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Die Erfindung betrifft ein Zweimassen-Dämpfungsschwungrad nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, das insbesondere für ein Kraftfahrzeug eingesetzt werden kann. Es umfasst zwei koaxiale Schwungräder als Trägheitsmassen und eine Dämpfungsvorrichtung, die zwischen den beiden Schwungrädern wirkt, um sie rotatorisch miteinander zu verbinden. Diese Dämpfungsvorrichtung umfasst dabei Schraubenfedern, die in Umfangsrichtung in einer ringförmigen Kammer eines ersten der Schwungräder angeordnet und geführt werden und die mit ihren Endwindungen auf Mitteln aufliegen, welche an bzw. auf dem ersten und dem zweiten Schwungrad vorgesehen sind.
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Bei dieser bekannten Dämpfungsvorrichtung werden die Schraubenfedern während des Betriebs durch die Zentrifugalkräfte an die radial äußeren Wände der ringförmigen Kammer geschoben, in der sie montiert und geführt werden, was die Kompression und die Dehnung dieser Federn und somit die Aufnahme der Vibrationen und der Drehstöße, die vom Verbrennungsmotor des Fahrzeugs erzeugt werden, behindert und manchmal verhindert. Obwohl die ringförmige Führungskammer der Federn teilweise mit einem Schmiermittel gefüllt ist, bleiben die Reibungen der Federn an der radial äußeren Wand dieser Kammer relativ groß, und die stoßweise Funktion dieser Federn zeigt sich in der Übertragung von Vibrationen und Lärm auf das Karosseriegehäuse des Fahrzeugs.
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Es wurde bereits vorgeschlagen, die Mittel zur Abstützung der Federn auf dem zweiten Schwungrad zu verwenden, die im Allgemeinen von radialen Laschen einer ringförmigen Scheibe, die mit dem zweiten Schwungrad verbunden ist, gebildet sind, um die Endteile der Federn von der radial äußeren Wand der ringförmigen Kammer derart zu entfernen, dass sich diese Endteile frei komprimieren oder ausdehnen können, ohne an dieser Wand zu reiben, und somit optimal die Vibrationen und die Stöße bei den geringen Motordrehgeschwindigkeiten aufzunehmen. Dazu sind die Umfangsfinger an den Radialrändern der vorgenannten radialen Laschen vorspringend ausgebildet und greifen in die Enden der Federn ein, um sie radial nach innen zu ziehen und von der äußeren Umfangswand der ringförmigen Kammer zu entfernen.
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Nun wurde auch vorgeschlagen, dass diese radialen Laschen derart ausgebildet sind, dass sie von einer Ruheposition ausgehend zuerst den radial äußeren Teil der Endwindung jeder Feder und dann den radial inneren Teil dieser Endfeder angreifen, damit der Anfang der Kompression der Federn mit einer geringeren Steifigkeit erfolgt, die für die Aufnahme der Vibrationen unter einer geringen Last und bei den niedrigen Drehgeschwindigkeiten günstig ist.
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Allerdings führen dieses radiale Halten der Endwindungen der Federn in einer Entfernung zur äußeren Wand der ringförmigen Kammer und der differenzierte Angriff der radial äußeren und inneren Teile der Endwindungen der Federn durch die radialen Laschen des zweiten Schwungrades zu Reibungen der Ränder der radialen Laschen an den Endwindungen der Federn und somit zu einer Gefahr des raschen Verschleißes und Bruchs dieser Endwindungen.
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Aus der
DE 101 33 694 A1 ist ein Zweimassen-Dämpfungsschwungrad mit einem antriebsseitigen Übertragungselement und einem abtriebsseitigen Übertragungselement bekannt, die entgegen einer zwischen diesen vorgesehenen Dämpfungseinrichtung relativ verdrehbar sind, wobei die Dämpfungseinrichtung elastisch verformbare Energiespeicher aufweist, die mittels von den Übertragungselementen getragenen Ansteuerbereichen verformbar sind, wobei zwischen den Ansteuerbereichen und den umfangsmäßigen Enden der Energiespeicher Zwischenelemente vorgesehen sind.
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Aus der
DE 197 51 029 A1 ist ein Zweimassen-Dämpfungsschwungrad mit einer Primärschwungmasse, einer Sekundärschwungmasse und dazwischen angeordneten umfangsmäßig wirksamen Federn bekannt, wobei die Federn hintereinander über Anfügungsteile wirken, welche mit Rollen versehen sind, die über die Innenfläche einer äußeren Einfassung der Primärschwungmasse laufen können.
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Bei Zweimassen-Dämpfungsschwungrädern, bei denen mindestens eine Endwindung einer Schraubenfeder derart angeordnet ist, dass ihr radial innerer Teil bei einer Funktion des Zweimassen-Dämpfungs-Schwungrades zuerst mit den Abstützungsmitteln, die auf einem der Schwungräder vorgesehen sind, in Kontakt kommt, können die Anfänge der Winkelschwingungen zwischen den Schwungrädern mit geringer oder keiner Steifigkeit gedämpft werden, ohne dass es dadurch zu einem Stoß oder einer Konzentration von Spannungen an den radial inneren Teilen der Endwindungen der Federn kommt.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein kostengünstig herzustellendes Zweimassen-Dämpfungsschwungrad der eingangs genannten Art zu schaffen, das die genannten Nachteile des Standes der Technik auf konstruktiv einfache Weise vermeidet und eine verbesserte Aufnahme von Vibrationen und Drehstößen ermöglicht, wobei für die Endwindungen der Schraubenfedern die Gefahr eines übermäßigen Verschleißes oder Bruchs erheblich verringert ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Zweimassen-Dämpfungsschwungrad nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
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Wesentlich bei der erfindungsgemäßen Lösung ist es, dass die Federn in der ringförmigen Kammer durch radial äußere Führungsflächen geführt werden, die sich über die gesamte Länge der Federn in der vorgenannten Ruheposition erstrecken, und deren Umfangsenden sich näher an der Drehachse der Schwungräder befinden, um mindestens die Endwindungen der Federn dieser Drehachse anzunähern. Vorzugsweise können diese Führungsflächen Tonnenbleche sein, die an der radial äußeren Wand der ringförmigen Kammer, in der die Federn angeordnet und geführt werden, befestigt sind.
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Es reicht nun aus, die Enden dieser Bleche leicht nach innen umzulegen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Die Enden dieser Führungsflächen halten die Endwindungen der Federn radial, ohne dass es notwendig wäre, sie an den auf dem zweiten Schwungrad vorgesehenen Abstützungsmittel zu befestigen.
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Auf diese Weise werden die Spannungskonzentrationen, die von den Befestigungen dieser Endwindungen an den radialen Laschen der ringförmigen Scheibe des zweiten Schwungrades erzeugt wurden, und auch die Gefahren eines Verschleißes und Bruchs dieser Endwindungen vermieden.
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Vorzugsweise sind die Schraubenfedern der Dämpfungsvorrichtung geradlinig ausgeführt, wobei sie vor ihrer Montage in der ringförmigen Kammer nicht vorgekrümmt werden. Diese nicht vorgekrümmten Federn sind wesentlich kostengünstiger als gekrümmte Federn und sie haben ferner den Vorteil, dass, wenn sie in der ringförmigen Führungskammer angeordnet werden, ihre Endteile beinahe gerade sind und sich natürlich von den Führungsflächen bzw. von der radial äußeren Wand der ringförmigen Kammer entfernen. Die Windungen dieser Endteile können sich somit frei komprimieren und ausdehnen, ohne an den Führungsflächen oder der Außenwand der ringförmigen Kammer zu reiben, um die Vibrationen und Drehstöße bei den geringen Drehgeschwindigkeiten zu dämpfen.
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Diese nicht vorgekrümmten Federn werden bezüglich einer Drehung um ihre Achse festgestellt und sie besitzen dazu vorzugsweise nicht angeschliffene Enden, die über einen Durchmesser der Feder hinaus entsprechend verlängert sind, um Abschnitte zu bilden, die an den Seitenwänden der ringförmigen Kammer anschlagen und so die Drehung der Federn um ihre Achse verhindern.
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Die auf dem zweiten Schwungrad vorgesehenen Abstützungsmittel umfassen vorzugsweise radiale Laschen, die sich zwischen den benachbarten Enden der aufeinander folgenden Federn erstrecken und deren Radialränder einerseits Umfangsspitzen, die dazu bestimmt sind, in die Enden der Federn einzugreifen, sowie andererseits kreisbogenförmige Kerben an der Basis dieser Spitzen umfassen, um die radial inneren bzw. äußeren Teile der Endwindungen der Federn aufzunehmen.
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In Ruheposition ist der radial innere Teil der Endwindung jeder Feder in einer radial inneren Kerbe eines radialen Lasche im Eingriff, während der radial äußere Teil dieser Windung in Umfangsrichtung von der anderen Kerbe entfernt ist.
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Die Endwindung jeder Feder wird radial in der Ruheposition von den Enden der Führungsflächen, die in der ringförmigen Kammer gebildet sind, gehalten, so dass der Anfang der Kompression jeder Endwindung bei einer relativen Schwingung der Schwungräder einfach durch Schub auf den radial inneren Teil der Endwindung in der Achse der Feder mit einer geringen Steifigkeit und ohne Reibung auf dieser Endwindung erfolgt.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung sind Schalen zwischen mindestens gewissen Enden der Federn und den auf den Schwungrädern vorgesehenen Abstützungsmitteln angeordnet, wobei die Schalen einen ringförmigen Rand umfassen, auf dem sich mindestens der radial innere Teil einer Endwindung einer entsprechenden Feder abstützt.
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In der Ruheposition wird der radial äußere Teil der Endwindung der Feder an einen entsprechenden Teil des ringförmigen Randes der schale angelegt, und dieser Teil des ringförmigen Randes ist in Umfangsrichtung von dem am zweiten Schwungrad vorgesehenen Abstützungsmitteln entfernt.
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Bei einer Variante ist der radial äußere Teil der Endwindung der Feder in der Ruheposition in Umfangsrichtung von dem entsprechenden Teil des ringförmigen Randes der Schale entfernt, wobei dieser ringförmige Rand mit seinen radial inneren und äußeren Teilen an ein am zweiten Schwungrad vorgesehenes Abstützungsmittel angelegt wird.
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Eine Schale vorgenannten Typs kann an jedem Ende einer Feder vorgesehen sein. Um die Anzahl von Teilen zu verringern, kann vorgesehen sein, dass eine Endwindung jeder Feder direkt mit ihrem radial inneren Teil an die auf den Schwungrädern vorgesehenen Abstützungsmittel in Ruheposition angelegt ist, wobei ihr radial äußerer Teil in Umfangsrichtung von diesen Abstützungsmitteln entfernt ist, und dass die andere Endwindung der Feder an diese Abstützungsmittel mit Hilfe einer Schale an ihrem radial inneren Ende angelegt ist, während ihr radial äußeres Ende in Umfangsrichtung von den Abstützungsmitteln entfernt ist.
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Es kann auch vorgesehen werden, dass jede Schale eine zylindrische Nase umfasst, die sich in Umfangsrichtung gegenüber den auf den Schwungrädern vorgesehenen Abstützungsmitteln erstreckt, um ein Ende einer inneren Feder mit kleinem Durchmesser, die sich im Inneren einer vorgenannten Feder oder äußeren Feder befindet, zu zentrieren und befestigen.
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Insbesondere ist es möglich, dass in der Ruheposition sich die innere Feder auf nur einem Teil der Länge der äußeren Feder erstreckt. In diesem Fall erfolgt die Aufnahme der Winkelschwingungen zwischen den Schwungrädern mit unterschiedlicher Steifigkeit, zuerst nur mit der Steifigkeit der Außenfedern, dann mit der Summe der Steifigkeiten der Außen- und Innenfedern.
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Die inneren Federn sind im Allgemeinen vor der Montage vorgekrümmt, um sich ohne Reibung im Inneren der äußeren Federn erstrecken zu können, die in der ringförmigen Kammer des ersten Schwungrades befestigt sind. Die inneren Federn können geschliffene Enden haben, um ebene Flächen aufzuweisen, die sich immer richtig an die auf den Schwungrädern vorgesehenen Abstützungsmittel anlegen. Ebenso können die inneren Federn aber auch nicht geschliffene Enden mit Endwindungen haben, die schraubenförmig gewickelt sind und die auf den zylindrischen Nasen der vorgenannten Schalen angeordnet und befestigt werden können.
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Vorzugsweise sind in der Ruheposition der Dämpfungsvorrichtung die Endwindungen der Federn mit ihren radial inneren Teilen mit den auf einem der Schwungräder vorgesehenen Abstützungsmitteln in Kontakt oder befinden sich in einem geringen Abstand zu diesen, wobei ihre radial äußeren Teile von diesen Abstützungsmitteln weiter entfernt sind.
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Weitere Details, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zu den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen.
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Darin zeigen:
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1: eine schematische Axialschnittansicht entlang der Linie I-I der 2 von einem erfindungsgemäßen Zweimassen-Dämpfungs-Schwungrad;
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2: eine schematische Querschnittansicht dieses Zweimassen-Dämpfungs-Schwungrades;
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3: eine schematische Ansicht eines Teils der 2 in vergrößertem Maßstab;
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4: eine schematische perspektivische Ansicht einer Schale;
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5: eine schematische Querschnittansicht der Dämpfungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsvariante der Erfindung;
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6: eine schematische Ansicht eines Teils der 5 in vergrößertem Maßstab;
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7: eine Ansicht entsprechend 6 zu einer Ausführungsvariante;
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8: eine schematische Teilschnittansicht einer Ausführungsvariante der Erfindung, und
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9: eine Ansicht entsprechend 8, wobei die Federn der Dämpfungsvorrichtung in komprimierter Position gezeigt sind.
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Das Zweimassen-Dämpfungs-Schwungrad der 1 bis 3 umfasst im Wesentlichen ein primäres Schwungrad 10, das dazu bestimmt ist, durch Schrauben 12 auf dem Ende einer Kurbelwelle 14 eines Verbrennungsmotors befestigt zu werden, ein sekundäres Schwungrad 16, das auf dem primären Schwungrad 10 mit Hilfe eines Lagers 18, das sich radial im Inneren der Schrauben 12 befindet und in diesem Ausführungsbeispiel ein Gleitlager ist, montiert und zentriert ist, sowie eine Dämpfungsvorrichtung 20, die zwischen den beiden Schwungrädern 10 und 16 montiert ist und diese drehend für die Übertragung eines Moments zwischen den Schwungrädern unter Aufnahme und Dämpfung der Vibrationen und Drehstöße, die vom Verbrennungsmotor erzeugt und von der Kurbelwelle 14 übertragen werden, verbindet.
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Das primäre Schwungrad 10 umfasst in diesem Ausführungsbeispiel ein ringförmiges Buckelblech 22, das an seiner äußeren Peripherie einen Starterzahnkranz 24 trägt, und ein dünnes ringförmiges Blech 26, das am ringförmigen Blech 22 auf der Seite der Kurbelwelle durch die Schrauben 12 und durch extrudierte Nieten befestigt ist und einen äußeren Umfangsrand 28 umfasst, der mit Ausstülpungen, die dazu bestimmt sind, von einem Fühler erfasst zu werden, ausgebildet ist.
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Das ringförmige Blech 22 des primären Schwungrades 10 umfasst einen äußeren Umfangsrand 30 von zylindrischer Form, der zum sekundären Schwungrad 16 gerichtet ist und eine ringförmige Kammer zur Lagerung und Führung der Federn der Dämpfungsvorrichtung 20 begrenzt, wobei diese ringförmige Kammer axial auf der Seite des sekundären Schwungrades 16 durch einen ringförmigen Deckel 32 geschlossen ist, der auf dem Umfangsrand 30 des ringförmigen Blechs 22 befestigt ist und sich radial nach innen erstreckt.
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Die Dämpfungsvorrichtung 20 umfasst Schraubenfedern 34 und 36, die sich umfangsmäßig in der vorgenannten ringförmigen Kammer erstrecken und in dieser ringförmigen Kammer durch Rinnen 38 geführt werden, die von gewölbten Blechen gebildet sind, auf denen sich die radial äußeren Teile der Federn 34 abstützen, und die in der ringförmigen Kammer am Umfangsrand 30 des ringförmigen Blechs 22 des ersten Schwungrades 10 befestigt sind.
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Die Federn 34 sind äußere Federn mit einem großen Durchmesser, die sich über ungefähr 180° erstrecken, und in denen die Federn 36 mit kleinerem Durchmesser montiert sind, die eine geringere Länge als jene der äußeren Federn 34 haben, und die sich beispielsweise über ungefähr 120° erstrecken, wenn sich die äußeren Federn 34 auf 180° erstrecken (2).
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Die äußeren Federn 34 der Dämpfungsvorrichtung stützen sich an ihren Enden einerseits auf Ausstülpungen 40 und 42 der Seitenwände der ringförmigen Kammer, d. h. des ringförmigen Blechs 22 und des ringförmigen Deckels 32, und andererseits auf radialen Laschen 44 einer ringförmigen Scheibe 46 ab, die am sekundären Schwungrad 16 durch Nieten 48 befestigt ist. Die radialen Laschen 44 erstrecken sich zwischen den Enden der Federn 34 der Dämpfungsvorrichtung und diametral zu diesen Enden.
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Die Köpfe der Nieten 48 dienen auch zum Drehantrieb einer Reibungsscheibe 50, die zwischen einer Anpressscheibe 52, die axial durch eine elastische Scheibe 54 belastet wird, und einer ringförmigen Platte 56, die auf dem ringförmigen Blech 22 des ersten Schwungrades 10 durch die Schrauben 12 und extrudierte Nieten 58 befestigt ist, festgeklemmt ist. So wird die Energie der Winkelschwingungen zwischen den beiden Schwungrädern durch die Reibungen der Scheibe 50, die zwischen der Anpressscheibe 52 und der ringförmigen Platte 56 festgeklemmt ist, verteilt.
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Schalen 60 sind zwischen den Enden der äußeren Federn 34 und ihren Abstützungsmitteln auf den Schwungrädern vorgesehen, wobei diese Schalen 60 an einem Ende auf der Seite der auf den Schwungrädern vorgesehenen Abstützungsmitteln einen ringförmigen Umfangsrand 62 umfassen, der eine Stützfläche der letzten Windung 64 einer äußeren Feder 34 bildet (3). Jede Schale 60 wird in der Ruheposition der Dämpfungsvorrichtung radial durch Abstützung auf dem radial inneren Rand eines Vorsprungs 66 eines Radialrandes einer Lasche 44 der ringförmigen Scheibe 46 gehalten, wobei sich dieser Vorsprung 66 umfangsmäßig in Richtung der Längsachse der entsprechenden Feder 34 erstreckt, deren Endwindung 64 in ihrem radial äußeren Teil radial vom Ende 68 der entsprechenden Rinne 38 gehalten wird. Dieses Ende 68 befindet sich etwas näher an der Drehachse der Schwungräder als die übrigen Bereiche der Rinne 38, so dass einige Endwindungen der äußeren Feder 34 radial von der Rinne 38 in der Ruheposition der Dämpfungsvorrichtung entfernt sind und sich frei komprimieren und ausdehnen können, ohne bei kleinen Winkelausschlägen zwischen den Schwungrädern an dieser Rinne zu reiben.
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In 3 ist gut zu sehen, wie der radial äußere Teil der Endwindung 64 jeder äußeren Feder 34 radial zwischen dem Ende 68 einer Rinne 38 und dem entsprechenden Teil einer Schale 60 gehalten wird, die selbst radial durch den radial inneren Umfangsrand 70 des Vorsprungs 66 der radialen Lasche 44 positioniert ist, wobei der radial innere Teil 72 der Endwindung 64 der Feder 34 radial von dem entsprechenden Teil der Schale 60 entfernt ist, und wobei er umfangsmäßig in Richtung der Längsachse der Feder an den ringförmigen Rand 62 der Schale 60 angelegt ist.
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Die Schale 60 umfasst eine zylindrische Nase 74, die sich auf der den radialen Laschen 44 gegenüber liegenden Seite erstreckt und in die beiden Endwindungen 76 der inneren Feder 36 eingreift, um dieses Ende zu positionieren und axial zu halten, beispielsweise mit Hilfe einer Ausstülpung oder einer ringförmigen Rippe 78, die vor- oder rückspringend auf der zylindrischen Nase 74 der Schale 60 ausgebildet ist.
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Die beiden letzten Windungen 76 der inneren Feder 36 sind um sich selbst festgeklemmt und weisen einen geringeren Durchmesser als die anderen Windungen der Feder 36 auf. So kann das andere Ende der inneren Feder 36 frei eingreifen, ohne an der zylindrischen Nase 74 einer Schale 60 zu reiben, wenn die Federn der Dämpfungsvorrichtung maximal komprimiert sind.
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Überdies ist der radial äußere Teil des ringförmigen Randes 62 jeder Schale 60, der sich in unmittelbarer Nähe des radial äußeren Teils der Endwindung 64 jeder Feder 34 befindet, in Umfangsrichtung von einem entsprechenden radialen Rand 80 einer radialen Lasche 44 um einen geringen Winkelabstand d entfernt, der beispielsweise zwischen einem und einigen Grad liegt und es ermöglicht, mit der Kompression der äußeren Federn 34 durch einen Axialschub nur auf den radial inneren Teil 72 der Endwindungen 64 dieser Federn zu beginnen. Wenn der Winkelausschlag zwischen den Schwungrädern größer als der Winkelabstand d ist, erfolgt die Kompression der Feder 34 durch Schub auf die radial inneren und radial äußeren Teile der Endwindungen 64 dieser Federn und somit mit einer stärkeren Steifigkeit.
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In der in den 2 und 3 dargestellten Ruheposition sind die radial äußeren Bereiche der Ränder 62 der Schalen, die von den Rändern 80 der radialen Laschen 44 des zweiten Schwungrades entfernt sind, an die Abstützungsmittel 40 und 42 des ersten Schwungrades angelegt. Bei einer Schwingung zwischen den Schwungrädern wird ein Ende jeder Feder 34, das an eine Schale 60 angelegt ist, durch eine radiale Lasche 44 des zweiten Schwungrades verschoben, und das andere Ende der Feder 34 wird mit Hilfe einer Schale 60 an die Abstützungsmittel 40, 42 des ersten Schwungrades angelegt.
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Wenn in Ruheposition der radial innere Teil des Randes 62 jeder Schale 60 an einem Abstützungsmittel des ersten Schwungrades anschlägt und leicht vom Rand der radialen Lasche 44 um einen geringeren Abstand als der vorgenannte Abstand d entfernt ist, erfolgt der Anfang einer Schwingung zwischen den Schwungrädern ohne Kompression der Endwindung der Feder 34.
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In dem Beispiel der 3 kann die letzte Windung jeder Feder 34 eine tote Windung sein, deren radial inneren und äußeren Teile sich im Wesentlichen in einer selben Ebene senkrecht auf die Achse des Endes der Feder befinden.
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Als Variante kann die letzte Windung 64 jeder Feder 34 schraubenförmig um die Achse der Feder gewickelt sein, und das Ende des Drahtes der Feder schlägt nun an der Axialfläche 82 an (4), die den ringförmigen Rand 62 zur Abstützung der letzten Windung beendet, wobei dieser ringförmige Rand selbst schraubenförmig um die Achse der Schale 60 gewickelt ist, um dem Schraubwinkel der Endwindung der Feder zu folgen. Dies ermöglicht es, die Feder 34 gegen Drehung um ihre Achse festzustellen, wobei jedes ihrer Enden an einem Axialanschlag 82 einer Schale zu Abstützung gelangt. Als Variante und wie in 1 dargestellt, kann sich jedes Ende einer Feder 34 über einen Durchmesser der Feder hinaus verlängern und einen Abschnitt bilden, der an der einen oder der anderen der Seitenwände der ringförmigen Kammer anschlägt, um die Drehung der Feder 34 um ihre Achse zu verhindern.
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Bei der Ausführungsvariante der 5 und 6 haben die äußeren Federn 34 und die inneren Federn 36 dieselbe Länge, und die inneren Federn 36 haben geschliffene Enden, deren ebenen Flächen sich auf entsprechende ebene Flächen von Schalen 84 stützen, die in Vorsprüngen 66 der radialen Laschen 44, die mit dem zweiten Schwungrad verbunden sind, im Eingriff stehen.
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Bei dieser Ausführungsvariante ist jeder ringförmige Endrand 86 jeder Schale, auf den sich die letzte Windung 64 der äußeren Feder 34 stützt, in seinen radial inneren und äußeren Teilen an einen Radialrand einer Lasche 44 angelegt, wobei der radial äußere Teil dieses Randes 86 umfangsmäßig von dem radial äußeren Teil der Endwindung 64 entfernt ist, deren radial innerer Teil 72 auf dem ringförmigen Rand 86 abgestützt ist, wie 6 zeigt. Der Winkelabstand d zwischen dem radial äußeren Teil der Endwindung 64 und dem radial äußeren Teil des ringförmigen Randes 86 der Schale 84 ermöglicht es, mit der Kompression der äußeren Federn 34 zu beginnen, wobei durch Axialschub auf den radial inneren Teil 72 einer Endwindung 64 jeder Feder bis zur Nachstellung des Winkelabstandes d eingewirkt wird.
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Wie bei der vorhergehenden Ausführungsart sind die Enden der Führungsrinnen 38 der äußeren Federn leicht nach innen umgelegt und halten die Endwindungen 64 der Federn 34 radial nach innen. In 6 ist auch zu sehen, dass der radial innere Teil jeder Schale 84 auf dem radial inneren Rand eines Vorsprungs 66 einer radialen Lasche 44 aufliegt.
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Bei der Ausführungsvariante der 7 sind die Enden der äußeren Federn 34 geschliffen und bilden eine ebene Stützfläche, die auf die Achse des Endes der Feder senkrecht steht. Dieses flache Ende liegt auf einem ringförmigen Umfangsrand 90 einer Schale 92 auf, die auf einem Vorsprung 66 einer radialen Lasche 44 angeordnet ist, wobei der ringförmige Rand 90 nicht mehr schraubenförmig um die Achse der Schale und der Feder gewickelt ist, sondern sich in einer Ebene senkrecht auf diese Achse befindet, wobei das geschliffene Ende der Feder 34 an diesen ringförmigen Rand 90 auf seiner gesamten Länge angelegt ist. Der radial äußere Teil dieses ringförmigen Randes 90 ist in Umfangsrichtung vom entsprechenden radialen Rand der radialen Lasche 44 um einen Winkelabstand d entfernt, der zwischen einem und einigen Grad beträgt, wie auch in den vorhergehenden Beispielen. Der radial innere Teil der Schale 92 stützt sich nicht auf seiner gesamten Länge auf den inneren Umfangsrand des Vorsprungs 66, sondern entfernt sich von diesem radial nach innen, was es der Schale 92 ermöglicht, in Bezug auf diesen Vorsprung 66 zu Beginn der Kornpression der Feder 34 zu schwenken und den vorgenannten Winkelabstand d aufzuheben, wobei der radial äußere Teil des ringförmigen Randes 90 der Schale schließlich an den radialen Rand 80 der radialen Lasche 44 angelegt wird.
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Der Beginn der Kompression der Federn 34 erfolgt somit nur durch ein Schieben einer Endwindung der Federn 34 in Umfangsrichtung auf dem radial inneren Teil 72 bis zur Nachstellung des Winkelabstandes d. Wie bei den vorhergehenden Ausführungsarten sind die radial inneren Teile 72 der Endwindungen der Federn 34 radial von dem zylindrischen Teil der Schale entfernt, wobei die Endwindungen der Federn 34 radial von den nach innen umgelegten Enden 68 der Rinnen 38 gehalten werden.
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Die Ausführungsvariante der 8 und 9 entspricht im Wesentlichen den Ausführungsarten der 1 bis 3 und unterscheidet sich von diesen dadurch, dass die Federn 34 an die auf den Schwungrädern vorgesehenen Abstützungsmittel direkt an einem ihrer Enden und über eine Schale 60 an ihrem anderen Ende angelegt werden. Jede Schale 60 steht auf einem Umfangsvorsprung 66 einer radialen Lasche 44 im Eingriff und wird radial von diesem Vorsprung 66 gehalten.
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Wie bei der vorhergehenden Ausführungsart umfasst die Schale 60 Mittel zur Befestigung und zum Halten des Endes der inneren Feder 36, deren Länge in Ruhestellung geringer als jene der äußeren Feder 34 ist, in der sie sich befindet.
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Jede äußere Feder 34 ist eine im ursprünglichen Zustand nicht vorgekrümmte Feder, so dass sie sich, wenn sie in der ringförmigen Kammer des ersten Schwungrades montiert ist, auf eine Führungsrinne 38 in ihrem mittleren Teil stützt, während ihre Endteile beinahe geradlinig und somit radial von der Führungsrinne 38 entfernt sind. Die Enden 68 der Rinnen sind leicht nach innen umgelegt, wie bereits beschrieben, und halten radial die Endwindungen der Federn 34.
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Das Ende jeder Feder 34, das dem an die Schale 60 angelegten Ende gegenüberliegt, steht auf einem Vorsprung 94 der entsprechenden radialen Lasche im Eingriff, wobei dieser Vorsprung an seiner Basis zwei Kerben 96 umfasst, die kreisbogenförmig radial innen bzw. außen gekrümmt sind und Abstützungen für die radial inneren bzw. äußeren Teile der Endwindung der Feder 34 bilden.
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In Ruheposition der Dämpfungsvorrichtung ist der radial äußere Teil der Endwindung 64 der Feder 34 in Umfangsrichtung von der radial äußeren Kerbe 96 der radialen Lasche 44 entfernt, und am anderen Ende der Feder ist der radial äußere Teil der letzten Windung 64 der Feder ebenfalls in Umfangsrichtung von dem ringförmigen Rand der Schale 60 entfernt.
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Der Beginn der Kompression der Federn 34 bei einer Winkelschwingung zwischen den Schwungrädern erfolgt somit nur durch Schieben einer Endwindung 64 der Federn 34 auf dem radial inneren Teil, wie bei den vorhergehenden Ausführungsarten.
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Für den maximalen Winkelausschlag zwischen den Schwungrädern, der größer ist als 60° beiderseits einer Mittelposition, wie in 9 dargestellt, werden die Federn 34 und 36 maximal komprimiert und auf ihrer gesamten Länge an die Führungsrinnen 38 angelegt.