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DE102006021591B3 - Verfahren und Anordnung zur Datenübertragung zwischen Peer-to-Peer-Netzwerken - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Datenübertragung zwischen Peer-to-Peer-Netzwerken Download PDF

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DE102006021591B3
DE102006021591B3 DE102006021591A DE102006021591A DE102006021591B3 DE 102006021591 B3 DE102006021591 B3 DE 102006021591B3 DE 102006021591 A DE102006021591 A DE 102006021591A DE 102006021591 A DE102006021591 A DE 102006021591A DE 102006021591 B3 DE102006021591 B3 DE 102006021591B3
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Jens-Uwe Dr. Bußer
Markus BÖHM
Uwe Leutritz
Steffen Rusitschka
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Nokia Solutions and Networks GmbH and Co KG
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Siemens Corp
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Abstract

Verfahren zur Datenübertragung zwischen einer ersten Peer-Einrichtung (P1) in einem ersten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P1) und einer Ziel-Peer-Einrichtung (P2') in einem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2), wobei jede Peer-Einrichtung (P1, P1', P2') eine Knoten-Adresse (NID1, NID1', NID2') in ihrem jeweiligen Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P1, P2P2) und eine Netzwerk-Adresse (IP1, IP1', IP2') in einem übergeordneten Kommunikationsnetzwerk (IN) hat, wobei aus dem ersten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P1) eine Suchanfrage (S1) für die Ziel-Peer-Einrichtung (P2') an mindestens eine zweite Peer-Einrichtung (P1') in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) unter Angabe der Netzwerkadresse (IP1) der ersten Peer-Einrichtung (P1) gesendet wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Übertragen von Daten zwischen verschiedenen Peer-to-Peer-Netzwerken, eine geeignete Peer-Einrichtung sowie eine entsprechende Netzwerkanordnung.
  • Mit Peer-to-Peer-Systemen ist es möglich, eine Vielzahl von Geräten, die im Folgenden als Peer-Einrichtungen bezeichnet werden, ohne zentrale Einrichtungen, wie Servern, miteinander zu vernetzen. Dabei müssen bestimmte Dienste, welche in üblichen Client-Server-Architekturen von der jeweiligen zentralen Einheit, dem Server, übernommen wird, von den Peer-Einrichtungen selbst erbracht werden. Eine besonders wichtige Funktionalität ist dabei die Adressauflösung, d. h. die für das Kontaktieren eines bestimmten Peers notwendige Umsetzung von bekannten Daten des Anwenders auf die Netzwerkadresse seines Gerätes bzw. seiner Peer-Einrichtung. Bekannte Daten können dabei z. B. der Anwendername, eine Telefonnummer oder andere Peer-Einrichtungen charakterisierende Bezeichnungen sein. Häufig wird das Internet als übergeordnetes Kommunikationsnetzwerk mit dem bekannten Internetprotokoll TCP/IP verwendet, sodass die Netzwerkadresse in der Regel die IP-Adresse und den Port des Peers umfasst. Im Folgenden wird die Bezeichnung Peer und Peer-Einrichtung verwendet, es sind jedoch auch Bezeichnungen, wie Netzelement, Komponente, Kommunikationsendgerät, Teilnehmer, Instanz oder Station geläufig.
  • Die Kommunikation zwischen Peers erfolgt dabei über das Protokoll des übergeordneten Kommunikationsnetzwerkes, welches in der Regel das Internet ist. Das eigentliche Peer-to-Peer-Netzwerk wird dann durch eine Gruppe von Peers gebildet, die jeweils eine Knoten-ID oder Knoten-Adresse innerhalb des Peer-to-Peer (P2P) -Netzwerkes aufweisen. Eine Datenverbindung zwischen zwei Peers eines P2P-Netzwerkes erfordert zu nächst die Ermittlung der Netzwerkadresse des angefragten Peers aus der Knoten-Adresse, die dem anfragenden Peer bekannt ist. Bei so genannten hybriden P2P-Netzwerken hält ein Server ein zentrales Verzeichnis der an dem P2P-Netz beteiligten Peers in Form derer Knoten-Adresse und entsprechenden Netzwerkadresse bereit. Dateiaustauschplattformen wie beispielsweise Napster oder iMesh, Audio Galaxy oder SongSpy basieren auf einem P2P-Netzwerk mit einem entsprechenden zentralen Verzeichnisdienst. Nachteilig ist dabei, dass bei Ausfall des zentralen Verzeichnisdienstes keine neuen Kommunikationsverbindungen mehr aufgebaut werden können.
  • Um die Abhängigkeit von einem Server mit zentralem Adressverzeichnis zu umgehen, ist es möglich, das P2P-Netzwerk mit Suchanfragen zu fluten, d. h. ausgehend von einem anfragenden Peer Anforderungsnachrichten kaskadenartig an viele andere Peers to senden, bis der gesuchte Peer antwortet. Diese Vorgehensweise führt jedoch zu einer sehr hohen Netzbelastung; außerdem werden mit zunehmender Größe des Netzwerkes immer weniger der gesuchten Peers auch tatsächlich gefunden. Als Beispiel für diese Suchstrategie sei das Gnutella-Netzwerk genannt.
  • In anderen dezentralen P2P-Netzwerken ist kein zentraler Server, bzw. ein ausgezeichneter Peer, für einen Verzeichnisdienst vorgesehen. Ein anfragender Peer macht dabei dynamisch weitere Peers des P2P-Netzwerkes ausfindig und kommuniziert mit diesen, um Daten und Informationen auszutauschen. Die Adressauflösung, also das Ausfindigmachen der Netzwerkadresse des durch eine Knoten-Adresse in dem P2P-Netzwerk charakterisierten angefragten Peers, erfolgt dynamisch über ein Routing-Protokoll.
  • Eine Möglichkeit besteht beispielsweise in der Verwendung einer verteilten Hash-Tabelle (DHT = Distributed Hash Table). Dabei ist die Tabelle, welche jedem Peer bzw. jeder Knoten-Adresse eine entsprechende Netzwerkadresse in dem übergeordneten Kommunikationsnetzwerk zuordnet, auf alle beteiligten Peers in dem P2P-Netzwerk verteilt. Bei einer ringförmig organisierten logischen Anordnung der Peers bzw. der Knoten-Adressen können die Peers beispielsweise eine Anzahl von benachbarten Peers bzw. Knoten-Adressen und deren Netzwerkadressen in einer lokalen Zuordnungs- oder Hash-Tabelle abspeichern. Der Knotenadressraum weist dabei eine Metrik auf, die Abstände zwischen Peers bzw. Knoten-Adressen definiert. Ein geeigneter Algorithmus zur Adressauflösung in einem ringförmig organisierten dezentralen P2P-Netzwerk ist z. B. der Chord-Algorithmus, welcher in Ion Stoica, Robert Morris, David Karger, M. Frans Kaashoek, Hari Balakrishnan: "CHORD: A Scalable Peer-to-Peer Lookup Service for Internet Applications, MIT-LCS-TR-819 beschrieben ist.
  • Die Zuordnung einer Knoten-Adresse oder Knoten-ID (node-ID) kann beispielsweise durch Anwendung einer Hash-Funktion auf einen Benutzernamen des betreffenden Peers bestimmt werden. Analog können auch Suchbegriffe, wie beispielsweise Dateinamen einer Hash-Funktion unterzogen werden, was einen Hash-Wert liefert. Jedem Peer ist ein Bereich von Hash-Werten zugeordnet, die z. B. wiederum aufsteigend geordnet sind. Der erste Hash-Wert des einem jeweiligen Peer zugeordneten Bereichs entspricht dann z. B. der Knoten-Adresse des betreffenden Peers. Dadurch wird beispielsweise festgelegt, welche Daten unter dem gehashten Dateinamen bei einem Peer verfügbar sind.
  • Eine Suche nach Daten oder Teilnehmern bzw. Peers wird durchgeführt, indem der anfragende oder suchende Peer den Hash-Wert des vorgegebenen Schlüsselwortes, wie Dateiname, Benutzername oder z. B. Telefonnummer berechnet. Um die Netzwerkadresse der sich durch das Hashen ergebenden, zu suchenden Knoten-ID aufzufinden, sendet der anfragende Peer eine Suchanfrage an einen Peer, der mit seiner Knoten-Adresse und zugehörigen Netzwerkadresse in einer Liste bekannter Peers, beispielsweise einer Nachbarliste und/oder Fingerliste, des anfragenden Peers verzeichnet ist. Falls der angefragte Peer für den gesuchten Hash-Wert zuständig ist, sendet er die an gefragten Daten an den anfragenden Peer über das übergeordnete Netzwerk.
  • Falls der zuerst angefragte Peer nicht für den Hash-Wert zuständig ist, antwortet er mit der Adresse eines Peers aus seiner Peerliste, dessen Knoten-ID dem gesuchten Hash-Wert ähnlicher ist als seine eigene Knoten-Adresse. Ob die eigene Knoten-ID mit der gesuchten Knoten-ID bzw. dem gesuchten Hash-Wert ähnlich ist, ergibt sich aus der verwendeten Metrik des Knotenadressraums. Der zuerst angefragte Peer sendet somit dem anfragenden Peer eine Knoten-ID und IP-Adresse, die dem gesuchten Hash-Wert näher kommt. Der anfragende Peer kann nun eine zweite Suchanfrage an den Peer mit der näheren Knoten-Adresse senden. Dieses Verfahren wird weitergeführt, bis ein Peer gefunden wird, der für den Hash-Wert zuständig ist und die gesuchten Daten liefern kann.
  • Bei diesem dezentralen Aufbau des P2P-Netzwerkes müssen alle teilnehmenden Peers in einer Ringstruktur organisiert sein, die sich aus der geordneten periodisch fortgesetzten Liste von Knoten-Adressen ergibt. P2P-Netzwerke finden beispielsweise Anwendung zum Austausch von Dateien in Tauschbörsen. Eine Adressauflösung hinsichtlich der Netzwerkadresse in dem übergeordneten Netzwerk ist jedoch auch insbesondere wichtig bei so genannten VOIP-Übertragungen, d. h. Sprachübertragung über das Internet (VOIP= voice over IP). Beispielsweise ist ein P2P-Netzwerk zur Sprachübertragung unter dem Namen "Skype" bekannt. Teilnehmer dieses Netzwerkes können untereinander Sprachdaten austauschen und somit über das Internet telefonieren.
  • Die vorliegende Erfindung adressiert die Problematik von Datentransfers zwischen verschiedenen P2P-Netzwerken meist unterschiedlicher Betreiber. Für Peers unterschiedlicher P2P-Netzwerke sind die Netzwerkadresszuordnungen der jeweils anderen, fremden Peers grundsätzlich unbekannt. Um Peers verschiedener P2P-Netzwerke miteinander kommunizieren zu lassen, ist es beispielsweise möglich, die P2P-Netze zu einem Netz zu vereinigen. Es ergibt sich dann ein größeres P2P-Netzwerk. Das Zusammenführen bzw. das Zufügen fremder Peers erfordert den Austausch von vielen Stabilisierungsnachrichten, um die Nachbarlisten der einzelnen Peers miteinander abzugleichen bzw. neu zu strukturieren. Diese müssen dann zwischen den IP-Netzen der beiden Betreiber ausgetauscht werden. Bei einem Zusammenführen beispielsweise zweier P2P-Ringe wirken sich auch technische Probleme im Netz des einen Betreibers auf die Qualität des Dienstes für die Teilnehmers des anderes Betreibers aus. Eine separate Lizenzierung der Anzahlen der Endkunden beider Betreiber ist dann erschwert.
  • Aus der US 2006/0077952 A1 ist z. B. ein Verfahren bekannt, bei dem eine Peer-Einrichtung eines ersten Peer-to-Peer-Netzes zum Nachrichtenaustausch mit Peer-Einrichtungen in einem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk eine temporäre Zugehörigkeit zu dem zweiten Peer-to-Peer-Netz anfragt. Die Anfrage der ersten Peer-Einrichtung erfolgt an eine zweite Peer-Einrichtung, die dem zweiten Peer-to-Peer-Netz zugehörig ist und beispielsweise befugt ist, über die temporäre Aufnahme der ersten Peer-Einrichtung in das zweite Peer-to-Peer-Netzwerk entscheiden kann.
  • Alternativ wurde vorgeschlagen, mehrere P2P-Netzwerke über so genannte Gateways zu verknüpfen. Dabei nehmen ausgewählte Server die ankommenden Suchanfragen von fremden Netzwerken entgegen und führen eine Suche für die Suchanfrage in dem eigenen P2P-Ring durch. Das Ergebnis dieser Suche, also beispielsweise eine Netzwerkadresse oder IP-Adresse eines Peers in dem eigenen Netzwerk wird dann an das anfragende Netzwerk bzw. dem Betreiber-fremden Peer zurückgesendet. Derartige Gateways müssen sehr leistungsstark sein, um viele Suchanfragen zu bewältigen. Es ergeben sich ferner Probleme durch erwünschte kryptographische Operationen bei der Authentisierung von Anfragen. Bei Ausfall eines Gateways sind zudem keinerlei Suchanfragen mehr zwischen den verschiedenen P2P-Netzwerken möglich. Ein ähnliches Verfahren ist beispielsweise in der US 2002/0143855 A1 offenbart. Dort wird vorgeschlagen, sogenannte Relay-Peer-Einrichtungen einzusetzen, die Nachrichten zwischen Peer-Einrichtungen unterschiedlicher P2P-Ringe weiterzuleiten, wenn die betreffenden Peer-Einrichtungen der unterschiedlichen Netzwerke nicht direkt miteinander kommunizieren können.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein einfaches Verfahren zu schaffen, das einen sicheren und zuverlässigen Datenaustausch zwischen Peers verschiedener Peer-to-Peer-Netzwerke ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Datenübertragung gemäß Patentanspruch 1, eine Peer-Einrichtung gemäß Patentanspruch 6 sowie eine Netzwerkanordnung gemäß Patentanspruch 11 gelöst.
  • Demgemäß ist ein Verfahren zur Datenübertragung zwischen einer ersten Peer-Einrichtung in einem ersten Peer-to-Peer-Netzwerk und einer Ziel-Peer-Einrichtung in einem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk vorgesehen, wobei jede Peer-Einrichtung eine Knoten-Adresse in ihrem jeweiligen Peer-to-Peer-Netzwerk und eine Netzwerkadresse in einem übergeordneten Kommunikationsnetzwerk hat, wobei aus dem ersten Peer-to-Peer-Netzwerk eine Suchanfrage für die Ziel-Peer-Einrichtung an mindestens eine zweite Peer-to-Peer-Einrichtung in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk unter Angabe der Netzwerkadresse der ersten Peer-Einrichtung gesendet wird.
  • Erfindungsgemäß erfolgt insbesondere die Adressauflösung des gesuchten Peers in einem Peer-to-Peer-Netzwerk, das von dem Peer-to-Peer-Netzwerk des anfragenden Peers unterschiedlich ist, indem die Netzwerkadresse des anfragenden Peers an eine Peer-Einrichtung in dem fremden Netz übergeben wird. Dort kann dann eine Adressauflösung des gesuchten Peers in dem fremden Netzwerk erfolgen, bis der Ziel-Peer gefunden ist, welcher dann über das übergeordnete Netzwerk die Datenverbindung mit dem anfragenden Peer bzw. dessen Netzwerkadresse aufbauen kann. Das übergeordnete Kommunikationsnetzwerk ist beispielsweise das Internet oder vergleichbare Netzwerkstrukturen.
  • Vorzugsweise werden ferner die folgenden Verfahrensschritte durchgeführt:
    • – Senden der Suchanfrage unter Angabe einer Ziel-Knoten-Adresse der Ziel-Peer-Einrichtung in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk;
    • – Durchführen einer Suche in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk gemäß einem Suchalgorithmus mit einer verteilten Hash-Tabelle zum Auffinden der Netzwerkadresse der Ziel-Peer-Einrichtung;
    • – Senden der Netzwerkadresse der Ziel-Peer-Einrichtung an die erste Peer-Einrichtung über das übergeordnete Kommunikationsnetzwerk.
  • Sobald die anfragende Peer-Einrichtung die Netzwerkadresse der Ziel-Peer-Einrichtung empfangen hat, kann dann ferner eine Datenverbindung zwischen der ersten Peer-Einrichtung und der Ziel-Peer-Einrichtung über das übergeordnete Kommunikationsnetzwerk mittels der Netzwerkadressen aufgebaut werden. Für die anfragende Peer-Einrichtung spielt die Struktur des fremden P2P-Netzwerkes keine Rolle. Die Suche nach der Netzwerkadresse der Ziel-Peer-Einrichtung erfolgt nach dem Protokoll des zweiten Peer-to-Peer-Netzwerkes. Für die Datenverbindung ist letztlich lediglich die Netzwerkadresse maßgeblich.
  • In einer Abwandlung des Verfahrens wird die Suchanfrage der ersten Peer-Einrichtung an eine weitere zweite Peer-Einrichtung in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk umgeleitet, wobei die Netzwerkadresse der weiteren Peer-Einrichtung in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk in einer Liste abgespeichert ist. Durch das Abspeichern einer Liste von Peer-Einrichtungen in dem zweiten Netzwerk kann bereits eine günstige Vorauswahl für die Peer-Einrichtung in dem zweiten Netzwerk getroffen werden, sodass die Ziel-Knoten-Adresse bezüglich der Metrik des Adressraumes in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk in der Nähe der Peer-Einrichtung liegt, von der aus die Adressauflösung bzw. die Suche in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk ausgeht.
  • Vor der Suchanfrage kann ferner eine Liste von Netzwerkadressen von zweiten Peer-Einrichtungen in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk an eine passive Peer-Einrichtung übertragen werden, wobei die passive Peer-Einrichtung der ersten Peer-Einrichtung zugeordnet ist. Dadurch kann sichergestellt werden, dass für eine Suchanfrage aus dem eigenen Peer-to-Peer-Netzwerk heraus immer eine aktive Instanz bzw. in dem fremden Ziel-Netzwerk eine über eine Netzwerkadresse adressierbare Peer-Einrichtung bereitsteht, von der aus die Suche in dem Ziel-Peer-to-Peer-Netzwerk ausgehen kann.
  • Die Erfindung schafft ferner eine Peer-Einrichtung für ein erstes Peer-to-Peer-Netzwerk mit einer Knoten-Adresse in dem ersten Peer-to-Peer-Netzwerk und mit einer Netzwerkadresse in einem übergeordneten Kommunikationsnetzwerk, wobei die Peer-Einrichtung eine zugeordnete passive Peer-Einrichtung aufweist, welche Peer-to-Peer-Netzwerk unabhängig ist und mindestens eine Netzwerkadresse einer Peer-Einrichtung in einem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk vorhält, und wobei die passive Peer-Einrichtung derart eingerichtet ist, dass sie eine Suchanfrage für eine Ziel-Peer-Einrichtung in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk unter Angabe der Netzwerkadresse der Peer-Einrichtung an die mindestens eine Peer-Einrichtung (P1') in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk sendet.
  • Die erfindungsgemäße Peer-Einrichtung eignet sich insbesondere zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Datenübertragung zwischen Peer-to-Peer-Netzwerken. Die passive Peer-Einrichtung, welche auch als passive Instanz in dem Peer-to-Peer-Netzwerk bezeichnet wird, während die üblichen Peer-Einrichtungen aktive Instanzen in dem Netzwerk sind, ist nicht Teil des Peer-to-Peer-Netzwerkes. Sie liefert lediglich eine oder mehrere Netzwerkadressen, welche für eine Suchanfrage in dem fremden Peer-to-Peer-Netzwerk notwendig sind. Führt beispielsweise die anfragende Peer-Einrichtung ein Hashen für einen Teilnehmernamen durch, wodurch eine fremde, also nicht dem eigenen Peer-to-Peer-Netzwerk zugehörige Knoten-Adresse generiert wird, übergibt die passive Peer-Einrichtung diese Ziel-Knoten-Adresse an eine Peer-Einrichtung des fremden Peer-to-Peer-Netzwerkes, welche der durch die passive Peer-Einrichtung gespeicherten Netzwerkadresse entspricht. Die Suche in dem fremden Netzwerk erfolgt nach einem geeigneten Suchalgorithmus und liefert die Netzwerkadresse des gesuchten Ziel-Peers an die anfragende Peer-Einrichtung zurück, da die passive Peer-Einrichtung die Netzwerkadresse des anfragenden Peers übergeben hat.
  • Vorzugsweise hat die passive Peer-Einrichtung daher keine Knoten-Adresse in einem der Peer-to-Peer-Netzwerke zugewiesen und ist auch nicht von anderen Peer-Einrichtungen adressierbar.
  • Die Peer-Einrichtung weist vorzugsweise eine abgespeicherte Teil-Hash-Tabelle einer verteilten Hash-Tabelle des Peer-to-Peer-Netzwerkes auf, die eine Zuordnung von Knoten-Adressen auf Netzwerkadressen umfasst.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die mindestens eine Peer-Einrichtung als ablauffähiges Computerprogramm mit einem Stabilitäts-Programm-Modul zur Stabilisierung des Peer-to-Peer-Netzwerkes gemäß einem Peer-to-Peer-Protokoll, einem Speicher-Programm-Modul zum Speichern von Daten und mit einem Such-Programm-Modul zum Erzeugen von Suchanfragen auf einem Computer implementiert, wobei die passive Peer-Einrichtung auf das Such-Programm-Modul unter Verwendung der mindestens einen Netzwerkadresse der Peer-Einrichtung in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk zugreift.
  • Peer-to-Peer-Netzwerke, wie beispielsweise Tauschbörsen, welche so genanntes File Sharing betreiben, lassen sich aus an das Internet gekoppelten Rechnern aufbauen. Die Verwirklichung einer erfindungsgemäßen Peer-Einrichtung erfordert daher lediglich die Implementierung einer zusätzlichen passiven Peer-Einrichtung, welche dem Suchprogramm-Modul die Netzwerkadresse einer Peer-Einrichtung in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk übergibt. Im einfachsten Fall umfasst die passive Peer-Einrichtung daher lediglich eine Tabelle mit möglichen Netzwerkadressen von fremden Peer-Einrichtungen, damit dann die weitere Adressauflösung in dem fremden Peer-to-Peer-Netzwerk erfolgt. Gegenüber üblichen Peer-Einrichtungen ergibt sich daher ein minimaler Mehraufwand. Auch die Rechnerbelastung durch die erfindungsgemäße Datenübertragung zwischen verschiedenen Peer-to-Peer-Netzwerken ist gering, da lediglich auf für die Suche im eigenen Peer-to-Peer-Netzwerk vorgehaltene Programm-Module zurückgegriffen wird.
  • Ferner ist eine Netzwerkanordnung mit einem ersten Peer-to-Peer-Netzwerk mit ersten Peer-Einrichtungen und mindestens einem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk mit zweiten Peer-Einrichtungen vorgesehen, wobei mindestens eine der Peer-Einrichtungen erfindungsgemäß ausgeführt ist.
  • Vorteilhaft ist in einer erfindungsgemäßen Netzwerkanordnung jeder Peer-Einrichtung eine passive Peer-Einrichtung zugeordnet. Durch diesen minimalen Mehraufwand ergibt sich insbesondere bei einer Computerimplementierung der Erfindung durch die vorgesehenen passive Peer-Einrichtungen, welche jeweils wiederum als Computerprogramm ausgebildet sein können, eine Vernetzung aller Peer-to-Peer-Netzwerke.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Netzwerkanordnung ist mindestens eine Peer-Einrichtung als Load-Balancer vorgesehen, welche die Suchanfrage einer passiven Peer-Einrichtung an eine Peer-Einrichtung in dem jeweiligen Peer-to-Peer-Netzwerk weiterleitet. Ein Load-Balancer, der vorzugsweise eine Liste mit in dem jeweiligen Ziel-Peer-to-Peer-Netzwerk akti ven Peer-Einrichtungen und deren Netzwerkadressen vorhält, stellt daher sicher, dass die Suche in dem Ziel-Peer-to-Peer-Netzwerk immer von einer dessen Peer-Einrichtungen ausgehend durchgeführt werden können.
  • In einer besonderen Ausführungsform ist mindestens eine Peer-Einrichtung als Rendezvous-Peer vorgesehen, welche auf Anfrage einer passiven Peer-Einrichtung mindestens eine Netzwerkadresse einer Peer-Einrichtung in dem jeweiligen Ziel-Peer-to-Peer-Netzwerk bereitstellt. Somit kann vor einer Suchanfrage zunächst die Liste der passiven Peer-Einrichtungen mit möglichen Netzwerkadressen von Peer-Einrichtungen in dem Ziel-Peer-to-Peer-Netzwerk aktualisiert werden.
  • Mindestens eines der Peer-to-Peer-Netzwerke arbeitet vorzugsweise mit einer verteilten Hash-Tabelle und insbesondere mit einem Chord-Algorithmus oder einem Kademlia-Algorithmus zur Adressauflösung im jeweiligen Netzwerk.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der im Folgenden in Bezug auf die Figuren näher erläuterten Ausführungsbeispiele.
  • Es zeigt:
  • 1: ein ringförmig organisiertes Peer-to-Peer-Netzwerk;
  • 2: zwei erfindungsgemäß gekoppelte P2P-Netzwerke;
  • 3: ein Funktionsdiagramm einer Peer-Einrichtung;
  • 4: zwei erfindungsgemäß gekoppelte P2P-Netzwerke mit Rendezvous-Peer; und
  • 5: mehrere erfindungsgemäß gekoppelte P2P-Netzwerke.
  • In den Figuren sind, soweit nichts Anderes angegeben ist, gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen worden.
  • Zur Erläuterung der allgemeinen Problematik bei der Adressauflösung in Peer-to-Peer-Netzwerken ist in der 1 beispielhaft ein ringförmig organisiertes P2P-Netzwerk dargestellt. Es sind Peer-Einrichtungen P1-P8 vorgesehen, die beispielsweise als an das Internet angeschlossene Rechner mit einer installierten P2P-Software ausgeführt sind. Jeder Peer besitzt daher eine IP-Adresse IP1-IP8, die ihn im Internet identifiziert, und eine Knoten-Adresse NID1-NID8, die ihn als Peer in dem P2P-Netzwerk P2P1 identifiziert. Es wird im Folgenden beispielhaft die Funktionsweise des Chord-Algorithmus zur Adressauflösung erläutert. Allerdings sind auch andere P2P-Protokolle für dezentrale P2P-Netzwerke möglich.
  • Die Knoten-Adresse eines Peers ergibt sich beispielsweise durch Anwendung einer geeigneten Hash-Funktion auf den Namen des Peers. Der Name kann beispielsweise ein Benutzername oder eine Telefonnummer sein. Der Hash-Wert eines entsprechenden Suchwortes, beispielsweise einer Telefonnummer, ist einer Knoten-ID bzw. einer Knoten-Adresse zugeordnet. Es können auch mehrere Hash-Werte einer Knoten-Adresse zugeordnet sein. Beispielsweise kann dem Peer P1 eine Knoten-Adresse NID1 = 003 zugeordnet sein, wobei der Wert NID1 = 003 den Beginn eines Bereiches von Hash-Werten angibt, für die der Peer P1 verantwortlich ist. Bei einem P2P-Netzwerk, das 10 Bit breite Hash-Werte verwendet, können beispielsweise wie in der Tabelle angegebene Bereiche von Hash-Werten den jeweiligen Peers zugeordnet werden.
  • Figure 00120001
  • Figure 00130001
  • Jedem Peer ist somit eine Knoten-Adresse mit einem bestimmten Wert zugeordnet und ein Bereich von aus Suchbegriffen erzeugte Hash-Werte H = Hash(Suchbegriff).
  • Die Tabelle stellt somit die vollständige Tabelle des P2P-Netzwerkes dar. Diese ist nicht zentral von einem Server bereitgestellt, sondern auf die einzelnen Peers P1-P8 aufgeteilt abgespeichert. Jeder Peer kennt die zugeordneten Hash-Werte seiner Nachbarn, beispielsweise der nächsten Nachbarn. Der Peer P3 hat die Information abgespeichert, dass für Hash-Werte 124–203 der Peer P2 mit Knoten-Adresse NID2 = 124 zuständig ist. Der Peer P3 kennt ferner seine eigene Zuständigkeit für die Hash-Werte 204–311 und die Zuständigkeit des benachbarten Peers P4 mit der Knoten-Adresse NID4 = 312 für die Hash-Werte 312–434. Verallgemeinert verfügt jeder Peer über eine Teil-Hash-Tabelle mit der Zuordnung von Hash-Werten seiner im Knotenadressraum benachbarten Peers und gegebenenfalls die Zuordnung der Hash-Werte eines oder mehrerer Finger-Peers, z. B. im Falle des Peers P3, die Zuordnung des Peers P7 mit der Knoten-Adresse NID7 = 690 für die Hash-Werte 690–814. Eine entsprechende Teil-Hash-Tabelle PHT ist in der 1 dargestellt.
  • Falls nun ausgehend von dem Peer P2 eine Suchanfrage bzw. Dateiabfrage für einen Suchbegriff, der den Hash-Wert Hash(Suchbegriff) = 530 liefert, gestartet wird, sendet der Peer P2 eine Suchanfrage F1 an den Peer P3 unter Angabe seiner eigenen Netzwerkadresse IP2 und dem gesuchten Hash-Wert 530. Es wird der Peer P3 ausgewählt, da in der Teil-Hash-Tabelle PHT2 des Peers P2 der Hash-Wert 530 näher an dem Zuständigkeitsbereich des Peers P3 mit Hash-Werten zwischen 204 und 311 liegt, als der weitere in der Teil-Hash-Tabelle ver zeichnete Peer P1 mit Zuständigkeitsbereich zwischen H = 003 und 123. Eine Suchanfrage wird daher immer an denjenigen Peer in der eigenen Teil-Hash-Tabelle gesendet, dessen Knoten-Adresse im Knotenadressraum am nächsten dem Hash-Wert des Suchbegriffs bzw. der Ziel-Knoten-Adresse liegt.
  • Der Peer P3 überprüft daraufhin seine Teil-Hash-Tabelle PHT3 und ermittelt den Peer P7 als denjenigen Peer, dessen Zuständigkeitsbereich bzw. zugeordnete Hash-Werte dem gesuchten Hash-Wert 530 am nächsten liegt und sendet eine entsprechende zweite Suchanfrage F2. Der Peer P7 ermittelt in seiner zugeordneten Teil-Hash-Tabelle PHT7 den Peer P6 mit der Knoten-Adresse 523 als für den Hash-Wert 530 zuständigen Peer und sendet diese Information an den ursprünglich anfragenden Peer P2, dessen Netzwerkadresse IP2 den Suchanfragen F1, F2 zugeordnet ist. Alternativ könnte der Peer P7, falls der Peer P2 eine Datenabfrage des Suchbegriffs mit dem Hash-Wert 530 versendet hat, dem Peer P6 die Datenabfrageanforderung von dem Peer P2 bzw. dessen Netzwerkadresse IP2 in einer Nachricht F3' zu senden. Daraufhin übermittelt der Ziel-Peer P6 direkt an den anfragenden Peer P2 bzw. dessen IP-Adresse IP2 die mit dem Hash-Wert 530 bezeichneten Daten über eine Datenverbindung F4 im Kommunikationsnetzwerk bzw. Internet. Somit ermöglicht ein entsprechendes P2P-Protokoll die Adressauflösung von gesuchten Daten, beispielsweise ausgehend vom Peer P2, dem keine Information über den Speicherort dieser Daten im P2P-Netzwerk vorliegen, da die dem Peer P2 zugeordnete Teil-Hash-Tabelle PHT2 diesen Knotenadressbereich nicht umfasst.
  • In der 2 sind zwei Peer-to-Peer-Netzwerke P2P1, P2P2 jeweils mit Peer-Einrichtungen P1-P4, P1'-P5' dargestellt. Den Peer-Einrichtungen P1-P4, P1'-P5' sind jeweils Netzwerkadressen IP1-IP4 und IP1'-IP5' zugewiesen sowie Knoten-Adressen NID1-NID4, NID1'-NID5' in ihrem jeweiligen P2P-Netzwerk. Vereinfacht wird hier angenommen, dass die jeweilige Knoten-Adresse NID dem Hash-Wert des Peer- oder Teilnehmernamens entspricht. Die beiden in der 2 dargestellten P2P-Netzwerke P2P1, P2P2 werden von verschiedenen Betreibern oder Providern betrieben. Es ist beispielsweise denkbar, dass die P2P-Netzwerke der VOIP-Übertragung zwischen ihren Teilnehmern, die jeweils eine Peer-Einrichtung verwenden, dienen.
  • Falls Teilnehmer innerhalb eines Betreiber-P2P-Netzes miteinander telefonieren möchten bzw. falls Peer-Einrichtungen innerhalb des P2P-Netzes miteinander kommunizieren, erfolgt die Adressauflösung, wie beispielsweise in Bezug auf die 1 beschrieben wurde. Falls allerdings ein Teilnehmer A, der den Peer P1 betreibt mit einem Teilnehmer B, der den Peer P2' in dem zweiten P2P-Netz P2P2 betreibt, kommunizieren möchte, muss eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens eingesetzt werden. Um einen Datenaustausch bzw. eine Datenübertragung zwischen Peers unterschiedlicher P2P-Netzwerke zu ermöglichen, ist beispielsweise dem Peer P1 eine passive Peer-Einrichtung pP1 zugeordnet. Die passive Peer-Einrichtung pP1 ist derart als eine passive Instanz des jeweiligen Netzwerkes P2P1 ausgelegt, dass sie keinerlei Daten von anderen Peers abspeichern kann, sondern lediglich Suchanfragen an aktive Instanzen, also Peers, senden kann. Die passive Peer-Einrichtung pP1 hält dabei mindestens eine IP-Adresse bzw. Netzwerkadresse einer Peer-Einrichtung in einem fremden Peer-to-Peer-Netzwerk bereit.
  • Es wird im Folgenden beispielhaft eine Datenverbindung zwischen dem Peer P1 im ersten Peer-to-Peer-Netzwerk P2P1 und dem Peer P2' in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk P2P2 erläutert. Beide P2P-Netzwerke P2P1, P2P2 sind in einem übergeordneten Kommunikationsnetzwerk, wie dem Internet IN realisiert. Der Teilnehmer A hat z. B. als Knoten-Adresse NID1 den Hash-Wert seines Teilnehmernamens wie z. B. hash(TeilnehmerA@Betreiberl). Der Teilnehmer B, welcher an das zweite P2P-Netzwerk P2P2 angeschlossen ist, hat z. B. eine Knoten-Adresse NID2' = hash(TeilnehmerB@Betreiber2). Soll die Peer-Einrichtung P1 eine Verbindung über das Internet IN zu dem Peer P2' herstellen, stellt die Peer-Einrichtung P1 fest, dass die Knoten-Adresse NID2' in dem fremden Peer-to-Peer-Netzwerk P2P2 liegt. Dadurch wird die passive Peer-Einrichtung pP1 aktiviert, welche die Peer-Tabelle pPT mit aktiven Instanzen bzw. Peers des Fremd-P2P-Netzes P2P2 und deren Netzwerkadressen bzw. IP-Adressen IP' bereithält. Die passive Peer-Einrichtung pP1 hat selbst keine Knoten-Adresse für eines der P2P-Netzwerke, sondern ist lediglich derart ausgeführt, dass sie Suchanfragen unter Angabe einer Ziel-Knoten-Adresse und vorzugsweise der Netzwerkadresse IP1 ihres Peers P1 an einen Peer P1' des Fremdnetzes P2P2 senden kann.
  • Die passive Peer-Einrichtung PP1 übermittelt daher über das Internet IN eine Suchanfrage S1 unter Angabe der Ziel-Knoten-Adresse NID2' und der eigenen IP-Adresse IP1 des anfragenden Peers pP1 an die IP- bzw. Netzwerkadresse IP1' des Peers P1' in dem fremden Peer-to-Peer-Netzwerk P2P2. Somit kann nun nach einem geeigneten Suchalgorithmus des Peer-to-Peer-Netzwerkes P2P2 der gesuchte Ziel-Peer P2' gefunden werden.
  • In dem in der 2 dargestellten Beispiel ist die Knoten-Adresse NID2' in der Teil-Hash-Tabelle bzw. Nachbarliste des Peers P1' verzeichnet. D. h., der Peer P1' sendet an die IP-Adresse IP1 des anfragenden Peers pP1 aus dem P2P-Netzwerk P2P1, die Netzwerkadresse IP2' des Ziel-Peers P2'. Somit kann eine Adressauflösung ausgehend vom Peer pP1 für einen Ziel-Peer P2' in einem fremden Peer-to-Peer-Netzwerk P2P2 durchgeführt werden.
  • In einem weiteren Schritt S3 kann nunmehr der passive Peer pP1 den Ziel-Peer P2' mit der IP-Adresse bzw. Netzwerkadresse IP2' anfragen. Über das übergeordnete Kommunikationsnetzwerk, hier das Internet IN, ist nun eine Datenverbindung zwischen den IP-Adressen IP1, IP2' möglich, was durch den Pfeil S4 in der 2 angedeutet ist. Durch den Einsatz eines passiven Peers pP1, der dem Peer P1 zugeordnet ist, ist es somit möglich, eine Suchanfrage in das Ziel-P2P-Netzwerk zu exportieren, wo diese nach dem dort gültigen Suchalgorithmus durchgeführt wird.
  • In der 3 ist schematisch der Aufbau einer Peer-Einrichtung P1 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Eine Peer-Einrichtung P1 lässt sich insbesondere computerimplementiert als ablauffähige Software auf einem Computer ausführen. Dazu weist ein entsprechendes Computerprogramm bzw. Peer P1 ein Stabilitäts-Programm-Modul SM, ein Speicher-Programm-Modul RM, ein Suchprogramm-Modul LM und ein Programm-Modul pPM für den passiven Peer auf. Ferner können weitere Module wie beispielsweise ein Modul zur Realisierung der Teil-Hash-Tabelle PHT1 mit dem jeweiligen Nachbar-Peer und Peer-Adressen für den Suchalgorithmus bzw. das Suchmodul LM vorgesehen werden.
  • Der Peer P1 bzw. die Peer-Software interagiert in der Regel mit einer übergeordneten Applikationssoftware AP, die zur Realisierung der jeweiligen Funktion des Rechners dient. Dies kann beispielsweise eine VOIP-Software, die Software für File-Sharing oder andere Anwendungen, bei denen eine Peer-to-Peer-Kommunikation gewünscht ist, sein. Das Stabilitätsprogramm-Modul dient unter Anderem dazu, die Nachbartabelle PHT1 bzw. die zugeordnete Teil-Hash-Tabelle des Peers P1 zu aktualisieren, falls zusätzliche Peers in das P2P-Netzwerk eintreten oder Peers ausfallen. Das Stabilitätsprogramm-Modul verfügt über geeignete Stabilitäts-Algorithmen, die jeweils eine für den Peer P1 passende Teil-Hash-Tabelle gewährleistet.
  • Das Speicherprogramm-Modul RM dient beispielsweise der Ablage von Daten oder Dateien, die dem P2P-Netzwerk zur Verfügung gestellt werden sollen. Dies können beispielsweise Adressen, Telefonnummern, Benutzernamen oder Dateinamen sein. Das Suchprogramm-Modul LM realisiert beispielsweise die bezüglich der in 1 und 2 erläuterten Suchalgorithmen in dem Peer-to-Peer-Netzwerk. Das Suchprogramm-Modul greift dabei auf die Teil-Hash-Tabelle PHT1 des Peers 1 zu und erzeugt entsprechende Suchanfragen, die beispielsweise die Ziel-Knoten-Adresse und die eigene Netzwerkadresse umfassen. Das passive Peer-Modul pPM hat Zugriff auf das Such-Programm-Modul LM und liefert diesem die Netzwerkadresse eines Peers in ei nem Fremdnetzwerk als IP-Adresse für einen Peer, der die Suchanfrage weiterverarbeiten kann. Dies geschieht, wenn der Peer P1 mit einem Peer kommunizieren soll, der eine Ziel-Knoten-Adresse aufweist, welche nicht dem eigenen P2P-Netzwerk zugehörig ist. Das Such-Programm-Modul erzeugt somit eine Standardsuchanfrage, wobei die Suchnachricht an eine IP-Adresse außerhalb des eigenen P2P-Netzwerkes übertragen wird, da das passive Peer-Modul pPM einschreitet.
  • In der Folge kann eine Adressauflösung beispielsweise wie sie bezüglich der 2 erläutert wurde, durchgeführt werden. Da die Programm-Module zum Stabilisieren des eigenen P2P-Netzwerkes SM, zum Speichern RM und zur Erzeugung von Suchanfragen LM üblicherweise in Peer-Einrichtungen bzw. entsprechender Software vorgehalten ist, bedeutet die Erweiterung mit einem passiven Peer-Modul pPM nur einen geringen Mehraufwand. Da dem passiven Peer-Modul keinerlei Knoten-Adresse zugewiesen ist, wird auch insgesamt die Netzwerkstruktur der jeweiligen P2P-Netzwerke nicht komplexer.
  • In der 4 ist eine weitere mögliche Ausgestaltung der Erfindung dargestellt. Es ist ein erstes Peer-to-Peer-Netzwerk P2P1 mit Peer-Einrichtungen P1-P5 vorgesehen, bei dem jeder Peer-Einrichtung P1-P5 eine passive Peer-Einrichtung pP1-pP5 zugeordnet ist. In ähnlicher Weise ist ein zweites Peer-to-Peer-Netzwerk P2P2 aufgebaut mit Peer-Einrichtungen P1'-P5', wobei jedem Peer P1'-P5' auch eine passive Peer-Einrichtung pP1'-pP5' zugeordnet ist. Da jedem Peer P1-P5, P1'-P5' eine passive Instanz in Form der passiven Peer-Einrichtung zugewiesen ist, kann jede der Peer-Einrichtungen bei Vorliegen einer Suchanfrage für Dateien oder Informationen in fremden Peer-to-Peer-Netzen den Suchalgorithmus des jeweiligen Ziel-Peer-to-Peer-Netzwerkes verwenden, wie es bereits vorgehend näher erläutert wurde.
  • In dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk P2P2 ist eine Peer-Einrichtung als Rendezvous-Peer RV ausgeführt. Dieser Rendezvous-Peer RV stellt eine Liste von Netzwerkadressen von akti ven Peers des zweiten Peer-to-Peer-Netzwerkes P2P2 bereit, wobei eine dieser in einer Liste APL verzeichneten IP-Adressen der Peers einem passiven Peer pP1 des ersten Netzwerkes P2P1 zur Verfügung gestellt wird, falls eine Suchanfrage aus dem P2P-Netzwerk P2P1 in das zweite P2P-Netz P2P2 erfolgen muss. Der Rendezvous-Peer RV stellt einem jeweiligen passiven Peer pP1, also immer eine Auswahl von Peers des Netzes P2P2 bereit, welche aktiv sind und die Suchalgorithmen des P2P2 starten können.
  • Falls also eine Anfrage, beispielsweise vom Peer P1 des ersten Peer-to-Peer-Netzwerkes P2P1 ausgeht, wobei der entsprechende Peer oder Teilnehmer im zweiten P2P-Netzwerk vorliegt, fragt der passive Peer pP1 zunächst in einer Anfrage M0' beim Rendezvous-Peer RV nach möglichen IP-Adressen von Peers in dem zweiten Netzwerk, denen eine anschließende Suchanfrage zugeleitet werden kann. Der Rendezvous-Peer prüft seine Liste APL und überträgt eine oder mehrere entsprechende IP-Adressen, beispielsweise des Peers P3' in einer entsprechenden Nachricht M0 an den passiven Peer pP1. Der passive Peer pP1 generiert daraufhin eine Suchanfrage unter Angabe der Knoten-Adresse, beispielsweise NID5', der IP-Adresse seines Peers P1 als Startadresse für die Suchanfrage und der IP-Adresse des angefragten Peers IP3'. Diese Suchanfrage S1 geht dem Peer P3' zu, welcher dann im zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk P2P2 den Suchalgorithmus startet. Ein Rendezvous-Peer RV gewährleistet so, dass einem passiven Peer immer eine geeignete IP-Adresse für einen Peer in dem Ziel-Peer-to-Peer-Netzwerk bereitsteht, an die eine Suchanfrage ermittelt werden kann.
  • In der 5 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es sind beispielhaft drei Peer-to-Peer-Netzwerke P2P1, P2P2, P2P3 dargestellt mit Peer-Einrichtungen P1-P5, P1'-P5', PN'', wobei jeder Peer-Einrichtung eine passive Peer-Einrichtung pP1-pP5, pP1'-pP5', pPN'' zugeordnet ist. Ferner ist jedem P2P-Netzwerk mindestens ein Load-Balancer LB1, LB2, LB3 zugeordnet, der für Suchanfragen von fremden passiven Peer-Einrichtungen zuständig ist.
  • Die erste Nachricht einer Suchanfrage eines passiven Peers in ein Ziel-P2P-Netzwerk erfolgt in dieser Ausführungsform der Erfindung gemäß der 5 immer an den Load-Balancer LB1, LB2, LB3. Dieser Load-Balancer leitet die Suchanfrage entweder an einen beliebigen Peer aus einer Liste aktiver Peers des Zielnetzwerkes oder vorzugsweise bereits an den Peer, dessen Knoten-Adresse der Ziel-Knoten-Adresse am nächsten ist. Der passive Peer pP1 sendet beispielsweise seine Suchanfrage T1 an den Load-Balancer LB2 des zweiten Peer-to-Peer-Netzes P2P2. Dieser entscheidet, dass der Peer P3' der gesuchten Ziel-Knoten-Adresse, beispielsweise NID4' am nächsten liegt und leitet die Suchanfrage an den Peer P3' weiter. Der Peer P3' beantwortet die Suchanfrage des passiven Peers pP1 mit einer Nachricht T3, die beispielsweise die Netzwerkadresse IP4' des Ziel-Peers 4' enthält. Anschließend können die Peers P1 und P4' eine Datenverbindung zwischen ihren IP-Adressen IP1 und IP4' aufbauen.
  • Die Load-Balancer LB1, LB2, LB3 müssen dabei nicht als aktive Instanzen in den P2P-Netzwerken ausgeführt werden. Es genügt, dass den Load-Balancern LB1, LB2, LB3 jeweils eine Liste mit aktiven Peers APL vorliegt, um Suchanfragen günstig weiterzuleiten. Je größer die Liste des Load-Balancern ist, desto besser kann dieser die Last der von extern eintreffenden Suchanfragen in seinem Ziel-Peer-to-Peer-Netzwerk verteilen. Der Load-Balancer kann auch mit einem Rendezvous-Peer, wie er in 4 erläutert wurde, identisch ausgeführt werden. Dann übergibt eine entsprechende kombinierte Peer-Einrichtung zunächst eine Liste von aktiven Peers an die anfragende passive Peer-Einrichtung. Es können auch mehrere Load-Balancer vorgesehen sein, deren IP-Adressen dann vor einer Suchanfrage an entsprechende passive Peer-Einrichtungen übermittelt wird. Durch eine entsprechende Redundanz von Rendezvous-Peers oder Load-Balancer-Peers wird die Zuverlässigkeit von Datenanfragen zwischen verschiedenen Peer-to-Peer-Netzwerken weiter verbessert.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen näher erläutert wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern vielfältig modifizierbar. Die Erfindung lässt sich beispielsweise auf VOIP-Anwendungen oder File-Sharing-Anwendung einsetzen. Obwohl die Erfindung im Wesentlichen anhand eines Chord-Algorithmusses für die Suche von Adressen oder Daten im P2P-Netz beschrieben wurde, können auch andere Organisationsformen von P2P-Netzwerken verwendet werden. Lediglich beispielhaft sei ferner der Kademlia-Suchalgorithmus genannt.
  • Es sind auch weitere übergeordnete Kommunikationsnetze neben dem Internet denkbar. Ähnliche Netzwerke sind beispielsweise bei ISDN-, GSM- oder UMTS-Kommunikationsnetzen gegeben. Übergänge zwischen Peer-to-Peer-Netzen ergeben sich beispielsweise auch bei Telefonaten zwischen Teilnehmern verschiedener Mobilfunknetze. Durch die Erfindung wird eine höhere Sicherheit und Stabilität der Netzwerke erreicht, da weiterhin getrennte P2P-Netzwerke bestehen. Der Einsatz von besonders leistungsfähigen Gateway-Rechnern ist nicht notwendig.

Claims (16)

  1. Verfahren zur Datenübertragung zwischen einer ersten Peer-Einrichtung (P1) in einem ersten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P1) und einer Ziel-Peer-Einrichtung (P2') in einem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2), wobei jede Peer-Einrichtung (P1, P1', P2') eine Knoten-Adresse (NID1, NID1', NID2') in ihrem jeweiligen Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P1, P2P2) und eine Netzwerk-Adresse (IP1, IP1', IP2') in einem übergeordneten Kommunikationsnetzwerk (IN) hat, wobei aus dem ersten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P1) eine Suchanfrage (S1) für die Ziel-Peer-Einrichtung (P2') an mindestens eine zweite Peer-Einrichtung (P1') in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) unter Angabe der Netzwerkadresse (IP1) der ersten Peer-Einrichtung (P1) gesendet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Verfahrensschritte durchgeführt werden: a) Senden der Suchanfrage (S1) unter Angabe einer Ziel-Knoten-Adresse (NID2') der Ziel-Peer-Einrichtung (P2') in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2); b) Durchführen einer Suche in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) gemäß einem Suchalgorithmus mit einer verteilten Hash-Tabelle zum Auffinden der Netzwerkadresse (IP2') der Ziel-Peer-Einrichtung (P2'); c) Senden (S2) der Netzwerkadresse (IP2') der Ziel-Peer-Einrichtung (P2') an die erste Peer-Einrichtung (P1) über das übergeordnete Kommunikationsnetzwerk (IN).
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ferner eine Datenverbindung (S3, S4) zwischen der ersten Peer-Einrichtung (P1) und der Ziel-Peer-Einrichtung (P2') über das übergeordnete Kommunikationsnetzwerk (IN) mittels der Netzwerkadressen (IP1, IP2') aufgebaut wird.
  4. Verfahren nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Suchanfrage (T1) an eine weitere zweite Peer-Einrichtung (P3') in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) umgeleitet wird (T2), wobei die Netzwerkadresse (IP3') der weiteren zweiten Peer-Einrichtung (P3') in einer Liste abgespeichert ist.
  5. Verfahren nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Suchanfrage eine Liste von Netzwerkadressen (IP3', IP3') der zweiten Peer-Einrichtungen (P1', P3') an eine passive Peer-Einrichtung (pP1) übertragen wird (M0, M0'), welche der ersten Peer-Einrichtung (P1) zugeordnet ist.
  6. Peer-Einrichtung (P1) für ein erstes Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P1) mit einer Knoten-Adresse (NID1) in dem ersten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P1) und mit einer Netzwerkadresse (IP1) in einem übergeordneten Kommunikationsnetzwerk (IN), wobei die Peer-Einrichtung (P1) eine zugeordnete passive Peer-Einrichtung (pP1) aufweist, welche Peer-to-Peer-Netzwerk unabhängig ist und mindestens eine Netzwerkadresse (IP1') einer Peer-Einrichtung (P1') in einem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) vorhält, und wobei die passive Peer-Einrichtung (pP1) derart eingerichtet ist, dass sie eine Suchanfrage (S1) für eine Ziel-Peer-Einrichtung (P2') in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) unter Angabe der Netzwerkadresse (IP1) der Peer-Einrichtung (P1) an die mindestens eine Peer-Einrichtung (P1') in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) sendet.
  7. Peer-Einrichtung (P1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die passive Peer-Einrichtung (pP1) eine Liste mit einer Auswahl von Netzwerkadressen (IP1') von Peer-Einrichtungen (P1') des zweiten Peer-to-Peer-Netzwerks (P2P2) aufweist.
  8. Peer-Einrichtung (P1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der passiven Peer-Einrichtung (pP1) keine Knoten-Adresse in einem Peer-to-Peer-Netzwerk zugewiesen ist und nicht von anderen Peer-Einrichtungen adressierbar ist.
  9. Peer-Einrichtung (P1) nach wenigstens einem der Ansprüche 6–8, dadurch gekennzeichnet, dass die Peer-Einrichtung (P1) eine abgespeicherte Teil-Hash-Tabelle (PHT) einer verteilten Hash-Tabelle (DHT) des Peer-to-Peer-Netzwerks (P2P1) mit einer Zuordnung von Knoten-Adressen (NIDN) auf Netzwerkadressen (IPN) aufweist.
  10. Peer-Einrichtung (P1) nach wenigstens einem der Ansprüche 6–9, dadurch gekennzeichnet, dass die Peer-Einrichtung (P1) als ablauffähiges Computer-Programm mit einem Stabilitäts-Programm-Modul (SM) zur Stabilisierung des Peer-to-Peer-Netzwerkes (P2P1) gemäß einem Peer-to-Peer-Protokoll, einem Speicher-Programm-Modul (RM) zum Speichern von Daten und mit einem Such-Programm-Modul (LM) zum Erzeugen von Suchanfragen an auf einem Computer implementiert ist, wobei die passive Peer-Einrichtung (pP1) auf das Such-Programm-Modul unter Verwendung der mindestens einen Netzwerkadresse (IP1') der Peer-Einrichtung (P1') in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) zugreift.
  11. Netzwerkanordnung mit einem ersten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P1) mit ersten Peer-Einrichtungen (P1, P2, P3) und mindestens einem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) mit zweiten Peer-Einrichtungen (P1', P2', P3'), wobei mindestens eine der Peer-Einrichtungen (P1) nach wenigstens einem der Ansprüche 6–10 ausgeführt ist.
  12. Netzwerkanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Peer-Einrichtung (P1, P2, P1', P2') eine passive Peer-Einrichtung (pP1, pP2, pP1', pP2') zugeordnet ist.
  13. Netzwerkanordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Suchanfrage (S1, T1) die Angabe einer Ziel-Knoten-Adresse (NID2') der Ziel-Peer-Einrichtungen (P2') in dem zweiten Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) umfasst.
  14. Netzwerkanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 11–13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Peer-Einrichtung (LB1, LB2, LB3) als Load-Balancer vorgesehen ist, welche die Suchanfrage (T1) einer passiven Peer-Einrichtung (pP1) an eine Peer-Einrichtung (P3') in dem jeweiligen Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) weiterleitet.
  15. Netzwerkanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 11–14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Peer-Einrichtung (RV) als Rendezvous-Peer vorgesehen ist, welche auf Anfrage einer passiven Peer-Einrichtung (pP1) mindestes eine Netzwerk-Adresse (IP1') einer Peer-Einrichtung (P1') in dem jeweiligen Ziel-Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) bereitstellt (M0').
  16. Netzwerkanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 11–13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P2) mit einer verteilten Hash-Tabelle und insbesondere mit einem Chord-Al gorithmus oder einem Kademlia-Algorithmus zur Adressauflösung eingerichtet ist.
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