DE102006026264A1 - Messanordnung und Verwendung der Messanordnung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Messanordnung (1), die einen Sensorträger (2) umfasst, auf welchem Messgeräte in wenigstens zwei Aufnahmen (3-6) befestigbar sind. Erfindungswesentlich ist, dass die Aufnahmen (3-6) im Sensorträger (2) mit Abstand (A) zueinander auf einer Verbindungsachse (VA) angeordnet sind und der Sensorträger (2) ein einstückiger Profilkörper (7) aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) ist, wobei der überwiegende Teil der Kohlefasern (8) parallel zur Verbindungsachse (VA) ausgerichtet ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Messanordnung, die einen Sensorträger umfasst, auf welchem Messgeräte in wenigstens zwei Aufnahmen befestigbar sind, sowie eine Verwendung einer solchen Messanordnung.
- Temperaturstabile Materialien mit einem extrem kleinen Wärmeausdehnungskoeffizienten sind in der Messtechnik bekannt und weit verbreitet. Beispielsweise geht aus der
DE 102 59 186 A1 eine Vorrichtung zur Aufnahme von Messgeräten hervor, die rahmenförmig ausgeführt ist. Die Strukturelemente sind aus einem Material mit besonders geringem Wärmeausdehnungskoeffizienten α gefertigt. Des Weiteren sind die Verbindungen der einzelnen Elemente so ausgeführt, dass sich infolge von Temperaturschwankungen keine wesentlichen Positionsveränderungen der Messgeräte ergeben. - Es hat sich jedoch herausgestellt, dass aufgrund der Vielzahl von Bauteilen Positionsverschiebungen der Messgeräte relativ zueinander unvermeidlich sind. Das Problem wird durch die Verbindungselemente vergrößert, die jeweils ein gewisses Spiel aufweisen.
- Der Erfindung liegt hiervon ausgehend die Aufgabe zugrunde, eine anwendungstechnisch verbesserte Messanordnung aufzuzeigen, bei der die Positionsverschiebungen der darauf befestigbaren Messgeräte relativ zueinander aufgrund von Temperaturschwankungen kleiner sind, sowie eine Verwendung für eine solche Messanordnung aufzuzeigen.
- Diese Aufgabe wird mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
- Erfindungswesentlich ist, dass die Aufnahmen im Sensorträger mit Abstand zueinander auf einer Verbindungsachse angeordnet sind und der Sensorträger ein einstückiger Profilkörper aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) ist, wobei der überwiegende Teil der Kohlefasern parallel zur Verbindungsachse ausgerichtet ist.
- Unter einer Verbindungsachse wird im Rahmen dieser Erfindung eine fiktive Gerade verstanden, die durch die Zentren der Aufnahmen verläuft.
- Kohlefaserverstärkter Kunststoff wird auch als kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff bezeichnet und gehört zu der Gruppe der Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoffe. In einem Grundmaterial aus Harz, in der Regel einem Epoxidharz, sind Matten aus Kohlefasern oft in mehreren Lagen als Verstärkung eingebettet.
- Der Wärmeausdehnungskoeffizient von kohlefaserverstärktem Kunststoff ist abhängig von der Ausrichtung der Kohlefasern. Parallel zur Faser beträgt der Wärmeausdehnungskoeffizient αparallel lediglich bis zu 0,2·10–6/K, wobei die Kohlefasern unter bestimmten Voraussetzungen einen Wärmeausdehnungskoeffizienten αparallel von –0,1·10–6/K aufweisen. In der Querrichtung hierzu ist der Wärmeausdehnungskoeffizient αsenkrecht des kohlefaserverstärkten Kunststoffs um den Faktor 150 größer und abhängig vom verwendeten Harz. Mithin ist die Wäremausdehnung des Profilkörpers richtungsabhängig einstellbar und kann so gewählt werden, dass die Wärmeausdehnung gegen Null tendiert. Durch die Anordnung der Aufnahmen auf einer Verbindungsachse ist ferner sichergestellt, dass die Wärmeausdehnungen des Sensorträgers in der Querrichtung zur Verbindungsachse vernachlässigbar sind.
- Die geringe Wärmeausdehnung des Sensorträgers in Verbindung mit dem definierten Abstand zwischen den Aufnahmen hat zur Folge, dass möglicherweise auftretende Positionsverschiebungen um 10er-Potenzen geringer sind als die Messgenauigkeit der verwendeten Messgeräte. Mithin sind die Einflüsse auf das Messergebnis in Folge von Temperaturschwankungen äußerst gering.
- Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 9.
- Vorteilhafterweise weist der Sensorträger in Richtung der Verbindungsachse einen Wärmeausdehnungskoeffizienten α zwischen –0,2·10-6/K und +0,2·10–6/K bei 20°C auf. Die infolge von Temperaturschwankungen auftretenden Verschiebungen sind dann so vernachlässigbar klein, dass keine Kalibrierungen der Messgeräte in Reaktion auf Temperaturschwankungen erforderlich sind.
- Vorteilhafterweise ist der Sensorträger plattenförmig ausgeführt. Diese Form hat sich als herstellungstechnisch besonders günstig erwiesen, weil die Kohlefasern dann vorteilhaft unidirektional ausgerichtet werden können. Darüber hinaus ist es vorstellbar, den Sensorträger quaderförmig auszuführen.
- Zur Erfassung von Veränderungen der Positionen der Aufnahmen ist eine Detektoreinheit vorgesehen, die mit einer Auswerteeinheit verbunden ist. Mithin können eventuell auftredende Veränderungen der Positionen erfasst und im Rahmen einer Kalibrierung der Messgeräte berücksichtigt werden. Die Kalibrierung erfolgt vorteilhafterweise durch Berücksichtigung von Korrekturfaktoren im Rahmen einer computerisierten Auswertung der Messergebnisse der Messgeräte.
- Zweckmäßigerweise umfasst die Detektoreinheit wenigstens einen Temperatursensor. Mit dem Temperatursensor sind Temperaturschwankungen dynamisch erfassbar, so dass diese Informationen bei der Ermittlung von Korrekturfaktoren berücksichtigt werden können.
- Des Weiteren ist eine Kalibrierungsvorrichtung vorgesehen, welche mit der Auswerteeinheit gekoppelt ist. Die Kalibrierungsvorrichtung ermöglicht eine Rückstellung der Aufnahmen, nachdem es infolge von Temperaturschwankungen zu Verschiebungen gekommen ist.
- Eine Aufnahme ist als Bohrung ausgeführt. In der Bohrung können die Messgeräte durch Einstecken befestigt werden.
- Zumindest ein Messgerät ist eine Kamera. Mit der Kamera kann eine optische Vermessung von Objekten durchgeführt werden. Vorteilhaft werden mehrere Kameras eingesetzt, um durch Überlagerung der Kamerabilder dreidimensionale Objektdaten im Rahmen eines photogrammetrischen Vermessungsverfahrens zu ermitteln.
- Als Messgeräte können alternativ oder zusätzlich auch Laserlichtschnittsensoren vorgesehen sein. Mit Laserlichtschnittsensoren können berührungslos Vermessungen durch Triangulation durchgeführt werden.
- Die Messanordnung kann somit im Rahmen einer Vermessung von Objekten verwendet werden. Diese Vermessungen können bevorzugt berührungslos durchgeführt werden.
- Die Erfindung ist nachfolgend anhand von einem in einer Figur dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert.
- In der Figur ist die erfindungsgemäße Messanordnung
1 dargestellt. Sie umfasst einen Sensorträger2 , auf welchem Messgeräte in vier Aufnahmen3 –6 befestigbar sind. Der Sensorträger2 ist plattenförmig ausgeführt und hat eine größere Länge L als Breite B. Die Aufnahmen3 –6 sind in Längsrichtung im Sensorträger2 mit Abstand A zueinander auf einer Verbindungsachse VA angeordnet. Der Sensorträger2 ist ein einstückiger Profilkörper7 aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK). Die Kohlefasern8 sind im Profilkörper7 in meh reren Lagen angeordnet. Der überwiegende Teil der Kohlefasern8 ist erfindungsgemäß parallel zur Verbindungsachse VA ausgerichtet. Der Sensorträger2 ist so eingestellt, dass er in Richtung der Verbindungsachse VA einen Wärmeausdehnungskoeffizenten α zwischen –0,2·10–6/K und +0,2·10–6/K bei 20°C aufweist. - Die Aufnahmen
3 –6 sind als Bohrungen ausgeführt, in die Messgeräte beispielsweise in Form von Kameras eingesteckbar sind. - Zur weiteren Optimierung der Messergebnisse sind zur Erfassung von Veränderungen der Position der Aufnahmen
3 –6 eine Detektoreinheit9 und eine Kalibrierungsvorrichtung10 vorgesehen. Sowohl die Detektoreinheit9 als auch die Kalibrierungsvorrichtung10 sind mit einer Auswerteeinheit11 gekoppelt. - Durch die Detektoreinheit
9 können Positionsveränderungen der Aufnahmen3 –6 infolge von Temperaturschwankungen erfasst werden, die durch die Auswerteeinheit11 verarbeitet werden und in Form von Korrekturfaktoren in die Berechnung des Messergebnisses einfließen. Die Detektoreinheit9 umfasst einen Temperatursensor12 . Der Temperatursensor12 ist als elektrisches Widerstandsthermometer ausgeführt. Mehrere Drähte13 des Temperatursensors12 sind quer zur Verbindungsachse VA verlaufend in den Profilkörper7 zwischen den Kohlefaserlagen eingebettet. Die Drähte13 befinden sich jeweils zwischen den Aufnahmen3 –6 . - Darüber hinaus ist ein Abstandssensor
14 als Teil der Detektoreinheit9 zur Erfassung von Veränderungen des Abstandes zwischen den Aufnahmen3 –6 und zur Erfassung von Querverschiebungen einzelner Aufahmen3 –6 relativ zur Verbindungsachse VA vorgesehen. Der Abstandssensor14 erfasst Verschiebungen optisch. Vorzugsweise kommt hierbei ein Laser zum Einsatz. - Durch die Auswerteeinheit
11 wird eine Kalibrierungsvorrichtung10 gesteuert, welche eine Rückstellung der Aufnahmen3 –6 in eine Ausgangsposition vornimmt. Die Kalibrierung erfolgt durch Erwärmung oder Abkühlung des Sensor trägers2 zur Erzeugung einer gleichbleibenden Temperaturverteilung. Zur Erwärmung des Sensorträgers2 sind Heizdrähte15 –17 zwischen den Aufnahmen3 –6 im Profilkörper7 angeordnet. Die Heizdrähte15 –17 haben einen schlangenlinienförmigen Verlauf und sind parallel zu den Drähten13 des Temperatursensors12 angeordnet. Zur Heizung und Kühlung des Sensorträgers2 sind auf der Oberseite18 und der Unterseite weiterhin Schläuche19 –21 aus Kunststoff befestigt, durch die ein Fluid gepumpt werden kann. - Es ist vorgesehen, mehrere Kameras als selbständige Messgeräte auf dem Sensorträger
2 zu befestigen. Mit den Kameras können Messobjekte im dreidimensionalen Raum stereoskopisch bzw. photogrammetrisch vermessen werden. Mithin eignet sich die Messanordnung1 zur photogrammetrischen Vermessung von Objekten. - Mit der erfindungsgemäßen Messanordnung
1 kann der Effekt von Temperaturschwankungen auf die Messergebnisse der Messgeräte auf ein vernachlässigbares Maß reduziert werden. Grundlage hierfür ist, dass der Sensorträger2 bereits so ausgeführt ist, dass seine Wärmeausdehnung α geringer ist als die Messgenauigkeit der verwendeten Messgeräte. Weiterhin können über eine Detektoreinheit9 Temperaturschwankungen und Verschiebungen der Aufnahmen erfasst werden. Diese werden über Korrekturfaktoren bei der computerisierten Auswertung der Messergebnisse berücksichtigt. Letztlich kann einer positiven oder negativen Wärmeausdehnung des Sensorträgers2 auch durch eine gezielte Erwärmung oder Abkühlung desselben aktiv entgegengewirkt werden. Durch all diese Maßnahmen wird die Genauigkeit der Messergebnisse erheblich verbessert. -
- 1
- Messanordnung
- 2
- Sensorträger
- 3
- Aufnahme
- 4
- Aufnahme
- 5
- Aufnahme
- 6
- Aufnahme
- 7
- Profilkörper
- 8
- Kohlefasern
- 9
- Detektoreinheit
- 10
- Kalibrierungsvorrichtung
- 11
- Auswerteeinheit
- 12
- Temperatursensor
- 13
- Draht
- 14
- Abstandssensor
- 15
- Heizdraht
- 16
- Heizdraht
- 17
- Heizdraht
- 18
- Oberseite
v.
2 - 19
- Schlauch
- 20
- Schlauch
- 21
- Schlauch
- F
- Fluid
- L
- Länge
- B
- Breite
- A
- Abstand
- VA
- Verbindungsachse
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10259186 A1 [0002]
Claims (10)
- Messanordnung, die einen Sensorträger (
2 ) umfasst, auf welchem Messgeräte in wenigstens zwei Aufnahmen (3 –6 ) befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (3 –6 ) im Sensorträger (2 ) mit Abstand (A) zueinander auf einer Verbindungsachse (VA) angeordnet sind und der Sensorträger (2 ) ein einstückiger Profilkörper (7 ) aus kohlenfaserverstärktem Kunststoff (CFK) ist, wobei der überwiegende Teil der Kohlefasern (8 ) parallel zur Verbindungsachse (VA) ausgerichtet ist. - Messanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensorträger (
2 ) in Richtung der Verbindungsachse (VA) einen Wärmeausdehnungskoeffizienten α zwischen –0,2·10–6/K und +0,2·10–6/K bei 20°C aufweist. - Messanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensorträger (
2 ) plattenförmig ausgeführt ist. - Messanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erfassung von Veränderungen der Position der Aufnahmen (
3 –6 ) eine Detektoreinheit (9 ) vorgesehen ist, die mit einer Auswerteeinheit (11 ) verbunden ist. - Messanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektoreinheit (
9 ) wenigstens einen Temperatursensor (12 ) umfasst. - Messanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kalibrierungsvorrichtung (
10 ) vorgesehen ist, welche mit der Auswerteeinheit (11 ) gekoppelt ist. - Messanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufnahme (
3 –6 ) als Bohrung ausgeführt ist. - Messanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Messgerät eine Kamera ist.
- Messanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Messgerät ein Laserlichtschnittsensor ist.
- Verwendung der Messanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zur Vermessung von Objekten.
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