel
doppelt an einer Innenseite und einer Außenseite so angeordnet sind,
daß sie
drehbar sind; einen Gleitkontakt, der verschiebbar an einer oberen
Fläche
eines Bodenteils des äußeren Sockels
angeordnet und mit dem Betätigungsteil
an einem äußeren Rand
in Integralbauweise montiert ist; eine Führungseinrichtung, die zwischen
dem Gleitkontakt und dem äußeren Sockel
vorgesehen ist, um den Gleitkontakt an der oberen Fläche des
Bodenteils des äußeren Sockels
in mehreren Richtungen gleitend zu führen; eine erste Zwangsführung, um den
Gleitkontakt ständig
in eine stabile Neutralstellung zu zwingen; eine zweite Zwangsführung, um den äußeren Sockel
ständig
in eine stabile Neutralstellung zu zwingen; ein am äußeren Sockel
fest angebrachtes Kontaktraster, das mit der Oberseite des Bodenteils
des äußeren Sockels
eine Einheit bildet; eine Schleifbürste, die als integraler Bestandteil
an einer Unterseite des Gleitkontaktes so befestigt ist, daß sie dem
am äußeren Sockel
fest angebrachten Kontaktraster gegenüberliegt; eine rotierende Schleifbürste, die
als integraler Bestandteil am äußeren Sockel
so angebracht ist, daß sie
einer Außenfläche eines
Bodenteils des inneren Sockels gegenüberliegt; und ein am inneren
Sockel angebrachtes festes Kontaktraster, das einen integralen Bestandteil
einer oberen Fläche
des Bodenteils des inneren Sockels bildet, so daß es der rotierenden Schleifbürste gegenüberliegt,
und das so konfiguriert ist, daß dann,
wenn eine quergerichtete, einschiebende Kraft dem Betätigungsglied
zugeführt
wird, der Gleitkontakt in einer Einschieberichtung des Betätigungsteils gleitet,
aus der feststehenden Neutralstellung heraus gegen eine Zwangsführungskraft
der ersten Zwangsführung,
und wobei zu diesem Zeitpunkt die Schleifbürste und das am äußeren Sockel
angebrachte feste Kontaktraster einen Kontaktzustand annehmen, der
mit der Gleitrichtung korrespondiert, und wenn ein Drehmoment zum
Drehen des Betätigungsteils um
eine seiner Achsen an das Betätigungsteil
angelegt wird, das Drehmoment auf den äußeren Sockel über den
Gleitkontakt und die Führungseinrichtung übertragen
wird, mit deren Hilfe der äußere Sockel und
das Betätigungsteil
gemeinsam rotierend in einer Drehrichtung des Betätigungsteils
aus der feststehenden Neutralstellung heraus, gegen eine Zwangsführungskraft
der zweiten Zwangsführung
bewegt werden, und wobei zu diesem Zeitpunkt die rotierende Schleifbürste und
das am inneren Sockel fest angebrachte Kontaktraster einen Kontaktzustand
annehmen, der mit der Drehrichtung korrespondiert.
-
Weiterhin
umfaßt
der Verbundschalter gemäß der vorliegenden
Erfindung einen Mehrfachsockel, in dem ein napfförmiger innerer Sockel und ein napfförmiger äußerer Sockel
doppelt an einer Innenseite und einer Außenseite so angeordnet sind,
daß sie
drehbar sind; einen verschiebbaren Gleitkontakt, der an einer oberen
Fläche
eines Bodenteils des äußeren Sockels
vorgesehen und mit dem Betätigungsteil
an einem äußeren Umfang
in Integralbauweise montiert ist; eine Führungseinrichtung, die zwischen dem
Gleitkontakt und dem äußeren Sockel
vorgesehen ist, um den Gleitkontakt in einer Vielzahl von Richtungen
an der Oberseite des Bodenteils des äußeren Sockels gleitend zu führen; eine
erste Zwangsführung,
um den Gleitkontakt ständig
in eine stabile Neutralstellung zu zwingen; eine zweite Zwangsführung, um
den äußeren Sockel
ständig
in eine stabile Neutralstellung zu zwingen; ein am äußeren Sockel fest
angebrachtes Kontaktraster, das mit der Oberseite des Bodenteils
des äußeren Sockels
eine Einheit bildet; eine Schleifbürste, die als integraler Bestandteil
an einer Unterseite des Gleitkontaktes so befestigt ist, daß sie dem
am äußeren Sockel
fest angebrachten Kontaktraster gegenüberliegt; eine rotierende Schleifbürste, die
am äußeren Sockel
als integraler Bestandteil so angebracht ist, daß sie einer Außenfläche eines
Bodenteils des inneren Sockels gegenüberliegt; und ein am inneren
Sockel angebrachtes festes Kontaktraster, das einen integralen Bestandteil
einer oberen Fläche
des Bodenteils des inneren Sockels bildet, so daß es der rotierenden Schleifbürste gegenüberliegt,
wobei das am äußeren Sockel
angebrachte feste Kontaktraster mit einem gemeinsamen Kontakt am äußeren Sockel
für einen multidirektionalen
Schalter und einer Vielzahl von feststehenden Kontakten am äußeren Sockel
versehen ist, die so angeordnet sind, daß sie in alle Richtungen verteilt
sind; die Schleifbürste
ist mit einer Vielzahl von Schleifkontakten versehen, die als Schleifkontakte
des multidirektionalen Schalters vorgesehen sind, so daß sie mit
einem gemeinsamen Schleifkontakt korrespondieren, der so angeordnet ist,
daß er
mit dem gemeinsamen Kontakt am äußeren Sockel
und den Kontakten am äußeren Sockel korrespondiert;
die rotierende Schleifbürste
ist mit einer Vielzahl von Drehkontakten versehen, die als Drehkontakte
des multidirektionalen Schalters dienen, die elektrisch mit dem
gemeinsamen Kontakt am äußeren Sockel
und den feststehenden Kontakten am äußeren Sockel verbunden sind,
und die mit einem gemeinsamen Drehkontakt und einem Dreh-Umschaltekontakt
versehen sind, die mit dem gemeinsamen Drehkontakt als Drehkontakte
für den Dreh-Shuttle-Schalter
elektrisch verbunden sind, diese Drehkontakte sind auf einem konzentrischen
Kreis angeordnet, wobei die Mitte eines Bodenteils des äußeren Sockels
den Mittelpunkt bildet; und das am inneren Sockel fest angebrachte
Kontaktraster ist mit einer Vielzahl von feststehenden Kontakten
am inneren Sockel versehen, die entlang der Drehkontaktbahnen ausgebildet
und angeordnet sind, die mit den Drehkontakten des multidirektionalen
Schalters und den Drehkontakten des Dreh-Shuttle-Schalters korrespondieren
und das so konfiguriert ist, daß,
wenn eine in Querrichtung wirkende einschiebende Kraft auf das Betätigungsteil
wirkt, der Gleitkontakt in einer Einschieberichtung des Betätigungsteils
aus der feststehenden Neutralstellung heraus, gegen eine Zwangsführungskraft
der ersten Zwangsführung
gleitet und zu diesem Zeitpunkt zumindest ein Satz aus Schleifkontakt
und feststehendem Kontakt am äußeren Sockel,
aus der Gesamtheit der Schleifkontakte und der feststehenden Kontakte
am äußeren Sockel, entsprechend
der Gleitrichtung miteinander in Kontakt kommt, und sich ein Zustand
einstellt, bei dem der gemeinsame Schleifkontakt und der gemeinsame
Kontakt am äußeren Sockel
miteinander in Kontakt sind, und wenn ein Drehmoment zum Drehen des
Betätigungsteils
um eine seiner Achsen dem Betätigungsteil
zugeführt
wird, wird das Drehmoment auf den äußeren Sockel über den
Gleitkontakt und die Führungseinrichtung übertragen,
wodurch der äußere Sockel
und das Betätigungsteil
miteinander in Drehung versetzt werden, in die Drehrichtung des Betätigungsteils,
aus der feststehenden Neutralstellung heraus, gegen eine Zwangsführungskraft
der zweiten Zwangsführung,
und wobei zu diesem Zeitpunkt der Dreh-Umschaltekontakt in Kontakt
mit dem entsprechenden feststehenden Kontakt am inneren Sockel in Übereinstimmung
mit der Drehrichtung kommt und ein Zustand, bei dem der gemeinsame Drehkontakt
in Kontakt mit dem korrespondierenden feststehenden Kontakt am inneren
Sockel kommt, sich einstellt.
-
Das
Betätigungsteil
kann einen polygonalen äußeren Rand
aufweisen.
-
Der
Verbundschalter kann so konstruiert sein, daß ein Loch vorgesehen ist,
das vertikal durch die Mitten der Bodenteile des inneren und äußeren Sockels,
die Mitten des Gleitkontaktes und des Schalterbetätigungsteils,
eine Mitte der Führungseinrichtung
und eine Mitte der Schleifbürste
hindurchgeht, und daß eine
Handauflage vorgesehen ist, die über
der Oberseite des Bodenteils des äußeren Sockels über eine
Befestigungswelle in das Loch eingeführt wird.
-
Die
erste Zwangsführung
kann so konstruiert sein, daß vorstehende
Teile an einer Oberseite des Gleitkontaktes innerhalb eines Rings
einer eng gewickelten Spiralfeder ringförmig angeordnet sind. Im Falle,
daß eine
derartige Konstruktion zugrunde gelegt wird, wirkt selbst dann,
wenn der Gleitkontakt in eine beliebige Richtung verschoben wird,
bzw. gleitet, weil die erste Zwangsführung eine ringförmige, eng
gewickelte Spiralfeder ist, von der eng gewickelten Spiralfeder
stets die selbe Zwangsführungskraft auf
den Gleitkontakt ein. Aus diesem Grunde wird es bei der Bedienung
nicht als merkwürdig
empfunden, daß die
Kraft zum Einschieben des Betätigungsteils entsprechend
der Gleitrichtung unterschiedlich ist, und aus diesem Grunde kann
die Funktionstüchtigkeit
der Schalter verbessert werden.
-
Weiterhin
kann der Verbundschalter gemäß der vorliegenden
Erfindung so konstruiert sein, daß dann, wenn das Betätigungsteil
in eine der beiden Richtungen, links oder rechts, gedreht wird,
der Drehkontakt, der elektrisch mit dem gemeinsamen Kontakt am äußeren Sockel
verbunden ist, sich von dem korrespondierenden feststehenden Kontakt
am inneren Sockel löst,
wodurch sich ein kontaktloser Zustand einstellt. In dem Falle, wo
eine derartige Konstruktion zugrunde gelegt wird, löst sich,
wenn das Betätigungsteil
gedreht wird, der elektrisch mit dem gemeinsamen Kontakt am äußeren Sockel
verbundene Drehkontakt in jedem Fall von dem korrespondierenden
feststehenden Kontakt am inneren Sockel, und daher stellt sich ein
kontaktloser Zustand ein, so daß der
multidirektionale Schalter nicht arbeitet, wenn das Betätigungsteil
gedreht wird. Aus diesem Grunde wird selbst dann, wenn die Bedienperson
des Schalters das Betätigungsteil
beim Drehen des Betätigungsteils
versehentlich einschiebt, lediglich ein Signal erzeugt, das auf
der Drehbewegung basiert, und es wird kein Signal erzeugt, das auf
der versehentlich ausgeführten
Einschiebeaktion basiert, so daß die Erzeugung
eines auf einer Fehlbedienung beruhenden falschen Signals verhindert
werden kann.
-
Der
Verbundschalter gemäß der vorliegenden
Erfindung funktioniert als multidirektionaler Schalter, der in der
Lage ist, einen Kontaktzustand anzunehmen, der beim Gleiten in Einschieberichtung mit
der Gleitrichtung korrespondiert, und er funktioniert darüber hinaus
als ein Dreh-Shuttle-Schalter, der in der Lage ist, einen Kontaktzustand
anzunehmen, der mit der Drehrichtung korrespondiert, beim Einschieben
eines Betätigungsteils
in Querrichtung oder beim Drehen des Betätigungsteils um seine Achse.
Aus diesem Grunde kann die Anzahl der Schalterbetätigungsteile,
die in einer planaren Form an der Oberfläche einer Schaltermontagekonsole, zum
Beispiel an der Vorderseite eines Armaturenbretts eines Fahrzeugs
angeordnet sind, reduziert werden, so daß die Funktionstüchtigkeit
des Schalters verbessert und die Oberfläche der Schaltermontagekonsole
vereinfacht werden kann.
-
Weiterhin
weist der Verbundschalter gemäß der vorliegenden
Erfindung eine derartige Konstruktion auf, daß dann, wenn ein Drehmoment
zum Drehen des Betätigungsteils
um dessen Achse auf das Betätigungsteil
wirkt, das Drehmoment auf den äußeren Sockel über den
Gleitkontakt und die Führungseinrichtung übertragen
wird, wodurch der äußere Sockel,
der Gleitkontakt und das Betätigungsteil
gemeinsam eine Drehbewegung ausführen,
in der Drehrichtung des Betätigungsteils
aus einer feststehenden Neutralstellung heraus, gegen die Zwangsführungskraft
der zweiten Zwangsführung.
Aus diesem Grunde wirkt selbst dann, wenn das Betätigungsteil
gedreht wird, keine ungewollte Drehkraft auf den Gleitkontakt ein,
so daß eine
fehlerhafte Funktion als multidirektionaler Schalter, verursacht durch
die Beschädigung
des Gleitkontaktes oder der Führungseinrichtung,
aus diesem Grunde wirksam verhindert werden kann.
-
KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
Auf 1 sind
Außenansichten
eines Verbundschalters in Übereinstimmung
mit einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dargestellt, 1(A) ist
eine Vorderansicht des Verbundschalters und 1(B) ist
ein Grundriß davon;
-
Auf 2 sind
erläuternde
Ansichten der Betätigungsrichtung
eines Betätigungsteils
dargestellt, das einen Teil des Verbundschalter bildet, der auf 1 dargestellt
wird, 2(A), ist eine erläuternde Ansicht
der Richtungen des Druckes auf das Betätigungsteil zu dem Zeitpunkt,
wenn der auf 1 dargestellte Verbundschalter
als multidirektionaler Schalter funktioniert, 2(B) ist
eine erläuternde Ansicht
eines Bedienvorgangs zu dem Zeitpunkt, wenn das Betätigungsteil
in die Richtung gedrückt wird,
die durch den Pfeil (5) in 2(A) gekennzeichnet
wird, und 2(C) ist eine erläuternde
Ansicht eines Bedienvorgangs zu dem Zeitpunkt, wenn das Betätigungsteil
in die Richtung gedrückt
wird, die durch den Pfeil (3) in 2(A) gekennzeichnet
wird;
-
Auf 3 sind erläuternde Ansichten der Betätigungsrichtung
eines Betätigungsteils
dargestellt, das einen Teil des in 1 dargestellten
Verbundschalters bildet, 3(A) ist
eine erläuternde
Ansicht der Drehrichtungen des Betätigungsteils zu dem Zeitpunkt,
wenn der in 1 dargestellte Verbundschalter
als Dreh-Shuttle-Schalter funktioniert, und 3(B) ist
eine erläuternde
Ansicht eines Bedienvorgangs zu dem Zeitpunkt, wenn das Betätigungsteil
in die Richtung gedreht wird, die durch den Pfeil L in 3(A) gekennzeichnet ist;
-
4 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von 1;
-
5 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B von 1;
-
6 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von 4 oder 5;
-
7 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B von 4 oder 5;
-
8 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie C-C von 4 oder 5;
-
Auf 9 sind
erläuternde
Ansichten eines inneren Sockels dargestellt, der einen Teil des
auf 1 dargestellten Verbundschalters bildet, 9(A) ist eine Vorderansicht des inneren
Sockels, 9(B) ist ein Grundriß des inneren
Sockels, 9(C) ist eine Seitenansicht
des inneren Sockels, 9(D) ist eine
Rückansicht
des inneren Sockels, und 9(E) ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von 9(B);
-
Auf 10 sind
erläuternde
Ansichten eines äußeren Sockels
dargestellt, der einen Teil des auf 1 dargestellten
Verbundschalters bildet, 10(A) ist
eine Vorderansicht des äußeren Sockels, 10(B) ist ein Grundriß des äußeren Sockels, 10(C) ist
eine Seitenansicht des äußeren Sockels, 10(D) ist eine Rückansicht des äußeren Sockels, 10(E) ist eine Schnittdarstellung entlang
der Linie A-A von 10(B), und 10(F) ist eine Schnittdarstellung entlang
der Linie B-B von 10(B);
-
Auf 11 sind
erläuternde
Ansichten eines Gleitkontaktes dargestellt, der einen Teil des auf 1 dargestellten
Verbundschalters bildet, 11(A) ist
eine Vorderansicht des Gleitkontaktes, 11(B) ist
ein Grundriß des
Gleitkontaktes, 11(C) ist eine Seitenansicht
des Gleitkontaktes, 11(D) ist eine
Rückansicht
des Gleitkontaktes, 11(E) ist eine
Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von 11(B),
und 11(F) ist eine Schnittdarstellung
entlang der Linie B-B von 11(B);
-
Auf 12 sind
erläuternde
Ansichten eines gitterähnlichen
Führungsteils
dargestellt, das einen Teil des auf 1 dargestellten
Verbundschalters bildet, 12(A) ist
eine Vorderansicht des Führungsteils, 12(B) ist ein Grundriß des Führungsteils, 12(C) ist
eine Seitenansicht des Führungsteils, und 12(D) ist eine Rückansicht des Führungsteils;
-
Auf 13 sind
erläuternde
Ansichten eines Betätigungsteils
dargestellt, das einen Teil des auf 1 dargestellten
Verbundschalters bildet, 13(A) ist
ein Grundriß des
Betätigungsteils, 13(B) ist eine Seitenansicht des Betätigungsteils, 13(C) ist eine Rückansicht des Betätigungsteils
und 13(D) ist eine Schnittdarstellung entlang
der Linie A-A von 13(A);
-
Auf 14 sind
erläuternde
Ansichten eines am äußeren Sockel
fest angebrachten Kontaktrasters und einer rotierenden Schleifbürste dargestellt, die
Teile des auf 1 dargestellten Verbundschalters
bilden, 14(A) ist eine Vorderansicht
des am äußeren Sockel
angebrachten feststehenden Kontaktrasters und der rotierenden Schleifbürste, und 14(B) ist ein Grundriß des am äußeren Sockel angebrachten festen
Kontaktrasters und der rotierenden Schleifbürste;
-
Auf 15 sind
erläuternde
Ansichten einer Schleifbürste
dargestellt, die einen Teil des auf 1 dargestellten
Verbundschalters bildet, 15(A) ist ein
Grundriß der
Schleifbürste
und 15(B) ist eine Seitenansicht davon;
-
Auf 16 ist
ein Grundriß eines
am inneren Sockel fest angebrachten Kontaktrasters dargestellt, das
einen Teil des auf 1 dargestellten Verbundschalters
bildet; und
-
Auf 17 sind
erläuternde
Ansichten eines Kapseloberteils dargestellt, das einen Teil des
auf 1 dargestellten Verbundschalters bildet, 17(A) ist eine Vorderansicht des Kapseloberteils, 17(B) ist ein Grundriß des Kapseloberteils, 17(C) ist eine Seitenansicht des Kapseloberteils, 17(D) ist eine Rückansicht des Kapseloberteils und 17(E) ist eine Schnittdarstellung entlang
der Linie A-A von 17(B).
-
AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
-
Ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird nun anhand der angefügten Zeichnungen
im Detail beschrieben.
-
Auf 1 sind
Außenansichten
eines Verbundschalters in Übereinstimmung
mit einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dargestellt, die 2 und 3 sind erläuternde Ansichten der Betätigungsrichtung
eines Betätigungsteils,
das einen Teil des auf 1 dargestellten Verbundschalters
bildet, 4 ist eine Schnittdarstellung
entlang der Linie A-A von 1, 5 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B von 1, 6 ist eine
Schnittdarstellung entlang der Linie A-A von 4 oder 5; 7 ist
eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B von 4 oder 5,
und 8 ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie C-C
von 4 oder 5.
-
Der
Umriß eines
auf 1 dargestellten Verbundschalters S wird erläutert. Dieser
Verbundschalter S ist ein Schalter, der durch Hinzufügen der
Funktion eines Dreh-Shuttle-Schalters zu einem multidirektionalen
Schalter entsteht. Insbesondere ist der Verbundschalter S so konfiguriert,
daß beide
Teile, der multidirektionale Schalter und der Dreh-Shuttle-Schalter,
mit Hilfe ein und des selben Betätigungsteils 14 betätigt werden;
das Betätigungsteil
kann nämlich
in acht Richtungen betätigt
werden, gekennzeichnet durch die Pfeile (1) bis (8),
wie dies auf 2 dargestellt ist, und darüber hinaus
kann das Betätigungsteil 14 in
die durch die Pfeile R und L gekennzeichneten Richtungen gedreht
werden und in Übereinstimmung
mit der Betätigungsrichtung
ein Signal erzeugen.
-
Wie
dies auf den 4 bis 8 dargestellt ist,
enthält
der auf 1 dargestellte Verbundschalter
S Schalterkomponenten, zum Beispiel einen inneren Sockel, dargestellt
auf 9, einen äußeren Sockel,
dargestellt auf 10, einen Gleitkontakt, dargestellt
auf 11, ein gitterähnliches
Führungsteil, dargestellt
auf 12, das Betätigungsteil,
dargestellt auf 13, ein am äußeren Sockel fest angebrachtes
Kontaktraster und eine rotierende Schleifbürste, dargestellt auf 14,
eine Schleifbürste, dargestellt
auf 15, ein am inneren Sockel fest angebrachtes Kontaktraster,
dargestellt auf 16 und ein Kapseloberteil, dargestellt
auf 17.
-
Auf 9 sind
erläuternde
Ansichten des napfförmigen
inneren Sockels 1 dargestellt, der einen Teil des auf 1 dargestellten
Verbundschalters S bildet, und auf 10 sind
erläuternde
Ansichten des napfförmigen äußeren Sockels 2 dargestellt,
der einen Teil des auf 1 dargestellten Verbundschalters
S bildet. Wie dies auf den 4 und 5 dargestellt
ist, wird für
den auf 1 dargestellten Verbundschalter
S eine Konstruktion mit Mehrfachsockel zugrunde gelegt, bei welcher
der innere Sockel 1 und der äußere Sockel 2 doppelt,
an der Innenseite und der Außenseite
so angeordnet sind, daß sie
drehbar sind.
-
Der
innere Sockel 1 ist in der Art eines umgedrehten Napfes
angeordnet, so daß die Öffnung nach unten
gerichtet ist und eine nach unten weisende Kante 1a der Öffnung des
Napfes mit einer nach oben weisenden, ringförmigen Sockelaufnahmenut 3 entlang
der Kante der Öffnung
des Napfes versehen ist. Weiterhin ist in der Mitte des unteren
Teils des inneren Sockels 1 ein Loch 4 ausgebildet,
das die oberen und unteren Flächen
des Sockels 1 durchdringt.
-
Wie
der innere Sockel 1 ist der äußere Sockel 2 in der
Art eines umgedrehten Napfes angeordnet, so daß die Öffnung nach unten gerichtet
ist, und er ist so konstruiert, daß eine nach unten weisende Kante 2a der Öffnung des
Napfes in die ringförmige Sockelaufnahmenut 3 des
inneren Sockels 1 so eingesetzt ist, daß sie darin gleiten kann.
-
In
die Oberseite des Bodenteils des äußeren Sockels 2 sind
zwei nach oben gerichtete Quernuten 5 eingearbeitet. Diese
Quernuten 5 sind parallel zueinander ausgerichtet und verlaufen
darüber
hinaus in Querrichtung rechts und links entlang (siehe 10(A)).
-
Weiterhin
ist in der Mitte des Bodenteils des äußeren Sockels 2 ein
Loch 6 ausgebildet, das durch die Ober- und Rückseiten
des Sockels 2 hindurchgeht. Weiterhin wird in diesem Ausführungsbeispiel für den äußeren Sockel 2 eine
Konstruktion zugrunde gelegt, bei der ein vorspringender zylindrischer
Nabenteil 7, der das Loch 6 umgibt, an der Oberseite des
Bodenteils des äußeren Sockels 2 ausgebildet ist.
-
Auf 11 sind
erläuternde
Ansichten des Gleitkontaktes 8 dargestellt, der einen Teil
des auf 1 dargestellten Verbundschalters
S bildet. Wie dies auf den 4 und 5 dargestellt
ist, ist dieser Gleitkontakt 8 an der Oberseite des Bodenteils des äußeren Sockels 2 so
angeordnet, daß er
gleiten kann.
-
An
der unteren Fläche
des Gleitkontaktes 8 ist ein Paar in Längsrichtung parallel zueinander
verlaufender Nuten 9 ausgebildet und so angeordnet, daß sie die
Quernuten 5 im äußeren Sockel 2 in
rechten Winkeln schneiden.
-
Im
Zentrum des Gleitkontaktes 8 ist ebenfalls ein Loch 10 ausgebildet,
das durch die Ober- und Rückseiten
des Gleitkontaktes hindurchgeht. Weiterhin sind an der Oberseite
des Gleitkontaktes 8 vier vorstehende Teile 11 aus
einem Stück
geformt. Diese vier vorstehenden Teile 11 sind in 90°-Intervallen
radial angeordnet, wobei das Loch 10 in der Mitte des Gleitkontaktes 8 das
Zentrum ist.
-
Auf 12 sind
erläuternde
Ansichten des gitterähnlichen
Führungsteils 12 dargestellt,
das einen Teil des auf 1 dargestellten Verbundschalters
S bildet. Wie dies auf den 4 und 5 dargestellt
ist, wird dieses gitterähnliche
Führungsteil 12 zwischen
dem Gleitkontakt 8 und dem äußeren Sockel 2 angeordnet
und weist eine Konstruktion auf, bei der Paare von integral geformten
Lamellen 12-1 und 12-2 in Längs- und Querrichtung in Form eines Gitters
ausgebildet sind. Insbesondere weist dieses gitterähnliche
Führungsteil 12 eine
Konstruktion auf, bei der ein Paar Lamellen (nachfolgend als „ein Paar von
in Längsrichtung
verlaufenden Lamellen 12-1" bezeichnet) in Längsrichtung in einem oberen
Teil des Führungsteils 12 positioniert
ist und a Paar von Lamellen (nachfolgend als „ein Paar von in Querrichtung
verlaufenden Lamellen 12-2" bezeichnet) in Querrichtung unterhalb
der in Längsrichtung
verlaufenden Lamellen 12-1 positioniert ist.
-
Das
gitterähnliche
Führungsteil 12 ist
an der Oberseite des Bodenteils des äußeren Sockels 2 so angebracht,
daß es
gleiten kann. Die Art der Anbringung des gitterähnlichen Führungsteils 12 ist
so, daß die
paarweisen Querlamellen 12-2 des gitterähnlichen Führungsteils 12 in
die korrespondierenden paarweisen Quernuten 5 in der oberen
Fläche
des Bodenteils des äußeren Sockels 2 gleitfähig eingefügt werden.
Das gitterähnliche
Führungsteil 12 ist ein
einstückiges
Gußteil
aus Kunststoff, oder etwas ähnlichem.
In diesem Ausführungsbeispiel
wird zur Verstärkung
beim Vergießen
ein Metallkern 13 in die längsverlaufenden Lamellen 12-1 und
die querverlaufenden Lamellen 12-2 eingebettet.
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
wird mit Hilfe des gitterähnlichen
Führungsteils 12,
der paarweisen Quernuten 5 und der paarweisen, in Längsrichtung verlaufenden
Nuten 9 eine Führungseinrichtung
gebildet. Mit Hilfe dieser Führungseinrichtung
wird der Gleitkontakt 8 geführt, so daß er in einer Vielzahl von Richtungen
an der Oberseite des Bodenteils des äußeren Sockels 2 gleiten
kann.
-
Falls
eine Kraft in Längsrichtung,
gekennzeichnet durch die Pfeilmarke (1) oder (2),
auf den Gleitkontakt 8 wirkt, gleitet der Gleitkontakt 8 in
Richtung dieser Kraft, wobei er durch die in der unteren Oberfläche des
Gleitkontaktes 8 in Längsrichtung verlaufenden
Nuten 9 und die in Längsrichtung
verlaufenden Lamellen 12-1 des gitterähnlichen Führungsteils 12 geführt wird.
Zu diesem Zeitpunkt gleitet lediglich der Gleitkontakt 8 unabhängig in
Längsrichtung
an den in Längsrichtung
verlaufenden Lamellen 12-1 des gitterähnlichen Führungsteils 12 entlang. Der
Grund dafür
wird nachfolgend beschrieben. Wenn der Gleitkontakt 8 in
Längsrichtung
gleitet, tendieren die Querlamellen 12-2 des gitterähnlichen Führungsteils 12 dazu,
sich rechtwinklig zu den Quernuten 5 in der oberen Fläche des
Bodenteils des äußeren Sockels 2 zu
bewegen. Aus diesem Grunde dienen die Quernuten 5 und die
Querlamellen 12-2 als Anschlag, um die Längsbewegung
des gesamten gitterähnlichen
Führungsteils 12 zu
begrenzen, so daß der
Gleitkontakt 8 in Längsrichtung
gleitet, wie dies weiter oben beschrieben wurde.
-
Andererseits
gleitet der Gleitkontakt 8, falls eine durch die Pfeilmarke (3) oder (4) gekennzeichnete
Kraft in Querrichtung auf den Gleitkontakt 8 wirkt, gemeinsam
mit dem gitterähnlichen
Führungsteil 12 in
Richtung dieser Kraft. Der Grund dafür wird nachfolgend beschrieben.
Wenn der Gleitkontakt 8 in Querrichtung gleitet, stoßen die
in Längsrichtung
verlaufenden Nuten 9 in der unteren Oberfläche des Gleitkontaktes 8 und
die in Längsrichtung
verlaufenden Lamellen 12-1 des gitterähnlichen Führungsteils 12 im
rechten Winkel aneinander, so daß der Gleitkontakt 8 in
Querrichtung gleitet, wie dies weiter oben beschrieben wurde.
-
Weiterhin
gleitet der Gleitkontakt 8, falls eine Kraft in schräger Richtung,
zum Beispiel in einer zwischen den Pfeilen (1) und (3) liegenden
mittleren Richtung am Gleitkontakt 8 angreift, in die schräge Richtung.
Der Grund dafür
wird nachfolgend beschrieben. Durch eine Kraftkomponente in Längsrichtung
der schräg
am Gleitkontakt 8 angreifenden Kraft, gleitet der Gleitkontakt 8 in
Längsrichtung
auf der Grundlage des oben beschriebenen Prinzips, und zur selben
Zeit gleitet der Gleitkontakt 8 durch die in Querrichtung
wirkende Kraftkomponente, in Querrichtung, auf der Grundlage des
oben beschriebenen Prinzips, wodurch die beiden Gleitvorgänge in der
Querrichtung und der Längsrichtung
synthetisiert werden.
-
Auf 13 sind
erläuternde
Ansichten des Betätigungsteils 14 dargestellt,
das einen Teil des Verbundschalters S bildet, wie er auf 1 dargestellt
ist. Dieses Betätigungsteil 14 weist
eine ringförmige
Gestalt auf. Das Betätigungsteil 14 wird
mit dem Gleitkontakt 8 in Integralbauweise montiert, indem
in die Innenseite des Rings der Außenrand des Gleitkontaktes 8 eingepaßt wird,
wie dies auf 1 dargestellt ist, und es wird
so geformt, daß der
Außenrand
des Rings polygonal ist (achteckig, in dem auf 13 dargestellten
Beispiel).
-
Auf 14 sind
erläuternde
Ansichten des am äußeren Sockel
angebrachten festen Kontaktrasters 15 dargestellt, das
einen Teil des Verbundschalters S bildet, wie er auf 1 dargestellt
ist. Dieses am äußeren Sockel
fest angebrachte Kontaktraster 15 bildet eine Einheit mit
der Oberseite des Bodenteils des äußeren Sockels 2 und
weist einen gemeinsamen Kontakt am äußeren Sockel 15-C und
vier feststehende Kontakte am äußeren Sockel 15-1 bis 15-4 als
elektrisch unabhängige
feststehende Kontakte des multidirektionalen Schalters auf. Diese
fünf feststehenden
Kontakte sind voneinander elektrisch unabhängig und an der Oberseite des
Bodenteils des äußeren Sockels 2 so
angebracht, daß sie
in vier Richtungen verteilt sind.
-
Der
auf 14 unten rechts angeordnete gemeinsame Kontakt 15-C am äußeren Sockel
besteht aus einem torusförmigen
Metallteil und ist an der Oberseite des Bodenteils des äußeren Sockels 2 unten
rechts angeordnet, wie dies auf 10 dargestellt
ist. Weiterhin bestehen von den vier feststehenden Kontakten 15-1 bis 15-4 am äußeren Sockel, zwei
feststehende Kontakte 15-1 und 15-2, die auf 14 unten
links angeordnet sind, aus einem Paar fächerförmiger Metallstücke, die
oberhalb und unterhalb angeordnet sind und sind an der Oberseite
des Bodenteils des äußeren Sockels 2 unten
links so angeordnet, wie dies auf 10 dargestellt
ist. Weiterhin bestehen zwei feststehende Kontakte 15-3 und 15-4,
die auf 14 oben rechts angeordnet sind, aus
einem Paar fächerförmiger Metallstücke, dem rechten
und dem linken, und sie sind an der Oberseite des Bodenteils des äußeren Sockels 2 oben
rechts so angeordnet, wie dies auf 10 dargestellt
ist. Ein auf 14 oben links angeordnetes,
torusförmiges
Metallteil ist ein Blindkontakt.
-
In
der Folge wird von den vier feststehenden Kontakten am äußeren Sockel,
der obere feststehende Kontakt 15-1 am äußeren Sockel, der unten links angeordnet
ist, als "der obere
feststehende Kontakt 15-1 am äußeren Sockel" bezeichnet und ebenso wird
der untere, feststehende Kontakt 15-2 am äußeren Sockel,
der unten links angeordnet ist, bei Bedarf als "der untere feststehende Kontakt 15-2 am äußeren Sockel" bezeichnet. Weiterhin
wird der rechte feststehende Kontakt 15-3 am äußeren Sockel, der oben rechts
angeordnet ist, als "der
rechte feststehende Kontakt 15-3 am äußeren Sockel" bezeichnet, und
ebenso wird der linke feststehende Kontakt 15-4 am äußeren Sockel,
der oben rechts angeordnet ist, als "der linke feststehende Kontakt 15-4 am äußeren Sockel" bezeichnet.
-
Auf 15 sind
erläuternde
Ansichten der Schleifbürste 16 dargestellt,
die einen Teil des Verbundschalters S bildet, wie er auf 1 dargestellt ist.
Die Schleifbürste 16 ist
an der unteren Fläche
des Gleitkontaktes 8 als integraler Bestandteil befestigt, so
daß sie
dem am äußeren Sockel,
an der Oberseite des Bodenteils des äußeren Sockels 2, fest
angebrachten Kontaktraster 15 gegenüberliegt, wie dies auf 7 dargestellt
ist, und sie ist so konfiguriert, daß sie gemeinsam mit dem Gleitkontakt 8 in
die selbe Richtung gleiten kann.
-
Diese
Schleifbürste 16 weist
einen gemeinsamen Schleifkontakt 16-C und drei Schleifkontakte 16-1 bis 16-3 als
Schleifkontakte des multidirektionalen Schalters auf, und sie ist
so konstruiert, daß diese vier
Schleifkontakte von einem sie verbindenden metallischen Tragrahmen 16-F abgestützt werden.
-
Als
Konstruktion für
die integrale Befestigung der Schleifbürste 16 in der oben
beschriebenen Konstruktion wurde an der unteren Fläche des
Gleitkontaktes 8 in diesem Ausführungsbeispiel eine Konstruktion
zugrunde gelegt, bei der vier Stifte 17 (siehe 11)
an der unteren Fläche
des Gleitkontaktes 8 vorgesehen sind und wobei andererseits
Stiftlöcher 18,
die mit diesen Stiften 17 korrespondieren, im Tragrahmen 16-F der
Schleifbürste 16 ausgebildet
sind, wodurch die Schleifbürste 16 an
der unteren Fläche des
Gleitkontaktes 8 in Integralbauweise montiert wird, indem
die Stifte 17 in die Stiftlöcher 18 eingeführt und
befestigt werden. Weiterhin ist bei dieser Art des Zusammenbaus
ein Teil des metallischen Tragrahmens 16-F der Schleifbürste 16 in
einer Rahmenaufnahmenut 19 untergebracht (siehe 11), die
in der Bodenfläche
der in Längsrichtung
verlaufenden Nut 9 in der unteren Oberfläche des
Gleitkontaktes 8 ausgebildet ist.
-
Der
Gleitkontakt 8 und die Schleifbürste 16, die mit Hilfe
der oben beschriebenen Montagekonstruktion integriert werden, sind
an dem gitterähnlichen Führungsteil 12 angebracht,
wobei die Schleifbürstenseite 16 nach
unten gerichtet ist, wie dies auf den 4 und 5 dargestellt
ist. Die Einbauart ist ein Modus, bei dem die paarweise in Längsrichtung
verlaufenden Lamellen 12-1 des gitterähnlichen Führungsteils 12 gleitfähig in die
korrespondierenden, paarweise in Längsrichtung verlaufenden Nuten 9 in der
unteren Fläche
des Gleitkontaktes 8 eingelegt werden.
-
14 zeigt
darüber
hinaus die rotierende Schleifbürste 20,
die einen Teil des Verbundschalters S bildet, wie er auf 1 dargestellt
ist. Die rotierende Schleifbürste 20 ist
am äußeren Sockel 2 als
integraler Bestandteil so angebracht, daß sie der Außenfläche eines
Bodenteils des inneren Sockels 1 gegenüberliegt, und sie ist so konfiguriert,
daß sie
sich zusammen mit dem äußeren Sockel 2 drehend
in die selbe Richtung bewegt.
-
Die
rotierende Schleifbürste 20 weist
als Drehkontakte des multidirektionalen Schalters fünf Drehkontakte 20-1 bis 20-4 und 20-C auf,
die elektrisch mit dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel
und den feststehenden Kontakten 15-1 bis 15-4 am äußeren Sockel
verbunden sind, und als Drehkontakte für den Dreh-Shuttle-Schalter
sind ein gemeinsamer Drehkontakt 20-RC und ein Dreh-Umschaltekontakt 20-F elektrisch
mit dem gemeinsamen Drehkontakt 20-RC verbunden. Diese
sieben Drehkontakte 20-1 bis 20-4, 20-C, 20-RC und 20-F sind
auf konzentrischen Kreisen angeordnet, wobei die Mitte des Bodenteils
des äußeren Sockels 2 den Kreismittelpunkt
bildet.
-
Auf 16 ist
eine erläuternde
Ansicht des am inneren Sockel fest angebrachten Kontaktrasters 21 dargestellt,
das einen Teil des Verbundschalters S bildet, wie er auf 1 dargestellt
ist. Das am inneren Sockel fest angebrachte Kontaktraster 21 ist
als integraler Bestandteil an der Oberseite des Bodenteils des inneren
Sockels 1 so angebracht, daß es der rotierenden Schleifbürste 20 gegenüberliegt
(siehe 6).
-
Das
am inneren Sockel fest angebrachte Kontaktraster 21 weist
acht feststehende Kontakte am inneren Sockel 21-R, 21-L, 21-RC, 21-C und 21-1 bis 21-4 auf,
die jeder aus einem Metallstück
als elektrisch unabhängigem
Festkontakt bestehen. Diese acht feststehenden Kontakte am inneren
Sockel sind auf einer bogenförmigen
Bahn entlang der Drehkontaktbahnen angeordnet, die mit den Drehkontakten des
multidirektionalen Schalters (den fünf Drehkontakten 20-C und 20-1 bis 20-4)
und den Drehkontakten für
den Dreh-Shuttle-Schalter korrespondieren (dem gemeinsamen Drehkontakt 20-RC und
dem Dreh-Umschaltekontakt 20-F) (siehe 6).
-
Von
den acht feststehende Kontakten am inneren Sockel, sind die gepaarten
rechten und linken feststehenden Kontakte am inneren Sockel 21-R und 21-L dicht
beieinander auf dem selben konzentrischen Kreis so auf der innersten
Seite angeordnet, daß sie
mit dem Dreh-Umschaltekontakt 20-F korrespondieren.
-
In
der Folge wird der feststehende Kontakt 21-R am inneren
Sockel, der in 16 auf der rechten Seite angeordnet
ist, als "der rechte
feststehende Kontakt 21-R am inneren Sockel" bezeichnet, und der
feststehende Kontakt 21-L am inneren Sockel, der in 16 auf
der linken Seite angeordnet ist, wird bei Bedarf als "der linke feststehende
Kontakt 21-L am inneren Sockel" bezeichnet.
-
Weiterhin
ist der feststehende Kontakt 21-RC am inneren Sockel auf
einem konzentrischen Kreis in unmittelbarer Nachbarschaft der rechten
und linken feststehenden Kontakte 21-R und 21-L am
inneren Sockel vorgesehen, so daß er mit dem gemeinsamen Drehkontakt 20-RC korrespondiert.
Weiterhin sind die restlichen fünf
feststehenden Kontakte 21-C und 21-1 bis 21-4 am
inneren Sockel so vorgesehen, daß sie mit den Drehkontakten
für den
multidirektionalen Schalter bzw. (den fünf Drehkontakten 20-C und 20-1 bis 20-4)
korrespondieren.
-
In
der Folge wird der feststehende Kontakt 21-RC am inneren
Sockel, der so angeordnet ist, daß er mit dem gemeinsamen Drehkontakt 20-RC korrespondiert,
bei Bedarf als "der
feststehende Kontakt 21-RC am inneren Sockel für den gemeinsamen Kontakt
des Dreh-Shuttle-Schalters" bezeichnet. Weiterhin
wird von den feststehenden Kontakten 21-C und 21-1 bis 21-4 am
inneren Sockel, die so angeordnet sind, daß sie mit den Drehkontakten 20-C und 20-1 bis 20-4 für den multidirektionalen
Schalter korrespondieren, insbesondere der feststehende Kontakt 21-C am
inneren Sockel, der so angeordnet ist, daß er mit dem Drehkontakt 20-C korrespondiert, der
elektrisch mit dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel
verbunden ist, bei Bedarf als "der feststehende
gemeinsame Kontakt 21-C am inneren Sockel des multidirektionalen
Schalters" bezeichnet.
-
Auf 17 sind
erläuternde
Ansichten des Kapseloberteils 22 dargestellt, das einen
Teil des Verbundschalters S bildet, wie er auf 1 dargestellt
ist. Das Kapseloberteil 22 ist auf dem Gleitkontakt 8 angeordnet,
und es ist als integraler Bestandteil am äußeren Sockel 2 über ein
Befestigungsmittel (siehe 1) befestigt.
In der Mitte des Kapseloberteils 22 ist ebenfalls ein Loch 23 ausgebildet,
das durch die Flächen
an der Oberseite und der Rückseite
des Kapseloberteils 22 hindurchgeht.
-
Als
eine Besonderheit der Konstruktion des Befestigungsmittels wird
in diesem Ausführungsbeispiel
eine Konstruktion zugrunde gelegt, bei der vier Rastklauen 24 ausgebildet
sind, die radial in das Loch 23 in der Mitte des Kapseloberteils 22 hineinragen,
welches das Zentrum darstellt, diese vier Rastklauen 24 werden
in das zylindrische Nabenteil 7 (siehe 10)
des äußeren Sockels 2 eingeschoben und
sie können
von dem Loch 6 aus in den äußeren Sockel 2 hineinragen,
und die vorstehenden Rastklauen 24 werden mit der peripheren
Kante des Lochs 6 verrastet, wodurch das Kapseloberteil 22 festgelegt
und am Nabenteil 7 des äußeren Sockels 2 mit
Hilfe der Bewegung eines einzelnen Fingers befestigt wird.
-
An
der unteren Fläche
des Kapseloberteils 22 sind weiterhin vier herausragende
Federbefestigungsvorsprünge 25 ausgebildet.
Diese vier Federbefestigungsvorsprünge 25 befinden sich
an der Außenseite
der vier Rastklauen 24 und sind in 90°-Intervallen radial angeordnet,
mit einem Loch 23 in der Mitte des Kapseloberteils 22,
welches das Zentrum darstellt. In diesem Ausführungsbeispiel wird eine Konstruktion
zugrunde gelegt, bei der, wie dies auf 8 dargestellt
ist, eine eng gewickelte Spiralfeder 26 ringförmig in
Form eines Gummibandes um die äußeren Randlinien
der vier Federbefestigungsvorsprünge 25 herum
angebracht und die vier vorstehenden Teile 11 an der Oberseite
des Gleitkontaktes 8 in dem Ring der eng gewickelten Spiralfeder 26 angeordnet
werden.
-
In
dem auf 1 dargestellten Verbundschalter
S wird in dem Falle, daß keine
Betätigung
erfolgt, bei der das Betätigungsteil 14 mit
Hilfe eines Fingers, etc. aus der Querrichtung eingeschoben wird,
der Gleitkontakt 8 keine Gleitbewegung ausführen. Zu
diesem Zeitpunkt wirkt die Zwangsführungskraft der eng gewickelten
Spiralfeder 26 sehr ausgewogen und gleichmäßig auf
die vier vorstehenden Teile 11 an der Oberseite des Gleitkontaktes 8 ein, von
der Außenseite
in Richtung zur Innenseite. Aus diesem Grunde wird der Gleitkontakt 8 in
einer stabilen Neutralstellung gehalten.
-
Wenn
aus diesem Zustand heraus eine Betätigung erfolgt, bei der das
Betätigungsteil 14 aus
der Querrichtung eingeschoben wird, wirkt eine quergerichtete, einschiebende
Kraft auf den Gleitkontakt 8 über das Betätigungsteil 14, so
daß der
Gleitkontakt 8 in die Einschieberichtung gleitet. In diesem
Moment drückt
von den vier vorstehenden Teilen 11 das vorstehende Teil 11,
das in der Richtung liegt, in die sich der Gleitkontakt 8 bewegt,
einen Teil der eng gewickelten Spiralfeder 26 von der Innenseite
zur Außenseite
heraus, so daß dann,
wenn der herausgedrückte
Teil bestrebt ist, in seine ursprüngliche Position zurückzukehren,
von der eng gewickelten Spiralfeder 26 eine Rückstellkraft
auf den Gleitkontakt 8 ausgeübt wird. Aus diesem Grunde
wird, wenn der oben beschriebene Betätigungsvorgang, bei dem das
Betätigungsteil 14 aus
der Querrichtung nach innen gedrückt
wird, beendet wird, der Gleitkontakt 8 durch die Rückstellkraft
der eng gewickelten Spiralfeder 26 zurückgeschoben und in die ursprüngliche
stabile Neutralstellung zurückkehren.
Wie dies weiter oben beschrieben wurde, funktioniert die eng gewickelte Spiralfeder 26 als
ein Mittel (eine erste Zwangsführung)
um den Gleitkontakt 8 unter allen Umständen zu zwingen, in die stabile
Neutralstellung zurückzukehren.
-
Wie
dies auf den 4 und 5 dargestellt ist,
wird eine Torsionsfeder 27 an der äußeren Randlinie der Napfkante
des äußeren Sockels 2 eingelegt. Wie
dies auf 8 dargestellt ist, sind die
beiden nach außen
offenen Enden 27a, 27a der Torsionsfeder 27 mit
Federarretierteilen 28-L und 28-R (siehe 9)
des inneren Sockels 1 verhakt. Weiterhin sind an der äußeren Randlinie
der Napfkante des äußeren Sockels 2 ein
Paar hervorstehender linker und rechter Andruckelemente 29-L und 29-R ausgebildet
(siehe 10), um beide Enden der Torsionsfeder 27 in eine
solche Richtung zu drücken,
daß die
Enden dicht zueinander gebracht werden.
-
In
dem auf 1 dargestellten Verbundschalter
S wird sich in dem Falle, daß keine
Betätigung
erfolgt, bei der das Betätigungsteil 14 mit
Hilfe eines Fingers, etc. um seine Achse gedreht wird, der äußere Sockel 2 nicht
drehen und in der stabilen Neutralstellung gehalten. Wenn eine Betätigung erfolgt,
um das Betätigungsteil 14 zu
drehen, zum Beispiel im Uhrzeigersinn (in die Richtung, die durch
den Pfeil L in 3 gekennzeichnet ist),
wird ein im Uhrzeigersinn wirkendes Drehmoment, das dem Betätigungsteil 14 mit
Hilfe dieser Bedienung zugeführt wird,
auf den äußeren Sockel 2 über das
gitterähnliche
Führungsteil 12 übertragen,
das die Führungseinrichtung
bildet, und daher wird der äußere Sockel 2 im
Uhrzeigersinn um seine Achse gedreht. Zu diesem Zeitpunkt bewegt
sich das an der linken Seite auf 8 befindliche
Andruckelement 29-L bei gleichzeitigem Druck auf das linke
Ende 27a der Torsionsfeder 27, so daß die Torsionsfeder 27 im
Uhrzeigersinn um ihre Mittelachse verdreht wird. Im Ergebnis wirkt
in dem Moment, wenn die Drehung im Begriff ist, in den ursprünglichen
Zustand zurückzukehren,
von der Torsionsfeder 27 über das linke Andruckelement 29-L eine
Rückstellkraft
auf den äußeren Sockel 2.
Aus diesem Grunde wird, falls der Betätigungsvorgang zum Drehen des
Betätigungsteils 14 um
die Achse abgebrochen wird, der äußere Sockel 2 durch
die Rückstellkraft
der Torsionsfeder 27 zurückgeschoben und er kehrt in
die ursprüngliche
stabile Neutralstellung (Shuttlebetrieb) zurück. Im Falle eines Betätigungsvorgangs
zum Drehen des Betätigungsteils 14 gegen
den Uhrzeigersinn (in die Richtung, die durch den Pfeil L in 3 gekennzeichnet ist), wird ebenfalls
der oben beschriebene Shuttlebetrieb nach dem selben Prinzip ausgeführt. Wie
dies weiter oben beschrieben wurde, funktioniert die Torsionsfeder 27 als
ein Mittel (zweite Zwangsführung), um
in jedem Fall den äußeren Sockel 2 in
die stabile Neutralstellung zu zwingen.
-
Der
auf 1 dargestellte Verbundschalter S weist in seinem
zentralen Teil ein vertikales Durchgangsloch auf. Dieses Durchgangsloch
besteht aus dem oben beschriebenen Loch 23 in der Mitte
des Kapseloberteils 22, den Löchern 4 und 6 in
der Mitte der inneren und äußeren Sockel 1 und 2,
dem Loch 10 in der Mitte des Gleitkontaktes 8,
einem Raum im Gitterinneren des gitterähnlichen Führungsteils 12, das
einen zentralen Teil der Führungseinrichtung
bildet, und einem Raum im Rahmeninneren des metallischen Tragrahmens 16-F,
der einen zentralen Teil der Schleifbürste 16 bildet. In
diesem auf den 4 und 5 dargestellten
Ausführungsbeispiel
wird eine Konfiguration zugrunde gelegt, bei der eine Handauflage 30 über der
oberen Fläche
des Bodenteils des äußeren Sockels 2 vorgesehen
ist, indem dieses Durchgangsloch verwendet wird. Die Handauflage 30 weist
eine Konstruktion der Art auf, bei der eine Befestigungswelle 31 in
das aus den oben beschriebenen Löchern
bestehende Durchgangsloch eingeschoben wird und bei der die Handauflage 30 als
integraler Bestandteil am spitzen Ende der Befestigungswelle 31 installiert
ist. Die Handauflage 30 ist so angebracht, daß die Bedienperson
den Verbundschalter leicht bedienen kann, indem sie ihre Handfläche auf
die Handauflage 30 legt.
-
Nachfolgend
wird die Funktion des Verbundschalters erläutert, der wie oben beschrieben
konfiguriert ist.
-
<Funktion als multidirektionaler Schalter>
-
In
dem auf 1 dargestellten Verbundschalter
befindet sich, wenn keine Kraft auf das Betätigungsteil 14 wirkt,
der Gleitkontakt 8 in der stabilen Neutralstellung. Zu
diesem Zeitpunkt kommt, wie dies auf 7 dargestellt
ist, keiner der vier Schleifkontakte 16-C und 16-1 bis 16-3 in
Kontakt mit irgendeinem der feststehenden Kontakte 15-1 bis 15-4.
Vornehmlich der gemeinsame Schleifkontakt 16-C, unten rechts
in 7, befindet sich in einem isolierenden Bereich,
der in der Mitte des gemeinsamen Kontaktes 15-C am äußeren Sockel
vorgesehen ist. Weiterhin ist der Schleifkontakt 16-1 oben
rechts, ebenso in einem isolierenden Bereich angeordnet, der zwischen
den gepaarten rechten und linken feststehenden Kontakten 15-3 und 15-4 am äußeren Sockel,
oben rechts, angeordnet ist, und der Schleifkontakt 16-2 unten
links ist ebenso in einem isolierenden Bereich angeordnet, der zwischen
den gepaarten oberen und unteren feststehenden Kontakten 15-1 und 15-2 am äußeren Sockel,
unten links, angeordnet ist.
-
In
dem auf 1 dargestellten Verbundschalter
wird, wenn eine quer wirkende Einschiebekraft dem Betätigungsteil 14 zugeführt wird,
wenn eine Betätigung
erfolgt, bei der das Betätigungsteil 14 mit
Hilfe eines Fingers, etc. aus der Querrichtung eingeschoben wird,
der Gleitkontakt 8 gegen die Zwangsführungskraft der eng gewickelten
Spiralfeder 26 in die Richtung gleiten, in die das Betätigungsteil 14 eingeschoben
wird. In diesem Moment kommt zumindest ein Satz aus Schleifkontakt
und feststehendem Kontakt am äußeren Sockel,
der Schleifkontakte 16-1 bis 16-3 und der feststehenden
Kontakte 15-1 bis 15-4 am äußeren Sockel in Kontakt miteinander,
und der gemeinsame Schleifkontakt 16-C kommt in Kontakt
mit dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel.
-
In
dem auf 1 dargestellten Verbundschalter
kommt selbst dann, wenn der Gleitkontakt 8 in eine beliebige
Richtung gleitet, der gemeinsame Schleifkontakt 16-C in
jedem Fall in Kontakt mit dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel. Weiterhin
kommt zum Zeitpunkt des Gleitens aus der Gesamtheit der sieben Drehkontakte 20-C, 20-RC, 20-F, 20-1 bis 20-4,
der Dreh-Umschaltekontakt 20-F, der den Drehkontakt für den Dreh-Shuttle-Schalter
bildet, nicht in Kontakt mit irgend einem der feststehenden Kontakte
am inneren Sockel: in jedem Fall kommen jedoch mit Ausnahme des Dreh-Umschaltekontaktes 20-F sechs
andere Drehkontakte, und zwar der gemeinsame Drehkontakt 20-RC,
der den Drehkontakt für
den Dreh-Shuttle-Schalter bildet und sämtliche fünf Drehkontakte 20-C und 20-1 bis 20-4 in
Kontakt mit den korrespondierenden feststehenden Kontakten am inneren
Sockel.
-
In
der Folge wird für
jede Gleitrichtung erklärt,
wie der Schleifkontakt für
den multidirektionalen Schalter (der gemeinsame Schleifkontakt 16-C,
die drei Schleifkontakte 16-1 bis 16-3) in Kontakt
mit dem feststehenden Kontakt für
den multidirektionalen Schalter kommt (der gemeinsame Kontakt 15-C am äußeren Sockel,
die feststehenden Kontakte 15-1 bis 15-4) am äußeren Sockel.
-
Wenn
das Betätigungsteil 14 in
die durch den Pfeil (1) gekennzeichnete Richtung gedrückt wird und
der Gleitkontakt 8 in die durch den Pfeil (1) gekennzeichnete
Richtung gleitet, wie dies auf 2 dargestellt
ist, kommt der Schleifkontakt 16-2, unten links auf 7,
in Kontakt mit dem oberen feststehenden Kontakt 15-1 am äußeren Sockel.
Zu diesem Zeitpunkt kommt der gemeinsame Schleifkontakt 16-C in
Kontakt mit dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel,
so daß der
obere feststehende Kontakt 15-1 am äußeren Sockel elektrisch mit
dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel verbunden wird.
Weiterhin wird zu diesem Zeitpunkt der gemeinsame Kontakt 15-C am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-C am inneren
Sockel verbunden, und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-C am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-C verbunden,
und weiter wird der obere feststehende Kontakt 15-1 am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-1 am inneren Sockel verbunden und
der Signalausgangsanschluß wird
mit dem feststehenden Kontakt 21-1 am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-1 verbunden.
In diesem Fall wird deshalb ein Signal, das signalisiert, daß der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (1) angezeigte Richtung geglitten ist,
von dem oberen feststehenden Kontakt 15-1 am äußeren Sockel
erzeugt und nach außen über den
Signalausgangsanschluß abgegeben.
-
Wenn
das Betätigungsteil 14 in
die durch den Pfeil (2) angezeigte Richtung gedrückt wird,
die zu der durch den Pfeil (1) in 2 angezeigten
Richtung entgegengesetzt ist, und der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (2) angezeigte Richtung gleitet, kommt
der Schleifkontakt 16-2, unten links auf 7, in
Kontakt mit dem unteren feststehenden Kontakt 15-2 am äußeren Sockel.
Zu diesem Zeitpunkt kommt der gemeinsame Schleifkontakt 16-C in
Kontakt mit dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel,
so daß der
untere feststehende Kontakt 15-2 am äußeren Sockel elektrisch mit
dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel über die Schleifbürste 16 verbunden
wird. Weiterhin wird zu diesem Zeitpunkt der gemeinsame Kontakt 15-C am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-C am inneren
Sockel verbunden, und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-C am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-C verbunden,
und weiter wird der untere feststehende Kontakt 15-2 am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-2 am inneren
Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-2 am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-2 verbunden.
In diesem Fall wird deshalb ein Signal, das signalisiert, daß der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (2) angezeigte Richtung geglitten ist,
von dem unteren feststehenden Kontakt 15-2 am äußeren Sockel erzeugt
und nach außen über den
Signalausgangsanschluß abgegeben.
-
Wenn
das Betätigungsteil 14 in
die durch den Pfeil (3) gekennzeichnete Richtung gedrückt wird und
der Gleitkontakt 8 in die durch den Pfeil (3) gekennzeichnete
Richtung gleitet, wie dies auf 2 dargestellt
ist, kommt der Schleifkontakt 16-1, oben rechts auf 7,
in Kontakt mit dem rechten feststehenden Kontakt 15-3 am äußeren Sockel.
Zu diesem Zeitpunkt kommt der gemeinsame Schleifkontakt 16-C in
Kontakt mit dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel,
so daß der
rechte feststehende Kontakt 15-3 am äußeren Sockel elektrisch mit
dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel über die
Schleifbürste 16 verbunden
wird. Weiterhin wird zu diesem Zeitpunkt der gemeinsame Kontakt 15-C am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-C am inneren
Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-C am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-C verbunden,
und weiter wird der rechte feststehende Kontakt 15-3 am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-3 am inneren
Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-3 am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-3 verbunden.
In diesem Fall wird deshalb ein Signal, das signalisiert, daß der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (3) angezeigte Richtung geglitten ist,
von dem rechten feststehenden Kontakt 15-3 am äußeren Sockel erzeugt
und nach außen über den
Signalausgangsanschluß abgegeben.
-
Wenn
das Betätigungsteil 14 in
die durch den Pfeil (4) angezeigte Richtung gedrückt wird,
die zu der durch den Pfeil (3) in 2 angezeigten
Richtung entgegengesetzt ist und der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (4) angezeigte Richtung gleitet, kommt
der Schleifkontakt 16-1, oben rechts auf 7,
in Kontakt mit dem linken feststehenden Kontakt 15-4 am äußeren Sockel.
Zu diesem Zeitpunkt kommt der gemeinsame Schleifkontakt 16-C in
Kontakt mit dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel,
so daß der
linke feststehende Kontakt 15-4 am äußeren Sockel elektrisch mit
dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel über die Schleifbürste 16 verbunden
ist. Weiterhin wird zu diesem Zeitpunkt der gemeinsame Kontakt 15-C am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-C am inneren
Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden Kontakt 21-C am
inneren Sockel über
den Drehkontakt 20-C verbunden, und weiter wird der linke
feststehende Kontakt 15-4 am äußeren Sockel elektrisch mit
dem feststehenden Kontakt 21-4 am inneren Sockel verbunden,
und der Signalausgangsanschluß wird
mit dem feststehenden Kontakt 21-4 am inneren Sockel über den
Drehkontakt 20-4 verbunden. In diesem Fall wird deshalb
ein Signal, das signalisiert, daß der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (4) angezeigte Richtung geglitten ist,
von dem linken feststehenden Kontakt 15-4 am äußeren Sockel
erzeugt und nach außen über den
Signalausgangsanschluß abgegeben.
-
Wenn
das Betätigungsteil 14 in
die durch den Pfeil (5) gekennzeichnete Richtung (die Richtung schräg oben rechts)
gedrückt
wird und der Gleitkontakt 8 in die durch den Pfeil (5) gekennzeichnete Richtung
gleitet, wie dies auf 2 dargestellt ist, kommt der
Schleifkontakt 16-1, oben rechts auf 7,
in Kontakt mit dem rechten feststehenden Kontakt 15-3 am äußeren Sockel,
und gleichzeitig kommt der Schleifkontakt 16-2 unten links
in Kontakt mit dem oberen feststehenden Kontakt 15-1 am äußeren Sockel.
Zu diesem Zeitpunkt kommt der gemeinsame Schleifkontakt 16-C in
Kontakt mit dem gemeinsamen feststehenden Kontakt 15-C am äußeren Sockel,
so daß der
rechte feststehende Kontakt 15-3 am äußeren Sockel und der obere
feststehende Kontakt 15-1 am äußeren Sockel elektrisch mit
dem gemeinsamen feststehenden Kontakt 15-C am äußeren Sockel über die
Schleifbürste 16 verbunden
werden. Weiterhin wird zu diesem Zeitpunkt der gemeinsame feststehende
Kontakt 15-C am äußeren Sockel elektrisch
mit dem feststehenden Kontakt 21-C am inneren Sockel verbunden
und der Signalausgangsanschluß wird
mit dem feststehenden Kontakt 21-C am inneren Sockel über den
Drehkontakt 20-C verbunden, und weiter wird der rechte feststehende Kontakt 15-3 am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-3 am inneren
Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-3 am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-3 verbunden.
Weiterhin wird der obere feststehende Kontakt 15-1 am äußeren Sockel
ebenfalls elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-1 am
inneren Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit
dem feststehenden Kontakt 21-1 am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-1 verbunden.
In diesem Fall werden deshalb zwei Signale, die signalisieren, daß der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (5) angezeigte Richtung (die Richtung
schräg
oben rechts) geglitten ist, erzeugt und nach außen über die beiden Signalausgangsanschlüsse gleichzeitig
abgegeben.
-
Wenn
das Betätigungsteil 14 in
die durch den Pfeil (6) gekennzeichnete Richtung (die Richtung schräg oben rechts),
die zu der durch den Pfeil (5) in 2 angezeigten
Richtung entgegengesetzt ist, gedrückt wird und der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (6) gekennzeichnete Richtung gleitet,
kommt der Schleifkontakt 16-1, oben rechts auf 7,
in Kontakt mit dem linken feststehenden Kontakt 15-4 am äußeren Sockel,
und gleichzeitig kommt der Schleifkontakt 16-2 unten links
in Kontakt mit dem unteren feststehenden Kontakt 15-2 am äußeren Sockel.
Zu diesem Zeitpunkt kommt der gemeinsame Schleifkontakt 16-C in
Kontakt mit dem gemeinsamen feststehenden Kontakt 15-C am äußeren Sockel,
so daß der
linke feststehende Kontakt 15-4 am äußeren Sockel und der untere
feststehende Kontakt 15-2 am äußeren Sockel elektrisch mit
dem gemeinsamen feststehenden Kontakt 15-C am äußeren Sockel über die
Schleifbürste 16 verbunden
werden. Weiterhin wird zu diesem Zeitpunkt der gemeinsame Kontakt 15-C am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-C am inneren
Sockel verbunden, und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-C am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-C verbunden,
und weiter wird der linke feststehende Kontakt 15-4 am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-4 am inneren
Sockel verbunden, und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-4 am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-4 verbunden.
Weiterhin wird der untere feststehende Kontakt 15-2 am äußeren Sockel
ebenfalls elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-2 am
inneren Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit
dem feststehenden Kontakt 21-2 am inneren Sockel über den
Drehkontakt 20-2 verbunden. In diesem Fall werden deshalb
zwei Signale, die signalisieren, daß der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (6) angezeigte Richtung (die Richtung
schräg oben
rechts) geglitten ist, erzeugt und nach außen über die beiden Signalausgangsanschlüsse gleichzeitig
abgegeben.
-
Wenn
das Betätigungsteil 14 in
die durch den Pfeil (7) gekennzeichnete Richtung (die Richtung schräg oben links),
gedrückt
wird und der Gleitkontakt 8 in die durch den Pfeil (7) auf 2 gekennzeichnete
Richtung gleitet, kommt der Schleifkontakt 16-1, oben rechts
auf 7, in Kontakt mit dem linken feststehenden Kontakt 15-4 am äußeren Sockel, und
gleichzeitig kommt der Schleifkontakt 16-2 unten links
in Kontakt mit dem oberen feststehenden Kontakt 15-1 am äußeren Sockel.
Zu diesem Zeitpunkt kommt der gemeinsame Schleifkontakt 16-C in
Kontakt mit dem gemeinsamen feststehenden Kontakt 15-C am äußeren Sockel,
so daß der
linke feststehende Kontakt 15-4 am äußeren Sockel und der obere
feststehende Kontakt 15-1 am äußeren Sockel elektrisch mit
dem gemeinsamen Kontakt 15-C am äußeren Sockel über die
Schleifbürste 16 verbunden werden.
Weiterhin wird zu diesem Zeitpunkt der gemeinsame Kontakt 15-C am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-C am inneren
Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-C am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-C verbunden,
und weiter wird der linke feststehende Kontakt 15-4 am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-4 am inneren
Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-4 am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-4 verbunden.
Weiterhin wird der obere feststehende Kontakt 15-1 am äußeren Sockel ebenfalls
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-1 am inneren
Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-1 am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-1 verbunden.
In diesem Fall werden deshalb zwei Signale, die signalisieren, daß der Gleitkontakt 8 in die
durch den Pfeil (7) angezeigte Richtung (die Richtung schräg oben links)
geglitten ist, erzeugt und nach außen über die beiden Signalausgangsanschlüsse gleichzeitig
abgegeben.
-
Wenn
das Betätigungsteil 14 in
die durch den Pfeil (8) gekennzeichnete Richtung (die Richtung schräg unten
rechts), die zu der durch den Pfeil (7) in 2 angezeigten
Richtung entgegengesetzt ist, gedrückt wird und der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (8) gekennzeichnete Richtung gleitet,
kommt der Schleifkontakt 16-1, oben rechts, in Kontakt
mit dem rechten feststehenden Kontakt 15-3 am äußeren Sockel,
und gleichzeitig kommt der Schleifkontakt 16-2 unten links
in Kontakt mit dem unteren feststehenden Kontakt 15-2 am äußeren Sockel.
Zu diesem Zeitpunkt kommt der gemeinsame Schleifkontakt 16-C in
Kontakt mit dem gemeinsamen feststehenden Kontakt 15-C am äußeren Sockel,
so daß der rechte
feststehende Kontakt 15-3 am äußeren Sockel und der untere
feststehende Kontakt 15-2 am äußeren Sockel elektrisch mit
dem gemeinsamen feststehenden Kontakt 15-C am äußeren Sockel über die
Schleifbürste 16 verbunden
werden. Weiterhin ist zu diesem Zeitpunkt der gemeinsame feststehende Kontakt 15-C am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-C am inneren
Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-C am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-C verbunden,
und weiter wird der linke feststehende Kontakt 15-3 am äußeren Sockel
elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-3 am inneren
Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit dem feststehenden
Kontakt 21-3 am inneren Sockel über den Drehkontakt 20-3 verbunden.
Weiterhin wird der untere feststehende Kontakt 15-1 am äußeren Sockel
ebenfalls elektrisch mit dem feststehenden Kontakt 21-1 am
inneren Sockel verbunden und der Signalausgangsanschluß wird mit
dem feststehenden Kontakt 21-1 am inneren Sockel über den
Drehkontakt 20-1 verbunden. In diesem Fall werden deshalb
zwei Signale, die signalisieren, daß der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (8) angezeigte Richtung (die Richtung
schräg unten
rechts) geglitten ist, erzeugt und nach außen über die beiden Signalausgangsanschlüsse gleichzeitig
abgegeben.
-
<Betrieb als Jog-Shuttle-Schiebeschalter>
-
Im
Falle, daß sich
der äußere Sockel 2 in
der stabilen Neutralstellung befindet, kommt von den sieben Drehkontakten 20-1 bis 20-4, 20-C, 20-RC und 20-F,
der Dreh-Umschaltekontakt 20F,
der den Drehkontakt für
den Dreh-Shuttle-Schalter
bildet, mit keinem der feststehenden Kontakte am inneren Sockel in
Kontakt; alle sechs Drehkontakte außer dem Dreh-Umschaltekontakt 20F,
und zwar der gemeinsame Drehkontakt 20-RC, der den Drehkontakt
für den
Dreh-Shuttle-Schalter
bildet und fünf
Drehkontakte 20-C und 20-1 bis 20-4,
die den Drehkontakt für den
multidirektionalen Schalter bilden, kommen jedoch immer in Kontakt
mit den korrespondierenden feststehenden Kontakten am inneren Sockel.
-
In
dem Zustand, wenn sich der äußere Sockel 2 in
der stabilen Neutralstellung befindet, wie dies weiter oben beschrieben
wurde, zum Beispiel, wenn ein Drehmoment zum Drehen des Betätigungsteils 14 im
Uhrzeigersinn (in die durch den Pfeil R angezeigte Richtung) um
die Achse des Betätigungsteils 14,
zugeführt
wird, indem eine Operation zum Drehen des Betätigungsteils 14 um
dessen Achse mit Hilfe eines Fingers, etc., ausgeführt wird,
wie dies auf 3 dargestellt ist, wird
das Drehmoment auf den äußeren Sockel 2 über die
Führungseinrichtung übertragen,
die aus dem Gleitkontakt 8, dem gitterähnlichen Führungsteil und so weiter besteht. Dann
führen
der äußere Sockel 2 und
die rotierende Schleifbürste 20 gemeinsam
eine Drehbewegung in Drehrichtung des Betätigungsteils 14 aus
der stabilen Neutralstellung heraus, gegen die Zwangsführungskraft
der Torsionsfeder 27 aus, wie dies auf 7 dargestellt
ist. Dadurch wird der Dreh-Umschaltekontakt 20-F in Kontakt
mit dem feststehenden Kontakt am inneren Sockel gebracht, der sich
in der Drehrichtung des Dreh-Umschaltekontaktes 20-F der
gepaarten linken und rechten feststehenden Kontakte 21-L und 21-R am
inneren Sockel befindet, nämlich
dem rechten feststehenden Kontakt 21-R am inneren Sockel.
Zu diesem Zeitpunkt hat der gemeinsame Drehkontakt 20-RC Kontakt
mit dem korrespondierenden feststehenden Kontakt am inneren Sockel,
und zwar dem feststehenden Kontakt 21-RC am inneren Sockel,
für den
gemeinsamen Kontakt des Dreh-Shuttle-Schalters. Aus diesem Grunde
sind der rechte feststehende Kontakt 21-R am inneren Sockel und
der feststehende Kontakt 21-RC am inneren Sockel, für den gemeinsamen
Kontakt des Dreh-Shuttle-Schalters,
elektrisch miteinander über
den Dreh-Umschaltekontakt 20-F und
den gemeinsamen Drehkontakt 20-RC verbunden. In diesem
Fall wird deshalb ein Signal, das signalisiert, daß das Betätigungsteil 14 im
Uhrzeigersinn gedreht wurde, von dem rechten feststehenden Kontakt 21-R am
inneren Sockel erzeugt und über
den Signalausgangsanschluß, der
mit dem rechten feststehenden Kontakt 21-R am inneren Sockel
verbunden ist, abgegeben.
-
Wenn
im Gegensatz zur obigen Beschreibung ein Drehmoment zugeführt wird,
um das Betätigungsteil 14 gegen
den Uhrzeigersinn um die Achse des Betätigungsteils 14 zu
drehen, drehen sich der äußere Sockel 2 und
die rotierende Schleifbürste 20 gemeinsam
gegen den Uhrzeigersinn, und dadurch wird der Dreh-Umschaltekontakt 20-F in
Kontakt mit dem linken feststehenden Kontakt 21-L am inneren Sockel
gebracht. Zu diesem Zeitpunkt hat der gemeinsame Drehkontakt 20-RC Kontakt
mit dem feststehenden Kontakt 21-RC am inneren Sockel,
für den gemeinsamen
Kontakt des Dreh-Shuttle-Schalters. Aus diesem Grunde werden der
linke feststehende Kontakt 21-L am inneren Sockel und der
feststehende Kontakt 21-RC am inneren Sockel, für den gemeinsamen
Kontakt des Dreh-Shuttle-Schalters über den Dreh-Umschaltekontakt 20-F und
den gemeinsamen Drehkontakt 20-RC elektrisch miteinander
verbunden. In diesem Fall wird deshalb ein Signal, das signalisiert,
daß sich
das Betätigungsteil 14 gegen den
Uhrzeigersinn gedreht hat, vom linken feststehenden Kontakt 21-L am
inneren Sockel erzeugt und über
den Signalausgangsanschluß,
der mit dem linken feststehenden Kontakt 21-L am inneren
Sockel verbunden ist, abgegeben.
-
Wenn
das Betätigungsteil 14 in
eine der beiden Richtungen, die rechte oder linke Richtung, gedreht
wird, wie dies weiter oben beschrieben wurde, löst sich von den fünf Drehkontakten,
die den Drehkontakt für
den multidirektionalen Schalter bilden, der Drehkontakt 20-C,
der elektrisch mit dem gemeinsamen feststehenden Kontakt 15-C am äußeren Sockel verbunden
ist, von dem feststehenden Kontakt 21-C am inneren Sockel,
für den
gemeinsamen Kontakt des multidirektionalen Schalters, und auf diese
Art und Weise stellt sich ein kontaktloser Zustand ein. Aus diesem
Grunde arbeitet der multidirektionale Schalter nicht, wenn mit dem
Betätigungsteil 14 eine Drehung
ausgeführt
wird. Selbst dann, wenn die Person, die den Verbundschalter bedient,
das Betätigungsteil 14 beim
Drehen des Betätigungsteils 14 versehentlich
hineindrückt,
wird nur das Signal erzeugt, das auf der Drehung beruht, und das
Signal, das auf dem versehentlich durchgeführten Hineindrücken beruht,
und zwar das Signal, welches signalisiert, daß sich der Gleitkontakt 8 in
die durch den Pfeil (1) angezeigte oder eine beliebige
andere Richtung bewegt hat, wird nicht erzeugt, so daß ein falsches
Signal, das auf einer Fehlbedienung beruht, nicht erzeugt werden
kann.
-
Wie
aus der obigen Beschreibung hervorgeht, funktioniert der Verbundschalter
des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels
als multidirektionaler Schalter, der in der Lage ist, einen Kontaktzustand
anzunehmen, der mit der Gleitrichtung des Gleitkontaktes 8 korrespondiert,
der in die Einschieberichtung gleitet, und darüber hinaus funktioniert er als
ein Dreh-Shuttle-Schalter, der in der Lage ist, einen Kontaktzustand
anzunehmen, der mit der Drehrichtung des Gleitkontaktes 8 korrespondiert,
bei einer Betätigung
des Betätigungsteils 14,
um dieses in Querrichtung hineinzudrücken oder einer Betätigung des
Betätigungsteils 14,
um das Betätigungsteil 14 um
seine Achse zu drehen. Aus diesem Grunde wird die Anzahl der Schalterbetätigungsteile
reduziert, die in einer planaren Form an der Oberfläche einer Schaltermontagekonsole,
zum Beispiel an der Frontseite des Armaturenbretts eines Fahrzeugs
angeordnet sind, so daß die
Funktionstüchtigkeit
des Schalters verbessert und die Oberfläche der Schaltermontagekonsole
vereinfacht werden kann.
-
Weiterhin
weist der Verbundschalter des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels
eine Konstruktion der Art auf, daß dann, wenn ein Drehmoment
zum Drehen des Betätigungsteils 14 um
dessen Achse auf das Betätigungsteil 14 einwirkt,
das Drehmoment auf den äußeren Sockel 2 über die
Führungseinrichtung übertragen
wird, die aus dem Gleitkontakt 8, dem gitterähnlichen
Führungsteil 12,
und ähnlichen
Einrichtungen besteht, wodurch der äußere Sockel 2, der
Gleitkontakt 8 und das Betätigungsteil 14 gemeinsam
eine Drehbewegung in die Drehrichtung des Betätigungsteils 14 aus
der stabilen Neutralstellung heraus, gegen die Zwangsführungskraft
der Torsionsfeder 27 ausführen. Aus diesem Grunde kann
selbst dann, wenn das Betätigungsteil 14 gedreht
wird, eine ungewollte Drehkraft nicht auf den Gleitkontakt 8 oder
die zugehörige
Führungseinrichtung
wirken, so daß eine
fehlerhafte Funktion des multidirektionalen Schalters, die durch
eine Beschädigung
des Gleitkontaktes 8 oder dessen Führungseinrichtung verursacht
wurde, wirksam verhindert werden kann.
-
In
dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
wurde ein Beispiel erläutert,
in dem ein multidirektionaler Schalter S1 in der Lage ist, acht
unterschiedliche Durchgangszustände
anzunehmen. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel
beschränkt.
Ein derartiger multidirektionaler Schalter S1 kann so konfiguriert
werden, daß acht
oder mehr unterschiedliche Durchgangszustände durch geeignete Veränderungen
des am äußeren Sockel
angebrachten festen Kontaktrasters 15 und so weiter, erhalten
werden können.