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DE102006028140A1 - Schallübertragungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Schallübertragungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug Download PDF

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DE102006028140A1
DE102006028140A1 DE200610028140 DE102006028140A DE102006028140A1 DE 102006028140 A1 DE102006028140 A1 DE 102006028140A1 DE 200610028140 DE200610028140 DE 200610028140 DE 102006028140 A DE102006028140 A DE 102006028140A DE 102006028140 A1 DE102006028140 A1 DE 102006028140A1
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DE
Germany
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sound
transmission device
sound transmission
airborne
vehicle
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Withdrawn
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DE200610028140
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English (en)
Inventor
Robert Fischer
Lutz Fröhlich
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Mahle International GmbH
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Mahle International GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
    • G10K11/22Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound for conducting sound through hollow pipes, e.g. speaking tubes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schallübertragungseinrichtung (11) für ein Kraftfahrzeug zum Abstrahlen von Luftschall in einen Fahrzeuginnenraum (6), umfassend eine Abstrahlvorrichtung (12), die Luftschall in den Fahrzeuginnenraum (6) oder in dessen Richtung abstrahlt, eine Übertragungsleitung (18), die mit einem Eintrittsende (19) an eine Luftschall transportierende Leitung (3) anschließbar ist, die an einem Austrittsende (20) an die Abstrahlvorrichtung (12) angeschlossen ist und die an ihrem Eintrittsende (19) eintretenden Luftschall der Abstrahlvorrichtung (12) zuführt, und eine Schalteinrichtung (21), die zwischen der Leitung (3) und der Abstrahlvorrichtung (12) angeordnet ist und die zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung verstellbar ist. Zur preiswerten Ausgestaltung weist die Schalteinrichtung (21) einen Formschlauch (22) auf, der eine angeformte Engstelle (24) aufweist, die bei gleichem Druck an Innenseite (25) und Außenseite (26) ihre Schließstellung einnimmt und die ab einem vorbestimmten Überdruck an der Innenseite (25) bzw. ab einem vorbestimmten Unterdruck an der Außenseite (26) ihre Offenstellung einnimmt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schallübertragungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug zum Abstrahlen von Luftschall in einen Fahrzeuginnenraum oder in dessen Richtung, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft außerdem ein mit einer derartigen Schallübertragungseinrichtung ausgestattetes Kraftfahrzeug.
  • Aus der DE 199 22 216 A1 ist eine Schallübertragungseinrichtung bekannt, die eine Abstrahlvorrichtung und eine Übertragungsleitung aufweist. Die Übertragungsleitung ist mit einem Eintrittsende an eine Frischgasleitung, die einer Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeugs Frischgas zuführt, und mit einem Austrittsende an die Abstrahlvorrichtung angeschlossen. Im Betrieb der Schallübertragungseinrichtung führt die Übertragungsleitung an ihrem Eintrittsende eintretenden Luftschall der Abstrahlvorrichtung zu, die ihrerseits Luftschall in den Fahrzeuginnenraum oder in dessen Richtung abstrahlt. Bei der Übertragungsleitung handelt es sich vorzugsweise um einen Hohlkörper. Die Abstrahlvorrichtung weist vorzugsweise eine Resonanzkammer und eine schwingungsfähige Membran auf.
  • Mit Hilfe derartiger Schallübertragungseinrichtungen wird versucht, im Fahrzeuginnenraum ein akustisches Feedback über den aktuellen Lastzustand der Brennkraftmaschine zu erzeugen. Beispielsweise soll beim Beschleunigen des Fahrzeugs ein damit korrelierender „kräftiger" Sound im Fahrzeuginnenraum hörbar sein.
  • Aus der DE 101 14 397 A1 ist eine weitere Schallübertragungseinrichtung bekannt, bei der mehrere Übertragungsleitungen bzw. mehrere Abstrahlvorrichtungen vorgesehen sind. Des Weiteren zeichnet sich diese Schallübertragungseinrichtung durch Schalteinrichtungen aus, die zwischen der Frischgasleitung und der jeweiligen Abstrahlvorrichtung angeordnet sind. Jede Schalteinrichtung ist zwischen einer Offenstellung, in der sie die Luftschallzuführung zur jeweiligen Abstrahlvorrichtung ermöglicht, und einer Schließstellung verstellbar, in der sie die Luftzuführung zur jeweiligen Abstrahlvorrichtung behindert oder sperrt. Bei der bekannten Schallübertragungseinrichtung sind die Schalteinrichtungen durch schwenkbare Klappen gebildet, die mit Hilfe entsprechender Stellantriebe betätigbar sind.
  • Der Aufwand zur Realisierung einer aktivierbaren und deaktivierbaren Luftschallabstrahlung zum Fahrzeuginnenraum gestaltet sich mit Hilfe derartiger Schalteinrichtungen relativ aufwändig.
  • Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Schallübertragungseinrichtung der eingangs genannten Art bzw. für ein damit ausgestattetes Kraftfahrzeug eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere durch eine preiswerte Herstellbarkeit auszeichnet.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, die jeweilige Schalteinrichtung mit einem Formschlauch auszustatten, bei dem in einem elastischen Abschnitt eine Engstelle ausgeformt ist. Die Formgebung der Engstelle und die Elastizität des Schlauchmaterials im elastischen Abschnitt sind so aufeinander abgestimmt, dass die Engstelle in einem unbelasteten Ausgangszustand, also bei gleichem Druck an einer Innenseite des Formschlauchs und an einer Außenseite des Formschlauchs den durchströmbaren Querschnitt des Formschlauchs im wesentlichen verschließt, wodurch die gewünschte Schließstellung der jeweiligen Schalteinrichtung realisiert ist. Ab einem vorbestimmten Überdruck an der Innenseite gegenüber der Außenseite bzw. ab einem vorbestimmten Unterdruck an der Außenseite gegenüber der Innenseite gibt die Engstelle einen mehr oder weniger großen, frei durchströmbaren Querschnitt für den Formschlauch frei, wodurch die Offenstellung dieser Schalteinrichtung realisiert ist. Derartige Formschläuche lassen sich preiswert herstellen, insbesondere aus Kunststoff, wodurch die Schalteinrichtung kostengünstig herstell bar ist. In der Folge kann auch die damit ausgestattete Schallübertragungseinrichtung bzw. die mit der Schallübertragungseinrichtung ausgestattete Brennkraftmaschine entsprechend preiswert realisiert werden.
  • Mit Hilfe des Formschlauchs lässt sich die jeweilige Schalteinrichtung durch die Druckdifferenz zwischen Innenseite und Außenseite des Formschlauchs zwischen ihrer Offenstellung und ihrer Schließstellung verstellen bzw. schalten. Geeignete Überdruckquellen, also Druckquellen, bzw. Unterdruckquellen, also Drucksenken, sind bei einem Fahrzeug üblicherweise ohnehin vorhanden, so dass diesbezüglich kein zusätzlicher Installationsaufwand erforderlich ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Übertragungsleitung im Einbauzustand der Schallübertragungseinrichtung stromab einer Ladeeinrichtung an eine Frischgasleitung, die eine Luftschall übertragende Leitung darstellt, angeschlossen sein. Im Bereich kleiner Motorlasten erzeugt die Ladeeinrichtung, insbesondere ein Abgasturbolader, keinen oder nur einen vergleichsweise geringen Überdruck, der sich über die Übertragungsleitung bis zum Formschlauch fortpflanzt, der so ausgelegt ist, dass er bei dieser Drucksituation seine Schließstellung einnimmt. Eine Luftschallabstrahlung zum Fahrzeuginnenraum erfolgt dann nicht. Bei größerer Motorlast erzeugt die Ladeeinrichtung einen entsprechend größeren Überdruck, der sich ebenfalls bis zum Formschlauch fortpflanzt und dort ein Umschalten in die Offenstellung bewirkt. In der Folge kommt es zur gewünschten Schallabstrah lung in den Fahrzeuginnenraum. Bei dieser Ausführungsform wird somit ein lastabhängiges Zuschalten bzw. Wegschalten der Schallabstrahlung zum Fahrzeuginnenraum realisiert. Gleichzeitig baut die Schalteinrichtung extrem einfach, da sie bei einer derartigen Ausführungsform beispielsweise ausschließlich aus dem Formschlauch bestehen kann.
  • Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
  • Es zeigen, jeweils schematisch,
  • 1 eine stark vereinfachte, schaltplanartige Prinzipdarstellung eines Kraftfahrzeugs mit einer Schallübertragungseinrichtung,
  • 2 eine vergrößerte Seitenansicht eines Formschlauchs bei der Schließstellung,
  • 3 einen Querschnitt des Formschlauchs entsprechend Schnittlinien III in 2,
  • 4 eine Seitenansicht wie in 2, jedoch bei der Offenstellung,
  • 5 eine Ansicht wie in 4, jedoch bei einer anderen Ausführungsform.
  • Entsprechend 1 umfasst ein hier nur teilweise dargestelltes Kraftfahrzeug 1, das vorzugsweise ein Personenkraftwagen ist, eine Brennkraftmaschine 2, die über eine Frischgasleitung 3 mit Frischgas, in der Regel Luft, versorgt wird. Die Brennkraftmaschine 2 und die Frischgasleitung 3 sind dabei in einem Motorraum 4 des Fahrzeugs 1 angeordnet, der mit Hilfe einer Trennwand 5 von einem Fahrzeuginnenraum 6 des Fahrzeugs 1 abgetrennt ist. In der Frischgasleitung 3 sind z. B. ein Luftfilter 7, stromab davon eine Ladeeinrichtung 8 und stromab davon optional eine Drosselklappe 9 angeordnet. Die Strömungsrichtung des Frischgases in der Frischgasleitung 3 ist hier durch Pfeile dargestellt. Bei der Ladeeinrichtung 8 kann es sich um einen mechanischen Lader, z. B. in Form eines Gebläses, insbesondere ein Rootsgebläse, oder um den Verdichter eines Abgasturboladers handeln. Im Betrieb der Brennkraftmaschine 2 emittiert diese Luftschall, der sich bevorzugt durch eine Abgasleitung 10 sowie durch die Frischgasleitung 3 ausbreitet. Bei der Frischgasleitung 3 handelt es sich somit um eine Luftschall transportierende Leitung des Fahrzeugs 1.
  • Um dem oder den Insassen des Fahrzeuginnenraums 6 ein akustisches Feedback der von der Brennkraftmaschine 2 generierten Leistung zu geben, ist das Fahrzeug 1 außerdem mit einer Schallübertragungseinrichtung 11 ausgestattet, die es ermöglicht, Luftschall in den Fahrzeuginnenraum 6 bzw. in Richtung des Fahrzeuginnenraums 6 abzustrahlen. Die Schallübertragungsrichtung 11 weist hierzu zumindest eine Abstrahlvorrichtung 12 auf, die im Betrieb der Schallübertragungseinrichtung 11 an ihrer Ausgangsseite 13 Luftschall zum Fahrzeuginnenraum 6 hin abstrahlt, wenn sie an ihrer Eingangsseite 14 mit Luftschall beaufschlagt wird. Die Abstrahlvorrichtung 12 kann beispielsweise eine Resonanzkammer 15 enthalten, die zum Beispiel mit einem Querschnittssprung arbeitet und die insbesondere als Helmholtz-Resonator ausgestaltet sein kann. Des Weiteren kann besagte Resonanzkammer 15 mit einer schwingungsfähigen, elastischen Membran 16 verschlossen sein, die zu Schwingungen anregbar ist und die im angeregten Zustand Luftschall zur Ausgangsseite 13 hin abstrahlt. Durch die Ausgestaltung der Abstrahlvorrichtung 12 ist es möglich, ausgewählte bestimmte Frequenzen zu verstärken, wodurch im Fahrzeuginnenraum 6 gezielt ein gewünschter Soundeffekt erreicht werden kann. An der Ausgangsseite 13 kann ein Schallabstrahltrichter 17 vorgesehen sein, um eine gezielte Orientierung des abgestrahlten Luftschalls zu erzielen. Im gezeigten Beispiel befindet sich die Ausgangssei te 13 beabstandet zur Trennwand 5. Ebenso ist es möglich, die Ausgangsseite 13 in die Trennwand 5 zu integrieren. Des Weiteren ist es möglich, die Ausgangsseite 13 durch eine entsprechende Öffnung in der Trennwand 5 bis in den Fahrzeuginnenraum 6 hinein vorstehen zu lassen.
  • Des Weiteren umfasst die Schallübertragungseinrichtung 11 zumindest eine Übertragungsleitung 18, die mit einem Eintrittsende 19 an die Frischgasleitung 3 angeschlossen ist. Es ist klar, dass die Schallübertragungseinrichtung 11 mit ihrer Übertragungsleitung 18 grundsätzlich auch an eine beliebige andere Leitung des Fahrzeugs 1 anschließbar ist, die im Betrieb der Brennkraftmaschine 2 Luftschall überträgt. Vorzugsweise mündet die Übertragungsleitung 18 an ihrem Eintrittsende 19 offen in die Frischgasleitung 3 ein. Des Weiteren ist die Übertragungsleitung 18 an einem Austrittsende 20 an die Abstrahlvorrichtung 12 angeschlossen. Vorzugsweise mündet die Übertragungsleitung 18 an ihrem Austrittsende 20 offen in die Abstrahlvorrichtung 12 bzw. deren Resonanzkammer 15 ein. Die Übertragungsleitung 18 ermöglicht im Betrieb der Schallübertragungseinrichtung 11 den Transport von Luftschall und führt somit Luftschall, der am Eintrittsende 19 in die Übertragungsleitung 18 eintritt, der Abstrahlvorrichtung 12 zu. Vorzugsweise handelt es sich bei der Übertragungsleitung 18 um einen Hohlkörper, insbesondere um ein Rohr oder um einen Schlauch.
  • Außerdem ist die Schallübertragungseinrichtung 11 mit wenigstens einer Schalteinrichtung 21 ausgestattet. Im gezeig ten Einbauzustand befindet sich die Schalteinrichtung 21 zwischen der Frischgasleitung 3 und der Abstrahlvorrichtung 12. Die Schalteinrichtung 21 ist zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung verstellbar. In ihrer Offenstellung ermöglicht die Schalteinrichtung 21 die Luftschallzuführung zur Abstrahlvorrichtung 12, während sie in ihrer Schließstellung die Luftschallzuführung zur Abstrahlvorrichtung 12 behindert oder sperrt. Durch Betätigen der Schalteinrichtung 21 lässt sich somit die Schallabstrahlung der Abstrahlvorrichtung 12 bzw. der Schallübertragungseinrichtung 11 steuern, nämlich Ein- und Ausschalten bzw. Aktivieren und Deaktivieren.
  • Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Schalteinrichtung 21 in die Übertragungsleitung 18 eingebunden, also zwischen deren Enden 19, 20 angeordnet. Ebenso ist es möglich, die Übertragungsleitung 18 über die Schalteinrichtung 21 an die Frischgasleitung 3 anzuschließen oder die Übertragungsleitung 18 über die Schalteinrichtung 21 an die Abstrahlrichtung 12 anzuschließen.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform weist die Schallübertragungseinrichtung 11 genau eine Übertragungsleitung 18 und genau eine Abstrahlvorrichtung 12 sowie genau eine Schalteinrichtung 21 auf. Bei anderen Ausführungsformen können zwei oder mehr Abstrahlvorrichtungen 12 vorgesehen sein, die von einer gemeinsamen Übertragungsleitung 18 abgehen oder jeweils über eine eigene Übertragungsleitung 18 an die Frischgasleitung 3 oder an eine andere Luftschall transpor tierende Leitung angeschlossen sind. Zwei oder mehr Abstrahlvorrichtungen 12 kann eine gemeinsame Schalteinrichtung 21 zugeordnet sein; ebenso kann jeder Abstrahlvorrichtung 12 eine eigene Schalteinrichtung 21 zugeordnet sein. Insbesondere ist es möglich, die einzelnen Abstrahlvorrichtungen 12 auf unterschiedliche Frequenzen abzustimmen.
  • Entsprechend den 2 bis 5 weist die Schalteinrichtung 21 einen Formschlauch 22 auf. Der Formschlauch 22 besitzt einen elastischen Abschnitt 23, der sich wie hier auf einen axialen Abschnitt des Formschlauchs 22 begrenzt. Ebenso kann sich der elastische Abschnitt 23 über die gesamte axiale Länge des Formschlauchs 22 erstrecken, so dass quasi der gesamte Formschlauch 22 elastisch ist. Im elastischen Abschnitt 23 weist der Formschlauch 22 eine angeformte oder ausgeformte Engstelle 24 auf. Der Begriff „Formschlauch" bezeichnet hierbei ein schlauchförmiges Bauteil, das zumindest in einem Längsabschnitt eine von der üblichen Schlauchform abweichende Formgebung aufweist, hier die Engstelle 24, wenn der Formschlauch hydraulisch oder pneumatisch unbelastet ist, also seinen Ausgangszustand aufweist.
  • Die Engstelle 24 ist beim erfindungsgemäßen Formschlauch 22 so ausgestaltet, dass sie im unbelasteten Ausgangszustand die in 2 gezeigte Schließstellung einnimmt. Im unbelasteten Ausgangszustand herrscht an einer Innenseite 25 des Formschlauchs 22 und an einer Außenseite 26 des Formschlauchs 22 der gleiche Druck. In der Schließstellung bewirkt die Engstelle 24 somit die Sperrung des durchströmba ren Querschnitts des Formschlauchs 22. Die Elastizität des elastischen Abschnitts 23 und die Formgebung der Engstelle 24 ermöglichen es nun, dass die Engstelle 24 die in den 4 und 5 gezeigte Offenstellung einnimmt, wenn an der Innenseite 25 bezogen auf die Außenseite 26 zumindest ein vorbestimmter Überdruck herrscht bzw. wenn an der Außenseite 26 bezogen auf die Innenseite 25 zumindest ein vorbestimmter Unterdruck herrscht. Durch den innen anliegenden Überdruck bzw. durch den außen anliegenden Unterdruck kann sich die Engstelle 24 aufweiten, wodurch sie den durchströmbaren Querschnitt des Formschlauchs 22 mehr oder weniger freigibt.
  • Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen ist die Engstelle 24 dadurch gebildet, dass eine Wandung 27 des Formschlauchs 22 im unbelasteten Ausgangszustand einen flachen Querschnitt für den Formschlauch 22 erzeugt, und zwar so, dass innerhalb der Engstelle 24 zwei Wandabschnitte 28, die sich einander gegenüberliegen, flächig aneinander anliegen. Durch diese flächige Kontaktierung der beiden Wandabschnitte 28, die sich über den gesamten Querschnitt des Formschlauchs 22 erstreckt, ergibt sich eine effektive Abdichtung und Sperrwirkung. Um die gewünschte Elastizität im elastischen Abschnitt 23 zu erzielen, ist der Formschlauch 22, zumindest sein elastischer Abschnitt 23, aus einem Kunststoff, vorzugsweise aus einem Elastomer, hergestellt.
  • Bei einer besonders einfachen Ausführungsform kann die Schalteinrichtung 21 so ausgestaltet sein, dass sie ausschließlich aus dem Formschlauch 22 besteht. Eine derartige Ausführungsform ist extrem preiswert und lässt sich beispielsweise dann anwenden, wenn das Fahrzeug 1 eine zur Betätigung der Schalteinrichtung 21 geeignete Überdruckquelle bzw. Druckquelle bereitstellt. Ist das Fahrzeug wie hier mit einer aufgeladenen Brennkraftmaschine 2 ausgestattet, kann die Übertragungsleitung 18 entsprechend 1 zweckmäßig stromab der Ladeeinrichtung 8 an die Frischgasleitung 3 angeschlossen werden. Bei niedrigen Motorlasten, z. B. im Leerlaufbetrieb, liefert die Ladeeinrichtung 8 keinen oder nur wenig Überdruck. Erst bei höheren Motorlasten, insbesondere bei Volllast, liefert die Ladeeinrichtung 8 einen vergleichsweise hohen Überdruck. Sofern in der Frischgasleitung 3 eine Drosselklappe 9 angeordnet ist, kann es zweckmäßig sein, die Übertragungsleitung 18 stromab der Drosselklappe 9 an die Frischgasleitung 3 anzuschließen. Bei niedriger Last drosselt die Drosselklappe 9 das der Brennkraftmaschine 2 zugeführte Frischgas, so dass stromab der Drosselklappe 9 ein reduzierter Druck, insbesondere ein Unterdruck herrscht. Bei größeren Lasten öffnet die Drosselklappe 9, wodurch sich stromab davon ein Überdruck einstellen kein. Die Betriffe „Unterdruck" und „Überdruck" beziehen sich auf atmosphärischen Umgebungsdruck, wenn nichts anderes angegeben ist.
  • Die in 1 gezeigte Ausführungsform der Schallübertragungseinrichtung 11 bzw. des damit ausgestatteten Fahrzeugs 1 arbeitet wie folgt:
    Bei niedriger Motorlast herrscht stromab der Ladeeinrichtung 8 bzw. stromab der Drosselstelle 9 ein Unterdruck bzw. ein vergleichsweise kleiner Überdruck. Dieser Druck herrscht zwangsläufig dann auch an der Innenseite 25 des Formschlauchs 22. Aufgrund dieser Druckdifferenz zwischen Innenseite 25 und Außenseite 26 verbleibt der Formschlauch 22 in seinem Ausgangszustand, das heißt, die Engstelle 24 nimmt weiterhin ihre Schließstellung ein bzw. ist bei dieser Druckdifferenz sogar in ihre Schließstellung vorgespannt. Eine Ausbreitung von Luftschall durch die geschlossene Schalteinrichtung 21 ist dadurch nicht möglich oder zumindest stark reduziert. In der Folge kann die Abstrahlvorrichtung 12 keinen Luftschall zum Fahrzeuginnenraum 6 hin abstrahlen.
  • Mit steigender Motorlast steigt auch in der Frischgasleitung 3 stromab der Ladeeinrichtung 8 sowie stromab der Drosselklappe 9 der Druck. Dementsprechend steigt auch der Druck an der Innenseite 25 des Formschlauchs 22 allmählich an. Ab einem vorbestimmten Überdruck an der Innenseite 25 beginnt sich die Engstelle 24 zunehmend zu öffnen, wodurch der Formschlauch 22 seine Offenstellung einnimmt. In der Folge kann der aus der Frischgasleitung 3 ausgekoppelte und durch die Übertragungsleitung 18 transportierte Luftschall zur Abstrahlvorrichtung 12 gelangen, wodurch diese Luftschall zum Fahrzeuginnenraum 6 hin abstrahlen kann.
  • Da der Druck stromab der Ladeeinrichtung 8 bzw. stromab der Drosselklappe 9 mit der Last der Brennkraftmaschine 2 korreliert, wird für die Schalteinrichtung 21 im vorliegenden Fall auch eine lastabhängige Betätigung der Schalteinrich tung 21 und somit eine lastabhängige Zuschaltung bzw. Abschaltung der Schallübertragungseinrichtung 11 erreicht.
  • Sofern mehrere Abstrahlvorrichtungen 12 und mehrere Schalteinrichtungen 21 vorgesehen sind, können die Engstellen 24 der jeweiligen Formschläuche 22 bei den verschiedenen Schalteinrichtungen 21 auf unterschiedliche Druckdifferenzen zwischen Innenseite 25 und Außenseite 26 ausgelegt werden. Hierdurch ist es möglich, mehrere verschiedene Lastzustände der Brennkraftmaschine 2 mit unterschiedlichen Schallabstrahlungen zum Fahrzeuginnenraum 6 zu korrelieren.
  • Der Formschlauch 22 kann in die Übertragungsleitung 18 eingebunden sein. Ebenso kann der Formschlauch 22 einen Abschnitt der Übertragungsleitung 18 bilden. Ebenso ist es möglich, die Übertragungsleitung 18 über den Formschlauch 22 an die Frischgasleitung 3 oder an die Abstrahlvorrichtung 12 anzuschließen.
  • In 5 ist exemplarisch eine andere Ausführungsform wiedergegeben, bei welcher die Schalteinrichtung 21 neben dem Formschlauch 22 außerdem eine Unterdruckkammer 29 aufweist. Diese Unterdruckkammer 29 umschließt den elastischen Bereich 23 des Formschlauchs 22 zumindest im Bereich der Engstelle 24. Die Unterdruckkammer 29 ist über eine Unterdruckleitung 30 an eine grundsätzlich beliebige Drucksenke oder Unterdruckquelle des Fahrzeugs 1 angeschlossen. Auf diese Weise kann die Schalteinrichtung 21 auch durch Unterdruck angesteuert werden. In der Unterdruckkammer 29 befindet sich dann quasi die Außenseite 26 des Formschlauchs 22. Ein Unterdruck in der Unterdruckkammer 29, also an der Außenseite 26 bezogen auf die Innenseite 25 führt ebenfalls zu einem Öffnen der Engstelle 24.

Claims (10)

  1. Schallübertragungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug zum Abstrahlen von Luftschall in einen Fahrzeuginnenraum (6) oder in Richtung eines Fahrzeuginnenraums (6), – mit wenigstens einer Abstrahlvorrichtung (12), die im Betrieb der Schallübertragungseinrichtung (11) Luftschall in den Fahrzeuginnenraum (6) oder in dessen Richtung abstrahlt, – mit wenigstens einer Übertragungsleitung (18), die mit einem Eintrittsende (19) an eine Luftschall transportierende Leitung (3) des Fahrzeugs (1) anschließbar ist, die an einem Austrittsende (20) an eine solche Abstrahlvorrichtung (12) angeschlossen ist und die im Betrieb der Schallübertragungseinrichtung (11) an ihrem Eintrittsende (19) eintretenden Luftschall der Abstrahlvorrichtung (12) zuführt, – mit wenigstens einer Schalteinrichtung (21), die im Einbauzustand der Schallübertragungseinrichtung (11) zwischen der Luftschall transportierenden Leitung (3) des Fahrzeugs (1) und der Abstrahlvorrichtung (12) angeordnet ist und die zwischen einer Offenstellung, in der sie die Luftschallzuführung zur jeweiligen Abstrahlvorrichtung (12) ermöglicht, und einer Schließstellung verstellbar ist, in der sie die Luftschallzuführung zur jeweiligen Abstrahlvorrichtung (12) behindert oder sperrt, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine solche Schalteinrichtung (21) einen Formschlauch (22) aufweist, der in einem elastischen Abschnitt (23) eine angeformte Engstelle (24) aufweist, die bei gleichem Druck an einer Innenseite (25) des Formschlauchs (22) und an einer Außenseite (26) des Formschlauchs (22) ihre Schließstellung einnimmt und die ab einem vorbestimmten Überdruck an der Innenseite (25) relativ zur Außenseite (26) und/oder ab einem vorbestimmten Unterdruck an der Außenseite (26) relativ zur Innenseite (24) ihre Offenstellung einnimmt.
  2. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die angeformte Engstelle (24) dadurch gebildet ist, dass eine Wandung (27) des Formschlauchs (22) bei gleichem Druck an Innenseite (25) und Außenseite (26) für den Formschlauch (22) einen flachen Querschnitt bildet, derart, dass zwei einander gegenüberliegende Wandabschnitte (28) flächig aneinander anliegen.
  3. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Formschlauch (22) zumindest in seinem elastischen Abschnitt (23) aus einem Elastomer-Kunststoff hergestellt ist.
  4. Schallübertragungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Schalteinrichtung (21) ausschließlich aus dem Formschlauch (22) besteht.
  5. Schallübertragungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Schalteinrichtung (21) eine den elastischen Abschnitt (23) des Formschlauchs (22) zumindest im Bereich der Engstelle (24) umschließende Unterdruckkammer (29) aufweist, die an eine Drucksenke des Fahrzeugs (1) anschließbar ist.
  6. Schallübertragungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, – dass der Formschlauch (22) in die Übertragungsleitung (18) eingebunden ist oder einen Abschnitt der Übertragungsleitung bildet, oder – dass die Übertragungsleitung (18) im Einbauzustand der Schallübertragungseinrichtung (11) über den Formschlauch (22) an die Luftschall übertragende Leitung (3) des Fahrzeugs (1) angeschlossen ist, oder – dass die Übertragungsleitung (18) über den Formschlauch (22) an die Abstrahlvorrichtung (12) angeschlossen ist.
  7. Schallübertragungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftschall übertragende Leitung (3) des Kraftfahrzeugs, an welche die Schallübertragungseinrichtung (11) in deren Einbauzustand eingeschlossen ist, eine Frischgasleitung (3) zur Versorgung einer Brennkraftmaschine (2) des Fahrzeugs (11) mit Frischgas ist.
  8. Schallübertragungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsleitung (18) im Einbauzustand der Schallübertragungseinrichtung (11) stromab einer in der Frischgasleitung (3) angeordneten Ladeeinrichtung (8) an die Frischgasleitung (3) angeschlossen ist.
  9. Schallübertragungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, – dass mindestens zwei Abstrahlvorrichtungen (12) vorgesehen sind, – dass mindestens zwei Schalteinrichtungen (21) vorgesehen sind, die jeweils einer der Abstrahlvorrichtungen (12) zugeordnet sind, – dass die Engstellen (24) der Formschläuche (22) bei den Schalteinrichtungen (21) auf unterschiedliche Druckdifferenzen zwischen Innenseite (25) und Außenseite (26) ausgelegt sind.
  10. Kraftfahrzeug, insbesondere Personenkraftwagen, – mit wenigstens einer im Betrieb des Kraftfahrzeugs (1) Luftschall transportierenden Leitung (3), – mit einem Fahrzeuginnenraum (6), – mit einer Schallübertragungseinrichtung (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
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