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DE102006029241A1 - Vorrichtung zum Erzeugen von Schwingungen - Google Patents

Vorrichtung zum Erzeugen von Schwingungen Download PDF

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DE102006029241A1
DE102006029241A1 DE200610029241 DE102006029241A DE102006029241A1 DE 102006029241 A1 DE102006029241 A1 DE 102006029241A1 DE 200610029241 DE200610029241 DE 200610029241 DE 102006029241 A DE102006029241 A DE 102006029241A DE 102006029241 A1 DE102006029241 A1 DE 102006029241A1
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DE
Germany
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rollers
frame
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pairs
housing
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Withdrawn
Application number
DE200610029241
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English (en)
Inventor
Erich Kollmar
Thomas Philippin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bellmer Maschinenfabrik G GmbH
Gebr Bellmer Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Bellmer Maschinenfabrik G GmbH
Gebr Bellmer Maschinenfabrik GmbH
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Publication date
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Priority to EP07728455A priority patent/EP2035155A1/de
Priority to PCT/EP2007/053999 priority patent/WO2008000535A1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
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    • D21F1/18Shaking apparatus for wire-cloths and associated parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/10Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy
    • B06B1/16Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy operating with systems involving rotary unbalanced masses
    • B06B1/161Adjustable systems, i.e. where amplitude or direction of frequency of vibration can be varied
    • B06B1/166Where the phase-angle of masses mounted on counter-rotating shafts can be varied, e.g. variation of the vibration phase
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen von Schwingungen mit wenigstens zwei rotierbaren Walzenpaaren, wenigstens einem Rahmen und einem Gehäuse, wobei die Walzen bzw. die Walzenpaare in Bezug auf ihre Rotationsachsen im Wesentlichen zueinander parallel angeordnet sind und jedes Walzenpaar wenigstens einen Antrieb aufweist. Wenigstens eine Walze jedes Walzenpaars weist wenigstens ein Unwuchtelement auf und die Walzen sind in dem wenigstens längsverschieblichen Rahmen drehbeweglich gelagert, wobei der Rahmen wenigstens eine Abnahmevorrichtung zum Antrieb insbesondere eines Bauteils oder einer Baugruppe in einer Papiermaschine aufweist. Der Rahmen ist innerhalb des Gehäuses angeordnet und die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe für die Walzen im Wesentlichen ortsfest mit dem Gehäuse der Vorrichtung verbunden sind und das Drehmoment mittels einer radialverschieblichen Drehmomentenkupplung auf die mit dem längsverschieblichen Rahmen drehbeweglich verbundenen Walzen übertragen wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Erzeugung von Schwingungen, insbesondere für den Antrieb von Walzen in der Papierindustrie.
  • Vorrichtungen zum Erzeugen von Schwingungen sind im Stand der Technik bekannt. So kennt der Stand der Technik Vorrichtungen, bei welchen die Schwingungserregung eines Gestells dadurch bereitgestellt wird, dass in dem Gestell ein Unwuchtkörper gelagert ist und zum Umlauf angetrieben wird. Über Lager, die den Unwuchtkörper mit dem Gestell verbinden, werden die beim Umlauf auf den Unwuchtkörper wirkenden Fliehkräfte auf das Gestell übertragen, so dass dieses gleich- oder gegenphasig mitschwingt.
  • Um insbesondere die Schwingung im Wesentlichen in einer vorgegebenen Richtung bereitzustellen, ordnet man in einer zu dieser Richtung parallel verlaufenden Ebene wenigstens zwei gegenüberliegende, im Wesentlichen gleich große Unwuchtkörper an und treibt beispielsweise die beiden Unwuchtkörper gegenläufig bzw. gleichphasig an, indem man sie über entsprechende Zahnräder verbindet. Die senkrecht zu der genannten Ebene auftretenden Fliehkräfte kompensieren sich aufgrund dieser Anordnung gegenseitig, während die in der gewünschten Richtung wirkenden Fliehkräfte einander überlagern. Bei einer solchen Anordnung der Unwuchtkörper werden die jeweils beidseits der richtungsbestimmenden Ebene angeordneten Unwuchtkörper als „Gruppe" bezeichnet.
  • Kombiniert man innerhalb einer Vorrichtung mehrere solcher Gruppen von Unwuchtkörpern, so erhält man einen Schwingungsgenerator, wie er beispielsweise auch im Bereich der Bauindustrie für das Einrammen oder Ziehen von Spundbohlen oder dergleichen im Boden verwendet wird.
  • Darüber hinaus sind im Stand der Technik Vorrichtungen bekannt, die es ermöglichen, die resultierende Beschleunigung des die Unwuchtkörper aufnehmenden Gestells variabel auszugestalten, wobei hierzu die Größe des wirksamen Unwuchtmomentes veränderbar ist. Für diesen Zweck unterteilt man beispielsweise die Unwuchtkörper in zwei oder mehr gleich- oder gegensinnig umlaufende Teil-Unwuchtkörper. Diese beiden Teil-Unwuchtkörper laufen typischerweise mit veränderbarer Phasendifferenz zueinander um, wobei sich bei gegenphasigem Umlauf mit einer Phasendifferenz von 180° die resultierenden Fliehkräfte der Teil-Unwuchtkörper gegenseitig aufheben und somit an dem Gestell selbst keine Schwingung erzeugen. Laufen sie hingegen gleichphasig um, so addieren sich die auf das Gestell wirkenden Fliehkräfte, so dass das beweglich gelagerte Gestell eine entsprechende Schwingung entlang einer vorgegebenen Richtung ausführt. Durch Verdrehen der Relativstellung der beiden Teil-Unwuchtkörper zueinander kann die Phasendifferenz zwischen den beiden Teil-Unwuchtkörpern verändert werden. Dies kann gemäß dem Stand der Technik sowohl durch manuelle Veränderung der Relativstellung zwischen den Teil-Unwuchtkörpern, als auch durch eine entsprechende automatisierte Vorrichtung während des Betriebs erfolgen.
  • Im Stand der Technik wird hierzu eine Stellvorrichtung offenbart, mit welcher über ein entsprechendes Getriebe die Phasendifferenz zwischen den Teil-Unwuchten veränderbar ist, um hiermit die resultierende Schwingung der Vorrichtung zu verändern.
  • Im Stand der Technik ist es jedoch nachteilig, dass insbesondere der Einsatz von zusätzlichen Verstelleinrichtungen notwendig ist, wodurch neben den höheren Kosten bei der Herstellung, auch die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der entsprechend ausgestalteten Vorrichtungen durch diese zusätzlichen Bauteile nachteilig beeinflusst wird. Ferner sind zusätzliche Antriebe notwendig, deren Steuerung und Wartung einen zusätzlichen Aufwand erfordern. Schließlich wird auch durch die zusätzlichen Komponenten der umbaute Raum für die Bereitstellung einer entsprechenden Vorrichtung größer, wobei insbesondere beim Einsatz in der Papierindustrie und vor allem auch beim Nachrüsten an einer bereits existierenden Papiermaschine besonders kleine Ausführungsformen den Vorteil eines flexibleren Einsatzmöglichkeit bieten.
  • Darüber hinaus erscheint es im Stand der Technik als nachteilig, dass die für den Antrieb der Teil-Unwuchtelemente notwendigen Motoren unmittelbar auf dem schwingenden Gestell angeordnet sind, wodurch die Motoren bzw. die zum Betrieb notwendigen Versorgungsverbindungen einer entsprechend hohen mechanischen Belastung ausgesetzt sind.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die im Stand der Technik bekannten Nachteile wenigstens teilweise zu reduzieren und insbesondere eine kompakte Vorrichtung zum Erzeugen von Schwingungen bereitzustellen, die, insbesondere bei den aggressiven Umgebungsbedingungen, wie sie bei der Papierherstellung insbesondere im Blattbildungsbereich auftreten, zuverlässig und einfach zu warten ist.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1. Auch das Verfahren gemäß Anspruch 11 löst die vorgenannte Aufgabe, wobei bevorzugte Ausgestaltungsformen der Vorrichtung und des Verfahrens Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche sind.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung weist die Vorrichtung zum Erzeugen von Schwingungen wenigstens zwei rotierbare Walzenpaare auf, die wenigstens in einem Rahmen angeordnet und in einem Gehäuse aufgenommen sind. Die Walzen bzw. Walzenpaare sind in Bezug auf ihre Rotationsachsen im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet, wobei jedes Walzenpaar wenigstens einen Antrieb aufweist und wenigstens eine Walze jedes Walzenpaares ein Unwuchtelement umfasst. Die Walzen sind vorzugsweise in dem Rahmen drehbeweglich gelagert, wobei der Rahmen wenigstens in eine Richtung längsverschieblich gelagert ist und eine Abnahmevorrichtung aufweist, mit welcher beispielsweise wenigstens eine extern zur Vorrichtung angeordnete Walze antreibbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe für die Walzen bzw. Walzenpaare im Wesentlichen ortsfest mit dem Gehäuse der Vorrichtung verbunden sind und das Drehmoment des Antriebes mittels einer radialverschieblichen Drehmomentkupplung auf die, mit dem Rahmen drehbeweglich verbundenen Walzen übertragen wird.
  • Als Walzen bzw. Walzenpaare für die Erzeugung einer Schwingung werden gemäß der vorliegenden Erfindung im Wesentlichen hohlzylindrische Walzen oder dergleichen verstanden, die um eine Rotationsachse drehbeweglich angeordnet sind, wobei wenigstens eine Walze, vorzugsweise ein Walzenpaar, jeweils mit Unwuchtelementen ausgeführt ist, die exzentrisch zur Rotationsachse der Walze mit einer vorgegebenen Masse und Abstand zur Rotationsachse angeordnet sind.
  • Bei Rotation der Walzen mit den Unwuchtelementen entsteht durch die resultierenden Fliehkräfte ein Moment, welches über die drehbewegliche Lagerung der Walze auf den Rahmen wirkt. Die Unwuchtelemente des Walzenpaares werden für jede Walze als Teilunwuchtelement ausgelegt, wobei pro Walzenpaar die Unwuchtelemente derart angeordnet sind, dass wenigstens bei einer vorgegebenen Betriebsvariante, die durch die einzelnen Unwuchtelemente erzeugten Fliehkräfte sich aufgrund ihrer Überlagerung aufheben bzw. in wenigstens einer weiteren Betriebsart sich addieren und damit zu insbesondere einer maximalen, auf den Rahmen wirkenden Fliehkraft und entsprechendem Moment dienen.
  • Selbstverständlich liegt es auch im Sinn der vorliegenden Erfindung, dass das erzeugte Moment, welches zum Antrieb beispielsweise einer Walze verwendet wird, in einem weiten Bereich möglichst vollständig variabel veränderbar ist.
  • Es liegt selbstverständlich auch im Sinn der vorliegenden Erfindung, dass die Phasen der Teilunwuchtelemente eines jeden Walzenpaares wenigstens manuell, vorzugsweise aber auch durch ein entsprechendes Steuerelement, im Betrieb veränderbar sind. Die Walzen eines jeden Walzenpaares sind im Wesentlichen zueinander parallel angeordnet, wobei wenigstens eine Walze des Walzenpaares einen Antrieb aufweist. Dieser Antrieb kann gemäß der vorliegenden Erfindung ein elektrischer Motor, ein Hydraulikmotor oder ein pneumatischer Motor sein, wobei gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung für den Antrieb einer Walze ein Hydraulikmotor verwendet wird, dessen Drehzahl veränderbar ist. Dabei kann die Veränderung der Drehzahl sowohl durch eine hydraulische Regelungsvorrichtung erfolgen, als auch durch entsprechende Steuerelemente am Hydraulikmotor selbst bewirkt werden.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden in der Vorrichtung zum Erzeugen von Schwingungen zwei Walzenpaare mit je zwei Walzen eingesetzt, wobei jede Walze ein Unwuchtelement aufweist, und die Walzen eines jeden Walzenpaares über eine Getriebeanordnung, beispielsweise eine Zahnradverbindung, drehbeweglich vorzugsweise veränderbar verbunden sind und eine Gruppe bilden und deren Rotationsachsen im wesentlichen senkrecht zu der Hauptbewegungsrichtung des Gestells angeordnet sind.
  • Die Walzenpaare sind gemäß der zuvor dargestellten Ausführungen in einem längsverschieblichen Rahmen drehbeweglich gelagert, wobei die Längsverschieblichkeit des Rahmens im Wesentlichen in eine Richtung erfolgt, die sich senkrecht zu der Ebene ergibt, die durch die im Wesentlichen parallel zueinander angeordneten Walzenpaare aufgespannt wird.
  • Als längsverschieblich wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Bewegung verstanden, die sich ausgehend von einer Nulllage sowohl in positiver, als auch in negativer Richtung zu dieser Nulllage entlang eines im Wesentlichen geradlinigen Weges ergibt. Für die Längsverschieblichkeit ist hierzu der Rahmen gemäß einer bevorzugten Ausführungsform auf einer hydrostatischen Linearführung gelagert, welche vorzugsweise eine insbesondere verschleißarme und wartungsarme Lagerung des Rahmens bereitstellt.
  • Der Rahmen selbst weist wenigstens eine Abnahmevorrichtung auf, die beispielsweise als Pendelstütze ausgeführt ist und die Übertragung von Querkräften auf die angetriebene Walze verhindert bzw. wenigstens reduziert.
  • Vorzugsweise wird die zuvor beschriebene Vorrichtung für den Antrieb von Walzen wie beispielsweise einer Brustwalze in der Papierindustrie verwendet, um insbesondere bei der Papierherstellung in der fließfähigen Faserstoffsuspension zu Beginn der Blattbildung Querkräfte einzuleiten. Hierzu greift die vorbenannte Pendelstütze im Wesentlichen axial an der zu bewegenden Walze an und überträgt in axialer Richtung die von der Vorrichtung erzeugten Schwingungen auf die rotierende Walze. Über die Brustwalze und das hierum geschlungene Sieb wird die von der Vorrichtung erzeugte Schwingung auf das Sieb und hierüber auf die Faserstoffsuspension übertragen, wodurch Querkräfte bzw. Turbulenzen in der Faserstoffsuspension erzeugt werden, die unter anderem auch zu einer Verbesserung der Formation des Papiers (Verteilung der Papierbestandteile) während der Blattbildung verwendet werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Antriebe für die Walzen bzw. Walzenpaare ortsfest mit dem Gehäuse verbunden. Dies erfolgt insbesondere unter dem Aspekt, dass hierdurch bei hydraulischen Antrieben der Verschleiß und die Belastung der mit dem Antrieb verbundenen Versorgungsleistungen reduziert bzw. vermieden werden können. Hierzu sind die Antriebe vorzugsweise kraft-, stoff- oder formschlüssig mit dem Gehäuse unmittelbar oder indirekt verbunden. Die Übertragung der von den Antrieben bereitgestellten Drehmomenten erfolgt gemäß der vorliegenden Erfindung mit radialverschieblichen Drehmomentkupplungen, die zwischen der Rotationsachse des Antriebes und der anzutreibenden Walze angeordnet sind. Solche radialverschieblichen Drehmomentkupplungen sind im Stand der Technik bekannt und werden als drehsteife Maschinenelemente zur Übertragung von Drehmomenten zweier Wellen verwendet, deren Fluchtstellung betriebsbedingt nicht gewährleistet ist. Hierzu weisen sie Lenkergruppen auf, die vorzugsweise in einem Winkel von 90° zueinander angeordnet sind, wobei die absolute Synchronisation der zu verbindenden Wellen durch die Parallelität innerhalb einer Gruppe sichergestellt wird.
  • Die Winkelgeschwindigkeit der angegebenen Wellen bleibt unabhängig vom Versatz konstant. Der Wellenverlagerungsausgleich erfolgt gemäß dieser Drehmomentkupplungen durch eine Schwenkbewegung der vorzugsweise parallelen Lenkerpaare, ohne dass Rückstellkräfte auftreten, wodurch die Wellenlager der verbundenen Wellen von Querkräften im Wesentlichen verschont bleiben. Die Drehmomentenkupplungen werden vorzugsweise als Ganzmetallkupplungen ausgeführt und können auch bei sehr geringen Abständen der zu verbindenden Wellen verwendet werden.
  • Die Verbindung der Drehmomentenkupplung mit den Wellen erfolgt kraft-, form- und/oder stoffschlüssig, wobei insbesondere spielfreie Verbindungen verwendet werden. Neben einer axialen Montage ist auch eine radiale Montage der Drehmomentenkupplungen möglich, wobei insbesondere der maximale Versatz der miteinander verbundenen Wellen im Normalbetrieb nicht überschritten werden soll.
  • Gemäß einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist innerhalb des Gehäuses für den Rahmen wenigstens eine Zentrierungsvorrichtung vorgesehen, mit welcher die relative Ausrichtung des Rahmens insbesondere für den Stillstand bestimmt wird. Ferner weist die Zentriervorrichtung vorzugsweise eine Vielzahl von Dämpfungseinrichtungen auf, die gemäß der vorliegenden Erfindung aus einer Gruppe ausgewählt werden, die Federn, Kunststoffe, hydraulische Dämpfer, pneumatische Dämpfer, Kombinationen hieraus und dergleichen aufweist.
  • Die Dämpfungseinrichtungen sind gemäß der vorliegenden Erfindung in Bezug auf den Rahmen und dessen Längsverschieblichkeit derart angeordnet, dass sie in Abhängigkeit der Relativposition des Rahmens zum Gehäuse als Energiespeicher insbesondere für die Richtungsumkehr des Rahmens dienen. Hierzu werden die Dämpfungseinrichtungen im Bereich der Wendepunkte des längsverschieblichen Rahmens angeordnet und bewegen sich im Betrieb der Vorrichtung mit dem Rahmen entlang eines vorgegebenen Weges zur Energieaufnahme bzw. bei der Rückstellung zur Energieabgabe vorzugsweise im Bereich der Wendepunkte. Die Länge und die Form der Dämpfungseinrichtung und deren aufgenommenen Energie wird entsprechend der Masse, des Hubs und der Frequenz der Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen ausgelegt.
  • Gemäß einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Vorrichtung Mittel zur Bestimmung von Prozessparametern der Vorrichtung auf, wobei insbesondere die Drehzahl wenigstens einer Walze, die Phasenlage der Walzen zueinander bzw. der Walzen untereinander, der Exzenterschwerpunkt, die Temperatur, der Schmierungszustand der Walzen in den Lagern, die Schwingung, der Hub, Kombinationen hieraus und dergleichen, erfasst werden. Neben den für die Erzeugung der Schwingung wesentlichen Parametern können somit auch Funktionsstörungen insbesondere im Bereich der Lager durch beispielsweise Ausfall der Schmierung bzw. Erhöhung der Temperatur in den Lagern bestimmt werden, um ein rechtzeitiges Eingreifen insbesondere vor Ausfall der Vorrichtung durch das Personal bzw. durch entsprechende Steuerungs- bzw. Regelungssysteme zu ermöglichen.
  • Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Walzen eines Walzenpaares miteinander drehbeweglich verbunden, wobei dies, wie bereits ausgeführt, sowohl über Getriebe, beispielsweise Zahnradverbindungen, als auch durch alternative Verbindungssysteme bewirkt werden kann.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Vorrichtung auch Mittel zur Steuerung und/oder Regelung der Hydraulikantriebe auf, mit welchen neben einer veränderlichen Last auch insbesondere die Umdrehungsgeschwindigkeit der Hydraulikantriebe gesteuert oder geregelt werden.
  • Als Steuern wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Vorgang in einem System verstanden, bei dem eine oder mehrere Größen als Eingangsgrößen, andere Größen als Ausgangsgrößen aufgrund der dem System eigentümlichen Gesetzmäßigkeiten beeinflussen.
  • Als Regeln wird ferner ein Vorgang verstanden, bei dem eine Größe, die zu regelnde Größe, fortlaufend erfasst und mit einer anderen Größe, Führungsgröße, vergleicht und abhängig vom Ergebnis dieses Vergleichs im Sinne einer Angleichung an die Führungsgröße beeinflusst.
  • Zur Steuerung bzw. Regelung der Hydraulikantriebe wird gemäß der vorliegenden Erfindung bevorzugt eine Ventilvorrichtung verwendet, die in Abhängigkeit der zu erzeugenden Drehfrequenz und der zu regelnden bzw. steuernden Phasendifferenz zwischen den beiden Walzenpaaren die hydraulischen Antriebe beispielsweise durch den Volumenstrom mit einer entsprechenden Hydraulikflüssigkeit regelt. Es liegt auch im Sinn der vorliegenden Erfindung, dass in Abhängigkeit vorgegebener Richtwerte lediglich eine Steuerung der Hydraulikantriebe vorgenommen wird oder dass alternativ zu den verwendeten Hydraulikantrieben entsprechende elektrische oder pneumatische Antriebe verwendet werden, die eine entsprechende Steuerungs- und/oder Regelungsvorrichtung zur Bestimmung der Betriebsparameter der Antriebe bereit stellen.
  • Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erfolgt bei der Verwendung von hydraulischen Antrieben die Versorgung mit den notwendigen Hydraulikfluiden mittels einer zentralen Fluidversorgungseinrichtung, die insbesondere für wenigstens einen Abschnitt einer Papiermaschine wie beispielsweise dem Blattbildungsabschnitt vorgesehen ist.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen derart ausgelegt, dass der Druck innerhalb des Gehäuses, welcher wenigstens den Rahmen mit den entsprechenden Walzenpaaren umgibt, größer ist als der Umgebungsdruck, in welchem die Vorrichtung angeordnet ist. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die Vorrichtung in Bereichen verwendet wird, in denen aggressive Medien zugegen sind, wie das beispielsweise bei der Papierherstellung im Bereich der Blattbildung durch das Vorhandensein von Feuchtigkeit und Schmutz der Fall ist.
  • Die erfindungsgemäße Aufgabe wird ferner auch durch ein Verfahren zum Erzeugen von Schwingungen gelöst, mit welchem insbesondere Walzen in der Papierindustrie angetrieben werden. Das erfindungsgemäße Verfahren weist neben den Antrieben ein erstes Walzenpaar mit einer ersten Unwucht auf, wobei die Walzen mit dem Antrieb über eine radialverschiebliche Drehmomentenkupplung verbunden sind. Ferner ist wenigstens ein zweites Walzenpaar vorgesehen, das wenigstens eine zweite Unwucht aufweist und ebenfalls mit einem hydraulischen Antrieb über eine weitere radialverschiebliche Drehmomentenkupplung verbunden ist. Erfindungsgemäß wird bei dem Verfahren zum Erzeugen von Schwingungen die Drehfrequenz wenigstens eines Walzenpaares bestimmt und die Phasendifferenz zwischen dem ersten und zweiten Walzenpaar ermittelt. In Abhängigkeit der Phasendifferenz und dessen Veränderbarkeit wird die Hubamplitude und die Hubfrequenz der Vorrichtung angepasst. Erfindungsgemäß erfolgt die Steuerung und/oder Regelung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens unter Verwendung eines zentralen Prozessleitsystems, wobei die Bestimmung der Phasendifferenz zwischen den Walzenpaaren bzw. der hierin aufgenommenen Unwuchten über die Drehfrequenz und die Relativstellung der Unwuchten zueinander erfolgt.
  • Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Erzeugen von Schwingungen werden die Antriebe, insbesondere die hydraulischen Antriebe auch zum Abbremsen der rotierenden Walzenpaare, insbesondere bei einer Schnellabschaltung verwendet.
  • Dies erfolgt in der Art, dass bei entsprechend hohem Druck des Hydraulikfluids der Volumenstrom stark bzw. vollständig reduziert wird. Aufgrund der Massenträgheit der Unwuchten und der rotierenden bez. beweglichen Teile wird in diesem Betriebszustand über die Hydraulikantriebe Energie an die Hydraulikflüssigkeit abgeführt, wodurch das System abgebremst wird.
  • Es wird ferner darauf hingewiesen, dass das erfindungsgemäße Verfahren insbesondere unter Verwendung einer Vorrichtung erfolgt, wie sie zuvor beschrieben wurde. Auch die Verwendung der zuvor beschriebenen Vorrichtung für insbesondere den Antrieb von Walzen in der Papierindustrie liegt im Sinn der vorliegenden Erfindung, wobei insbesondere Brustwalzen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen ausgestattet werden.
  • Nachfolgend wird die erfindungsgemäße Vorrichtung anhand einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass sich die Erfindung durch die nachfolgende detaillierte Beschreibung nicht auf eine solche Ausführungsform beschränkt, sondern es vielmehr im Sinn der vorliegenden Erfindung liegt, Änderungen vorzunehmen, um insbesondere auch in weiteren Bereichen wie beispielsweise der Papierindustrie die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren zu verwenden.
  • Dabei zeigen:
  • 1 eine schematisierte Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Erzeugung von Schwingungen, und
  • 2 eine schematisierte Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Erzeugen von Schwingungen mit Peripherieeinrichtungen.
  • So zeigt die 1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Erzeugen von Schwingungen, bei welcher zwei rotierende Walzenpaare 12 in einem Rahmen 14 drehbeweglich angeordnet sind. Jede Walze 12 umfasst ein Unwuchtelement 17. Gemäß der Darstellung in 1 gehören jeweils zwei Unwuchtelemente und ihre entsprechenden Walzen zu einer Gruppe, wobei die Relativposition der Umwuchtelemente zueinander einen Phasenversatz von 180° Grad aufweist. Dabei befinden sich die Unwuchtelemente des linken Walzenpaares in der hier dargestellten Bewegungsposition auf dem zueinander weitest entfernten Bewegungsabschnitt und bei dem rechten Walzenpaar auf dem zueinander nahe gelegensten Bewegungsabschnitt. Beide Walzenpaare sind gemäß des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels mit hydraulischen Antrieben versehen (siehe 2), welche über radialverschiebliche Drehmomentkupplungen verbunden sind.
  • Der die rotierenden Walzenpaare aufnehmende Rahmen 14 ist längsverschieblich im Gehäuse 16 angeordnet, wobei gemäß der hier dargestellten Ausführung die längsverschiebliche Lagerung des Rahmens 14 vorzugsweise mit hydrostatischen Lagern 19 erfolgt. Es liegt selbstverständlich auch im Sinn der vorliegenden Erfindung, dass anstatt der hydrostatischen Lager entsprechende alternative Lagersysteme verwendet werden, wie sie im Stand der Technik bekannt sind.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist gemäß der in 1 dargestellten Ausführungsform wenigstens eine Zentriervorrichtung 22 auf, mit deren Hilfe der längsverschiebliche Rahmen insbesondere beim Abschalten der Vorrichtung in einer vorbestimmten Position, vorzugsweise einer Mittelstellung, ausgerichtet wird. Ferner dient die Zentriervorrichtung, die untere anderem eine Vielzahl von Dämmungsvorrichtungen 24 umfasst, als Energiespeicher für den Wendebereich der periodischen Längsverschiebung des Rahmens entlang seiner Gleitstrecke 30. Dabei ist vorzugsweise die Dämpfungsvorrichtung so angeordnet, dass sie wenigstens im Wendebereich, d.h. dem Abschnitt, in welchem der Rahmen 14 dem Gehäuse 16 bei seiner Schwingungsbewegung am nächsten kommt, Energie aufnimmt und bei der entsprechenden Bewegungsumkehr diese an den dann entsprechend zurückgleitenden Rahmen wieder abgegeben wird. Gemäß der vorliegenden Erfindung sind dabei die Dämpfungseinrichtungen derart gestaltet, dass sie insbesondere auch bei unvorhergesehenen Betriebszuständen eine ausreichende Kapazität zur Dämpfung der durch die mit den Unwuchtelementen 17 ausgerüsteten Walzenpaare 12 erzeugten Kräfte bereitzustellen. Dies kann einerseits durch die Anzahl bzw. auch durch die Größe der entsprechenden Dämpfungseinrichtungen 24 erfolgen.
  • Die in 1 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist ferner eine Abnahmevorrichtung 31 auf, die beispielsweise als Pendelstütze, die durch die Walzenpaare und die entsprechende Längsverschiebung des Rahmens 14 erzeugte Schwingung auf beispielsweise eine Brustwalze einer Papiermaschine überträgt. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung insbesondere für den axialen Antrieb einer Brustwalze in einer Papiermaschine verwendet werden kann, da durch die mit dieser Vorrichtung erzeugten Querkräfte in der Faserstoffsuspension, die mittels einem Stoffauflauf auf das die Brustwalze umschlingende Sieb aufgebracht wird, eine Verbesserung der Faserstoffverteilung erreicht wird.
  • Gemäß der in 1 dargestellten Ausführungsform sind wenigstens die Walzenpaare 12 und der Rahmen 14 in einem Gehäuse 16 aufgenommen, wobei auch wenigstens ein Abschnitt der jeweiligen Zentriervorrichtungen 22 bzw. der Dämpfungsvorrichtungen 24 innerhalb des Gehäuses 16 aufgenommen wird.
  • Aufgrund des möglichen Einsatzes in der Papierindustrie wird ferner ein solches Gehäuse 16 beispielsweise in Edelstahl ausgeführt, um insbesondere eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit der Gesamtvorrichtung bereitzustellen. Ferner können innerhalb des Gehäuses Elemente vorgesehen sein, die zur Reduzierung der Lärmemission dienen.
  • 2 zeigt eine schematische Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung, wobei neben den zuvor erwähnten Elementen insbesondere die beiden Antriebe 18 und die radialverschiebliche Drehmomentenkupplung 20 zu erkennen sind. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass die in 2 dargestellte Position im Wesentlichen die Nulllage, d.h. die Mittelposition der Walzenpaare in Bezug auf deren Längsverschieblichkeit wiedergibt, in welchem die entsprechend angetriebene Walze jeden Walzenpaares 13 axial mit der Achse des Antriebs fluchten. Erst durch den längsverschieblichen Versatz der Walzenpaare bei Rotation kommt es auch zu dem entsprechenden Axialversatz zwischen dem Antrieb 18 und den entsprechenden Walzenpaaren 12, der gemäß der vorliegenden Erfindung durch den Einsatz der radialverschieblichen Drehmomentenkupplung 20 ausgeglichen wird.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Antriebe 18 als Hydraulikmotoren ausgelegt, welche über die Leitungen 32 und 33 mit einer entsprechenden Ölversorgungseinrichtung verbunden sind.
  • Erfindungsgemäß ist ferner vorgesehen, dass die beiden Hydraulikantriebe voneinander getrennt ansteuerbar sind, wodurch insbesondere der Phasenversatz entsprechend im Betrieb rotierenden Walzenpaare zueinander veränderbar ist. Durch diese Konfiguration der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird es möglich, im Betrieb die erzeugten Schwingungen zu verändern und somit unterschiedliche Betriebszustände für die Schwingungserregung der beispielsweise axial angetriebenen Brustwalze bereitzustellen.

Claims (16)

  1. Vorrichtung zum Erzeugen von Schwingungen mit wenigstens zwei rotierbaren Walzenpaaren (12), wenigstens einem Rahmen (14) und einem Gehäuse (16), wobei die Walzen bzw. die Walzenpaare in Bezug auf ihre Rotationsachsen im Wesentlichen zueinander parallel angeordnet sind, jedes Walzenpaar wenigstens einen Antrieb (18) aufweist, wenigstens eine Walze jedes Walzenpaars wenigstens ein Unwuchtelement (17) aufweist, und die Walzen in dem wenigstens längsverschieblichen Rahmen drehbeweglich gelagert sind, wobei der Rahmen wenigstens eine Abnahmevorrichtung zum Antrieb insbesondere eines Bauteils oder einer Baugruppe in einer Papiermaschine (28), aufweist, und der Rahmen innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe für die Walzen im Wesentlichen ortsfest mit dem Gehäuse der Vorrichtung verbunden sind und das Drehmoment mittels einer radialverschieblichen Drehmomentenkupplung (20) auf die mit dem längsverschieblichen Rahmen drehbeweglich verbundenen Walzen übertragen wird.
  2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb für die Walzen ein Hydraulikmotor, insbesondere mit veränderbarer Drehzahl ist.
  3. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse für den Rahmen wenigstens eine Zentriervorrichtung (22) aufweist.
  4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentriervorrichtung eine Vielzahl von Dämpfungseinrichtungen (24) umfasst, die aus einer Gruppe ausgewählt werden, die Federn, Kunststoffe, hydraulische Dämpfer, pneumatische Dämpfer, Kombinationen hieraus und dergleichen aufweist.
  5. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinrichtungen in Bezug auf den Rahmen derart angeordnet sind, dass diese in Abhängigkeit der Längsverschiebung des Rahmens als Energiespeicher für die Richtungsumkehr des Rahmens dienen.
  6. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Bestimmung der Drehzahl wenigstens einer Walze, einer Phasenlage der Walzenpaare zueinander, eines Exzenterschwerpunktes, einer Temperatur, einer Schmierung, einer Schwingung, eines Hubs, Kombinationen hieraus und/oder dergleichen bereitgestellt werden.
  7. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Walzen eines Walzenpaares miteinander drehbeweglich verbunden sind.
  8. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Steuerung und/oder Regelung der Hydraulikantriebe bereitgestellt werden.
  9. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikantriebe mit einer zentralen Ölversorgungseinrichtung (26), insbesondere wenigstens eines Papiermaschinenabschnittes verbunden sind.
  10. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck innerhalb des Gehäuses der Vorrichtung größer ist als der Umgebungsdruck.
  11. Verfahren zum Erzeugen von Schwingungen, insbesondere für den Antrieb insbesondere eines Bauteils oder einer Baugruppe in der Papierindustrie (28), mit den Schritten: Antreiben eines ersten Walzenpaares (12), welches wenigstens eine erste Unwucht (17) aufweist mit einem ersten hydraulischen Antrieb (18) über eine erste radialverschiebliche Drehmomentenkupplung (20); Antreiben eines zweiten Walzenpaares (12), welches wenigstens eine zweite Unwucht (17) aufweist mit einem zweiten hydraulischen Antrieb (18) über eine zweite radialverschiebliche Drehmomentenkupplung (20); Ermittlung der Drehfrequenz wenigstens eines Walzenpaares; Bestimmen der Phasendifferenz zwischen dem ersten und zweiten Walzenpaar; Verändern der Hubamplitude und/oder der Hubfrequenz durch Steuern und/oder Regeln der Drehfrequenz wenigstens eines Walzenpaares (12).
  12. Verfahren zum Erzeugen von Schwingungen gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung und/oder Regelung mit einem zentralen Prozessleitsystem erfolgt.
  13. Verfahren zum Erzeugen von Schwingungen gemäß wenigstens einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestimmung der Phasendifferenz zwischen den Walzenpaaren (12) bzw. den hierin aufgenommenen Unwuchten (17) über die Drehfrequenz und die Relativstellung der Unwuchten (17) zueinander erfolgt.
  14. Verfahren zum Erzeugen von Schwingungen gemäß wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abbremsen der rotierenden Walzenpaare (12), insbesondere bei einer Schnellabschaltung, mit den hydraulischen Antrieben (18) oder wenigstens mit Unterstützung durch die hydraulischen Antriebe (18) erfolgt.
  15. Verfahren zum Erzeugen von Schwingungen gemäß wenigstens einem der Ansprüche 11 bis 14 zum Steuern und/oder Regeln einer Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10.
  16. Verwendung einer Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 zum Antreiben einer Walze in der Papierindustrie (28), insbesondere für die Schüttelung einer Brustwalze im Blattbildungsbereich einer Papiermaschine.
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