[go: up one dir, main page]

DE102006025429A1 - Linearer magnetischer Positionsaufnehmer mit verbesserter Linearität der Ausgangskennlinie - Google Patents

Linearer magnetischer Positionsaufnehmer mit verbesserter Linearität der Ausgangskennlinie Download PDF

Info

Publication number
DE102006025429A1
DE102006025429A1 DE102006025429A DE102006025429A DE102006025429A1 DE 102006025429 A1 DE102006025429 A1 DE 102006025429A1 DE 102006025429 A DE102006025429 A DE 102006025429A DE 102006025429 A DE102006025429 A DE 102006025429A DE 102006025429 A1 DE102006025429 A1 DE 102006025429A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
position sensor
longitudinal axis
indicator element
sensor according
field probe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006025429A
Other languages
English (en)
Inventor
Marco Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TE Connectivity Germany GmbH
Original Assignee
Tyco Electronics AMP GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tyco Electronics AMP GmbH filed Critical Tyco Electronics AMP GmbH
Priority to DE102006025429A priority Critical patent/DE102006025429A1/de
Priority to EP07725201A priority patent/EP2021738B1/de
Priority to PCT/EP2007/004282 priority patent/WO2007137694A1/en
Publication of DE102006025429A1 publication Critical patent/DE102006025429A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • G01D5/14Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage
    • G01D5/142Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage using Hall-effect devices
    • G01D5/145Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage using Hall-effect devices influenced by the relative movement between the Hall device and magnetic fields

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf berührungslose Positionsaufnehmer, insbesondere auf einen linearen magnetischen Positionsaufnehmer, mit einer Feldsonde zum Erzeugen eines Sensorsignals in Antwort auf eine geometrische Lage eines magnetischen Indikatorelements mit Bezug auf diese Feldsonde. Weiterhin bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Vakuumaktuator mit einer flexiblen Membran, die zwischen zwei Druckreservoirs angeordnet ist und deren Position von einem berührungslosen Positionsaufnehmer überwacht wird. Um einen einfach und robust aufgebauten linearen magnetischen Positionsaufnehmer, der eine verbesserte Linearität seiner Ausgangskennlinie aufweist, anzugeben, ist das Indikatorelement (102) durch einen im Wesentlichen rohrförmigen Permanentmagneten, der in einer Richtung entlang einer Längsachse des Rohrs beweglich ist, gebildet und der Positionsaufnehmer weist mindestens zwei ferromagnetische Flussleitkörper (112, 114) auf, die entlang der Längsachse im Inneren des rohrförmigen Permanentmagneten (102) angeordnet sind und einen Luftspalt (110) definieren, in welchem die Feldsonde (108) angeordnet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf berührungslose Positionsaufnehmer, insbesondere auf einen linearen magnetischen Positionsaufnehmer mit einer Feldsonde zum Erzeugen eines Sensorsignals in Antwort auf eine geometrische Lage eines magnetischen Indikatorelements mit Bezug auf diese Feldsonde. Weiterhin bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Vakuumaktuator mit einer flexiblen Membran, die zwischen zwei Druckreservoirs angeordnet ist und deren Position von einem berührungslosen Positionsaufnehmer überwacht wird.
  • Berührungslose magnetische Positionsaufnehmer, insbesondere solche für die Detektion einer Linearbewegung, finden insbesondere in der Kraftfahrzeugtechnik zunehmend Anwendung. Dabei basiert das Grundprinzip darin, mit Hilfe einer magnetischen Feldsonde, beispielsweise eines Hallelements, die Änderung des Magnetfelds zu messen, die auftritt, wenn ein mobiles magnetisches Indikatorelement seine geometrische Lage in Bezug auf die Feldsonde ändert. Das Indikatorelement ist mit dem Objekt, dessen Positionsänderung erfasst werden soll, verbunden und die Feldsonde liefert ein elektrisches Ausgangssignal, das leicht weiterverarbeitet werden kann.
  • Insbesondere im Zusammenhang mit der Betätigung von Lüfterklappen, Bremsbetätigung oder verschiedenen Ventilen, werden in der Automobiltechnik heutzutage so genannte Vakuumaktuatoren eingesetzt. Dabei arbeitet ein solcher Vakuumaktuator auf dem Prinzip, dass eine flexible Membran zwei Druckreservoirs voneinander trennt und durch eine Reduzierung des Drucks auf einer Seite gegenüber dem Druck auf der anderen Seite die Membran in Richtung des niedrigeren Drucks ausgelenkt wird. Die Überwachung im Rahmen eines geschlossenen Regelkreises geschieht über die Messung der tatsächlich erfolgten Membranauslenkung durch einen berührungslosen Positionsaufnehmer.
  • Im Zusammenhang mit herkömmlichen linearen magnetischen Positionsaufnehmern besteht aber bei den bekannten Anordnungen das Problem, dass zum einen die Aus gangskennlinie, d. h. das durch die Positionsänderung verursachte Ausgangssignal in Abhängigkeit von der relativen Positionsänderung aus einer Nulllage heraus, eine zu geringe Linearität aufweist. Anordnungen, deren elektrisches Ausgangssignal eine verbesserte Linearität hat, besitzen dagegen den Nachteil, dass sie sehr aufwendig in der Herstellung und nicht robust und stabil genug im Betrieb, insbesondere bei einem Einsatz im Kraftfahrzeug, sind.
  • Demzufolge besteht das Bedürfnis nach einem einfach und robust aufgebauten linearen magnetischen Positionsaufnehmer, der eine verbesserte Linearität seiner Ausgangskennlinie aufweist.
  • Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
  • Dabei basiert die vorliegende Erfindung auf der Idee, bei einem linearen magnetischen Positionsaufnehmer mit einer Feldsonde zum Erzeugen eines Sensorsignals in Antwort auf eine geometrische Lage eines beweglichen magnetischen Indikatorelements als Indikatorelement einen im Wesentlichen rohrförmigen Permanentmagneten, der in einer Richtung entlang einer Längsachse des Rohrs beweglich ist, zu verwenden. Mindestens zwei ferromagnetische Flussleitkörper sind entlang der Längsachse im Inneren des rohrförmigen Permanentmagneten angeordnet und definieren einen Luftspalt, in welchem die Feldsonde angeordnet ist.
  • Dadurch, dass ein beweglicher rohrförmiger Permanentmagnet als Indikatorelement eingesetzt wird, ist die Herstellung und Montage des erfindungsgemäßen Positionsaufnehmers besonders einfach. Weiterhin ist die erfindungsgemäße Anordnung unempfindlich gegen radiale Toleranz, Verkippen und Taumelbewegungen des Magneten. Die Anordnung der Feldsonde in einem Luftspalt zwischen zwei ferromagnetischen Flussleitkörpern im Inneren des rohrförmigen beweglichen Permanentmagneten ermöglicht eine sehr weitgehend lineare Abhängigkeit zwischen dem erzeugten und messbaren Magnetfeld und der Auslenkung des Indikatorelements.
  • Die prinzipimmanente Linearität erlaubt es, auf in der Signalverarbeitung angesiedelte aufwendige Linearisierungstechniken zu verzichten, und somit wird die Genauigkeit eines solchen Positionsaufnehmers erhöht und seine Herstellungskosten werden reduziert.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform hat das Indikatorelement die Gestalt eines Hohlzylinders. Dies stellt eine herstellungstechnisch einfache Form dar und ermöglicht ein rotationssymmetrisches Magnetfeld, das möglichst wenig von Toleranzschwankungen abhängt.
  • Magnetisiert man das Indikatorelement in einer Richtung quer zu der Längsachse und damit quer zur Bewegungsrichtung, kann in vorteilhafter Weise im Zusammenspiel mit der Führung des magnetischen Flusses durch die Flussleitkörper eine lineare Änderung der Flussdichte in der Feldsonde bei axialer Bewegungsrichtung des Magneten erreicht werden. Dabei ist es unerheblich, wie die Polrichtung gewählt wird.
  • Für eine optimale Führung der Magnetfeldlinien in der Gesamtanordnung sollten das Außenprofil der Flussleitkörper und das Innenprofil des Indikatorelements in ihrem Querschnitt zueinander korrespondieren. Im Falle eines hohlzylindrischen Permanentmagneten weisen die Flussleitkörper demnach eine zylinderförmige Gestalt auf und sind konzentrisch im Inneren des Permanentmagneten angeordnet. Selbstverständlich können aber auch beliebige anders geformte Querschnitte verwendet werden.
  • Je nach Anwendung kann die Nullposition des Permanentmagneten mit Bezug auf die Feldsonde in weitem Rahmen beliebig gewählt werden. Um eine größtmögliche Sensitivität in zwei Auslenkungsrichtungen zu erreichen, wird die Position der Feldsonde in vorteilhafter Weise in der Mitte der Gesamtlänge des rohrförmigen Permanentmagneten festgelegt.
  • Eine optimale Führung des Magnetfeldes erreicht man, indem die Längenabmessungen des beweglichen Permanentmagneten und der die Feldsonde umgebenden Flussleitkörper so gewählt werden, dass die gesamte Weglänge der beiden Flussleitkörper länger ist als die Länge des Permanentmagneten.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung handelt es sich bei der Feldsonde um ein Hallelement. Die Verwendung eines Hallelements bietet den Vorteil, dass Hallelemente sehr empfindlich auf Änderungen des magnetischen Flusses ansprechen und somit bereits kleine Bewegungen des Indikatorelements erfasst werden können. Die Kennlinie des eigentlichen Hallsensors, d. h. die Abhängigkeit des elektrischen Ausgangssignals von der auftretenden B-Feldänderung, lässt sich auf sehr einfache Weise durch Anpassung der elektrischen Hallsensorbeschaltung oder durch Programmierung der Auswerteelektronik an die vorgegebenen Anforderungen anpassen.
  • Als Feldsonde können in der erfindungsgemäßen Anordnung beliebige bekannte Hallelemente auf der Basis von Indiumantimonid, Indiumarsenid oder Galliumarsenid verwendet werden. Aufgrund des geringen Temperaturkoeffizienten und des geringen Widerstandes, ist ein Hallsensor auf der Basis von Indiumarsenid vorteilhaft. Beispielsweise können so genannte Transversalsensoren eingesetzt werden, bei denen ein Hallplättchen so in einem flachen quaderförmigen Gehäuse angeordnet ist, dass ein B-Feld senkrecht zu den beiden großen Gehäuseflächen gemessen wird. Die erfindungsgemäße Anordnung kann aber auf andere Formen und Materialien ebenfalls angewendet werden.
  • So bieten Hallelemente auf Siliziumbasis den Vorteil, dass sie sehr wirtschaftlich herstellbar sind und aufgrund ihrer Kompatibilität zu Standard-Herstellungsprozessen der Halbleitertechnologie, wie beispielsweise CMOS-Prozessen, auf einfache Weise eine Integration der Auswerteelektronik ermöglichen („intelligenter" Sensor).
  • Die vorteilhaften Eigenschaften des erfindungsgemäßen linearen magnetischen Positionsaufnehmers kommen besonders dann zum Tragen, wenn der Positionsaufnehmer in einem Vakuumaktuator eingesetzt wird und das Indikatorelement mit einer flexiblen Membran, deren geometrische Lage sich in Abhängigkeit von einer Druckdifferenz zwischen zwei Druckreservoirs einstellt, verbunden ist.
  • Anhand der in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausgestaltungen wird die Erfindung im Folgenden näher erläutert. Ähnliche oder korrespondierende Einzelheiten sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen. Es zeigt:
  • 1 eine perspektivische geschnittene Darstellung eines linearen magnetischen Positionsaufnehmers gemäß einer ersten Ausführungsform sowie eine schematische Darstellung der in Abhängigkeit von der Auslenkung des Permanentmagneten entstehenden B-Feldänderung;
  • 2 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen linearen magnetischen Positionsaufnehmer;
  • 3 eine perspektivische geschnittene Darstellung eines linearen magnetischen Positionsaufnehmers gemäß der ersten Ausführungsform entlang der Schnittlinie A-A aus 2;
  • 4 eine schematische Draufsicht auf einen hohlzylindrischen Permanentmagneten mit einer ersten magnetischen Polarisierung;
  • 5 eine schematische Draufsicht auf einen hohlzylindrischen Permanentmagneten mit einer zweiten magnetischen Polarisierung;
  • 6 eine schematische Darstellung des B-Feldes und der B-Feldänderung in Abhängigkeit von der Auslenkung des Permanentmagneten bei einem Positionsaufnehmer gemäß einer zweiten vorteilhaften Ausführungsform.
  • 1 zeigt in einer geschnittenen perspektivischen Darstellung einen erfindungsgemäßen Positionsaufnehmer 100 zusammen mit einer Darstellung des erzeugten B-Feldes in y-Richtung abhängig von der zu messenden Auslenkung y. Dabei umfasst der Positionsaufnehmer 100 als Indikatorelement 102 einen hohlzylindrischen Permanentmagneten. Wie schematisch angedeutet, ist der Permanentmagnet 102 radial magnetisiert und, wie durch die Auslenkungspfeile 104, 106 angedeutet, um eine Nulllage y0 linear verschieblich gelagert. Zur Detektion der auftretenden Magnetfeldänderungen ist als Feldsonde ein Hallelement 108 vorgesehen.
  • Das Hallelement befindet sich in einem Luftspalt 110, der zwischen zwei Flussleitkörpern 112, 114 definiert ist. Die Flussleitkörper 112, 114 sind aus einem ferromagnetischen Werkstoff gefertigt und haben die Gestalt von Zylindern. Sie sind, wie aus der Darstellung der nachfolgenden 2 ersichtlich, in radialer Richtung mittig in dem Permanentmagneten 102 angeordnet und definieren zwischen ihrer Manteloberfläche und der inneren Wandung des Permanentmagneten 102 einen weiteren Luftspalt 116. In der in 1 gezeigten Nulllage befindet sich der Permanentmagnet in einer Position, dass seine axiale Mitte mit dem Hallelement 108 zusammenfällt und das Flussleitelement 112 und das Flussleitelement 114 jeweils um den gleichen Abstand aus dem Permanentmagneten 102 herausragen.
  • Wird nun der Permanentmagnet 112 in Richtung 104 oder in Richtung 106 aus der Nulllage y0 ausgelenkt, so entsteht eine Änderung des Magnetfeldes in y-Richtung, die durch das Hallelement 108 erfasst werden kann. Wie aus der Skizze der 1 erkennbar, hängt die Änderung der y-Komponente des Magnetfeldes in einem vergleichsweise weiten Bereich exakt linear von der Auslenkung des Permanentmagneten 102 aus seiner Nulllage ab.
  • Auf aufwendige zusätzliche Linearisierungsmaßnahmen kann somit bei der erfindungsgemäßen Lösung verzichtet werden. Weiterhin lässt sich zeigen, dass die hier dargestellte Linearität der B-Feldänderung auch bei einem Verkippen des Permanentmagneten erhalten bleibt. Daher ist in vorteilhafter Weise der erfindungsgemäße Positionsaufnehmer 100 von Toleranzen und Positionsschwankungen, aber auch von der systembedingten Taumelbewegung des Permanentmagneten bei einer Verwendung in Vakuumaktuatoren unabhängig.
  • Die auftretende Linearisierung der Kennlinie ist allein durch die geometrische Anordnung der Flussleitkörper 112, 114, die in ihrer Position fixiert sind, bedingt. Der Positionsaufnehmer 100 ist somit unempfindlich gegen radiale Toleranzen, Verkippung oder Taumelbewegungen des Magneten 102.
  • In den 2 und 3 ist nochmals die exakte Anordnung der Flussleitkörper 112, 114 in dem auch als ringförmig zu bezeichnenden, hohlzylindrischen Permanentmagneten 102 skizziert. In der Nulllage sind der bewegliche Permanentmagnet 102 und die Feldsonde 108 so zueinander ausgerichtet, dass sich die Feldsonde 108 sowohl in radialer wie auch in axialer Richtung in der Mitte des Permanentmagneten 102 befindet.
  • In den 4 und 5 ist schematisch angedeutet, dass die radiale Magnetisierung des Permanentmagneten 102 beide Polaritäten haben kann. Die erfindungsgemäße Linearität der Magnetfeldänderung ist von der Polarität des Magneten unabhängig.
  • Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Positionsaufnehmers ist in 6 gezeigt. Hier ist als Feldsonde 108 ein Hallelement so angeordnet, dass das Magnetfeld quer zur Längsachse des Permanentmagneten 102 erfasst werden kann. Hierfür weist jeder der beiden Flussleitkörper 112, 114 jeweils eine Auskragung 116, 118 auf. Die beiden Auskragungen 116, 118, auch als Stöße zu bezeichnen, sind überlappend so angeordnet, dass sie das Magnetfeld Bx(y) in einer Richtung quer zur Längsachse des Magneten 102 zum Hallelement 108 führen. Auch bei dieser Anordnung lässt sich eine sehr weitgehende Linearität der Ausgangskennlinie, d. h. des messbaren B-Feldes in Abhängigkeit von der Auslenkung aus der Nulllage y0 feststellen.
  • Obwohl im vorangegangenen hauptsächlich so genannte transversale Hallelemente angenommen wurden, können selbstverständlich alle bekannten Formen und Größen von Hallsensoren, beispielsweise auch axial angeordnete Hallsensoren, verwendet werden.

Claims (11)

  1. Linearer magnetischer Positionsaufnehmer mit einer Feldsonde (108) zum Erzeugen eines Sensorsignals in Antwort auf eine geometrische Lage eines magnetischen Indikatorelements (102) mit Bezug auf die Feldsonde (108), wobei das Indikatorelement (102) durch einen im Wesentlichen rohrförmigen Permanentmagneten, der in einer Richtung entlang einer Längsachse des Rohrs beweglich ist, gebildet ist, und wobei der Positionsaufnehmer mindestens zwei ferromagnetische Flussleitkörper (112, 114) aufweist, die entlang der Längsachse im Inneren des rohrförmigen Permanentmagneten (102) angeordnet sind und einen Luftspalt (110) definieren, in welchem die Feldsonde (108) angeordnet ist.
  2. Positionsaufnehmer nach Anspruch 1, wobei das Indikatorelement (102) die Gestalt eines Hohlzylinders hat.
  3. Positionsaufnehmer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Indikatorelement (102) in einer Richtung quer zu der Längsachse magnetisiert ist.
  4. Positionsaufnehmer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei ein Außenprofil eines Querschnitts der Flussleitkörper (112, 114) einem Innenprofil eines Querschnitts des Indikatorelements (102) entspricht.
  5. Positionsaufnehmer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Flussleitkörper (112, 114) eine zylinderförmige Gestalt haben.
  6. Positionsaufnehmer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Ausdehnung der Flussleitkörper (112, 114) entlang der Längsachse größer ist als eine Länge des Indikatorelements (102).
  7. Positionsaufnehmer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei eine Nulllage (y0) des Indikatorelements (102) so definiert ist, dass die Feldsonde (108) sich sowohl in radialer wie auch in axialer Richtung in der Mitte des Indikatorelements befindet.
  8. Positionsaufnehmer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Feldsonde (108) durch ein Hallelement gebildet ist.
  9. Positionsaufnehmer nach Anspruch 8, wobei der Luftspalt (110) quer zu der Längsachse verläuft und das Hallelement (108) so in dem Luftspalt angeordnet ist, dass es ein Magnetfeld erfasst, dessen Feldlinien entlang der Längsachse verlaufen.
  10. Positionsaufnehmer nach Anspruch 8, wobei der Luftspalt (110) wenigstens teilweise entlang der Längsachse verläuft und das Hallelement so in dem Luftspalt angeordnet ist, dass es ein Magnetfeld erfasst, dessen Feldlinien quer zu der Längsachse verlaufen.
  11. Vakuumaktuator mit einer flexiblen Membran, die zwischen zwei Druckreservoirs angeordnet ist und deren geometrische Lage sich in Abhängigkeit von einer Druckdifferenz zwischen den beiden Druckreservoirs einstellt, wobei ein Positionsaufnehmer (100) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10 die geometrische Lage der Membran erfasst.
DE102006025429A 2006-05-31 2006-05-31 Linearer magnetischer Positionsaufnehmer mit verbesserter Linearität der Ausgangskennlinie Withdrawn DE102006025429A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006025429A DE102006025429A1 (de) 2006-05-31 2006-05-31 Linearer magnetischer Positionsaufnehmer mit verbesserter Linearität der Ausgangskennlinie
EP07725201A EP2021738B1 (de) 2006-05-31 2007-05-14 Linear-magnetpositionssensor mit verbesserter linearität der charakteristischen ausgangskurve
PCT/EP2007/004282 WO2007137694A1 (en) 2006-05-31 2007-05-14 Linear magnetic position sensor with improved linearity of the output characteristic curve

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102006025429A DE102006025429A1 (de) 2006-05-31 2006-05-31 Linearer magnetischer Positionsaufnehmer mit verbesserter Linearität der Ausgangskennlinie

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102006025429A1 true DE102006025429A1 (de) 2007-12-06

Family

ID=38475864

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102006025429A Withdrawn DE102006025429A1 (de) 2006-05-31 2006-05-31 Linearer magnetischer Positionsaufnehmer mit verbesserter Linearität der Ausgangskennlinie

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP2021738B1 (de)
DE (1) DE102006025429A1 (de)
WO (1) WO2007137694A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010002109A1 (de) 2010-02-18 2011-08-18 ZF Friedrichshafen AG, 88046 Sensoranordnung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE69409807T2 (de) * 1994-10-14 1998-12-17 Sumitomo Electric Industries Magnetischer Detektor der Bewegung eines Gegenstands
DE20315735U1 (de) * 2003-06-11 2003-12-18 Fte Automotive Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zur Sensierung der axialen Stellung eines von zwei relativ zueinander bewegbaren Bauteilen bezüglich des anderen Bauteils
DE10304551A1 (de) * 2003-02-04 2004-08-12 Mann + Hummel Gmbh Stellelement mit Lageerkennung

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2790549B1 (fr) * 1999-03-03 2001-04-13 Moving Magnet Tech Capteur de position a sonde magneto-sensible et aimant encastre dans le fer
FR2829573B1 (fr) * 2001-09-11 2004-01-16 Siemens Automotive Sa Capteur magnetique de la position d'un mobile sur une trajectoire suivie par le mobile
FR2877431B1 (fr) * 2004-10-28 2007-02-09 Mmt Sa Capteur de position sans contact

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE69409807T2 (de) * 1994-10-14 1998-12-17 Sumitomo Electric Industries Magnetischer Detektor der Bewegung eines Gegenstands
DE10304551A1 (de) * 2003-02-04 2004-08-12 Mann + Hummel Gmbh Stellelement mit Lageerkennung
DE20315735U1 (de) * 2003-06-11 2003-12-18 Fte Automotive Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zur Sensierung der axialen Stellung eines von zwei relativ zueinander bewegbaren Bauteilen bezüglich des anderen Bauteils

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010002109A1 (de) 2010-02-18 2011-08-18 ZF Friedrichshafen AG, 88046 Sensoranordnung

Also Published As

Publication number Publication date
WO2007137694A1 (en) 2007-12-06
EP2021738B1 (de) 2012-11-28
EP2021738A1 (de) 2009-02-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69511063T2 (de) Inkrementaler geschwindigkeits- und / oder lagegeber
DE69502512T2 (de) Magnetischer Lagesensor mit Hallsonde
EP1261843B1 (de) Messvorrichtung zur berührungslosen erfassung eines ferromagnetischen gegenstandes
DE3852213T2 (de) Beschleunigungsmessaufnehmer.
DE69506144T2 (de) Drehpositionsgeber
EP2564164B1 (de) Magnetisches längenmesssystem, längenmessverfahren sowie herstellungsverfahren eines magnetischen längenmesssystems
DE102007013755A1 (de) Indikatorelement für einen magnetischen Drehwinkelgeber
DE102009035091A1 (de) Positionssensor und Linearaktuator
WO2014124925A1 (de) Bremsvorrichtung mit einem wegsensor für integrierte kraftfahrzeugbremssysteme
DE112010004761T5 (de) Antriebs- und Sensoranordnung
EP1556665B1 (de) Tastkopf mit magnet und hallelement für den einsatz in einem koordinatenmessgerät
DE102014207139A1 (de) Messvorrichtung für eine berührungslose Drehwinkelerfassung
DE102015225316A1 (de) Aktuator zur Betätigung einer Reibkupplung
WO2014170124A1 (de) Näherungssensor einer baugruppe
WO2004070321A1 (de) Sensoranordnung
EP3262311B1 (de) Aktuator zur betätigung einer reibkupplung
DE10020764A1 (de) Berührungslose Abstandsermittlung zwischen Achse und Aufbau eines Fahrzeugs
WO2020014724A1 (de) Druckdifferenzaufnehmer für ein durchflussmessgerät sowie durchflussmessgerät
DE102012101081B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Krafterfassung
DE102006025429A1 (de) Linearer magnetischer Positionsaufnehmer mit verbesserter Linearität der Ausgangskennlinie
DE112011105736B4 (de) Positionsdetektoreinrichtung
DE602005003360T2 (de) Magnetschalteranordnung und verfahren zum erhalt eines differenzmagnetschalters
DE19932726C2 (de) Vorrichtung zum Abfühlen der Relativposition zweier Teile
DE10234965B4 (de) Wegsensor
DE102019112422A1 (de) Lenkmomentensensoranordnung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee