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DE102006034263A1 - Nichtflüchtige Speicherzelle und Herstellungsverfahren - Google Patents

Nichtflüchtige Speicherzelle und Herstellungsverfahren Download PDF

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DE102006034263A1
DE102006034263A1 DE102006034263A DE102006034263A DE102006034263A1 DE 102006034263 A1 DE102006034263 A1 DE 102006034263A1 DE 102006034263 A DE102006034263 A DE 102006034263A DE 102006034263 A DE102006034263 A DE 102006034263A DE 102006034263 A1 DE102006034263 A1 DE 102006034263A1
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gate
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DE102006034263A
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English (en)
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Hee-Seog Hwaseong Jeon
Jeong-uk Suwon Han
Chang-Hun Suwon Lee
Sung-Taeg Kang
Bo-young Anyang Seo
Hyok-Ki Yongin Kwon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Samsung Electronics Co Ltd
Original Assignee
Samsung Electronics Co Ltd
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine nichtflüchtige Speicherzelle mit einem Sourcebereich (CSL) und einem Drainbereich (36b), die in einem Halbleitersubstrat (1, 3, 5) ausgebildet und voneinander beabstandet sind, einer Source-Auswahlleitung (SSL) und einer Drain-Auswahlleitung (DSL), die über dem Halbleitersubstrat zwischen dem Sourcebereich und dem Drainbereich benachbart zu dem Sourcebereich beziehungsweise dem Drainbereich angeordnet sind, einer Zellengatestruktur (WL, 13, FG), die über dem Halbleitersubstrat zwischen der Source-Auswahlleitung und der Drain-Auswahlleitung angeordnet ist, einem ersten floatenden Störstellenbereich (29f'), der in dem Halbleitersubstrat unter einem Zwischenraumbereich zwischen der Source-Auswahlleitung und der Zellengatestruktur vorgesehen ist, und einem zweiten floatenden Störstellenbereich (29f''), der in dem Halbleitersubstrat unter einem Zwischenraumbereich zwischen der Drain-Auswahlleitung und der Zellengatestruktur vorgesehen ist, und auf ein zugehöriges Herstellungsverfahren. DOLLAR A Erfindungsgemäß sind Abstände zwischen der Zellengatestruktur und je einer der Auswahlleitungen geringer als Breiten der Auswahlleitungen. DOLLAR A Verwendung z. B. für Flash-Speicher.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine nichtflüchtige Speicherzelle nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und auf ein Verfahren zur Herstellung derselben.
  • Halbleiterspeicherbauelemente können zum Beispiel entweder als flüchtige Speicherbauelemente oder nichtflüchtige Speicherbauelemente kategorisiert werden. Flüchtige Speicherbauelemente können ihre gespeicherten Daten verlieren, wenn ihre Leistungsversorgungen unterbrochen werden, während nichtflüchtige Speicherbauelemente ihre gespeicherten Daten halten können, selbst wenn ihre Leistungsversorgungen unterbrochen werden. Demgemäß wurden nichtflüchtige Speicherbauelemente verbreitet in Speicherkarten, wie zum Beispiel Smartcards, und mobilen Telekommunikationssystemen verwendet, wie zum Beispiel Mobiltelefonen.
  • Nichtflüchtige Speicherbauelemente können zum Beispiel entweder als Flash-Speicherbauelement vom NAND-Typ oder als Flash-Speicherbauelement vom NOR-Typ klassifiziert werden. Ein Flash-Speicherbauelement vom NOR-Typ kann eine relativ große Abtasttoleranz im Vergleich zum Flash-Speicherbauelement vom NAND-Typ aufweisen. Außerdem kann eine Einheitszelle des Flash-Speicherbauelements vom NOR-Typ aus lediglich einem Zellentransistor bestehen. Es bestehen jedoch bestimmte, mit einem Flash-Speicherbauelement vom NOR-Typ verknüpfte Schwierigkeiten. Wenn zum Beispiel irgendeine der Speicherzellen des Flash-Speicherbauelements vom NOR-Typ überlöscht wird und sich eine benachbarte Zelle, die sich eine Bitleitung mit der überlöschten Zelle teilt, in einem programmierten Zustand befindet, kann es schwierig sein, die in der programmierten Zelle gespeicherten Daten selektiv auszulesen. Dies liegt daran, dass ein unerwünschter Leckstrom durch die überlöschte Zelle und die damit verbundene Bitleitung fließen kann, selbst wenn die programmierte Zelle in einem Lesemodus ausgewählt ist.
  • Um die vorstehend erwähnte Schwierigkeit des Überlöschens zu lösen, wurden bei einem Flash-Speicherbauelement vom NOR-Typ eine Speicherzelle mit zwei Transistoren verwendet, die einen Zellentransistor und einen Auswahltransistor beinhaltet, die seriell miteinander verschaltet sind. Die Zwei-Transistor-Speicherzelle kann unter Verwendung eines Kanalinjektionsphänomens von heißen Elektronen (CHE) programmiert werden. Nichtsdestoweniger erfordert das vorstehend erwähnte Flash-Speicherbauelement vom NOR-Typ weiterhin einen hohen Programmierstrom und weist somit auch einen hohen Stromverbrauch auf.
  • Demzufolge wurde eine Drei-Transistor-Speicherzelle vorgeschlagen, um die vorstehend erwähnten Schwierigkeiten (wie Überlöschen und hoher Stromverbrauch) der Ein-Transistor-Speicherzelle und der Zwei-Transistor-Speicherzelle zu überwinden. Die Drei-Transistor-Speicherzelle wurde verbreitet in Flash-Speicherbauelementen von Smartcards verwendet, die selektiv ein einzelnes Byte löschen können, das von acht Speicherzellen bereitgestellt wird, die jeweils mit einer von acht benachbarten Bitleitungen verbunden sind.
  • Ein Beispiel für die Drei-Transistor-Speicherzelle ist in der Patentschrift US 6.680.230 beschrieben. Die dortige Drei-Transistor-Speicherzelle beinhaltet zwei Auswahltransistoren und einen Zellentransistor, der zwischen den Auswahltransistoren ausgebildet ist. Gatestrukturen der Auswahltransistoren und des Zellentransistors werden unter Verwendung herkömmlicher Photolithographie- und Ätzprozesse gebildet. So können Abstände zwischen den Auswahl-Gatestrukturen und der Zellen-Gatestruktur durch die Auflösungsgrenze des Photolithographieprozesses gesteuert werden. Als ein Ergebnis kann es eine Beschränkung bei der Reduzierung der Fläche geben, welche die Drei-Transistor-Speicherzelle belegt. Mit anderen Worten kann es eine Beschränkung in der Verbesserung der Integrationsdichte eines Flash-Speicherbauelements geben, das die Drei-Transistor-Speicherzelle verwendet. Des Weiteren weisen die dortigen Auswahl-Gatestrukturen die gleiche Stapelgatestruktur wie die Zellen-Gatestruktur auf. Mit anderen Worten beinhaltet jede der Zellen-Gatestrukturen ein floatendes Gate und eine Wortleitung (oder eine Steuergateelektrode), die sequentiell gestapelt sind, und jede der Auswahl-Gatestrukturen beinhaltet eine Hauptgateelektrode (oder eine Auswahlleitung) und eine Dummy-Gateelektrode, die dem floatenden Gate beziehungsweise der Wortleitung entsprechen. So kann eine Technik mit anstoßendem ("butting") Kontakt erforderlich sein, um die Hauptgateelektrode mit der Dummy-Gateelektrode elektrisch zu verbinden, und es kann auch eine zusätzliche Fläche für den anstoßenden Kontakt erforderlich sein.
  • Somit besteht ein Bedarf für ein nichtflüchtiges Speicherbauelement mit einer verbesserten Integrationsdichte im Vergleich zu herkömmlichen nichtflüchtigen Speicherbauelementen sowie für ein Herstellungsverfahren hierfür.
  • Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung einer nichtflüchtigen Speicherzelle der eingangs genannten Art sowie eines zugehörigen Herstellungsverfahrens zugrunde, mit denen sich die oben erwähnten Schwierigkeiten des Standes der Technik reduzieren oder eliminieren lassen und die insbesondere eine hohe Integrationsdichte ermöglichen.
  • Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung einer nichtflüchtigen Speicherzelle mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und eines Herstellungsverfahrens mit den Merkmalen des Anspruchs 11.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend beschrieben und sind in den Zeichnungen dargestellt, in denen zeigen:
  • 1 ein Ersatzschaltbild, das einen Teil eines Zellenfeldbereichs veranschaulicht, der in einem nichtflüchtigen Speicherbauelement verwendet wird,
  • 2 eine Draufsicht auf ein Paar Speicherzellen des in 1 gezeigten Zellenfeldbereichs,
  • 3A, 4A, 5A, 6A, 7A, 8A, 9A und 10A Querschnittansichten entlang einer Linie I-I' von 2, um eine Speicherzelle eines nichtflüchtigen Speicherbauelements und ein Verfahren zur Herstellung derselben zu veranschaulichen,
  • 3B, 4B, 5B, 6B, 7B, 8B, 9B und 10B Querschnittansichten entlang einer Linie II-II' von 2, um die Speicherzelle des nicht flüchtigen Speicherbauelements und das Verfahren zur Herstellung derselben zu veranschaulichen.
  • Nunmehr wird die Erfindung im Folgenden unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen vollständiger beschrieben, in denen exemplarische Ausführungsformen der Erfindung gezeigt sind. Gleiche Bezugszeichen werden zur Bezeichnung identischer oder funktionell äquivalenter Elemente in den verschiedenen Zeichnungen verwendet.
  • 1 veranschaulicht im Ersatzschaltbild einen Teil eines Zellenfeldbereichs eines nichtflüchtigen Speicherbauelements gemäß einer exemplarischen Ausführungsform der Erfindung. Bezugnehmend auf 1 sind sechzehn Zellen, die zwei Bytes bilden, z.B. ein erstes und ein zweites Byte BT1 und BT2, entlang von Zeilen und Spalten angeordnet. Acht Zellen, die das erste Byte BT1 bilden, sind entlang einer ersten Zeile angeordnet, und die anderen acht Zellen, die das zweite Byte BT2 bilden, sind entlang einer zweiten Zeile angeordnet.
  • Jede der Zellen besteht aus drei Transistoren, insbesondere einem Drain-Auswahltransistor DST, einem Zellentransistor CT und einem Source-Auswahltransistor SST, die seriell miteinander verbunden sind. Jeder der Drain-Auswahltransistoren DST und der Source-Auswahltransistoren SST kann eine einzelne Gateelektrode beinhalten, und jeder der Zellentransistoren CT kann eine floatende Gateelektrode und eine Steuergateelektrode beinhalten, die sequentiell gestapelt sind.
  • Gateelektroden der Drain-Auswahltransistoren DST des ersten Bytes BT1 sind mit einer ersten Drain-Auswahlleitung DSL1 elektrisch verbunden, und Gateelektroden der Source-Auswahltransistoren SST des ersten Bytes BT1 sind mit einer ersten Source-Auswahlleitung SSL1 elektrisch verbunden. Außerdem sind Gateelektroden der Drain-Auswahltransistoren DST des zweiten Bytes BT2 mit einer zweiten Drain-Aus wahlleitung DSL2 elektrisch verbunden, und Gateelektroden der Source-Auswahltransistoren SST des zweiten Bytes BT2 sind mit einer zweiten Source-Auswahlleitung SSL2 elektrisch verbunden. Zudem sind Steuergateelektroden der Zellentransistoren CT des zweiten Bytes BT2 mit einer zweiten Wortleitung WL2 elektrisch verbunden.
  • Sourcebereiche der Source-Auswahltransistoren SST des ersten und des zweiten Bytes BT1 und BT2 sind mit einer gemeinsamen Sourceleitung CSL elektrisch verbunden. Des Weiteren sind Drainbereiche der ersten bis achten Drain-Auswahltransistoren DST des ersten Bytes BT1 mit ersten bis achten Bitleitungen BL1, BL2, ... beziehungsweise BL8 elektrisch verbunden. Außerdem sind Drainbereiche der ersten bis achten Drain-Auswahltransistoren DST des zweiten Bytes BT2 mit den ersten bis achten Bitleitungen BL1, BL2, ... beziehungsweise BL8 elektrisch verbunden.
  • Die Source-Auswahltransistoren SST, die Drain-Auswahltransistoren DST und die Zellentransistoren CT, die das erste und das zweite Byte BT1 und BT2 bilden, können in einer einzigen p-Mulde PPW vorgesehen sein.
  • Demzufolge können die in 1 gezeigten Zellen so angeordnet sein, dass sie die gleiche Konfiguration wie Flash-Speicherzellen vom NOR-Typ aufweisen. Die Zellen dieser exemplarischen Ausführungsform werden jedoch durch den gleichen Mechanismus wie Flash-Speicherzellen vom NAND-Typ betrieben, wie im Folgenden beschrieben.
  • In dem Fall, dass die in 1 gezeigten Zellentransistoren CT so ausgelegt sind, dass sie eine Programmierspannung von etwa 18V verwenden, kann jede beliebige der Zellen von 1 unter Verwendung der in der folgenden Tabelle 1 beschriebenen Vorspannungsbedingungen selektiv programmiert werden.
  • [Tabelle 1]
    Figure 00070001
  • Um zum Beispiel eine mit der ersten Bitleitung BL1 verbundene Zelle S unter den Zellen des in 1 gezeigten ersten Bytes BT1 selektiv zu programmieren, werden Spannungen von etwa 10V, etwa 0V, etwa –8V und etwa –8V an die erste Wortleitung WL1, die erste Drain-Auswahlleitung DSL1, die erste Source-Auswahlleitung SSL1 bzw. die erste Bitleitung BL1 angelegt, die mit der ausgewählten Zelle S verbunden sind. Außerdem werden Spannungen von etwa 0V, etwa 0V, etwa –8V und eine Leistungsversorgungsspannung Vcc an die zweite Wortleitung WL2, die zweite Drain-Auswahlleitung DSL2, die zweite Source-Auswahlleitung SSL2 bzw. die zweite bis achte Bitleitung BL2, BL3, ... und BL8 angelegt. Außerdem wird eine Spannung von etwa –8V an die p-Mulde PPW angelegt, und die gemeinsame Sourceleitung CSL kann floaten. In diesem Fall sind alle Drain-Auswahltransistoren DST angeschaltet d.h. leitend geschaltet, und alle Source-Auswahltransistoren SST sind ausgeschaltet, d.h. sperrend geschaltet. Demgemäß wird eine hohe Spannung von etwa 18V zwischen eine Steuergateelektrode und einen Kanalbereich der Zellentransistoren CT der ausgewählten Zelle S angelegt. Als ein Ergebnis wird die ausgewählte Zelle durch einen Fowler-Nordheim(F-N)-Tunneleffekt programmiert.
  • Während der Programmierung der ausgewählten Zelle werden nicht ausgewählte Zellen A des ersten Bytes BT1 nicht programmiert, die mit je einer der zweiten bis achten Bitleitung BL2, BL3, ... und BL8 verbunden sind. Dies liegt daran, dass eine Programmierverhinderungsspannung (z.B. die Leistungsversorgungsspannung Vcc) an Kanalbereiche der Zellentransistoren CT der zweiten bis achten Zelle A angelegt wird.
  • Eine nicht ausgewählte Zelle B des zweiten Bytes BT2, die mit der ersten Bitleitung BL1 verbunden ist, wird während der Programmierung der ausgewählten Zelle S ebenfalls nicht programmiert. Dies liegt daran, dass eine Spannung von etwa 0V an die mit der nicht ausgewählten Zelle B verbundene zweite Wortleitung WL2 angelegt wird, selbst wenn eine Spannung von etwa –8V an einen Kanalbereich des Zellentransistors CT der nicht ausgewählten Zelle B angelegt wird.
  • Des Weiteren kann jedes beliebige des ersten und des zweiten Bytes BT1 und BT2, die in 1 gezeigt sind, selektiv gelöscht werden. Um zum Beispiel das erste Byte BT1 selektiv zu löschen, wird eine Spannung von etwa –8V und eine Massespannung von etwa 0V an die erste beziehungsweise zweite Wortleitung WL1 und WL2 angelegt, und eine Spannung von etwa 10V wird an die p-Mulde PPW angelegt. In diesem Fall wird eine Löschspannung von etwa 18V zwischen die Steuergateelektroden einerseits und die Kanalbereiche andererseits aller Zellentransistoren CT des ersten Bytes BT1 angelegt, und eine geringe Spannung von etwa 10V wird zwischen die Steuergateelektroden einerseits und die Kanalbereiche andererseits aller Zellentransistoren CT des zweiten Bytes BT2 angelegt. Als ein Ergebnis werden nur die Zellentransistoren CT des ersten Bytes BT1 selektiv gelöscht.
  • Daten, die in den Zellen von 1 gespeichert sind, können unter Verwendung des gleichen Verfahrens wie eines Lesemodus eines typischen Flash-Speicherbauelements vom NOR-Typ ausgelesen werden. Demgemäß braucht ein Lesevorgang der in 1 gezeigten Zellen hier nicht weiter beschrieben werden.
  • 2 veranschaulicht eine Draufsicht, die einen Teil eines Zellenfeldbereichs eines nichtflüchtigen Speicherbauelements, das Drei-Transistor-Speicherzellen gemäß exemplarischen Ausführungsformen der Erfindung verwendet. Die 3A, 4A, 5A, 6A, 7A, 8A, 9A und 10A sowie die 3B, 4B, 5B, 6B, 7B, 8B, 9B und 10B veranschaulichen in entsprechenden Querschnittansichten entlang einer Linie I-I' bzw. II-II' von 2 Drei-Transistor-Speicherzellen gemäß exemplarischen Ausführungsformen der Erfindung und Verfahren zur Herstellung derselben.
  • Bezugnehmend auf die 2, 3A und 3B werden n-leitende Störstellenionen in einen vorgegebenen Bereich eines Halbleitersubstrats 1 implantiert, wie zum Beispiel ein Siliciumsubstrat, um dadurch eine n-Mulde 3 zu bilden. In die n-Mulde 3 werden p-leitende Störstellenionen implantiert, um eine p-Muldentasche 5 zu bilden. Während der Bildung der p-Muldentasche 5 können in der n-Mulde 3 weitere p-Muldentaschen gebildet werden, die von der p-Mulde 5 beabstandet sind. Die p-Muldentasche 5 kann so gebildet werden, dass ein Bulkbereich, d.h. ein Volumenbereich, von lediglich den mit der ersten bis achten Bitleitung BL1, BL2, ... und BL8 von 1 verbundenen Zellen bereitgestellt wird.
  • Eine Isolationsschicht 7 wird in einem vorgegebenen Bereich der p-Muldentasche 5 unter Verwendung einer herkömmlichen Isolationstechnik gebildet, zum Beispiel einer Isolationstechnik mit flachem Graben (STI-Technik), um einen aktiven Bereich zu definieren. Der aktive Bereich kann eine Mehrzahl von ersten parallelen aktiven Bereichen 7a und einen zweiten aktiven Bereich (7s von 2) beinhalten, der die ersten parallelen aktiven Bereiche 7a kreuzt. Eine Tunnelisolationsschicht 9 wird auf den aktiven Bereichen 7a und 7b gebildet, und eine leitfähige Gateschicht 11 wird auf dem Substrat mit der Tunnelisolationsschicht 9 gebildet. Die Tunnelisolationsschicht 9 kann zum Beispiel aus einer thermischen Oxidschicht gebildet werden, und die leitfähige Gateschicht 11 kann zum Beispiel aus einer dotierten Polysiliciumschicht gebildet werden.
  • Bezugnehmend auf die 2, 4A und 4B wird die leitfähige Gateschicht 11 strukturiert, um eine vorläufige Gatestruktur 11a mit Öffnungen (11s von 2) zu bilden, die vorgegebene Bereiche der Isolationsschicht 7 zwischen den ersten aktiven Bereichen 7a freilegen. Eine Zwischengateisolationsschicht, eine leitfähige Steuergateschicht und eine Deckschicht werden sequentiell auf dem Substrat 1 mit der vorläufigen Gatestruktur 11a gebildet. Die Zwischengateisolationsschicht kann zum Beispiel aus einer dielektrischen Schicht gebildet werden, wie einer Oxid-Nitrid-Oxid(ONO)-Schicht, und die leitfähige Steuergateschicht kann zum Beispiel aus einer einzelnen leitfähigen Schicht, wie einer dotierten Polysiliciumschicht, oder einer leitfähigen Stapelschicht aus einer Polysiliciumschicht und einer Metallsilicidschicht gebildet werden. Außerdem kann die Deckschicht durch sequentielles Stapeln einer Hauptdeckschicht und einer Opferdeckschicht gebildet werden. Die Hauptdeckschicht kann aus einem isolierenden Material mit einer Ätzselektivität bezüglich der vorläufigen Gatestruktur gebildet werden, und die Opferdeckschicht kann aus einem isolierenden Material mit einer Ätzselektivität bezüglich der Hauptdeckschicht gebildet werden. Zum Beispiel kann die Hauptdeckschicht aus einer Siliciumoxidschicht gebildet werden, und die Opferdeckschicht kann aus einer Siliciumnitridschicht gebildet werden.
  • Die Deckschicht, die leitfähige Steuergateschicht und die Zwischengateisolationsschicht werden sukzessive strukturiert, um eine Zwischenga teisolationsschichtstruktur 13, eine Wortleitung WL und eine Deckschichtstruktur 20 zu bilden, die sequentiell gestapelt werden. Die Zwischengateisolationsschichtstruktur 13, die Wortleitung WL und die Deckschichtstruktur 20 werden so gebildet, dass sie die ersten aktiven Bereiche 7a und die Öffnungen 11s zwischen den ersten aktiven Bereichen 7a kreuzen. In diesem Fall sind die Zwischengateisolationsschichtstruktur 13, die Wortleitung WL und die Deckschichtstruktur 20 vorzugsweise justiert, um beide Enden von jeder der Öffnungen 11s freizulegen. Das heißt, die Wortleitung WL kann so gebildet werden, dass sie eine Breite aufweist, die geringer als die Breite der Öffnungen 11s ist, wie in 2 gezeigt. Die Deckschichtstruktur 20 kann eine Hauptdeckschichtstruktur 17 und eine Opferdeckschichtstruktur 19 beinhalten, die sequentiell gestapelt sind.
  • Bezugnehmend auf die 2, 5A und 5B werden Wortleitungsabstandshalter 21 auf Seitenwänden der Zwischengateisolationsschichtstruktur 13, der Wortleitung WL, der Hauptdeckschichtstruktur 17 und der Opferdeckschichtstruktur 19 gebildet. Die Wortleitungsabstandshalter 21 können zum Beispiel aus einer Siliciumoxidschicht gebildet werden. Die Wortleitung WL, die Hauptdeckschichtstruktur 17, die Opferdeckschichtstruktur 19 und die Wortleitungsabstandshalter 21 bilden eine Wortleitungsstruktur. Der Prozess der Bildung der Wortleitungsabstandshalter 21 kann weggelassen werden. In diesem Fall kann die Wortleitungsstruktur aus lediglich der Wortleitung WL, der Hauptdeckschichtstruktur 17 und der Opferdeckschichtstruktur 19 bestehen.
  • Erste Opferabstandshalter 23 werden auf Seitenwänden der Wortleitungsstruktur gebildet. Die ersten Opferabstandshalter 23 können aus einer Materialschicht mit einer Ätzselektivität bezüglich des Wortleitungsabstandshalters 21 und der vorläufigen Gatestruktur 11a gebildet werden, zum Beispiel aus einer Siliciumnitridschicht. Während der Bil dung der ersten Opferabstandshalter 23 können die Opferdeckschichtstrukturen 19 entfernt werden.
  • Die vorläufige Gatestruktur 11a wird unter Verwendung der Wortleitungsstruktur und der ersten Opferabstandshalter 23 als Ätzmasken geätzt. Als ein Ergebnis wird eine Gatestruktur 11b unter der Wortleitungsstruktur und den ersten Opferabstandshaltern 23 gebildet. In diesem Fall ist es bevorzugt, dass die ersten Opferabstandshalter 23 so gebildet werden, dass sie eine ausreichende Breite aufweisen, um die Öffnungen 11s vollständig zu bedecken, die an beiden Seiten der Wortleitungsstruktur freiliegen. Dies dient dazu, eine Teilung der Gatestruktur 11b durch die Öffnungen 11a zu verhindern.
  • Bezugnehmend auf die 2, 6A und 6B werden die ersten Opferabstandshalter 23 entfernt. Während der Entfernung der ersten Opferabstandshalter 23 kann die Opferdeckschichtstruktur ebenfalls entfernt werden, um die Hauptdeckschichtstruktur 17 freizulegen. Eine zweite Opferabstandshalterschicht wird dort auf dem Substrat gebildet, wo die ersten Opferabstandshalter 23 entfernt sind, und die zweite Opferabstandshalterschicht wird dann anisotrop geätzt, um zweite Opferabstandshalter 25a auf den Seitenwänden der Wortleitungsstruktur zu bilden. In diesem Fall können auch zweite Opferabstandshalter 25b auf Seitenwänden der Gatestruktur 11b gebildet werden. Die zweite Opferabstandshalterschicht kann aus einer oxidationsbeständigen Materialschicht gebildet werden, zum Beispiel einer Siliciumnitridschicht.
  • Die zweiten Opferabstandshalter 25a werden so gebildet, dass sie eine geringere Breite S als jene der in 5A gezeigten ersten Opferabstandshalter 23 aufweisen. Des Weiteren kann die Breite S der zweiten Opferabstandshalter 25a in Abhängigkeit von der Depositionsdicke der zweiten Opferabstandshalterschicht variiert werden. Demgemäß kann die Breite S der zweiten Opferabstandshalter 25a so gesteuert werden, dass sie geringer als die Auflösungsgrenze eines photolithographischen Prozesses ist, wenn die Depositionsdicke der zweiten Opferabstandshalterschicht abnimmt.
  • Bezugnehmend auf die 2, 7A und 7B wird das Substrat mit den zweiten Opferabstandshaltern 25a und 25b thermisch oxidiert, um erste und zweite Hartmaskenstrukturen 27a und 27b (z.B. thermische Oxidschichten) auf den freiliegenden Kanten der Gatestruktur 11b zu bilden. Die erste und die zweite Hartmaskenstruktur 27a und 27b werden im Wesentlichen parallel zu der Wortleitungsstruktur gebildet, z.B. der Wortleitung WL. Die zweiten Opferabstandshalter 25a werden dann selektiv entfernt, um Oberseiten der Gatestruktur 11b zwischen der Wortleitungsstruktur und den Hartmaskenstrukturen 27a und 27b freizulegen. Während der Entfernung der zweiten Opferabstandshalter 25a können auch die zweiten Opferabstandshalter 25b entfernt werden, um die Seitenwände der Gatestruktur 11b freizulegen. Die freigelegten Oberseiten der Gatestruktur 11b weisen die gleiche Breite wie die Breite S der zweiten Opferabstandshalter 25a auf.
  • Bezugnehmend auf die 2, 8A und 8B wird die Gatestruktur 11b unter Verwendung der Hartmaskenstrukturen 27a und 27b und der Wortleitungsstruktur als Ätzmaske geätzt. Als ein Ergebnis wird eine Mehrzahl von floatenden Gates FG, welche mit den ersten aktiven Bereichen 7a überlappen und voneinander beabstandet sind, unter der Wortleitungsstruktur gebildet. Außerdem werden eine Source-Auswahlleitung SSL und eine Drain-Auswahlleitung DSL unter der ersten beziehungsweise der zweiten Hartmaskenstruktur 27a, 27b gebildet. Die Source-Auswahlleitung SSL und die Drain-Auswahlleitung DSL werden so gebildet, dass sie die ersten aktiven Bereiche 7a und die Isolationsschicht 7 zwischen den ersten aktiven Bereichen 7a kreuzen, wie in 2 gezeigt. Die Wortleitungsstruktur und die floatenden Gates FG unter der Wortleitungsstruktur bilden eine Zellengatestruktur.
  • Wenn die optionalen Wortleitungsabstandshalter 21 gebildet werden, sind beide Seitenwände der floatenden Gates FG zu äußeren Seitenwänden der Wortleitungsabstandshalter 21 selbstjustiert. In diesem Fall ist die Breite von jedem der floatenden Gates FG gleich der Summe der Breite der Wortleitung WL und den Breiten des Paars von Wortleitungsabstandshaltern 21. Alternativ sind die floatenden Gates FG zu der Wortleitung WL selbstjustiert, wenn der Prozess zur Bildung der Wortleitungsabstandshalter 21 weggelassen wird, und weisen dann die gleiche Breite wie die Wortleitung WL auf.
  • Ein Abstand zwischen den floatenden Gates FG und den Auswahlleitungen SSL sowie DSL ist gleich der Breite S der zweiten Opferabstandshalter (25a von 6). Das heißt, gemäß der vorliegenden exemplarischen Ausführungsform der Erfindung kann der Abstand S zwischen den floatenden Gates FG und den Auswahlleitungen SSL und DSL geringer als die Auflösungsgrenze eines Photolithographieprozesses sein. Somit kann die Integrationsdichte eines nichtflüchtigen Speicherbauelements verbessert sein. Des Weiteren besteht jede der Auswahlleitungen SSL und DSL gemäß der vorliegenden exemplarischen Ausführungsform der Erfindung nur aus einer einzelnen Gateelektrode, wie in 8A gezeigt. So besteht anders als beim Stand der Technik keine Notwendigkeit, anstoßende Kontakte mit dem nichtflüchtigen Speicherbauelement der exemplarischen Ausführungsformen der Erfindung zu bilden. Demzufolge kann die Integrationsdichte eines nichtflüchtigen Speicherbauelements bei den exemplarischen Ausführungsformen der Erfindung im Vergleich zu nichtflüchtigen Speicherbauelementen des Standes der Technik verbessert sein.
  • In den ersten und den zweiten aktiven Bereich 7a und 7s werden n-leitende Störstellen unter Verwendung der Zellengatestruktur und der Auswahlleitungen SSL und DSL als Ionenimplantationsmasken implan tiert, um dadurch einen schwach dotierten Sourcebereich 29s in dem zweiten aktiven Bereich 7s benachbart zu der Auswahlleitung SSL und schwach dotierte Drainbereiche 29b in den ersten aktiven Bereichen 7a zu bilden, die benachbart zu der Drainauswahlleitung DSL sind und den floatenden Gates FG gegenüberliegen. Während der Bildung der schwach dotierten Source- und Drainbereiche 29s und 29b können erste floatende Störstellenbereiche 29f in den ersten aktiven Bereichen 7a zwischen der Zellengatestruktur und der Source-Auswahlleitung SSL gebildet werden, und zweite floatende Störstellenbereiche 29f' können in den ersten aktiven Bereichen 7a zwischen der Zellengatestruktur und der Drain-Auswahlleitung DSL gebildet werden. In diesem Fall können die schwach dotierten Source- und Drainbereiche 29s und 29b so gebildet werden, dass sie die gleiche Störstellenkonzentration wie die floatenden Störstellenbereiche 29f und 29f' aufweisen.
  • Bezugnehmend auf die 2, 9A und 9B kann eine Seitenwanddeckschicht 31 auf Seitenwänden der floatenden Gates FG und Seitenwänden der Auswahlleitungen SSL und DSL gebildet werden. Die Seitenwanddeckschicht 31 kann gebildet werden, um Ätzschäden auszuheilen, die dem Halbleitersubstrat 1 eventuell während der Bildung der floatenden Gates FG und der Auswahlleitungen SSL und DSL zugefügt werden. Die Seitenwanddeckschicht 31 kann zum Beispiel aus einer thermischen Oxidschicht gebildet werden. Die Seitenwanddeckschicht 31 kann vor oder nach der Bildung der schwach dotierten Source- und Drainbereiche 29s und 29b und der floatenden Störstellenbereiche 29f und 29f' gebildet werden.
  • Auf dem Substrat mit den schwach dotierten Source- und Drainbereichen 29s und 29b und den floatenden Störstellenbereichen 29f und 29f' wird eine Hauptabstandshalterschicht gebildet. Die Hauptabstandshalterschicht kann zum Beispiel aus einer Siliciumoxidschicht oder einer Siliciumnitridschicht gebildet werden. Die Hauptabstandshalterschicht wird anisotrop geätzt, um Hauptabstandshalter zu bilden, welche die Seitenwände der Zellengatestruktur und die Seitenwände der Auswahlleitungen SSL und DSL bedecken. Die Hauptabstandshalter können erste Hauptabstandshalter 33a, welche Zwischenraumbereiche zwischen der Zellengatestruktur und den Auswahlleitungen SSL und DSL füllen, sowie zweite Hauptabstandshalter 33b beinhalten, die benachbart zu den schwach dotierten Source- und Drainbereichen 29s und 29b sind.
  • Wenn die Hauptabstandshalter 33a und 33b und die Tunnelisolationsschicht 9 aus Siliciumoxidschichten gebildet werden, können die Oberseiten der Wortleitung WL, der Auswahlleitungen SSL und DSL und der schwach dotierten Source- und Drainbereiche 29s und 29b nach der Bildung der Hauptabstandshalter 33a und 33b freigelegt sein. Selbst wenn jedoch die Hauptabstandshalter 33a und 33b und die Tunnelisolationsschicht 9 aus einer Siliciumnitridschicht beziehungsweise einer Siliciumoxidschicht gebildet werden, können die Oberseiten der schwach dotierten Source- und Drainbereiche 29s und 29b aufgrund von Überätzen während der Bildung der Hauptabstandshalter 33a und 33b dennoch freigelegt sein.
  • Nachfolgend werden n-leitende Störstellenionen in die ersten und zweiten aktiven Bereiche 7a und 7s unter Verwendung der Wortleitungsstruktur, der Auswahlleitungen SSL und DSL und der Hauptabstandshalter 33a und 33b als Ionenimplantationsmasken implantiert, um dadurch einen stark dotierten Sourcebereich 35s benachbart zu der Source-Auswahlleitung SSL und stark dotierte Drainbereiche 35b benachbart zu der Drain-Auswahlleitung DSL zu bilden. Die stark dotierten Source- und Drainbereiche 35s und 35b können so gebildet werden, dass sie eine höhere Störstellenkonzentration und eine größere Übergangstiefe als die schwach dotierten Source- und Drainbereiche 29s und 29b aufweisen. In diesem Fall können die schwach dotierten Source- und Drainbereiche 29s und 29b unter den zweiten Hauptabstandshaltern 33b verbleiben, wie in 9A gezeigt. Der schwach dotierte Sourcebereich 29s und der stark dotierte Sourcebereich 35s bilden eine gemeinsame Sourceleitung CSL, und der schwach dotierte Drainbereich 29b und der stark dotierte Drainbereich 25b bilden einen Drainbereich 36b.
  • Demzufolge bilden die Zellengatestruktur und der erste und zweite floatende Störstellenbereich 29f und 29f' einen Zellentransistor CT von 1, und die Source-Auswahlleitung SSL, die gemeinsame Sourceleitung CSL und der erste floatende Störstellenbereich 29f bilden einen Source-Auswahltransistor SST von 1. Außerdem bilden die Drain-Auswahlleitung DSL, der Drainbereich 36b und der zweite floatende Störstellenbereich 29f' einen Drain-Auswahltransistor DST von 1. So entspricht die Tunnelisolationsschicht 9 zwischen den Auswahlleitungen SSL und DSL einerseits und der p-Muldentasche 5 andererseits einer Gateisolationsschicht der Auswahltransistoren SST und DST. In der vorliegenden exemplarischen Ausführungsform kann die Tunnelisolationsschicht 9 des Zellentransistors CT aus der gleichen Materialschicht wie die Gateisolationsschicht der Auswahltransistoren SST und DST bestehen.
  • Wenn außerdem die Hartmaskenstrukturen 27a und 27b und die Tunnelisolationsschicht 9 aus einer Siliciumoxidschicht mit einer Dicke von weniger als jener der Hauptdeckschicht 17 gebildet werden, können die Hartmaskenstrukturen 27a und 27b und die Tunnelisolationsschicht 9 geätzt werden, um die Auswahlleitungen SSL und DSL und die stark dotierten Source- und Drainbereiche 35s und 35b selektiv freizulegen. In diesem Fall kann auf den Auswahlleitungen SSL und DSL und den stark dotierten Source- und Drainbereichen 35s und 35b selektiv eine Metallschicht gebildet werden.
  • Nachfolgend wird auf dem Substrat mit der gemeinsamen Sourceleitung CSL und den Drainbereichen 36b eine Zwischenisolationsschicht 37 ge bildet. Die Zwischenisolationsschicht 37 und die Tunnelisolationsschicht 9 werden strukturiert, um Bitleitungskontaktöffnungen 39 zur Freilegung der Drainbereiche 36b zu bilden.
  • Bezugnehmend auf die 2, 10A und 10B werden Bitleitungskontaktstifte 41 in den Bitleitungskontaktöffnungen 39 gebildet, und eine leitfähige Bitleitungsschicht, wie eine Metallschicht, wird auf dem Substrat mit den Bitleitungskontaktstiften 41 gebildet. Die leitfähige Bitleitungsschicht wird strukturiert, um eine Mehrzahl von Bitleitungen BL1 und BL2 zu bilden, welche die Bitleitungskontaktstifte 41 kontaktieren. Die Bitleitungen BL1 und BL2 werden so gebildet, dass sie die Wortleitung WL und die Auswahlleitungen SSL und DSL kreuzen.
  • Gemäß den exemplarischen Ausführungsformen der Erfindung, wie vorstehend beschrieben, kann der Abstand zwischen einer Zellengatestruktur und Auswahlleitungen durch die Breite von zweiten Opferabstandshaltern gesteuert werden. Demgemäß kann der Abstand zwischen der Zellengatestruktur und den Auswahlleitungen geringer als die Auflösungsgrenze eines Photolithographieprozesses sein, wenn die Dicke einer Abstandshalterschicht zur Bildung der zweiten Opferabstandshalter gesteuert wird. Als ein Ergebnis kann die Integrationsdichte eines nichtflüchtigen Speicherbauelements verbessert sein, das Drei-Transistor-Speicherzellen verwendet.
  • Während die Zellengatestruktur so gebildet wird, dass sie ein floatendes Gate und eine Wortleitung aufweist, die sequentiell gestapelt sind, wird jede der Auswahlleitungen so gebildet, dass sie eine Gateelektrode aufweist, die aus einer einzelnen leitfähigen Schicht besteht. Demgemäß ist eine Technik mit anstoßenden Kontakten bei der Herstellung von Drei-Transistor-Speicherzellen gemäß exemplarischen Ausführungsformen der Erfindung nicht erforderlich. Demzufolge kann ein nichtflüchtiges Speicherbauelement, das Drei-Transistor-Speicherzellen gemäß exem plarischen Ausführungsformen der Erfindung verwendet, eine verbesserte Integrationsdichte im Vergleich zu herkömmlichen nichtflüchtigen Speicherbauelementen aufweisen.

Claims (29)

  1. Nichtflüchtige Speicherzelle mit – einem Sourcebereich (CSL) und einem Drainbereich (36b), die in einem Halbleitersubstrat (1, 3, 5) voneinander beabstandet ausgebildet sind, – einer Source-Auswahlleitung (SSL) und einer Drain-Auswahlleitung (DSL), die über dem Halbleitersubstrat zwischen dem Sourcebereich und dem Drainbereich angeordnet sind, wobei die Source-Auswahlleitung dem Sourcebereich benachbart ist und die Drain-Auswahlleitung dem Drainbereich benachbart ist, – einer Zellengatestruktur (WL, 13, FG), die über dem Halbleitersubstrat zwischen der Source-Auswahlleitung und der Drain-Auswahlleitung angeordnet ist, – einem ersten floatenden Störstellenbereich (29f), der in dem Halbleitersubstrat unter einem Zwischenraumbereich zwischen der Source-Auswahlleitung und der Zellengatestruktur vorgesehen ist, und – einem zweiten floatenden Störstellenbereich (29f'), der in dem Halbleitersubstrat unter einem Zwischenraumbereich zwischen der Drain-Auswahlleitung und der Zellengatestruktur vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass – Abstände zwischen der Zellengatestruktur einerseits und je einer der Auswahlleitungen andererseits geringer als Breiten der Auswahlleitungen sind.
  2. Nichtflüchtige Speicherzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellengatestruktur ein floatendes Gate, eine isolierende Zwischengateschicht und eine Wortleitungsstruktur be inhaltet und jede der Auswahlleitungen eine einzelne leitfähige Schicht beinhaltet.
  3. Nichtflüchtige Speicherzelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wortleitungsstruktur eine Wortleitung (WL) und eine Deckschichtstruktur (17) beinhaltet und das floatende Gate selbstjustiert zu der Wortleitung und der Deckschichtstruktur ist, um im Wesentlichen die gleiche Breite wie die Wortleitung und die Deckschichtstruktur aufzuweisen.
  4. Nichtflüchtige Speicherzelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wortleitungsstruktur beinhaltet: – eine Wortleitung (WL) und eine Deckschichtstruktur (17) und – Wortleitungsabstandshalter (21), die Seitenwände der Wortleitung und Seitenwände der Deckschichtstruktur bedecken, – wobei das floatende Gate selbstjustiert zu den Wortleitungsabstandshaltern ist, um breiter als die Wortleitung und die Deckschichtstruktur zu sein.
  5. Nichtflüchtige Speicherzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Hauptabstandshalter, welche Seitenwände der Auswahlleitungen und Seitenwände der Zellengatestruktur bedecken, wobei die Hauptabstandshalter erste Hauptabstandshalter (33a), welche Zwischenraumbereiche zwischen je einer der Auswahlleitungen und der Zellengatestruktur füllen, und zweite Hauptabstandshalter (33b) beinhalten, die benachbart zu den Source- und Drainbereichen angeordnet sind.
  6. Nichtflüchtige Speicherzelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sourcebereich einen schwach dotierten Sourcebereich (29s), der unter dem zweiten Hauptabstandshalter auf der Seitenwand der Source-Auswahlleitung angeordnet ist, und einen stark dotierten Sourcebereich (35s) beinhaltet, der den schwach dotierten Sourcebereich kontaktiert, und der Drainbereich einen schwach dotierten Drainbereich (29b), der unter dem zweiten Hauptabstandshalter auf der Seitenwand der Drain-Auswahlleitung angeordnet ist, und einen stark dotierten Drainbereich (35b) beinhaltet, der den schwach dotierten Drainbereich kontaktiert, wobei der erste und der zweite floatende Störstellenbereich im Wesentlichen die gleiche Störstellenkonzentration wie der schwach dotierte Source- und Drainbereich aufweisen.
  7. Nichtflüchtige Speicherzelle nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch Seitenwanddeckschichten (31), die zwischen dem floatenden Gate und den ersten Hauptabstandshaltern sowie zwischen den Auswahlleitungen und den zweiten Hauptabstandshaltern eingefügt sind.
  8. Nichtflüchtige Speicherzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch – eine erste Hartmaskenstruktur (27a) auf der Source-Auswahlleitung und – eine zweite Hartmaskenstruktur (27b) auf der Drain-Auswahlleitung.
  9. Nichtflüchtige Speicherzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch – eine Zwischenisolationsschicht (37), die auf dem Substrat mit der Zellengatestruktur und den Auswahlleitungen angeordnet ist, und – eine Bitleitung (BL1), die auf der Zwischenisolationsschicht angeordnet und mit dem Drainbereich elektrisch verbunden ist, – wobei die Bitleitung so angeordnet ist, dass sie die Zellengatestruktur und die Auswahlleitungen kreuzt.
  10. Nichtflüchtige Speicherzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch – eine Tunnelisolationsschicht (9), die zwischen die Zellengatestruktur und das Halbleitersubstrat eingefügt ist, und – eine Gateisolationsschicht (9), die zwischen je eine der Auswahlleitungen und das Halbleitersubstrat eingefügt ist, – wobei die Tunnelisolationsschicht und die Gateisolationsschicht aus der gleichen Materialschicht bestehen.
  11. Verfahren zur Herstellung einer nichtflüchtigen Speicherzelle, mit folgenden Schritten: – Bilden einer vorläufigen Gatestruktur (11a) auf einem Halbleitersubstrat (1, 3, 5), – Bilden einer Zwischengateisolationsschichtstruktur (13) und einer Wortleitungsstruktur (WL), die auf der vorläufigen Gatestruktur gestapelt werden, – Bilden von ersten Opferabstandshaltern (23) auf beiden Seitenwänden der Wortleitungsstruktur, – Ätzen der vorläufigen Gatestruktur unter Verwendung der ersten Opferabstandshalter und der Wortleitungsstruktur als Ätzmasken, um eine Gatestruktur (11b) zu bilden, – Entfernen der ersten Opferabstandshalter, – Bilden einer ersten und zweiten Hartmaskenstruktur (27a, 27b) auf je einem von zwei Enden der Gatestruktur, wobei die erste und die zweite Hartmaskenstruktur im Wesentlichen parallel zu der Wortleitungsstruktur gebildet werden, und – Ätzen der Gatestruktur unter Verwendung der Wortleitungsstruktur und der Hartmaskenstrukturen als Ätzmasken, um ein floatendes Gate, eine Source-Auswahlleitung und eine Drain-Auswahlleitung unter der Wortleitungsstruktur, der ersten Hartmaskenstruktur beziehungsweise der zweiten Hartmasken struktur zu bilden, wobei das floatende Gate, die Zwischengateisolationsschichtstruktur und die Wortleitungsstruktur eine Zellengatestruktur bilden.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch das Bilden einer isolierenden Tunnelschicht (9) auf dem Halbleitersubstrat vor der Bildung der vorläufigen Gatestruktur.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die vorläufige Gatestruktur aus einer Polysiliciumschicht gebildet wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Bilden der Zwischengateisolationsschichtstruktur und der Wortleitungsstruktur umfasst: – Bilden einer Zwischengateisolationsschicht, einer leitfähigen Steuergateschicht und einer Deckschicht auf dem Substrat mit der vorläufigen Gatestruktur und – Strukturieren der Deckschicht, der leitfähigen Steuergateschicht und der Zwischengateisolationsschicht, um die Zwischengateisolationsschichtstruktur, die Wortleitungsstruktur und eine Deckschichtstruktur zu bilden.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, weiter gekennzeichnet durch das Bilden von Wortleitungsabstandshaltern (21) auf Seitenwänden der Wortleitung und Seitenwänden der Deckschichtstruktur.
  16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht durch Stapeln einer Hauptdeckschicht und einer Opferdeckschicht gebildet wird.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptdeckschicht aus einer isolierenden Schicht mit einer Ätzselektivität bezüglich der vorläufigen Gatestruktur gebildet wird und die Opferdeckschicht aus einer isolierenden Schicht mit einer Ätzselektivität bezüglich der Hauptdeckschicht gebildet wird.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Opferabstandshalter aus einer Siliciumnitridschicht gebildet werden.
  19. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Bilden der ersten und zweiten Hartmaskenstruktur umfasst: – Bilden von zweiten Opferabstandshaltern auf Seitenwänden der Wortleitungsstruktur und Seitenwänden der Gatestruktur nach der Entfernung der ersten Opferabstandshalter derart, dass sie eine Breite aufweisen, die geringer als die Breite der ersten Opferabstandshalter ist, um Oberseiten von zwei Enden der Gatestruktur freizulegen, – thermisches Oxidieren des Substrats mit den zweiten Opferabstandshaltern, um thermische Oxidschichten auf den freigelegten Enden der Gatestruktur zu bilden, und – Entfernen der zweiten Opferabstandshalter.
  20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Opferabstandshalter aus einer oxidationsbeständigen Materialschicht gebildet werden.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die oxidationsbeständige Materialschicht eine Siliciumnitridschicht ist.
  22. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 21, gekennzeichnet durch das Bilden von Störstellenbereichen in dem Halbleitersubstrat derart, dass sie floatende Störstellenbereiche (29f, 29f') in dem Halbleitersubstrat zwischen der Zellengatestruktur und den Auswahlleitungen sowie einen Sourcebereich (CSL) benachbart zu der Source-Auswahlleitung und einen Drainbereich (36b) benachbart zu der Drain-Auswahlleitung aufweisen.
  23. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 22, gekennzeichnet durch das Implantieren von Störstellenionen in das Halbleitersubstrat unter Verwendung der Zellengatestruktur und der Auswahlleitungen als Ionenimplantationsmasken, um floatende Störstellenbereiche (29f, 29f') unter Zwischenraumbereichen zwischen der Zellengatestruktur und den Auswahlleitungen sowie einen schwach dotierten Sourcebereich (29s) benachbart zu der Source-Auswahlleitung und einen schwach dotierten Drainbereich (29b) benachbart zu der Drain-Auswahlleitung zu bilden.
  24. Verfahren nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch – Bilden von Hauptabstandshaltern, um Seitenwände der Auswahlleitungen und Seitenwände der Zellengatestruktur zu bedecken, wobei die Hauptabstandshalter so gebildet werden, dass sie erste Hauptabstandshalter (33a), welche die Zwischenraumbereiche zwischen der Zellengatestruktur und den Auswahlleitungen füllen, und zweite Hauptabstandshalter (33b) beinhalten, die benachbart zu den schwach dotierten Source- und Drainbereichen ausgebildet werden, und – Implantieren von Störstellenionen in das Halbleitersubstrat unter Verwendung der Zellengatestruktur, der Auswahlleitungen und der Hauptabstandshalter als Ionenimplantationsmasken, um einen stark dotierten Sourcebereich (35s) und einen stark dotierten Drainbereich (35b) zu bilden.
  25. Verfahren nach Anspruch 24, gekennzeichnet durch das Bilden einer Seitenwanddeckschicht (31) auf Seitenwänden des floatenden Gates und Seitenwänden der Auswahlleitungen vor der Bildung der Hauptabstandshalter.
  26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwanddeckschicht aus einer thermischen Oxidschicht gebildet wird.
  27. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 26, gekennzeichnet durch – Bilden einer Zwischenisolationsschicht (13) auf dem Substrat mit den Störstellenbereichen und – Bilden einer Bitleitung (BL1) auf der Zwischenisolationsschicht, wobei die Bitleitung durch eine Bitleitungskontaktöffnung (39), die durch die Zwischenisolationsschicht hindurchgeht, mit dem Drainbereich elektrisch verbunden ist.
  28. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 27, gekennzeichnet durch – Bilden einer Isolationsschicht (7) in einem vorgegebenen Bereich des Halbleitersubstrats (1, 3, 5) vor der Bildung der Tunnelisolationsschicht, um eine Mehrzahl von parallelen aktiven Bereichen zu bilden, – Bilden einer leitfähigen Gateschicht (11) auf dem Substrat mit der Tunnelisolationsschicht, – Strukturieren der leitfähigen Gateschicht, um die vorläufige Gatestruktur (11a) mit Öffnungen (11s) zu bilden, welche vorgegebene Bereiche der Isolationsschicht zwischen den aktiven Bereichen freilegen, – Bilden der Wortleitungsstruktur (WL) über die aktiven Bereiche und die Öffnungen hinweg, – Bilden der ersten Opferabstandshalter (23), um die Öffnungen zu bedecken, die an beiden Seiten der Wortleitungsstruktur vorliegen, – Ätzen der Gatestruktur, um so eine Mehrzahl von floatenden Gates (FG), welche die aktiven Bereiche unter der Wortleitungsstruktur überlappen, sowie die Source-Auswahlleitung (SSL) und die Drain-Auswahlleitung (DSL) zu bilden, welche die aktiven Bereiche unter der ersten beziehungsweise zweiten Hartmaskenstruktur kreuzen.
  29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die leitfähige Gateschicht aus einer Polysiliciumschicht gebildet wird.
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