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DE102006026482A1 - Verfahren zur Kommunikation eines nicht netzwerkfähigen Gerätes in einem Kommunikationsnetzwerk - Google Patents

Verfahren zur Kommunikation eines nicht netzwerkfähigen Gerätes in einem Kommunikationsnetzwerk Download PDF

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DE102006026482A1
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communication
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Siemens Corp
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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Abstract

Bei nicht netzwerkfähigen Geräten, wie beispielsweise USB-Sticks, Digitalkameras oder Speicherkarten, besteht das Problem, dass diese Geräte in einem Kommunikationsnetzwerk nicht eindeutig identifizierbar sind. Die Erfindung löst dieses Problem, indem den nicht netzwerkfähigen Geräten durch ein verbundenes netzwerkfähiges Gerät eine eindeutige Netzwerkkennung zugeordnet wird und die Geräte über die Netzwerkschnittstelle des netzwerkfähigen Gerätes mit dem Kommunikationsnetzwerk kommunizieren können.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zur Kommunikation eines nicht netzwerkfähigen Gerätes in einem Kommunikationsnetzwerk.
  • Zur drahtgebundenen oder drahtungebundenen Kommunikation von Geräten sind unterschiedliche Kommunikationsprotokolle bekannt. Bestimmte Geräte beziehungsweise Kommunikationsprotokolle wie beispielsweise das Universal Serial Bus Protokoll (USB) ermöglichen jedoch lediglich eine Verbindung zwischen direkt miteinander verbundenen Geräten. Ein derart verbundenes Gerät, wie beispielsweise ein USB Memorystick oder ein MP3-Spieler, können folglich nicht mit anderen Geräten des Kommunikationsnetzwerkes kommunizieren.
  • Bisher besteht für derartige Geräte die Möglichkeit, das Gerät als Netzressource beziehungsweise Netzspeicher durch eine Netzwerkfreigabe im Kommunikationsnetzwerk verfügbar zu machen, indem das Wechsellaufwerk (USB-Stick) für das Kommunikationsnetzwerk freigegeben wird. Die Freigabe des Gerätes für das Kommunikationsnetzwerk erfolgt dabei von dem Gerät aus, mit dem das jeweilige Wechsellaufwerk verbunden ist.
  • Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass es nicht als eigenständiges Gerät in dem Kommunikationsnetzwerk erscheint, sondern lediglich als zusätzlicher Laufwerksbuchstabe gekennzeichnet ist. Dies hat zur Folge, dass das nicht netzwerkfähige Gerät nicht eindeutig identifiziert werden kann. So ist beispielsweise eine Unterscheidung von anderen nicht netzwerkfähigen Geräten, welche auch mit dem netzwerkfähigen Gerät verbunden sind, nicht möglich. Des Weiteren kann das nicht netzwerkfähige Gerät, sobald es mit einem anderen nicht netzwerkfähigen Gerät des Kommunikationsnetzwerkes verbunden wird, nicht wieder erkannt werden.
  • Bekannt sind weiterhin Verfahren nach dem Universal Plug and Play Protokoll, bei dem das nicht netzwerkfähige Gerät mit einem bestimmten netzwerkfähigen Gerät verbunden wird, auf dem sich der Universal Plug and Play Proxy befindet. Auch in diesem Verfahren wird das nicht netzwerkfähige Gerät nicht als eigenständiges netzwerkfähiges Gerät in dem Kommunikationsnetz bekannt gemacht, sondern lediglich als Universal Plug and Play Funktion auf demjenigen Gerät, mit dem es direkt verbunden ist und auf dem sich der Universal Plug and Play Proxy befindet.
  • Somit liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Kommunikation eines nicht netzwerkfähigen Gerätes in einem Kommunikationsnetzwerk anzugeben, mit dem das nicht netzwerkfähige Gerät in dem Kommunikationsnetzwerk eindeutig identifizierbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren und ein System mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 10 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Erfindungsgemäß wird in einem Verfahren zur Kommunikation eines nicht netzwerkfähigen Gerätes in einem Kommunikationsnetzwerk das nicht netzwerkfähige Gerät mit einem netzwerkfähigen Gerät verbunden. Dem nicht netzwerkfähigen Gerät wird eine Netzwerkkennung zugeordnet und das nicht netzwerkfähige Gerät kommuniziert über die Netzwerkschnittstelle des netzwerkfähigen Gerätes mit dem Kommunikationsnetzwerk.
  • Das nicht netzwerkfähige Gerät ist ohne Beschränkung der Allgemeinheit dieses Begriffes beispielsweise ein MP3-Spieler, eine USB-Festplatte oder eine Digitalkamera, welches über eine Speicherkartenschnittstelle, wie beispielsweise SD-Card, MMC, CF-Card mit dem netzwerkfähigen Gerät verbunden wird.
  • Die Netzwerkschnittstelle des netzwerkfähigen Gerätes verhält sich so, als ob es sich um zwei separate Netzwerkschnittstellen handeln würde. So agiert sie zum einen unter der eigenen Netzwerkidentität und zusätzlich unter der dem nicht netzwerkfähigen Gerät zugewiesenen Netzwerkidentität.
  • Somit wird eine virtuelle Netzwerkschnittstelle mit einer virtuellen Netzwerkkennung vorgeschlagen, um die Kommunikation des nicht netzwerkfähigen Gerätes mit dem Kommunikationsnetzwerk zu bewirken.
  • Das vorgeschlagene Verfahren hat die vorteilhafte Wirkung, dass ein nicht netzwerkfähiges Gerät mit einer einfachen Schnittstelle, wie beispielsweise IrDa, oder USB, im Kommunikationsnetzwerk angesprochen werden kann, so als ob es netzwerkfähig wäre. Es wird als ein eindeutig identifizierbares Gerät erkannt und kann somit von anderen nicht netzwerkfähigen Geräten, die ebenfalls am selben netzwerkfähigen Gerät angeschlossen sind, unterschieden werden. Als weiterer Vorteil ergibt sich, dass das nicht netzwerkfähige Gerät aufgrund seiner eindeutigen Netzwerkkennung unabhängig davon erkannt wird, mit welchem netzwerkfähigen Gerät im Kommunikationsnetzwerk es verbunden ist.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird die Netzwerkkennung aus einer Gerätekennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes abgeleitet. Als Gerätekennungen kann beispielsweise die in der USB Device Capability Description im USB 2.0-Standard Tabelle 9/8, Seite 263 beschriebenen Kennungen verwendet werden, die beispielsweise idVendor, idProduct, bcdDevice (Release Number), iManufacturer, iProduct, iSerial Number. Weiterhin kann die Serial Number einer Memory Card verwendet werden oder eine spezielle Datei, die im Dateisystem abgelegt ist und als Hidden System File gekennzeichnet ist. Auch die in Dateisystemen, wie beispielsweise FRT oder NTFS, bei einer Formatierung zugewiesene Datenträgerkennung eignet sich als Gerätekennung für das nicht netzwerkfähige Gerät.
  • Als Netzwerkkennung können eine MAC-Adresse, eine IP-Adresse oder eine beschreibende, textuelle Kennungen verwendet werden.
  • Die Netzwerkkennung ist nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung auf dem nicht netzwerkfähigen Gerät gespeichert und/oder auf einem Server des Kommunikationsnetzes anhand der Gerätekennung abrufbar. Hierbei liegt es im Ermessen des Fachmannes, das Verfahren derart auszugestalten, dass die Netzwerkkennung für ein neues Gerät durch den Benutzer gewählt werden oder initial eindeutig, beispielsweise pseudozufällig, generiert wird.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird die Verbindung zwischen dem nicht netzwerkfähigen Gerät und dem netzwerkfähigen Gerät getrennt. Das nicht netzwerkfähige Gerät ist mit Hilfe des netzwerkfähigen Gerätes weiterhin in dem Kommunikationsnetzwerk als virtueller Netzwerkteilnehmer sichtbar. In diesem Fall erscheint das nicht netzwerkfähige Gerät, wenn es nicht mehr mit dem netzwerkfähigen Gerät verbunden ist, als leeres Gerät ohne gespeicherten Inhalt und bei einem erneuten Verbinden des nicht netzwerkfähigen Gerätes mit einem netzwerkfähigen Gerät ändert sich der verfügbare Inhalt, so dass die gespeicherten Datenobjekte auf dem nicht netzwerkfähigen Gerät wieder sichtbar werden.
  • Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird ein auf dem nicht netzwerkfähigen Gerät gespeicherter Datenbestand als gespiegelter Datenbestand auf dem verbundenen netzwerkfähigen Gerät zusätzlich gespeichert. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass der Datenbestand auf dem nicht netzwerkfähigen Gerät und der gespiegelte Datenbestand auf dem verbundenen netzwerkfähigen Gerät regelmäßig und/oder nach vorgebbaren Ereignissen synchronisiert werden. Dies hat die vorteilhafte Wirkung, dass beispielsweise bei einem Streaming von Musik oder Videodateien eines nicht netzwerkfä higen Gerätes in das Kommunikationsnetz, dieses Streaming auch dann fortgeführt werden kann, wenn die Verbindung zwischen den nicht netzwerkfähigen Gerät und dem netzwerkfähigen Gerät getrennt wird. Durch die Synchronisation des Datenbestandes auf dem nicht netzwerkfähigen Gerätes und des gespiegelten Datenbestandes auf dem netzwerkfähigen Gerät wird die vorteilhafte Wirkung erzielt, dass beispielsweise Musikstücke auch dann auf dem MP3-Spieler kopiert werden können, wenn dieser gerade nicht mit einem netzwerkfähigen Gerät angeschlossen ist. Bei der nächsten Verbindung zwischen dem MP3-Spieler und dem netzwerkfähigen Gerät werden die Musikstücke automatisch auf den MP3-Spieler kopiert. Weiterhin hat das Verfahren den Vorteil, dass das nicht netzwerkfähige Gerät an beliebigen netzwerkfähigen Geräten des Kommunikationsnetzes angesteckt werden kann. Denn da es immer als das gleiche nicht netzwerkfähige Gerät erkannt wird, wird auch dann die Synchronisation zwischen dem nicht netzwerkfähigen Gerät und dem gespiegelten Datenbestand angestoßen.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
  • 1 eine schematische Darstellung eines Kommunikationsnetzes mit mehreren vernetzten, netzwerkfähigen Geräten und einem nicht netzwerkfähigen Gerät.
  • Die 1 zeigt ein Kommunikationsnetz 1 mit mehreren Geräten, die über ein DSL-Modem 6 mit dem Internet 2 verbunden sind. Die vernetzten, netzwerkfähigen Geräte PC 3, Mediaserver 4 und Settop Box 5 sind über ein Ethernet drahtgebunden mit dem DSL-Modem 6 verbunden. Die vernetzten, netzwerkfähigen Geräte Notebook 7, PDA 8 und WLAN-Phone 9 sind drahtlos über WLAN mit dem DSL-Modem 6 verbunden. Das DSL-Modem 6 verfügt folglich über einen Ethernetanschluss und über eine WLAN-Schnittstelle zur Kommunikation innerhalb des Kommunikationsnetzwerkes. Der PC 3, der Mediaserver 4, die Settop Box 5, das DSL-Modem 6, das Notebook 7 und das PDA 8 verfügen zu dem über einen USB-Anschluss, über den das nicht netzwerkfähige USB-Gerät 10 mit den netzwerkfähigen Geräten verbindbar ist.
  • Im Folgenden werden die Verfahrensschritte zur Kommunikation eines nicht netzwerkfähigen Gerätes in einem Kommunikationsnetzwerk, wie es in 1 gezeigt ist, in einem Ausführungsbeispiel dargelegt. Ein netzwerkfähiges Gerät ND (Network Device) eines Kommunikationsnetzwerkes kommuniziert innerhalb des Kommunikationsnetzwerkes unter Verwendung einer eigenen Netzwerkkennung. Ein nicht netzwerkfähiges Gerät DLD (Direct Link Device) wird an das netzwerkfähige Gerät ND angeschlossen und anschließend eine Gerätekennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD durch das netzwerkfähige Gerät ND bestimmt. Anschließend wird durch das netzwerkfähige Gerät die der Gerätekennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes im Kommunikationsnetz zugeordnete Netzwerkkennung ermittelt. Die Netzwerkkommunikation des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD erfolgt unter Verwendung der Netzwerkkennung über die Netzwerkschnittstelle des netzwerkfähigen Gerätes ND. Auch die Netzwerkprotokollbearbeitung und Umsetzung in Direct Link Kommunikation wird durch das netzwerkfähige Gerät ND vorgenommen. Das netzwerkfähige Gerät selbst kommuniziert jedoch unter Verwendung der eigenen Netzwerkkennung. Die Netzwerkschnittstelle des netzwerkfähigen Gerätes ND verhält sich so, als ob es sich um zwei separate Netzwerkschnittstellen beziehungsweise zwei separate Netzwerkgeräte handeln würde. Nun wird die Verbindung zwischen dem nicht netzwerkfähigen Gerät und dem netzwerkfähigen Gerät getrennt, so dass das nicht netzwerkfähige Gerät nicht mehr im Kommunikationsnetzwerk erreichbar ist. Das netzwerkfähige Gerät DLD wird nun an einem zweiten netzwerkfähigen Gerät ND2 des Kommunikationsnetzwerkes angesteckt. Wiederum wird dem nicht netzwerkfähigen Gerät DLD die gleiche Netzwerkkennung wie im ersten Fall zugeordnet, so dass es aus Sicht anderer Geräte im Kommunikationsnetzwerk keinen Unterschied macht, ob das nicht netzwerkfähige Gerät DLD am netzwerkfähigen Gerät ND oder am netzwerk fähigen Gerät ND2 angesteckt ist, da es in beiden Fällen unter derselben Netzwerkkennung erreichbar ist.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel erfolgt die Kommunikation des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD mit dem Kommunikationsnetzwerk über das netzwerkfähige Gerät ND wie im vorangegangenen Ausführungsbeispiel. Zusätzlich speichert beziehungsweise spiegelt nun das netzwerkfähige Gerät ND die Daten des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD. Wird nun die Verbindung zwischen dem nicht netzwerkfähigen Gerät DLD und dem netzwerkfähigen Gerät ND getrennt, ermöglicht das netzwerkfähige Gerät ND jedoch weiterhin eine Kommunikation unter der Netzwerkkennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD mit den vor der Trennung gespeicherten beziehungsweise gespiegelten Inhalten. Nun wird das nicht netzwerkfähige Gerät mit einem zweiten netzwerkfähigen Gerät ND2 des Kommunikationsnetzwerkes verbunden. Das netzwerkfähige Gerät ND2 ermittelt zunächst die Gerätekennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD. Mit Hilfe der Gerätekennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD ermittelt das netzwerkfähige Gerät ND2 anschließend die dieser Gerätekennung im Kommunikationsnetzwerk zugeordnete Netzwerkkennung. Nun fragt das netzwerkfähige Gerät ND2 im Kommunikationsnetzwerk nach einem möglicherweise vorhandenen Offline Cache (Dateninhalten) für die Gerätekennung und/oder die Netzwerkkennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD. Das netzwerkfähige Gerät ND2 ermittelt daraufhin das netzwerkfähige Gerät ND, welches Offline Cache für das nicht netzwerkfähige Gerät DLD gespeichert hat. Das netzwerkfähige Gerät ND deaktiviert nun den Offline Proxy für das nicht netzwerkfähige Gerät DLD, welches es unter der Netzwerkkennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD bereitgehalten hat. In einer ersten Variante wird der gespeicherte Offline Cache vom netzwerkfähigen Gerät ND zum netzwerkfähigen Gerät ND2 transferiert oder in einer zweiten Variante wird der gespeicherte Offline Cache des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD auf dem netzwerkfähigen Gerät ND belassen. Die Daten zwischen den nicht netzwerkfähigen Gerät DLD und dem gespeicherten Offline Cache werden synchronisiert. Die Kommunikation des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD in dem Kommunikationsnetzwerk erfolgt unter der Netzwerkkennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD nun über die Netzwerkschnittstelle des netzwerkfähigen Gerätes ND2. Netzwerkprotokollbearbeitung und Umsetzung von Direct Link Kommunikation wird ebenso durch das netzwerkfähige Gerät ND2 vorgenommen. Das netzwerkfähige Gerät ND2 selbst kommuniziert unter der eigenen Netzwerkkennung. Wird das nicht netzwerkfähige Gerät DLD nun vom netzwerkfähigen Gerät ND2 getrennt, ermöglicht das netzwerkfähige Gerät ND2 weiterhin eine Kommunikation unter der Netzwerkkennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes in dem Kommunikationsnetzwerk mit den gespeicherten beziehungsweise gespiegelten Inhalten, sofern der gespeicherte Offline Cache wie in der ersten Variante vom netzwerkfähigen Gerät ND auf das netzwerkfähige ND2 transferiert wurde. Wurde der gespeicherte Offline Cache jedoch auf dem netzwerkfähigen Gerät ND belassen, signalisiert das netzwerkfähige Gerät ND2 an das netzwerkfähige Gerät ND, dass das nicht netzwerkfähige Gerät DLD abgesteckt wurde. Das netzwerkfähige Gerät ND ermöglicht daraufhin weiterhin eine Kommunikation unter der Netzwerkkennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes DLD in dem Kommunikationsnetzwerk mit den gespeicherten beziehungsweise gespiegelten Inhalten.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die hier beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.

Claims (10)

  1. Verfahren zur Kommunikation eines nicht netzwerkfähigen Gerätes in einem Kommunikationsnetzwerk, wobei – das nicht netzwerkfähige Gerät mit einem netzwerkfähigen Gerät verbunden wird, – dem nicht netzwerkfähigen Gerät eine Netzwerkkennung zugeordnet wird, – das nicht netzwerkfähige Gerät über die Netzwerkschnittstelle des netzwerkfähigen Gerätes mit dem Kommunikationsnetzwerk kommuniziert.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Netzwerkkennung einen Netzwerknamen und eine Netzwerkadresse aufweist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Netzwerkkennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes im gesamten Kommunikationsnetzwerk eindeutig ist unabhängig vom verbundenen netzwerkfähigen Gerät.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Netzwerkkennung aus einer Gerätekennung des nicht netzwerkfähigen Gerätes abgeleitet wird und/oder auf dem nicht netzwerkfähigen Gerät gespeichert ist und/oder auf einem Server des Kommunikationsnetzes anhand der Gerätekennung abrufbar ist.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei – Zugriffsrechte auf das nicht netzwerkfähige Gerät ermittelt werden, – die Zugriffsrechte durch das verbundene netzwerkfähige Gerät überwacht werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei – Zugriffsrechte auf Datenobjekte auf dem nicht netzwerkfähigen Gerät ermittelt werden, – die Zugriffsrechte durch das verbundene netzwerkfähige Gerät überwacht werden.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei – die Verbindung zwischen dem nicht netzwerkfähigen Gerät und dem netzwerkfähigen Gerät getrennt wird, – das nicht netzwerkfähige Gerät mit Hilfe des netzwerkfähigen Gerätes weiterhin in dem Kommunikationsnetzwerk als virtueller Netzwerkteilnehmer sichtbar ist.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, wobei ein auf dem nicht netzwerkfähigen Gerät gespeicherter Datenbestand als gespiegelter Datenbestand auf dem verbundenen netzwerkfähigen Gerät zusätzlich gespeichert wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Datenbestand auf dem nicht netzwerkfähigen Gerät und der gespiegelte Datenbestand auf dem netzwerkfähigen Gerät regelmäßig und/oder nach vorgebbaren Ereignissen synchronisiert werden.
  10. System mit Mitteln zum Ausführen eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
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