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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
und auf Masken, die bei diesem Verfahren verwendet werden. Zusätzlich bezieht
sich die Erfindung auf eine Halbleitervorrichtung.
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Halbleitervorrichtungen
umfassen Anordnungen von Leiterbahnen in verschiedenen Schichten
der Vorrichtung. Die Leiterbahnen von solchen Anordnungen sind üblicherweise
parallel zueinander angeordnet und sind elektrisch voneinander lateral durch
ein dielektrisches Material isoliert. Der laterale Abstand zwischen
zwei Leiterbahnen und die Breite einer Leiterbahn werden addiert,
wobei sich der Pitch bzw. die Wiederholgröße der Anordnung von Bahnen ergibt.
Die Bahnen folgen üblicherweise
in einer vollständigen
periodischen Weise aufeinander, um die notwendige Fläche der
Vorrichtung so weit wie möglich
zu verringern.
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Beispielsweise
umfassen Halbleiter-Speichervorrichtungen Anordnungen von Leiterbahnen, die
spezielle Teile von Speicherzellen, die in Reihen und Spalten angeordnet
sind, verbinden und die somit die Speicherzellen ansprechen. Es
ist jedoch nicht notwendig, jede Speicherzelle getrennt voneinander
anzusprechen. Üblicherweise
werden zwei Mengen von Leiterbahnen gebildet, wobei die erste Menge
entlang einer ersten Richtung verläuft und als Wortleitungen bezeichnet
werden und die zweite Menge entlang einer zweiten Richtung verläuft, die erste
Richtung schneidet, und die Bitleitungen genannt werden. Gewöhnlich werden
Wort- oder Bitleitungen gebildet, indem man einen leitenden Schichtstapel
strukturiert, so dass einzelne Bahnen, die parallel zueinander Bahnen,
die parallel zueinander angeordnet sind, gebildet werden.
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Eine
Halbleitervorrichtung kann jedoch Anordnungen von Leiterbahnen in
weiteren Ebenen als der Wort- oder Bitleitungsebene umfassen.
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1A zeigt
eine Draufsicht auf eine beispielhafte Speichervorrichtung, die
eine Anordnung 100 von Speicherzellen umfasst. Genauer
gesagt umfasst die Speicherzellenanordnung 100 Wortleitungen 2,
die sich in einer ersten Richtung erstrecken, und Bitleitungen,
die sich in einer zweiten Richtung erstrecken. Speicherzellen 45 sind
zwischen benachbarten Bitleitungen an jedem Schnittpunkt eines Substratbereichs
mit einer zugehörigen
Wortleitung 2 gebildet. An einem Schnittpunkt zwischen
Wortleitungen und Bitleitungen sind die Bitleitungen und die Wortleitungen
voneinander durch eine dicke Siliziumdioxidschicht (nicht gezeigt)
isoliert. Um die Fläche für die Speicherzellenanordnung 100 zu
minimieren, ist es erwünscht,
den Pitch der Anordnung von Wortleitungen so weit wie möglich zu
verringern. Zum Kontaktieren bzw. elektrischen Anschließen der
einzelnen Wortleitungen sind jedoch Lande-Kontaktflächen 111 mit
einer Mindestfläche
erforderlich. Üblicherweise
sind diese Lande-Kontaktflächen 111 in
einem Kontakt- oder Fan-out-Bereich 110,
der an die Speicherzellenanordnung 100 angrenzt, angeordnet. Um
einen Kontakt mit einem angemessenen Kontaktwiderstand zu erreichen,
muss die Fläche
von jeder der Lande-Kontaktflächen 111 einen
Mindestwert haben. Darüber
hinaus ist eine Mindestfläche
der Lande-Kontaktflächen
erforderlich, um einen Kontakt zu oberen Verdrahtungsebenen sicherzustellen, ohne
auf Probleme hinsichtlich der Spezifikation der Lagegenauigkeit
zu stoßen.
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Wie
in 1A gezeigt ist, haben die Wortleitungen 2 eine
Mindestbreite wmin und einen Mindestabstand dmin voneinander. Um
die Packungsdichte einer solchen Speicherzellenanordnung zu erhöhen, könnte die
Breite und der Abstand der Wortleitungen verringert werden. Wenn
jedoch die Breite der Wortleitungen 2 verringert wird,
sollte eine Mindestkontaktfläche
in dem Kontaktbereich 110 beibehalten werden. Anders ausgedrückt, wird
der Unterschied der Größe zwischen
der Breite der Wortleitungen 2 und der lateralen Abmessungen
der Lande-Kontaktflächen 111 größer.
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Unterschiedliche
Probleme treten auf, wenn die Breite und der Pitch der Wortleitungen
verringert werden. Beispielsweise müssen Lande-Kontaktflächen 111,
die eine relativ große
Fläche
in Bezug auf die Breite der Wortleitungen haben, am Ende von jeder
Wortleitung angeordnet werden, ohne dass sie einander berühren oder
in sonstiger Weise beeinträchtigen.
Eine Lösung
dieses Problems besteht darin, die Lande-Kontaktflächen an
beiden Seiten der Anordnung anzuordnen, wie in 1B gezeigt
ist. Wenn man Lande-Kontaktflächen
von nur jeder zweiten Wortleitung an einer Seite der Anordnung hat, können die
Lande-Kontaktflächen eine
große
Fläche haben,
ohne dass benachbarte Lande-Kontaktflächen berührt oder in sonstiger Weise
beeinträchtigt werden.
Die Anordnung der Lande-Kontaktflächen an beiden Seiten der Anordnung
führt jedoch
zu einem komplexen Verdrahtungsschema in oberen Ebenen, wodurch
das Leistungsvermögen
der Speichervorrichtung beeinträchtigt
werden könnte.
Beispielsweise müssen
Bahnen in einer anderen Ebene erzeugt werden, die jede zweite Kontaktfläche an der anderen
Seite der Anordnung verbinden.
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Ein
weiteres Problem, das sich aus der Verringerung des Pitchs der Wortleitung
ergibt, bezieht sich auf die Strukturierung dieser kleinen Strukturen. Wenn
die Anordnung von Wortleitun gen unter Verwendung eines fotolithografischen
Verfahrens, das üblicherweise
verwendet wird, strukturiert wird, sind die Lateralen Abmessungen
der Wortleitungen ebenso wie der Abstand zwischen benachbarten Wortleitungen
durch die minimale Strukturgröße F, die
durch die verwendete Technologie erhältlich ist, beschränkt. Es
ist jedoch sehr schwierig, einen lithografischen Schritt zum gleichzeitigen
Abbilden von verschiedenen Grundabmessungen (große Fläche der Lande-Kontaktflächen und
kleine Leiterbahnen) zu realisieren, da der lithografische Schritt
und die verwendete Maske für
die Abbildung der kleinsten Struktur optimiert werden müssen. Daher
ist ein weiteres Verringern der Breite der Wortleitung und des Pitchs (bei
einer Wortleitungsbreite, die kleiner als 70 nm ist) und somit eine
weitere Verkleinerung der Speichervorrichtung unter Verwendung von
Lithografie mit einer einzigen Belichtung schwierig durchzuführen.
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Obwohl
diese Probleme hier beispielhaft für Anordnungen von Wortleitungen
von Speichervorrichtungen beschrieben sind, ist davon auszugehen, dass
sie bei anderen Vorrichtungen oder bei anderen Verdrahtungsebenen
in gleicher Weise auftreten, wenn diese Vorrichtungen oder Verdrahtungsebenen vergleichbare
Größen erreichen.
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Entsprechend
wird ein verbessertes Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung,
verbesserte Masken zur Herstellung der Vorrichtung und eine verbesserte
Vorrichtung benötigt.
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Die
vorliegende Erfindung stellt somit das Verfahren nach Anspruch 1,
den Fotomaskensatz nach Anspruch 6 sowie die Halbleitervorrichtung nach
Anspruch 20 bereit.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst ein verbessertes Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
die Schrit te Bereitstellen eines Halbleitersubstrats mit einer Oberfläche, Bereitstellen
eines Schichtstapels, der mindestens eine leitende Schicht umfasst,
auf der Substratoberfläche, Strukturieren
des Schichtstapels, so dass einzelne Leiterbahnen und einzelne Lande-Kontaktflächen gebildet
werden, wobei jede der Lande-Kontaktflächen mit einer zugehörigen Leiterbahn
verbunden ist, wobei der Schritt zum Strukturieren des Schichtstapels zwei
lithografische Belichtungen unter Verwendung von zwei verschiedenen
Fotomasken umfasst, und wobei die Lande-Kontaktflächen an einer Seite der Anordnung,
die durch die Leiterbahnen gebildet ist, angeordnet werden. Bei
der ersten lithografischen Belichtung wird eine erste Fotomaske
verwendet, um die Muster der Leiterbahnen in eine Fotoresistschicht zu übertragen,
während
in dem zweiten Belichtungsschritt eine zweite Fotomaske verwendet
wird, um die Muster der Lande-Kontaktflächen in
eine Fotoresistschicht abzubilden.
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Da
zwei verschiedene Fotomasken für
die Strukturen der Anordnung, d.h. die Leiterbahnen und die Lande-Kontaktflächen verwendet
werden, kann die erste Fotomaske in Bezug auf die Strukturen der Anordnung
optimiert werden, was zu einer besseren Abbildung von kleinen Strukturen
führt und
ermöglicht,
die Abmessungen der Struktur weiter zu verringern. Beim Abbilden
der Lande-Kontaktflächen
in das Fotoresistmaterial unter Verwendung der zweite Fotomaske
können
auch weitere Strukturen des Peripherie-Bereichs abgebildet werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird ein Fotomaskensatz bereitgestellt, umfassend
eine erste und eine zweite Fotomaske, die jeweils bei einem ersten
und zweiten fotolithografischen Prozess zu verwenden sind, wobei
der zweite fotolithografische Prozess nach dem ersten fotolithografischen
Prozess durchgeführt
wird, wobei die erste Fotomaske einen Bereich mit einem Linien-/Spalt-Muster,
welches Unterbrechungs bereiche umfasst, so dass ein in ein Fotoresistmaterial
unter Verwendung der ersten Fotomaske übertragenes Muster Spaltstrukturen
und durchgehende Linien umfasst, wobei jede der Spaltstrukturen
ein erstes Spaltsegment, ein Liniensegment und ein zweites Spaltsegment
umfasst, und wobei zwei benachbarte Linien voneinander durch eine
zugehörige Spaltstruktur
getrennt sind, wobei das Liniensegment der zugehörigen Spaltstruktur zwei angrenzende
Linien verbindet und wobei die zweite Fotomaske ein Muster umfasst,
so dass ein durch den zweiten lithografischen Prozess unter Verwendung
der zweiten Fotomaske erhaltenes Fotoresistmuster eine vorbestimmte
Anzahl von ersten Spaltsegmenten und die angrenzenden Bereiche der
Linien vollständig
abdeckt sowie die Liniensegmente mindestens teilweise abdeckt, während die
zweiten Spaltsegmente und die angrenzenden Bereiche der Linien freiliegend
gelassen werden.
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Anders
ausgedrückt
umfasst eine erste Fotomaske einen Bereich mit Linien-/Spaltstrukturen
mit Unterbrechungsbereichen in den Spalt- oder den Linienstrukturen
in der Weise, dass ein Fotoresistmaterial, das mit der ersten Fotomaske
belichtet und entwickelt worden ist, Linien bzw. Bahnen umfasst,
die durch unterbrochene Spalte getrennt sind, wobei die Linien miteinander
in den Unterbrechungsbereichen in den Spalten verbunden sind. Eine
zweite Fotomaske umfasst einen Bereich mit einem Blockmuster entsprechend
den Strukturen in der ersten Fotomaske in der Weise, dass ein mit
der zweiten Fotomaske belichtetes und entwickeltes Fotoresistmaterial
die Unterbrechungsbereiche in den Spalten teilweise und die Linien
und Spalte nur auf einer Seite der Unterbrechungsbereiche der Spalte
in Bezug auf die Richtung der Linien der ersten Fotomaske bedeckt.
Die Linien-/Spaltstrukturen in der ersten Fotomaske bilden ein Gitter
mit lichtundurchlässigen
Linien und lichtdurchlässigen
Spalten aus. Die Unterbrechungsbereiche in den Spalt- oder den Linienstrukturen
sind Bereiche mit einer Transparenz, die der der unterbrochenen
Struktur entgegengesetzt ist. Anders ausgedrückt entsprechen, wenn ein positives
Fotoresistmaterial zu belichten ist, beispielsweise die Linienstrukturen
in der ersten Fotomaske Linien in dem belichteten und entwickelten
Fotoresist, und die Spaltstrukturen entsprechen den Zwischenräumen zwischen
den Linien in dem Fotoresistmaterial. Bei diesem Beispiel werden
die Spaltstrukturen in der ersten Fotomaske durch lichtundurchlässige Bereiche
unterbrochen.
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Entsprechend
umfasst die erste Fotomaske die Strukturen der Speicherzellenanordnung
oder, anders ausgedrückt,
die Leiterbahnen. In Abhängigkeit
von dem verwendeten Fotoresistmaterial, entsprechen die Linien oder
Spalte in der Fotomaske jeweils den Leiterbahnen. Um den fotolithografischen Prozess
zu verbessern, sind die Linien und Spalte homogen über einen
Bereich angeordnet, der den Speicherzellenbereich und den Kontaktbereich
umfasst. Dadurch umfassen die Linien oder Spalte bzw. Zwischenräume Unterbrechungsbereiche
in der Weise, dass das entwickelte Fotoresistmaterial Linien umfasst,
die durch unterbrochene Zwischenräume voneinander getrennt sind
und miteinander durch die Unterbrechungsbereiche der Spalte verbunden
sind. Durch die homogene Anordnung von Linien und Spalte können kleinere
kritische Abmessungen ("cd" critical dimension"), insbesondere kleinere
Linienbreiten wl abgebildet werden.
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Die
zweite Fotomaske umfasst Strukturen entsprechend den Strukturen
in der ersten Fotomaske in der Weise, dass das entwickelte Fotoresistmaterial
die Unterbrechungsbereiche in den Spalten teilweise abdeckt und
Linien und Spalte an der Seite der Unterbrechungsbereiche der Spalte
in Bezug auf die Richtung der Linien der ersten Fotomaske abdeckt, an
denen die Linien mit dem Speicherzellenbereich verbunden sind. Dadurch
erzeugt die zweite Fotomaske Lande-Kontaktflächen in den Unterbrechungsbereichen
der Spalte, wobei jede Lande-Kontaktfläche mit einer entsprechenden
Linie verbunden ist, und entfernt das Fotoresistmaterial von der
Seite der Linien, die nicht mit dem Speicherzellenbereich verbunden
sind. Somit umfasst ein Fotoresistmaterial, das mit den überlagerten
ersten und zweiten Fotomasken belichtet worden und entwickelt worden
ist, Linien gemäß den Leiterbahnen
sowie Lande-Kontaktflächen,
die jeweils mit entsprechenden Leiterbahnen verbunden sind. Die
Breite der Lande-Kontaktflächen,
die senkrecht zur Richtung der Leiterbahnen gemessen ist, ist durch
die Breite der Unterbrechungsbereiche der Linien-/Spalt-Strukturen
in der ersten Fotomaske begrenzt. Die Breite eines Unterbrechungsbereichs
ist gleich der Differenz zwischen dem doppelten Pitch der Linien-/Spalt-Struktur in der ersten
Fotomaske und der Breite eines Zwischenraums der Linien-/Spalt-Struktur
in der ersten Fotomaske. Die Länge
der Lande-Kontaktflächen, die
entlang der Richtung der Leiterbahnen gemessen ist, ist durch die
Länge der
Unterbrechungsbereiche der Linien-/Spalt-Struktur in der ersten
Fotomaske begrenzt.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird ein Fotomaskensatz bereitgestellt,
umfassend eine erste und eine zweite Fotomaske, die jeweils in einem
ersten und einem zweiten fotolithografischen Verfahren zu verwenden
sind, wobei das zweite fotolithografische Verfahren nach dem ersten fotolithografischen
Verfahren durchgeführt
wird, wobei die erste Fotomaske einen Bereich mit einem Linien-/Spalt-Muster
umfasst, so dass ein in Fotoresistmaterial unter Verwendung der
ersten Fotomaske übertragenes
Muster Spalte, die von einem Fotoresistmaterial umgeben sind, umfasst,
die voneinander durch Linien des Fotoresistmaterials getrennt sind und
sich bis zu verschiedenen Abständen
in Bezug auf eine Referenzposition des Musters erstrecken, wobei
der Abstand entlang der Richtung der Linien gemessen ist und in
einer Richtung senkrecht zur Richtung der Linien zunimmt, und wobei
die zweite Fotomaske ein Muster umfasst, so dass ein Fotoresistmuster,
das durch das zweite lithografische Verfahren unter Verwendung der
zweiten Fotomaske erhalten wird, eine vorbestimmte Anzahl der Linien
und Spalte bedeckt und benachbarte Bereiche des umgebenden Materials
bedeckt, wodurch Kontaktflächenstrukturen
definiert werden, wobei jede der Kontaktflächenstrukturen mit einer zugehörigen der
Linien verbunden ist.
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Anders
ausgedrückt
umfasst eine erste Fotomaske einen ersten Bereich mit Linien- und Spaltstrukturen,
die sich bis zu unterschiedlichen Abständen in Bezug auf eine Referenzposition
der Linien- und Spaltstrukturen erstrecken, wobei der Abstand entlang
der Richtung der Linien gemessen ist und in einer Richtung senkrecht
zur Richtung der Linien zunimmt, und einen zweiten Bereich, so dass das
Fotoresistmaterial nach einer Belichtung unter Verwendung der ersten
Fotomaske in diesem zweiten Bereich nicht durch einen Entwickler
entfernt werden wird. Eine zweite Fotomaske umfasst ein Blockmuster
gemäß den Strukturen
in der ersten Fotomaske in der Weise, dass ein Fotoresistmaterial,
das unter Verwendung der zweiten Fotomaske belichtet und entwickelt
worden ist, die Linien- und Spaltstrukturen, die durch das erste
lithografische Verfahren erhalten worden ist, und angrenzende Kontaktstrukturen
bedeckt.
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Entsprechend
umfasst die erste Fotomaske die Strukturen der Speicherzellenanordnung
oder anders ausgedrückt,
die Leiterbahnen. In Abhängigkeit von
dem verwendeten Fotoresistmaterial sind jeweils Linien oder Spalte
in der Fotomaske den Leiterbahnen zuzuordnen. Die Linien und Spalte
sind über
einen Bereich angeordnet, der den Speicherzellenbereich und den
Kontaktbereich umfasst. Dadurch erstrecken sich die Linien oder
Spalte bis zu unterschiedlichen Abständen in Bezug auf eine Referenzposition,
wobei der Abstand in einer Richtung senkrecht zur Richtung der Linien
zunimmt.
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Die
zweite Fotomaske umfasst ein Blockmuster entsprechend den Strukturen
in der ersten Fotomaske in der Weise, dass das entwickelte Fotoresistmaterial
die Linien- und Spaltstrukturen, die durch das erste lithografische
Verfahren unter Verwendung der ersten Fotomaske erhalten worden
sind und Kontaktstrukturen bedeckt, wobei jede Kontaktstruktur mit
einer zugehörigen
Linie verbunden ist. Dadurch werden durch die zweite Fotomaske Lande-Kontaktflächen in
dem Kontaktbereich erzeugt, wobei die Abmessungen der Lande-Kontaktflächen in
beliebiger Weise ausgewählt
werden können
und nicht durch die Abmessungen des Linien-/Spalt-Musters in der
ersten Fotomaske beschränkt
sind.
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Gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung umfasst eine verbesserte
Halbleitervorrichtung ein Halbleitersubstrat mit einer Oberfläche, eine
Vielzahl von Leiterbahnen, die sich entlang einer ersten Richtung
erstrecken, wobei die Leiterbahnen auf der Oberfläche des
Halbleitersubstrats gebildet sind, und eine Vielzahl von Lande-Kontaktflächen aus
einem leitenden Material, wobei die Lande-Kontaktflächen in
einer versetzten Weise in Bezug auf die erste Richtung an einer
Seite eines Anordnungsbereichs, der durch die Vielzahl von Leiterbahnen
definiert ist, angeordnet sind, wobei jede der Lande-Kontaktflächen mit
einer zugehörigen
Leiterbahn verbunden ist, wobei die Vorrichtung erhalten wird durch
Durchführung
eines Verfahrens, das die Schritte zum Bereitstellen des Halbleitersubstrats, Bereitstellen
eines Schichtstapels, der mindestens eine leitende Schicht enthält, auf
der Substratoberfläche
und Strukturieren des Schichtstapels, so dass einzelne Leiterbahnen
und einzelne Lande-Kontaktflächen
gebildet werden, wobei jede der Lande-Kontaktflächen mit einer zugehörigen Leiterbahn
verbunden ist, umfasst, wobei der Schritt zum Strukturieren des
Schichtstapels zwei lithografische Belichtungsschritte unter Verwendung
eines Satzes aus zwei verschiedenen Fotomasken umfasst, und wobei
die Lande-Kontaktflächen
an einer Seite eines Anordnungsbereichs, der durch die Vielzahl
von Leiterbahnen definiert ist, in einer gestaffelten bzw. versetzten Weise
angeordnet sind.
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In ähnlicher
Weise umfasst gemäß einer Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung eine verbesserte Halbleitervorrichtung
ein Halbleitersubstrat mit einer Oberfläche, eine Vielzahl von Leiterbahnen, die
entlang einer ersten Richtung verlaufen, wobei die Leiterbahnen
auf der Oberfläche
des Halbleitersubstrats gebildet sind, und eine Vielzahl von Lande-Kontaktflächen, die
aus einem leitenden Material hergestellt sind, wobei die Lande-Kontaktflächen in einer
gestaffelten Weise in Bezug auf die erste Richtung auf einer Seite
eines Speicherzellenbereichs, der durch die Vielzahl von Leiterbahnen
definiert ist, angeordnet sind, wobei jede der Lande-Kontaktflächen mit
einer zugehörigen
Leiterbahn verbunden ist.
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Entsprechend
kann die Vorrichtung durch Durchführung des vorstehend beschriebenen
Verfahrens, das zwei lithografische Belichtungen unter Verwendung
zweier verschiedener Fotomasken umfasst, erhalten werden. Als Ergebnis
sind kleinere Abmessungen von Breite und Pitch der Leiterbahnen durch
das lithografische Verfahren erhältlich,
da die Linien und Spalte unter Verwendung eines lithografischen
Verfahrens und einer Fotomaske, die für die Abbildung von Leiterbahnen
optimiert ist, gebildet werden. Die Lande-Kontaktflächen, die
mit entsprechenden Leiterbahnen verbunden sind, sind an einer Seite
des Anordnungsbereichs, der durch die Vielzahl von Leiterbahnen
definiert ist, in einer gestaffelten bzw. versetzten Weise in Bezug
auf die erste Richtung angeordnet. Darüber hinaus können, da
die Lande-Kontaktflächen üblicherweise
eine Breite und eine Länge
haben, die jeweils größer als
die Breite der Leiterbahnen ist, Kontaktflächen mit einer vergrößerten Fläche erhalten
werden. Als Folge wird der Kontaktwiderstand der Kontakte verringert,
und eine ordentliche Ausrichtung der Kontakte wird sichergestellt.
Darüber
hinaus wird, da die Lande-Kontaktflächen an
einer Seite der Anordnung angeordnet sind, das Verdrahtungsschema
in oberen Ebenen einfacher. Und da die Lande-Kontaktflächen in
einer gestaffelten Weise in Bezug auf die erste Richtung angeordnet
sind, können
die Abmessungen und die Form der Lande-Kontaktflächen in einem breiten Bereich
ohne das Risiko, dass Lande-Kontaktflächen einander berühren oder
in sonstiger Weise beeinträchtigen,
variiert werden. Somit kann die Fläche des Bauelements weiter
verringert werden. All diese Vorteile führen zu einem verbesserten
Leistungsvermögen
der Speichervorrichtung und zu einer verbesserten Ausbeute des Herstellungsverfahrens
und zu einer Verringerung der Kosten der Speichervorrichtung.
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Gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung umfasst eine verbesserte
Halbleitervorrichtung ein Halbleitersubstrat mit einer Oberfläche, eine
Vielzahl von Leiterbahnen, die entlang einer ersten Richtung verlaufen
und auf der Oberfläche des
Halbleitersubstrats gebildet sind, wobei jede der Leiterbahnen eine
Linienbreite wl hat und zwei benachbarte der Leiterbahnen einen
Abstand ws voneinander haben, wobei die Linienbreite und der Abstand
jeweils senkrecht in Bezug auf die erste Richtung gemessen sind,
und eine Vielzahl von Lande-Kontaktflächen aus
einem leitenden Material, wobei die Lande-Kontaktflächen in einer versetzten Weise
in Bezug auf die erste Richtung auf einer Seite eines Anordnungsbereichs,
der durch die Vielzahl von Leiterbahnen definiert ist, angeordnet
sind, wobei jede der Lande-Kontaktflächen mit einer zugehörigen Leiterbahn
verbunden ist, wobei jede der Lande-Kontaktflächen einer Breite wp und eine
Länge lp hat,
wobei die Breite wp senkrecht in Bezug auf die erste Richtung gemessen
wird, die Länge
lp entlang der ersten Richtung gemessen wird und wobei zwei Lande-Kontaktflächen, die
mit verschiedenen benachbarten Leiterbahnen verbunden sind, durch
einen Zwischenraum mit einer Länge
ls, die entlang der Richtung der Leiterbahnen gemessen ist, getrennt sind,
wobei die Linienbreite wl von jeder der Leiterbahnen gleich dem
Abstand ws ist und wobei ls + lp < 10 × wl.
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Die
vorliegende Erfindung wird im Folgenden detaillierter unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben werden. Es zeigen:
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1A und 1B Draufsichten
auf herkömmliche
Vorrichtungen;
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2A eine
Draufsicht auf eine Speichervorrichtung mit symmetrischen Lande-Kontaktflächen;
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2B eine
Draufsicht auf eine Speichervorrichtung mit asymmetrischen Lande-Kontaktflächen;
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3A bis 3C Draufsichten
auf eine Vielzahl von Untermengen von Lande-Kontaktflächen gemäß Ausführungsformen
der Erfindung;
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4A bis 4F Querschnittsansichten des
Substrats bei unterschiedlichen Prozessierungsschritten und Draufsichten
auf das Substrat nach diesen Prozessierungsschritten gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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5A bis 5G Querschnittsansichten des
Substrats bei verschiedenen Prozessierungsschritten und Draufsichten
auf das Substrat nach diesen Prozessierungsschritten gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung;
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6 eine
Querschnittsansicht der neuen Hardmaske;
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7A bis 7D Querschnittsansichten des
Substrats bei verschiedenen Prozessierungsschritten unter Verwendung
der neuen Hardmaske;
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8A und
B Draufsichten auf die erste Fotomaske gemäß Ausführungsformen der Erfindung;
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9 eine
Draufsicht auf die zweite Fotomaske, die entsprechend der ersten
Fotomaske der 8A und 8B gestaltet
ist;
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10A und 10B Draufsichten
auf die erste Fotomaske gemäß weiteren
Ausführungsformen
der Erfindung;
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11 eine
Draufsicht auf die zweite Fotomaske, die gemäß der ersten Fotomaske der 10A und 10B gestaltet
ist;
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12A bis D Draufsichten auf die erste Fotomaske
gemäß noch einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung;
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13 eine
Draufsicht auf die zweite Fotomaske, die entsprechend der ersten
Fotomaske von 12D gestaltet ist; und
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14 eine
Draufsicht auf Hilfsstrukturen in der zweiten Fotomaske, die entsprechend
dem Detail von 11 gestaltet ist.
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2A zeigt
eine Draufsicht auf eine Anordnung von Wortleitungen mit Lande-Kontaktflächen gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Insbesondere zeigt 2A eine
Speichervorrichtung 130 mit einem Speicherzellenbereich 100,
einem Kontaktbereich 110 mit einer Vielzahl von Lande-Kontaktflächen 111 und
einem Peripherie-Bereich 120. Jede Lande-Kontaktfläche 111 ist
mit einer Wortleitung 2 verbunden, die sich von dem Speicherzellenbereich 100 in
den Kontaktbereich 110 erstreckt. Die Vorrichtung kann
ferner eine Vielzahl von zweiten Leiterbahnen (nicht gezeigt), die entlang
einer zweiten Richtung verlaufen, umfassen, wobei die zweite Richtung
die erste Richtung der Wortleitungen 2 schneidet, und eine
Vielzahl von Speicherzellen umfassen. Jede Speicherzelle kann durch
Adressieren zugehöriger
Wortleitungen 2 und zweiter Leiterbahnen oder einem Paar
von zweiten Leiterbahnen angesprochen werden. Die zweiten Leiterbahnen
können
in oder auf der Oberfläche
eines Substrats gebildet sein und können den Bitleitungen der Speichervorrichtung
entsprechen. Die Speicherzellen umfassen beispielsweise nichtflüchtige Speicherzellen
wie NROM- oder Speicherzellen mit Floating Gate, aber sie können auch
weitere Arten von Speicherzellen umfassen.
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Die
Lande-Kontaktflächen 111 und
die zugehörigen
Wortleitungen 2 können
in einer Vielzahl von Untermengen angeordnet sein. In der gezeigten
Figur ist eine Untermenge 112 aus Lande-Kontaktflächen 11 und Wortleitungen 2 durch
sechzehn Wortleitungen mit verbundenen Lande-Kontaktflächen 111 definiert.
Selbstverständlich
können
Untermengen jedoch auch durch eine andere Anzahl von Wortleitungen
und Lande-Kontaktflächen
definiert werden. Die Untermengen können durch Leiterbahnen, die
nicht mit zugehörigen
Lande-Kontaktflächen
verbunden sind und die in einem späteren Prozessschritt entfernt
werden, um darunter liegende leitende Schichten zu kontaktieren,
getrennt sein.
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Die
Lande-Kontaktflächen 111 einer
Untermenge 112 sind in einer gestaffelten Weise mit zunehmenden
Abstand in Bezug auf eine Referenzposition 7 der Speichervorrichtung
und symmetrisch in Bezug auf einen Zwischenraum 113 zwischen
zwei Wortleitungen in der Mitte der Untermenge 112 angeordnet.
Somit ist die Untermenge 112 durch den Zwischenraum 113 in
zwei Hälften
unterteilt. Die Lande-Kontaktflächen 111 in
jeder Hälfte
einer Untermenge sind mit einem zunehmenden Abstand in Bezug auf
die Referenzposition 7 angeordnet. Dabei wird mit einer
ersten Lande-Kontaktfläche 111,
die mit der Wortleitung 2 an der Grenze der Untermenge 112 und
dem kleinsten Abstand in Bezug auf die Bezugsposition 7 begonnen
und mit einer Lande-Kontaktfläche 111,
die mit einer der zwei Wortleitungen 2 in der Mitte der
Untermenge 112 und die den größten Abstand zur Referenz-Position 7 hat,
aufgehört.
Der kleinste und der größte Abstand
der Lande-Kontaktflächen 111 in
jeder Hälfte
ist jeweils für
beide Hälften der
Untermenge 112 gleich. Somit sieht die Anordnung von Lande-Kontaktflächen 111 in
der Untermenge 112 aus wie ein Weihnachtsbaum mit symmetrischen Ästen aber
ohne Spitze in der Mitte oder wie ein Trapez, bei dem die lange
Parallelseite an den Speicherzellenbereich 100 angrenzt
und die kurze Parallelseite bei einem größeren Abstand in Bezug auf
die Referenzposition 7 angeordnet ist, wobei der Abstand
entlang den Wortleitungen 2 gemessen ist.
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Typischerweise
ist die Breite wl der Wortleitungen 2 kleiner als 70 nm,
insbesondere kleiner als 65 nm und der Pitch, d.h. die Summe der
Linienbreite wl und der Spaltenbreite ws, ist kleiner als 140 nm, insbesondere
kleiner als 130 nm. Unter einem lithografischen Gesichtspunkt wäre es vorteilhaft,
dieselbe Linien- und Spaltbreite zu haben, dies ist jedoch nicht
erforderlich. Trotzdem sind in den folgenden Figuren Linien und Spalte
mit gleichen Breiten abgebildet, wobei die Linien und Spalte auch
unterschiedliche Breiten haben können.
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Jede
Lande-Kontaktfläche
hat eine Breite wp, die senkrecht zur Richtung der Wortleitungen
gemessen ist, und eine Länge
lp, die entlang der Richtung der Wortleitung gemessen ist, wobei
wp und lp größer als
wl sind. Typischerweise ist wp kleiner als 350 nm und lp ist kleiner
als 300 nm. Insbesondere ist wp ungefähr 188 nm und lp ist ungefähr 250 bis
300 nm. Somit sind lp und wp größer als
wl. Der Abstand ls zwischen zwei angrenzenden Lande-Kontaktflächen, der
entlang der Richtung der Wortleitungen gemessen ist, ist ungefähr 150 bis
350 nm, was zu einem Pitch der Lande-Kontaktflächen (lp + ls) von 450 bis
600 nm führt.
Wie zu sehen ist, ist lp + ls kleiner als 10 × wl.
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Die
Untermenge 112 hat eine Länge lc, die entlang der Richtung
der Wortleitungen gemessen ist, und eine Breite wc, die senkrecht
in Bezug auf die Richtung der Wortleitungen gemessen ist, wobei
beide Abmessungen von den Abmessungen und Pitches der Wortleitungen
und Lande-Kontaktflächen und
von der Anzahl an Wortleitungen, die eine Untermenge bilden, abhängen. Insbesondere
ist lc ungefähr
3,3 bis 4,5 μm
und wc ist ungefähr
2,25 μm
für die
dargestellte Untermenge, die 16 Wortleitungen enthält.
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Die
Abmessungen der Lande-Kontaktflächen
und Leiterbahnen sowie die Anordnung der Lande-Kontaktflächen können jedoch
beliebig entsprechend den Einschränkungen, die durch das Bauelement
insgesamt und durch das Herstellungsverfahren auferlegt werden,
definiert werden.
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2B zeigt
eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Insbesondere
zeigt 2B eine Speichervor richtung 130,
wie sie in 2A beschrieben ist, aber bei
der die Lande-Kontaktflächen 111 asymmetrisch
in Bezug auf einen Zwischenraum 113 zwischen zwei Wortleitungen
in der Mitte der Untermenge 112 angeordnet sind. Wie zu
sehen ist, ist die erste Lande-Kontaktfläche 1122 der linken
Hälfte
der Untermenge bei einem größeren Abstand
in Bezug auf die Referenzposition 7 als die erste Lande-Kontaktfläche 1121 der
rechten Hälfte der
Untermenge angeordnet. Mit anderen Worten ist der Abstand d2 größer als
der Abstand d1. Die Lande-Kontaktfläche mit dem größten Abstand
von allen Lande-Kontaktflächen
der Untermenge ist an der linken Seite der zugehörigen Wortleitung 2 angeordnet. Sie
kann jedoch auch an der rechten Seite oder über der entsprechenden Wortleitung
angeordnet sein. Somit sieht die Anordnung der Lande-Kontaktflächen 111 in
der Untermenge 112 wie ein Weihnachtsbaum mit einer Spitze
aus, aber mit asymmetrischen Ästen, oder
wie ein Dreieck.
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3A zeigt
eine Draufsicht auf eine Vielzahl von Untermengen 112 aus
Lande-Kontaktflächen
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Lande-Kontaktfläche in jeder Untermenge sind
symmetrisch in Bezug auf einen Zwischenraum 113 zwischen
den zwei Wortleitungen in der Mitte der Untermenge angeordnet. Im
Folgenden werden nur die Lande-Kontaktflächen einer Hälfte von
jeder Untermenge betrachtet, aber die Lande-Kontaktflächen der
andere Hälften
sind auf dieselbe Weise angeordnet. Die erste Untermenge 112 hat eine
erste Lande-Kontaktfläche 1121a an
der Grenze zur zweiten Untermenge 112b. Die zweite Untermenge 112b hat
eine erste Lande-Kontaktfläche 1121b an
dieser Grenze. Die ersten Lande-Kontaktflächen 1121a und 1121b sind
die Lande-Kontaktflächen
mit dem kleinsten Abstand aller Lande-Kontaktflächen der betrachteten Hälfte der
jeweiligen Untermenge in Bezug auf eine Referenzposition 7 der
Speichervorrichtung, wobei der Abstand entlang der Richtung der Wortleitungen 2 gemessen
ist. Die Lande-Kontaktflächen 1121a und 1121b sind
bei demselben Abstand in Bezug auf die Referenzposition 7 angeordnet.
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3B zeigt
eine Draufsicht auf eine weitere Anordnung einer Vielzahl von Untermengen 112 aus Lande-Kontaktflächen gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung. Die Lande-Kontaktflächen 111 von jeder
Untermenge 112 sind asymmetrisch in Bezug auf einen Zwischenraum 113 zwischen
den zwei Wortleitungen in der Mitte der Untermenge angeordnet. Somit
ist die Lande-Kontaktfläche 1122b, die
die Lande-Kontaktfläche
der linken Hälfte
der Untermenge 112a mit dem kleinsten Abstand zu einer Referenzposition 7 ist,
bei einem größeren Abstand d2
in Bezug auf die Referenzposition 7 angeordnet als die
erste Lande-Kontaktfläche 1121a bei
der rechten Hälfte
der Untermenge 1121a mit einem Abstand d1 zur Referenzposition 7.
Dasselbe gilt für
die Untermenge 112b. Somit sind die Lande-Kontaktflächen 1121a und 1122b,
die an die Grenze der Untermengen 112a und 112b angrenzen,
bei einem unterschiedlichen Abstand in Bezug auf eine Referenzposition
angeordnet oder, anders ausgedrückt
d2 > d1. Somit kann
der Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Untermengen 112 verringert
werden oder die Abmessungen der Lande-Kontaktflächen 111 können erhöht werden,
ohne das Risiko, dass die ersten Lande-Kontaktflächen 1121a und 1122b von zwei
angrenzenden Untermengen einander berühren oder beeinträchtigen.
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Wenn
die Leiterbahnen homogen in einer Richtung senkrecht zur Richtung
der Linien angeordnet sind und die ersten Lande-Kontaktflächen von zwei
angrenzenden Untermengen von Lande-Kontaktflächen bei demselben Abstand
in Bezug auf eine Referenzposition, wie unter Bezugnahme auf 3A beschrieben,
angeordnet sind, muss die Breite wp der ersten Lande-Kontaktflächen von
jeder Untermenge kleiner als das 1,5-fache des Pitches, d.h. der Summe
der Breite wl der Leiterbahnen und dem Abstand ws zwischen zwei
Leiterbahnen, sein. Durch eine Anord nung der ersten Lande-Kontaktflächen von
angrenzenden Untermengen bei verschiedenen Abständen, kann die Breite wp der
ersten Lande-Kontaktflächen,
die die kritische Größe ist,
so groß wie
das 2,5-fache des Pitches werden, ohne dass sie einander berühren oder
beeinträchtigen. Daher
kann die Fläche
der Lande-Kontaktflächen
erhöht
werden, was zu besseren Kontaktwiderstandseigenschaften und zu entspannteren
Overlay-Spezifikationen für
die Kontaktierung einer oberen Verdrahtungsebene führt.
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3C zeigt
eine Draufsicht auf noch eine weitere Anordnung einer Vielzahl von
Untermengen 112 aus Lande-Kontaktflächen gemäß einer Ausführungsform
der Speichervorrichtung. Hier sind die Lande-Kontaktflächen einer
Untermenge symmetrisch in Bezug auf einen Zwischenraum 113 zwischen den
zwei Linien in der Mitte der Untermenge angeordnet. Die erste Lande-Kontaktfläche 1121a der
Untermenge 112a hat einen größeren Abstand d1 in Bezug auf
eine Referenzposition 7 als die erste Lande-Kontaktfläche 1121b der
Untermenge 112b mit einem Abstand d2, wobei der Abstand
entlang der Richtung der Wortleitung gemessen ist. In der Untermenge 112b ist
ein Zwischenraum zwischen der ersten und der zweiten Lande-Kontaktfläche 1121b und 1122b in
der Weise derart bemessen, dass die erste Lande-Kontaktfläche 1121a der
Untermenge 112a in diesen Zwischenraum hineinreichen kann.
Der Zwischenraum hat eine Länge
lss, der durch lss = lp + 2 × ls
definiert werden kann, wobei die Länge lp einer Lande-Kontaktfläche 111 ist
und ls die Länge
des Zwischenraums zwischen zwei angrenzenden Lande-Kontaktflächen ist,
wobei die Länge
entlang der Richtung der Wortleitungen 2 gemessen ist.
Somit kann der Zwischenraum zwischen zwei angrenzenden Untermengen
verringert werden, oder die Breite wp der ersten Lande-Kontaktflächen von
jeder Untermenge und den weiteren Lande-Kontaktflächen kann ebenso erhöht werden,
ohne dass die Lande-Kontaktflächen einander
berühren
oder beeinträchtigen. Darüber hinaus
ist der Abstand der Lande-Kontaktfläche mit dem größten Abstand
von einer Untermenge der gleiche für alle Untermengen, was während der
Prozessierung der Speichervorrichtung nützlich sein kann.
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Die
folgenden Querschnittsansichten, die verschiedene Prozessierungsschritte
veranschaulichen, zeigen Ansichten des Kontaktbereichs 110, wobei
die linke Seite zwischen II und II und die rechte Seite zwischen
III und III aufgenommen ist, wie in 3A veranschaulicht
ist. Die Anordnung von Lande-Kontaktflächen und Untermengen von 3A ist beispielhaft
gewählt.
Nichtsdestotrotz kann das veranschaulichte Verfahren in ähnlicher
Weise für
weitere Anordnungen oder Vorrichtungen ebenso verwendet werden.
Als Beispiel werden Positiv-Fotoresistmaterialien 23, 231 und 232 und
entsprechende Fotomasken verwendet, um das erfindungsgemäße Verfahren
zu beschreiben.
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Bei
der weiteren Beschreibung der Erfindung werden die Schritte zum
Strukturieren eines Schichtstapels und zum Entfernen der freigelegten
Bereiche des Schichtstapels als Ätzprozesse
definiert werden. Andere Verfahren sind jedoch ebenfalls möglich, um diese
Schritte zu realisieren. Gegebenenfalls wird danach das Hartmaskenmaterial
entfernt. Das Hartmaskenmaterial kann jedoch automatisch durch die vorhergehenden Ätzschritte
entfernt worden sein, oder es kann beibehalten werden, wobei es
beispielsweise als Isolierschicht dient.
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Ausgangspunkt
für die
Durchführung
des Verfahrens der vorliegenden Erfindung ist ein Halbleitersubstrat,
insbesondere ein Siliziumsubstrat, das p-dotiert sein kann. Das
Halbleitersubstrat kann jeden Typ von Halbleitersubstrat, wie beispielsweise Silizium,
SOI (silicon-on-insulator, Silizium auf Isolator) oder weitere umfassen,
die bereits prozessiert sein können
und somit dotierte Bereiche umfassen können, oder die eine topo grafische
Oberfläche
aufweisen können.
Weiterhin können
mehrere Schichten auf der Oberfläche
des Halbleitersubstrats oder auf Teilen des Halbleitersubstrats
aufgebracht sein, beispielsweise leitende oder dielektrische Schichten.
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Beispielsweise
wird eine Gateoxidschicht durch thermische Oxidation in einem Substratbereich gewachsen,
in dem ein Peripheriebereich einer Speichervorrichtung auszubilden
ist. In einem Speicherzellenbereich wird ein Speicherschichtstapel
abgeschieden, der eine erste SiO2-Schicht
mit einer Dicke von 1,5 bis 10 nm, eine Si3N4-Schicht mit einer Dicke von 2 bis 15 nm
und nachfolgend eine zweite SiO2-Schicht
mit einer Dicke von 5 bis 15 nm umfasst. Der Speicherschichtstapel
wird unter Ausbildung von Bahnen strukturiert. Nach Bedecken der Bahnen
mit einer Schutzschicht und Ausbilden von Spacern, die an die Seitenwände der
Bahnen des Schichtstapels angrenzen, wird ein Implantationsschritt
durchgeführt,
wobei die Source-/Drain-Bereiche
in den freigelegten Bereichen definiert werden.
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Ein
Bitleitungsoxid wird bereitgestellt, indem ein Abscheidungsschritt
durchgeführt
wird, nachfolgend wird ein Schritt zum Abscheiden eines Wortleitungsschichtstapels
durchgeführt.
Diese Schritte sind dem Fachmann auf dem Gebiet der NROM-Vorrichtungen wohlbekannt
und eine detaillierte Beschreibung dieser Schritte wird daher weggelassen.
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Die 4A bis 4F zeigen
Querschnittsansichten des Substrats nach verschiedenen Prozessierungsschritten
gemäß einer
Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens.
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Wie
in 4A gezeigt ist, sind als Ergebnis auf der Oberfläche 10 des
Halbleitersubstrats 1, in dem Kontaktbereich 110 ein
Wortleitungsschichtstapel 20, eine Deckschicht 21 und
eine Hartmaskenschicht 22 angeordnet. Der Wortleitungsschichtstapel 20 umfasst üblicherweise
Segmente einer ersten Polysiliziumschicht und einer zweiten Polysiliziumschicht
mit einer Gesamtdicke von ungefähr
20 bis 110 nm, nachfolgend eine Titanschicht (nicht gezeigt), eine
Wolframnitridschicht mit einer Dicke von ungefähr 5 bis 20 nm und eine Wolframschicht
mit einer Dicke von ungefähr
50 bis 70 nm. Auf der Wolframschicht ist eine Siliziumnitridschicht 21 mit
einer Dicke von ungefähr
100 bis 200 nm angeordnet.
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Die
Hartmaskenschicht kann ein Schichtstapel sein, der Schichten aus
verschiedenen Materialien, die beliebig ausgewählt sein können, umfasst. Es muss jedoch
möglich
sein, die Hartmaskenschichten selektiv in Bezug aufeinander und
selektiv in Bezug auf das Material der obersten Schicht des leitenden
Schichtstapels zu ätzen.
Beispiele für
die Hartmaskenmaterialien umfassen amorphes Silizium und Carbon.
Insbesondere ist solch eine Carbonschicht aus elementarem Kohlenstoff
gebildet, d.h. Kohlenstoff, welcher nicht in einer chemischen Verbindung enthalten
ist, und gegebenenfalls Zusätze
wie beispielsweise Wasserstoff enthält. Die Carbonschicht kann
unter Verwendung bekannter Verfahren wie beispielsweise ein CVD-Verfahren
abgeschieden werden.
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In 4A ist
die Hartmaskenschicht 22 aus amorphem Silizium hergestellt.
Die Hartmaskenschicht 22 kann eine Dicke von ungefähr 100 nm oder
mehr haben.
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Eine
Fotoresistschicht 23 wird auf die sich ergebende Oberfläche abgeschieden
und unter Verwendung einer ersten Fotomaske 51 belichtet.
Die sich ergebende Struktur ist in 4A als
eine Querschnittsansicht und in 4B als
eine Draufsicht gezeigt. Die Bereiche der Fotoresistschicht 23,
die beleuchtet bzw. belichtet worden sind, werden in einem Entwickler
löslich.
Insbesondere wird die Fotoresistschicht 23 mit einem Li nien/Spalt-Muster
belichtet, wobei die Spalte Unterbrechungsbereiche haben können. Anders
ausgedrückt
sind die Spalte bzw. Zwischenräume
in der ersten Fotomaske durch lichtundurchlässige Bereiche, die die lichtundurchlässigen Linien
in der ersten Fotomaske miteinander verbinden, unterbrochen. Es
sind jedoch auch weitere Ausführungsformen
des Linien/Spaltmusters möglich,
wie in 10 und 12 beschrieben
werden wird. Der Peripherie-Bereich 120 wird durch den
ersten Belichtungsschritt nicht belichtet. Die Strukturen 23a in 4A und 4B beschreiben
belichtete Muster und die Strukturen 23b beschreiben unbelichtete Muster
in dem Fotoresist 23.
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Wie üblicherweise
verwendet, kann eine reflexionsvermindernde Schicht (ARC) auf der
Hartmaskenschicht, beispielsweise einer Hartmaskenschicht, die Carbon
enthält,
abgeschieden werden. Insbesondere ist es, wenn Carbon als Hartmaskenmaterial
verwendet wird, notwendig, eine SiON-Schicht auf der Carbonschicht
abzuscheiden, um ein Entfernen des Resistmaterials zu ermöglichen. Zusätzlich kann
die ARC-Schicht unterhalb der Fotoresistschicht angeordnet sein.
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Im
nächsten
Schritt wird das Fotoresistmaterial 23 unter Verwendung
einer zweiten Fotomaske 52 belichtet. Somit werden Strukturen
der ersten Fotomaske 51 und der zweiten Fotomaske 52 in
dasselbe Fotoresistmaterial 23 abgebildet. Die sich ergebende
Struktur ist in 4C als Querschnittsansicht und
in 4D als Draufsicht gezeigt, wobei die Bereiche
der Fotoresistschicht 23, die belichtet worden sind, in
einem Entwickler löslich
werden. Insbesondere wird die Fotoresistschicht 23 mit
Strukturen in der Weise belichtet, dass in dem entwickelten Fotoresistmaterial
Linien mit verbundenen Lande-Kontaktflächen definiert werden. Dabei
sind die Lande-Kontaktflächen
in den Unterbrechungsbereichen der belichteten Strukturen des ersten
Belichtungsschritts angeordnet.
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Darüber hinaus
werden Bahnen, die zwischen zwei Untermengen von Wortleitungen angeordnet
sind, in dem Kontaktbereich 110 und dem Speicherzellenbereich 100 belichtet.
Somit können die
Hartmaske 22, die Siliziumnitridschicht 21 und der
Wortleitungsschichtstapel 20 von diesen Bereichen in dem
Speicherzellenbereich entfernt werden, damit darunter liegende Bitleitungen 4 in
einem späteren
Prozessschritt kontaktiert werden können. Somit kann ein zusätzliches
lithografisches Verfahren zum Öffnen
dieses Bereichs eingespart werden, was zu verringerten Kosten und
einer verbesserten Ausbeute führt.
Darüber
hinaus können
Strukturen in dem Peripheriebereich 120 durch den zweiten
Belichtungsschritt definiert werden. Wiederum beschreiben die Strukturen 23a jeweils
belichtete Muster und die Strukturen 23b beschreiben jeweils
unbelichtete Strukturen in dem Fotoresistmaterial.
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Im
nächsten
Schritt wird das Fotoresistmaterial 23 entwickelt und die
sich ergebenden Strukturen werden in die Hartmaskenschicht 22 übertragen.
Insbesondere wird ein Ätzschritt
durchgeführt,
wobei die Fotoresistmaske als eine Ätzmaske verwendet wird. Nach
Entfernen des Fotoresistmaterials 23 werden die Strukturen
der Hartmaskenschicht 22 in die Siliziumnitridschicht 21 übertragen
und die verbleibende Hartmaskenschicht 22 wird entfernt.
Es wird die Struktur erhalten, die in 4E in
einer Querschnittsansicht und in 4F in
einer Draufsicht gezeigt ist. Dabei sind einzelne Bahnen 211 und
einzelne Lande-Kontaktflächen 212 aus
Siliziumnitrid auf der Oberfläche
des Wortleitungsschichtstapels 20 gebildet. Die Hartmaskenschicht 22 kann
jedoch beibehalten werden.
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In
einem späteren
Verfahrensschritt werden die Strukturen der Siliziumnitridschicht 21 in
den Wortleitungsschichtstapel 20 übertragen, wodurch gleichzeitig
einzelne Wortleitungen 2 und einzelne Lande-Kontaktflächen 111 definiert
werden, die jeweils mit einer ausgewählten Wortleitung verbunden sind.
Da dieser Schritt dem Fachmann wohlbekannt ist, wird eine detaillierte
Beschreibung davon weggelassen.
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In
den 4A bis 4F entsprechen
die Leiterbahnen, die durch Strukturieren des leitenden Schichtstapels
erhalten worden sind, Wortleitungen 2 einer Speichervorrichtung,
wobei die Wortleitungen 2 oberhalb einer weiteren leitenden
Schicht, die Bitleitungen 4 dieser Speichervorrichtung
umfasst, angeordnet sind. Die Speichervorrichtung umfasst weiterhin
Speicherzellen, wobei jede Speicherzelle durch Adressieren einer
entsprechenden Wortleitung 2 auswählbar ist. Wie jedoch selbstverständlich ist, können die
Leiterbahnen ebenso den Bitleitungen 4 oder Bahnen jeder
anderen Verdrahtung mit einer dichten Wiederholgröße, d.h.
einem Pitch kleiner als 140 nm, entsprechen.
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Durch
das Trennen der Belichtungsschritte der Wortleitungen und der Lande-Kontaktflächen wird
zugelassen, das jede Belichtung und jede Fotomaske in Bezug auf
die abgebildeten Strukturen optimiert werden. Darüber hinaus
kann die Hartmaske von den Bereichen des Speicherzellenbereichs 100 entfernt
werden, bei denen die darunter liegenden Bitleitungen in einem späteren Prozessschritt,
bei der zweiten Belichtung, kontaktiert werden müssen. Das heißt, dass
die Hartmaske in einem früheren
Prozessierungsschritt als bei herkömmlicherweise verwendeten Verfahren
entfernt wird, ohne dass die Homogenität der abgebildeten Spalt/Linien-Strukturen
gestört
wird. Somit ist das Abbilden von kleinen Bahnenstrukturen mit der
ersten Fotomaske in einem ersten Belichtungsschritt möglich, und
ein weiterer Lithografieschritt zum Entfernen der Wortleitungen von
dem Speicherzellenbereich, wie vorstehend beschrieben, wird eingespart.
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Die 5A bis 5G zeigen
Querschnittsansichten des Substrats bei verschiedenen Prozessierungsschritten
und Draufsichten auf das Substrat nach diesen Prozessierungsschritten
gemäß einer weiteren
Ausführungsform
des Verfahrens der Erfindung unter Verwendung zweier separater Lithografieschritte.
Jeder Lithografieschritt umfasst die Abbildung von Mustern in ein
unterschiedliches Fotoresistmaterial und ein Entwickeln dieses Fotoresistmaterials.
Die Strukturen in dem jeweiligen Fotoresistmaterial werden separat
in einen Hartmaskenschichtstapel übertragen.
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Somit
können
die getrennten Lithografieverfahren zum Abbilden der jeweiligen
Strukturen optimiert werden, ohne dass die Abbildung der anderen Strukturen
beeinträchtigt
wird. Insbesondere können die
Beleuchtungsparameter zum Abbilden von Linien- und Spaltstrukturen optimiert werden.
Im Vergleich zu einem Doppelbelichtungsverfahren, bei dem Strukturen
beider Fotomasken in dieselbe Fotoresistschicht wie vorstehend beschrieben
abgebildet werden, können
kleinere Abmessungen von Linien in der Fotoresistschicht erzielt
werden. Da die mechanische Verspannung der Fotoresistbahnen bei
dem ersten Belichtungsschritt, bei dem Linien- und Spaltstrukturen
homogen angeordnet sind, homogener ist, können kleinere Linienbreiten
erzielt werden. Wenn die Strukturen der zweiten Fotomaske in dieselbe
Fotoresistschicht abgebildet werden, können Fotoresistbahnen mit kleinen
Breiten, die an relativ große
Bereiche ohne Fotoresist angrenzen, bei der Entwicklung des Fotoresistmaterials
kollabieren. Das wird dadurch vermieden, dass man die Abbildung von
Strukturen der ersten und zweiten Fotomaske voneinander trennt.
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Darüber hinaus
kann eine Nachbearbeitung des zweiten Lithografieverfahrens durchgeführt werden,
ohne dass es erforderlich ist, den ersten Belichtungsschritt zu
wiederholen. Darüber hinaus
können nicht
nur die Lithografieverfahren in Bezug auf die Strukturen optimiert
werden, sondern auch das Verfahren zum Bereitstellen des ersten
Fotoresistmaterials und die Ätzprozesse
profitieren von solch einer Optimierung der Strukturen, insbesondere
von einer homogenen Anordnung der Strukturen, was zu einer weiteren
Möglichkeit
zur Verringerung der Strukturabmessungen führt.
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Die
Schritte zum Ätzen
des Hartmaskenschichtstapels nach dem ersten und zweiten lithografischen
Verfahren können
so durchgeführt
werden, dass nach dem ersten lithografischen Verfahren nur die oberste
Schicht des Hartmaskenschichtstapels geätzt wird. Nach dem zweiten
lithografischen Verfahren werden die Strukturen in dem zweiten Fotoresistmaterial
in die oberste Hartmaskenschicht übertragen. Das sich ergebende
Muster in der obersten Hartmaskenschicht wird auf die anderen Schichten des
Hartmaskenschichtstapels übertragen,
nachdem das zweite Fotoresistmaterial von dem Hartmaskenschichtstapel
entfernt worden ist. Somit können
die weiteren Hartmaskenschichten geätzt werden, ohne dass sie durch
Fotoresistreste oder weitere Effekte, die sich aus dem Fotoresistmaterial
auf der Hartmaske ergeben, beeinträchtigt werden.
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Wie
in 5A gezeigt ist, sind auf der Oberfläche 10 des
Halbleitersubstrats, insbesondere einem p-dotierten Halbleitersubstrat,
in dem Kontaktbereich 110 ein Wortleitungsschichtstapel 20,
eine Siliziumnitridschicht 21 und ein Hartmaskenschichtstapel 22 angeordnet,
wie unter Bezugnahme auf 4A beschrieben
ist.
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Eine
erste Fotoresistschicht 231 wird auf der sich ergebenden
Oberfläche
abgeschieden, unter Verwendung einer ersten Fotomaske 51 belichtet, wobei
die Bereiche der Fotoresistschicht 231, die belichtet worden
sind, in einem Entwickler löslich werden
und entwickelt. Die sich ergebende Struktur ist in 5A gezeigt.
Insbesondere wird die Fotoresistschicht 231 mit einem Linien/Spalt-Muster
belichtet, wobei die Spalte bzw. Zwischenräume in der ersten Fotomaske
durch lichtundurchlässige
Liniensegmente unterbrochen werden können, die die lichtundurchlässigen Linien
miteinander verbunden. Es sind jedoch auch weitere Ausführungsformen
des Linien/Spalt-Musters möglich,
wie in den 10 oder 12 beschrieben
werden wird. Als Ergebnis sind in dem Fotoresistmaterial 231 kontinuierliche
Bahnen in dem Speicherzellenbereich und den Kontaktbereichen ausgebildet,
wobei zwei angrenzende Linien bzw. Bahnen durch eine entsprechende
Spalt- bzw. Zwischenraumstruktur getrennt sind und miteinander durch
das Liniensegment der zugehörigen Spaltstruktur,
das eine Brücke
in dem Unterbrechungsbereich des Zwischenraums zwischen den Bahnen
bildet, verbunden sind. In den Zwischenräumen liegt die Hartmaskenschicht 22 auf
der Substratoberfläche.
Der Peripheriebereich 120 braucht durch den ersten Belichtungsschritt
nicht belichtet zu werden.
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In
dem nächsten
Schritt werden die Strukturen des ersten Fotoresistmaterials 231 in
die Hartmaskenschicht 22 übertragen. Insbesondere wird
ein Ätzschritt
durchgeführt,
wobei die Fotoresistmaske als Ätzmaske
verwendet wird. Nach Entfernen des Fotoresistmaterials 231 wird
die Struktur, die in 5B in einer Querschnittsansicht
und in 5C in einer Draufsicht gezeigt
ist, erhalten, wobei einzelne Bahnen 221 aus dem Hartmaskenmaterial 22 gebildet
sind, die miteinander durch Brücken 222 aus
dem Hartmaskenmaterial 22 verbunden sind. In den Zwischenräumen zwischen
den Bahnen 221 liegt die Siliziumnitridschicht 21 auf
der Oberfläche
des Substrats.
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Im
nächsten
Schritt wird eine zweite Fotoresistschicht 232 auf der
sich ergebenden Oberfläche abgeschieden,
mit einer zweiten Fotomaske 52 belichtet, wobei die Bereiche
der Fotore sistschicht 232, die belichtet worden sind, in
einem Entwickler löslich werden
und entwickelt. Wiederum kann eine ARC-Schicht wie vorstehend beschrieben verwendet werden.
Die sich ergebende Struktur ist in 5D in einer
Querschnittsansicht gezeigt und in 5E in einer
Draufsicht. Insbesondere wird die Fotoresistschicht 232 in
der Weise belichtet, dass in dem entwickelten Fotoresistmaterial
Strukturen definiert sind, die Bahnen mit verbundenen Lande-Kontaktflächen in
dem Speicherzellenbereich und den Kontaktbereichen abdecken. Darüber hinaus
werden Bereiche, die zwischen zwei Untermengen von Wortleitungen angeordnet
sind, in dem Speicherzellenbereich und den Kontaktbereichen 100 und 110 belichtet.
Somit können
die Hartmaskenbahnen 221 und die darunter liegenden Schichten 21 und 20 von
diesen Bereichen in dem Speicherzellenbereich entfernt werden, um die
darunter liegenden Bitleitungen in einem späteren Prozessschritt zu kontaktieren.
Darüber
hinaus können
Strukturen in dem Peripheriebereich 120 durch die zweite
Belichtung definiert werden.
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Im
nächsten
Schritt werden Strukturen des zweiten Fotoresistmaterials 232 in
die Hartmaskenschicht 22 übertragen. Insbesondere wird
ein Ätzschritt
durchgeführt,
wobei die Fotoresistmaske als eine Ätzmaske verwendet wird. Nach
Entfernen des Fotoresistmaterials 232 werden die Strukturen
der Hartmaskenschicht 22 in die Siliziumnitridschicht 21 übertragen,
und die verbleibende Hartmaskenschicht 22 wird entfernt.
Die Struktur, die in 5F in einer Querschnittsansicht
und in 5G in einer Draufsicht gezeigt
ist, wird erhalten, wobei einzelne Bahnen 211 und einzelne
Lande-Kontaktflächen 212 aus Siliziumnitrid
auf der Oberfläche
des Wortleitungsschichtstapels 20 gebildet sind. Die Hartmaskenschicht 22 kann
jedoch auch beibehalten werden.
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In
einem späteren
Prozessschritt werden die Strukturen der Siliziumnitridschicht 21 in
den Wortleitungsschichtstapel 20 übertragen, wobei einzelne Wortleitungen
und einzelne Lande-Kontaktflächen 111 definiert
werden, die jeweils mit bestimmten Wortleitungen verbunden sind.
Da dieser Schritt dem Fachmann wohlbekannt ist, wird eine detaillierte
Beschreibung dieses Schritts weggelassen.
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Die
Ausführungsform
des Herstellungsverfahrens, das in Bezug auf 5 beschrieben
ist, ist vorteilhaft in Bezug auf den ersten Strukturierungsschritt
der Hartmaskenschicht 22 und die Abscheidung der zweiten
Fotoresistschicht 232, da das Muster der ersten Fotoresistschicht
und daher das Muster in der Hartmaskenschicht 22 nach dem
ersten Strukturierungsverfahren sehr homogen ist. Darüber hinaus
werden die Linien- bzw. Bahnstrukturen, die durch den ersten Belichtungsschritt
abgebildet werden, insbesondere die Breite der Bahnen im Kontaktbereich 110,
nicht durch den zweiten Belichtungsschritt beeinträchtigt und
insbesondere nicht durch Streulicht aufgrund des zweiten Belichtungsschritts beeinträchtigt,
da der erste und der zweite Belichtungsschritt nicht in dasselbe
Fotoresistmaterial ausgeführt
werden.
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6 zeigt
eine Querschnittsansicht eines neuen Hartmaskenschichtstapels gemäß der vorliegenden
Erfindung. Auf der Oberfläche 10 eines
Halbleitersubstrats 1, sind beispielsweise ein Wortleitungsschichtstapel 20,
eine Siliziumnitridschicht 21 und eine Hartmaske 6 angeordnet.
Die Hartmaske 6 umfasst drei Schichten 61 bis 63 aus
verschiedenen Materialien. Die erste Hartmaskenschicht 61 ist
beispielsweise eine Carbonschicht. Solch eine Carbonschicht ist
aus elementarem Kohlenstoff hergestellt, d.h. Kohlenstoff, der nicht
in einer chemischen Verbindung enthalten ist und gegebenenfalls
Zusätze wie
beispielsweise Wasserstoff enthält.
Die Carbonschicht kann unter Verwendung bekannter Verfahren wie
beispielsweise einem CVD-Verfahren
abgeschieden werden. Die Hartmaskenschicht 61 kann eine
Dicke von ungefähr
100 nm bis 150 nm haben. Die zweite Hartmaskenschicht 62 ist
aus Siliziumdioxid hergestellt, beispielsweise mit einer Dicke von
ungefähr
10 nm bis 30 nm. Die zweite Hartmaskenschicht 62 kann auch
aus Siliziumoxynitrid hergestellt sind. Die dritte Hartmaskenschicht 63 ist
beispielsweise aus Silizium hergestellt, wobei die Siliziumschicht aus
jeder Art von Silizium wie beispielsweise amorphem, poly- oder einkristallinem
Silizium mit einer Dicke von ungefähr 10 nm bis 50 nm insbesondere
ungefähr
20 bis 30 nm hergestellt sein kann.
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Die
Materialien und Dicken der Hartmaskenschichten 61 bis 63 können beliebig
ausgewählt
werden, solange ausreichende Ätzselektivitäten in Bezug
aufeinander und die Materialien der darunter liegenden Schichten
gegeben sind. Insbesondere müssen
die Schichten 62 und 63 selektiv zueinander ätzbar sein,
und die Schicht 61 muss selektiv zur darunter liegenden
Schicht 21 ätzbar
sein. Anders ausgedrückt
sollte, wenn die Schicht 63 geätzt wird, die Schicht 62 mit
einer sehr viel kleineren Ätzrate
als der der Schicht 63 entfernt werden und wenn die Schicht 62 geätzt wird,
sollte die Schicht 63 mit einer sehr viel kleineren Ätzrate als
der der Schicht 62 entfernt werden.
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Die
Dicke der Schicht 61 kann größer als die der Schicht 62 sein,
und die Dicke der Schicht 62 kann größer als die Dicke der Schicht 63 sein.
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Es
ist offensichtlich, dass solch ein Hartmaskenschichtstapel verwendet
werden kann, um jede Art von darunter liegender Schicht zu strukturieren und
dass eine Verwendung nicht auf leitende Schichten, die an die Carbon-Hartmaskenschicht
angrenzen, eingeschränkt
ist.
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Dieser
neue Hartmaskenschichtstapel hat verschiedene Vorteile, wie unter
Bezugnahme auf 7 beschrieben wird.
Die 7A bis 7D zeigen
Querschnittsansichten des Substrats bei verschiedenen Prozessierungsschritten
gemäß der Ausführungsform
des Verfahrens der Erfindung, das in 5 beschrieben
ist, bei dem aber der neue Hartmaskenschichtstapel 6 verwendet
wird. Die Draufsichten der Strukturen nach den verschiedenen Prozessierungsschritten
werden weggelassen, da sie den Draufsichten, die in den 5C, 5E und 5G gezeigt
sind, entsprechen, wobei die Strukturen in der dritten Hartmaskenschicht 63 in
den 5C und 5G strukturiert
sind.
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Wie
in 7A gezeigt ist, sind auf der Oberfläche 10 des
Halbleitersubstrats 1, insbesondere einem p-dotierten Siliziumsubstrat
in dem Kontaktbereich 110 ein Wortleitungsschichtstapel 20,
eine Siliziumnitridschicht 21 und ein Hartmaskenschichtstapel 6,
der die Schichten 61 bis 63 umfasst, angeordnet,
wie unter Bezugnahme auf 4A beschrieben ist.
Der Hartmaskenschichtstapel umfasst eine Carbonschicht 61,
eine Siliziumdioxidschicht 62 und eine Siliziumschicht 63,
wie in Bezug auf 6 beschrieben ist.
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Eine
erste Fotoresistschicht 231 wird auf die sich ergebende
Oberfläche
abgeschieden, unter Verwendung einer ersten Fotomaske 51 belichtet,
wobei die Bereiche der Fotoresistschicht 231, die belichtet worden
sind, in einem Entwickler löslich
werden, und entwickelt. Die sich ergebende Struktur ist in 7A gezeigt.
Insbesondere wird die Fotoresistschicht 231 mit einem Linien/Spalt-Muster
belichtet, wobei die Spalte bzw. Zwischenräume Unterbrechungsbereiche
haben können,
wie vorstehend unter Bezugnahme auf 4 und 5 beschrieben worden ist. Es sind jedoch
auch weitere Ausführungsformen
des Linien/Spalt-Musters möglich,
wie in den 10 oder 12 be schrieben
werden wird. Der Peripheriebereich 120 braucht durch den
ersten Belichtungsschritt nicht belichtet zu werden.
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Im
nächsten
Schritt werden die Strukturen des ersten Fotoresistmaterials 231 in
die Siliziumschicht 63 übertragen.
Insbesondere wird ein Ätzschritt
durchgeführt,
wobei die Fotoresistmaske als eine Ätzmaske verwendet wird. Nach
Entfernen des Fotoresistmaterials 231 wird die in 7B gezeigte Struktur
erhalten, bei der einzelne Bahnen 631 aus Silizium gebildet
sind, die durch Brücken 632 aus
Silizium verbunden sind. Die Draufsicht auf diese Struktur ist in 5C gezeigt.
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Im
nächsten
Schritt wird eine zweite Fotoresistschicht 232 auf der
sich ergebenden Oberfläche abgeschieden,
unter Verwendung einer zweiten Fotomaske 52 belichtet,
wobei die Bereiche der Fotoresistschicht 232, die belichtet
worden sind, in einem Entwickler löslich werden, und entwickelt.
Die sich ergebende Struktur ist als Querschnittsansicht in 7C gezeigt
und als eine Draufsicht in 5E. Insbesondere
ist die Fotoresistschicht 232 mit Strukturen in der Weise
belichtet, dass in dem entwickelten Fotoresistmaterial Linien bzw.
Bahnen mit verbundenen Lande-Kontaktflächen definiert sind. Darüber hinaus
werden Bahnen, die zwischen zwei Untermengen von Wortleitungen angeordnet
sind, in dem Speicherzellenbereich 100 belichtet. Somit
kann der Hartmaskenschichtstapel 6, die Siliziumnitridschicht 21 und
der Wortleitungsschichtstapel 20 von diesen Bereichen in
dem Speicherzellenbereich entfernt werden, um darunter liegende
Bitleitungen 4 in einem späteren Prozessierungsschritt
zu kontaktieren. Darüber
hinaus können
Strukturen in dem Peripheriebereich 120 durch den zweiten
Belichtungsschritt definiert werden.
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Da
die Siliziumschicht 63 dünn im Vergleich mit einer üblicherweise
verwendeten Hartmaskenschicht 22 wie unter Bezugnah me auf
die 4 und 5 beschrieben,
ist, ist die Topografie der sich ergebenden Oberfläche nach
der ersten Strukturierung der Siliziumschicht 63 klein.
Daher ist die Belichtung der zweiten Fotoresistschicht 232 nicht
kritisch in Bezug auf die Tiefenschärfe, und ein Doppel-Lithografieverfahren
für kleine
Strukturen wird ermöglicht.
Im ersten Strukturierungsprozess können beispielsweise Speicherzellenbereichsstrukturen
mit kritischen Dimensionen ("CD") kleiner als 100
nm in der Schicht 63 durch einen Lithografieschritt und Ätzen erzeugt. In
dem zweiten Strukturierungsverfahren werden beispielsweise Lande-Kontaktflächenstrukturen
und Strukturen des Peripheriebereichs in der Schicht 63 durch
ein zweites Lithografieverfahren und Ätzen erzeugt. Herkömmlich zeigt
die Oberfläche
des üblicherweise
verwendeten Hartmaskenschichtstapels eine hohe Topografie mit Stufen
von mehr als 120 nm nach dem ersten Strukturierungsverfahren. Somit konnte
bei dem zweiten Lithografieschritt die notwendige Tiefenschärfe nicht
erreicht werden, wodurch ein Doppel-Lithografieverfahren unmöglich gemacht worden
ist. Andererseits ist für
die Erzeugung kleiner Strukturen im Speicherzellenbereich ein Lithografieverfahren
und eine erste Maske, die in Bezug auf die Strukturen des Speicherzellenbereichs
optimiert ist, notwendig, wodurch ein zweiter Lithografieschritt
mit einer zweiten Maske zum Erzeugen der Lande-Kontaktflächen und
der Strukturen im Peripheriebereich erforderlich wird. Durch den
neuen Hartmaskenschichtstapel 6 gemäß der Erfindung wird dieses
Problem gelöst.
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Im
Fall einer üblicherweise
verwendeten Hartmaske mit einer Carbonschicht, die als Hartmaskenschicht 22 wie
vorstehend beschrieben ist, verwendet wird, wird beim Entfernen
der ersten oder der zweiten Fotoresistschicht auch die Carbonschicht beeinträchtigt.
Daher ist eine Nachbearbeitung der zweiten Fotoresistschicht, die
in dem Fall notwendig ist, in dem ein Fehler während dem zweiten Belichtungsschritt
aufgetreten ist, ohne eine Beeinträchtigung der Kanten der Strukturen,
die bereits in der Hartmaskenschicht 22 strukturiert worden
sind, unmöglich.
Da in dem neuen Hartmaskenschichtstapel 6 die Carbonschicht 61 durch
die Schicht 62 geschützt
wird, wird eine Nachbearbeitung der zweiten Fotoresistschicht nicht
zu einer Beeinträchtigung
der Strukturen führen.
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Im
nächsten
Schritt wird die Siliziumschicht 63 geätzt, wobei die Fotoresistschicht 232 als
eine Ätzmaske
verwendet wird. Nach Entfernen des Fotoresistmaterials 232 werden
die Strukturen der Siliziumschicht 63 in die Siliziumdioxidschicht 62,
die Carbonschicht 61 und die Siliziumnitridschicht 21 übertragen.
Verbleibende Teile der Hartmaskenschicht 63 bis 61 werden
während
den einzelnen Ätzschritten oder
nach dem letzten Ätzschritt
entfernt. Es wird die Struktur erhalten, die in 7D in
einer Querschnittsansicht und in 5G in
einer Draufsicht gezeigt sind, wobei einzelne Bahnen 211 und
einzelne Lande-Kontaktflächen 212 aus
Siliziumnitrid gebildet werden. Eine oder mehrere der Hartmaskenschichten 63 bis 61 können jedoch
beibehalten werden.
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In
einem späteren
Prozessschritt werden die Strukturen der Siliziumnitridschicht 21 in
den Wortleitungsschichtstapel 20 übertragen, wodurch einzelne Wortleitungen 2 und
einzelne Lande-Kontaktflächen 111,
die jeweils mit ausgewählten
Wortleitungen verbunden sind, definiert werden. Da dieser Schritt
den Fachleuten wohl bekannt ist, wird eine detaillierte Beschreibung
davon weggelassen.
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Obwohl
die Verwendung des vorstehend beschriebenen neuen Hartmaskenschichtstapels 6 in Bezug
auf 7 beschrieben ist, ist die Verwendung des
neuen Hartmaskenschichtstapels für
jedes Verfahren, das mehr als einen lithografischen Belichtungsschritt
und entsprechende Ätzprozesse
die sich auf dieselbe Schicht beziehen, umfasst, möglich. Somit
wird nur die Schicht 63 nach dem ersten Lithografieverfahren
und nach dem zweiten Lithografieverfahren geätzt werden. Da die Siliziumhartmaskenschicht
sehr dünn
ist, sind diese Ätzverfahren
sehr kurz, was zu weniger Ätzschäden und
zu einer möglichen
Verringerung der Kosten führt.
Darüber
hinaus können
dünne Fotoresistschichten
verwendet werden, was für
eine Fotolithografie mit einer Wellenlänge von 193 nm und weniger
vorteilhaft ist.
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Die 8 bis 14 zeigen
Draufsichten auf Ausführungsformen
der ersten und zweiten Fotomaske gemäß der Erfindung oder Details
dieser Fotomasken. Ein Fotomaskensatz gemäß der vorliegenden Erfindung
umfasst eine erste und eine zugehörige zweite Fotomaske. Die
erste Fotomaske wird verwendet, um die Linien- bzw. Bahnstrukturen abzubilden. Die
zweite Fotomaske wird verwendet, um die Lande-Kontaktflächen, die
mit zugehörigen
Bahnen verbunden sind, zu definieren, um Strukturen zu entfernen,
die durch ein Lithografieverfahren unter Verwendung der ersten Fotomaske
erhalten worden sind und nicht für
das Verbinden von Wortleitungen und Lande-Kontaktflächen notwendig
sind, und um Strukturen in dem Peripherie-Bereich zu definieren.
Die gezeigten Fotomasken sind Masken, die verwendet werden, um positive
Fotoresists zu belichten. Masken, die für die Belichtung negativer
Fotoresists verwendet werden, können
in derselben Weise gebildet sein, müssen aber entgegengesetzte
Strukturen aufweisen.
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Darüber hinaus
können
die Fotomasken Bereiche mit weiteren Strukturen, die in den 8 bis 14 nicht
gezeigt sind, umfassen, insbesondere Strukturen im Peripheriebereich.
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8A zeigt
eine Draufsicht auf eine erste Fotomaske 51 einer ersten
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Fotomaskensatzes.
Insbesondere sind die Strukturen in der ersten Foto maske in einer Vielzahl
von Untermengen angeordnet, und eine solche Untermenge ist gezeigt.
In dem Speicherzellenbereich 100 sind lichtundurchlässige Bahnen 511 homogen
angeordnet, die durch lichtdurchlässige Zwischenräume 512 getrennt
sind. Die Breiten dieser Bahnen und Zwischenräume entsprechen jeweils der Breite
wl der zu strukturierenden Wortleitungen und den Abständen zwischen
den Wortleitungen. Die Linien/Spalt-Strukturen bilden ein Gitter mit lichtundurchlässigen Bahnen
und transparenten Zwischenräumen.
In dem Fan-out- oder Kontaktbereich 110 umfassen die Zwischenräume 512 erste
transparente Segmente 512a, Unterbrechungsbereiche 513 und zweite
transparente Segmente 512b. Die Unterbrechungsbereiche
der Zwischenräume
sind lichtundurchlässige
Bereiche, die die transparenten Zwischenräume unterbrechen. Die Unterbrechungsbereiche 513 trennen
dabei die transparenten Segmente 512a und 512b und
verbinden benachbarte Bahnen 511. Die Unterbrechungsbereiche 513 sind
in einer versetzten Weise bei verschiedenen Abständen in Bezug auf eine Referenzposition 7 angeordnet, wobei
der Abstand entlang der Richtung der Bahnen 511 gemessen
wird und in einer Richtung senkrecht zur Richtung der Bahnen ansteigt.
Die Länge
der Unterbrechungsbereiche, die entlang der Richtung der Bahnen
gemessen wird, kann geringfügig
größer als die
Länge lp
der zu erzeugenden Lande-Kontaktflächen sein. Die Breite wp der
zu erzeugenden Lande-Kontaktflächen
ist durch den Abstand zwischen zwei Zwischenräumen 512, die an den
Unterbrechungsbereich 513 angrenzen, beschränkt, somit gilt:
wp <= 2 × wl + ws.
Die Unterbrechungsbereiche sind symmetrisch in Bezug auf einen Zwischenraum 515 zwischen
den zwei Mittellinien der Untermenge von Lande-Kontaktflächen, die
in 8A gezeigt ist, angeordnet. Der Zwischenraum 515 hat
keinen Unterbrechungsbereich. In dem Peripheriebereich 120 ist
die Maske lichtundurchlässig.
Die homogene Anordnung von Bahnen und Zwischenräumen in dem Speicherzellenbereich
und Kontaktbereich verbessert die Abbildung der Strukturen, wodurch
zugelassen wird, dass die Breite der Linien und Spalte verringert
wird.
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8B zeigt
eine weitere Ausführungsform der
ersten Fotomaske der vorliegenden Erfindung, die auch eine symmetrische
Anordnung der Bahnen 511 und Zwischenräume 512 in einer Untermenge 512 aufweist,
wie unter Bezugnahme auf 8A beschrieben
ist. Aber hier sind Hilfsstrukturen 514 in den Unterbrechungsbereichen
angeordnet. Die Hilfsstrukturen haben eine Breite unterhalb der
Auflösungsgrenze
der Lithografievorrichtung und werden somit nicht abgebildet. Somit
sind die Zwischenräume 512 kontinuierliche
Zwischenräume
mit einem Segment 512a mit der Breite w1, einem Segment 514 mit
der Breite w2 und einem Segment 512b mit der Breite w1,
wobei w1 > w2.
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9 zeigt
eine Draufsicht auf eine zweite Fotomaske gemäß dem Fotomaskensatz, der beliebige
der in den 8A und 8B gezeigten
ersten Fotomasken umfasst. Die Maske umfasst einen lichtundurchlässigen Bereich
in dem Speicherzellenbereich 100 und eine lichtundurchlässige Struktur
in dem Kontaktbereich 110 in der Weise, dass die Unterbrechungsbereiche 513 der
ersten Fotomaske teilweise durch die Finger 521 bedeckt
sind und die Bahnen und Zwischenräume an der Seite der Unterbrechungsbereich 513,
die an den Speicherzellenbereich angrenzen, vollständig bedeckt
sind. Die Abmessung der lichtundurchlässigen Strukturen 521, die
die Unterbrechungsbereiche 513 bedecken, die entlang der
Richtung der Bahnstrukturen der ersten Fotomaske gemessen ist, entspricht
der Länge
lp der zu erzeugenden Lande-Kontaktflächen 111.
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Wie
zu sehen ist, gibt es einen transparenten Bereich 522 in
dem Speicherzellenbereich 100, wodurch definierte Bahnen 511,
die durch die erste Fotomaske erzeugt worden sind, freigelegt werden.
In diesem Bereich wird das Fotoresistmaterial die Bah nen nicht bedecken
und es ist möglich,
diesen Bereich zu öffnen,
um die darunter liegenden Bitleitungen in einem späteren Prozessierungsschritt
zu kontaktieren.
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Als
Ergebnis kann ein weiteres Lithografieverfahren zum Entfernen definierter
Wortleitungen in einem späteren
Prozessschritt eingespart werden, wodurch die Ausbeute verbessert
wird und Kosten eingespart werden. In dem Peripheriebereich 120 können Strukturen,
die in 9 nicht gezeigt sind, definiert werden.
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10A zeigt eine Draufsicht auf eine weitere erste
Fotomaske 51 der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fotomaskensatzes.
Insbesondere ist, wie zu sehen ist, eine Untermenge 112 aus
Strukturen mit Linien/Spalt-Strukturen, wie sie in Bezug auf 8 beschrieben sind, gezeigt, aber mit Unterbrechungsbereichen 513 aus
Zwischenräumen 512,
die asymmetrisch in Bezug auf einen Zwischenraum 515 zwischen
den zwei mittleren Linien der Untermenge angeordnet sind. Der Zwischenraum 515 hat
keinen Unterbrechungsbereich.
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10B zeigt eine Draufsicht auf eine weitere erste
Fotomaske 51 der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fotomaskensatzes.
Insbesondere ist, wie zu sehen ist, eine Untermenge 112 aus
Strukturen mit Linien/Spalt-Strukturen, wie unter Bezugnahme auf 8B beschrieben,
gezeigt, aber mit Unterbrechungsbereichen 53 aus Zwischenräumen 512,
die asymmetrisch in Bezug auf einen Zwischenraum 515 zwischen
den zwei mittleren Linien der Untermenge angeordnet sind.
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11 zeigt
eine Draufsicht auf eine zweite Fotomaske gemäß dem Fotomaskensatz, der beliebige
der in den 10A und 10B gezeigten
erste Fotomasken umfasst. Die Maske ist sehr ähnlich wie die in 9 gezeigte
Fotomaske, aber mit einer Anordnung des lichtundurchlässigen Bereichs,
die den Strukturen der Fotomaske, die in den 10A und 10B gezeigt sind, entspricht. Insbesondere sind
die Finger 521 asymmetrisch entsprechend der Anordnung
der Unterbrechungsbereiche 513 in der ersten Fotomaske
angeordnet. Wiederum gibt es einen transparenten Bereich 522 in
dem Speicherzellenbereich 100, was zu den vorstehend beschriebenen
Vorteilen führt.
In dem Peripheriebereich 120 können Strukturen, die in 11 nicht
gezeigt sind, definiert werden. Das Detail 526 von 11 wird
unter Bezugnahme auf 14 beschrieben werden.
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Die
Fotomasken, die in den 8 bis 11 gezeigt
sind, können
Hilfsstrukturen umfassen, die nicht abgebildet werden. Hilfsstrukturen
wie beispielsweise Serifen oder Streubalken können an den Rändern oder
Grenzen der Strukturen in der ersten oder zweiten Fotomaske angeordnet
werden. Diese Hilfsstrukturen verbessern die lithografische Abbildung
der Strukturen. Auch können
weitere Hilfsstrukturen, die durch das lithografische Verfahren
abgebildet werden, außerhalb
der Bereiche, die die Bahnstrukturen oder Lande-Kontaktflächen umfassen,
verwendet werden, um die Abbildung der Strukturen weiter zu verbessern.
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Die 12A bis 12D zeigen
Draufsichten auf verschiedene erste Fotomasken 51 einer zweiten
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Fotomaskensatzes.
Insbesondere sind die Strukturen in der ersten Fotomaske in einer
Vielzahl von Untermengen angeordnet, und eine Untermenge 112 ist in 12A gezeigt. In dem Speicherzellenbereich 100 sind
lichtundurchlässige
Bahnen 511 homogen angeordnet, die durch transparente Zwischenräume 512 getrennt
sind. Die Breiten der Linien und Zwischenräume entsprechen der Breite
der zu strukturierenden Wortleitungen bzw. den Abständen zwischen
den zu strukturierenden Wortleitungen. Die Linien/Spalt-Strukturen
bilden ein Gitter mit lichtundurchlässigen Bahnen und transparenten
Zwischenräumen.
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In
dem Fan-Out- oder Kontakt-Bereich 110 erstrecken sich die
Zwischenräume 512 bis
zu unterschiedlichen Abständen
in Bezug auf eine Referenzposition 7, wobei der Abstand
entlang der Richtung der Bahnen 511 gemessen wird und innerhalb
einer Hälfte
der Untermenge 112 ansteigt. Bei einem Abstand, der größer als
die Länge
der Zwischenräume 512 ist,
ist die Maske 51 lichtundurchlässig.
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Die
Zwischenräume 512 von
einer Untermenge 112 mit derselben Länge sind symmetrisch in Bezug
auf einen Zwischenraum 515 zwischen den zwei mittleren
Linien der Untermenge angeordnet. Der Zwischenraum 516,
der zwei Untermengen 112 trennt, erstreckt sich über den
gesamten Kontaktbereich 110, aber andere Bemessungen sind
ebenfalls möglich.
Der Zwischenraum 516 hat die Funktion, die Lande-Kontaktflächen, die
an diesen Zwischenraum angrenzen, die unter Verwendung der zweiten
Fotomaske abgebildet werden, zu trennen. Somit muss sich der Zwischenraum 516 bis
zu einem Abstand erstrecken, bis zu dem sich die angrenzenden Lande-Kontaktflächen erstrecken
werden. In dem Peripheriebereich 120 ist die Maske lichtundurchlässig. Die
homogene Anordnung von Bahnen und Zwischenräumen in dem Speicherzellenbereich
verbessert die Abbildung der Strukturen, wodurch ermöglicht wird,
die Breite der Bahnen und Zwischenräume zu verringern.
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12B zeigt eine weitere Ausführungsform der ersten Fotomaske
der vorliegenden Erfindung, die sehr ähnlich der in 12A gezeigt ist. Die Fotomaske hat auch eine symmetrische
Anordnung von Zwischenräumen 512 in
einer Untermenge 112, die sich bis zu demselben Abstand
erstrecken, aber hier sind Hilfsstrukturen 514 angrenzend
an die Zwischenräume 512 angeordnet.
Anders ausgedrückt setzen
die Hilfsstrukturen 514 die Zwischenräume 512 fort. Die
Hilfsstrukturen haben eine Breite unterhalb der Auflösungsgrenze
der Lithografievorrichtung und werden somit nicht abgebildet. Aber
durch sie wird die Abbildung der Spalt/Linien-Strukturen in dem Kontaktbereich 110 verbessert.
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Die
Zwischenräume 512,
die sich bis zu demselben Abstand erstrecken, können asymmetrisch in Bezug
auf einen Zwischenraum 515 zwischen den zwei Bahnen in
der Mitte der Untermenge 112 angeordnet sein. 12C zeigt ein Beispiel von solch einer Anordnung
mit Hilfsstrukturen 514, die die Zwischenräume 512 in
dem gesamten Kontaktbereich 110 fortsetzen. Es ist jedoch
auch eine Anordnung ohne derartige Hilfsstrukturen möglich, ähnlich der
in 12A gezeigten.
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Die
in den 9 oder 11 gezeigten
Fotomasken können
jeweils als zweite Fotomaske 52 des Fotomaskensatzes gemäß der Erfindung
verwendet werden. Die lichtundurchlässige Struktur in dem Kontaktbereich 110 muss
sich in der Weise erstrecken, dass die Finger 521 sich
zu einem längeren Abstand
als die entsprechenden Zwischenräume 512 in
der ersten Fotomaske 51 in Bezug auf eine Referenzposition 7 erstrecken,
wodurch Lande-Kontaktflächen 111 in
der strukturierten Struktur definiert werden. Die Abmessung der 521, die in der Richtung der Bahnen in
der ersten Fotomaske gemessen wird, definiert die Länge lp der
Lande-Kontaktflächen.
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12D zeigt eine weitere erste Fotomaske der zweiten
Ausführungsform
des Fotomaskensatzes gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Zwischenräume 512 von
einer Untermenge, die sich bis zu demselben Abstand in Bezug auf
die Referenzposition 7 erstrecken, sind symmetrisch in
Bezug auf den Zwischenraum 515 zwischen den zwei Bahnen 511 in
der Mitte der Untermenge angeordnet. Es gibt zwei verschiedene Typen
von Untermengen, Untermenge 112a und Untermenge 112b.
Der Zwischenraum 512a, d.h. der Zwischenraum, der an die
Bahn an der Grenze der Untermenge 112a angrenzt, erstreckt
sich bis zu einem größeren Abstand
als der Zwischenraum 512b, d.h. der Zwischenraum, der an die
Bahn an der Grenze der Untermenge 112b angrenzt. Die erste
Fotomaske, die in 12D gezeigt ist, gehört zu der
in 3C gezeigten Struktur.
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13 zeigt
eine Draufsicht auf eine zweite Fotomaske gemäß dem Fotomaskensatz, der die
in 12D gezeigte erste Maske umfasst. Die Maske umfasst
einen lichtundurchlässigen
Bereich in dem Speicherzellenbereich 100 und eine lichtundurchlässige Struktur
in dem Kontaktbereich 110 in der Weise, dass sich die Finger 521 zu
einem längeren
Abstand als die entsprechenden Zwischenräume 512 der ersten
Fotomaske erstrecken. Somit werden Lande-Kontaktflächen strukturiert,
die mit angrenzenden Bahnen 511 verbunden sind. Die Länge der
lichtundurchlässigen
Strukturen 521, die entlang der Richtung der Bahnstrukturen
der ersten Fotomaske gemessen ist, entspricht der Länge lp der
zu erzeugenden Lande-Kontaktflächen 111.
Wie zu sehen ist, gibt es einen transparenten Bereich 522 in
dem Speicherzellenbereich 100, wodurch definierte Bahnen 511, die
durch die erste Fotomaske erzeugt worden sind, freigelegt werden.
In diesem Bereich wird das Fotoresistmaterial die Bahnen bzw. Leitungen
nicht abdecken, und es ist möglich,
diesen Bereich zu öffnen, um
die darunter liegenden Bitleitungen in einem späteren Prozessschritt zu öffnen. Daher
wird ein weiteres Lithografieverfahren zum Entfernen definierter Wortleitungen
in einem späteren
Prozessschritt eingespart, wodurch die Ausbeute verbessert wird
und Kosten gespart werden. In dem Peripheriebereich 120 können Strukturen,
die in 13 nicht gezeigt sind, definiert
werden. Die Herstellung einer Speichervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung und die Verwendung eines Fotomaskensatzes, der die in
den 12D und 13 gezeigten
Fotomasken umfasst, führt
zu einer Speichervorrichtung mit einer Struktur von Lande-Kontaktflächen, wie
sie in 3C gezeigt ist.
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Die
Fotomasken, die in den 12 und 13 gezeigt
sind, umfassen Hilfsstrukturen, die nicht abgebildet werden. Hilfsstrukturen,
wie beispielsweise Serifen oder Streubalken („scattering Bars") können an
den Rändern
oder Grenzen der Strukturen in der ersten oder zweiten Fotomaske
angeordnet werden. Diese Hilfsstrukturen verbessern die lithografische
Abbildung der Strukturen. Auch können
weitere Hilfsstrukturen, die durch die lithografischen Verfahren
abgebildet werden, außerhalb
der Bereiche, die die Bahnstrukturen oder Lande-Kontaktflächen umfassen,
verwendet werden, um die Abbildung der Strukturen weiter zu verbessern.
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14 zeigt
das Detail 526 von 11. Die beschriebenen
Strukturen können
jedoch auf beliebige Strukturen in beliebigen Fotomasken, die von
der Verwendung derartiger Strukturen während der Abbildung profitieren
können,
verwendet werden. Insbesondere zeigt die 14 Hilfsstrukturen 524,
die an Finger 521 angelegt sind. Nicht abbildende lichtundurchlässige Serifen
werden als Hilfsstrukturen verwendet, um die Abbildung der Kanten
der Finger 521 zu verbessern. Die transparenten Bereiche 525,
die an die Finger 521 angrenzen, verbessern die Abbildung
des Zwischenraums zwischen zwei benachbarten Fingern. Durch die
gestrichelte Linie wird die Grenze des Fingers 521, der
in dem Fotoresistmaterial strukturiert ist, angegeben. Diese Hilfsstrukturen und
transparenten Bereiche können
bei jedem Zwischenraum und Finger werwendet werden. Es können jedoch
auch weitere Hilfsstrukturen wie Streubalken oder weitere, abbildende
oder nicht abbildende in jeder hier beschriebenen Fotomaske, wie
es den Fachleuen wohlbekannt ist, verwendet werden.
-
Die
vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
der Erfindung sind Beispiele, die nur zur Veranschaulichung dienen,
und die Erfindung ist keineswegs darauf beschränkt. Jede Modifizierung, Veränderung
und äquivalente
Anordnung sollte als zum Umfang der Erfindung gehörig angesehen
werden.
-
- 1
- Halbleitersubstrat
- 10
- Substratoberfläche
- 2
- Wortleitung
- 20
- Wortleitungsschichtstapel
- 21
- Siliziumnitridschicht
- 211
- Siliziumnitridbahn
- 212
- Lande-Kontaktfläche aus
Siliziumnitrid
- 22
- Hartmaskenschicht
- 221
- Hartmaskenbahn
- 222
- Hartmaskenbrücke
- 23
- Fotoresistschicht
- 23a
- belichtetes
Muster
- 23b
- unbelichtetes
Muster
- 231
- erste
Fotoresistschicht
- 232
- zweite
Fotoresistschicht
- 4
- Bitleitung
- 45
- Speicherzelle
- 51
- erste
Fotomaske
- 511
- Bahn
in der ersten Fotomaske
- 512
- Zwischenraum
in der ersten Fotomaske
- 513
- Unterbrechungsbereich
- 514
- Hilfsstruktur
- 515
- Mittel-Zwischenraum
einer Untermenge in der ersten Fotomaske
- 516
- Zwischenraum
zwischen zwei Untermengen
- 52
- zweite
Fotomaske
- 521
- Finger
- 522
- transparenter
Bereich in dem Speicherzellenbereich
- 523
- Struktur,
die Lande-Kontaktfläche
entspricht
- 524
- Hilfsstruktur
- 525
- transparenter
Bereich
- 526
- Detail
der Struktur in der zweiten Fotomaske
- 6
- Hartmaskenschichtstapel
- 61
- erste
Hartmaskenschicht
- 62
- zweite
Hartmaskenschicht
- 63
- dritte
Hartmaskenschicht
- 631
- Bahn
aus drittem Hartmaskenmaterial
- 632
- Brücke aus
drittem Hartmaskenmaterial
- 7
- Referenzposition
- 100
- Speicherzellenbereich
- 110
- Kontaktbereich
- 111
- Lande-Kontaktfläche
- 112
- Untermenge
von Lande-Kontaktflächen
- 112a
- erste
Untermenge von Lande-Kontaktflächen
- 112b
- zweite
Untermenge von Lande-Kontaktflächen
- 1121a
- erste
Lande-Kontaktfläche
der ersten Untermenge
- 1121b
- erste
Lande-Kontaktfläche
der zweiten Untermenge
- 1122a
- zweite
Lande-Kontaktfläche
der ersten Untermenge
- 1122b
- zweite
Lande-Kontaktfläche
der zweiten Untermenge
- 113
- Mittel-Zwischenraum
einer Untermenge
- 120
- Peripheriebereich
- 130
- Speichervorrichtung