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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Verbinder zum Verbinden von
Hilfsdurchflussleitungen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und
12 sowie Verfahren hierfür
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 30.
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Bohrlöcher werden
beispielsweise zur Prospektion und Gewinnung von Kohlenwasserstoffen gebohrt.
Es ist oftmals wünschenswert,
verschiedene Bewertungen von Formationen, die das Bohrloch während der
Bohrvorgänge
durchdringen, auszuführen,
etwa in Perioden, in denen der eigentliche Bohrvorgang vorübergehend
angehalten worden ist. In einigen Fällen kann der Bohrstrang mit
einem oder mehreren Bohrwerkzeugen versehen sein, um die umgebende
Funktion zu prüfen
und/oder um hiervon Proben zu nehmen. In anderen Fällen kann
der Bohrstrang aus dem Bohrloch in einer sogenannten "Trip"-Folge entfernt werden,
woraufhin ein Drahtleitungswerkzeug bzw.
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Seilarbeitswerkzeug
in das Bohrloch abgesenkt wird, um die Formation zu prüfen und/oder
Proben hiervon zu entnehmen. Die Proben oder Prüfungen, die von solchen Bohrlochwerkzeugen
erhalten bzw. ausgeführt
werden, können
beispielsweise verwendet werden, um wertvolle Kohlenwasserstoffproduktionsformationen
zu lokalisieren und die Gewinnung der Kohlenwasserstoffe hiervon
zu steuern.
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Derartige
Bohrlochwerkzeuge und Drahtleitungswerkzeuge sowie andere Bohrlochwerkzeuge, die
an Rohrwendeln, an einem Rohrgestänge, an einem Futterrohr oder
an anderen Beförderungseinrichtungen
transportiert werden, werden hier einfachheitshalber "Bohrlochwerkzeuge" genannt. Solche Bohrlochwerkzeuge
können
selbst mehrere integrierte Module enthalten, wovon jedes eine unterschiedliche
Funktion ausführt,
wobei ein Bohrlochwerkzeug entweder allein oder in Kombination mit
anderen Bohrlochwerkzeugen in einem Bohrlochwerkzeugstrang verwendet
werden kann.
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Insbesondere
erfordert die Formationsbewertung oftmals, dass Fluid von der Formation
in ein Bohrlochwerkzeug (oder in ein Modul hiervon) gesaugt wird,
um es vor Ort zu prüfen
und/oder eine Probe hiervon zu entnehmen. Verschiedene Vorrichtungen,
wie etwa Sonden und/oder Schieber bzw. Dichtungen, werden von dem
Bohrlochwerkzeug ausgefahren, um einen Bereich der Bohrlochwand abzutrennen
und um dadurch eine Fluidkommunikation mit der das Bohrloch umgebenden
Formation zu schaffen. Das Fluid kann dann unter Verwendung der Sonde
und/oder der Schieber bzw. Dichtungen in das Bohrlochwerkzeug gesaugt
werden.
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Die
Sammlung von solchen Formationsfluidproben während des Bohrens wird idealerweise durchgeführt mit
einem integrierten Probenahme-/Druck-Werkzeug, das einige Module enthält, die jeder
zum Durchführen
verschiedener Funktionen, wie beispielsweise elektrischer Versorgung,
hydraulischer Versorgung, Fluidprobennahme (beispielsweise Sonde
oder duale Dichtungen bzw. Schieber), Fluidanalyse und Probensammlung
(beispielsweise Flaschen oder Behälter) durchführt. Solche
Modelle sind beispielsweise in
US
4 860 581 und
US 4 936
139 beschrieben. Demgemäß wird ein
Bohrlochfluid, wie ein Formations fluid, typischerweise in das Bohrlochwerkzeug
zum Prüfen
und/oder Probennahme gesaugt. Diese und andere Arten von Bohrlochfluid
(andere als Bohrschlamm, der durch einen Bohrstrang gepumpt wird)
werden hier im Folgenden als "Hilfsfluid" bezeichnet. Das
Hilfsfluid kann ein entnommenes Formationsfluid oder spezielle Fluide
(beispielsweise Fluide zur Bearbeitung) zum Einleiten in eine unterirdische
Formation sein. Das Hilfsfluid wird typischerweise in einem Bohrlochvorgang
verwendet, der sich von dem bloßen
Schmieren einer Bohrerspitze und/oder dem Wegleiten von Bohrabfällen zur
Oberfläche
unterscheiden. Das Hilfsfluid kann zwischen Modulen eines integrierten
Werkzeugs, wie ein Probennahmewerkzeug und/oder zwischen in einem Werkzeugstrang
verbundenen Werkzeugen übertragen
bzw. geleitet werden. Ferner kann elektrische Leistung und/oder
bzw. eine elektrische Versorgung elektronische Signale (beispielsweise
für eine
Datenübertragung)
zwischen Modulen solcher Werkzeuge übertragen werden. Eine Herausforderung
stellt daher die Tatsache dar, eine durchführbare Werkzeuglänge (beispielsweise
30 Fuß)
zu erhalten, während
das notwendige Fluid und elektronische Übertragungen zwischen den Modulen
des Werkzeugs durchgeführt
werden.
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Es
wird ferner erkannt werden, dass einige andere Anwendungen die Kommunikation
von Fluid und elektrischen Signalen zwischen hintereinander geschalteten
Modulen oder Werkzeugen von Bohrlochwerkzeugsträngen – sowohl Seilarbeitsvorgänge und "während des Bohrens"-Vorgänge – benötigen. Die "während-des-Bohrens"-Vorgänge werden
typischerweise charakterisiert als Teil der Messen-während-Bohren-(MWD)-
und/oder Protokollieren-während-des-Bohrens-(LWD)-Vorgängen, in
denen die Übertragung
von Elektrizität
(sowohl für
die Versorgung als auch Signale) entlang verbundener Werkzeuge oder
integrierter Werkzeugmodule benötigt wird.
Verschiedene Vorrichtungen wurden entwickelt, um solche während-des-Bohrens-Vorgänge durchzuführen, wie
es in den Vorrichtungen, die in
US
5 242 020 ,
US 5 803
186 ,
US 6 026 915 ,
US 6 047 239 ,
US 6 157 893 ,
US 6 179 066 und
US 6 230 557 beschrieben sind. Diese
Patente beschreiben verschiedene Bohrlochwerkzeuge und Bohrlochverfahren
zum Sammeln von Daten und in einigen Fällen Fluidprobennahme von einer unterirdischen
Formation.
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Trotz
der Vorteile bei Probennahme- und Prüfmöglichkeiten in Bohrlochwerkzeugen
sind existierende Systeme – speziell "während des Bohrens"-System – oftmals
beschränkt
auf Lösungen zum Übertragen
elektrischer Signale entlang bzw. über Werkzeuge oder Werkzeugmodule.
Spezielle Lösungen
beinhalten die verschiedenen Ring-Typ-Verbinder an den Verbindungen
von verbundenen rohrförmigen
Elementen, wie "verdrahtetes
Bohrrohr" (wired
drill pipe, WDP), wie in
US 6
641 434 beschrieben, und andere. Solche WDP-Verbinder sind
bekannt, um eine Übertragung
von elektrischen Signalen zwischen den verbundenen rohrförmigen Elementen
zu schaffen.
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Verbinder
wurden ebenfalls geschaffen zum Durchleiten von Fluid durch Bohrlochseilarbeitswerkzeuge.
Beispiele solcher Verbinder sind in
US
5 577 925 und US 10/710 246 gezeigt. Allerdings ist kein Verbinder
bekannt zum Verbinden von Hilfsdurchflussleitungen, die sich durch
verbundene Bohrlochrohre erstrecken und an oder nahe gegenüberliegender
Enden der Bohrlochrohre enden oder zum Erreichen einer Verbindung
zwischen verbundenen Komponenten. Ferner wurden bekannte Verbinder
oder Verbindersysteme nicht den zusätzlichen Herausforderungen
von Bohrwerkzeugen, welche Schwerstangen, Bohrschlamm, beengten
Raum und raue Bohrbedingungen mit sich bringen, ausgesetzt.
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Die
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Verbinder zu schaffen,
der zur Übertragung
von Hilfsfluid und/oder elektrischen Signalen zwischen Werkzeugmodulen
und/oder Werkzeugen in einem Bohrlochwerkzeugstrang angepasst ist.
Es ist wünschenswert,
dass solch ein Verbinder die Funktion einer Längeneinstellung aufweist, um
Veränderungen in
dem Trennabstand zwischen den Modulen/Werkzeugen, die verbunden
werden sollen, zu kompensieren. Es ist ferner wünschenswert, dass solch ein Verbinder
die Funktion einer automatischen Abdichtung eines Hilfsfluiddurchflusses
aufweist nach Trennung der verbundenen Module/Werkzeuge. Es ist ferner
wünschenswert,
dass solch ein Verbinder modular ist und angepasst ist zur Verwendung
in verschiedenen Umgebungen und Bedingungen.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
einen Verbinder nach Anspruch 1, einen Verbinder nach Anspruch 12
und ein Verfahren nach Anspruch 30.
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Weiterbildungen
der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen
angegeben.
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Gemäß einem
Aspekt bezieht sich die Erfindung auf einen Verbinder zum Verbinden
von Hilfsdurchflussleitungen, die sich durch zwei Komponenten eines
Bohrlochwerkzeugstrangs erstrecken und an oder nahe gegenüberliegender
Enden der beiden entsprechenden Komponenten enden. Dabei wird unter
Komponenten ein oder mehrere Bohrlochwerkzeuge oder ein oder mehrere
Bohrlochwerkzeugmodule verstanden, insbesondere, wenn solche Werkzeuge
oder Module innerhalb eines Bohrlochwerkzeugstrangs verwendet werden.
Der Verbinder umfasst einen Baugruppenkörper zur fluidischen Verbindung
der Hilfsdurchflussleitungen der entsprechenden beiden Komponenten
und eine Baugruppe zum Einstellen der Länge des Baugruppenkörpers.
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Die
beiden Komponenten können
diskrete Module eines Einheitswerkzeugs oder alternativ unterschiedliche
Werkzeuge sein. Unter Modul versteht man einen Abschnitt eines Bohrlochwerkzeugs,
speziell ein multifunktionelles oder integriertes Bohrlochwerkzeug,
das zwei oder mehr verbundene Module zum Durchführen einer getrennten oder
diskreten Funktion aufweist. Ein Hauptabschnitt des Baugruppenkörpers kann
axial zwischen den gegenüberliegenden
Enden der beiden Komponenten angeordnet sein. Der Baugruppenkörper kann
verbindbare erste und zweite rohrförmige Elemente umfassen. Die
ersten und zweiten rohrförmigen
Elemente können
entsprechende rohrförmige
Stift- und Muffenabschnitte umfassen und spezieller können sie
benachbarte Schwerstangen innerhalb eines Bohrstrangs umfassen.
Die Hilfsdurchflussleitungen der beiden Komponenten können im
Wesentlichen axial orientiert sein. Die axial orientierten Durchflussleitungen
können
im Wesentlichen mittig darin angeordnet sein oder sie können nicht
mittig innerhalb der entsprechenden beiden Komponenten (d.h. außermittig)
sein.
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Der
Baugruppenkörper
kann mindestens einen Fluidkanal zum fluidischen Verbinden der Hilfsdurchflussleitungen
der beiden Komponenten bilden. Das erste und zweite rohrförmige Element
können zusammenwirken,
um mindestens einen Fluidkanal zum fluidischen Verbinden der Hilfsdurchflussleitungen
der beiden Komponenten zu bilden. Der Fluidkanal kann axial entlang
des ersten und zweiten rohrförmigen
Elements orientiert sein, wobei in diesem Falle der Fluidkanal beispielsweise
einen hydraulischen Durchstoßer
bzw. Einführer
(stabber) umfasst, der axial entlang des ersten und zweiten rohrförmigen Elements
orientiert ist. Alternativ kann der Fluidkanal radial entlang des
ersten und zweiten rohrförmigen Elements
orientiert sein, wobei in diesem Falle das erste und zweite rohrförmige Element
beispielsweise zusammenwirken können,
um einen ringförmigen Abschnitt
des Fluidkanals entlang des ersten und zweiten rohrförmigen Elements
zu bilden. Das erste und zweite rohrförmige Element können über ein
Gewinde in Eingriff miteinander oder nahe der längeneinstellbaren Baugruppe
sein, und die längeneinstellbare
Baugruppe schafft eine relative Drehung zwischen dem ersten und
zweiten rohrförmigen
Element, um die Länge
des Baugruppenkörpers
einzustellen. Mindestens eines des ersten und zweiten rohrförmigen Elements
kann einen Kolben umfassen, der in einer darin befindlichen Kammer
beweglich ist zum Schließen
der Hilfsdurchflussleitungen einer oder beider Komponenten nach
Trennung des ersten und zweiten rohrförmigen Elements.
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In
einem weiteren Aspekt schafft die vorliegende Erfindung einen Verbinder
zum Verbinden von sowohl Hilfsdurchflussleitungen als auch elektrischen
Leitungen, die sich durch zwei Komponenten eines Bohrlochwerkzeugstrangs
erstrecken und an oder nahe gegenüberliegenden Enden der beiden entsprechenden
Komponenten enden. Der Verbinder umfasst einen Baugruppenkörper zum
fluidischen Verbinden der Hilfsdurchflussleitungen und elektrischen
Verbinden der elektrischen Leitungen der entsprechenden beiden Komponenten
und eine Baugruppe zum Einstellen der Länge des Baugruppenkörpers.
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Die
beiden Komponenten können
diskrete Module eines Einheitswerkzeugs sein oder alternativ verschiedene
Werkzeuge sein. Ein Hauptabschnitt des Baugruppenkörpers kann
axial zwischen den gegenüberliegenden
Enden der beiden Komponenten angeordnet sein. Der Baugruppenkörper kann
verbindbare erste und zweite rohrförmige Elemente umfassen. Das
erste und zweite rohrförmige Element können entsprechende
rohrförmige
Stift- und Muffenabschnitte umfassen und spezieller können sie
benachbarte Schwerstangen innerhalb eines Bohrstrangs umfassen.
Die Hilfsdurchflussleitungen der beiden Komponenten können im
Wesentlichen axial orientiert sein. Die axial orientierten Durchflussleitungen
können
im Wesentlichen mittig darin angeordnet sein oder sie können nicht
mittig angeordnet (d.h. außermittig)
innerhalb der entsprechenden beiden Komponenten angeordnet sein.
Der Baugruppenkörper
kann mindestens einen Fluidkanal zum fluidischen Verbinden der Hilfsdurchflussleitungen
der beiden Komponenten bilden. Das erste und zweite rohrförmige Element
können
zusammenwirken, um mindestens einen Fluidkanal zum fluidischen Verbinden
der Hilfsdurchflussleitung der beiden Komponenten zu bilden. Der
Fluidkanal kann axial entlang des ersten und zweiten rohrförmigen Elements
orientiert sein, wobei in diesem Falle der Fluidkanal einen hydraulischen
Durchstoßer
bzw. Einführer
(stabber) umfasst, der axial entlang des ersten und zweiten rohrförmigen Elements
orientiert ist. Alternativ kann der Fluidkanal radial entlang des
ersten und zweiten rohrförmigen
Elements orientiert sein, wobei in diesem Falle das erste und zweite
rohrförmige
Element zusammenwirken, um einen rohrförmigen Abschnitt des Fluidkanals
entlang des ersten und zweiten rohrförmigen Elements zu bilden.
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Die
elektrischen Leitungen der beiden Komponenten können im Wesentlichen axial
orientiert sein. Die elektrischen Leitungen der beiden Komponenten
können
im Wesentlichen mittig oder nicht mittig angeordnet (d.h. außermittig)
innerhalb der beiden entsprechenden Komponenten sein. Der Baugruppenkörper kann
mindestens einen leitfähigen Durchgang
zum elektrischen Verbinden der elektrischen Leitungen der beiden
Komponenten umfassen. Das erste und zweite rohrförmige Element können zusammenwirken,
um mindestens einen leitfähigen
Durchgang zum elektrischen Verbinden der elektrischen Leitungen
der beiden Komponenten zu bilden. Der leitfähige Durchgang kann radial
orientiert entlang des ersten und zweiten rohrförmigen Elements sein, wie in
dem Falle von zusätzlichen
radialen elektrischen Kontakten, Stift-Buchse-Verbindern oder zusätzlichen
Nasseinsatzkontakten (wet stab contacts), die durch Stift- und Muffenabschnitte
der entsprechenden ersten und zweiten rohrförmigen Elemente getragen werden.
Alternativ kann der leitfähige
Durchgang axial entlang des ersten und zweiten rohrförmigen Elements
orientiert sein, wie in dem Falle von zusätzlichen axialen elektrischen
Kontakten, die durch entsprechende erste und zweite rohrförmige Elemente
getragen werden. Solche axialen elektrischen Kontakte können elektrische
Durchstoßer bzw.
Einführer
(stabber), Induktionskoppler oder eine Kombination hiervon umfassen.
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Das
erste und zweite rohrförmige
Element können
durch Gewinde in Eingriff miteinander oder nahe der längeneinstellbaren
Baugruppe gebracht sein, und die längeneinstellbare Baugruppe
ermöglicht
eine relative Drehung zwischen dem ersten und dem zweiten rohrförmigen Element,
um die Länge des
Baugruppenkörpers
einzustellen. Mindestens eines des ersten und zweiten rohrförmigen Elements kann
einen Kolben umfassen, der in einer Kammer darin beweglich ist zum
Schließen
der Hilfsdurchflussleitungen mindestens einer der beiden Komponenten
nach Trennen des ersten und zweiten rohrförmigen Elements.
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In
einem weiteren Aspekt schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zum Verbinden von Hilfsdurchflussleitungen und elektrischen Leitungen, die
sich durch zwei Komponenten eines Bohrlochwerkzeugstrangs erstrecken
und an oder nahe beabstandet von gegenüberliegenden Enden der beiden entsprechenden
Komponenten enden. Das Verfahren umfasst die Schritte eines Bestimmens
des Abstands zwischen den gegenüberliegenden
Enden der beiden Komponenten und ein Herstellen einer Fluidverbindung
zwischen den Hilfsdurchflussleitungen und einer elektrischen Verbindung
zwischen den elektrischen Leitungen der entsprechenden beiden Komponenten
gemäß dem bestimmten
Abstand.
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Der
Herstellungsschritt kann ein Verwenden mindestens eines Fluidkanals
zum fluidischen Verbinden der Hilfsdurchflussleitungen der beiden
Komponenten umfassen, und ein Einstellen der Länge des Fluidkanals, wie es
nötig ist
gemäß dem bestimmten
Abstand. Der Fluidkanal kann im Wesentlichen axial orientiert (beispielsweise
entlang des meisten seiner Gesamtlänge) sein zwischen den beiden
Komponenten und kann auch zumindest teilweise radial orientiert
(beispielsweise beinhaltet er einen Abschnitt, der radial orientiert
ist) sein zwischen den beiden Komponenten. Der Herstellungsschritt
kann das Verwenden mindestens eines leitfähigen Durchgangs zum elektrischen
Verbinden der elektrischen Leitungen der beiden Komponenten umfassen
und ein Einstellen der
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Länge des
leitfähigen
Durchgangs, wie er notwendig ist gemäß dem bestimmten Abstand. Der leitfähige Durchgang
kann zumindest teilweise radial orientiert (z.B. beinhaltet er einen
Abschnitt, der radial orientiert ist) sein zwischen den beiden Komponenten
und kann auch im Wesentlichen axial orientiert (entlang des meisten
seiner Gesamtlänge)
sein zwischen den beiden Komponenten. Das Verfahren kann ferner
ein Schließen
der Hilfsdurchflussleitungen eines oder beider Komponenten umfassen
nach Trennung der Fluidverbindung zwischen den beiden Komponenten.
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In
einem weiteren Aspekt schafft die vorliegende Erfindung ein System
zum Übertragen
von Fluid und elektronischen Signalen entlang eines Werkzeugstrangs,
umfassend eine erste Werkzeugstrangkomponente, die mindestens eine
Hilfsdurchflussleitung und mindestens eine elektrische Leitung umfasst,
die sich durch die erste Komponente erstrecken und an oder nahe
einem Ende der ersten Komponente enden, und eine zweite Werkzeugstrangkomponente,
die mindestens eine Hilfsdurchflussleitung und mindestens eine elektrische Leitung
umfasst, die sich durch die zweite Komponente erstrecken und an
oder nahe einem Ende der zweiten Komponente enden. Das Ende der
zweiten Komponente liegt dem Ende der ersten Komponente gegenüber. Ein
Baugruppenkörper
wird verwendet zum fluidischen Verbinden der Hilfsdurchflussleitungen
und elektrischen Verbinden der elektrischen Leitungen der beiden
entsprechenden Komponenten. Eine Baugruppe wird verwendet zum Einstellen
der Länge
des Baugruppenkörpers.
Die erste und zweite Komponente können diskrete Module eines
Einheitswerkzeugs sein.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand von in den beigefügten Abbildungen
illustrierten Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
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1 ist
eine schematische Ansicht eines herkömmlichen, sich von einer Bohranlage
in ein Bohrloch erstreckenden Bohrstrangs im Teilschnitt, wobei
der Bohrstrang eine Formationsprüfbaugruppe aufweist,
die eine Mehrzahl von Modulen beinhaltet, die durch einen Verbinder
bzw. mehrere Verbinder dazwischen verbunden sind.
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2 ist
eine schematische Querschnittsdarstellung eines Teils des Bohrstrangs
von 1, die die Formationsprüfbaugruppe und einige ihrer verbundenen
Module detaillierter darstellt.
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3 ist
eine schematische Querschnittsdarstellung von zwei Komponenten eines
Bohrlochwerkzeugstrangs, die durch einen generischen modularen Verbinder
verbunden sind.
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4 ist
eine schematische Querschnittsdarstellung von zwei Komponenten eines
Bohrlochwerkzeugstrangs, die durch einen Verbinder, der einen mittigen
axial orientierten Fluidkanal und einen mittigen radial orientierten
elektrisch leitenden Durchgang aufweist, verbunden sind.
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5 ist
eine schematische Querschnittsdarstellung von zwei Komponenten eines
Bohrlochwerkzeugstrangs, die durch einen Verbinder, der einen axial
orientierten ringförmigen
Fluidkanal und einen mittigen radial orientierten elektrisch leitenden Durchgang
aufweist, verbunden sind.
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6 ist
eine schematische Querschnittsdarstellung von zwei Bohrlochkomponenten,
die durch einen Verbinder verbunden sind, der ähnlich zu dem Verbinder von 5 ist,
wobei die Schnittstelle zwischen dem Verbinder und den verbundenen
Komponenten detaillierter gezeigt ist.
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7 ist
eine schematische Querschnittsansicht von zwei Komponenten eines
Bohrlochwerkzeugstrangs, die durch einen Verbinder verbunden sind,
der eine Baugruppe zum Einstellen der Länge des Verbinders aufweist.
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8 ist
eine schematische Querschnittsdarstellung von zwei Komponenten eines
Bohrlochwerkzeugstrangs, die durch einen Verbinder verbunden sind,
der eine Wechselbaugruppe zum Einstellen der Länge des Verbinders aufweist.
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9 ist
eine schematische Querschnittsansicht von zwei Komponenten eines
Bohrlochwerkzeugstrangs, die durch einen Verbinder verbunden sind,
der einen inneren radial symmetrischen Fluidkanal und einen mittigen
radial orientierten elektrisch leitenden Durchgang aufweist.
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10 ist
eine schematische Querschnittsansicht von zwei Komponenten eines
Bohrlochwerkzeugstrangs, die durch einen Verbinder verbunden sind,
der einen mittigen axial orientierten Fluidkanal und einen nicht
mittigen axial orientierten elektrisch leitenden Durchgang aufweist.
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11A–B
sind schematische Querschnittsdarstellungen eines Teils eines verdrahteten
Bohrrohrsystems, das bei dem axial orientierten elektrisch leitfähigen Verbindungsdurchgang
von 10 verwendet wird.
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12 ist
eine schematische Querschnittsdarstellung von zwei Komponenten eines
Bohrlochwerkzeugstrangs, die durch einen Verbinder verbunden sind,
der einen äußeren radial
symmetrischen Fluidkanal und einen mittigen radial orientierten
elektrisch leitfähigen
Durchgang aufweist.
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13 ist
eine schematische Querschnittsdarstellung von zwei Komponenten eines
Bohrlochwerkzeugstrangs, die durch einen Verbinder verbunden sind,
der einen nicht mittigen axial orientierten Fluidkanal und einen
axial orientierten elektrisch leitfähigen Durchgang aufweist.
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14A–B
sind schematische Querschnittsdarstellungen eines Verbinders, der
Ventile zum automatischen Schließen der Durchflussleitungen
von miteinander verbundenen Komponenten aufgrund einer Trennung
von ersten und zweiten rohrförmigen Elementen
der Verbindungsbaugruppenkörpers
aufweist.
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1 zeigt
eine herkömmliche
Bohranlage und einen herkömmlichen
Bohrstrang, in denen die vorliegende Erfindung vorteilhafterweise
verwendet werden können.
Eine Festland-Plattform- und Bohrturm-Baugruppe 110 ist über einem
eine unterirdische Formation F durchdringenden Bohrloch W positioniert.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist das Bohrloch W in einer üblichen
Weise durch Rotationsbohren gebildet. Fachleute werden jedoch erkennen,
dass die vorliegende Erfindung auch Anwendung in Richtungsbohrungsanwendungen
oder auch beim Rotationsbohren Anwendung findet und nicht auf Festland-Bohranlagen beschränkt ist.
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Ein
Bohrstrang 112 hängt
innerhalb des Bohrlochs W und beinhaltet einen Bohrkopf bzw. Bohrkrone 115 an
seinem unteren Ende. Der Bohrstrang 112 wird durch einen
Drehtisch 116 gedreht, der in Eingriff mit einer Mitnehmerstange 117 am oberen
Ende des Bohrstrangs ist, wobei die Antriebsmittel des Drehtisches 116 nicht
gezeigt sind. Der Bohrstrang 112 hängt an einem Haken 118,
der an einem Hampelmann bzw. Bewegungsblock (ebenfalls nicht gezeigt)
befestigt ist, über
die Mitnehmerstange 117 und ein Drehgelenk bzw. Drehbefestigung 119, welche
eine Rotation des Bohrstrangs relativ zu dem Haken erlaubt.
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Bohrfluid
oder Bohrschlamm 126 wird in einer Vertiefung 127,
die an der Bohrlochstelle gebildet ist, gelagert. Eine Pumpe 129 liefert
Bohrfluid 126 (auch bekannt als Schlamm) zu dem Inneren
des Bohrstrangs 112 über
einen Durchlass in der Drehbefestigung 119, was bewirkt,
dass Bohrfluid durch den Bohrstrang 112 nach unten fließt, wie
es durch den Richtungspfeil 109 angezeigt ist. Das Bohrfluid 126 tritt
aus dem Bohrstrang 112 über
Durchlässe
in die Bohrkrone 115 aus und zirkuliert dann durch den
Ringraum zwischen der Außenseite
des Bohrstrangs und der Wand des Bohrlochs nach oben, wie es durch
die Richtungspfeile 132 gezeigt ist. Auf diese Weise schmiert
das Bohrfluid die Bohrkrone 115 und trägt Formationsabrieb bzw. Formationsschnittabfälle zur
Oberfläche,
wenn es für
die Wiederverwendung zur Vertiefung 127 zurückgeleitet
wird.
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Der
Bohrstrang 112 beinhaltet ferner eine Bohrlochsohlenbaugruppe,
die allgemein mit 100 bezeichnet ist, nahe der Bohrkrone 115 (mit
anderen Worten innerhalb einiger Schwerstangenlängen von der Bohrerspitze).
Die Bohrlochsohlenbaugruppe 100 (BHA, bottom hole assembly)
beinhaltet Möglichkeiten
zum Messen, Verarbeiten und Speichern von Information und auch der
Kommunikation mit der Oberfläche.
Die BHA 100 beinhaltet ferner schwerstangengeführte Werkzeuge,
Stabilisierer usw. zum Durchführen
verschiedener anderer Messfunktionen und eine Unterbaugruppe 150 für die Oberflächenkommunikation/lokale
Kommunikation zum Durchführen
von Telemetriefunktionen.
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Der
Bohrstrang 112 ist ferner in dem Ausführungsbeispiel von 1 mit
einer Schwerstange 130 ausgestaltet, die ein Formationsprüfwerkzeug
einschließt,
das verschiedene verbundene Module 130a, 130b, 130c zum
Durchführen
verschiedener entsprechender Funktionen aufweist, wie Bereitstellung
von elektrischer oder hydraulischer Versorgung, Durchflusssteuerung,
Fluidentnahme, Fluidanalyse und Fluidprobenspeicherung. Das Modul 130b ist
ein Sondenmodul mit einer Sonde 232 zum Ineingriffbringen
mit der Wand des Bohrlochs W und Entnehmen repräsentativer Proben des Fluids
aus der Formation F, wie es allgemein den Fachleuten auf diesem
Gebiet bekannt ist. Ein weiteres der Module (beispielsweise Modul 130c)
ist mit Kammern von PVT-Qualität (auch
als Behälter
oder Flaschen bzw. Zylinder bekannt) zum Lagern von repräsentativen
oder "sauberen" Fluidproben ausgestattet,
die durch das Sondenmodul zugeleitet wurden.
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2 zeigt
die Formationsprüfbaugruppe 130 von 1 detaillierter,
insbesondere das Sondenmodul 130b und das Probenspeichermodul 130c. Das
Sondenmodul 130b ist mit einer Sondenbaugruppe 232 zum
Ineingriffbringen mit der Wand des Bohrlochs W und zum Leiten von
Fluid aus der Formation F in die mittige Durchflussleitung 236 über die Sondenleitung 234 ausgestattet.
Ventile 238, 240, 242 (sowie andere)
werden betätigt,
um die Sonde 232 in Fluidkontakt mit einem Durchflusssteuermodul (nicht
gezeigt) zu bringen, um das Formationsfluid in die Durchflussleitung 236 zu
ziehen und das entnommene Fluid zu geeigneten Modulen innerhalb
des Formationsprüfers 130 für Analyse,
Abfluss in den Bohrlochringraum, Speicherung usw. zu pumpen. Das
Sondenmodul 130c ist mit einem oder mehreren Probenspeicherkammern 244 zur
Aufnahme und Speicherung von Fluidproben in PVT-Qualität zur nachfolgenden
Analyse an der Oberfläche
ausgerüstet.
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Verbinder 210 werden
zwischen den benachbarten Modulen (welche in der Realität nicht
aneinander stoßen
müssen,
wie es in 2 suggeriert wird und ferner
unten erläutert
wird) verwendet zum Durchleiten des entnommenen Fluids und zum Durchleiten
elektrischer Signale durch eine elektrische Leitung 250,
die ebenfalls durch die Module verläuft zum Zuleiten von Energie
und möglicherweise Daten
zwischen den verschiedenen Modulen 130a, 130b, 130c des
Formationsprüfers 130.
Ein oder mehrere Druckmesser 246 kann bzw. können in
Verbindung mit einem oder mehreren Probensonden (nur eine Sonde 232 ist
gezeigt) verwendet werden, um Fluidprobennahme und Druckmessung
durchzuführen
sowie Druckgradientenerfassung und andere Lagerstättenprüfoperationen.
Zusätzlich
kann die Integrität
der Verbinder 210 durch geeignete Verwendung von Sensoren,
wie die Druckmesser 246, verifiziert werden. Demgemäß ist der erfindungsgemäße Verbinder
an zahlreiche Konfigurationen und Anwendungen anpassbar und ferner
nicht auf Formationsprüfwerkzeuge
beschränkt,
wie es den Fachleuten auf dem Gebiet anhand der Beschreibung deutlich wird.
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3 zeigt
einen generischen modularen Verbinder 310, der zum Verbinden
der Hilfsdurchflusslinien 362, 382 und elektrischen
Leitungen 364a/b, 384a/b, die sich durch zwei
entsprechende Komponenten 360, 380 eines Bohrlochwerkzeugstrangs
(repräsentiert
durch verbundene Schwerstangen 306, 308), der
in einem eine unterirdische Formation F durchdringenden Bohrloch
W angeordnet ist, erstrecken und an oder nahe den gegenüberliegenden
Enden 361, 381 der Komponenten 360, 380 enden.
Die Komponenten 360, 380 können getrennte Bohrlochwerkzeuge
sein und müssen
nicht einzelne Module eines unitären
Werkzeugs, wie es oben in 2 beschrieben
wurde, sein.
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Der
Verbinder 310 umfasst einen Baugruppenkörper 312 zum fluidischen
Verbinden der Hilfsdurchflussleitungen 362, 382 und
elektrischen Verbinden der elektrischen Leitungen 364a, 364b, 384a, 384b der
entsprechenden beiden Komponenten 360, 380. Der
Baugruppenkörper
kann im Wesentlichen unitär
bzw. normiert sein oder zwei oder mehr zueinander komplementäre Abschnitte
beinhalten, wie in den verschiedenen Ausführungsbeispielen unten beschrieben
ist. Der Baugruppenkörper 312 definiert mindestens
einen Fluidkanal 322 zum fluidischen Verbinden der Hilfsdurchflussleitungen 362, 382 der beiden
Komponenten. Verschiedene andere Fluidkanallösungen werden in den folgenden
Ausführungsbeispielen
gegeben. Der Baugruppenkörper
ist typischerweise mit O-Ringdichtungen 324a, 324b, 326a, 326b zum
Abdichten der Fluidverbindung durch die Enden 361, 381 der
verbundenen Komponenten 360, 380 ausgestattet.
Es wird erkannt werden, dass O-Ringe in ähnlicher Weise wie anderswo
zur Fluiddurchflussintegrität
verwendet werden, wie es auf dem Gebiet bekannt ist. Es wird ferner
erkannt werden, dass, obwohl O-Ringe zum Erreichen von Dichtungen
entlang verschiedener Fluidverbindungen in der gesamten Beschreibung
genannt werden, andere bekannte Dichtmechanismen (beispielsweise Dichtungsringe)
vorteilhafterweise verwendet werden können. Zusätzlich wird der Verbinderbaugruppenkörper in
zumindest einigen Ausführungsbeispielen
die Funktion eines Druckschotts ausüben, das z.B. ein Fortschreiten
einer in den verbundenen Komponenten auftretenden Flutung zu den
anderen verbundenen Komponenten bzw. der anderen Komponente verhindert.
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Der
Baugruppenkörper
ist ferner mit mindestens einem leitfähigen Durchgang (nicht gezeigt
in 3) zum elektrischen Verbinden der elektrischen Leitungen 364a, 364b, 384a, 384b der
beiden Komponenten 360, 380 ausgestattet. Solch
ein elektrischer Durchgang ist nützlich
für das
Durchleiten elektrischer Signale durch den Baugruppenkörper und kann
auf zahlreiche Weisen, wie in den verschiedenen unten beschriebenen
Ausführungsbeispielen beispielhaft
gezeigt ist, ausgeführt
sein.
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Der
Verbindungsbaugruppenkörper
kann im Wesentlichen aus Metall sein, wobei Glas verwendet wird,
um Verbindungsstifte, -kontakte usw. abzudichten. Alternativ kann
der Verbindungsbaugruppenkörper
aus einem isolierenden Thermoplast sein, oder er kann aus einer
geeigneten Kombination eines Metalls, isolierendem thermoplastischem
Material und Glas sein.
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Eine
längeneinstellbare
Baugruppe 314, die in einem (nicht gezeigten) Hülsenelement
eingebaut sein kann, ist ferner vorgesehen zum Einstellen der Länge des
Baugruppenkörpers 312,
um sich an verschiedene Abstände
d zwischen den Enden 361, 381 von Werkzeugstrangkomponenten 360, 380,
die verbunden werden sollen, anzupassen. Wie weiter unten beschrieben
wird, kann der Baugruppenkörper 312 erste
und zweite Elemente beinhalten, die über Gewinde untereinander verbunden
sind (beispielsweise miteinander oder über eine gemeinsame Hülse oder
Untereinheit). In solchen Fällen
kann die längeneinstellbare
Baugruppe 314 dazu gebraucht werden, die Drehung eines
oder der beiden der ersten und zweiten Baugruppenkörperelemente
zu erlauben oder bei dieser zu helfen, um die gesamte Länge des Baugruppenkörpers einzustellen.
Es wird erkannt werden, dass die Arbeitsweise der längeneinstellenden
Baugruppe in solchen Fällen
vereinfacht wird durch die Anordnung eines Hauptabschnitts des Baugruppenkörpers 312 axial
zwischen den gegenüberliegenden
Enden 361, 381 der beiden Komponenten 360, 380,
obwohl dies nicht wesentlich ist.
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4–14 zeigen verschiedene Varianten eines
Verbinders beim Verbinden von Komponenten, wie Kurzmodulen und/oder
Werkzeugen eines Bohrlochwerkzeugstrangs. Jeder Verbinder hat einen Baugruppenkörper, der
im Allgemeinen verbindbare erste und zweite rohrförmige Elemente
umfasst. Die ersten und zweiten rohrförmigen Elemente können entsprechende
rohrförmige
Stift- und Muffenabschnitte und in einigen Ausführungsbeispielen benachbarte
Schwerstangen innerhalb eines Bohrstrangs, wie unten beschrieben,
umfassen.
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4 ist
eine Teildarstellung eines Verbinders 410, der bei axial
orientierten, mittig angeordneten Hilfsdurchflussleitungen 462, 482 von
zwei in entsprechenden Schwerstangen 406, 408 getragenen Komponenten 460, 480 verwendet
wird. Der Baugruppenkörper 412 des
Verbinders 410 umfasst verbindbare erste und zweite rohrförmige Elemente 412a, 412b.
Das erste rohrförmige
Element 412a wird zur Bewegung mit der oberen Komponente 460 getragen
(welche sich mit der oberen Querstange 406 bewegt) und
definiert einen Stiftabschnitt des Baugruppenkörpers 412. Das zweite
rohrförmige Element 412b wird
zur Bewegung mit der unteren Komponente 480 getragen (welche
sich mit der unteren Schwerstange 408 bewegt) und einen
Muffenabschnitt des Baugruppenkörpers 412 definiert.
Wenn sich die Schwerstangen 406, 408 relativ zueinander drehen
bzw. zusammengefügt
werden, werden auch die Stift- und Muffenabschnitte des Baugruppenkörpers 412 gedreht
und gelangen in verbindenden Eingriff, um einen axial orientierten
Fluidkanal 422 zum fluidischen Verbinden der Hilfsdurchflussleitungen 462, 482 der
beiden Komponenten 460, 480 zu bilden. O-Ringe 415a, 415b werden
typischerweise um einen Hülsenabschnitt 413 des
ersten rohrförmigen Elements 412a getragen,
und O-Ringe 419a, 419b werden
typischerweise um den Hülsenabschnitt 417 des
zweiten rohrförmigen
Elements 412b zum Abdichten der Fluidverbindung über die
Enden 461, 481 der verbundenen Komponenten 460, 480 getragen. Es
wird erkannt werden, dass die O-Ringe oder andere Dichtungsmittel
in ähnlicher
Weise anderswo zur Fluiddurchflussintegrität verwendet werden, wie es
auf dem Gebiet bekannt ist.
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Die
ersten und zweiten rohrförmigen
Elemente 412a, 412b wirken auch zusammen, um mindestens
einen leitenden Durchgang 474 zu bilden zum elektrischen
Verbinden der elektrischen Leitungen 464a, 464b, 484a, 484b der
beiden Komponenten 460, 480. Die elektrischen
Leitungen werden an den leitenden Durchgang 474 des Baugruppenkörpers 412 durch
Kontakte bzw. Stifte 485 befestigt, können aber auch an der Stelle
eingelötet
oder gequetscht werden neben anderen bekannten Arten der Befestigung.
Der leitende Durchgang 474 ist radial orientiert (d.h.
er beinhaltet einen Abschnitt, der radial orientiert ist) entlang
des ersten und zweiten rohrförmigen
Elements 412a, 412b durch ergänzende radiale (ringförmige) elektrische
Kontakte 490a (innen), 490b (außen), die
durch die Stift- und Muffenabschnitte des entsprechenden ersten
und zweiten rohrförmigen
Elements getragen werden.
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Obwohl
eine Baugruppe zum Einstellen der Länge des Baugruppenkörpers 412 in 4 aus Gründen der
Einfachheit nicht dargestellt ist, sollte von Fachleuten erkannt
werden, dass eine solche zusätzliche
Baugruppe zumindest bei einer Anzahl von Anwendungen wünschenswert
ist. Spezielle Beispiele von solchen Baugruppen werden unten unter
Bezugnahme auf die 7-8 beschrieben.
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5 ist
eine Teildarstellung eines speziellen Ausführungsbeispiels eines Verbinders 510,
der bei axial orientierten ringförmigen
Hilfsdurchflussleitungen 562, 582 von zwei Komponenten 560, 580, die
in entsprechenden Schwerstangen 506, 508 getragen
sind, verwendet wird. Der Baugruppenkörper 512 des Verbinders 510 beinhaltet
verbindbare erste und zweite rohrförmige Elemente 512a, 512b.
Das erste rohrförmige
Element 512a wird zur Bewegung mit der oberen Komponente 560 (welche
fest zu der oberen Schwerstange 506 ist und sich mit dieser
bewegt) getragen und definiert einen Stiftabschnitt des Baugruppenkörpers 512.
Das zweite rohrförmige Element 512b wird
zur Bewegung mit der unteren Komponente 580 (welche fest
zur unteren Schwerstange 508 ist und sich mit dieser bewegt)
getragen und definiert einen Muffenabschnitt des Baugruppenkörpers 512.
Demgemäß werden
die Muffen- und Stiftabschnitte des Baugruppenkörpers 512 ebenfalls gedreht,
wenn eine relative Drehung der Schwerstangen 506, 508 stattfindet
bzw. diese durch Drehung zusammengefügt werden, und gelangen in verbindenden
Eingriff, so dass sie einen axial orientierten ringförmigen Fluidkanal 522 bilden
zum fluidischen Verbinden der Hilfsdurchflussleitungen der beiden
Komponenten 560, 580. O-Ringe 515a, 515b werden
typischerweise um den Stiftabschnitt des Baugruppenkörpers 512 getragen
zum Abdichten der Fluidverbindung über das erste und zweite rohrförmige Element 512a, 512b.
Es wird erkannt werden, dass O-Ringe oder andere Dichtungsmittel
in gleicher Weise verwendet werden können, wie sie anderswo zur
Fluidflussintegrität
verwendet werden, wie es auf dem Gebiet bekannt ist.
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Die
ersten und zweiten rohrförmigen
Elemente 512a, 512b wirken auch zusammen, um mindestens
einen leitenden Durchgang 574 zum elektrischen Verbinden
der elektrischen Leitungen 564, 584 der beiden
Komponenten 560, 580 zu bilden. Die elektrischen
Leitungen 564, 584 sind axial an dem leitenden
Durchgang 574 des Baugruppenkörpers 512 befestigt
durch ergänzende
radiale (ringförmige) elektrische
Kontakte 583a (innen), 583b (außen) und Stifte 585 in
einer Stift-Buchsen-Anordnung (ähnlich zum
Nasseinsatz bzw. wet stab), aber es kann auch entweder gelötet oder
gequetscht an der Stelle sein, neben anderen Befestigungsmöglichkeiten.
Der leitende Durchgang 574 ist radial orientiert (d.h.
er beinhaltet einen Abschnitt, der radial orientiert ist) entlang
der ersten und zweiten rohrförmigen
Elemente 512a, 512b durch ergänzende radiale (ringförmige) elektrische
Kontakte 590a (innen), 590b (außen), die durch
die Stift- und Muffenabschnitte der entsprechenden ersten und zweiten
ringförmigen
Elemente 512a, 512b getragen werden.
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Obwohl
eine Baugruppe zum Einstellen der Länge des Baugruppenkörpers 512 der
Einfachheit halber in 5 nicht gezeigt ist, wird von
Fachleuten erkannt werden, dass eine solche zusätzliche Baugruppe zumindest
in einer Anzahl von Anwendungen wünschenswert ist. Spezielle
Beispiele von solchen Baugruppen werden unter Bezugnahme auf die 7–8 beschrieben.
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6 ist
eine Teilansicht eines Wechselverbinders 610, der bei axial
orientierten ringförmigen Hilfsdurchflussleitungen 662, 682 zweier
Komponenten 660, 680, die innerhalb entsprechender Schwerstangen 606, 608 getragen
werden, verwendet wird. Der Baugruppenkörper 612 des Verbinders 610 umfasst verbindbare
erste und zweite rohrförmige
Elemente 612a, 612b. Das erste rohrförmige Element 612a wird
zur Bewegung von der oberen Komponente 660 (welche an der
oberen Schwerstange 606 befestigt ist und sich mit dieser
bewegt) getragen und definiert einen Stiftabschnitt des Baugruppenkörpers 612.
Das zweite rohrförmige
Element 612b wird zur Bewegung mit der unteren Komponente 680 (welche
an der unteren Schwerstange 608 befestigt ist und sich
mit dieser bewegt) getragen und definiert einen Muffenabschnitt
des Baugruppenkörpers 612. Demzufolge
bewegen sich die Stift- und Muffenabschnitte des Baugruppenkörpers 612 ebenfalls,
wenn die Schwerstangen 606, 608 durch zueinander
relative Drehung zusammengefügt
werden, und gelangen in verbindenden Eingriff, um einen axial orientierten ringförmigen Fluidkanal 622 zu
bilden, um die Hilfsdurchflussleitungen 662, 682 der
beiden Komponenten 660, 680 fluidisch zu verbinden.
O-Ringe 615a, 615b werden typischerweise um den
Stiftabschnitt des Baugruppenkörpers 612 zum
Abdichten der Fluidverbindung über
das erste und das zweite rohrförmige
Element 612a, 612b getragen. Es wird erkannt werden,
dass die O-Ringe oder andere Dichtungsmittel in ähnlicher Weise verwendet werden
wie anderswo zur Fluiddurchflussintegrität, wie es auf dem Gebiet bekannt
ist.
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Das
erste und zweite rohrförmige
Element 612a, 612b wirken auch zusammen, um mindestens einen
leitenden Durchgang 674 zu bilden, um die elektrischen
Leitungen 664, 684 der beiden Komponenten 660, 680 elektrisch
zu verbinden. Die elektrischen Leitungen 664, 684 sind
axial an dem leitenden Durchgang 674 des Baugruppenkörpers 612 durch
Stifte 685, 687 in einer Stift-Buchse-Anordnung verbunden, sie können jedoch
auch entweder gelötet
oder gequetscht an der Stelle sein, neben weiteren bekannten Befestigungsmöglichkeiten.
Der leitende Durchgang 674 ist radial orientiert (d.h.
er beinhaltet einen Abschnitt, der radial orientiert ist) entlang
dem ersten und zweiten rohrförmigen
Element 612a, 612b durch obere und untere Paare
von ergänzenden
radialen (ringförmigen)
elektrischen Kontakten 690a (innen), 690b (außen), die
von den Stift- und Muffenabschnitten der entsprechenden ersten und
zweiten rohrförmigen
Elemente 612a, 612b getragen werden.
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Obwohl
eine Baugruppe zum Einstellen der Länge des Baugruppenkörpers 612 in 6 aus Gründen der
Einfachheit nicht gezeigt ist, wird von den Fachleuten auf dem Gebiet
erkannt werden, dass eine zusätzliche
Baugruppe zumindest in einer Anzahl von Anwendungen wünschenswert
ist. Spezielle Beispiele von solchen Baugruppen werden unter Bezugnahme
auf die 7–8 unten
diskutiert.
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7 zeigt
eine Teilansicht eines speziellen Ausführungsbeispiels eines Verbinders 710,
der bei axial orientierten Hilfsdurchflussleitungen (nicht gezeigt)
von zwei Komponenten 760, 780, die innerhalb entsprechender
Schwerstangen 706, 708 getragen werden, verwendet
wird. Der Baugruppenkörper 712 des
Verbinders 710 umfasst verbindbare erste und zweite rohrförmige Elemente 712a, 712b.
Das erste rohrförmige
Element 712a wird zur Bewegung mit der oberen Komponente 760 (welche
sich mit der oberen Schwerstange 706 bewegt) getragen und
definiert einen Muffenabschnitt des Baugruppenkörpers 712. Das zweite
rohrförmige
Element 712b wird zur Bewegung mit der oberen Komponente
(welche sich mit der unteren Schwerstange 708 bewegt) getragen und
definiert einen Stiftabschnitt des Baugruppenkörpers 712. Demgemäß werden
die Muffen- und
Stiftabschnitte des Baugruppenkörpers 712 ebenfalls
gedreht und in verbindenden Eingriff zueinander gebracht, wenn die
Schwerstangen 706, 708 zum Zusammenfügen relativ
zueinander gedreht werden, um einen axial orientierten Fluidkanal
mit linearen Abschnitten 722a und gekrümmten Abschnitten 722b zu
bilden, um die Hilfsdurchflussleitungen (nicht gezeigt) der beiden
Komponenten 760, 780 fluidisch zu verbinden. O-Ringe 715a, 715b werden
typischerweise um den Stiftabschnitt des Baugruppenkörpers 712 getragen,
um die Fluidverbindung über
die ersten und zweiten rohrförmigen
Elemente 712a, 712b abzudichten. Es wird erkannt
werden, dass O-Ringe oder andere Dichtungsmittel in ähnlicher
Weise verwendet werden können,
wie sie anderswo zur Fluiddurchflussintegrität vorgesehen sind, wie es auf
dem Gebiet bekannt ist.
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Das
erste und zweite rohrförmige
Element 712a, 712b wirken auch zusammen, um mindestens einen
leitfähigen
Durchgang 774 zum elektrischen Verbinden der elektrischen
Leitungen 764, 784 der beiden Komponenten 760, 780 zu
bilden. Die elektrischen Leitungen 764, 784 erstrecken
sich teilweise durch den Fluidkanal 722a und sind axial
zu dem leitfähigen
Durchgang 774 des Baugruppenkörpers 712 durch eine
Bolzen-Buchse-Anordnung bzw. Stift-Buchse-Anordnung 785a, 785b (ähnlich wie
ein nasser Einsatz bzw. wet stab) verbunden, können jedoch auch gelötet oder
an der Stelle gequetscht sein, neben anderen Befestigungsmöglichkeiten.
Der leitfähige
Durchgang 774 ist radial orientiert (d.h. er beinhaltet
einen Abschnitt, der radial orientiert ist) entlang des ersten und
zweiten rohrförmigen
Elements 712a, 712b durch eine ergänzende elektrische
Buchse 785a (innen) und einen elektrischen Stift 785b (außen), die
durch die Stift- und
Muffenabschnitte der entsprechenden ersten und zweiten rohrförmigen Elemente 712a, 712b getragen
werden.
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7 zeigt
ferner detaillierter eine Baugruppe 714 zum Einstellen
der Länge
des Verbinders. Das Verfahren zum Einstellen der Länge beinhaltet im
Wesentlichen die Schritte des Bestimmens des Abstands zwischen den
gegenüberliegenden
Enden der beiden Komponenten 760, 780 und Verkürzen oder
Verlängern
der Fluidverbindung zwischen den Hilfsdurchflussleitungen und der
elektrischen Verbindung zwischen den elektrischen Leitungen der
entsprechenden beiden Komponenten gemäß dem bestimmten Abstand. Die
längeneinstellbare
Baugruppe 714 umfasst eine Hülse 730, die lösbar an
der unteren Komponente 780 herum durch eine Mehrzahl von
Verschlussschrauben 732 verbunden ist. Die untere Komponente 780 weist
einen im Durchmesser verringerten oberen Abschnitt 780a auf,
der in einen unteren Abschnitt (nicht getrennt beziffert) des zweiten
rohrförmigen
Elements 712b des Baugruppenkörpers 712 des Verbinders
passt. Der untere Komponentenabschnitt 780a und das zweite
rohrförmige Element 712b sind
mit ergänzenden
Gewindeflächen 734 für einen
Gewindeeingriff bzw. eine Verschraubung ausgestattet. Das zweite
rohrförmige
Element 712b beinhaltet einen Keilschlitz 736 in
dem Bereich seiner Gewindeoberfläche
zur Aufnahme eines Keils 738, welcher (in Verbindung mit
der Hülse 730)
verhindert, dass sich das zweite rohrförmige Element 712b dreht.
Daher kann sich das zweite rohrförmige Element 712b unter
einem angelegten Drehmoment drehen, wenn die Hülse 730 und der Keil 738 entfernt werden.
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Die
Längeneinstellung
des Verbinders 710 wird vorzugsweise ausgeführt, bevor
das erste und zweite rohrförmige
Element 712a, 712b der Komponenten 760, 780 und
die längeneinstellbare
Baugruppe 714 innerhalb der Schwerstangen 706, 708 angeordnet
werden. Im Grunde genommen wird die untere Komponente 780 gegen
die Drehung festgehalten, wenn ein Drehmoment auf das zweite rohrförmige Element 712b wirkt,
was zu einer Drehung des zweiten rohrförmigen Elements 712b relativ
zu der unteren Komponente 780 führt. Solch eine relative Drehung
hat den Effekt des Bewegens des zweiten rohrförmigen Elements 712b axial
entlang (nach oben oder nach unten) des unteren Komponentenabschnitts 780a,
wie es für
einen geeigneten Eingriff zwischen dem zweiten rohrförmigen Element 712b und
dem ersten rohrförmigen
Element 712a benötigt wird,
wenn beide Elemente innerhalb ihrer entsprechenden Schwerstangen 706, 708 eingebaut
werden und durch relative Drehung zwischen diesen Bohrstangen zusammengefügt werden.
Die Längeneinstellung
wird daher durch eine Veränderung
der Position des zweiten rohrförmigen
Elements 712b entlang der unteren Komponente 780 durchgeführt. Das erste
rohrförmige
Element 712a wird typischerweise in einer Position entlang
der oberen Komponente 760 gehalten, obwohl die elektrische
Buchse 785a federvorgespannt nach unten sein kann, um einen
Eingriff mit einem elektrischen Stift 785b zu erreichen.
Es wird erkannt werden, dass O-Ringe oder andere Dichtungsmittel
an verschiedenen Stellen (nicht bezeichnet) zur Fluiddurchflussintegrität verwendet werden
können.
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8 zeigt
eine Teilansicht eines Wechselverbinders 810 zur Verwendung
bei axial orientierten ringförmigen
Hilfsdurchflussleitungen 862, 882 zweier Komponenten 860, 880,
die innerhalb entsprechender Schwerstangen 806, 808 getragen
werden. Der Baugruppenkörper 812 des
Verbinders 810 umfasst verbindbare erste, zweite und dritte
rohrförmige Elemente 812a, 812b, 812c.
Das erste und zweite rohrförmige
Element 812a, 812b werden zur Bewegung mit der
oberen Komponente 860, welche an einer oberen Bohrstange 806 befestigt
ist und sich mit dieser dreht, getragen. Das erste rohrförmige Element 812a beinhaltet
konzentrische rohrförmige
Abschnitte, die einen äußeren Muffenabschnitt 812a1 und einen inneren Stiftabschnitt 812a2 des Baugruppenkörpers 812 bilden.
Das zweite rohrförmige
Element 812b ist gleitend verbunden mit dem dritten rohrförmigen Element 812c (d.h.
dass eine relative Drehung zueinander zugelassen wird) unter Verwendung
von O-Ringen 815c und beinhaltet konzentrische rohrförmige Abschnitte,
die einen äußeren Stiftabschnitt 812b1 und einen inneren Muffenabschnitt 812b2 des Baugruppenkörpers 812 bilden.
Das dritte rohrförmige
Element 812c wird zur Bewegung mit der unteren Komponente 880,
welche an der unteren Schwerstange 808 befestigt ist und
sich mit dieser bewegt, getragen. Demgemäß werden, wenn die oberen und
unteren Schwerstangen 806, 808 zum Zusammenfügen gegeneinander
drehen, die Muffen- und Stiftabschnitte des Baugruppenkörpers 812 (gebildet
durch die zweiten bzw. dritten rohrförmigen Elemente 812b, 812c)
ebenfalls gedreht und in verbindenden Eingriff gebracht, um einen
axial orientierten ringförmigen
Fluidkanal 822 zu bilden, um die Hilfsdurchflussleitungen 862, 882 der
beiden Komponenten 860, 880 fluidisch zu verbinden.
O-Ringsätze 815a, 815b werden
typischerweise um die entsprechenden Stiftabschnitte des Baugruppenkörpers 812 getragen,
um die Fluidverbindung über
das erste und das zweite rohrförmige
Element 812a, 912b abzudichten. Es wird erkannt
werden, dass O-Ringe oder andere Dichtungsmittel verwendet werden
können wie
anderswo zur Fluidflussintegrität,
wie es auf dem Gebiet bekannt ist.
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Das
erste und zweite ringförmige
Element 812a, 812b wirken auch zusammen, um mindestens einen
leitfähigen
Durchgang 874 zu bilden, um die elektrischen Leitungen 864, 884 der
beiden Komponenten 860, 880 elektrisch zu verbinden.
Die elektrischen Leitungen 864, 884 sind axial
an dem leitfähigen
Durchgang 874 des Baugruppenkörpers 812 durch entsprechende
obere/untere (wet stabs) Nasseinsätze 885a, 885b befestigt,
können
jedoch auch gelötet
oder an der Stelle gequetscht sein, neben anderen Befestigungsmöglichkeiten.
Der leitfähige Durchgang 874 ist
teilweise durch eine Überlänge von
leitfähigem
Draht bzw. Drähten 890 (man
bemerke den gewundenen Bereich 890c) innerhalb eines zentralen
Kanals 891, der durch das erste und das zweite rohrförmige Element 812a, 812b gebildet
ist, geschaffen.
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8 zeigt
ferner detaillierter eine Wechselbaugruppe 814 zum Einstellen der
Länge des
Verbinders 810. Das Verfahren zum Einstellen der Länge beinhaltet
im Prinzip die Schritte eines Bestimmens des Abstands zwischen den
gegenüberliegenden Enden
der beiden Komponenten 860, 880 und Vergrößern oder
Verlängern
der Fluidverbindung zwischen den Hilfsdurchflussleitungen und der
elektrischen Verbindung zwischen den elektrischen Leitungen der
entsprechenden beiden Komponenten gemäß dem bestimmten Abstand. Die
längeneinstellende
Baugruppe 814 beinhaltet einen Kragen oder Kappe 830,
die um die untere Komponente 880 verschließbar ist
durch einen Federring 831 und einen Keilring 832,
die aufgrund der Rotation des Kragens 830 (siehe Gewindebereich 829)
antreibbar sind in verschließenden
Eingriff mit einer unteren Schulter des äußeren Muffenabschnitts 812a1 . Ein mit einem äußeren Gewinde versehener Spaltring 827 wird
um einen mit verringertem Durchmesser versehenen Abschnitt des äußeren Stiftabschnitts 812b1 getragen. Der äußere Stiftabschnitt 812b1 und der Ring 827 passen innerhalb
des äußeren Muffenabschnitts 812a1 , das mit einem inneren Gewinde ausgestaltet ist,
das komplementär
zu dem Gewinde des Rings 827 ist. Daher ist das erste rohrförmige Element 812a bei
Aufwenden eines Drehmoments frei zu drehen, wenn der Keilring 832 aus
dem verschließbaren
Eingriff mit dem äußeren Muffenabschnitt 812a1 herausgebracht wird.
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Die
Längeneinstellung
des Verbinders 810 wird vorzugsweise durchgeführt, bevor
das erste, das zweite und das dritte rohrförmige Element 812a, 812b, 812c,
die Komponenten 860, 880 und die längeneinstellende
Baugruppe 814 innerhalb der Schwerstangen 806, 808 angeordnet
werden. Die Anwendung von Drehmoment auf das erste rohrförmige Element 812a führt zu einer
Rotation des ersten rohrförmigen
Elements 812a relativ zu dem Gewindering 827.
Solch eine relative Drehung hat den Effekt, dass sich das zweite
rohrförmige
Element 812b axial entlang (nach oben oder nach unten)
zu der ersten rohrförmigen
Komponente 812a bewegt, wie es für einen geeigneten Eingriff
zwischen dem zweiten rohrförmigen
Element 812b und dem dritten rohrförmigen Element 812c notwendig
ist, wenn beide Elemente innerhalb ihrer entsprechenden Schwerstange 806, 808 befestigt
werden und bei relativer Drehung dieser Schwerstangen zueinander beim
Zusammenfügen.
Die Längeneinstellung
wird daher durch Verändern
der Position des zweiten rohrförmigen
Elements 812b entlang des ersten rohrförmigen Elements 812a durchgeführt. Das
dritte rohrförmige
Element 812c wird typischerweise in einer Position längs der
unteren Komponente 880 gehalten.
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Die
in den 7–8 dargestellten
Ausführungsbeispiele
verwenden längeneinstellbare Baugruppen 714, 814,
die eine relative Drehung im Allgemeinen zwischen ersten und zweiten
rohrförmigen
Elementen zulassen, um die Länge
des Baugruppenkörpers 712, 812 einzustellen.
Fachleute auf dem Gebiet werden jedoch erkennen, dass andere längeneinstellende
Baugruppen vorteilhafterweise verwendet werden können. Beispiele hierfür beinhalten
Baugruppen, die ein relatives Gleiten, ein In- bzw. Auseinanderschieben
oder andere translatorische Bewegung zwischen ersten und zweiten
rohrförmigen
Elementen als geeignet erreichen, um die Länge des Baugruppenkörperverbinders
einzustellen.
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9 ist
eine Teilansicht eines Wechselverbinders 910, der bei axial
orientierten ringförmigen Hilfsdurchflussleitungen 962, 982 von
zwei in entsprechenden Schwerstangen 906, 908 getragenen Komponenten 960, 980 verwendet
wird. Der Baugruppenkörper 912 des
Verbinders 910 umfasst verbindbare erste und zweite rohrförmige Elemente 912a, 912b.
Das erste rohrförmige
Element 912a wird für
eine Bewegung mit der oberen Komponente 960 (welche mit
der oberen Schwerstange 906 verbunden ist und sich mit
dieser bewegt) getragen und definiert einen Stiftabschnitt des Baugruppenkörpers 912.
Das zweite rohrförmige
Element 912b wird zur Bewegung mit der unteren Komponente 980 (welche mit
der unteren Schwerstange 908 verbunden ist und sich mit
dieser bewegt) getragen und bildet einen Muffenabschnitt des Baugruppenkörpers 912.
Demgemäß drehen
sich die Muffen- und Stiftabschnitte des Baugruppenkörpers 912 ebenfalls,
wenn sich die Schwerstangen 906, 908 zum Zusammenfügen relativ
zueinander drehen, und werden in verbindenden Eingriff gebracht,
um einen axial orientierten Fluidkanal 922a, 922b mit
einem ringförmigen
Raum 922c entlang des ersten und zweiten ringförmigen Elements 912a, 912b (d.h.
an der Grenzfläche
der verbundenen Elemente) zu bilden, um die Hilfsdurchflussleitungen 962, 982 der
beiden Komponenten 960, 980 fluidisch zu verbinden.
O-Ringe 915 werden typischerweise um den Stiftabschnitt
des Baugruppenkörpers 912 getragen
und eine oder mehrere Gleitringdichtungen 917 ist bzw.
sind typischerweise um die Endabschnitte des ersten und zweiten
ringförmigen
Elements 912a, 912b angeordnet, die den ringförmigen Raum 922c bilden,
um die Fluidverbindung über
das erste und das zweite ringförmige
Element 912a, 912b abzudichten. Es wird erkannt
werden, dass O-Ringe oder andere Abdichtungsmittel verwendet werden
können
wie anderswo zur Fluidflussintegrität, wie es auf dem Gebiet bekannt
ist.
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Das
erste und zweite ringförmige
Element 912a, 912b wirken auch zusammen, um mindestens einen
leitfähigen
Durchgang 974 zu bilden, um die elektrischen Leitungen 964, 984 der
beiden Komponenten 960, 980 elektrisch zu verbinden.
Die elektrischen Leitungen 964, 984 sind axial
an dem leitfähigen
Durchgang 974 des Baugruppenkörpers 912 durch zusätzliche
obere radiale (ringförmige)
elektrische Kontakte 991a (innen), 991b (außen), zusätzliche
untere radiale (ringförmige)
elektrische Kontakte 993a (innen), 993b (außen), Stifte 985 und
eine Stift-Buchse-Anordnung (ähnlich
einem Nasseinsatz bzw. wet stab) verbunden, allerdings können sie
auch gelötet
oder gequetscht an der Stelle sein, neben weiteren Befestigungsmöglichkeiten.
Im Speziellen ist der leitfähige
Durchgang 974 radial orientiert (d.h. er beinhaltet einen
Abschnitt, der radial orientiert ist) entlang dem ersten und zweiten
ringförmigen
Element 912a, 912b durch obere und untere Paare
von zusätzlichen
radialen (ringförmigen)
elektrischen Kontakten 990a (innen), 990b (außen), die
durch die Stift- und Muffenabschnitte der entsprechenden ersten
und zweiten ringförmigen
Elemente 912a, 912b getragen werden.
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Obwohl
eine Baugruppe zum Einstellen der Länge des Baugruppenkörpers 912 in 9 aus Gründen der
Einfachheit nicht gezeigt ist, sollte von Fachleuten erkannt werden,
dass eine solche zusätzliche
Baugruppe zumindest in einer Anzahl von Anwendungen wünschenswert
ist. Spezielle Beispiele von solchen Baugruppen sind unter Bezugnahme
auf die 7–8 oben beschrieben.
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10 ist
eine Teilansicht eines Wechselverbinders 1010 zur Verwendung
bei axial orientierten Hilfsdurchflussleitungen 1062, 1082 von
zwei Komponenten 1060, 1080, die innerhalb entsprechender
Schwerstangen 1006, 1008 getragen sind. Der Baugruppenkörper 1012 des
Verbinders 1010 umfasst einen einzigen hydraulischen Durchstoßer bzw.
Einführer
(stabber) 1013, der mit O-Ringen 1015 ausgestattet
ist. Der hydraulische Einführer 1013 ist
mit zwei oder mehr O-Ringen 1015 ausgestattet, um fluidisch
beide Komponenten 1060, 1080 (welche sich mit
den entsprechenden Schwerstangen 1006, 1008 bewegen)
fluidisch in Eingriff zu bringen bzw. fluidisch anzubinden. Demgemäß werden, wenn
die Schwerstangen 1006, 1008 zum Zusammenfügen relativ
zueinander gedreht werden, die Komponenten 1060, 1080 ebenfalls
gedreht und über
den hydraulischen Einführer 1013 und
mittige Bohrungen 1061, 1081 in den entsprechenden
Enden davon in Fluideingriff bzw. Fluidanbindung gebracht, um einen
axial orientierten Fluidkanal 1022 zu bilden, um die Hilfsdurchflussleitungen 1062, 1082 der
beiden Komponenten 1060, 1080 fluidisch zu verbinden.
Es wird erkannt werden, dass O-Ringe
oder andere Abdichtungsmittel in ähnlicher Weise anderswo zur
Fluidflussintegrität
verwendet werden können, wie
es auf dem Gebiet bekannt ist.
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Der
Baugruppenkörper 1012 des
Verbinders 1010 umfasst ferner einen leitenden Durchgang 1120 zum
elektrischen Verbinden der elektrischen Leitungen 1064, 1084 der
Schwerstangen 1006, 1008, die den entsprechenden
beiden Komponenten 1060, 1080 zugeordnet sind.
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11A–B
sind detailliertere Teilansichten eines axial orientierten elektrisch
leitenden Durchgangs
1120 von
10. Die
Verbindungen
1110 für ein
verdrahtetes Bohrrohr (WDP, wired drill pipe) stellen eine geeignete
Konfiguration zur Implementierung des elektrisch leitfähigen Durchgangs
1120 in Schwerstangen
1006,
1008 dar.
Die Verbindungen
1110 sind ähnlich zu dem Typ, wie er in
US 6 641 434 beschrieben
ist, und verwenden Kommunikationskoppler – speziell induktive Koppler – um Signale über die
WDP-Verbindungen zu senden. Ein induktiver Koppler bei den WDP-Verbindungen
gemäß dem genannten
Patent umfasst einen Übertrager,
der einen ringförmigen
Kern aus hoher Permeabilität
aufweisendem, verlustarmem Material, wie Supermalloy (welches eine
Nickel-Eisen-Legierung
mit außergewöhnlich hoher
anfänglicher
Permeabilität
ist und für Anwendungen
mit Niedrigpegelsignalübertragern
geeignet ist) aufweist. Eine Wicklung, bestehend aus mehreren Umdrehungen
eines isolierten Drahts, ist um den ringförmigen Kern gewickelt, um einen
ringförmigen Übertrager
zu bilden. In einer Konfiguration ist der ringförmige Übertrager Gummi oder einem
anderen isolierendem Material vergossen und der zusammengesetzte Übertrager
ist in eine Nut, die in der Bohrrohrverbindung angeordnet ist, eingesetzt.
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Genauer
ist die WDP-Verbindung 1110 gezeigt mit Kommunikationskopplern 1121, 1131 – insbesondere
induktive Kopplerelemente – an
oder nahe dem entsprechenden Ende 1141 des Muffenendes 1122 und
des Endes 1134 eines Stiftendes 1132 hiervon.
Ein erstes Kabel bzw. eine erste Leitung 1114 erstreckt
sich durch einen Kanal 1113, um die Kommunikationskoppler 1121, 1131 in
der weiter unten beschriebenen Weise zu verbinden.
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Die
WDP-Verbindung
1110 ist mit einem länglichen rohrförmigen Körper
1111 ausgestattet, der
eine axiale Bohrung
1112, ein Muffenende
1122, ein
Stiftende
1132 und eine erste Leitung
1114 umfasst,
die von dem Muffenende
1122 zu dem Stiftende
1132 verläuft. Ein
erstes Stromschleifeninduktionskopplerelement
1121 (beispielsweise
ein ringförmiger Übertrager)
und ein ähnliches
zweites Stromschleifeninduktionskopplerelement
1131 sind an
dem Muffenende
1122 bzw. dem Stiftende
1132 angeordnet.
Das erste Stromschleifeninduktionskopplerelement
1121,
das zweite Stromschleifeninduktionskopplerelement
1131 und
die erste Leitung
1114 schaffen zusammen einen Kommunikationskanal
entlang der Länge
jeder WDP-Verbindung. Ein induktiver Koppler (oder Kommunikationsverbindung)
1120 an
der koppelnden Grenzfläche
bzw. Schnittstelle zwischen zwei WDP-Verbindungen ist gebildet durch
ein erstes induktives Kopplerelement
1121 von der WDP-Verbindung
1110 und
einem zweiten Stromschleifeninduktionskopplerelement
1131' von dem nächsten rohrförmigen Element,
welches eine weitere WDP-Verbindung sein kann. Fachleute auf dem
Gebiet werden erkennen, dass in einigen Ausführungsbeispielen der vorliegenden
Erfindung die Induktionskopplerelemente durch andere Kommunikationskoppler
mit ähnlicher
Kommunikationsfunktion ersetzt werden können, wie beispielsweise Verbindungen
für direkten
elektrischen Kontakt derart, wie sie in
US 4 126 848 beschrieben sind.
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11B zeigt den induktiven Koppler oder Kommunikationsverbindung 1120 von 11A vergrößert. Das
Muffenende 1122 umfasst ein inneres Gewinde 1123 und
eine ringförmige
innere Kontaktschulter 1124, die einen ersten Schlitz 1125 aufweist, in
welcher ein erster ringförmiger Übertrager 1126 angeordnet
ist. Der ringförmige Übertrager 1126 ist verbunden
mit der Leitung 1114. In ähnlicher Weise beinhaltet ein
Stiftende 1132' eines
angrenzenden verdrahteten rohrförmigen
Elements (beispielsweise eine weitere WDP-Verbindung) ein externes
Gewinde 1133' und
ein ringförmiges
inneres Kontaktstiftende 1134' mit einem zweiten Schlitz 1135', in dem ein zweiter
ringförmiger Übertrager 1136' angeordnet
ist. Der zweite ringförmige Übertrager 1136' ist verbunden
mit einer zweiten Leitung 1114' des angrenzenden ringförmigen Elements 9a.
Die Schlitze 1125, 1135' können mit einem hochleitenden,
niedrigpermeablen Material verkleidet sein (beispielsweise Kupfer),
um die Effizienz der induktiven Kopplung zu erhöhen. Wenn das Muffenende 1122 einer WDP-Verbindung
mit dem Stiftende 1132' eines
benachbarten rohrförmigen
Elements (beispielsweise einer weiteren WDP-Verbindung) zusammengesetzt wird,
wird eine Kommunikationsverbindung gebildet. 11B zeigt
somit einen Querschnitt eines Abschnitts der sich ergebenden Schnittstelle,
in der sich ein gegenüberliegendes
Paar von induktiven Kopplerelementen (beispielsweise ringförmige Übertrager 1126, 1136') zusammen verschlossen
sind, um eine Kommunikationsverbindung innerhalb eines betriebenen
Kommunkationslinks zu bilden. Die Querschnittsansicht zeigt somit,
dass die geschlossenen ringförmigen
Pfade 1140 bzw. 1140' den ringförmigen Übertrager 1126 bzw. 1136' einschließen, und
dass die Kanäle 1113 und 1113' Durchgänge für interne elektrische
Leitungen 1114, 1114' (die wie die Leiter 1064, 1084 von 10 verwendet
werden) bilden, die die beiden induktiven Kopplerelemente, die an den
beiden Enden jeder WDP-Verbindung angeordnet sind, verbinden.
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Die
oben beschriebenen induktiven Koppler beinhalten einen elektrischen
Koppler, der mit einem dualen Ringkern aufgebaut wurde. Der duale
Ringkernkoppler verwendet innere Schultern der Stift- und Muffenenden
als elektrische Kontakte. Die inneren Schultern werden unter sehr
hohem Druck in Eingriff gebracht, wenn die Stift- und Muffenenden
zusammengeschoben werden, wodurch eine elektrische Kontinuität zwischen
den Stift- und Muffenenden gewährleistet
ist. Ströme
werden in das Metall der Verbindung durch in Schlitzen angeordnete
ringförmige Übertrager
induziert. Bei einer gegebenen Frequenz (beispielsweise 100 kHz)
sind diese Ströme
auf die Oberfläche
der Schlitze durch Hauttiefeeffekte bzw. skin effects beschränkt. Die
Stift- und Muffenenden bilden den Sekundärstromkreis des entsprechenden Übertragers,
und die zwei Sekundärkreise
werden aufeinanderfolgend über
die ineinandergreifenden inneren Schulteroberflächen verbunden.
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Obwohl 11A–B
bestimmte Kommunikationskopplertypen zeigen, wird von Fachleuten
auf dem Gebiet erkannt werden, dass eine Vielzahl von Kopplern für die Kommunikation
von Signalen längs der
verbundenen rohrförmigen
Elemente verwendet werden kann. Zum Beispiel können solche Systeme magnetische
Koppler, wie sie z.B. in der internationalen Patentanmeldung WO
02/06716 beschrieben sind, umfassen. Andere Systeme und/oder Koppler sind
auch vorstellbar.
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Zusätzlich kann,
obwohl eine Baugruppe zum Einstellen der Länge des Baugruppenkörpers 1012 in 10 oder 11A–B
aus Gründen
der Einfachheit nicht dargestellt ist, von Fachleuten auf dem Gebiet
erkannt werden, dass solch eine zusätzliche Baugruppe zumindest
für eine
Anzahl von Anwendungen wünschenswert
ist. Spezielle Beispiele für
solche Baugruppen sind oben unter Bezugnahme auf die 7–8 beschrieben.
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12 ist
eine Teilansicht eines Wechselverbinders 1210 zur Verwendung
bei axial orientierten ringförmigen
Hilfsdurchflussleitungen 1262, 1282 von zwei in
entsprechenden Schwerstangen 1206, 1208 getragenen
Komponenten 1260, 1280. Der Baugruppenkörper 1212 des
Verbinders 1210 umfasst verbindbare erste und zweite Unterbaugruppen 1212a, 1212b.
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Die
erste Unterbaugruppe 1212a wird zur Bewegung mit der oberen
Komponente 1260 getragen und beinhaltet die Schwerstange 1260 und
einen oberen Dorn 1213a, der innerhalb der Schwerstange 1206 fixiert
ist (beispielsweise durch Gewindeeingriff). Der obere Dorn 1213a beinhaltet
eine Durchfluss leitung 1221a, die sich axial durch den
Dorn (von der oberen verbundenen Komponente 1260) erstreckt,
bevor sie auswärts
ausragt, um den ringförmigen
Bereich 1223ar einer Durchflussleitung 1223a innerhalb
der Schwerstange 1206 anzubinden. Da der erste Unterbaugruppenkörper 1212a durch
den Eingriff des oberen Dorns 1212a innerhalb der oberen
Schwerstange 1206 (beispielsweise durch Gewinderotation
dazwischen) gebildet wird, wird das radial nach außen ragende
Ende der Durchflussleitung 1221a in vertikaler Anbindung
mit dem ringförmigen Bereich 1223ar der Durchflussleitung 1223a angeordnet
sein, um eine obere Durchflussverbindung zu schaffen.
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Die
zweite Unterbaugruppe 1212b ist zur Bewegung mit der unteren
Komponente 1280 getragen und beinhaltet die Schwerstange 1208 und
einen unteren Dorn 1213b, der innerhalb der Schwerstange 1208 fixiert
ist (beispielsweise durch Schraubverbindung). Der untere Dorn 1213b beinhaltet
eine Durchflussleitung 1221b, die sich axial durch den
Dorn (von der unteren verbundenen Komponente 1280) erstreckt,
bevor sie nach außen
ragt, um den ringförmigen
Bereich 1223br einer Durchflussleitung 1223b innerhalb
der Schwerstange 1208 anzubinden. Da der zweite Unterbaugruppenkörper 1212b durch
den Eingriff des unteren Dorns 1213b innerhalb der unteren
Schwerstange 1208 (beispielsweise durch Gewinderotation
dazwischen) gebildet ist, wird das radial hinausragende Ende der
Durchflussleitung 1221b in vertikaler Anbindung mit dem
ringförmigen
Bereich 1223br der Durchflussleitung 1223b angeordnet
sein, um eine untere Durchflussverbindung zu schaffen.
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Da
die Schwerstangen 1206, 1208 durch relative Drehung
dazwischen zusammengefügt
wurden, fließt
der Bohrschlamm 109 durch den sich durch die Schwerstangen 1206, 1208 erstreckenden Durchgang 1207,
wie es durch die Pfeile angezeigt ist. Die erste und zweite Unterbaugruppe 1212a, 1212b des
Baugruppenkörpers 1212 wird
ebenfalls gedreht und in verbindenden Eingriff gebracht, um einen äußeren radial
orientierten (genauer einen radial symmetrischen) Fluidkanal 1222 zu
bilden, um die obere und die untere Durchflussverbindung der entsprechenden
ersten und zweiten Unterbaugruppenkörper fluidisch zu verbinden.
Dieser Prozess verbindet die beiden Komponenten 1260, 1280 fluidisch. O-Ringe 1215 sind
typischerweise um den oberen und unteren Dorn 1213a, 1213b getragen,
um die Fluidverbindung entlang des ersten und zweiten Unterbaugruppenkörpers 1212a, 1212b abzudichten. Es
wird erkannt werden, dass O-Ringe oder andere Abdichtungsmittel
in ähnlicher
Weise verwendet werden, wie anderswo zur Fluiddurchflussintegrität, wie es
auf dem Gebiet bekannt ist.
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Der
erste und zweite Unterbaugruppenkörper 1212a, 1212b wirken
ebenfalls zusammen, um zumindest einen leitfähigen Durchgang 1274 zu
bilden, um die elektrischen Leitungen 1264, 1284 der beiden
Komponenten 1260, 1280 elektrisch zu verbinden.
Die elektrischen Leitungen 1264, 1284 sind axial
an dem leitfähigen
Durchgang 1274 des Baugruppenkörpers 1212 durch zusätzliche
obere radiale (ringförmige)
elektrische Kontakte 1291a (innen), 1291b (außen), zusätzliche
untere radiale (ringförmige)
elektrische Kontakte 1293a (innen), 1293b (außen), eine
Stift-Buchse-Anordnung 1285 (ähnlich zu einem Nasseinsatz
bzw. wet stab) und zusätzliche
radiale (ringförmige)
elektrische Kontakte 1290a (innen), 1290b (außen) befestigt.
Es wird bemerkt werden, dass andere Mittel zur elektrischen Befestigung verwendet
werden können.
Der leitfähige
Durchgang 1274 ist radial orientiert (d.h. er beinhaltet
einen Abschnitt, der radial orientiert ist) entlang der ersten und zweiten
Unterbaugruppenkörper 1212a, 1212b durch obere
und untere Paare von zusätzlichen
radialen (ringförmigen)
elektrischen Kontakten 1290a (innen), 1290b (außen), die
durch die entsprechenden Stift- und Buchsen-Komponenten der Anordnung 1285 getragen
werden.
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Obwohl
eine Baugruppe zum Einstellen der Länge des Baugruppenkörpers 1212 in 12 der Einfachheit
halber nicht gezeigt ist, sollte es bei den Fachleuten auf dem Gebiet
erkannt werden, dass solch eine zusätzliche Baugruppe in einer
Anzahl von Anwendungen zumindest wünschenswert ist. Spezielle
Beispiele von solchen Baugruppen sind unter Bezugnahme auf die 7–8 oben
diskutiert.
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13 ist
eine Querschnittsdarstellung eines Wechselverbinders 1310 zur
Anwendung mit axial orientierten ringförmigen Hilfsdurchflussleitungen 1362, 1382 von
zwei durch entsprechende Schwerstangen 1306, 1308 getragenen Komponenten 1360, 1380.
Der Baugruppenkörper 1312 des Verbinders 1310 umfasst
einen einzigen hydraulischen Durchstoßer bzw. Einführer 1313 (stabber), der
mit O-Ringen 1315 ausgestattet ist. Der hydraulische Einführer 1313 ist
mit zwei oder mehreren O-Ringen 1315 ausgestaltet, um die
beiden Komponenten 1360, 1380 (welche mit den
entsprechenden Schwerstangen 1306, 1308 befestigt
sind und sich mit diesen bewegen) fluidisch anzubinden. Es wird erkannt
werden, dass O-Ringe oder andere Abdichtungsmittel in ähnlicher
Weise verwendet werden können
wie anderswo für
Fluiddurchflussintegrität, wie
es auf dem Gebiet bekannt ist.
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Eine
Verbindungsuntereinheit 1307 ist zwischen den Schwerstangen 1306, 1308 angeordnet, um
die Schwerstangen zu verbinden. Die Untereinheit 1307 verwendet
Stift- und Muffenenden-Gewindesätze,
die ausgestaltet sind, um mit den entsprechenden Gewindesätzen der
gegenüberliegenden Enden
der Schwerstangen 1306, 1308 in Eingriff zu gelangen
und zum Ziehen der beiden Schwerstangen auf die Untereinheit 1307 in
Gewindeeingriff, wenn die Untereinheit gedreht wird. Daher führt ein Drehen
der Untereinheit 1307, nachdem ihre Gewinde anfänglich in
Eingriff mit den Gewinden der entsprechenden Schwerstangen sind – wobei
die Schwerstangen gegen die Drehung auf dem Drehringtisch (beispielsweise
auf herkömmliche
Weise) festgehalten werden – zum
Bilden bzw. Zusammenfügen
der Schwerstangen 1306, 1308, ohne dass die Schwerstangen
ihrerseits gedreht werden (sie werden translatiert). Dies ist notwendig,
da die Durchflussleitungen 1362, 1382 nicht radial
symmetrisch sind (d.h. ihre Anbindung ist abhängig von einer passenden radialen
Ausrichtung).
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Demgemäß werden,
wenn die Schwerstangen 1306, 1308 durch Rotation
der Verbindungsuntereinheit 1307 verbunden werden, die
Komponenten 1360, 1380 in Fluidanbindung durch
den hydraulischen Einführer 1313 und
mittige Bohrungen 1361, 1381 an den entsprechenden
Enden hiervon gezogen, so, dass ein axial orientierter Fluidkanal 1322 zum
fluidischen Verbinden der Hilfsdurchflussleiten 1362, 1382 der
beiden Komponenten 1360, 1380 gebildet wird.
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Der
Baugruppenkörper 1312 umfasst
ferner mehrere zusätzliche
elektrische Kontakte 1390a (obere Stifte), 1390b (untere
Buchsen) nach Art einer Stift- Buchse-Verbindung,
die zusammenwirken, um mindestens einen leitenden Durchgang 1374 zum elektrischen
Verbinden der elektrischen Leitungen 1364, 1384 der
beiden Komponenten 1360, 1380 zu bilden. Die elektrischen
Leitungen 1364, 1384 sind axial an dem leitenden
Durchgang 1374 des Baugruppenkörpers 1312 durch Stifte 1385 in
einer Stift-Buchse-Anordnung befestigt, können jedoch auch gelötet oder
an der Stelle gequetscht sein, neben weiteren bekannten Befestigungsmitteln.
Der leitende Durchgang 1374 ist radial orientiert (d.h.,
er beinhaltet einen Abschnitt, der radial orientiert ist) entlang
des oberen und unteren Paares von zusätzlichen elektrischen Kontakten 1390a (obere
Stifte), 1390b (untere Buchsen) nach Art einer Stift-Buchse-Verbindung.
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Obwohl
eine Baugruppe zum Einstellen der Länge des Baugruppenkörpers 1312 in 13 aus Gründen der
Einfachheit nicht gezeigt ist, sollte von Fachleuten auf dem Gebiet
erkannt werden, dass solch eine zusätzliche Baugruppe zumindest
für eine Anzahl
von Anwendungen erwünscht
ist. Spezielle Beispiele von solchen Baugruppen sind oben unter Bezugnahme
auf 7–8 beschrieben.
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14A–B
sind aufeinanderfolgende Teilansichten eines speziellen Ausführungsbeispiels
eines Verbinders 1410, der Mittel zum automatischen Schließen der
Durchflussleitungen der verbundenen Komponenten nach Trennen von
ersten und zweiten rohrförmigen
Elementen des Baugruppenkörpers 1412 aufweist.
Das Ausführungsbeispiel
des Verbinders 1410 hat Anwendung für axial orientierte Hilfsdurchflussleitungen
(nicht gezeigt) von zwei Komponenten (nicht gezeigt), die innerhalb
entsprechender Schwerstangen 1406, 1408 getragen
werden. Der Baugruppenkörper
des Verbinders 1410 umfasst verbindbare erste und zweite
rohrförmige
Elemente 1412a, 1412b. Das erste rohrförmige Element 1412a wird
zur Bewegung mit der oberen Komponente (nicht gezeigt) getragen,
die an der oberen Schwerstange 1406 befestigt ist und sich
mit dieser bewegt, und beinhaltet konzentrische rohrförmige Abschnitte, die
einen äußeren Muffenabschnitt 1412a1 und einen inneren Muffenabschnitt 1412a2 des Baugruppenkörpers bilden.
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Das
zweite rohrförmige
Element 1412b wird zur Bewegung mit der unteren Komponente
(nicht gezeigt) getragen, welche sich mit der unteren Schwerstange 1408 bewegt,
und beinhaltet konzentrische rohrförmige Abschnitte, die einen äußeren Stiftabschnitt 1412b1 und einen inneren Stiftabschnitt 1412b2 des Baugruppenkörpers 1412 bilden.
Demgemäß werden,
wenn die obere und die untere Schwerstange 1406, 1408 durch
relative Drehung zueinander zusammengefügt werden (Zusammenfügungsschritt
gezeigt in 14B), die Muffen- und Stiftabschnitte
des Baugruppenkörpers 1412 ebenfalls
gedreht und in verbindenden Eingriff gebracht, um einen axial orientierten
ringförmigen
Fluidkanal zur fluidischen Verbindung der Hilfsdurchflussleitungen
(nicht gezeigt) der beiden Komponenten (nicht gezeigt) zu bilden.
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Der
ringförmige
Fluidkanal beinhaltet einen ersten Kanalabschnitt 1422a,
der in dem ersten ringförmigen
Element 1412a gebildet ist, einen zweiten Kanalabschnitt 1422b,
der in dem zweiten ringförmigen
Element 1412b gebildet ist, und einen dritten Zwischen-Kanalabschnitt 1422c,
der durch den Eingriff des ersten und zweiten ringförmigen Elements 1412a, 1412b des
Baugruppenkörpers 1412 gebildet ist.
Jedes des ersten und zweiten ringförmigen Elements 1412a, 1412b umfasst
ein Ventil, das in diesem Ausführungsbeispiel
durch einen ringförmigen Kolben 1423a, 1423b,
der in einer durch einen Ringraum 1425a, 1425b definierten
Kammer beweglich ist (siehe 14A)
zum automatischen Öffnen
des dritten Kanalabschnitts 1422c der Hilfsdurchflussleitungen
bei Verbinden des ersten und zweiten ringförmigen Elements 1412a, 1412b und
automatischem Schließen
des dritten Kanalabschnitts 1422c nach Trennen des ersten
und zweiten rohrförmigen
Elements 1412a, 1412b.
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Daher
wird der Kolben 1423a, der durch seinen Eingriff mit dem äußeren Stiftabschnitt 1412b1 von einer geschlossenen Position zu
einer geöffneten
Position bewegt wird (siehe Folge von 14A zu 14B), automatisch zurückbewegt zu der geschlossenen
Position durch die Beaufschlagung mit Fluiddruck (oder alternativen
kraftaufbringenden Mitteln, wie beispielsweise eine Schraubenfeder)
in dem ersten Kanalabschnitt 1422a und vierten Kanalabschnitt 1422d,
wenn das erste und zweite rohrförmige
Element 1412a, 1412b außer Eingriff gebracht werden.
In ähnlicher
Weise wird Kolben 1423b, der durch seinen Eingriff mit
dem inneren Muffenabschnitt 1412a2 von
einer geschlossenen Position zu einer geöffneten Position bewegt wird
(siehe Folge von 14A zu 14B),
automatisch zu der geschlossenen Position zurückbewegt durch Beaufschlagung
mit Fluiddruck (oder alternativ Kraftbeaufschlagungsmitteln, wie
beispielsweise einer Schraubenfeder) in den zweiten Kanalabschnitt 1422b und fünften Kanalabschnitt 1422e,
wenn das erste und zweite rohrförmige
Element 1412a, 1412b außer Eingriff miteinander gebracht
werden. O-Ringsätze (nicht
bezeichnet) sind typischerweise um die entsprechenden Stiftabschnitte
des Baugruppenkörpers 1412 angeordnet
zum Abdichten der Fluidverbindung entlang des ersten und des zweiten
rohrförmigen
Elements 1412a, 1412b. Es wird erkannt werden,
dass O-Ringe oder
andere Abdichtungsmittel in ähnlicher Weise
wie anderswo zur Fluiddurchflussintegrität verwendet werden können, wie
es auf dem Gebiet bekannt ist.
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Das
erste und zweite rohrförmige
Element 1412a, 1412b wirken auch zusammen, um
mindestens einen leitfähigen
Durchgang 1474 zum elektrischen Verbinden der elektrischen
Leitungen 1464, 1484 (siehe 14A) der beiden Komponenten (nicht bezeichnet)
zu bilden. Die elektrischen Leitungen 1464, 1484 sind
axial an dem leitenden Durchgang des Baugruppenkörpers 1412 durch entsprechende
obere (Muffe) und untere (Stift) Nasseinsatzelemente 1485a, 1485b (wet
stab members) verbunden, können
jedoch auch gelötet
oder an der Stelle gequetscht sein, neben weiteren Befestigungsmöglichkeiten.
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Obwohl
eine Baugruppe zum Einstellen der Länge des Baugruppenkörpers 1412 in 14 aus Gründen der Einfachheit nicht
gezeigt ist, sollte durch die Fachleute auf dem Gebiet erkannt werden,
dass solch eine zusätzliche
Baugruppe zumindest in einer Anzahl von Anwendungen wünschenswert
ist. Spezielle Beispiele von solchen Baugruppen sind oben unter
Bezugnahme auf die 7–8 beschrieben.
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Aus
der obigen Beschreibung geht hervor, dass verschiedene Abwandlungen
und Änderungen an
den bevorzugten und alternativen Ausführungsbeispielen der Erfindung
vorgenommen werden können,
ohne von ihrem wahren Erfindungsgedanken abzuweichen.
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Ferner
soll diese Beschreibung lediglich der Erläuterung dienen und die Erfindung
in keiner Weise beschränken.
Der Umfang dieser Erfindung ist lediglich durch die folgenden Ansprüche bestimmt.
Der Ausdruck "umfassen" in den Ansprüchen soll "wenigstens enthalten" bedeuten, so dass
die genannte Auflistung von Elementen in einem Anspruch eine offene
Menge oder Gruppe bzw. nicht abschließende Aufzählung ist. Ebenso sollen auch
die Ausdrücke "enthalten", "besitzen" und "aufweisen" bzw. "beinhalten" die Bedeutung einer
offenen Menge oder Gruppe von Elementen haben. Der unbestimmte Artikel
und andere Ausdrücke
im Singular sollen die Pluralformen hiervon umfassen, soweit dies
nicht ausdrücklich
ausgeschlossen ist.