[go: up one dir, main page]

DE102006034613A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung von Rohstoffen aus Polyurethanen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung von Rohstoffen aus Polyurethanen Download PDF

Info

Publication number
DE102006034613A1
DE102006034613A1 DE200610034613 DE102006034613A DE102006034613A1 DE 102006034613 A1 DE102006034613 A1 DE 102006034613A1 DE 200610034613 DE200610034613 DE 200610034613 DE 102006034613 A DE102006034613 A DE 102006034613A DE 102006034613 A1 DE102006034613 A1 DE 102006034613A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction
phases
polyurethane
carried out
primary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE200610034613
Other languages
English (en)
Inventor
Valentin Dipl.-Ing. Stoychev
Werner Klockemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H & S ANLAGENTECHNIK GMBH, DE
Original Assignee
RECYCLIT GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RECYCLIT GmbH filed Critical RECYCLIT GmbH
Priority to DE200610034613 priority Critical patent/DE102006034613A1/de
Publication of DE102006034613A1 publication Critical patent/DE102006034613A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G18/00Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates
    • C08G18/06Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen
    • C08G18/83Chemically modified polymers
    • C08G18/833Chemically modified polymers by nitrogen containing compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J11/00Recovery or working-up of waste materials
    • C08J11/04Recovery or working-up of waste materials of polymers
    • C08J11/10Recovery or working-up of waste materials of polymers by chemically breaking down the molecular chains of polymers or breaking of crosslinks, e.g. devulcanisation
    • C08J11/18Recovery or working-up of waste materials of polymers by chemically breaking down the molecular chains of polymers or breaking of crosslinks, e.g. devulcanisation by treatment with organic material
    • C08J11/28Recovery or working-up of waste materials of polymers by chemically breaking down the molecular chains of polymers or breaking of crosslinks, e.g. devulcanisation by treatment with organic material by treatment with organic compounds containing nitrogen, sulfur or phosphorus
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/62Plastics recycling; Rubber recycling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polyurethanes Or Polyureas (AREA)

Abstract

Diese Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Wiedergewinnung von Rohstoffen aus Polyurethanen. DOLLAR A Aufgabe dieser Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, mit denen bei einem gewichtsmäßigen und stöchiometrischen Aminunterschuss bei der Polyurethanspaltung zwei Phasen erhalten werden können, die auf einfache Weise voneinander getrennt und dann zu neuen Polyurethanprodukten verarbeitet werden können. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren gelöst, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass Polyurethane im Verhältnis 20 : 1 bis 4 : 1 mit Oligopropylenaminen mit primären und sekundären Aminogruppen bei Temperaturen zwischen 120 und 200 DEG C umgesetzt werden, wobei bei dieser Umsetzung zwei Phasen, enthaltend Polyol und Oligo- bzw. Polyharnstoffe, entstehen und diese Phasen bei erhöhter Temperatur voneinander getrennt werden und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Umsetzung in einem Reaktor, umfassend DOLLAR A - einen beheizbaren Doppelmantelrührkessel (1) mit Deckel sowie einen Bodenablass (8) und einen über Getriebe regelbaren Rührer (2), DOLLAR A - einen Eintragstutzen (3) auf dem Doppelmantelrührkessel (1) zur Befüllung mit Feststoffen, DOLLAR A - Zuführungsrohre (4, 5) für Flüssigkeiten mit Anschluss an Dosierpumpen, DOLLAR A - ein Saugrohr (6) bis zu einer Füllhöhe des Doppelmantelrührkessels (1) von 30% der Gesamtfüllhöhe mit einem Ventil (7), DOLLAR A - ein Begasungsrohr (9) für ...

Description

  • Diese Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Wiedergewinnung von Rohstoffen aus Polyurethanen.
  • Die Auflösung von Polyurethanen kann gemäß dem Stand der Technik mit einer Vielzahl von organischen, anorganischen Verbindungen und Wasser durchgeführt werden; siehe dazu W. Raßhofer, Das Recycling von Polyurethanen, Carl-Hanser-Verlag, München, 1995. Als bisher erwogene Lösungsmittel wurden Wasser, Glykole, Aminoalkohole, phosphororganische Verbindungen, Lewis-Säuren und wässrige Alkalien verwendet. Der Einsatz von Glykolen und sekundären aliphatischen Aminen wird in der DE-PS 198 17 536 gelehrt. Dabei entstehen aus den Polyurethanen ω-Hydroxy-oligourethane und aminsubstituierte Polyharnstoffe. In der USP 3,117,940 wird ein Verfahren zur Lösung von Polyurethanen in organischen Lösungsmitteln beschrieben, durch das bei niedrigeren Temperaturen als bis dahin üblich, d. h. unterhalb 250°C, homogene viskose Flüssigkeiten erhalten werden, die wieder zu Polyurethanen verarbeitet werden können. Dieses Verfahren bezieht sich auf die Verflüssigung von Polyurethanen durch Verbindungen mit mindestens einer primären Aminogruppe bei Temperaturen oberhalb 70°C, vorzugsweise in Gegenwart von Verbindungen mit wenigstens zwei primären Aminogruppe. Für dieses Verfahren können eine Vielzahl primärer Amine eingesetzt werden, z. B. aromatische Amine wie Anilin oder Toluylendiamin, 1,2,3-Triamino-benzen, aliphatische Amine wie Ethylamin, Ethylendiamin, Hexan-l,6-diamin, Butan-l,4-diamin, aliphatische Polyamine wie Triethylentetramin, Diethylentriamin oder Tetraethylenpentamin, oder Polyamidamine von natürlichen Ölen bzw. Ölsäuren wie N-Coco-1,3-propy-lendiamin bzw. das Kondensationsprodukt aus dimerisierter Linolensäure und Diethylentriamin. Das Ziel der Umsetzungen nach diesem Verfahren sind immer klare, einheitliche Lösungen der Polyurethane in den Aminen oder Amidaminen, insbesondere – wie die Beispiele zeigen – den Lösungen in Fettsäureamidaminen. Ein weiterer Hinweis auf diese Zielstellung gemäß US 3,117,940 ist, dass in jedem Falle ein beträchtlicher Überschuss, z. T. ein 40-facher gewichtsmäßiger Überschuss, an Amin zur Löslichmachung der Polyurethane verwendet wird. Die Zielprodukte enthalten gemäß der verwendeten Verhältnisse in jedem Falle einen großen Überschuss an freien primären Aminogruppen und sind demzufolge durch eine hohe Reaktivität ausgezeichnet. Bei diesem Verfahren der Löslichmachung der Polyurethane wird eine Umsetzung der Amine mit den Polyurethanen, d. h. direkt eine Spaltung der Urethangruppe nicht vordergründig beabsichtigt, aber in Kauf genommen.
  • Aufgabe dieser Erfindung ist es demgegenüber, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, mit denen bei einem gewichtsmäßigen und stöchiometrischen Aminunterschuss bei der Polyurethanspaltung zwei Phasen erhalten werden können, die auf einfache Weise voneinander getrennt und dann zu neuen Polyurethanprodukten verarbeitet werden können.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren gelöst, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass Polyurethane im Verhältnis 20 : 1 bis 4 : 1 mit Oligopropylenaminen mit primären und sekundären Aminogruppen bei Temperaturen zwischen 120 und 200°C umgesetzt werden, wobei bei dieser Umsetzung zwei Phasen, enthaltend Polyol und Oligo- bzw. Polyharnstoffe, entstehen und diese Phasen bei erhöhter Temperatur voneinander getrennt werden und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Umsetzung in einem Reaktor, umfassend
    • – einen beheizbaren Doppelmantelrührkessel mit Deckel sowie einen Bodenablass und einen über Getriebe regelbaren Rührer 2,
    • – einen Eintragstutzen auf dem Doppelmantelrührkessel zur Befüllung mit Feststoffen,
    • – Zuführungsrohre für Flüssigkeiten mit Anschluss an Dosierpumpen,
    • – ein Saugrohr bis zu einer Füllhöhe des Doppelmantelrührkessels von 30% der Gesamtfüllhöhe mit einem Ventil,
    • – ein Begasungsrohr für Schutzgas
    durchgeführt wird.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • In einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens weisen die Oligopropylenamine mindestens zwei primäre und mindestens eine sekundäre Aminogruppe auf.
  • In einer weiteren Ausgestaltung wird die Umsetzung in Gegenwart von 0,1 bis 8 Gew.-% Wasser bezogen auf das gesamte Reaktionsgemisch durchgeführt.
  • Eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens sieht vor, dass die Umsetzung mit Dipropylentriamin durchgeführt wird.
  • In einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Umsetzung mit Tripropylentetramin durchgeführt.
  • Eine Weiterbildung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung bei einer Temperatur von 130 bis 180°C durchgeführt wird.
  • Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass die Trennung der Phasen der Umsetzungsprodukte bei erhöhter Temperatur, bevorzugt zwischen 120 und 160°C, durchgeführt wird.
  • Überraschend wurde gefunden, dass bei der Aminolyse von Polyurethanen mit Polyaminen auf Basis der Propylenreihe, z. B. Dipropylentriamin, Tripropylentetramin, Tetrapropylenpentamin, Gemischen dieser Amine oder deren technische Produkte oder deren Destillationsrückstände, schon bei relativ niedrigem Verhältnis von Amin zu Polyurethan eine schnelle Reaktion bei vergleichsweise niedriger Temperatur abläuft und im Ergebnis dieser Umsetzung zwei Phasen im Reaktionsgemisch entstehen, die sauber voneinander getrennt werden können. Die Zweiphasigkeit des Reaktionsgemisches, wie es auf diesem Wege erhalten wird, bietet die Möglichkeit, diese Phasen zu trennen und ge trennt zu neuen, hochwertigen Produkten zu verarbeiten. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine möglichst weitgehende, d. h. mindestens 50%ige, Spaltung der Urethangruppen mit einer primären Aminogruppe gemäß der allgemeinen Reaktionsgleichung R-NH-CO-OR' + H2N-R''-NH2 → R-NH-CO-NH-R''-NH2 + R'-OH (1)bewirkt. In dieser Gleichung bedeutet R'' eine Propyl-, Propylenaminopropylen-, Propylen-amino-propylen-aminopropylengruppe, wobei als Propylgruppe sowohl eine n-Propyl- als auch Isopropylgruppe verstanden wird. Das erfindungsgemäße Verfahren schließt daher immer eine weitgehende Spaltung der Urethangruppen und die Bildung von Harnstoffgruppen ein. Nur durch eine weitgehende Spaltung der Polyurethane und die Umsetzung gemäß der Gleichung (1) können Oligoharnstoffe bzw. aminsubstituierte Oligoharnstoffe gebildet werden und erst durch diese Umsetzung ist eine im wesentlichen vollständige Trennung der Polyolkomponente von den Oligo- oder Polyharnstoffen möglich.
  • Zur Durchführung des Verfahrens und zur Trennung des Reaktionsprodukts ist die genaue Einhaltung der Reaktionsbedingungen erforderlich.
  • Die Umsetzung mit dem Ziel der Zweiphasigkeit konnte nur mit den Polyaminen auf Basis der Propylenreihe bei Umsetzungstemperaturen zwischen 120 und 200°C, bevorzugt 130 und 190°C, erreicht werden. Die Reaktionszeit nach beendeter Zugabe des Polyurethans beträgt dabei nur zwischen 5 und 120 Minuten. Dabei können eine Vielzahl von Polyurethanen verwendet werden, z. B. Kaltformschaumstoffe (HR-Foams), Blockweichschaumstoffe (Slabstock foams), zellige Elastomere, kompakte Elastomere, Hartschaumstoffe, glasfaserverstärkte Produkte usw. Die Basis des Polyurethans, d. h. Polyester- oder Polyetheralkohole, ist dabei im wesentlichen ohne Einfluss auf die Durchführbarkeit des Verfahrens. Die Eintraggeschwindigkeit ist nur von der Konfiguration der Eintragsvorrichtung und vom Raumgewicht des Schaumstoffs abhängig. Typische Eintragzeiten sind 12 bis 60 Minuten je kg Schaumstoff.
  • Als Oligopropylenamine kommen insbesondere Dipropylentriamin, Tripropylentetramin, Tetrapropylenpentamin in Frage. Diese können in reiner Form oder in Form von Gemischen oder in Form von technischen Produkten eingesetzt werden.
  • Die Trennung in zwei Phasen erfolgt noch während der Umsetzung bei einer Temperatur zwischen 120 und 200°C. Um die getrennten Phasen voneinander getrennt gewinnen zu können, wird eine Vorrichtung mit einer geeigneten Trenneinrichtung eingesetzt.
  • Vorzugsweise wird eine Vorrichtung verwendet, durch die diese Trennung ohne wesentlichen Energieverlust erreicht wird.
  • 1 zeigt beispielhaft die erfindungsgemäße Vorrichtung. Diese Vorrichtung umfasst im Wesentlichen
    • – einen beheizbaren Doppelmantelrührkessel 1 mit Deckel sowie einem Bodenablass 8 und einem über Getriebe regelbaren Rührer 2,
    • – einen Eintragstutzen 3 auf dem Doppelmantelrührkessel 1 zur Befüllung mit Feststoffen,
    • – Zuführungsrohre 4, 5 für Flüssigkeiten mit Anschluss an Dosierpumpen,
    • – ein Saugrohr 6 bis zu einer Füllhöhe des Doppelmantelrührkessels 1 von 30% der Gesamtfüllhöhe mit einem Ventil 7,
    • – ein Begasungsrohr 9 für Schutzgas.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Trennung der Phasen bei erhöhter Temperatur, bevorzugt zwischen 120 und 160°C nach Abschalten des Rührwerks und Klärung der Phasen durch Öffnen des Ventils 7 über die Absaugung mittels des Saugrohrs 6, das allein über den hydrostatischen Druck wirkt. Durch dieses Rohr wird eine vergleichsweise niedrigviskose Polyolphase 10 direkt gewonnen. Über den Bodenablass des Doppelmantelrührkessels 1 und das Ventil 8 wird eine Oligoharnstoffphase 11 entnommen.
  • Die Umsetzung kann auch zunächst wie oben beschrieben in einem einfachen Rührkessel 1 ohne das Saugrohr 6 und das Ventil 7 durchgeführt werden. Nach der eingestellten Reaktionszeit wird das Reaktionsgemisch in einen Stapelbehälter in Form einer „Florentiner Flasche" gepumpt und dort zwischen 20 und 90 Minuten zur Phasentrennung belassen. Nach Trennung der Phasen wird die Polyolphase durch ein auf der Höhe von 50 bis 65 der Füllhöhe befindlichem Saugrohr abgezogen und die Harnstoffphase am Bodenablass abgezogen. In diesem Stapelbehälter werden immer ca. 10 Gew.-% des Reaktionsgemisches belassen und bei der folgenden Füllung als Startkomponente zur Phasentrennung verwendet.
  • In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Umsetzung zunächst wie oben beschrieben in einem einfachen Rührkessel ohne das Saugrohr 6 und das Ventil 7 durchgeführt. Dieser Rührkessel 1 enthält im Bodenablass 8 oberhalb des Ventils 7 eine Durchflusszelle, die mit einem Sensor ausgerüstet ist. Dieser Sensor ist eine optische Zelle, eine Infrarotzelle, eine Dielektrizitätsmesszelle oder ein ähnlicher Sensor, der auf mindestens eine unterschiedliche physikalische Größe der Phasen reagiert, z. B. Farbe, Infrarotfrequenz, Dielektrizitätskonstante, Viskosität usw. Die Sensorzelle wird direkt in den Produktstrom oberhalb des Ventils 7 geschaltet. Das Ventil 7 kann als Kugelventil oder Dreiwegeventil ausgelegt werden. Im Falle eines Dreiwegeventils wird dieses durch den Sensor und das in ihm durch die unterschiedlichen Eigenschaften der getrennten Phasen erzeugte Signal gesteuert und die Umschaltung in die zwei Produktströme realisiert. Nach beendeter Reaktionszeit wird der Rührer 2 abgeschaltet und eine Beruhigungs- und Separationsphase des Reaktionsgemisches von 2 bis 60 Minuten vorgesehen. Nach dieser Zeit wird über die Öffnung des Dreiwegeventils zunächst die untere Oligoharnstoffphase 11 entnommen, sobald dieses beendet ist, schaltet das Sensorsignal das Dreiwegeventil und die obere Polyolphase 10 wird getrennt abgezogen.
  • Die Polyolphase 10 kann mit einem Di- und/oder Polyisocyanat und einem oder mehreren Treibmitteln direkt wieder zu einem dem ursprünglichen Polyurethan sehr ähnlichen Produkt umgesetzt werden. Wird z. B. bei der Spaltung ein Polyurethan-Kaltformweichschaumstoff und Dipropylentriamin eingesetzt, so kann durch einfache Umsetzung der erfindungsgemäß erhaltenen Polyolphase 10 mit Wasser und einem Polyarylpolyisocyanat wieder ein Kaltformweichschaumstoff erhalten werden. Es ist keine zusätzliche Katalyse oder Stabilisierung erforderlich.
  • Die Oligoharnstoffphase 11 kann analog mit Wasser und einem Polyarylpolyisocyanat zu einem Polyharnstoffschaumstoff umgesetzt werden. Da diese Phase hochreaktiv ist, werden sehr kurze Reaktionszeiten, z. B. im Bereich von 5 bis 8 Sekunden, erreicht. Damit kann diese Phase in Spritzsystemen eingesetzt werden.
  • Die Erfindung wird an den folgenden Beispielen näher erläutert.
  • Beispiel 1
  • Die Aminolyse mit Dipropylentriamin wurde in einem 100 l-Reaktor wie in Zeichnung 1 dargestellt durchgeführt. In den Reaktor werden zunächst über den Anschluss (4) mittels einer Kolbendosierpumpe 20 kg Dipropylentriamin gegeben. Die Flüssigkeit wird über die externe Ölheizung auf 150°C erwärmt. Bei dieser Temperatur werden über den Stutzen (3) innerhalb von 70 Minuten 56 kg eines Polyurethan-Kaltformweichschaumstoffes auf der Basis eines Polyethertriols und von polymerem 4,4'-Dipenylmethandiisocyanat mit einer Rohdichte von 53 g/dm3 über eine Stopfschnecke gegeben. Während der Zugabe wird die Reaktortemperatur langsam auf 170°C gesteigert. Nach Abschluß der Zugabe wird noch 30 Minuten bei 180°C gerührt und die Umsetzung zu Ende geführt. Nach Abschluss der Nachreaktionsphase wird der Rührer gestoppt und das Reaktionsgemisch auf 140°C innerhalb von 40 Minuten abgekühlt. Danach wird das Ventil (7) geöffnet und die Polyolphase in einen vorbereiteten Container abgelassen. Die Polyolphase ist leicht gelblich und weist eine Viskosität von 1360 mPas (25°C) auf. Die Aminzahl wurde mit 76 mg KOH/g und die Hydroxylzahl mit 97 mg KOH/g (Acetanhydrid- Methode) bestimmt. Die Harnstoffphase wurde über den Bodenablass (8) ebenfalls in einen Container abgelassen. Die Viskosität betrug 23.450 mPas (25°C) und die Aminzahl 245 mg KOH/g. In der folgenden Tabelle sind weitere Versuche der Aminolyse von Kaltformweichschaumstoffen nach diesem Verfahren zusammengestellt:
    Figure 00080001
  • Die Polyolphase der Beispiele 1 bis 4 wurde mit 1,5 Gew.-% Wasser sowie der stöchiometrisch berechneten Menge an Polyarylenpolyisocyanat (Lupranat®M20S) zu einem Kaltformschaumstoff mit einer Rohdichte von 86 g/dm3 umgesetzt.
  • Beispiel 5
  • Die in den Beispielen 1 bis 4 beschriebene Versuchsanordnung wurde auf einen 400 l-Rührreaktor übertragen. In diesem wurden die in der Tabelle dargestellten Versuche durchgeführt (Beispiele 5 bis 7). Es wurde ansonsten analog gearbeitet. Bedingt durch die größeren Einsatzmengen an Polyurethan- Kaltformweichschaumstoffen sind die Zugabezeiten über die Stopfschnecke von 125 mm Innendurchmesser länger. Die Löse- und Reaktionszeiten verändern sich dadurch jedoch nicht. In der folgenden Tabelle sind die Einsatzmengen, die Reaktionsbedingungen und die wesentlichen Parameter der erhaltenen Reaktionsprodukte zusammengestellt.
  • Figure 00090001
  • Beispiel 8
  • Die Versuche 1 bis 7 wurden mit verschiedenen Typen an Polyurethan-Blockweichschaumstoffen wiederholt. Ansonsten wurden die Versuchsbedingungen wie vorhergehend und in der Tabelle angegeben eingestellt. Es wurde sowohl im 100 l- als auch im 400 l-Reaktor gearbeitet. In der folgenden Tabelle sind die Einsatzmengen, die Reaktionsbedingungen und die wesentlichen Parameter der erhaltenen Reaktionsprodukte zusammengestellt.
  • Figure 00100001
  • Bei dem Polyurethan aus Beispiel 8 handelte es sich um einen Standard-Blockweich-schaumstoff mit einer Dichte von 23,7 g/dm3 auf der Basis eines Polyethertriols der Hydroxylzahl 55 mg KOH/g und von Toluylendiisocyanat (Isomerengemisch), bei dem Polyurethan aus Beispiel 9 handelte es sich um einen viskoelastischen Blockweichschaumstoff mit einer Dichte von 27,5 g/dm3 auf der Basis eines Polyethertriols der Hydroxylzahl 28 mg KOH/g und von Toluylendiisocyanat, bei den Polyurethanen aus den Beispielen 10 und 11 handelte es sich um einen Blockweichschaumstoff auf der Basis eines Polymerpolyols mit einer Dichte von 24,5 g/dm3 auf der Basis eines Polyethertriols der Hydroxylzahl 32 mg KOH/g und von Toluylendiisocyanat.
  • Vergleichsversuch
  • Es wurde ein Vergleichsversuch mit Diethylentriamin in einem 2,5 kg-Ansatz durchgeführt. Die Reaktionsbedingungen für diesen Versuch waren:
    In den Glasreaktor wurden 300 g Diethylentriamin vorgelegt und auf 160°C erwärmt. Bei dieser Anfangstemperatur wurden 2150 g Polyurethan-Blockweichschaumstoff (Standard) zugegeben. Die Temperatur wurde langsam auf 190°C gesteigert. Die Zugabezeit betrug 600 Minuten. Nach beendeter Zugabe wurde noch 30 Minuten bei 190°C gerührt. Es wurde ein Gemisch erhalten, das sich erst nach sehr langer Zeit (vier Tage) in drei Phasen trennte, wobei die obere Polyolphase eine Hydroxylzahl von 143 mg KOH/g und eine Aminzahl von 112 mg KOH/g aufwies, ein Zeichen für eine nicht vollständige Trennung. Die Harnstoffphase war bei Zimmertemperatur fest und konnte nicht verwendet werden.
  • Beispiel 12
  • Der Versuch von Beispiel 1 wurde unter gleichen Bedingungen wiederholt, jedoch wurde an Stelle des Dipropylentriamins Tripropylentetramin eingesetzt. Die Ansatzmengen waren 9,5 kg Tripropylentetramin und 68,0 kg Polyurethan-Blockweichschaumstoff (Standard). Die Zugabetemperatur betrug zunächst 160°C und wurde langsam auf 190°C gesteigert. Die Zugabezeit betrug 80 Minuten. Die Reaktionstemperatur wurde auf 200°C eingestellt und bei dieser Temperatur 30 Minuten gerührt. Nach dem Abkühlen auf 130°C innerhalb von 45 Minuten wurden die getrennten Phasen wie in Beispiel 1 gewonnen.
  • Die Polyolphase von 54,25 kg wies folgende Eigenschaften auf: Hydroxylzahl 103 mg KOH/g, Aminzahl 70 mg KOH/g, Viskosität 1.430 mg mPas (25°C), die Harnstoffphase die folgenden: Aminzahl 248 mg KOH/g, Viskosität 23.450 mPas (25°C).
  • Beispiel 13
  • In einem Rührreaktor von 250 l Inhalt mit Doppelmantel, Thermalölheizung, Propellerrührer, Bodenablass mit optischer Durchflusssonde und Dreiwegeventil werden 16 kg Tripropylentetramin zunächst auf 150°C erwärmt. Bei dieser Temperatur werden innerhalb von 135 Minuten 190 kg Polyurethan- Integralschaumstoff einer Dichte von 88 g/dm3 eingetragen und bei langsamer Temperatursteigerung auf 200°C gelöst. Anschließend wird 20 Minuten bei 200 bis 180°C nachreagiert. Danach wird der Rührer abgeschaltet und der Reaktorinhalt auf 133°C abgekühlt. Die Abkühlphase verläuft über 65 Minuten durch den Einsatz einer Kühlschlange. Bei 133°C wird das Dreiwegeventil durch die Steuerung geöffnet. Es werden 64 kg einer Oligoharnstoffphase erhalten. Die Entnahme dieser Phase benötigt 21 Minuten. Danach schaltet der Sensor über die Steuerung das Dreiwegeventil auf den zweiten Ablaß, und es werden 138 kg Polyolphase über die zweite Leitung erhalten. Ein geringer Rest an Reaktionsprodukt verbleibt an den Reaktor- und Rohrwandungen. Dieser kann im folgenden Ansatz mit verwendet werden.
  • 1
    Doppelmantelrührkessel
    2
    Rührer
    3
    Eintragstutzen
    4
    Zuführungsrohr
    5
    Zuführungsrohr
    6
    Saugrohr
    6a
    Pumpe
    7
    Ventil
    8
    Bodenablass
    9
    Begasungsrohr
    10
    Polyolphase
    11
    Oligoharnstoffphase

Claims (8)

  1. Verfahren zur Wiedergewinnung von Rohstoffen aus Polyurethanabfällen durch deren Umsetzung mit einem gewichtsmäßigen und stöchiometrischen Aminunterschuss, dadurch gekennzeichnet, dass Polyurethane im Verhältnis 20 : 1 bis 4 : 1 mit Oligopropylenaminen mit primären und sekundären Aminogruppen bei Temperaturen zwischen 120 und 200°C umgesetzt werden, wobei bei dieser Umsetzung zwei Phasen, enthaltend Polyol und Oligo- bzw. Polyharnstoffe, entstehen und diese Phasen bei erhöhter Temperatur voneinander getrennt werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Oligopropylenamine mindestens zwei primäre und mindestens eine sekundäre Aminogruppe aufweisen.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart von 0,1 bis 8 Gew.-% Wasser bezogen auf das gesamte Reaktionsgemisch durchgeführt wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung mit Dipropylentriamin durchgeführt wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung mit Tripropylentetramin durchgeführt wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung bei einer Temperatur von 130 bis 180°C durchgeführt wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennung der Phasen der Umsetzungsprodukte bei erhöhter Temperatur, bevorzugt zwischen 120 und 160°C, durchgeführt wird.
  8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in einem Reaktor, umfassend – einen beheizbaren Doppelmantelrührkessel (1) mit Deckel sowie einen Bodenablass (8) und einen über Getriebe regelbaren Rührer (2), – einen Eintragstutzen (3) auf dem Doppelmantelrührkessel (1) zur Befüllung mit Feststoffen, – Zuführungsrohre (4, 5) für Flüssigkeiten mit Anschluss an Dosierpumpen, – ein Saugrohr (6) bis zu einer Füllhöhe des Doppelmantelrührkessels (1) von 30% der Gesamtfüllhöhe mit einem Ventil (7), – ein Begasungsrohr (9) für Schutzgas durchgeführt wird.
DE200610034613 2005-07-27 2006-07-21 Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung von Rohstoffen aus Polyurethanen Ceased DE102006034613A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200610034613 DE102006034613A1 (de) 2005-07-27 2006-07-21 Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung von Rohstoffen aus Polyurethanen

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102005036142.0 2005-07-27
DE102005036142 2005-07-27
DE200610034613 DE102006034613A1 (de) 2005-07-27 2006-07-21 Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung von Rohstoffen aus Polyurethanen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102006034613A1 true DE102006034613A1 (de) 2007-03-15

Family

ID=37763261

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200610034613 Ceased DE102006034613A1 (de) 2005-07-27 2006-07-21 Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung von Rohstoffen aus Polyurethanen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102006034613A1 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008000432A1 (de) * 2008-02-28 2009-09-03 Evonik Röhm Gmbh Rührkesselreaktor sowie Verfahren zur Durchführung einer Polymerisationsreaktion unter Verwendung eines solchen Rührkesselreaktors
WO2013064252A1 (de) 2011-10-31 2013-05-10 Gt Elektrotechnische Produkte Gmbh Verfahren zur herstellung von oligomeren, oligomere und ihre verwendung
CN116284994A (zh) * 2023-04-12 2023-06-23 四川大学 一种含酯基/酰胺键/酰亚胺键废弃高分子材料的回收方法
DE102022106745A1 (de) 2022-03-23 2023-09-28 Werner H. Salewski Thermoplast-Blends mit inhärent bioziden Eigenschaften
DE102022106913A1 (de) 2022-03-23 2023-09-28 Performance Chemicals Handels Gmbh Verfahren zur Verflüssigung von Polyurethanen
WO2024008726A1 (en) * 2022-07-05 2024-01-11 Basf Se A process for producing one or more polymers selected from the group consisting of polyurethanes, polyurethane ureas, polyisocyanurates, and a mixture of two or more thereof, from a solid material w
WO2024008728A1 (en) * 2022-07-05 2024-01-11 Basf Se Solvent removal in a process for recycling one or more polymers, such as polyurethanes, contained in a solid material
WO2024008727A1 (en) * 2022-07-05 2024-01-11 Basf Se A process for recycling one or more polymers, such as polyurethanes, contained in a solid material

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008000432A1 (de) * 2008-02-28 2009-09-03 Evonik Röhm Gmbh Rührkesselreaktor sowie Verfahren zur Durchführung einer Polymerisationsreaktion unter Verwendung eines solchen Rührkesselreaktors
WO2013064252A1 (de) 2011-10-31 2013-05-10 Gt Elektrotechnische Produkte Gmbh Verfahren zur herstellung von oligomeren, oligomere und ihre verwendung
DE102012021712A1 (de) 2011-10-31 2013-07-25 Gt Elektrotechnische Produkte Gmbh Verfahren zur Herstellung von Oligomeren, Oligomere und ihre Verwendung
DE102022106745A1 (de) 2022-03-23 2023-09-28 Werner H. Salewski Thermoplast-Blends mit inhärent bioziden Eigenschaften
WO2023180435A1 (de) 2022-03-23 2023-09-28 Salewski Werner H Thermoplast-blends mit inhärent bioziden eigenschaften
DE102022106913A1 (de) 2022-03-23 2023-09-28 Performance Chemicals Handels Gmbh Verfahren zur Verflüssigung von Polyurethanen
WO2024008726A1 (en) * 2022-07-05 2024-01-11 Basf Se A process for producing one or more polymers selected from the group consisting of polyurethanes, polyurethane ureas, polyisocyanurates, and a mixture of two or more thereof, from a solid material w
WO2024008728A1 (en) * 2022-07-05 2024-01-11 Basf Se Solvent removal in a process for recycling one or more polymers, such as polyurethanes, contained in a solid material
WO2024008727A1 (en) * 2022-07-05 2024-01-11 Basf Se A process for recycling one or more polymers, such as polyurethanes, contained in a solid material
CN116284994A (zh) * 2023-04-12 2023-06-23 四川大学 一种含酯基/酰胺键/酰亚胺键废弃高分子材料的回收方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1270544B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Methylendi (phenylamin) und Methylendi (phenylisocyanat)
AT392972B (de) Verfahren zur herstellung von loesungen von cellulose sowie einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
EP0183025B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Bindemitteln für Pigmentpasten für wasserverdünnbare Lacke
EP2225307B1 (de) Verfahren zur herstellung von polyetheralkoholen
EP0542806B1 (de) Verfahren zur herstellung polyolhaltiger dispersionen und deren verwendung
DE1802503A1 (de) Polyurethane und Verfahren zu deren Herstellung
DE68923879T2 (de) Verwendung von monohydrischen alkoholen in gegossenen polyurethankunststoffen.
DE102004031836A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyetheralkoholen
DE3048529C2 (de)
EP3083757A1 (de) Verfahren zur aufarbeitung von alkalischen polyetherpolyolen
EP0025998B1 (de) Polyetherpolyamine, deren Salze und deren Verwendung
DE1643137A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines oberhalb etwa 15 deg. C fluessigen,stabilen Isocyanatproduktes
DE102006034613A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Wiedergewinnung von Rohstoffen aus Polyurethanen
WO2014173856A1 (de) Verfahren zur herstellung von di- und polyaminen der diphenylmethanreihe
EP2035479A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen herstellung von polyetheralkoholen
EP1924629A1 (de) Verfahren zur herstellung von polyetheralkoholen
DE2449529C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Komplexverbindungen aus 4,4'-Methylendianilin und Alkalisalzen in Form einer feinteiligen Dispersion
DE69327844T2 (de) Verfahren zur umwandlung von polyurethan-polymer in polyol und daraus hergestelltes neues polyurethan-polymer
EP0546415A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxylgruppen aufweisenden Verbindungen aus Polyurethanharnstoff- oder Polyharnstoffabfällen und ihre Verwendung
DE10313150A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Recyclat-Polyolen aus Polyurethanen
EP0209789A2 (de) Verfahren zum Beseitigen von Verunreinigungen aus Gemischen von Wasser mit mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln
DE2724423C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entsäuern von Most oder Wein
EP4251685B1 (de) Verfahren zum abbau von polyurethan
DE69905549T2 (de) Trübungsfreie Polyetherpolyole und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE69603862T2 (de) Verfahren zum entfernen von unerwünschten materialien aus erwünschten materialien

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20130712

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: H & S ANLAGENTECHNIK GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: RECYCLIT GMBH, 15745 WILDAU, DE

Effective date: 20131128

R082 Change of representative

Representative=s name: EISENFUEHR SPEISER PATENTANWAELTE RECHTSANWAEL, DE

Effective date: 20131128

R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final