DE102006022436B4 - Schloss für eine Klappe oder eine Tür an einem Fahrzeug und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
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Abstract
Schloss für eine Klappe (17) oder eine Tür an einem Fahrzeug,mit einem Gehäuse (11; 12), worin eine Drehfalle (20) gelagert und von einer Fallenfeder (22) in Richtung ihrer Offenstellung (20.1) federbelastet ist,mit einem außerhalb des Gehäuses (11; 12) angeordneten Schließteil (15), der beim Schließen (19) der Klappe (17) bzw. Tür die Drehfalle (20) mitnimmt und sie bis mindestens zu einer definierten Stellung, wie einer Schließstellung (20.2) der Drehfalle (20), verdreht,mit einer im Gehäuse (11; 12) schwenkgelagerten Klinke (30), die in einer Sperrlage (30.2) in eine Rast (25) an der Drehfalle (20) eingreift und dadurch die Schließstellung (20.2) der Drehfalle (20) sichert,mit einer Klinkenfeder (32) im Gehäuse (11; 12), welche bestrebt ist, die Klinke (30) in ihre Sperrlage (30.2) zu drücken,und mit wenigstens einigen Bauteilen einer manuellen (50) und/oder motorischen Betätigung (40) der Klinke (30) im Gehäuse (11; 12),welche die Klinke (30) aus ihrer Sperrlage (30.2) ausheben und sie in eine Freigabelage (30.1) überführen, wo die Drehfalle (20) den Schließteil (15) freigibt,gekennzeichnetdurch ein Schloss-Zwischenprodukt (10.1), wo die Drehfalle (20) ohne ihre Fallenfeder (22) und die Klinke (30) ohne ihre Klinkenfeder (32) im Gehäuse (11) montiert sind,dass die Fallenfeder (22) und die Klinkenfeder (32) erst nachträglich in das Gehäuse (11) des Zwischenprodukts (10.1) eingesetzt (48) werden, wodurch das Schloss-Endprodukt (10.2) entsteht.
Description
- Die Erfindung richtet sich zunächst auf ein Schloss der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art und außerdem auf ein Verfahren zu seiner Herstellung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 25. Ein solches Schloss ist aus der
DE 10 2004 033 735 A1 bekannt. - Im Gehäuse des Schlosses ist eine Drehfalle gelagert, die von einer Fallenfeder in Richtung ihrer Offenstellung federbelastet ist. Das Gehäuse ist oftmals an der Klappe oder Tür des Fahrzeugs befestigt. Außerhalb des Gehäuses, in der Regel an der Karosserie, ist ein Schließteil angeordnet, der beim Schließen der Klappe bzw. Tür die Drehfalle mitnimmt und sie mindestens bis zu einer definierten Stellung verdreht, die z.B. eine Schließstellung der Drehfalle sein kann. Im Gehäuse ist ferner eine Klinke schwenkgelagert, die in einer Sperrlage in einer Rast der Drehfalle eingereift und dadurch die Schließstellung der Drehfalle sichert. Auch die Klinke ist durch eine Klinkenfeder federbelastet, die bestrebt ist, sie in die vorgenannte Sperrlage zu drücken. Schließlich sind im Gehäuse wenigstens einige Bauteile einer manuellen und/oder motorischen Betätigung angeordnet, die dazu dienen, um die Klinke aus ihrer Sperrlage auszuheben und sie in eine Freigabelage zu überführen, wo die Drehfalle den Schließteil freigibt.
- Die Montage der zahlreichen Bauteile im Inneren des Gehäuses wurde bisher im Wesentlichen von Hand ausgeführt, was personalintensiv und zeitaufwendig war. Ziel der Erfindung ist es, ein Schloss und ein Verfahren zu seiner Herstellung zu entwickeln. welches schneller und kostengünstiger hergestellt werden kann. Dies wird durch die in Anspruch 1 angeführten Maßnahmen und die in Anspruch 25 genannten Verfahrensschritte erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
- Die Erfindung erlaubt es, die Bestandteile des Schlosses vollautomatisch ins Gehäuse einzubauen. Durch die Automatisierung wird Personal und die dadurch bedingten hohen Personalkosten eingespart. Dies ist möglich, weil die Erfindung das bisher der Automatisierung entgegenstehende Problem der Federmontage an der Falle und der Klinke löst. Die Fallenfeder und die Klinkenfeder belasten nämlich die Drehfalle und die Klinke sowie die angrenzenden Bauteile und erschweren dadurch den Montagevorgang.
- Die Erfindung löst dieses Problem dadurch, dass sie weder die Fallenfeder noch die Klinkenfeder einbaut, sondern sich zunächst damit begnügt, alle übrigen Bestandteile des Schlosses im Gehäuse im Schloss-Zwischenprodukt fertig zu montieren. Es werden im Gehäuse jedoch Öffnungen vorgesehen, die es erlauben, die Fallenfeder und die Klinkenfeder nachträglich ins Gehäuseinnere des Zwischenprodukts einzusetzen. Die Wandöffnungen führen zu Aufnahmen im Gehäuseinneren, die an der Drehfalle bzw. Klinke angeordnet sind. Das Schloss-Zwischenprodukt ist zwar frei von Federn, hat aber einen Zugang zu den maßgeblichen Stellen im Gehäuseinneren, um diese Federmittel nachträglich ins Gehäuseinnere einzusetzen. Wenn die Fallenfeder und die Klinkenfeder eingesetzt sind, dann brauchen nur noch die Wandöffnungen wenigstens teilweise geschlossen zu werden, um die Federn in ihrer ordnungsgemäßen Lage im Gehäuse zu sichern. So erhält man aus dem Schloss-Zwischenprodukt das fertige Schloss-Endprodukt. Durch die Automatisierung der Herstellung des erfindungsgemäßen Schlosses wird Personal und die dadurch bedingten hohen Personalkosten eingespart.
- Weitere Vorteile und Maßnahmen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, den Zeichnungen und der nachfolgenden Beschreibung. In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
-
1 eine Draufsicht auf das fertige Schloss, wobei der schauseitige Deckel des Gehäuseoberteils weggeschnitten ist, um einen Durchblick auf die im Gehäuseinneren montierten Schlossteile zu gewähren, - Fi2. 2 in einer der
1 entsprechenden Draufsicht auf einen Gehäuseunterteil ein vormontiertes Schloss-Zwischenprodukt des in1 gezeigten Schlosses während einer vorletzten Arbeitsphase, wo sowohl die Fallenfeder als auch die Klinkenfeder nachträglich im Gehäuseinneren montiert werden, -
3 eine perspektivische Darstellung in Blickrichtung III von2 auf das Schloss-Zwischenprodukt bei der Montage seiner Klinkenfeder, aber noch vor Montage eines zugehörigen Gehäuseoberteils, -
4a einen Querschnitt durch das Schloss-Zwischenprodukt längs der Schnittlinie IVa - IVa von2 , wobei auch der Gehäuseoberteil in entsprechendem Querschnitt gezeigt ist, -
5a eine Seitenansicht des Zwischenprodukts und des Gehäuseoberteils während der Arbeitsphase von4a in Blickrichtung des Pfeils Va von4a , -
4b in einem der4a entsprechenden Querschnitt das fertige Schloss-Endprodukt, welches sich nach Einbau der beiden Federn und des Gehäuseoberteils ergibt, und -
5b eine zur5a analogen Seitenansicht des fertigen Schlossprodukt in Blickrichtung Vb von4b . - Wie am besten aus
3 zu erkennen ist, ist das Gehäuse zweiteilig ausgebildet, nämlich aus einem schalenförmigen Gehäuseunterteil11 und aus einem Gehäuseoberteil12 , der im Wesentlichen aus einem plattenförmigen Deckel13 ,14 besteht, der seinerseits in zwei Deckelabschnitte13 ,14 gegliedert sein kann. In3 ist der untere Deckelabschnitt14 bereits im dortigen Schloss-Zwischenprodukt 10.1 montiert. - Das Schloss-Endprodukt
10.2 ist in1 gezeigt, nachdem die beiden Deckelabschnitte13 ,14 entfernt worden sind, um einen Durchblick ins Gehäuseinnere zu gestatten. Die dort gezeigten Bestandteile des Schlosses werden in zwei Arbeitsphasen im Gehäuseunterteil11 eingebaut, was anhand der Fig. 2 bis 4a näher erläutert werden soll. Dabei werden nur die in diesen Fig. sichtbaren Bestandteile genannt, zu denen natürlich noch die üblichen weiteren, nicht näher bezeichneten Bestandteile hinzutreten können. - Die wichtigsten Bestandteile sind eine Drehfalle
20 , die bereits im Gehäuseunterteil 11 des Zwischenprodukts10.1 von2 auf einem Lagerzapfen21 drehgelagert wird. Im fertigen Schloss10.1 gemäß1 gibt es eine Fallenfeder22 , welche die Drehfalle20 im Sinne des Kraftpfeils23 federbelastet und sie im Ruhefall an einem ortsfesten Anschlag24 im Gehäuse zur Anlage bringt. Die Drehfalle20 befindet sich dann in ihrer durch die Hilfslinie20.1 veranschaulichten Offenstellung. Wie bereits erwähnt wurde, ist im vorliegenden Fall das Schloss mit seinem Gehäuse11 , 12 mittels Befestigungsschrauben16 an einer Heckklappe17 oder einer Tür eines Fahrzeugs befestigt. Beim Öffnen und Schließen der Heckklappe17 wird das fertige Schloss10.2 mitbewegt. - An der Karosserie des Fahrzeugs sitzt ein ortsfester Schließteil
15 , der in1 lediglich in seinem Querschnitt erscheint. Beim Schließen der Heckklappe17 findet eine Relativbewegung des Schließteils15 gegenüber dem Schloss10.2 statt, wie durch den Bewegungspfeil19 in1 verdeutlicht ist. Der Schließteil15 fährt gegen die Drehfalle20 und nimmt diese mit, bis sie in2 durch die Hilfslinie 20.2 verdeutlichte Schließstellung der Drehfalle20 erreicht ist. In2 , welche, wie gesagt, nur das Schloss-Zwischenprodukt10.1 zeigt, ist der Schließteil15 in seiner Schließstellung nur strichpunktiert veranschaulicht und würde beim fertigen Schloss10.2 in einen Ausschnitt18 der Drehfalle20 eingreifen. - Die Schließstellung
20.2 der Drehfalle20 wird durch eine Klinke30 gesichert. Auch die Klinke30 wird bereits bei Erstellung des Schloss-Zwischenprodukts10.1 von2 im Gehäuseunterteil11 an einem Zapfen31 schwenkgelagert. Die Klinke 30 greift mit einer Sperrstelle an einer Rast25 der Drehfalle20 an und sichert diese in ihrer Schließstellung20.2 . Die Klinke30 befindet sich dann in ihrer durch eine Hilfslinie30.2 verdeutlichten Sperrlage. - Auch die Klinke
30 ist im fertigen Schloss10.2 von1 durch eine Klinkenfeder 32 kraftbelastet, deren Wirkung durch einen Kraftpfeil33 veranschaulicht ist. In der Offenstellung der Heckklappe17 von1 stützt sich die federbelastete Klinke30 an einer vorspringenden Nase der Drehfalle20 ab. Dann liegt eine durch die Hilfslinie30.1 veranschaulichte „Freigabelage“ der Klinke30 vor. In dieser Freigabelage30.1 hat die Klinke30 die Rast25 der Drehfalle20 freigegeben, so dass sich diese in ihrer bereits erwähnten Offenstellung20.1 befindet, wo der Schließteil15 frei ins Schloss hinein oder aus dem Schloss heraus gelangen kann. - Wie bereits erwähnt wurde, werden im Schloss-Zwischenprodukt
10.1 von2 zwar die Drehfalle20 und die Klinke30 an ihren Lagerzapfen21 ,31 im Gehäuseunterteil11 montiert, aber zunächst ohne die zugehörigen Fallenfeder22 und die Klinkenfeder32 . Die zugehörigen Aufnahmen26 ,36 im Gehäuseunterteil 11 sind zunächst noch leer. Es versteht sich, dass die unterhalb der Drehfalle20 und/oder der Klinke30 liegenden Bestandteile vorausgehend im Gehäuseunterteil 11 montiert werden. Dazu gehören wenigstens einige Bauteile zur manuellen oder motorischen Betätigung der Klinke30 . - Im vorliegenden Fall gehört zur motorischen Betätigung ein Elektromotor
40 , der über eine Spindel41 , eine Schnecke und ein Schneckenrad42 einen Exzenter43 antreibt. Das Schneckenrad42 und der Exzenter43 werden auf einem Lagerzapfen 44 im Gehäuseinneren montiert, der ein erstes Langloch34 in der Klinke30 durchgreift. Bei ihrer Bewegung zwischen ihrer Sperrlage30.2 und Freigabelage 30.1 gemäß2 und1 dienen das Langloch34 und das Zapfenende zur Führung der Klinke30 . - Das fertige Schloss
10.2 weist zur manuellen Betätigung der Klinke30 gemäß1 und2 auch noch einen Bowdenzug50 für eine Notbetätigung der Klinke30 auf. Diese Notbetätigung kommt normalerweise nur dann zum Zuge, wenn die elektrische Betätigung der Klinke versagt. Eine Seele51 des Bowdenzugs greift an einen Mitnehmer52 an, welcher in einem zweiten Langloch37 in der Klinke geführt ist. Wenn die Notbetätigung ruht, erlaubt dieses Langloch37 eine freie Schwenkbewegung der Klinke30 im Zuschwenksinne38 von1 und im Aufschwenksinne39 von2 . In der Sperrlage30.2 von2 befindet sich der Mitnehmer52 in Anlage am Außenende47 des Langlochs37 . Wenn nach Versagen der elektrischen Betätigung eine Notbetätigung im Sinne des Betätigungspfeils53 von2 erfolgt, wird die Klinke30 über den Mitnehmer52 und das Langloch-Außenende37 mitgenommen, um die Klinke30 im Sinne des Pfeils39 aus ihrer Sperrlage30.2 von2 in ihre Freigabelage30.1 von1 zu überführen. - Nach der ersten Montagephase sind, bis auf die beiden Federn
22 ,32 alle aus2 ersichtlichen Bestandteile im Zwischenprodukt10.1 ordnungsgemäß montiert. Wie aus2 bis4a hervorgeht, weisen gegenüberliegende Seitenwände54 ,55 vom Gehäuseunterteil11 je eine Wandöffnung29 ,49 auf, durch welche, die beiden Federn22 ,32 in ihre jeweilige Aufnahme26 ,36 im Gehäuseinneren nachträglich eingeführt werden. Das ist in2 und3 gezeigt. Sowohl die Fallenfeder22 als auch die Klinkenfeder32 sind lineare Federelemente in Form einer Wendel, deren im Zusammenhang mit1 erläuterten Federkraft23 ,33 bei Verkürzung ihrer axiale Länge anwächst. Deswegen empfiehlt es sich, gemäß2 , den nachträglichen Einbau48 der beiden Federn22 ,32 dann auszuführen, wenn sich die Falle20 in ihrer Schließstellung20.2 und die Klinke30 in ihrer Sperrlage30.2 befinden. Außerdem sind, wie aus der Querschnittansicht von4a zu erkennen ist, die beiden Wandöffnungen29 ,49 in zwei zueinander versetzten Parallelebenen 46, 56 angeordnet, die dort strichpunktiert eingezeichnet sind. Nach dem Einführen 48 der beiden Federn22 ,32 kommt ihr Innenende an einer aus2 und dem Querschnitt 4a ersichtlichen Radialschulter27 bzw.57 zur Anlage, während das jeweilige Außenende59 ,69 der zugehörigen Öffnung29 ,49 zugekehrt ist. Die beiden Radialschultern27 ,57 besitzen Zentriermittel zur positionsgerechten Erfassung vom jeweiligen Innenende der beiden Federn22 ,32 . Diese Zentriermittel 28, 58 bestehen im vorliegenden Fall aus einem Dorn, der im Montagefall ins Wendelinnere der jeweiligen Feder22 ,32 eingreift. - Nach dem Einstecken
48 der beiden Federn22 ,32 werden die Wandöffnungen29 , 49 wenigstens teilweise verschlossen. Dabei werden besondere Verschlussmittel verwendet, die aus zwei Schiebern61 ,62 bestehen. Im vorliegenden Fall sind die Schieber61 ,62 einstückig mit dem Gehäuseoberteil12 verbunden, wie am besten aus4a zu entnehmen ist. Den beiden Schiebern61 ,62 sind je eine Ausnehmung 63 bzw. 64 im Gehäuseunterteil11 zugeordnet, wie aus4a zu ersehen ist. Wie bereits erwähnt wurde und aus3 ersichtlich ist, ist bereits beim Zwischenprodukt10.1 der untere Deckelabschnitt14 vom Gehäuseoberteil12 am Gehäuseunterteil11 montiert. Die beiden Schieber61 ,62 sind einstückiger Bestandteil des oberen Deckelabschnitts13 vom Gehäuseoberteil12 . Dieser Deckelabschnitt13 wird in der letzten Arbeitsphase im Sinne der Einsteckpfeile45 von3 und4a auf die Öffnung im Gehäuseunterteil11 aufgesteckt, wobei die beiden Schieber61 ,62 in die zugehörigen Ausnehmungen63 ,64 fahren. Dann ist das erfindungsgemäße Schloss zusammengebaut und es liegt das Endprodukt10.2 gemäß4b vor. - Wie ersichtlich, haben die beiden Schieber
61 ,62 und ihre Ausnehmungen63 ,64 zugleich die Funktion von Verbindungsmitteln zwischen dem Gehäuseoberteil12 und dem Gehäuseunterteil11 . Es handelt sich um Steck-Verbindungsmittel. - In der letzten Phase der Einsteckbewegung
45 der beiden Schieber61 ,62 kommt es darauf auf, die zugehörigen Federn22 ,32 ausreichend weit einzudrücken, damit keine Kollision mit den aus4a ersichtlichen Außenenden59 ,69 der beiden Federn22 ,32 kommen kann. Dazu dient ein besonderes Stoßwerkzeug60 gemäß3 ,4a . Das Arbeitsende65 des Werkzeugs60 besitzt eine Verjüngung66 , die in der letzten Phase der Deckelmontage45 durch einen Durchbruch67 bzw.68 in den beiden Schiebern61 ,62 hindurchpasst. Diese Durchbrüche sind als Schlitze67 ,68 ausgebildet, die sich in Einsteckrichtung45 des zugehörigen Schiebers61 ,62 erstrecken. Die Schlitze67 ,68 teilen die Schieber61 ,62 längsmittig und erzeugen eine Gabelung im Schieber61 ,62 . - In der letzten Phase der Deckelmontage
45 werden die Schieber61 ,62 im Sinne der Pfeile70 von4a eingedrückt. Sie stützen sich mit an ihrem Arbeitsende65 befindlichen Schultern am jeweiligen Außenende59 ,69 ab und drücken die zugehörige Feder22 ,32 ausreichend tief ein, um die Schieber61 bzw.62 bis zu der gewünschten Endposition von4a ,5b einstecken zu können. Dabei fahren die Enden der eingedrückten 70 Werkzeuge60 durch die Schlitze67 ,68 der beiden Schieber61 ,62 hindurch, bis die zugehörigen Schieber-Innenflächen71 ,72 vor die jeweiligen Außenenden59 ,69 der beiden Federn22 ,32 zu liegen kommen. Dann können die Werkzeuge60 in Gegenrichtung zum Eindrückpfeil70 wieder herausgezogen werden. Wie aus4b und5b hervorgeht, bleiben dann die beidseitigen Feder-Außenenden59 ,69 in Anlage an den Innenflächen71 bzw.72 der beiden Schieber61 ,62 . Dann liegt das fertige Schloss-Endprodukt10.2 gemäß1 vor. In diesem Schloss-Endprodukt10.2 sind die Wandöffnungen29 ,49 ganz geschlossen oder, im vorliegenden Fall, wenigstens soweit verengt, dass die beiden Federn22 ,32 mit ihren Außenenden59 ,69 nicht wieder aus den Wandöffnungen 29. 49 heraustreten können, solange die beiden Teile11 ,12 vom Gehäuse zusammengebaut bleiben. - Wie
4a ,4b erkennen lassen, befindet sich am Gehäuseunterteil11 eine elektrische Steckbuchse73 für einen nicht näher gezeigten elektrischen Stecker. Die Steckbuchse73 ist über elektrische Leitungen mit dem Motor40 verbunden. Wie4a zeigt, kann die Unterseite des oberen Deckelabschnitts13 vom Gehäuseoberteil12 mit einer Halterung74 versehen sein, die im Montagefall der beiden Gehäuseteile11 ,12 den elektrischen Motor40 im Gehäuseinneren positioniert. - Bezugszeichenliste
-
- 10.1
- Schloss-Zwischenprodukt
- 10.2
- Schloss-Endprodukt, fertiges Schloss
- 11
- schalenförmiger Gehäuseunterteil
- 12
- plattenförmiger Gehäuseoberteil
- 13
- oberer Deckelabschnitt von 12 (
3 ) - 14
- unterer Deckelabschnitt von 12 (
3 ) - 15
- Schließteil (
1 ,3 ) - 16
- Befestigungsschrauben für 11, 12 (
1 ) - 17
- Heckklappe (
1 ) - 18
- Ausschnitt in 20 (
1 ) - 19
- relative Schließbewegung zwischen 17, 15 (
1 ) - 20
- Drehfalle
- 20.1
- Offenstellung von 20 (
1 ) - 20.2
- Schließstellung von 20 (
2 ) - 21
- Lagerzapfen für 20
- 22
- Fallenfeder für 20, Federelement
- 23
- Kraftpfeil von 22 (
1 ) - 24
- Anschlag für 22 (
1 ) - 25
- Rast an 20
- 26
- Aufnahme für 22 in 11 (
2 ) - 27
- Radialschulter an 20 (
4a ) - 28
- Zentriermittel an 27 für 22, Dorn (
4a ) - 29
- Wandöffnung in 54 für 22 (
2 ) - 30
- Klinke
- 30.1
- Freigabelage von 30 (
1 ) - 30.2
- Sperrlage von 30 (
2 ) - 31
- Lagerzapfen für 30 (
2 ) - 32
- Klinkenfeder, Federelement
- 33
- Kraftpfeil von 32 (
1 ) - 34
- erstes Langloch in 30 für 44 (
2 ) - 35
- Sperrstelle an 30 für 20 (
2 ) - 36
- Aufnahme für 32 in 11 (
2 ) - 37
- zweites Langloch in 30 für 52 (
1 ) - 38
- Zuschwenkbewegung von 30 (
1 ) - 39
- Aufschwenkbewegung von 30 (
2 ) - 40
- Motor (
2 ) - 41
- Spindel (
2 ) - 42
- Schneckenrad (
2 ) - 43
- Exzenter (
2 ) - 44
- Lagerzapfen für 43, 42 (
2 ) - 45
- Pfeil der Einsteckbewegung von 61, 62 (
4a ) - 46
- Ebene von 32 (
4a ) - 47
- Anschlagende in 37 für 52 (
2 ) - 48
- Einsteckpfeil für 22, 32 (
2 ) - 49
- Wandöffnung in 55 für 32 (
2 ,3 ) - 50
- Bowdenzug für Notbetätigung (
1 ) - 51
- Seele von 50 (
1 ) - 52
- Mitnehmer an 51 (
1 ) - 53
- Betätigungspfeil von 51 (
2 ) - 54
- Seitenwand von 11 (
2 ,3 ) - 55
- Seitenwand von 11 (
2 ) - 56
- Ebene von 22
- 57
- Radialschulter an 30 (
4a ) - 58
- Zentriermittel an 57 für 32, Dorn (
4a ) - 59
- Außenende von 22 (
4a ) - 60
- Stoßwerkzeug für 22, 32 (
4a ) - 61
- Schieber für 22, Verschlussmittel (
4a ) - 62
- Schieber für 32, Verschlussmittel (
4a ) - 63
- Ausnehmung in 11 für 61 (
4a ) - 64
- Ausnehmung in 11 für 62 (
4a ) - 65
- Arbeitsende von 60 (
4a ) - 66
- Verjüngung an 65 (
4a ) - 67
- Durchbruch in 61, Schlitz (
4a ) - 68
- Durchbruch in 62, Schlitz (
3 ,4a ) - 69
- Außenende von 32 (
4a ) - 70
- Pfeil der Eindrückbewegung von 60 (
4a ) - 71
- Schieber-Innenfläche von 61 (
4a ) - 72
- Schieber-Innenfläche von 62 (
4a ) - 73
- elektrische Steckbuchse an 11 (
4a ,5a ) - 74
- Halterung für 40 (
4a )
Claims (26)
- Schloss für eine Klappe (17) oder eine Tür an einem Fahrzeug, mit einem Gehäuse (11; 12), worin eine Drehfalle (20) gelagert und von einer Fallenfeder (22) in Richtung ihrer Offenstellung (20.1) federbelastet ist, mit einem außerhalb des Gehäuses (11; 12) angeordneten Schließteil (15), der beim Schließen (19) der Klappe (17) bzw. Tür die Drehfalle (20) mitnimmt und sie bis mindestens zu einer definierten Stellung, wie einer Schließstellung (20.2) der Drehfalle (20), verdreht, mit einer im Gehäuse (11; 12) schwenkgelagerten Klinke (30), die in einer Sperrlage (30.2) in eine Rast (25) an der Drehfalle (20) eingreift und dadurch die Schließstellung (20.2) der Drehfalle (20) sichert, mit einer Klinkenfeder (32) im Gehäuse (11; 12), welche bestrebt ist, die Klinke (30) in ihre Sperrlage (30.2) zu drücken, und mit wenigstens einigen Bauteilen einer manuellen (50) und/oder motorischen Betätigung (40) der Klinke (30) im Gehäuse (11; 12), welche die Klinke (30) aus ihrer Sperrlage (30.2) ausheben und sie in eine Freigabelage (30.1) überführen, wo die Drehfalle (20) den Schließteil (15) freigibt, gekennzeichnet durch ein Schloss-Zwischenprodukt (10.1), wo die Drehfalle (20) ohne ihre Fallenfeder (22) und die Klinke (30) ohne ihre Klinkenfeder (32) im Gehäuse (11) montiert sind, dass die Fallenfeder (22) und die Klinkenfeder (32) erst nachträglich in das Gehäuse (11) des Zwischenprodukts (10.1) eingesetzt (48) werden, wodurch das Schloss-Endprodukt (10.2) entsteht.
- Schloss nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass beim Einsetzen (48) der Fallen- und der Klinkenfeder (22; 32) die Drehfalle (20) sich in ihrer Schließstellung (20.2) und die Klinke (30) in ihrer Sperrlage (30.2) befinden. - Schloss nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass eine Wand (54; 55) vom Gehäuse (11) im Zwischenprodukt (10.1) zwei Wandöffnungen (29; 49) aufweist, von denen die eine zu einer Aufnahme (26) der Fallenfeder (22) an der Drehfalle (20) und die andere zu einer Aufnahme (36) der Klinkenfeder (32) an der Klinke (30) im Gehäuseinneren führen, dass die Fallenfeder (22) und die Klinkenfeder (32) im Zwischenprodukt (10.1) durch die Wandöffnungen (29; 49) hindurch bis zu ihren Aufnahmen (26; 36) im Gehäuseinneren eingeschoben (48) werden und dass die beiden Wandöffnungen (29; 49) hinter der eingeschobenen Fallenfeder (22) und Klinkenfeder (32) im Schloss-Endprodukt (10.2) wenigstens teilweise durch Verschlussmittel (61; 62) verschlossen werden. - Schloss nach einem der
Ansprüche 1 bis3 , dadurch gekennzeichnet, dass die Fallenfeder (22) und/oder die Klinkenfeder (32) jeweils aus einem linearen Federelement bestehen, dessen Federkraft bei Verkürzung der axialen Länge des Federelements wächst. - Schloss nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass das lineare Federelement (22; 32) eine Wendelfeder ist. - Schloss nach
Anspruch 4 oder5 , dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des linearen Federelements (22; 32) eine Einsteckrichtung (48) bestimmt, entlang welcher das Federelement (22; 32) durch die Wandöffnung (29; 49) in seine Aufnahme (26; 36) im Gehäuseinneren eingeführt wird. - Schloss nach
Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet, dass das Innenende des eingeführten linearen Federelements (22; 32) an einer Radialschulter (27; 57) der Drehfalle (20) bzw. der Klinke (30) anliegt, während das Außenende (59; 69) des Federelements (22; 32) im Schloss-Endprodukt (10.2) sich an der verengten bzw. verschlossenen Wandöffnung (29; 49) des Gehäuses (11) abstützt. - Schloss nach
Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet, dass die Radialschulter (27; 57) an der Drehfalle (20) bzw. der Klinke (30) ein Zentriermittel (28; 58) aufweist, welches beim Einführen des Federelements (22; 32) bzw. der Wendelfeder das Innenende erfasst und positionsgerecht festhält. - Schloss nach
Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet, dass die Zentriermittel (28; 58) aus einem Dorn bestehen, der im Montagefall ins Wendelinnere der Wendelfeder (22; 32) eingreift. - Schloss nach einem der
Ansprüche 3 bis9 , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wandöffnungen (29; 49) zum Einführen der Fallenfeder (22) einerseits und der Klinkenfeder (32) andererseits auf zueinander gegenüberliegenden Seitenwänden (54; 55) des Gehäuses (11) angeordnet sind. - Schloss nach
Anspruch 10 , dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (26; 36) für die Fallenfeder (22) und die Klinkenfeder (32) mit den zugehörigen Wandöffnungen (29; 49) in zwei zueinander unterschiedlichen Ebenen (46; 56) des Gehäuses (11) angeordnet sind. - Schloss nach
Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ebenen (46; 56) für die Anordnung der Fallenfeder (22) und der Klinkenfeder (32) im Gehäuse (11) parallel zueinander verlaufen. - Schloss nach einem der
Ansprüche 1 bis12 , dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zweiteilig ausgebildet ist und aus einem Gehäuseoberteil (12) und einem Gehäuseunterteil (11) besteht, und dass das Gehäuseunterteil (11) zur Montage der Drehfalle (20) und/oder der Klinke (30) dient und das Zwischenprodukt (10.1) bildet, und dass das Gehäuseoberteil (12) erst dann mit dem Gehäuseunterteil (11) zum Schloss-Endprodukt (10.2) verbunden wird, nachdem die Fallenfeder (22) und/oder die Klinkenfeder (32) ins Gehäuseinnere eingeführt worden sind. - Schloss nach
Anspruch 13 , dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (26; 36) für die Fallenfeder (22) und/oder die Klinkenfeder (32) im Gehäuseunterteil (11) angeordnet sind. - Schloss nach
Anspruch 13 oder14 , dadurch gekennzeichnet, dass die Wandöffnungen (29; 49) in Seitenwänden (54; 55) des Gehäuseunterteils (11) angeordnet sind. - Schloss nach einem der
Ansprüche 13 bis15 , dadurch gekennzeichnet, dass die zur Verengung oder zum Verschluss der Wandöffnung (29; 49) dienenden Verschlussmittel (61; 62) ein fester Bestandteil des Gehäuseoberteils (12) sind. - Schloss nach
Anspruch 16 , dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussmittel (61; 62) zugleich der eine Bestandteil einer zweiteiligen Kupplung zwischen dem Gehäuseoberteil (12) und dem Gehäuseunterteil (11) sind. - Schloss nach einem der
Ansprüche 13 bis17 , dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussmittel aus einem Schieber (61; 62) bestehen, der von dem Gehäuseoberteil (12) abragt. - Schloss nach
Anspruch 18 , dadurch gekennzeichnet, dass dem Schieber (61; 62) vom Gehäuseoberteil (12) eine Ausnehmung (63; 64) im Gehäuseunterteil (11) zugeordnet ist, die beim Zusammenbau des Gehäuseober- und -unterteils (11; 12) den Schieber (61; 62) führt und aufnimmt, und dass die Ausnehmung (63; 64) neben der Wandöffnung (29; 49) im Gehäuseunterteil (11) angeordnet ist. - Schloss nach einem der
Ansprüche 3 bis19 , dadurch gekennzeichnet, dass dem Schloss-Zwischenprodukt (10.1) ein Stoßwerkzeug (60) zugeordnet ist, welches das in der Aufnahme (26; 36) eingeführte Federelement (22; 32) solange axial zusammendrückt, bis die Verschlussmittel (61; 62) die zugehörige Wandöffnung (29; 49) im Gehäuse bzw. im Gehäuseunterteil (11) verengen bzw. verschließen. - Schloss nach
Anspruch 20 , dadurch gekennzeichnet, dass das Stoßwerkzeug (60) an seinem Arbeitsende (65) eine Verjüngung (66) aufweist, die einen Durchbruch (67; 68) im Verschlussmittel (61; 62) auch dann noch durchgreift, wenn sich das Verschlussmittel (61; 62) bereits in seiner Endposition vor der Wandöffnung (29; 49) befindet und dass der Durchbruch (67; 68) kleiner als der Querschnitt des am Verschlussmittel (61; 62) sich abstützenden Außenendes (59; 69) vom Federelement (22; 32) ausgebildet ist. - Schloss nach
Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch aus einem Schlitz (67; 68) im Schieber (61; 62) besteht, der sich in Einsteckrichtung (45) des Schiebers (61; 62) in der Ausnehmung (63; 64) erstreckt. - Schloss nach
Anspruch 22 , dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (67; 68) den Schieber (61; 62) längsmittig gabelt. - Schloss nach einem der
Ansprüche 18 bis23 , dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseunterteil (11) aus einer Schale und das Gehäuseoberteil (12) aus einem oder mehreren Deckeln (13, 14) bestehen und dass der bzw. die Schieber (61; 62) im Randbereich des einen Deckels (13) angeordnet sind. - Verfahren zur Herstellung eines Schlosses nach einem der
Ansprüche 1 bis24 , dadurch gekennzeichnet, dass zunächst - bis auf die Fallenfeder (22) und die Klinkenfeder (32) - alle wesentlichen Bestandteile des Schlosses im Gehäuse (11) fertig montiert werden, dass dann die Fallenfeder (22) und die Klinkenfeder (32) in das Gehäuse (11) eingesetzt werden und dass schließlich die Montagelage der Fallenfeder (22) und der Klinkenfeder (32) im Gehäuse (11) fixiert (61; 62) wird. - Verfahren nach
Anspruch 25 , dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zunächst zweiteilig ausgebildet wird, nämlich aus einem Gehäuseoberteil (12) einerseits und einem Gehäuseunterteil (11) andererseits, dass bei Herstellung des Gehäuseoberteils (12) gleichzeitig Fixiermittel (61; 62) am Gehäuseoberteil (12) angeformt werden, dass dann die Bestandteile des Schlosses in zwei Montagephasen im Gehäuseunterteil (11) eingebaut werden, nämlich, in der ersten Montagephase, abgesehen von der Fallenfeder (22) und der Klinkenfeder (32), alle Bestandteile des Schlosses und in der zweiten Montagephase die Fallenfeder (22) sowie Klinkenfeder (32), und dass nach der zweiten Montagephase der Gehäuseoberteil (12) auf dem Gehäuseunterteil (11) aufgelegt wird, wodurch die Fixiermittel (61; 62) vom Gehäuseoberteil (12) in den Gehäuseunterteil (11) eingeschoben (45) werden und die Position der Fallen- und Klinkenfeder (22; 32) im Gehäuseinneren sichern.
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