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DE102006026504B4 - Vorrichtung zum Formen von Teiglingen - Google Patents

Vorrichtung zum Formen von Teiglingen Download PDF

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DE102006026504B4 DE200610026504 DE102006026504A DE102006026504B4 DE 102006026504 B4 DE102006026504 B4 DE 102006026504B4 DE 200610026504 DE200610026504 DE 200610026504 DE 102006026504 A DE102006026504 A DE 102006026504A DE 102006026504 B4 DE102006026504 B4 DE 102006026504B4
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    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C3/00Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
    • A21C3/08Machines for twisting strips of dough, e.g. for making pretzels

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Abstract

Vorrichtung zum Formen von Teiglingen (1) mit zwei Strangenden, insbesondere zum Formen einer Brezel, mit einem Positionierer (2), welcher einen Schlingkopf (3) mit zwei in einem Abstand angeordneten Aufnahmeelementen (3a, 3b) aufweist, sowie ein erstes Förderband (4) aufweist, welches aus wenigstens zwei unabhängig voneinander bewegbaren Teilbändern (4a, 4b) besteht, und Stoppvorrichtungen (5a, 5b) aufweist, mittels welcher die Teilbänder (4a, 4b) anhaltbar sind, sowie Sensorelemente (6a, 6b) aufweist, mittels welcher die Stoppvorrichtungen (5a, 5b) betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorelemente (6a, 6b) derart am ersten Förderband (4) angeordnet sind, dass sie jeweils dann ein Signal abgeben, wenn sich ein betreffendes Strangende eines Teiglings (1) in Förderrichtung des ersten Förderbandes (4) in einem Abstand vor dem betreffenden Aufnahmeelement (3a, 3b) befindet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, zum Formen von Teiglingen mit zwei Strangenden, insbesondere zum Formen einer Brezel, mit einem Positionierer, welcher einen Schlingkopf mit zwei in einem Abstand angeordneten Aufnahmeelementen aufweist, sowie ein erstes Förderband aufweist, welches aus wenigstens zwei unabhängig voneinander bewegbaren Teilbändern besteht und Stoppvorrichtungen aufweist, mittels welcher die Teilbänder anhaltbar sind, sowie Sensorelemente aufweist, mittels welcher die Stoppvorrichtungen betätigbar sind.
  • Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der DE 297 14 117 U1 bekannt.
  • Mittels der bekannten Vorrichtung lassen sich aus kugelförmigen Teiglingen zunächst Teigfladen bilden, welche dann in einer so genannten Hörnchenwickelmaschine zu Teigsträngen geformt werden, welche in der Mitte bauchig ausgebildet sind. Diese etwa 12 Zentimeter langen bauchigen Teigstränge werden dann in einem Strangformer, der im Wesentlichen aus einem Förderband und einer Wirkplatte besteht, soweit ausgelängt, bis sie ihre Endlänge von etwa 65 Zentimeter erreicht haben. Danach werden die länglichen Teiglinge in eine U-Form gebracht und gelangen in einen Positionierer, der einen Schlingkopf mit zwei in einem Abstand angeordneten als Vakuumsauger ausgebildeten Aufnahmeelementen aufweist. Mittels der Vakuumsauger werden jeweils die Enden eines betreffenden Teigstrangs aufgenommen und der Teigstrang zu einer Brezel geformt.
  • Für einen störungsfreien Betrieb der Vorrichtung beziehungsweise um eine ordnungsgemäße Brezelform zu erreichen ist es erforderlich, dass die Aufnahmeelemente die Strangenden stets in gleicher Weise an ihren äußeren Enden erfassen. Um dies zu erreichen ist bei der bekannten Vorrichtung das Förderband des Positionierers zweigeteilt. Hierdurch ist es möglich, beide Schenkel des U- förmigen Teiglings und somit die Strangenden unabhängig voneinander zu transportieren, so dass sie unabhängig voneinander positioniert werden können.
  • Zur Positionierung der Strangenden unter die Aufnahmeelemente wird das Teilband des Förderbandes, bei dem das Strangende des auf ihm liegenden Schenkels des U-förmigen Teiglings seine Soll-Position erreicht hat, angehalten, wohingegen das Teilband des Förderbandes, bei dem das Strangende des auf ihm liegenden Schenkels des U-förmigen Teiglings seine Soll-Position noch nicht erreicht hat, weiterläuft. Hat auch dieses Strangende seine Soll-Position erreicht, wird auch dieses Teilband angehalten. Die Soll-Positionen werden mittels Lichtschranken überwacht.
  • Nachdem beide Strangenden ihre Soll-Position erreicht haben und beide Teile des Förderbandes stillstehen, wird die Funktion des Schlingkopfes gestartet und die beiden Aufnahmeelemente erfassen die Strangenden, wodurch sie in ihrer Position fixiert sind.
  • Eine ähnliche Vorrichtung ist auch aus der DE 203 09 072 U1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung sind zur Erfassung der Position der Strangenden beidseits des Förderbandes Sensorelemente angeordnet, welche sich zwar in Förderrichtung des Förderbandes in einem Abstand vor den Aufnahmeelementen befinden, jedoch die Position der Strangenenden unterhalb der Aufnahmeelemente erfassen. Auch hier wird die Funktion des Schlingkopfes erst gestartet, wenn sich die beiden Strangenenden unterhalb der Aufnahmeelemente befinden.
  • Es hat sich herausgestellt, dass die Funktion der bekannten Vorrichtungen hinsichtlich ihrer Zykluszeit noch nicht optimal ist.
  • Aus der DE 197 19 017 C2 ist eine Teigstrangzuführeinrichtung für einen Brezelschlingautomaten bekannt, welche einer Strangmaschine nachgeordnet ist und eine Entspannungsvorrichtung zur Beseitigung der infolge der Teigverformung entstandenen inneren Spannungen bearbeiteten Teigstränge in Form eines Entspannungs-Förderbandes aufweist. Des Weiteren weist die Zuführeinrichtung Vorrichtungen zur Ausrichtung der Teigstränge auf. Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Entspannungs-Förderband an seinem der Strangmaschine zugewandten Ende in seinem Querschnitt senkrecht zur Transportrichtung U-förmig gebogen ist, wobei die Öffnung nach unten zeigt, und dass das Entspannungs-Förderband an seinem dem Brezelschlingautomaten zugewandten Ende in seinem Querschnitt senkrecht zur Transportrichtung etwa waagrecht gestreckt verläuft.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine eingangs genannte Vorrichtung derart auszubilden, dass sich die Zykluszeit verkürzt.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Formen von Teiglingen mit zwei Strangenden, insbesondere zum Formen einer Brezel, mit einem Positionierer, welcher einen Schlingkopf mit zwei in einem Abstand angeordneten Aufnahmeelementen aufweist, sowie ein erstes Förderband aufweist, welches aus wenigstens zwei unabhängig voneinander bewegbaren Teilbändern besteht und Stoppvorrichtungen aufweist, mittels welcher die Teilbänder anhaltbar sind, sowie Sensorelemente aufweist, mittels welcher die Stoppvorrichtungen betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorelemente derart am ersten Förderband angeordnet sind, dass sie jeweils dann ein Signal abgeben, wenn sich ein betreffendes Strangende eines Teiglings in Förderrichtung des ersten Förderbandes in einem Abstand vor dem betreffenden Aufnahmeelement befindet.
  • Dadurch, dass die Sensorelemente in Förderrichtung des ersten Förderbandes in einem Abstand vor den Aufnahmeelementen angeordnet sind, können die Stoppvorrichtungen betätigt werden, bevor sich die Strangenden unterhalb der Aufnahmeelemente befinden. Hierdurch können die Strangenden in einem Abstand vor den Aufnahmeelementen ausgerichtet werden. Nachdem die Strangenden ausgerichtet sind, können die Stoppvorrichtungen wieder gelöst werden, wodurch die Strangenden unter die Aufnahmeelemente gefördert werden.
  • Da die Funktion des Schlingkopfes gleichzeitig mit dem Lösen der Stoppvorrichtungen gestartet werden kann, überlagern sich die Bewegungen der Aufnahmeelemente mit der Bewegung der Strangenden. In vorteilhafter Weise wird die Funktion des Schlingkopfes zu einem solchen Zeitpunkt gestartet, dass sich die Aufnahmeelemente unmittelbar oberhalb der Strangenden befinden, wenn diese sich unmittelbar vor den Aufnahmeelementen befinden.
  • Mit anderen Worten, dadurch, dass die Sensorelemente in einem Abstand vor den Aufnahmeelementen angeordnet sind, kann die Positionierung der Strangenden zu einem früheren Zeitpunkt erfolgen. Dies hat zur Folge, dass die Funktion des Schlingkopfes, das heißt der Vorgang zum Aufnehmen der Strangenden mittels der Aufnahmeelemente früher eingeleitet werden kann.
  • Denn nachdem beide Strangenden sich auf gleicher Höhe befinden, kann das Teilband, auf dem das Strangende liegt, welches sich zuerst in seiner Soll-Position vor dem betreffenden Sensorelement befunden hat, wieder in Bewegung gesetzt werden. Zum gleichen Zeitpunkt kann dann die Funktion des Schlingkopfes gestartet werden, wodurch sich die Bewegung des Schlingkopfes beziehungsweise der Aufnahmeelemente mit der Transportbewegung der Strangenden überlagert, so dass die Aufnahmeelemente die Strangenden früher aufnehmen können.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht daher vor, dass eine Steuerung vorhanden ist, mittels welcher die Funktion des Schlingkopfes gestartet wird, wenn die Betätigung der Stoppvorrichtung aufgehoben wird. In vorteilhafter Weise lässt sich die Startzeit des Schlingkopfes aber variieren. Vorteilhaft ist es auch, dass jeweils nur ein Teilband angehalten werden muss. Denn der Stoppvorgang des zweiten Teilbandes wirkt sich nachteilig auf die Zykluszeit sowie den Verschleiß aus. Die erreichte Verkürzung der Zykluszeit liegt bei etwa 0,3 Sekunden.
  • Sehr vorteilhaft bei einer eingangs genannten Vorrichtung, welche noch einen Hörnchenwickler und einen Stranglangroller aufweist, der ein erstes Transportband hat, ist es, wenn der Stranglangroller unterhalb des Hörnchenwicklers angeordnet ist, und ein Hörnchenlangroller mit einem Einlass und einem Auslass vorhanden ist, der sich zwischen dem Hörnchenwickler und dem Stranglangroller erstreckt. Hierdurch wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass die noch relativ kurzen bauchigen Teigstränge unterbrechungslos geführt werden. Dies wirkt sich sehr vorteilhaft auf die Position der Teiglinge auf den Bändern der Vorrichtung aus. Denn wenn die Teiglinge keiner Führung unterliegen, besteht die Gefahr, dass sie sich in Förderrichtung der Bänder der Vorrichtung gesehen seitlich verschieben. Dadurch, dass die Teiglinge noch gelängt werden, wirkt sich eine seitliche Verschiebung der kurzen Teiglinge entsprechend verstärkt aus.
  • Der Hörnchenlangroller kann ein zweites Transportband aufweisen, oberhalb dessen eine Wirkplatte angeordnet ist, wodurch die Teiglinge in dem Hörnchen langroller bearbeitet werden. Die Gesamtstrecke, während der die Teiglinge bearbeitet werden können, verlängert sich somit, ohne dass sich hierdurch die Gesamtlänge der Vorrichtung wesentlich vergrößert.
  • Sehr vorteilhaft ist es, wenn der Hörnchenlangroller an seinem Auslass eine Führung aufweist, welche sich bis auf das erste Transportband des Stranglangrollers erstreckt. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Teiglinge bis zur Ablage auf das erste Transportband des Stranglangrollers geführt werden. Die Führung kann ein Leitblech oder eine Rundspiralgeflecht-Kette sein. Auch lässt sich ein fester flexibler Gummilappen verwenden.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines besonderen Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
  • Es zeigt:
  • 1 eine schematische Anordnung eines Positionierers einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer ersten Stellung in perspektivischer Darstellung,
  • 2 die in 1 dargestellte Anordnung in der Draufsicht,
  • 3 eine schematische Anordnung eines Positionierers einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer zweiten Stellung in perspektivischer Darstellung,
  • 4 die in 3 dargestellte Anordnung in der Draufsicht
  • 5 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Seitenansicht.
  • Wie insbesondere den 1 bis 4 entnommen werden kann, weist ein Positionierer 2 einen Schlingkopf 3 auf, welcher zwei als Vakuumsauger ausgebildete Aufnahmeelemente 3a, 3b hat. Der Schlingkopf 3 ist oberhalb eines ersten Förderbandes 4 angeordnet, welches aus zwei äußeren Teilbändern 4a, 4b und einem mittleren Teilband 4c besteht. Auf dem ersten Förderband 4 liegt ein U-förmiger Teigling 1.
  • Das mittlere Teilband 4c wird kontinuierlich angetrieben, wohingegen die äußeren Teilbänder 4a, 4b mittels Stoppvorrichtungen 5a, 5b angehalten werden können.
  • Die Stoppvorrichtungen 5a, 5b bestehen im Prinzip aus einem um eine Achse 13a verschwenkbaren Hebel 13, an dessen einen Ende eine Andruckwalze 14 angeordnet ist und an dessen anderem Ende ein Stopper 15 angeordnet ist. Wird der Stopper 15 gegen ein äußeres Teilband 4a, 4b gedrückt, löst sich die Andruckwalze 14 von dem betreffenden Teilband 4a, 4b, sodass das betreffende Teilband 4a, 4b anhält. Die Betätigung für die Stoppvorrichtungen 5a, 5b sind aus Gründen der Übersichtlichkeit in den Figuren nicht dargestellt.
  • Oberhalb des ersten Förderbandes 4 ist ein Bogenformer 16 angeordnet, durch den der von dem ersten Förderband 4 transportierte Teigling 1 angehalten wird. Dadurch, dass die äußeren Teilbänder 4a, 4b die auf ihnen liegenden Strangabschnitte des Teiglings 1 weitertransportieren, schmiegt sich der mittlere Bereich des Teiglings 1 um den Bogenformer 16, wodurch der Teigling 1 die Form des Bogenformers 16 annimmt.
  • Zur seitlichen Positionierung der auf den beiden äußeren Teilbändern 4a, 4b liegenden Strangabschnitte des Teiglings 1 sind Positionierrollen 17 vorgesehen, an die die betreffenden Strangabschnitte des Teiglings 1 vorbeigeführt werden.
  • Der Positionierer 2 weist weiterhin optoelektronische Sensorelemente 6a, 6b auf, welche jeweils dann ein Signal abgeben, wenn sich ein betreffendes Strangende des Teiglings 1 vor dem betreffenden Sensorelement 6a, 6b befindet. Die Sensorelemente 6a, 6b sind in Transportrichtung des ersten Förderbandes 4 vor dem Schlingkopf 3 beziehungsweise den Aufnahmeelementen 3a, 3b angeordnet.
  • In Transportrichtung vor dem ersten Förderband 4 ist ein zweites Förderband 18 angeordnet, mittels welchem die Teiglinge 1 dem Positionierer 2 beziehungsweise dem ersten Förderband 4 zugeführt werden.
  • In der in den 1 und 2 dargestellten Stellung befindet sich das in den Figuren unten dargestellte Strangende des Teiglings 1 in Transportrichtung des ersten Förderbands 4 vor dem in den Figuren oben dargestellte Strangende. Das untere (vordere) Strangende erreicht somit als erstes das betreffende Sensorelement 6b. Bei Erreichen des Sensorelements 6b gibt dieses ein Signal ab, aufgrund dessen die betreffende Stoppvorrichtung 5b aktiviert wird und das betreffende äußere Teilband 4b anhält. Das mittlere Teilband 4c sowie das andere äußere Teilband 4a bewegen sich jedoch weiter, wodurch die auf ihnen liegenden Abschnitte des Teiglings 1 weitertransportiert werden.
  • Dadurch, dass etwa zwei Drittel der Masse des Teiglings 1 auf den sich noch in Bewegung befindenden Teilbändern 4a, 4c liegen, lässt sich der auf dem ruhenden Teilband 4b liegende Bereich des Teiglings 1 der zur Positionierung des Teiglings 1 insbesondere zum Anschmiegen des Teiglings 1 an den Bogenformer 16 bewegt werden muss, bewegen, ohne dass bei dem auf dem sich noch bewegenden Teilband 4a liegende Strangabschnitt des Teiglings 1 Schlupf auftritt.
  • Das betreffende Strangende wird daher mit unverminderter Geschwindigkeit weitertransportiert, bis es vor das betreffende Sensorelement 6a gelangt. Befindet sich das betreffende Strangende vor dem Sensorelement 6a, wie dies in den 3 und 4 dargestellt ist, wird die Stoppvorrichtung 5b wieder gelöst, wodurch sich das betreffende Teilband 4b wieder bewegt und beide Strangenden des Teiglings 1 in Richtung Schlingkopf 3 weiterbewegt werden.
  • Durch eine in den Figuren nicht dargestellte Steuerung wird veranlasst, dass gleichzeitig mit dem Lösen der Stoppvorrichtung 5b die Funktion des Schlingkopfes 3 in Gang gesetzt wird. Hierdurch kann erreicht werden, dass sich die Aufnahmeelemente 3a, 3b bereits unmittelbar oberhalb der Strangenden des Teiglings 1 befinden, wenn diese die Aufnahmeelemente 3a, 3b erreichen.
  • Wie 5 entnommen werden kann, weist eine erfindungsgemäße Vorrichtung neben dem bereits beschriebenen und in den 1 bis 4 dargestellten Positionierer 2 noch einen Hörnchenwickler 7 und einen Stranglangroller 8 auf. Der Hörnchenwickler 7 ist in bekannter Weise ausgebildet und formt aus Teigfladen 19a, welche aus kugelförmigen Teiglingen 19 gebildet werden, bauchige Teiglinge. Dies geschieht durch Rollen der etwa kreisförmigen Teigfladen 19a.
  • Die bauchigen Teiglinge gelangen in einen Hörnchenlangroller 9, welcher aus einem zweiten Transportband 9a und einer zweiten Wirkplatte 9b besteht. Die im Hörnchenwickler 7 gebildeten bauchigen Teiglinge gelangen über einen Einlass 10 des Hörnchenlangrollers 9 in den Bereich zwischen dem zweiten Transportband 9a und der zweiten Wirkplatte 9b. Der Auslass 11 des Hörnchenlangrollers 9 befindet sich unmittelbar oberhalb des ersten Transportbandes 8a des Stranglangrollers 8. Zur Führung der Teiglinge ist am Auslass 11 des Hörnchenlangrollers 9 eine als Leitblech ausgebildete Führung 12 angeordnet. Hierdurch werden die Teiglinge geführt bis sie auf dem ersten Transportband 8a des Stranglangrollers 8 liegen.
  • Die Teiglinge gelangen in den Bereich zwischen dem ersten Transportband 8a und der ersten Wirkplatte 8b des Stranglangrollers 8. Die erste Wirkplatte 8b ist nicht nur gegenüber dem oberen Trum des ersten Transportbandes 8a angeordnet, sondern auch gegenüber dem unteren Trum des ersten Transportbandes 8a.
  • Nachdem die Teiglinge den Bereich zwischen dem ersten Transportband 8a und der ersten Wirkplatte 8b verlassen haben, gelangen sie auf das zweite Förderband 18. Dort werden die sich im Wesentlichen länglich erstreckenden Teiglinge in eine U-Form gebracht und gelangen auf das erste Förderband 4 des Positionierers 2. Dort findet der bereits beschriebene Prozess statt. Im Anschluss an den Positionierer 2 gelangen die Teiglinge 1 auf ein drittes Förderband 20, mittels welchem sie der weiteren Verarbeitung zugeführt werden.
  • Die Herstellung der Teigfladen 19a aus den kugelförmigen Teiglingen 19 sowie das Bilden der bauchigen Teiglinge im Hörnchenwickler 7 findet auf herkömmliche Weise statt und wurde daher nicht näher beschrieben. Des Weiteren ist der Stranglangroller 8 auf herkömmliche Weise ausgebildet, weshalb auch er nicht näher beschrieben wurde. Ebenso geschieht die Herstellung der U-förmigen Teiglinge auf herkömmliche Weise, sodass auch dies nicht näher beschrieben wurde.
  • Durch die Anordnung des Hörnchenlangrollers 9 zwischen dem Hörnchenwickler 7 und dem Stranglangroller 8 wird vermieden, dass die bauchigen Teiglinge ohne Führung vom Hörnchenwickler 7 auf das erste Transportband 8a des Stranglangrollers 8 gelangen. Durch den Hörnchenlangroller 9 wird erreicht, dass die bauchigen Teiglinge ununterbrochen bis zum Positionierer 2 geführt werden. Hierdurch wird erreicht, dass die Strangenden der U-förmigen Teiglinge 1 keine größeren Verschiebungen in Transportrichtung des ersten Förderbandes 4 aufweisen. Da nur geringe Positionsunterschiede ausgeglichen werden müssen, kann dies in kurzer Zeit geschehen, wodurch sich die Zykluszeit der Vorrichtung verringert.
  • Dadurch, dass der Hörnchenlangroller 9 ein zweites Transportband 9a und eine zweite Wirkplatte 9b aufweist, vergrößert sich in vorteilhafter Weise des Weiteren die Strecke, welche zur Bearbeitung der Teiglinge zur Verfügung steht.

Claims (5)

  1. Vorrichtung zum Formen von Teiglingen (1) mit zwei Strangenden, insbesondere zum Formen einer Brezel, mit einem Positionierer (2), welcher einen Schlingkopf (3) mit zwei in einem Abstand angeordneten Aufnahmeelementen (3a, 3b) aufweist, sowie ein erstes Förderband (4) aufweist, welches aus wenigstens zwei unabhängig voneinander bewegbaren Teilbändern (4a, 4b) besteht, und Stoppvorrichtungen (5a, 5b) aufweist, mittels welcher die Teilbänder (4a, 4b) anhaltbar sind, sowie Sensorelemente (6a, 6b) aufweist, mittels welcher die Stoppvorrichtungen (5a, 5b) betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensorelemente (6a, 6b) derart am ersten Förderband (4) angeordnet sind, dass sie jeweils dann ein Signal abgeben, wenn sich ein betreffendes Strangende eines Teiglings (1) in Förderrichtung des ersten Förderbandes (4) in einem Abstand vor dem betreffenden Aufnahmeelement (3a, 3b) befindet.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerung vorhanden ist, mittels welcher die Funktion des Schlingkopfes (3) gestartet wird, wenn die Betätigung der Stoppvorrichtungen (5a, 5b) aufgehoben wird.
  3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, mit einem Hörnchenwickler (7) und einem Stranglangroller (8), der ein erstes Transportband (8a) sowie eine erste Wirkplatte (8b) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stranglangroller (8) unterhalb des Hörnchenwicklers (7) angeordnet ist, und ein Hörnchenlangroller (9) mit einem Einlass (10) und einem Auslass (11) vorhanden ist, der sich zwischen dem Hörnchenwickler (7) und dem Stranglangroller (8) erstreckt.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hörnchenlangroller (9) ein zweites Transportband (9a) und eine zweite Wirkplatte (9b) aufweist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hörnchenlangroller (9) an seinem Auslass (11) eine Führung (12) aufweist, welche sich bis auf das erste Transportband (8a) des Stranglangrollers (8) erstreckt.
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