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DE102006020083A1 - Spritzgießmaschine für Reinraumtechnik - Google Patents

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Publication number
DE102006020083A1
DE102006020083A1 DE200610020083 DE102006020083A DE102006020083A1 DE 102006020083 A1 DE102006020083 A1 DE 102006020083A1 DE 200610020083 DE200610020083 DE 200610020083 DE 102006020083 A DE102006020083 A DE 102006020083A DE 102006020083 A1 DE102006020083 A1 DE 102006020083A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
room
injection molding
clean
molding machine
clean room
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE200610020083
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Gornik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adcuram Maschinenbau Holding GmbH
Original Assignee
Adcuram Maschinenbau Holding GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adcuram Maschinenbau Holding GmbH filed Critical Adcuram Maschinenbau Holding GmbH
Priority to DE200610020083 priority Critical patent/DE102006020083A1/de
Publication of DE102006020083A1 publication Critical patent/DE102006020083A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/1701Component parts, details or accessories; Auxiliary operations using a particular environment during moulding, e.g. moisture-free or dust-free

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spritzgießmaschine, umfassend mindestens einen Plastifizier- und Einspritzbereich (1), einen Werkzeugbereich (2) und einen Verfahr- und Zylinderbereich (3). Erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, dass der Werkzeugbereich (2) mit einem zusätzlichen Raum (4) umgeben ist, der reinraumfähig ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Spritzgießmaschine umfassend mindestens einen Plastifizier- und Einspritzbereich, einen Werkzeugbereich und einen Verfahr- und Zylinderbereich.
  • Der Betrieb einer Spritzgießmaschine im Reinraum führt zu Verunreinigungen aufgrund von Ölnebel bzw. Abrieb von Zahnriemen. Die Antriebe sowie der Hydrauliköltank stellen eine Wärmequelle dar, die eine entsprechend groß ausgelegte Klimaanlage erfordert. Bei jedem Werkzeugwechsel im Reinraum kommt es aufgrund der Arbeiten zu Verunreinigungen, die nachträgliches Reinigen sowie intensive Spülung des Reinraumes erfordern.
  • Es ist daher angestrebt, die Aufenthaltszeit von Personen im Reinraum möglichst kurz zu halten, weil der Mensch eine große Verunreinigungsquelle in einem Reinraum darstellt.
  • Die Anschaffungs- und Betriebskosten pro m2 Reinraum sind sehr hoch, es ist daher das Bestreben, vorteilhaft die Aufenthaltszeit im Reinraum so gering wie möglich zu halten.
  • Ein erster Ansatz ist es, durch Aus- und Einschieben der Maschine bzw. auch nur von Teilen der Maschine, wie beispielsweise der Schließeinheit, die Hauptzeit aus dem Reinraum zu verlagern, es wird aber trotzdem für das Werkzeugrüsten kostbare Reinraumfläche benötigt. Während des Aus- und Einschiebens ist der Reinraum offen und somit einer Verunreinigung ausgesetzt. Vor dem Wiedereinschieben der Schließeinheit muss diese intensiv geputzt werden. Bei dieser Lösung des Aus- und Einschiebens der Schließeinheit muss der Auswerferantrieb partikelminimiert und dementsprechend aufwändig ausgeführt werden (bspw. gekapselter E-Motor mit Zahnriemen).
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Lösung für eine Spritzgießmaschine anzubieten, die es ermöglicht, nicht die gesamte Maschine im Reinraum zu betreiben, aber trotzdem die Produktion unter Reinraumbedingungen zu ermöglichen.
  • Die Lösung der Aufgabe ist in Verbindung mit dem Oberbegriff des Anspruches 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugbereich mit einem zusätzlichen Raum umgeben ist, der reinraumfähig ist.
  • Fortbildungsgemäß ist vorgesehen, dass der zusätzliche Raum eine Schleuse aufweist. Der Werkzeugraum der Maschine wird also durch eine Schleuse getrennt. Im Betrieb ist der Werkzeugraum Teil des Reinraumes. Dadurch gibt es keine Wärmequellen wie Zylinder oder Öltank im Reinraum. Es ist somit vorgesehen, dass die Schleuse am Reinraum anschließt.
  • Weiterbildungsgemäß ist eine Weiche angeordnet, die das Ausleiten der Produktionsteile in oder außerhalb des Reinraumes ermöglicht.
  • Für Wartungs- oder Rüstarbeiten kann die Spritzgießmaschine auf Schienen verschoben werden. Die Maschine ist zum Werkzeugwechsel auf Schienen verschiebbar. Vor dem Wegschieben der Maschine wird die Schleuse zum Reinraum geschlossen, danach erfolgt der Werkzeugwechsel bei ausgeschobener Maschine. Die Maschine wird danach zurückgeschoben und am Reinraum angedockt. Vor dem Öffnen der Schleuse wird der Bereich über der Schließeinheit gespült.
  • In der Einstellphase der Maschine wird eine unter der Maschine befindliche Weiche umgelegt, und dadurch rutschen die Teile an der Maschinenvorderseite heraus. Die Anfahrteile können vom Maschineneinrichter außerhalb des Reinraumes auf Qualität kontrolliert werden. Wenn ein stabiler Prozess erreicht ist, wird die Weiche zurückgestellt und die Teile in Richtung Reinraum abgeführt. Die Maschine beansprucht so keine kostbare Reinraumfläche.
  • Dies hat weiterhin den Vorteil, dass das Bedienpersonal der Maschine stets außerhalb des Reinraumes ist.
  • Produzieren mehrere Maschinen in einen Reinraum, so können diese nebeneinander oder im Vier-, Fünf- oder Sechseck usw. angeordnet werden.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben.
  • Die Figur zeigt eine Spritzgießmaschine mit einem Plastifizier- und Einspritzbereich 1, einem Werkzeugbereich 2 und einem Verfahr- und Zylinderbereich 3. Die jeweiligen Bereiche sind durch gestrichelte Linien verdeutlicht.
  • Um den Werkzeugbereich 2 ist ein zusätzlicher Raum 4 angeordnet, der über eine Schleuse 5 mit einem Reinraum 6 verbunden werden kann. Das Öffnen und Schließen der Schleuse 5 wird durch den Doppelpfeil symbolisiert. In der Figur ist dieser Raum 4 durch eine dicke Linie dargestellt. Im Anschlussbereich zum Reinraum 6 sind flexible Bereiche angeordnet, was beispielsweise durch Faltenbälge o. ä. realisierbar ist.
  • Unter dem Werkzeugbereich 2 ist eine nicht zu sehende Weiche angeordnet, über die die Produktionsteile einerseits in den Reinraum 6 und andererseits in einen Bereich außerhalb des Reinraumes 6, beispielsweise auf die andere Seite der Spritzgießmaschine geleitet werden können.
  • Die gesamte Spritzgießmaschine ist auf Schienen 7 angeordnet, mit deren Hilfe diese verschoben werden kann, um erforderliche Arbeiten einfacher oder überhaupt verrichten zu können.
  • 1
    Plastifizier- und Einspritzbereich
    2
    Werkzeugbereich
    3
    Verfahr- und Zylinderbereich
    4
    zusätzlicher Raum
    5
    Schleuse
    6
    Reinraum
    7
    Schiene

Claims (5)

  1. Spritzgießmaschine umfassend mindestens einen Plastifizier- und Einspritzbereich (1), einen Werkzeugbereich (2) und einen Verfahr- und Zylinderbereich (3), dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugbereich (2) mit einem zusätzlichen Raum (4) umgeben ist, der reinraumfähig ist.
  2. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Raum (4) eine Schleuse (5) aufweist.
  3. Spritzgießmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuse (5) an einen Reinraum (6) anschließt.
  4. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Weiche angeordnet ist, die das Ausleiten der Produktionsteile in oder außerhalb des Reinraumes (6) ermöglicht.
  5. Spritzgießmaschine nach mindesten einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzgießmaschine auf Schienen (7) verschiebbar ist.
DE200610020083 2006-04-29 2006-04-29 Spritzgießmaschine für Reinraumtechnik Ceased DE102006020083A1 (de)

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