[go: up one dir, main page]

DE102006028430A1 - Verbindung zwischen zwei Körpern und Verfahren zur Herstellung der Verbindung - Google Patents

Verbindung zwischen zwei Körpern und Verfahren zur Herstellung der Verbindung Download PDF

Info

Publication number
DE102006028430A1
DE102006028430A1 DE102006028430A DE102006028430A DE102006028430A1 DE 102006028430 A1 DE102006028430 A1 DE 102006028430A1 DE 102006028430 A DE102006028430 A DE 102006028430A DE 102006028430 A DE102006028430 A DE 102006028430A DE 102006028430 A1 DE102006028430 A1 DE 102006028430A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
layer
shaft
hub
bodies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006028430A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Prof. Dr.-Ing. habil. Gropp
Bernhard Prof. Dr.-Ing. habil. Wielage
Siegfried Prof. Dr.-Ing. habil. Steinhäuser
Bernd Dipl.-Ing. Malzahn
Kai Dipl.-Ing. Malzahn (FH)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAATZ VIERNAU GmbH
Original Assignee
PAATZ VIERNAU GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAATZ VIERNAU GmbH filed Critical PAATZ VIERNAU GmbH
Priority to DE102006028430A priority Critical patent/DE102006028430A1/de
Publication of DE102006028430A1 publication Critical patent/DE102006028430A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B4/00Shrinkage connections, e.g. assembled with the parts at different temperature; Force fits; Non-releasable friction-grip fastenings
    • F16B4/004Press fits, force fits, interference fits, i.e. fits without heat or chemical treatment
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/02Shafts; Axles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C35/00Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers
    • F16C35/04Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers in the case of ball or roller bearings
    • F16C35/06Mounting or dismounting of ball or roller bearings; Fixing them onto shaft or in housing
    • F16C35/063Fixing them on the shaft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/06Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
    • F16D1/08Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key
    • F16D1/0852Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping between the mating surfaces of the hub and shaft
    • F16D1/0858Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping between the mating surfaces of the hub and shaft due to the elasticity of the hub (including shrink fits)

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Verbindung zwischen zwei Körpern und ein Verfahren zur Herstellung der Verbindung, wobei eine Pressung zwischen beiden Körpern vorhanden ist bzw. erzeugt wird und im Bereich der Verbindung die Oberfläche zumindest eines Körpers mit einer die Tribokorrosion einschränkenden oder verhindernden und einen Kraftschluss und Mikroformschluss gewährleistenden Schicht versehen ist. Verfahrensgemäß wird zuerst mindestens ein erster Körper im Bereich der herzustellenden Verbindung mit einer die Tribokorrosion einschränkenden oder verhindernden und einen Kraftschluss und Mikroformschluss gewährleistenden Schicht versehen und anschließend eine Pressverbindung zwischen beiden Körpern erzeugt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verbindung zwischen zwei Körpern und ein Verfahren zur Herstellung der Verbindung, wobei eine Pressung zwischen beiden Körpern vorhanden ist bzw. erzeugt wird.
  • In DD 0152 972 wird eine Wellen-Naben-Verbindung beschrieben, mit welcher geringe Relativbewegungen zwischen den Passflächen zugelassen werden. Dazu werden eine oder beide Passflächen mit aus einer chemischen Verbindung des Grundwerkstoffs bestehenden nichtmetallisch-anorganischen Schicht versehen, die eine Übertragungsschicht aus Phosphophyllit aufweist. Nachteilig ist der mehrschichtige Aufbau und eine für das Herstellen einer Pressverbindung ungenügende Haftfestigkeit.
  • In DE 699 07 188 T2 wird der Aufbau und ein Verfahren zum Verbinden von Automobilblechen beschrieben, wobei eine unbeschichtete Stahlplatte mit einer mehrfach beschichteten Stahlplatte, verbunden wird. Die untere Schicht weist dabei Phosphophyllit auf und wird mit einer weiteren Überzugsschicht versehen. Als Ergebnis wird eine Zweiblechverbindung nur geringer Haftfestigkeit gebildet. Diese ist für das Erzeugen einer Pressverbindung und für die Übertragung von Kräften nicht vorgesehen und einsetzbar.
  • In DIN 50924 wird beschrieben, welche Phosphatschicht und welche Schichtdicke für welche Anwendung geeignet sind. Danach und aus „P. Volk, SurTec Deutschland GmbH, Phosphatierverfahren 2004" ist es entnehmbar, dass Manganphosphatierungen als Korrosionsschutz, zur Verbesserung von Gleiteigenschaften und als Haftgrund für Schmiermittel und anschließende Beschichtungen eingesetzt werden. Andere Anwendungsgebiete für Manganphosphatierungen sind derzeit nicht bekannt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindung zwischen zwei Körpern und ein Verfahren zur Herstellung der Verbindung, zu schaffen wobei eine Pressung zwischen beiden Körpern vorhanden ist und eine hohe Sicherheit gegen jegliche Verschiebungen (außer Mikroschluss) zwischen den beiden Körpern gewährleistet ist, sowohl bei einer Welle-Nabe-Verbindung als auch bei einer „flächigen" Pressverbindung.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des 1. und 11. Patentanspruchs gelöst.
  • Die Verbindung zwischen den zwei Körpern, wobei zwischen den beiden Körpern im Bereich der Verbindung eine Pressung vorhanden ist, wird dadurch hergestellt, dass im Bereich der Verbindung die Oberfläche zumindest eines Körpers mit einer die Tribokorrosion einschränkenden bzw. verhindernden und einen Kraftschluss und Mikroformschluss gewährleistenden Schicht versehen ist.
  • Die beiden Körper bestehen dabei aus einem metallischen Werkstoff, z.B. bevorzugt aus Stahl.
  • Die Schicht bildet dabei ein Übertragungselement zwischen den beiden Körpern und weist ein feinkristallines einphasiges oder mehrphasiges Gefüge auf und stellt dadurch eine Verdreh- und verschiebesichere Verbindung zwischen den beiden Körpern her.
  • Bevorzugt ist die Schicht eine Manganphosphatschicht, die Huréaulith enthält. Die Schicht kann eine Dicke bis 20 μm, bevorzugt von 1 bis 5 μm aufweisen. Die Körper können eine Welle und eine Nabe sein, wobei dann die Welle an ihrem Außendurchmesser und/oder die Nabe zumindest an ihrem Innendurchmesser teilweise oder vollständig mit der Schicht versehen ist.
  • Zur Herstellung der Verbindung wird die Nabe bevorzugt in Längsrichtung der Welle auf den Außendurchmesser der Welle gepresst oder eine Querpressverbindung hergestellt.
  • Verfahrensgemäß wird zur Herstellung der Verbindung zwischen den zwei Körpern, zuerst mindestens ein Körper im Bereich der herzustellenden Verbindung mit einer die Tribokorrosion einschränkenden bzw. verhindernden und einen Kraftschluss und Mikroformschluss gewährleistenden Schicht versehen und anschießend eine Pressverbindung zwischen beiden Körpern erzeugt.
  • Zur Herstellung einer Welle-Nabe-Verbindung, ist dabei zwischen Außendurchmesser der Welle und Innendurchmesser der Nabe ein Übermaß vorhanden, und die Nabe wird an ihrem Innendurchmesser an mindestens einer ersten Kontaktfläche zur Welle und/oder die Welle an ihrem Außendurchmesser an mindestens einer zweiten Kontaktfläche zur Nabe mit der Schicht versehen und anschließend zwischen Welle und Nabe eine Pressverbindung hergestellt. Das Fügen erfolgt in Form einer Querpressverbindung als Schrumpf-, Dehn-, Schrumpf-Dehnverbindung oder in Form einer Längspressverbindung, wobei die Nabe in Längsrichtung der Welle auf den Außendurchmesser der Welle unter Bestehen eines Übermaßes geschoben wird).
  • Die mit der Schicht zu versehenden Flächen der Körper werden vor dem Aufbringen der Schicht durch Vorspülen mit Wachstumskeimen versehen, die die Bildung einer feinkristallinen Schicht begünstigen.
  • Weiterhin wird die Schicht vor dem Herstellen der Verbindung dehydratisiert. Das Übermaß zwischen Welle und Nabe beträgt vor dem Aufbringen der Beschichtung in der Regel 20 μm bis 80 μm bezogen auf einen Pressfugendurchmesser von 30 mm. Alternativ zur Längspressverbindung ist die Verbindung auch durch Schrumpfen oder Dehnen herstellbar.
  • Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass durch die Verwendung einer Beschichtung in Form einer Manganphosphatierung, die Huréaulith enthält, eine hohe Sicherheit gegen ein Verschieben beider Bauteile gewährleistet ist.
  • Bei einer Welle-Nabe-Verbindung wird dadurch sowohl eine Verdrehsicherheit als auch eine Sicherheit gegen axiales Verschieben geschaffen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel und zugehörigen Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1: Herstellung einer Wellenbaugruppe mit mehreren darauf angeordneten Zahnrädern,
  • 2: Vergrößerte Darstellung der Verbindung im Querschliff.
  • In 1a bis 1f werden die Arbeitsstufen zum Fügen einer Welle W mit 3 Zahnrädern Z1, Z2, Z3 im Längsschnitt dargestellt. Die Welle W weist gem. 1a in Montagerichtung (oder an beiden Enden) eine Fase auf, um das Aufschieben der Zahnräder Z1 bis Z3 ohne Verkanten zu gewährleisten. (Alternativ ist es möglich, die Zahnräder Z1 bis Z3 am Innendurchmesser mit einer Montagefase zu versehen.) An der Welle W sind mit P1, P2, P3, die Positionen gekennzeichnet, an denen die Zahnräder Z1, Z2, Z3 positioniert werden sollen. Die Welle W ist an ihrem Außendurchmesser vollständig mit einer Manganphosphatschicht S versehen, wobei die Schichtdicke z.B. 2 μm beträgt. Zwischen Außendurchmesser D der Welle W und Innendurchmesser d der Zahnräder Z1, Z2, Z3 besteht ein Übermaß von z.B. 50 μm.
  • Nun wird das erste Zahnrad Z1 mit Hilfe eines Hohlstempels H gem. 1b auf die Welle W in Längsrichtung bis zum Erreichen der Fügeposition P1 (1c) aufgepresst. Durch die verbundstabile Schicht S wird dabei ein Aufpressen ohne Fresserscheinungen gewährleistet. Nun erfolgt über den gleichen Fügeweg das Aufpressen des zweiten Zahnrades Z2 (1d) mit dem Hohlstempel H bis zum Erreichen der zweiten Fügeposition P2 (1e) und abschließend wird wiederum unter Verwendung des Hohlstempels H das dritte Zahnrad Z3 über den gleichen Fügeweg bis zur Fügeposition P3 (1f) in Längsrichtung auf die Welle aufgepresst. Obwohl bereits die Zahnräder Z1 und Z2 über die Fügeposition des dritten Zahnrades gepresst wurden, ist die Manganphosphatschicht noch intakt, wenn auch das dritte Zahnrad Z3 aufgepresst wird. Nach dem Aufpressen der drei Zahnräder Z1, Z2, Z3 sitzen diese nun verdrehfest und verschiebefest auf der Welle W.
  • Die Schicht S ist dabei ein verdrehfestes und verschiebefestes Verbindungselement, welches eine Verbindung mit der Oberflächenstruktur der Welle W und den Zahnrädern Z1 bis Z3 eingegangen ist.
  • Zur Gewährleistung einer guten Haftung der Manganphosphatschicht wurde die Welle vor dem Phosphatieren mit einem flüssigen alkalischen Reiniger entfettet, mit Salzsäure gebeizt und vor dem Aufbringen der Schicht die zu beschichtende Oberfläche mit Wachstumskeimen versehen. Weiterhin wurde die aufgebrachte Schicht vor dem Herstellen der Verbindung dehydratisiert (bei 100 bis 130°C).
  • 2 zeigt den Schliff einer entsprechenden Verbindung eines Bauteils 1 und eines Bauteils 2, die aus metallischem Werkstoff bestehen und zwischen welchen die Schicht S in Form einer Manganphosphatschicht angeordnet ist. Es wird deutlich, dass die Schicht S außer dem normalen Kraftschluss zusätzlich einen Mikroformschluss zu den angrenzenden Bauteilen 1, 2 herstellt und damit als Übertragungselement wirkt.
  • In die Manganphosphatschicht S sind die Rauhigkeitsspitzen der Bauteile 1 und 2 bei Herstellen der Pressung/Pressverbindung eingedrungen, wodurch der Mikroformschluss und damit eine verdrehsichere und verschiebesichere Pressverbindung erzeugt wurde. Die vor dem Herstellen der Pressung/Pressverbindung eine feinkristalline Struktur aufweisende Schicht geht dabei weitestgehend in einen amorphen Zustand über.
  • Es wurde durch zahlreiche Versuchsreihen überraschender Weise nachgewiesen, dass eine Manganphosphatschicht erstmalig als „Übertragungselement" einer Pressung/Pressverbindung zwischen den angrenzenden metallischen Bauteilen eingesetzt werden kann und insbesondere bei Wellen-Naben-Verbindungen dazu geeignet ist, hohe Drehmomente zu übertragen und Tribokorrosion/Passungsrost zu verhindern. Es ist weiterhin erstmalig möglich, die erfindungsgemäße Verbindung bei Flächenpressungen einzusetzen, wobei dann eine hohe Verschiebesicherheit gewährleistet wird und ebenfalls Tribokorrosion/Passungsrost vermieden werden kann.
  • Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es erstmalig möglich, verdrehsichere Verbindungen zwischen Zahnrädern und/oder Lagern, die auf einer Hauptspindel und/oder Arbeitsspindel und/oder Zwischenwelle z.B. eines Mehrspindelkopfes oder eines Getriebes sitzen zu schaffen, die ohne spanungstechnischen Aufwand herstellbar sind und wobei Tribokorrosion vermieden wird.
  • Dadurch kann z.B. die Herstellung eines Mehrspindelbohrkopfes oder eines Getriebes, bei welchen dafür bisher Nut-Passfeder-Verbindungen eingesetzt wurden, wesentlich vereinfacht und kostengünstiger gestaltet werden.
  • Zusätzlich besteht ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung darin, dass Tribokorrosion/Passungsrost im Vergleich zu herkömmlichen Pressverbindungen und Nut-Passfederverbindungen stark eingeschränkt bzw. vermieden wird.
  • Die Zahnräder und/oder Lager werden insbesondere bei der Herstellung einer Längspressverbindung einfach in Längsrichtung auf Hauptspindel und/oder Arbeitsspindel und/oder Zwischenwelle bis zur erforderlichen Position aufgepresst.

Claims (16)

  1. Verbindung zwischen zwei Körpern, wobei zwischen den beiden Körpern im Bereich der Verbindung eine Pressung vorhanden ist oder erzeugt wird und im Bereich der Verbindung die Oberfläche zumindest eines Körpers mit einer die Tribokorrosion einschränkenden oder verhindernden und einen Kraftschluss und Mikroformschluss gewährleistenden Schicht versehen ist.
  2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht ein Übertragungselement zwischen den beiden Körpern bildet.
  3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht ein feinkristallines einphasiges oder mehrphasiges Gefüge aufweist.
  4. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht eine Manganphosphatschicht ist.
  5. Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht Huréaulith enthält.
  6. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung eine Schichtdicke bis 20 μm aufweist.
  7. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung eine Schichtdicke von 3 bis 5 μm aufweist.
  8. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Körper eine Welle ist, die an ihrem Außendurchmesser teilweise oder vollständig mit der Schicht versehen ist.
  9. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Körper eine Nabe aufweist, die an ihrem Innendurchmesser teilweise oder vollständig mit der Schicht versehen ist.
  10. Verbindung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe in Längsrichtung der Welle auf den Außendurchmesser der Welle gepresst ist.
  11. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Körpern nach Anspruch 1, wobei zuerst mindestens ein Körper im Bereich der herzustellenden Verbindung mit einer die Tribokorrosion einschränkenden oder verhindernden und einen Kraftschluss und Mikroformschluss gewährleistenden Schicht versehen wird und anschießend eine Pressverbindung zwischen beiden Körpern erzeugt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung einer Welle-Nabe-Verbindung, zwischen Außendurchmesser der Welle und Innendurchmesser der Nabe ein Übermaß vorhanden ist und die Nabe an ihrem Innendurchmesser an mindestens einer ersten Kontaktfläche zur Welle und/oder die Welle an ihrem Außendurchmesser an mindestens einer zweiten Kontaktfläche zur Nabe mit der Schicht versehen wird und anschließend zwischen Welle und Nabe eine Pressverbindung hergestellt wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe auf den Außendurchmesser der Welle mittels Schrumpfverbindung, Dehnverbindung oder Schrumpf-Dehnverbindung gepresst wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe in Längsrichtung der Welle auf den Außendurchmesser der Welle unter Bestehen eines Übermaßes gepresst wird.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Schicht zu versehenden Flächen der Körper vor dem Aufbringen der Schicht durch Vorspülen mit Wachstumskeimen versehen werden, die die Bildung einer feinkristallinen Schicht begünstigen.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht vor dem Herstellen der Verbindung dehydratisiert wird.
DE102006028430A 2006-06-19 2006-06-19 Verbindung zwischen zwei Körpern und Verfahren zur Herstellung der Verbindung Withdrawn DE102006028430A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006028430A DE102006028430A1 (de) 2006-06-19 2006-06-19 Verbindung zwischen zwei Körpern und Verfahren zur Herstellung der Verbindung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006028430A DE102006028430A1 (de) 2006-06-19 2006-06-19 Verbindung zwischen zwei Körpern und Verfahren zur Herstellung der Verbindung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102006028430A1 true DE102006028430A1 (de) 2007-12-20

Family

ID=38690355

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006028430A Withdrawn DE102006028430A1 (de) 2006-06-19 2006-06-19 Verbindung zwischen zwei Körpern und Verfahren zur Herstellung der Verbindung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102006028430A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2290251A1 (de) * 2009-08-31 2011-03-02 Aktiebolaget SKF Verfahren und Vorrichtung zum axialen Sichern eines Maschinenelements
DE102009050626A1 (de) 2009-10-24 2011-04-28 Daimler Ag Verbindungsanordnung
WO2012016937A1 (de) 2010-08-05 2012-02-09 Aktiebolaget Skf Lageranordnung und verfahren zur herstellung eines lageraussenrings oder lagerinnenrings mit einer reibungserhöhenden beschichtung
CN110185772A (zh) * 2019-06-21 2019-08-30 南京高速齿轮制造有限公司 风电齿轮箱花键轴连接结构

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2290251A1 (de) * 2009-08-31 2011-03-02 Aktiebolaget SKF Verfahren und Vorrichtung zum axialen Sichern eines Maschinenelements
DE102009050626A1 (de) 2009-10-24 2011-04-28 Daimler Ag Verbindungsanordnung
WO2012016937A1 (de) 2010-08-05 2012-02-09 Aktiebolaget Skf Lageranordnung und verfahren zur herstellung eines lageraussenrings oder lagerinnenrings mit einer reibungserhöhenden beschichtung
CN110185772A (zh) * 2019-06-21 2019-08-30 南京高速齿轮制造有限公司 风电齿轮箱花键轴连接结构

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3236357A1 (de) Verfahren zum verbinden der metallischen innen- und aussenteile eines verbundprofils mit einem isoliersteg aus kunststoff
DE102012105958A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Verbindungselements zur Übertragung von Drehbewegungen
DE102008026356A1 (de) Verfahren zum Blindnieten sowie Bauteilverbindung
DE102009039479A1 (de) Stabilisatoranordnung
DE102012022504A1 (de) Pressverbindung zweier Bauteile und Verfahren zum Herstellen einer Pressverbindung zweier Bauteile
EP2145121A1 (de) Bauteil mit innen- und aussenverzahnung
DE102010031841A1 (de) Innennabe für ein Gelenk, Verfahren und Baukasten zur Herstellung
DE102019114276A1 (de) Profilierte Mutter eines Gewindetriebes, insbesondere Kugelgewindemutter eines Kugelgewindetriebes und Verfahren zu deren Herstellung
DE19840466C2 (de) Steckbare Antriebswelle, insbesondere für ein Kraftfahrzeug
DE10326819A1 (de) Zahnrad für ein Lenksystem-Getriebe
DE102006028430A1 (de) Verbindung zwischen zwei Körpern und Verfahren zur Herstellung der Verbindung
DE2117018A1 (de) Radial-Nadellager-Außenring
DE3742480C2 (de)
DE202006009625U1 (de) Verbindung zwischen zwei Körpern
DE102006012031A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Gelenkanbindung und Gelenkanbindung
DE10150093C1 (de) Verfahren zum Verbinden von Bauteilen mit Hohlwellen, vorzugsweise Nockenwellen und danach hergestellte Nockenwelle
EP0374389B1 (de) Verfahren zur Vorbehandlung von Bauteilen einer gebauten Nockenwelle
DE102006028431A1 (de) Verbundstabile Beschichtung
EP1064467A1 (de) Kreuzgelenkgabel
WO2011160241A1 (de) Verfahren zur herstellung einer innenrändelung in einer aufnahmebohrung eines nabenkörpers
DE19703260A1 (de) Gebaute Nockenwelle
DE202006009624U1 (de) Verbundstabile Beschichtung
EP1250535A1 (de) Verfahren zum verbinden einer nabe mit einer welle
WO2014108240A1 (de) Verfahren für die herstellung eines strukturbauteils eines fahrzeugs
DE102008036882A1 (de) Ventilnockenwelle

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20120222

R016 Response to examination communication
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee